iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen

iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen Apple hat in den neueren Modellen einen Schutzfunktion verbaut, die sicherstellen soll, dass kein unbefugter Dritter Zugriff auf die Handydaten bekommt. Dazu sind die Modelle mit einem Code geschützt und nur wenn dieser Code eingegeben wird, ist ein Zugriff auf die Geräte möglich. Auf diese Weise soll es auch beim Verlust der Modelle oder im Fall eines Diebstahls nicht möglich sein, auf die iPhone zuzugreifen.

Als weitere Schutzfunktion wird auch verhindert, dass man den Code zu oft falsch eingibt. Das soll verhindern, dass man einfach den Code errät, in dem man alle möglichen Kombinationen eingibt. In dem Fall wird das iPhone dann deaktiviert und man muss es erst wieder über iTunes freischalten um es weiter nutzen zu können. Auf dem Display findet man dann die Meldung „iPhone deaktiviert“. Anfangs wird dabei nur die Zeit begrenzt, in der man den Code erneut eingeben kann, später sind die iPhone dann komplett abgeschaltet und man kann gar nichts mehr eingeben.

Mehr dazu: iPhone und iPad entsperren

iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen

So lange noch eine Eingabe möglich ist, kann man über den richtigen Code die Smartphones und auch das iPad wieder entsperren. Ist das Gerät aber komplett gesperrt hilft nur, es über iTunes zu verbinden und dann auch mit dem richtigen Code wieder zu entsperren. Danach ist der normale Zugriff wieder auf die Geräte möglich.

Schwieriger wird es, wenn man den Code nicht mehr kennt und vergessen hat. Es gibt KEINE Möglichkeit, die Geräte ohne den Code zu entsperren. Selbst die Behörden sind daran bereits gescheitert. Das Sicherheitssystem von Apple ist in dem Fall wirklich sicher. Ohne Code gibt es nur eine Möglich: ein Backup einzuspielen und dann auch den Code zu entfernen. Das ist ebenfalls über iTunes möglich und man braucht natürlich ein Backup der Geräte.

Apple selbst schreibt dazu in den eigenen FAQ:

Wenn du einen falschen Code zu häufig eingibst, wirst du in einer Meldung darauf hingewiesen, dass dein Gerät deaktiviert wurde. Wenn du dich nicht an deinen Code erinnern kannst, musst du dein iPhone löschen, wodurch alle Daten und Einstellungen einschließlich des Codes gelöscht werden. Wenn du ein Backup des iPhone erstellt hast, kannst du nach der Wiederherstellung des iPhone deine Daten und Einstellungen wiederherstellen. Wenn du noch nie ein Backup des iPhone erstellt hattest, bevor du deinen Code vergessen hast, kannst du die Daten auf deinem iPhone nicht retten. Gehe wie folgt vor, um deinen Code zu entfernen.

Im Netz findet man teilweise auch Angebote, mit denen man die Geräte angeblich entsperren kann, aber ob diese seriös sind, bleibt offen. Man sollte davon ausgehen, dass es wirklich keine Möglichkeit gibt, iPhone ohne den Code zu entsperren.

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Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben

Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben – Die iPhone Mini Modellen haben eher enttäuschend Verkaufszahlen und daher gab es bereits für dieses Jahr Gerüchte, dass Apple auf ein iPhone 13 mini verzichtet. Mittlerweile scheint aber klar, dass es wohl erst im kommenden Jahr soweit sein wird. In 2022 setzt Apple also nicht mehr auf ein iPhone Mini, sondern wird stattdessen eine weitere große Version mit 6,7 Zoll auf den Markt bringen.

Bei Nikkei Asia schreibt man dazu:

Nächstes Jahr wird das iPhone Mini durch eine neue Version des 6,7 Zoll großen iPhone Pro Max ersetzt. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Premium-iPhone-Modelle, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen, nach mehreren Quellen konstant bei vier bleiben wird – zwei 6,1-Zoll-Handys und zwei 6,7-Zoll-Handys.

„Es ist so ziemlich entschieden, dass es nächstes Jahr keinen Mini geben wird, sondern eine relativ kostengünstige Version des größten iPhone Pro Max. Die Designs für die detaillierten Spezifikationen für die vier neuen Modelle im nächsten Jahr jedoch.“ sind noch nicht eingesperrt“, sagte einer der Personen mit direktem Wissen über die Angelegenheit gegenüber Nikkei Asia.

Für die iPhone 13 Reihe bleibt daher das iPhone 13 mini wohl erhalten, im nächsten Jahr beim iPhone 14 wird Apple aber einen neuen Weg gehen und auf eine Mini-Variante der Modelle verzichten.

UPDATE: Apple iPhone 13 mini – neue Zweifel an der kleine Version

Nach wie vor scheinen sich die Experten nicht einig oder sicher, ob es in diesem Jahr wieder ein iPhone 13 mini geben wird. Die kleinste Version des iPhone 12 überzeugt nicht unbedingt mit den besten Verkaufszahlen und daher gehen einige Leaker davon aus, dass Apple möglicherweise das Mini weg lassen wird. Hintergrund für die Zweifel sind aktuelle Leaks, die sich oft auf das iPhone 13 pro beziehen oder auf die anderen Modelle, für das iPhone 13 mini sind die Leaks dagegen eher selten. Aktuell wurden auch Akku Kapazitäten für diese Modelle veröffentlicht, wie zuverlässig dies aber ist, bleibt offen. Dennoch sollte man wohl vorerst davon ausgehen, dass Apple 4 Modelle der iPhone 13 Serie veröffentlichen wird und das iPhone 13 mini ein Teil davon sein wird.

