HTC Vive bringt neue VR-Brille auf den Markt – altes Modell wird dadurch billiger

HTC ist neben Smartphones mittlerweile auch für die VR-Brillen bekannt. VR-Brillen ermöglichen e,s ein Video oder ein Computerspiel völlig neu zu erleben, da man das Gefühl vermittelt bekommt, direkt im Geschehen zu sein. Nun gibt HTC Vive bekannt, dass bald eine neue VR-Brille auf den Markt kommen wird. Der Preis der aktuellen Vive ist daher sogar auf 599 gesenkt.

Vive Pro soll VR-Erlebnis noch realistischer machen

Das neue HTC Vive Pro Head Mounted Display (HMD) wurde an einigen Stellen überarbeitet, sodass den Kunden ein noch besseres VR-Erlebnis ermöglicht werden soll. Laut Angaben des Herstellers wurde zum Beispiel der Kopfbügel neu gestaltet. So wird das Gewicht des Headsets besser und gleichmäßiger verteil. Auch Brillenträger können die Vive Pro nutzen, denn die VR-Brille lässt sich verstellen. Das Gerät ist mit Bedienknöpfen ausgestattet, über die man die Passform der VR-Brille anpassen kann.

Doch auch bei den technischen Daten wurde die Brille überarbeitet. Die Grafik und die Audioqualität sollen sich verbessert haben, sodass ein realistisches VR-Erlebnis möglich sein soll. Die Vive pro verfügt über ein Dual-OLED-Display, welches eine Bildauflösung von 2.880 x 1.600 Pixeln schafft. Laut HTC handelt es sich damit um eine Steigerung der Auflösung von 78 Prozent gegenüber dem aktuellen Vive HMD. In die VR-Brille sind außerdem Kopfhörer integriert, die die Geräusche der Umgebung unterdrücken sollen. Durch die Rauschunterdrückung soll der Nutzer die Umgebung nahezu vergessen. Paul Brown, General Manager von HTC Vive Europe, sagt über die neue VR-Brille:

 „Die Vive Pro bietet das beste Premium VR-Erlebnis, das derzeit auf dem Markt verfügbar ist, und bietet VR-Enthusiasten und Unternehmenskunden eine verbesserte Auflösung und optimierte Audio- und Komfortelemente. Wir geben den Entwicklern die Möglichkeit, in noch größeren Dimensionen zu denken, als es bisher möglich war. Durch die Preissenkung der aktuellen Vive machen wir nun den Zugang zu VR noch einfacher. Es gab noch nie einen besseren Zeitpunkt für VR-Fans, ihrer Phantasie mit der umfassendsten VR-Plattform am Markt freien Lauf zu lassen“

Wer schon die aktuelle Version des Vive HMD besitzt und sich nicht die neue Version kaufen möchte, kann die bisherige VR-BRille auch aufrüsten. Besitzer der Vive Full Kit können das Display des Headsets und die Audioelemente überarbeiten lassen. Man kann sich jedoch auch eine neue VR-Brille kaufen und die Controller und Basisstation des bisherigen Modells verwenden. Die neue Vive Pro funktioniert nämlich ebenfalls mit SteamVR Tracking 1.0 sowie 2.0.

Viveport-Abbonement für VR-fähige Inhalte

Das neue HTC Vive Pro wird für 897 Euro (UVP) erhältlich sein. Vorbestelllungen sind ab sofort auf Vive.com, ALternate.de und bei manchen Einzelhändlern möglich. Ab dem 5. April beginnt dann die Auslieferung der bestellten Exemplare. Außerdem werden alle Vive Pros, die bis zum 3. Juni gekauft werden, mit einer sechsmonatigen Testversion des Viveport-Abonnements ausgeliefert.Die Plattform  Viveport von HTC stellt verschiedene Spiele zur Verfügung, die mit den VR-Brillen kompatibel sind. Mit diesem Abonnement können Kunden monatlich bis zu 5 Titel aus der Liste von Viveport auswählen und diese nutzen. Insgesamt sind im Abonnement ungefähr 400 Titel enthalten, aus denen Kunden wählen können. Die Testversion ist in den ersten sechs Monaten kostenlos. Ab dem 22. März erhöht sich der Preis für das Abonnement auf 9,99 Euro. Wer jedoch zur Zeit schon Abonnent ist oder wer sich vor dem 22. März anmeldet, zahlt bis zum Ende dieses Jahres einen Preis von 7,99 Euro.

