iPhone – Wie setzt man den Home-Bildschirm zurück?

iPhone – Wie setzt man den Home-Bildschirm zurück? – Apps gehören mittlerweile zum Standard für die Alltagsnutzung eines Mobilfunktelefons. Das Spektrum der Apps ist vielseitig und reicht von Nachrichten, -Wetter,-Sport,- Bahn,-Flug,- und  Hotel-Apps zu Alltagsanwendungen wie eine Taschenlampe oder eine Wasserwaage-App. Zudem gibt es noch eine Unmenge an Spielen. Somit sammeln sich mit der Zeit auf dem Homebildschirm des iPhones viele Apps an, das Display wirkt dann schnell unübersichtlich. Abhilfe schafft dabei das zurücksetzen auf das Werkslayout, ohne dabei Daten zu verlieren. Apple selbst schreibt dazu:

Du kannst Einstellungen auf ihre jeweiligen Standardwerte zurücksetzen, ohne dass dadurch deine Inhalte gelöscht werden. Wenn du die bisherigen Einstellungen sichern möchtest, kannst du ein Backup des iPhone erstellen, bevor du sie auf die Standardwerte zurücksetzt. Beispiel: Wenn du versuchst, ein Problem durch Zurücksetzen auf die Standardwerte zu lösen, dieser Versuch aber nicht zum Erfolg führt, kannst du deine bisherigen Einstellungen aus einer Sicherungskopie (Backup) wiederherstellen.

WICHTIG: Es handelt sich dabei nicht um ein Reset des Gerätes selbst (bei dem Daten verloren gehen), sondern nur um das Zurücksetzen der Ansicht.

Wie setzt man den Home-Bildschirm beim iPhone zurück?

Die Vorgehensweise ist sehr simpel. Zunächst öffnet man die Einstellungs-App und geht zu dem Menüpunkt „Allgemein“. Anschließend scrollt man runter und tippt auf der linken Display-Seite auf „Zurücksetzen“. Danach sieht man auf der rechten Bildschirmseiten verschiedene Funktionen, welche zurückgesetzt werden können. Dort befindet sich die Rubrik „Home-Bildschirm“, diese klickt man an und der Home-Bildschirm wird auf das Werkslayout zurückgesetzt. Der Home-Bildschirm sieht nun wieder aus, wie bei einem neuen iPhone. Die bereits auf dem iPhone installierten Apps werden auf den folgenden Seiten automatisch alphabetisch geordnet.

Die Übersichtlichkeit auf dem Home-Bildschirm kann man auch manuell erstellen, indem man mühsam alle Apps von Seite zu Seite zieht. Oder man lässt die Unübersichtlichkeit gar nicht erst zu und ordnet seine Home-Bildschirm von Zeit zu Zeit selbstständig. Das alphabetische Sortieren der Apps – nach dem Zurücksetzten auf das Werkslayout – wird wahrscheinlich dazu führen das die Apps anders angeordnet werden als zuvor, so dass wir als „Gewohnheitsmenschen“ anfangs sicherlich einige Male zunächst die falsche App anklicken.

Video: Home Screen leeren

Weitere Links rund um das iPhone

Smarte Helfer: Apps für mehr Nachhaltigkeit

Um etwas gegen den Klimawandel zu tun, ist jeder einzelne gefragt. Wie viel Kohlendioxid ausgestoßen wird und wie schnell sich die globale Erderwärmung beschleunigt, hängt zu einem großen Teil auch vom Verhalten der Verbraucher ab. Wer im Alltag nachhaltig handeln möchte, kann sich dabei von passenden Apps unterstützen lassen.

Viele Verbraucher möchten einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Angesichts der Komplexität der Thematik ist es nicht immer einfach, einen Überblick zu bekommen. Etliche Apps sind daher so konzipiert, dass sie auch das notwendige Wissen über umweltrelevante Themen detailliert mitliefern:

Zum Beispiel die App „Eco Challenge“: Sie funktioniert auf dem iPhone, kostet nichts und stellt die Nutzer zweimal wöchentlich vor Herausforderungen zum Thema Umweltbewusstsein. Dazu gibt es viele Informationen und Tipps zu Themenkomplexen wie Mobilität, Müllvermeidung, den Kauf regionale Waren und Energiesparen.

Ähnlich funktioniert die „Go Green Challenge“ für iOS und Android, die von Studenten der Universität Potsdam entwickelt wurde. Hier gibt es wöchentliche Aufgaben rund um den Klima- und Naturschutz mit Themen wie Müllvermeidung, Transportwege, Energieverbrauch und gesunde Ernährung. Ziel der App ist, die Nutzer schrittweise an eine ökologische Lebensweise heranzuführen.

Ob Müllvermeidung, regionale Waren oder Fleisch- und Fischeinkauf: Wer beim Einkauf genauer hinsieht, kann viel für den Umweltschutz tun. Diese Apps gibt es bei Google Play beziehungsweise bei Apple:

Die „Regio-App“: Wer regionale und auch saisonale Waren kauft, trägt dazu bei, klimaschädliche Transportwege zu vermeiden, was wiederum die Freisetzung von Kohlendioxyd reduziert. Die App hilft dabei, entsprechende Anbieter in der Nähe zu finden. Das können Wochenmärkte, Bio-Läden, aber auch Dorfmärkte sein. Wenn die Erzeugnisse dort nicht selbst hergestellt worden sind, liefert die App auch Aufschluss über den Transportweg der Waren. Für den Verbraucher bedeutet das mehr Transparenz beim Einkauf. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android-Systeme.

Es existieren viele Siegel, Zertifizierungen und Label auf Produkten, und mittlerweile weiß niemand mehr recht, für was das jeweilige Label steht. Der „NABU-Siegelcheck“ zeigt, ob Produkte ökologisch empfehlenswert sind, oder ob umweltbewusste Verbraucher besser die Finger davon lassen sollten. Die App, die sowohl auf Android als auch auf iOS läuft, funktioniert mit einer Fotoerkennung. Kunden fotografieren die Verpackung der Ware einfach ab und erhalten die gewünschten Informationen.

Mit dem Saisonkalender „Heimisches Obst- und Gemüse“ der Verbraucherzentrale, der ebenfalls für iOS und Android als App erhältlich ist, werden alle Verbraucher unterstützt, die Obst und Gemüse nur dann kaufen möchten, wenn es in Deutschland Saison hat. Gleichzeitig hilft die App zu erkennen, das heimisches Gemüse und Obst wahrscheinlich in beheizten Treibhäusern oder unter Folie gewachsen ist. Ökologisch wertvoller ist der Verzehr von Freilandgemüse allemal: Nach Angaben der Verbraucherzentrale werden beim Anbau rund 30-mal weniger klimaschädliche Gase produziert als in beheizten Treibhäusern.

