Value Pack für Samsung Gear S3 und Gear Sport bringt neue Funktionen

Samsung stellt für die Samsung Gear S3 und Gear Sport Smartwatches ab sofort in einigen Ländern einen neuen sogenannten Value Pack als Update bereits, mit dem die Geräte um einige neue Funktionen erweitert werden. Nach Angaben des Unternehmens wurde mit dem Rollout dabei bereits begonnen, leider wurde nicht mitgeteilt, ob auch deutsche Nutzer der Smartwatches bereits ein Update bekommen.

Konkret schreibt Samsung zu der Neuerung:

Blending timeless designs with technological innovation, Samsung’s Gear S3 and Gear Sport were created to be best-in-class devices that redefined the wearables experience. Now, the wearables will offer users even greater convenience and versatility, with the release of a new update that enhances the devices with Galaxy Watch functions. The Value Pack update has been available in select markets since January 21 and will roll out across other regions in the near future. 

Die Installation des Value Pack kann über die Samsung Galaxy Wearable App vorgenommen werden, sobald die Version für die eigene Region zur Verfügung steht.

Mehr Übungen verfügbar

Mit dem neuen Value Pack erweitert Samsung unter anderem die Liste von Workouts und Übungen, die man mit der Uhr überwachen kann. Insgesamt sollen nun 39 unterschiedliche Übungen zur Verfügung stehen, die man mit der Uhr tracken kann – 8 davon sind bereits standardmäßig auf den Smartwatches aktiv.

 

Die Erfassung des Schlafs wurde ebenfalls verbessert und bietet nun einen leichteren Zugang zu den aufgezeichneten Daten der Schlafqualität aus der jeweiligen Nacht.

Neue Möglichkeiten bei der Navigation

Die Bedienung der Uhr wurde ebenfalls verändert und beispielsweise gibt es nun mehr Möglichkeiten, Schnellzugriffe im Panel festzulegen und so bestimmte Funktionen schneller aufzurufen.

Darüber hinaus wurde ein sogenannter Theater-Modus und ein Goodnight-Modus hinzugefügt. Beide sollen dafür sorgen, dass Nutzer noch mehr Kontrolle über Benachrichtigungen haben und so noch konkreter Einstellen können wann sie wie benachrichtigt werden wollen (oder eben auch nicht). Auf diese Weise soll es weniger Unterbrechungen bei wichtigen Aktionen geben. Der Goodnight-Modus schaltet beispielsweise alle Warnungen – mit Ausnahme von Alarmen und Systemgeräuschen – stumm und schaltet die Funktion „Immer eingeschaltet“ und „Weckfunktion“ aus

Daneben hat Samsung auch die Kommunikation verbessert und bietet nun auch die Unterstützung von MMS auf den Geräten an. Man soll durch den Value Pack auch auf die Entwurfsnachrichten zugreifen können bzw. lassen sich Entwürfe auch auf der Smartwatch speichern. Das Update unterstützt auch die automatische Wiedergabe von animierten Bildern in einer Nachricht oder Konversation. Um Benutzern beim Erstellen von Antworten zu helfen, werden die vorherigen Nachrichten in der Konversation angezeigt, um den Kontext bereitzustellen. Die Antwortoptionen werden direkt darunter angezeigt.

Nur für das Gear S3, das mit der Anruffunktion ausgestattet ist, unterstützt das Update auch das In-Call-Multitasking. Auf diese Weise können Benutzer vom Anrufbildschirm weg navigieren, andere Funktionen verwenden und andere Apps öffnen. Bei Geräten ohne eine separate Anruffunktion gibt es dieses Feature dann natürlich nicht.

Insgesamt gesehen bietet der Value Pack für Samsung Gear S3 und Gear Sport als tatsächlich eine ganze Menge Mehrwert und neue Funktionen und es bleibt zu hoffen, dass dieses Update für die Smartwatches auch bald für alle deutschen Nutzer zum Download zur Verfügung steht.

Fossil verkauft Smartwatch-Bereiche und Technik an Google

Google scheint im Bereich der Smartwatches zukünftig doch mitmachen zu wollen und daher hat das Unternehmen mit Fossil Group einen Deal abgeschlossen. Danach wird Google 40 Millionen US-Dollar zahlen und dafür sowohl einen Teil des Entwicklerteams als auch Technik (beispielsweise Patente) von Fossil übernehmen. Geplant ist die Übernahme von etwa 200 Mitarbeitern, die zukünftig bei Google arbeiten sollen. Die Übernahme und der Verkauf sollen dabei noch im Januar abgeschlossen sein.

Im Original schreibt das Unternehmen dazu:

Today, Fossil Group (NASDAQ:FOSL) announced its plan to sell to Google for $40 million intellectual property (IP) related to a smartwatch technology currently under development by Fossil Group. As part of the transaction, a portion of Fossil Group’s research and development (R&D) team currently supporting the transferring IP will join Google.

Fossil Group retains more than 200 R&D team members to focus on innovation and product development. The transaction showcases Fossil Group and Google’s shared investment in the wearables industry. In recent years, martwatches have become Fossil Group’s fastest growing category. The company successfully developed and launched smartwatches across 14 of its owned and licensed brands.

