Alcatel Idol 5 – neues Mittelklasse Smartphone mit App-Cloner

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin wurden im September die neusten Trends und Produkte im Bereich Smartphones vorgestellt. Auch Alcatel hat sein neues Smartphone Idol 5 präsentiert. Nun ist es so weit, und das neue Handy ist auf dem Markt. Alcatel sagt in seiner Pressemitteilung über das Idol 5:

„In einer Zeit, in der alles jetzt gleich verfügbar sein muss und Social Media Dreh- und Angelpunkt des täglichen Lebens sind, möchte die „Now Generation“ alles sofort zur Hand haben. Ob mobil ein Taxi bestellen, die heißesten Klamottentrends shoppen oder unterwegs arbeiten – das IDOL 5 macht all dies möglich und vereint neueste Technologie mit modernem Design. Mit einer Vielzahl an Features, wie dem „App Cloner“, ist das neue Phone der perfekte Begleiter für alle, die den Moment leben und nichts verpassen wollen.“

Social-Media freundliches Smartphone

Ein Thema mit dem sich die Entwickler anscheinend intensiv auseinander gesetzt haben, ist das der Social-Media. Dabei kam ein ganz neue Software-Besonderheit heraus: der „App Cloner“. Diese vorinstallierte Feature ermöglicht es mit mehreren Accounts auf einer Social-Media-Plattform eingeloggt zu sein. Nutzbar sein wird die Funktion unter anderem für Twitter, Facebook, Instagram und Whatsapp.  So kann zum Beispiel ein Fotograf seinen privaten Account und den seines Fotostudios viel einfacher verwalten.  Alcatel will so für die Nutzer vereinfachen, sowohl private als auch berufliche Social-Media-Accounts ohne umständliches An- und Abmelden nutzen zu können. Durch den „App Cloner“ erscheint das Logo der jeweilige App einfach mehrmals auf dem Bildschirm. Anstatt einer Verlinkung für Facebook befänden sich im Beispiel des eben genannten Fotograf dann zwei Facebooklogos auf dem Bildschirm. So kann ganz einfach zwischen den beiden Accounts gewechselt werden. Berufliche und private Angelegenheiten werden so ohne Aufwand von einander getrennt. Diese Funktion ist eine der drei Kernfunktionen der neuen Nutzeroberfläche Joy UI, die bei den neuen Idol-Smartphones Verwendung findet.

Smartphone als Kameraersatz

Betrachtet man die Rückseite des 7,5 Millimeter schlanken Smartphones, fällt auf, dass es im Gegensatz zu den meisten Handys dort mit nur einer Kamera ausgestattet ist. Doch bei dieser Kamera hat Alcatel sich Mühe gegeben. Die 13-Megapixel Hauptkamera ist mit einem 85-Grad Weitwinkelobjektiv ausgestattet. Auch die 5-Megapixel Frontkamera, die über einen Frontblitz verfügt, verspricht solide Bilder. Nach der Interpolation durch die Smartphone-Software erscheinen die Bilder sogar in 16 beziehungsweise 8 Megapixel. Damit aber nicht nur Freunde und Follower auf Social-Media die Bilder bestaunen können, hat das Idol 5 einen 5,2-Zoll-Display mit Full HD Auflösung. Auf diesem Display wirken die selbst fotografierten Bilder gestochen scharf.

Des Weiteren ist das neue Smartphone mit einem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ausgestattet, um für größere Sicherheit zu sorgen. Betrieben wird das Handy von einem Octa-Core-Prozessor der Firma MediaTek und einem 3 GB Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt 16 GB, ist aber durchaus noch um viele Gigabyte erweiterbar. Im Gegensatz zu zum Beispiel Handys von Samsung, welche einen Werkstoff aus Glas verwenden, ist das Idol 5 aus Aluminium. Das Handy wurde aus einem einzigen Stück Metall gefräst und so entsteht ein nahtloses Metallgehäuse. Durch das Gehäuse aus Aluminium soll das Smartphone nicht so anfällig gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken sein.

Das Smartphone ist ab sofort erhältlich. Es ist verfügbar in den Farben Metal Silver und Metal Black. Preislich liegt es mit 249,99 (UVP) im Mittelklasse-Segment. Interessierte können davon ausgehen, dass der Preis in den nächsten Monaten auf 200 Euro sinkt.

