Im ICE oder der Bahn die WLAN kostenlos Verbindung nutzen – so geht es

Im ICE oder der Bahn die WLAN kostenlos Verbindung nutzen – so geht es –  ist man längere Zeit mit dem Zug unterwegs, wird man es sicherlich bevorzugen, wenn die Internetdaten, die man während der Fahrten verbraucht, noch für eine Webseite, eine Nachricht oder ein Bild reichen würden. Doch wer nur begrenzten Datenvolumen hat, musste früher den Gebrauch von mobilen Daten regulieren und mit Bedacht nutzen. Nun bietet die Deutsche Bahn allen Fahrgästen der ICE-Züge kostenlosen Zugang zum WLAN. Mehr dazu im folgenden Artikel.

Kostenloses Internet in ICE-Zügen

Um das gewährleisten zu können, verbündete sich die DB mit dem schwedischen Telekommunikationsunternehmen Icomera AB. Zusammen schafften sie ein System, das auf drei führende Mobilfunknetzanbieter anknüpft: Telekom, o2 und Vodafone. Dadurch wird eine sichere Verbindung aufgebaut, die beim Wegfall der einen, durch zwei andere immer noch unterstützt werden kann.

HINWEIS: In der Bahn helfen oft auch große Tarife wie 10 GB Flat oder 20 GB Datenvolumen nicht, weil die Verbindung oft schlecht ist und nicht dem Netz außerhalb der Züge entspricht. Selbst unbegrenztes Datenvolumen hilft da nicht weiter, weil der Empfang das Problem ist und nicht das Datenvolumen.

Sichere Internetverbindung im Zug

Wer sich sorgen über die Verbindungssicherheit macht, sollte wissen, dass die DB auf mehrere Technologien zurückgreifen. Unter anderem wird auch das System von „Client Isolation“ genutzt, die jeglichen Datenzugriff zwischen Geräten im WLAN unterbinden. Zusätzlich empfiehlt die Deutsche Bahn den Zugang via VPN und den ausschließlichen Aufruf von Webseiten mit dem Zusatz „https://“ zu nutzen. Damit sollte die Verbindung sicherer, als die in den Cafés und anderen öffentlichen Orten sein. Mehr dazu haben wir hier zusammengestellt: WLAN Sicherheit | Hotspot Sicherheit

WLAN und Hotspot Sicherheitstipps des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

  • Schalten Sie die WLAN-Funktion nur ein, wenn Sie diese benötigen!
    Auch beim Gebrauch im öffentlichen Raum gilt: Ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.
  • Rufen Sie vertrauliche Daten über ein fremdes WLAN-Netz am besten nicht ab.
    Falls das unvermeidbar ist, tun Sie dies möglichst nur über eine SSL gesicherte Verbindung (z.B.: https) oder ein VPN (Virtual Private Network). Ein VPN bietet Ihnen eine verschlüsselte Verbindung für sämtliche übertragenen Daten in ein vertrauenswürdiges Netzwerk, sodass unberechtigte Dritte in einem nicht vertrauenswürdigen Netz, zum Beispiel einem öffentlichen WLAN, Ihre Daten nicht mitlesen können. Viele Arbeitgeber bieten ein VPN für die sichere Anbindung externer Mitarbeiter an. Für eine private Nutzung gibt es verschiedene Angebote von Internet-Providern und spezialisierte Dienstleister.
  • Informieren Sie sich über das Sicherheitsniveau des Hotspots!
    In den meisten Hotspots wird nicht verschlüsselt. Lesen Sie die Beschreibungen des Hotspot-Leistungsangebots oder fragen Sie – etwa in einem Café – einfach den Besitzer.
  • Viele Hotspots haben eine fundamentale Schwachstelle:
    Um dem Nutzer einen möglichst unproblematischen Netzzugang zu ermöglichen, erfolgt keine Verschlüsselung auf der Luftschnittstelle. Deswegen sind die Nutzer für die Vertraulichkeit der Datenübertragung immer selbst verantwortlich. Wenn Sie in einem öffentlichen Netzwerk Zugang zu Ihrem Firmen- oder Heimnetzwerk aufbauen möchten, führen Sie den Zugang über VPN (Virtual Private Network) aus.
  • Deaktivieren Sie die Datei- und Verzeichnisfreigaben.
    Je nach Konfiguration des Hotspots kann es möglich sein, dass Ihr Gerät im Netzwerk für andere sichtbar ist.
  • Deaktivieren Sie nach Möglichkeit die automatische Anmeldung an bekannten Hotspots.
    Den Namen seines WLANs kann ein Betreiber frei wählen. Daher ist es denkbar, dass Betrüger WLANs errichten, diese „Telekom“ oder „Free Wifi“ nennen, und dann darauf warten, dass sich Smartphones einbuchen. So können sie zum einen die Zugangsdaten abgreifen, die Ihr Gerät für WLANs mit dem entsprechenden Namen abgespeichert hat. Zum anderen könnten sie den gesamten Datenverkehr mitlesen. Da sich auch verschlüsselte Verbindungen vortäuschen lassen, sollten Sie in öffentlichen WLANs auch SSL-gesicherten Websites (https://…) ein gesundes Misstrauen entgegen bringen.