Google hat mit Wear OS bereits das passende Betriebssystem, aber anders als bei den Smartphones gibt es bisher noch keine originale Hardware direkt von Google im Wearables-Bereich. Das könnte sich nun ändern, denn diese Investition scheint durchaus darauf abzuzielen, eine eigene Google Watch (eventuell unter dem Brand Pixel Watch) auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig hat das Unternehmen aber auch angekündigt, dass man die Technik und die Rechte auch anderen zur Verfügung stellen wird, so dass es durchaus auch sein kann, dass ein Teil der neuen Technologie in die Weiterentwicklung von Wear OS fließen wird. Leider gibt es aber darüber hinaus keinen weiteren Hinweis, was genau Google mit diesem Deal vorhat.

Unabhängig von der weiteren Verwendung scheint Google aber auch jeden Fall im Bereich der Smartwatches nach wie vor Potential zu sehen. Auf dem Markt war in vor allem im letzten Jahr eher ruhig geworden um diese Technik und nach einem fulminanten Start haben es die Smartwatches nicht geschafft, Handys und Smartphones nennenswert zu verdrängen. Daher ist es durchaus gut zu sehen, dass es weitere große Unternehmen gibt, die in diesem Bereich aktiv werden wollen und die möglicherweise mit neuen Produkten und neuen Ansätzen wieder Bewegung in den Smartwatch-Bereich bekommen.

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Galaxy AI Watch als Marke eingetragen – allerdings nicht von Samsung

Samsung hatte in diesem Jahr die Smartwatch Modelle umbenannt und statt Gear heißen die Uhren nun Galaxy Watch. Hintergrund dafür ist wohl eine Anpassung an die Produktpalette. Die Smartphones werden auch alle als Galaxy Phones vermarktet und nun macht bereits der Name der Smartwatch deutlich, dass die Uhren zu Samsung gehören…

Allerdings scheint diese Umbenennung nicht bei allen auf positive Resonanz gestoßen zu sein, den ein Mitbewerber von Samsung fühlt sich dadurch in seinen Rechten beschnitten und hat unter anderem bereits mit verschiedenen Markeneintragungen in diesem Bereich reagiert. Kritik gibt es vor allem vom hierzulande ehe unbekannten Uhrenhersteller Orient Bio Inc. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben schon seit Jahre mit der Marke Galaxy und sieht daher in der Umbenennung durch Samsung einen Angriff auf die eigenen Uhren. Bei Letsgodigital wird das Unternehmen wie folgt zitiert:

An Orient official said: We have registered Galaxy and Galaxy Gold trademarks since 1984. Samsung Electronics’ advertisement of Galaxy Watch as a watch is a violation of the unfair competition prevention law and the trademark law.

Als Reaktion gibt es verschiedene neue Markeneintragungen in diesem Bereich. Unter anderem gibt es neue Markeneintragungen für „Galaxy AI Watch“ und „Galaxy Smart Watch“. Auch der Begriff „Galaxy Watch“ wurde versucht einzutragen, allerdings hatte Samsung hier bereits eine Markeneintragung für die aktuelle Galaxy Watch des Unternehmens und daher dürfte das wohl nicht genehmigt werden.

Insgesamt sieht das alles so aus, als würde es für Samsung in diesem Bereich einige gerichtliche Auseinandersetzungen um den Markenname und die neuen Markeneintragungen geben. Es ist nicht zu erwarten, dass Samsung Marken wie „Galaxy Smart Watch“ einfach so toleriert, denn diese Bezeichnung liegt dann doch recht nahe an der eigene Smartwatch-Marke. Bisher gibt es aber noch keine  Reaktion von Samsung, wahrscheinlich wird es auch kein offizielles Statement dazu geben, sondern man klärt dieses Problem eher direkt oder über Gerichte.

Die Samsung Galaxy Watch im Detail

Von der neuen Smartwatch von Samsung gibt sowohl eine Variante mit 24 als auch mit 46 Millimetern Durchmesser und die Modelle sind entweder mit Bluetooth Schnittstelle ausgerüstet oder verfügen über LTE und eine eSIM. Die eSIM Version kostet dabei 399 Euro, die Version ohne Internet nur 309 Euro. Bisher ist allerdings unklar, welche Anbieter die eSIM in den Geräten unterstützen werden. Das Unternehmen schreibt zu den Funktionen der Uhr:

… Die Galaxy Watch bringt die Vorteile des Galaxy Ökosystems mit sich und schafft ein nahtloses Erlebnis, inklusive SmartThings, Samsung Health, Samsung Flow, Samsung Knox, Bixby und Partnerschaften wie Spotify3 und Under Armour. Mit SmartThings lassen sich andere vernetzte kompatible Geräte ganz einfach mit der Galaxy Watch bedienen. Vom Einschalten der Beleuchtung und des Fernsehers am Morgen bis zur Einstellung der Temperatur vor dem Schlafengehen sind viele Smart Home-Optionen mit nur einem Handgriff möglich. Der Zugang zur Musik und die Verwaltung der Musiksammlung sind auf der Galaxy Watch dank Spotify kinderleicht. Songs lassen sich offline speichern und abspielen, ohne dass ein Smartphone* benötigt wird. Samsung Knox schützt wichtige Daten, während Nutzer mithilfe von Samsung Flow verbundene PCs oder Tablets schnell und einfach entsperren können. …

Bei Betriebssystem setzt Samsung wieder auf Tizen. Die Bedienung der Galaxy Watch unterscheidet sich damit noch besonders von den Gear-Vorgänger Modellen. Wer also bereits eine Samsung Smartwatch hatte, sollte auch mit der Galaxy Watch keine größeren Probleme haben. Im Vorfeld war spekuliert worden, dass Samsung nicht nur den Namen ändert, sondern die Uhr auch auf WearOS von Google laufen lässt. Das hat sich aber nicht bestätigt – trotz des neuen Namens ist das Betriebssystem weitgehend gleich geblieben.