Alcatel A5 LED – das Smartphone mit dem Disco-Effekt

Alcatel hat auf dem MWC in Barcelona einige neue Modelle vorgestellt und das auffälligste neue Smartphone des Unternehmens ist dabei wohl das Alcatel A5 LED. Von der Technik her liest sich die Produktvorstellung dabei eher bieder. Mit 5,2 Zoll Display, Android 6.0 und einem Acht-Kern.Prozessor mit 2GB RAM liegt das Gerät eher im Bereich der unteren Mittelklassen. Auch die Hauptkamera mit einem 8MP Objektiv und die 5MP Selfie-Cam an der Vorderseite tragen eher zu diesem Eindruck bei.

Alcatel hat allerdings auf der Rückseite eine Besonderheit verbaut, die es so bei noch keinen anderen Handy oder Smartphone gibt. Man kann die Rückseite austauschen (die Geräte sind also ansatzweise modular) und als Modul gibt es beispielsweise eine Rückseite, die komplett mit LED überzogen ist und die man individuell ansteuern kann. Beispielsweise kann die Rückseite so zu einem Sound blinken und man kann als Benachrichtigungsoption verschiedene Muster aufleuchten lassen.

Im Original heißt es bei Alcatel dazu:

„Das Alcatel A5 LED verspricht fantastische Features, wie etwa Benachrichtigungen durch Aufleuchten und die vollkommen individuelle Gestaltung des Covers. Außerdem bietet das A5 LED eine ganz neue Multimedia-Erfahrung. Es ist ein Must-have für Leute, die Spaß am Leben haben und in ihrem Smartphone einen ständigen Begleiter sehen, der ihre Individualität unterstreicht”, sagt William Dowie, Portfolio Management Director bei Alcatel.

Zu den Vorschlägen für die Nutzung des LED Covers schreibt das Unternehmen beispielsweise:

  • Setzen Sie eingehende Anrufe, Nachrichten und Social-Media-Benachrichtigungen individuell in Szene und lassen Sie die leuchtende Rückseite des Smartphones in selbstdefinierten Mustern blinken.
  • Geben Sie jedem Tag sein individuelles Leuchten mit Color Catcher und einzigartigen LED-Mustern.
  • Genießen Sie Konzert- und Lichtshow-Feeling in einem, indem Sie das Cover im Rhythmus Ihrer Musik leuchten lassen und verwandeln Sie die leuchtende Rückseite Ihres Handys in Ihre persönliche Disco.

Als weitere Rückseitenmodule steht ein weiterer Akku oder ein Modul mit Lautsprecher zur Verfügung.

Insgesamt gesehen richtet sich Alcatel mit dem neuen Feature wohl eher an jüngere Nutzer, die gerne mit Sound und Licht experimentieren und mit der LED Rückseite des A5 eine weitere Möglichkeit haben, die Geräte zu individualisieren.  Auch preislich hat Alcatel die neuen Modelle eher an einer jüngeren Zielgruppe ausgerichtet. Das A5 LED soll für 199 Euro auf den Markt kommen und wird aller Voraussicht nach ab Mai 2017 zu haben sein.

Ob sich die Technik durchsetzt, muss sich aber erst noch zeigen. Das LED Cover scheint auch durchaus das Potential zu haben, recht schnell zu nerven und möglicherweise verliert man doch eher schnell die Lust, das Cover neu zu gestalten und zu designen, so dass es letztendlich bei den voreingestellten Effekten bleibt – was natürlich auch nicht unbedingt sehr individuell ist. Dazu gibt es noch keine genauen Aussagen, wie sich die LED Lichtshow auf die Akkuleistung auswirkt. Das AlcatelA5 LED hat von Haus aus einen Akku mit einer Leistung von 2.800mAh verbaut. Der erscheint für das 5,2 Zoll Display nicht gerade üppig. Wenn dann noch umfangreiche Lichteffekte dazu kommen, könnte es sehr schnell eng werden mit der Leistung. Daten zur Gesprächsdauer und zur Standby -eit hat das Unternehmen leider noch nicht veröffentlicht.

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Alcatel: modulares Smartphones soll vorgestellt werden

Beim tech2 hat man ein neues Gerücht in Umlauf gebracht, das den französischen Smartphone Hersteller Alcatel betrifft. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt für preiswerte Modelle, zukünftig scheint man sich aber auch an technische Innovationen wagen zu wollen. So soll Alcatel – so zumindest tech2 – auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona gleich 5 neuen Smartphones vorstellen, von denen eines auch einen modularen Ansatz nutzen soll.

Dabei setzt das Unternehmen auf eine austauschbare Rückseite. Man kann diese abnehmen und stattdessen verschiedene andere Module als Rückseite nutzen.  So soll es beispielsweise eine Art Synthesizer geben, der mit LED versehen ist, die im Takt der Musik des Geräts pulsieren oder Farben anzeigen. Darüber hinaus kann man sich auch sehr gut vorstellen, dass auf diese Weise eine bessere Kamera oder auch ein leistungsstarker Akku mit dem Gerät gekoppelt werden kann. Leider gibt es bis auf die LED-Rückseite noch keine weiteren Hinweise, was Alcatel in diesem Bereich vorbereitet oder welche Drittanbieter bereits gewonnen wurden, um weitere Module für die Geräte zu bauen.

