Prepaid unter 18 Jahren – diese Sim Karten kann man auch jünger buchen

Prepaid unter 18 Jahren – diese Sim Karten kann man auch jünger buchen – Wer als Jugendlicher selbst eine Prepaid Karte kaufen will, hat meistens ein Problem, denn in der Regel setzen die Anbieter auf ein Mindestalter für den Kauf. Hintergrund dafür sind die gesetzlichen Regelungen im BGB und diese sehen für Jugendliche unter 18 Jahre vor, dass diese keine Schuldverträge eingehe dürfen. Handyverträge sind daher in der Regel tabu und können meistens nur von den Eltern für die Kinder abgeschlossen werden. Unter 18 Jahren kann man daher keinen eigenen Handyvertrag selbst abschließen.

Anders sieht es dagegen bei den Prepaid Tarifen. Diese bieten Kostenkontrolle und keinen Vertrag (teilweise auch komplett kostenlose Sim), daher fallen sie nicht unter das Verbot aus dem BGB. Prepaid Sim kann man daher auch schon unter 18 Jahren selbstständig kaufen – zumindest mit einigen Einschränkungen. Beispielsweise muss dennoch der Ausweis erfasst werden (anonyme Sim Karten gibt es im Prepaid Bereich nicht mehr) und daher setzen die meisten Prepaid Anbieter dennoch ein Mindestalter von 16 Jahren. Darunter kann man keine Simkarten selbst kaufen.

In diesem Artikel wollen wir die Anbieter vorstellen, die auch unter 18 Jahren Prepaid Tarife anbieten und auch darauf hinweisen, welche Vorteile und Nachteile es gibt.

Hinweis: inhaltliche Hinweise zu Prepaid für Kinder und Jugendliche (ab wann beispielsweise ein eigenes Handy zu empfehlen ist) haben wir in diesem Artikel zusammengestellt: Prepaid ohne Internet für Kinder und Jugendliche. Generell gilt: Prepaid Tarife haben kurze Laufzeiten – sollte man doch Probleme mit den Handykarten haben, kann man auch recht schnell wieder wechseln.

Congstar: Prepaid Sim bereits ab 16 Jahren

Congstar bietet im Prepaid Bereich einen kompletten Tarifbaukasten und auch einen Grundtarife ohne Fixkosten oder Laufzeit. An sich kann man sich damit den passenden Prepaid Tarif so zusammenbauen, wie man ihn braucht und wenn sie den Ansprüche ändern, kann man bei Congstar dies auch anpassen. Die selbstständige Buchung der Simkarte ist auch unter 18 Jahre möglich, das Unternehmen hat ein Mindestalter von 16 Jahren für alle Prepaid Angebote.

In den FAQ schreibt dazu Unternehmen dazu:

Die Prepaid-Karten von congstar kannst du ab 16 Jahren bekommen. Um mit congstar Verträge abschließen zu können, musst du 18 Jahre alt sein. Das Prepaid-Gesprächsguthaben bei congstar verfällt nicht.

Die Tarife gibt es direkt auf der Webseite von Congstar*

Congstar bietet neben einem Grundtarif auch verschiedene Allnet Flat auf Prepaid Basis an. Auf diese Weise kann der Tarif auch mitwachsen, wenn die Anforderungen (beispielsweise an das mobile Datenvolumen) mit wachsen. Unbegrenztes Datenvolumen oder größere Allnet Flat als 20 GB gibt es aber leider nicht.

Diese Alter gilt allerdings nur für die Prepaid Angebote von Congstar. Die Postpaid Allnet Flat und Handytarife sind alle erst ab 18 Jahren nutzbar – hier sollte man also genau hinschauen, was man buchen möchte.

O2 Freikarte – kostenlose Sim bereits ab 16 Jahren

Alle O2 Prepaid Tarife sind kostenlose Sim Karten und können daher ohne Kaufpreis oder Versandkosten bestellt werden. Das Mindestalter für diese Prepaid Tarife liegt bei 16 Jahren und daher kann man bereits ab 16 selbständige eine O2 Freikarte bestellen. Auch die O2 Prepaid Allnet Flat können auf diese Weise geordert werden. Die Tarife sehen dabei wie folgt aus:

  • Grundtarif mit reiner 9 Cent Abrechnung und ohne Fixkosten
  • O2 myPrepaid S: Allnet Flat mit 3,5GB Datenvolumen (LTE bis 225MBit/s) für 9.99 Euro monatlich
  • O2 myPrepaid M: Allnet Flat mit 5,5GB Datenvolumen (LTE bis 225MBit/s) für 14.99 Euro monatlich
  • O2 myPrepaid L: Allnet Flat mit 7,5GB Datenvolumen (LTE bis 225MBit/s) für 24.99 Euro monatlich
  • Alle Tarifdetails direkt bei O2*

An sich gibt es mit Discotel bereits eine Allnet Flatrate mit Prepaid Abrechnung im O2 Netz die mit extrem günstigen Preisen kommt. Daher setzt O2 hier nicht direkt auf den billigsten Preis, sondern eher auf die Kombinierbarkeit. Die Flat selbst kostet 14.99 Euro im Monat und lässt sich sehr einfach buchen:

  • Allnet Flat für 7,99 € mtl.; Buchung: SMS mit START ALLENETZE an 5667 senden

Dazu ist sie mit allen Data Packs für die kostenfreie O2 Prepaid Karte kombinierbar. Auf diese Weise kann man zwischen 150MB bis 2GB Datenvolumen zur Flatrate buchen und sich so eine komplette Allnet Flat bauen. Allerdings steigt der Preis für die Flatrate natürlich an. 5G Prepaid Tarife gibt es bei O2 aber leider noch nicht, LTE max steht beim Unternehmen aber zur Verfügung.

Die Flat selbst hat eine Laufzeit von 28 Tagen und verlängert sich automatisch, wenn man sie nicht kündigt und genug Guthaben auf dem Konto ist. Eine Datenautomatik gibt es bei dieser Flat nicht mehr.

Die O2 Freikarte hat LTE max – die anderen o2 Anbieter leider nicht.

Prepaid Angebote unter 16 Jahren

Ab 16 Jahren gibt es also eine Reihe von Prepaid Anbietern, bei denen man bereits selbstständig eine Simkarte erwerben kann. Schlechter sieht es dagegen für alle aus, die unter 16 Jahren sind. Durch die Kontrolle des Ausweises vergeben an sich derzeit alle Prepaid Discounter im Prepaid Vergleich erst ab 16 Jahren eigene Simkarten, darunter müssten die Eltern buchen. Es gibt dabei auch keine Ausnahmen oder Tricks – unter 16 Jahren gibt es aktuell keine Chance auf eine eigene neue Prepaid Karten.

Eventuelle Ausnahme könnten an der Stelle gebrauchte Prepaid Simkarte sein. Diese gibt es bei Ebay und andere Plattformen bereits für wenig Geld und dann gibt es auch beim Kauf keine direkte Kontrolle auf das Alter. Wenn man die Handykarte dann aber auf den eigenen Namen umschreiben lassen will, kann es dennoch sein, dass das Alter eine Rolle spielt.

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits – eSIM sind integrierte Simkarten, die direkt in den Handys und Smartphones verbaut sind und mit denen man daher sehr einfach Tarife auf die Geräte laden kann, ohne dass man die Simkarte wechseln müsste.

Mittlerweile wird diese neue Technik von mehreren Herstellern unterstützt und man kann daher auch auf dem deutschen Markt Geräte mit eSIM Tarifen nutzen. Prepaid Angebote lohnen sich dabei besonders, denn dank der kurzen Laufzeiten könnte man hier sehr schnell wechseln (ein wichtiger Vorteil von eSIM). Leider ist das Angebote besonders im Prepaid-Bereich eher klein und bisher haben nur sehr wenige Anbieter eSIM auch für Prepaid Tarife und Flatrates frei geschaltet. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick darüber geben, welche eSIM Tarife und  Angebote es im Prepaid Bereich bereits gibt.

HINWEIS: Für die Nutzung einer eSIM muss das Handy bzw. Smartphone eine fest verbaute Simkarte haben. Das ist leider nach wie vor nicht bei allen Geräten auf dem deutschen Markt der Fall. Einige Hersteller (OPPO, Vivo oder auch Oneplus) setzen generell noch nicht auf eSIM, andere Anbieter haben die eSIM nur in den teureren Geräten verbaut. Lediglich Apple und Google bieten eSIM aktuell in allen verfügbaren Modellen an.

Constar Prepaid auch als eSIM

Gute Nachrichten: Congstar bietet nun auch die Prepaid Angebote als eSIM an. Allerdings kann man die Tarife nach wie vor nicht direkt als eSIM bestellen, sondern muss sie nachträglich über die Hotline auf eSIM umstellen. Die Umstellung ist dabei kostenlos, man hat also nur etwas Mehraufwand und keine Mehrkosten. Auch der Wechsel zurück von einer eSIM auf eine Plastik Sim lässt sich auf diese Weise bewerkstelligen und verursacht keine Kosten.

