Connectivitycheck – was steckt hinter dieser Webseite und eventuellen Fehlermeldungen?

Connectivitycheck – was steckt hinter dieser Webseite und eventuellen Fehlermeldungen? – Wer mit dem Handy oder Tablet surfen will und ein freies WLAN nutzt, hat möglicherweise bereits einmal Verbindungen zu  connectivitycheck.gstatic.com bemerkt und bei einigen Nutzern sind in diesem Zusammenhang auch bereits Fehler aufgetreten, weil diese Webseite nicht erreichbar war.

So schreibt ein Nutzer im Computer Base Forum:

in zwei „Cafes“ bekomme ich beim Versuch, mich im Free WLAN anzumelden diese Meldung:

==
Webseite nicht verfügbar
Die Website unter http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 konnte nicht geladen, weil:
net::ERR_TOO_MANY_REDIRECTS
==

Dort konnte ich mich jedoch bereits bei früheren Besuchen bereits einloggen. Im WLAN „zu Hause“ keine Probleme. Neustart etc. half nix. Ebenso wenig löschen dieses WLANs und neu erkennen.
Gibts ’ne Möglicheit, „irgendeinen“ Cache hier auf dem Android-Handy zu löschen?

Und bei Android PIT schreibt ein Verbraucher:

Problem: Jedes Mal, wenn ich mich in einem öffentlichen WLAN einloggen will (z. B. Maintower oder Telekom – Hotspot) erscheint im Browser

http: //connectivitycheck/gstatic.con/g

und ich kann mich nicht einloggen. Habt ihr einen Tipp, woran es liegen könnte?

Die Meldung kommt also häufiger vor und hängt mit der Nutzung von freien WLAN Hotspots zusammen. Was genau dahinter steckt und was man bei Fehlern machen kann, haben wir in diesem Artikel erklärt.

HINWEIS: Die Fehlermeldungen betreffen nur WLAN Verbindungen und haben daher nichts mit dem mobilen Internet per Handynetz zu tun. Für den mobilen Bereich haben wir Fehlerbehebungen hier zusammengestellt: Kein Empfang beim Smartphone | kein mobiles Internet am Handy | Sim Karte wird nicht erkannt

Was steckt hinter Connectivitycheck?

Die Webseite connectivitycheck.gstatic.com ist eine Systemadresse, die dazu genutzt wird um Endgeräten in einem WLAN mitzuteilen, dass es eine Vorschaltseite gibt, auf der man sich einloggen muss oder auf der die AGB zu bestätigen sind, bevor man auf ein Netzwerk zugreifen kann. Das ist in freien WLAN und bei Hotspots oft der Fall: teilweise lassen sich Anbieter ihre AGB bestätigen, teilweise wird auf diesen Seiten Werbung geschaltet oder man muss sich (beispielsweise in Hotels) mit der Zimmernummer identifizieren. Alle anderen Webseiten sind in dem Fall nicht erreichbar, man wird zuerst auf die connectivitycheck.gstatic.com umgeleitet um den Netzwerkzugriff zu erlauben.

Unter Android sieht der Abfragemechanimus derzeit wie folgt aus:

  • Ab Android 4.4 (KitKat) wird die URL http://clients3.google.com/generate_204 abgerufen.
  • Ab Android 6.0 (Marshmallow) wird die URL http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 abgerufen.

Bei neueren Android Modellen wird also immer http://connectivitycheck.gstatic.com/generate_204 aufgerufen um zu prüfen, ob es eine eventuelle Anwendung im einem Netzwerk gibt, die erst durchgeführt werden soll. Es ist also keine Malware und auch kein Spam, sondern ein Dienst unter Android, der die Anmeldung in WLAN und Hotspots erlauben soll.

Apple bietet im Übrigen auch eine solche Funktion für iPhone und iPad unter iOS. Dort wird dann allerdings die Webseite captive.apple.com aufgerufen. Die grundsätzliche Funktion ist aber gleich.

Was kann man bei Problemen mit der Connectivitycheck-Webeite tun?

Bei Problemen und Fehlermeldungen mit der connectivitycheck.gstatic.com Webseite gibt es eine Reihe von Punkten, die man abarbeiten kann um die Verbindung herzustellen:

  • erneut verbinden – man trennt die WLAN Verbindung und wählt sich neu an. Im einfachsten Fall werden dann alle Daten korrekt geladen und man bekommt die WLAN Verbindung.
  • Anderen Borwser probieren – teilweise hat Chrome Probleme mit dieser Seite, daher kann es sinnvoll sein, einen anderen Browser als Standardbrowser einzustellen um diese Seite aufzurufen. Wichtig dabei: es wird immer der Standardbrowser für den Aufruf benutzt, man muss also für einen solchen Test unter Android den Standardbrowser ändern.
  • Browser aktuell halten – ältere Browser unterstützen teilweise TLS Verbindungen nicht und daher kann es sein, dass der Aufruf nicht korrekt durchgeführt wird. Ein Upgrade auf die neuste Version kann daher helfen.

Probleme mit connectivitycheck.gstatic.com können aber auch am Netzwerk selbst liegen, entweder weil das WLAN falsch konfiguriert ist oder selbst keine richtige Verbindung zum Internet hat. In diesem Fall kann man recht wenig tun, weil das Netzwerk dann einfach nicht nutzbar ist. Es hilft aber in solchen Fällen, den Betreiber darauf hinzuweisen und eventuell kann dieser das Problem sehr schnell beheben.

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen

iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen Apple hat in den neueren Modellen einen Schutzfunktion verbaut, die sicherstellen soll, dass kein unbefugter Dritter Zugriff auf die Handydaten bekommt. Dazu sind die Modelle mit einem Code geschützt und nur wenn dieser Code eingegeben wird, ist ein Zugriff auf die Geräte möglich. Auf diese Weise soll es auch beim Verlust der Modelle oder im Fall eines Diebstahls nicht möglich sein, auf die iPhone zuzugreifen.

Als weitere Schutzfunktion wird auch verhindert, dass man den Code zu oft falsch eingibt. Das soll verhindern, dass man einfach den Code errät, in dem man alle möglichen Kombinationen eingibt. In dem Fall wird das iPhone dann deaktiviert und man muss es erst wieder über iTunes freischalten um es weiter nutzen zu können. Auf dem Display findet man dann die Meldung „iPhone deaktiviert“. Anfangs wird dabei nur die Zeit begrenzt, in der man den Code erneut eingeben kann, später sind die iPhone dann komplett abgeschaltet und man kann gar nichts mehr eingeben.

