Smartphone ohne Google – selber machen oder direkt kaufen

Smartphone ohne Google – selber machen oder direkt kaufen – Im Smarthone Bereich hat man derzeit bei den Betriebssystemen in erster Linie die Auswahl zwischen Apple (iOS) und Google (Android). Beide Unternehmen bestücke fast 99 Prozent der Geräte auf dem Smartphone Markt mit ihren OS. Im Datenschutzbereich ist das durchaus ein Problem, denn vor allem Google hat durch die große Verbreitung von Android Zugriff auf enorme Menge von Nutzerdaten. Aktive Geräte übertragenetwa 12 Megabyte Daten pro Tag an Google und selbst inaktive Geräte kommen immer noch auf 4,4 Megabyte Datenübertragung an Google pro Tag.

Viele Nutzer wollen daher mehr Kontrolle über die eigenen Geräte und weniger Datenübertragung an das Unternehmen. Leider ist das aber mit Android nur schwer zu erreichen, da viele der Funktionen direkt eingebaut sind und der Nutzer keine Zugriff darauf hat. Man muss also extrem tief ins System eingreifen oder ein anderes Betriebssystem nutzen, wenn man Google von den Geräten entfernen will. In diesem Artikel wollen wir zei Möglichkeiten vorstellen, wie man in solchen Situationen vorgehen kann und welche Varianten es gibt um ein Smartphone ohne Google zu bekommen.

HINWEIS: Die neueren Huawei Geräte werden teilweise als „ohne Google“ bezeichnet. Sie nutzen aber dennoch Android und haben nur keinen Zugriff auf die Google Dienste und beispielsweise den Play Store. Das ist daher nach wie vor ein Gerät mit Google Anteilen – wenn auch weniger als bei anderen Modellen.

Smartphone ohne Google – selbst einrichten

Wer Android Geräte von Google befreien möchte, braucht Geduld und auch etwas technisches Know How. Man muss eine ganze Reihe von Schritten durchführen und man muss auch einige Einschränkungen hinnehmen, was die Bedienung angeht. Gekaufte Apps auf dem Google Play Store können natürlich nicht weiter genutzt werden, da auch der Play-Store bei dieser Vorgehensweise ersetzt werden muss. Dabei wird das normale Android durch LinageOS ersetzt. Den kompletten Überblick über die notwendigen Schritte gibt es im Kuketz-Blog und wir empfehlen diese Vorgehensweise wirklich nur Anwendern, die sich mit den Geräten auskennen und auch bei eventuellen Fehlern wissen, wie vorzugehen ist.

Der Überblick für Smartphone ohne Android und Google:

Smartphone ohne Google vorkonfiguriert kaufen

Erfreulicherweise gibt es mittlerweile auch Unternehmen, die Verbrauchern die eigene Konfigurationen von Google-freien Smartphones abnehmen. Man kann die Geräte teilweise daher mit einem alternativen Betriebssystem und ohne Google Dienste kaufen. Auf diese Weise bekommt man auch ohne größere Technik-Kenntnisse Smartphones, die deutlich datensparsamer sind. Ein solcher Anbieter ist beispielsweise eSolutions mit dem eigenen Betriebssystem /e/OS. Das System wird als Open Source Software entwickelt und damit haben Programmierer die Möglichkeit zu prüfen, ob die Ansprüche auch wirlich umgesetzt werden. Verbindungstest werden beispielsweise nicht mehr über Google Server angewickelt, die Google Dienste wurden durch ein eigenes System ersetzt. Auch die Suche wurde durch eine eigene Lösung ersetzt.

Das Unternehmen schreibt selbst zum eigenen Betriebssystem /e/OS:

  1. /e/OS ist quelloffen, datenschutzfreundlich und vollständig entGooglet 
  2. Kein Scannen von Daten oder Standortverfolgung rund um die Uhr.
  3. Überprüfen Sie die integrierten Tracker in Apps vor der Installation.
  4. Speichern oder sichern Sie Ihre Daten in Ihrem privaten Bereich.

Leider bietet das Unternehmen keine aktuellen Topmodelle mit dieser Konfiguration an. Man bekommt beispielsweise nur das Galaxy S9 und vergleichbare Modelle – wann neue Technik kommen wird, ist bisher offen. Wer sich dafür interessiert, findet das aktuelle Angebot hier:

Man kann das /e/OS System auch selbst installieren, dann ist man aber wieder bei dem Punkt, dass Fachkenntnisse benötigt werden.

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits – eSIM sind integrierte Simkarten, die direkt in den Handys und Smartphones verbaut sind und mit denen man daher sehr einfach Tarife auf die Geräte laden kann, ohne dass man die Simkarte wechseln müsste.

Mittlerweile wird diese neue Technik von mehreren Herstellern unterstützt und man kann daher auch auf dem deutschen Markt Geräte mit eSIM Tarifen nutzen. Prepaid Angebote lohnen sich dabei besonders, denn dank der kurzen Laufzeiten könnte man hier sehr schnell wechseln (ein wichtiger Vorteil von eSIM). Leider ist das Angebote besonders im Prepaid-Bereich eher klein und bisher haben nur sehr wenige Anbieter eSIM auch für Prepaid Tarife und Flatrates frei geschaltet. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick darüber geben, welche eSIM Tarife und  Angebote es im Prepaid Bereich bereits gibt.

Constar Prepaid auch als eSIM

Gute Nachrichten: Congstar bietet nun auch die Prepaid Angebote als eSIM an. Allerdings kann man die Tarife nach wie vor nicht direkt als eSIM bestellen, sondern muss sie nachträglich über die Hotline auf eSIM umstellen. Die Umstellung ist dabei kostenlos, man hat also nur etwas Mehraufwand und keine Mehrkosten.

Die Vorgehensweise ist daher wie folgt:

Auch der D1 Prepaid Discounter EDKEA Smart bietet mittlerweile eSIM nach diesem System an.

