Vodafone Netztest – die aktuellen Ergebnisse zum Vodafone Netz

Vodafone Netztest- die aktuellen Ergebnisse zum Vodafone Netz – Das Vodafone Netz ist für viele Nutzer nach wie vor unter dem Namen D2-Netz bekannt, auch wenn die Trennung in D-Netze und E-Netze mittlerweile kaum noch wirklich aussagekräftig ist. Neben Vodafone gibt es auch viele Discounter die Allnetflat im D2 Netz von Vodafone anbieten. Neben kleineren Discountern haben auch größere Anbieter wie 1&1 oder das Vodafone Tochterunternehmen Otelo ihre Tarife in diesem Netz.

Um beurteilen zu können, wie gut oder schlecht man im Vodafone Netz telefonieren und surfen kann, gibt es immer wieder sogenannte Netztest von renommierten Fachmagazinen, bei denen die Netzqualität von Vodafone geprüft wird und anhand deren Ergebnisse man beurteilen kann wie gut oder schlecht die Verbindungen in D2-Netz sind. Diese Tests werden in der Regel einmal pro Jahr durchgeführt und auch von Vodafone gerne verwendet um für das eigene Netze Werbung zu machen.

Wichtige Links zum Vodafone Netz

HINWEIS: Vodafone bietet bereits Netzbereiche mit 5G an und auch die Tarife wurden mittlerweile mit 5G aufgerüstet. Netztest dazu gibt es aber noch nicht, sie werden wohl auch erst Ende 2020 stattfinden.

Die Technik hinter den Netztest

Es gibt mittlerweile verschiedene Fachzeitschriften und Magazine in Deutschland, die einmal im Jahr die Netzqualität der großen Anbieter vergleichen und die entsprechenden Ergebnisse dann auch veröffentlichen. Die Technik der Erfassung der Netzqualität in den Netztests ist dabei höchst unterschiedlich. Es gibt einige Magazine, die setzen auf ihre Leser und messen die Netzabdeckung per App. Dabei können sich die Leser diese App kostenlos herunter laden und dann wird gemessen, wie gut und schnell die entsprechenden Handys im Netz unterwegs sind. Die Messungen werden dann an einen zentralen Server geschickt und ausgewertet. Der Nachteile dabei ist, dass man nicht weiß, welche Beschränkungen auf das Netz zurück gehen und welche durch die Tarife vorhanden sind. So kann beispielsweise ein Handytarife auf maximal 7,2Mbit/s reduziert sein, das Netz aber deutlich schnellere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Ein anderes Verfahren sind Messfahrten durch Prüfinstitute, die auf fest vorgegebenen Router durch die gesamte Bundesrepublik fahren und Daten darüber sammeln, welche Netze wie gut ausgebaut sind und welche maximalen Datengeschwindigkeiten in diesen Netzen möglich sind. Diese Messungen sind sehr aufwendig und teuer, liefern aber dafür sehr genaue und auch nachvollziehbare Daten zur Netzqualität, die vor allem nicht durch Tarife und ähnliche Faktoren verfälscht werden. Es lässt sich aber natürlich trotzdem nicht ausschließen, dass die Datenerhebung zu Zeiten stattgefunden hat, in denen das Netz kaum belastet war und es daher in Spitzenzeiten Abweichungen bei den Datenraten gibt.

Unabhängig von der Art der Messung bieten die Netztest einen grundlegenden Überblick über die Netzqualität der großen Betreiber in Deutschland und sind daher insgesamt eine Orientierungshilfe. Sie sagen aber wenig darüber aus, wie gut oder schlecht die Handy-Netze direkt in der eigenen Region ausgebaut sind. Sollte es vor Ort zu große Probleme mit Vodafone geben, nützt leider auch ein Wechsel zu einem Vodafone Discounter wenig, da man dort die gleiche Netzabdeckung bekommen. In solchen Fällen steht als Alternative nur eine D1 Flat oder eine O2 Allnet Flat zu Verfügung.

Die Ergebnisse des Netz-Tests von Vodafone im Überblick

Vodafone ist von den Kundenzahlen im Mobilfunk-Bereich nach der Fusion von Eplus und O2 mittlerweile der kleinste Anbieter, kann aber im Bereich der Netzqualität durchaus punkten, denn in der Regel schafft das Unternehmen einen guten zweiten Platz hinter der Telekom und vor O2/Eplus. Auch das gemeinsame Roaming der O2- und Eplus Kunden im jeweils anderen Netz konnte daran wenig ändern. Im Bereich der LTE Netze konnte Vodafone die Telekom teilweise sogar überholen. Hier machen sich die großen Investitionen von Vodafone ins LTE Netz bezahlt. Für die Zukunft sind sogar noch weitere Investitionen geplant, die noch mehr Geschwindigkeit bieten sollen. Geplant sind Datenübertragungsraten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (zum Vergleich: entspricht etwas DSL 1.000.000). Vodafone schreibt zu den Zielen:

In Langenhagen bei Hannover funkt ab sofort Deutschlands schnellste Mobilfunk-Basisstation mit bis zu 375 Megabit pro Sekunde. Alle Vodafone-Kunden mit Red-Tarif und geeignetem Smartphone können die neue Höchstgeschwindigkeit erleben. Noch in diesem Jahr geht es rasant weiter: Vodafone macht 2016 zum Gigabit-Jahr. Im Mobilfunk folgen voraussichtlich schon im Herbst 525 Mbit/s und zur Weihnachtszeit soll dann die Schallmauer von einem Gigabit pro Sekunde durchbrochen werden.

Diese Geschwindigkeiten sind aber noch in keinem Netztest enthalten sondern werden wohl erst in den neuen Netztest 2019 zu finden sein.

Die einzelnen Netz-Test des Vodafone im Überblick

Connect Netztest 2020

Vodafone erreicht im Connect Netztest 2020 insgesamt 834 Punkte (von 1.000 möglichen Punkten). Das ist etwas weniger als 2017 und mit 66 Punkten ist der Abstand auf den ersten Platz doch recht deutlich. O2 liegt allerdings 76 Punkte dahinter – das Vodafone Netz liegt also ungefährdet auf Platz 2. Die Tester schreiben im Original als Fazit dazu:

In Deutschland erringt eine starke Telekom zum neunten Mal in Folge den Gesamtsieg. Dabei konnten sich die Bonner in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing abermals leicht steigern.

Auch Vodafone auf Rang zwei gelingen Verbesserungen. Deutlich legen die Düsseldorfer bei Sprache und Crowdsourcing zu, etwas geringer auch in der Daten-Disziplin. 

Den eindeutig größten Sprung nach vorne macht in Deutschland aber Telefónica/O2. Die insgesamt guten Messwerte, aber auch überzeugende Crowdsoucing-Noten beweisen, dass der Münchner Anbieter beim Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen ist.

2020 hat Vodafone dazu eine Reihe von neuen Techniken für Discounter freigeschaltet (VoLTE usw.), es bleibt abzuwarten, ob sich das auf die nächsten Netztest auswirken wird.

Netztest der Stiftung Warentest

Im letzten Netztest der Stiftung Warentest (Juni 2017) landete die Telekom wieder auf Platz 1, danach Vodafone und o2 kam auf den letzten Platz – trotz des Zusammenschlusses mit Eplus. Im Original schreiben die Tester:

Bei der Telekom dauerte es während des Tests im Schnitt nur gut 8 Sekunden, eine 20-Megabyte-Datei herunter­zuladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22. Auch bei Online­videos sind Unterschiede sicht­bar – und zwar an der Qualität des Films: Youtube-Software entscheidet nach der Leistungs­stärke der Verbindung, in welcher Auflösung sie ein Video verschickt. Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Connect Netztest

Der Netztest bei Connect stamm von Ende 2017 und bei diesem Test kam Vodafone auf einen guten zweiten Platz hinter der Telekom. Die Tester vergaben 841 Punkte (von 1000 möglichen) und damit nur etwa 40 Punkte weniger als bei der Telekom. Im Sprachbereich lag der Unterschied sogar bei nur 14 Punkten.

