Stiftung Warentest: Apple iPad pro übernehmen die Führung bei den Tablets

Stiftung Warentest: Apple iPad pro übernehmen die Führung bei den Tablets – In der August-Ausgabe 2021 hat die Stiftung Warentest auch die neue iPad pro 2021 Modelle unter die Lupe genommen und ausführlich gestestet. Dabei konnte sowohl das iPad pro 12,9“ als auch das iPad pro 11 “ in den jeweiligen Bereichen direkt den ersten Platz übernehmen und die Galaxy Tab S7 auf den zweiten Rang verdrängen.

Dabei konnten die Modelle die Tester sowohl mit dem neuen schnellen Prozessor als auch mit dem Display und auch mit dem Akku überzeugen. Vor allem der Prozessor ist auf dem Markt bisher ohne Konkurrenz – so viel Leistung bietet kein andere SoC im Tablet Bereich. Daher gibt es für beide Modelle die Testnote GUT mit einer Bewertung von 1,7. Die Galaxy Tab S2 liegen ebenfalls bei GUT, kommen aber nur auf eine Note von 1,8 und liegen damit hinter den iPad pro Modellen aus diesem Jahr.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den Testkriterien und dem Aufbau der Tests:

Die Tablets kaufen wir anonym ein und prüfen sie umfassend: Wir prüfen etwa die Eignung der Tablets für 3D-Spiele und die Bild­qualität der Selfie-Cam bei guten und bei schlechten Licht­bedingungen. Hat ein Gerät einen Finger­abdruck­scanner zum Entsperren, muss dieser sich auch beim Test mit feuchten Fingern beweisen.

Mit einem Fall­test prüfen wir die Stabilität der Geräte. Kann ein Tablet Videos in der vierfachen HD-Auflösung 4K abspielen, fließt das positiv ins Test­urteil ein, ebenso wenn es sich für leichte Foto- oder Video­bearbeitung eignet. Die Ausdauer des Akkus beim Internetsurfen prüfen wir mit maximaler Bild­schirm-Helligkeit

Kritisch muss man allerdings anmerken, dass die iPad pro auch die teuersten Geräte im Vergleich sind. Beide Modelle kosten mehr als 1.000 Euro, das iPad pro 12,9 Zoll ist im fast 1.400 Euro eines der teuersten Tablets auf dem Markt. Die Galaxy Tab S2 sind teilweise mehrere hundert Euro billiger.

Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt

Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt – Apple musste bei den Smartphones mittlerweile den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen an Xiaomi abgeben, bei den Tablets ist die Welt aber noch in Ordnung. Nach den Zahlen von IDC konnte das Unternehmen die Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2021 leicht steigern und liegt damit weiter mit deutlichem Abstand vorn bei den Absatzzahlen im Tabletbereich. Apple verkaufte im zweiten Quartal 12,9 Millionen Tablet über alle Modelle und konnte damit so viele Modelle absetze wie Samsung (Platz 2) und Lenovo (Platz 3) zusammen. Der Marktanteil liegt weiter bei um die 32 Prozent, fast jedes dritte Tablet auf dem Markt ist damit ein iPad. Allerdings ist der Marktanteil im Vergleich zum gleichen Zeitraum aus dem Vorjahr leicht gesunken, weil der Markt stärker gewachsen ist als die Absatzzahlen von Apple.

Mit dem Chromebook gibt es mittlerweile starke Konkurrenz. Die Android Geräte scheinen vor allem im Bildungsbereich gut anzukommen, Apple hat da weiter Probleme, weil die Preise der eigenen Geräte immer noch recht hoch sind.

„Die Chancen auf dem Bildungsmarkt sind sowohl für Tablets als auch für Chromebooks immer noch reichlich. Online-Lernen hat schnell an Bedeutung gewonnen und die digitale Revolution im Lernbereich vorangetrieben“, sagte Anuroopa Nataraj, Senior Research Analyst bei IDCs Mobility and Consumer Device Trackers. „Obwohl es weltweit keine einzige Lösung gibt, nutzen viele Schwellenländer weiterhin Android-Tablets, während Schulen in einigen Industrieländern wie den USA und Kanada mehr auf Chromebooks setzen. Allerdings gab es in letzter Zeit auch einen Aufstand bei Chromebooks in Teilen Europas sowie in einigen asiatischen Ländern, da sich Schulen für den Plattformwechsel öffnen.“