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es wohl kaum Konsumenten, die nicht hier und da oder gar regelmäßig ihre Einkäufe teilweise oder ganz online tätigen und von Hermes, DHL, DPD oder anderen Paketzustellern nach Hause liefern lassen. Oft ist dem Empfänger nicht bewusst, wie hoch die CO2- Emissionen solcher Dienstleistungen sind. Zur Kompensation hat sich die Firma Parcello etwas einfallen lassen: Der durch die Nutzung der Sendungsverfolgung generierte Umsatz wird verwendet, um Bäume zu pflanzen. Ziel soll eine weltweit CO2-positive Logistik für die Zukunft sein.

Vegetariern und Veganern hilft die App „Vegan Scanner“ (nur Android): Mit diesem smarten Helfer gelingt die Identifikation der Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Verbraucher können feststellen, ob in der Ware zum Beispiel Fleisch oder Milchprodukte verarbeitet worden sind, indem sie den Barcode einscannen. Allerdings sind noch nicht alle handelsüblichen Produkte in der Datenbank erfasst. User können jedoch selbst neue Produkte hinzufügen.

Fischfang hat nur noch unter nachhaltigen Bedingungen Zukunft. Der World Widlife Found, kurz WWF, setzt sich seit langem gegen die Plünderung der Ozeane ein. Auch der Verbraucher kann helfen, der Überfischung Einhalt zu gebieten: Mithilfe des „WWF-Fischratgebers“ (für iOS und Android) tun Kunden beim Fischeinkauf der Umwelt Gutes, indem sie nachhaltige Kaufentscheidungen treffen. Ein Ampel-System mit den Kategorien „Gute Wahl“, „Zweite Wahl“ und „Lieber nicht“ hilft dabei.

Wer nach einer generellen Unterstützungsmöglichkeit für einen bewussten und gesunden Einkauf sucht, kann den Einkaufsberater „CodeCheck“ auf sein Smartphone laden. Die App ermöglicht, Lebensmittel und Kosmetika auf Inhaltsstoffe zu prüfen. Vor der Nutzung müssen erst die individuellen Shoppinggewohnheiten in der App hinterlegt werden. Über Scannen des Barcodes lässt sich ermitteln, ob das gewählte Produkt zum Beispiel gluten- und laktosefrei ist, ob es Mikroplastik und Nanopartikel enthält, wie hoch der Zuckeranteil ist und mehr. Entspricht die Ware nicht den Einkaufsgewohnheiten, warnt sie den Nutzer und bietet Alternativen an.

Müllvermeidung ist ein wichtiges Thema, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Auch hier gibt es Apps, die schon beim Einkauf helfen. Eine davon nennt sich „Replace Plastic“, die vom Verein „Küste gegen Plastik“ initiiert wurde. Hier geht es im Grunde um Beschwerden, die an die Hersteller gerichtet werden, wenn Verbraucher der Meinung sind, dass ein Produkt auch umweltfreundlicher hätte verpackt werden können. Über den Barcode lässt sich eine vorformulierte Nachricht an den Produzenten schicken. Persönliche Daten werden nicht weitergeleitet. Eine aktive Form, gegen umwelt- und klimaschädliche Verpackungen zu protestieren.

In vielen Produkten lauern schädliche Inhaltsstoffe, und nur wenige Verbraucher wissen Bescheid über mögliche Risiken. Auch Kosmetikartikel stehen häufig in der Kritik, denn sie enthalten unter anderem häufig Konservierungsstoffe, Erdöl, Plastik oder auch Schwermetalle und hormonelle Schadstoffe. Mit dem „Produktcheck des BUND“ können Verbraucher den Barcode von über 80000 Produkten einscannen und sich auf diese Weise einen Überblick über Schadstoffe verschaffen. Gibt es keine Informationen, besteht die Möglichkeit, eine Anfrage an den Hersteller zu senden.

Wer auf Nachhaltigkeit setzt, und das nicht nur bei Lebens- oder Körperpflegemitteln, sondern auch beim Kauf von Kleidung, beim Einsparen von Energie oder der Suche nach Second-Hand-Artikeln, sollte sich folgende Apps merken:

Bekleidung wird häufig unter unfairen Bedingungen produziert und ist oft mit Umweltproblemen und unmenschlichen Arbeitsverhältnissen in Drittländern verbunden. „Fair fashion“ (für Android und iOS) ist Mode auf der Spur, die nicht nur die Umweltbedingungen auflistet, unter denen Produkte verschiedener Labels hergestellt werden, sondern auch einen Überblick darüber bietet, unter welchen Bedingungen die Arbeitskräfte arbeiten. Parallel dazu macht die App Vorschläge, wo nachhaltig produzierte Mode angeboten wird.

Die App „Energie Check“ verschafft Verbrauchern einen Überblick darüber, wie viel Wasser, Strom und Heizenergie Verbraucher nutzen und wo gespart werden kann. Gleichzeitig hilft sie dabei, Strom einzusparen, indem sie Geräte mit hohem Stromverbrauch identifiziert. Die App, die für Android und iOS verfügbar ist, listet außerdem Energie-Experten in der Umgebung auf. Möglich ist außerdem, Zählerstände einzuscannen und sich über die App regelmäßig daran erinnern lassen, den tatsächlichen Energieverbrauch zu überprüfen.

Auch der „Energie Buddy“ hilft beim Einsparen von Wasser, Gas und Strom: Hier wird zunächst der persönliche CO2-Abdruck ermittelt. Die individuellen Stromkosten und Zählerstände werden erfasst und dienen als Grundlage zur Berechnung des Tagesverbrauchs. Außerdem können User die Typenmodelle ihrer Elektrogeräte eingeben, um zu erfahren, wie hoch der jeweilige Energieverbrauch ist.

Nachhaltigkeit funktioniert auch da, wo Lebensmittel nicht einfach weggeworfen werden. Die App „Too Good To Go“ (Android, iOS) hat genau diese Thematik aufgegriffen. Mit ihr lassen sich Cafés und Restaurants, aber auch Bäcker anzeigen, die Ware vom Vortag für die Hälfte des Preises anbieten. Das können Backwaren, warme Gerichte oder auch Salate sein. Auf diese Weise landen weniger Lebensmittel im Müll, und der Kunde spart. Gezahlt wird per App, die Lebensmittel und Speisen werden direkt aus dem Geschäft abgeholt

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät zu LTE und VPN

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät zu LTE und VPN – Die Netzbetreiber planen in diesem Jahr die Abschlatung der 3G Netzbereiche. Das geschieht in erster Linie, um neue Frequenzen für den LTE und 5G Netzausbau zu bekommen, aber dieser Schritt ist auch sicherheitstechnisch durchaus von Vorteil.