Das aktuelle Vive Full Kit, die aktuelle VR-Brille von Vive, wird außerdem ab sofort günstiger zu kaufen sein. Das Unternehmen kündigt eine Preissenkung von 100 Euro an. Somit liegt der Preis nur noch bei 599 Euro (UVP). Wer sich für den Kauf dieses Modells entscheidet, bekommt außerdem ein zweimonatiges Viveport-Testabonnement.

Apple Homepod – Vorbestellung ab Freitag, Verkauf startet am 9. Feburar

Eigentlich wollte Apple den Homepod bereits zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringen, aber diesen Termin hat man leider nicht ganz geschafft. Stattdessen kommen die Modelle regulär am 9. Februar in den Handel. Der Homepod von Apple ist dabei ein smarter Lautsprecher, der dank Siri-Unterstützung auf Sprachbefehl reagiert, aber anders als die anderen Systeme auf dem Markt neben der Steuerung auch durch einen wirklich gute Klang überzeugen sollen. Apple möchte damit der Konkurrenz aus Amazon und Google wieder Marktanteile abjagen, denn vor allem Alexa von Amazon ist derzeit bei den smarten Steuerungssystemen sehr weit verbreitet.

Mit HomePod bietet Apple ein eindrucksvolles neues Musikerlebnis. Es vereint fortschrittliche Audio-Technologien wie Hochtöner nach Richtstrahlverfahren, einen nach oben ausgerichteten Tieftöner und automatische Raumerkennung mit dem kompletten Apple Music-Katalog und der Intelligenz von Siri in einem schlichten, wunderschönen Design„, sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketingvon Apple. „Wir freuen uns sehr, dass HomePod ab sofort von jedem im eigenen Haus, Wohnung oder Geschäft selbst angehört werden kann und sind überzeugt, dass die Anwender von der Audioqualität begeistert sein werden. Das Team hat intensiv daran gearbeitet, Siri ein noch fundierteres Wissen über Musik zu vermitteln, so dass Nutzer praktisch alles – von persönlichen Favoriten bis hin zu neuesten Chart-Veröffentlichungen – abspielen können, indem Sie einfach nur ‚Hey Siri‘ sagen.

Dank Siri hat man mit dem Homepod Zugriff auf die meisten bekannten Funktionen, die man auch aus den iPhone Modellen kennt. Es ist möglich Nachrichten zu senden, Timer und Erinnerungen einzustellen, das Wetter zu prüfen und Sendungen über Apple Podcasts anzuhören. Auch Drittanbieter wie WhatsApp werden über den SirikKit unterstützt. Der Homepod ist dabei kompatibel mit iPhone 5s oder neuer, iPad Pro, iPad Air oder neuer, iPad mini 2 oder neuer oder iPod touch (6. Generation) mit iOS 11.2.5 oder neuer.

Die schlechte Nachricht: für Deutschland ist der Start vorerst noch nicht terminiert. Zum 9. Februar werden die Modelle in den USA, Großbritannien und Australien zu haben sein. Der Preis liegt dabei bei 349 US Dollar. Für Deutschland sollen die Modelle im Frühjahr 2018 erhältlich sein – wie bereits geschrieben gibt es aber noch keinen Termin, wann genau die Modelle hier in den Handel kommen. Deutsche Kunden werden also leider noch etwas länger warten müssen.

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Samsung Galaxy Note 8 – auch diesmal gibt es wieder 2Piece- und Plüsch-Hüllen

Das Galaxy Note 8 ist mittlerweile vorbestellbar und wird ab dem 15. September auch normal im Handel zu haben sein. Wer die Modelle bestellt, bekommt direkt bei Samsung auch die Möglichkeit, wieder Zubehör mit zu bestellen und wie bereit beim Galaxy S8 gibt es neben einigen sehr schickes Cases auch einige Hüllen, bei denen man sich fragt, wer so etwas eigentlich kauft.

