iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Reset und Werkseinstellungen

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Reset und WerkseinstellungenApple hat bei der iPhone 13 Serie nicht nur bei der Hardware Verbesserungen vorgelegt, sondern auch das Betriebssystem wurde überarbeitet und wie in jedem Jahr gibt es mit den Smartphones auch die nächste Version von iOS. Die Geräte arbeiten daher von Haus aus mit iOS 15 und werden in den kommenden Jahren jeweils die neuste iOS Version bekommen.

Apple schreibt selbst zu iOS 15:

iOS 15 bietet neue Möglichkeiten, um in Verbindung zu bleiben, leistungsstarke Updates, die Nutzer:innen helfen, sich besser zu fokussieren und zu suchen und intelligente Funktionen, um mehr aus dem iPhone herauszuholen. Updates in FaceTime ermöglichen natürlichere Videoanrufe, Focus hilft Nutzer:innen, Ablenkungen zu reduzieren, neue Funktionen wie Livetext nutzen die On-Device Intelligenz, um nützliche Informationen anzuzeigen, Aktualisierungen von Karten bieten ganz neue Möglichkeiten, sich in der Welt zurechtzufinden und vieles mehr. iOS 15 ist ab heute als kostenloses Softwareupdate verfügbar.

Trotz iOS 15 kann es natürlich zu Problemen kommen und oft kann ein Reset oder Neustart helfen, Probleme direkt zu beseitigen. In diesem Artilel wollen wir zeigen, wie man das iPhone 13 bei allen Modellen zurücksetzen kann und was es dabei zu beachten gilt.

Softreset und einfacher Neustart beim iPhone 13

Sollte das iPhone lediglich ab und an „hängenbleiben“ genügt meist ein Softreset. Dabei werden KEIN Daten gelöscht. Dieser Neustart kann wie folgt durchgeführt werden:

  1. Zunächst hält man die „Standby“– und „Leiser“-Tasten gleichzeitig einige Sekunden gedrückt.
  2. Dann erscheint das Apple-Symbol auf dem Display des iPhones.
  3. Daraufhin wird das Smartphone komplett resettet.
  4. Abschließend erscheint der Home-Bildschirm und man kann das iPhone wie gewohnt nutzen.

Bei einem Softreset wird lediglich der Cache-Speicher geleert, die Nutzdaten werden nicht gelöscht. Stellt sich allerdings nach dem Vorgang keine Besserung ein, kommt man um das Zurücksetzen auf Werkseinstellung nicht umhin

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Reset und Werkseinstellungen

HINWEIS: Beim Werksreset (Hardreset) werden ALLE Daten auf dem Gerät gelöscht. Man sollte daher vorher auf jeden Fall ein Backup machen und die eigenen Daten sicern!

Es werden drei Varianten beschrieben die Smartphones auf die Werkseinstellung zurückzusetzen: über das iPhone selbst, über iTunes und über den Recovery Mode.

via iPhone

  1. Öffnet man das „Einstellungen“-Menü und geht zu den Punkt „Allgemein“.
  2. Danach navigiert man zur Option „Zurücksetzen“.
  3. Anschließend weiter zu „Inhalte und Einstellungen löschen“. Daraufhin wird man nach seinem Passcode gefragt und muss diesen eingeben um fortzufahren.
  4. Den Code bestätigen und das Gerät wird zurückgesetzt.
  5. Als nächstes wird man aufgefordert sein iPhone entweder einzurichten oder wiederherzustellen. Hat man noch „Mein iPhone finden“ aktiviert wird man dazu aufgefordert seine Apple ID einzugeben, um das iPhone zu entsperren. Der Mechanismus soll das Handy vor Diebstahl schützen.

via iTunes

Eine weitere Möglichkeit des Hardreset bietet sich über iTunes.

  1. iTunes auf dem Computer oder Mac öffnen.
  2. Im Anschluss daran das iPhone – über das mitgelieferte Kabel – mit dem PC verbinden.
  3. Darauffolgend wird nach dem Code gefragt oder ob man „Diesem Computer vertrauen?“ kann.
  4. Danach wird im iTunes das iPhone erkannt.
  5. Anschließend navigiert man zur „Übersicht“, dort befindet sich die Rubrik „iPhone wiederherstellen“.
  6. Zur Bestätigung erneut auf „Wiederherstellen“ klicken. Jetzt löscht iTunes das Gerät und installiert die neueste iOS-Software.
  7. Nach Fertigstellung des Hardresets wird das iPhone automatisch neu gestartet und man kann das Smartphone wieder einrichten.

via Recovery Mode

Wenn man nicht mehr auf das iPhone zugreifen, dann hilft der Wiederherstellungsmodus.

  1. Das iPhone an den Computer anschließen.
  2. iTunes auf dem PC öffnen.
  3. Gleichzeitig die „Standby“ und „Leiser“-Tasten gedrückt halten. Die Tasten nicht loslassen, wenn das Apple-Logo erscheint, sondern solange gedrückt haltenn bis auf dem Bildschirm „Wartungszustand“ angezeigt wird.
  4. Anschließend kann man zwischen „Aktualisieren“ und „Wiederherstellen“ wählen. Für einen Hardreset auf „Wiederherstellen“ tippen. Bei kleineren Problemen reicht möglicherweise bereits das „Aktualisieren“ aus.

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iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Internet aktivieren und deaktivieren

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Internet aktivieren und deaktivierenApple setzt seit 2020 komplett auf 5G bei den iPhone Modellen und daher sind auch alle iPhone 13 Modelle wieder mit 5G ausgestattet. Für die Nutzung benötigt man aber neben dem iPhone auch einen 5G Tarif und dazu ebenfalls ein ausgebautes 5G Netz in der eigenen Region.

