WatchOS 2 für die Apple Watch nun offiziell frei gegeben

Das mobile Betriebssystem WatchOS 2 für die Apple Watch sollte an sich bereits letzte Woche starten, nachdem es auf der Keynote angekündigt worden war. Allerdings fand man in letzter Minute eine schwerwiegenden Bug und stoppte daher sicherheitshalber die Auslieferung. Mittlerweile ist der Bug gefixt und ab heute kann die neuste Version des Betriebssystem heruntergeladen und installiert werden.

Die Neuerungen sind dabei durchaus sinnvoll. So gibt es eine neue Diebstahlsperre für die Uhr. Diese ist jetzt mit der AppleID des iPhone gekoppelt und kann nicht mehr so einfach mit fremden Geräten genutzt werden. Dazu gibt es neuen Watchfaces die aufgespielt werden können. Einen großen Kritikpunkt wollte Apple ebenfalls beseitigen: die Benachteiligung von Drittanbieter Apps. Diese hatte bisher deutliche Performance Probleme und konnten nicht auf alle Sensoren zugreifen, was den Nutzen deutlich eingeschränkt hat. Das soll sich in der neuen Version ändern – wie gut oder schlecht Apple das umgesetzt hat ist aber noch nicht bekannt.

Die Aktualisierung kann über das iPhone vorgenommen werden. Dort öffnet man in der Watch-App den Bereich Allgemein/Softwareaktualisierungen. Dort wird die neuste Version angezeigt und kann per Klick installiert werden. Dabei die Uhr im besten Fall nicht vom Gerät trennen.

Moto 360 2.Generation und Moto 360 Sport vorgestellt

Moto 360 2.Generation und Moto 360 Sport vorgestellt – Motorola hat die neuste Version der Moto 360 vorgestellt und zusätzlich ein neues Exemplar mit dem Namen Moto 360 Sport enthüllt. Die neusten Modelle gibt es in zwei verschiedenen Größen (42 mm und 46 mm) die sich beim Display und bei der Auflösung unterscheiden:

  • 42 mm: 1,37 Zoll Display mit 360 x 325 Pixeln
  • 46 mm: 1,56 Zoll Display mit 360 x 330 Pixeln

Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 400 Quad Core-Prozessor mit 1,2 GHz der auf 512MB RAM und 4GB internen Speicher zurück greifen kann. Bei Akku gibt es ebenfalls Unterschiede zwischen den Größen. Die kleinere Moto 360 hat einen Akku mit 300mAh und einer Laufzeit von etwa 1,5 Tagen, die größere Variante kann auf 400mAh zurück greifen, was die Laufzeit auf etwas 2 Tage erhöht.

Bei den Sensoren kann besonders die Sport-Variante dank GPS Modul glänzen, ansonsten können beide Smartwatch Varianten auf die bekannten Sensoren zurück greifen: Beschleunigungsmesser, Umgebungslichtsensor, Gyroskop, Vibrations / Haptik Motor sowie ein optischer Herzfrequenzmesser

Die neuen Smartwatch Modelle sollen ab 15.September vorbestellbar sein, wann genau die Auslieferung beginnt wurde nicht mitgeteilt. Der Preis für die Moto 300 in der neusten Version liegt dabei bei 300 Euro, wie viel die Moto 360 Sport kostet und wann sie verfügbar ist steht noch nicht fest.

 

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Neue Zahlen und Prognosen zur Apple Watch

Neue Zahlen und Prognosen zur Apple Watch – Im zweiten Quartal 2015 wurde die Smartwatch von Apple veröffentlicht. Mit dieser dehnte der Konzerngigant das Geschäft auf den Smartwatch-Markt aus. Für diverse Marktbeobachter war dieser Schritt ein Flop. Laut dem Wall Street Journal wird diese Prognose unterstrichen. Demnach soll sich der Zulieferer Advanced Semiconductor Engineering (ASE), welcher den S1-Chip, das Herzstück, baut geäußert haben. ASE prognostizierte in diesem Jahr eine Lieferung von 18 Millionen Chips an Apple. Dies kann jedoch nicht eingehalten werden, da Apple im vergangen Quartal weniger als zwei Millionen Einheiten pro Monat abnahm. Der Break-Even-Punkt, welches erreicht werden müsste um einen Gewinn zu erwirtschaften, läge nach Angaben des Unternehmens genau bei der prognostizierten Zahl. Daher wird die Apple Watch als Minusgeschäft angesehen. Genau bei diesem Wert, und so scheint die Apple Watch bisher ein Minus-Geschäft für den Zulieferer zu sein.

Eine andere Sichtweise liefern die 2. Quartalszahlen für das Jahr 2015. Laut Angaben von statistika ist der derzeitige Marktführer Fitbit. Das Unternehmen verkaufte rund 4,4 Millionen Fitness-Tracker. Laut Analysten von International Data Corporation (IDC) konnte Apple rund 3,6 Millionen Stückzahlen der Smartwatch verkaufen. Somit kann sich das Unternehmen aus Cupertino den zweiten Platz sichern. Trotz der hohen Preise für die Uhr und dem Vordprung der Konkurrenz konnte Apple hier punkten.

Andere Statistiken, wie die von Strategy Analytics, sehen Apple an der Spitze. Nach dieser wurden weltweit insgesamt 5,3 Millionen Smartwatches verkauft. Für den Fall, dass Apple 4 Millionen Exemplare absetzen konnte, würde das Unternehmen einen Marktanteil von 75,5 Prozent halten.

Anders als bei der Konkurrenz hat Apple keine direkten Verkaufszahlen bezüglich der Smartwatch veröffentlicht. Das Unternehmen begründet die Entscheidung damit, dass die Konkurrenz keine Informationen  erhalten solle. Die Umsätze der Apple Watch fließen in die Kategorie „Andere Produkte“ ein.

Der CEO von Apple, Tim Cook, erklärte, dass Verkaufszahlen der Apple Watch die Erwartungen übertroffen haben. Innerhalb der ersten neun Wochen nach dem Verkaufsstart soll sich die Uhr besser als das iPhone und das iPad zum damaligen Zeitpunkt verkauft haben. Außerdem verkündete der CEO, dass die Zahlen im Juni höher waren als im Mai und April.

Wird die Kategorie „Andere Produkte“ näher betrachtet, fällt auf, dass der Umsatz seit der Einführung der Apple Watch um rund 952 Millionen Euro angestiegen ist. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem der iPod, AppleTV, Zubehör etc. Im dritten Quartal lag der Umsatz dieser Sparte bei 2,641 Milliarden Dollar. Ein Monat zuvor und ohne Apple Watch lag der Umsatz bei 1,689 Milliarden Dollar. Ob dieser Unterschied ausschließlich der Apple Watch zugeschrieben werden, ist fraglich. Laut dem Finanzchef von Apple, Luca Maestri, soll der Umsatz der Apple Watch über den genannten 952 Millionen Dollar liegen.

Firmware-Update für Pebble Time und Time Steel

Firmware-Update für Pebble Time und Time Steel – Wie Pebble im Blog mitgeteilt hat, gibt es ab sofort für die neue Pebble Time ein neues Firmware Update das über die App aufgespielt werden kann. In erster Linie bringt die neue Version 3.2 dabei einige Verbesserung bei der Stabilität und der Bedienung, darüber hinaus wurden einige Bugs gefixt.

Changelog zur neuste Version der Pebble Time 3.2

  • Neue Funktionen für die Hintergrundbeleuchtung: Intensität und Timout-Zeit
  • Neue Funktionen zur Schriftgröße: die Schriftgröße bei den Layouts, Benachrichtigungen und in anderen Bereichen lässt sich jetzt anpassen
  • Vibrationsalarm: die Intensität des Vibrierens für Benachrichtigungen, Alarme und Anrufe lässt sich steuern. Dazu wurde die voreinegstellte Intensität etwas reduziert.
  • Musik (Android): es werden jetzt mehr Player unterstützt (bspw. Pandora, Spotify, Songza) und die Steuerung wurde überarbeitet
  • Benachrichtigungen: es gibt einen neuen „Alle verwerfen“-Button und eine Reihe von weiteren Verbesserungen und Bugfixes. Insbesondere die Stabilität wurde überarbeitet.