Mehr dazu: iPhone und iPad entsperren

iPhone deaktiviert – so sollte man jetzt vorgehen

So lange noch eine Eingabe möglich ist, kann man über den richtigen Code die Smartphones und auch das iPad wieder entsperren. Ist das Gerät aber komplett gesperrt hilft nur, es über iTunes zu verbinden und dann auch mit dem richtigen Code wieder zu entsperren. Danach ist der normale Zugriff wieder auf die Geräte möglich.

Schwieriger wird es, wenn man den Code nicht mehr kennt und vergessen hat. Es gibt KEINE Möglichkeit, die Geräte ohne den Code zu entsperren. Selbst die Behörden sind daran bereits gescheitert. Das Sicherheitssystem von Apple ist in dem Fall wirklich sicher. Ohne Code gibt es nur eine Möglich: ein Backup einzuspielen und dann auch den Code zu entfernen. Das ist ebenfalls über iTunes möglich und man braucht natürlich ein Backup der Geräte.

Apple selbst schreibt dazu in den eigenen FAQ:

Wenn du einen falschen Code zu häufig eingibst, wirst du in einer Meldung darauf hingewiesen, dass dein Gerät deaktiviert wurde. Wenn du dich nicht an deinen Code erinnern kannst, musst du dein iPhone löschen, wodurch alle Daten und Einstellungen einschließlich des Codes gelöscht werden. Wenn du ein Backup des iPhone erstellt hast, kannst du nach der Wiederherstellung des iPhone deine Daten und Einstellungen wiederherstellen. Wenn du noch nie ein Backup des iPhone erstellt hattest, bevor du deinen Code vergessen hast, kannst du die Daten auf deinem iPhone nicht retten. Gehe wie folgt vor, um deinen Code zu entfernen.

Im Netz findet man teilweise auch Angebote, mit denen man die Geräte angeblich entsperren kann, aber ob diese seriös sind, bleibt offen. Man sollte davon ausgehen, dass es wirklich keine Möglichkeit gibt, iPhone ohne den Code zu entsperren.

Weitere Links rund um das iPhone

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

„Rufnummer nicht bekannt“ – so kommt es zu dieser Fehlermeldung

„Rufnummer nicht bekannt“ – so kommt es zu dieser Fehlermeldung – In den meisten Fällen werden Anrufe mittlerweile ohne Probeme zugestellt und nur in Ausnahmefällen kommt es dabei zu Fehlern und Unterbrechungen. So findet sich beispielsweise oft die Fehlermeldung „Rufnummer nicht vergeben„, aber auch die Meldung „Diese Rufnummer ist uns nicht bekannt“ kommt in einigen Fällen als Rückmeldung.

Tatsächlich haben Verbraucher immer wieder Probleme mit dieser Fehlermeldung. So schreibt ein Nutzer bei der Telekom:

Eine prepaid Nr der Telekom für einen Mitarbeitermobilfunk ist von meinem Mobilanschluß (auch Telekom) nicht erreichbar. Es kommt zu 90% die Ansage: „Diese Rufnummer ist uns nicht bekannt“ Woran liegt das?

Und auch im Congstar Forum findet man diese Probleme:

Am Handy meiner Schwiegermutter passiert es gelegentlich, dass eine Festnetzrufnummer nicht angewählt werden kann.   Es ist dann nur eine Stimme zu hören, welche mitteilt, dass die Rufnummer nicht vergeben sei die angewählt wurde.  Da die Nummer aber gespeichert ist, und somit auch ein Verwählen ausscheidet, stehe ich vor der Herausforderung, dies zu korrigieren.  Kann mir bitte jemand dabei helfen? 

In diesem Artikel wollen wir klären, was hinter dieser Fehlermeldung steckt und was man selbst unter Umständen dagegen tun kann. Mehr zu diesem Thema: die Unterschiede zwischen privater und unbekannter Nummer

„Rufnummer nicht bekannt“ – das steckt hinter dieser Meldung

Die Fehlermeldung „Diese Rufnummer ist uns nicht bekannt“ deutet meist auf eine Rufnummer hin, die der eigene Anbieter nicht zuordnen kann. Im Vergleich zu anderen Fehlermeldungen kann in diesem Fall gar nicht identifiziert werden, was genau mit dieser Rufnummer gemacht werden soll. Oft ist dies nur ein temporäres Problem, wenn aber zu einer Rufnummer diese Meldung länger besteht, sollte man selbst aktiv werden.

„Rufnummer nicht bekannt“ – so kann man sich helfen

In der Regel hat diese Fehlermeldung nichts mit dem Netz oder der Netzqualität zu tun, es kann aber dennoch helfen zu prüfen, ob man Handyempfang hat und die Simkarte erkannt wird.

Sollte dabei alles korrekt sein, sollte man prüfen ob:

  • Wurde die Rufnummer korrekt gewählt oder gibt es eventuell Zahlendreher?
  • Ist bei Anrufen aus dem Ausland die Ländervorwahl für Deutschland korrekt?
  • die Rufnummer eventuell gerade zu einem anderen Anbieter umgezogen wird (Portierung) und daher in einer Übergangsphase nicht erreichbar ist. Dies sollte aber innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein, wenn danach immer noch der Fehler kommt, kann man diesen Punkt an sich ausschließen.
  • Wurde der Handyvertrag und die Simkarte eventuell durch den Handyanbieter gekündigt oder durch den Kunden oder den Anbieter gesperrt? In beiden Fällen wird die Rufnummer möglicherweise nicht mehr erkannt. Das kann vor allem bei Prepaid Rufnummern recht schnell passieren, da viele Anbieter nach einer Zeit der Inaktivität kündigen.
  • Ist eventuell eine Mailbox aktiv und leitet falsch weiter? In diesem Fall kann man mit dem Code ##002# alle Weiterleitungen zur Mailbox (Mailbox komplett abschalten) löschen und damit dieses Problem beheben.