Telekom Prepaid auch als eSIM nutzbar

Bei der Telekom gibt es in Sachen eSIM eine gute Nachricht: die Telekom Prepaid Tarife können komplett als eSIM genutzt werden. Damit ist die Telekom der einzige Anbieter, der im Prepaid Bereich auch eSIM Tarife anbietet und vermarktet. Man kann sich das entsprechende Profil zusenden lassen oder auch im Kundenbereich angezeigt bekommen und das klappt mittlerweile auch für die Prepaidtarife sehr gut. Man kann die Umstellung auch ohne Kundencenter vornehmen, dann muss man aber warten, bis die eSIM und der Aktivierungscode per Post verschickt werden.

Preislich gibt es keine Unterschied – egal ob man die Telekom Prepaid Tarife als eSIM oder mit normale Simkarten nutzt, bleiben die Konditionen und Details gleich. Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Leider gilt diese Freigabe aber wirklich nur für die originalen MagentaMobil Tarife der Telekom. Andere D1 Prepaid Anbieter (wie beispielsweise Congstar) profitieren davon bisher nicht und es ist auch noch nicht bekannt, wann es hier eventuell eine Freischaltung gibt. Bei Marken wie EDEDKA smart und FCB mobil, die auch die originalen Telekom Tarife nutzen, ist bisher noch nicht sicher, ob sie sich auf eSIM umstellen lassen. Wir haben dazu bei der Telekom nachgefragt und werden den Artikel an dieser Stelle aktualisieren, sobald es Neues gibt.

Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Simquadrat – O2 Prepaid mit echter eSIM

Mit Simquadrat gibt es seit Ende 2019 eine weitere Prepaid Sim mit eSIM Unterstützung. Das Unternehmen ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und bietet den Tarif von Anfang an mit eSIM an – man bekommt also gar keine Plastik-Simkarte mehr. Diese kann man zwar nachträglich noch umtauschen, aber der Fokus liegt ganz klar auf der eSIM Nutzung. Simquadrat nutzt dabei das O2 Netz und ist bisher der einzige Prepaid Anbieter im Vodafone Netz, der diese Technik unterstützt.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch MultiSIM an (als einzige Anbieter im Prepaid Bereich). Man kann daher auch mehrere Sim als eSIM buchen und damit mehrere Geräte mit nur einem Account mit Mobilfunk versorgen.

Vodafone Callya ohne eSIM Unterstützung

Bei Vodafone sieht es schlechter aus. Die Vodafone Callya Freikarte gibt es derzeit in keiner Variante als eSIM. Selbst wenn man die große Callya Allnet Flat für 22.50 Euro monatlich bucht, gibt es leider keine eSIM Freischaltung dazu und die Handykarte kann nur als normale Sim genutzt werden. Das Unternehmen hat bisher nur die eigenen Handytarife und Flatrates auf Rechnung für eSIM frei geschaltet. Im Vodafone Forum schreibt ein Supportmitarbeiter zur Vodafone Freikarte recht kurz und knackig:

… danke für Deine Nachfrage. Für unsere Vertragskunden bieten wir die eSim bereist an. Leider habe wir noch keine Info´s wann wir bei CallYa nachziehen . Zur Info SIM Kartentäusche kannst Du über das Forum beauftragen. …

Bei den Drittanbietern im Vodafone Netz sieht es ähnlich aus: auch hier gibt es bisher noch keine einzige Möglichkeit, eine passenden Tarif für eSIM Geräte zu bekommen. Aktuell (Stand Anfang 2019) muss man daher sagen, dass im Vodafone Netz kein Prepaid Tarif für eSIM zur Verfügung steht und wer darauf angewiesen ist, leider in ein anderes Netz ausweichen muss. Es fehlen bisher auch noch Angaben, ob Vodafone hier bereits plant, die Prepaid Tarife für eSIM freizuschalten.

O2 Prepaid eSIM

Bei o2 sieht es ähnlich aus wie bei Vodafone: Das Unternehmen hat in erster Linie die eigenen Handytarife und Allnet Flat eSIM-tauglich gemacht. Die O2 Prepaidkarte (bzw. die O2 Freikarte) kann dagegen derzeit nicht als eSIM genutzt werden, O2 bietet dafür keinen Aktivierungscode und kein eSIM Profil an.

In den FAQ von O2 heißt es dazu deutlich:

Aktuell bieten wir die eSIM nur für Verträge mit Laufzeit an. Wir können noch keine zeitlichen Angaben dazu machen, wann die eSIM auch für Prepaid-Tarife zur Verfügung steht.

Auch bleibt bei O2 noch offen, ob und wann sich das ändern könnte. Die O2 Free Tarife haben mittlerweile weitere Updates bekommen, im Prepaid Bereich hat sich dadurch aber nichts geändert. Das eSIM System scheint bei O2 auch noch nicht komplett implementiert zu sein, denn bei den eSIM Tarifen bestellt man an sich einen normalen Tarif mit normaler Simkarte und kann diese dann hinterher in eine eSIM tauschen. Das spricht dafür, dass die eSIM Funktion hinter das normalen Bestellsystem gelegt wurde.

UPDATE: Mittlerweile gibt es mit Simquadrat einen Prepaid Anbieter im O2 Netz, der eSIM standardmäßig anbietet. Die Simkarte ist dazu auch eine Freikarte – man kann mit diesem Anbieter also sehr einfach und ohne Risiko testen, ob die eSIM eine Alternative ist.

Die fehlende Prepaid Freischaltung gilt leider auch für die Angebote von Blau und Ay Yildiz. O2 hat zwar mittlerweile auch die Blau und Ay Yildiz Tarife für eSIM frei geschaltet, aber auch hier sind nur die Postpaid Flatrates und Angebote mit enthalten und für die Prepaid-Angebote von Blau gibt es leider noch keine eSIM-Freischaltung. Bei den anderen Preipaid Discounter auf dem deutschen Markt sieht es sogar noch schlechter aus. Hier wird eSIM in der Regel noch gar nicht unterstützt und selbst große Prepaid Anbieter wie ALDI Talk oder Congstar haben bisher noch keine eSIM-fähigen Tarife und Prepaid Angebote.

Update: 1&1 hat mittlerweile die eigenen O2 Tarife auch für eSIM frei geschaltet. Leider finden sich dort keine Prepaid Angebote, so dass es die Lage im Prepaid Karten Bereich nicht verbessert.