Sa hat Samsung das Alcantara Cover mit Plüsch-Anumutung auch für das Note 8 wieder mit im Angebot. In Deutschland steht diese Hülle zwar nur in schwarz zur Verfügung, aber es werden sicher noch weitere Farben dazu kommen. Da kann man sich schon die Frage stellen, ob es sich wirklich lohnt, 50 Euro auszugeben und dafür die Geräte in eine Art Widleder zu Hülle. Offensichtlich scheint es aber einige Fans dieser Cases zu geben, sonst hätte Samsung diese wohl schon längst aus dem Programm genommen.

Das Alcantara Cover vom Samsung mit viel Plüsch

Dazu hat Samsung für das Note 8 das 2Piece Cover im Angebot, das aus zwei Teilen (für den oberen und unteren Rahmen) besteht und so die Geräte schützen soll. Beim Galaxy S8 waren diese Cover noch in knallig bunten Farben zu haben, so dass wir sie damals mit einem bunten Beißknochen verglichen haben. Beim Note 8 setzt das Unternehmen (zumindest in Deutschland) derzeit nur als Schwarz als Farbvariante. Viel besser macht diese Farbe die Hülle aber auch nicht. Die Befestigung der beiden Cover erfolgt dabei mit Saugnäpfen am Gerät. Da es keine Hülle gibt, die das gesamte Gerät umfasst, wird diese Technik notwendig um die beiden Teile der Hülle zu fixieren.

Insgesamt muss man aber nicht zum originalen Zubehör vom Samsung greifen. Neben dem fraglichen Design sind auch die Preise recht hoch, so kostet die normale Hülle mit Stand-Möglichkeit immerhin satte 60 Euro. Für das LED View Cover zahlt man sogar knapp 70 Euro. Da geht bei Drittanbieter deutlich billiger. Wie bereits beim S8 gibt es eine ganze Reihe von Angeboten, mit denen man das Handy in eine schicke Hülle packen kann. Preislich liegen die günstigsten Hüllen dabei bei etwa 10 Euro, wobei man sich schon fragen sollte, ob man das 1000 Euro Handy wirklich in eine 10 Euro Hülle packt. Ein wenig Schutz kann aber auf jeden Fall nicht schaden, denn das neue Infinity Display bei Samsung, das auch im Galaxy Note 8 zum Einsatz kommt, ist durch die geringeren Ränder etwas anfälliger für Displayschäden.

Neue Note 8 Cases im Video

Die Technik im Samsung Galaxy Note 8

Bei der Technik setzt Samsung auf den Exynos 8895 Prozessor in Verbindung mit der Mali G71 MP20 GPU und 6GB RAM. Das ist derzeit mit das Beste, was es auf den Markt an Prozessortechnik gibt und verspricht daher schnelle Anwendungen und hohe Leistungen.  Als Arbeitsspeicher wurden 6GB RAM hinzugefügt und damit 2GB mehr als beim Vorgänger, dazu gibt es 64GB internen Speicher der per microSD Karte erweitert werden kann. Die Version mit bis zu 256GB internem Speicher hat sich leider nicht bestätigt.

Bei Betriebssystem setzt Samsung auf Android* 7 – wahrscheinlich wird es aber auch noch recht zeitnah das Update auf das eben erst veröffentlichte Android 8 geben. Der Akku bietet 3.300mAh Leistung.

Besonders interessant sind die Übertragungsraten des Galaxy Note 8. Das mobile Surfen ist mit diesem Gerät mit bis zu 1Gbit/s im Download und bis zu 150Mbi/s im Upload möglich. Damit ist das Note 8 das derzeit schnellste Smartphone auf dem Markt. Allerdings unterstützen die Netze in Deutschland derzeit so hohe Geschwindigkeiten noch gar nicht. Maximal gibt es im Vodafone* Netz de 500MBit/s im Download – alle anderen Netzbetreiber sind langsamer.