Auch bei der allgemeinen Technik der Geräte gibt es bisher wenige Details. Angeblich soll ein Octa-Core-Prozessor von Mediatek für die Leistung sorgen, weitere Angaben zum RAM und dem internen Speicher gibt es leider nicht. Die Kamera wird wohl mit 13MP auflösen, auch hier fehlen weitere Infos zur Ausstattung.

Laut Tech2 sollen die Geräte im Bereich der Mittelklasse angesiedelt sein und für um die 320 Euro auf den Markt kommen. Das wäre sehr preiswert für ein modulares Gerät und deutlich billiger als die bisherigen Versuche von LG.

Wollen die Kunden wirklich modulare Geräte?

Allerdings bewegt sich Alcatel damit auch in einem Bereich, in dem Anbieter wie LG und Lenovo bereits Niederlagen einstecken mußte. Das LG G5 war eine finanziell gesehen eine Enttäuschung für das Unternehmen. Im Vergleich verkaufte sich das Galaxy S7 mit einem klassischen Design wesentlich besser als das G5 von LG, obwohl man hier auf einen modularen Ansatz gesetzt hatte. LG hat daraus bereits die Konsequenzen gezogen und bringt den Nachfolger – das LG G6 – in diesem Jahr wohl ohne modulares Design auf den Markt.

Alcatel wird es also nicht einfach haben, die Kunden von diesem Ansatz zu überzeugen. Da man aber 5 Modelle bringt und nur eines modular aufgebaut sein soll, scheint bereits jetzt klar, dass das Unternehmen in diesem Bereich auf Sicherheit geht und Alternativen anbieten kann, falls das neue Gerät enttäuscht. Der Erfolg wird wohl in erster Linie davon abhängen, welche zusätzlichen Module das Unternehmen anbieten kann. Ein LED Lichtspiel hört sich an der Stelle noch nicht sehr überzeugend an. Da muss Alcatel schon noch etwas mehr bieten, damit die Leute wirklich davon überzeugt sind, dass die Geräte einen Vorteil haben und sich nicht nur auf dem Papier gut anhören.

Dazu gibt es leider auch noch keine offizielle Bestätigung von Alcatel zu dem neuen Gerät. Diese Infos sind also in erster Linie Gerüchte von tech2 und es kann durchaus sein, dass sich noch etwas ändert – oder das es die Geräte gar nicht gibt. Bevor Alcatel sich dazu geäußert hat, sollte man sich aus diesem Grund noch nicht zu sehr freuen.

 

Alcatel Pixi 4 – neue Smartphones und Tablets angekündigt

Alcatel – neue Smartphones und Tablets angekündigt – Alcatel hat es in 2015 eher langsam angehen lassen, die Zahl neuer Geräte war vergleichsweise überschaubar. Für die kommende CES in Las Vegas hat das Unternehmen aber gleich eine ganze neue Modellpalette angekündigt und deckt damit vom 3,5 Zoll Einsteiger-Handy bis hin zum Tablet einen breiten Bereich ab. Die neuen Modelle hören dabei auf den Namen Alcatel one Tpouch Pixi 4 und beinhalten folgende Geräte:

  • 3,5 Zoll Smartphone
  • 4 Zoll Smartphone
  • 6 Zoll Smartphone
  • 7 Zoll Tablet

Darüber hinaus soll es auch noch ein Windows Tablet auf der Basis des Pixi 3 geben, das mit 8 Zoll ausgerüstet ist. Die Pixi 4 Geräte basieren dagegen alle auf Android als Betriebssystem, welche Version genau zum Einsatz kommt, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben.

Alcatel selbst bezeichnet die Geräte als „premium entry-level devices„. Das lässt viel Raum für Spekulationen, was Technik und Preis betrifft. Allerdings wird Alcatel die bisherige Unternehmensstrategie damit wohl kaum verlassen und in erster Linie Geräte für preisbewusste Nutzer anbieten. Die Benenung deutet aber darauf hin, das man eventuell nicht ganz am unteren Preisbereich mitmachen möchte, sondern auch etwas auf Technik setzt.

Die weitere Gerätedetails werden voraussichtlich zur CES bekannt gegeben, dann gibt es hoffentlich auch mehr Informationen zu den Preisen und der Verfügbarkeit in Europa und in Deutschland.