Huawei Watch GT – weitere Details auf einer geleakten Produktseite

Huawei hatte versehentlich eine Produktseite mit der neuen Huawei Watch GT bereits online gestellt und dort gab es neben den Bilder zur neuen Smartwatch auch bereits eine Reihe von technischen Details. Der Link http://consumer.test.huawei.com/cn/wearables/watch-gt/ funktioniert mittlerweile aber leider nicht mehr und auch im Google Cache sind die Inhalte bereits gelöscht. Mehr Details außer diesem Leak von Slashleaks wird es also zumindest über diese Seite nicht geben.

Die Uhr setzt dabei auf ein rundes Display, das wohl mit Abmessungen von 1,39 Zoll kommt und eine Auflösung von 454 x 454 Pixeln haben wird. Das ist für eine Smartwatch ein durchaus guter Wert. Der Akku soll nach den ersten Informationen 450mAh haben und der Smartwatch eine Laufzeit von 7 Tagen im Always-On Display Modus geben. Bei stärkerer Nutzung sinkt diese Zeit dann natürlich deutlich ab.

 

Das Gehäuse der neuen Huawei Watch GT soll aus Glas, Edelstahl und Keramik hergestellt sein. Das liest sich auf jeden Fall nach einem interessanten Materialmix. Darüber hinaus ist die neuen Smartwatch angeblich bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht. Dazu soll die Uhr mit den bereits auf den Markt befindlichen Armbändenr kompatibel sein. Man kann hier also auf eine breite Palette von individuellen Armbändern zurück greifen.

Unklarheiten gibt es beim Betriebssystem. Es gibt Gerüchte, wonach sich Huawie bei der Huawei Watch GT möglicherweise von  Google Waer OS verabschiedet und stattdessen auf eine eigene Lösung bei der Software setzt. Damit würde man auch eine ganze Reihe von neuen Apps benötigen anstatt auf die bekannten Apps von Wear OS zurückzugreifen. Daher erscheint das dann doch eher wenig wahrscheinlich, aber vielleicht überrascht uns Huawei an der Stelle.

Leider wurden auf der Webseite von Huawei noch keine Preise für die neue Smartwatch genannt. Nach den ersten Spekulationen soll die Huawei Watch GT aber im Preisbereich von um die 200 Euro angesiedelt sein. Die aktuelle Huawei Watch 2 wird derzeit im preisbereich von 250 bis 300 Euro angeboten – die neue Watch GT wäre im Vergleich also durchaus günstiger zu haben.

Apple Watch Series 4 – Bootloop verärgert die Nutzer in Australien

In Australien gibt es derzeit wieder einige Berichte über Probleme mit der Zeitumstellung auf der Apple Watch S4. Die neuen Infograph-Ziffernblätter scheinen mit dieser Umstellung nicht so gut zurecht zu kommen und sorgen dafür, dass die Geräte abstürzen und danach in einem Bootloop gefangen sind.

Bei Reddit schreibt ein Nutzer zu dem Problem:

I woke up this morning to a dead watch at 0% when it was at 70% last night before bed. We had daylight saving this morning at 2am where the clock was brought forward for an hour. The watch was stuck on a reboot loop and would not charge up or restart. I thought I had a faulty watch and was organising an express replacement. But a fellow Australian forum user pointed out this is due to a bug in the Infograph Activity complication

Apple hatte schon bei anderen Modellen Probleme mit der Zeitumstellung gehabt und daher könnte man an sich davon ausgehen, dass dieser Fehler bekannt ist und daher im Vorfeld bereits beseitigt wurden, aber die bestehenden Probleme zeigen, dass die Umstellung von Zeitzonen wohl weiterhin ein Problem bei Apple sein wird.

Erfreulicherweise gibt es auch gleich einen Workaround dazu, es scheint dabei auszureichen ein anderes Ziffernblatt zu wählen:

“For everyone with their watch stuck in a reboot loop – your watch isn’t faulty. I think the problem is due to a daylight savings bug. Here’s how I got out of the loop during the night when I noticed the battery was draining fast:

Make sure your watch has some power – charge it up. Then go to the Watch App on your iPhone. Select a watch face that is far away from the Infograph Modular face with the Activity complication. Tap on Select as current Watch Face. Wait for the watch to finish its current reboot loop. The reboot will then stop and you will land on the green charging display. Unlock the watch and you’ll be at the selected screen.

I’ve noticed that selecting Infograph Modular face with the Activity complication will cause even the Watch app on the iPhone to crash. My guess is just to wait until tomorrow, after daylight savings, for everything to work properly again.”

In Europa scheint es diese Probleme noch nicht zu geben, allerdings wird es auch hierzulande am 28. Oktober die nächste Umstellung der Zeit geben und es ist unklar, ob dann dieses Problem auch bei den Modellen in Deutschland auftreten könnte. Möglicherweise hat Apple aber bis  dahin einen Fix veröffentlicht der dieses Problem löst. Falls nicht kann es auch jeden Fall nicht schaden, vor dem 28. Oktober auf ein unbedenkliches Ziffernblatt zu wechseln um eventuelle Probleme von Anfang an ausschließen zu können. Danach kann man ja wieder auf ein neues Infograph-Ziffernblatt wechseln.