Die Zahlen der iPad Verkäufe im Detail

Die neueren iPad Modelle setzen mittlerweile auch auf 5G Verbindungen. Daher kann es sich lohnen, passende Tablet Tarife mit 5G zu nutzen, viel Datenvolumen bis hin zu Tarifen, mit denen man Datenvolumen unbegrenzt nutzen kann, sollte bei einer mobilen Nutzung ohnehin vorhanden sein. Die neue Technik könnte auch ein Grund für die nach wie vor starken Verkaufszahlen sein, denn viele Nutzer wechseln dann auf die 5G Geräte.

Nokia T20 – ein erstes Tablet von HMD Global

Nokia T20 – ein erstes Tablet von HMD Global – Nokia hatte in seiner langen Geschichte bereits Tablets im Angebot, aber nachdem HMD Global die Marke übernommen hatte, gab es vorerst nur Smartphones. Nun scheint das Unternehmen auch wieder bei den Tablets aktiv werden zu wollen, denn es gibt sehr starke Hinweise für ein neues Nokia T20, dass als Tablet mit 10.36 Zoll Display auf den Markt kommen soll.

Bei Nokiamob schreibt man dazu im Original:

Also eine andere Serie, T, für die neuen Nokia-Tablets. Das Unternehmen setzt nicht auf den Buchstaben N, den Nokia Technologies für sein erstes Android-basiertes Tablet namens Nokia N1 im Jahr 2014 verwendet hat. Bedeutet das, dass HMD Global ‚N‘ für etwas anderes reserviert, oder werden wir die N-Serie nie wieder haben? ?

Wie auch immer, das Nokia T20-Tablet passt in ein 10,36-Zoll-Display und 4 GB RAM zusammen mit 64 GB internem Speicher. Es wird also zwei Varianten geben. Einer von ihnen scheint ein reines Wi-Fi-Modell zu sein, während der andere über eine 4G-Konnektivität über SIM-Karten verfügt. Das Nokia T20 wird in blauer Farbe erscheinen, die jetzt das neue Schwarz für HMD Global zu sein scheint.

Interessant ist dabei weniger die Technik, sondern eher der Preis. Nokia wird das T20 aller Voraussicht nach für um die 185 Pfund (etwas mehr als 200 Euro) anbieten und damit setzt das Unternehmen auf ein sehr günstiges Tablet. Die technischen Daten sind dafür sehr solide, man bekommt mit dem neuen Nokia T20 also vergleichsweise viel Technik für wenig Geld.

Bisher ist aber leider offen, wann genau die neuen Tablets auf den Markt kommen sollen. Es gibt Spekulationen, dass der Start möglicherweise mit dem neuen Bond Film zusammenfallen soll, aber das ist bisher noch nicht bestätigt. Sicher ist nur, dass HMD Global aktuell die Produktpalette rund um Nokia massiv ausweitet und zukünftig neben Smartphones und den neuen Nokia Buds auch auf Tablets setzen wird.

UPDATE: OnePlus Pad – zukünftig werden auch Tablets von OnePlus kommen

OnePlus Pad – zukünftig werden auch Tablets von OnePlus kommen – OnePlus hat in den letzten Jahren die Marke international ausgebaut und die Vertriebsgebiete ausgeweitet und nun will man diese Bekanntheit nutzen, um als Technik-Marke weltweit immer mehr Produkte anzubieten. Die Zahl der Smartphone-Varianten wurde im letzten Jahr bereits deutlich erhöht, dazu gibt es die neuen InEars, die OnePlus Watch und den OnePlus TV. Es war also an sich nur eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen auch im Tablet-Bereich aktiv wird und nun scheint es soweit zu sein, denn bei der EUIPO gibt es einen neuen Markeintrag für das „OnePlus Pad“ und dahinter dürfte dann wohl ein eigenes Tablet von OnePlus stehen.

UPDATE: Mittlerweile gibt es den Markeneintrag für ein OnePlus Pad auch in China. Das Unternehmen arbeitet also weiter an dieser Technik.

Leider gibt es darüber hinaus bisher wenige Details zum neuen Gerät. Es bleibt also offen, ob man mit den OnePlus Pad einen Flaggschip-Killer auch im Tablet Bereich bauen will oder ob man eher den Nord-Ansatz fährt und solide Technik für einen guten Preis anbietet. Für beides wäre wohl Platz auf dem Tablet Markt.

