OS X Mountain Lion: Großflächige Tests durch Apple-Mitarbeiter – Veröffentlichung zwischen 22. und 29. Juli

Auf der diesjährigen WordWide Developer Conference hat Apple nicht nur einen Ausblick auf iOS 6 der Öffentlichkeit präsentiert, sondern auch konkrete Details zu OS X Mountain Lion veröffentlicht. Dementsprechend wurden einige bisher unbekannte Funktionen genauer vorgestellt und ein Zeitrahmen für die Veröffentlichung wurde genannt. Der Berglöwe wird im Laufe des nächsten Monats exklusiv über den Mac App Store vertrieben und soll, ähnlich wie bereits OS X Lion, nur 15,99 Euro kosten.

Wie gewöhnlich beginnt nun das Ratespiel über den genauen Veröffentlichungstag und den jüngsten Gerüchte zufolge, sollte die neue OS X-Version bereits am 19. Juli erscheinen. Jetzt haben diverse Apple-Mitarbeiter eine interne E-Mail erhalten, in der sie zum Testen von OS X Mountain Lion gebeten werden. Die etwas ungewöhnliche Testphase soll auf den persönlichen Macs der Mitarbeiter durchgeführt werden und entsprechend gewährleisten, dass keine größeren Fehler bei dem Wechsel auf die neue OS X-Version auftreten. Das Unternehmen aus Cupertino setzt also ihre ganzen Ressourcen ein, um einen reibungslosen Release zu garantieren.

Ebenfalls haben die amerikanische Kollegen von MacRumors über eine Urlaubssperre vom 22. bis 29. Juli berichtet und damit einen möglichen Zeitrahmen für die Veröffentlichung von OS X Mountain Lion hervorgebracht. Diverse Mitarbeiter im technischen Support wurden über diese Urlaubssperre informiert und dürfen sich in dieser Zeit entsprechen keinen Urlaub nehmen. Solche Hinweise waren bereits in der Vergangenheit ein wichtiger Anhaltspunkt für die Veröffentlichung von größeren Betriebssystem-Versionen.

Apple veröffentlicht erste Entwicklerversion von OS X Lion 10.7.5 – Mountain Lion am 19. Juli?

Die Gerüchteküche hatte es bereits angekündigt und obwohl schon im kommenden Monat das nächste große Update namens OS X Mountain Lion auf den Markt kommt, hat Apple jetzt eine weitere Zwischenstation veröffentlicht. Die erste Entwicklerversion von OS X 10.7.5 wurde vor einigen Stunden für die registrierte Entwickler freigeben und trägt die Build-Nummer 11G15. Im Schatten von OS X Mountain Lion wird diese Veröffentlichung wohl den Wechsel auf das größere Update vorbereiten und mögliche Fehlerquellen bei der Installation von OS X 10.8 ausmerzen.

Die öffentliche Version für die normalen Nutzer könnte im Laufe der ersten Juliwoche erscheinen, denn Apple hat erst kürzlich auf der WWDC bestätigt, dass OS X Mountain Lion im Juli veröffentlicht wird. Zur Zeit wird der 19. Juli als Veröffentlichungstermin gehandelt.

Die fleißigen Tester sollen sich auf die Grafik, Bild- und Medienverarbeitung sowie die Netzwerkfunktion konzentrieren:

  • Graphics performance and quality
  • Image & Media importing, editing or viewing
  • Networking reliability & performance

Die Vorabversion von OS X 10.7.5 steht entweder als Delta-Update mit 937 MB zur Verfügung oder kann auch per Combo-Update von älteren Lion-Version installiert werden und schlägt mit 1,87 GB zu Buche. Wie immer kann die Entwicklerversion im Developer Center von Apple heruntergeladen werden.

Retina-Display im MacBook Pro ist ein „Wunderwerk der Technik“ – Hergestellt von LG Philips

In gewohnter Manier hat iFixit bereits das neue MacBook Pro mit Retina-Display in seine Einzelteile zerlegt und bis aufs letzte Detail unter die Lupe genommen. Bereits während der WWDC-Keynote hat Phil Schiller das Innenleben des MacBook Pros präsentiert und man konnte gut erkennen, dass sowohl der Arbeitsspeicher als auch der Flash-Speicher fest verlötet war. Dies wurde in den vergangenen Tagen auch von iFixit bestätigt und das Geräte würde als das „am schlechtesten zu reparierende Notebook der Welt“ bezeichnet.