Auch bei der App wurde eine neue Version für Android bereits gestellt, die ab sofort über den Playstore herunter geladen werden kann. Das Update auf die neuste Version der Firmware erfolgt dabei einfach über die App unter dem Menüpunkt Support.

Apple Smartwatch kaufen – welche Alternativen zum App-Store gibt es?

Apple hat die eigene Apple Watch erst verhältnismäßig spät auf den Markt gebracht. Samsung und LG hatten da bereits seit etwas mehr als einem Jahr eine eigene Uhr im Angebot. Trotzdem hat die Apple Watch natürlich sehr viel Aufmerksamkeit generiert. Die meisten Kunden erwerben die Uhr dabei über den Apple Store, da dies natürlich die erste Adresse für Apple Produkte ist. Wer dagegen eher Wert auf einen günstigen Preis legt ist bei anderen Händlern oft besser beraten, denn die Preise im Apple Store sind fix während freie Händler hier oft bessere Preise machen können. Es gibt daher durchaus Alternativen wenn man die Apple Smartwatch nicht direkt im Apple Store kaufen bzw. bestellen möchte.

Einige Provider haben die Apple Watch auch inklusive Handy bzw. Handyvertrag im Angebot so dass man den hohen Preis über 24 Monate aufteilen kann. Das ist vor allem dann interessant, wenn man ohnehin auf der Suche nach einem neuen Tarif ist und so Watch und Tarif miteinander kombinieren kann.

Die Apple Watch Sport bei Amazon



Apple Watch Sport (38mm|silber|sportarmband weiss)
Apple WATCH SPORT 42mm - SpaceGrey - Sportarmband Black
Apple Watch Sport (38mm|gehäuse silber|sportarmband grün)

Natürlich gibt es auch die etwas teurere Apple Watch bei Amazon und anderen Händlern, die Preise sind (wie auch im Appstore) allerdings etwas höher als bei der Sport-Variante. Dazu ist die Auswahl oft auf wenige Kombinationen aus Modell und Armband begrenzt.

Der Vorteil ist allerdings, dass man auch andere Armbändern und weiteres Zubehör direkt bei Amazon und anderen Händlern mit bestellen kann. Im Apple-Store gibt es natürlich nur die originalen Apple Produkte und nicht Angebote eventueller Drittanbieter. Diese findet man nur bei externen Händlern.

Die Apple Watch Sport bei Amazon




Apple Watch - 38 mm Edelstahlgehäuse mit klassischem Lederarmband, Black AppleWatch iWatch Leder Leather 38mmApple Watch (38mm|edelstahlgehäuse|milanaise edelstahlarmband)
Apple Watch (38mm|edelstahlgehäuse|sportarmband weiss)

Teilweise wird auch die Apple Watch Edition bei Drittanbietern gelistet. Aufgrund des sehr hohen Preisen raten wir aber bei diesen Angeboten dazu, direkt auf Apple zurück zu greifen. Neben Amazon ist auch Ebay eine interessante Alternative zum Apple-Store. Dabei sind es weniger gebrauchte Modelle als vielmehr Neuware von Händler, die teilweise günstiger Angebote wird. Man sollte natürlich immer sehr genau hin schauen um nicht nur auf ein Armband zu bieten.

Beim Kauf (unabhängig vom Händler) sollte man die Versandkosten beachten. Bei Apple sind diese kostenfrei. Beim Preis wird sich sicher bei Apple so schnell nichts ändern, auch wenn die Verkaufszahlen aktuell eher niedrig sind (der befürchtete Flop ist aber ausgeblieben).

Neben der reinen Watch gibt es auch sehr viel Zubehör für die Apple Watch. Das betrifft Schutzhüllen,

Die Apple Watch im Video-Test

Einige weitere Videos zur Apple Watch gibt es hier.