Die Vorgehensweise ist daher wie folgt:

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

  1. Kontaktiere unseren telefonischen Support: Nach erfolgreicher Prüfung wendest du dich für die eSIM-Bestellung am besten an unsere Mitarbeiter unter der Kontakt-Hotline. Dieser steht dir 7 Tage die Woche unter der Nummer 0221 – 79 700 700 von 8 bis 22 Uhr helfend zur Seite. Bitte beachte die unterschiedlichen Erreichbarkeiten am Sonntag von 9-18 Uhr 
  2. eSIM-Profil einrichten: Nach deinem Anruf benötigen wir in etwa 20 Minuten für die Einrichtung deiner eSIM, in der du nicht auf deine Telefonverbindungen zugreifen kannst. Ist der Vorgang abgeschlossen, melde dich im meincongstar-Login an. Dort wird dir zur weiteren Einrichtung ein QR-Code angezeigt. Folge den dort angezeigten Anweisungen. Achtung: Der QR-Code kann nur einmalig genutzt werden!

Auch der D1 Prepaid Discounter EDKEA Smart bietet mittlerweile eSIM nach diesem System an. Wer also einen EDEKA Markt vor Ort hat, kann sich den Tarif auch dort holen.

HINWEIS: Die D1 Prepaid Discounter bieten keine MultiSIM an. Man muss sich daher entscheiden ob man eSIM oder Plastik Sim nutzen möchte. Beide Varianten gleichzeitig kann man leider nicht aktiv einsetzen. Beim Wechsel auf eSIM wird die alte Simkarte daher aktiviert und umgekehrt.

Mit einer eSIM kann man den Tarif in der Regel im gleichen Rahmen nutzen wie mit einer normalen Plastik Sim Karte. Das betrifft beispielsweise die Nutzung im Ausland als auch eventuelle Sonderfunktionen. Wer beispielsweise eine 5G Prepaid Karte hat, kann auch per eSIM dann 5G nutzen und LTE oder auch WLAN Call ist auch per eSIM genau so möglich. Man hat also technisch keine Einschränkungen durch die Nutzung einer eSIM.

Telekom Prepaid auch als eSIM nutzbar

Bei der Telekom gibt es in Sachen eSIM eine gute Nachricht: die Telekom Prepaid Tarife können komplett als eSIM genutzt werden. Damit ist die Telekom der einzige Anbieter, der im Prepaid Bereich auch eSIM Tarife anbietet und vermarktet. Man kann sich das entsprechende Profil zusenden lassen oder auch im Kundenbereich angezeigt bekommen und das klappt mittlerweile auch für die Prepaidtarife sehr gut. Man kann die Umstellung auch ohne Kundencenter vornehmen, dann muss man aber warten, bis die eSIM und der Aktivierungscode per Post verschickt werden. Leider ist die Telekom im Prepaid Bereich eher wenig kommunikativ, was Hilfestellungen betrifft. Im Forum des Unternehmens beschreibt aber ein Betreuer die Umstellung wie folgt:

Dafür musst du nach Aktivierung entweder einen Kartetausch in eine E-Sim im Kundencenter, Hotline, Chat oder Shop machen (beachte bitte, dass dir hierbei unter Umständen das E-SIM Profil via Post zugeschickt werden kann) oder du führst einen „Kartentausch“ im Kundencenter durch und trägst gleich deine eID ein!

Preislich gibt es keine Unterschied – egal ob man die Telekom Prepaid Tarife als eSIM oder mit normale Simkarten nutzt, bleiben die Konditionen und Details gleich. Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Im Telekom Netz gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von anderen Drittanbieter im Prepaid Bereich, die ebenfalls die eSIM Technik unterstützen. Man kann also neben der Telekom Prepaid Karte auch andere D1 Prepaid Discounter nutzen, wenn man eine eSIM haben will. In anderen Netzen sieht es dagegen noch nicht so gut aus, die Telekom ist hier vergleichsweise gut aufgestellt. Das Unternehmen ist auch der einzige deutsche Netzbetreiber, der eine eSIM zur eigenen Prepaid Karte bietet.

Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Simquadrat – O2 Prepaid mit echter eSIM

UPDATE: Simquadrat wurde mittlerweile in die Muttermarke Sipgate integriert. Daher gibt es keine Simquadrat Prepaid Karten mehr, sondern der entsprechende Tarif heißt nun Sipgate free. Wer also diese Prepaid Karten mit den eSIM Angeboten sucht, muss aktuell den Sipgate Free Tarif buchen.

Mit Simquadrat gibt es seit Ende 2019 eine weitere Prepaid Sim mit eSIM Unterstützung. Das Unternehmen ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und bietet den Tarif von Anfang an mit eSIM an – man bekommt also gar keine Plastik-Simkarte mehr (kann diese aber auch bekommen, wenn man es möchte, standardmäßig ist aber eSIM aktiviert). Diese kann man zwar nachträglich noch umtauschen, aber der Fokus liegt ganz klar auf der eSIM Nutzung. Simquadrat nutzt dabei das O2 Netz und ist bisher der einzige Prepaid Anbieter im o2 Netz, der diese Technik unterstützt. Die eSIM ist dabei auch im Ausland einsetzbar. In den FAQ schreibt der Anbieter dazu:

Ja, es macht keinen Unterschied, ob Sie simquadrat über ein eSIM Profil oder über eine Plastik SIM-Karte verwenden. Beide Varianten verhalten sich identisch und alle simquadrat Services funktionieren auch im Ausland wie gewohnt über das eSIM-Profil.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch MultiSIM an (als einzige Anbieter im Prepaid Bereich). Man kann daher auch mehrere Sim als eSIM buchen und damit mehrere Geräte mit nur einem Account mit Mobilfunk versorgen. Für die Apple Watch kann man den Tarif aber leider dennoch nicht einsetzen, mehr dazu haben wir weiter unter zusammengefasst.

Vodafone Callya ohne eSIM Unterstützung

Bei Vodafone sieht es schlechter aus. Die Vodafone Callya Freikarte gibt es derzeit in keiner Variante als eSIM. Selbst wenn man die große Callya Allnet Flat für 22.50 Euro monatlich bucht, gibt es leider keine eSIM Freischaltung dazu und die Handykarte kann nur als normale Sim genutzt werden. Das Unternehmen hat bisher nur die eigenen Handytarife und Flatrates auf Rechnung für eSIM frei geschaltet. Im Vodafone Forum schreibt ein Supportmitarbeiter zur Vodafone Freikarte recht kurz und knackig:

… danke für Deine Nachfrage. Für unsere Vertragskunden bieten wir die eSim bereist an. Leider habe wir noch keine Info´s wann wir bei CallYa nachziehen . Zur Info SIM Kartentäusche kannst Du über das Forum beauftragen. …

Anfang 2022 gab es dann nochmal eine Enttäuschung, weil die Mitarbeiter auf Nachfrage erklärten, dass man keinen Termin nennen könne. Es bleibt also offen, wann Callya die eSIM einführen wird.

Bei den Drittanbietern im Vodafone Netz sieht es ähnlich aus: auch hier gibt es bisher noch keine einzige Möglichkeit, eine passenden Tarif für eSIM Geräte zu bekommen. Aktuell (Stand Anfang 2019) muss man daher sagen, dass im Vodafone Netz kein Prepaid Tarif für eSIM zur Verfügung steht und wer darauf angewiesen ist, leider in ein anderes Netz ausweichen muss. Es fehlen bisher auch noch Angaben, ob Vodafone hier bereits plant, die Prepaid Tarife für eSIM freizuschalten.

O2 Prepaid eSIM

Bei o2 sieht es ähnlich aus wie bei Vodafone: Das Unternehmen hat in erster Linie die eigenen Handytarife und Allnet Flat eSIM-tauglich gemacht. Die O2 Prepaidkarte (bzw. die O2 Freikarte) kann dagegen derzeit nicht als eSIM genutzt werden, O2 bietet dafür keinen Aktivierungscode und kein eSIM Profil an.

In den FAQ von O2 heißt es dazu deutlich:

Aktuell bieten wir die eSIM nur für Verträge mit Laufzeit an. Wir können noch keine zeitlichen Angaben dazu machen, wann die eSIM auch für Prepaid-Tarife zur Verfügung steht.

Auch bleibt bei O2 noch offen, ob und wann sich das ändern könnte. Die O2 Free Tarife haben mittlerweile weitere Updates bekommen, im Prepaid Bereich hat sich dadurch aber nichts geändert. Das eSIM System scheint bei O2 auch noch nicht komplett implementiert zu sein, denn bei den eSIM Tarifen bestellt man an sich einen normalen Tarif mit normaler Simkarte und kann diese dann hinterher in eine eSIM tauschen. Das spricht dafür, dass die eSIM Funktion hinter das normalen Bestellsystem gelegt wurde.

