Vodafone: kostenloses 5G zur Callya Digital Freikarte

Vodafone: kostenloses 5G zur Callya Digital Freikarte – Vodafone hatte den Callya Digital Tarif erst vor wenigen Wochen mit dem Callya Digital Light Tarif ergänzt und nun gibt es bereits das nächste Update: als Sonderaktion gibt es derzeit zum normalen Callya Digital Tarif die 5G Nutzung kostenfrei mit dazu. Die kostenlosen Prepaid Sim lassen sich normalerweise nur gegen Aufpreis von 2.99 Euro/4 Wochen mit 5G aufrüsten. Ab sofort entfallen diese zusätzlichen Kosten. Vodafone integriert damit 5G kostenlos im Prepaid Tarif und man bekommt die 15 Gigabyte Datenvolumen pro Monat nun auch mit 5G Speed. Die anderen Tarife der Callya Freikarte profitieren davon aber leider nicht, diese Neuerung bezieht sich nur auf die Callya Digital Tarife und selbst der neuen Callya Digital Light Tarif ist davon ausgeschlossen. Callya Digital ist damit der ersten Prepaid Tarif auf dem deutschen Markt, der kostenloses 5G mitbringt (mehr dazu: 5G Prepaid Tarife).

Vodafone schreibt selbst zu dieser Neuerung:

Ab sofort ist 5G fester Bestandteil im Tarif CallYa Digital. Das gilt auch für alle Bestandskunden. Diese werden im Laufe des Tages für 5G freigeschaltet und können mit einem 5G-fähigen Smartphone dann an immer mehr Orten noch schneller surfen. Wer bereits zuvor die 5G-Option gebucht hatte, muss jetzt nichts mehr dafür zahlen. Mit satten 15 Gigabyte bringt der CallYa Digital nicht nur ein enorm großes Datenpaket fürs ausgiebige Highspeed-Surfen mit. Der attraktive Basispreis von 20 Euro alle vier Wochen macht ihn auch zum ersten Prepaid 5G-Tarif für die breite Masse.

Wie bei den anderen Vodafone Freikarten gibt es bei Callya Digital keinen Kaufpreis und keine Versandkosten. Das Unternehmen berechnet auch keine Aktivierungsgebühr für die Tarife. Man zahlt also nur die monatlichen 20 Euro für die Allnet Flat mit kostenlosen Gesprächen und SMS in alle Netze sowie der 15 GB 5G Datenflatrate.

Um die 5G Möglichkeiten der Callya Digital Tarife aber richtig nutzen zu können, benötigt man noch einige Voraussetzungen. So muss das Smartphone bereits 5G-fähig sein und daher diese neue Technik unterstützten. Das ist bei den meisten neueren Modelle im oberen Preisbereich der Fall, vor allem bei älteren und günstigen Geräten wird aber oft nur 4G/LTE unterstützt. Daneben muss Vodafone auch bereits das 5G Netz in der eigenen Region ausgebaut haben. Das kann man auf der Vodafone Netzausbaukarte prüfen – nur wenn dort 5G Netzausbau angezeigt wird, profitiert man auch von den 5G Möglichkeiten der Callya Digital Tarife. Falls nicht wird maximal mit LTEmax Speed im 4G/LTE Netz von Vodafone gesurft.

Was ist anders bei den Callya Digital Tarifen?

Vodafone spricht bei den Callya Digital Tarifen von einer neuen Art von Mobilfunk-Tarifen, weil diese weitgehend über die App verwaltet werden und so besser direkt durch die Kunden steuerbar sind als die anderen Handytarife und Prepaid Karte von Vodafone. Folgende Optionen werden direkt über die App von Callya Digital verwaltet:

  • Deinen Datenverbrauch sehen
  • Weitere Optionen buchen oder deaktivieren
  • Den automatischen Bankeinzug pausieren und wieder aktivieren
  • Den Tarif pausieren und wieder aktivieren
  • Unseren Service-Chat per SMS oder WhatsApp unter 0172 200 02 29 nutzen
  • Deinen Tarif einsehen
  • Auf unsere FAQs und interaktive Anleitungen zugreifen
  • Die Netzabdeckung prüfen
  • Netzstörungen melden

Daneben bietet Callya Digital auch einen Kundenservice per WhatsApp an, die normalen Support-Nummern können nicht genutzt werden. Man sollte also im besten Fall auch WhatsApp nutzen, wenn man den Tarif buchen will.

Prepaid Jahrespakete – diese Angebote gibt es auf dem Markt

Simkarten

Prepaid Jahrespakete – diese Angebote gibt es auf dem Markt – Prepaid Angebote haben in der Regel nur eine kurze Laufzeit und selbst die Prepaid Flatrates und Optionen werden in der Regel nur für 28 oder 30 Tage fest gebucht. Es gibt aber auch eine Ausnahme: die Jahrespakete und Jahresflatrates, die man bei immer mehr Anbietern findet.

Das grundsätzliche Prinzip ist dabei immer gleich: man zahlt heute und kann dann das jeweilige Angebote für 12 Monate nutzen, ohne das man erneut zahlen müsste. Man bucht die Flatrate oder das Paket daher für ein ganzes Jahr – zahlt aber nur einmal. Der Preis für ein Prepaid Jahrespaket ist natürlich höher als bei einer Monatsflatrate im Prepaid Vergleich, eine automatische Verlängerung gibt es aber nicht. In der Regel kann man aber manuell nach einem Jahr erneut buchen, wenn man die Flatrate weiter nutzen will.

Unterschiede gibt es im Detail. Beim Speed sind beispielsweise sehr große Unterschiede zu finden und auch bei der Art der Abrechnung. Bei ALDI kann man das Datenvolumen sofort aufbrauchen, bei den anderen Anbietern wird es monatlich zugeteilt. teilweise sind bereits Prepaid Allnet Flat (mit kostenlosen Gespräche und SMS) enthalten, teilweise gibt es nur Freiminuten und Freieinheiten. Die Jahrespakete sind derzeit also trotz des gleichen Namens recht verschieden.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, welche Angebote es für Jahresflatrates bereits auf dem Markt gibt und auch, welche Unterschiede und Vorteile es zu normalen Prepaid Tarifen gibt.

HINWEIS: Die Prepaid Jahresflat eignen sich auch gut als Prepaid Tarife für Rentner und Senioren. Durch die Buchung pro Jahr ist der Aufwand gering und sehr übersichtlich.

Die O2 Prepaid Jahrespakete

O2 bietet aktuell gleich zwei Prepaid Jahrespakete an: eine Datenflat für ein komplettes Jahr mit 30 Gigabyte Datenvolumen für 49.99 Euro und eine Allnet Flat auf Jahresbasis mit kostenlosen Gesprächen und SMS sowie 12 Gigabyte Datenvolumen für 69.99 Euro. Beide Angebote haben eine feste Laufzeit von 365 Tagen und werden direkt am Start bezahlt. Weitere Kosten gibt es nur, wenn man mit dem Datenvolumen nicht auskommt und weitere Volumen nachbuchen muss. Eine Kündigung ist bei diesen Jahresflatrates auch nicht notwendig, die Jahrespakete enden direkt nach 365 Tagen und verlängern sich nicht automatisch. Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Das „Alles-drin“-Jahrespaket besteht aus 12 GB Highspeed-Datenvolumen und einer Allnet-Flat für Telefonie und SMS und ist ab dem 24. November erhältlich. Mit dem Smartphone-Jahrespaket können O2 Prepaid-Kunden an 365 Tagen im Jahr für einmalig 69,99 Euro flexibel telefonieren und surfen.1 Es steht direkt nach der Einmalzahlung zur Verfügung. Das Datenvolumen lässt sich bei voller Kostenkontrolle über das gesamte Jahr verteilen. Zwei attraktive Bundles mit dem Samsung Galaxy A20e für nur 149,99 Euro2 oder mit dem Xiaomi Redmi 9A für einmalig 119,99 Euro3 ergänzen das Angebot.

Die Prepaid Angebote zum Jahrespaket von O2 sind durchaus interessant, denn Prepaid Handys gibt es nur noch selten bei den meisten Anbietern. Allerdings bietet auch o2 nur günstige Geräte zum Prepaid Jahrespaket an, wer Topnahdy will muss diese weiter selbst kaufen oder über einen normalen Handyvertrag finanzieren.