Sollte das Problem mit der nicht erkannten Rufnummer danach immer noch bestehen, kann man als Verbraucher nur noch wenig tun. In dem Fall ist es sinnvoll, sich an den Support des eigenen Anbieters zu richten und klären zu lassen, was es eventuell noch für Probleme gibt. Dort kann man auch falsche Einstellungen und eventuell fehlerhafte Vertragsdaten prüfen.

Weitere Artikel rund um Anrufe und Rufnummern

Anruf bricht ab mit Meldung „Anruf beendet“ – daran kann es liegen

Anruf bricht ab mit Meldung „Anruf beendet“ – daran kann es liegen – Nutzer klagen immer wieder über Probleme bei Anrufen, das teilweise häufiger, teilweise auch nur als Einzelfall ein Anruf abbricht und dann die Meldung „Anruf beendet“ kommt. Diesen Fehler findet man in allen deutschen Netzen (also sowohl im D1 Netz der Telekom als auch bei Vodafone und O2/Telefonica) und er kommt durchaus häufig vor – sollte aber natürlich nicht die Regel sein.

So schreibt ein Nutzer im O2 Forum zu diesem Problem:

seit ca. 3 Wochen habe ich massivste Probleme beim Telefonieren. Jedes mal wenn ich jemand anrufen möchte wird der Wahlvorgang sofort beendet und es erscheint der Hinweis „Anruf beendet“. Abhilfe schafft hier nur ein kompletter Neustart des Gerätes (Galaxy S5). Während dem Autofahren ist dies besonders lästig!

Das Android 6.0.1 Gerät ist nicht gerootet und es sind auch nur Apps aus dem Playstore installiert. Ein Wechsel in den Flugmodus und wieder heraus bringt auch nichts. Der Anruf bricht einfach ab. Keine Verbindung wird aufgebaut. „Anruf beendet“.

Und auch im Telekom Forum berichten Kunden von diesem Fehler:

Anruf bricht einfach ab “ Anruf beendet „ – Wie lautete hier die Lösung? Ich habe das Problem in den letzten Wochen auch ständig gehabt, dass ich irgendwo mit dem Samsung Galaxy S5 anrufe und das Telefonat nach dem ersten Klingelton abgebrochen wurde. Jetzt habe ich eingehend nach einer Lösung gesucht und dabei auch diesen Thread gelesen. Für mich besteht die Lösung daraus, die Einstellung „VoLTE-Anruf – LTE basierte Telefonie aktivieren, wenn verfügbar.“ auszuschalten.

In diesem Beitrag wollen wir zeigen, was hinter dieser Fehlermeldung steckt und was man dagegen tun kann. Teilweise hilft bereits ein Neustart der Geräte, im schlimmsten Fall kann man als Verbraucher dagegen wenig tun, weil der Fehler mit dem Netz zusammenhängt.

Anruf bricht ab mit „Anruf beendet“ – daran liegt es in der Regel

Der Abbruch des Anrufes mit dieser Fehlermeldung hat meistens die Ursache im Mobilfunk-Netz. Wenn die Netzqalität nicht ausreicht und das Handynetz vor Ort zu schwach ist, bricht die Verbindung ab und dann ist auch der Anruf weg. Das kann beispielsweise am Netzausbau liegen, wenn das ensprechende Handynetz vor Ort kaum ausgebaut ist. Andere Gründe können der Wechsel in eine schwächere oder defekte Funkzelle sein oder auch ein gestörter Empfang durch eine Funkschatten oder einen Tunnel. In diesen Fällen schwächt sich der Mobilfunk-Empfang so stark ab, dass die Verbindung nicht mehr aufrecht erhalten werden kann und dann gibt es die Fehlermeldung „Anruf beendet“

Wie oben bereits angesprochen kann es helfen, VoLTE abzuschalten. Dann werden Anrufe im 2G und 3G Netz geführt und man hat dann ein stabileres Netz, wenn beispielsweise die LTE Netze vor Ort noch nicht so gut ausgebaut sind. Sollte es dauerhaft diesen Fehler geben, hilft oft bereits ein Neustart der Geräte, denn dann werden alle Einstellungen nochmal neu und korrekt geladen.

Sollte dies alles nicht helfen, ist der nächte Schritt, sich mit dem eigenen Tarif-Anbieter in Verbindung zu setzen und dort prüfen zu lassen, woran der Fehler liegt.

Weitere Tipps rund um fehlendes Netz und Netzprobleme haben wir hier zusammengestellt: Kein Netz beim Handy | Simkarte nicht erkannt | Kein mobiles Internet am Handy

Video: VoLTE und was dahinter steckt

Weitere Artikel rund um Anrufe und Rufnummern

Merkwürdige Werbung auf dem Smartphone? Daran kann es liegen

Merkwürdige Werbung auf dem Smartphone? Daran kann es liegen – Werbung auf dem Smartphone ist oft wenig beliebt und noch schlimmer ist es, wenn sie direkt im System auftaucht und noch dazu für merkwürdige Dienste und fragwürdige Produkte wirbt. Teilweise wissen die Nutzer gar nicht, woher die Werbung kommt und fühlen sich daher eher belästigt.

So schreibt ein Nutzer bei Android PIT

ich habe seit längerer Zeit das Problem, dass sich nach dem entsperren des Gerätes, Werbung öffnet auf meinem Homescreen. Ich habe mein Handy auch schon auf Werkseinstellung zurückgesetzt, doch dies ergab leider keinen Erfolg. Sobald man auf die Werbung klickt, öffnet sich der Google Play Store. Hab ich dort etwas falsches in den Einstellungen?

Und ein anderer Verbraucher berichtet von ähnlichen Problemen im Samsung Forum:

ich habe seit längerer Zeit das Problem, dass sich nach dem entsperren des Gerätes, Werbung öffnet auf meinem Homescreen. Ich habe mein Handy auch schon auf Werkseinstellung zurückgesetzt, doch dies ergab leider keinen Erfolg. Sobald man auf die Werbung klickt, öffnet sich der Google Play Store. Hab ich dort etwas falsches in den Einstellungen?

Tatsächlich kann das Auftauchen von Werbung und Popups auf dem Handy ein Zeichen für einen Hack sein und auch darauf hindeuten, dass man eine App installiert hat, die möglicherweise Malware enthält. Dabei sind es tatsächlich fast immer Apps, die solche Werbung einblenden. Wir man in solchen Fällen vorgehen soll, haben wir hier beschrieben.