UPDATE: Mittlerweile gibt es mit Simquadrat/Simquadrat einen Prepaid Anbieter im O2 Netz, der eSIM standardmäßig anbietet. Die Simkarte ist dazu auch eine Freikarte – man kann mit diesem Anbieter also sehr einfach und ohne Risiko testen, ob die eSIM eine Alternative ist.

Die fehlende Prepaid Freischaltung gilt leider auch für die Angebote von Blau und Ay Yildiz. O2 hat zwar mittlerweile auch die Blau und Ay Yildiz Tarife für eSIM frei geschaltet, aber auch hier sind nur die Postpaid Flatrates und Angebote mit enthalten und für die Prepaid-Angebote von Blau gibt es leider noch keine eSIM-Freischaltung. Bei den anderen Prepaid Discounter auf dem deutschen Markt sieht es sogar noch schlechter aus. Hier wird eSIM in der Regel noch gar nicht unterstützt und selbst große Prepaid Anbieter wie ALDI Talk oder LIDL Connect haben bisher noch keine eSIM-fähigen Tarife und Prepaid Angebote.

1&1 hat mittlerweile die eigenen O2 Tarife auch für eSIM frei geschaltet. Leider finden sich dort keine Prepaid Angebote, so dass es die Lage im Prepaid Karten Bereich nicht verbessert.

Es gibt aber Hoffnung. Unter der Marke Simquadrat hat Sipgate mittlerweile einen komplette eSIM Prepaid Tarif eingeführt, der gar nicht mehr auf Plastik Sim setzt. Das ist bisher der einzige Tarif dieser Art auf dem deutschen Markt und auch die einzige eSIM Prepaid Karte, die keine Grundgebühr hat. Bleibt zu hoffen, dass andere Anbieter diesem Beispiel bald folgen.

Prepaid eSIM für die Apple Watch

Die Apple Watch kann auch mit eSIM Tarifen genutzt werden. Allerdings ist die Unterstützung hier etwas komplexer als bei reinen Smartphones. Derzeit wird eSIM nur als MultiSIM unterstützt, es muss also eine Hauptkarte im Handy sein und die eSIM wird dann als MultiSIM auf die Apple Watch geladen. Aktuell bietet im Prepaid Bereich nur Simquadrat die eSIM auch als MultiSIM an. Allerdings hat Apple den Discounter bisher noch nicht für die Apple Watch freigeschaltet. In den FAQ heißt es dazu:

Leider kann simquadrat derzeit nicht mit der eSIM der Apple Watch genutzt werden, da sipgate als Netzbetreiber ein Agreement mit Apple abschließen müsste, welches leider noch nicht zustande gekommen ist. Sollte sich etwas am Sachverhalt ändern oder ein Agreement zustandekommen, werden Sie die eSIM der Apple Watch natürlich schnellstmöglich auch mit simquadrat nutzen können.

eSIM ist noch nicht zwingend

Nach den eher schlechten Nachrichten aus den meisten Netzen zum Abschluss noch etwas Positives: bei allen aktuellen Geräten mit eSIM können Tarife auch weiterhin mit einer normalen Simkarte genutzt werden. Die Modelle haben also sowohl eSIM als auch normale Sim. Man kann den eigenen Prepaid Anbieter daher weiter nutzen, nur eben nicht mit dem eSIM Chip, sondern über den normalen Simkarten Slot. Wer also einen Wunsch-Prepaid Tarif hat und diesen nutzen möchte, auch wenn er nicht für eSIM geeignet ist, kann damit die aktuellen eSIM Handys dennoch über den normalen Simkartenslot nutzen.

Früher oder später kann es durchaus sein, dass es reine eSIM Geräte geben wird, die dann gar keinen Slot für normale Simkarten mehr haben werden, aber bisher zumindest scheinen Hybridgeräte die Regel zu sein und daher macht es noch keinen so großen Unterschied ob man eSIM Tarife oder normale Tarife nutzt. Ein erstes Gerät dieser Art ist das Motorola RAZR 2019, das nur eine eSIM hat und keinen normalen Simkarten Slot mehr. Dieses Modell ist aber derzeit eher eine Ausnahme und auch vergleichsweise teuer.

Vodafone: Callya eSIM auf unbestimmte Zeit verschoben

UPDATE: Das erste Quartal 2022 ist mittlerweile vorbei und Vodafone hat bisher noch keine eSIM für die Callya Tarife eingeführt. Im Forum bleibt man mittlerweile auch sehr vage. Es gibt keine konkreten Aussagen zur eSIM bei dem Vodafone Prepaid Tarifen mehr. Stattdessen heißt es:

leider liegt uns hier noch Zeitpunkt vor, daher kann ich Dir leider dazu keine konkrete Aussage geben.

Callya Kunden brauchen also viel Geduld und Zeit, wenn sie auf die Einführung der eSIM warten wollen.


Vodafone: Callya eSIM soll im 1. Quartal 2022 angeboten werden – Vodafone bietet derzeit eSIM nur für die eigenen Vodafone RED Tarife an. Diese kann man in eSIM umtauschen und benötigt dann keine Plastik-Simkarte mehr für die Nutzung. Die Vodafone Freikarte und auch die neuen Callya Digital Tarife wurden allerdings bisher nicht mit dieser Technik aufgerüstet. Prepaid eSIM sind bei Vodafone und auch bei O2 derzeit ohnehin eher die Ausnahme.

Vodafone scheint aber zumindest daran zu arbeiten, auch die eigenen Prepaid Tarife auf eSIM umzustellen, denn im Forum spricht eine Mitarbeiterin davon, dass dies für das erste Quartal 2022 geplant ist. Das wäre also gar nicht mehr so weit weg – leider gibt es aber darüber hinaus kaum weitere Details zur Umstellung.

Bei esim-karte.com zitiert man Vodafone aus dem Forum wie folgt:

die eSIM für CallYa Kunden soll im ersten Quartal 2022 kommen. Aber nicht als Standalone Karte (also z.B. nicht in der SmartWatch nutzbar). Ich hoffe, das hilft Dir trotzdem weiter.

Quelle

Unklar ist beispielsweise, ob man die Callya Tarife generell auf eSIM umstellen können wird oder ob dies in erster Linie für die neueren Callya Digital Angebote geplant ist. Dazu bleibt offen, ob diese Umstellung kostenlos sein wird und ob man dies selbst vornehmen kann oder (wie beispielsweise bei Congstar) dazu den Kundenservice bemühen muss. Diese Faktoren werden natürlich sehr stark beeinflussen, ob die eSIM auch bei den Callya Kunden gut angenommen ist oder nicht.

Eine Einschränkung wird aber schon deutlich: die eSIM wird man nicht alleine nutzen können und in einer Smartwatch ist die eSIM daher wohl nicht einsetzbar. Wie stark diese Einschränkung aber wirklich ausfällt, muss sich erst noch zeigen. Generell ist es aber ein guter Ansatz, dass Vodafone endlich eSIM auch für Prepaid Kunden in Angriff nimmt und damit steigt natürlich der Druck auf O2, diese Technik auch endlich für die O2 Freikarte anzubieten.

Vodafone D2 Prepaid Tarife im Vergleich – der Markt-Überblick

Vodafone D2 Prepaid Tarife im Vergleich – der Markt-Überblick – Vodafone vertreibt unter der Marke Callya die hauseigenen Prepaid-Karten. Daneben wurde mit der Marke otelo eine weiteres Tochterunternehmen gegründet das insbesondere den Markt der Prepaid Discounter bedient und Congstar (der Tochtergesellschaft der Telekom) Konkurrenz machen soll. Kunden haben damit die Wahl zwischen der originalen Callya Vodafone Prepaid Karte mit vielen Tarifoptionen und Rufnummernmitnahme oder der otelo Karte mit günstigeren Tarifen aber ohne die ganzen Zusatzangebote.

Neben den beiden „Hausmarken“ gibt es im Netz von Vodafone noch mehrere Discounter. Der bekannteste Anbieter dürfte sicherlich LIDL Connect sein – hier werden nicht nur Prepaid Karten sondern auch Datenflat angeboten. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Marken, die mittlerweile ihren Dienst im Vodafone Netz wieder eingestellt haben: so haben fast alle Drillisch Marken keine Vodafone Tarife mehr und BILDmobil wurde mittlerweile auch eingestellt. Es gibt also auch eine recht deutliche Fluktuation bei den Vodafone Prepaid Anbietern.

Die Netzqualität für das D2-Netz von Vodafone kann direkt auf der Netzausbaukarte von Vodafone* abgefragt werden (kostenlos).

Dazu gibt es mittlerweile auch LIDL Connect im Vodafone Netz. Das Unternehmen hatte von O2 zu Vodafone gewechselt und bietet nun als erster Drittanbieter auch LTE im Vodafone Netz. Man bekommt zwar maximal 25MBit/s und damit eher langsames LTE, aber zumindest ist dieser Vorstoß von LIDL ein Schritt in die richtige Richtung und damit erhöht sich natürlich auch der Druck auf die anderen 3G Prepaid Anbieter, ihre Tarife entsprechend aufzurüsten. Unabhängig von LTE bietet LIDL Connect einen reinen 9 Cent Tarif, der vor allem durch die zubuchbaren Tarifoptionen interessant wird. Unter anderem gibt es eine der billigsten Prepaid Allnet Flat auf dem Markt. Weitere D2 Prepaid Allnet Flat in diesem Netz:  LIDL Connect Prepaid Allnet | Vodafone Callya Allnet

Leider muss man aber auch festhalten, dass Vodafone bei den Features und der Technik in einigen Bereich kaum Weiterentwicklungen in den letzten Jahren hatte. So gibt es nach wie vor nur wenige Prepaid Tarife mit VoLTE, eSIM Prepaid steht gar nicht zur Verfügung und MultiSIM Karten gibt es als Prepaid Angebote auch nicht. Auch 5G ist im Vodafone Prepaid Segment noch kein Thema – das Unternehmen hat zwar die Laufzeittarife teilweie bereits frei geschaltet, aber bei den Prepaid Tarifen sieht es schlecht aus. UPDATE: Zumindest bei VoLTE gibt es Bewegung, denn Vodafone schaltet die eigenen Callya Prepaid Tarife mittlerweile dafür frei.

HINWEIS: Als Vorbereitung für die Netzabschaltung von 3G Mitte 2021 hat Vodafone fast alle Tarife mittlerweile auf LTE aufgerüstet. LTE max steht aber dennoch weiterhin nur bei den originalen Vodafone Tarifen zur Verfügung. Mittlerweile hat das D2 Netz kein 3G mehr, dafür ist auch bei den Prepaid Anbieter 4G mittlerweile Standard.

Aktuelle Deals rund um D2 Prepaid Sim

06.04.2022 – Ab morgen gibt es neben den normalen Prepaid Allnet Flat von Vodafone auch bei der Callya Digital Allnet Flatrate 3GB extra Datenvolumen bei Bestellung. Dazu verlost das Unternehmen unter allen Neukunden 10 OPPO Smartphones mit 5G. Alle Callya Freikarten Tarifen gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone*

Die aktuellen Vodafone D2 Prepaid Karten – Speed

Bei den Prepaid Anbietern im Vodafone Netz gibt es im Bereich der mobilen Datenübertragung eine ähnliche Zweiteilung wie auch bei den D1 Prepaid Tarifen. Vodafone selbst bietet für die eigenen Tarife bereits LTE an. Die Geschwindigkeiten sind hier sogar extrem hoch und liegen bei maximal 500MBit/s (aktueller Stand). Damit können die Callya Simkarten nicht nur LTE mit LTE max nutzen sondern sind derzeit die schnellsten Prepaidtarife auf dem deutschen Markt.

UPDATE: Seit September 2020 hat Vodafone die eigenen Prepaid Angebote auch mit 5G ausgestattet. Sie sind damit neben der Telekom die zweiten Prepaid Tarifen, die diesen Speed bekommen. Allerdings muss man dafür noch einen Aufpreis zahlen. 5G kostet in allen Tarife 2.99 Euro pro Monat. Ausnahmen sind die Callya Digital Tarife, hier ist mittlerweile die Nutzung von 5G kostenfrei mit dabei. Drittanbieter im Vodafone Netz haben aber weiter kein 5G.

Vodafone schreibt zu den Geschwindigkeiten:

Mit 750 MB Highspeed fürs Surfen in Deutschland (danach bis zu 32 kbit/s) – 4G|LTE Max mit bis zu 500 Mbit/s bei optimalen Bedingungen. Maximal erreichbare Bandbreiten 500Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Durchschnitt lt. Connect Test Ausgabe 1/2016 beträgt 27,25 Mbit/s im Download und 12,08 Mbit/s im Upload in Stadtgebieten. Max LTE ist in immer mehr Regionen verfügbar. Für die Nutzung im 4G|LTE-Netz benötigst Du ein 4G|LTE-fähiges Endgerät.

Anders sieht es bei den Drittanbietern im Vodafone Netz aus. Diese haben keinen Zugriff auf das gut ausgebaute Vodafone LTE Netz und liegen damit bei den Geschwindigkeiten deutlich unter den Werten, die man mit den originalen Vodafone Prepaidkarte erzielen kann.  So schreibt LIDL Connect beispielsweise zu den aktuellen möglichen Geschwindigkeiten:

Neukunden surfen ab dem 25.02.2021 mit einer max./beworbenen Bandbreite von 25 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload, ab Verbrauch des Datenvolumens 64 kbit/s im Up-/Download. Die individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Ihrem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle ab. Die Nutzung der LTE Bandbreite erfordert ein geeignetes 4G-fähiges Mobilfunkendgerät. Taktung 10 kB. Geschwindigkeitsanpassung für Bestandskunden innerhalb 96 Stunden verfügbar.

Ähnlich sieht es bei den anderen Anbietern im D2 Netz auch aus: die Geschwindigkeiten liegen maximalen bei 7,2 bis 25 Mbit/s und sind damit deutlich langsamer als die Callya Karten – der Faktor liegt hier teilweise im Bereich des 20fachen.

Wer oft und gerne im mobilen Internet surft, sollte daher in erster Linie zu den Callya Tarifen greifen. Der Geschwindigkeitsvorteil ist hier so deutlich, dass sich die anderen Anbieter im D2-Netz kaum noch lohnen. Wer dagegen weniger surft oder auch gar kein Internet benötigt, kann auch zu einem anderen Anbieter greifen und sich den Tarif aussuchen, der die günstigsten Konditionen für Gespräche und SMS bietet. Billigere Tarife findet man bei den O2 Prepaid Sim, aber dann sind auch die Geschwindigkeiten niedriger.

Wichtig: 5G steht auch bei Callya nur dann zur Verfügung, wenn man eine Datenoption oder eine Smartphone Option mit dazu bucht. 5G gibt es also nur, wenn man sich auf monatliche Kosten einlässt. Die kleinste Datenoption mit 5G kostet dabei 2.99 Euro im Monat – das ist der Mindest-Preis für die LTE Nutzung. Ausnahme ist Callya Digital, hier ist 5G direkt im monatlichen Paketpreis von 20 Euro mit enthalten.

Die APN Internet-Einstellungen im Vodafone Netz

Für den mobilen Internet-Zugang gibt es bei Vodafone verschiedenen Zugangsdaten und Zugangspunkte (APN), die man im Handy hinterlegen muss, damit das mobile Surfen mit dem Handy funktioniert. In der Regel werden diese Zugangsdaten dabei automatisch in den Geräten hinterlegt, wenn man die Karte in Betrieb nimmt. Das klappt aber nicht in jedem Fall und daher ist es notwendig, teilweise selbst aktiv zu werden und die Daten zu prüfen und unter Umständen auch zu korrigieren.

Die Einstellungen dazu findet man in der Regel im Bereich der mobilen Netzwerke und Zugangspunkt. Hier kann man entweder einen neuen Zugangspunkt mit den korrekten Daten einrichten oder aber bestehende Zugangspunkte korrigieren. Dazu sollte man folgende Daten verwenden:

Allgemeine APN

  • APN: web.vodafone.de
  • Proxy: Nicht festgelegt
  • Port: Nicht festgelegt
  • Nutzername: Nicht festgelegt
  • Passwort: Nicht festgelegt
  • Server: Nicht festgelegt
  • MMSC: Nicht festgelegt
  • MMS-Proxy: Nicht festgelegt
  • MMS-Port: Nicht festgelegt
  • MCC: 262
  • MNC: 02
  • Authentifizierungstyp: Keine
  • APN Typ: Internet

Für Datentarife, die per Websession abrechnen, gibt es einen speziellen Zugangspunkt. Man sollte daher diesen nutzen:

Websession

  • APN: event.vodafone.de
  • Proxy: Nicht festgelegt
  • Port: Nicht festgelegt
  • Nutzername: Nicht festgelegt
  • Passwort: Nicht festgelegt
  • Server: Nicht festgelegt
  • MMSC: Nicht festgelegt
  • MMS-Proxy: Nicht festgelegt
  • MMS-Port: Nicht festgelegt
  • MCC: 262
  • MNC: 02
  • Authentifizierungstyp: Keine
  • APN Typ: Internet

Quelle: APN Datenbank

Nach der Eingabe der Daten sollte man die Geräte nochmal neu starten. Nur dann werden die Zugangsdaten korrekt übernommen.

Wichtig: Teilweise gibt es bei einigen Discountern abweichende APN Zugangsdaten. Man sollte daher im besten Fall nochmal beim eigenen Anbieter prüfen, welche Daten dort in den FAQ zu den APN Einstellungen genannt werden.

Fazit zu den D2 Vodafone Prepaid Anbietern

Im Vodafone Netz findet man mit Callya derzeit die schnellste Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Leider gibt es diesen hohen Speed aber nicht bei allen Anbietern im Vodafone Netz generell sondern die Callya Karte ist hier eher die Ausnahme. Die anderen Simkarte im Vodafone Prepaid Bereich können leider nur langsames LTE und bisher kein 5G

Ansonsten bekommt man bei Vodafone einen sehr guten Netzausbau, der durchaus mit den D1 Prepaid Angeboten mithalten kann. Man bekommt also über die Vodafone Discounter günstigen Zugriff auf eine gute Netzqualität und die Callya Tarife direkt von Vodafone sind einer von zwei Prepaid Discounter mit 5G.