3G und UMTS hat einige bekannte Sicherheitslücken, die es unter Umständen möglich machen, die Übertragungen abzufangen und mitzuhören. Dann wissen Dritte, welche Inhalte übertragen wurden. Bei LTE und auch 5G ist dies nicht mehr in dieser Form möglich und daher ist die Sicherheit in diesen Netzen höher. Das Bundesamt für Sicherheits in der Informationstechnik rät daher zur Nutzung von LTE und auch dazu, die 2G Netzbereiche ganz im Handy zu deaktivieren, denn dort ist ein Zugriff Dritter noch einfacher möglich.

Das BSI schreibt dazu in den Hinweisen für sicheres mobiles Surfen:

Smartphones sind nur sinnvoll einsetzbar, wenn sie Zugang zum Internet haben. Die derzeit hauptsächlichen Kommunikationskanäle sind dabei das Mobilfunknetz des Providers sowie im Nahbereich WLAN. Problematisch sind unverschlüsselte WLANs, etwa in öffentlichen Plätzen, in Hotel-WLANs oder großen Handelsketten. Hier kann praktisch jeder den Netzwerkverkehr mitlesen.Generell sollte die WLAN-Funktion in unsicheren – das heißt unverschlüsselten sowie fremd kontrollierten – Umgebungen deaktiviert werden. Ebenso, wenn sie überhaupt nicht gebraucht wird. Die Kommunikation außerhalb eines WLAN geschieht über das Mobilfunknetz des Providersmittels der Standardprotokolle GSM, UMTS (3G) und LTE (4G). GSM gilt als unsicher und kann mit wenig Aufwand abgehört werden5. Mit UMTS wurden verbesserte Authentifizierungs-Mechanismen eingeführt, Sicherheitsprobleme sind aber auch bei dieser Technik nicht ausgeschlossen. Demgegenüber verkürzt der neuste Standard (LTE) die Akkulaufzeit etwas mehr. Dieser Nachteil sollte jedoch aufgrund der besseren Absicherung der Kommunikation in Kauf genommen werden. LTE basiert vollständig auf einem IP-Übertragungssystem. Die Datenübertragung erfolgt also (wie schon im Internet allgemein üblich) datenpaketorientiert auf Basis des IP-Protokolls.

Die Sicherheitshinweise gibt es aber nicht nur im Mobilfunk-Netz, sondern auch im WLAN. Hier raten die Experten des BSI, für sensible Verbindungen auf jeden Fall auf einen VPN (Virtual Private Network) zu setzen. Damit werden Verbindungen über einen zusätzlichen verschlüsselten Zugangspunkt aufgebaut und die Inhalte sind nochmals verschlüsselt – auch in offenen Netzwerken.

Das BSI schreibt zu diesem Fall:

Für alle Verbindungen wird AES als Verschlüsselung eingesetzt.Bei einigen Android-basierten Geräten kann der unsichere Standard GSM sogar deaktiviert werden, was irreguläre Abhörmaßnahmen auf der Luftschnittstelle erschwert.In allen ungesicherten Netzen sollten die Daten durch den Einsatz eines Virtual Private Net-works7 (VPN) verschlüsselt werden. Die Verwendung von VPNs ist jedoch mit Aufwand verbunden, da die Gegenseite der Kommunikationsstrecke ebenso das VPN unterstützen muss. Im geschäftlichen Bereich ist dieser Aufwand aber in jedem Fall gerechtfertigt.

Es kann aber auf jeden Fall nicht schaden, auch im privaten Bereich auf VPN zu setzen. Leider bieten die meisten Endgeräte das nicht standardmäßig an, sondern man braucht einen Anbieter, der einen verschlüsselten Zielpunkt bietet, über den dann die Verbindungen weitergeleitet werden werden. Anbieter dafür gibt es eine Reihe, sowohl Android VPN als auch iPhone VPN Systeme gibt es im Appstore kostenlos bis kostenpflichtig.

In der Regel sind diese App dabei sehr einfach aufgebaut. Man braucht also kein technisches Fachwissen, um per VPN zu surfen, sondern bei den meisten Anbieter reicht nach der Anmeldung ein Klick in der App, um die VPN Verbindungen zu aktivieren und ab diesem Zeitpunkt werden die Daten zusätzlich extra verschlüsselt verschickt und externe Nutzer sehen auch nicht mehr das Verbindungsziel, sondern nur den jeweiligen Server des VPN Servers.

Weitere Tipps rund um die Smartphone Sicherheit haben wir hier zusammengefasst: Handy Sicherheit | Sicherheitstipps für Android

Gartner: 6,2 Milliarden vernetzte Endgeräte bis Ende 2021

Gartner: 6,2 Milliarden vernetzte Endgeräte bis Ende 2021 – Die Corona Pandemie hat die Entwicklung im Bereich von PC und Smartphones weiter beschleunigt. Die Zahl der Geräte wächst weiter und die immer mehr Geräte werden auch mobil genutzt – der Anteil von normalen PCs als stationäre Desktop-Variante sinkt deutlich ab. Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass in 2021 die Zahl von 6,2 Milliarden Endgeräten (Laptop, PC; tablet und Smartphone) erreicht werden und sich dieses Wachstum auch in den nächsten Jahren fortsetzt. 2022 sollen es dann bereits 6,4 Milliarden Geräte weitweit sein.

Die Analysten schreibt dazu im Original:

Die COVID-19-Pandemie hat die Nutzungsmuster von Mitarbeitern und Verbrauchern dauerhaft verändert “, sagte Ranjit Atwal, Senior Research Director bei Gartner. „Mit der Umwandlung von Fernarbeit in Hybridarbeit, der Umwandlung von Heimunterricht in digitale Bildung und der Verlagerung interaktiver Spiele in die Cloud werden sowohl die Art als auch die Anzahl der Geräte, die Menschen benötigen, haben und verwenden, weiter zunehmen.“

Der Bereich der stationären PC ist dabei das einzige Segment, welches nicht wächst, sondern sogar zurückgeht. Die meisten Nutzer sind daher mittlerweile mobil unterwegs und weniger am heimischen PC. Das ändert auch die Anforderungen an Webseiten und Onlinedienste.