Chip Netztest

Der Netztest der Fachzeitschrift Chip stammt vom Februar und das Vodafone Netz schnitt in diesem Test insgesamt auf dem zweiten Platz ab. Allerdings hat sich in diesem Netztest der Abstand zur Telekom etwas vergrößert. Im Original bei CHIP heißt es:

Der Kundenstamm ist so niedrig wie 2006, während die Konkurrenz die Anzahl ihrer Mobilfunkverträge 2015 weiter steigern konnten. An der Qualität des Netzes kann man diesen Trend jedenfalls nicht festmachen. Im Gegensatz zur Telekom erhält Vodafone in diesem Jahr zwar etwas weniger Punkte, aber der Rückgang von 81 auf 79,3 Punkte fällt moderat aus. Dafür vergeben wir die Note 2,2. Das Netz ist ja auch nicht schlechter geworden, sondern wir haben unsere Kriterien verschärft. Trotzdem erzielt Vodafone beim Telefonieren mit 81,9 sogar eine etwas höhere Punktzahl als letztes Jahr. Den Abzug vergeben wir beim Websurfen. Trotzdem bleibt Vodafone unangefochten auf Platz 2.

Bei Computerbild setzt man bei den Netztest auf Apps, die von Kunden geladen werden und man hat bereits im Oktober 2015 die deutschen Netze getestet. Vodafone kam in diesem Test auf den zweiten Platz (nach Platz 3 im Vorjahr) und es wurden vor allem die Telefon-Verbindungen und das LTE Netz gelobt. Die Tester schreiben dazu als Fazit:

Wieder zurück auf dem zweiten Platz: Das Vodafone-Netz bietet hohes Tempo, der LTE-Ausbau auf dem Land hat aber Luft nach oben. Testnote: 2,53 (befriedigend).

Insgesamt ergibt sich damit ein durchaus einheitliches Bild: Vodafone liegt bei der Netzqualität auf Platz 2 in Deutschland und muss sich nur der Telekom geschlagen geben. Der Abstand zu O2 und Eplus ist relativ groß, es gibt aber gerade im Bereich des 3G Ausbaus noch einige Lücken. Diese werden im LTE Bereich geschlossen, allerdings ist das natürlich nur der Fall wenn man Tarife nutzt, die LTE inklusive haben.

Video: 5G Speed bei Vodafone im Test

https://www.youtube.com/watch?v=varhviCXBl4

Weitere Links zu diesem Thema

O2 Netztest – die aktuellen Ergebnisse zum O2 Netz

O2 Netztest – die aktuellen Ergebnisse zum Telekom D1 Netz – Das O2 Netz ist in den letzten Monaten in erster Linie durch den Zusammenschluss mit Eplus ins Gespräch gekommen. Die Fusion der beiden Unternehmen hat durch das Zusammenlegen der Kundenstämme beider Netzbetreiber den größten deutschen Mobilfunk-Anbieter entstehen lassen mit noch mehr Kunden als die Telekom im mobilen Bereich.

Für die Zukunft ist geplant, ein großes gemeinsames Netz zu haben, dass dann die meisten Eplus- und O2 Funkmasten umfasst. Allerdings wird das noch etwas dauern, O2 schreibt im Blog dazu von einem Zeitraum von 5 Jahren:

Der Fokus der Netzintegration wird 2016 auf urbanen Ballungsräumen liegen, damit möglichst viele Kunden zügig von der verbesserten Leistung des gemeinsamen Netzes profitieren. Bereits im ersten Jahr der Netzintegration will Telefónica Deutschland mit dem neuen integrierten Netz mehr als 60 Prozent der Bevölkerung erreichen. Die komplette Netzintegration soll in einem Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen werden.

Dazu musste O2 im Zuge der Fusion auch viele Netz-Standorte verkaufen. Das war eine der Bedingungen der Kartellbehörden, unter denen der Zusammenschluss genehmigt wurde. So wurden beispielsweise mittlerweile alle LTE Funkstationen im Eplus Netz an Vodafone und die Telekom verkauft und eine ganze Reihe von doppelten Funkstationen (bei denen es sowohl im O2- als auch im Eplus Netz Abdeckung gab) wurden an die Telekom übergeben. Das kommenden neue Netze aus O2 und Eplus entspricht also nicht der Summe der bereits bestehenden Netze sondern es gibt deutlich Abstriche.

Vom der Netz-Zusammenlegung profitieren nicht nur die Kunden von O2 selbst. Auch Dritt-Anbieter im O2 Netz wie Smartmobil, WinSIM, Hellomobil oder DeutschlandSIM können dann auf das neuen gemeinsame Netz zugreifen.

Wichtige Links zum O2 Netz

HINWEIS: O2 will die eigenen 5G Netze zum 3. Oktober 2020 starten. Aktuell gibt es also noch kein 5G bei O2 und damit auch noch keine 5G Netzbereiche, die getestet werden könnten.

Die Technik hinter den Netztest

Es gibt mittlerweile verschiedene Fachzeitschriften und Magazine in Deutschland, die einmal im Jahr die Netzqualität der großen Anbieter vergleichen und die entsprechenden Ergebnisse dann auch veröffentlichen. Die Technik der Erfassung der Netzqualität in den Netztests ist dabei höchst unterschiedlich. Es gibt einige Magazine, die setzen auf ihre Leser und messen die Netzabdeckung per App. Dabei können sich die Leser diese App kostenlos herunter laden und dann wird gemessen, wie gut und schnell die entsprechenden Handys im Netz unterwegs sind. Die Messungen werden dann an einen zentralen Server geschickt und ausgewertet. Der Nachteile dabei ist, dass man nicht weiß, welche Beschränkungen auf das Netz zurück gehen und welche durch die Tarife vorhanden sind. So kann beispielsweise ein Handytarife auf maximal 7,2Mbit/s reduziert sein, das Netz aber deutlich schnellere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Ein anderes Verfahren sind Messfahrten durch Prüfinstitute, die auf fest vorgegebenen Router durch die gesamte Bundesrepublik fahren und Daten darüber sammeln, welche Netze wie gut ausgebaut sind und welche maximalen Datengeschwindigkeiten in diesen Netzen möglich sind. Diese Messungen sind sehr aufwendig und teuer, liefern aber dafür sehr genaue und auch nachvollziehbare Daten zur Netzqualität, die vor allem nicht durch Tarife und ähnliche Faktoren verfälscht werden. Es lässt sich aber natürlich trotzdem nicht ausschließen, dass die Datenerhebung zu Zeiten stattgefunden hat, in denen das Netz kaum belastet war und es daher in Spitzenzeiten Abweichungen bei den Datenraten gibt.

Unabhängig von der Art der Messung bieten die Netztest einen grundlegenden Überblick über die Netzqualität der großen Betreiber in Deutschland und sind daher insgesamt eine Orientierungshilfe. Sie sagen aber wenig darüber aus, wie gut oder schlecht die Handy-Netze direkt in der eigenen Region ausgebaut sind.

Das sind die aktuellen O2 Netztest Ergebnisse

Die meisten aktuellen Netztest bei O2 stammen aus der Zeit Ende 2015 und sind damit teilweise nicht mehr wirklich aussagekräftig, was den aktuellen Stand des Netzausbau betrifft, da die Fusion von O2 Und Eplus durchaus bereits weitere fortgeschritten ist. Sie bieten aber trotzdem nach wie vor eine interessante Orientierung, auch wenn man die Ergebnisse im Details durchaus mit etwas Vorsicht betrachten sollte.

In der Regel belegt das O2 Netz (auch in Verbindung mit Eplus) einen Platz hinter Vodafone und der Telekom. Im technischen Bereich steht dieses Ranking in der Regel so fest, Abweichungen gibt es teilweise, wenn keine Messungen gemacht werden sondern man die Rankings der Kunden abfragt.

Connect Netztest 2020

Die Fachleute bei Connect bescheinigen dem O2 Netz im aktuellen Netztest eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den letzten Tests. Das Mobilfunk-Netz vo O2 kommt auf 758 Punkte (von maximal 1.000 erreichbaren), das reicht aber dennoch nur für die Platz 3 unter den deutschen Handynetzen.

In Deutschland erringt eine starke Telekom zum neunten Mal in Folge den Gesamtsieg. Dabei konnten sich die Bonner in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing abermals leicht steigern. Auch Vodafone auf Rang zwei gelingen Verbesserungen. Deutlich legen die Düsseldorfer bei Sprache und Crowdsourcing zu, etwas geringer auch in der Daten-Disziplin. 

Den eindeutig größten Sprung nach vorne macht in Deutschland aber Telefónica/O2. Die insgesamt guten Messwerte, aber auch überzeugende Crowdsoucing-Noten beweisen, dass der Münchner Anbieter beim Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen ist.

Die Telekom kommt in diesem Netztest auf 900 Punkte – der Abstand zu O2 ist also doch noch recht deutlich.