Vodafone D2 Servicenummer (Callya)

  • Guthabenstand: *100# (kostenlos)
  • Guthaben aufladen: *100*(Aufladecode)# (kostenlos)
  • Callya Kontomanager: 22044 (kostenlos)
  • OpenEnd starten: 12060 (kostenlos)
  • OpenEnd beenden: 12061 (kostenlos)

O2 Freikarte: Prepaid Allnet Flat weiterhin für 4.99 Euro

O2 Freikarte: 50% Rabatt auf die Allnet Flat im ersten Monat – Die 50% Aktion bei der kostenlose Sim von O2 gab es bereits im letzten Jahr und sie scheint sich bewährt zu haben, denn O2 hat diese neue Sonderaktion nun nochmal neu aufgelegt und setzt sie auch im April 2022 fort. Neue Kunden zahlen dabei im ersten Monat jeweils nur den halben Preis für die Allnet Flat und zwar für alle drei Varianten. Im billigsten Fall zahlen Kunden für die O2 prepaid Flat daher nur 4.99 Euro im ersten Monat. Am Grundprinzip der O2 Freikarte ändert sich dabei nicht – man kann die Handykarten weiter kostenlos bestellen, es gibt weder Kaufpreis, noch Versandkosten und auch keine Aktivierungsgebühr.

O2 schreibt selbst zur neuen Aktion:

Vom 01.03. bis einschließlich 24.05.2022 erhalten O2 my Prepaid Neukunden 50% in den ersten 4 Wochen ab Buchung. Angebot: 50% auf die Grundgebühr in den ersten 4 Wochen ab Buchung, Für O2 my Prepaid Neukunden im Tarif S, M oder L

Alle O2 my Prepaid Neukunden, die einen O2 my Prepaid Tarif S, M oder L buchen, profitieren automatisch in den ersten vier Wochen ab Buchung von der Aktion.Der Rabatt gilt ausschließlich für die ersten vier Wochen, danach gilt der Standard-Preis.

Der normale O2 my Prepaid Tarif ohne Grundgebühr und Mindestumsatz ist leider nicht mit in dieser Aktion enthalten, der Reduzierung der monatlichen Grundgebühr gibt es nur für die Prepaid Allnet Flat von O2 und auch nur im ersten Monat. Sollte man den Tarif aber danach zu teuer finden, kann man jederzeit wieder kündigen, eine längerfristige Vertragsbindung gibt es erfreulicherweise nicht.

Weiterhin 500MB kostenloses Datenvolumen über die App

Die Prepaid Allnet Flat können zusätzlich zum normalen Datenvolumen nochmal 500 Megabyte extra bekommen, wenn man die App nutzt. Das Gute dabei: die 500MB stehen jeden Monat extra zur Verfügung und erhöhen so das gebuchte Datenvolumen dauerhaft, wenn man immer wieder die O2 App nutzt. O2 schreibt selbst dazu:

Berechtigt sind die Tarife O2 my Prepaid S, M, L.
Kunden im jeweiligen Tarif können sich jeden Monat 500 MB extra Datenvolumen aktivieren.

Hinweis: Um den App Bonus buchen zu können, muss dein Prepaid-Tarif aktiv sein. Sollte dein Tarif inaktiv sein, lade bitte zuerst wieder genügend Guthaben zur Aktivierung deines gebuchten Tarifs auf. Anschließend kannst du den App Bonus buchen.

So holst du dir deine 500 MB extra Datenvolumen (Prepaid- und Vertragskunden): Deine gratis 500 MB findest du jeden Monat in der Mein O2 App unter „Angebote“.

Leider muss man immer erst eine Prepaid Allnet Flat buchen, um den Bonus zu bekommen. Die normale O2 Freikarte ohne Grundgebühr profitiert davon leider nicht. Dennoch sind im Prepaid Bereich die 500 MB gratis Datenvolumen das höchste Extra-Volumen, dass man kostenlos bekommen kann. Andere Prepaid Tarife bieten oft gar kein Extra dieser Art oder deutlich weniger Volumen.

Dazu bietet das Unternehmen weiter 25 Euro Guthaben Bonus, wenn man die alte Rufnummer mitbringt. Da aktuell nur nich 6,82 Euro für die Freigabe der alten Rufnummer berechnet werden dürften, kann man so kostenloses Guthaben mit zu den Karten bekommen.

Anonyme Sim Karten – so bekommt man Prepaid Tarife noch ohne Ausweis

Anonyme Sim Karten – so bekommt man Prepaid Tarife noch ohne Ausweis? – Der Bundesrat hat im Sommer 2016 den neuen sogenannten Anti-Terror-Gesetzen zugestimmt und damit auch grünes Licht für die Ausweispflicht für SIM-Karten gegeben. Die Übergangszeit ist mittlerweile verstrichen, so dass seit 01. Juli 2017 bei der Ausgabe von Prepaidkarten die Ausweisdokumente der Käufer erfasst werden. So will man verhindern, dass anonyme Karten auf den Markt kommen, die dann unter Umständen von Terroristen genutzt werden können. Zwar mussten bereits zuvor Name, Anschrift und Geburtsdatum von Prepaid-Kunden erhoben werden. Die Identitätsprüfung via Ausweis erfolgte jedoch meist nur sporadisch, so dass der Bundesinnenminister, Thomas de Maizière, damals beklagte:

Sie können heute unter dem Namen ´Donald Duck` ein Prepaid-Handy kaufen.

Mittlerweile sind diese Regelungen bereits seit mehreren Jahr in Kraft und der Kauf von Prepaidkarten hat sich damit deutlich verkompliziert, da man in der Regel noch einen Video-Ident durchlaufen muss oder zur Identifikation zur Post gehen muss (Postident). Viel Auswahl hat man aber nicht, alle normalen Prepaid Tarife im Vergleich nutzen die Ausweisprüfung. Viele Nutzer würden daher gerne diese Kontrollen umgehen, nicht, weil sie die Simkarte zu illegalen Zwecken nutzen wollen, sondern weil die Identifikation so komplex ist.

UPDATE: Bezahlung (auf Rechnung) an. Dabei gibt es kein VideoIdent und durch die Bezahlung per Paypal muss man auch keine Kontoverbindung anbieten. Es wird nur die Ausweisnummer abgefragt, aber nicht mit den Ausweisdokumenten abgeglichen. Die Verwaltung erfolgt dabei komplett über die jeweilige App: Freenet Funk (O2)* | Freenet Flex (D2)*

Wie erfolgt die Registrierung bei Prepaid Sim?

Damit der Besitzer eindeutig identifiziert ist, muss man beim Kauf einer Prepaid-SIM per Personalausweis, Video-Ident oder Post-Ident seine Identität nachweisen. Die Gesetzesgrundlage für die neue Ausweispflicht beim Prepaid-Karten-Kauf ist das Telekommunikationsgesetz (TKG) § 111. Im Einzelhandel –  also in Handyshops, Discountern, Kiosken oder Tankstellen – erhalten die Kunden die Prepaid-Karte gegen Vorlage des Personalausweises. Dieser kann für die Registrierung und spätere Aktivierung eingescannt werden. Es macht dabei keine Unterschied, ob man eine D1 Prepaid Sim, einen D2 Prepaid Tarif oder eine O2 Prepaidkarte nutzt – die gesetzliche Vorgaben müssen alle ANbieter erfüllen.

Beim Online-Kauf hat man die Wahl zwischen einer Video-oder Post-Ident. Bei der Videoidentifizierung verbindet sich der Käufer über den Video-Chat mit einem Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters. Anschließend hält man den Personalausweis in die Kamera, damit der Mitarbeiter die Daten aufnehmen beziehungsweise abgleichen kann. Bei dem Post-Ident-Verfahren erfolgt die Legitimation über eine Postfiliale. Man erhält nach einem  Vertragsabschluss den entsprechenden Post Ident-Coupon online zugeschickt. Diesen lediglich ausdrucken und damit zur nächsten Post gehen. Der Post-Mitarbeiter gleicht die Daten mit dem Personalausweis ab, nachdem beide Seiten unterzeichnet haben wird der Coupon direkt an den Prepaid-Anbieter versendet. Bei allen Registrierungen entstehen für den Kunden keine Mehrkosten. Zur besseren Veranschaulichung ist ein Tutorial-Video von Congstar eingebunden.

Wichtig dabei: Wer seine Prepaid-Karte noch vor dem 01. Juli gekauft hat, muss seine Ausweisdaten nicht nachträglich prüfen lassen. Bestehende Prepaid Tarife bleiben also weiter ungeprüft und damit sind Millionen von Prepaid Sim auf dem deutschen Markt aktuell noch anonym oder zumindest pseudonym. Bei der Umschreibung der Simkarten auf einen neuen Inhaber wird aber der Ausweis kontrolliert. Die Ausweispflicht gilt aber auch für Freikarten. Auch mit einer kostenlosen Sim kommt man also nicht um die Legitimation herum (zumindest wenn es sich um Prepaid Karten handelt).