Es gibt aber Hoffnung. Unter der Marke Simquadrat hat Sipgate mittlerweile einen komplette eSIM Prepaid Tarif eingeführt, der gar nicht mehr auf Plastik Sim setzt. Das ist bisher der einzige Tarif dieser Art auf dem deutschen Markt und auch die einzige eSIM Prepaid Karte, die keine Grundgebühr hat. Bleibt zu hoffen, dass andere Anbieter diesem Beispiel bald folgen.

Prepaid eSIM für die Apple Watch

Die Apple Watch kann auch mit eSIM Tarifen genutzt werden. Allerdings ist die Unterstützung hier etwas komplexer als bei reinen Smartphones. Derzeit wird eSIM nur als MultiSIM unterstützt, es muss also eine Hauptkarte im Handy sein und die eSIM wird dann als MultiSIM auf die Apple Watch geladen. Aktuell bietet im Prepaid Bereich nur Simquadrat die eSIM auch als MultiSIM an. Allerdings hat Apple den Discounter bisher noch nicht für die Apple Watch freigeschaltet. In den FAQ heißt es dazu:

Leider kann simquadrat derzeit nicht mit der eSIM der Apple Watch genutzt werden, da sipgate als Netzbetreiber ein Agreement mit Apple abschließen müsste, welches leider noch nicht zustande gekommen ist. Sollte sich etwas am Sachverhalt ändern oder ein Agreement zustandekommen, werden Sie die eSIM der Apple Watch natürlich schnellstmöglich auch mit simquadrat nutzen können.

eSIM ist noch nicht zwingend

Nach den eher schlechten Nachrichten aus den meisten Netzen zum Abschluss noch etwas Positives: bei allen aktuellen Geräten mit eSIM können Tarife auch weiterhin mit einer normalen Simkarte genutzt werden. Die Modelle haben also sowohl eSIM als auch normale Sim. Man kann den eigenen Prepaid Anbieter daher weiter nutzen, nur eben nicht mit dem eSIM Chip, sondern über den normalen Simkarten Slot. Wer also einen Wunsch-Prepaid Tarif hat und diesen nutzen möchte, auch wenn er nicht für eSIM geeignet ist, kann damit die aktuellen eSIM Handys dennoch über den normalen Simkartenslot nutzen.

Früher oder später kann es durchaus sein, dass es reine eSIM Geräte geben wird, die dann gar keinen Slot für normale Simkarten mehr haben werden, aber bisher zumindest scheinen Hybridgeräte die Regel zu sein und daher macht es noch keinen so großen Unterschied ob man eSIM Tarife oder normale Tarife nutzt. Ein erstes Gerät dieser Art ist das Motorola RAZR 2019, das nur eine eSIM hat und keinen normalen Simkarten Slot mehr. Dieses Modell ist aber derzeit eher eine Ausnahme und auch vergleichsweise teuer.

simplytel – In welchem Netz werden die Tarife realisiert und wie ist die Netzqualität?

simplytel – In welchem Netz werden die Tarife realisiert und wie ist die Netzqualität? – Die Drillisch Unternehmensgruppe ist groß und auch die Mobilfunkmarke simply gehört dazu. Es dürfte deshalb kein großes Geheimnis sein, dass die simply Handytarife (mittlerweile zu simplytel umbenannt) hauptsächlich im Netz von O2 verwirklicht werden. Allerdings gibt es bei simply auch extra D-Netz Tarife. Die machen aber nur einen kleinen Teil im Angebot aus und stehen deshalb weniger im Zentrum der Vermarktung. Vielmehr konzentriert sich simply darauf, seine preisgünstigen O2-LTE-Tarife zu bewerben und die erreichen derzeit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s und sind mit viel Datenvolumen ausgestattet. Um in den LTE-Genuss zu kommen, stellt sich natürlich die Frage, wie gut die Netzqualität bei O2 tatsächlich ist. Denn, Enttäuschungen möchte man schließlich vermeiden.

HINWEIS: Mittlerweile nutzt Simplytel für alle Tarife das Mobilfunk Netz von O2. Das gilt auch für die eigenen Prepaid Tarife und die Handytarife ohne Laufzeit sowie die Prepaid Allnet Flat (nicht mehr neu buchbar).

Die Netzabdeckung bei O2 – So sieht´s aus

Im Bereich der Netzabdeckung und im Vergleich der Mobilfunknetze innerhalb Deutschland lässt sich heutzutage sagen, dass die Netzverfügbarkeit bei allen Netzen kein großes Problem mehr darstellt. Grund: Der GSM-Ausbau ist so weit fortgeschritten, dass bei allen Netz­betreibern eine nahezu bevölkerungs­deckende Versorgung besteht, und auch abseits bewohnter Gebiete ist die Versorgung in vielen Fällen noch gegeben. Aus Erfahrung zeigt sich aber, dass es vor allem in Gebäuden zu Empfangs­problemen kommen kann.

Um grundsätzlich einen ersten Überblick über die Netzabdeckung zu erhalten, hilft ein Blick in die sogenannte Netzabdeckungskarte eines Netzbetreibers.

Beim Check der Netzabdeckungskarte sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur die Versorgung am eigenen Wohn­ort wichtig ist, sondern auch der Empfang an stark frequentierten Orten. Schließlich ist man nicht nur an einem Ort unterwegs. O2 schreibt in der Netzabdeckung seines Mobilfunknetzes, dass die:

Das O2 Netz legte im aktuellen Mobilfunk-Netztest des Fachmagazins connect mit einem Plus von 94 Punkten auf mittlerweile 852 Punkte am deutlichsten zu und sichert sich so die Note „sehr gut“.1 O2 zeigt die größte Verbesserung zum Vorjahr aller Teilnehmer und erzielt somit den entscheidenden Durchbruch bei der Netzqualität.4 Das O2 Netz überzeugt mit einer deutlich verbesserten Netzabdeckung, zuverlässig leistungsstarken Datenverbindungen und einer sehr guten Gesprächsqualität.