Apple schreibt selbst zum neuen 5G Ansatz:

Weil das speziell entwickelte Hardwaredesign mehr 5G Bänder bietet, können die iPhone 13 Pro Modelle an noch mehr Orten 5G nutzen, für bessere Abdeckung und Leistung.7 Bis Ende 2021 verdoppelt sich die Unterstützung von 5G weltweit auf dem iPhone, mit mehr als 200 Anbietern rund um den Globus und in 60 Ländern und Regionen. Das bedeutet verbessertes Videostreaming auf beliebten Plattformen, flüssigeres Gameplay in Multiplayer-Spielen, schnellere Downloads und Uploads und so viel mehr. Mit iOS 15 ermöglicht SharePlay7 in 5G fantastische gemeinsame Erlebnisse. Zum Beispiel HDR Filme oder Fernsehsendungen gemeinsam mit Freunden ansehen. Der intelligente Smart Data Modus spart Batterie, indem er automatisch zu LTE wechselt, wenn keine 5G Geschwindigkeit gebraucht wird.

Natürlich kann man das Internet bei den iPhone 13 Modellen auch abschalten, beispielsweise im Flugzeug oder im Ausland, wenn Roaming unter Umständen hohe Kosten verursacht. Wie das geht haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

TIPP: Wir empfehlen neben 5G Tarifen auch unbegrenztes Datenvolumen für die Allnet Flat zum iPhone 13 – dann lassen sich alle Funktionen und Stärken der Geräte problemlos nutzen.

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Internet aktivieren und deaktivieren

Es gibt verschiedene Methoden das Internet der beiden Modelle zu deaktivieren. Nachfolgend werden drei Varianten für die  Smartphones beschrieben.

Mobiles Internet in den Einstellungen deaktivieren

  1. Zunächst ruft man das Einstellungen-Menü auf.
  2. Anschließend klickt man auf „Mobiles Netz“.
  3. Dort befindet sich der Punkt „Mobile Daten“, diese Funktion lässt sich per Schieberegler deaktivieren.

Per Schnelleinstellungen

Eine weitere Variante das mobile Internet auszuschalten ist der Weg über die Schnelleinstellungen. Dazu zieht man die Sidebar nach unten, dort findet man ein Symbol mit der Bildunterschrift „Mobile Daten“. Um die mobile Datenverbindung zu deaktivieren reicht ein einfacher Tipp auf das Symbol. Bei erneutem Tippen aktiviert man die Verbindung wieder.

Daten-Roaming im Ausland deaktivieren

Bezüglich des Ausland-Roamings gibt es seit dem 15. Juni 2017 eine sehr kundenfreundliche Änderung, zumindest für das EU-Ausland. Grundlage der neuen Regelungen ist das Roam-Like-At-Home-Prinzip (RLAH-Prinzip). Dies besagt zusammengefasst, das die Kosten für Gespräche, SMS und Internetverbindungen innerhalb den Ländern der EU nicht mehr kosten dürfen als im jeweiligen Heimatland. Allerdings können in Nicht-EU-Ländern weiterhin hohe Kosten entstehen, so dass es ratsam ist gegebenenfalls das Daten-Roaming zu deaktivieren. Die Einstellung geht wie folgt:

  1. Erneut das Einstellungen-Menü öffnen.
  2. Die Rubrik „Mobiles Netz“ antippen.
  3. Es erscheint unter anderem der Punkt „Datenroaming“, dort lässt sich das Feature entsprechend deaktivieren.

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iPhone 13 (mini, pro und pro max) – PIN, Passwort oder Muster vergessen, was tun?

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – PIN, Passwort oder Muster vergessen, was tun? – Die neuen iPhone Modelle sind auch wieder als moderne Kommunikationszentrale für die Nutzer geplant und beinhalten daher neben Terminen, Kontakten auch teilweise medizinischen Informationen und persönliche Bilder und Videos. Apple hat zum Schutz dieser Daten eine ganze Reihe von Sperr-Möglichkeiten eingebaut, die den Zugriff auf die Geräte für Dritte unterbinden sollen. Datenschutz ist nach wie vor ein zentraler Punkt bei Apple und das merkt man auch bei den Sperren. Dazu bietet auch die Simkarte selbst eine PIN.

Probleme kann es geben, wenn man einzelne Passwörter oder PIN vergessen hat und dann selbst keinen Zugriff mehr auf bestimmte Daten hat. Was man tun kann, wenn einzelne Sperren sich nicht lösen lassen, haben wir hier im Artikel erklärt.

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – PIN, Passwort oder Muster vergessen, was tun?

Der Simlock oder Netlock (also die elektronische Sperre von Handys für bestimmte Simkarten) ist eigentlich ein Relikt aus der Zeit der Prepaid Handys und findet sich mittlerweile eher selten. Allerdings werden gerade die teuren iPhone nach wie vor in einigen Fällen mit solchen Sperren ausgeliefert um zu verhindern, dass diese mit anderen Tarifen und Angeboten vermarktet werden. In der Regel lässt sich die Sperre sehr einfach erkennen: Nutzt man mit den Geräten eine neue Simkarte und ist dann kein Zugriff möglich, weil vorher ein Entsperr-Code gefordert wird, kann man sehr sicher davon ausgehen, dass es sich im eine Sperre durch einen Netlock oder Simlock handelt. In solchen Fällen sollte man auch nicht zu oft falsche Codes eingeben, sonst sperren sich die Geräte dauerhaft. Am besten wieder die originale Simkarte nutzen, dann sollte der Code nicht mehr notwendig sein.

Apple schreibt zur Entsperrung:

Nur Ihr Mobilfunkanbieter kann das iPhone entsperren. Wenden Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter, um ein Entsperren anzufordern. Möglicherweise muss Ihr Account bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit das Gerät entsperrt werden kann. Nachdem Sie die Anforderung gesendet haben, kann die Bearbeitung einige Tage in Anspruch nehmen. Den Status Ihrer Anforderung können Sie bei Ihrem Anbieter erfragen.

Weitere Details dazu haben wir hier zusammen gefasst: Simlock entsperren

Hat man dagegen die Zugangsdaten für das Gerät selbst vergessen, ist es schwieriger. Apple bietet dann an sich nur die Möglichkeit an, die Geräte komplett zu löschen und per iTunes Backup neu aufzusetzen. Wie das geht hat das Unternehmen hier beschrieben.

iPhone und iPad – So kann man die SIM-Karte entsperren (per Einstellungen)

  1. Zuerst öffnet man die Einstellungen-App.
  2.  Anschließend scrollt man beim iPhone zu dem Punkt „Telefon“, beim iPad stattdessen zu dem Punkt „Mobile Daten“.
  3. „Mobile Datenoptionen“ tippen
  4. Danach tippt man auf die Option „SIM-PIN“.
  5. Es erscheint ein Fenster mit der Überschrift „Gesperrte SIM-Karte“, dort klickt man auf „Entsperren“
  6. PIN eingeben und mit „Ok“ bestätigen.