Die Tarifdetails: O2 Prepaid Jahrespakete*

Prepaid Jahrspaket von EDEKA Smart

Die EDEKA Smart Jahresflatrate ist noch relativ neu und das Unternehmen war der erste Prepaid Anbieter, der diese Tarifform im Telekom Netz angeboten hat – bei anderen D1 Prepaid Discountern findet man so etwas aber mittlerweile auch, die Unternehmen haben hier recht schnell nachgezogen. EDEKA Smart hat aber einen Vorteil, den es bei andere D1 Prepaid Tarifen nicht gibt: man kann mit LTE max. surfen. So schnell sind sonst nur die originalen Prepaid Tarife der Telekom und das ist ein echter Vorteil im Vergleich zu den anderen Discountern in diesem Netz. 5G gibt es aber leider bei EDEKA Smart bisher noch nicht.

Die Tarifkonditionen sehen dabei wie folgt aus:

  • 2 GB LTEmax Highspeed-Datenvolumen im besten Telekom Mobilfunknetz
  • 200 Freiminuten in alle dt. Netze
  • Flat (Min. + SMS) ins dt. Telekom Mobilfunknetz.
  • HotSpot Flat an allen dt. Telekom HotSpot
  • 92,56 Euro einmalig für das gesamte Jahr

Die Realisierung erfolgt allerdings etwas umständlich über zusätzliches Guthaben. Man bekommt also an sich einen normalen Tarif von EDEKA smart und dazu das passende Guthaben, um diesen Tarif ein Jahr nutzen zu können. Die Zuteilung des Guthabens erfolgt dabei über Voucher, die man einlösen muss.

Für 59.95 Euro gibt es noch ein weiteres Prepaid Jahrespaket bei EDEKA Smart. Dieses beinhaltet allerdings nur 1GB Datenvolumen im Monat und nur 100 Freieinheiten in alle Netze. Allerdings werden die Einheiten hier nicht monatlich zugeteilt, sondern stehen sofort komplett zur Verfügung – auch die 12 GB Datenvolumen sind sofort nutzbar. Man sollte sich bei diesem Jahrespaket die Nutzung gut einteilen, sonst ist vor allem das Datenvolumen recht schnell verbraucht. Wie man Limits im Handy setzt um den Datenverbrauch zu kontrollieren haben wir hier beschrieben: Handy-Limit einrichten

Die Tarifdetails dazu findet man direkt bei EDEKA Smart*.

Prepaid Jahrespaket der Telekom

Seit 15. September 2020 gibt es auch direkt bei der Telekom eine passende Jahresflatrate. Diese kostet wie bei den anderen Anbietern auch knapp 100 Euro, beinhaltet aber keine komplette Prepaid Allnet Flatrate, sondern 200 Freieinheiten für Gespräche und SMS in alle Netze. Daneben gibt es jeden Monat 2 Gigabyte Datenvolumen, so dass die Flatrate insgesamt auf 24GB Datenvolumen für das gesamte Jahr kommt.

Als Besonderheit kann bei der Telekom Jahresflatrate auch 5G nutzen. Ohne Aufpreis steht bereits 5G zur Verfügung – zumindest wenn man ein passendes Handy hat und das 5G Netz vor Ort bereits vorhanden ist. Das ist eher selten, denn 5G Prepaid Tarife arbeiten normalerweise mit Aufpreis (wenn sie überhaupt angeboten werden). Dazu kann man diese Jahresflat auch als mit eingebauten Simkarten nutzen, die Telekom Prepaid Angebote unterstützen eSIM in allen Varianten.

Die Telekom schreibt selbst zu den weiteren Details der Flatrate:

Eine HotSpot Flat ist ebenfalls im Tarif enthalten. Sie ermöglicht den kostenlosen WLAN-Zugang an allen deutschen Telekom HotSpots. Sind die Inklusivleistungen des Tarifs aufgebraucht, telefonieren Kunden für 9 Cent die Minute weiter. Ebenfalls 9 Cent werden je SMS berechnet. Im EU-Ausland sind die inkludierten Tarifleistungen ohne Mehrkosten wie im Inland nutzbar. In der Schweiz nutzen Reisende ebenfalls das Datenvolumen wie in Deutschland. 

Die Tarifdetails dazu findet man direkt bei der Telekom*.

Die Kosten für dieses Angebot liegen bei 97,43 Euro pro Jahr und damit bei 8,11 Euro monatlich. Das ist vergleichsweise billig für eine D1 Prepaid Simkarte mit diesen Leistungen. Dazu bieten Telekom und EDEKA Smart derzeit die schnellsten Jahresflatrates im Prepaid Bereich. Beide Angebote haben LTE max und Speed bis zu 300MBit/s. 5G kann aber aktuell nur die Telekom bieten und da es ohne Aufpreis mit enthalten ist, sollte man diese Chance auch nutzen (passendes Smartphone und 5G Netzausbau an der eigenen Adresse vorausgesetzt). Ohne 5G nutzt das Telekom Prepaid Jahrespaket das LTE Netz der Telekom.

Die Tarifdetails dazu findet man direkt bei der Telekom*.

Prepaid Jahrespaket von ALDI Talk (aktionsweise)

ALDI Talk war einer der Vorreiter bei den Jahrespaketen, aber leider bietet das Unternehmen diese Prepaid Tarife nicht dauerhaft an. Stattdessen gibt es sie nur aktionsweise und man muss im passenden Zeitraum buchen, um sie nutzen zu können. Bei der letzten Aktion war das Paket mit 59,99 Euro vergleichsweise billig, es gab es aber nur 12 Gigabyte Datenvolumen (also umgerechnet 1GB pro Monat) mit dazu. Die kompletten Tarifdetails sehen wie folgt aus:

  • ALL-NET-FLAT Minuten und SMS
  • 12 GB High-Speed-Internet/ 365 Tage, inkl. LTE (Zusätzliches High-Speed-Datenvolumen nachbuchbar)
  • 365 Tage Laufzeit
  • Die kompletten Tarifdetails gibt es hier.*

Bei der ALDI Talk Jahresflat gibt es zwei Besonderheiten. Das Datenvolumen wird nicht monatlich zugeteilt, sondern steht komplett sofort zur Verfügung. Das hat den Nachteil, dass man es möglicherweise zu schnell aufbraucht und dann im restlichen Jahr kein Datenvolumen mehr hat. Positiv dagegen: man kann den Tarif auch mit Smartphone buchen. Dann steigt der Preis, aber man hat auch gleich ein neues Handy mit dazu.

UPDATE: ALDI hat die Prepaid Jahrespakete wieder gestartet und bietet mittlerweile 3 Varianten der Flatrates mit Jahreslaufzeit an. Das Unternehmen schreibt zu den aktuellen Deals:

„Alles drin für ein Jahr“. So lautet das Motto der ALDI TALK Jahrespakete[1],[2]. Denn sie ermöglichen 365 Tage zu telefonieren und SMS zu schreiben sowie wahlweise 12, 50 oder 100 GB (XS, S und L) High-Speed-Internet inklusive LTE[3] zu nutzen. Preislich liegt die XS-Variante mit 12 GB bei 59,99[1] Euro, 50 GB erhält der Kunde mit der Variante S für 99,99[1] Euro. Das Jahrespaket L mit 100 GB kostet 149,00[1] Euro. Wie auch bisher richtet sich das Angebot an Neu- und Bestandskunden von ALDI TALK.

Mit 100 Gigabyte Datenvolumen bietet ALDI mit das meiste Datenvolumen in diesem Bereich. Mit 149 Euro ist die 100 GB Flat zwar auch vergleichsweise teuer, dafür kann man satte 8GB Datenvolumen monatlich versurfen. So viel bietet derzeit kein anderer Anbieter mit so einer Jahresflat an. Mehr Datenvolumen biete aber leider auch ALDI Talk nicht – unbegrenztes Datenvolumen findet man aktuell bei keiner Jahresflat und bei keinem Jahrespaket.

Die Tchibo Prepaid Jahresflatrate

Tchibo hatte als erster Prepaid Discounter das Jahrespaket im Angebot und setzt nach wie vor auf diese Form der Prepaid Simkarte. Das Unternehmen setzt dabei auf eine komplette Allnet Flat im O2 Netz und die Konditionen dafür sehen wie folgt aus:

  • 42 GB (12 x 3,5 GB pro Monat) Highspeed Internet im LTE-Netz
  • Allnet- & SMS-Flatrate
  • EU-Roaming inklusive
  • Keine automatische Verlängerung
  • 99,00 Euro Kaufpreis

Mittlerweile wurden die Jahrepakete aufgewertet und es gibt nun auch ein Jahrespaket S und L für Nutzer die mehr oder weniger Datenvolumen brauchen. Tchibo schreibt selbst zu den weiteren Vorteil der Jahresflat:

  • Keine automatische Verlängerung – Nach Ende der Laufzeit ist je nach Wunsch eine erneute Buchung des Jahrespakets oder die flexible Nutzung der SIM-Karte möglich.
  • Exklusive TchiboCard Vorteile – Als Inhaber der TchiboCard sammeln Sie mit den Tarifen von Tchibo MOBIL ganz automatisch TreueBohnen.

