Lydsto R1 Staubsaugerroboter Rezension – Der Staubsauger dessen Staubkasten nicht gesäubert werden muss

Staubsaugerroboter werden immer populärer. Die Menschen müssen die Räume nicht mehr selbst säubern. Roboter entfernen den Staub unter dem Bett, dem Sofa, in Ecken und in Spalten mit Leichtigkeit. Trotzdem muss der Staubkasten regelmäßig gesäubert werden, was Probleme für die Nutzer mit sich bringt. Der neue, smarte Lydsto R1 Staubsaugerroboter hat eine stärkere Fähigkeit – autonomer Staubeinzug, der dem Nutzer die Lösung für das Problem der Staubkastensäuberung liefert. Schauen wir uns mal an, wie das genau funktioniert.

Das Produkt besteht aus zwei Teilen: einem Staubsauger und einer Staubeinzugstation, die gleichzeitig als Ladestation fungiert. Nachdem der Roboter das Saugen beendet hat, kehrt er zur Station zurück und lädt seinen Akku auf. Die Station saugt währenddessen den Staub aus dem Staubkasten des Roboters und transportiert den Dreck in einen luftdicht verschlossenen Müllbeutel.

Wie hoch ist die Kapazität des Staubeinzugs?

Die Lydsto R1 Staubeinzugstation verfügt über eine 430 Millimeter kurze Leitung. Dadurch ist es leichter, in kurzer Zeit Staub anzusammeln, ohne dass die Leitung verstopft. Mit einer Drehzahl von 50.000 Revolutions pro Minute (r/min) und 30 Kilopascal (kpa) Saugkraft, kann eine Reinigungsrate von bis zu 98% erreichen. Wenn der Staubsaugerroboter nach dem Saugen zur Staubeinzugstation zurückkehrt, wird die automatische Staubeinzugfunktion gestartet und der Staubkasten gründlich von Haaren, Staub und anderem Schmutz gereinigt. Der Dreck wird im Staubbeutel der Station gesammelt. Der Staubbeutel des Lydsto R1 fasst 3 Liter. Das ist groß genug, um den Staub eines durchschnittlichen Haushalts von einem Monat zu halten. Die Besitzer müssen den Staubbeutel nur einmal im Monat entsorgen und ersetzen und kommen dabei nicht mit dem widerlichen Dreck in Berührung.

Zusätzlich zur Staubsammelfunktion, sind die Basisfunktionen des Staubsaugerroboters ein wichtiger Bestandteil dieser ausführlichen Rezension.

Reinigungskraft

Der Lydsto R1 besitzt die Fähigkeit, gleichzeitig zu saugen und zu ziehen. Mit seiner 2700 Pascal (Pa) Saugkraft kann er leicht Mikro-Staub, Haare, Staub aus Ecken und sonstigen kleinen Schutt aufsaugen. Er besitzt einen elektronisch kontrollierten Wassertank, der den Wasserverbrauch auf die zu wischende Fläche abstimmt. Das Wasser wird gleichmäßig verteilt und hinterlässt keine Wasserflecken oder anderen Spuren. Die Funktion der Teppicherkennung sollte noch erwähnt werden. Wenn der Roboter einen Teppich erreicht, wird der Wassertank automatisch verschlossen und die starke Saugfunktion wird eingeschaltet. Eine wirklich intelligente Funktion.

Navigationsfähigkeiten

Lydsto R1 ist mit einem hochpräzisen LDS Radar Lasersensor ausgestattet. Lysmart V5 lässt den Roboter durch autonome Positionierung, einem integrierten Navigationsalgorithmus und eine auf Millisekunden genaue Karte Hindernisse und Treppenstufen erkennen und rechtzeitig die Richtung justieren.

Ausdauer

Der Lydsto R1 hat einen großen Akku mit 5200 Milliamperstunden (mAh), was zu einer Leistungsdauer von bis zu 150 Minuten führt. Der Haltepunkt wird intelligent angepasst, wenn eine neue Fläche erreicht wird. Der nötige Akkustand für die zu reinigende Fläche wird automatisch berechnet und die Reinigung wieder aufgenommen, wenn der Akku genügend aufgeladen ist. Das ist vor allem hilfreich in größeren Haushalten mit vielen Bewohnern oder großen Familien mit Haustieren, die schwerer sauber zu halten sind. Dadurch, dass der Roboter nicht häufig geladen werden muss, wird die Effizienz der Reinigung erhöht.

Der Lydsto R1 besitzt die Fähigkeit zum mehrstufigen Kartenbau und kann 20 Millimeter (mm) hohe Hindernisse überwinden. Außerdem ist eine intelligente Fähigkeit zur Sturzverhinderung vorhanden. Eine App zur benutzerdefinierten Reinigung ist zusätzlich verfügbar. Man kann sie kostenfrei für Apple Geräte als auch unter Android herunter laden. Mit seiner besseren Reinigungskraft im Vergleich zu handelsüblichen Kehrmaschinen und der Staubeinzugstation ist der Lydsto R1 zurzeit zweifellos der intelligenteste Staubsaugerroboter. Die größte Überraschung ist der niedrige Preis, der weit unter dem von vergleichbaren Produkten großer Marken liegt. Der Roboter und die Station zusammen kosten gerade mal 389 Euro, was ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Anschaffung wert ist.

Home-Workout digital – Ohne Studio fit bleiben

Ob es den aktuellen globalen Umständen geschuldet ist, das Wetter einmal nicht mitspielt oder man für den Sport einfach nicht gerne die eigenen vier Wände verlässt – die Gründe dafür, das Fitnesstraining zuhause zu absolvieren, statt im Studio, können vielfältig sein. Manche wollen sich eine Mitgliedschaft im Studio vielleicht auch einfach nicht leisten oder sind der Meinung, sich den Weg und die Kosten sparen und in ähnlich guter Weise zuhause ja auch trainieren zu können. Damit liegen sie gar nicht so falsch.

Zwar sind die Möglichkeiten, sich zuhause mit großen Fitnessgeräten einzudecken und manche Übungen ausführen zu können gegenüber einem professionellen Studio eingeschränkt. Doch mit dem richtigen Fitnessprogramm und cleverem Training kann man auch zuhause absolut fit werden und bleiben. Digitale Helfer erleichtern einem das Home-Workout hierbei um ein Vielfaches und ermöglichen es letztlich oft erst, die eigene Wohnung zu einem kleinen Fitnessstudio werden zu lassen.