Quelle

Internetnutzung in der 1. und 2. Klassen

Um die wohl wichtigste Frage vorwegzunehmen: nein, der Internet ist nicht unbegrenzt, es sei denn, man fährt als Passagier der ersten Klasse. Alle Fahrgäste der zweiten Klasse werden die Daten auf 200 MB pro Tag beschränkt. Die Datenrate wird nach Verbrauch gedrosselt, was die Nutzung des kostenloses Internets jedoch nicht behindert. DB sagt folgendes dazu:

„Die Geschwindigkeit wird nämlich nicht so reduziert, wie man das beispielsweise von Mobilfunkanbietern kennt, sondern genügt dann immer noch für einfache Internetanwendungen“.

Was die Datennutzung für Passagiere der zweiten Klasse betrifft, so äußert sich das Unternehmen folgendermaßen dazu:

„In Bezug auf die Surf-Geschwindigkeit und die Netzabdeckung wird die Internet-Kapazität durch die Verfügbarkeit der Mobilfunkanbieter entlang der Strecke vorgegeben. Das System in den ICE-Zügen ist fairerweise so ausgestattet, dass allen Reisenden auf ihren Endgeräten im Schnitt die gleiche Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Damit alle Kunden in der 2. Klasse vom WLAN profitieren können und nicht nur Einzelpersonen mit Video-Streams die Geschwindigkeit für alle anderen Mitreisenden senken, wird das Datenvolumen nach der Nutzung von 200 MB pro Tag gedrosselt“.

Die Fahrgäste werden zudem gebeten, auf auf datenintensive Internetdienste zu verzichten, zum Beispiel Streamen längerer Videos oder Aktualisierung von Anwendungen. Somit ist es kein Verbot, sondern vielmehr eine Empfehlung.

Wie man WIFIonICE richtig nutzt

Um den WLAN in dem ICE-Zug nutzen zu können, muss man nur wenige Schritte unternehmen. Eine Installation von Anwendung ist dabei nicht erforderlich:

  1. Zuerst muss man WLAN auf dem Gerät aktivieren
  2. WLAN-Netzwerk „WIFIonICE“ auswählen
  3. Auf der neuen Seite, die sich automatisch öffnet die Nutzungsbedingungen des Bahn-Partners Icomera akzeptieren
  4. Auf „Jetzt online gehen“ um die Aktion zu bestätigen

Sollte bei dem Schritt 3 die Seite nicht automatisch geöffnet werden, können die Nutzer diese über „LogIn.WIFIonICE.de“ manuell eingeben und erreichen.

WLAN im Ausland

Nicht nur die Passagiere, die innerhalb Deutschlands reisen, können von dem kostenlosen Netz profitieren, denn WIFIonICE funktioniert auch im Ausland. Der WLAN-Zugang ist unter anderem auch in Niederlande, Frankreich, Belgien, Österreich und Schweiz verfügbar. Auch können die Fahrgäste, die von den Zügen der deutschen DB auf die französische TGV Bahn umsteigen den Internet immer noch nutzen. Dasselbe gilt auch für die österreichischen RailJet-Züge der ÖBB.

Mögliche Einschränkungen bei der Internetnutzung

Trotz der neusten Technologien, die von der Deutschen Bahn bereitgestellt werden, kann es zu Problemen bei der Internetverbindung kommen. Die wohl größte Unannehmlichkeit wird bei der Durchfahrt durch einen Tunnel bemerkbar. Hierbei kann es bei der Konnektivität entweder zu der Reduzierung von Internetgeschwindigkeit oder auch kompletten Abbruch von Verbindung kommen. In diesem Fall kann man entweder auf die Inhalte von dem ICE Portal oder auf maxdome onboard, einer umfangreichen Videothek, zugreifen. Folgende Mitteilung gibt es dazu seitens der Deutschen Bahn:

„Ähnlich wie beim Telefonieren oder Surfen über Ihren eigenen Handyvertrag kann der Internetzugang über WLAN nur funktionieren, wenn von außen ausreichende Funkversorgung durch die Mobilfunknetze besteht“.

Aktuell bemüht man sich die Internetverbindung in diesen und ähnlichen Fällen so bequem wie möglich zu gestalten, damit die Passagiere der DB von den besten Service genießen können.

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