Vodfone bringt Gullideckel zum funken

Vodafone testet derzeit auf der Cannstatter Wasen eine neuen Mobilfunk-Technologie. Dabei werden tatsächlich Gullideckel und die entsprechenden Schächte darunter als Funkstationen eingesetzt. Damit wird es möglich, ein sehr engmaschiges Mobilfunk-Netz aufzubauen, dass auch den Anforderungen eines Volksfestes – mit sehr vielen Personen auf wenig Raum – stand halten kann. Das Unternehmen schreibt dazu:

Sowohl die Antennen als auch die Systemtechnik befinden sich unterhalb einer Kanalabdeckung aus Kohlenstofffaser. Die wasserfeste Technik wird als eigenständige Mobilfunkstation in das Vodafone-Netz integriert. Im Gegensatz zu üblichen Antennen versorgt diese Technologie keine große Fläche, sondern eignet sich speziell für die Aufstockung der Mobilfunk-Kapazität auf kleinem Raum. Zum Ende des Volksfests wird Vodafone die mit der neuen Technologie gemachten Erfahrungen auswerten und entscheiden, ob und wie die platzsparende Antennen-Lösung in Zukunft eingesetzt wird. 

Vodafone hatte schon im Vorfeld solche platzsparenden Lösungen versucht, allerdings kommen diesmal zum ersten Mal Gullideckel und die Schächte zum Einsatz. Bisher hatte man vor allem auf Straßenlaternen gesetzt, um engmaschige Funkzellen aufzubauen. Beide Lösungsansätze könnten sich aber natürlich sehr gut ergänzen.

Sollte der Test auf der Cannstatter Wasen gut verlaufen, ist es durchaus denkbar, dass diese Technik zukünftig auch in anderen Bereichen und bei anderen Events eingesetzt wird.

Bild: Vodafone Presse

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