Casio: neue PRO TREK Smart Smartwatch soll 3 Tage Laufzeit haben

Auf der IFA 2018 hat Casio eine neuen Version der eigenen Smartwatches vorgestellt. Die PRO TREK Smart Smartwatch ist dabei vor allem für den Outdooreinsatz und den Fitnessbereich gedacht und ist daher nicht nur besonders robust, sondern soll auch in Sachen Ausdauer gute Leistungen bringen. Die Modellnummer ist in dem Fall die WSD-F30 und damit ist die Uhr ein direkter Nachfolger der bekannten WSD-F Versionen. Casio schriebt selbst zu den Vorteilen der neuen Uhr:

Die WSD-F30 ermöglicht die Nutzung von Offline-Karten und GPS-Protokollierung für bis zu drei aufeinanderfolgende Tage. 2016 kam mit der WSD-F10 die erste Smartwatch von Casio auf den Markt. Es war die erste Smartwatch speziell für den Outdoor-Enthusiasten, mit einer Wasserdichtigkeit bis zu 50 Metern (5 Bar) und einer Robustheit, die militärischem Standard entspricht. Die WSD-F10 wurde auf
Basis des Google Betriebssystems Android Wear (heute Wear OS by Google) konstruiert. Im
Folgejahr stellte Casio die Pro Trek Smart WSD-F20 vor. Die zweite Generation überzeugte die
Outdoor-Liebhaber bereits mit GPS und Kartenfunktionalitäten.

Leider ist die Uhr aber noch nicht direkt erhältlich und soll erst ab 19. Januar in den Läden zu haben sein. Dabei wird es die Smartwatch in drei Farben gebn (Blau, Orange und Schwarz). Leider gibt es noch keine Details zum Preis, man kann aber davon ausgehen, dass die Uhr im Preisbereich der Vorgänger-Modelle liegen wird und das würde einen Kaufpreis von 500 bis 550 Euro bedeuten.

Erweiterungsmodus für die Verwendung von Offline-Farbkarten und GPS für bis zu
drei aufeinanderfolgende Tage

Die neue WSD-F30 ist mit dem Erweiterungsmodus ausgestattet. Dieser ermöglicht, offline Farbkarten und GPS der Uhr mit nur einer Aufladung bis zu drei Tagen nutzen zu können. Im
Erweiterungsmodus werden Zeit- und Messdaten kontinuierlich auf dem Monochrom-Display angezeigt, die Farbkarte erscheint mittels Tastendruck. Um in diesem Modus noch mehr Energie
zu sparen, schaltet sich die Uhr nach einem, vom Nutzer festgelegten, Zeitplan von alleine in den
Standby-Modus. Ausgehend vom Aktivitätenplan sorgt die Outdoor Smartwatch für ein optimales
Energiemanagement. Somit kann sich der Nutzer sowohl seinen aktuellen Standort auf der
heruntergeladenen Karte anzeigen, als auch seine Aktivitäten tracken lassen.

Neues, verbessertes Dual-Layer-Display

Die WSD-F30 verfügt über eine neues und verbessertes Dual-Layer-Monochrom- und Farbdisplay. Das neue Farbdisplay mit OLED-Technologie stellt Karten und Daten mit wesentlich feineren Details dar. Auf der Anzeige im monochromen Display sind neben der Zeit auch der Luftdruck, die Höhe und die Kompasspeilung ablesbar. Darüber hinaus verfügt die Smartwatch über einen Vielfach-Zeitmessermodus – eine Weiterentwicklung des beliebten Zeitmessermodus.
Die Uhrzeit wird auf einem Monochromdisplay angezeigt, wobei die Smartphone-Kommunikation
und das Farbdisplay ausgeschaltet sind. Zusätzlich zur Zeitdarstellung zeigt der monochrome
Vielfach-Zeitmessermodus Messdaten, wie die Höhe und den Luftdruck an. Ist der Modus
aktiviert, läuft die Uhr bis zu einem Monat ohne erneutes Aufladen. Damit zeigt die neue PRO
TREK Smart Outdoor Watch auch im energiesparenden Modus nützliche Funktionen für die
Aktivitäten im Freien.

Kleineres und flacheres Gehäuse für verbesserten Tragekomfort

Für mehr Tragekomfort wurde die Größe der WSD-F30 optimiert. Durch eine neue Anordnung der
inneren Uhrenkomponenten ist die smarte Outdoor Uhr 3,9 mm schmaler und 0,4 mm dünner als
ihre Vorgänger und sieht somit auch an schmalen Handgelenken gut aus. Eine NanoVerarbeitung
verleiht der Resin-Lünette einen metallischen Glanz und unterstreicht den hochwertigen Look der Smartwatch. Das Armband der neuen PRO TREK Smart Generation ist flexibler und sorgt durch mehr Löcher für bessere Verstellbarkeit und Passform.

Apple Watch 4 – 6 neue Modell-Registrierungen aufgetaucht

Samsung hat bei der eigenen Smartwatch gerade die Marke geändert und verkauft die Modelle nicht mehr unter der Bezeichnung Gear, sondern als sogenannte Galaxy Watch. Bei Apple scheinen auch einige Änderungen bei den Uhren anzustehen, denn die aktuellen Registrierungen deuten auf 6 Modelle hin. Um genau zu sein hat Apple gleich mehrere verschiedene Modelle einer Smartwatch bei der Eurasian Economic Database angemeldet

  • A1757, A1758, A1816, A1817, A1858, A1859, A1977, A1978
  • A1975, A1976, A2007, A2008
  • A1802, A1803

Ein Teil davon ist neu und könnte somit auf neue Modelle der Smartwatch hindeuten: A1977, A1978, A1975, A1976, A2007 and A2008. Bei 9to5mac schreibt man dazu:

… However, assuming two sizes per model for the Series 4 just like every previous Apple Watch, it appears Apple will be launching with just three models. The Series 3 has eight models, 3 cellular offerings and the GPS-only model — all in two sizes. Perhaps, the Series 4 will only be offered with cellular-capable models. Another possibility is Apple dropping the expensive ceramic models from the lineup; the filings are not specific enough for us to tell.

The Apple Watch is destined for a major update this year. Ming-Chi Kuo has reported that the Apple Watch will get its first major chassis redesign, featuring larger screens (and less bezel) on both models. The screens are rumored to be about 15% larger, 1.57-inch and 1.78-inch _diagonally_. …

Leider gibt es noch keine offiziellen Hinweise, was genau Apple plant, aber 6 Modell-Bezeichnungen bedeuten wohl auf jeden Fall, dass es weniger Modelle geben wird als derzeit, nur ist nicht ganz klar, was genau weg fallen wird.

Neben den Modell-Varianten ist aber in jedem Fall auch interessant, dass Apple wohl plant, mit den neuen Modellen das Design zu überarbeiten. Die Geräte dürften also anders aussehen als die Vorgänger-Modelle, nur wie stark die Unterschiede sein werde ist bisher noch nicht klar. Derzeit setzen viele Hersteller auf ein eher klassisches Design, also Smartwatches die sehr nah an analogen Uhren angelehnt sind und durchaus denkbar, dass auch Apple diesen Weg gehen wird.

Offiziell: Samsung Galaxy Watch kommt ab 7. September in den Handel

Nun ist es offiziell: Samsung hat gestern die neue Galaxy Watch vorgestellt und damit wird es keine Gear S4 mehr geben, sondern stattdessen setzt das Unternehmen auf die neue Marke Galaxy Watch. Normalerweise stehen das Galaxy im Namen dabei immer für Android Modelle, bei der Uhr setzt Samsung aber weiterhin als Tizen als Betriebssystem.

Angekündigt sind dabei zwei Versionen: es wird sowohl eine Variante mit 24 als auch mit 46 Millimetern Durchmesser geben und die Modelle sind entweder mit Bluetooth Schnittstelle ausgerüstet oder verfügen über LTE und eine eSIM. Die eSIM Version kostet dabei 399 Euro, die Version ohne Internet nur 309 Euro. Bisher ist allerdings unklar, welche Anbieter die eSIM in den Geräten unterstützen werden.

Der Verkauf startet offiziell am 7. September.


04.08.2018 – Samsung hat für den 30. August ein neues Event angekündigt und viele Experten gehen davon aus, dass im Zuge dieser Veröffentlichung auch die neue Smartwatch vorgestellt wird. Es wäre auf jeden Fall nicht verwunderlich, wenn Samsung die IFA in diesem Jahr nutzen würde um neue Technik zu präsentieren.

21.07.2018 – Es gibt zwar noch keine offizielle Bestätigung, aber die Zertifizierung der neuen Smartwatch von Samsung lautet auf den Namen Galaxy Watch und daher kann man sehr sicher davon ausgehen, dass die Uhr unter dieser Bezeichnung auf den Markt kommen wird. Die aktuellen Zertifizierungen verraten auch die Seriennamen:  SM-R815U und SM-815W.

08.07.2018 – Bei Phonearena hat man sich die möglichen Preise für die kommende Gear S4 angeschaut und kommt zu dem Schluss, dass die neuen Modelle wohl nicht unter 350 Dollar zu haben sein werden. Konkret schreibt man dort dazu:

Predicting the launch price of the Gear S4 is a bit tricky, however, as it is rumored to be available in two models, and possibly, two different sizes. Accounting for the different versions of both models (i.e. LTE and non-LTE), and the two rumored size options would be quite difficult. What we’re fairly certain about, is the Gear S4 will come in a Classic and Frontier version, much like the Gear S3, and that neither will be priced under $349 for the base versions. That said, we don’t think that Samsung will go overboard with the pricing of the Gear S4 base models, as the company wants to the product to remain a direct price competitor to the Apple Watch.

30.06.2018 – Das Datum für die Vorstellung der Galaxy Note 9 Modelle ist mittlerweile offiziell der 9. August und es gibt immer mehr Hinweise, dass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt auch die neuen Smartwatch auf den Markt bringen wird. Die Geräte sind inzwischen auch bei der ECC lizensiert und damit rückt ein baldiger Marktstart in greifbare Nähe.

23.06.2018 – Samsung hat in Süd Korea ein neues drahtloses Ladegeräte zertifizieren lassen und in diesem Zug auch die Modellnummer (Ep-YO805) für die neue Smartwatch mitgeteilt. Das sagt zwar noch nichts darüber aus, ob die Uhr als Galaxy Watch oder Gear S4 auf den Markt kommen wird, aber ist doch ein deutlicher Hinweis, dass die Modelle nicht mehr lange werden auf sich warten lassen.