Hierbei sollte beim O2-Netz nicht vergessen werden, dass National Roaming zwischen E-Plus und O2 besteht. In der Vergangenheit übernahm Telefónica E-Plus, um Schwächen beider Netze auszugleichen und um Kunden eine bessere Netzabdeckung zu ermöglichen. Inzwischen sind die Netze vollständig zusammengelegt und so spricht man hauptsächlich nur noch vom O2-Netz bzw. einem Netz von E-Plus und O2.

Generell hat die Abdeckung im O2-Netz noch Nachholbedarf: Die Flächenabdeckung mit 5G und LTE ist im Vergleich der drei Netzbetreiber hier am schlechtesten. Und auch wenn die Netzabdeckungskarte viel Auskunft gibt, empfiehlt sich die Nachfrage in einem Laden vor Ort, um ganz sicher zu gehen.

LTE und 5G in Tarifen von simply

Im O2-Netz sind Höchstgeschwindigkeiten mit bis zu 225 Mbit/s möglich. Allerdings nur in den originalen O2-LTE Tarifen. Doch profitieren davon auch die simply-LTE-Tarife, jedoch mit kleinen Einschränkungen: Man surft meist nur mit bis zu 50Mbit/s durchs LTE-Netz von O2. Die einzige Ausnahme stellt der simply 10GB Tarif, hier bekommt man bereits 225Mit/s und damit die maximale Geschwindigkeit.

5G ist bisher bei Simplytel in keinem Tarif verfügbar und es ist auch nicht sicher, wann diese Technik beim Discounter zur Verfügung stehen wird.

Nachteilig in den simply LTE-Tarifen, ist eine sogenannte Datenautomatik. Diese standardmäßig aktiv und bucht bei Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens automatisch bis zu drei Mal pro Monat 100 MB zusätzliches Datenvolumen für jeweils 2 Euro auf. Bei größeren Tarifen mit viel Datenvolumen, findet die Automatik seltener Anwendung. In kleineren LTE-Tarifen von simply, wie dem LTE 500 kann dies schnell der Fall sein. Mittlerweile lässt sich die Automatik in den neueren Tarifen auch abschalten, Simply hat damit auf die Kritik der Verbraucher reagiert.

Simply Tarife im D-Netz sind von dieser Datenautomatik aber befreit, dafür ist jedoch kein LTE möglich und dass obwohl beim Kontrahenten Vodafone bereits Maximalgeschwindigkeiten von 500Mbit/s zur Verfügung stehen. Das macht schon was aus, besonders wenn man bedenkt, dass die Tarife im D-Netz teurer sind.

Und mit Verweis auf die Netzabdeckungskarte von O2 kann der Anbieter seinen LTE Highspeed noch nicht flächendeckend anbieten. Wer aber in Großstädten wie bspw. Berlin, Frankfurt, Hamburg, München wohnt kann sich hoher Geschwindigkeiten sicher sein. Wo aber generell LTE nicht möglich ist, steht in immer mehr Regionen auch das schnelle UMTS/HSDPA Netz mit theoretisch bis zu 42,2 Mbit/s von O2 zur Verfügung.

Mittlerweile unterstützt Simply neben LTE auch VoLTE – die Tarife können also auch Gespräche direkt über LTE abwickeln. Damit müssen die Handys nicht mehr ins 3G Netz wechseln, wenn Anrufe ankommen oder jemand angerufen werden soll. Auf diese Weise ist der Rufaufbau deutlich schneller und auch der Akku wird geschont, da ein Netzwechsel immer auch Leistung kostet. Allerdings unterstützten noch nicht alles Handys und Smartphones VoLTE – vor allem mit älteren Geräten kann es in dieser Hinsicht noch Probleme geben.

Die allgemeine Netzqualität bei O2

Aus dem LTE-Ausbau und dessen Verfügbarkeit von O2  zeigt sich, dass der Anbieter hier bisher schwächelt und das ist auch der Grund, weshalb das Netz von O2 in Netz-Tests die hinteren Plätze belegt. Hier ist die Konkurrenz einfach weiter und O2 bemüht sich diesen Zustand aufzuholen. Erste Erfolge kann es verzeichnen und so ist in den vergangenen Jahren die Netzqualität von O2 deutlich gestiegen. Größere Nachteile findet man wenn, nur noch im mobilen Internetsurfen.

So lassen sich in der Sprachqualität und Erreichbarkeit im O2-Netz kaum Unterschiede feststellen. Hier ist das O2-Netz genauso stark, wie auch das D-Netz. Trotzdem gilt bei O2 immer noch der Grundsatz: Die Qualität in den Stadtgebieten ist oft besser, als in schwer zugänglichen ländlichen Gebieten. Doch dieses Phänomen weisen auch die beiden D-Netze (Telekom und Vodafone) auf.

Die Vodafone Netzqualität bei simply

Die Vodafone Tarife bei simply sind bereits etwas älter und daher in den meisten Fällen nicht mehr konkurrenzfähig. Auffällig wird das bei den Leistungen. Wie bereits erwähnt, greifen die Tarife auf die gute D-Netz Qualität von Vodafone zu, haben aber keinen Zugriff auf das LTE Netz. Daher surfen Nutzer auch nur mit 7,2Mbit/s durchs mobile Netz und damit weiter unter dem was im Vodafone-Netz möglich wäre.

Das Vodafone Netz kann vor allem im 3G Bereich punkten und hat sowohl eine hohe Netzverfügbarkeit als auch eine hohe Abdeckung. Auch außerhalb von Ballungsgebieten hat man in der Regel ein Vodafone Netz zum Telefonieren, SMS schreiben und dem mobilen Surfen. Im Vergleich mit den anderen Netzbetreibern liegt Vodafone meistens auf dem zweiten Platz hinter der Telekom und vor Eplus und O2. Bei einem Blick auf die Netzausbaukarte von Vodafone sollte die 4G-Anzeige ausgeschaltet werden. Erst dann hat man einen realistische Sicht auf die Vodafone Netzqualität die Kunden mit simply Tarifen im Vodafone Netz zur Verfügung steht.