UPDATE: Bei den Leaks sind in der Regel nach wie vor auch die Angaben für ein iPhone 13 mini mit dabei. Neue Details gehen beispielsweise von einer Größe von 5,4 Zoll und einer Akku-Kapazität von 2406mAh aus. Das deutet darauf hin, dass es das iPhone 13 mini doch geben wird.

Apple iPhone 13 mini – Kamera-Update auch für das günstigste Modell

Auf Weibo gab es in dieser Woche einen interessanten Leak, der angeblich bereits einen iPhone 13 mini Prototyp im Original zeigt. Sollte sich dies tatsächlich bestätigen, scheint Apple in diesem Jahr wieder einige Änderungen am Design zu planen, denn das blaue Modelle aus dem Leak zeigt einige Differenzen im Vergleich zu den aktuellen Smartphones der iPhone 12 Serie. Zum einen wurden die Kamera-Objektive vergrößert und haben dabei einen Durchmesser erreicht, der es notwendig machte, die Anordnung zu verändern. Apple setzt daher auf eine diagonale Anordnung der Linsen. Dazu scheint auch das Finish des iPhone 13 mini verändert worden zu sein und wirkt mittlerweile eher matt.

Bei Forbes schreibt man dazu im Original:

Erstens sehen die übergroßen Kameras überraschend gut aus. Apple hat die Module von einem horizontalen auf ein diagonales Layout umgestellt, und der Grund dafür ist jetzt klar: Die Kameras sind so groß, dass sie mit der vorherigen Anordnung extrem beengt wären. Kombinieren Sie diese aktualisierte Hardware mit früheren Enthüllungen, dass Apple neben dem Porträtmodus-Video auch eine bahnbrechende neue Form der optischen Bildstabilisierung einführen wird. Dies könnte das größte iPhone-Kamera-Upgrade seit Jahren sein.

Zweitens scheint Apple eine auffällige Änderung am iPhone 13-Finish vorzunehmen. Die Rückseite des Prototyps ist nicht nur stärker gefrostet, sondern scheint auch deutlich strukturierter zu sein als sein Vorgänger und jedes frühere iPhone. Es kommt immer seltener vor, dass iPhone-Besitzer ihre Geräte ohne Hülle verwenden. Für diejenigen, die dies tun, wäre dies jedoch eine enorme Verbesserung.

Allerdings sollte man diese Neuerungen mit etwas Vorsicht betrachten. Es ist unklar, ob es sich bei diesem Leak wirklich um einen echten Prototypen handelt (was eher die Ausnahme wäre) und dazu gibt es in der Regel viele Prototypen bei denen getestet wird, was eventuell möglich ist. Ob diese Änderungen also auch wirklich im iPhone 13 zu finden sein werden, muss sich erst noch zeigen, Apple scheint aber zumindest darüber nachzudenken,

Phone 13 – kommt der M1 Prozessor auch für die Smartphones?

Apple hat gerade erst die neuen iPad pro Reihe vorgestellt und bietet damit die ersten iPad mit dem neuen M1 Prozessor an. Daher gibt es nun die ersten Spekulationen, ob Apple diesen SoC auch für die kommenden iPhone Modelle einsetzen wird – eventuell auch nur für die iPhone 13 pro Modelle.

Bei Screenrant schreibt man dazu im Original:

Wenn das nächste iPhone angekündigt wird, wird es mit ziemlicher Sicherheit einen leistungsstärkeren SoC als das A14 des iPhone 12 aus dem letzten Jahr haben. Das iPad Air 4 enthielt denselben Chip, während das neueste iPad Pro den Sprung vom A12Z des Jahres 2020 schaffte Modell für denselben M1-Chip, der die neuesten Mac-Computer mit Strom versorgt. Dies war eine kleine Überraschung, da die meisten einen A14X oder A14Z erwarteten, dem Muster, dem Apple mit dem iPad Pro gefolgt war. Das neue iPhone wäre das erste, das den neuesten Chip der A-Serie erhält. Das iPad Pro würde eine schnellere Version desselben Chips mit mehr Kernen erhalten, die mit einem „X“ oder „Z“ am Namen des Basischips gekennzeichnet ist. Die jüngste Änderung könnte darauf hindeuten, dass jedes neue Gerät einen M1 oder eine Variation dieses Chips haben könnte.

Apple selbst hat dazu noch nichts gesagt und es ist auch eher unwahrscheinlich, dass das Unternehmen bereits die Produktionskapazitäten hat um die vielen Millionen neuen iPhone Modelle mit diesem Prozessor auszurüsten. Aber vielleicht überrascht uns Apple ja in diesem Bereich.

iPhone 13 – so klein wird die neue Notch

Die iPhone 13 Serie in diesem Jahr wird auch wieder auf eine Aussparung am oberen Bildschirmrand setzen und damit das bekannte Design aus den vergangenen Jahren fortführen. Die Abmessungen der Notch sollen aber kleiner werden, die Notch wird also etwas weniger Platz auf dem Display beanspruchen. Bei 91mobiles hat man die geleakten Dimensionen bereit in ein Modell gepackt und es mit dem iPhone 12 vergleichen – so sieht man jetzt bereits, wie groß bzw. klein der Unterschied ausfallen wird.

UPDATE: Es gibt auf Twitter nochmal weitere Vergleichsweisbilder, allerdings sind es auch hier wohl nur nachgebaute Hüllen der neuen Modellen und noch keine echten Modellteile. Dennoch sieht man bereits schon den Unterschied in der Aussparung.

iPhone 13 – neue LTPO Display spart richtig Energie

Apple wird in diesem Jahr wohl wieder auf LTPO Display setzen und damit sowohl Bildwiederholungsraten von 120Hz als auch längere Akkulaufzeiten anbieten können. Die neue Technik soll 15 bis 20 Prozent weniger Energie verbrauchen und damit werden bei den neuen iPhone 13 Modellen entweder kleinere Akkus möglich (und damit mehr Platz für andere Technik) oder Apple setzt auf längere Laufzeiten. Die neuen Display bieten damit auch an anderer Stelle neue Möglichkeiten für die iPhone 13 Modelle.

Bei Digitimes schreibt man dazu:

Samsung Display und LG Display, die jetzt LTPS-OLED-Displays für iPhones anbieten, setzen die Kapazitätsumstellung auf LTPO-Displays auf ihren Apple-eigenen 6G-OLED-Leitungen fort. Die Umstellung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein Diese Produktionskapazität sinkt aufgrund des hinzugefügten Oxidschritts, wenn LTPS in LTPO umgewandelt wird.

Allerdings werden diese Display wohl nur in den Apple iPhone 13 pro Modellen zum Einsatz kommen. Ob auch die normalen iPhone 13 Modelle die LTPO Technik mit 120Hz bekommen, ist noch offen.

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iPhone 12 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tun

iPhone 12 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tunApple hat in den Modellen der iPhone 12 Serie einen der leistungsstärksten Prozessoren im Mobilfunk-Bereich verbaut. Damit lassen sich alle Anwendungen mit guten Geschwindigkeiten nutzen und auch grafikintensive Spiele sind für die Smartphones kein Problem.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Der A14 Bionic ist der erste Chip in der Smartphone-Industrie, der auf einem 5 Nanometer-Fertigungsprozess basiert. Schneller und effizienter als je zuvor ermöglicht der A14 Bionic höchste CPU- und GPU-Performance in einem Smartphone. Er ermöglicht Spiele in Konsolenqualität, leistungsstarke rechnergestützte Fotografie und vieles mehr, und das bei langer Batterielaufzeit. Der A14 Bionic sprengt die bisherigen Grenzen des maschinellen Lernens (ML) und verfügt über eine 16-Core Neural Engine, die eine 80-prozentige Leistungssteigerung ermöglicht und 11 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde durchführen kann, was selbst bei rechenintensivsten ML-Modellen eine verbesserte Leistung bringt.

Die hohe Rechenleistung erzeugt aber oft auch Abwärme und vor allem im Sommer kann es daher dazu kommen, dass es zu viel Hitze in den iPhone 12 gibt und dann entsprechende Warnmeldungen kommen. In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche Ursachen dies haben kann und was sich dagegen tun lässt.

Warum erhitzen sich Smartphones überhaupt?

Dass das Smartphone überhaupt warm wird, ist ziemlich logisch. Schließlich handelt es sich bei Smartphones um kleine Hochleistungsrechner. Als Faustregel gilt: Die jeweils aktuelle Smartphone-Generation ist in etwa so leistungsstark, wie die vorangegangene Generation stationärer PCs! Das entspricht einem Zeitraum von etwa 3 Jahren.Die Wärmeentwicklung von Halbleitern (wie deinem Smartphone) steigt mit wachsender Leistung. In der Realität merkt man das ziemlich schnell daran, dass das Smartphone beim Zocken oder Videos schauen besonders heiß wird. Das ist ganz normal und liegt einfach nur daran, dass die Prozessoren auf Hochtouren laufen. Das Gleiche gilt beim Laden des Akkus. Auch hier gehört eine gewisse Wärmeentwicklung einfach dazu.

Das heißt, man sollte sich keine Sorgen machen, wenn es ab und zu mal etwas wärmer wird.

Das Smartphone wird selbst im Ruhezustand zu heiß?

Selbst wenn man das Smartphone nicht aktiv nutzt, kann es zu heiß werden. Das ist zwar ungewöhnlich, muss aber nicht unbedingt Grund zur Sorge sein. Zunächst einmal bedeutet ein heißes Smartphone, dass es arbeitet. Das kann an rechenintensiven Apps (im Hintergrund) oder an der ständigen Netzsuche liegen. Ein Defekt des Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Ursachen und was man dagegen tun kann kurz zusammengefasst

Ursachen:

  • zu starke Sonneneinstrahlung auf das Smartphone
  • Aufwendige Apps im Hintergrund laufen
  • Ständige Netzsuche als Hitzequelle: LTE, Bluetooth, WLAN und GPS

Lösungen:

  • lass das Smartphone langsam in einem schattigen Raum herunterkühlen. Optional kannst du die Schutzhülle entfernen. Noch schneller geht es, wenn man das Smartphone dabei ausschaltet.
  • vermeide direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung an heißen Orten (z.B. im Auto).
  • deaktiviere Verbindungen, die du im Moment nicht nutzt (z.B. WLAN, GPS oder Bluetooth).
  • überprüfe die Ressourcen-Nutzung von Apps im Hintergrund. Als Hilfe stehen verschiedene Apps, wie Cooler Master bereit.
  • halte dein Betriebssystem und deine Apps stets aktuell, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • verzichte auf billige Netzkabel und Netzteile.

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Apple und iOS: Mobiles Internet funktioniert nicht oder macht Probleme – die korrekten APN Einstellungen

Apple und iOS: Mobiles Internet funktioniert nicht oder macht Probleme – Wenn das Internet auf dem iPhone oder iPad nicht funktioniert, gibt es einige Schritte, die man nacheinander durchgehen kann um zu sehen, wo das Problem liegt. Häufig sind es Konfigurationsprobelem, die den Zugang zum Internet verhindern, oft kann es aber auch am Netz liegt. Die Fehlermeldung lautet dann meisten „Mobile Datenverbindung konnte nicht aktiviert werden„.

In diesem Artikel wollen wir Schritt für Schritt zeigen, was man tun kann, wenn das Handy keine Verbindung zum mobilen Internet herstellt und an welchen Probleme es liegen kann, wenn man nicht online gehen kann. Der Beitrag richtet sich dabei speziell an iOS Nutzer – wer vergleichbare Verbindungsprobleme unter Android hat, sollte eher diesen Artikel nutzen: Kein Internet unter Android

1. Hat das Gerät Empfang?

Wenn keine Balken angezeigt werden oder kein Netzbetreiber kann es bedeuten, das iPhone oder iPad ist gar nicht mit dem Mobilfunk-Netz verbunden. Das kann an einer mangelnden Netzabdeckung liegen, deutet aber oft auch auf eine inaktive oder defekte Simkarte hin. Falls die Karte auch in anderen Geräten und an anderen Standorten die gleichen Probleme aufweist, sollte man mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.

Wie gut die Netzabdeckung am eigenen Standort ist, kann man am einfachsten über die Netzabdeckungskarten der drei großen Betreiber prüfen. Sowohl Telekom als auch Vodafone und o2 bieten gratis Karten an, auf denen die Netzabdeckung angezeigt wird:

Dort kann man sowohl für die Netzbetreiber selbst als auch für die Discounter abfragen, welche Netzqualität zu erwarten wäre. Bei Discountern muss man dann natürlich das passende Netz auswählen: Klarmobil arbeitet beispielsweise mit allen drei Netzen zusammen, 1&1 bieten Vodafone- und O2-Tarife usw. Mehr Details zu diesem Punkt haben wir hier zusammen gestellt: Smartphone kein Netz – das kann man tun | Sim Karte wird nicht erkannt – Fehlerbehebung | Internet aktivieren

TIPP: Man sollte auch prüfen, ob eventuell die Geräte mit einem nicht funktionsfähigen WLAN verbunden sind. Im besten Fall schaltet man WLAN für die Dauer der Fehlersuche ganz ab um zu verhinden, dass sich die Geräte automatisch verbinden.

2. Ist das mobile Internet aktiviert?

Unter Einstellungen > Allgemein > Mobiles Netz > Mobile Daten lässt sich global der Zugriff auf Datenverbindungen an und abschalten. Damit das Gerät das Internet nutzen kann muss dieser Punkt aktiviert sein. Es kann an dieser Stelle auch Probleme mit dem Flugmodus geben, der manchmal nicht korrekt abgeschaltet ist. Man sollte dann unter Einstellungen den Flugmodus nochmal aktivieren, ca. 3 Sekunden warten und die Modus wieder deaktivieren.

Wichtig: teilweise aktivieren sich die Verbindungen nicht korrekt, wenn man den Flugmodus wieder abschaltet. In solchen Fällen kann man probieren, den Flugmodus nochmal an- und abzuschalten. Sollte auch das nicht helfen, bleibt nur noch übrig, dass Handy komplett neu zu starten. Dann werden auch alle Dienste korrekt gestartet und man kann auf diese Weise sicher stellen, dass auch die Internetverbindungen aktiv sind. Weitere Hinweise gibt in diesem Artikel: Kein mobiles Internet – diese Tipps helfen.

3. Sind die APN Einstellungen korrekt hinterlegt?

Damit eine Verbindung mit dem Internet vorgenommen werden kann, müssen die richtigen Zugangsdaten hinterlegt sein. Die korrekten APN Einstellungen lassen sich automatisch per SMS einstellen oder manuell. Man findet die entsprechenden Einstellungen unter Einstellungen > Allgemein > Mobiles Netz > Mobiles Datennetzwerk. Dort kann man prüfen ob die Einstellungen mit denen des Anbieters bzw. des Netzbetreibers überein stimmen. Falls nicht kann man an dieser Stelle auch nach korrigieren.

Die APN Einstellungen sind dabei für die drei großen deutschen Netze unterschiedlich und teilweise nutzen auch die Discounter nochmal andere Einstellungen. Man sollte die APN Daten also wirklich direkt beim eigenen Anbieter anfordern, denn nur so kann man sicherstellen, dass die Daten korrekt sind. Probleme mit den APN Einstellungen gibt es in der Regel dann, wenn man die Simkarte wechselt und einen neuen Anbieter nutzt. Dann muss man auch die Internet-Einstellungen ändern (passiert meistens automatisch).

HINWEIS: Bei einem Software Update auf eine neuere iOS Version und beim Zurücksetzen des Gerätes werden in einigen Fällen auch die Internet-Einstellungen zurück gesetzt, es sei denn es ist ein entsprechendes Profil hinterlegt. Man sollte also nach Updates prüfen ob die APN Einstellungen noch korrekt sind. Gibt es nach einem Software Update Probleme, sollte man also zuerst prüfen, ob die Zugangspunkte und APN Einstellungne noch korrekt sind.

Leider gibt es auch Fälle, in denen diese Tipps nicht weiter helfen. Das kann dann darauf hin deuten, dass die Geräte selbst eine Defekt haben, oder das es Probleme mit der Simkarte gibt. In diesen Fällen kommt man leider nicht um einen Anruf bei der Hotline des eigenen Anbieters herum. Dort kann man prüfen lassen, ob es eventuelle Probleme mit der Simkarte gibt und auch direkt eine neue Sim bestellen. Erfreulicherweise sind Defekte aber eher die Ausnahme und in den meisten Fällen kann man Internet-Probleme mit den korrekten Einstellungen sehr einfach lösen.

Video-Anleitung: APN unter iOS richtig einstellen

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iPhone – Wie setzt man den Home-Bildschirm zurück?

iPhone – Wie setzt man den Home-Bildschirm zurück? – Apps gehören mittlerweile zum Standard für die Alltagsnutzung eines Mobilfunktelefons. Das Spektrum der Apps ist vielseitig und reicht von Nachrichten, -Wetter,-Sport,- Bahn,-Flug,- und  Hotel-Apps zu Alltagsanwendungen wie eine Taschenlampe oder eine Wasserwaage-App. Zudem gibt es noch eine Unmenge an Spielen. Somit sammeln sich mit der Zeit auf dem Homebildschirm des iPhones viele Apps an, das Display wirkt dann schnell unübersichtlich. Abhilfe schafft dabei das zurücksetzen auf das Werkslayout, ohne dabei Daten zu verlieren. Apple selbst schreibt dazu:

Du kannst Einstellungen auf ihre jeweiligen Standardwerte zurücksetzen, ohne dass dadurch deine Inhalte gelöscht werden. Wenn du die bisherigen Einstellungen sichern möchtest, kannst du ein Backup des iPhone erstellen, bevor du sie auf die Standardwerte zurücksetzt. Beispiel: Wenn du versuchst, ein Problem durch Zurücksetzen auf die Standardwerte zu lösen, dieser Versuch aber nicht zum Erfolg führt, kannst du deine bisherigen Einstellungen aus einer Sicherungskopie (Backup) wiederherstellen.

WICHTIG: Es handelt sich dabei nicht um ein Reset des Gerätes selbst (bei dem Daten verloren gehen), sondern nur um das Zurücksetzen der Ansicht.

Wie setzt man den Home-Bildschirm beim iPhone zurück?

Die Vorgehensweise ist sehr simpel. Zunächst öffnet man die Einstellungs-App und geht zu dem Menüpunkt „Allgemein“. Anschließend scrollt man runter und tippt auf der linken Display-Seite auf „Zurücksetzen“. Danach sieht man auf der rechten Bildschirmseiten verschiedene Funktionen, welche zurückgesetzt werden können. Dort befindet sich die Rubrik „Home-Bildschirm“, diese klickt man an und der Home-Bildschirm wird auf das Werkslayout zurückgesetzt. Der Home-Bildschirm sieht nun wieder aus, wie bei einem neuen iPhone. Die bereits auf dem iPhone installierten Apps werden auf den folgenden Seiten automatisch alphabetisch geordnet.

Die Übersichtlichkeit auf dem Home-Bildschirm kann man auch manuell erstellen, indem man mühsam alle Apps von Seite zu Seite zieht. Oder man lässt die Unübersichtlichkeit gar nicht erst zu und ordnet seine Home-Bildschirm von Zeit zu Zeit selbstständig. Das alphabetische Sortieren der Apps – nach dem Zurücksetzten auf das Werkslayout – wird wahrscheinlich dazu führen das die Apps anders angeordnet werden als zuvor, so dass wir als „Gewohnheitsmenschen“ anfangs sicherlich einige Male zunächst die falsche App anklicken.

Video: Home Screen leeren

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iPhone – so viel kostet eine Aufladung des Akkus an Strom

Wie viel zahlt ein iPhone Nutzer für die Akkuladung?Wer sich schon mal dafür interessiert haben sollte, wie viel eine Akkuladung kostet – was man also ausgeben muss, damit der Akku vollständig aufgeladen wird – kann das nun erfahren. Im folgenden Bericht werden die gesuchten Daten zu den entsprechenden iPhone Modellen angegeben. Prinzipiell gilt dabei: eine Akkuladung kostet kaum Geld und ist daher auf der Stromrechnung weitgehend zu vernachlässigen.

Stromkosten für eine vollständige Akkuladung

Um ausrechnen zu können, wie viel eine komplette Akkuladung des iPhones an Strom verbraucht benötigt man nur wenige Angaben. Zum einen ist es die Voltzahl des iPhone Ladegeräts – diese beträgt standardmäßig 5V. Zum anderen benötigt man die Akkukapazität des jeweiligen Gerätes. Diese sind in Milliamperestunden (mAh) angegeben und können bei jedem iPhone Modell angesehen werden. Nun muss man die beiden – Voltzahl und Akkukapazität – miteinander multiplizieren um die Wattstunden zu erhalten. Um auf die Kilowattstunden (kWh) zu kommen, dividiert man das Ergebnis, also die Wattstunden durch 1000. Als letzte benötigte Angabe braucht man den durchschnittlichen Strompreis, der sich in der Regel auf 30 Cent bzw. 0,30 Euro beläuft. Dadurch lassen sich folgende Ergebnisse ausrechnen:

ModellAkkukpazität (in mAh)Kosten pro Aufladung
iPhone 3GS1150ca. 0,0018 €
iPhone 41420ca. 0,0021 €
iPhone 4S1420ca. 0,0021 €
iPhone 51440ca. 0,0021 €
iPhone 5C1570ca. 0,0024 €
iPhone 5S1507ca. 0,0023 €
iPhone 61810ca. 0,0026 €
iPhone 6 Plus2915ca. 0,0044 €
iPhone 6S1715ca. 0,0026 €
iPhone 6S Plus2750ca. 0,0042 €
iPhone 71960ca. 0,0029 €
iPhone 7 Plus2900ca. 0,0044 €
iPhone 81821ca. 0,0027 €
iPhone 8 Plus2675ca. 0,0040 €
iPhone X2716ca. 0,0042 €
iPhone XS2659ca. 0,0040 €
iPhone XS Max3179ca. 0,0048 €
iPhone XR2942ca. 0,0044 €
iPhone 113110ca. 0,0047 €
iPhone 122815ca. 0,0043 €

So kann man erkennen, dass eine Akkuladung etwas weniger beträgt als ein Cent und das unabhängig vo dem jeweiligen iPhone Modell. Den größten Preis von einen halben Cent zahlen dabei die Nutzer von dem iPhone XS Max. Wer aber herausfinden will, wie viel Geld man für die jährliche Akkuladung eines iPhones ausgibt – wenn man bedenkt, dass man das Gerät täglich an die Steckdose anschließt – kann das problemlos und schnell machen, indem er die Kosten pro eine Ladung mit 365 multipliziert. Trotz des geringen Preises kann es natürlich sinnvoll sein, Maßnahmen zu ergreifen um den iPhone Akku zu schonen und auch mit dem iPhone Energie zu sparen.

Video: iPhone – Tipps für längere Akkuslaufzeiten

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iPhone: automatischen Bildschirmsperre abschalten und verändern

iPhone: automatischen Bildschirmsperre abschalten und verändern – fast alle Besitzer vom iPhone werden mit dem automatischen Ruhezustand vertraut sein. Bei diesem handelt es sich um das System, das automatisch angeschaltet wird, wenn sich das Gerät längere Zeit nicht benutzt wird. Gleichzeitig wird auch eine Sperre aktiviert, die es für viele Nutzer problematisch macht, das Handy während einer langwierigen Arbeit zu nutzen. Diese Option sorgt nämlich dafür, dass der Akku langsamer und effizienter verbraucht wird. Apple selbst nennt dies den Ruhezustand und schreibt dazu:

Wenn du dein iPhone nicht verwendest, schaltet es automatisch die Bildschirmanzeige aus, um Strom zu sparen, aktiviert aus Sicherheitsgründen die Sperre und wechselt in den Ruhezustand. Wenn du dein iPhone brauchst, kannst du es sehr schnell entsperren und den Ruhezustand beenden.

Wem diese Option jedoch Unannehmlichkeiten bereitet, kann im folgenden Artikel erfahren, wie sich diese ausschalten und/ oder ändern lässt.

Sperre deaktivieren

Damit die automatische Sperre deaktiviert wird, muss der Nutzer zunächst in die Einstellungen des Gerätes gehen. Dort sucht man nach der Option „Anzeige & Helligkeit“ und klickt auf diese. Weiter wird man die Anzeige „Automatische Sperre“ sehen, die man ebenfalls betätigen sollte. Nun sollte das Fenster erscheinen, in welchem man sich für die Option „Nie“ entscheiden kann. Wählt man diese aus, wird die automatische Sperre konsequent deaktiviert. Dabei muss man aber bedenken, dass wenn diese Option angeschaltet bleibt, der Akkuverbrauch auch dementsprechend steigen wird. Deswegen sollte derjenige, der sich dafür entscheidet, immer darauf achten, dass auf dem Handy genug Akku bleibt. Wer das nicht will, kann die Sperrzeit bestimmen und einstellen.

Sperrzeit bestimmen

Über den Weg, der im vorherigen Punkt beschrieben wurde, kann man auch die Zeit bestimmen, nach Ablauf welcher die automatische Sperre eintritt. Dafür muss man sich für eine der vielen Optionen entscheiden. Also statt auf „Nie“ zu klicken, wählt man die Option „5 Minuten“, „1 Minute“, „30 Sekunden“ oder andere aus. Diese Vorgehensweise ist von der Apple Version unabhängig und kann demzufolge bei anderen Apple Geräten angewandt werden. Wer sich die Zeit sparen und die Einzelheiten im Text nicht heraussuchen will, kann sich selbstverständlich das Video zu dem Thema anschauen. In diesem werden die beschriebenen Schritte auch visuell dargestellt und können dabei hilfreich sein!

Video: Automatische Sperre verändern

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iPhone – so schaltet man die Push-Benachrichtigungen ab

iPhone – so schaltet man die Push-Benachrichtigungen ab – es Öfteren wird man bei der ständigen Erreichbarkeit mit einer großen Anzahl von E-Mails bombardiert. Wenn man aber während dessen arbeitet, mit Freunden unterwegs ist oder einfach nicht gestört werden will, kann die Lawine von Benachrichtigungen zu einer Unannehmlichkeit werden. Um das zu vermeiden, kann man aber die direkte Weiterleitung der Nachrichten, auch Push genannt, deaktivieren. Wie das geht, erfahren die Leser im folgenden Bericht.

iPhone Push für Mails deaktivieren

Um die erwähnt Push Option für die Benachrichtigungen zu deaktivieren, muss man zunächst in die Einstellungen des Apple Geräts gehen. Dort begibt man sich weiter in den Punkt „Passwörter & Accounts“. Dann geht es weiter in das Menü „Datenabgleich“. Hier wird man nun Zugang zu unterschiedlichen Einstellungen von der Push Funktion haben. Oben wird auch schon der gesuchte Punkt zu sehen sein, den man mithilfe eines Schiebers deaktivieren kann. Will man die E-Mails Benachrichtigungen nicht komplett deinstallieren, kann man die Mitteilungsbenachrichtigung individuell für ausgewählte E-Mails einstellen.

iPhone Push für Mails zeitlich deaktivieren

Befindet man sich immer noch in dem „Datenabgleich“ Fenster, wird man im unteren Bereich die Optionen sehen, mithilfe welcher man die E-Mails beim deaktivierten Push abrufen kann. Dabei kann man sich zwischen den Optionen „manuell; stündlich; alle 30 Minuten und alle 15 Minuten“ entscheiden. Diese Einstellung wird die Zeit bestimmen, in welcher das Handy nach den neuen Mails prüfen wird, zum Beispiel alle 30 oder 15 Minuten. Wählt man die Option „manuell“ aus, werden die neu eingegangenen Nachrichten nicht automatisch angezeigt. Diese müssen dann per Hand aufgerufen werden.

Warum es sich lohnen kann, iPhone Push zu deaktivieren

Im Großen und Ganzen beläuft sich die Argumentation gegen Push auf drei wichtige Elemente: Akku, Datenvolumen und Bequemlichkeit. Der letzte Element wurde schon in der Einleitung besprochen. Bei diesem schaltet man die Push Option aus dem Grund aus, da diese lästig werden kann, vor allem, wenn man ständig angeschrieben wird. Der zweite Element – Datenvolumen – ist im Gegensatz dazu bedeutender. Denn wenn die Mails ständig abgerufen, die Anhänge heruntergeladen und die Anwendungen aktualisiert werden, verbraucht man die gebuchten Datenvolumen ziemlich schnell. Für alle, die unbegrenzten Datenverbrauch haben, ist das zwar kein Problem, für die anderen, die nur 500 MB oder 1 GB Internet zur Verfügung haben, kann es zu einem Problem werden, insbesondere, wenn man das Datenvolumen vom Handy für andere weitere Zwecke nutzt. Auch wird die Akkulaufzeit durch die konstanten Benachrichtigungen reduziert. Will man sein Handy länger nutzen, sollte man auf die Push Funktion verzichten können.

Sollten keine Push Mitteilungen ankommen, kann dies an einer Reihe von Problemen liegen. Apple hat hier zusammengefasst, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein sollte.

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iPhone – Autokorrektur deaktivieren

iPhone – Autokorrektur deaktivieren – Die Autokorrektur-Funktion soll das Eingeben von Wörtern vereinfachen, indem ein Algorithmus Vorschläge liefert, bevor man das Wort zu Ende geschrieben hat. Bei einem Großteil der Nachrichten oder E-Mails die man per iPhone versendet ist die Autokorrektur durchaus hilfreich. Hinderlich und nervend ist die Funktion hingegen, wenn man mit Freunden in einen Dialekt oder in Mundart-Phrasen schreibt. Dann schlägt die Autokorrektur oft unsinnige Verbesserungsvorschläge, welche dann automatisch übernommen werden. So kann die Funktion auch kontraproduktiv sein, man spart etwas Zeit, wenn die Nachrichten jedoch unsinnig sind und es folglich eher zu Verwirrung führt, dann ist die anfängliche Zeitersparnis schnell dahin.

Autokorrektur-Vorschläge

Im Internet gibt es einige Seiten, die solche unsinnigen und witzigen Vorschläge gesammelt haben, aufgrund der Vielfalt ist aber nicht auszuschließen, dass einige dieser Beispiele möglicherweise erfunden wurden. Wobei letztlich jeder selbst nachprüfen kann, ob sein iPhone die gleichen Vorschläge macht. Die Beispiele der Autokorrektur-Fails sind nicht nur auf das iPhone beschränkt, sondern beziehen sich allgemein auf die Autokorrektur-Funktion. So können die Beispiele auch von anderen Geräten oder von Apps wie WhatsApp sein, welche auf eine eigene Autokorrektur-Funktion zurückgreifen. Es gibt bereits mehrere Bücher die den Humor von Autokorrekturvorschlägen thematisieren: „Hast du schon ein Wehrmachtsgeschenk für Oma?“ von  Holger Schauf oder auf Englisch „Damn You, Autocorrect!“ von Jilian Madison.

Bei dem Buchtitel von Schauf war natürlich ursprünglich das Weihnachtsgeschenk gemeint. Weitere Beispiele aus dem Buch:

  • Peter kann gerade nicht schreiben. Der hat sein Siamkatze zerschnitten. Gemeint war: Sim-Karte
  • Ich habe voll Bock auf Bürgerkrieg. Gemeint war: Burger King
  • Ich muss noch zum Einlauf in den Supermarkt. Bin in 20 Min daheim. Gemeint war: Einkauf

Wie man sieht ist diese Funktion zwar manchmal ungewollt witzig aber nicht immer hilfreich. Demzufolge beschreibt der folgende Text, wie man diese Funktion beim iPhone deaktivieren kann.

Wo findet man die Autokorrektur

Diese Funktion ist bei Apple schwer zu finden, zunächst sucht man auf der Handyoberfläche den Button „Einstellung“. Sobald dieser betätigt wurde scrollt sich ein Feld mit mehreren Anwendungen auf. Daraufhin sucht man das Feld „Allgemein“. Aktiviert man dieses öffnete sich ein weiteres Feld mit mehrerer Funktionen. In diesem Fenster sucht man das Feld „Tastatur“ und klickt dieses entsprechend an. Danach gibt es erneut mehrere Features zu Auswahl, unter anderem die „Auto-Korrektur“. Bei aktiver Auto-Korrektur ist das entsprechende Feld grün hinterlegt. Ist die Funktion deaktiviert, so ist das Feld weiß hinterlegt. In diesem Fall kann man das Feld nicht anklicken, sondern muss je nach gewünschter Funktion einen weißen Kreis nach links (deaktiviert) oder rechts (aktiviert) ziehen.

Auf die gleiche Art und Weise lassen sich ebenda auch die Funktionen „Rechtschreibprüfung“, „Auto-Großschreibung“ oder „Vorschläge“ aktivieren oder deaktivieren. Wenn man die „Auto-Korrektur“ deaktiviert hat und trotzdem auf Fehler hingewiesen werden wollt, so empfiehlt sich die „Rechtschreibprüfung“aktiviert zu lassen. Die „Rechtschreibprüfung“ beziehungsweise die „Korrektur“ (bis zu iOS 10) unterstreicht lediglich die nach Meinung von iOS falsch geschriebenen Wörter.

Es verwundert etwas das Apple die Autokorrektur „versteckt“ hat, denn das iPhone ist ein Kassenschlager und höchstwahrscheinlich sind mehrere Anwender von der Funktion manchmal genervt. Aber mit der obigen Anleitung kann man die Funktion problemlos deaktivieren oder man macht es wie Herr Schauf oder Miss Madison und sammelt selbst die witzigsten Vorschläge.

Video: Die Autokorrektur ausschalten

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Bildschirmdrehung beim iPhone ein- und ausschalten

Bildschirmdrehung beim iPhone ein- und ausschalten – zwar ist die Bildschirmdrehungsoption in vielen Fällen vorteilhaft, doch kann sie in anderen den Nutzer auch stören. Unter anderem kann es zu einer Drehung auch bei leichter Bewegung kommen, was eigentlich nicht gewünscht ist. An dieser Stelle kann man auf eine Ausrichtungssperre zugreifen. Wie diese aktiviert und deaktiviert wird, erfahren die Leser im folgenden Bericht. 

Aktivierung der Ausrichtungssperre

Um die Ausrichtungssperre erfolgreich aktivieren zu können, muss man bestimmte Schritte beachten. Diese sehen wie folgt aus:

  1. zunächst muss man das Kontrollzentrum aufrufen. Um das zu machen kann man am Homescreen, Lockscreen oder in einer beliebigen App den Displayrand nach oben streichen. Diese Methode funktioniert bei allen iOS Modellen bis iPhone 8. Bei den Versionen ab iPhone X muss man von der oberen rechten Bildschirmecke nach unten streichen.
  2. im Kontrollzentrum tippt man nun auf das entsprechende Icon der Ausrichtungssperre – dieses ist durch ein von einem Pfeil umgebenen Schloss gekennzeichnet.
  3. mit Tippen auf das Icon kann man die Option der Ausrichtungssperre ein- und bei Bedarf wieder ausschalten

Hat man die Funktion aktiviert, sollte das Icon weiß leuchten. Hat man das gemacht, wird sich der Bildschirm bei leichter Drehung nicht wechseln und der Querformat, auch als „Landscape-Modus“ bekannt, wird sich nicht einstellen. So bleibt der Bildschirm immer in einer vertikalen Stellung. Will man die Funktion deaktivieren, wiederholt man die Schritte, die im oberen Teil des Berichtes geschildert wurden. Dabei muss das Icon schwarz leuchten bzw. nicht mehr leuchten und schwarz unterlegt sein. Hat man das gemacht, wird sich der Bildschirm erneut drehen und wechseln können. So hat man dann eine Wahl zwischen dem Querformat oder einer vertikalen Stellung. Dabei sollte man bei eventuellen Problemen mit der Bildschirmdrehung auf die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Ausrichtungssperre achten. Insbesondere kann es die Nutzer betreffen, welche öfter die Bilder auf dem Gerät einsehen wollen und das iPhone, abhängig von dem Bildformat drehen müssen.

Video: Tipps und Tricks zur Ausrichtungssperre

Im schlimmsten Fall können Probleme mit der Bildschirmdrehung auch an der Hardware liegen, beispielsweise wenn der Sensor beschädigt wurde. In dem Fall helfen die oben genannten Einstellungen zur Ausrichtungssperre nicht viel, da die Geräte gar nicht wissen, die die Lage ist. In dem Fall kann dann leider nur noch der Apple-Service helfen und in der Regel muss man für die Reparatur die Geräte auch einschicken.

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