Wie die Digitalisierung beim Home-Workout helfen kann

Digitale Technologien haben längst Einzug in den Sport und vor allem auch in die Fitnesswelt gehalten. Seien es Wearables, wie Fitness-Tracker oder GPS-Sportuhren, Drucksensoren in Laufkleidung, Lichtschranken, Software zum Auswerten gesammelter Daten oder andere Dinge – Hersteller werden immer kreativer und entwickeln unzählige spannende Gerätschaften. Nicht alle, aber viele von ihnen helfen Sportler:innen dabei, ihr Training individuell zu optimieren oder es an einigen Stellen zu erleichtern.

Die digitalen Helferlein wirken beim Training also immer unterstützend. Wer nicht die Motivation besitzt, aktiv zu werden und denkt, die Digitalisierung nehme einem das Training im Grunde ab, hat weit gefehlt. Den Körper selbst bewegen, um in Form zu bleiben und einen gesunden Lebensstil führen – darum wird man vermutlich auch in zehn, fünfzig oder hundert Jahren nicht herumkommen.

Man denke etwa an Kraft- und Muskeltraining: Sicherlich helfen einem Fitness-Apps oder smarte Geräte für zuhause dabei, die richtigen Übungen kennenzulernen, sie auf gesunde Weise auszuführen zu wissen und optimierte Trainingspläne zu erstellen. Doch gerade auch zum Erhalt der Muskeln ist einiges mehr nötig, als nur ab und an eine App zu öffnen und ein, zwei Übungen zu machen. Neben einem regelmäßigen Training sind vor allem auch eine gezielte Ernährung und eine ruhige Herangehensweise essentiell.

Doch die Digitalisierung schafft eben gerade auch für das Home-Workout eine gute Grundlage. Anfänger:innen haben zuhause nicht die Möglichkeit, sich, wie etwa in einem Studio oder beim Training mit einer Gruppe oder einem Personal-Trainer, an Expert:innen zu wenden. Sie sind auf sich alleine gestellt. Digitale Technologien greifen einem dann unter die Arme. Sie sind Wissenslieferant, Erklärbär und Motivator in einem.

Mit Fitness-Apps rundum in Form bleiben

Smartphones gehören inzwischen zum modernen Leben, wie kaum ein anderer Gegenstand. Knapp Dreiviertel aller Deutschen nutzen ein Smartphone und haben daher auch die Möglichkeit, sich Apps jeglicher Art aus den verfügbaren Stores zu laden. Seit einigen Jahren gibt es unzählige Fitness- und Sport-Apps und fast wöchentlich kommen neue Angebote hinzu. Um den Überblick nicht zu verlieren und die Apps zu kennen, die sich für das Fitnesstraining zuhause besonders eignen, muss man genau hinschauen. Genau das haben wir getan, um nun fünf Empfehlungen geben zu können.

  1. Seven – 7 Minuten Workout

Den Anfang macht eine sehr simple, übersichtliche und einfach zu bedienende App. Das „Seven – 7 Minuten Workout“ basiert auf der These, dass ein siebenminütiges Training am Tag ausreicht, um zuhause in Form zu kommen. Geräte sind dafür keine nötig – wie übrigens bei allen hier vorgestellten Apps nicht.

Viele tausend Trainierende sind von dem Intervalltraining, das die App bietet, bereits begeistert. Sie können hierbei aus etwa 200 verschiedenen Kraft- und Ausdauerübungen wie etwa Planks, Crunches oder Trizeps-Dips auswählen. Ein Workout besteht aus genau zwölf Übungen die je 30 Sekunden ausgeführt werden. Zwischen jeder Übung sind genau zehn Sekunden Pause eingeplant.

Die App ist kostenlos, wie ebenfalls bei den anderen Apps auch, lassen sich allerdings durch In-App-Käufe zusätzliche Inhalte freischalten – darunter etwa Extra-Workouts für bestimmte Körperregionen.

  • 8fit Fitness- & Ernährungsplan

Gerade auch für Anfänger ist die in App-Stores ebenfalls sehr beliebte App „8fit“ geeignet. Hier wird der Ansatz verfolgt, Schritt für Schritt einen Lifestyle-Plan zu kreieren, der über das reine Fitnesstraining hinausgeht. Neben einem Trainingsprogramm, das sich aus über 350 verschiedenen Übungen zusammensetzt sind daher aus Essenspläne mit über 400 Rezepten enthalten.

Die Workouts dauern übrigens auch bei dieser App meist nur zwischen 10 und 15 Minuten. Sie eignen sich somit auch für alle, die etwa im Homeoffice sind und sich zwischendurch gerne mal ein paar Minuten bewegen möchten, ohne das Haus verlassen zu müssen.

  • Asana Rebel

Mit „Asana Rebel“ lassen sich anstrengender Kraftsport und entspannendes Yoga wunderbar miteinander vereinen. Hier wird Intervalltraining mit traditionellen Yogaübungen kombiniert, um einerseits stark, aber auch flexibel und gedehnt zu bleiben. Da Yoga grundsätzlich unkompliziert alleine mit einer Matte zuhause gemacht werden kann, ist es für das Home-Workout doch praktisch, das Krafttraining gleich noch miteinzubinden.

Die Asana-Workouts basieren immer auf den drei Komponenten Cardio, Kraft und Flexibilität. Es lassen sich Einzel-Workouts wählen oder Programme absolvieren, die über mehrere Wochen ausgeführt werden. Das Training dauert dabei pro Einheit immer zwischen fünf und maximal dreißig Minuten. Praktischerweise wird jede einzelne Übung in einem kurzen Erklärvideo vorgeführt. Fortgeschrittene können die Videos aber auch einfach überspringen.

  • Sworkit

Die App „Sworkit“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders individuelle Trainingspläne zu ermöglichen. Dafür können Nutzer:innen am Anfang den Fokus auf Kraft, Ausdauer, Yoga oder Stretching setzen. Anschließend entscheidet man sich für eine vorgegebene Trainingseinheit oder für die Erstellung eines individuellen Workouts. Dieses setzt sich aus mehr als 160 Übungen zusammen.

Selbst die gewünschte Dauer der Workouts wird beliebig zwischen fünf und sechzig Minuten eingestellt. Auch hier kommen alle Zirkeltraining-Angebote völlig ohne zusätzliche Gewichte, wie Hanteln oder Kettlebells, oder sonstige Trainingsgeräte aus. Und ebenfalls werden auch hier alle Übungen in Videos gezeigt und zusätzlich mithilfe einer Sprachfunktion beschrieben, um sich auch wirklich auf den Sport konzentrieren zu können.

  • Freelatics

Die bekannte App „Freelatics“ wirbt ihrerseits ebenfalls damit, einen „Personal Trainer“ in Form des Programms überall mit hinnehmen zu können und jederzeit einsatzbereit zu haben. HIIT-Workouts und Audio-Coaching sollen einem dabei helfen, ganz persönliche Trainingsziele realisieren zu können und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln. Sei es das Abnehmen, der Muskelaufbau oder eine grundsätzliche Fitness – spezielle Übungen und ein auf Künstlicher Intelligenz basierter, digitaler Coach ermöglichen das Erreichen all dieser Ziele.