Welche App blendet die unerwünschte Werbung ein?

Auf Smartphones sind meistens sehr viele Apps aktiv und daher ist es nicht ganz einfach, die App zu finden, die für die unerwünschte Werbung verantwortlich ist. Im einfachsten Fall schaut man die Liste unter Einstellungen => Apps durch und deaktiviert nacheinander alleverdächtigen Apps. Wenn danach die Werbung nicht mehr eingeblendet wird, hat man den Schuldigen gefunden. Man kann dies auch über den abgesicherten Modus vornehmen. Google selbst schreibt dabei zur Vorgehensweise:

  1. Halten Sie auf einem Android-Smartphone oder -Tablet die Ein-/Aus-Taste gedrückt.
  2. Halten Sie das Symbol „Ausschalten“ An/Aus auf Ihrem Display gedrückt. Das Gerät wird im abgesicherten Modus gestartet. Am unteren Bildschirmrand steht „Abgesicherter Modus“.
  3. Entfernen Sie nacheinander alle kürzlich heruntergeladenen Apps.
    • Tipp: Erstellen Sie eine Liste der Apps, die Sie entfernen, damit Sie keine App vergessen, wenn Sie sie wieder hinzufügen.
  4. Starten Sie Ihr Gerät neu, nachdem Sie jeweils eine App gelöscht haben, und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wurde.
  5. Sobald Sie die App entfernt haben, die das Problem verursacht hat, können Sie die anderen entfernten Apps wieder hinzufügen.

Möchte man die App nicht ganz entfernen (weil man sie vielleicht noch braucht) kann man auch die Berechtigungen so eingrenzen, dass die App keine Werbung mehr einblenden kann. Das ist aber nicht zu empfehlen, denn wenn eine App unerwünschte Werbung einblendet, liegt der Verdacht nahe, das auch andere unerwünschte Sachen durchgeführt werden (beispielsweise Datenweitergabe).

Sicherheitstipps für Apps – das empfiehlt das BSI

Die Sicherheitsexperten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik schreiben dazu:

  • Installieren Sie nur die Apps, die Sie tatsächlich benötigen. Jede zusätzliche App stellt zunächst ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar, selbst wenn es sich um ein seriöses Angebot handelt. Praktisch jede Software enthält Sicherheitslücken, Gerade bei kostenlosen Apps handeln Sie sich auch schnell potenziell unerwünschte Programme (PUP) wie falschen Antiviren-Schutz oder Adware ein. Der fragwürdige Zweck von Adware ist, Werbung einzublenden.
  • Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen – etwa den im Smartphone voreingestellten App-Stores und Markets der Hersteller.
  • Prüfen Sie, auf welche Funktionen die App Rechte beansprucht. Je nach Betriebssystem können Sie vor der Installation einer App sehen, welche Rechte die Anwendung nach der Installation erhält. Achten Sie darauf, dass Apps nur auf die Smartphone-Funktionen zugreifen können, die für den Anwendungszweck nötig und plausibel sind. So ist Skepsis angebracht, wenn etwa eine Anwendung zum Speichern von Notizen auf die SMS-Funktion zugreifen will. Hier müssen Sie kritisch prüfen, ob Sie die Berechtigungen annehmen möchten, denn es gilt, alle Berechtigungen zu bestätigen oder die App nicht zu installieren. Weitere Informationen zur Bestätigung von App-Rechten unter Android finden Sie hier.
  • Wenn Sie unsicher sind, ob die App vertrauenswürdig ist, hilft meist schon eine kurze Suche im Internet. Hier wird zeitnah informiert, wenn eine App Schadsoftware beinhaltet.
  • Vorsicht bei Schnäppchen: Populäre Apps, vor allem Spiele, werden nachgeahmt. Die Nachahmer bieten die Apps billiger oder kostenlos an, bauen aber mitunter schädliche Funktionen in die Apps ein oder locken mit kostenpflichtigen „Extra-Leveln“.

Weitere Tipps rund um die Sicherheit von Smartphones haben wir hier zusammengestellt: Smartphone Sicherheit | Was tun bei gehacktem Handy?

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

iPhone – Hintergrundaktualisierung deaktivieren und aktivieren

iPhone – Hintergrundaktualisierung deaktivieren und aktivieren –  In dem nachfolgenden Artikel wird beschrieben, wie man die Hintergrundaktualisierungen bei iPhones deaktivieren kann. Heutzutage muss immer alles up-to-date und synchron sei. Mithilfe der Hintergrundaktualisierung bleiben alle Apps auf dem iPhone auf dem neuesten Stand. So kann beispielsweise Facebook im Hintergrund Nachrichten laden und die Wetter-App kann sich automatisch aktualisieren. Apple selbst schreibt dazu:

Nachdem Sie zu einer anderen App gewechselt haben, kann es bei einigen Apps einen Moment dauern, bis sie in den Wartemodus versetzt werden. Apps, die sich im Wartemodus befinden, werden nicht aktiv genutzt, sind nicht geöffnet und belegen keine Systemressourcen. Bei der Hintergrundaktualisierung wird nach Updates und neuen Inhalten für Apps im Wartemodus gesucht.

Bei häufig genutzten Apps ist dies noch ganz nützlich. Allerdings gibt es viele Apps die im Hintergrund Daten aktualisieren, obwohl es nicht unbedingt nötig wäre. Das verbraucht unter Umständen Datenvolumen und das kann je nach Tarif teuer werden. Zudem wird mit den Aktualisierungen der Akku strapaziert, dies ist ein weiterer Grund die Funktion vollständig oder teilweise zu deaktivieren.

Seit iOS 11 gibt es drei Varianten der Hintergrundaktualisierung: Abgeschaltet (aus), nur im WLAN oder sowohl im WLAN als auch bei Mobilfunk-Verbindungen.

Sollte es im WLAN oder im Mobilfunk-Netz Verbindungsprobleme geben, können diese Artikel weiter helfen: Kein WLAN beim iPhone | Kein Netz am Handy | iPhone kein Netz | keine Datenverbindungen

TIPP: Wer unbegrenztes Datenvolumen zum Tarif nutzt, muss hier oft gar nicht aktiv werden, da es dann keinen Unterschied macht, wenn Datenvolumen durch die Hintergrundaktualisierung anfällt.

iPhone Hintergrundaktualisierung vollständig deaktivieren

Die Deaktivierung dieses Features lässt sich sehr zügig einrichten.