Kann man dennoch eine Prepaid-Karte anonym kaufen?

Auf dem normalen Weg, im Shop oder Online-Shop der Mobilfunkanbieter, muss man sich definitiv mit einem gültigen amtlichen Ausweis identifizieren. Allerdings findet man diverse „Prepaid Karte anonym“-Angebote auf dem Online-Marktplatz ebay. Davon ist dennoch abzuraten. Letztlich hat man keine Garantie das die SIM-Karte auch funktioniert und ob die eigenen Daten beim Verkäufer sicher sind. Wenn man beispielsweise etwas im Kundenservice ändern möchte, geht das oft nur mit dem korrekten Inhaber-Daten. Wenn man diese nicht hat oder nicht mehr weiß, ist im Zweifel der komplette Tarif nicht mehr nutzbar.

Allgemein gilt, man sollte die SIM-Karte nicht an unbekannte Dritte weitergeben. Denn laut Gesetz trägt der Karteninhaber eine Mitverantwortung dafür, was mit der Karte passiert. Bei Verstößen – etwa wenn Dritte die Karte für die Planung einer Straftat nutzen – können rechtliche Konsequenzen drohen. Unabhängig davon werden Simkarten (auch bereits aktivierte) nach wie vor sehr oft auf Ebay angeboten und auch auch gekauft. Man findet diese dann meistens unter dem Hinweis „voraktiviert“ oder „gebraucht“. Man geht damit aber auch unter Umständen ein Risiko ein – sowohl als Anbieter als auch als Käufer, weil man die Herkunft und die Verwendung der aktivieren Simkarte nicht prüfen und sicherstellen kann. Auch tariflich bleibt bei diesen Varianten oft vieles unklar. Ist vielleicht direkt eine Prepaid Allnet Flat gebucht und hat der Tarif wirklich keine Laufzeit? Diese Form der Sim ist daher immer mit Risiko verbunden.

WICHTIG: Aktuell werden viele kostenlose Sim für Flüchtende aus der Ukraine verteilt. Diese Handykarten sind teilweise auch bei der Nutzung kostenlos, müssen aber dennoch per Ausweis/Pass freigeschaltet werden. Anonyme Sim Karten sind diese also auch nicht.

Postpaid ohne Laufzeit als Alternative

Dazu ist es mittlerweile merkwürdigerweise einfacher, einen Postpaid Tarif zu kaufen, denn dort muss kein Ausweis abgefragt werden. Damit sind diese Tarife anonyme als normale Prepaidkarten – unterscheiden sich aber bei den Konditionen gar nicht so sehr. Man muss aber auf jeden Fall ein Bankkonto hinterlegen. Wer also nicht zwangsläufig eine Prepaid Sim ohne Ausweis braucht, findet im Postpaid Bereich einige Alternativen ohne Laufzeit und Vertrag und Grundgebühr. Bei einigen Anbietern kann man mittlerweile auch per Paypal bezahlen – dann müssen noch weniger Daten hinterlegt werden.

UPDATE: Freenet Flex und Freenet Funk bieten neue appbasierte Tarife mit Paypal Bezahlung (auf Rechnung) an. Dabei gibt es kein Videoident und durch die Bezahlung per Paypal muss man auch keine Kontoverbindung anbieten. Es wird nur die Ausweisnummer abgefragt, aber nicht mit den Ausweisdokumenten abgeglichen. Die Verwaltung erfolgt dabei komplett über die jeweilige App: Freenet Funk (O2)* | Freenet Flex (D2)*

Es besteht jedoch die Möglichkeit eine ausländische Prepaid-Karte ohne Ausweis zu kaufen. Allerdings ist dies keine dauerhafte Lösung, denn die sogenannte Fair-Use-Policy beschränkt die Nutzung im EU-Ausland. Ein Betreiber kann zusätzliche Gebühren erheben, wenn sich ein Nutzer in einem Zeitraum von mindestens vier Monaten mehr im Ausland als im Land des SIM-Karten-Anbieters aufgehalten hat. Darüber hinaus verlangen immer mehr EU-Länder eine Ausweispflicht für Prepaid-Karten oder diskutieren deren Einführung. Eine Übersicht der aktuellen EU-Regelungen findet sich unter folgenden Link:

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Die Map ist mittlerweile oft down, daher hier nochmal als Text: Anonyme Sim findet man nach wie vor in Dänemark, Zypern, Estland, Lettland, Tschechien, Finnland, Litauen, Rumänien, Bulgarien, Andorra und Monaco.

Die rot hinterlegten Länder habe eine Ausweispflicht für Prepaid-Karten, die grün markierten Länder haben keine. Passende Simkarte (auch aus dem Ausland) findet man oft bei Ebay oder direkt in den Shops der jeweiligen Anbieter im Internet. Es gibt aber natürlich keine Garantie, dass die gesetzlichen Regelungen im Ausland dauerhaft so bleiben. Es kann also durchaus sein, dass auch dort ein Zwang zur Registrierung eingeführt wird.

Rechtliche Grundlage für die Identifikation von Prepaid Sim

§172 Telekommunikationsgesetz (geändert 2021)

Anbieter von im Voraus bezahlten Mobilfunkdiensten haben die Richtigkeit der nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 und 4 erhobenen Daten, sofern die Daten in den vorgelegten Dokumenten oder eingesehenen Registern oder Verzeichnissen enthalten sind, vor der Freischaltung zu überprüfen durch

1.Vorlage eines Ausweises im Sinne des § 2 Absatz 1 des Personalausweisgesetzes,

2.Vorlage eines Passes im Sinne des § 1 Absatz 2 des Passgesetzes,

3.Vorlage eines sonstigen gültigen amtlichen Ausweises, der ein Lichtbild des Inhabers enthält und mit dem die Pass- und Ausweispflicht im Inland erfüllt wird, wozu insbesondere auch ein nach ausländerrechtlichen Bestimmungen anerkannter oder zugelassener Pass, Personalausweis oder Pass- oder Ausweisersatz zählt,

4.Vorlage eines Aufenthaltstitels,

5.Vorlage eines Ankunftsnachweises nach § 63a Absatz 1 des Asylgesetzes oder einer Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung nach § 63 Absatz 1 des Asylgesetzes,

6.Vorlage einer Bescheinigung über die Aussetzung der Abschiebung nach § 60a Absatz 4 des Aufenthaltsgesetzes oder

7.Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- oder Genossenschaftsregister oder einem vergleichbaren amtlichen Register oder Verzeichnis, der Gründungsdokumente oder gleichwertiger beweiskräftiger Dokumente oder durch Einsichtnahme in diese Register oder Verzeichnisse und Abgleich mit den darin enthaltenen Daten, sofern es sich bei dem Anschlussinhaber um eine juristische Person oder Personengesellschaft handelt.

Jetzt online: Vodafone Freikarte bekommt 3 Gigabyte extra Datenvolumen

Jetzt online: Vodafone Freikarte bekommt 3 Gigabyte extra Datenvolumen – O2 hat zur eigenen O2 Freikarte gerade erst eine sehr interessante Sonderaktion mit deutlichem Rabatt gestartet und Vodafone reagiert nun darauf und erhöht ab 7. März das Datenvolumen zur Prepaid Freikarte von Vodafone. Für die Prepaid Allnetflat des Unternehmens gibt es dann 3 Gigabyte extra Datenvolumen für Neukunden. Das extra Datenvolumen ist allerdings befristet und es gibt diesen Deal nur in den ersten 3 Monaten nach dem Vertragsabschluss. Danach steht nur das reguläre Datenvolumen der kostenlosen Sim Karte zur Verfügung.

UPDATE: Die Sonderaktion ist mittlerweile online und Neukunden können vom extra Datenvolumen und dem Gewinnspiel profitieren.

Das Unternehmen schreibt zu den Tarifdetails der neuen Aktion:

  • Vermarktungsstart: 07.03.2022
  • Aktionszeitraum: 07.03.2022 – 18.04.2022
  • Neukundenaktion
  • Gilt für CallYa Allnet Flat S, CallYa Allnet Flat M und CallYa Digital
  • Gilt für die ersten drei Basispreis Abbuchungen (höchstens 6 Monate)
  • Aktionspreis: Hier gelten die reguläre Preise des gewählten Tarifes
  • Kein Online-Vorteil, Startguthaben oder andere Vorteile
  • Alle Callya Freikarten Tarifen gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone*

Daneben verlost Vodafone unter allen Neukunden, die sich im Aktionszeitraum anmelden auch noch ein neues OPPO 5G Smartphone. Damit kann man die 5G Fähigkeiten der Vodafone Freikarte nutzen, allerdings muss man dann erst die 5G Option dazu buchen, die nochmal 2.99 Euro extra im Monat kostet. Man kann das OPPO natürlich auch im normalen 4G/LTE Netz nutzen.