Sollten sich übrigens die Kontaktbeschränkungsregeln wieder etwas gelockert haben oder möchte man ab und an zum Sport an die frische Luft und sich dort mit Abstand mit einem oder zwei Personen treffen, können hierbei auch einige Apps helfen. Diverse Anbieter nämlich haben sich darauf spezialisiert, potenzielle Trainingspartner:innen zusammenzuführen und dafür praktische Plattformen geschaffen. Zu empfehlen sind hier vor allem:

  • Spontacts
  • Runtactics
  • Komoot
  • Outdooractive

YouTube – Die Videoplattform für Fitness-Tutorials

Wer am liebsten nicht nur spezielle Übungen in Videoform präsentiert bekommt, sondern gleich ein ganzes Workout am Stück in Videoform mitmachen möchte, kann einfach YouTube zu Hilfe nehmen. Die größte Videoplattform überhaupt eignet sich hervorragend, um das individuell passende Workout oder gar mehrere Workouts für eine längere Sportsession zuhause zu finden.

Auf YouTube haben sich im Laufe der Jahre nämlich unzählige Kanäle etabliert, die vollkommen kostenfrei ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. Diese Kanäle finanzieren sich über Produktplatzierungen und Werbedeals mit YouTube – Kosten für das Schauen der Videos durch die Nutzer:innen entstehen selbstverständlich keine.

Seien es Muskelaufbau-Videos, Yoga-Sessions, HIIT-Trainings, Cardio-Trainings, Pilatesübungen oder Ganzkörpertrainings – auf YouTube findet sich wirklich alles. Einfach die gewünschte Art des Workouts und mitunter gar eine bevorzugte Länge in Minuten eingeben und schon werden entsprechende Ergebnisse in Massen erscheinen. Außerdem gibt es im Netz eine Reihe von Übersichten zu empfehlenswerten Gankörperworkouts. Wer Englisch kann, ist dabei oftmals im Vorteil, die Videos sprechen aber natürlich auch für sich.

Onlinekurse – Mehr Motivation und Optimierung

Von YouTube-Videos und den meisten Fitnessapps heben sich spezielle Onlinekurse noch einmal durch ihre Aktualität ab. Diverse Anbieter laden neue Videos verschiedener Trainer:innen teils wöchentlich oder gar täglich auf ihre Plattformen und sorgen damit für viel Abwechslung und eine Menge spannender Workouts. Andere Anbieter wiederum bieten sogar Kurse an, die live stattfinden.

Bei Live-Kursen wird unterschieden zwischen jenen, bei denen mit Webcam gearbeitet wird und bei jenen, bei denen lediglich die Trainer:innen auf dem Bildschirm zu sehen sind. Zweitere sind üblicher. Doch auch erstere gibt es und sie finden meist in kleineren Gruppen statt. Bei Yoga-Sessions vor der Webcam etwa kann eine Trainerin dann sogar mündlich Korrekturen an einzelnen Teilnehmer:innen vornehmen und so individuell weiterhelfen. Das steigert den Effekt des Trainings und motiviert häufig auch mehr. Kursangebote von The Class Digital Studio, Lekfit oder auch Skyting sind hier zum Beispiel einen Blick wert.

Fitnessspiegel und flatscreenartige Wandtrainer

Die wohl zumindest aus technologischer Sicht spannendste Möglichkeit, das Home-Workout durchzuführen oder zu optimieren, sind sogenannte „Fitnessspiegel“ und Wandtrainer, die sich wie Flatscreens an der Wand anbringen lassen.

Fitness-Systeme, wie Tonal hängen wie ein wenig veraltete Flachbildfernseher (nur hochkant) an der Wand und erinnern zunächst gar nicht an Trainingsgeräte. Doch sie sind mit Seilzügen und Gewichten ausgestattet und verfügen über einen Bildschirm, auf dem aus etlichen Anleitungen, Übungen und Workouts passende Programme ausgewählt werden können. Vorher kann mit Hilfe spezieller Fitness-Tests das eigene Fitnesslevel ermittelt werden, um optimale Übungen vorzuschlagen.

Noch interaktiver geht es mit diversen Fitnessspiegeln, wie The Mirror oder auch Vaha zu. Diese Geräte sind zwar reine Spiegel, die gleichzeitig auch als Bildschirm fungieren und nicht mit zusätzlichen Trainingsgeräten ausgestattet sind. Doch über sie lassen sich nicht nur vorinstallierte Übungen abspielen. Stattdessen können oftmals sogar persönliche Trainer:innen gebucht werden, die mit dem Hersteller zusammenarbeiten. Auch Trainingspartner:innen und Freund:innen lassen sich über den Spiegel zuschalten, um gemeinsam fit zu werden oder zu bleiben.

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Vodafone: kein gutes Netz? Dann gibt es 90GB Datenvolumen GigaGarantie als Entschuldigung

Vodafone: kein gutes Netz? Dann gibt es 90GB Datenvolumen GigaGarantie als Entschuldigung – Vodafone will mit einem guten Netzausbau punkten und verspricht daher Nutzer, die mit dem Netz unzufrieden sind, eine Entschädigung von satten 90GB, die einen Tag lang genutzt werden können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man die MeinVodafone App nutzt und das vor Ort kein LTE Netz vorhanden ist. Dann kann man über die App den fehlenden LTE Empfang oder auch andere Probleme melden und bekommt über die sogenannte GigaGarantie die 90GB Datenvolumen gutgeschrieben.

Wir garantieren unseren Kunden ab sofort das schnellste Vodafone-Netz mit der besten Sprachqualität. Und wer doch mal eine andere Erfahrung machen sollte, ist aufgerufen, uns das über die MeinVodafone-App zu melden. Wir entschuldigen uns mit 90 Gigabyte und erhalten im Gegenzug wertvolle Rückmeldungen, mit denen wir unser Netz noch gezielter verbessern können“, so Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter.

Diese Meldung ist allerdings nur einmal pro Monat möglich, man kann daher auch nur einmal im Monat die 90GB Datenvolumen bekommen. Dazu gilt das Volumen auch nur einen Tag lang – man wird sich also anstrengen müssen, um die 90GB wirklich aufzubrauchen. Die 90GB Datenvolumen sind auch für die Vodafone Freikarte (aktuell die einzige kostenlose Sim im Vodafone Netz) verfügbar. Diese nutzt ebenfalls LTE mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und wäre daher von einem LTE- oder Netz-Ausfall auch betroffen. Drittanbieter im Vodafone Netz profitieren davon im Übrigen nicht – diese können ohnehin nicht auf LTE und auf die MeinVodafone App zurück greifen.