Nun haben sich die amerikanischen Kollegen noch mal das Retina-Display genauer angeschaut und sind dabei zum Schluss gekommen, dass es sich hierbei um ein „wahres Wunderwerk der Technik“ handelt. Das Unternehmen aus Cupertino konnte nämlich einen enormen Platzersparnis bewerkstelligen, in dem das sieben Millimeter dicke LCD-Panel direkt mit dem Aluminium-Deckel kombiniert wurde. Ebenfalls befinden sich jetzt die Anschlusskabel für das Display und die neue HD-FaceTime-Kamera in den Scharnieren und verbrauchen demnach keinen zusätzlichen Platz. Dazu kommt noch die fehlende Glasfront, die normalerweise für nervende Reflexionen verantwortlich ist.

Nachteil an der ganzen Geschichte ist natürlich die Reparaturmöglichkeiten. Bei diesem Display können die einzelnen Bestandteile nicht ausgetauscht werden, entweder muss die komplette Einheit ausgetauscht werden oder man zur Neuware greifen. Demnach werden sich Hobby-Schrauber beim neuen MacBook Pro die Zähne ausbeißen und nicht sonderlich erfreut darüber sein.

Darüber hinaus konnte der Reparaturspezialist herausfinden, dass das Retina-Display von LG Philips stammt und nicht wie vorher spekuliert von Sharp.

Markings on the inverter board read LP154WT1 (SJ) (A1) GD. This appears to be an LCD made by LG Philips!

13-Zoll MacBook Pro mit Retina-Display und neuer iMac für den Herbst geplant?

Neben den softwaretechnischen Neuerungen war ganz klar das MacBook Pro mit Retina-Display auf einer Bildschirmdiagonale von 15,4-Zoll eines der Highlights auf der Keynote am vergangenen Montag. Jedoch hat Apple nur einem Modell den neuen hochauflösendem Bildschirm spendiert und die anderen MacBook-Modelle haben „nur“ eine Hardware-Aktualisierung erhalten. In Zukunft werde aber vermutlich alle Geräte der Mac-Familie mit einem solchen Display ausgestattet werden, um die verschiedenen Modelle natürlich zu vereinheitlichen.

Die amerikanischen Kollegen von AppleInsider sollen angeblich neue Informationen über die zukünftigen Einführungen des Retina-Display erfahren haben. So soll das 13-Zoll MacBook Pro bereits im Oktober mit dem hochauflösenden Display in den Handel kommen. Grund für die verspätete Einführung sollen Produktionsschwierigikeiten bei kleineren Bildschirmen sein, diese müssen anscheinend aufwendiger hergestellt werden und sorgen noch für die ein oder anderen Probleme. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Apple intensiv mit Sharp zusammenarbeitet, um die Retina-Display zu perfektionieren. Zumal das Unternehmen aus Cupertino extra eine Produktionsanlage für Sharp im Wert von 30 Millionen US-Dollar aus dem Boden gestampft hat, um sich die Exklusivität zu sichern und natürlich auch die Qualität der Produkte näher zu kontrollieren. Das MacBook Pro mit 13,3-Zoll soll in der Retina-Ausgabe eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln spendiert bekommen.

Ebenfalls haben sich einige Apple-Kunden über die fehlende Aktualisierung der iMac-Modelle gewundert. Diesbezüglich hat sich der Kolumnist David Pogue von der New York Times kurz nach der WWDC geäußert und behauptet, dass die neuen Modelle des All-in-One-Macs erst im nächsten Jahr erscheinen würden. Es ist jedoch aber wahrscheinlich, dass Apple bereits dieses Jahr ein Hardware-Update für den iMac veröffentlichen wird und im Jahr 2013 ein neues Design einführen wird. Diese Vermutung würden auch die bereits aufgetauchten Einträge in der Geekbench-Datenbank bestätigen, die vor einigen Wochen ein bislang unveröffentlichten „iMac13,2“ mit einem 3,4 GHz Core i7-3770 Quad-Core-Prozessor sowie 4 GB RAM hervorgebracht haben. In dieser Datenbank ist auch das neue MacBook Pro gleichzeitig aufgetaucht und konnte eine richtige Prognose auf die WWDC-Keynote enthüllen.