Quelle: Gartner

Die Entwicklung merkt man mittlerweile auch im Internet. Die Webseite sind mittlerweile auch auf die mobile Nutzung ausgelegt und große Unternehmen wie Google strafen Webseiten sogar ab, wenn diese mobil nicht richtig funktionieren oder kaum bedienbar sind. Auch bei mobilen Shopping reicht ein normaler Shop oft nicht mehr aus, sondern es werden auch Apps genutzt. Viele Unternehmen nutzen daher die Möglichkeit, mit der 360 Grad Online Marketing Agentur ihre Auftritte aufzubauen und alle Bereich abzudecken. So können sie sowohl Nutzer mit Smartphones als auch mit anderen Endgeräten ansprechen und passende Webseiten und Shops bieten.

Insgesamt geht die Entwicklung aber auch im mobilen Bereich hin zu immer größerne Bildschirmen. 6 Zoll sind bei Smartphones mittlerweile durchaus Standard und durch die faltbaren Geräte werden die Display-Größe in den kommenden Jahren sogar noch wachsen. Man kann also zukünftig wohl auch auf Smartphones mit immer größeren Bildschirmen rechnen und damit müssen Webseiten und Inhalte vielleicht gar nicht mehr so streng an kleine Display angepasst werden.

Lydsto R1 Staubsaugerroboter Rezension – Der Staubsauger dessen Staubkasten nicht gesäubert werden muss

Staubsaugerroboter werden immer populärer. Die Menschen müssen die Räume nicht mehr selbst säubern. Roboter entfernen den Staub unter dem Bett, dem Sofa, in Ecken und in Spalten mit Leichtigkeit. Trotzdem muss der Staubkasten regelmäßig gesäubert werden, was Probleme für die Nutzer mit sich bringt. Der neue, smarte Lydsto R1 Staubsaugerroboter hat eine stärkere Fähigkeit – autonomer Staubeinzug, der dem Nutzer die Lösung für das Problem der Staubkastensäuberung liefert. Schauen wir uns mal an, wie das genau funktioniert.

Das Produkt besteht aus zwei Teilen: einem Staubsauger und einer Staubeinzugstation, die gleichzeitig als Ladestation fungiert. Nachdem der Roboter das Saugen beendet hat, kehrt er zur Station zurück und lädt seinen Akku auf. Die Station saugt währenddessen den Staub aus dem Staubkasten des Roboters und transportiert den Dreck in einen luftdicht verschlossenen Müllbeutel.

Wie hoch ist die Kapazität des Staubeinzugs?

Die Lydsto R1 Staubeinzugstation verfügt über eine 430 Millimeter kurze Leitung. Dadurch ist es leichter, in kurzer Zeit Staub anzusammeln, ohne dass die Leitung verstopft. Mit einer Drehzahl von 50.000 Revolutions pro Minute (r/min) und 30 Kilopascal (kpa) Saugkraft, kann eine Reinigungsrate von bis zu 98% erreichen. Wenn der Staubsaugerroboter nach dem Saugen zur Staubeinzugstation zurückkehrt, wird die automatische Staubeinzugfunktion gestartet und der Staubkasten gründlich von Haaren, Staub und anderem Schmutz gereinigt. Der Dreck wird im Staubbeutel der Station gesammelt. Der Staubbeutel des Lydsto R1 fasst 3 Liter. Das ist groß genug, um den Staub eines durchschnittlichen Haushalts von einem Monat zu halten. Die Besitzer müssen den Staubbeutel nur einmal im Monat entsorgen und ersetzen und kommen dabei nicht mit dem widerlichen Dreck in Berührung.

Zusätzlich zur Staubsammelfunktion, sind die Basisfunktionen des Staubsaugerroboters ein wichtiger Bestandteil dieser ausführlichen Rezension.

Reinigungskraft

Der Lydsto R1 besitzt die Fähigkeit, gleichzeitig zu saugen und zu ziehen. Mit seiner 2700 Pascal (Pa) Saugkraft kann er leicht Mikro-Staub, Haare, Staub aus Ecken und sonstigen kleinen Schutt aufsaugen. Er besitzt einen elektronisch kontrollierten Wassertank, der den Wasserverbrauch auf die zu wischende Fläche abstimmt. Das Wasser wird gleichmäßig verteilt und hinterlässt keine Wasserflecken oder anderen Spuren. Die Funktion der Teppicherkennung sollte noch erwähnt werden. Wenn der Roboter einen Teppich erreicht, wird der Wassertank automatisch verschlossen und die starke Saugfunktion wird eingeschaltet. Eine wirklich intelligente Funktion.

Navigationsfähigkeiten

Lydsto R1 ist mit einem hochpräzisen LDS Radar Lasersensor ausgestattet. Lysmart V5 lässt den Roboter durch autonome Positionierung, einem integrierten Navigationsalgorithmus und eine auf Millisekunden genaue Karte Hindernisse und Treppenstufen erkennen und rechtzeitig die Richtung justieren.

Ausdauer

Der Lydsto R1 hat einen großen Akku mit 5200 Milliamperstunden (mAh), was zu einer Leistungsdauer von bis zu 150 Minuten führt. Der Haltepunkt wird intelligent angepasst, wenn eine neue Fläche erreicht wird. Der nötige Akkustand für die zu reinigende Fläche wird automatisch berechnet und die Reinigung wieder aufgenommen, wenn der Akku genügend aufgeladen ist. Das ist vor allem hilfreich in größeren Haushalten mit vielen Bewohnern oder großen Familien mit Haustieren, die schwerer sauber zu halten sind. Dadurch, dass der Roboter nicht häufig geladen werden muss, wird die Effizienz der Reinigung erhöht.

Der Lydsto R1 besitzt die Fähigkeit zum mehrstufigen Kartenbau und kann 20 Millimeter (mm) hohe Hindernisse überwinden. Außerdem ist eine intelligente Fähigkeit zur Sturzverhinderung vorhanden. Eine App zur benutzerdefinierten Reinigung ist zusätzlich verfügbar. Man kann sie kostenfrei für Apple Geräte als auch unter Android herunter laden. Mit seiner besseren Reinigungskraft im Vergleich zu handelsüblichen Kehrmaschinen und der Staubeinzugstation ist der Lydsto R1 zurzeit zweifellos der intelligenteste Staubsaugerroboter. Die größte Überraschung ist der niedrige Preis, der weit unter dem von vergleichbaren Produkten großer Marken liegt. Der Roboter und die Station zusammen kosten gerade mal 389 Euro, was ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Anschaffung wert ist.