Wahrscheinlich kann man von einem Android Tablet mit Oxygen OS Benutzeroberfläche ausgehen, wobei noch nicht sicher ist, wie gut Oxygen OS auch auf größeren Bildschirmen performt. Generell sollte es aber im Bereich der Software wohl keine größeren Probleme geben. Das OnePlus und OPPO mittlerweile enger verzahnt wurde, kann man dazu wohl erwarten, dass auch OPPO bald mit eigenen Tablets in Europa auf den Markt kommt. Offizielle Details und Termine dazu gibt es aber bisher noch nicht – weder von OnePlus noch von OPPO.

Die Eintragung im Original

Samsung Galaxy Tab S7 Lite – Presse-Render bereits geleakt

Samsung Galaxy Tab S7 Lite – Presse-Render bereits geleakt – Das neuen Galaxy Tab S7 lite von Samsung soll offiziell erst im Juni auf den Markt kommen, aber Evan Blass hat dennoch bereits die offiziellen Render-Grafiken der neuen Modelle veröffentlicht. Die anderen Tab S7 Modelle sind bereits zu haben, das Tab S7 lite wird die Palette wohl preislich nach unten abrunden.

Allerdings ist unklar, auch was man dafür dann an Technik verzichten muss, denn Samsung wird den geringeren Preis wohl mit etwas weniger Leistung oder Speicher rechtfertigen. Auf den Bildern lässt sich aber sehen, dass zumindest das Design vergleichbar sein wird – an diesem Punkt müssen Kunden also wohl keine Abstriche machen.

Die Geräte werden dabei wohl auch mit S-Pen Unterstützung kommen und der Stift wird wohl auch direkt mit enthalten sein – man kann die Geräte also direkt nach Kauf mit dem Stift oder den Fingern bedienen.

Es wird bei den neuen Tablets wohl 5 Farbvarianten geben – der Unterschied dürfte sich aber in erster Linie auf die Rückseite beziehen.

Leider fehlen bisher noch Angaben zu den weiteren technischen Daten und vor allem auch zum Preis. Es sind ja aber noch einige Wochen bis zum Start, daher wird es wohl noch eine weitere Leaks geben, bis Samsung die neuen Modelle dann endgültig offiziell vorstellt.

iPad pro 2021 – zum ersten mal auch mit 5G Unterstützung

iPad pro 2021 – zum ersten mal auch mit 5G UnterstützungApple hat 2020 bei der 12er Generation der iPhone Modelle zum ersten Mal 5G Technik in den Geräten verbaut und nun folgen mit den neuen iPad pro 12,9 und iPad pro 11 Zoll auch die iPad Modelle mit dieser Technik. In beiden Geräten kommt ein 5G Modem zum Einsatz, so dass man die Geräte auch mobil mit 5G Unterstützung nutzen kann (wenn die Voraussetzungen erfüllt sind).

Das Unternehmen schreibt selbst zur neuen 5G Technik:

Mit 5G, das auf dem iPad Pro verfügbar ist, können Kund:innen unterwegs mit besserer Leistung und Zugang zu Download- und Upload-Geschwindigkeiten der nächsten Generation noch mehr schaffen — ideal für Video-Streaming in höherer Qualität, Zusammenarbeit in Echtzeit oder FaceTime in High Definition. Anwender:innen können über eine sichere, schnelle Verbindung kreativ und produktiv bleiben und müssen nicht mehr auf öffentliche WLAN-Hotspots zurückgreifen. Mit den meisten 5G-Bändern unter allen Geräten seiner Art bietet das iPad Pro die breiteste 5G-Abdeckung weltweit. Die iPad Pro Modelle in den USA unterstützen Millimeterwellen, die höhere Frequenzversion von 5G, wodurch das iPad Pro Geschwindigkeiten von bis zu 4 GBit/s erreicht. Das iPad Pro bietet außerdem Unterstützung für eSIM, was es einfach macht direkt ein Mobilfunknetz zu finden und einen 5G-Mobilfunkvertrag abzuschliessen.