Eventuell könnten wir also im Oktober neben dem neuen iPhone auch einige aktualisierte Mac-Modelle zu Gesicht bekommen. Damit wäre das Unternehmen aus Cupertino definitiv gerüstet für die Weihnachtssaison.

Videos zum MacBook Pro Retina und OS X Mountain Lion – Lieferzeit steigt auf 3-4 Wochen

Drei Tage nach der Keynote wird das neue MacBook Pro mit Retina-Display sowie das passende Betriebssystem OS X Lion durch drei neue Videos von Apple beworben. Für das bisher teuerste MacBook Pro wurde jetzt der erste Werbespot veröffentlicht und konzentriert sich natürlich, wie zu erwarten, auf das neue Retina-Display. Ebenfalls hat das Unternehmen aus Cupertino das Video von der WWDC-Keynote auf der offiziellen Webseite eingebunden und unter anderem philosophiert Jonathan Ive über das Design sowie die Ausstattung des neuen Flaggschiffes.

Obwohl das neue MacBook Pro mit dem Einsteigspreis von 2279 Euro weit über dem Durchschnitt der Notebook-Preise liegt, ist anscheinend die Nachfrage sehr hoch, denn bereits nach drei Tagen liegt die Lieferzeit des Gerätes bei rund 3 bis 4 Wochen. Jedoch sollten Interessenten einfach mal bei den örtlichen Apple Stores vorbeischauen. Laut unseren Informationen bekommen die lokalen Apple-Läden am heutigen Tag die erste Fuhre.

Neben dem Hardware-Bereich hat sich Apple auf der WWDC auch über OS X Mountain Lion und einige bisher unbekannte Funktionen vorgestellt. In einem gesonderten Artikel haben wir schon einmal alle Neuerungen zusammengefasst. Das rund 5 Minuten lange Video fasst noch mal alle Funktionen in bewegten Bildern zusammen und gibt einen guten Überblick über das im Juli erscheinende Betriebsystem.

WWDC 2012: Apple präsentiert neuen Mac Pro, iPad Smart Case und AirPort Express

Während der gestrigen Keynote zur Eröffnung der WWDC hat Apple einige neue Produkte sowie diverses Zubehör der Öffentlichkeit verschwiegen und klammheimlich zum späteren Zeitpunkt in den Apple Online Store aufgenommen. Nämlich hat auch das Mac Pro eine winzige Aktualisierung erhalten und wurde mit mehr RAM ausgestattet. Ebenfalls steht eine neue Generation der AirPort Express Station zur Verfügung und das so genannten iPad Smart Case hat das Licht der Welt erblickt.

Nach zwei Jahren hat das Unternehmen aus Cupertino endlich mal wieder dem professionellen Bereich ihre Aufmerksamkeit geschenkt und dem Mac Pro ein kleines Upgrade verpasst. Die Optik des Gerätes bleibt unverändert und die hauptsächlichen Neuerungen befinden sich im Inneren. Der High-End-Tower gibt es fortan als Quad-Core-Variante mit 3,2 GHz und als 12-Core-Version mit jeweils 2,4 GHz. Ebenfalls steht noch eine Server-Variante im Apple Online Store zur Verfügung. Außerdem wurde der Arbeitsspeicher verdoppelt, dass allerdings auch den Preis angehoben hat. Die günstige Version des Mac Pros kann für 2599 Euro erworben werden und der 12-Core-Tower kostet stolze 3899 Euro.

Ebenfalls gibt es eine komplett neue AirPort Express-Station, die sich vom optischen dem Apple TV sehr ähnelt und einige Verbesserungen erhalten hat. Die weiße Station unterstützt nun simultanes Dual-Band in den Frequenzen 2,4 GHz und 5Ghz in einem 802.11n W-Lan-Netz. Darüber hinaus verfügt das Gerät weiterhin über einen USB 2.0-Anschluss und einen 3,5 mm Klinkenanschluss. Auch beim Preis hat sich nichts geändert und die neue Generation kann für 99 Euro im Apple Online Store bestellt werden.

Als letztes hat sich das bereits kurz vor der gestrigen Keynote aufgetauchten Gerüchte bestätigt und Apple hat einen neue Schutzhülle für das iPad ins Sortiment aufgenommen. Das so genannte „iPad Smart Case“ beinhaltet neben dem normalen Smart Cover auch einen entsprechenden Schutz für die Rückseite. Das Smart Case steht in sechs verschiedenen Farben zur Verfügung und lässt sich außerdem noch kostenlos gravieren. Die Schutzhülle kostet 49 Euro und dürfte eine gute Alternative zu den bereits vorhandenen Cases von Drittanbietern sein.

OS X Mountain Lion erscheint im Juli – Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Vor knapp vier Monaten hat Apple bereits einen ersten Ausblick auf OS X Mountain Lion veröffentlicht und bereits einige Neuerungen vorgestellt. Auf der gestrigen Keynote zur WWDC hat das Unternehmen aus Cupertino noch einmal nachgelegt und zusätzliche Funktionen präsentiert. Das Update soll bereits im Juli im Mac App Store zur Verfügung stehen und in Deutschland nur 15,99 Euro kosten. Das neue Betriebssystem kann wie schon bei OS X Lion mit einer Lizenz auf allen mit eine Apple-ID verbundenen Macs installiert werden. Darüber hinaus können auch die Nutzer von Mac OS X 10.6 direkt auf OS X Mountain Lion aktualisieren.

Die registrierten Mac-Entwickler können bereits die eine fast finale Developer Preview von OS X Mountain Lion über das Developer Center herunterladen und auf dem eigenen Gerät ausgiebig testen. Neben Verbesserungen in Sachen Performance und Benutzeroberfläche lässt Apple die beiden eigenen Betriebssystem iOS und OS X weiter miteinander verschmelzen. Zahlreiche bekannte Funktionen aus iOS werden in Zukunft seinen Platz auf dem Mac finden. Darunter wird Mountain Lion Pendants von den iOS-Apps Notizen, Erinnerungen, iMessage und Game Center mit sich bringen. Zusätzlich wird auch eine Benachrichtigungszentrale zukünftig den Benutzer über alle eingehenden Meldungen informieren. Außerdem wird die neue OS-X-Version die Möglichkeit beinhalten, die Bildschirmausgabe eines Macs drahtlos per AirPlay Mirroring auf den Apple TV zu übertragen. Merklich werden die beiden Betriebsysteme immer ähnlicher und die neuen Funktionen werden die verschiedenen Apple-Geräte näher miteinander verbinden.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

iCloud

In OS X Mountain Lion setzt Apple auf eine intensivere iCloud-Anbindung, welche die beiden Betriebssysteme iOS und OS X noch weiter miteinander verschmelzen lässt. In Zukunft werden die Mails, Kalender, Adressbuch, Erinnerungen, Notizen sowie Dokumente von iWork automatisch über die iCloud mit allen verbundenen Macs und iOS-Geräten synchronisiert. Ebenfalls können Entwickler die neuen Programmierschnittstellen von Apple verwenden, um die iCloud-Anbindung auch in ihre Anwendungen zu verwenden.

Nachrichten

Der alte Chat-Messenger „iChat“ gehört mit OS X Mountain Lion der Vergangenheit an und wird durch die App „Nachrichten“ ersetzt. Der neue Messanger erlaubt das Verschicken von Nachrichten, Fotos und Videos zu einem Mac- oder iOS-Gerät. Jedoch wird auch weiterhin AIM, Jabber, Yahoo! und Google Talk unterstützt. Eine erste Beta-Version für Lion kann ab sofort heruntergeladen werden und steht offiziell zum Download bereit.

Benachrichtigungszentrale

Eine weitere iOS-Funktion die Apple auch auf die Mac-Geräte bringt, ist die Benachrichtigungszentrale. Dort werden in Zukunft alle Meldungen, Push-Mitteilungen und andere Benachrichtungen gesammelt und dargestellt. Dabei können die Meldungen entweder als Hinweis- oder Banner-Darstellung angezeigt werden. Die neuen Nachrichten werden dann entsprechend oben rechts in der Ecke des Bildschirms für 5 Sekunden angezeigt. Jederzeit kann die Benachrichtigungszentrale mit einer Zwei-Finger-Geste oder durch einen Klick auf das entsprechende Symbol hervorgeholt werden.

Twitter und Facebook

Wie unter iOS wird OS X Mountain Lion mit einer systemweiten Facebook- und Twitter-Intigrierung ausgestattet. Dadurch können zum Beispiel problemlos Bilder oder Videos aus iPhoto an den jeweiligen Dienst gesendet werden. Auch besuchte Webseiten in Safari können somit ganz einfach mit anderen Leuten über Facebook und Twitter geteilt werden. Um den Dienst zu nutzen, ist nur eine einmalige Anmeldung in den Einstellungen notwenig. Push-Benachrichtigungen von Facebook und Twitter landen somit dann auch im Notifikation Center. Die Integration von Facebook wird aber erst im Herbst erscheinen.

Power Nap

Die wenigstens Benutzer eines MacBooks fahren das Gerät komplett herunter, meistens wird einfach nur der Bildschirm zugeklappt und das MacBook gelangt in den Stand-by-Betrieb. Im Ruhezustandes wird nur sehr wenig Akku verbrauch und somit können Geräte aus der MacBook-Familie fast 30 Tage im Stand-by-Betrieb bleiben. Währenddessen werden aber in Zukunft auch in regelmäßigen Abständen neue Mails, Kalendereinträge und Mitteilungen mit der iCloud abgeglichen. Dadurch befindet sich der MacBook immer auf dem neusten Stand. Es können sogar Softwareupdates und Time Machine Backups im Ruhezustand ausgeführt werden, sofern das Gerät an eine externen Stromquelle angeschlossen ist. Diese Funktion wird aber nur von dem neuen MacBook Pro, sowie allen Mac-Notesbook mit SSD-Speicher (MacBook Air) unterstützt.

Gatekeeper

In Zukunft soll das OS X Betriebssystem noch sicherer werden und mit Hilfe von Gatekeeper den Nutzer vor schädlicher Software schützen. Dadurch bekommt der Benutzer die vollständige Kontrolle über alle installierten Anwendungen. Diese zusätzliche Sicherheitsfunktion verhindert die Installation von Software aus fremden Quellen und erlaubt in der Standardeinstellung nur die Installation von Apps aus dem Mac App Store. Dadurch können nur Anwendungen installiert werden, die Apple vorher auf Ungefährlichkeit getestet hat. Natürlich kann die Funktion auch deaktiviert werden, um erfahrene Nutzer nicht die Möglichkeiten zu nehmen.

Es werden drei Einstellungsvarianten zur Verfügung stehen:

  • Alle Software erlauben
  • Software aus dem Mac App Store und von registrierten Entwicklern erlauben
  • Nur Software aus dem Mac App Store erlauben

Diktieren

In Mountain Lion können Spracheingabe ähnlich wie beim neuen iPad durchgeführt werden, um so zum Beispiel E-Mails, Tweets oder andere Texte zu verfassen. Die Funktion wird systemweit in das Betriebssystem integriert und kann somit in jeder Anwendung genutzt werden.

Game Center

Auch das Game Center wird Einzug in OS X Mountain Lion finden und soll dem Mac als Spiele-Plattform weiter etablieren. Dadurch kann in Zukunft das Spielerlebnis auch auf dem Mac individualisiert, die eigenen Spielergebnisse verfolgt und neue Spiele entdeckt werden. Zudem können auch Freunde zu Multiplayer-Spielen eingeladen werden. Dabei wird kein Unterschied zwischen Mac- und iOS-Geräten gemacht. Vielleicht kann dadurch der Mac endlich den Sprung zur Spiele-Plattform schaffen und neue Spiele-Entwickler für sich gewinnen.

Erinnerungen, Notizen und weitere iOS-Anwendungen

Die Zusammenarbeit zwischen Mac und den iOS-Geräten wird mit Mountain Lion weiter verbessert, denn Apple spendiert dem Mac einige bekannte iOS-Applikationen. Zum einen bringt das neue Betriebssystem die App Erinnerungen mit sich und erlaubt das Verwaltung von den täglichen Aufgaben auch auf dem Mac. Natürlich werden die Erinnerungen über die iCloud mit dem iOS-Pendant synchronisiert. Gleiches gilt auch für das digitale Notizbuch, welches ebenfalls über die iCloud-Synchronisation verfügt. Damit sind die Notizen kein Bestandteil mehr von dem eigenen Mail-Clienten. Zusätzlich wird auch der iCal sowie das Adressbuch an die Namensgebung von iOS angepasst und wird in Zukunft Kalender bzw. Kontakte heißen.