Netztest der Stiftung Warentest

Im letzten Netztest der Stiftung Warentest (Juni 2017) landete die Telekom wieder auf Platz 1, danach Vodafone und o2 kam auf den letzten Platz – trotz des Zusammenschlusses mit Eplus. Im Original schreiben die Tester:

Bei der Telekom dauerte es während des Tests im Schnitt nur gut 8 Sekunden, eine 20-Megabyte-Datei herunter­zuladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22. Auch bei Online­videos sind Unterschiede sicht­bar – und zwar an der Qualität des Films: Youtube-Software entscheidet nach der Leistungs­stärke der Verbindung, in welcher Auflösung sie ein Video verschickt. Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Der Chip Netztest

Bei Chip hat man die deutschen Netze im Februar 2017 getestet und auch hier kommt O2 auf den dritten Platz hinter der Vodafone. Die Tester vergaben 66 von 100 möglichen Punkten (Note Befriedigend). Im Vergleich zum Vorjahr gab es keinen Punktegewinn, man hat sogar Punkte verloren. Die Tester schreiben im Fazit:

Vor zwei Jahren hat die Telefónica den Konkurrenten E-Plus übernommen, um dessen Netz mit O2 zu verschmelzen. In Deutschland entstand ein neuer Marktführer, was die Kundenzahlen angeht. Die Netzfusion hat sich wenig überraschend als eine komplexe Angelegenheit herausgestellt, die sich lange hinzieht, und eine Menge Ressourcen bindet. Das schlägt sich auch in unseren Messwerten nieder, die O2 ganz klar auf den dritten Platz verweisen. Mit einer Gesamtnote von 3,1 und 66 Punkten hat O2 mit dem Zweikampf an der Spitze nichts zu tun. Stattdessen kann es für das Netz mit den meisten Teilnehmern nur darum gehen, den eigenen Service zu optimieren.

Der Connect Netzest

Bei Connect hat man die Handy-Netz ebenfalls im Dezember 2016 getestet und auch in diesem Test liegt O2 mit 643 von 1.000 Punkten (Telefonie) auf Platz 3. Der Abstand zum zweiten Platz (Vodafone) ist mit fast 200 Punkten aber sehr groß. Im Datenbereich gibt es aber durchaus Kritik an O2 und Eplus, so schreiben die Redakteure zu den Ergebnissen:

Klar die Nase vorn hat die Telekom bei den Datenraten, die bei Downloads im Mittel fast doppelt so hoch ausfallen wie bei Vodafone. Auch bei den Spitzengeschwindigkeiten ist die Telekom schneller als Vodafone. O2 und E-Plus erreichen nur etwa zwei Drittel des Vodafone-Durchschnitts – und somit nur rund ein Drittel der Telekom-Werte.

Wie genau sich die Qualität des O2 Netzes durch die weitere Fusion und Zusammenlegung mit Eplus verbessert, lässt sich derzeit schlecht sagen. Hier hilft es, die nächsten Netztests von O2 im Auge zu behalten, denn diese werden hoffentlich Aussagen dazu liefern.

FLOQ Netztest

Die FLOQ Awards 2015 wurde im Januar 2016 vergeben. Der Test wird dabei in erster Linie mit einer App erfasst werden. Das O2 Netz hat hier sehr positiv abgeschnitten:

Die FLOQ Nutzer konnten in jeder Kategorie maximal fünf Sterne vergeben. Trotz der in 2015 insgesamt kritischeren Bewertung konnte Telefónica vier der zehn Kategorien für sich entscheiden. Wie im vergangenen Jahr wurde das E-Plus Netz mit den „FLOQ UMTS“ (3,2 Sterne) und „FLOQ LTE“ (4,2 Sterne) Awardsausgezeichnet.

Auch der „FLOQ Groupies“ Award für die aktivsten Tester eines Netzes ging wie 2014 an E-Plus. Gut 40.000 Netztests und damit über 10.000 Messungen mehr als im Vorjahr wurden im E-Plus Netz durchgeführt. In der Kategorie „Preis-Leistung“ löste O2 mit 3,5 Sternen Vorjahressieger E-Plus ab. Die detaillierte Punktevergabe ist im FLOQ Blog einsehbar.

Computerbild Netztest

Die Zeitschrift Computerbild hat das O2 Netz bereits im Oktober 2015 getestet. O2 hat dabei den dritten Platz belegt (hinter Vodafone und vor Eplus. Die Tester schreiben dazu:

Bei UMTS hat O2 aufgeholt, bei LTE-Versorgung und Tempo gibt es Nachholbedarf. Doch für preisbewusste Städter ist LTE bei O2 angesichts günstiger Discount-Tarife mit LTE interessant. 2016 wird spannend: E-Plus und O2 verschmelzen zu einem Telefónica-Netz. Testnote: 2,83 (befriedigend).

Das Eplus Netz liegt mit einer Testnote von 2.84 nur 0.01 Punkte dahinter.

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Wenn das Handy langsam wird – so macht man Smartphones wieder flott

Wenn das Handy langsam wird – so macht man Smartphones wieder flott – Viele Smartphone-Nutzer beschweren sich, dass ihr Handy mit den Jahren immer langsamer wird. Das ist ja auch eigentlich kein Wunder, denn schließlich verschleißt auch Technik irgendwann. Besonders wer ein älteres Smartphone hat, klagt wahrscheinlich besonders oft, dass das Handy so langsam sei. Obwohl das in komplett normaler Prozess ist, der sich nicht komplett verhindern lässt, gibt es natürlich einige Punkte, die ein Handy zusätzlich langsam machen. Einige Faktoren, die das Handy bremsen, kann man also auch ganz einfach selber beheben, sodass das Smartphone möglichst lange flott bleibt. Was genau man tun kann, wollen wir in diesem Artikel klären.

Apps – darum werden Smartphones unnötig langsamer

Ein ganz großer Faktor, der das Smartphone unnötig bremst, sind die Apps, Hier kann es in vielerlei Hinsicht zu Problemen kommen. Zum einen kann es sein, das man einfach zu viele Apps installiert hat. Apps brauchen schließlich auch immer Speicherplatz und dieser ist begrenzt auf einem Smartphone. Ist der Speicherplatz voll, dann kann es sein, dass auch das Smartphone allgemein langsamer wird. Daher sollte man immer circa 10 Prozent des Speichers frei lassen, damit das Smartphone nicht überlastet ist. Doch nicht nur der normale interne Speicher kann unter zu vielen installierten Apps leiden, denn auch der Arbeitsspeicher, RAM, wir dadurch sehr strapaziert. Laufen Apps im Hintergrund weiter, dann muss auch dafür Arbeitsspeicher aufgewendet werden. Hat man viele dieser Apps, die im Hintergrund aktiv bleiben installiert, dann kann das die Geschwindigkeit des Handys ganz schön drosseln.

Möglicherweise sind auch einfach die „falschen“ Apps installiert. Das meint in dem Fall Apps, die man gar nicht wirklich braucht oder Apps, die man so ähnlich zum Beispiel schon hat. Wer beispielsweise mehrere Virenscanner auf dem Smartphone hat, tut damit seinem Gerät keine Freunde, denn einer würde auch schon reichen. So hat man ständig eine andere App, die das Smartphone auf Viren scannt und somit das Handy langsam macht. Man sollte also darauf achten, dass man nur eine App einer Funktionsgruppe auf dem Smartphone installiert ist und nicht zum Beispiel fünf Wetter-Apps, da ja alle etwas anderes vorhersagen.

Ein weitere Punkt, wenn es um Apps geht sind die Berechtigungen. Damit Apps ihr vollen Nutzungspotential entfalten können, fordern sie von Smartphone-Nutzer oft Berechtigungen ein. Bei einigen Apps sind diese Berechtigungen zwar auch sinnvoll. o gibt es zum Beispiel bei Messengern die Berechtigung auf die Kontakte zugreifen zu können und Push Benachrichtigungen zu schicken. Hier gibt es viele verschieden weitere Beispiele. Oft machen die Berechtigungen, die die Apps bekommen wollen, jedoch gar keinen Sinn und gehen viel zu weit. Das beansprucht dann nicht nur den Arbeitsspeicher des Handys zu sehr, da die Apps munter vor sich hin arbeiten können im Hintergrund, sondern hat auch etwas mit Datenschutz zu tun. Je mehr Berechtigungen die Apps haben, desto mehr Angriffspunkte gibt es auf das eigene Handy und die eigenen Daten. Die App-Berechtigungen kann man jedoch seit Android 6 einfach manuell und im Nachhinein einschränken. Dafür geht man in die Einstellungen und sucht „Apps“. Hier kann man die einzelnen installierten Apps sehen und die gewünschte anklicken. Unter „App-Berechtigung“ wird nun aufgelistet, welche Zugriffe die App durchführen darf. Einzelne Zugriffsrechte kann man hier verbieten.