Die Laufzeit beträgt allerdings nicht komplett 365 Tage, sondern 12x 4 Wochen (als 12 x 28 Tage). Die Datenflatrate steht dabei monatlich zur Verfügung, man kann also nicht das gesamte Datenvolumen mit einem Mal aufbrauchen. Dazu gibt es LTE mit 25MBit/s im O2/Telefonica Netz – beim Speed gibt es keinen Unterschied zum Jahresangebot von ALDI Talk. 5G bietet Tchibo zu den eigenen Tarifen aber leider auch nicht.

Nur ein halbes Jahr: Das Pennymobil 6-Monatspaket

Wer nicht für ein ganzes Jahr buchen will, findet mittlerweile auch Prepaid Pakete, die kürzer laufen. Penny Mobil bietet beispielsweise ein Paket für ein halbes Jahr an. Der Aufbau ist dabei identisch mit den Jahrespaketen, aber die Laufzeit beträgt nur 6 Monate und man bezahlt daher auch nur für 6 Monate. Das ist beispielsweise für Studierende interessant, die nur ein Semester in Deutschland sind.

Bei Penny Mobil gibt es ein 6-Monatspaket für 29.99 Euro und darin enthalten ist eine komplette Allnet Flat mit kostenlosen Gesprächen und SMS in alle Netze sowie einer Datenflatate mit 6 Gigabyte Datenvolumen. Der Discounter nutzt dabei das Mobilfunk-Netz der Telekom und bietet das Internet-Volumen mit LTE Speed bis 25MBit/s an. Insgesamt zahlt man daher für die Prepaid Allnet Flat mit 1,5GB Datenvolumen nur 5 Euro monatlich – das ist ein wirllich guter Preis, selbst im Vergleich mit Allnet Flat auf Rechnung.

Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen noch dazu:

Preis: 29,99 €/6 Monate zzgl. einmaligem Kartenpreis. 30 € Startguthaben bei Aktivierung. Die Aktivierung setzt eine Identitätsprüfung anhand eines nach § 111 des Telekommunikationsgesetzes vorgeschriebenen amtlichen Ausweisdokuments voraus. Auf der SIM-Karte ist bei ausreichendem Guthaben der Tarif 6-Monats-Paket voreingestellt. Der Tarif enthält eine Telefonie-Allnet-Flat und SMS-Flat in alle dt. Netze. Falls und solange der Paketpreis i.H.v. 29,99 €/6 Monate nicht abgebucht werden kann: 9 Cent/Min (60/60-Takt) und 9 Cent/SMS in alle dt. Netze. Preise für Sonder- und Servicerufnummern abweichend. Im EU-Ausland ist die Inklusivleistung ohne Zusatzkosten nutzbar, es gilt der 30/1-Takt. Preise für Sonder- und Servicerufnummern abweichend. Surfen gilt für die paketvermittelte Datennutzung innerhalb Deutschlands und im EU-Ausland. Ab einem Datenvolumen von 6 GB wird die Bandbreite im jeweiligen 6-Monats-Abrechnungszeitraum von geschätzten max. 25 Mbit/s (Download) und max. 10 Mbit/s (Upload) auf max. 64 Kbit/s (Download) und 16 Kbit/s (Upload) beschränkt. Die Nutzung der LTE Bandbreite erfordert ein geeignetes Mobilfunkendgerät nach dem 4G-Standard.

Vergleichbare Angebote findet man auch bei ja!mobil. Hintergrund ist, dass beide Marken von Congstar technisch betreut werden und daher auch vergleichbare Deals bieten.

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits

eSIM Prepaid Tarife und Karten – diese Anbieter gibt es bereits – eSIM sind integrierte Simkarten, die direkt in den Handys und Smartphones verbaut sind und mit denen man daher sehr einfach Tarife auf die Geräte laden kann, ohne dass man die Simkarte wechseln müsste.

Mittlerweile wird diese neue Technik von mehreren Herstellern unterstützt und man kann daher auch auf dem deutschen Markt Geräte mit eSIM Tarifen nutzen. Prepaid Angebote lohnen sich dabei besonders, denn dank der kurzen Laufzeiten könnte man hier sehr schnell wechseln (ein wichtiger Vorteil von eSIM). Leider ist das Angebote besonders im Prepaid-Bereich eher klein und bisher haben nur sehr wenige Anbieter eSIM auch für Prepaid Tarife und Flatrates frei geschaltet. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick darüber geben, welche eSIM Tarife und  Angebote es im Prepaid Bereich bereits gibt.

HINWEIS: Für die Nutzung einer eSIM muss das Handy bzw. Smartphone eine fest verbaute Simkarte haben. Das ist leider nach wie vor nicht bei allen Geräten auf dem deutschen Markt der Fall. Einige Hersteller (OPPO, Vivo oder auch Oneplus) setzen generell noch nicht auf eSIM, andere Anbieter haben die eSIM nur in den teureren Geräten verbaut. Lediglich Apple und Google bieten eSIM aktuell in allen verfügbaren Modellen an.

Constar Prepaid auch als eSIM

Gute Nachrichten: Congstar bietet nun auch die Prepaid Angebote als eSIM an. Allerdings kann man die Tarife nach wie vor nicht direkt als eSIM bestellen, sondern muss sie nachträglich über die Hotline auf eSIM umstellen. Die Umstellung ist dabei kostenlos, man hat also nur etwas Mehraufwand und keine Mehrkosten. Auch der Wechsel zurück von einer eSIM auf eine Plastik Sim lässt sich auf diese Weise bewerkstelligen und verursacht keine Kosten.

Die Vorgehensweise ist daher wie folgt:

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

  1. Kontaktiere unseren telefonischen Support: Nach erfolgreicher Prüfung wendest du dich für die eSIM-Bestellung am besten an unsere Mitarbeiter unter der Kontakt-Hotline. Dieser steht dir 7 Tage die Woche unter der Nummer 0221 – 79 700 700 von 8 bis 22 Uhr helfend zur Seite. Bitte beachte die unterschiedlichen Erreichbarkeiten am Sonntag von 9-18 Uhr 
  2. eSIM-Profil einrichten: Nach deinem Anruf benötigen wir in etwa 20 Minuten für die Einrichtung deiner eSIM, in der du nicht auf deine Telefonverbindungen zugreifen kannst. Ist der Vorgang abgeschlossen, melde dich im meincongstar-Login an. Dort wird dir zur weiteren Einrichtung ein QR-Code angezeigt. Folge den dort angezeigten Anweisungen. Achtung: Der QR-Code kann nur einmalig genutzt werden!

Auch der D1 Prepaid Discounter EDKEA Smart bietet mittlerweile eSIM nach diesem System an.

HINWEIS: Die D1 Prepaid Discounter bieten keine MultiSIM an. Man muss sich daher entscheiden ob man eSIM oder Plastik Sim nutzen möchte. Beide Varianten gleichzeitig kann man leider nicht aktiv einsetzen. Beim Wechsel auf eSIM wird die alte Simkarte daher aktiviert und umgekehrt.

Mit einer eSIM kann man den Tarif in der Regel im gleichen Rahmen nutzen wie mit einer normalen Plastik Sim Karte. Das betrifft beispielsweise die Nutzung im Ausland als auch eventuelle Sonderfunktionen. Wer beispielsweise eine 5G Prepaid Karte hat, kann auch per eSIM dann 5G nutzen und LTE oder auch WLAN Call ist auch per eSIM genau so möglich. Man hat also technisch keine Einschränkungen durch die Nutzung einer eSIM.