Home-Workout digital – Ohne Studio fit bleiben

Ob es den aktuellen globalen Umständen geschuldet ist, das Wetter einmal nicht mitspielt oder man für den Sport einfach nicht gerne die eigenen vier Wände verlässt – die Gründe dafür, das Fitnesstraining zuhause zu absolvieren, statt im Studio, können vielfältig sein. Manche wollen sich eine Mitgliedschaft im Studio vielleicht auch einfach nicht leisten oder sind der Meinung, sich den Weg und die Kosten sparen und in ähnlich guter Weise zuhause ja auch trainieren zu können. Damit liegen sie gar nicht so falsch.

Zwar sind die Möglichkeiten, sich zuhause mit großen Fitnessgeräten einzudecken und manche Übungen ausführen zu können gegenüber einem professionellen Studio eingeschränkt. Doch mit dem richtigen Fitnessprogramm und cleverem Training kann man auch zuhause absolut fit werden und bleiben. Digitale Helfer erleichtern einem das Home-Workout hierbei um ein Vielfaches und ermöglichen es letztlich oft erst, die eigene Wohnung zu einem kleinen Fitnessstudio werden zu lassen.

Wie die Digitalisierung beim Home-Workout helfen kann

Digitale Technologien haben längst Einzug in den Sport und vor allem auch in die Fitnesswelt gehalten. Seien es Wearables, wie Fitness-Tracker oder GPS-Sportuhren, Drucksensoren in Laufkleidung, Lichtschranken, Software zum Auswerten gesammelter Daten oder andere Dinge – Hersteller werden immer kreativer und entwickeln unzählige spannende Gerätschaften. Nicht alle, aber viele von ihnen helfen Sportler:innen dabei, ihr Training individuell zu optimieren oder es an einigen Stellen zu erleichtern.

Die digitalen Helferlein wirken beim Training also immer unterstützend. Wer nicht die Motivation besitzt, aktiv zu werden und denkt, die Digitalisierung nehme einem das Training im Grunde ab, hat weit gefehlt. Den Körper selbst bewegen, um in Form zu bleiben und einen gesunden Lebensstil führen – darum wird man vermutlich auch in zehn, fünfzig oder hundert Jahren nicht herumkommen.

Man denke etwa an Kraft- und Muskeltraining: Sicherlich helfen einem Fitness-Apps oder smarte Geräte für zuhause dabei, die richtigen Übungen kennenzulernen, sie auf gesunde Weise auszuführen zu wissen und optimierte Trainingspläne zu erstellen. Doch gerade auch zum Erhalt der Muskeln ist einiges mehr nötig, als nur ab und an eine App zu öffnen und ein, zwei Übungen zu machen. Neben einem regelmäßigen Training sind vor allem auch eine gezielte Ernährung und eine ruhige Herangehensweise essentiell.

Doch die Digitalisierung schafft eben gerade auch für das Home-Workout eine gute Grundlage. Anfänger:innen haben zuhause nicht die Möglichkeit, sich, wie etwa in einem Studio oder beim Training mit einer Gruppe oder einem Personal-Trainer, an Expert:innen zu wenden. Sie sind auf sich alleine gestellt. Digitale Technologien greifen einem dann unter die Arme. Sie sind Wissenslieferant, Erklärbär und Motivator in einem.

Mit Fitness-Apps rundum in Form bleiben

Smartphones gehören inzwischen zum modernen Leben, wie kaum ein anderer Gegenstand. Knapp Dreiviertel aller Deutschen nutzen ein Smartphone und haben daher auch die Möglichkeit, sich Apps jeglicher Art aus den verfügbaren Stores zu laden. Seit einigen Jahren gibt es unzählige Fitness- und Sport-Apps und fast wöchentlich kommen neue Angebote hinzu. Um den Überblick nicht zu verlieren und die Apps zu kennen, die sich für das Fitnesstraining zuhause besonders eignen, muss man genau hinschauen. Genau das haben wir getan, um nun fünf Empfehlungen geben zu können.

  1. Seven – 7 Minuten Workout

Den Anfang macht eine sehr simple, übersichtliche und einfach zu bedienende App. Das „Seven – 7 Minuten Workout“ basiert auf der These, dass ein siebenminütiges Training am Tag ausreicht, um zuhause in Form zu kommen. Geräte sind dafür keine nötig – wie übrigens bei allen hier vorgestellten Apps nicht.

Viele tausend Trainierende sind von dem Intervalltraining, das die App bietet, bereits begeistert. Sie können hierbei aus etwa 200 verschiedenen Kraft- und Ausdauerübungen wie etwa Planks, Crunches oder Trizeps-Dips auswählen. Ein Workout besteht aus genau zwölf Übungen die je 30 Sekunden ausgeführt werden. Zwischen jeder Übung sind genau zehn Sekunden Pause eingeplant.

Die App ist kostenlos, wie ebenfalls bei den anderen Apps auch, lassen sich allerdings durch In-App-Käufe zusätzliche Inhalte freischalten – darunter etwa Extra-Workouts für bestimmte Körperregionen.

  • 8fit Fitness- & Ernährungsplan

Gerade auch für Anfänger ist die in App-Stores ebenfalls sehr beliebte App „8fit“ geeignet. Hier wird der Ansatz verfolgt, Schritt für Schritt einen Lifestyle-Plan zu kreieren, der über das reine Fitnesstraining hinausgeht. Neben einem Trainingsprogramm, das sich aus über 350 verschiedenen Übungen zusammensetzt sind daher aus Essenspläne mit über 400 Rezepten enthalten.

Die Workouts dauern übrigens auch bei dieser App meist nur zwischen 10 und 15 Minuten. Sie eignen sich somit auch für alle, die etwa im Homeoffice sind und sich zwischendurch gerne mal ein paar Minuten bewegen möchten, ohne das Haus verlassen zu müssen.

  • Asana Rebel

Mit „Asana Rebel“ lassen sich anstrengender Kraftsport und entspannendes Yoga wunderbar miteinander vereinen. Hier wird Intervalltraining mit traditionellen Yogaübungen kombiniert, um einerseits stark, aber auch flexibel und gedehnt zu bleiben. Da Yoga grundsätzlich unkompliziert alleine mit einer Matte zuhause gemacht werden kann, ist es für das Home-Workout doch praktisch, das Krafttraining gleich noch miteinzubinden.

Die Asana-Workouts basieren immer auf den drei Komponenten Cardio, Kraft und Flexibilität. Es lassen sich Einzel-Workouts wählen oder Programme absolvieren, die über mehrere Wochen ausgeführt werden. Das Training dauert dabei pro Einheit immer zwischen fünf und maximal dreißig Minuten. Praktischerweise wird jede einzelne Übung in einem kurzen Erklärvideo vorgeführt. Fortgeschrittene können die Videos aber auch einfach überspringen.

