Android - das mobile Google Betriebssystem im Überblick

Android 7.0 NougatAndroid – das mobile Google Betriebssystem im Überblick – Android ist mittlerweile das meist genutzte mobile Betriebssystem auf dem Markt. Die Entwicklung wird dabei kontinuierlich weiter betrieben und daher gibt es mittlerweile mit Android 8.0 Oreo bereits die 8. Version des Systems (die vielen Zwischenversionen nicht mitgezählt). Android arbeitet dabei herstellerübegreifend. Man kann also sowohl beim Samsung, LG oder auch Sony Geräte mit Android bekommen und die Bedienung unterscheidet sich dann nicht wesentlich voneinander. Das ist ein großer Vorteil von Android, denn man muss auch beim Wechsel eines Smartphones das Betriebssytem nicht mehr neu erlernen – zumindest wenn man dann auch wieder zu einem Android Smartphone wechselt. Das Studium von neuen Anleitungen und Handbüchern wird damit deutlich reduziert.

Die Benennung neuer Android Versionen erfolgt dabei traditionell nach Süßspeisen. So hier Android 6.0 Marshmallow, Android 7 hat die Bezeichnung Nougat bekommen, Android 8 wurde nach dem Oreo Keks benannt und wahrscheinlich werden auch weitere Android Versionen nach Süßigkeiten benannt werden. Erkennungszeichen ist aber immer der kleine grüne Androide.

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Android 8 Oreo

Bei Android 8 setzt Google vor allem auf die Sicherheit und hat mit Play Protect ein System eingeführt, dass Apps scannen und bei eventueller Malware waren soll. Auf diese Weise möchte man Android noch sicherer machen.

Die neuen Funktionen bei Android 8 im Überblick:

Allerdings ist Android 8 auch viele Monate nach der Einführung nur auf wenigen Geräten zu finden. Hier zeigt sich ein Problem bei Android: die meisten Geräte auf dem Markt nutzen noch veraltete Versionen des Betriebssystems, weil die Hersteller oft gar keine neueren Versionen mehr anbieten. Selbst Topmodelle werden oft nach zwei Jahren nicht mehr mit neuen Android Versionen beliefert.

Android 7.0 Nougat

Die neuste Version von Android ist Android 7.0 und wurde nach einer Umfrage unter den Nutzern auf den Namen Android Nougat getauft. Bei der Bedienung hat sich wenig geändert, aber unter der Haube gibt es doch einige Neuerungen.

So setzt Android 7 Nougat auf eine neue Grafikengine, die unter dem Namen Vulkan eingeführt wurde und deutlich mehr Leistung bringen soll. Unter anderem sollen die Ergebnisse im Bereich der 3D Grafik wesentlich besser sein. Einige ältere Geräte werden daher wohl auch kein Update auf diese Version bekommen, da deren Hardware Vulkan nicht unterstützt.

Darüber hinaus bietet Android 7 die Möglichkeit, den Bildschirm zu teilen und damit zwei Apps nebeneinander anzuzeigen. Das ist vor allem bei Tablets sinnvoll, die einen größeren Bildschirm bieten. Wie viel Platz eine App dabei bekommt, lässt sich individuell anpassen. Google bietet hier eine variable Trennlinie, die durch den Nutzer angepasst werden kann.

Dazu wurden auch einige Veränderungen bei den Benachrichtigungen und auch die Schnelleinstellungen angepasst und vereinfacht. Android soll so noch einfacher zu bedienen sein und dem Nutzer noch schneller Informationen über aktuelle Ereignisse geben.

HTC-One-M8-Android-6.0-MarshmallowAndroid 6.0 Marshmallow

Android 6.0 Marshmallow kam Ende 2015 auf den Markt und brachte im Vergleich zu Vorgänger-Version einige interessante Neuerungen mit sich. Wichtigstes Update war dabei wahrscheinlich das überarbeitete System der App-Berechtigungen. Bis dahin musste man bei einer App alle Rechte akzeptieren, die gefordert wurden, sonst konnte man diese App nicht installieren. Unter Android 6.0 Marhsmallow wurde dieses System modifiziert und es ist nun möglich, einer App einzelne Berechtigungen zu entziehen. Wer beispielsweise nicht möchte, das eine App auf die Kamera zugreifen kann, hat nun die Möglichkeit, diese Berechtigung nicht zu gewähren. Es kann in solchen Fällen aber sein, dass die App nicht mehr korrekt funktioniert.

Dazu gibt es unter Android 6.0 zum ersten Mal einen universellen Support für den Fingerabdruck Scanner. Bis zu dieser Version mussten Hersteller, die auf diese Technik setzen wollten, ihre eigenen Lösungen entwickeln. Mit Android 6.0 ist das nicht mehr notwendig und das System wurde direkt in in Android implementiert.

Note3_Lollipop_vodafoneAndroid 5.0 Lollipop

Mit Android 5.0 Lollipop führte Google Material Design ein, das als Farb- und Formsprache der neusten Android-Firmware verstanden werden kann. Google möchte den Nutzern dabei eine Oberfläche an die Hand geben, die noch intuitiver zu verstehen und bedienen ist. Dabei nutzt Google ein sehr flaches Design und stattet verschiedene Dienste mit bunten, teils knalligen Farben aus. Anspruch ist es möglichst alle Anwendungen einer einheitlichen Bedienung zu unterwerfen.

Google arbeitet dabei nicht nur mit vielen Farben, sondern fügt Elementen Licht- und Schatteneffekte hinzu, um sie so für den Nutzer noch „haptischer“ zu machen. Zum jetzigen Zeitpunkt können mit GMail, Google Kalender oder auch der Google Suche erste Anwendungen genutzt werden, die mit dem Material Design versehen wurden. Bei einem Blick auf diese Anwendungen erkennt man das immer wiederkehrende Boxen- und Kartenstapel-Layout

Im Weiteren ist zu beachten, dass Google das Material Design plattform-übergreifend anbieten wird. So werden nicht nur mobile Anwendungen mit der neuen Designsprache versehen, auch Web-Anwendungen wie G-Drive oder Google Maps erhalten das neue Aussehen.