Wer diese Punkte beachtet und seine installierten Apps mal kritisch hinterfragt hat, hat wahrscheinlich schon einige deinstalliert. Nun hat man schon einiges dafür getan, dass das Smartphone schneller bleibt.

Weitere Tipps gegen langsame Handys

Neben den Apps gibt es jedoch noch einige andere Funktionen und Einstellungen, die das Handy bremsen.

Es kann auch sein, dass die im Handy eingesetzte Speicherkarte einfach zu langsam ist und damit das Handy zusätzlich bremst. Hier ist nämlich nicht nur die Speicherkapazität relevant, auf die die meisten Menschen achten, sondern auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Sind nämlich Apps auf der SD-Karte gespeichert und diese ist zu langsam, dann kann es sein, dass das Abrufen der Daten viel zu lange dauert. Dadurch wirkt dann das Smartphone langsam, obwohl das eigentliche Problem bei der SD-Karte liegt. Eine hochwertige microSD-Karte für Smartphones zum Beispiel kann um die 96 MB pro Sekunde übertragen. An solchen Werten sollte man sich orientieren, wenn man eine schnelle SD-Karte möchte. Wer jedoch sowieso ein älteres oder günstigeres Smartphone hat, muss auf die Geschwindigkeit der SD-Karte nicht so großen Wert liegen. Wer hier in eine sehr schnelle Karte investiert, gibt das Geld nur umsonst aus, da die Karte dann zu schnell für das Handy ist und ihr Potential nicht ausschöpfen kann.

Auch ein überfüllter Startbildschirm kann dafür verantwortlich sein, dass das Handy zu langsam ist. Smartphone-Nutzer haben besonders unter Android die Möglichkeit, viele Widgets auf dem Startbildschirm zu verankern. So kann man dort zum Beispiel Widgets wie Kalender, Wetter oder Kontakte platzieren. Man muss also gar nicht mehr ins Menü und dort den Kalender suchen, sondern man kann einfach direkt über den Startbildschirm auf den Kalender zugreifen. Das ist natürlich recht praktisch und dennoch sollte man nicht für jede Anwendung ein Widget nutzen. Je mehr Widgets nämlich auf dem Startbildschirm hinterlegt sind, desto langsamer wird das Smartphone. Es benötigt länger zum Starten und auch das Wischen auf eine andere Seite des Startbildschirm verzögert sich deutlich. Auch die Akkulaufzeit und generelle Geschwindigkeit wird geringer, denn schließlich muss das Handy ständig Kapazität dafür verwenden, dass die Inhalte des Widgets neu berechnet werden. Ähnliches gilt natürlich auch für App-Symbole auf dem Startbildschirm. Man sollte also darauf achten, dass man nur Widgets und App auf dem Startbildschirm hinterlegt hat, die man wirklich auch regelmäßig nutzt. Zum Entfernen eines Widgets oder App-Symbols muss man nur für einige Sekunden auf das Symbol klicken, bis dieses ausgewählt ist. Danach erscheint meistens ein Symbol mit einem Mülleimer, in welches man das Widget schieben kann. Nun ist dieses Widget vom Startbildschirm gelöscht.

 

 

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Telekom Netztest – die aktuellen Ergebnisse zum Telekom D1 Netz

Telekom Netztest – die aktuellen Ergebnisse zum Telekom D1 Netz – Die Telekom liegt bei den Kundenzahlen (auch nach der Fusion von Eplus und O2) nach wie vor auf dem ersten Platz. Das liegt aber nicht nur allein an  der Telekom selbst sondern auch mehrere Discounter bieten Tarife und Allnet Flat im D1 Netz der Telekom. So findet man neben den originalen MagentaMobil Allnet Flat der Telekom auch Angebote von Congstar, Klarmobil und einigen anderen Discountern wie Sparhandy.

Bei der Netzqualität kann das Unternehmen über die verschiedenen Netztests immer wieder den ersten Platz belegen und das hat sich in den letzten Jahren auch nur sehr selten geändert. Den guten Netzausbau der Telekom erkennt man auch daran, dass jährlich ca. 5 Milliarden Euro in den Ausbau von Fest- und Mobilfunk-Netz bei der Telekom fließen. Diese hohen Investitionen machen sich bei Netzverfügbarkeit und den Übertragungsgeschwindigkeiten bemerkbar, beispielsweise wurden wieder erst 300 LTE Standorte in Betrieb genommen. Die Telekom kann daher auch zukünftigen Netztests des D1-Netzes beruhigt entgegen sehen – an der Netzqualität gibt es so schnell nichts zu meckern.

Wichtige Links zum Telekom Netz

HINWEIS: Mittlerweile hat die Telekom in vielen Regionen bereits 5G freigeschaltet. Komplette Tests der 5G Netz gibt es bisher aber noch nicht – im Laufe 2020/21 werden diese Netztest aber sicher folgen.

Die Technik hinter den Netztest

Es gibt mittlerweile verschiedene Fachzeitschriften und Magazine in Deutschland, die einmal im Jahr die Netzqualität der großen Anbieter vergleichen und die entsprechenden Ergebnisse dann auch veröffentlichen. Die Technik der Erfassung der Netzqualität in den Netztests ist dabei höchst unterschiedlich. Es gibt einige Magazine, die setzen auf ihre Leser und messen die Netzabdeckung per App. Dabei können sich die Leser diese App kostenlos herunter laden und dann wird gemessen, wie gut und schnell die entsprechenden Handys im Netz unterwegs sind. Die Messungen werden dann an einen zentralen Server geschickt und ausgewertet. Der Nachteile dabei ist, dass man nicht weiß, welche Beschränkungen auf das Netz zurück gehen und welche durch die Tarife vorhanden sind. So kann beispielsweise ein Handytarife auf maximal 7,2Mbit/s reduziert sein, das Netz aber deutlich schnellere Geschwindigkeiten ermöglichen.

Ein anderes Verfahren sind Messfahrten durch Prüfinstitute, die auf fest vorgegebenen Router durch die gesamte Bundesrepublik fahren und Daten darüber sammeln, welche Netze wie gut ausgebaut sind und welche maximalen Datengeschwindigkeiten in diesen Netzen möglich sind. Diese Messungen sind sehr aufwendig und teuer, liefern aber dafür sehr genaue und auch nachvollziehbare Daten zur Netzqualität, die vor allem nicht durch Tarife und ähnliche Faktoren verfälscht werden. Es lässt sich aber natürlich trotzdem nicht ausschließen, dass die Datenerhebung zu Zeiten stattgefunden hat, in denen das Netz kaum belastet war und es daher in Spitzenzeiten Abweichungen bei den Datenraten gibt.

Unabhängig von der Art der Messung bieten die Netztest einen grundlegenden Überblick über die Netzqualität der großen Betreiber in Deutschland und sind daher insgesamt eine Orientierungshilfe. Sie sagen aber wenig darüber aus, wie gut oder schlecht die Handy-Netze direkt in der eigenen Region ausgebaut sind.

Die Telekom-Netztest – Ergebnisse und Rankings im Überblick

Wie bereits geschrieben liegt die Telekom bei fast allen Netztest auf dem ersten Platz, es gibt aber gerade im Bereich LTE und bei der Telefonie oft ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Vodafone und in einigen Bereichen kann Vodafone die Telekom sogar überholen.

Da die Telekom aber neben dem Mobilfunk-Netz auch das Telekom-Festnetz betreibt, sollte man genau hin schauen, auf welches Netz genau sich ein Netztest bezieht. So hatte 1&1 im letzten Jahr in einem Werbespot mit dem „besten Netz“ geworben. Dies bezog sich aber nur auf die Leistungen im Festnetz-Bereich und nicht auf den Mobilfunk (1&1 betreibt gar kein eigenes Mobilfunk-Netz).

Dazu sollte man neben der Netzqualität auch auf Features achten, die man so nur bei wenigen Anbieter bekommt. So bietet die Telekom mittlerweile Telefonieren über LTE an, die Geräte müssen dann nicht mehr ins 3G Netz wechseln um Anrufen zu tätigen oder entgegen zu nehmen. Auch Gespräche über WLAN (bei der Telekom WLAN Call genannt) sind eine interessante neue Funktion, die es so nicht in allen Netzen gibt.

Das sagen die großen Netztests im Überblick

Connect Netztest 2020

Im Connect Netztest 2020 erreicht die Telekom insgesamt 900 Punkt (von 1000) möglichen und damit den ersten Platz. Der Abstand auf das Vodafone Netz (Platz 2) beträgt 66 Punkte.

