Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt

Apple: iPad weiterhin unangefochten vorn im Tablet-Markt – Apple musste bei den Smartphones mittlerweile den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen an Xiaomi abgeben, bei den Tablets ist die Welt aber noch in Ordnung. Nach den Zahlen von IDC konnte das Unternehmen die Verkaufszahlen im zweiten Quartal 2021 leicht steigern und liegt damit weiter mit deutlichem Abstand vorn bei den Absatzzahlen im Tabletbereich. Apple verkaufte im zweiten Quartal 12,9 Millionen Tablet über alle Modelle und konnte damit so viele Modelle absetze wie Samsung (Platz 2) und Lenovo (Platz 3) zusammen. Der Marktanteil liegt weiter bei um die 32 Prozent, fast jedes dritte Tablet auf dem Markt ist damit ein iPad. Allerdings ist der Marktanteil im Vergleich zum gleichen Zeitraum aus dem Vorjahr leicht gesunken, weil der Markt stärker gewachsen ist als die Absatzzahlen von Apple.

Mit dem Chromebook gibt es mittlerweile starke Konkurrenz. Die Android Geräte scheinen vor allem im Bildungsbereich gut anzukommen, Apple hat da weiter Probleme, weil die Preise der eigenen Geräte immer noch recht hoch sind.

„Die Chancen auf dem Bildungsmarkt sind sowohl für Tablets als auch für Chromebooks immer noch reichlich. Online-Lernen hat schnell an Bedeutung gewonnen und die digitale Revolution im Lernbereich vorangetrieben“, sagte Anuroopa Nataraj, Senior Research Analyst bei IDCs Mobility and Consumer Device Trackers. „Obwohl es weltweit keine einzige Lösung gibt, nutzen viele Schwellenländer weiterhin Android-Tablets, während Schulen in einigen Industrieländern wie den USA und Kanada mehr auf Chromebooks setzen. Allerdings gab es in letzter Zeit auch einen Aufstand bei Chromebooks in Teilen Europas sowie in einigen asiatischen Ländern, da sich Schulen für den Plattformwechsel öffnen.“

Die Zahlen der iPad Verkäufe im Detail

Die neueren iPad Modelle setzen mittlerweile auch auf 5G Verbindungen. Daher kann es sich lohnen, passende Tablet Tarife mit 5G zu nutzen, viel Datenvolumen bis hin zu Tarifen, mit denen man Datenvolumen unbegrenzt nutzen kann, sollte bei einer mobilen Nutzung ohnehin vorhanden sein. Die neue Technik könnte auch ein Grund für die nach wie vor starken Verkaufszahlen sein, denn viele Nutzer wechseln dann auf die 5G Geräte.

UPDATE: LG will zukünftig iPhones verkaufen

LG will zukünftig iPhones verkaufen – LG hat die eigene Smartphone-Sparte mittlerweile geschlossen und verkauft daher keine eigenen Handys und Smartphones mehr. Allerdings will man den mobilen Bereich natürlich nicht komplett aufgeben und plant daher zumindest in Südkorea, stattdessen iPhone Modelle in den eigenen Geschäften anzubieten. Die Verhandlungen dazu mit Apple laufen bereits. Allerdings hat Apple recht strengen Anforderungen an den Verkauf in Geschäften – es sind daher wohl noch einige Punkte zu klären, bevor man tatsächlich iPhone Modelle in den LG Shops bekommen wird.

UPDATE: LG hat mittlerweile bestätigt, dass man die Apple Produkte in den eigenen Stores ausnehmen wird, die Verhandlung scheinen positiv gelaufen zu sein. Der Start dafür soll August 2021 werden, neben dem iPhone sollen auch andere Apple Produkte wie beispielsweise die Apple Watch angeboten werden.

Bei businesskorea schreibt man dazu:

Laut IT-Tippgeber Tron vom 16. Juni verhandelt LG Electronics mit Apple über den Verkauf von iPhone, iPad und Apple Watch in mehr als 400 LG Best Shops im ganzen Land. Die Shops können die Flächen und die Verkäufer nutzen, die nach dem Rückzug von LG Electronics aus dem Smartphone-Geschäft durch den Verkauf von Apple-Produkten zur Verfügung gestellt wurden.

Die beiden Unternehmen diskutieren Berichten zufolge über die Einrichtung separater Apple-Ecken innerhalb der Geschäfte, die direkt von Apple-Mitarbeitern betrieben werden, oder die Möglichkeit, den Mitarbeitern von LG Best Shop den Verkauf von Apple-Produkten zu ermöglichen, nachdem LG Electronics das Recht auf den Verkauf von Apple-Produkten erworben hat. Wann die Partnerschaft startet, haben beide Seiten noch nicht entschieden, aber einige Marktexperten sagen voraus, dass LG Electronics sich erst Ende Juli komplett aus dem Smartphone-Geschäft zurückziehen wird.

Für Apple wäre das natürlich ein interessanter Schritt und man würde die Marktpräsenz im Samsung-Mutterland deutlich ausweiten. Unklar ist allerdings, ob dieses Modell eventuell auch international zur Anwendungen kommen wird. Aktuell scheinen die beiden Unternehmen die Zusammenarbeit nur für Süd-Korea zu planen, eventuell gibt es aber auch bald weltweit in den LG Stores die Apple iPhone zu kaufen.

