Asus Zen Watch 2 – technische Daten und Details

Asus hat auf der Computex 2015 die Zen Watch 2 vorgestellt und mit der neuen Version der Smartwatch kommt auch die Unterstützung der WLAN-Funktionalität von Android Wear. Das konnte die Vorgänger-Version bislang noch nicht.  Es gibt die Uhr in zwei Versionen die sich in der Größe unterscheiden: 49 x 41mm (WI501Q) und 45x37mm (WI502Q). Die Technik ist dabei aber identisch.

Neben den beiden Body-Varianten gibt es auch noch drei verschiedene Farben zur Auswahl (Silver, Gunmetal und Rose-Gold), sowie zwei verschiedene Armbänder mit 18 oder 22 Millimeter und drei verschiedenen Materialien (Plastik, Leder, Metall).

Die technischen Daten der Asus Zen Watch 2:

  • Prozessor: Qualcomm
  • Betriebssystem: Android Wear
  • Amoled Display
  • Corning Gorilla Glas 3 und IP67 Zertifizierung
  • Magnet-Ladekabel

Viel mehr Details gibt es bisher noch nicht. Die Pressemitteilung verschweigt beispielsweise den geplanten Preis für die neue Uhr und auch das Erscheinungsdatum. Auch weitere technische Details (beispielsweise zum genutzten Prozessor und der Akkuleistung) werden nicht genannt.

Prinzipiell sieht die Uhr recht schick auch, auch wenn die Größe des Displays im Vergleich zum Body etwas klein ausgefallen ist, wenn man den Bildern glauben darf. Ohne den Preis lässt sich aber schlecht einschätzen wie sich die Uhr einordnen wird.

Erste Knöllchen für die Apple Watch im Auto – wie ist die Lage in Deutschland?

Die ersten Fälle haben nicht lange auf sich warten lassen: In Kanada bekam ein Autofahrer einen Strafzettel, weil er eine Apple Watch im Auto benutzt hatte. Er soll 120 kanadische Dollar (ca. 90 Euro) bezahlen. In Deutschland wäre er mit 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg bedacht worden. Allerdings will der Autofahrer den Strafzettel nicht bezahlen, weil die Benutzung der Uhr (anders als die eines Handys) gar nicht gesetzlich geregelt wäre.

In Deutschland gibt es in der Straßenverkehrsordnung auch einen Passus, der die Benutzung von Handys und Smartphones regelt. Dort ist allerdings von Mobil- oder Autotelefonen die Rede.

Im Absatz 1a des §23 der Straßenverkehrsordnung ist relativ deutlich fest gehalten:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist.

Für die Apple Watch könnte es hier zwei Punkte geben, die für einen Ausschluss sprechen:

  • Die Watch ist kein Telefon sondern in erster Linie eine Uhr
  • Die Watch muss nicht aufgenommen oder gehalten werden sondern befindet sich bereits am Handgelenk

Wie die Apple Watch in diesem Zusammenhang eingeordnet wird, ist noch nicht geklärt. Bisher sind auch noch keine Fälle von Knöllchen für die Uhr in Deutschland bekannt geworden. Wahrscheinlich muss erst höchstrichterlich geklärt werden, wie die Uhr eingeordnet werden kann. Unter Umständen könnte dies sogar dazu führen, dass der Paragraph 23 in der StVO überarbeitet werden muss. Das betrifft dann allerdings nicht nur die Apple Watch sondern allgemeine alle Smartwatches und Armbänder die mit Funktionen ausgestattet sind die über eine normale Uhr hinaus gehen.

(Quelle)

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Apple Watch: Verkaufszahlen nach Marktstart viel niedriger als erwartet

Die Verkaufszahlen für die Apple Watch Modelle scheinen sich für Apple derzeit nicht wirklich zufriedenstellend zu entwickeln. Das zumindest ist das Ergebnis einer Auswertung von Slice Intelligence.  Das amerikanische Unternehmen analysiert das Kaufverhalten von US-Konsumenten anhand von Email-Rechnungen und hat auf diese Weise einen Einblick in die Konsumgewohnheiten der US-Bürger. Aus diesen Daten lassen sich auch Zahlen für Apple Produkte und die Apple Watch errechnet.

Insgesamt kommt das Unternehmen dabei auf errechneten 2,5 Millionen Modellen, die bereits verkauft wurden. Das sind prinzipiell gute Zahlen aber mehr als die Hälfte dieser Verkäufe fand zur Markeinführung am 10.April statt. Die Marketing Maschine von Apple hat also wieder gut funktioniert und eien große Erwartungshaltung generiert, die in vielen Vorbestellungen mündete. Danach sank die Zahl der Verkäufe allerdings drastisch ab. Derzeit werden teilweise weniger als 30.000 Modelle pro Tag verkauft. Die Hochrechnung betrifft allerdings nur die US-Verkäufe. Ob es weltweit auch so aussieht lässt sich nicht sagen. Aber auch für den us-amerikanischen Markt sind 30.000 Verkäufe pro Tag vergleichsweise wenig.