AirPlay Mirroring

Die bereits aus iOS bekannte Funktion „AirPlay Mirroring“ erlaubt das kabellose Übertragen von Bildschirminhalten eines Macs an den Apple TV. Damit können zum Beispiel Filme, Spiele oder Fotos direkt über das drahtlose Netzwerk auf den heimischen Fernseher übertragen werden. Momentan erlaubt der Apple TV nur die Ausgabe von 720p-Formaten, aber in naher Zukunft wird voraussichtlich eine neue Generation der kleinen schwarzen Box zur Verfügung stehen und die Ausgabe von 1080p-Inhalten ermöglichen.

Teilen von Inhalten

Das einfache Teilen von gefundenen Inhalten in Safari oder anderen Anwendungen soll in Zukunft über die eigene Sharing-Funktion bewerkstelligt werden. Dabei werden unter anderem die eigenen Anwendungen Safari, Notizen, Erinnerungen, Photo Booth und iPhoto unterstützt. Jedoch können auch Entwickler die Sharing-Funktion in die eigenen Applikationen einbauen und ermöglichen das einfache Teilen der Inhalte. Geteilt werden kann zum Beispiel via E-Mail, Nachrichten, Twitter, Flickr oder Vimeo. Auch bei OS X Mountain Lion hat sich Apple für das soziale Netzwerk Twitter entschieden und nicht für Facebook.

Kostenlos Upgrade auf OS X Mountain

Die gestern vorgestellten MacBooks werden momentan noch mit OS X Lion ausgeliefert, beinhalten aber ein kostenlose Update auf OS X Mountain Lion, wenn das Update im Juli zur Verfügung steht.

Verfügbarkeit

Das neue Betriebssystem Mountain Lion wird im Laufe des Julis wieder exklusiv über den Mac App Store zur Verfügung stehen und für einen Preis von 15,99 Euro erhältlich sein.

Ein zusammenfassendes Video mit allen wichtigen Funktionen von Mountain Lion hat Apple auf YouTube veröffentlicht:

WWDC 2012: Mittschnitt der Apple-Keynote steht zur Verfügung

Ein langer Abend neigt sich dem Ende und Apple konnte mit der diesjährigen Keynote zur Eröffnung der WWDC nicht nur eine Menge Software-Updates raushauen, sondern hat die komplette MacBook-Familie aktualisiert. Das neue MacBook Pro mit dem Retina-Display ist definitiv das Highlight der zweistündigen Keynote. Es haben sich auch viele der im Vorfeld gehandelten Gerüchte bewahrheitet und Apple hat ebenfalls einen Ausblick auf iOS 6 veröffentlicht. Darüber hinaus können die registrierten Entwickler bereits die erste Beta-Version von dem neuen Betriebssystem unter die Lupe nehmen.

Inzwischen kann auch die komplette Veranstaltung in bewegten Bilder angeschaut werden und alle Interessierten, welche die Keynote nicht auf unserem Live-Blog verfolgt haben, können nun sich in aller Ruhe noch einmal die Neuerungen betrachten. Der Stream kann direkt auf der Apple Events-Seite konsumiert werden und setzt Safari auf dem Mac beziehungsweise Quicktime 7 unter Windows voraus. Ebenfalls kann das Video direkt auf jedem iOS-Gerät betrachtet werden.

The Next Generation MacBook Pro: Retina-Display, SSD-Speicher, dünnes Design und ein heftiger Preis

Die Gerüchteküche hat es bereits vor Monaten prophezeit und das kalifornische Unternehmen plante die Einführung bereits mit der Einführung von OS X Lion. Die verschiedensten Hinweise sind in der Vergangenheit mehrfach aufgetaucht und am heutigen Tag hat Apple das neue Retina-Display für das MacBook Pro enthüllt.