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Weitere Analysten sehen Xiaomi vor Apple

Weitere Analysten sehen Xiaomi vor Apple – Die Analysten con Canalys hatte bereits Anfang Juli bei den weltweiten Smartphone Verkäufen Xiaomi vor Apple gesehen. Nun bestätigt auch Omdia diese Entwicklung. Nach den aktuellen Zahlen der Analysten konnte Xiaomi im zweiten Quartal 50 Millionen Geräte verkaufen, Apple kam im gleichen Zeitraum nur auf etwa 43 Millionen Geräte. Damit liegt Xiaomi nun auf Platz zwei bei den Smartphone Herstellern beim Verkaufsvolumen und auch der Abstand zu Samsung ist nicht mehr groß.

Die Analysten schreiben selbst zu den Zahlen:

Samsung belegte den Spitzenplatz mit 57,3 Millionen ausgelieferten Einheiten, ein Plus von 5,6 Prozent im Jahresvergleich, verglichen mit den 54,3 Millionen ausgelieferten Einheiten im ersten Quartal 20. Das leichte Wachstum der Auslieferungen im zweiten Quartal wurde größtenteils auf Lieferengpässe bei Schlüsselkomponenten und reduzierten Betrieb in Produktionsstätten aufgrund der Verbreitung von Delta-Varianten in Indien und Vietnam, wo sich die Hauptproduktionsstandorte von Samsung befinden, zurückgeführt.

Xiaomi erreichte im 2Q21 den zweiten Platz und lieferte 49,9 Millionen Einheiten aus – ein Plus von 72,9 Prozent gegenüber dem 2Q20. Xiaomi verzeichnete keinen Rückgang der Auslieferungen im QoQ, sondern stieg von 1Q21 auf 2Q21 um knapp ein Prozent. Auch Xiaomi verzeichnete im zweiten Quartal einen Produktionsrückgang aufgrund der Verbreitung der Covid-19-Delta-Variante in Indien, der Rückgang der Auslieferungen war jedoch im Vergleich zu Samsung relativ gering. Andererseits ist ein deutlicher Umsatzanstieg außerhalb der Region Asien-Pazifik, wo die Ausbreitung des Coronavirus stark ist, der Hauptgrund für den Anstieg der Auslieferungen im zweiten Quartal.

Apple, an dritter Stelle, verzeichnete einen Anstieg der Auslieferungen um 7,5 Prozent im Jahresvergleich – dank einer Erholung der Nachfrage in den Industrieländern und einer steigenden Nachfrage nach Premium-Smartphones in Schwellenländern.

OPPO konnte im Jahresvergleich ebenfalls ein starkes Wachstum hinlegen und liegt mittlerweile auf Platz 4 im internationalen Ranking. Auch Vivo erzielte ein gutes Wachstum. Beide Hersteller liegen gar nicht mehr so weit hinter Apple. Wenn eines der Unternehmen auch ein gutes 3. Quartal erreicht, könnte Apple noch weiter abrutschen.

Die Verkaufzahlen im Detail

RankOEM2Q211Q212Q20QoQYoY
ShipmentM/SShipmentM/SShipmentM/S
1Samsung57.319%76.022%54.319%-24.6%5.6%
2Xiaomi49.917%49.514%28.910%0.8%72.9%
3Apple42.914%55.116%39.914%-22.1%7.5%
4Oppo32.511%37.811%22.58%-14.0%44.7%
5vivo31.611%38.211%23.78%-17.3%33.5%
6Realme11.44%11.43%4.21%0.0%174.5%
7Motorola10.64%12.64%7.43%-15.9%42.8%
8Huawei9.83%14.74%38.620%-33.3%-74.6%
9Tecno7.12%8.22%5.32%-12.9%35.7%
10Honor6.72%3.61%17.20%86.1%-61.1%
 Others39.313%45.613%37.914%-13.8%3.5%
 Total299.1100%352.7100%279.7100%-15.2%6.9%

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Aufladung soll bei nur 25 Watt liegen

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Aufladung soll bei nur 25 Watt liegen – Die meisten Experten gehen bisher davon aus, dass Apple bei der neuen iPhone 13 Serie die Geschwindigkeit beim Laden nicht deutlich erhöhen wird. Leaker IceUniverse hat dies mittlerweile auch nochmal bekräftigt. Die iPhone 13 Modelle werden wohl nur mit maximal 25 Watt geladen werden können. Im Vergleich mit der Konkurrenz sieht Apple damit eher blass aus. Xiaomi, Huawei und auch andere Marken setzen mittlerweile auf Ladegeräte mit 65 Watt und mehr, teilweise sind bereits 100 Watt möglich oder sollen im zweiten Halbjahr 2021 noch kommen. Lediglich Samsung scheint ebenfalls auf niedrige Wattzahlen bei den Akku zu setzen. Die iPhone 13 Modelle werden damit zumindest bei der Aufladung nicht wirklich konkurrenzfähig sein.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Dummy-Modelle für alle Geräte aufgetaucht

Bei MacRumors hat man Dummy Modelle für die iPhone 13 Serie bekommen die alle Größen umfassen und daher kann man sich sowohl iPhone 13, ‌iPhone 13‌ mini, ‌iPhone 13‌ Pro, und ‌iPhone 13‌ Pro Max bereits anschauen. Solche Dummys werden oft bei Case Makern genutzt um die Hüllen anzupassen, es sind also keine selbst gebastelten Modelle, sondern sehr nah an den tatsächlichen Geräten. Dazu gibt es im Video einen Überblick über die Leaks der letzten Zeit.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – neue Dummys zeigen das diagonale Kamera-Design