Dort schreibt man selbst dazu:

In Deutschland erringt eine starke Telekom zum neunten Mal in Folge den Gesamtsieg. Dabei konnten sich die Bonner in der Sprach-Disziplin und beim Crowdsourcing abermals leicht steigern. Auch Vodafone auf Rang zwei gelingen Verbesserungen. Deutlich legen die Düsseldorfer bei Sprache und Crowdsourcing zu, etwas geringer auch in der Daten-Disziplin. 

Den eindeutig größten Sprung nach vorne macht in Deutschland aber Telefónica/O2. Die insgesamt guten Messwerte, aber auch überzeugende Crowdsoucing-Noten beweisen, dass der Münchner Anbieter beim Zusammenschluss der ehemals getrennten Netze von E-Plus und O2 im letzten Jahr ein großes Stück vorangekommen ist.

Kritik gab es vor allem am Netz in der Bahn. Hier haben alle drei deutschen Netzbetreiber noch Nachhobedarf.

Computerbild Netztest 2019

Im Netztest der Computerbild anfang 2019 belegt die Telekom wieder den ersten Platz und kann auch bei den durchschnittlichen Datenraten im D1 Netz punkten – bzw. liegt in diesem Bereich deutlich vor Vodafone und O2. Die Experten dort haben aber auch Kritik:

Wenn es kein 4G gibt, freut man sich ja schon über 3G. Doch wer ein altes UMTS-Smart­phone ohne LTE hat (etwa ein iPhone 4S von 2012) oder einen Discount-Tarif ohne LTE, lebt damit, dass sich die UMTS-Versorgung bei allen Providern verschlechtert hat. Nur im Vodafone-Netz gibt es passablen UMTS-Empfang, bei der Telekom ist die UMTS-Versorgung überraschend lückenhaft: Wer kein LTE nutzen kann, bleibt bei diesem Provider auf dem Land zu 56,7 Prozent der Zeit ohne stabile Datenverbindung! Das ist vor allem deswegen fatal, weil die Telekom viele Kunden von Discount-Marken aus dem LTE-Netz aussperrt.

Netztest der Stiftung Warentest

Im letzten Netztest der Stiftung Warentest (Juni 2017) landete die Telekom wieder auf Platz 1, danach Vodafone und o2 kam auf den letzten Platz – trotz des Zusammenschlusses mit Eplus. Im Original schreiben die Tester:

Bei der Telekom dauerte es während des Tests im Schnitt nur gut 8 Sekunden, eine 20-Megabyte-Datei herunter­zuladen. Bei Vodafone waren es 13 Sekunden, bei O2 sogar fast 22. Auch bei Online­videos sind Unterschiede sicht­bar – und zwar an der Qualität des Films: Youtube-Software entscheidet nach der Leistungs­stärke der Verbindung, in welcher Auflösung sie ein Video verschickt. Im Telekom-Netz empfingen die Tester knapp 90 Prozent aller Videos in Full-HD, also der besten Auflösung. Bei Vodafone waren es noch fast 80 Prozent, bei O2 nur 56 Prozent.

Der Connect Netztest – Die Fachzeitschrift Connect hat im Dezember 2017 die Mobilfunk-Netze in Deutschland getestet und dabei nach dem besten Daten-Netz und dem besten Netz für Gespräche unterschieden. In beiden Fällen schnitt das D1-Netz der Telekom sehr gut ab. Mit 887 von 1000 Punkten im Datenbereich kam die Telekom auf Platz ein und erhielt die Testnote „Sehr gut“. Vodafone folgt auf Platz 2 und kam im Vergleich nur auf 841 Punkte und die Testnote Gut.

Im Bereich Telefonie muss die Telekom in diesem Test allerdings Vodafone geschlagen geben – wenn auch nur ganz knapp. Im Ergebnis heißt es bei Connect:

So landet die Telekom, die noch auf leitungsvermittelte Telefonie setzt, in der Sprachwertung gerade mal zwei von 200 möglichen Punkten hinter Vodafone. Auch O2 gelingt es, sich gegenüber dem Vorjahr zu verbessern; absolut betrachtet fällt der Sprung hier sogar am höchsten aus. Allerdings genügt er nicht, um im Vergleich Boden gut zu machen: Auch E-Plus kann sich gegenüber 2014 verbessern und schneidet beim Telefonieren etwas besser ab als O2 – jedoch in geringerem Maße.

Der Chip Netztest

Beim Magazin Chip stammt der Netztest vom Februar 2017 und auch bei diesem Test kann die Telekom insgesamt gesehen den ersten Platz belegen. Im Netztest erreicht das D1-Netz dabei eine Punktzahl von 98,3 Punkten und bekommt damit als einziges Handy-Netz im Test die Note Sehr gut. der Abstand zu Vodafone ist im Test aber gering und brebträgt nur noch etwas mehr als 3 Punkte. Besonders die hohen Geschwindigkeiten im LTE Bereich wurden dabei gelobt. So schreibt man bei Chip:

Auch in diesem Jahr holt sich die Telekom den Gesamtsieg in unserem Netztest vor allem aufgrund ihres guten Datennetzes: Saugen und Surfen geht mit der Telekom am besten. Anders sieht es beim Telefonieren aus: Hier lag die Telekom im letzten Jahr noch einsam vorn, jetzt muss sie sich den Titel des besten Telefonie-Netzes mit Vodafone teilen. Insgesamt kommt die Telekom auf die sehr guteGesamtnote von 1,7. Dabei sammelt die Telekom ein bisschen weniger Punkte ein als im letzten Jahr. 

Insgesamt kann man daher zumindest für 2017 den Schluss ziehen, dass die Telekom über alle Netztest hinweg mit dem Netz den ersten Platz belegt – hier kann man als Kunden also wenig verkehrt machen.

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Nokia Handy Codes – die geheimen Funktionen und GSM Steueranweisungen

Nokia Handy Codes – die geheimen Funktionen und GSM Steueranweisungen – Die neuen Nokia Modelle kommen recht gut bei den Kunden und viele kennen noch die Steuerung über Handycodes aus den alten Modellen. Tatsächlich funktionieren vielen dieser Steueranweisungen auch noch bei den neuen Nokia Smartphones, auch wenn die meisten Funktionen mittlerweile über Android genutzt werden können. Wer sich dennoch über die GSM Funktionen und Handy Codes der Nokia Modelle interessiert, , findet hier im Artikel einen Überblick über die Möglichkeiten.

Teilweise funktionieren diese Steuercodes auf allen Modellen, teilweise sind sie nur speziell für Nokia Modelle verfügbar. In der Regel gelten sie dann aber für alle Generationen der Nokia Smartphones. Die Codes für andere Handy-Hersteller haben wir hier zusammengestellt: iPhone Codes | Xiaomi Codes | Huawei Codes | Samsung Handy Codes | Oneplus Handy Codes

HINWEIS: Die Nutzung der Gerätecodes ist kostenlos, die Bestätigung erfolgt in der Regel über die Grüne Hörertaste und danach wird die Information oder die Statusänderung direkt im Display angezeigt.

IMEI Nummer abfragen

Die IMEI Nummer ist die Gerätekennung des jeweiligen Geräts und beispielsweise im Falle eine Diebstahls wichtig, um das Smartphones genau identifizieren zu können. Die IMEI lässt sich kostenlos über einen Handy Code abfragen und wird dann direkt im Gerät angezeigt:

  • *#06# Seriennummer (IMEI-Nummer) anzeigen

Nokia Handy Codes – die geheimen Funktionen und GSM Steueranweisungen

Die normalen GSM Codes funktionieren auch bei Nokia Handys. Das betrifft sowohl die neuen Android Modelle, als auch die Windows Phones und sogar die ganz alten Geräte.

*#61#    Derzeitige Einstellungen abfragen.
*61#    Rufumleitung wenn niemand abhebt einschalten.
#61#    Rufumleitung wenn niemand abhebt ausschalten.
**61*Mailboxnummer**Zeit in Sekunden#    Rufumleitung wenn niemand abhebt einrichten und Zeit festlegen, bis die Mailbox dran geht. Es stehen folgende Zeiteinstellungen zur Verfügung: 5, 10, 15, 20, 25 oder 30 Sekunden
*62#    Rufumleitung wenn das Handy abgeschaltet ist einschalten.
#62#    Rufumleitung wenn das Handy abgeschaltet ist ausschalten.
**62*Mailboxnummer#    Rufumleitung wenn das Handy abgeschaltet ist einrichten.
*67#    Rufumleitung wenn das Handy besetzt ist einschalten.
#67#    Rufumleitung wenn das Handy besetzt ist ausschalten.
**67*Mailboxnummer#    Rufumleitung wenn das Handy besetzt ist einrichten.
*21#    Alle Anrufe direkt in die Mailbox umleiten einschalten.
#21#    Alle Anrufe direkt in die Mailbox umleiten ausschalten.
**21*Mailboxnummer#    Alle Anrufe direkt in die Mailbox umleiten einrichten.
##002#     Alle Rufumleitungen komplett ausschalten.
##004#    Alle Rufumleitungen komplett bis auf „bei besetzt“ ausschalten.