  1. Zunächst öffnet man das „Einstellungen“-Menü.
  2. Anschließend navigiert man zu „Allgemein“.
  3. Dort geht man zu der Option „Hintergrundaktualisierung“.
  4. Es erscheint erneut ein Feld „Hintergrundaktualisierung“, dort kann man Einstellen, welche Form der Aktualisierung man nutzen will oder

Damit werden die Aktualisierungen aller Apps unterbunden, man kann die Hintergrundaktualisierung jedoch auch lediglich für bestimmte Apps zulassen.

Hintergrundaktualisierung teilweise deaktivieren

Die Herangehensweise ist dieselbe, wie bei der kompletten Deaktivierung. Als Erstes über „Einstellungen“ und „Allgemein“ weiter zu „Hintergrundaktualisierung“ navigieren. Anschließend muss man die Hintergrundaktualisierung per Schieberegler aktivieren (ein). Diesbezüglich den Regler einfach nach rechts ziehen. Darunter werden alle Anwendungen, welche auf Hintergrundaktualisierung zugreifen, aufgelistet. Diese lassen sich manuell nach Belieben per Schieberegler aktivieren oder deaktivieren. Somit kann man sich einen genauen Überblick verschaffen. Bei selten genutzten Apps lohnt es sich auf die Aktualisierung zu verzichten, um die Akkuleistung zu verbessern.

Video: So schaltet man die Hintergrundaktualisierung ab

Weitere Links rund um das iPhone

Handy lädt nicht mehr – was kann man tun, wenn der Akku nicht mehr will?

Handy lädt nicht mehr – was kann man tun, wenn der Akku nicht mehr will? – Der Akku eines Handys wird bei den meisten Menschen jeden Abend geladen, denn nur wenige Handys schaffen es bei normalen Verbrauch zwei kompletteTage durchzuhalten. Damit im Laufe des zweiten Tages jedoch der Akku nicht leer geht, hängen viele Menschen ihr Handy jeden Abend ans Ladegerät. Meist laden die Handys dann über Nacht und werden am nächsten Morgen vom Ladekabel getrennt. Der Akku ist also ein Teil des Handys der sehr intensiv beansprucht wird und durch die häufige Ladung auch Verbrauchsspuren mit sich bringen kann. Es kann daher durchaus vorkommen, dass ein Handy auf einmal nicht mehr lädt. Hier muss es jedoch nicht immer an einem defekten Akku liegen. Auch andere Teile wie das Ladekabel oder der Anschluss können hier das Problem verursachen. Was man tun kann, wenn das Smartphone nicht mehr lädt, das wird in diesem Artikel erklärt.

Kleine Fehler selber beheben

Am einfachsten könnte man das Problem natürlich lösen, wenn die Ursache einfach beim Ladekabel liegt, welches defekt ist. Das Ladekabel lässt sich sehr leicht als Ursache herausfinden oder eben ausschließen. Zum einen sollte man das Handy mit einem anderen Ladekabel ausprobieren und überprüfen, ob es nun lädt. Man kann das vermeintlich defekte Ladekabel auch an ein anderes Handy anschliessen. Lädt dieses Handy auch nicht, dann liegt das Problem wohl beim Ladekabel. Hat man ein Ladekabel, welches aus einem separaten Kabel und Stecker besteht, dann kann man die Teile natürlich auch getrennt testen, um zu prüfen, ob nur eines der beiden Teile defekt ist. Hat man das Kabel und/oder den Stecker eindeutig als Fehlerquelle identifiziert, dann kommt man wohl nicht drumherum das Defekte Teil zu ersetzen, falls man kein zweites Ladekabel oder einen zweiten Stecker hat.

Ein weiteres Problem, welches sich schnell beheben ließe, wäre ein verdreckter Anschluss. In der Öffnung für das Ladekabel können sich sehr gut Fusseln und sonstiger Dreck sammeln, denn wer macht schon regelmäßig sein Smartphone sauber? Dieser Dreck kann natürlich die Kontakte verdecken und so verhindern, dass das Handy ordnungsgemäß geladen wird. Hier hilft es den Anschluss mal zu säubern. Am besten eignet sich dafür ein kleiner und feiner Pinsel oder eine saubere, weiche und trockene Zahnbürste. Von spitzen Gegenständen wie Nadeln und Büroklammern sollte man die Finger lassen, denn diese können die Kontakte zerstören oder sogar einen Kurzschluss auslösen.

Wer seinen Akku noch aus dem Smartphone einfach herausnehmen kann, sollte auch dies tun, denn auch hier können sich an Kontakten Fusseln und Dreck sammeln. Also auch hier wie eben beschrieben die Kontakte reinigen und dann nach einigen Minuten wieder einbauen. Möglicherweise funktioniert er nun wieder.

Außerdem sind Akkus sehr temperaturempfindlich. Die meisten Herstellern liefern sogar Temperaturgrenzen mit, bei denen der Akku Defekte mit sich ziehen kann. Jedenfalls kann es bei zu extremen Temperaturen, also Hitze oder extreme Minus_Grade, dazu kommen, dass das Smartphone vorübergehend nicht funktioniert. Hier wäre es sinnvoll, dass Handy an einen Ort mit geeigneterer Temperatur zu legen, sodass sich der Akku wieder erholen kann.

Manchmal lohnt es sich auch einfach geduldig zu sein. Besonders  wenn das Handy lange nicht mehr genutzt wurde, kann es sich tiefenentladen haben. Hier hilft es einige Minuten zu warten, oft fangen die Geräte nach einiger Zeit am Ladegerät dann doch an zu laden.

TIPP: Sollte das Smartphones auch drahtloses Laden unterstützen, kann es sich lohnen, dieses auszuprobieren – dann kann man beispielsweise Fehler am Anschluss ausschließen.

Ist vielleicht doch der Akku defekt?