Apple gibt auf der Webseite die Nutzung alle 5G Netze in Deutschland an. Man kann die 5G Modelle also sowohl im Telekom Netz als auch bei Vodafone und auch im O2 Netz zum Einsatz bringen – den 5G Netzausbau in der eigenen Region vorausgesetzt. Dazu benötigt man noch eine Tablet Tarif mit 5G – auch das ist derzeit eher noch die Ausnahme. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass immer mehr Anbieter und Discounter zukünftig diese Technik auch im Datenbereich hinzufügen werden.

Die 5G Netzanzeige bei Apple:

Leider hat Apple die eigenen Support-Dokumente noch nicht auf die neuen iPad pro Modelle angepasst. Dort findet man teilweise noch den Stand vom Anfang des Jahres, teilweise auch noch vom Herbst 2020. Daher ist noch nicht ganz sicher, ob es noch vielleicht einige Einschränkungen bei der 5G Nutzung der neuen iPad Pro Generation geben wird – zu erwarten ist das aber eher nicht. Dennoch wäre es gut, wenn Apple diese Dokumente zeitnah auf den neusten Stand bringen würde.

Preise für den 5G Support noch vergleichsweise hoch

Das neue 11″ und 12,9″ iPad Pro wird in den Farben Silber und Space Grau verfügbar sein. Das iPad Pro ist in Konfigurationen mit 128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB erhältlich und bietet professionellen Anwender:innen mehr Platz für Apps und Inhalte. Das 11″ iPad Pro beginnt preislich bei 879 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi-Modell und 1.049 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi + Cellular-Modell und das 12,9″ iPad Pro beginnt bei 1.199 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi-Modell und 1.369 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi + Cellular-Modell. Das ist vergleichsweise teuer, aber auf der anderen Seite gibt es kaum Auswahl. 5G Tablets gibt es auf dem Markt bisher kaum. Andere Anbieter sind bei diesem Thema noch zurückhaltender als Apple.

Billiger wird es, wenn man die Bildungspreise nutzen kann. Diese Bildungspreise gelten für aktuell eingeschriebene und zugelassene Studierende und ihre Eltern sowie Lehrkräfte, Mitarbeiter und Homeschooling Lehrkräfte aller Klassenstufen. Das neue 11″ iPad Pro beginnt bei 835,38 Euro inkl. MwSt. und das 12,9″ iPad Pro beginnt bei 1.140,02 Euro inkl. MwSt. Das Magic Keyboard für das neue iPad Pro wird zum Bildungspreis für 318,92 Euro inkl. MwSt. für das 11″ iPad Pro und 374,85 Euro inkl. MwSt. für das 12,9″ iPad Pro erhältlich sein.

Zumindest für das iPad pro 12.9 Zoll sollte man das Magic Keyboard separat mit einplanen, denn die älteren Keyboards passen nicht mehr an die neuen Modelle. Beim iPad pro 11 Zoll ist dies dagegen kein Problem.

Video: die iPad pro Generationen im Vergleich

iPad pro 12,9“ 2021 – zu dick für das ältere Magic Keyboard

iPad pro 12,9“ 2021 – zu dick für das ältere Magic KeyboardApple hat beim Event die neusten iPad pro Modelle vorgestellt und bietet zukünftig eine iPad pro 12,9 Zoll und iPad pro 11 Zoll Variante an. Beim Design gibt es im Vergleich zu den Vorgänger recht wenige Änderungen, aber Apple hat das größere iPad pro 2021 etwas dicker gemacht und damit kann man es leider nicht mehr mit den bisherigen Magic Keyboard Tastaturen nutzen. Diese passen einfach nicht mehr und Nutzer müssten daher auf die neuste Version wechseln und diese entsprechend neu dazu kaufen. Apple bestätigt das auch in einem neuen Supportdokument, dass iGeneration vorliegt.

Man schreibt dort im Detail:

Während das 2021 12,9-Zoll-iPad Pro den Modellen 2018 und 2020 weitgehend ähnelt, fällt das neue Tablet in einem Punkt auf: Es ist mit genau 0,5 mm dicker. Es klingt vielleicht nicht nach viel, aber es reicht Apple aus, um seine Magic Keyboard, die spezielle Trackpad-Tastatur des iPad Pro, anzupassen. Und laut der Dokumentation, die wir den Apple Stores zur Verfügung gestellt haben, ist die alte Magic-Tastatur nicht mit den großen iPad-Pro von 2021 kompatibel.