Spezifische Steuercodes für Nokia Handys (mit Android) gibt es aber auch und man kann damit eine Reihe von Informationen abfragen. In der Regel kann man damit nichts kaputt machen, sondern nur Geräteinfos anzeigen lassen:

  • *#0000#
    Firmware Version anzeigen
  • **#927002689# oder *#92772689# Start des Servicemenü. Unterfunktionen sind dabei:
    1. Seriennummer (IMEI)
    2. Herstellungsdatum (MM,JJ)
    3. Kaufdatum (MM,JJ) Hier kann manchmal noch selbst ein Datum eingeben werden, dieses kann nach der Eingabe nie wieder verändert werden!
    4. letzte Reparatur/Upgrade
    5. Transfer User Data (Diese Funktion sollte die gesamten Gesprächsminuten des Handys festhalten. Die Funktion wird aber häufig von Nokia nicht genutzt, daher stehen dort oftmals falsche Angaben, wie 6.500.000 oder Ähnliches)Im Anschluss muss das Handy muss aus/eingeschaltet werden
  • #pw+1234567890+X# SIM-Lock-Status (mehrfaches Drücken von* ergibt p, + und w, X steht für den Lock-Typ 1 bis 4)
  • *#746025625# SIM-Karten Stromsparmodus Abfrage (kein Gratis SMS-Service!)
  • *#7760 Produktseriennummer abfragen

Zusätzliche Anweisungen (Profi)

ACHTUNG: Diese Codes können Daten löschen und verändern teilweise wichtige Einstellungen am Gerät. Daher sollte man sie nur nutzen, wenn man sich damit auskennt.

  • *#7760 Produktseriennummer abfragen
  • *#3370# Erweiterte Sprachqualität (Enhanced Full Rate) de-/aktivieren
  • *#4720# Geringere Sprachqualität (Half Rate) de-/aktivieren
  • *#7780# auf Werkseinstellungen zurücksetzen
  • *#7370# Komplett-Reset

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen?

Wie viel sind 1GB Datenvolumen und was kann man alles damit machen? – Bei Datenflatrates für Handys und Smartphones (aber natürlich auch für Tablets) werden die Werte von das verbrauchbare Datenvolumen in der Regel in Megabyte oder Gigabyte angegeben. Das sind aber abstrakte Werte und man kann sich oft nur wenig darunter vorstellen, was genau in diesen Werten an realer Nutzung enthalten ist. Die meisten Nutzer haben bereits Erfahrungen, wie viel Datenvolumen sie im Monat so benötigen, wie haben hier aber noch mal zusammen gefasst, was man mit 1GB Datenvolumen alles machen kann. Die Werte sind dabei natürlich nur Schätzwerte und können im Einzelfall auch abweichen.

Mit 1GB Datenvolumen kann man in der Praxis:

  • etwa 1.000.000 WhatsApp Nachrichten verschicken oder empfangen, wenn diese reinen Text enthalten
  • etwa 2.500 bis 25.000 WhatsApp Nachrichten mit Bildern verschicken oder empfangen (je nach Größe des Bildes)
  • etwa 125 bis 500 Minuten Youtube schauen (abhängig davon, welche Qualität man gewählt hat)
  • etwa 1.000 Minuten Musik streamen (bei höherer Qualität es auch hier weniger)
  • etwa 5.000 Suchen bei Google (ohne Produkte, Bilder und Videos)
  • etwa 850 Webseiten aufrufen

HINWEIS: Mittlerweile gibt es auch bereits erste Tarife ohne Limit und unbegrenztem Datenvolumen auf dem Markt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann mit diesen AngeboteSurfen, so lange er möchte. Die Preise dafür liegen aber in der Regel noch deutlich über den Kosten für limitierte Flatrates.

Für einzelne Dienste haben wir hier nochmal mehr Details aufgeführt: Datenvolumen beim Streamen | Datenvolumen bei Pokemon Go | Datenvolumen bei Youtube

Gerade bei den Webseiten ist der Unterschied aber deutlich, je nachdem wo man surft. Die Webseiten von größeren Unternehmen hatten 2016 einen durchschnittliche Größe von 1,2 Megabyte. Kleinere Anbieter haben dagegen oft größere Webseiten, hier gehen die Werte bis zu 2,2MB im Durchschnitt. Dazu wachsen die Webseiten auch jährlich, für 2017 und 2018 werden die durchschnittlichen Datenvolumen pro Seitenaufruf also weiter ansteigen und damit sinkt auch die Zahl der Webseiten, die man mit 1GB Datenvolumen aufrufen kann. Man kann hier etwas entgegensteuern, in dem man die Tipps zum Sparen von Datenvolumen umsetzt, aber ganz kann man dem Trend leider nicht entkommen.

Die Unternehmen reagieren darauf, in dem die Datenvolumen in den Tarifen in Intervallen angepasst werden. Waren 2014 und 2015 beispielsweise noch Flatrates mit 500MB Datenvolumen Standard, setzten 2016 immer mehr Unternehmen auf Tarife und Angebote mit 1GB Datenvolumen und mittlerweile bieten selbst die großen Netzbetreiber fast alle Tarife mit mehr als 10GB Datenvolumen an. O2 geht sogar bis 60GB monatliches Freivolumen. Man kann davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren noch mehr Volumen zu geringeren Preisen geben wird.

Surfen ohne Limit – die ersten Angebote sind bereits da

Wer sich um das Datenvolumen bei Handy und Smartphone gar keine Gedanken machen will, findet mittlerweile sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone und O2 Tarife, bei denen man kein Limit hat. Das mobile Surfen ist bei diesen Flatrates grenzenlos möglich und auch die Geschwindigkeit dieser Angebote wird nicht reduziert. Allerdings muss man leider sagen, dass diese Flat ohne Datenvolumen derzeit noch eher teuer sind. Sowohl die Telekom als auch Vodafone verlangen jeweils 80 Euro monatlich für diese Flat. Dazu bekommt man sie nur, wenn man einen Vertrag über 24 Monate abschließt (inklusive einer Kündigungsfrist von 3 Monaten). Die ungedrosselten Tarife sind also auch eher unflexibel und man sollte sich sicher sein, dass man sie zwei Jahre lang braucht.

Wie kann man Datenvolumen sparen?

Besonders viel Volumen wird im Internet durch Bilder, Videos und Musik verbraucht. Wer beim Surfen (aber auch beim Chatten per Messenger) auf diese Inhalte verzichtet und diese nur im WLAN lädt, spart deutlich Datenvolumen ein und entlastet damit die eigene Flatrate. Dazu hilft es, sowohl Limits beim Datenvolumen im Handy einzurichten als auch ab und an zu kontrollieren, wie viel Volumen man verbraucht hat. Mehr dazu haben wir hier zusammen gestellt: Datenvolumen überwachen | Datenvolume sparen – das verbauchen die Dienste

Weitere Artikel zum Thema Datenvolumen

WhatsApp-Nummer ändern – eine Anleitung

WhatsApp-Nummer ändern – eine Anleitung – WhatsApp ist ein 2009 gegründeter Instant-Messaging-Dienst, der seit 2014 Facebook gehört. Benutzer von WhatsApp können Textnachrichten, Video-, Bild- und Tondateien, sowie Standardinformationen, Dokumente und Kontaktdaten zwischen zwei Personen oder in Gruppen austauschen. Der Name der App ist ein Wortspiel, im Englischen klingt WhatsApp ähnlich wie „what´s up“ – was frei mit „Was geht“ übersetzt werden kann. Heutzutage ist die App kaum noch aus dem Handy-Alltagsgebrauch wegzudenken. Dies zeigt sich allein schon an den Nutzerzahlen, als Facebook WhatsApp 2014 übernommen hat, nutzten etwa 450 Millionen Nutzer die App mindest einmal im Monat. Im Sommer diesen Jahres veröffentlichte Jan Koum – Mitbegründer von WhatsApp – auf Facebook, dass WhatsApp nun mehr als eine Milliarde Menschen nutzen. Es werden 42 Milliarden Nachrichten, 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos täglich per WhatsApp versendet.