Amazon: Neuer Fire-TV Stick unterstützt auch Alexa

Der Fire-TV Stick ist nach Angaben von Amazon das meistverkaufte Produkt des Unternehmens und damit das so bleibt gibt es nun eine neue Version, die technische Aufgerüstet wurde und einige neue Funktionen enthält. Die größte Neuerung dürfte dabei die Unterstützung von Alexa sein. Über den Sprachassistenten kann man zukünftig den Stick auch ohne Fernbedienung steuern, einfach in dem man die passenden Kommandos gibt. Amazon schreibt dazu im Original:

Starten Sie Apps und steuern Sie Inhalte mit der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung. Sagen Sie einfach: „Starte Netflix“ oder „5 Minuten nach vorne springen“ und Alexa antwortet Ihnen. Außerdem können Sie Musik abspielen, Termine der nächsten Kinovorstellungen oder ein Restaurant in der Nähe suchen und vieles mehr – Sie müssen nur danach fragen.

Damit gibt es neben dem Echo und Echo Dot noch ein weiteres Gerät für die Sprachsteuerung im Haushalt. Der Stick ist allerdings spezifisch nur für den TV Empfang und alles was dazu gehört gedacht. Darüber hinaus können auch weitere Informationen abgefragt werden – beispielsweise zum Wetter oder zum Verkehr.

Die Steuerung erfolgt dabei mit der Fernbedienung – auch wenn man die Sprachsteuerung nutzt. In der Fernbedienung (Voice Remote) ist auch das Mikrofon unter gebracht, mit dem man Alexa steuern kann. Amazon schreibt zu den weiteren Funktionen der Sprachsteuerung:

Sie können auf dem Fire TV Stick über Amazon Music, Spotify, Deezer und weiteren auf Millionen Songs zugreifen. Möglicherweise ist ein Abonnement erforderlich bei dem Gebühren anfallen können. Wenn Sie Amazon Music hören, drücken Sie einfach die Mikrofon-Taste auf der Alexa-Sprachfernbedienung und sagen Sie, was Sie als Nächstes hören möchten. Mit Amazon Music Unlimited können Sie sogar auf 40 Millionen Songs zugreifen. Zudem können Sie Videos von YouTube, Vevo und Vimeo schauen.

Auch bei den technischen Daten hat Amazon etwas aufgerüstet:

  • 8 GB Arbeitsspeicher + 1 GB Speicherplatz für Apps und Spiele,
  • neuer Quad-Core-Prozessor
  • 802.11ac WLAN für schnelles und flüssiges Streamen

Allerdings sind nach wie vor keine 4K Videos möglich. Die maximale Bidschirmauflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln (FullHD). Größere Auflösungen werden nicht unterstützt und damit kann man leider keine 4K Aufnahmen abspielen. Amazon erklärt dazu, dass die Unterstützung von 4K einige Änderungen mit sich gebracht hätte. So wäre der Stick nicht nur größer geworden sondern wahrscheinlich wäre auch der Preis deutlich angestiegen. Das wollte man vermeiden und hat daher auf dieses Feature verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass 4K nicht in zukünftigen Versionen zum Einsatz kommt.

Preislich liegt der neue Stick bei 39.95 Euro ist ist damit genau so teuer (oder preiswert) wie es auch der Vorgänger war. Man kann den Stick bei Amazon bereits vorbestellen. Bis zur Lieferung muss man allerdings noch etwas warten, denn der Stick soll frühestens zum 20. April ausgeliefert werden.

Wer bereits einen Stick hat, kann dieses im Übrigen auch zukünftig weiter nutzen. Per Update sollen auch die älteren Modelle die neuen Funktionen enthalten. Allerdings benötigt man dann noch die passende Fernbedienung samt Mikro, wenn man Alexa nutzen möchte. Diese müsste man dann noch extra mit dazu kaufen. Sie kostet etwa 25 Euro. Noch scheint die Bedienung einzeln aber nicht bei Amazon gelistet zu sein.

1&1 – neuer mobile WLAN Router mit im Angebot

1&1 bietet ab sofort in Verbindung mit den Notebook- und Tablet-Flatrates des Unternehmens auch einen mobilen WLAN Router an, der lte-fähig ist und damit das Surfen im LTE Netz von O2/Eplus möglich macht. Der maximale Speed liegt dabei bei 150Mbit/s. Der Router baut dabei ein eigenes WLAN (Hotspot) auf, in das man sich mit verschiedenen Endgeräten (Handys, Tablet, PC) einwählen kann. Die Internet-Verbindung des Routers wird über das WLAN weiter verteilt. Es ist nicht mehr wie bei einem Surfstick notwendig, den Router direkt mit den Geräten zu verbinden, ein drahtloses Netzwerk reicht dafür vollkommen aus.

1&1 schreibt zu den technischen Details des WLAN Router:

Der 1&1 Mobile WLAN-Router LTE (Huawei E5573) passt in jede Hosentasche und ist mit gerade einmal 95 Gramm ein perfekter Reisebegleiter. Insbesondere für lange Zug- oder Autoreisen ermöglicht die mobile Verbindung, E-Mails abzurufen und sogar Musik oder Filme zu streamen oder Online-Computerspiele zu spielen. Der 1&1 Mobile WLAN-Router LTE hat einen austauschbaren, leistungsstarken Akku mit 1.500 mAh, der bis zu sechs Stunden im mobilen Dauerbetrieb und gut 300 Stunden im Standby-Modus hält. Dank LTE-Power sind Highspeed-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s im Download möglich. Auch UMTS-Verbindungen (HSPA+) lassen sich über den Mobile WLAN-Router LTE mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu 42 MBit/s nutzen. Der Mobile WLAN-Router wählt automatisch die schnellste verfügbare Verbindung. Da der WLAN-Router keinen USB-Anschluss benötigt, kann er sowohl mit dem Notebook als auch mit dem Tablet, Smartphone und jedem anderen WLAN-fähigen Gerät drahtlos verbunden werden – das gesicherte WLAN kann für bis zu sechzehn Endgeräte parallel genutzt werden. Für die Inbetriebnahme muss lediglich die SIM-Karte in den 1&1 Mobile WLAN-Router LTE eingesetzt werden und schon können die gewünschten Geräte mit diesem verbunden werden. Durch eine vorherige Verifizierung und starke WPA-/WPA2-Verschlüsselung ist die Datenübertragung gewohnt sicher. Für den perfekten Komfort sorgt die kostenlose Smartphone-App. Mit ihr lässt sich das WLAN-Netz ganz einfach einrichten und verwalten. So kann zum Beispiel die aktuelle Datennutzung abgelesen und der Akkustand des mobilen WLAN-Routers angezeigt werden.

Der neue Mobile WLAN-Router LTE ist bei 1&1 in Verbindung mit den Tablet-Flatrates kostenlos zu haben. Bei den Notbook Flatrates steht der neuen Router auch zu Verfügung, hier zahlt man allerdings zusätzlich 29.95 Euro als Kaufpreis.

Apple AirPods laufen auch unter Android

Mit der Vorstellung der neuen drahtlosen Kopfhörer wollte Apple eigentlich eine neue Nische exklusiv für Apple Nutzer schaffen. Die Technik der Modelle wurde daher auch als  „Bluetooth-like“ angekündigt, allerdings hatte Apple nicht so genau erklärt, was damit genau gemeint war und welche Unterschiede es zum normalen Bluetooth gibt. Bei Android Authority hat man sich die neuen Geräte genauer angeschaut und kommt zu einem überraschenden Ergebnis:

As it turns out, that special Bluetooth-like tech is actually just plain Bluetooth.

Auf Deutsch: Die Kopfhörer nutzen ganz normales Bluettooth und sind damit mit allen Geräten nutzbar, die diese Technik unterstützen. Man kann die Kopfhörer als auch mit Android Smartphone, Tablets oder auch mit Windows Phones benutzen. Es gibt keinen Zang, immer ein iPhone für diese Kopfhörer zu benutzen. Allerdings bringt AA auch einige gute Argumente, warum es an sich nicht sinnvoll ist, die Airpods mit einem Android Gerät zu nutzen:

  1. Die Airpods sind vergleichsweise teuer und es gibt auf dem Markt durchaus bereits Geräte, die drahtloses Musikhören bei vergleichbarer Qualität zu einen deutlich niedrigeren Preis anbieten.
  2. Die automatischen Features der Airpods funktionieren unter Android leider nicht. Es reicht also nicht, den Behälter zu öffnen und sie einzusetzen sondern man muss sie vorher noch mit dem Gerät manuell koppeln.
  3. Die Batterielaufzeit der Airpods ist unter Umständen bei nicht dafür ausgelegten Geräten geringer.
  4. Die Airpods bieten an sich keinen Vorteil gegenüber normalen Kopfhörern, die Qualität ist gleich.