Meldung von Netz-Problemen über die MeinVodafone App

Kunden haben mit der Garantie daher die Möglichkeit, Netz-Probleme über die MeinVodafone-App unter der Kategorie „Mein Netz“ unter dem Punkt „GigaGarantie“ zu melden. Dort muss man drei Fragen beantworten:

  • Was sollen wir verbessern?
  • Was stört Sie genau?
  • Wo passiert das meistens?

Danach wir das Datenvolumen gutgeschrieben – sobald das geschehen ist wird man über die App oder über einen SMS informiert.

Genau ins Kleingedruckte schauen

Bei der Nutzung gibt es allerdings einen Haken. Im Kleingedruckten heißt es:

Bei folgendem Missbrauch erlischt der Garantieanspruch: Nutzung des Datenvolumens als Hotspot oder für Streaming auf illegalen Webseiten und wenn das Nutzungsverhalten signifikant (10-fach) vom bisherigen Nutzungsverhalten abweicht.

Besonders der letzte Punkt könnte zum Problem werden. Das durchschnittliche Datenvolumen pro Mobilfunk-Anschluss betrug 2015 377MB pro Monat, also knapp 12MB pro Tag. Wer ein durchschnittlicher Nutzer ist, dürfte also 10x12MB = 120MB an diesem Tag verbrauchen, sonst könnte das Vodafone als Missbrauch werten. Oder umgekehrt auf den Monat gerechnet: ein Zehntel von 90GB sind 9GB Datenvolumen. Nur wer 9GB Datenvolumen regelmäßig im Monat verbraucht, kann von den gesamten 90GB profitieren ohne in den Verdacht zu geraten, die Garantie missbräuchlich zu nutzen.  Der größte Vodafone RED Tarif bietet derzeit gerade 6GB Datenvolumen pro Monat – nur Nutzer im größten Tarif, die dazu noch mehrere GB monatlich nachbuchen haben daher wirklich Zugriff auf die vollen 90GB.

Schade, dass Vodafone diese gute Aktion durch solche Klauseln im Kleingedruckten ins Zwielicht rückt. Die GigaGarantie ist an sich bereits durch die Beschränkung auf 90GB und auf einen Tag ganz gut gegen Missbrauch gewappnet, da muss man nicht noch mit weiteren Klauseln arbeiten, die im Zweifel die Nutzer nur verunsichern, ob sie die Entschuldigung wirklich nutzen können. Es wäre schön, wenn Vodafone hier nochmal etwas nachbessert und die Bedingungen entschärft – dann ist die Giga-Entschuldigung auch wirklich eine Entschuldigung.

Appdated wünscht ein frohes Fest und schöne Feiertage

Das Appdated-Team wünscht allen Lesern, Twitter-Followern, Facebook-Fans und natürlich auch den Telegram-Abonnenten ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage mit der Familie. Wir hoffen, dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen und vielleicht das ein oder andere elektronische Gerät unter dem Weihnachtsbaum auf euch wartet.

Wir werden in den kommenden Tagen einen Gang runterschalten und die Feiertage mit der Familie verbringen. Nichtsdestotrotz werden wir euch natürlich weiterhin über die wichtigsten Nachrichten informieren, allerdings nicht in der gewohnten Vielfalt.

An dieser Stelle wollen wir uns noch mal ganz herzlich für die regelmäßigen Besuche, zahlreichen Kommentare, netten Mails und Unmengen an Tipps bedanken, denn ohne euch wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Ansonsten solltet ihr die Feiertage genießen und viel Zeit mit der Familie verbringen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen frohe Weihnachten und bleibt gesund!

Das Team von Appdated

5G soll 2026 bereits die Hälfte des Datenvolumens übertragen

5G soll 2026 bereits die Hälfte des Datenvolumens übertragen – Nach dem aktuellen 5G Bericht von Ericsson wächst 5G bereits schneller als die LTE Technik vor etwa 10 Jahren. Es gibt also mehr Anschlüsse und Nutzer weltweit. Das soll auch so bleiben und das Unternehmen geht im Forecast davon aus, dass bereits 2026 mehr Traffic mit 5G übertragen wird als mit den anderen Netzstandards zusammen. 3G wird dann wohl ohnehin keine Rolle mehr spielen, weil es in vielen Ländern zeitnah bereits wieder abgeschaltet wird, aber auch LTE wird von 5G recht bald bei der Bedeutung für die mobile Datenübertragung überholt werden.

Die Entwicklung der 5G Nutzung weltweit

Ericsson schreibt dazu im Original:

The reliance of people on their mobile networks to stay connected as well as work from home has contributed to the average traffic per smartphone user increasing from 13.5GB per month in 2019 to 15.7GB per month in 2020. The average traffic per smartphone is expected to further increase to around 37GB per month in 2026. Low prices for mobile broadband services, affordable smartphones and increased time spent by people online all contribute to monthly usage growth in the region. Total traffic is projected to quadruple, reaching 35EB per month in 2026. This comes from two factors: high growth in the number of smartphone users, including growth in rural areas, and an increase in average usage per smartphone. An additional 390 million smartphone subscriptions are expected in India during the forecast period, taking the total number close to 1.2 billion in 2026.

Um von dieser Entwicklung zu profitieren muss aber der eigene Anbieter dies unterstützen. Konkret muss der Internet & Hostig Provider bereits 5G anbieten und aktuell sind das in Deutschland nur die Netzbetreiber. Drittanbieter und Discounter haben bisher noch keine Zugriff auf diese Technik und es ist auch nicht bekannt, wann die Netzbetreiber hier ihre 5G Netzbereiche öffnen wollen. Das könnte aber ein wichtiger Faktor für die Verbreitung und die Nutzung von 5G werden.

Damit sich die neue Geschwindigkeit auch wirklich auswirkt, muss aber auch der Internet-Anbieter für die Webseiten entsprechend schnell sein. Nur wenn die Webseite die Daten schnell genug abschickt, kann der 5G Nutzer diese auch empfangen. Die meisten Webspace.Anbieter setzen aber mittlerweile auch Technik, die dies leisten kann (beispielsweise Hostinger).