Alle Callya Freikarten Tarifen gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone*

100MB gratis für die Prepaid Allnet Flat von Vodafone

Vodafone bietet derzeit das sogenannte App-Geschenk auch für die Prepaid Freikarte an. Man kann damit im Monat 100MB extra bekommen, wenn man die App des Unternehmens für die Verwaltung des Tarifs nutzt. Die 100MB Datenvolumen werden auch direkt über die App gebucht und die Nutzung und auch die Installation der App ist kostenfrei.

Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

Dein App-Geschenk gilt für 4 Wochen ab dem Tag der Buchung. Die kostenlosen 100 MB kannst Du im 4G|LTE-Netz nutzen – auch im EU-Ausland. Hast Du Dein Inklusiv-Volumen und das App-Geschenk verbraucht, surfst Du nur noch mit höchstens 32 kbit/s. Restliche Highspeed-MB verfallen mit Ablauf der 4 Wochen. Danach kannst Du Dein App-Geschenk wieder neu über die MeinCallYa-App aktivieren. Die Aktion gilt für alle CallYa-Kunden mit den Tarifen CallYa Smartphone Special, CallYa Smartphone Allnet Flat, CallYa Smartphone International und CallYa Digital. Wir behalten uns vor, das App-Geschenk jederzeit einzustellen.

Diese App Geschenk gilt allerdings leider nicht direkt für Callya Freikarte von Vodafone im Grundtarif, sondern nur für die größeren Prepaid Allnet Flat. Die Callya Classic Angebot sind ausgenommen. Man muss also immer eine Sim mit einer gebuchten Smartphone Option nutzen um davon zu profitieren.

Hat man den richtigen Tarif ist es aber durchaus sinnvoll, die 100 MB extra zu nutzen, denn die App kostet selbst nichts und bietet einige interessante Funktionen, die man sonst nur über den Kundenbereich im Netz bekommen würde. Im Vergleich der Prepaid Freikarten muss man allerdings sagen, dass die 100MB doch eher wenig sind. Andere Anbieter haben da mittlerweile deutlich aufgerüstet – O2 bietet beispielsweise für die eigenen Prepaid Tarife mittlerweile zu vergleichbaren Konditionen 500MB Datenvolumen an. Auch bei der Telekom gibt es mehr Datenvolumen, teilweise sind hier bis zu 1GB monatliches Volumen kostenfrei möglich. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch Vodafone hier nachrüstet und etwas mehr Freivolumen bietet.

Penny Mobil: 30 GB Datenvolumen extra für neue Kunden des D1 Prepaid Discounters

Penny Mobil: 30 GB Datenvolumen extra für neue Kunden des D1 Prepaid Discounters – Penny Mobil hat für das Frühjahr wieder eine neue Sonderaktion gestartet und bietet zu den Prepaid Tarifen des Discounters nun extra Datenvolumen. Je nachdem, welche Tarif man bucht gibt es bis zu 10 Gigabyte Datenvolumen extra. Die Aktion startet heute und läuft noch bis zu 27. Februar, wer sich dafür interessiert, sollte also recht schnell buchen.


Das Unternehmen schreibt selbst zu der neuen Sonderaktion:

… mit insgesamt 30 GB mehr Datenvolumen in den Frühling: Neukunden des Mobilfunkangebots von Penny Mobil erhalten bei Aktivierung der Prepaid Tarife Smart, Smart Plus oder Smart Max im Zeitraum vom 21. Februar bis zum 27. Februar 2022 insgesamt 30 GB mehr Datenvolumen. Das Datenplus wird über drei Datenpässe in Höhe von jeweils 10 GB bereitgestellt, ein Datenpass ist 31 Tage gültig. Damit stehen beispielsweise Neukunden des Tarifs Smart Max in den ersten drei Zeiträumen jeweils 22 GB Datenvolumen (statt 12 GB) zur Verfügung. …

Leider gibt es diesen Deal nicht für Bestandkunden. Dazu werden nur die Prepaid Allnet Flat mit Datenvolumen versorgt, die anderen Tarife des Discounter erhalten diese Sonderaktion nicht. Die Preise sehen dabei derzeit wie folgt aus:

  • Prepaid Smart: 13 GB Datenvolumen (statt 3 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 7,99 EUR / 4 Wochen
  • Prepaid Smart Plus: 16 GB Datenvolumen (statt 6 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 12,99 EUR / 4 Wochen
  • Prepaid Smart Max: 22 GB Datenvolumen (statt 12 GB) mit LTE 25 inkl. Allnet- und SMS-Flat für 19,99 EUR / 4 Wochen

Auch die anderen D1 Prepaid Angebote von Drittanbieter wie Congstar oder ja!mobil profitieren nicht von dieser Aktion, die 3×10 Gigabyte Datenvolumen gibt es so nur direkt bei den Prepaid Karten von Congstar.

Netzclub Freikarte bekommt Tarifoptionen spendiert

Netzclub Freikarte bekommt Tarifoptionen spendiert – Von der O2 Marke Netzclub hatte man nach dem Relaunch lange nichts gehört, aber nun gibt es Neuerungen, denn das Unternehmen bietet nun auch die Möglichkeit, weitere Tarifoptionen zur Netzclub Freikarte zu buchen. Grundsätzlich gibt es zur kostenlosen Sim weiter 200 Megabyte gratis Datenvolumen mit Werbefinanzierung, aber man kann nun auch größere Tarife buchen, wenn man mehr Datenvolumen braucht. Dabei sind insgesamt nun bis zu 12 Gigabyte Datenvolumen verfügbar. Es gibt auf der Webseite nun auch eine Handy-Shop, man kann also auch passende Smartphones zum Tarif buchen.

Generell haben sich die Grundbestandteile des Netzclub Freikarten Tarifes nicht geändert:

  • Gratis Prepaid-SIM ohne Vertragsbindung
  • Alle 4 Wochen 200 MB werbefinanziertes LTE-Highspeed-Datenvolumen
  • Keine Versandkosten
  • Kein Mindestumsatz
  • 25€ Bonus bei Mitnahme der alten Rufnummer – Bonusguthaben kann nur gewährt werden, wenn der abgebende Anbieter nicht zur Telefónica-Gruppe gehört.
  • direkt zum Netzclub Tarif*

Die neuen Tarifoptionen sehen wie folgt aus:

  • Basic 200 MB          0,00 €                                           
  • Light 500 MB          4,99 €       
  • Smart 3 GB              7,99 €                         
  • Smart 6 GB           12,99 €           
  • Smart 12 GB          17,99 €
  • direkt zum Netzclub Tarif*

Falls diese Tarife bekannt vorkommen, ist das durchaus kein Zufall, denn es sind die Standard-Konditionen, die man auch bei den anderen o2 Netz Discountern die ALDI Talk oder der O2 Freikarte findet. o2 hat hier also die bereits bekannte Tarifstruktur der Prepaid Angebote auf Netzclub erweitert. Dies gilt auch für Bestandkunden. Im Kundenbereich kann man die neuen Optionen ebenfalls buchen.

Etwas schade dagegen: wirkliche Modernisierungen und Neuerungen wurden am Netzclub Tarif leider nicht vorgenommen. 5G Prepaid TarifePrepaid bietet Netzclub leider nach wie vor nicht, aber der LTE Speed wurde zumindest leicht auf 25MBit/s angehoben. eSIM und MultiSIM gibt es leider auch weiter nicht und auch Prepaid Allnet Flat findet man bei Netzclub aktuell nicht.

Das Kleingedruckte ist aber weiter sehr übersichtlich:

Kein Paketpreis. Laufzeit 28 Tage. Jede Min (Taktung 60/60) oder SMS für Inlandsverbindungen/ -SMS innerhalb Deutschlands sowie aus dem EU-Ausland in die EU ohne Sonderrufnummern und Mehrwertdienste 9 ct. Enthält 200 MB/ Abrechnungszeitraum mit einer geschätzten maximalen Geschwindigkeit von bis zu 25 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload, danach mit bis zu 64 kbit/s im Up- und Download (Taktung 10 kB) zur EU-weiten Nutzung. Die tatsächlich und durchschnittlich erreichte Geschwindigkeit kann davon abweichen und ist u.a. abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Nicht genutztes Datenvolumen ist nicht übertragbar. Kündigung jederzeit zum Ende der Laufzeit möglich, sonst automatische Verlängerung. Mindestalter 16 Jahre.

Prepaid Partnerkarten – kostenlos und günstig mit dem Partner in Kontakt bleibe

Prepaid Partnerkarten – kostenlos oder zumindest günstig mit dem Partner in Kontakt bleiben – Die Idee ist an sich schon älter: mit einem bestimmten Menschen, einem Freund oder Ehepartner billiger telefonieren als mit dem Rest der Mobilfunkgemeinde. Mittlerweile gehen diese Konzepte sogar weiter und bieten an, untereinander komplett kostenfrei in Kontakt zu bleiben. Das wird auf verschiedene Weisen realisiert: bei einigen Anbietern sind Gespräche (und teilweise auch SMS) zu eigenen Kunden kostenfrei, andere Anbieter haben gleich das gesamte eigenen Netz als gratis Verbindungsziel im Angebot und bei anderen Discountern gibt es wenigstens eine Wunschrufnummer, mit der man mit einem Partner kostenfrei in Kontakt bleiben kann.