Neue Handynummer – so ändert man WhatsApp

Die meisten werden WhatsApp nutzen und wahrscheinlich bisher nicht die Nummer gewechselt haben. Angesichts mehrere Telefonanbietern und Prepaid-Anbietern, ist es jedoch nicht selten, dass man ein Smartphone oder ein iPhone längere Zeit nutzt, sich aber die eigene Handynummer aufgrund eines neuen Handyvertrags verändert. Im folgenden Tutorial wird beschrieben, was bei der Nummernänderung bei WhatsApp zu beachten ist.

Nummernänderung bei WhatsApp – zentrale Fragen

Diese sind die wichtigen Fragen, die es zu berücksichtigen gilt bevor man die Nummernänderung ausführt:

  1. Werden die Kontaktlisten übernommen?
  2. Bleiben die bisherigen Chats erhalten?
  3. Werden die eigene Kontakte über die Nummernänderung informiert?
  4. Was ist außerdem zu beachten?

zu 1.) Sämtliche Account-Informationen werden von der alten Nummer auf die neue transferiert. Dies beinhaltet auch Profildaten, Gruppen und Einstellungen. Zeitgleich erfolgt die Löschung der alten Rufnummer. Dementsprechend sehen die jeweiligen Kontakte, dass die alte Rufnummer nicht mehr mit WhatsApp verbunden ist.

zu 2.) Sofern man weiterhin das selbe Smartphone, Handy oder iPhone benutzt gibt es eine gute Nachricht. In dem Fall bleiben die Chatverläufe erhalten. Sollte man zu der neuen Rufnummer auch ein neues Mobiltelefon haben, muss man die für einen persönlich besonders wichtigen Chatverläufe separat sichern. Beispielsweise kann man sich die entsprechend relevanten Chats direkt von WhatsApp per E-Mail senden lassen. Hierfür öffnet man den Chat, tippt dann bei „Einstellungen“  auf „mehr“, dann erscheint das Feld „Chat per E-Mail senden“.

zu 3.) Wie bei der Beantwortung zur ersten Frage bereits erwähnt, sehen die bisherigen Kontakte lediglich, dass die alte Nummer nicht mehr aktiv ist. Die Kontaktdaten werden somit zwar übernommen, aber man muss die jeweiligen Kontakte gesondert über die neue Rufnummer informieren. Dementsprechend kann man eine Standardnachricht verfassen und diese an alle Kontakte schicken. Bei WhatsApp-Gruppen wird die Nummernänderung den Gruppenteilnehmern hingegen direkt angezeigt. Demzufolge muss man die Mitglieder nicht extra kontaktieren.

zu 4.) Hierzu verweist WhatsApp auf folgende  zwei Punkte:

  1. Stelle sicher, dass deine neue Telefonnummer SMS und/oder Anrufe empfangen kann und eine aktive Datenverbindung hat.
  2. Vergewissere dich, dass deine alte Telefonnummer momentan auf deinem Telefon mit WhatsApp verifiziert ist. Du kannst sehen, welche Nummer bei WhatsApp verifiziert ist, indem zu WhatsApp > Menütaste > Einstellungen gehst und auf dein Profilbild tippst.

Vorgehensweise bei der Nummernänderung bei WhatsApp

Hierbei gibt es acht kleine Schritte zu beachten:

  1. Die neue SIM-Karte in das Smartphone einlegen
  2. Die WhatsApp App starten
  3. Über die Menütaste (mit den drei Punkten übereinander) in das Menü „Einstellungen“ gehen
  4. Hier den Menüpunkt „Account“ auswählen und auf „Nummer ändern“ gehen
  5. Den Haken mit „weiter“ zur Bestätigung auswählen
  6. Die bisherige Telefonnummer in das obere Feld eingeben
  7. Die neue Rufnummer in das unter Feld eintragen und mit „fertig“ bestätigen
  8. Nun muss nur noch die neue Nummer verifiziert werden

Die Verifizierung erfolgt wie gehabt durch den Versand einer SMS durch WhatsApp an das Telefon. Kurz darauf kann der Messenger mit der neuen Nummer bereits ganz normal genutzt werden. Danach kann man wieder wie gewohnt, Nachrichten, Fotos und Videos mit Freunden teilen.

 

Weitere Links rund um WhatsApp

Android: Abgesicherter Modus starten und deaktivieren

Android: Abgesicherter Modus – Der abgesicherte Modus bei Android ist ganz praktisch, um verschiedenen Problemen auf dem Smartphone auf die Spur zu kommen. Meist steckt in vielen Fällen eine App dahinter, welche erst kürzlich installiert wurde und sich im Smartphone nun durch eine viel kürzere Akkulaufzeit oder eine geringere Performance äußert. Der Neustart im abgesicherten Modus kann hierüber Hinweise geben. Dieser Modus kann aber auch Probleme machen. So schreibt ein Nutzer im PocketPC Forum:

Hallo ich hab mal ne frage und ich weiß net wo hin . Ich hab ein galaxy note 2 und auf mein Bildschirm links unten steht*sicherer*Modus stehen *. Wie bekomm ich es weg ? Mein ganzen apps und speile sind weg . Lg julia

Und ein anderer Nutzer schreibt bei GuteFrage:

Heyyy Leute ich bräuchte mal eure hilfe ich hab ein ZTE Blade und bin irgendwie in ein abgesicherten Modus gekommen. Hättet ihr eine Idee wie man wieder in den normalen zu stand kommt ?

Vor allem die Abschaltung dieses Modus scheint also einige Probleme zu machen. In diesem Artikel wollen wir die Hintergründe zu diesem System klären und auch erläutern, wie man diesen Modus aktiviert und auch wieder abschaltet.

WICHTIG: Der Start des abgesicherten Modus ändern nichts am System oder den gespeicherten Daten, es wird nur ein Systemstart mit den notwendig Systemdateien durchgeführt. Dennoch kann es nicht schaden, ein passenden Backup zu haben.

Was ist der Abgesicherte Modus?

Hierbei handelt es sich um eine besondere Form des Neustarts eines Android Smartphones – der abgesicherter Modus oder auch sicherer Modus genannt wird. Hierbei werden nur Apps gestartet, die schon von Beginn an auf dem Smartphone vorinstalliert waren. Hingegen werden Spiele, Musik-Player oder Malware-Apps nicht gestartet bzw. nicht ausgeführt.

Das ist praktisch, denn so lässt sich genau beobachten, wie sich Akkulaufzeit, Performance und Stabilität tatsächlich auf dem Smartphone verhalten. Auch können im abgesicherten Modus problematische Apps deinstalliert werden, welche für Ärger gesorgt haben. Zudem stehen im sicheren Modus, nur die Grundfunktionen des Gerätes zur Verfügung. Ist einmal der sichere Modus gestartet, muss dieser also erst einmal wieder deaktiviert werden, um zum Beispiel heruntergeladene Apps oder Widgets wieder benutzen zu können.

Den abgesicherten Modus kennt man auch vom PC her. Auch dort gibt es beim Reset bzw. Neustart der Geräte die Möglichkeit, den Start ohne Zusatzfunktionen und Dienste durchzuführen und damit bessere prüfen zu können, wo eventuell Probleme entstehen. Bei Android hat man dieses System ähnlich übernommen und bietet mit dem abgesicherten Modus eine Diagnose-Funktion für das eigene Handy bzw. Smartphone an.

Den abgesicherten Modus unter Android starten und deaktivieren – So gehts

Je nach Smartphone-Modell, was mit Android ausgestattet ist, gibt es verschiedene Wege, um den gesicherten Modus zu starten. Hierzu ein paar Beispiele, wie das bei einigen bekannten Android-Modellen im Allgemeinen funktioniert:

Samsung Smartphones

Um bei Samsung den abgesicherten Modus zu starten, folgende Schritte ausführen:

  1. Android-Gerät ausschalten und zum Einschalten des Geräts die Ein-/Aus -Taste drücken.
  2. Sobald das Samsung-Logo erscheint und die Soft-Key-Tasten leuchten, die Menü-Taste oder Leiser-Taste gedrückt halten, bis das Gerät im abgesicherten Modus startet.

Huawei Handys und Smartphones

Huawei bietet für alle ANdroid Modelle (auch die neueren Version mit eingeschränkten Google Diensten) zwei Varianten für den abgesicherten Modus an:

Methode 1:

  1. Geben Sie System Configuration in das Suchfeld ein und öffnen Sie es.
  2. Gehen Sie zu Boot > Boot options und aktivieren Sie Safe boot. Klicken Sie auf OK.
  3. Klicken Sie auf Neu starten im Fenster System Configuration. Wenn noch ungespeicherte Dateien vorhanden sind, klicken Sie auf Exit without restart und speichern Sie diese Dateien, bevor Sie Ihren Computer neu starten.