Leaker DuanRui hat basierend auf den aktuellen Informationen rund um das iPhone 13 ein Dummy-Modell erstellt, dass bereits zeigt, wie das neue Kameradesign der Modelle in der Realität aussehen könnte. Die normalen Modelle sollen dabei eine andere Anordnung der Linsen bekommen, diese sind zukünftig diagonal im quadratischen Kamerabereich angeordnet. Ob das eine rein bauteschnisch Grundlage hat oder ob damit auch die Kameraqualität verbessert wird, ist bisher noch nicht bekannt.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – neue Dummys zeigen das diagonale Kamera-Design

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Neuer Autofokus für das Ultraweitwinkel-Objektiv

Apple Analyst Ming-Chi Kuo hat einige neue Details zu den iPhone 13 Pro Modellen veröffentlicht. So soll unter anderem das Ultraweitwinkel-Objektiv der Modelle überarbeitet worden sein und nun auch einen Autofokus enthalten. Generell hatte Kuo schon eine Reihe von Verbesserungen für die Kamera berichtet – vor allem Fans von Bildern und Videos dürfen sich also auf die neuen Modelle freien. Leider scheinen viele der neuen Funktionen bei der Kamera nur bei den Pro-Modellen zur Verfügung zu stehen. Die günstigeren Modelle werden nicht davon profitieren.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Displaygrößen zwischen 6,1 und 6,7 Zoll

Es gibt eine weitere Bestätigung für einige technische Daten der neuen iPhone 13 Serie. Die Displaygrößen wurden mittlerweile einige Male geleakt und werden damit erneut bestätigt:

Die Displaygrößen:

  • iPhone 13 & 13 Pro – 6.1-inch
  • iPhone 13 mini – 5.4-inch
  • iPhone13 Pro Max – 6.7-inch

Leider sollen nur die Modelle der Pro-Serie mit LTPO Technik ausgestattet sein. Die adaptive Bildrate bis 120Hz gibt es also auch nur auf diesen Geräten.

Die Akkugrößen der iPhone 13 Serie:

  • iPhone 13 & 13 Pro – 3095mAH
  • iPhone 13 mini – 2406mAH 13
  • iPhone 13 Pro Max – 4352mAH

Das iPhone 13 pro max würde damit einen wirklich großen Akku bekommen – bleibt abzuwarten, wie sich dies auf die Ausdauer der Modelle auswirkt.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) – Gehaltserhöhungen sollen Produktion sichern

Foxconn bereits sich auf die Produktion der neuen iPhone Modelle im Herbst vor und versucht, mit Boni Arbeiter für die Endfertigung der Geräte zu bekommen. Offensichtlich scheint es nach Corona nicht so einfach zu sein, die Kapazitäten wieder hochzufahren, so dass man mit richtig hohen Boni und Gehältern locken muss.

Bei SCMP schreibt man dazu:

Als Teil seiner „größten Gehaltserhöhung in den letzten fünf Jahren“ sagte Foxconn, dass die Einheit, die mechanische Teile für das iPhone herstellt – die innovative Product Enclosure Business Group (iPEBG) genannt wird – bis zu 8.000 Yuan (1.237 US-Dollar) als Unterzeichnungsbonus bietet ehemalige Arbeiter, die bereit sind, zur Hauptsaison an die Produktionslinie in Zhengzhou zurückzukehren, ein Sprung von 5.500 Yuan vor einem Monat und 5.000 Yuan im Jahr 2020, so die am Montag veröffentlichten Rekrutierungsposten des in Taiwan ansässigen Unternehmens, des weltweit größten Elektronik-Auftragsherstellers.

Unklar ist, ob dieser Schritt einen Einfluss auf den Preis der neuen iPhone 13 oder iPhone 12s Modelle haben wird. Wahrscheinlich aber eher nicht, denn die Verträge mit Foxconn dürften bereits fixiert sein.

iPhone 13 (oder iPhone 12s) sollen ohne Terabyte Speicher kommen

Die Analysten von TrendForce haben einige Erwartungen an die neuen iPhone 13 Modelle veröffentlicht und gehen davon aus, dass es auch in diesem Jahr bei den Apple 12s oder den Apple 13 Modellen maximal 512 Gigabyte internen Speicher geben wird. Die großen Speichermodule mit bis zu 1 Terabyte Speicher wird es auch in diesem Jahr leider nicht geben. Insgesamt erwarten die Analysten auch eher eine Weiterentwicklung der iPhone 12 Modelle und keine grundlegend neuen Funktionen.

iPhone 13 – sieben neue Modellnummern gelistet

Das iPhone 13 ist in der ECC Datenbank aufgetaucht und damit macht Apple die ersten Schritte für die Marktzulassung der Modelle im Herbst. Das Unternehmen ist damit vergleichsweise früh, aber Apple hatte angekündigt, dass man aufgrund der Corona-Situation eher mit viel Reserven plant. Spannend ist auch, dass es wohl 7 Modellnummern für die neue Reihe geben wird. Das bedeutet aber nicht, dass es 7 Modelle des iPhone 13 gibt, sondern eher, dass es wohl noch technisch Unterschiede eventuell für verschiedene Märkte gibt. Nach wie vor gehen die meisten Experten von 4 neuen Modellen in diesem Jahr aus, wobei unklar ist, was Apple mit dem iPhone 13 mini vorhat.