Dieses Problem betrifft aber nur die größere Version der iPad pro 2021 Modelle. Das 11 Zoll Modell der neuen Geräte scheint dieses Problem nicht zu haben und kann daher problemlos auch mit älteren Variante des Magic Keyboards genutzt werden.

Die deutschen Support Dokumente scheint Apple bisher noch nicht angepasst zu haben. Die Versionen für das Magic Keyboard sind alle noch von Ende 2020 und erfassen damit die neuen iPad Modelle noch gar nicht. Dort heißt es zu den Voraussetzungen noch:

Um ein Magic Keyboard oder Smart Keyboard Folio verwenden zu können, benötigst du ein iPad Air (4. Generation), iPad Pro (11″, 1. oder 2. Generation) oder ein iPad Pro (12,9″, 3. oder 4. Generation). Um ein Smart Keyboard verwenden zu können, benötigst du ein iPad (7. Generation oder neuer), ein iPad Air (3. Generation), ein iPad Pro (9,7″), ein iPad Pro (10,5″) oder ein iPad Pro (12,9″, 1. oder 2. Generation).

Es bleibt daher abzuwarten, wann Apple auch in Deutschland diese Information offiziell mit aufnimmt.

Apple: iPad pro 2021 kommt mit dem neuen M1 Chip

Apple: iPad pro 2021 kommt mit dem neuen M1 Chip – Apple hat auf dem Spring-Event die neuste iPad pro Generation vorgestellt und bringt neben dem neuen M1 Prozessor für noch mehr Leistung nun auch endlich den 5G Support in den Cellular-Versionen. Damit kommt der Chipsatz, der bereits in den Mac Modellen verbaut ist, nun auch in die Tablets und soll dort für noch mehr Leistung sorgen.

Das Unternehmen schreibt selbst zum Prozessor im neuen iPad pro:

Das 8-Core CPU-Design bietet die weltweit schnellsten CPU Kerne in stromsparenden Chips und liefert damit eine bis zu 50 Prozent schnellere CPU-Leistung als der A12Z Bionic. Die 8-Core GPU ist eine Klasse für sich und liefert eine bis zu 40 Prozent höhere GPU-Performance. Mit dieser Kombination aus CPU- und Grafikleistung baut das iPad Pro seinen Vorsprung als das schnellste Gerät seiner Klasse weiter aus. Leistungsstarke benutzerdefinierte Technologien, darunter die 16 Core Apple Neural Engine der nächsten Generation, ein fortschrittlicher Bildsignalprozessor (ISP), eine einheitliche Speicherarchitektur mit hoher Bandbreite und bis zu 16 GB Arbeitsspeicher, ein doppelt so schneller Speicher und eine Kapazität von bis zu 2 TB machen das iPad Pro leistungsfähiger als je zuvor.

Daneben gibt es aber auch noch weitere Highlights: der Speicher umfasst nun bis zu 2 Terrabyte, es gibt als Anschluss Thunderbold und USB 4 und das neue Liquid Retina XDR Display soll nochmal besonders hell und kontrastreich sein. Apple hat also wirklich eine ganze Reihe von Technik in die neuen Profi-Modelle gesteckt.

Das neue 11″ und 12,9″ iPad Pro wird in den Farben Silber und Space Grau verfügbar sein. Das iPad Pro ist in Konfigurationen mit 128 GB, 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB erhältlich.

Das neue iPad Pro kann ab Freitag, 30. April in 31 Ländern und Regionen, darunter auch in Deutschland, bestellt werden. Das iPad Pro wird in der zweiten Maihälfte in den Apple Stores erhältlich sein. Das 11″ iPad Pro beginnt bei 879 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi-Modell und 1.049 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi + Cellular-Modell und das 12,9″ iPad Pro beginnt bei 1.199 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi-Modell und 1.369 Euro inkl. MwSt. für das Wi-Fi + Cellular-Modell.

Apple iPad dominiert weiter den Tablet-Markt

Apple iPad dominiert weiter den Tablet-Markt – 2020 war ein guter Markt für den Tablet Bereich. Durch die Corona Pandemie ist der Bedarf an Technik für zu Hause gestiegen und der Absatz von Tablets hat sich dabei um fast 30 Prozent gesteigert. Insgesamt wurden im gesamten Jahr 2020 160 Millionen Tablets verkaufen, das sind etwa 35 Millionen Geräte mehr als im Vorjahr.