Gerade der letzte Punkt ist etwas enttäuschend. Apple schreibt zum Airpod auf der Webseite:

After a simple one-tap setup, AirPods are automatically on and always connected. Using them is just as easy. They can sense when they’re in your ears and pause when you take them out. And the AirPods experience is just as amazing whether you’re listening to your iPhone, Apple Watch, iPad, or Mac.

Diese „amazing experience“ wurde aber leider nicht direkt fest gestellt – zumindest nicht in den ersten Tests.

Von daher sollte man sich vom Namen allein nicht zu einem Kauf verleiten lassen sondern einfach prüfen, was man wirklich haben möchte und zu welchem Preis es aktuell auf dem Markt verfügbar ist. Es gibt ja doch einige Anbieter im Bereich der drahtlosen Kopfhörer, es muss also nicht unbedingt ein Airpod sein.

 

Verkauf der ZEISS VR ONE Plus Brille ist gestartet

ZEISS hatte bereits angekündigt, das die neuste Version der VR Brille des Unternehmens zeitnah in den Handel kommen soll. Pünktlich zur IFA 2016 in Berlin ist es nun soweit: Die ZEISS VR ONE Plus wird zunächst bei Amazon erhältlich sein, auch Media Markt übernimmt den Verkauf der exklusiven VR Brille mit hochwertiger Optik in den Filialen.

Die ZEISS Virtual Reality Brille setzt dabei wieder auf das Card-Board Prinzip, dass durch die ersten Brille von Google bekannt gemacht wurde. Dabei wird das Handy als Bildschirm genutzt und der Bildschirm durch spezielle Apps in zwei Bereiche aufgeteilt. Durch das Linsensystem in der Brille wird dann aus diesen beiden Bilder eine Virtuelle Realität geschaffen und durch die Bewegungssensoren am Handy sind auch Steuerungen möglich.

Die Brille hat den Vorteil, dass die Technik im Handy steckt und damit keine neuen teure Technik in der Brille verbaut werden muss. Im Vergleich zu anderen VR Brillen fällt damit ein wichtiger Kostenfaktor weg. Auf der anderen Seiten ist die Brille damit sehr von genutzten Handy abhängig. Kleine Displays und schlechte Auflösungen sorgen für ein eher schlechtes VR-Erlebnis, weil die Bilder dann aufpixeln. Größere Handys (ab 5,5 Zoll aufwärts) sind gar nicht nutzbar, weil der Einschub dafür zu klein ist.

An der Stelle sieht man auch die Unterschiede zum Vorgänger: es können jetzt  Displaygröße zwischen 4,7 und 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale genutzt werden und zum Einschub gibt es nun einen Universal Tray, der die individuellen Einschübe ersetzt. Man muss nun also keinen zusätzlichen Einschub passend für das Handy mehr kaufen.

Im Vergleich zu anderen Cardboard Brillen ist die ZEISS VR ONE Plus mit ca 130 Euro vergleichsweise teuer. Papp-Brillen gibt es teilweise schon für unter 10 Euro, aber dafür bekommt man bei der ZEISS VR Brille eine Brille, die sowohl bei Tragekomfort als auch beim Design punkten kann.

We-Vibe 4 Plus – Sexspielzeug, das nach Hause telefoniert

Das Handys und Smartphones oder auch Smart-TV Daten nach Hause schicken, ist mittlerweile keine große Überraschung mehr und auch der Datenhunger von Windows sorgt mittlerweile kaum noch für Empörung. Das ein Vibrator (oder eine smarte Version) davon, ebenfalls Nutzungsdaten übermittelt, war aber zumindest bisher so nicht zu erwarten.

Bei der DefCon haben zwei Hacker aber genau dieses Verhalten gefunden. Der We-Vibe 4 Plus der Standard Innovations Corporation war nicht nur relativ einfach zu knacken (weil die Bluetooth Ansteuerung kaum verschlüsselt ist) und dazu sendet das Gerät Nutzungsdaten an die Server der Mutterfirma. Dabei werden wirklich brisante Daten weiter gegeben:

  • Nutzungsdauer
  • Temperatur
  • Änderungen bei der Intensität des Vibrationslevel

Standard Innovations Corporation bekommt damit ein vollständiges Bild, wann und was Nutzer mit den Toy machen.

Frank Ferrari, President of the Standard Innovation Corporation, hat diese Datenübertragung mittlerweile auch bestätigt und begründet sie mit Marketing-Zwecken. Man möchte die eigenen Kunden verstehen und sich besser auf sie einstellen können. Im Original heißt es:

At We-Vibe, we strive to create innovative products that have our customer’s preferences in mind. We-Vibe collects data on the use of its products in terms of vibration intensity and mode for market research purposes so that we can better understand what settings and levels of intensity are most enjoyed. Our reason for collecting CPU temperature data is purely for hardware diagnostic purposes. Data is only collected when the app is in use.

Dazu werden die Daten auch nur übertragen, wenn der Vibe mit dem Smartphone verbunden ist. Wer also keine Daten weiter geben will, sollte das Gerät ohne App nutzen. Allerdings braucht man dann auch kein smartes Gerät mehr, wenn man es ohnehin nicht smart nutzen kann.

 

Die Flir One – Wärmebildkamera fürs Smartphone

Wärmebildkamera für iOS und Android. Wer nachts Tiere beobachten will, oder Pfusch beim Bau in den eigenen vier Wänden aufdecken will, kann dies jetzt kostengünstiger als bisher tun. Für iOS und Android gibt es seit neustem die Flir One, eine Wärmebildkamera. Professionelle Kameras kosten oft über 1000 Euro und FlirSystems bietet hier eine günstige Alternative, die einfach und ohne Probleme an ein Smartphone anschließbar ist.

Bereits zweite Generation

Wärmebildkameras für Smartphones sind kein so neues Konzept. FlirSystem bietet bereits schon die zweite Generation der hauseigenen Wärmebildkamera an. Handelte es sich vorher um eine Kamera nur fürs iPhone, bietet man jetzt auch eine Lösung für Android-Smartphones an. Beim ersten Gerät handelte es sich lediglich um eine Hülle für das iPhone 5/5s mit einer Auflösung von 80 x 60 Pixel. Jetzt hat man sich für einen ansteckbaren Adapter entschieden, den man bei Android-Geräten am USB-Port befestigt und beim iPhone im am Lightning-Port, auch hat man die Auflösung etwas aufgestockt und ist jetzt bei 160 x 120 Pixel.

Details zur Flir One

Die Flir One verfügt über zwei verschiedene Kameras, eine VGA-Kamera und eine Wärmebildkamera. Kombinierte Aufnahmen können hier in einem Schwarz-Weiß Anzeige dargestellt werden, oder anderen Farbschemen. Die Infrarotkamera kann hierbei einen Bereich von minus 20 – 120 °C erfassen. Die Messgenauigkeit beträgt 1/10 °C und somit können auch geringe Temperaturunterschiede erkannt werden. Gesteuert wird die Flir One über eine App für iOS und Android. Mit Hilfe der App lassen sich Fotos, Videos, Panorama-Bilder und Time-Lapse-Videos erstellen. Der Adapter wiegt etwa 32 Gramm und wird mittels eingebautem Akku mit Strom versorgt. Der Akku ist dabei jederzeit per Micro-USB aufladbar.

Derzeit kostet die Flir One rund 299 Euro in der Android-Variante und 279 Euro in der iOS Variante bei Amazon.

Insgesamt erhält man mit der Flir One gute Wärmebilder, mit plausibler Temperaturangabe. Für den privaten Gebrauch, etwa zum Beobachten von Tieren oder dem Entdecken von undichten Fernstern ist die Kamera durchaus geeignet. Wer jedoch genauere Messung verlangt sollte sich eine professionelle Kamera holen.