Die Modellnummern:

  • A2628, A2630, A2634, A2635, A2640, A2643 und A2645

iPhone 13 Pro – neue Render mit dem diagonalen Kameradesign

Die normalen iPhone 13 Modelle werden in diesem Jahr wohl auf eine diagonale Anordnung der Kameraobjektive setzen. Ian Zelbo hat dies in Rendergrafiken bereits erfasst und zeigt, wie das Design der neuen Smartphones mit der neuen Anordnung aussehen könnte. Wie immer sind dies aber noch keine originalen Grafiken von Apple.

iPhone 13 – kommt der M1 Prozessor auch für die Smartphones?

Apple hat gerade erst die neuen iPad pro Reihe vorgestellt und bietet damit die ersten iPad mit dem neuen M1 Prozessor an. Daher gibt es nun die ersten Spekulationen, ob Apple diesen SoC auch für die kommenden iPhone Modelle einsetzen wird – eventuell auch nur für die iPhone 13 pro Modelle.

Bei Screenrant schreibt man dazu im Original:

Wenn das nächste iPhone angekündigt wird, wird es mit ziemlicher Sicherheit einen leistungsstärkeren SoC als das A14 des iPhone 12 aus dem letzten Jahr haben. Das iPad Air 4 enthielt denselben Chip, während das neueste iPad Pro den Sprung vom A12Z des Jahres 2020 schaffte Modell für denselben M1-Chip, der die neuesten Mac-Computer mit Strom versorgt. Dies war eine kleine Überraschung, da die meisten einen A14X oder A14Z erwarteten, dem Muster, dem Apple mit dem iPad Pro gefolgt war. Das neue iPhone wäre das erste, das den neuesten Chip der A-Serie erhält. Das iPad Pro würde eine schnellere Version desselben Chips mit mehr Kernen erhalten, die mit einem „X“ oder „Z“ am Namen des Basischips gekennzeichnet ist. Die jüngste Änderung könnte darauf hindeuten, dass jedes neue Gerät einen M1 oder eine Variation dieses Chips haben könnte.

Apple selbst hat dazu noch nichts gesagt und es ist auch eher unwahrscheinlich, dass das Unternehmen bereits die Produktionskapazitäten hat um die vielen Millionen neuen iPhone Modelle mit diesem Prozessor auszurüsten. Aber vielleicht überrascht uns Apple ja in diesem Bereich.

iPhone 13 – so klein wird die neue Notch

Die iPhone 13 Serie in diesem Jahr wird auch wieder auf eine Aussparung am oberen Bildschirmrand setzen und damit das bekannte Design aus den vergangenen Jahren fortführen. Die Abmessungen der Notch sollen aber kleiner werden, die Notch wird also etwas weniger Platz auf dem Display beanspruchen. Bei 91mobiles hat man die geleakten Dimensionen bereit in ein Modell gepackt und es mit dem iPhone 12 vergleichen – so sieht man jetzt bereits, wie groß bzw. klein der Unterschied ausfallen wird.

UPDATE: Es gibt auf Twitter nochmal weitere Vergleichsweisbilder, allerdings sind es auch hier wohl nur nachgebaute Hüllen der neuen Modellen und noch keine echten Modellteile. Dennoch sieht man bereits schon den Unterschied in der Aussparung.

iPhone 13 – neue LTPO Display spart richtig Energie

Apple wird in diesem Jahr wohl wieder auf LTPO Display setzen und damit sowohl Bildwiederholungsraten von 120Hz als auch längere Akkulaufzeiten anbieten können. Die neue Technik soll 15 bis 20 Prozent weniger Energie verbrauchen und damit werden bei den neuen iPhone 13 Modellen entweder kleinere Akkus möglich (und damit mehr Platz für andere Technik) oder Apple setzt auf längere Laufzeiten. Die neuen Display bieten damit auch an anderer Stelle neue Möglichkeiten für die iPhone 13 Modelle.

Bei Digitimes schreibt man dazu:

Samsung Display und LG Display, die jetzt LTPS-OLED-Displays für iPhones anbieten, setzen die Kapazitätsumstellung auf LTPO-Displays auf ihren Apple-eigenen 6G-OLED-Leitungen fort. Die Umstellung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen sein Diese Produktionskapazität sinkt aufgrund des hinzugefügten Oxidschritts, wenn LTPS in LTPO umgewandelt wird.

Allerdings werden diese Display wohl nur in den Apple iPhone 13 pro Modellen zum Einsatz kommen. Ob auch die normalen iPhone 13 Modelle die LTPO Technik mit 120Hz bekommen, ist noch offen.

iPhone 13 – Apple orientiert sich bei Farbversion an Samsung

Max Weinbach hat bei EverythingApple Pro auch eine Reihe Details zu den Farben der kommenden iPhone 13 Smartphones veröffentlicht. So hat es seinen Angaben nach die orange Farbversion wohl nicht in die Endfertigung geschafft, dafür wird es zumindest bei iPhone 13 pro und pro max ein „matte black“ Modell geben. Vorlage dafür war wohl das „phantom black“ der Galaxy S21 ultra Modelle von Samsung. Das kommt beim den Samsung Topmodellen richtig gut an und Apple setzt nun auch auf diese Farbe. Wie immer sind dies natürlich noch keine offiziellen Angaben, Max Weinbach ist aber in der Regel recht gut informiert.

iPhone 13 – LTPO Display kommen von Samsung

Nach Angaben von Analysten wird Samsung wohl den größten Teil der neuen LTPO Display für die iPhone 13 Modelle liefern. Damit bestätigen sich die Hinweise auf diese Technik in der nächsten iPhone Generation und damit werden auch 120Hz Display möglich, die es bisher bei Apple in den iPhone noch nicht gab.