Telekom Prepaid auch als eSIM nutzbar

Bei der Telekom gibt es in Sachen eSIM eine gute Nachricht: die Telekom Prepaid Tarife können komplett als eSIM genutzt werden. Damit ist die Telekom der einzige Anbieter, der im Prepaid Bereich auch eSIM Tarife anbietet und vermarktet. Man kann sich das entsprechende Profil zusenden lassen oder auch im Kundenbereich angezeigt bekommen und das klappt mittlerweile auch für die Prepaidtarife sehr gut. Man kann die Umstellung auch ohne Kundencenter vornehmen, dann muss man aber warten, bis die eSIM und der Aktivierungscode per Post verschickt werden. Leider ist die Telekom im Prepaid Bereich eher wenig kommunikativ, was Hilfestellungen betrifft. Im Forum des Unternehmens beschreibt aber ein Betreuer die Umstellung wie folgt:

Dafür musst du nach Aktivierung entweder einen Kartetausch in eine E-Sim im Kundencenter, Hotline, Chat oder Shop machen (beachte bitte, dass dir hierbei unter Umständen das E-SIM Profil via Post zugeschickt werden kann) oder du führst einen „Kartentausch“ im Kundencenter durch und trägst gleich deine eID ein!

Preislich gibt es keine Unterschied – egal ob man die Telekom Prepaid Tarife als eSIM oder mit normale Simkarten nutzt, bleiben die Konditionen und Details gleich. Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Im Telekom Netz gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von anderen Drittanbieter im Prepaid Bereich, die ebenfalls die eSIM Technik unterstützen. Man kann also neben der Telekom Prepaid Karte auch andere D1 Prepaid Discounter nutzen, wenn man eine eSIM haben will. In anderen Netzen sieht es dagegen noch nicht so gut aus, die Telekom ist hier vergleichsweise gut aufgestellt. Das Unternehmen ist auch der einzige deutsche Netzbetreiber, der eine eSIM zur eigenen Prepaid Karte bietet.

Die Simkarten findet man direkt hier, die eSIM Freischaltung erfolgt dann im Kundenbereich nach der Bestellung: Telekom eSIM Prepaid Angebote*

Simquadrat – O2 Prepaid mit echter eSIM

UPDATE: Simquadrat wurde mittlerweile in die Muttermarke Sipgate integriert. Daher gibt es keine Simquadrat Prepaid Karten mehr, sondern der entsprechende Tarif heißt nun Sipgate free. Wer also diese Prepaid Karten mit den eSIM Angeboten sucht, muss aktuell den Sipgate Free Tarif buchen.

Mit Simquadrat gibt es seit Ende 2019 eine weitere Prepaid Sim mit eSIM Unterstützung. Das Unternehmen ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und bietet den Tarif von Anfang an mit eSIM an – man bekommt also gar keine Plastik-Simkarte mehr (kann diese aber auch bekommen, wenn man es möchte, standardmäßig ist aber eSIM aktiviert). Diese kann man zwar nachträglich noch umtauschen, aber der Fokus liegt ganz klar auf der eSIM Nutzung. Simquadrat nutzt dabei das O2 Netz und ist bisher der einzige Prepaid Anbieter im o2 Netz, der diese Technik unterstützt. Die eSIM ist dabei auch im Ausland einsetzbar. In den FAQ schreibt der Anbieter dazu:

Ja, es macht keinen Unterschied, ob Sie simquadrat über ein eSIM Profil oder über eine Plastik SIM-Karte verwenden. Beide Varianten verhalten sich identisch und alle simquadrat Services funktionieren auch im Ausland wie gewohnt über das eSIM-Profil.

Mittlerweile bietet das Unternehmen auch MultiSIM an (als einzige Anbieter im Prepaid Bereich). Man kann daher auch mehrere Sim als eSIM buchen und damit mehrere Geräte mit nur einem Account mit Mobilfunk versorgen. Für die Apple Watch kann man den Tarif aber leider dennoch nicht einsetzen, mehr dazu haben wir weiter unter zusammengefasst.

Vodafone Callya ohne eSIM Unterstützung

Bei Vodafone sieht es schlechter aus. Die Vodafone Callya Freikarte gibt es derzeit in keiner Variante als eSIM. Selbst wenn man die große Callya Allnet Flat für 22.50 Euro monatlich bucht, gibt es leider keine eSIM Freischaltung dazu und die Handykarte kann nur als normale Sim genutzt werden. Das Unternehmen hat bisher nur die eigenen Handytarife und Flatrates auf Rechnung für eSIM frei geschaltet. Im Vodafone Forum schreibt ein Supportmitarbeiter zur Vodafone Freikarte recht kurz und knackig:

… danke für Deine Nachfrage. Für unsere Vertragskunden bieten wir die eSim bereist an. Leider habe wir noch keine Info´s wann wir bei CallYa nachziehen . Zur Info SIM Kartentäusche kannst Du über das Forum beauftragen. …

Bei den Drittanbietern im Vodafone Netz sieht es ähnlich aus: auch hier gibt es bisher noch keine einzige Möglichkeit, eine passenden Tarif für eSIM Geräte zu bekommen. Aktuell (Stand Anfang 2019) muss man daher sagen, dass im Vodafone Netz kein Prepaid Tarif für eSIM zur Verfügung steht und wer darauf angewiesen ist, leider in ein anderes Netz ausweichen muss. Es fehlen bisher auch noch Angaben, ob Vodafone hier bereits plant, die Prepaid Tarife für eSIM freizuschalten.

O2 Prepaid eSIM

Bei o2 sieht es ähnlich aus wie bei Vodafone: Das Unternehmen hat in erster Linie die eigenen Handytarife und Allnet Flat eSIM-tauglich gemacht. Die O2 Prepaidkarte (bzw. die O2 Freikarte) kann dagegen derzeit nicht als eSIM genutzt werden, O2 bietet dafür keinen Aktivierungscode und kein eSIM Profil an.

In den FAQ von O2 heißt es dazu deutlich:

Aktuell bieten wir die eSIM nur für Verträge mit Laufzeit an. Wir können noch keine zeitlichen Angaben dazu machen, wann die eSIM auch für Prepaid-Tarife zur Verfügung steht.

Auch bleibt bei O2 noch offen, ob und wann sich das ändern könnte. Die O2 Free Tarife haben mittlerweile weitere Updates bekommen, im Prepaid Bereich hat sich dadurch aber nichts geändert. Das eSIM System scheint bei O2 auch noch nicht komplett implementiert zu sein, denn bei den eSIM Tarifen bestellt man an sich einen normalen Tarif mit normaler Simkarte und kann diese dann hinterher in eine eSIM tauschen. Das spricht dafür, dass die eSIM Funktion hinter das normalen Bestellsystem gelegt wurde.

UPDATE: Mittlerweile gibt es mit Simquadrat/Simquadrat einen Prepaid Anbieter im O2 Netz, der eSIM standardmäßig anbietet. Die Simkarte ist dazu auch eine Freikarte – man kann mit diesem Anbieter also sehr einfach und ohne Risiko testen, ob die eSIM eine Alternative ist.

Die fehlende Prepaid Freischaltung gilt leider auch für die Angebote von Blau und Ay Yildiz. O2 hat zwar mittlerweile auch die Blau und Ay Yildiz Tarife für eSIM frei geschaltet, aber auch hier sind nur die Postpaid Flatrates und Angebote mit enthalten und für die Prepaid-Angebote von Blau gibt es leider noch keine eSIM-Freischaltung. Bei den anderen Prepaid Discounter auf dem deutschen Markt sieht es sogar noch schlechter aus. Hier wird eSIM in der Regel noch gar nicht unterstützt und selbst große Prepaid Anbieter wie ALDI Talk oder LIDL Connect haben bisher noch keine eSIM-fähigen Tarife und Prepaid Angebote.

1&1 hat mittlerweile die eigenen O2 Tarife auch für eSIM frei geschaltet. Leider finden sich dort keine Prepaid Angebote, so dass es die Lage im Prepaid Karten Bereich nicht verbessert.

Es gibt aber Hoffnung. Unter der Marke Simquadrat hat Sipgate mittlerweile einen komplette eSIM Prepaid Tarif eingeführt, der gar nicht mehr auf Plastik Sim setzt. Das ist bisher der einzige Tarif dieser Art auf dem deutschen Markt und auch die einzige eSIM Prepaid Karte, die keine Grundgebühr hat. Bleibt zu hoffen, dass andere Anbieter diesem Beispiel bald folgen.

Prepaid eSIM für die Apple Watch

Die Apple Watch kann auch mit eSIM Tarifen genutzt werden. Allerdings ist die Unterstützung hier etwas komplexer als bei reinen Smartphones. Derzeit wird eSIM nur als MultiSIM unterstützt, es muss also eine Hauptkarte im Handy sein und die eSIM wird dann als MultiSIM auf die Apple Watch geladen. Aktuell bietet im Prepaid Bereich nur Simquadrat die eSIM auch als MultiSIM an. Allerdings hat Apple den Discounter bisher noch nicht für die Apple Watch freigeschaltet. In den FAQ heißt es dazu:

Leider kann simquadrat derzeit nicht mit der eSIM der Apple Watch genutzt werden, da sipgate als Netzbetreiber ein Agreement mit Apple abschließen müsste, welches leider noch nicht zustande gekommen ist. Sollte sich etwas am Sachverhalt ändern oder ein Agreement zustandekommen, werden Sie die eSIM der Apple Watch natürlich schnellstmöglich auch mit simquadrat nutzen können.

eSIM ist noch nicht zwingend

Nach den eher schlechten Nachrichten aus den meisten Netzen zum Abschluss noch etwas Positives: bei allen aktuellen Geräten mit eSIM können Tarife auch weiterhin mit einer normalen Simkarte genutzt werden. Die Modelle haben also sowohl eSIM als auch normale Sim. Man kann den eigenen Prepaid Anbieter daher weiter nutzen, nur eben nicht mit dem eSIM Chip, sondern über den normalen Simkarten Slot. Wer also einen Wunsch-Prepaid Tarif hat und diesen nutzen möchte, auch wenn er nicht für eSIM geeignet ist, kann damit die aktuellen eSIM Handys dennoch über den normalen Simkartenslot nutzen.

Früher oder später kann es durchaus sein, dass es reine eSIM Geräte geben wird, die dann gar keinen Slot für normale Simkarten mehr haben werden, aber bisher zumindest scheinen Hybridgeräte die Regel zu sein und daher macht es noch keinen so großen Unterschied ob man eSIM Tarife oder normale Tarife nutzt. Ein erstes Gerät dieser Art ist das Motorola RAZR 2019, das nur eine eSIM hat und keinen normalen Simkarten Slot mehr. Dieses Modell ist aber derzeit eher eine Ausnahme und auch vergleichsweise teuer.

EDEKA Smart – 25 Euro Wechselbonus bis Ende des Monats

EDEKA Smart – 25 Euro Wechselbonus bis Ende des Monats – EDEKA Smart bietet für neue Kunden derzeit in allen Tarifen ein deutlich erhöhtes Guthaben, wenn die Rufnummer von einem anderen Anbieter mit zu EDEKA gebracht wird. Normalerweise beträgt der Bonus 10 Euro, bis Ende November gibt es für neue Kunden nun aber 25 Euro. Für die Freigabe der Rufnummer darf der alte Anbieter aktuell nur 6.82 Euro berechnen, so dass sich für neue Prepaid Kunden des Discounters ein recht ordentliches Freiguthaben ergibt.

Das zusätzliche Bonusguthaben gibt es derzeit für alle Tarife von EDEKA Smart. Davon profitieren sowohl der Grundtarif als auch die Prepaid Allnet Flat des Discounters.

EDEKA Smart ist dabei ein D1 Prepaid Anbieter im Telekom Netz und bietet eine Besonderheit im Prepaid Vergleich: Das Unternehmen ist einer der wenigen Drittanbieter, der LTE max anbieten kann. Normalerweise setzen nur die originalen Prepaid Tarife der Netzbetreiber auf diesen Speed, aber EDEKA Smart kann das auch. Die Prepaid Sim des Unternehmens erreichen Geschwindigkeiten bis zu 300MBit/s im LTE Netz der Telekom. 5G Prepaid steht aber leider auch bei EDEKA Smart bisher nicht zur Verfügung.

Man kann die EDEKA Smart Tarife mittlerweile auch als eSIM buchen. Damit ist das Unternehmen einer der wenigen Anbieter, der eSIM im Prepaid Bereich unterstützt. Die Tarifdaten werden dabei dann nicht mehr auf einer Simkarte geliefert, sondern per Aktivierungsprofil auf den eSIM Chip des Handys geladen. Dazu muss das Smartphone natürlich eine eSIM verbaut haben. Das ist derzeit vor allem bei den Topmodellen der größeren Anbieter der Fall, viele günstigere Modelle haben bisher leider noch keine eSIM.

Prepaid Mailbox aktivieren, deaktivieren und die Einstellungen ändern

Mailbox bzw. Mobilbox bei Prepaid und Postpaid deaktivieren  – Mailboxen sind gedacht um die Erreichbarkeit zu verbessern. Ist man gerade nicht da, kann nicht ans Handy oder hat das Handy ausgeschaltet, gibt es einen eingebauten Anrufbeantworter (Mobilbox), der alle eingehenden Anrufe aufzeichnet. Je nach Bedarf können diese dann abgefragt werden, sobald man wieder Zeit hat. Dazu kann man ähnliche wie bei einem herkömmlichen Anrufbeantworter auch noch eine eigene Ansage für den Anrufer hinterlassen.

Der Nachteil: Jeder der anruft muss dafür zahlen, auch wenn nur die Mailbox annimmt. Bei einigen Anbietern ist es sogar kostenpflichtig, wenn man die eigenen Mailbox abruft. Dazu ist es natürlich auch nervig, wenn man verpasste Anrufe nachhören muss. Daher ist es ganz praktisch, die Mailbox zu deaktivieren oder aber die Zeit bis zum Einschalten der Mailbox nach oben zu setzen um Anrufern die Kosten zu ersparen. Das spart auch Zeit, die man sonst benötigt um die eventuellen Anrufe abzufragen.

Mittlerweile hat sich aber gerade bei den Kosten die Situation deutlich entschärft. Der Abruf der Mailbox ist mittlerweile (fast) bei allen Anbietern im Prepaid Vergleich kostenfrei und viele Verbraucher nutzen mittlerweile Prepaid Allnet Flat für Gespräche und Telefonate, so dass auch ein Aufsprechen auf die Mailbox keine Kosten mehr verursacht. Aber auch bei kostenlosen Prepaid Sim gibt es in der Regel keine Kosten (Ausnahme O2 Freikarte). Unabhängig davon sind viele Verbraucher nach wie vor von der Mailbox genervt – wer sie nicht benötigt sollte sie also dennoch abschalten.

Status der Maibox abfragen

Bevor mal loslegt, kann es sich lohnen, den aktuellen Status der Mailbox abzufragen und danach zu entscheiden, was getan werden muss. Dies geht für alle Tarife recht einfach mit folgenden Steuercode:

*#21# (+grüne Taste)

Danach wird in einem Popup auf dem Display der Status der Rufumleitungen (unter anderem auch zur Mailbox) angezeigt. Wird nichts weitergeleitet, muss man auch die Mailbox nicht abschalten, da ohnehin keine Weiterleitung erfolgt. Die Abfrage mit diesem Steuercode ist kostenfrei.

Allgemeine Deaktivierung der Mailbox

Erfreulicherweise gibt es für alle Handys und alle Anbieter einen Befehl, mit dem man die Mailbox abschalten kann. Mit dem Tastaturbefehl

##002# (+grüne Taste)

lässt sich die Mailbox komplett deaktivieren. Dies betrifft alle Handy-Netze, alle Handymodelle und auch (fast) alle Anbieter. Man kann damit also sowohl bei Telekom D1 Prepaid Anbietern, bei Vodafone Prepaid Sim und auch bei den O2 Prepaidkarten die Umleitung zur Mailbox abschalten.  Aber Achtung, damit werden ALLE Rufumleitungen ausgeschaltet. Auch wenn das Handy ausgeschaltet ist oder gerade keine Empfang mehr hat, geht dann keine Mailbox an, sondern die Anrufer bekommen nur die Ansage, dass die angerufene Nummer gerade nicht verfügbar ist.

Achtung: Mit dieser Kombination werden ALLE Rufumleitungen deaktiviert und damit auch die Umleitung zur Mailbox. Das ist in der Regel kein Problem, kann aber eines werden, wenn man noch andere Rufumleitungen nutzt (was aber eher selten der Fall ist). Wer also manuell weitere Rufumleitungen hinterlegt hat, sollte diesen Befehl nicht nutzen.

Mittlerweile kann man auch bei den ehemaligen Eplus-Anbietern die Mailbox komplett abschalten. Der Wechsel ins O2 Netz hat sich an der Stelle positiv bemerkabr gemacht, man kann mittlerweile auch bei Blau oder ALDI Talk die Mailbox abschalten und auch die Zeit verändern, bis diese aktiv wird. Es ist aber darüber hinaus bei den meisten Prepaid Anbietern möglich, die Zeit bis zum Anspringen der Mailbox auf 30 Sekunden (Maximum) zu erhöhen. Wer also immer zu spät kommt, und die Mailbox schon aktiv geworden ist, kann dies mit diesem Befehl ändern. Dazu folgenden Befehl eintippen:

**61*[Zielrufnummer]*11*[Zeit]#

Zielrufnummer ist dabei die eigene Nummer mit einer 99 zwischen Vorwahl (0170 z.B.) und Rufnummer. Mit der 99 wird die Mailbox direkt angesprochen. Diese Funktion geht auch im D1-Netz, allerdings ist es dort einfacher die Mailbox zu deaktivieren.