Möglicherweise liegt es gar nicht an einem der oben genannten Hardware-Fehler und dennoch muss der Akku nicht defekt sein. Es kann auch ein Problem seitens der Software für das problematische Laden sorgen. Hier wären nennenswerte Gründe zum Beispiel eine App aus einer unseriösen Quellen, Viren oder Schadsoftwaren oder eine nicht kompatible microSD-Karte. Am besten in letzter Zeit heruntergeladene Apps deinstallieren und einen Virenscanner auf dem Handy installieren. Bei den microSD-Karten kann es zu Problemen kommen, wenn man in letzter Zeit eine neue eingesetzt hat. Möglicherweise unterstützt das Handy diesen Hersteller nicht. Hier hilft es die vorherige microSD-Karte wieder einzusetzen und das Laden erneut zu probieren.

Man sollte nie auf die Idee kommen, sein Smartphone selber zu öffnen und den Akku herauszunehmen, wenn das Handy nicht dafür vorgesehen ist und eine abnehmbare Rückseite hat. Ein weg bei neueren Handys herauszufinden, ob der Akku eventuell defekt ist, ist die Wireless-Charging-Funktion. Wenn das Handy sich über eine kabellose Ladestation aufladen lässt, dann sollte man das ausprobieren, auch wenn man es im Normalfall nicht nutzt. Bei dieser Lademöglichkeit sind deutlich weniger andere Komponenten beteiligt, die für Probleme sorgen können. Lädt das Handy also auch über Wireless nicht, dann spricht das sehr dafür, dass der Akku defekt ist.

Haben alle Tipps nichts geholfen und man konnte nicht eindeutig herausfinden, was die Ursache des Problems ist, dann könnte es auch ein Fehler sein, der vielleicht mehrere Geräte der Serie betrifft. Hier lohnt es sich mal zu recherchieren, ob auch andere Nutzer dieses Smartphones von dem Problem berichten. Scheint es sich um einen Produktionsfehler zu handeln, dann sollte man sich direkt an den Hersteller wenden.

Hilft gar nichts mehr weiter, dann sollte man sowieso entweder den Hersteller oder einen Reparaturservice kontaktieren, die das Problem vielleicht beheben können. Ein Blick auf den Garantieschein kann manchmal die Kosten ganz schön senken.

Video: Handy lädt nicht

Weitere Links rund um das iPhone

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

WhatsApp: neues Feature für Gruppenanrufe birgt Sicherheitsrisiken

WhatsApp: neues Feature für Gruppenanrufe birgt Sicherheitsrisiken – WhatsApp hat ein neues Update für den Messenger veröffentlicht und bietet nun auch die Möglichkeit, bei Gruppenanrufen auch später beizutreten. Auch Dritten können damit in bereits laufende Anrufe joinen. Die Sicherheitsexperten von Kaspersky sehen darin ein Problem, denn es lässt sich für die Teilnehmer solcher Calls nicht mehr komplett kontrollieren, wer alles teilnimmt und wer damit Zugriff auf die Informationen im Call hat.

Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyseteams in der Region DACH bei Kaspersky, kommentiert die neue Funktion aus Sicherheitsperspektive wie folgt:

„Bis vor Kurzem war es Teilnehmern, die aus dem einen oder anderen Grund nicht gleich zu Beginn teilnehmen konnten, nicht möglich, sich später zu dem bereits laufenden Call dazu zu gesellen. Das hat sich nun geändert: die Entwickler haben jetzt die Möglichkeit hinzugefügt, einer laufenden Unterhaltung beizutreten. Die gleiche Funktion ist auch in der Unternehmens-Messenger-Anwendung Microsoft Teams verfügbar.

Aus Sicherheitsperspektive erhöht dies jedoch das Risiko des Abhörens. Das heißt, wenn sich ein Angreifer in einer WhatsApp-Gruppe befindet, kann er sich ohne große Schwierigkeit in ein Gespräch einschalten. Er muss nur warten, bis die meisten Teilnehmer beigetreten sind, und sich dann gegebenenfalls unbemerkt dazu schalten. Der Angreifer muss dabei nicht auf den Beginn des Calls warten, da er sich jederzeit verbinden kann.

Es ist wichtig, dass die Mitglieder der Gruppe – insbesondere der Administrator – den Überblick über die Teilnehmer behalten und sicherstellen, dass keine Außenstehenden beitreten. Der Messenger selbst garantiert die Vertraulichkeit des Datenaustauschs in der Gruppe durch den Einsatz einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Somit sind weder die App selbst noch Personen, die versuchen, einen Man-in-the-Middle-Angriff zu organisieren, in der Lage, eine Gruppenkorrespondenz oder Calls, einschließlich Gruppenanrufen, abzufangen.

Bisher konzentrierte sich der Großteil der Schadsoftware auf das Abfangen von archivierten WhatsApp-Nachrichten und Online-Gesprächen. Ein Abfangen von Calls, geschweige denn von Gruppenanrufen, haben wir noch nicht erlebt. Trotzdem: ist ein Gerät infiziert, ist es sehr wahrscheinlich, dass der eingesetzte Trojaner das Mikrofon und die Kamera des Geräts aufzeichnen kann. Dadurch können Angreifer alle Gespräche mithören – unabhängig vom verwendeten Kommunikationskanal, sei es Instant Messenger oder ein regulärer Anruf auf einem Mobiltelefon.“

Es gibt bisher auch keine Möglichkeit, dieses Problem durch einen Workaround aus der Welt zu schaffen. Wer aktuell einen Gruppencall bei WhatsApp nutzt, sollte daher davon ausgehen, dass möglicherweise auch Dritte mithören können.

Weitere Links rund um WhatsApp

Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben

Apple iPhone – 2022 soll es keine Mini-Version mehr geben – Die iPhone Mini Modellen haben eher enttäuschend Verkaufszahlen und daher gab es bereits für dieses Jahr Gerüchte, dass Apple auf ein iPhone 13 mini verzichtet. Mittlerweile scheint aber klar, dass es wohl erst im kommenden Jahr soweit sein wird. In 2022 setzt Apple also nicht mehr auf ein iPhone Mini, sondern wird stattdessen eine weitere große Version mit 6,7 Zoll auf den Markt bringen.

Bei Nikkei Asia schreibt man dazu:

Nächstes Jahr wird das iPhone Mini durch eine neue Version des 6,7 Zoll großen iPhone Pro Max ersetzt. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Premium-iPhone-Modelle, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen, nach mehreren Quellen konstant bei vier bleiben wird – zwei 6,1-Zoll-Handys und zwei 6,7-Zoll-Handys.

„Es ist so ziemlich entschieden, dass es nächstes Jahr keinen Mini geben wird, sondern eine relativ kostengünstige Version des größten iPhone Pro Max. Die Designs für die detaillierten Spezifikationen für die vier neuen Modelle im nächsten Jahr jedoch.“ sind noch nicht eingesperrt“, sagte einer der Personen mit direktem Wissen über die Angelegenheit gegenüber Nikkei Asia.

Für die iPhone 13 Reihe bleibt daher das iPhone 13 mini wohl erhalten, im nächsten Jahr beim iPhone 14 wird Apple aber einen neuen Weg gehen und auf eine Mini-Variante der Modelle verzichten.

UPDATE: Apple iPhone 13 mini – neue Zweifel an der kleine Version

Nach wie vor scheinen sich die Experten nicht einig oder sicher, ob es in diesem Jahr wieder ein iPhone 13 mini geben wird. Die kleinste Version des iPhone 12 überzeugt nicht unbedingt mit den besten Verkaufszahlen und daher gehen einige Leaker davon aus, dass Apple möglicherweise das Mini weg lassen wird. Hintergrund für die Zweifel sind aktuelle Leaks, die sich oft auf das iPhone 13 pro beziehen oder auf die anderen Modelle, für das iPhone 13 mini sind die Leaks dagegen eher selten. Aktuell wurden auch Akku Kapazitäten für diese Modelle veröffentlicht, wie zuverlässig dies aber ist, bleibt offen. Dennoch sollte man wohl vorerst davon ausgehen, dass Apple 4 Modelle der iPhone 13 Serie veröffentlichen wird und das iPhone 13 mini ein Teil davon sein wird.

UPDATE: Bei den Leaks sind in der Regel nach wie vor auch die Angaben für ein iPhone 13 mini mit dabei. Neue Details gehen beispielsweise von einer Größe von 5,4 Zoll und einer Akku-Kapazität von 2406mAh aus. Das deutet darauf hin, dass es das iPhone 13 mini doch geben wird.

Apple iPhone 13 mini – Kamera-Update auch für das günstigste Modell

Auf Weibo gab es in dieser Woche einen interessanten Leak, der angeblich bereits einen iPhone 13 mini Prototyp im Original zeigt. Sollte sich dies tatsächlich bestätigen, scheint Apple in diesem Jahr wieder einige Änderungen am Design zu planen, denn das blaue Modelle aus dem Leak zeigt einige Differenzen im Vergleich zu den aktuellen Smartphones der iPhone 12 Serie. Zum einen wurden die Kamera-Objektive vergrößert und haben dabei einen Durchmesser erreicht, der es notwendig machte, die Anordnung zu verändern. Apple setzt daher auf eine diagonale Anordnung der Linsen. Dazu scheint auch das Finish des iPhone 13 mini verändert worden zu sein und wirkt mittlerweile eher matt.

Bei Forbes schreibt man dazu im Original:

Erstens sehen die übergroßen Kameras überraschend gut aus. Apple hat die Module von einem horizontalen auf ein diagonales Layout umgestellt, und der Grund dafür ist jetzt klar: Die Kameras sind so groß, dass sie mit der vorherigen Anordnung extrem beengt wären. Kombinieren Sie diese aktualisierte Hardware mit früheren Enthüllungen, dass Apple neben dem Porträtmodus-Video auch eine bahnbrechende neue Form der optischen Bildstabilisierung einführen wird. Dies könnte das größte iPhone-Kamera-Upgrade seit Jahren sein.

Zweitens scheint Apple eine auffällige Änderung am iPhone 13-Finish vorzunehmen. Die Rückseite des Prototyps ist nicht nur stärker gefrostet, sondern scheint auch deutlich strukturierter zu sein als sein Vorgänger und jedes frühere iPhone. Es kommt immer seltener vor, dass iPhone-Besitzer ihre Geräte ohne Hülle verwenden. Für diejenigen, die dies tun, wäre dies jedoch eine enorme Verbesserung.

Allerdings sollte man diese Neuerungen mit etwas Vorsicht betrachten. Es ist unklar, ob es sich bei diesem Leak wirklich um einen echten Prototypen handelt (was eher die Ausnahme wäre) und dazu gibt es in der Regel viele Prototypen bei denen getestet wird, was eventuell möglich ist. Ob diese Änderungen also auch wirklich im iPhone 13 zu finden sein werden, muss sich erst noch zeigen, Apple scheint aber zumindest darüber nachzudenken,

Phone 13 – kommt der M1 Prozessor auch für die Smartphones?

Apple hat gerade erst die neuen iPad pro Reihe vorgestellt und bietet damit die ersten iPad mit dem neuen M1 Prozessor an. Daher gibt es nun die ersten Spekulationen, ob Apple diesen SoC auch für die kommenden iPhone Modelle einsetzen wird – eventuell auch nur für die iPhone 13 pro Modelle.

Bei Screenrant schreibt man dazu im Original:

Wenn das nächste iPhone angekündigt wird, wird es mit ziemlicher Sicherheit einen leistungsstärkeren SoC als das A14 des iPhone 12 aus dem letzten Jahr haben. Das iPad Air 4 enthielt denselben Chip, während das neueste iPad Pro den Sprung vom A12Z des Jahres 2020 schaffte Modell für denselben M1-Chip, der die neuesten Mac-Computer mit Strom versorgt. Dies war eine kleine Überraschung, da die meisten einen A14X oder A14Z erwarteten, dem Muster, dem Apple mit dem iPad Pro gefolgt war. Das neue iPhone wäre das erste, das den neuesten Chip der A-Serie erhält. Das iPad Pro würde eine schnellere Version desselben Chips mit mehr Kernen erhalten, die mit einem „X“ oder „Z“ am Namen des Basischips gekennzeichnet ist. Die jüngste Änderung könnte darauf hindeuten, dass jedes neue Gerät einen M1 oder eine Variation dieses Chips haben könnte.