Bei The Elec schreibt man dazu:

Laut dem Marktforschungsunternehmen UBI Research wird Samsung Display seine OLED-Linie, die seinem größten Kunden Apple gewidmet ist, im ersten Halbjahr 2021 in eine Linie umwandeln, die Dünnschichttransistoren (TFT) für polykristallines Niedertemperaturoxid (LTPO) herstellt.

In der A3-Werkslinie des südkoreanischen Display-Panel-Herstellers wurden TFT-OLED-Panels aus polykristallinem Niedertemperatur-Silizium (LTPS) hergestellt.

LTPO TFT verbraucht im Vergleich zu LTPS weniger Strom, sodass der Bildschirm die Bildwiederholfrequenz von 120 Hz unterstützt.

Allerdings wird es diese neuen Display wohl in diesem Jahr nur in der Pro-Reihe der iPhone 13 Serie geben.

iPhone 13 – Touch ID soll zukünftig unter dem Bildschirm arbeiten

Bereits Anfang des Jahres gab es Hinweise, dass Apple an einer neuen Technik für die Entsperrung der Modelle durch den Fingerabdruck arbeitet. Nun bestätigen auch die Analysten von Barclays Research diese Technik und gehen davon aus, dass Apple im iPhone 13 die Touch ID Technik wieder anbieten wird. Allerdings setzt das Unternehmen auf eine neue Technik mit optischen Sensoren und damit wird es möglich sein, den Sensor unter dem Display anzubringen. Das kennt man bereits von den neueren Android Modellen und Apple setzt nun auch auf diese Funktion. Das iPhone 13 wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Touch ID mitbringen und zwar nicht in einem separaten Button, sondern in einen Bereich des Displays.

iPhone 13 – „Internet Recovery“ macht Neuinstallation ohne Kabel möglich

Apple arbeitet daran, die Ports an den Geräten weitgehend überflüssig zu machen und beim iPhone 13 will man wohl eine weiteren Schritt gehen und auch die Neuinstallation der Geräte bei schweren Fehlern ohne Kabel möglich machen. Ein neuer Modus namens „Internet Recovery“ soll dies ermöglichen und verschiedene Modi anbieten, wie die Geräte im Falle eine kompletten Ausfalls wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden können. Bisher musste man dazu die Geräte an einen Rechner anschließen und per iTunes neu aufsetzen. Dazu war natürlich immer ein Anschluss per Kabel notwendig.

Die erste Methode besteht darin, dass ein Benutzer das iPhone in einen manuellen Wiederherstellungsmodus versetzt und die Internetwiederherstellungssendung auslöst. Dies wird von Macs in der Nähe oder einem PC mit installiertem iTunes erfasst, der Eingabeaufforderungen anzeigt, die den Benutzer durch den Rest der Wiederherstellung führen.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass das Gerät selbst automatisch in den Modus wechselt und erneut dieselben Eingabeaufforderungen anzeigt. Ein dritter betrifft offenbar die Verwendung von Bluetooth als „letzter Ausweg“ zur Übertragung des Signals und zur Datenübertragung.

iPhone 13 – BOE wird nun doch Displays liefern

Apple war längere Zeit unzufrieden mit der Qualität der Displaytechnik von BOE und das Unternehmen war mit den Bildschirmen mehrere Male an der Qualitätsprüfung von Apple gescheitert. Das scheint man aber nun behoben zu haben, denn es gibt Berichte, dass BOE nun in der Lieferkette von Apple zu finden ist. Das bedeutet wohl, dass die Display der günstigeren iPhone 13 Modelle auch von BOE kommen werden – bei den teureren Modellen setzt Apple aber weiter auf die Displays von Samsung.

iPhone 13 – Hinweise auf neue Technologie beim Fingerabdruck-Sensor

Durch die Corona Krise und die Masken hat sich gezeigt, dass die Erkennung per FaceID auch Nachteile haben kann und daher werden die Fingerabdrücke zur Entsperrung der Geräte wohl wieder wichtiger. Es gibt nun Hinweise darauf, dass Apple bei den kommenden iPhone 13 Modellen auf eine neue Technik setzt. Statt der Ultraschall-Fingerabdrucksensoren sollen wohl optischen Sensoren zum Einsatz kommen, die zwar nicht ganz so sicher sind, aber dafür billiger. Apple hat aber wohl Möglichkeiten gefunden, die optischen Sensoren auch bei der Sicherheit aufzurüsten und daher könnte diese Technik nun Einsatz bei der iPhone 13 Serie finden. Damit wird wohl auch Touch ID bei den iPhone 13 Modellen zurück kommen – das hatten sich viele Nutzer so gewünscht.

Bei MacRumors schreibt man dazu im Original:

We’ve heard several other rumors about in-display Touch ID functionality from reliable sources like Apple analyst Ming-Chi Kuo and Bloomberg’s Mark Gurman, both of whom have said that this is a feature Apple is considering adding to the new iPhones. A secondary ‌Touch ID‌ option would be useful for situations where Face ID is not optimal, such as when wearing a face mask.

According to Stern, she heard from a former employee who said the company was working with optical sensors for in-screen fingerprint reading, which „can be more reliable“ than an ultrasonic solution.

Optical in-display fingerprint sensors work using light, and in Android phones that have adopted this technology, the screen lights up with a fingerprint icon where you’re meant to place a finger to provide light, and a camera creates an image of your finger. Optical sensors can be easy to fool because they’re using a 2D image.

Der Sensor für die Fingerabdrücke soll dabei unter dem Display verbaut werden und damit keinen zusätzliche Platz erfordern. Wie genau Apple die Technik absichern will, ist bisher nicht bekannt. Die neue Technik soll aber wohl nach Apple Qualitätsanforderungen mindestens so sicher werden wie bisherigen Touch ID Systeme – ein Weniger an Sicherheit bei der Entsperrung wird es also nicht geben.

Video: Apple 13 pro im Konzept

Weitere Links rund um das iPhone

Apple iPad Mini soll zukünftig ein Mini-LED Display bekommen

Apple iPad Mini soll zukünftig ein Mini-LED Display bekommen – Die neuste Generation der iPad Mini Modellen soll einige signifikante Veränderungen im Vergleich zu den bisherigen Modellen bekommen. Unter anderem sollen die Rändern kleiner ausfallen, der Home Buttons soll ins Display wandern und es gibt wohl einen USB Port für den Anschluss. Dazu wird Apple beim Display zukünftig nicht mehr auf LCD setzen, sondern auf ein Mini-LED Display.

Bei MacRumors zitiert man den Bericht wie folgt:

BLU-Hersteller Radiant startet Auslieferungen für Apple-Geräte mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung im 3Q21
Radiant Optoelectronics wird die Auslieferung seiner Hintergrundbeleuchtungseinheiten für die kommenden Mini-MacBook Pro und iPad mini mit LED-Hintergrundbeleuchtung im Laufe des dritten Quartals starten, wobei die Auslieferungen laut Branchenquellen im vierten Quartal mengenmäßig ansteigen werden.

Mini-LED Display sollen sowohl bei der Helligkeit als auch beim Kontrast bessere Werte als die bisherigen LCD Display liefern und dennoch in der Herstellung relativ günstig sein. Einige Experten waren bereits davon ausgegangen, dass Apple diese Technik bereits 2020 einsetzt, das hat sich aber nicht bestätigt. Das neue iPad mini könnte noch im zweiten Halbjahr 2021 erscheinen und dann diese Display-Technik auch bei den Mini Modellen einführen.

Bild: iPad mini 2019

Dank Sicherheitslücke: Xiaomi MIUI 11 läuft auf dem iPhone (mit Video)

Dank Sicherheitslücke: Xiaomi MIUI 11 läuft auf dem iPhoneApple sichert normalerweise iOS so ab, dass man kaum andere Programme auf den Geräten laufen lassen kann geschweige denn eine andere Benutzeroberfläche. Einen checkm8 genannte Sicherheitslücke macht es jetzt aber möglich, dass Exploits usw. durchaus wieder möglich sind und es gibt nun auch ein Video, dass zeigt, wie die Xiaomi Benutzeroberfläche MIUI 11 auf einem Apple iPhone läuft. checkm8 ist dabei kein neues Problem, sondern bereits seit mehreren Jahren bekannt.

Heise schrieb bereits 2019 dazu:

Ein Sicherheitsforscher hat einen Exploit für eine Schwachstelle im Boot-ROM von Apples A-Chipreihe veröffentlicht, über die sich angeblich iPhones bis hin zum iPhone X knacken lassen. Ein Großteil der iPhone- und iPad-Generationen sei anfällig, von Apples A5-Chip bis hin zum A11-Chip, der in iPhone 8 und iPhone X steckt, wie der Hacker axi0mX mitteilte. Von ihm stammt bereits ein Boot-ROM-Exploit für das alte iPhone 3GS. […] Die Schwachstelle lasse sich nur über USB ausnutzen, merkt der Sicherheitsforscher an, entsprechend ist ein physischer Zugriff auf das Gerät erforderlich. Ein Knacken von iPhones aus der Ferne sei damit nicht möglich. Ein Apple-Patch habe ihn im vergangenen Jahr auf den Bug aufmerksam gemacht, so axi0mX – darüber könnten auch andere Sicherheitsforscher gestolpert sein. Das Ausnutzen der Lücke sei aber nicht trivial gewesen.

Nach Angaben der Entdecker ist dieses Sicherheitslücke auch nicht patchbar, weil sie direkt in der Architektur der Apple SoC verankert ist. Man kann sie allerdings nur per USB ausnutzen. Ein wirkliches Sicherheitsrisiko ist diese Lücke also nicht, wenn man die Geräte bei sich behält. Dafür kann man darüber aber natürlich Zugriff auf die Geräte bekommen und beispielsweise eben MIUI 11 installieren. Wirklich effektiv nutzbar in der Praxis dürfte das System aber wohl nicht sein, dennoch ein interessanter Ansatz gegen die Abschottung des Apple Ökosystems.