Mailbox wieder aktivieren

Eine deaktivierte Mailbox lässt sich mit folgendem Befehl wieder aktivieren:

Danach werden alle Anrufe bei Nichterreichbarkeit auf die Mailbox weiter geleitet. Die älteren Eplus Simkarten und Tarife sind mittlerweile komplett auf O2 umgestellt und nutzen daher auch diese Befehle zur Steuerung und Aktivierung der Mailbox. Wer sich also wundert, warum beim eigenen Tarif die Eplus Steuercodes nicht mehr funktionieren, sollte eventuell die Codes von O2 ausprobieren.

Die Konfiguration der Mailbox kann in vielen Fällen auch direkt im Handy oder im Kundenbereich des eigenen Anbieters vorgenommen werden. Das ist oft einfacher und komfortabler als bdie Nutzung der Handy Codes für die Einrichtung der Mailbox. Teilweise gibt es auch Kurzwahlnummern unter denen man direkt die Mailbox konfigurieren kann. Welche Möglichkeiten es dort gibt und wie man genau vorgeht findet man in den FAQ und Anleitungen der entsprechenden Hersteller bzw. des Anbieters. Für Android ist es dabei allgemein recht einfach und in wenigen Schritten durchzuführen:

  1. Öffnen Sie die Telefon-App und wechseln Sie oben rechts über die drei Punkte in den Bereich „Einstellungen
  2. Wählen Sie den Punkt „Anrufkonten“ und dann auf Ihre SIM-Karte (sofern Ihr Gerät mehrere SIM-Karten verwalten kann). Bei Single-SIM Geräten müssen Sie nur auf „Anruf“ tippen.
  3. Tippen Sie auf „Rufweiterleitung„. Es dauert einen kleinen Augenblick, bis die Einstellungen dazu geladen werden, aber dann sollten automatisch die Einstellungen dazu erscheint. Aktivieren Sie dazu die passende Option und danach wird das Handy die Rufumleitungen wie eingestellt setzen.

Die Anleitung für das iPhone gibt es in diesem Video:

iPhone Voicemail/Mailbox aktivieren bei ALLEN Anbietern

Weitere Anbieter mit Mailbox

Bei einigen Anbietern wie KabelBW und anderen Betreibern gibt es noch zusätzliche Rufnummern und Features zur Konfiguration der Mailbox. Darüber hinaus gibt es bei immer mehr Anbieter auch sogenannte Visual Voicemails, die individuell bedient werden. Auch hier können wir leider nur auf die Anleitungen der entsprechenden Anbieter verweisen, ein standardisiertes Kommando für die Steuerung gibt es da leider nicht.

Wie sieht es mit der Visual Mailbox aus?

Apple Nutzer können in vielen Fällen auch die Visual Mailbox nutzen um den Zugriff auf die Nachrichten und deren Verwaltung einfacher zu machen. Das ist vor allem für iPhone Nutzer interessant. Allerdings ist das bei den meisten Discountern nicht möglich. Die Visual Mailbox wird als Premium-Feature angezeigen und damit für die PremiumTarife reserviert. Konkret muss man daher im Prepaid Bereich in fast allen Fällen auf die Visual Mailbox verzichten.

Pepaid-Karte abgelaufen oder deaktiviert – so kann man den Tarif noch retten

PPepaid-Karte abgelaufen oder deaktiviert – so kann man den Tarif noch retten – Derzeit deaktivieren die meisten Anbieter im Telekommunikationsbereich die Prepaidkarten nach 12 bis 13 Monaten ohne Aktivität. Bei Lebara Prepaid sind die Freikarten sogar nur 90 Tage ohne Nutzung aktiv. Je nach Anbieter wird eine Aufladung oder eine kostenpflichtige Verbindung (zum Beispiel ein Gespräch, eine SMS oder eine Internetverbindung) als Aktivität gewertet. Liegt die letzte Aktivität zu lange zurück, wird per SMS darauf aufmerksam gemacht. Das nützt natürlich nichts, wenn die Simkarte nur in der Schublade liegt. Das passiert sogar häufiger als gedacht. So schreibt ein Nutzer im O2 Forum:

seit kurzem zeigt mir mein Handy Display “SIM INAKTIV” an. Ich besitze die Karte seit etwa drei Jahren und habe einen O2o Vertrag der ständig fortläuft. Da ich mich im Ausland befinde, ist es mir unmöglich, O2 zu kontaktieren, benötige dieses Handy aber dringend.

Ist die Prepaidkarte abgelaufen bzw. wurde deaktiviert, bucht sich die Karte nicht mehr in das Netz ein, wenn sie im Handy genutzt wird. In der Regel kommt dann eine Fehlermeldung wie “ungültige Simkarte” oder “nur Notrufe möglich”. Das ist dann meist ein Hinweis darauf, dass die Karte wirklich abgelaufen ist. Man kann sich in dem Fall einen neuen Prepaid Anbieter im Prepaid Vergleich suchen (vielleicht mit etwas längerer Laufzeit) oder aber versuchen, die Karte zu reaktivieren. Dazu haben wir hier einige Hinweise zusammengestellt.

TIPP: Wer sich Ärger mit abgelaufenen Sim ersparen will, sollte auf Prepaid ohne Laufzeit zurückgreifen. Allerdings gibt es nur wenigen Anbieter auf dem Markt, die noch komplett ohne Laufzeit auskommen. Den Überblick dazu haben wir hier zusammengestellt: Prepaid ohne Laufzeit und Ablaufdatum

Schritt 1 – ist die Karte wirklich abgelaufen?

Die gleichen Fehlermeldungen können auch kommen, wenn die Karte defekt ist. Beispielsweise scheuern sich die Kontakte auf der Simkarte ab und zu ab und daher sollte man prüfen, ob die Handykarte wirklich bereits abgelaufen ist oder eventuell ein defekt vorliegt. Hier kann entweder der Support des Anbieter helfen oder man schaut selbst im Online-Kundenbereich nach. In der Regel wird mit Ablauf der Karte auch der Zugang zum Kundenbereich deaktiviert. Kann man sich dort noch einloggen, ist die Karte auch noch aktiv. Dann liegt möglicherweise wirklich ein Defekt vor und es ist sinnvoller, eine Ersatzkarte zu bestellen. In der Regel ist es beim Anbieter auch kostenfrei, wenn die Simkarte defekt ist. Dann wird ohne weitere Kosten eine neue Sim zugeschickt. Allerdings ist das nicht bei allen Anbietern so, daher sollte man besser nachfragen, ob durch eine neue Handykarte Kosten entstehen.

Schritt 2 – Versuchen die Karte zu reaktivieren

Auch wenn die Karte schon inaktiv ist, gibt es ein Zeitfenster von einem bis zwei Monate nach Abschaltung, innerhalb dessen die Karte durch eine Aufladung wieder aktiviert werden kann. Bevor man allerdings Geld auf eine möglicherweise nicht mehr zu aktivieren Karte lädt, sollte man sicher stellen, dass eine Reaktivierung auch wirklich möglich ist. Das geht am einfachsten in dem man den Kundenservice des Anbieters nutzt. Die Mitarbeiter können schnell herausfinden, ob die Karte reaktivierbar ist oder nicht. In vielen Fällen wird durch einen solchen Anruf eine abgelaufene Karte auch gleich wieder aktiviert, ohne das man Geld aufladen muss.

Prinzipiell gilt: D1 Prepaid Anbieter und Vodafone Prepaid Sim laufen meistens recht lang – hier liegen die Aktivitätszeiträume bei 12 bis 15 Monaten ohne Aufladung. Bei den O2 Netz Prepaid Anbietern ist teilweise bereits nach 6 Monaten Schluss – in diesem Netz muss man also vergleichsweise aktiv sein.

Falls nicht hat man in solchen Fällen auch die direkte Bestätigung, dass sie Simkarte gekündigt wurde und kann sich um einen neuen Tarif oder eine neue Handykarte kümmern. Durch den Anruf beim Support (oder auch die Mail oder das Forum) hat man also in jeden Fall Klarheit, egal wie der Fall nun genau liegt.