Alternative Möglichkeiten die SIM-Karte zu entsperren

Zunächst wird eine Variante über das Control Center beschrieben:

  1. Öffnet man das Control Center Menü.
  2. Aktiviert man den „Flugmodus“.
  3. Anschließend deaktiviert man den „Flugmodus“ wieder und es erscheint das Fenster „Gesperrte SIM-Karte“.
  4. Auf „Entsperren“ tippen und den PIN eingeben.

Abschließend wird noch eine sehr schnelle und simple Vorgehensweise beschrieben. Einfach einen Anruf zu einem Kontakt starten oder alternativ einige Nummern ins Anruf-Feld tippen. Danach erscheint in beiden Fällen das Fenster „Gesperrte SIM-Karte“, wo man das iPhone oder iPad – auf bereits oben beschriebenen Wege – entsperren kann.

Man kann bei den Geräten die Sim PIN auch komplett deaktivieren, wenn man dies möchte. Das kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn man die Geräte sehr oft neu startet und dann nicht jedesmal die PIN eingeben will. Allerdings sollte man sich bewußt machen, dass die PIN Sperre der Simkarte eine Sicherheitsfunktion ist. Auch wenn jemand Drittes die Geräte in die Handy bekommt, kann er die Simkarte nicht in einem anderen Geräte für (möglicherweise teure) Gespräche und SMS nutzen. Deaktiviert man sie Pin-Sperre der Simkarte, gibt es diese Sicherheit nicht mehr. Man sollte sich auch nicht auf die Sicherheit des iPhone verlassen, das man die Sim ja jederzeit auch in einem anderen Handy nutzen kann. Im iPhone und auch im iPad kann die Sim wie folgt abgeschaltet werden:

  1. Gehen Sie in die Einstellungen.
  2. Anschließend in die Telefoneinstellungen.
  3. In den Telefoneinstellungen, klicken Sie bitte auf SIM-PIN.
  4. Drücken Sie anschließend auf den grünen Button.
  5. Sie werden nun aufgefordert den PIN-Code der SIM-Karte einzugeben. Nachdem Sie den PIN-Code eingeben haben, wurde der SIM-PIN deaktiviert.

Danach wird keine PIN mehr angefordert, alle anderen Sicherheitsfunktionen des Gerätes sind aber weiterhin aktiv.

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iPhone 13 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tun

iPhone 13 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tunApple hat bei der iPhone 13 Serie neben vielen anderen Verbesserungen auch wieder auf mehr Leistung gesetzt. Der verbaute A15 Bionic SoC soll etwa 50 Prozent mehr Power haben als die vergleichbaren Chipsätze der Konkurrenz und damit auf unter hoher Belastung gut arbeiten können.

Das Unternehmen schreibt selbst zum neuen Prozessor:

Der A15 Bionic in den iPhone 13 Pro Modellen ist noch fortschrittlicher. Seine beeindruckende Leistung und Effizienz ermöglichen unglaubliche neue Display-, Kamera- und Videofeatures, die es nie zuvor auf einem iPhone gegeben hat. Der A15 Bionic, der schnellste Chip in einem Smartphone, basiert auf 5 Nanometer Technologie und hat eine neue 5-Core GPU bei den Pro Modellen. Das sorgt für die schnellste Grafikleistung in einem Smartphone – bis zu 50 Prozent schneller als bei den anderen führenden Anbietern – ideal für High-Performance-Gaming und die neuen Kamerafeatures. Die neue 6-Core CPU mit zwei neuen Kernen mit hoher Leistung und vier neuen Kernen mit hoher Effizienz ist bis zu 50 % schneller als Prozessoren anderer Anbieter und erledigt anspruchsvolle Aufgaben flüssig und effizient. Eine neue 16-Core Neural Engine schafft bis zu 15,8 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde und ermöglicht noch schnelleres maschinelles Lernen in Apps anderer Anbieter sowie Features wie Livetext in Kamera mit iOS 15. Erhebliche Fortschritte beim Bildsignalprozessor der nächsten Generation sorgen für eine bessere Rauschunterdrückung und verbessertes Tone Mapping.

Mehr Leistung führt leider auch immer zu mehr Wärme, da die Chipsätze schneller und auf kleinerem Raum arbeiten. Ab und an kann dies auch zu Überhitzungen führen und was man dagegen tun kann, haben wir hier zusammengestellt.

iPhone 13 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tun

Dass das Smartphone überhaupt warm wird, ist ziemlich logisch. Schließlich handelt es sich bei Smartphones um kleine Hochleistungsrechner. Als Faustregel gilt: Die jeweils aktuelle Smartphone-Generation ist in etwa so leistungsstark, wie die vorangegangene Generation stationärer PCs! Das entspricht einem Zeitraum von etwa 3 Jahren.Die Wärmeentwicklung von Halbleitern (wie deinem Smartphone) steigt mit wachsender Leistung. In der Realität merkt man das ziemlich schnell daran, dass das Smartphone beim Zocken oder Videos schauen besonders heiß wird. Das ist ganz normal und liegt einfach nur daran, dass die Prozessoren auf Hochtouren laufen. Das Gleiche gilt beim Laden des Akkus. Auch hier gehört eine gewisse Wärmeentwicklung einfach dazu. Das heißt, man sollte sich keine Sorgen machen, wenn es ab und zu mal etwas wärmer wird.

Das Smartphone wird selbst im Ruhezustand zu heiß?