Unangefochten Marktführer ist dabei Apple mit den iPad. Das Unternehmen hat weiter einen Marktanteil von um die 37 Prozent und konnte die Verkäufe um etwa 11 Millionen Stück steigern. Das ist ein Wachstum von 24 Prozent und damit nur etwas unter dem durchschnittlichen Wachstum des Marktes.

Bei Canalys schreibt man im Original zu den Zahlen:

Apple hat seine Dominanz auf dem Tablet-Markt weiter ausgebaut. Die Auslieferungen im vierten Quartal stiegen um 40% auf 19,2 Millionen, die beste iPad-Leistung seit dem vierten Quartal 2014. Samsung belegte mit 9,9 Millionen ausgelieferten Tablets den zweiten Platz auf dem Markt, ein Plus von 41% gegenüber dem vierten Quartal 2019. Amazon stieg auf dritter Platz aufgrund der starken Nachfrage in der Weihnachtszeit mit 6,5 Millionen Tabletten. Lenovo war im vierten Quartal der am schnellsten wachsende Anbieter und steigerte das Verkaufsvolumen um 125% auf 5,6 Millionen Einheiten. Huawei war der einzige Anbieter in den Top 5, bei dem die Lieferungen gegenüber dem Vorjahr zurückgingen.

Die Zahlen von Canalys im Detail

Im Tablet Bereich könnten daneben in 2020 aber auch Lenovo und Samsung punkten. Samsung kann 40 Prozent mehr Geräte verkaufen und Lenovo sogar 70 Prozent (wenn auch auf niedrigem Niveau). Beide Unternehmen konnte daher im letzten Jahr bei den eigenen Tablets sogar stärker wachsen als der Markt. Der Abstand zu Apple auf Platz 1 beim Marktanteil ist aber dennoch sehr groß und die iPad Modelle von Apple dürften daher auch 2021 unangefochten auf Platz 1 bei den Tablets weltweit liegen.

Apple: Konzeptrender-Bilder des neuen iPad pro 12,9

Apple: Konzeptrender-Bilder des neuen iPad pro 12,9 – Apple wird in diesem Jahr die iPad Palette wieder mit neuen Modellen versorgen und neben dem normalen iPad gibt es inzwischen auch Hinweise, was für die iPad Pro Variante geplant ist. Bei Pigtou hat man auf der Basis der aktuellen Informationen ein Konzept-Render erstellen lassen, so dass sich interessierte Nutzer schon einmal anschauen können, was eventuell geplant ist. Wie immer sind dies natürlich keine offiziellen Grafiken – die tatsächlichen iPad pro 12,9 Modellen können daher unter Umständen auch noch abweichen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Apple bereitet die Einführung der nächsten Generation seines 12,9-Zoll-iPad Pro-Tablets vor. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr große Änderungen am Tablet vorgenommen, und es sieht so aus, als würde es dieses Jahr an einem ähnlichen Design festhalten. 2021 wird ein großes Jahr für Apples iPads, da das Unternehmen beschlossen hat, seine Laptops auf dem neuen ARM-basierten M1-Chip zu betreiben, wodurch sie in gewisser Weise Tablets ähneln. Dank unseres Freundes David von @ xleaks7 können wir heute Fotos und 4K-Videos des Apple iPad Pro 12.9 2021 zeigen.

Zu den technischen Daten gibt es bisher nur Spekulationen, da Apple natürlich noch keine offiziellen Hinweise gibt. Angeblich soll die Kamera aber deutlich aufgerüstet werden, bis hin zum LiDAR System aus den iPhone Modellen um auch AR-Anwendungen unterstützen zu können.

Technisch spannend ist vor allem der Magent-Anschluss auf der Rückseite im unteren Bereich (die drei Punkte). Apple setzt also auch hier wieder auf anschließbares Zubehör und setzt damit das Konzept aus dem letzten Jahr fort. Es bleibt aber offen, ob es auch neues Zubehör geben wird, dass man darüber koppeln kann. Angeblich soll es auch noch weitere Magentanschlüsse am unteren Rand geben – bestätigt ist dies bisher allerdings noch nicht.

Video: Apple iPad pro 12,9 Konzeptrender im Video