Schritt 3 – Guthaben auszahlen lassen

Falls sich die Prepaid Karte auch über den Kundenservice nicht mehr aktivieren lässt (beispielsweise weil die Nummer bereits wieder vergeben ist), bleibt nur noch, sich eine neue Handykarte zu suchen. Man sollte dem Anbieter aber auch keine Fall das Guthaben auf der abgelaufenen Karte schenken. Anbieter sind mittlerweile verpflichtet, dieses Guthaben auf Anforderung wieder auszuzahlen. Die meisten Betreiber benötigen dafür die Unterlagen und eine Kontonummer auf die das Guthaben ausgezahlt werden soll. Auch Gebühren für eine solche Auszahlung werden mittlerweile als unzulässig angesehen. Die Verbraucherzentrale hat zu diesem Thema bereits einige erfolgreiche Verfahren geführt.

Insgesamt sind inaktive Simkarten also nicht zwangsläufig verloren und auch deaktivierte Karten lassen sich unter Umständen wieder aktiv schalten. In solchen Fällen muss man als Kunde aber in jedem Fall aktiv werden – nur wenn man sich um die Reaktivierung kümmert, kann man die Tarife auch wieder nutzbar bekommen.

Lebara Freikarte – gratis Sim mit Startguthaben im Telekom Netz

Lebara Freikarte – gratis Sim mit Startguthaben im Telekom Netz – Lebara bietet seit 2010 die eigenen Handytarife auch in Deutschland an und mittlerweile setzt das Unternehmen unter anderem auch sehr stark auf den Prepaid Bereich. Mittlerweile findet sich bei Lebara auch eine kostenlose Sim, die dazu Startguthaben hat – so eine Kombination findet man bei anderen Prepaid Freikarten auf dem deutschen Markt eher selten.

Der Grundtarif der Prepaid Freikarte bei Lebara sieht dabei wie folgt aus:

  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • 19 Cent pro SMS
  • 19 Cent pro MB Internet Datenvolumen mit LTE Speed bis 18MBit/s.
  • keine Grundgebühr, keine Laufzeit
  • direkt zur Lebara Freikarte*

Die Lebara Freikarte nutzt das Mobilfunk-Netz der Telekom und bietet dort auch LTE Geschwindigkeiten an. Das Unternehmen ist derzeit der einzige Discounter, der eine Prepaid Freikarte im Telekom Netz im Angebote hat. Die andere D1 Prepaid Karten haben alle einen Kaufpreis und teilweise auch monatliche Kosten. Es steht aber bei Lebara ein Netzwechsel an – mehr dazu weiter unten.

Die Freikarte ist dabei eine normale Prepaid Karte von Lebara und kann daher mit den Tarifoptionen des Unternehmens ausgestattet werden. So gibt es bis zu 15 Gigabyte Datenvolumen im Monat zur Simkarte oder auch eine Flat mit kostenlosen Gesprächen in Deutschland und mit Freiminuten in viele andere Länder. Man kann die Lebara Freikarte auf diese Weise auch zu einer kompletten Prepaid Allnet Flat aufrüsten. SMS werden aber trotz Allnet Flat separat abgerechnet und unbegrenztes Datenvolumen gibt es bei Lebara bisher leider nicht.

Auch bei der weiteren Technik muss man auf einige Punkte bei Lebara verzichten. So fehlt bisher der 5G Zugang beim Discounter, aber 5G Prepaid Karten sind ohne selten. Dazu unterstützen die Lebara Prepaid Tarife bislang auch kein eSIM, während andere D1 Discounter ihre Prepaid Tarife mit eSIM aufgerüstet haben.

Dazu gibt es noch einen weiteren Punkt, den man bei den Lebara Prepaid Tarifen allgemein und damit auch bei der Lebara Prepaid Karten beachten sollte: die Simkarten werden relativ schnell deaktiviert. Lebara behält sich vor, inaktive Simkarte abzuschalten, wenn diese in 84 Tagen (3 Monaten) keine Anrufe getätigt oder SMS verschickt haben. Daher ist die Simkarte nur dann wirklich zu empfehlen, wenn man sie auch regelmäßig nutzt. Als Schubladenvertrag oder Prepaid Sim ohne Laufzeit bietet sich die Handykarte leider nicht an.

UPDATE: Neues Netz für die Lebara Freikarte und andere Tarife geplant

Für 2022 wird das Unternehmen ins Mobilfunk-Netz von O2 wechseln. Dieser Schritt ist bereits offiziell angekündigt und scheint daher zwischen den Unternehmen auch bereits vertraglich festgeschrieben zu sein.

O2 schreibt dazu selbst:

Seit 2010 ist der internationale Mobilfunkanbieter Lebara auch im deutschen Markt vertreten und dort als Anbieter von mobilen Sprach- und Datendiensten für ‚Global Citizens‘ ein etablierter Bestandteil der Marktlandschaft. Um ihr Wachstumspotenzial weiter zu erhöhen, wird Lebara ihr Mobilfunkgeschäft künftig über die Netzinfrastruktur von Telefónica Deutschland realisieren. Der Wechsel als neuester Wholesale-Partner zum Münchener Telekommunikationsunternehmen ist für nächstes Jahr geplant.

Unklar ist noch, wie genau dieser Wechsel ausgeführt wird. Falls auch Bestandskunden ins neue Netz umziehen sollen, müsten diese zustimmen und könnten unter Umständen kündigen. Eventuell werden auch nur neue Tarife im O2 Netz angeboten. Hier fehlen bisher noch die Details.

Wenig Kommunikation bei Lebara Mobile

Im Vergleich mit anderen Anbietern ist die Kommunikation bei den Lebara Tarifen leider nicht so optiomal ausgestaltet. Vor allem zu den Grundpreise für Gespräche und SMS finden sich kaum Daten. Die Preisangaben beziehen sich oft nur auf die Datenvolumen und Internet-Flatrates und Preislisten mit Details gibt es eher selten. Auch die Details und das Kleingedruckten zu den Freikarten und dem Startguthaben sind eher vage gehalten und bieten leider wenig Details:

Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen dazu:

Aktion ist gültig bis auf Widerruf, längstens jedoch bis zum 30.11.2021 • Preise inkl. MwSt. • Minutentaktung (60/60) • Gewerbliche Nutzung untersagt • Ergänzend gelten unsere Aktionsbedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die AGB sowie die Gesamtübersicht der derzeit gültigen Angebote, Tarife und Preise finden Sie auf www.lebara.de • Anbieter: Lebara Limited, 7th Floor, Import Building, 2 Clove Crescent, East India Dock, London E14 2BE, Großbritannien • Sie erhalten 3,00 € Startguthaben bei der Online-Bestellung einer SIM-Karte ohne Guthaben. Das Startguthaben kann für Anrufe und SMS, ohne Sonderrufnummern und (Mehrwert-) Dienste (Premium Calls), für die Nutzung von mobilen Datenverbindungen innerhalb Deutschlands, sowie zum Erwerb von Lebara Tarifoptionen genutzt werden. Eine Kombination mit anderen Aktionen sowie eine Barauszahlung sind nicht möglich. Das Startguthaben i. H. v. 3,00 € gilt für 30 Tage und verfällt danach.

Insgesamt bietet Lebara aber die Tarife insgesamt ohne Laufzeit an. Sollte man daher mit den Konditionen doch nicht zufrieden sein, kann man jederzeit auch wieder wechseln.

Callya Digital Light – 5G Prepaid Flat mit 7,5GB gestartet

Callya Digital Light – 5G Prepaid Flat mit 7,5GB gestartet – Den normalen Callya Digital Tarif hat das Unternehmen bereits vor mehr als einem Jahr auf den Markt gebracht und seit dem ist es eher ruhig geworden. Nun startet das Unternehmen einen zweiten Tarif in diesem Bereich, der etwas weniger monatliches Datenvolumen bietet, dafür auch etwas billiger ist. Man zahlt für die Prepaid Allnet Flat mit 7,5 GB Datenvolumen 15 Euro für 4 Wochen (28 Tage). Bei normalen Callya Digital beträgt der Preis 20 Euro, dafür ist auch eine 10 GB Handy Flat (mittlerweile 15GB) fürs Internet enthalten.

Bei der Verwaltung hat sich dagegen nichts geändert: der Callya Digital Light Tarif kann übers das Web gebucht werden, dazu gibt es dann aber die App, die fast alle Verwaltungsfunktionen erlaubt. Die Steuerung des Tarifes erfolgt daher in erster Linie über diese App.