Das Video zum Hack

iPhone SE 2022 – neuer A15 Prozessor aber weiterhin LCD Bildschirme

iPhone SE 2022 – neuer A15 Prozessor aber weiterhin LCD Bildschirme – Im nächsten Jahr soll es eine neue Version der iPhone SE Modelle geben und bei Asis Nikkei konnte man mit Verweis auf interne Quellen bei Apple bereits einige technischen Daten dazu bekommen. So sollen die iPhone SE 2022 Modelle im nächsten Jahr den gleichen Prozessor nutzen wie die iPhone 13 Geräte, die im Herbst vorgestellt werden. Das Display soll mit 4,7 Zoll aber deutlich kleiner ausfallen und es gibt auch keine OLED Technik für den Bildschirm, sondern nur ein LCD Display. Darüber hinaus werden auch die iPhone SE 2022 mit 5G auf den Markt kommen, Apple bietet also ab dem nächsten Jahr nur noch 5G Smartphones an.

Bei Asia Nikkei schreibt man zu den erwarteten neuen Modellen:

Das preisgünstige 5G-iPhone soll bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2022 auf den Markt kommen, teilten Quellen mit. Es wird von Apples eigenem A15-Prozessor angetrieben – dem gleichen Chip, der in die diesjährigen Premium-iPhones eingebaut wird – und seine 5G-Konnektivität wird durch den X60-Modemchip von Qualcomm ermöglicht, fügten sie hinzu. […]

Wie frühere SE-Modelle wird Apples preisgünstiges 5G-iPhone wie eine aktualisierte Version des iPhone 8 aussehen und ein 4,7-Zoll-LCD-Display (LCD) anstelle des fortschrittlicheren Displays mit organischen Leuchtdioden (OLED) haben vier Personen, die mit den Plänen vertraut sind. Apple hat für seine erste 5G-Reihe, das iPhone 12, das letztes Jahr auf den Markt kam, ausschließlich OLED-Bildschirme verwendet.

Das 2016 vorgestellte iPhone SE war aufgrund seines relativ niedrigen Preises ein Volumenbooster für Apple in Bezug auf den Absatz. Die neueste Version, die im April 2020 veröffentlicht wurde, kostete 399 US-Dollar, während das iPhone 12 Mini – das günstigste unter den Premium-iPhones des letzten Jahres – bei 699 US-Dollar lag.

Zum Preis gibt es leider noch keine konkreten Hinweise, aber die bisherigen iPhone SE Modelle haben sich immer preislich sehr deutlich von den normalen iPhone Smartphones abgegrenzt, daher kann man dies wohl auch von iPhone SE 2022 erwarten. Welchen Preis das Unternehmen aber konkret aufrufen wird, bleibt aber offen.

Bild: iPhone SE 2020

Apple AirPods 3 – Produktion soll bereits im August starten

Apple AirPods 3 – Produktion soll bereits im August starten – Bei Nikkei Asia geht man davon aus, dass die Fertigung der neusten AirPods 3 Modelle bereits im August starten soll. Damit wären die neuen Modelle wohl startbereit, wenn die iPhone 13 Smartphones vorgestellt werden und daher könnte zum iPhone 13 Event auch die neuste Generation der Airpods vorgestellt werden.

Bei MacRumors schreibt man dazu:

Gerüchte über die Starttermine für die AirPods‌ der dritten Generation haben sich im letzten Jahr erheblich verändert, wobei einige auf einen Start in der ersten Hälfte des Jahres 2021 hingewiesen haben, der offensichtlich nicht zum Tragen kam, während andere darauf hinwiesen, dass ein Start in der zweiten Hälfte wahrscheinlicher sei.

Mit dem Start der Massenproduktion im nächsten Monat könnte eine Markteinführung bereits im September zusammen mit den neuen iPhones erfolgen, obwohl Apple sicherlich noch warten könnte, um sie später im Jahr zusammen mit einigen anderen Produkten auf den Markt zu bringen.

Apple selbst hat sich bisher natürlich weder zum Produktionsstart noch zu einem möglichen Launch-Termin geäußert. Man kann aber zumindest sicher davon ausgehen, dass es in diesem Jahr eine neue Version der AirPods geben wird.

Die bisherigen Leaks zu den Modellen deuten dabei auf ein etwas abgewandeltes Design hin. Allerdings soll es auch einige Funktionen nicht geben, eine Active Noise Cancellation wird es wohl bei den normalen AirPods 3 nicht geben. Wahrscheinlich hat das Unternehmen aber wieder an der Akkulaufzeit und auch der Soundqualität gearbeitet um die neuen Generation von den bisherigen Modellen abzuheben.

FIX verfügbar in iOS 14.7 – iOS Bug bei Apple: Killer-Netzwerkname schaltet WLAN permanent ab

UPDATE 2: Apple hat iOS 14.7 veröffentlicht und nach Angaben des Unternehmen soll darin dieser Fehler beseitigt worden sein. Nutzer sollten also die iOS 14.7 Version so schnell wie möglich installieren um dieses Sicherheitsproblem zu beseitigen und die Lücke zu schließen. In der Regel sollte die neue iOS Version bereits als Update auf den Geräten angezeigt werden.


iOS Bug – Killer-Netzwerkname schaltet WLAN permanent ab – Es gibt einen ärgerlichen Bug unter iOS. Mit dem passenden Netzwerknamen kann es passieren, dass die Modelle das WLAN komplett abschalten. Es reicht dabei das entsprechende Netzwerk anzuwählen und die Geräte schalten das WLAN permanent ab. Auch ein normaler Reboot reicht in dem Fall dann leider nicht mehr aus, um das WLAN wieder freizuschalten. Es können danach generell keine WLAN Verbindungen mehr genutzt werden.