Stiftung Warentest: Apple Watch kann zu wenig

In der neuen Ausgabe 7/2015 von Stiftung Warentest kam die Apple Watch unter die Lupe, unabhängig davon ob sich die Gemüter erhitzen mögen oder nicht, denn das Fazit fiel eher enttäuschend aus.

Der Minicomputer fürs Handgelenk zeigt zwar viele Gesichter, zum Angeben taugt die Apple Watch dennoch kaum. Sie kann zu wenig.

Getestet wurde die Apple Watch und die Apple Watch Sport, jeweils mit einem kleinen 38-Milli­meter-Display und einem größeren 42-Milli­meter-Displa, damit sind die Smartwatches von Apple weniger wuchtig.

Die Funktionen der Apple Watch

Die Funktionen der Apple Watch sind überschaubar. Als Uhr zeigt sie die Uhrzeit an, bei der diverse Ziffernblätter zur Auswahl stehen. Leider etwas verzögert, um den Akku zu schonen, der lediglich 18h hält. Denn die kluge Uhr braucht die Energie, um Mails, SMS anzuzeigen und Anrufe zu ermöglichen. Zudem erinnert die Apple Watch an Termine, zählt Schritte und damit den Kalorienverbrauch und kann über Sensoren an der Unterseite den Puls messen.

Damit die Uhr aber zum Leben erwacht, muss man das Handgelenk erst drehen, sonst bleibt der Display pechschwarz. Ohne Mobilfunkanbindung kann die Apple Watch, wie die meisten Smartwatches, jedoch nicht wirklich viel. Sie muss an ein iPhone 5 oder 6 via Bluetooth gekoppelt sein, um bspw. dann auch als vollwertiges Navi oder als Fernbedienung für die Musikwiedergabe zu dienen.

Typisch hoher Preis für Apple-Produkt

Trotz allem kostet die Apple Watch 400 bis 18 000 Euro (Gehäuse aus 18-karätigem Gold). Abhängig ist der Preis je nach Größe, Gehäuse und Armbandmaterial. So können sich zumindest all jene mit schmalen Armen freuen, die Apple Smartwatch wird auch mit kleineren Display angeboten und der Text ist trotzdem gut zu lesen. Zumal sich die Display-Helligkeit auto­matisch ans Umge­bungs­licht anpasst.

Im Test der Stiftung Warentest funktioniert die Apple Watch aber so, wie sie soll und ist auch bei Regen sicher. Alle Nachrichten oder Anrufe gingen zuverlässig ein. Ein zugehöriger Vibrationsalarm macht keine Nachricht vergessen. Nur Beantworten lassen sich die Nachrichten schlecht, denn es gibt keine virtuelle Tastatur. Man kann nur aus vorgefertigten Texten, Spaßbildern aber dafür mit Spracheingabe antworten. Zudem war die Sprach­qualität bei Anrufen eher akzeptabel aber nicht über­zeugend genug.

Gewohnte Intuitive Bedienung – Nicht bei der Apple Watch

Apple-Fans müssen außerdem auf eine intuitive Bedienung verzichten. Durch eine drehbare Krone lässt sich die Apple-Watch hauptsächlich steuern. Als Hilfe steht noch eine Taste und der Touchscreen zur Verfügung. Per Drehen und Drücken jongliert man sich so durchs Menü oder zoomt Fotos heran. Vorteil hierbei ist ganz klar: So bleibt bei Verwendung der gesamte Display sichtbar.

Wirklich besonders wird die Apple Watch erst mit den Apps. Diese müssen aber erst einmal erfolgreich mit dem iPhone gekoppelt werden und das nimmt zu Beginn etwas Zeit in Anspruch.

So lautet das endgültige Fazit der Stiftung Warentest:

Die Apple Watch ist ein nettes Spielzeug für Technikfans, die Nach­richten sofort am Mann oder an der Frau haben wollen. Für die breite Masse kann die Uhr zu wenig und ist zu teuer. Die Apple Watch funk­tioniert, ist aber ohne iPhone fast unbrauch­bar und bietet kaum Mehr­wert.

Die Meinungen zur Apple Watch sind auch außerhalb der Stiftung Warentest geteilt. Was meint ihr zur Uhr?

Pebble Time: Preorder der Smartwatch jetzt möglich

Pebble hat wie angekündigt die Preorder-Phase für die neue Smartwatch – die Pebble Time – gestartet. Seit gestern können die Exemplare der neusten Version der Pebble Watch vorbestellt werden. Der Preis liegt dabei bei 199 Dollar bzw. 249 Euro bei Bestellungen aus Deutschland. Die Uhr ist dabei in drei Farben erhältlich. Zur Auswahl stehen neben Schwarz und Weiß auch eine rote Variante.

Derzeit sind allerdings nur die normalen Modelle mit Kunststoff Body verfügbar. Es ist auch eine Steel-Variante der Pebble Time geplant, derzeit lässt sich diese aber noch nicht vorbestellen und es ist auch noch kein Preis dafür bekannt. Bei Kickstarter war die Uhr ab einer Summe von 250 Dollar verfügbar, dort wurde auch von einer Verfügbarkeit der Steel-Variante ab Juli 2015 geschrieben. Allerdings konnten auch die aktuellen Termine nicht ganz eingehalten werden, daher könnte sich auch die Auslieferung der Pebble Time Steel etwas verzögern.

Wer derzeit die neuste Version der Pebble Time vorbestellen will, kann dies unter https://getpebble.com/shop tun. Auch die älteren Varianten sind nach wir vor erhältlich.

Die neuen Pebble Time Modelle: Vorbestellung ab 22. Juni

Die neuste Version der Peble Smartwatch, die Pebble Time, wird ab 22. Juni vorbestellbar sein. Das hat das Unternehmen in einem Blogpost sowie in Mails an die bisherigen Kunden angekündigt. Schon jetzt kann man sich auf der neuen Pebble Time Produktseite einschreiben um über den Start informiert zu werden.

Die neuste Version der erfolgreichen Pebble Smartwatch wird wieder mit iOS als auch mit Android zusammenarbeiten können und hat insbesondere bei der Akkulaufzeit und bei der Technik allgemein viel zu bieten. So soll der Akku der neuen Peblle bis zu 7 Tagen halten. Im Vergleich zu den aktuellen Versionen muss man also nicht mehr jeden Tag nachladen sondern hat eine deutlich entspanntere Laufzeit. Dazu wird die Smartwatch auch ein Mikrofon bekommen und bis zu 30 Meter wasserdicht sein.

Beim Display setzt Pebble wieder auf die E-Ink Technik. Damit ist das Display deutlich weniger hochauflösend als die Bildschirme der Konkurrenz, allerdings spart diese Technik auch viel Energie. Die hohen Akkulaufzeiten dürften auch an dieser Display-Technik liegen.

Knackpunkt: die Optik

Im Vorfeld gab es die meisten Kritik an der Optik der Pebble Time. Der vergleichsweise kleine Bildschirm mit dicken Rahmen lässt die Uhr eher plump erscheinen. In der Steel-Variante (mit entsprechendem Armban aus Edelstahl) sieht sie etwas wertiger aus, aber prinzipiell kann sie mit den Designs der Apple Match oder auch der Moto 360 nicht mithalten. Dazu ist die Uhr auch etwas kleiner als die Konkurrent und dünner als die Vorgänger-Modelle. Sie wirkt am Handgelenk also vergleichsweise unauffällig.

Einige Kommentare sprechen beim Design bereits vom Retrocharme der 80er Digital-Uhren. Das wird je nach verwendeten Watchface noch verstärkt pder abgemildert, ganz kann man diese Ähnlichkeit aber nicht abstreiten.

Ob die Pebble Time damit den Geschmack der Kunden trifft, muss sich erst noch zeigen. Das Kickstarter Projekt dafür hatte auf jeden Fall bereits knapp 80.000 Nutzer unterstützt und mehr als 20 Millionen Euro waren für das Projekt zusammen gekommen.

 

Jawbone vs. Fitbit: Kampf um die Vorherrschaft am Handgelenk geht vor Gericht

Bei den Marktanteilen sind die Claims im Bereich der Fitnessarmbänder und Wearables deutlich verteilt: Fitbit kommt nach den aktuellen Zahlen von IDC auf einen Anteil von fast 35 Prozent bei den Verkäufen, Jawbone liegt mit den eigenen Produkten deutlich abgeschlagen bei 5 Prozent Marktanteil. Auf dem Markt gibt es also bereits einen Gewinner – nun geht der Kampf auch auf juristischer Ebene weiter.

Grund dafür sind Patentverletzungen, die Jawbone beim Konkurrenten ausgemacht haben will. In der Klageschrift heißt es, dass Fitbit ein Patent für eine Wellness-App verletzen würde, die mit den Daten eines Fitnessbandes arbeiten soll. Das klingt wenig spektakulär, könnte aber durchaus gravierende Auswirkungen haben, denn Jawbone möchte mit dieser Angelegenheit unter anderem auch die  International Trade Commission (ITC) einschalten. Das könnte im schlimmsten Fall für Fitbit ein Importverbot für den US-amerikanischen Markt bedeuten. Fitbit selbst reagierte weitgehend gelassen auf die Klage und wies in erster Linie daraufhin, dass das Unternehmen selbst mehr als 200 Patente in diesem Bereich besitzt und sich daher keine Schuld bewusst ist.

Die Klage ist bereits der zweite juristische Schritt von Jawbone gegen Fitbit. Im Mai hatte Jawbone Klage eingereicht weil Mitarbeiter mit sensiblen Unternehmensinformationen zu Fitbit gewechselt sein sollen.

Für den deutschen Markt dürfte die Klage vorerst keine Auswirkungen haben, derzeit betrifft sie nur den Markt in den USA. Es könnte aber durchaus sein, dass die Klagen auch weiter ausgeweitet werden. Das erinnert sehr an die umfangreichen juristischen Auseinandersetzungen zwischen Apple und Samsung vor einigen Jahren als es um die Vorherrschaft auf dem Smartphone Markt ging. Im Bereich der Fitnessarmbänder ist der Markt noch lange nicht so groß und so umsatzstark, die ersten Klagen zeigen aber bereits, dass hier die Verteilungskämpfe in vollem Gange sind. Problematisch könnte das für die Kunden werden, wenn es wirklich ein Verkaufsverbot geben sollte und dann wichtige Produkte nicht mehr verfügbar sind. Dazu kommt, dass dieses juristische Aggressivität natürlich auch kleinere Unternehmen abschreckt, die dann eventuell ihre innovativen Lösungen nicht auf den Markt bringen.

Preissenkung bei Pepple – Smartwatch ab 89 Euro zu haben

Preissenkung bei Pepple – Smartwatch ab 89 Euro zu haben – Im Pebble-Store gibt es derzeit alle verfügbaren Modelle der Smartwatch mit Rabatt. Bei den Steel Watchens beträgt der Nachlass dabei 50 Euro, bei den normalen Uhren immer noch 10 Euro. Insgesamt sind die Pebble damit für unter 90 Euro zu haben:

  • Pebble Steel 149 Euro
  • Pebble 89 Euro

Allerdings sind die graue und orange Pebble bereits ausverkauft und nicht mehr zu haben. Der Rabatt bezieht sich dabei nur auf die anderen drei Farbvarianten. Für den Versand nach Deutschland kommen dann noch mal 25 Euro dazu, Zoll und Umsatzsteuer sind bereits inklusive.

Die Pebble Smartwatches können vom Funktionsumfang nicht mit der Apple Watch mit halten, sehen dafür in der Steel Variante aber einer klassischen Uhr wesentlich ähnlicher und arbeiten sowohl mit iOS als auch mit Android zusammen. Sie sind damit nach wie vor eine interessante (und günstige) Alternative zu anderen Smartwatch Modellen auf dem Markt.

(via Smartdroid)