14.06.2018 – Unabhängig davon, ob die Gear S4 zukünftig als Galaxy Watch vermarktet wird, gibt es laut Sammobile nun auch konkrete Pläne, wann die neue Smartwatch kommen könnte. Die Modelle sollen zusammen mit dem Note 9 auf einem Event im August vorgestellt werden. Das Magazin schreibt dazu:

According to a report from Korea, Samsung will announce the Gear S4 along with the Galaxy Note 9 in August. The last two generations of the Gear smartwatches were announced at IFA in Berlin. Samsung has not yet announced the official launch date for the Galaxy Note 9, but reports from Korea point towards August 9.

22.05.2018 – Neben dem neuen Namen scheint es bei der neuen Samsung Smartwatch auch einen größeren Umbruch bei der Technik zu geben. Wahrscheinlich wird Samsung die neuen Modelle nicht mehr mit Tizen als Betriebssystem auf den Markt bringen. Stattdessen setzen man auf die Android Variante Wear OS.

13.05.2018 – Möglicherweise gibt es in diesem Jahr bei der Benennung der Samsung Gear S4 eine größere Änderung, denn Samsung hat mittlerweile eine neue Marke angemeldet: die Galaxy Watch. Aus diesem Grund könnte es sein, dass das Unternehmen die Smartwatch nicht mehr unter dem bekannten Namen auf den Markt bringt, sondern mit Galaxy Watch eine Bezeichnung wählt, die direkt vom Namen her schon auf eine Uhr schließen lässt. Allerdings gibt es dazu von Samsung bisher noch keine Bestätigung, es gibt lediglich die neue Markeneintragung.

01.05.2018 – Mittlerweile gibt es wieder Bewegung rund um die Samsung Gear S4. Bei Sammobile hat man veröffentlicht, dass Samsung die neue Smartwatch unter der Seriennummer SM-R800 entwickelt und auf den Markt bringen wird. Dazu soll sich die neue Version der Gear-Samrtwatch bereits in der Entwicklung befinden und in zwei verschiedenen Versionen bzw. Größen erscheinen.

27.03.2018 – Die neusten Nachrichten aus dem Bereich der Smartphones machen wenig Hoffnung, dass die Gear S4 zeitnah kommen wird. Huawei hat bekannt gegeben, dass man die Watch 3 auch noch nicht so schnell auf den Markt bringen wird, daher gibt es auch kaum Druck auf Samsung, mit der Samsung Gear S4 eine Neuerung nachzuschieben. Es ist also weiterhin Geduld gefordert.

28.02.2018 – Samsung hat ein neues Patent veröffentlicht, das eine nicht-invasive Methode zeigt, mit der man den Blutdruck über eine Smartwatch messen kann. Daher gibt es mittlerweile erste Spekulationen, dass dieses Feature möglicherweise bei der neuen Gear S4 Smartwatch kommen soll, die im Laufe dieses Jahres vorgestellt werden soll. Allerdings gibt es dazu noch keine offizielle Bestätigung von Samsung – bisher bewegen sich diese Informationen lediglich im Bereich von Gerüchten.

25.01.2018 – In den letzten Wochen gab es kaum neue Informationen rund um die Gear S4. Allerdings hat Samsung ein neues Patent vorgestellt das zeigt, wie Batterien zukünftig im Armband der Smartwatches untergebracht werden. Das könnte ein Ansatz sein, der bereits bei der Gear S4 umgesetzt wird – allerdings gibt es dafür noch keine offizielle Bestätigung.

22.10.2017 – In Indien hat Samsung mittlerweile eine neue Variante der Gear S3 vorgestellt – die Gear S3 Golf Edition wird in Zusammenarbeit mit einem Indoor-Golf Software Hersteller vertrieben. Es sieht also insgesamt so aus, als würde das Unternehmen auch weiterhin erstmal auf die Gear S3 setzen und die Gear S4 noch etwas warten müssen.

8.10.2017 – Nach dem Start der Gear Sport ist es ruhig geworden um die neue Gear S4 von Samsung. Es gibt kaum neue Informationen zur Smartwatch und daher sieht es nicht so aus, als würde in diesem Jahr die Uhr noch auf den Markt kommen. Mögliche neue Termine in 2018 wäre die CES in Las Vegas im Januar und der MWC in Barcelona einige Wochen später. Leider gibt es aber noch keine Details, was Samsung zu diesen Events plant.


31.08.2017 Update: Samsung hat im Vorfeld der IFA tatsächlich eine neue Smartwatch vorgestellt. Es ist allerdings nicht die erwartet Gear S4 geworden, sondern man hat „nur“ die Sport- und Fitness-Version der Gear S3 unter dem Namen Gear Sport gelauncht. Die Gerüchte um die Gear S4 haben sich damit leider nicht bestätigt.


Im Original bei Express heißt es:

The South Korean company confirmed to US news network CNBC that it plans to use the consumer technology conference to unveil the successor to the Gear S3. DJ Koh – the president of Samsung’s mobile division – would not reveal any specific details about the upcoming smartwatch in the interview with CNBC. However, Koh did allude to health as a growing area for wearables. „If we can put in place properly a smartwatch that can monitor everything for your health and provide the information, then the market will grow,“ Koh told CNBC.