Methode 2:

  1. Halten Sie F8 während des Startvorgangs gedrückt. Wenn Sie Ihren Computer verwenden, speichern Sie Ihre Dateien und schließen Sie alle Programme. Halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken Sie auf das Windows-Symbol und das Ein/Aus-Symbol. Klicken Sie auf Neu starten, um Ihren Computer neu zu starten.
  2. Klicken Sie auf Troubleshoot auf dem Bildschirm Choose an option und gehen Sie zu Advanced Options > See more recovery options > Startup Settings > Neu starten.
  3. Drücken Sie die Taste 4 oder F4 und klicken Sie auf Enable Safe Mode, um in den abgesicherten Modus zu gelangen.

Sony Xperia

Zum Start hat man hier gleich zwei Möglichkeiten um den sicheren Modus zu starten. Eine Möglichkeit ist dabei wieder die Ein-/Aus -Taste beim Starten gedrückt zu halten, bis der Homescreen erscheint. Die andere Möglichkeit ist, beim Einschalten des Geräts auf den Power-Knopf zu drücken und solange auf Ausschalten zu tippen, bis die Frage kommt, ob man im sicheren Modus starten möchte.

HTC

Bei HTC Smartphones sind folgende Schritte nötig, um den abgesicherten Modus zu starten:

  1. Gerät vollständig ausschalten (Schnellstart muss hierfür deaktiviert sein)
  2. Das Gerät mit der Power-Taste booten/starten und
  3. sobald das HTC-Logo erscheint, die Leiser-Taste drücken und gedrückt halten.

Google Pixel  und Nexus-Smartphone

Hierzu den Power-Button des eingeschalteten Nexus-Smartphones solange drücken, bis das Menü erscheint und dann Ausschalten gedrückt halten,  bis die Frage nach dem Neustart in den Abgesicherten Modus auftaucht.

  1. Nach Einschalten den Ausschalten-Dialog im Smartphone aufrufen.
  2. Diesen Drücken und damit den Ausschalten-Button auf dem Display halten.
  3. Nun taucht eine Anfrage auf, ob das Smartphone im abgesicherten Modus gestartet werden soll. Dies bestätigen.

Beim Google Pixel ist die Vorgehensweise ähnlich. Auch hier kann man direkt aus dem ausgeschalteten Zustand in den abgesicherten Modus wechseln:

  1. Drücken Sie auf die Ein/Aus-Taste des Smartphones.
  2. Das Google-Logo erscheint auf dem Bildschirm. Wenn die Animation beginnt, halten Sie die Leisertaste gedrückt, bis die Animation beendet ist und das Gerät im abgesicherten Modus gestartet wird.
  3. Am unteren Bildschirmrand steht „Abgesicherter Modus“.

Der abgesicherte Modus bei Xiaomi Modellen

Der abgesicherte Modus kann bei allen aktuellen Xiaomi Modelle gestartet werden, in dem man die Power-Taste beim Einschalten gedrückt hält. Dann kommt ein neues Menü mit weiteren Funktionen und dort kann man auch den Start im abgesicherten Modus auswählen.

Den abgesicherten Modus bei Android Smartphones im Allgemeinen deaktivieren:

Ob man sich mit dem Android-Smartphone im sicheren Modus befindet, wird in der linken unteren Displayhälfte als grauer Schriftzug angezeigt. Im Allgemein deaktiviert man diesen, nach einem normalen Neustart des Geräts:

  1. Dazu Android-Gerät ausschalten. Darauf achten, keine Touchkeys zu berühren und auch keinen Power-Button zu drücken.
  2. Das Android-Geräte startet dann wieder ganz normal und der graue Schriftzug „Sicherer Modus“ ist verschwunden.

Teilweise reicht es auch bereits, wenn man die Modelle einfach nochmal im Recovery Modus komplett neu startet. In einigen Fällen muss auch der Cache zusätzlich manuell gelöscht werden.

Video: Abgesicherter Modus bei Android

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Samsung Galaxy M51 – Handbuch und Anleitung in Deutsch

Samsung Galaxy M51 – Handbuch und Anleitung in Deutsch – Das Samsung Galaxy M51 erweitert die M-Serie des Unternehmens mit etwas mehr Technik und einem Punch-Hole Display mit Öffnung für die Frontkamera oben in der Mitte des Display. Dazu gibt es ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display und einen richtig großen Akku mit satten 7.000mAh. So viel Leistung bietet sonst kein anderes Handy in diesem Bereich. Die starken Akkus sind ein Markenzeichen der M-Serie von Samsung und das Galaxy M51 toppt die andere Geräte dabei sogar noch. Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wer sein Leben in vollen Zügen genießt, braucht ein Smartphone, das mithalten kann. Mit dem 7.000 mAh Akku* hast du jede Menge Energie für Gaming-Sessions oder den nächsten Serienmarathon – und mit der 25 Watt Super Schnellladefunktion** ist der Akku im Handumdrehen wieder bei voller Power.

Beim Betriebssystem geht es dagegen weniger spektakulär zu. Samsung nutzt beim Galaxy M51 das aktuelle Android 10 und es wird wohl auf jeden Fall auch Android 11 und 12 für die Modelle gegen. Dazu kommt OneUI als Benutzeroberfläche. Wer bereits mit einem Samsung Smartphone gearbeitet hat, wird sich direkt auch beim Galaxy M51 zurechtfinden und Android Nutzer allgemein dürften auch keine Probleme mit der Steuerung haben. Dennoch kann es nicht schaden, einen Blick ins Handbuch für die Modelle zu werfen.

Samsung Galaxy M51 – Handbuch und Anleitung in Deutsch

Samsung bietet für das Galaxy M51 bereits eine deutsche Anleitung an. Leider gibt es diese Version aber nicht als gedrucktes Dokument, sondern nur als PDF zum Download. Die Anleitung kann man direkt (und kostenlos) bei Samsung herunter laden:

Es ist leider auch nicht zu erwarten, dass es noch eine gedruckte Version des Handbuches geben wird, Samsung setzt bereits seit mehreren Jahren ausschließlich auf Online-Versionen, die Kunden sich bei Bedarf herunterladen können.

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

„Okay Google“ bei Handys und Smartphones ausschalten

„Okay Google“ bei Handys und Smartphones ausschalten – Die Funktion „OK Google“ ist ein Teil von Google Now. Die Funktion soll es Nutzer ersparen, dass sie ihre Fragen und Suchbegriffe selber eintippen muss. man sagt einfach „OK Google“ und stellt dann seine Frage. Schon teilt die Suchmaschine das Ergebnis mit. Damit man die Funktion nutzen kann, muss sie natürlich immer aktiviert sein und darauf warten, dass sie angesprochen wird. Das geht teilweise sehr zu Lasten der Geschwindigkeit und der Akkukapazität. Besonders wenn man die Funktion selten oder gar nicht nutzt, ist es ärgerlich, wenn sie dennoch dauerhaft das Handy beansprucht. In diesem Fall wäre es sinnvoll, wenn man Ok Google einfach deaktiviert.

HINWEIS: bei neueren Handys und Smartphones gibt es oft einen extra Button für den Google Assistant. In vielen Fällen kann man auch diesen Button anders belegn.en.

So deaktiviert man die Funktion

Die Deaktivierung ist nur über die Google App möglich. Diese muss man natürlich zunächst öffnen. In der App tippt man auf die drei Querstriche oben links in der Ecke. Im Menü, welches nun erscheint, wählt man dann „Einstellungen“ aus. In den Einstellungen nutzt man den Menüpunkt „Sprache“ und findet dort die „OK-Google“-Erkennung.  Dort muss man nun die Haupteinstellung deaktivieren. Dafür  muss man nur den Schieberegler  unter „Über die Google App“ zur Seite nach links wischen. Dieser sollte nun grau werden, was anzeigt, dass die Funktion deaktiviert wurde. Weitere Einstellungen, die dort angezeigt werden, spielen nun keine Rolle mehr. Durch das Deaktivieren der Haupteinstellungen, wurden auch alle anderen Einstellungen zu OK Google deaktiviert.

Hat man mehrere Geräte mit einem Google-Konto verbunden, dann muss man die Funktion dennoch auf jedem Gerät einzeln deaktivieren. Diese Einstellung wird nicht mit dem Konto und damit mit allen anderen Geräten synchronisiert.