  • Sworkit

Die App „Sworkit“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders individuelle Trainingspläne zu ermöglichen. Dafür können Nutzer:innen am Anfang den Fokus auf Kraft, Ausdauer, Yoga oder Stretching setzen. Anschließend entscheidet man sich für eine vorgegebene Trainingseinheit oder für die Erstellung eines individuellen Workouts. Dieses setzt sich aus mehr als 160 Übungen zusammen.

Selbst die gewünschte Dauer der Workouts wird beliebig zwischen fünf und sechzig Minuten eingestellt. Auch hier kommen alle Zirkeltraining-Angebote völlig ohne zusätzliche Gewichte, wie Hanteln oder Kettlebells, oder sonstige Trainingsgeräte aus. Und ebenfalls werden auch hier alle Übungen in Videos gezeigt und zusätzlich mithilfe einer Sprachfunktion beschrieben, um sich auch wirklich auf den Sport konzentrieren zu können.

  • Freelatics

Die bekannte App „Freelatics“ wirbt ihrerseits ebenfalls damit, einen „Personal Trainer“ in Form des Programms überall mit hinnehmen zu können und jederzeit einsatzbereit zu haben. HIIT-Workouts und Audio-Coaching sollen einem dabei helfen, ganz persönliche Trainingsziele realisieren zu können und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln. Sei es das Abnehmen, der Muskelaufbau oder eine grundsätzliche Fitness – spezielle Übungen und ein auf Künstlicher Intelligenz basierter, digitaler Coach ermöglichen das Erreichen all dieser Ziele.

Sollten sich übrigens die Kontaktbeschränkungsregeln wieder etwas gelockert haben oder möchte man ab und an zum Sport an die frische Luft und sich dort mit Abstand mit einem oder zwei Personen treffen, können hierbei auch einige Apps helfen. Diverse Anbieter nämlich haben sich darauf spezialisiert, potenzielle Trainingspartner:innen zusammenzuführen und dafür praktische Plattformen geschaffen. Zu empfehlen sind hier vor allem:

  • Spontacts
  • Runtactics
  • Komoot
  • Outdooractive

YouTube – Die Videoplattform für Fitness-Tutorials

Wer am liebsten nicht nur spezielle Übungen in Videoform präsentiert bekommt, sondern gleich ein ganzes Workout am Stück in Videoform mitmachen möchte, kann einfach YouTube zu Hilfe nehmen. Die größte Videoplattform überhaupt eignet sich hervorragend, um das individuell passende Workout oder gar mehrere Workouts für eine längere Sportsession zuhause zu finden.

Auf YouTube haben sich im Laufe der Jahre nämlich unzählige Kanäle etabliert, die vollkommen kostenfrei ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. Diese Kanäle finanzieren sich über Produktplatzierungen und Werbedeals mit YouTube – Kosten für das Schauen der Videos durch die Nutzer:innen entstehen selbstverständlich keine.

Seien es Muskelaufbau-Videos, Yoga-Sessions, HIIT-Trainings, Cardio-Trainings, Pilatesübungen oder Ganzkörpertrainings – auf YouTube findet sich wirklich alles. Einfach die gewünschte Art des Workouts und mitunter gar eine bevorzugte Länge in Minuten eingeben und schon werden entsprechende Ergebnisse in Massen erscheinen. Außerdem gibt es im Netz eine Reihe von Übersichten zu empfehlenswerten Gankörperworkouts. Wer Englisch kann, ist dabei oftmals im Vorteil, die Videos sprechen aber natürlich auch für sich.

Onlinekurse – Mehr Motivation und Optimierung

Von YouTube-Videos und den meisten Fitnessapps heben sich spezielle Onlinekurse noch einmal durch ihre Aktualität ab. Diverse Anbieter laden neue Videos verschiedener Trainer:innen teils wöchentlich oder gar täglich auf ihre Plattformen und sorgen damit für viel Abwechslung und eine Menge spannender Workouts. Andere Anbieter wiederum bieten sogar Kurse an, die live stattfinden.

Bei Live-Kursen wird unterschieden zwischen jenen, bei denen mit Webcam gearbeitet wird und bei jenen, bei denen lediglich die Trainer:innen auf dem Bildschirm zu sehen sind. Zweitere sind üblicher. Doch auch erstere gibt es und sie finden meist in kleineren Gruppen statt. Bei Yoga-Sessions vor der Webcam etwa kann eine Trainerin dann sogar mündlich Korrekturen an einzelnen Teilnehmer:innen vornehmen und so individuell weiterhelfen. Das steigert den Effekt des Trainings und motiviert häufig auch mehr. Kursangebote von The Class Digital Studio, Lekfit oder auch Skyting sind hier zum Beispiel einen Blick wert.

Fitnessspiegel und flatscreenartige Wandtrainer

Die wohl zumindest aus technologischer Sicht spannendste Möglichkeit, das Home-Workout durchzuführen oder zu optimieren, sind sogenannte „Fitnessspiegel“ und Wandtrainer, die sich wie Flatscreens an der Wand anbringen lassen.

Fitness-Systeme, wie Tonal hängen wie ein wenig veraltete Flachbildfernseher (nur hochkant) an der Wand und erinnern zunächst gar nicht an Trainingsgeräte. Doch sie sind mit Seilzügen und Gewichten ausgestattet und verfügen über einen Bildschirm, auf dem aus etlichen Anleitungen, Übungen und Workouts passende Programme ausgewählt werden können. Vorher kann mit Hilfe spezieller Fitness-Tests das eigene Fitnesslevel ermittelt werden, um optimale Übungen vorzuschlagen.

Noch interaktiver geht es mit diversen Fitnessspiegeln, wie The Mirror oder auch Vaha zu. Diese Geräte sind zwar reine Spiegel, die gleichzeitig auch als Bildschirm fungieren und nicht mit zusätzlichen Trainingsgeräten ausgestattet sind. Doch über sie lassen sich nicht nur vorinstallierte Übungen abspielen. Stattdessen können oftmals sogar persönliche Trainer:innen gebucht werden, die mit dem Hersteller zusammenarbeiten. Auch Trainingspartner:innen und Freund:innen lassen sich über den Spiegel zuschalten, um gemeinsam fit zu werden oder zu bleiben.

Vodafone: kein gutes Netz? Dann gibt es 90GB Datenvolumen GigaGarantie als Entschuldigung

Vodafone: kein gutes Netz? Dann gibt es 90GB Datenvolumen GigaGarantie als Entschuldigung – Vodafone will mit einem guten Netzausbau punkten und verspricht daher Nutzer, die mit dem Netz unzufrieden sind, eine Entschädigung von satten 90GB, die einen Tag lang genutzt werden können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man die MeinVodafone App nutzt und das vor Ort kein LTE Netz vorhanden ist. Dann kann man über die App den fehlenden LTE Empfang oder auch andere Probleme melden und bekommt über die sogenannte GigaGarantie die 90GB Datenvolumen gutgeschrieben.