Selbst wenn man das Smartphone nicht aktiv nutzt, kann es zu heiß werden. Das ist zwar ungewöhnlich, muss aber nicht unbedingt Grund zur Sorge sein. Zunächst einmal bedeutet ein heißes Smartphone, dass es arbeitet. Das kann an rechenintensiven Apps (im Hintergrund) oder an der ständigen Netzsuche liegen. Ein Defekt des Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Ursachen und was man dagegen tun kann kurz zusammengefasst

Ursachen:

  • zu starke Sonneneinstrahlung auf das Smartphone
  • Aufwendige Apps im Hintergrund laufen
  • Ständige Netzsuche als Hitzequelle: LTE, Bluetooth, WLAN und GPS

Lösungen:

  • lass das Smartphone langsam in einem schattigen Raum herunterkühlen. Optional kannst du die Schutzhülle entfernen. Noch schneller geht es, wenn man das Smartphone dabei ausschaltet.
  • vermeide direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung an heißen Orten (z.B. im Auto).
  • deaktiviere Verbindungen, die du im Moment nicht nutzt (z.B. WLAN, GPS oder Bluetooth).
  • überprüfe die Ressourcen-Nutzung von Apps im Hintergrund. Als Hilfe stehen verschiedene Apps, wie Cooler Master bereit.
  • halte dein Betriebssystem und deine Apps stets aktuell, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • verzichte auf billige Netzkabel und Netzteile.

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iPhone 13 (mini, pro und pro max) – IMEI Nummer finden

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – IMEI Nummer finden – Die IMEI Nummer ist die Identifikationsnummer der Smartphones und wird sowohl bei iPhones als auch bei anderen Handys verwendet. Da die iPhone 13 aber wieder vergleichsweise teuer sind und bei Preisen von teilweise mehr als 1.000 Euro liegen, ist die IMEI besonders wichtig um die Geräte bei Verlust oder Dienstahl identifizieren und zu Fahndung ausschreiben zu können. Die IMEI sollte man im besten Fall VOR einem Problem auslesen und sichern, sie ist zwar oft auch auf der Verpackung zu finden, wenn aber auch diese mit Weg ist, gibt es kaum noch Möglichkeiten, das Eigentum am Gerät festzustellen.

Daher gibt es hier die Anleitung, wie man die IMEI bei den iPhone 13 Modellen findet und ausliest.

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – IMEI Nummer finden

IMEI seht für International Mobile Station Equipment Identity, die 16-stellige Nummer wird vom Gerätehersteller vergeben und soll die eindeutige Identifizierung von GSM-oder UMTS-fähigen Geräten ermöglichen. Alle Endgeräte übermitteln bei der Einwahl ins Mobilfunknetz die IMEI. Im Falle eines Diebstahl des Smartphones kann man somit die IMEI sperren lassen und demzufolge den Zugang zum Netz verhindern. Die IMEI-Nummer wird anschließend auf eine Blacklist im EIR (Equipment Identity Register) gesetzt. Bei der Einwahl ins Netz wird die Nummer abgeglichen und bei einer Übereinstimmung soll der Zugang blockiert werden. Jedoch unterstützen nicht alle Mobilfunkanbieter diesen Dienst, zudem ist auch die IMEI-Nummer nicht hundertprozentig fälschungssicher. Es gibt Programme, welche eine Neuprogrammierung der Seriennummer ermöglichen.

  1. Unter dem Menüpunkt Einstellungen navigiert man zu Allgemein und weiter zu Info, um die IMEI auszulesen.
  2. Mit der Einwahl des Codes *#06# auf der Telefontastatur lässt sich die IMEI-Nummer anzeigen.
  3. Die IMEI-Nummer ist zudem im Einschub für die SIM-Karte hinterlegt, lediglich den SIM-Kartenslot öffnen und die Nummer notieren.
  4. Auf der Verpackung der Geräte: dort befinden sich in der Regel die Geräteangaben, Speichergröße, Farbe und oftmals auch die IMEI Nummer.
  5. Darüber hinaus ist die IMEI-Nummer meist auf der Rechnung beim Handykauf zu finden.
  6. Über die Apple-ID [appleid.apple.com] des entsprechenden iPhones einloggen und unter der Rubrik „Geräte“ die IMEI auslesen.

Am schnellsten geht meistens die Abfrage über den Gerätecode. Weitere Handy-Codes für die Modelle haben wir hier zusammengestellt: iPhone Handy Codes

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iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Kameraton deaktivieren und abschalten

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Kameraton deaktivieren und abschaltenApple hat bei der iPhone 13 Serie wieder sehr viel Wert auf die Kamera gelegt und die Technik dahinter weiter verbessert. Unter anderem wurden die Bildsensoren vergrößert um mehr Licht aufnehmen zu können und so bessere Aufnahmen mit kürzeren Verschlusszeiten und auch bei schlechten Lichtverhältnissen zu ermöglichen.

Das Unternehmen schreibt selbst zu neuen Kamera in den iPhone 13 pro Modellen:

Mit neuen Sensoren und Objektiven für alle drei Rückkameras, die für ein reibungsloses Zusammenspiel mit iOS 15 optimiert sind, und der Power des neuen Bildsignalprozessors (ISP) im A15 Bionic für eine bessere Rausch­­unter­­drückung und verbessertes Tone Mapping haben die iPhone 13 Pro Modelle das beste Kamerasystem aller Zeiten auf einem iPhone. Die neue Weitwinkelkamera hat mit 1,9 µm Pixeln einen größeren Sensor. Der bisher größte Sensor auf einem iPhone reduziert das Bildrauschen, verkürzt die Belichtungszeiten bei allen Lichtverhältnissen und liefert noch detailliertere Fotos. Zusammen mit der größeren ƒ/1.5 Blende sorgt die Weitwinkelkamera auf iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max für eine deutlich bessere Leistung bei wenig Licht – bis zu 2,2-mal im Vergleich zum iPhone 12 Pro und fast 1,5-mal im Vergleich zum iPhone 12 Pro Max. Beide Modelle haben optische Bild­stabilisierung (OIS) mit Sensorverschiebung – ein Feature, das es nur auf dem iPhone gibt. Dieses stabilisiert den Sensor anstelle des Objektivs und sorgt so auch bei unruhiger Kameraführung für scharfe Bilder und ruckelfreie Videoaufnahmen.

Standardmäßig ist bei allen Smartphones der iPhone 13 Serie der Kameraton wieder aktiviert. Bei Aufnahmen und Fotos gibt es also ein akustisches Signal, dass anzeigt, das ein Bild aufgenommen wurde. Dies kann man aber auch umgehen und wie dies geht haben wir hier zusammengestellt.