Dazu gibt es auch bereits eine Stellungnahme in Deutsch:

Mit immer neuen Innovationen wie der Samsung Gear Smartwatch-Serie prägt Samsung diesen Trend bereits seit fünf Jahren maßgeblich mit. Solch rasante gesellschaftliche Entwicklungen durch Technologie werden wir in Zukunft noch häufiger erleben, da Trends sich heute nicht zuletzt durch den Einfluss von Social Media immer schneller verbreiten.”

Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics GmbH


27.07.2017 – Samsung hatte bereits angekündigt, dass es in 2017 eine neue Version der Smartwatch geben würde und das man die neuste Gear S4 wahrscheinlich im zweiten Quartel 2017 der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bei etnews hat man nun einen Termin dazu heraus bekommen können. Demnach soll die neue Gear S4 bereits zum 30. August in einem Event im Vorfeld der IFA 2017 in Berlin vorgestellt werden. Das wäre dann nur wenige Tage nach der Vorstellung des neuen Galaxy Note 8 – Samsung scheint sich also für den August noch Einiges vorgenommen zu haben.

Bisher hat Samsung natürlich noch keine offiziellen Informationen darüber veröffentlicht, was von der neuen Uhr zu erwarten ist, es gibt aber durchaus bereits einige Leaks und Gerüchte.

Als Besonderheit wird beispielsweise vermutet, dass die Gear 4 auch in diesem Jahr drahtloses Laden unterstützen wird. Samsung hat diese Technik mittlerweile in vielen Modellen (auch in den Vorgängern) verbaut und es gibt ein neues Patent, dass sich auf diese Ladeform auch in Hinblick auf Smartwatches bezieht. Es gibt daher eine gute Chance, dass Samsung die Gear 4 auch in diesem Jahr mit drahtlosem Laden ausstattet.

Darüber hinaus wird spekuliert, ob die Uhr in diesem Jahr mit einem Curved-Display ausgestattet wird, das an den Ecken abgerundet ist. Bei den Topmodellen setzt Samsung im Smartphone Bereich mittlerweile nur noch auf diese Technik und die Gear S4 könnte das erste Modell dieser Reihe sein, dass auch ein vergleichbares Display bekommt. Damit könnte Samsung ein wichtiges Designelement aus dem Smartphone Bereich auch im Smartwatch Sektor umsetzen. Fans würde die Uhr damit sofort als Samsung Modell erkennen.

Bei der Technik soll ein neuere Exynos 7 Dual 7270 Prozessor zum Einsatz kommen und natürlich wird die Uhr auch wieder mit Tizen als Betriebssystem laufen.

Eine weitere Nachricht ist, dass möglicherweise Bixby auf der neuen Gear S4 Einzug halten wird. Der Sprachassistent wurde mit den neuen Galaxy S8 und S8+ Modellen vorgestellt und soll den KI-Systemen Siri und dem Google Assistant Konkurrenz machen. In Deutschland ist das allerdings weniger relevant, da Bixby bisher noch kein Deutsch spricht und damit an sich nicht wirklich nutzbar ist. Es bleibt nach wie vor auch offen, ob Samsung eine Sprachunterstützung für Deutsch noch nachliefern wird.

Insgesamt muss man aber sehr deutlich sagen, dass diese Infos in erster Linie aus Quellen Dritter stammen und noch keine offiziellen Meldungen von Samsung sind. Ob die Gear S4 also wirklich mit diesen Features kommen wird, bleibt unsicher.

Unklar ist bisher auch noch, ob die S4 wieder eSIM unterstützen wird. Die S3 hatte in einigen Versionen eine eingebaute Simkarte (eSIM) gehabt, die man bei einigen Herstellern bereits programmieren konnte. Bisher ist nicht bekannt, ob es dieses eSIM System auch in der Gear S4 geben wird. Es wäre aber sehr zu hoffen, denn bisher gibt es kaum andere Geräte auf dem Markt mit dieser Technik.

Die Gear S4 im Video

 

Galaxy Watch schon versehentlich im Samsung Shop gelistet

Immer häufiger kommt es in letzter Zeit vor, dass Daten zu neuen Produkten geleakt werden, obwohl diese noch nicht offiziell vorgestellt wurden. Auch Serien sind nicht davor sicher, dass schon eine neue Folge im Netz landet bevor die offizielle Ausstrahlung war. Meist handelt es sich dabei jedoch eher um Dritte, die an diese Daten gelangen und öffentlich machen. Nun hat es Samsung geschafft selber ein Produkt zu früh auf der Internetseite zu zeigen.

Im amerikanischen Online-Shop von Samsung war für kurze Zeit schon die neue Samsung Galaxy Watch zu sehen. Ob es sich bei der Ursache um menschliches Versagen oder einen technischen Fehler handelt ist nicht bekannt. Samsung hat den Eintrag lediglich wieder entfernt und sich nicht weiter zu dem Vorfall geäußert. Der Eintrag wurde jedoch nicht schnell genug aus dem Netz genommen und die amerikanische Medienwebsite Cnet konnte Screenshots des Designs machen. So hat man nun schon einige Daten vorab.