Bisher ist leider auch nicht bekannt, ob und eventuell wann simply im Vodafone Bereich LTE anbieten kann. Vodafone schottet sich hier noch stark ab und stellt das LTE Netz bisher für Drittanbieter selten zur Verfügung.

Weitere Artikel zum Netz und der Netzabdeckung

So ändert man sein Hintergrundbild auf einem Android-Gerät

So ändert man sein Hintergrundbild auf einem Android-Gerät – Damit das Handy möglichst persönlich wird, wenn man es schon ständig im Alltag dabei hat, kann man es personalisieren. Dazu zählt auch das Einstellen eines persönlichen Hintergrundbildes. Das kann ein Bild der Lieblingsband, der besten Freundin oder das Haustieres sein. Hier hat man die freie Möglichkeit sich zu entfalten. Man kann sowohl den Start- als auch den Sperrbildschirm den eigenen Wünschen anpassen. Wie das bei Android-Geräten geht, wird nun erklärt.

Man muss jedoch dazu sagen, dass die Menüs und Einstellungen sehr unterschiedlich aufgebaut sind bei Android. Hier unterscheiden sich einzelne Punkte je nach Hersteller, Modell und Android-Version. Die Hersteller verwenden zum Beispiel noch einmal spezifische Benutzeroberflächen und übernehmen die ursprüngliche Benutzeroberfläche nicht 1:1. Man sollte also auch nach Synonymen und ähnlichen Menüpunkten Ausschau halten. Die folgende Anleitung ist überwiegend für Geräte mit reinem Stock-Android gedacht – mit Benutzeroberflächen wie OneUI bei Samsung oder andern Systemen kann sich die Vorgehensweise etwas ändern.

Zwei Wege um das Hintergrundbild zu ändern

Zunächst tippt man auf eine leere Stelle auf dem Startbildschirm. Nun erscheinen einige Optionen am unteren Ran. Hier wählt man „Hintergrund“ aus. Man kann nun zwischen verschiedenen Hintergründen wählen. Zum einen bekommt man schon vorinstallierte Bilder angeboten, kann aber auch „Galerie“ oder „Meine Fotos“ auswählen. Wählt man diese Variante, dann kann man ein ganz persönliches Bild als Hintergrund einstellen. Hat man sich für ein Bild entschieden, dann tippt man auf „Als Hintergrund festlegen“. Nun kann man entscheiden, für welchen Hintergrund das Bild eingestellt werden soll. Hier hat man die Wahl zwischen „Startbildschirm“, „Sperrbildschirm“ und „Beide“/ „Start- und Sperrbildschirm“.

Sollte dieser Weg nicht funktionieren, da die Android-Version vielleicht älter ist, dann geht auch ein anderer Weg über die Galerie. Auch hier kann man ein Bild als Hintergrundbild festlegen. Dazu öffnet man das gewünschte Bild und öffnet die Einstellungen. Nun gibt es dort einen Menüpunkt der zum Beispiel „Einstellen als“ bedeutet. Auch auf diesem Weg kann man wieder entscheiden, für welchen Bildschirm der Hintergrund gelten soll.

Ist das gewünschte Bild nicht vorhanden, dann kann man natürlich auch ein neues Hintergrundbild herunterladen. Im Google Playstore gibt es dafür App, die das kostenlose Herunterladen von Hintergründen erlauben. Einige Hersteller bieten auch speziell für bestimme Geräte passenden Wallpaper an. Das ist vor allem bei den neuen Modellen der Fall. Samsung hat beispielsweise die Kamera im Display in einige Wallpaper integriert, so dass diese weniger auffällt.

Video: Android Apps für Hintergrundbilder

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Vibration am iPhone ausschalten – so geht es am schnellsten

Vibration am iPhone ausschalten – so geht es am schnellsten –  sollte die besagte Funktion dem Nutzer lästig erscheinen, gibt es immer eine funktionierende Methode, wie man diese deaktivieren kann. Im folgenden Beitrag erfahren die Leser, wie man die Vibration an dem iPhone am einfachsten abstellt, sodass sie dem Inhaber des Gerätes keine Unannehmlichkeiten bereitet. Gleichzeitig kann man damit auch etwas Akku-Leistung sparen – das ist aber an sich kein so großer Anteil, dass sich deswegen lohnt, die Vibrationen abzuschalten.

Vibrationsfunktion am iPhone deaktivieren

Apple bietet für schnelle Einstellungen einen extra Schalter an. Das Unternehmen schreibt dazu:

Wenn das iPhone auf „Klingeln“ gestellt ist, werden Klingeltöne und Warnungen wiedergegeben. Wenn das iPhone auf „Lautlos“ gestellt ist, ist dies nicht der Fall, aber dein iPhone kann weiterhin Töne abspielen, z. B. beim Abspielen von Musik oder Videos.

Damit man die Vibration an dem iPhone effektiv ausschalten kann, muss man folgende Schritte beachten:

  1. Als erstes muss man die Einstellungen von iPhone öffnen
  2. Dort sucht man nach der Option „Allgemein“ und tippt diese anschließend an
  3. In „Allgemein“ braucht man im Weiteren den Unterpunkt „Bedienungshilfen“. Dort wird man beim Öffnen auf weitere Einstellungen im Bereich Vibration finden, darunter: Schaltensteuerung, Touch-Anpassungen, Tastatur und andere.
  4. Was man aber für das Ausschalten von Vibration benötigt, befindet sich als Unterpunkt in der Thematik „Interaktion“. Und zwar muss man unten die Funktion „Vibration“ sehen. Diese sollte bei den meisten Modellen automatisch aktiviert sein, sodass man sie abschalten muss. Das erfolgt ganz einfach mithilfe des Reglers. Dadurch werden jegliche Funktionen, die mit einem Vibrationssignal begleitet werden – unter anderem Eingehende Anrufe Benachrichtigungen -, stumm eingestellt. Darüber hinaus wird das Ausschalten der Vibration mit folgender Bemerkung im iPhone versehen:

Wenn ausgeschaltet, ist die Vibrierfunktion Ihres iPhone deaktiviert, dies schließt den Vibrationsalarm für Erdbeben, Tsunamis oder andere Notfallsituationen ein.“

Man sollte es sich also genau überlegen, wenn man sich dafür entscheidet die Vibrationssignale zu deaktivieren. Insbesondere trifft es auf diejenigen zu, die von den besagten „Notfallsituationen“ betroffen werden könnten. Hat man die beschriebenen Schritte richtig befolgt, wird man das Gerät ohne Vibration nutzen können. Um zu überprüfen, dass die Änderungen auch inkraftgetreten sind, kann man versuchen einen Anruf oder Nachricht entgegenzunehmen. Sollte die Vibration dennoch bestehen sollte man nach weiteren möglichen Lösungen für das Problem im Internet suchen, eher man sich an die Reparatur wendet und hohe Summen für Fehlerbehebung ausgibt.