Darüber hinaus unterscheiden sich die Tarife natürlich noch durch die Kosten und die Höhe der Gebühren untereinander. Wir haben hier im Artikel einen Überblick zusammen gestellt, welche Partner-Angebote es im Prepaid Bereich nicht gibt. Leider muss man aber auch sagen, dass die Partnertarife seit einigen Jahren nicht mehr im Fokus stehen. Gab es früher noch einige Anbieter, die auf dieses Konzept gesetzt haben, sind mittlerweile nur noch wenige ausgesuchte Angebote übrig geblieben und es ist nicht wirklich sicher, wie es in Zukunft weiter gehen wird. In vielen Fällen setzen die Anbieter mittlerweile auf Allnet Flat mit Prepaid Abrechnung. Diese sind aber nach wie vor teurer als die bisherigen Partnerkarten, stellen aber dennoch eine gute Option dar wenn man neben den Gesprächen auch Internet-Datenvolumen braucht.

TIPP: Wer Prepaid Allnet Flat nutzt, braucht sich auch über die Gespräche mit dem Partner keine Gedanken zu machen, da dann in er Regel alle Gespräche kostenfrei sind (mit Ausnahme des Auslandes). Details dazu haben wir hier zusammengestellt: Prepaid Vergleich

Die Telekom Prepaid Karte MagentaMobil Prepaid

Die Telekom hat 2015 die Prepaid Tarife des Unternehmens stark überarbeitet und bietet die Simkarten mittlerweile unter der Bezeichnung MagentaMobil Prepaid an. Dabei wurden gleich zwei Features integriert, die für Partnerkarten sehr interessant sind:

  • alle Gespräche und SMS in gesamte Telekom Netz (auch zu Discountern wie Congstar) sind kostenfrei
  • alle Gespräche zu einer frei wählbaren Festnetz-Nummer sind kostenfrei (sogar aus dem EU Ausland) und man kann diese Nummer auch ohne Guthaben auf der Prepaidkarte anrufen

Es gibt aber auch einen Nachteil, denn die Telekom Prepaidkarte hat als eine der wenigen Prepaidkarten in jedem Fall eine Grundgebühr. Diese beträgt zwar nur 2.95 Euro monatlich, wird aber mindestens für jede Karte fällig. Man zahlt für diese Partnertarif also in jedem Fall 5.90 Euro, wenn man zwei Nutzer damit ausrüsten will. Dafür bekommt man aber nicht nur kostenlose Gespräche zum Partner oder der Familie, sondern alle Verbindungen (und damit auch SMS) ins Telekom Netz sind inklusive. Bei anderen D1 Prepaid Angeboten gibt es das leider nicht. Die Tarifdetails dazu findet man direkt bei der Telekom*.

Partnertarif bei ALDI Talk

ALDI Talk (mittlerweile im O2 Netz angesiedelt) hat nach wie vor einen Partnertarif als Grundtarif im Angebot, mit dem man zu anderen Kunden von ALDI Talk besonders preiswert telefonieren kann. Gespräche und SMS kosten in diesem Fall nur 3 Cent. Dafür zahlt man aber in alle anderen Netze immerhin 11 Cent und das ist deutlich teurer als bei der Konkurrenz. Alternativ gibt es auch einen Community Option, die man wie bei BILDmobil für 2.99 Euro zum Vertrag buchen kann. Dafür bekommt man:

  • Telefon-Flatrate zu ALDI TALK
  • SMS-Flatrate zu ALDI TALK

Von der Reichweite her gelten die Partnertarife des Unternehmens aber leider eben auch nur zu anderen eigenen Kunden und nicht ins gesamte O2-Netz. Das bedeutet, das ALDI Talk auch nicht an die Reichweite der Telekom Prepaidkarte bei den Partneroptionen heran kommt. Prinzipiell ist damit die MagentaMobil Prepaid Karte damit an sich die beste Empfehlung in diesem Bereich. Nur falls das Telekom Netz nicht genutzt werden kann, weil eventuell der Ausbau vor Ort schlecht ist, sollte man zu einem der anderen beiden Anbieter greifen. Die kompletten Tarifdetails gibt es hier.*

BILDmobil – die Community Flatrate für Partnerkarten

UPDATE: mittlerweile hat auch BILDmobil die Vermarktung eingestellt und die neuen BILDconnect Tarife bieten keine Partner-Option mehr. Man kann die bestehenden BILDmobil Tarife aber weiter nutzen.

Die BILDmobil Prepaidkarte bietet ein ähnliches Konzept wie MagentaMobil Start. Das Unternehmen bietet die sogenannte Community-Flatrate an, eine Option, die man zur Prepaidkarte buchen kann und mit der dann alle Gespräche und SMS zu allen anderen BILDmobil Kunden kostenfrei sind. Das Unternehmen schreibt dazu im Kleingedruckten:

BILDmobil Community-Flatrate  – Buchung der Tarifoption nur mit bestehendem BILDmobil-Prepaidvertrag. Die Mindestlaufzeit für die BILDmobil-Flatrate beträgt 30 Tage. Sie verlängert sich automatisch um weitere 30 Tage, wenn sie nicht mit einer Frist von 3 Tagen zum jeweiligen Laufzeitende gekündigt wird. Bei Zahlung per Guthabenkonto wird die BILDmobil-Flatrate automatisch gekündigt, wenn zum Zeitpunkt der Verlängerung nicht genügend Guthaben auf Ihrem Guthabenkonto vorhanden ist. Der Versand kostenloser SMS hat ausschließlich Gültigkeit für innerdeutsche SMS zu anderen Kunden im BILDmobil Prepaid-Tarif. Das kostenfreie Telefonieren gilt für innerdeutsche Mobilfunkgespräche zu anderen Kunden im BILDmobil Prepaid-Tarif.  Weitere Infos und Preise, auch für Nutzung im EU-Ausland und anderen Ländern, lt. BILDmobil Preisliste.

Solche Community Optionen müssten dann ebenfalls für alle Partnerkarten gebucht werden. Dabei entstehen pro Karte Kosten von 2.99 Euro im Monat, diese Option ist damit sogar noch etwas teurer als bei den Tarifen der Telekom. Dazu gibt es hier nicht den Vorteil, dass man ins gesamte Vodafone Netz kostenlose Gespräche führen kann – die Partnerverbindungen beschränken sich explizit auf andere Kunden von BILDmobil.

Ältere Tarife (nicht mehr zu haben aber noch nutzbar)

So kostet bei Klarmobil im 14-Cent-Tarif die Gesprächsminute zu anderen Klarmobil-Kunden nur 4 Cent. Callmobile verlangt im Clever3 Tarif für die Minute sogar nur 3 Cent. Das alles ohne monatliche Grundgebühr oder eine Vertragslaufzeit.

Zusätzlich erlaubt der Community-Tarif nicht nur günstige Gespräche zum Partner sondern auch zu anderen Teilnehmern. Stattet man beispielsweise die Familien mit Callmobile Karten aus, kann man bereits für das Startguthaben von 10 Euro mehr als 300 Minuten mit der Verwandtschaft telefonieren.

Wer jeden Tag mit dem Partner telefoniert, hat allerdings auch mit diesen Tarifen recht hohe Kosten. Jeden Tag eine Stunde telefonieren würde auch bei Callmobile stolze 54 Euro monatlich ausmachen. Dafür gibt es aber bei diversen Anbietern Flatrates für genau solche Gespräche.

So gibt es bei Congstar die Community Flatrate zu allen Congstar Kunden für 4.99 Euro im Monat. Hat der Partner ebenfalls eine Congstar Karte kann man mit ihm kostenlos telefonieren so lange man will. Klarmobil, Simply und Callmobile bieten ebensolche Community-Flatrates an, hier telefoniert man für um die 3.95 Euro im Monat kostenlos mit allen anderen Kunden des gleichen Anbieters.

Die ursprüngliche Partnerkarten

Dazu gibt es die sogenannten Partner-Karten, zwei Simkarten, die in der Regel zusammen erworben werden und die untereinander besonders günstig, manchmal sogar ganz umsonst telefonieren.

So gibt es bei O2 zum Beispiel die Duo-Pakete mit denen man untereinander für nur 3 Cent telefonieren kann. Je nach Tarif fallen dafür aber 10 Euro oder mehr monatliche Grundpreis an. Bei T-Mobile gibt es zwar keine günstigeren Tarife, die sogenannten Combicards für Partner sind dafür im monatlichen Grundpreis billiger.

Besonders von Vorteil: Auch bei diesen Flatrates gibt es keine langjährige Mindestvertragslaufzeit. In der Regel kann man monatlich wechseln.