Das MacBook Pro mit Retina-Display beinhaltet ein gestochen scharfes Display mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Bildpunkten bei einer Bildschirmdiagonale von 15-Zoll. Damit besitzt das Display eine Pixeldichte von 220 ppi und setzt damit neue Standards in der Notebook-Kategorie. Neben dem bisher einzigartigen Display setzt das Unternehmen aus Cupertino auch auf die leistungsstarken Ivy-Bridge-Prozessoren aus dem Hause Intel. Wahlweise steht entweder der Quad-Core i7-Prozessor mit 2,3 oder 2,6 GHz zur Verfügung. Neben der internen Grafikkarte HD Graphics 4000 von Intel können die zukünftigen Besitzer auf eine GeForce GT 650M mit 1 GB GDDR5 Arbeitsspeicher von NVIDIA zurückgreifen.

Darüber hinaus hat Apple nicht nur die neuste Hardware in das Gerät gepackt, sondern auch den verbrauchten Platz enorm verringert und dadurch ein dünneres Design ermöglicht. Mit einer Höhe von 1,8 cm ist das neue MacBook Pro nur etwas dicker als das Ende eines MacBook Airs und kann mit einem Gewicht von 2,02 kg durchaus überzeugen. Um dieses Design zu bewerkstelligen müssen zukünftige Besitzer auf ein optisches Laufwerk verzichten.

Daneben steht auch die FaceTime HD-Kamera mit einer 720p-Aufösung zur Verfügung und die Nutzer können jeweils von zwei USB 3.0- sowie Thunderbolt-Anschlüssen profitieren. Außerdem beinhaltet das MacBook Pro ein SDXC Kartensteckplatz, ein HDMI-Anschluss und ein Kopfhöreranschluss.

In der Basiskonfiguration bekommt der Kunde nicht nur die oben genannten Spezifikationen, sondern auch einen Arbeitsspeicher von 8 GB sowie eine interne 256 GB SSD-Festplatte. Das Ganze kostet natürlich auch seinen Preis und interessierte Kunden müssen stolze 2279 Euro für das High-End-Gerät blechen. Die teurere Konfiguration steht für 2899 Euro im Angebot und bringt einen 512 GB großen SSD-Speicher mit sich.

Abgespecktes MacBook Pro mit Ivy Bridge und USB 3.0 – 17-Zoll-Modell nicht mehr im Sortiment

Neben dem neuen MacBook Air und dem MacBook Pro mit Retina-Display hat das Unternehmen aus Cupertino auch eine abgespeckte Version des MacBook Pros auf der diesjährigen WWDC vorgestellt. Das neue Modell kann bereits jetzt im Apple Online Store erworben werden und steht entweder mit einer Bildschirmdiagonale von 13- oder 15-Zoll zur Verfügung. Die dritte Variante mit 17-Zoll wurde komplett aus dem Sortiment gestrichen. Genau wie bei den neuen MacBook Airs hat Apple auch bei diesem Gerät zwei Anschlüsse im schnelleren USB 3-Standard beigefügt und ebenfalls eine FaceTime HD-Kamera hinzugefügt.
Die kleinste Version kommt mit einem 13-Zoll-Display und kann für 1249 Euro erworben werden. Dafür bekommt der Kunde einen 2,5 GHz Dual-Core i5-Prozessor sowie einer 500 GB HDD-Festplatte mit 5400 Umdrehungen die Minute. Das besser ausgestattete Modell mit 13-Zoll kostet 1549 Euro und beinhaltet einen 2,9 GHz Dual-Core i7-Prozessor sowie eine 750 GB HDD-Festplatte. Das Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 15-Zoll startet mit einem 2,3 GHz Quad-Core i7-Prozessor und einem Preis von 1879 Euro. Für die zweite Variante mit einem 2,6 GHz Quad-Core i7-Prozessor müssen 2279 Euro berappelt werden.
Obwohl die abgesteckten MacBook Pros nur verbesserte Hardware spendiert bekommen haben, sind die Preise um rund 100 Euro gestiegen. Ein unerwarteter Schritt von dem Unternehme aus Cupertino, denn bereits mit dem Retina-MacBook-Pro hat Apple ein sehr teures Gerät ins Sortiment aufgenommen.