Stiftung Warentest: größere Zusatzakkus haben Vorteile

Größere Zusatzakkus mit Vorteilen – Im neusten Test der Stiftung Warentest werden 21 Zusatzakkus für Smartphones unter die Lupe genommen. Insgesamt 18 normale Akkus, zwei Akkus mit Solarzellen und ein Akku mit Aufladen per Muskelkraft wurden getestet. Hierbei unterteilte man die Akkus in drei unterschiedliche Größenklassen. Die kleinste Gruppe lag hier zwischen 2200 – 3000 mAh, die mittlere zwischen 5200 – 6000 mAh und die größte Gruppe bei 10000 mAh und mehr. Das Ergebnis: vor allem größere Akkus bieten mehr Effizienz.

Vorsicht bei den Kapazitätsangaben

Je nach Nutzungsgewohnheiten sollte sich für ein bestimmtes Gerät entschieden werden. Wer sein Smartphone in der Bahn, oder in der Uni jenseits von einer Steckdose aufladen will, sollte sich wahrscheinlich eher für einen kleineren Akku mit geringerer Speicherkapazität entscheiden. Jemand der allerdings das nächste Festival nicht ohne Smartphone überstehen will und nicht zufällig einen Generator dabei hat, sollte sich für größere Zweitakkus (auch Powerbanks genannt) mit viel Kapazität entscheiden. Für alle Bedürfnisse dazwischen gibt es Kompromisse aus der mittleren Gruppe, die zwar etwas unhandlicher als kleinere Akkus sind, aber mehr Energiespeicher als diese bieten. Beim Kauf einer dieser Powerbanks ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Kapazitätsangaben der Hersteller können oft täuschen. Die Angaben beziehen sich auf die Nennspannung der Lithium-Akkuzellen, die bei 3,6 Volt liegt. Für das Laden eines Smartphones sind jedoch 5 Volt nötig. Dementsprechend muss die Powerbank die Spannung transformieren, wodurch sich die Ladungsmenge verringert. Je nach Hersteller ergeben sich hier unterschiedliche Differenzen zwischen den Angaben der Hersteller, erwarteter Ladungsmenge nach Transformation und der tatsächlichen Ladungsmenge.  Bei der getesteten Powerbank Elegance von Peter Jäckel ergibt sich eine Differenz von 2540 mAh zwischen Angaben und tatsächlicher Ladungsmenge. Ähnlich auch bei der Isy-Akku erwartete Ladungsmenge nach Transformation wäre hier 1600 mAh, davon übrig bleiben allerdings nur 1100 mAh.

Effizienz abhängig von Akkugröße

Im Test wird deutlich, dass größere Akkus Energie offenbar effizienter Speichern. Pro Gramm kann hier mehr Ladung gespeichert werden. Grund hierfür könnte sein, dass bei kleineren Akkus das Gehäusegewicht einen größeren Anteil ausmacht und man daher auch einen größeren Anteil an nutzlosem Gewicht mit sich herumschleppt. Ähnliches zeigt sich auch im Ladeverhalten. Große Powerbanks neigen dazu Energie gut aufzunehmen und diese auch möglich schnell wieder an Smartphones, Tablets oder Laptops abzugeben.

Als Testsieger stellen sich am Ende die großen Powerbanks heraus. Besonders die Intenso Slim Powerbank S10000 und die Urban Revolt (trust) Cinco Powerbank 13000 zeigen eine sehr gute Leistung. Kleinere und mittlere Powerbanks sind leider nicht so leistungsfähig wie ihre größeren Brüder und werden von diesen daher auf die Hinterbänke verwiesen. Enttäuschend ist auch, dass die Akkus mit Solarzellen sich nicht schnell genug Laden lassen. Um ein Smartphone komplett aufzuladen wären hier bis zu 90 Sonnenstunden nötig. Ähnliches ergibt sich leider auch beim Akku mit Muskelkraft. Bei aktiven Display eines typischen Smartphones lässt sich dieses nicht laden, sondern lediglich am Leben halten.