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Kameraton deaktivieren und abschalten

Im Kamera-Menü kann man den Ton leider nicht abstellen. Es gibt jedoch eine indirekte Möglichkeit, indem man das Smartphone lautlos oder auf Vibration stellt. In beiden Modi erfolgt die Aufnahme geräuschlos. Der Lautlos-Schalter befindet sich beim iPhone  – bei Draufsicht – oben auf der linken Seite. Das Gerät ist stumm geschaltet, wenn es vibriert und neben den Schalter eine orange Schaltfläche sichtbar wird. Allerdings kann man bei Geräten, welche für den asiatischen Markt produziert wurden, den Kameraton generell nicht aktivieren.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit verschiedene Anwendungen über iTunes zu laden, welche den Kameraton ebenfalls deaktivieren. Von der Kundenzufriedenheit her, konnte die App Capera überzeugen. In der Beschreibung steht unter anderem „Switch the shutter sound with slide switch“, somit kann man die Kamera zügig lautlos schalten.

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iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Backup erstellen und aufspielen

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Backup erstellen und aufspielen – Die iPhone 13 Serie wurde mit deutlich mehr Speicher ausgerüstet. Statt 64 GB internen Speicher haben die Modelle jetzt immer mindestens 128 GB Speicher und im Maximum unterstützen die großen Modelle sogar 1 TB Speicher. Damit sammeln sich in der Regel auch deutlich mehr Daten auf den Smartphones und natürlich wird es dann immer wichtiger, diese Daten auch zu sichern und so zu speichern, dass man auch bei Problemen und Schwierigkeiten (beispielsweise bei Verlust des iPhone 13) wieder darauf zugreifen kann.

Apple bietet für die iPhone Modelle dabei erfreulicherweise eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Daten einfach zu sichern und bei Bedarf auch wieder aufzuspielen. Wie das geht und was man dabei beachten sollte, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

iPhone 13 (mini, pro und pro max) – Backup erstellen und aufspielen

Backup ist die englische Bezeichnung für Datensicherung. Es werden Kopien von Dateien erstellt, in der Absicht diese bei Datenverlust wieder einspielen zu können. Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopien bezeichnet. Beim iPhone kann man ein Backup via iCloud und/oder iTunes erstellen. Auf der Support-Seite von Apple werden die beiden Varianten verglichen.

Ein Backup via  iCloud kann wie folgt erstellt werden.

  1. Zunächst das iPhone mit einem WLAN-Netzwerk verbinden.
  2. Anschließend in das „Einstellungen“-Menü zu [Benutzername] navigieren und auf „iCloud“ tippen.
  3. Danach auf „Backup jetzt erstellen“ klicken. Während des Vorgangs die Verbindung mit dem WLAN nicht trennen.
  4. Prüfen, ob das Backup erfolgreich war. Diesbezüglich navigiert man über „Einstellungen“–> [„Benutzername“] –> „iCloud“ –> „iCloud Speicher“ –> „Speicher verwalten“, dort findet man die hinterlegten Backups mit Datum und Speichergröße.

Die Wiederherstellung eines Backups über iCloud ist etwas umständlicher. Über „Einstellungen“ geht man zu „Allgemein“ und weiter auf „Zurücksetzen“. Anschließend „Inhalte und Einstellungen löschen“ antippen, daraufhin „Apps & Daten“ auswählen und auf „Aus iCloud Backup wiederherstellen“ klicken. Abschließend bei iCloud anmelden und das gewünschte Backup auswählen.

Die Erstellung eines Backups mit iTunes geschieht folgendermaßen.

  1. Als erstes iTunes öffnen und das iPhone an den Computer anschließen.
  2. Nachdem das iPhone auf dem PC angezeigt wird, das Symbol anklicken.
  3. Unter der Kategorie „Backup“ kann man mit dem Button „Jetzt sichern“ die Sicherungskopie erstellen.
  4. Anschließend findet man das Backup unter der Menüleiste „Bearbeiten“ –> „Einstellungen“ –> „Geräte

Auf die gleiche Art und Weise kann man die Daten auf das iPhone zurückspielen, lediglich in der Rubrik „Backup“ auf „Backup wiederherstellen“ tippen. Danach die gewünschte Sicherungskopie auswählen und auf „Wiederherstellen“ klicken.

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Inhaber einer Handynummer herausfinden – so geht es

Inhaber einer Handynummer herausfinden – Eine Handynummer ruft an und man weiß nicht, wer da Kontakt sucht? Bei Festnetz-Nummer ist das kaum ein Problem, dank Telefonbüchern und Rückwärts- oder Invers-Suchen findet man es schnell heraus. Bei Handynummern ist das deutlich komplizierter, da diese Nummer nie oder zumindest sehr selten in den Telefon-Verzeichnissen eingetragen sind. Eine Rückwärtssuche bringt daher bei Handy- und Mobilfunk-Rufnummern nur selten einen Erfolg. Trotzdem sollte man es versuchen, denn falls man – wider Erwarten – doch einen Treffer landet, kann man sich weiter gehende Recherche sparen.

Anbieter für kostenlose Rückwärts-Suchen gibt es hier:

Wichtig: Diese Suchen sind natürlich nur sinnvoll, wenn man die Nummer kennt. Bei unterdrückter Rufnummer gibt es kaum Möglichkeiten, den Inhaber zu ermitteln. Die Information dazu liegt dann zwar beim Anbieter vor, aber in der Regel dürften nur Ermittlungsbehörden unter genau definierten Bedingungen darauf zugreifen. Eine Weitergabe an private Nutzer ist nicht erlaubt. Auch die eigene Handy-Nummer findet man so nicht heraus.

Falls die Invers-Suche kein Ergebnis bringen sollte, gibt es noch eine Reihe von anderen Methoden, mit denen man den Besitzer einer Rufnummer ermitteln kann. Diese haben wir hier zusammen gestellt:

1. Variante: die Google Suche

Google kennt fast alles und jeden und daher sind auch viele Handy-Nummern in Google gespeichert. Man könnte sich Google auch als eine der größten Rückwärtssuchen vorstellen. Wer also nach dem Besitzer eine Handy-Nummer sucht, sollte auf jeden Fall auch eine Google Suche wagen.  Falls der Besitze der Nummer diese bereits an einer Stelle im Web öffentlich gepostet hat, findet sie Google auch. Allerdings muss das nicht heißen, dass man dann auch direkt den Besitzer dazu findet. Oft ist die Nummer nur mit einem Nickname oder Account verknüpft. Dann ist weitere Recherche-Arbeit angesagt um den Besitzer des Nicknames zu finden.

Für die Suche sollte man allerdings nicht nur die Nummer selbst prüfen, sondern auch die Schreibweisen variieren, denn es ist nicht immer sicher, in welchem Format eine Rufnummer im Netz veröffentlicht wurde.

Für eine Mobilfunk-Nummer sollte man daher immer folgende Varianten prüfen:

  • nur Zahlen: 01701234567
  • mit Ländervorwahl: +4901701234567
  • mit Trennzeichen: 0170/1234567 und 170-1234567

Dazu kann man auch noch mit Leerzeichen arbeiten. Bei zu vielen Treffern kann es helfen, die Suchergebnisse nur auf deutsche Seiten einzugrenzen.

2. Die Mailbox der Rufnummer nutzen

Viele Handybesitzer nutzen die Mailbox und sprechen eine individuelle Ansage mit dem Namen auf die Mailbox. Mit einem Anruf auf die Mailbox kann man daher oft den Namen zu einer Rufnummer ermitteln. Allerdings klappt das natürlich nur, wenn auch die Mailbox den Anruf entgegen nimmt. Bei deaktivierter Mailbox gibt es aber trotzdem einige Varianten, wie man sich direkt mit der Mailbox verbinden kann. In der Regel ist die Mailbox dauerhaft aktiv und nur die Umleitungen dahin abgeschaltet. Mit einer Direktwahl kann man die Mailbox daher trotzdem noch erreichen.

Die Direktwahl zur Mailbox einer Handynummer hängt vom Netzbetreiber ab. Folgende Zusatznummern werden dabei verwendet. Diese Nummern werden jeweils zwischen Vorwahl und Rufnummer eingefügt:

Am Beispiels sieht es dann jeweils so aus:

  • Telekom: 0170 13 1234567
  • Vodafone: 0172 50 1234567
  • Eplus: 0173 99 1234567
  • O2: 0174 33 1234567

Das Handy des Angerufenen klingelt dabei nicht, man wird direkt mit der Mailbox verbunden. Die eigene Rufnummer wird dabei allerdings auf der Mailbox aufgezeichnet. Man kann auf diese Weise also nicht anonym heraus finden, wer der Besitzer eine Handynummer ist. Möchte man nicht, dass der Angerufenen dies mitbekommt, ist diese Variante auf jeden Fall nicht zu empfehlen.

3. Rufnummer über WhatsApp finden

Mittlerweile sind fast alle Nutzer auch bei WhatsApp, daher ist die Chance recht gut, eine Nummer über WhatsApp zu finden. Es reicht dabei die Rufnummer im Adressbuch des Handys abzuspeichern und dann in WhatsApp die Kontakte/Favoriten zu aktualisieren. Fall die Rufnummer ebenfalls bei WhatsApp zu finden ist, wird der Name dann im Messenger angezeigt. Je nach Einstellung der Privatsphäre des Nutzers sieht man auch das Profilbild und den aktuellen Status.

Ob das allerdings Rückschlüsse auf den Besitzer zulässt, ist nicht immer sicher, denn diese Angaben können frei gewählt werden. Konkret bedeutet dies: man kann diese Angaben auch nutzen, um falsche Daten zu hinterlegen oder die Identität eines anderen nutzen. Man sollte daher sich nicht allein auf die Angaben bei WhatsApp verlassen sondern sie maximal als einen Hinweis auf die Identität einer Person hinter einer Rufnummer nutzen.

4. Der beste Tipp: selbst anrufen

Der einfachste Weg, um den Besitzer eine Handy-Nummer zu ermitteln ist immer noch, selbst dort anzurufen und nachzufragen. Dann bekommt man meistens schnell und ohne Umwege eine Auskunft, zumindest wenn der Angerufene sich darauf einlässt.

Aber Achtung: Diese Variante sollte man wirklich nur bei mobilen Rufnummer wählen. Sollte es sich im Premium-Rufnummern handelt (erkennbar an der Vorwahl 0900, 0180 oder 0137), kann so ein Rückruf teuer werden und dies sollte man daher eher unterlassen. Teilweise gibt es auch sogenannte Ping-Anrufe, die genau darauf setzen. Dann wird nur ein bis zwei Sekunden angeklingelt und der Anrufer setzt darauf, dass ein Rückruf auf einer sehr teuren Nummer erfolgt. Die Kosten liegen dann oft bei mehreren Euro pro Minute. Bei merkwürdigen Nummern sollte man daher diese Variante nicht einsetzen – oder zumindest vorher per Google Suche prüfen, ob es bereits Hinweise auf Spam oder Ping-Anrufe mit solchen Rufnummern gibt.

Inhaber von unterdrückten Rufnummern finden

Falls ein Anruf von einer unterdrückten Rufnummer gekommen sein sollte, gibt es leider keine Möglichkeit, herauszufinden, wer hinter einem Anruf steckt. Die Daten sind maximal beim Netzbetreiber gespeichert, dürften aber nicht heraus gegeben werden. Es gibt daher keine Möglichkeit, an so eine Rufnummer zu kommen. Mehr dazu: Unbekannte und anonyme Rufnummern

Teilweise wird im Internet behauptet, dass die Polizei hier weiter helfen könnte, denn dort kann man Rufnummern auch ermitteln bzw. direkt beim Anbieter die entsprechenden Verbindungsdaten abfragen. Das stimmt zwar technisch, Polizei und Staatsanwaltschaften haben diese Ermittlungbefugnisse, in der Regel stellen sie diese Daten aber nicht zur Verfügung und in den meisten Fällen können die Inhaberdaten auch nur ermittelt werden, wenn vorher ein Richter dem zugestimmt hat. Für eine einfache Abfrage ist dieser Weg daher nicht geeignet und bei einer privaten Recherche stehen diese Daten auch gar nicht erst zur Verfügung. Daher sind unterdrückte Rufnummer tatsächlich anonym. Man kann sie aber einfach sperren. Dann nimmt das eigene Handy keine Anrufe von solchen Nummer mehr entgegen. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn es immer wieder Schwierigkeiten und Probleme durch Spam und Stalking mit unterdrückten Rufnummern gibt.

Video: Rückwärtssuche bei Videos

Weitere Artikel rund um Anrufe und Rufnummern

iPhone – Klingelton aus Musik erstellen und einrichten

iPhone – Klingelton aus Musik erstellen und einrichten – Der eine will die Titelmelodie aus „Star Wars“, der andere die aus „Psycho“. Bei der Wahl vom Klingelton ist es nicht leicht die passende Musik oder den Ton zu finden. Was man aber auf jeden Fall haben sollte, ist die Freiheit der Wahl. So besteht zum Beispiel bei den iPhones das Problem, dass man die beliebten Lieder nicht als Klingelton einstellen kann. Aber natürlich gibt es eine Lösung dafür wie man eigene Lieder als Klingelton hinterlegen kann. Wie sie aussieht und wie man sie anwendet, erfahren die Interessenten im folgenden Artikel.

Klingelton ohne iTunes erstellen

Wie man schon aus dem Titel erkennen kann, verläuft die im Weiteren beschriebene Variante ohne iTunes, was sich für viele Nutzer als nützlich und passend erweisen kann. Alles was man dafür braucht, ist eine kostenlose Anwendung – GarageBand-App, die man über folgenden Link herunterladen kann – und das jeweilige Lied, das man auf dem Gerät haben sollte. Nach dem die App gespeichert und installiert wurde, macht man diese auf und tippt anschließend auf „Dokument erstellen“. Dann geht es weiter über die Option „Audio-Recorder“. Diese erlaubt es nämlich Musik und andere Klänge aufzunehmen. Es sollte ein Fenster erscheinen, das allerlei Icons anzeigt, man braucht dabei aber nur einen davon – es sollte wie aufeinander gelegte „Ziegelsteine“ aussehen und befindet sich in der oberen linken Ecke des Bildschirmes. Es öffnet sich erneut ein weiteres Fenster. Dort sollte man nach einem Plus-Zeichen suchen und dieses antippen. Dadurch wird man in der Lage sein, die Taktzahl auf „automatisch“ einzustellen, was die Kürzung des Songs verhindert. Falls das Icon von dem Taktzähler blau leuchtet, sollte man diesen antippen um es auszuschalten. Weiter geht es über die „Loop bzw. Schleife-Anzeige“. Diese befindet sich nicht weit von dem erwähnten Plus Symbol. Klickt man einmal drauf, kann man das entsprechende Lied hochladen. Das Lied bzw. die Audiodatei wird dann auf die erste Audio-Spur, die mit einem Mikrofon-Bild gekennzeichnet ist, gebracht.

Lieder zuschneiden

Dabei sollte man beachten, dass der Klingelton auf dem iPhone nicht länger als 30 Sekunden sein darf. Aus diesem Grund muss das Lied in der Regel gekürzt werden. Um das zu machen, tippt man zwei Mal auf die Tonspur und klickt dann auf die Option „Teilen“. Es sollte dann eine „Schere“ erscheinen, mit dessen Hilfe man die benötigten von den ungewünschten Teilen des Songs trennen kann. Die abgeschnittenen Reste können dann per Doppeltipp und über die Option „Löschen“ entfernt werden. Ist man mit der Bearbeitung des Titels fertig, findet man einen Dreieck-Symbol in der oberen rechten Seite des Fensters und klickt auf diesen. Es sollten sich mehrere Optionen öffnen, aus denen man dann „Meine Songs“ wählt. Weiter soll man dann auf „Auswählen“ klicken und die gespeicherte Audiospur wählen. Es erscheint anschließend ein blaues Häkchen. Dann klickt man auf das Symbol, der einen Pfeil zeigt, der durch ein Quadrat nach oben zeigt oder einfacher – „Teilen-Symbol“. Es öffnet sich ein Fenster in dem man den „Klingel-Symbol“, also Klingelton, antippen muss. Der Nutzer kann dabei den Namen für das gemachte Lied eingeben und es anschließend als Klingelton einstellen. Dafür geht man auf „Exportieren“ und weiter auf „Ton verwenden als…“. Dabei kann man den Song entweder als Standardklingelton verwenden oder diesen einem Kontakt zuweisen.

Klingelton mit iTunes erstellen

Damit man den selbstgemachten Klingelton auf dem iPhone benutzen kann, benötigt man zunächst ein weiteres Apple Gerät, auf dem schon iTunes installiert ist. Dort öffnet man als nächstes „Mediathek“ und tippt auf „drei Punkte“, die sich rechts von dem jeweiligen Song befinden. Es öffnet sich ein kleines Fenster, in welchem man dan die Option „Titelinformationen“ wählt und dann auf „Optionen“ klickt. Nun sollten auch die Fenster „Start“ und „Stopp“ zu sehen sein. In diesen gibt man die Zeit der Melodie ein, die man als Klingelton haben will. Auch hier gilt die Regel „nicht länger als 30 Sekunden“. Nach dem der gewünschte Abschnitt gewählt ist, bestätigt man die Wahl mit einem Klick auf „OK“. Als nächstes muss eine für das Gerät passende Version des Files ausgewählt werden, nämlich die „AAC-Version“. Um das zu machen, wählt man den entsprechenden Song und geht auf „Ablage“, dann „Konvertieren“ und „AAC-Version erstellen“. Es werden hiermit die Lieder angezeigt, die im Namen identisch sind, sich aber von der Länge her unterscheiden. Der Nutzer soll dabei aufpassen und die beiden nicht vertauschen und das Original nicht verändern, falls man diesen in der Originalversion noch behalten will.