Apple selbst hat dazu noch nichts gesagt und es ist auch eher unwahrscheinlich, dass das Unternehmen bereits die Produktionskapazitäten hat um die vielen Millionen neuen iPhone Modelle mit diesem Prozessor auszurüsten. Aber vielleicht überrascht uns Apple ja in diesem Bereich.

iPhone 13 – so klein wird die neue Notch

Die iPhone 13 Serie in diesem Jahr wird auch wieder auf eine Aussparung am oberen Bildschirmrand setzen und damit das bekannte Design aus den vergangenen Jahren fortführen. Die Abmessungen der Notch sollen aber kleiner werden, die Notch wird also etwas weniger Platz auf dem Display beanspruchen. Bei 91mobiles hat man die geleakten Dimensionen bereit in ein Modell gepackt und es mit dem iPhone 12 vergleichen – so sieht man jetzt bereits, wie groß bzw. klein der Unterschied ausfallen wird.

UPDATE: Es gibt auf Twitter nochmal weitere Vergleichsweisbilder, allerdings sind es auch hier wohl nur nachgebaute Hüllen der neuen Modellen und noch keine echten Modellteile. Dennoch sieht man bereits schon den Unterschied in der Aussparung.

iPhone 13 – neue LTPO Display spart richtig Energie

Apple wird in diesem Jahr wohl wieder auf LTPO Display setzen und damit sowohl Bildwiederholungsraten von 120Hz als auch längere Akkulaufzeiten anbieten können. Die neue Technik soll 15 bis 20 Prozent weniger Energie verbrauchen und damit werden bei den neuen iPhone 13 Modellen entweder kleinere Akkus möglich (und damit mehr Platz für andere Technik) oder Apple setzt auf längere Laufzeiten. Die neuen Display bieten damit auch an anderer Stelle neue Möglichkeiten für die iPhone 13 Modelle.

Bei Digitimes schreibt man dazu:

Samsung Display und LG Display, die jetzt LTPS-OLED-Displays für iPhones anbieten, setzen die Kapazitätsumstellung auf LTPO-Displays auf ihren Apple-eigenen 6G-OLED-Leitungen fort. Die Umstellung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein Diese Produktionskapazität sinkt aufgrund des hinzugefügten Oxidschritts, wenn LTPS in LTPO umgewandelt wird.

Allerdings werden diese Display wohl nur in den Apple iPhone 13 pro Modellen zum Einsatz kommen. Ob auch die normalen iPhone 13 Modelle die LTPO Technik mit 120Hz bekommen, ist noch offen.

Weitere Links rund um das iPhone

iPhone 12 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tun

iPhone 12 (max, pro und pro max) werden heiß und überhitzen – das kann man dagegen tunApple hat in den Modellen der iPhone 12 Serie einen der leistungsstärksten Prozessoren im Mobilfunk-Bereich verbaut. Damit lassen sich alle Anwendungen mit guten Geschwindigkeiten nutzen und auch grafikintensive Spiele sind für die Smartphones kein Problem.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Der A14 Bionic ist der erste Chip in der Smartphone-Industrie, der auf einem 5 Nanometer-Fertigungsprozess basiert. Schneller und effizienter als je zuvor ermöglicht der A14 Bionic höchste CPU- und GPU-Performance in einem Smartphone. Er ermöglicht Spiele in Konsolenqualität, leistungsstarke rechnergestützte Fotografie und vieles mehr, und das bei langer Batterielaufzeit. Der A14 Bionic sprengt die bisherigen Grenzen des maschinellen Lernens (ML) und verfügt über eine 16-Core Neural Engine, die eine 80-prozentige Leistungssteigerung ermöglicht und 11 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde durchführen kann, was selbst bei rechenintensivsten ML-Modellen eine verbesserte Leistung bringt.

Die hohe Rechenleistung erzeugt aber oft auch Abwärme und vor allem im Sommer kann es daher dazu kommen, dass es zu viel Hitze in den iPhone 12 gibt und dann entsprechende Warnmeldungen kommen. In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche Ursachen dies haben kann und was sich dagegen tun lässt.

Warum erhitzen sich Smartphones überhaupt?

Dass das Smartphone überhaupt warm wird, ist ziemlich logisch. Schließlich handelt es sich bei Smartphones um kleine Hochleistungsrechner. Als Faustregel gilt: Die jeweils aktuelle Smartphone-Generation ist in etwa so leistungsstark, wie die vorangegangene Generation stationärer PCs! Das entspricht einem Zeitraum von etwa 3 Jahren.Die Wärmeentwicklung von Halbleitern (wie deinem Smartphone) steigt mit wachsender Leistung. In der Realität merkt man das ziemlich schnell daran, dass das Smartphone beim Zocken oder Videos schauen besonders heiß wird. Das ist ganz normal und liegt einfach nur daran, dass die Prozessoren auf Hochtouren laufen. Das Gleiche gilt beim Laden des Akkus. Auch hier gehört eine gewisse Wärmeentwicklung einfach dazu.

Das heißt, man sollte sich keine Sorgen machen, wenn es ab und zu mal etwas wärmer wird.

Das Smartphone wird selbst im Ruhezustand zu heiß?

Selbst wenn man das Smartphone nicht aktiv nutzt, kann es zu heiß werden. Das ist zwar ungewöhnlich, muss aber nicht unbedingt Grund zur Sorge sein. Zunächst einmal bedeutet ein heißes Smartphone, dass es arbeitet. Das kann an rechenintensiven Apps (im Hintergrund) oder an der ständigen Netzsuche liegen. Ein Defekt des Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Ursachen und was man dagegen tun kann kurz zusammengefasst

Ursachen:

  • zu starke Sonneneinstrahlung auf das Smartphone
  • Aufwendige Apps im Hintergrund laufen
  • Ständige Netzsuche als Hitzequelle: LTE, Bluetooth, WLAN und GPS

Lösungen:

  • lass das Smartphone langsam in einem schattigen Raum herunterkühlen. Optional kannst du die Schutzhülle entfernen. Noch schneller geht es, wenn man das Smartphone dabei ausschaltet.
  • vermeide direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung an heißen Orten (z.B. im Auto).
  • deaktiviere Verbindungen, die du im Moment nicht nutzt (z.B. WLAN, GPS oder Bluetooth).
  • überprüfe die Ressourcen-Nutzung von Apps im Hintergrund. Als Hilfe stehen verschiedene Apps, wie Cooler Master bereit.
  • halte dein Betriebssystem und deine Apps stets aktuell, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • verzichte auf billige Netzkabel und Netzteile.

Weitere Links rund um das iPhone