Im Vergleich mit anderen Anbietern dürften diese Zahlen aber immer noch sehr gut sein. 30.000 Apple Watches pro Tag entsprechen immerhin auch einem Verkauf von mehr als 10 Millionen Watches pro Jahr. An die Verkaufserfolge der iPhones mit mehr als 60 Millionen Stück pro Quartal dürfte die Uhr damit aber nicht anknüpfen können. Der Smartwatch Markt ist allerdings auch noch vergleichsweise jung und wenig etabliert. Die Vorurteile gegenüber Smartwatches allgemein (nicht nur der Apple Watch) sind noch vorhanden und daher ist die Breite beim Verkauf noch nicht gegeben. Wenn das kommt werden eventuell auch die Zahlen bei den Apple Watches besser werden.

via qz.com

 

Video: die Apple Watch Edition in Gold im Unboxing

Leider hat Apple unsere Anfrage nach einem Testexemplar der Apple Watch Edition bisher nicht positiv beantwortet und das Redaktionsbudget gibt die 11.000 Euro für ein eigenes Exemplar leider nicht her. Andere haben da mehr Glück gehabt und daher gibt es die ersten Videos mit einem Unboxing der Edition Watch mit Sportarmband.

Die Apple Watch Edition im Unboxing

VW plant Fernsteuerung für Volkswagen über die Apple Watch

Gestern hatten wir erst über die Remote S App berichtet mit der man ein Fahrzeug (in dem Fall den Tesla Modell S) fernsteuern kann, nun hat VW angekündigt, eine ähnliche App starten zu wollen, mit der über die Apple Watch der Zugriff auf die neueren Volkswagen-Modelle möglich ist.

Der Bedienumfang der App ist dabei durchaus vergleichbar:

  • verriegeln und entriegeln des Wagens
  • Informationen zum Benzin-Stand oder dem Batterie-Level
  • Benachrichtigungsfunktionen (zum Beispiels bei Geschwindigkeitsüberschreitungen)
  • Status der Verriegelung, des Sonnendaches und der Fenster prüfen
  • Auto orten

Auch hier ist es natürlich wieder so, dass man mit der App nicht direkt den Wagen fahren sondern nur die Zusatzfeatures ansteuern kann. Der Umfang der Funktionen ist dabei unter anderem auch abhängig vom Baujahr. Das Verriegeln der Türen soll beispielsweise erst ab den Modellen 2016 möglich sein.

Die sogenannte Car-Net App ist für iPhone und iPad schon länger im App-Store erhältlich. Für die Apple Watch soll die Variante bald folgen. VW spricht davon, dass die App dann weltweit verfügbar sein wird, aktuell findet man sie nur im US-amerikanischen Store. Die Nutzung ist dann mit allen VW Car-Net-tauglichen Fahrzeugen möglich. Das sind in erster Linie die Modelle ab 2016 und einige ausgesuchte Modelle (Beetle, CC, Eos, Jetta, Passat und Tiguan) aus dem Jahr 2014. Golf, Golf GTI, Golf R, Golf SportWagen und e-Golf bieten ab dem Baujahr 2015 eine entsprechende Unterstützung der App an.

Im Vergleich zur Remote S App für Tesla ist damit noch nicht klar, wann die App von VW erhältlich sein wird und auch nicht, was sie für Deutschland ausgerollt wird. Die Tesla App soll bereits im App Store eingereicht sein und wird derzeit von Apple geprüft.

Tesla Modell S mit der Apple Watch fernsteuern

Die App Remote S von Allen Wong zeigt, welche Möglichkeiten mit einer Smartwatch bestehen. Die App koppelt dabei (über ein iPhone) die Smartwatch mit einem Tesla Modell S und bietet dann Zugriff auf viele Fahrzeugfunktionen. So lässt sich der Wagen mit der Uhr entriegeln und auch starten. Dazu kann man über die App auch das Schiebedach, die Ladefunktionen und die Klimaanlage steuern. Es lassen sich auch die Blinker betätigen. Wer sein Auto nicht mehr findet, kann so den Wagen kurz Zeichen geben lassen.  Während der Fahrt zeugt die App den Aufenhaltsort an. Das Fahren des Wagensper App ist allerdings nicht möglich.

Leider ist die App bisher noch nicht im App-Store erhältlich. Laut Wong ist sie bereits eingereicht, wird aber aktuell von Apple noch geprüft und ist noch nicht frei geschaltet.

Apple Watch Sport: geschätzte Produktions-Kosten nur bei 83,70 Dollar

Die Analysten von IHS iSuppli haben sich die Apple Watch Sport vorgenommen und anhand der verbauten und anhand der verbauten Komponten geschätzt wie hoch die Kosten für die Herstellung bzw. den Einkauf liegen würden.