Dateiende korrigieren

Damit die Datei auf dem iPhone erkannt wird, muss das Dateiende geändert werden. Um das zu machen klickt man mit der rechten Maustaste auf den erstellten „AAC-File“ und wählt die Option „Im Finder anzeigen“. Im neuen Fenster sollte man im Namen der Datei dann die Endung „.m4r“ eintragen. Diese Datei muss man nun auf den Desktop verschieben. Gleichzeitig öffnet man iTunes und klickt dort auf das „iPhone-Symbol“ und anschließend auf „Töne“. Dorthin muss man dann die Datei von dem Desktop übertragen. Jetzt kann man auch den iPhone an das Gerät anschließen und per „Synchronisieren“ Taste verwalten. Dadurch wird bewirkt, dass man die erstellte Audio Spur als Klingelton einstellen kann. Auf dem iPhone geht man dafür in die Einstellungen, findet dort „Töne & Haptik“ und dann „Klingelton“. Nun muss der erstellte Klingelton zu sehen sein. Er wird als solches eingestellt, indem man ihn einfach antippt.

Klingelton mit iTunes Windows-Version erstellen

Für diejenigen, die Windows statt Apple System haben, gibt es auch die folgende Variante: man öffnet zunächst iTunes und wählt den Song aus, den man später als Klingelton haben will. Dann klickt man auf diesen mit der rechten Maustaste und wählt die Option „Titelinformationen“. Es öffnet sich dann das Fenster, in dem man auf „Optionen“ klickt. Hier sieht man dann die schon bekannten „Start- und Stopp-Fenster“, in die man die entsprechenden 30 Sekunden des Liedes eintragen sollte. Per „OK“-Klick bestätigt man die Wahl. Weiter erfolgt der Schritt der Konvertierung der Datei in „AAC-Version“. Das geht über die Option „Datei“ in iTunes, dann weiter auf konvertieren und anschließend „AAC-Version erstellen“. Dann erfolgt der schon bekannte Schritt der Änderung von Dateiende in „.m4r“. Es ist empfehlenswert die erstellte Audio-Spur als nächstes aus der Mediathek zu löschen. Dann sollte man den iPhone anschließen, diesen synchronisieren und die entsprechende Datei zu übertragen, die man auch anschließend in den Einstellungen, „Töne & Haptik“ und anschließend in „Klingelton“ Bereich finden wird!

Weitere Links rund um das iPhone

Festnetz Nummer fürs Handy – so kann man das Smartphone auch als Festnetztelefon nutzen

Festnetz Nummer fürs Handy – so kann man das Smartphone auch als Festnetztelefon nutzen – nach dem ein Handy den heutigen Maßstäben der Internetnutzung nicht entspricht und sich für aktuelle Apps und Spiele als unbrauchbar erweist, verspüren viele Nutzer den Impuls, das Gerät zu entsorgen und sich ein neues zu verschaffen. Auch gibt es die Variante, das alte Gerät an die Kinder zu geben, die sich dann aber beschweren, weil sie kein neues bekommen haben. Was man aber vielleicht nicht weiß, ist dass das alte Handy auch noch nützlich sein kann. Man kann daraus ein Festnetztelefon machen. Im folgenden Artikel wird  beschrieben, wie genau das gehen soll.

Handy+App = Festnetztelefon?

Sollte das Smartphone defekt sein und ob es nun an der Verbindung, der SIM-Karte oder anderen, dem Nutzer unbekannten Gründen liegt, muss dieser nicht verzweifeln, denn es besteht die Möglichkeit aus dem Handy ein Haustelefon zu machen und das nur durch eine dafür geeignete Anwendung. Diese muss nämlich durch den Router-Hersteller bereitgestellt werden. Dann funktioniert es genauso, wie mit jeder anderen App auch – installieren und nutzen. Die App oder besser gesagt das Handy baut über den Router eine Verbindung auf und kann als Festnetztelefon eingesetzt werden. Dabei kann man nicht nur anrufen, sondern auch angerufen werden, solange man mit dem Router verbunden ist. Interessanterweise kann man auch mit dem Handy Videoanrufe machen und dadurch von dem „universellen Festnetztelefon“ profitieren.

Spezielle Mobilfunk-Anbieter zur Kombination von Festnetz und Handy

Mittlerweile gibt es auch einige Anbieter, die direkt zum Mobilfunk-Vertrag eine passende Festnetz-Nummer bieten, so dass man auf dem Handy auch unter eine normalen Ortsvorwahl erreichbar ist. Leider ist die Auwswahl hier eher überschaubar, ein Anbieter, der dies nach wie vor realisiert ist Sipgate mit der eigenen Marke Simquadrat.

Das Unternehmen schreibt selbst in den FAQ dazu:

simquadrat bringt die Ortsrufnummer auf Ihr Handy. Natürlich wie gewohnt mit der Vorwahl Ihres Wohnorts. Anrufer zahlen so immer nur Festnetzpreise: ganz egal, wo man Sie erreicht. Die kostenlose Ortsrufnummer macht aus Ihrem Handy einen Allrounder für jede Gelegenheit. Auch für ausgehende Gespräche und SMS können Sie sie flexibel als Absendernummer anzeigen lassen. Die kostenlose Ortsrufnummer von simquadrat macht die Welt zu Ihrem Wohnzimmer.

In dem Fall ist die Festnetz-Nummer sogar kostenfrei mit dazu. Das ist also eine richtig interessante Alternative und dazu nach wie vor der einzige Prepaid Anbieter, der MultiSIM unterstützt. ALle Tarifdetails gibt es hier:

Anbieterliste für Haustelefon-Funktionen

Welche Anbieter geben also einem die Möglichkeit sein Handy als Haustelefon zu nutzen? Die Liste sieht wie folgt aus:

  • Fritzbox – Fritz!App Fon (für iOS und Android)
  • TPLink – tpPhone (für iOS und Android)
  • Telekom – HomeTalk (für iOS und Android) leider hat die Telekom diesen Dienst mittlerweile beendet
  • O2 – Digital Phone (für iOS und Android)

Wer als Kunde bei Vodafone ist, hat leider bis jetzt keine Gelegenheit die beschriebene Methode für sich anwendbar zu machen. Ob sich das in der Zukunft ändern sollte, wird mit der Zeit zu sehen sein.

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