Die Handys dagegen werden wohl kein limitierender Faktor bei dieser Entwicklung sein. Man braucht für die Nutzung von 5G natürlich Smartphones, die diese Technik unterstützen und ein entsprechendes 5G Modem mit an Bord haben. Allerdings haben sich die Anbieter bereits darauf eingestellt. In diesem Jahr sind schon viele Modelle auf den Markt gekommen, die 5G Verbindungen unterstützen. Auch bei den preiswerten Smartphones gibt es inzwischen durchaus Auswahl und ab etwa 250 Euro bekommt man ein aktuelles Handy mit 5G. In den kommenden Jahren dürfte sich das noch deutlich verbessern, man kann wohl davon ausgehen, dass in zwei bis drei Jahren kaum noch Geräte ohne 5G verfügbar sein werden – es sein denn es werden dann noch ältere Modelle genutzt.

Defekte am Laptop – Von Entstehung und Reparatur

In der heutigen Zeit besitzen viele Menschen einen Laptop. Ob privat oder geschäftlich – ein Laptop ist nützlich und aus dem Alltag kaum wegzudenken. Umso ärgerlicher ist es, wenn er beschädigt ist und infolgedessen nicht genutzt werden kann. Im folgenden Text erfahren Sie, welche die häufigsten Laptopschäden sind und was Sie dagegen tun können.

Laptop beschädigt – was nun?

Die meisten Schäden werden nicht, wie vielleicht vermutet, durch Verschleißteile im Inneren erzeugt, sondern durch äußere Einflüsse. Die so entstandenen Schäden sind meist nicht von der Herstellergarantie gedeckt. Befindet sich das Gerät innerhalb der Garantiezeit, lohnt es sich, beim Distributor oder Hersteller zwecks Reparatur nachzufragen. Liegen nachweislich äußere Einflüsse vor, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Gerät zum Hersteller oder Distributor schicken und dort kostenpflichtig reparieren lassen
  • Laptop zur kostenpflichtigen Reparatur in eine zertifizierte Werkstatt schicken
  • Ersatzteile beschaffen und je nach eigenem Wissensstand und Schweregrad der Schadensbehebung selbst reparieren

Kostengünstige Alternativlösung

Eine Reparatur in einer zertifizierten Werkstatt oder durch den Hersteller kann teuer werden. Je nachdem, welche Teile ausgetauscht werden, variieren der Arbeitsaufwand und der Preis.

Zudem verlängert sich die Zeit ohne Laptop durch die Reparaturzeit. Die Wartezeit lässt sich durch eine Laptopversicherung verkürzen.

Beugen Sie Kosten einer möglichen Schadensbehebung mit einer IT-Haftpflichtversicherung vor und verkürzen Sie die Wartezeit. Schäden können somit schnell und kostengünstig behoben werden. Im Idealfall erhalten Sie sogar den Neuwert Ihres Gerätes zurück, um sich einen neuen Laptop kaufen zu können.

Die häufigsten Laptopschäden

Es folgt eine Liste der am meisten vorkommenden Defekte. Diese und weitere können hohe Reparaturkosten verursachen.

  • Der laut Statistiken mit Abstand häufigste Schadensfall ist ein defektes Display. Der Bildschirm eines Laptops kann aufgrund von Laptopgröße und -schwere kaum geschützt werden und ist eventuellen Stürzen schutzlos ausgesetzt. Ist das Display Ihres Laptops gerissen oder gebrochen, führt nichts um eine Reparatur herum. Der Displayaustausch ist oft aufwendig und der Preis dementsprechend hoch. Es empfiehlt sich, die Schadensbehebung von einem Spezialisten durchführen zu lassen. Unsachgemäße Handhabung kann zu einem Totalschaden führen.
  • Auf Platz 2 der häufigsten Laptopschäden ist der Wasserschaden. Die Ursache ist das Eintreten von Flüssigkeiten wie Wasser, Kaffee oder Saft in das Laptopgehäuse. Schnell kann es passieren, dass eine Tasse Kaffee während der Arbeit am Laptop umkippt. Ein Wasserschaden verursacht schwerwiegende Defekte und meist bietet sich ein Neukauf eher an als eine Reparatur. Eine Haftpflichtversicherung hilft Ihnen in Schadensangelegenheiten und erstattet Ihnen im schlimmsten Fall den Neuwert des Gerätes.[/li]
  • Verschmutzungen im und am Laptop ist der dritthäufigste Grund für einen Reparaturfall. Verunreinigungen können sich leicht in den Öffnungen Ihres Gerätes ansammeln. Die vielmals betroffenen Komponenten sind Lüfter und Tastatur, welche jedoch unkompliziert auszutauschen sind.
  • Der Tausch eines defekten Netzteils ist mit wenig Aufwand verbunden. Der Preis variiert, je nachdem ob Sie sich für ein vom Hersteller zertifiziertes Netzteil oder ein herstellerunabhängiges Netzteil entscheiden.
  • Ein weiterer häufiger Schaden ist ein Bruch am Displayscharnier. Er wird durch einen Sturz oder durch Verschleiß hervorgerufen. Immerhin wird ein Laptop durchschnittlich drei Mal pro Tag geöffnet und geschlossen. Ein gebrochenes Displayscharnier bedingt im schlimmsten Fall einen schwarzen Bildschirm.
  • Auch Hitze- oder Kälteschäden kommen nicht selten vor. Achten Sie darauf, Ihren Laptop keinen großen Temperaturunterschieden auszusetzen. Zu hohe Temperaturen können beispielsweise zur Überhitzung der Komponenten führen.

Lohn- und Gehaltsverrechnung ohne PC und Laptop

Unternehmen funktionieren heutzutage anders als noch vor wenigen Jahren. Vollzeit-Mitarbeiter, die ihren fixen Platz in den Büroräumlichkeiten haben, werden immer seltener. Die Systeme sind mittlerweile wesentlich flexibler. Home-Office und unterschiedliche Arbeitszeitmodelle spielen eine immer wichtigere Rolle. Das hat auch Auswirkungen auf die Lohn- und Gehaltsverrechnung in Unternehmen.

Wie kommt der Mitarbeiter zu seinem Gehaltszettel?

In manchen Unternehmen ist es heutzutage üblich, dass die Unternehmer ihre Mitarbeiter oft monatelang nicht sehen, weil sie beispielsweise über das ganze Bundesgebiet verstreut von zuhause aus ihrer Tätigkeit nachgehen. Oft erfolgt dabei die Anstellung auch nur durch eine geringfügige Beschäftigung. Das bedeutet, die entsprechenden Mitarbeiter erhalten maximal 450 Euro pro Monat ausbezahlt.

Das heißt aber nicht, dass deshalb die Vorschriften der deutschen Gewerbeordnung nicht eingehalten werden müssen. Diese besagen, dass jedem Mitarbeiter monatlich ein Gehaltszettel ausgehändigt werden muss. Da der Postversand nicht mehr zeitgemäß ist und die Belegschaft nicht in allen Fällen mit PC und Laptop ausgestattet ist, kann die Übermittlung auch über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets erfolgen.