UPDATE: Der Bug läst sich auch auslösen, wenn man NFC dazu nutzt. Damit kann man fremde Geräte recht einfach aus dem WLAN nehmen. Christian Kahlo hat es probiert und schreibt dazu: „Der „%p%s%s%s%s%n“ Bug auf dem iPhone funktioniert auch wenn man das dem iPhone per NFC im Vorbeigehen unterjubelt … dummerweise ausprobiert und nun connected es nicht mehr im Büro. Har, doof jetzt.“ Man sollte NFC vorerst daher besser abschalten.

Bei Macrumors schreibt man dazu:

Der Sicherheitsforscher Carl Schou stellte fest, dass die Wi-Fi-Funktionalität seines ‌iPhone‌ nach dem Beitritt zu einem Wi-Fi-Netzwerk mit dem Namen „%p%s%s%s%s%n“ „dauerhaft deaktiviert“ blieb.

Das Ändern der SSID eines Hotspots hat das Problem nicht behoben, selbst ein Neustart hat laut BleepingComputer keinen Unterschied gemacht.

Andere Benutzer, die das Problem replizieren konnten, haben vorgeschlagen, dass der Fehler mit der anfänglichen Verwendung des Prozentzeichens im Netzwerknamen zusammenhängen könnte, was zu einem Eingabeparsing-Problem führt, bei dem iOS die Buchstaben nach dem „%“ fälschlicherweise als Zeichenfolge interpretiert -Formatbezeichner.

Die Twitter Meldung dazu im Original (mit Video)

Es gibt leider auch keine direkte Funktion, um das WLAN danach wieder zu aktivieren. Die meisten Nutzer konnten aber mit einem Reset der Netzwerkeinstellungen (nicht des gesamten Gerätes) wieder auf das WLAN zugreifen. Eventuell muss man danach aber die Netzwerkeinstellung wieder komplett neu setzen auch für bereits bekannte WLAN. Das ist also unter Umständen eine ziemliche nervige Arbeit und daher wäre es gut, wenn Apple den Bug so schnell wie möglich fixt. Nachdem dieser Fehler bekannt geworden ist, dürfte dieser Netzwerkname wohl häufiger auftauchen. Man sollte sich selbst von diesen Netzwerken fernhalten, denn das Problem taucht wohl nur auch, wenn man das WLAN auch anwählt, es reicht also nicht, wenn der Name nur in der Netzwerkliste auftaucht.

iPhone 14: 2022 soll es 120Hz Displays für alle geben

iPhone 14: 2022 soll es 120Hz Displays für alle gebenApple setzt auch in diesem Jahr auf Bildschirme mit 120Hz Technik aber bei den iPhone 13 Modellen werden wohl nur die teureren Pro-Versionen mit dieser Technik ausgestattet werden. Die normalen Geräte bekommen wahrscheinlich diese bei Apple ProMotion genannte Technik noch nicht.

Im nächsten Jahr wird das Unternehmen wohl aber diese Technik für alle Geräte anbieten können, denn Zulieferer rüsten ihre Produktionsketten zukünftig auf die 120HZ Display um. Dann können auch die normalen iPhone 14 und iPhone 14 max (so die Geräte denn so heißen werden) mit dieser Technik auf den Markt kommen.

Bei MacRumors schreibt man dazu:

Für die iPhones 2022 stellt Apple die Struktur seines Mobilfunkangebots um. Im Gegensatz zum iPhone 12 und dem kommenden ‌iPhone 13‌, die über ein 5,4-Zoll-, zwei 6,1-Zoll- und ein 6,7-Zoll-Modell verfügen, wird die vorläufig „iPhone‌ 14“-Serie im Jahr 2022 aus zwei 6,1-Zoll- und zwei 6,7-Zoll-Modellen bestehen Modelle.

Mit dieser neuen Aufstellung bietet ein neuer Bericht von The Elec etwas Farbe über den Zustand der Display-Lieferanten von Apple im nächsten Jahr. Der Bericht besagt, dass LG, das derzeit nur LTPS-Displays für Apples Low-End-iPhones herstellt, seine Produktionslinien umrüsten wird, um Apple mit Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz zu beliefern.

Wenn dies zutrifft, können beide Hauptdisplay-Lieferanten von Apple, Samsung und LG, LTPO-OLED-Displays anbieten, was Apple die Möglichkeit gibt, die ProMotion-Technologie in seine gesamte ‌‌iPhone‌‌ 14-Produktpalette zu integrieren.

Der Blick in die Herstellungsketten ist aber natürlich immer mit etwas Unsicherheit behaftet, denn bis zum Start der iPhone 2022 Reihe ist noch über ein Jahr Zeit und bis dahin kann sich also auch noch einiges ändern. Dennoch wäre es ein guter Schritt von Apple, wenn man diese Technik für alle kommenden iPhone Modelle ausrollen würde – die Konkurrenz macht das immerhin auch.

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