Wir garantieren unseren Kunden ab sofort das schnellste Vodafone-Netz mit der besten Sprachqualität. Und wer doch mal eine andere Erfahrung machen sollte, ist aufgerufen, uns das über die MeinVodafone-App zu melden. Wir entschuldigen uns mit 90 Gigabyte und erhalten im Gegenzug wertvolle Rückmeldungen, mit denen wir unser Netz noch gezielter verbessern können“, so Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter.

Diese Meldung ist allerdings nur einmal pro Monat möglich, man kann daher auch nur einmal im Monat die 90GB Datenvolumen bekommen. Dazu gilt das Volumen auch nur einen Tag lang – man wird sich also anstrengen müssen, um die 90GB wirklich aufzubrauchen. Die 90GB Datenvolumen sind auch für die Vodafone Freikarte (aktuell die einzige kostenlose Sim im Vodafone Netz) verfügbar. Diese nutzt ebenfalls LTE mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s und wäre daher von einem LTE- oder Netz-Ausfall auch betroffen. Drittanbieter im Vodafone Netz profitieren davon im Übrigen nicht – diese können ohnehin nicht auf LTE und auf die MeinVodafone App zurück greifen.

Meldung von Netz-Problemen über die MeinVodafone App

Kunden haben mit der Garantie daher die Möglichkeit, Netz-Probleme über die MeinVodafone-App unter der Kategorie „Mein Netz“ unter dem Punkt „GigaGarantie“ zu melden. Dort muss man drei Fragen beantworten:

  • Was sollen wir verbessern?
  • Was stört Sie genau?
  • Wo passiert das meistens?

Danach wir das Datenvolumen gutgeschrieben – sobald das geschehen ist wird man über die App oder über einen SMS informiert.

Genau ins Kleingedruckte schauen

Bei der Nutzung gibt es allerdings einen Haken. Im Kleingedruckten heißt es:

Bei folgendem Missbrauch erlischt der Garantieanspruch: Nutzung des Datenvolumens als Hotspot oder für Streaming auf illegalen Webseiten und wenn das Nutzungsverhalten signifikant (10-fach) vom bisherigen Nutzungsverhalten abweicht.

Besonders der letzte Punkt könnte zum Problem werden. Das durchschnittliche Datenvolumen pro Mobilfunk-Anschluss betrug 2015 377MB pro Monat, also knapp 12MB pro Tag. Wer ein durchschnittlicher Nutzer ist, dürfte also 10x12MB = 120MB an diesem Tag verbrauchen, sonst könnte das Vodafone als Missbrauch werten. Oder umgekehrt auf den Monat gerechnet: ein Zehntel von 90GB sind 9GB Datenvolumen. Nur wer 9GB Datenvolumen regelmäßig im Monat verbraucht, kann von den gesamten 90GB profitieren ohne in den Verdacht zu geraten, die Garantie missbräuchlich zu nutzen.  Der größte Vodafone RED Tarif bietet derzeit gerade 6GB Datenvolumen pro Monat – nur Nutzer im größten Tarif, die dazu noch mehrere GB monatlich nachbuchen haben daher wirklich Zugriff auf die vollen 90GB.

Schade, dass Vodafone diese gute Aktion durch solche Klauseln im Kleingedruckten ins Zwielicht rückt. Die GigaGarantie ist an sich bereits durch die Beschränkung auf 90GB und auf einen Tag ganz gut gegen Missbrauch gewappnet, da muss man nicht noch mit weiteren Klauseln arbeiten, die im Zweifel die Nutzer nur verunsichern, ob sie die Entschuldigung wirklich nutzen können. Es wäre schön, wenn Vodafone hier nochmal etwas nachbessert und die Bedingungen entschärft – dann ist die Giga-Entschuldigung auch wirklich eine Entschuldigung.

Appdated wünscht ein frohes Fest und schöne Feiertage

Das Appdated-Team wünscht allen Lesern, Twitter-Followern, Facebook-Fans und natürlich auch den Telegram-Abonnenten ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage mit der Familie. Wir hoffen, dass alle eure Wünsche in Erfüllung gehen und vielleicht das ein oder andere elektronische Gerät unter dem Weihnachtsbaum auf euch wartet.

Wir werden in den kommenden Tagen einen Gang runterschalten und die Feiertage mit der Familie verbringen. Nichtsdestotrotz werden wir euch natürlich weiterhin über die wichtigsten Nachrichten informieren, allerdings nicht in der gewohnten Vielfalt.

An dieser Stelle wollen wir uns noch mal ganz herzlich für die regelmäßigen Besuche, zahlreichen Kommentare, netten Mails und Unmengen an Tipps bedanken, denn ohne euch wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Ansonsten solltet ihr die Feiertage genießen und viel Zeit mit der Familie verbringen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen frohe Weihnachten und bleibt gesund!

Das Team von Appdated

5G soll 2026 bereits die Hälfte des Datenvolumens übertragen

5G soll 2026 bereits die Hälfte des Datenvolumens übertragen – Nach dem aktuellen 5G Bericht von Ericsson wächst 5G bereits schneller als die LTE Technik vor etwa 10 Jahren. Es gibt also mehr Anschlüsse und Nutzer weltweit. Das soll auch so bleiben und das Unternehmen geht im Forecast davon aus, dass bereits 2026 mehr Traffic mit 5G übertragen wird als mit den anderen Netzstandards zusammen. 3G wird dann wohl ohnehin keine Rolle mehr spielen, weil es in vielen Ländern zeitnah bereits wieder abgeschaltet wird, aber auch LTE wird von 5G recht bald bei der Bedeutung für die mobile Datenübertragung überholt werden.

Die Entwicklung der 5G Nutzung weltweit

Ericsson schreibt dazu im Original:

The reliance of people on their mobile networks to stay connected as well as work from home has contributed to the average traffic per smartphone user increasing from 13.5GB per month in 2019 to 15.7GB per month in 2020. The average traffic per smartphone is expected to further increase to around 37GB per month in 2026. Low prices for mobile broadband services, affordable smartphones and increased time spent by people online all contribute to monthly usage growth in the region. Total traffic is projected to quadruple, reaching 35EB per month in 2026. This comes from two factors: high growth in the number of smartphone users, including growth in rural areas, and an increase in average usage per smartphone. An additional 390 million smartphone subscriptions are expected in India during the forecast period, taking the total number close to 1.2 billion in 2026.