Welche Apps bieten Unterstützung?

Bisher ist es noch keinem Unternehmen gelungen, eine leistungsstarke Lohn- und Gehaltsverrechnung in einer App für Android oder iOS zu entwickeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass es gar keine Apps gibt, die zumindest unterstützende Leistungen bieten.

Dazu gehören vor allem Apps für die Zeiterfassung. Zu den bekanntesten Apps zählt dabei beispielsweise „clockodo“. Die App ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar und ermöglicht die Erfassung der genauen Arbeitszeiten mehrerer Mitarbeiter sowie eine direkte Synchronisation mit der Buchhaltung.

Nach einer kurzen Testphase werden hier allerdings Kosten in der Höhe von monatlich 6,50 Euro für jeden Mitarbeiter fällig. Mögliche Alternativen dazu sind unter anderem „Craftnote“ und die App „Moser Zeiterfassung“.

Lohn- und Gehaltsverrechnung outsourcen

Für Unternehmer, die ohnehin nicht an feste Strukturen gewöhnt sind, empfiehlt sich auch die Auslagerung der Lohnverrechnung an einen externen Partner. Dieser bietet im Vergleich zu einem internen Mitarbeiter eine hohe Ausfallsicherheit und darüber hinaus die Garantie, dass auf alle gesetzlichen Änderungen rasch und vor allem richtig reagiert wird. So können Unternehmer ruhig schlafen und müssen nicht befürchten, Fehler bei der Abrechnung zu machen.

Smart Home und Co.: Multimediageräte und wie sie clever eingesetzt werden

Smartphones lassen sich heutzutage mit fast allen technischen Geräten verbinden – egal ob mit Lautsprechern, Smart Watches, Waagen oder dem TV. Doch was ist beim koppeln der Geräte zu beachten. Braucht man dafür eine App? Was ist sinnvoll, hilfreich und wo genau liegen die Vorteile?

Android-Steuerung von Smart-Home-Geräten

Ganz viele Smart-Home-Geräte wie Thermostate, Lampen, Schlösser und Kameras lassen sich direkt über ein Smartphone steuern. Sie können damit ein- oder ausgeschaltet werden, bestimmte Einstellungen können geändert werden. Eine solche Smart-Home-Steuerung funktioniert mit dem Android-Betriebssystem mit Geräten, die mit der Google Home App verbunden sind. Zu diesen Smart-Home-Geräten gehören:

  • Lampen
  • Thermostate
  • Schlösser
  • Kameras
  • Stecker
  • Staubsauger
  • Fernseher
  • Lautsprecher

Zum Einrichten des Smart-Homes muss lediglich die Google Home App geöffnet werden. Sollte diese nicht bereits installiert sein, kann sie im Play Store heruntergeladen werden. Danach müssen lediglich noch die Smart-Home-Geräte mit der Google App verbunden werden.

Natürlich muss man beim Kauf darauf achten, dass diese mit der Google Home App kompatibel sind. Ist dies nicht der Fall, muss für die entsprechenden Geräte zumeist zusätzlich eine extra App installiert werden. Für ein Gerät ist dies noch nicht nervig, bei mehreren kann man dabei aber schnell mal den Überblick verlieren.

Die Google Home App bietet dabei eine ganze Reihe praktischer Funktionen wie das Ändern der Helligkeit von Lampen, Temperatur-Veränderungen bei einem Thermostat, Live-Videos von einer Kamera abspielen, wenn man nicht zu Hause ist (zum Beispiel um zu sehen, was das Haustier macht) oder eine Musik- oder Videowiedergabe starten und anhalten.

So funktionieren Smart Home Systeme abseits von Android

Die beliebtesten Geräte im Bereich Smart Home sind neben Unterhaltungsgeräten und der Licht- und Heizungssteuerung noch die Sicherheitsgeräte. Ebenfalls angeboten werden Systeme für den Garten, die beispielsweise die Bewässerung automatisch übernehmen. Immer mehr im Kommen ist eine zusätzliche Steuermöglichkeit über Sprachassistenten. Andere Anbieter setzen dagegen auf an der Wand installierte Bedienfelder. Diese können aber oft nur einen Teilbereich (beispielsweise die Lichtsteuerung) übernehmen.

Bei einer Steuerung über Apps besteht noch eine weitere Möglichkeit: Die Meta-App. Sie verknüpft über IFTTT Funktionen mehrerer Einzel-Apps in „Wenn-Dann-Funktionen“. Zwei klassische Beispiele hierfür: Wenn die Standorterkennung des Smartphones bemerkt, dass der Bewohner das Haus verlassen hat, wird der Staubsauger-Roboter gestartet. Bemerkt eine Überwachungs-Kamera eine Bewegung während niemand zu Hause ist, werden im Haus Leuchten eingeschaltet.

Will man mehr als beispielsweise nur das Licht „smart“ bedienen, sollte man sich für ein offenes System entscheiden. Diese bieten einen von mehreren Herstellern unterstützten Standard. So können Produkte verschiedener Firmen miteinander kombiniert werden. Allerdings sind derzeit noch viele unterschiedliche Standards wie Bluetooth LE, EnOcean, Z-Wave, ZigBee oder KNX auf dem Markt. Geschlossene Systeme sind hingegen nicht kompatibel mit Lösungen anderer Anbieter. Dafür haben sie den Vorteil, dass sie zumeist reibungsloser laufen.

Bis auf KNX sind alle oben genannten Systeme Funksysteme. Diese sind einfacher zu installieren, dafür aber störanfälliger. Kabelgebundene Systeme sind teurer und benötigen einen aufwendigen Einbau. Sie bieten sich daher eher bei Neubauten oder Komplettrenovierungen an. In bestehende Gebäude lassen sich funkbetriebene Systeme deutlich einfacher integrieren.

Eine Gemeinsamkeit aller Systeme ist, dass sie eine Steuerungseinheit, ein sogenanntes Gateway benötigen. Manche Hersteller haben dafür extra Geräte entwickelt, bei anderen (funkbasierten Systemen) kann die in vielen Haushalten vorhandene Fritz Box der Telefonanlage dafür verwendet werden.

Unter Smart Metering versteht man das computergesteuerte Messen, Ermitteln und Steuern von Energieverbrauch. Mit ihnen kann der Benutzer erkennen, wann und an welchem Punkt er welche Mengen von Energie verbraucht. Zudem können mit Smart Metering Systeme Daten direkt online an Energieversorger übermittelt werden. Das Strom- und Wasserablesen durch Mitarbeiter des Unternehmens kann dadurch entfallen.