CallYa Digital Light

  • Grundgebühr: 15 € für 4 Wochen
  • Anschlusspreis: 0 €
  • Allnet- und SMS-Flat
  • 7,5 GB LTE Max

Der neue Tarife ist wieder eine Vodafone Freikarte. Man kann die Allnet Flat also ohne Kaufpreis und Versandkosten bestellen. Dazu gibt es auf Wunsch auch 5G dazu. Dafür zahlt man 2.99 Euro im Monat und kann dann das 5G Netz von Vodafone mit nutzen. Vodafone bietet derzeit als einziger Anbieter kostenlose Sim mit 5G Zugang an und auch bei den 5G Prepaid Angeboten gibt es bisher nur Vodafone und die Telekom. Ansonsten entspricht der Callya Digital Light Tarif den anderen Callya Angeboten von Vodafone. Die Aufladung und die Funktionen sind identisch, eSIM wird beispielsweise auch beim neuen Callya Digital light nicht unterstützt.

Das Kleingedruckte zum neuen Tarif ist recht umfangreich, wirklich überraschende Klauseln gibt es aber nicht:


CallYa Digital Light kostet 15 Euro für 4 Wochen. Mit Flat für Standard-Gespräche und SMS in alle deutschen Netze. Außerdem mit 7,5 GB Highspeed fürs Surfen in Deutschland (danach bis zu 32 kbit/s im Upload und im Download). Die Flat und 7,5 GB können auch beim EU-Roaming genutzt werden. Bezahlung durch Guthaben, Abbuchung alle 4 Wochen. Paket verlängert sich alle 4 Wochen. Wenn der Basispreis nicht abgebucht werden konnte und das SEPA-Lastschriftverfahren pausiert, gilt im Inland, im EU-Ausland und von Deutschland ins EU-Ausland: Datennutzung 0,03 Euro/MB, Standardgespräche 0,09 Euro/Min, SMS im Inland 0,09 Euro/SMS, SMS ins EU-Ausland 0,07 Euro/SMS. Im EU-Ausland inbegriffen sind alle EU-Länder sowie Island, Liechtenstein und Norwegen. Gespräche ins übrige Ausland laut Preisliste. Eingehende Anrufe im EU-Ausland sind kostenlos. Der Anschluss, die SIM-Karte und der Versand sind kostenlos. Der Aktionstarif ist jetzt für kurze Zeit verfügbar. 4G|LTE Max: Geschätzte maximale und beworbene Bandbreiten im Vodafone-Netz: Bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload. Durchschnitt laut Connect Test-Ausgabe 01/2021: 77,3 Mbit/s im Download und 25,2 Mbit/s im Upload in Großstädten (Walktest). Deine individuelle Bandbreite hängt unter anderem von Deinem Standort und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Dein eingesetztes Gerät muss außerdem die technischen Voraussetzungen haben, diese Bandbreiten zu unterstützen. Die Maximalwerte sind unter optimalen Bedingungen und derzeit an einzelnen Standorten in Deutschland verfügbar. 4G|LTE mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload steht derzeit in über 780 Städten und Gemeinden, eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s sogar in über 4.900 Städten und Gemeinden zur Verfügung (Stand Januar 2021). Eine Liste der Städte findest Du auf

ALDI Talk sperrt kompromittierte Prepaid Sim Karten für SMS Versand

AALDI Talk sperrt kompromittierte Prepaid Sim Karten für SMS Versand – Prepaid Kunden von ALDI Talk erhalten derzeit SMS vom Unternehmen, dass ihre SMS Funktionen gesperrt wurden, weil ihre Handys und Smartphone gehackt sind. Das liest sich erst wie ein Scareware oder Phishing Angriff, ist aber kein Fake, sondern leider echt. Offensichtlich gibt es viele ALDI Talk Kunden, die auf betrügerische Links geklickt haben und deren Geräte dann darüber gehackt wurden. Danach versenden die Geräte teure SMS ins Ausland auf Premium-Nummern dort und generieren für die Betrüger Einnahmen.

Daher hat ALDI Talk nun die Notbremse gezogen und sperrt die SMS Funktion, wenn solche SMS auftauchen. Die Meldung an die Kunden dazu sieht wie folgt aus:

Das Unternehmen schreibt auf der extra dafür eingerichteten Webseite:

Leider mussten wir feststellen, dass einige unserer Kunden Ziel eines Phishing-Angriffs per SMS geworden sind.Wir haben Grund zur Annahme, dass Sie von diesem Angriff betroffen sind und auf einem Ihrer Endgeräte eine Schadsoftware installiert wurde.Vermutlich haben Sie in den letzten Wochen eine SMS mit etwa folgendem Inhalt (untenstehend einige Beispiele) bekommen und auf den darin enthaltenen Link geklickt. Sobald Sie auf einen solchen Link klicken, wird eine Schadsoftware installiert. Mithilfe dieser nutzen die Täter Ihr Endgerät, um beispielsweise SMS ins außereuropäische Ausland zu verschicken. Wenn Sie die Software nicht entfernen, kann das daher hohe unerwartete Kosten zur Folge haben.

Bei den SMS handelt es sich um bekannte SMS Spammails wie beispielsweise der Paketspam.

Die kompletten Details zum Nachlesen gibt es hier: https://www.telefonica.de/alditalk-informiert

Leider bietet das Unternehmen auch keine direkte Vorgehensweise an, wie man die Schadsoftware einfach entfernen kann, möglicherweise ist dies gar nicht effektiv möglich. Stattdessen sollen betroffenen Kunden die Geräte in den Flugmodus versetzen, damit keine (teuren) Verbindungen mehr möglich sind und die Daten auf den Geräten sichern (mehr dazu: Android Backup machen). Danach soll man die Geräte auf den Werkszustand zurücksetzen, wodurch alle Daten entfernt werden und auch eventuelle Viren gelöscht werden. Mehr dazu haben wir hier zusammengefasst: Android Werksreset

Generell sollte man nie auf Links in solchen Mails oder SMS klicken. Falls doch kann man hier sehr schön sehen, dass dies nur Kosten und Ärger verursacht.

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

1 Gigabyte gratis Datenvolumen für Telekom Prepaid Kunden

1 Gigabyte gratis Datenvolumen für Telekom Prepaid Kunden – Die Telekom zeigt sich im November besonders großzügig und hat das Aufladegeschenk für die größeren Prepaid Tarife des Unternehmens auf 1 Gigabyte aufgestockt. Alle Prepaid Kunden (nicht nur Neukunden) profitieren von diesem Deal und können sich zur ersten Aufladung 1GB extra Datenvolumen kostenlos mit dazu holen. Es reicht in die Fall tatsächlich, die Sim Karte mit Guthaben aufzuladen und man kann von dieser Sonderaktion profitieren.

Die Telekom schreibt selbst zu diesem Aufladegeschenk:

Bis zum 30.11.2021 erhalten Prepaid-Kunden in Tarifen mit inkludiertem Datenvolumen (ausgenommen MagentaMobil Start 1. Gen., Tarife mit voreingestellter DayFlat, Xtra Tarife und Family Card Start) bei der Sofort- oder automatischen Aufladung Ihres Prepaid-Guthabens 1 GB Datenvolumen (Telekom Aufladegeschenk) zusätzlich. Alle weiteren Auflademethoden sind ausgenommen. Das zusätzliche Datenvolumen ist 30 Tage gültig und gilt in Deutschland sowie in der Ländergruppe 1 inkl. Schweiz. Nach Verbrauch gelten wieder die Konditionen Ihres Tarifs bzw. Ihrer Datenoption. Bei mehreren Aufladungen innerhalb des Aktionszeitraums werden die 1 GB Datenvolumen nur einmal gewährt.

Das Aufladegeschenk ist dabei in erster Linie für die Nutzer der Prepaid Allnet Flat der Telekom interessant, denn der Grundtarif ist in die Aktion leider nicht mit eingeschlossen. Man kann also vor allem dann davon profitieren, wenn man einen Tarif mit Datenvolumen nutzt oder in einen solchen Tarif wechselt. Dazu sind die 1GB nur für Telekom Kunden vorgesehen. Die anderen D1 Prepaid Tarife im Telekom Netz von Drittanbieter profitieren von dieser Sonderaktion nicht.

Die Telekom Prepaid Tarife sind aktuell eines der wenigen Prepaid Angebote, die sich mit 5G aufrüsten lassen. Für 3 Euro extra im Abrechnungszeitraum kann man die Datenflatrates für das 5G Netz der Telekom freischalten lassen und profitiert dann vom Speed im 5G Netz der Telekom. Ohne diese extra Kosten nutzen die Prepaid Tarife LTE max im Telekom 4G Netz mit Geschwindigkeiten bis zu 300Mbit/s.