Um von dieser Entwicklung zu profitieren muss aber der eigene Anbieter dies unterstützen. Konkret muss der Internet & Hostig Provider bereits 5G anbieten und aktuell sind das in Deutschland nur die Netzbetreiber. Drittanbieter und Discounter haben bisher noch keine Zugriff auf diese Technik und es ist auch nicht bekannt, wann die Netzbetreiber hier ihre 5G Netzbereiche öffnen wollen. Das könnte aber ein wichtiger Faktor für die Verbreitung und die Nutzung von 5G werden.

Damit sich die neue Geschwindigkeit auch wirklich auswirkt, muss aber auch der Internet-Anbieter für die Webseiten entsprechend schnell sein. Nur wenn die Webseite die Daten schnell genug abschickt, kann der 5G Nutzer diese auch empfangen. Die meisten Webspace.Anbieter setzen aber mittlerweile auch Technik, die dies leisten kann (beispielsweise Hostinger).

Die Handys dagegen werden wohl kein limitierender Faktor bei dieser Entwicklung sein. Man braucht für die Nutzung von 5G natürlich Smartphones, die diese Technik unterstützen und ein entsprechendes 5G Modem mit an Bord haben. Allerdings haben sich die Anbieter bereits darauf eingestellt. In diesem Jahr sind schon viele Modelle auf den Markt gekommen, die 5G Verbindungen unterstützen. Auch bei den preiswerten Smartphones gibt es inzwischen durchaus Auswahl und ab etwa 250 Euro bekommt man ein aktuelles Handy mit 5G. In den kommenden Jahren dürfte sich das noch deutlich verbessern, man kann wohl davon ausgehen, dass in zwei bis drei Jahren kaum noch Geräte ohne 5G verfügbar sein werden – es sein denn es werden dann noch ältere Modelle genutzt.

Defekte am Laptop – Von Entstehung und Reparatur

In der heutigen Zeit besitzen viele Menschen einen Laptop. Ob privat oder geschäftlich – ein Laptop ist nützlich und aus dem Alltag kaum wegzudenken. Umso ärgerlicher ist es, wenn er beschädigt ist und infolgedessen nicht genutzt werden kann. Im folgenden Text erfahren Sie, welche die häufigsten Laptopschäden sind und was Sie dagegen tun können.

Laptop beschädigt – was nun?

Die meisten Schäden werden nicht, wie vielleicht vermutet, durch Verschleißteile im Inneren erzeugt, sondern durch äußere Einflüsse. Die so entstandenen Schäden sind meist nicht von der Herstellergarantie gedeckt. Befindet sich das Gerät innerhalb der Garantiezeit, lohnt es sich, beim Distributor oder Hersteller zwecks Reparatur nachzufragen. Liegen nachweislich äußere Einflüsse vor, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Gerät zum Hersteller oder Distributor schicken und dort kostenpflichtig reparieren lassen
  • Laptop zur kostenpflichtigen Reparatur in eine zertifizierte Werkstatt schicken
  • Ersatzteile beschaffen und je nach eigenem Wissensstand und Schweregrad der Schadensbehebung selbst reparieren

Kostengünstige Alternativlösung

Eine Reparatur in einer zertifizierten Werkstatt oder durch den Hersteller kann teuer werden. Je nachdem, welche Teile ausgetauscht werden, variieren der Arbeitsaufwand und der Preis.

Zudem verlängert sich die Zeit ohne Laptop durch die Reparaturzeit. Die Wartezeit lässt sich durch eine Laptopversicherung verkürzen.

Beugen Sie Kosten einer möglichen Schadensbehebung mit einer IT-Haftpflichtversicherung vor und verkürzen Sie die Wartezeit. Schäden können somit schnell und kostengünstig behoben werden. Im Idealfall erhalten Sie sogar den Neuwert Ihres Gerätes zurück, um sich einen neuen Laptop kaufen zu können.

Die häufigsten Laptopschäden

Es folgt eine Liste der am meisten vorkommenden Defekte. Diese und weitere können hohe Reparaturkosten verursachen.

  • Der laut Statistiken mit Abstand häufigste Schadensfall ist ein defektes Display. Der Bildschirm eines Laptops kann aufgrund von Laptopgröße und -schwere kaum geschützt werden und ist eventuellen Stürzen schutzlos ausgesetzt. Ist das Display Ihres Laptops gerissen oder gebrochen, führt nichts um eine Reparatur herum. Der Displayaustausch ist oft aufwendig und der Preis dementsprechend hoch. Es empfiehlt sich, die Schadensbehebung von einem Spezialisten durchführen zu lassen. Unsachgemäße Handhabung kann zu einem Totalschaden führen.
  • Auf Platz 2 der häufigsten Laptopschäden ist der Wasserschaden. Die Ursache ist das Eintreten von Flüssigkeiten wie Wasser, Kaffee oder Saft in das Laptopgehäuse. Schnell kann es passieren, dass eine Tasse Kaffee während der Arbeit am Laptop umkippt. Ein Wasserschaden verursacht schwerwiegende Defekte und meist bietet sich ein Neukauf eher an als eine Reparatur. Eine Haftpflichtversicherung hilft Ihnen in Schadensangelegenheiten und erstattet Ihnen im schlimmsten Fall den Neuwert des Gerätes.[/li]
  • Verschmutzungen im und am Laptop ist der dritthäufigste Grund für einen Reparaturfall. Verunreinigungen können sich leicht in den Öffnungen Ihres Gerätes ansammeln. Die vielmals betroffenen Komponenten sind Lüfter und Tastatur, welche jedoch unkompliziert auszutauschen sind.
  • Der Tausch eines defekten Netzteils ist mit wenig Aufwand verbunden. Der Preis variiert, je nachdem ob Sie sich für ein vom Hersteller zertifiziertes Netzteil oder ein herstellerunabhängiges Netzteil entscheiden.
  • Ein weiterer häufiger Schaden ist ein Bruch am Displayscharnier. Er wird durch einen Sturz oder durch Verschleiß hervorgerufen. Immerhin wird ein Laptop durchschnittlich drei Mal pro Tag geöffnet und geschlossen. Ein gebrochenes Displayscharnier bedingt im schlimmsten Fall einen schwarzen Bildschirm.
  • Auch Hitze- oder Kälteschäden kommen nicht selten vor. Achten Sie darauf, Ihren Laptop keinen großen Temperaturunterschieden auszusetzen. Zu hohe Temperaturen können beispielsweise zur Überhitzung der Komponenten führen.