Das sogenannte Smart Meter Rollout regelt die gesetzlich vorgeschriebene verpflichtende Einführung von Smart Metern in den kommenden Jahren in Deutschland. Die Umstellung hat mittlerweile begonnen. Smart Meter sind seit 2017 für Verbraucher von mehr als 10.000 Kilowattstunden sowie für Betreiber von Photovoltaik- oder Blockheizkraftwerken mit mehr als sieben Kilowattstunden elektrischer Anschlussleistung sogar zur Pflicht geworden. Ab dem kommenden Jahr müssen Haushalte und Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden einen Smart Meter installieren.

Entscheiden sich Kunden für einen Smart Meter, der ihnen die Daten digital aufbereitet und zur Verfügung stellt, lässt sich damit Strom sparen, da dadurch einzelne „Energiefresser“ identifiziert werden können. Zudem lassen sich die Stromkosten besser kontrollieren. Manche Systeme können auch Warnmeldungen verschicken, wenn ungewöhnlich viel Strom verbraucht wird.

Deine Handy-Videos auf dem Smart-TV

Heutzutage ist es einfach, Fotos und Videos vom Android-Smartphone auf einen Fernseher zu bringen. Ihr wollt eurer Familie eure Urlaubsfotos oder Clips zeigen? Ihr wollt euren Freunden coole Eindrücke vom letzten Konzert zeigen? Mit WiFi Direct ist es ziemlich einfach, das Handy an einen Smart TV anzuschließen. Dieser Standard ermöglicht es Geräten, sich ohne Access Point miteinander zu verbinden.

WiFi Direct muss dazu zunächst auf dem TV aktiviert werden. Das Gute: Ein Großteil der modernen Smart TVs unterstützt diesen Standard. Danach muss auf dem Smartphone lediglich der gewünschte Inhalt markiert werden. Mit einem Klick auf die Teilen-Schaltfläche und der anschließenden Auswahl von WiFi Direct erscheint der gewünschte Inhalt wie von Zauberhand auf dem Fernseher. Alternativ zu WiFi Direct können Inhalte via dem HDMI-Stick Google Chromecast auch über Google Home auf den TV gestreamt werden. Nachteil: Der Chromecast kostet aktuell um die 35 Euro.

Android auf dem Heim-PC oder Laptop

Wenn du gewisse Spiele wegen der Grafik oder einem zu kleinen Display nicht auf dem Smartphone sondern auf dem Laptop oder dem PC zocken willst, gibt es auch dafür eine Lösung: Verschiedene Firmen bieten sogenannte Emulatoren an. Mit diesen wird ein Android-Betriebssystem auf einem Windows-PC simuliert. Mehrere Hersteller haben solche Emulatoren entwickelt, doch es gibt große Unterschiede im Funktionsumfang.

Ein weiterer Vorteil von Android auf dem PC: Der Akku des Smartphones wird geschont. Das sorgt für Spielvergnügen ohne, dass du den Akkustand im Auge haben musst. Zudem erleichtert das benutzen von Tastatur und Maus bei vielen Apps (auch abseits von Spielen) die Bedienbarkeit

Die Emulatoren eignen sich nämlich selbstverständlich nicht nur zum Zocken: Beispielsweise kannst du damit Handy-Bilder mit professioneller PC-Software besser bearbeiten oder du hast die Möglichkeit Apps auf deinem Laptop zu nutzen, die es ausschließlich für Smartphones gibt.

Wearables mit dem Smartphone verbinden

Über die App Wear OS by Google, früher Android Wear, kannst du deine Smartwatch mit deinem Smartphone verknüpfen. Dies bietet den Vorteil, dass sich noch mehr nützliche und bequeme Funktionen nutzen lassen. Damit hast du nicht nur deine Termine, sondern auch deine Gesundheit stets im Blick.

Mit dem Google Assistant kann man sich beispielsweise über die wahrscheinliche Dauer des Wegs zur Arbeit oder anstehende Reservierungen informieren. Fortschritte bei Kardiopunkten und Schrittziel können ganz easy kontrolliert werden um gesünder und aktiver zu werden. Wer beim Sport gerne Musik hört, kann diese direkt über das Handgelenk steuern.

Mit den Wearables entgeht dir auch beim Sport nichts – selbst wenn du das Handy in deiner Tasche behalten möchtest: Wichtige Benachrichtigungen, SMS, E-Mails und eingegangene Anrufe werden auf einen Blick sichtbar. Seit August dieses Jahres ist übrigens auch die neueste Google Assistant Version in Deutschland auf dem Markt.

Pop-Up-Fenster „Ihr Windows-System ist beschädigt“ – was tun?

Pop-Up-Fenster „Ihr Windows-System ist beschädigt“ – was tun? Gleich vorweg es handelt sich dabei um eine Fake-Meldung, dementsprechend zunächst nichts(!) tun. Hinter der Nachricht stecken höchstwahrscheinlich Betrüger, also sollte man es tunlichst vermeiden auf „Aktualisieren“ zu klicken, irgendwelche angezeigten Telefonnummern zu wählen oder gar direkt Geld überweisen, um den Computer zu „entsperren“. Die Pop-Up-Benachrichtigungen sind extra so gestaltet, dass man in „Panik“ verfällt. Deswegen zunächst „Ruhe bewahren, Schock bekämpfen“ beziehungsweise „Keep calm and carry on“.

Wie sehen solche Seiten aus?

Im Internet-Foren gibt es verschiedene Beiträge zu dem Thema, die meisten der Betroffenen hatten die Nachricht jedoch schnell als Betrug erkannt. Anstatt einige Zitate aus den Foren als Beispiel anzuführen wird stattdessen ein entsprechendes Youtube-Video eingebunden:

Im Vorschaubild sieht man gleich so eine Nachricht. Das Video erklärt sehr gut, dass es sich dabei lediglich um ein programmierte Internetseite handelt. Mit dem „X“-Symbol kann man das „Fenster“ beispielsweise nicht schließen. Dieses lässt sich auch nicht verschieben, weil es in Wirklichkeit eine normale Internetseite mit grauen Hintergrund ist. Die Seite erfüllt zumindest die Funktion einer „Drohkulisse“, man könnte es auf den ersten Blick durchaus für eine Windows-Nachricht halten. Der hinterlegte Countdown dient zusätzlich als Panikmache, wobei spätestens mit dem Hinweis „Dadurch werden Ihre gesamten Systemdateien automatisch gelöscht“ Skepsis angesagt ist.

Der Countdown läuft indes nicht ab, sondern bleibt bei 1 Sekunde stehen und die Systemdateien werden nicht gelöscht. In dem Video wird dennoch auf „Aktualisieren“ gedrückt, um zu zeigen was hinter der Nachricht steckt. In dem Fall wurde man zu einem PC-Reparatur-Tool weitergeleitet, wo man anschließend das Programm „Reimage Repair“ runter laden sollte und danach für die Fehlerbehebung eine Lizenz erwerben soll. Aber wie eingangs erwähnt ist die Nachricht „Ihr Windows-System ist beschädigt“ eine Falschmeldung gewesen. Somit ist es eine Betrugsmasche, selbst wenn dahinter möglicherweise „seriöse“ Programme stecken sollten.

Was kann man dagegen tun?

Solch eine Meldung kann bei fast allen Browsern – Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge, Opera oder Internet Explorer – erscheinen. Zunächst sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es sich dabei um eine Fake-Meldung handelt. Somit ist das Windows-System sehr wahrscheinlich nicht wirklich beschädigt. Dennoch lohnt es sich zumindest einen Viren-Scan auf dem PC durchzuführen. Darüber hinaus empfiehlt es sich eine Anti Malware Software herunterzuladen und den Computer diesbezüglich scannen. In Foren wird oftmals das Programm Malewarebyte empfohlen, dort heißt es:

Schnelle Ergebnisse. Leistungsstarke Bereinigung. Ihr Computer arbeitet langsam? Es erscheinen seltsame Meldungen im Bildschirm? Die Homepage Ihres Browsers wurde ohne Ihr Zutun geändert? Das könnte das Werk von Adware (und ähnlichen Störenfrieden) sein. (…) Der Malwarebytes AdwCleaner nutzt eine innovative Technologie, die exklusiv darauf ausgerichtet ist, diese unerwünschten Trittbrettfahrer zu erkennen und zu entfernen. Es ist das bevorzugte Bereinigungstool von Privatanwendern und Technikern.

Es gibt aber selbstverständlich auch andere Anti Malware Programme. Mit einen Viren und Anti Malware Scan sollte man jedoch relativ sicher sein. Und sollten doch weiterhin solche Meldungen auftreten, hat der Artikel gezeigt das es sich dabei um eine Falschmeldung handelt und dementsprechend kein Grund zur Sorge besteht.

 

 

Weitere Links rund um Windows und PC

Mobiles Lesegerät: Kontaktlos bezahlen per NFC

In vielen Bereichen wird mit der EC- oder Kreditkarte bezahlt. Das Zahlen mit Kreditkarte
gestaltet sich dank der NFC Technologie einfacher und bequemer. Es ist nicht mehr nötig, die
Kredit- oder EC-Karte in den Kartenleser zu stecken. Denn sie wird ganz bequem vor das
Lesegerät gehalten. Bis 50 Euro ist keine Eingabe der PIN notwendig, wodurch der Zahlvorgang
schneller erfolgt. Immer mehr Unternehmen stellen ihre Kartenleser auf die praktische und neue
Technologie um. Es hängt vom Zahlungsdienstleister ab, wie hoch die monatlichen
Grundgebühren für Geräte mit NFC-Funktionen ausfallen. Für kleinere Unternehmen, welche
unregelmäßig Zahlungen über EC- oder Kreditkarte annehmen, ist der Wechsel nicht immer
finanziell sinnvoll. Alternativ bieten sich mobile Kartenleser mit der NFC Technologie an. Diese
sind sowohl für die Unternehmen als auch für den Kunden vorteilhaft. Im Folgenden erfahren Sie
mehr über die NFC Technologie und welche Vorteile die mobilen Kartenleser haben. 

Was bedeutet NFC? 

NFC bedeutet Near Field Communication und bezeichnet einen drahtlosen
Übertragungsstandard. Um die Daten zu übertragen, sollte der Abstand zwischen Empfänger und
Sender maximal 4 cm betragen. Wenn ein größerer Abstand besteht, kommt keine Verbindung
zustande. Die NFC Technik wird im Paymentbereich verwendet, um Zahlungen drahtlos, schnell
und komfortabel abzuwickeln.
Mehr Informationen zu mobilen Kartenterminals und deren Vorteilen erhalten Sie hier
https://sumup.de/. Viele Unternehmen profitieren von der Umstellung ihrer Lesegeräte auf NFC
Technologie. Wenn die Zahlungen schneller abgewickelt werden, führt es zu einer höheren
Akzeptanz. 

Die Vorteile von mobilen Lesegeräten

Zu betonen ist, dass die NFC Zahlung in anderen Ländern seit einiger Zeit gebräuchlich ist. Somit
ist die NFC Zahlung für die Unternehmen der Tourismusbranche besonders geeignet. In den
skandinavischen Ländern werden Transaktionen selten noch bar durchgeführt. Sogar kleine
Beträge werden dort mit einer Kreditkarte bezahlt. Die Höhe der Gebühren mittels der NFC-
Zahlung sind meist genauso wie die Gebühren für Zahlungen, bei denen die Kreditkarte in den
Leser eingesteckt wird. Neben den stationären Kartenlesegeräten stellt ein mobiles
Kartenlesegerät eine gute Alternative dar. In diesem Fall werden die Kosten vorher kommuniziert
und sind dadurch transparent. Das mobile Kartenterminal wie SumUp Air bietet Ihnen alle
Funktionen wie bei den konventionellen Lesegeräten. Mobile Lesegeräte akzeptieren
Magnetstreifen, alle EC-Karten, Chip- und NFC-Kreditkarten. Dabei entfällt die monatliche
Grundgebühr. Stattdessen kaufen Sie den Kartenleser zu einem einmaligen Preis. Es werden
Gebühren gezahlt, wenn Sie den Kartenleser verwenden. Der Vorteil ist, dass es keine feste
Vertragsbindung gibt und dass das Lesegerät flexibel eingesetzt werden kann. 

Mobile Kartenleser – ortsunabhängig und praktisch

Die Kartenleser werden in Kombination mit einer App verwendet. Für Android und iOS Tablets
sowie Smartphones ist die App in den jeweiligen Appstores erhältlich. Des Weiteren sollte eine
Internetverbindung am Smartphone vorhanden sein. Das SumUp Air Kartenlesegerät ist bei der
Verwendung ortsunabhängig. Dabei hält der integrierte Akku bis zu 500 Zahlungsvorgänge
durch. Danach muss er wieder aufgeladen werden. Das kontaktlose Bezahlen mittels NFC
gewährleistet, dass die Bezahlvorgänge schnell durchgeführt werden. Ferner ist diese
Zahlungsmethode für die Kunden angenehm und sicher. Als Verkäufer erhält man die Sicherheit
einer gedeckten Lastschrift, da es direkte Kommunikation mit der kartenausgebenden Bank
besteht. SumUp bietet eine faire und transparente Lösung für die Bezahlvorgänge, ohne
Vertragsbindung und feste Kosten.