Galaxy Watch vermutlich in zwei Größen

Im Eintrag auf der Internetseite von Samsung war die Galaxy Watch in der Farbe „Rose Gold“ zu sehen. Das dort abgebildete Modell hat eine Gehäusegröße von 42 mm. Darin befindet sich ein Display mit einem Durchmesser von 1,19 Zoll. Vermutlich wird es jedoch auch noch eine größere Variante mit einem 1,3 Zoll großen Bildschirm geben. Darauf weisen zumindest Zertifizierungen der FFC (Federal Communications Commission) hin. Die neue Galaxy Watch ist optisch etwas zurückhaltender gestaltet als die vorherige Smartwatch, Samsung Gear S2 Classic. Optisch ähnelt die Uhr nun mehr einer klassischen Armbanduhr. Genaueres zu weiteren Varianten bezüglich der Farbe ist bisher noch nicht bekannt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es die Galaxy Watch nicht nur in Rosegold geben wird. Die Produktnummer, die unter dem eben beschriebenen Modell stand, lautete SM-R810NDZDAXAR. Außerdem ist bekannt, dass es sich bei diesem Modell um eine Bluetooth-Variante handelte. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es auch Varianten geben wird, die mit LTE ausgestattet sind.

Auch bezüglich des Betriebssystem lieferte der Leak keinen Aufschluss. Der Bracheninsider Ice Universe liefert zuvor eine Angabe, die vermuten ließ, dass diesmal auf Android Wear als Betriebssystem gesetzt wird. Eine andere Quelle, die südkoreanische Ausgabe des Internetauftritts ZDNET, behauptet jedoch, dass wieder Tizen als Betriebssystem verwendet wird. Tizen ist ein Betriebssystem, welches von Samsung entwickelt wurde und auch schon für die vergangenen Smartwatches genutzt wurde. Hier weiß man also auch nach dem Leak von Samsung nichts genaueres.

Vermutlich wird die Samsung Galaxy Watch am 9. August zusammen mit dem Galaxy Note 9 vorgestellt. Genaue Daten diesbezüglich gibt es jedoch noch nicht. Ein Preis war bei dem Eintrag auf der Internetseite auch noch nicht enthalten. Es bleiben also weiterhin viele Fragen rund um die neue Smartwatch von Samsung offen. Es bleibt also spannend bis zur offiziellen Vorstellung des Geräts. Sollte die Galaxy Watch am 9. August vorgestellt werden, könnte der Start der Vorbestellung am 14. August beginnen. Vielleicht müssen sich Interessierte auch noch bis zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gedulden, die vom 31. August bis zu 05. September stattfinden wird.

Sammelklage gegen die Apple Watch wegen defekter Displays

In den USA gibt es eine neue Sammelklage gegen Apple. Diesmal richtet sich der Vorwurf gegen die Apple Watch Series 3 und es geht vor allem um das Display der Smartwatches. Nach Ansicht der Anwälte, die die Kläger vertreten, sind die Uhren so konstruiert, dass es fast zwangsläufig zu Probleme mit dem Display kommen muss. Die Bildschirme brechen, zerspringen oder lösen sich von der Uhr, auch wenn sie durch den Nutzer sehr pfleglich behandelt werden.

Bei Appleinsider schreibt man im Original zu den Vorwürfen:

„Apple knew that the Watches were defective at or before the time it began selling them to the public,“ the complaint continues. „Furthermore, consumers complained to Apple about the Defect almost immediately after Apple released the Series 0, Series 1, Series 2, and Series 3 Watches.“  The company is accused of „actively“ concealing problems, and denying the existence of any defect, instead labeling incidents as „accidental damage“ and refusing to honor warranties.

Die Vorwürfe gehen dabei davon aus, dass Apple selbst von der Anfälligkeit der Uhr für Schäden wußte bzw. weiß, in vielen Fällen Displayschäden als Unfallschäden hingestellt werden und man die Schuld und die Kosten dafür auf den Nutzer abschiebt. Tatsächlich berichten einige Nutzer davon, dass sich das Display bei der Uhr gelöst hat – in der Regel ohne eigenes Zutun. Einige dieser Fälle traten auf, nachdem die Uhr geladen wurde, daher gibt es Hinweise, dass möglicherweise Akkuprobleme für diesen Fehler verantwortlich sind. Der Akku bläht sich beim Laden auf und drückt dann das Display weg. Möglicherweise sind die Uhren einfach zu kompakt gebaut, so dass einfach nicht genug Platz ist, um solche Fehler abzufangen. Das wäre dann aber kein Problem der Kunden sondern tatsächlich ein Konstruktionsmangel bei der Uhr

Die Klage selbst fordert einen eher geringen Schadenersatz von 5 Millionen US Dollar für diese Fälle. Das scheint vergleichsweise wenig, wenn man sich andere Fälle vor allem beim iPhone anschaut, dürfte aber auch damit zusammenhängen, dass der Schaden eher selten auftritt und die Smartwatch natürlich auch weniger verbreitet ist.

Apple selbst hat bisher noch nicht offiziell auf dieses Thema reagiert und auch bei Displayschäden bei den Uhren ist das Unternehmen bisher eher wortkarg geblieben.

Sollte die Klage erfolgreich sein, könnten wohl Nutzer der Apple Watch bei Displayprobleme diese kostenlos tauschen lassen und eventuell gäbe es auch eine Kostenersatz für Nutzer, die bereits in der Vergangenheit Probleme mit dem Display gehabt hatten und dies auf eigene Kosten haben tauschen lassen.