Weitere Links rund um das iPhone

Netflix Serien und Filme offline schauen – so geht es

Netflix Serien und Filme offline schauen – so geht’s – Netflix zu haben scheint für viele heute selbstverständlich zu sein. Mit dem Abonnement kann man hunderte, wenn gar nicht tausende Filme und bestimmt eine sich nur wenig unterscheidende Anzahl an Serien anschauen. Was für viele jedoch nicht bewusst war, ist der Offline-Modus, mit welchem man die besagten Inhalte auch ohne Internetverbindung genießen kann. Wie das funktioniert und wie man diese Funktion einstellen kann, erfahren die Leser im weiteren Verlauf des Beitrags. 

Offline Option für Netflix Nutzer

Neben dem besagten Modus wird auch die Nutzung des Anbieters immer freundlicher. Das gilt auch für Android und iOS Inhaber, denn bei diesen wird die Smart-Download, in Abhängigkeit zu ihrem Standort, also ob Internet vorhanden ist oder nicht, passend eingeschaltet. So werden die neuen Folgen einer Serie bei Möglichkeit einer Verbindung heruntergeladen, während die älteren gelöscht werden, um den Speicherplatz für weitere Inhalte freizumachen. Das betrifft auch die Filme, die man später im Offline schauen möchte. So beträgt die Größe einer 45-Minuten langer Folge in HD-Qualität ca. 200 MB. Nimmt man das doppelte, die Normaldauer eines Spielfilms, sollte man mit bisschen mehr rechnen und sicherheitshalber bis auf 500 MB aufrunden.

Serien und Filme bei Netflix herunterladen

Um die Inhalte von Netflix nicht nur angucken, sondern auch herunterladen zu können, muss man folgende Schritte beachten:

  1. zunächst muss man die Netflix-App herunterladen (falls noch nicht geschehen) und auf der Startseite öffnen
  2. hier hat man nun die Wahl, welche Serien oder Filme man aussucht. Das kann man entweder gleich im Menü oder per Suche machen
  3. in der oberen linken Ecke findet man die Einstellungen, unter welchen man die Option „Zum Download verfügbar“ auswählen kann. Diese zeigt eine Übersicht von zum Download vorhandenen Titeln an
  4. hat man das Gesuchte gefunden, tippt man als nächstes auf den Download-Icon. Dadurch wird der Herunterladenvorgang gestartet
  5. unter dem Punkt „Meine Downloads“ im Menü findet man die gespeicherten Inhalte wieder

Darüber hinaus muss auch das System einige Anforderungen erfüllen:

  • iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 9.0 oder höher
  • Android-Smartphone oder -Tablet mit Android 4.4.2 oder höher
  • Amazon Fire-Tablet mit Fire OS 4.0 oder höher
  • Windows 10-Tablet oder -Computer mit Version 1607 (Anniversary Update) oder höher
  • Ausgewählte Chromebook- und Chromebox-Modelle

Heruntergeladene Serien und -Filme entfernen

Um Speicherplatz für weiteren Content frei zu bekommen, muss man die zuvor heruntergeladenen Filme oder Serien löschen. Folgendes muss dabei ausführen:

  1. auch hier muss man zuerst das Menü öffnen und dort in den Account-Einstellungen den Bereich „Meine Downloads“ anklicken
  2. hier tippt man auf das blaue Smartphone-Symbol neben der Datei, die man entfernen möchte. Es wird ein weiteres Fenster zu sehen sein, in welchem man dann die Option „Download löschen“ betätigen kann.

Heruntergeladene Inhalte auf SD-Karte sichern

Nutzt man das Android System, um Netflix Produkte zu schauen, kann man diese auf der SD Karte problemlos sichern. Insbesondere lohnt es sich für diejenigen, die nicht genug Speicherplatz auf dem Smartphone haben:

  1. zuerst sollte man die Einstellungen öffnen
  2. dort findet man den Punkt „App-Einstellungen“, welchen man öffnen muss
  3. hier wird man die Option „Download-Speicherort“ vorfinden. Als nächstes wählt man die besagte SD-Karte als Speicherort aus und stellt somit sicher, dass alle zukünftigen Downloads auf diese geleitet werden.

Intelligenten Offline-Modus einschalten

Um den sogenannten „Intelligenten Offline-Modus“ zu aktivieren, müssen die Netflix Nutzer auf folgende Schritte achten:

  1. auf dem Smartphone sollte man zunächst die Netflix-App und dann die Kategorie „Downloads“ öffnen
  2. hier kann man einsehen, ob die Smart-Download Funktion an- oder abgeschaltet ist. Auf diese Meldung muss man als nächstes tippen
  3. dort kann man mithilfe des Reglers die besagte Funktion aktivieren oder deaktivieren

Netflix-Offline-Modus mit Windows 10 nutzen

Die Offline Funktion kann man nur mithilfe der Windows 10 Anwendung nutzen. Hat man diese heruntergeladen, geht man zu folgenden Punkten über:

  1. zuerst bestätigt man mit „OK“ die Anfangseinstellungen des Programms
  2. weiter kann man die Funktion „Titel zum Download finden“ – diese befindet sich auf der linken Seite des Optionsmenüs – auswählen, um die gewünschten Inhalte schnell finden zu können.
  3. an dieser Stelle ist es ratsam auf den Speicherplatz zu achten. Daher begibt man sich in die App-Einstellungen, welche sich in der oberen rechten Ecke befinden
  4. hier kann man im Bereich „Videoqualität“ die Auflösung (Standard oder Hoch) ändern und damit den belegten Platz beim weiteren Download verwalten. Ebenso kann man die heruntergeladenen Inhalte löschen
  5. um Filme oder Serien herunterladen zu können, wählt man nun die Option „Zum Download verfügbar“ aus, welche im Oberen schon erwähnt wurde
  6. hat man die gesuchte Datei gefunden, lädt man diese mithilfe des entsprechenden Pfeilsymbols herunter. War der Download erfolgreich, wird das durch ein blaues Häkchen gekennzeichnet

Video: so lassen sich Netflix Angebote offline anschauen

Weitere Tipps rund um Netflix

GPS am Handy funktioniert nicht – so kann man sich helfen wenn das Gerät kein Signal findet

GPS am Handy funktioniert nicht – so kann man sich helfen – sollte die GPS Anwendung auf dem Smartphone aus irgendeinem Grund nicht mehr funktionieren so können dafür mehrere Gründe vorliegen. In der Regel lassen sich diese jedoch schnell herausfinden und beheben. Im folgenden Artikel erfahren die Leser, welche Methoden man dafür anwenden kann. 

Die Einstellungen überprüfen

Das Problem für Störungen im Programm sollen zunächst in den Einstellungen dieser überprüft werden. Auf folgendes muss man dabei achten:

  1. in den Einstellungen den Punkt „Standort“ auswählen
  2. dort nachsehen, ob der Regler auf „an“ eingestellt ist. Falls nicht, dann waren die GPS Dienste deaktiviert
  3. waren die Funktionen aktiv, soll man das das GPS-Modus auf „Hohe Genauigkeit“ oder „Nur Gerät“ einstellen
  4. falls die „Stomsparfunktion“ aktiviert ist, wird von dem Gerät nur Wi-Fi genutzt. Manchmal kann das zu Problemen führen

Weitere wichtigen Faktoren

Ein weiterer Punkt, welche die Arbeit von GPS Anwendung beeinträchtigen kann, ist überraschenderweise die Hülle des Smartphones. Hat man also Probleme mit Empfang, soll diese vom Gerät entfernt werden. Dasselbe betrifft auch den Aufenthalt in Gebäuden mit dickeren Wänden. Diese haben denselben Effekt wie die Hülle, nur das die Signalstörung dadurch viel stärker wird. In solchen Fällen sollte man sich auch Zeit lassen, was den Aufbau der Verbindung betrifft, denn auch das kann einige Minuten dauern.

Probleme mit GPS-Antenne

Bestehen immer noch Probleme mit GPS, liegt die Ursache dafür höchstwahrscheinlich in der defekten Antenne. In diesem Fall sollte man versuchen das Gerät neuzustarten. In der Regel werden bestimmte Probleme dadurch behoben. Als nächstes sollte man die App GPS Test Tool installieren und überprüfen, ob dadurch die Probleme behoben wurden. Falls ja, dann lag das Problem an der genutzten Anwendung. Falls nicht, dann ist die Antenne definitiv defekt. In diesem Fall muss man den Anbieter bzw. die zuständige Reparaturdienste darüber informieren. In der Regel sollte man die Antenne und andere Fehler im Gerät, falls diese bestehen sollten, wieder in Ordnung bringen.

Hinweis: GPS und Sicherheit

GPS selbst ist an sich keine direkte Angriffsmöglichkeit, aber wenn die GPS Schnittstelle aktiv ist, ohne das man sie selbst aktiviert hat, kann das ein Hinweis auf Malware auf den betroffenen Geräten sein.

Das BSI schreibt im Original dazu:

Beobachten Sie die Statusleiste auf dem Smartphone-Bildschirm. An den Symbolen können Sie erkennen, wenn eine App Ortungsdaten sammelt oder Funkschnittstellen aktiviert. Sind etwa GPS oder Bluetooth aktiv, ohne dass Sie die Schnittstellen eingeschaltet oder bewusst genutzt haben, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen, indem Sie überprüfen, welche Apps gerade aktiv sind (siehe nächster Punkt).

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Weitere Links rund um das iPhone

Android 12 Handbuch und Anleitung in Deutsch

Android 12 Handbuch und Anleitung in Deutsch – Google hat im Oktober 2021 die Pixel 6 Modelle vorgestellt und damit auch die ersten Handys präsentiert, die Android 12 nutzen. Das Betriebssystem bietet dabei die bewährte Android Architektur, aber beispielsweise neue Funktionen im Bereich des Datenschutzes und auch die Sicherheit wurde angepasst.

Google schreibt selbst im Blog zum neuen Betriebssystem:

Android 12, das ab heute auf Pixel 3 und höher eingeführt wird, bietet noch persönlichere und sicherere Erlebnisse auf eurem Smartphone. Dazu gehören eine völlig neu gestaltete und personalisierte Benutzeroberfläche, neue Datenschutzfunktionen, um eure Sicherheit weiter zu erhöhen, und Möglichkeiten, um beispielsweise einfach zu einem neuen Gerät zu wechseln. Hier kommen ein Dutzend unserer beliebtesten neuen Android 12-Funktionen:

Im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen hat sich bei Android 12 bei der Bedienung aber gar nicht so viel verändert, die grundsätzlichen Funktionen sind immer noch da zu finden, wo man es auch bei Android 10 oder 11 finden konnte. Nutzer sollten also beim Umstieg auf Android 12 keine größeren Probleme bei der Umgewöhnung haben. Dennoch kann es natürlich nicht schaden, wenn man ein passendes Handbuch oder eine Anleitung bei Fragen oder Problemen hat.

Android 12 Handbuch und Anleitung in Deutsch

HINWEIS: Es gibt auch für Android 10 Anleitungen und auch für Android 11 Handbücher. In der Regel sind die Unterschiede zwischen den Versionen aber eher gering, man muss nicht unbedingt jeweils die neuere Version kaufen, wenn Google ein Update für Android auf den Markt bringt.

Google bietet auch bei Android 12 leider weiterhin keine eigene gedruckte Anleitung an. Ein offizielles Handbuch direkt von Google zu Android 12 gibt es daher nicht. Stattdessen bietet das Unternehmen eine Online-Anleitung an, die wie eine Art FAQ aufgebaut ist und die wichtigsten Punkte rund um Android 12 erklärt. Diese Hilfe kann man hier kostenlos aufrufen:

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android besonders einfach machen sollen. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung für das Android Betriebssystem:

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

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Filme und Serien legal von Amazon Prime herunterladen – So geht´s

Filme und Serien legal mit Amazon Prime herunterladen – So geht´s – Unterwegs Filme und Serien anschauen und das ohne Internetverbindung, auch noch legal? Möglich ist das für Kunden von Amazon Prime Video. Der Streaming-Anbieter bietet eine bequeme und dazu noch legale Möglichkeit, zuvor heruntergeladene Filme auf dem Tablet oder Smartphone anzusehen. Allerdings gibt es Einschränkungen – was genau dahinter steckt, haben wir hier im Artikel beschrieben.

HINWEIS: Wer sich nicht immer mit dem Download beschäftigen möchte, sollte auf Tarife und Flat mit unbegrenztem monatlichen Datenvolumen setzen. Dann kann man streamen so viel man möchte. Sollte es dagegen mit dem Netz und dem Empfang immer wieder Probleme geben, können unsere Tipps dazu helfen: Kein Netz und kein Empfang mobil | kein mobiles Internet | kein WLAN am Handy | Sim nicht erkannt | Sim nicht eingerichtet

Amazone Prime Video – Unterwegs Filme genießen ohne Datenverbindung, jedoch mit kleinen Einschränkungen

Amazon Prime Kunden profitieren nicht nur zum Beispiel über schnellen Versand, sondern für sie ist auch der Download von Prime Video Inhalten vollkommen legal und es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Doch wer gedenkt sein PC oder Notebook mit Filmen auf Vorrat zu beladen, der wird enttäuscht: Das Herunterladen von Amazon-Prime-Inhalten ist ausschließlich nur auf Smartphones und auf Tablets möglich, auf denen Android oder iOS läuft. Fire Tablets und Fire Smartphones gehören selbstverständlich dazu. Um Filme herunterladen zu können, muss die entsprechende Amazon Video App auf dem Gerät installiert sein.

Das ist die erste Voraussetzung und gleichzeitig eine nicht unerhebliche Einschränkung. Die zweite folgt zugleich, denn:

„Nur ausgewählte Prime Video-Titel sind zum Download verfügbar, und die Zeitspanne, die Sie zum Anschauen eines heruntergeladenen Titels zur Verfügung haben, während Ihr Gerät offline ist, variiert je nach Titel.“ 

Laut den Bestimmungen von Amazon Prime Video können demnach Filme und Serien nur während eines bestimmten Zeitraumes angesehen werden. Ein Grund hierfür liegt in den Lizenzvereinbarungen, die Video-Streaming- Portale und Urheber getroffen haben. Zusätzlich hierzu ist auch die Anzahl der Filme zum Herunterladen eingeschränkt. Wird dieses Limit überschritten, lassen sich keine weiteren Film- oder Serien-Downloads mehr tätigen. Löscht man jedoch wieder Titel, können neue Inhalte hinzugefügt werden. Dieses Verfallsdatum ist zwar unschön, jedoch braucht man ohnehin genügend Speicher auf dem Gerät. Spätestens wenn dieser voll ist, empfiehlt es sich für neue Filme Platz zu machen.

So steht je nach Lizenzvertrag eine Datei offline unterschiedlich lang zum Ansehen zur Verfügung. Nähert man sich dem Ablauf, dann wird man über einen entsprechenden Hinweis informiert. Die jeweilige Nutzungsdauer eines Films oder einer Serie kann jedoch über das Herstellen einer Internetverbindung verlängert werden. In der Amazon Video App erhält man über den Reiter „Downloads“ stets eine schnelle Übersicht über alle aktuellen Titel, die derzeit auf dem Gerät gespeichert sind und kann hierüber bequem auf diese zugreifen. Wem es nach mehr Bildqualität oder geringeren Speicherverbrauch verlangt, der findet entsprechende Einstellungsmöglichkeiten im Optionsmenü der praktischen App.

Filme herunterladen mit der Amazon Video App – So geht´s

Sind Filme oder Serien in der Prime Mitgliedschaft enthalten, dann genügt es sich in der Amazon Video App einzuloggen, den gewünschten Film oder die Serie zu suchen, bei Vorhandensein die entsprechende Detailseite zu öffnen und bei Erscheinen des „Downloads“-Button diesen auszuwählen und der Inhalt wird auf das Gerät geladen. Dementsprechend müssen nicht enthaltende Inhalte bei Amazon Prime ausgeliehen oder gegebenenfalls vorher käuflich erworben werden.

Amazon schreibt hierzu:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät mit einem drahtlosen Netzwerk verbunden ist.
  2. Finden Sie die Prime-Titel, die Sie herunterladen möchten, und öffnen Sie die Videodetails.
  3. Tippen Sie die Herunterladen-Option an.
  4. Wählen Sie für Serien die Episode aus, die Sie herunterladen möchten, und suchen Sie nach dem („Pfeil nach unten“).

Der Download beginnt automatisch. Es ist auch möglich mehrere Inhalte in die Download-Warteschlange packen, um damit einen gewissen Vorrat an Filmen und Serien für unterwegs anzulegen. Sobald der Download abgeschlossen ist, erscheint anstelle des Download-Buttons ein Lösch-Button mit dem die jeweilige Folge oder der Film gelöscht werden kann. Sind Filme und Serien auf dem Gerät gespeichert, dann lässt sich über die beiden Buttons zwischen Filme und Serien hin- und her wechseln, um den Überblick zu behalten. Generell sollte man für ausreichend Speicherplatz sorgen, denn sonst können natürlich keine Inhalte mehr heruntergeladen werden. Außerdem ist die Standardeinstellung der App zuerst die, dass Inhalte in maximaler Qualität geladen werden. Ist der Download geglückt, heißt es nur noch auf dem mobilen Gerät genießen und das ganz legal.

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