Der teuerste Teil der Uhr ist dabei das Display mit mehr als 20 Dollar Herstellungskosten. Der Prozessor selbst kostet etwa die Hälfte und Verpackung und Ladegerät samt Kabel schlagen mit 9 Dollar zu Buche. Insgesamt kommt die Schätzung von IHS so auf einen Gesamtpreis von 83 Dollar und 70 Cent. Bei einem Verkaufspreis von 349 Dollar in den USA oder 399 Euro in Deutschland würden die tatsächlichen Kosten weniger als 25 Prozent des Kaufpreises ausmachen.

Die Schätzung der Apple Watch Bestandteile im Detail:
applewatchcosts

Leider gibt es bisher noch keine Schätzungen für die Edition oder die normale Apple Watch, aber es ist anzunehmen, dass die Herstellungskosten hier in etwa auch in diesem Verhältnis liegen dürften. Für IHS sind diese großen Margen auch nicht verwunderlich, im Gegenteil sprechen sie davon, dass bei der ersten Generation von Geräten die Unterschiede zwischen Einkauf und Verkaufspreis häufig so weit auseinander liegen und bei späteren Generationen dann langsam geringer werden.

Wie genau diese Schätzungen der Kosten sind ist aber nicht sicher. Tim Cook hatte sich erst kürzlich darüber beschwert, dass die tatsächlichen Preise deutlich von den Schätzungen abweichen würden:

I haven’t seen [them for Apple Watch], but generally there are cost breakdowns around our products that are much different than the reality. I’ve never seen one that is anywhere close to being accurate.

Allerdings sagte er nicht, in welchen Richtung die Schätzungen abweichen.

Tipps und Tricks zur Bedienung der Apple Watch

Seit dem 24. April 2015 greift auch Apple in den Markt der Smartwatches ein. Mit der Apple Watch erhofft sich Apple eine außergewöhnliche Innovation erschaffen zu haben. Sie soll den Umgang mit den iPhones unterstützen und erleichtern. Daher ist die Apple Watch auch in ständiger Verbindung zu dem eigenen iPhone. Zudem verfügt die Apple Watch über diverse Sensoren. Unter anderem ist ein Herzfrequenz-, ein Lage- und ein Beschleunigungssensor vorhanden. Um diese umfangreichen Funktionen nutzen zu können, benötigt der Nutzer einer Apple Watch nicht mehr als eine Seitentaste und ein kleines Rädchen – die so genannte digitale Krone.

Um die Apple Watch einzuschalten, wird die Seitentaste so lange gedrückt bis das Apple Logo erscheint. Um diese wieder auszuschalten, wird wiederum die Seitentaste so lang gedrückt bis das Menü mit den drei Optionen „Ausschalten“,  „Gangreserve“ und „Gerät sperren“ erscheint. Mit der Auswahl der „Gangreserve“ werden alle laufenden Apps geschlossen und die Apple Watch ist eine „ganz normale“ Uhr. Falls ein Neustart der Smartwatch nötig ist – beispielsweise wenn diese abgestürzt ist – werden die Seitentaste und die digitale Krone gleichzeitig betätigt und gedrückt gehalten.

Wenn die Apple Watch um das Handgelenk gelegt und sich im eingeschalteten Modus befindet, kann diese durch ein Heben des Handgelenks ganz einfach aktiviert werden.

Zudem ist die Smartwatch mit einem Touchscreen ausgestattet. Durch leichtes Berühren kann die Uhr bedient werden. Wird etwas fester auf den Bildschirm gedrückt, öffnet sich ein Fenster mit weiteren Auswahloptionen.

Auch Nachrichten von dem Smartphone können ohne Problem gelesen werden. Da das Lesen durch die ausschließliche Bedienung des Touchscreens schwierig wäre, kann hierfür die digitale Krone genutzt werden. Wird die digitale Krone gedrückt, wird eine Übersicht über alle installierten Apps geöffnet. Falls ein Bild geöffnet wird, kann mit der Krone das Bild vergrößert beziehungsweise verkleinert werden.

Wird die Seitentaste – unterhalb der digitalen Krone – kurz gedrückt, öffnet sich eine Auswahl der wichtigsten Kontakte. Sind beide Hände mal belegt, kann die Apple Watch per Sprachsteuerung bedient werden.

Der Screenshot mit der Uhr funktioniert ähnlich wie beim iPhone. Man hält die Seitentaste gedrückt und tippt dann auf die digitale Krone. Das war es auch schon. Die Bilder werden im Übrigen auf dem gekoppelten Gerät gespeichert und können auch dort bearbeitet bzw. weiter verwendet werden.

Das komplette Benutzerhandbuch (in deutsch) für die Smartwatch von Apple steht hier zur Verfügung: Apple Smartwatch Handbuch

Die Funktionen der Apple Watch im Video: