Microsoft Surface Book 2 nun als 15-Zoll Version in Deutschland verfügbar

Das Surface Book 2 von Microsoft ist ein sogenanntes Convertible, bei dem sich zusätzlich noch der Bildschirm als Tablet verwenden lässt. Man kann den Bildschirm einfach per Knopfdruck von dem restlichen Teil des Laptops trennen und hat somit Laptop und Tablet in einem Gerät. Das ermöglicht natürlich eine vielfältige Nutzungsweise des Geräts. In Deutschland gibt es das Surface Book 2 bislang als 13,5-Zoll Variante. Nun kommt jedoch auch die größere Version des Geräts mit einem 15-Zoll-Display nach Deutschland.

Größere Version in verschiedenen Ausführungen

Die neuere Version des Surface Book 2 sind mit Intel Core i7 Quad-Core Prozessoren der 8. Generation, einer NVIDIA GeForce Grafikkarte GTX 1060 mit 6GB GDDR5“ und einem USB-C Port ausgestattet. Die Verbindung zwischen dem abnehmbaren Bildschirm und dem Unterteil wurden im Vergleich zum Vorgängermodell verstärkt. So ist der Bildschirm im Laptop-Modus fest mit dem Unterteil verbunden. Außerdem wurde laut Microsoft die Grafikleistung im Vergleich zum Vorgängermodell um das 5-Fache verbessert. Beim Display handelt es sich um ein PixelSense Display, welches mit 3240 x 2160 auflöst. Der Akku soll nach Angaben des Herstellers bis zu 17 Stunden Videowiedergabe halten. Das Gerät wiegt insgesamt 1906 Gramm. Damit ist es nur etwas schwerer als die kleinere Version, welche nur 1642 Gramm wiegt. Als Tablet wiegt der Bildschirm nur 817 Gramm. Es gibt die 15-Zoll Version in drei unterschiedlichen Ausführungen. Diese unterscheiden sich jedoch nur durch die Speicherkapazität des internen Speichers. Der Prozessor, der Arbeitsspeicher und sonstige technische Daten ändern sich zwischen den Ausführungen nicht.

• mit 256 GB SSD für  2.799 Euro (UVP, inkl. MwSt.)
• mit 512 GB SSD für  3.299 Euro (UVP, inkl. MwSt.)
• mit 1 TB SSD für 3.799 Euro (UVP, inkl. MwSt.)

Durch die Möglichkeit das Surface Book 2 als Laptop und Tablet zu benutzen, ist es besonders für unterwegs gut geeignet. Schließlich ist das gerät als Tablet noch handlicher und leichter. Andre Hansel, Senior Product Manager Surface bei Microsoft Deutschland, sagt zu dem neuen Gerät:

„Surface Book 2 ist unsere Antwort auf eine mobile Workstation ohne Kompromisse in Sachen Funktionalität und Leistung.Als vielseitiger Laptop, leistungsstarkes Tablet und tragbares Studio in einem, bieten wir professionellen Anwendern hoch leistungsfähige Hardware auf Basis von Windows 10.“

Zusätzlich neue Maus auf dem Markt

Um die Bedienung des neuen Surface noch angenehmer zu machen, bringt Microsoft eine neue Maus auf den Markt. Die neue Surface Precision Mouse funktioniert kabellos, scrollt flüssig und verfügt über drei programmierbare Tasten. Kabellos lässt sich die Maus jedoch nur nutzen, wenn das zu verbindende Gerät Bluetooth 4.0 oder höher unterstützt. Ist dies nicht der Fall, dann lässt sich die Maus über ein USB-Kabel verbinden. Dieses Kabel ist im Lieferumfang enthalten. Außerdem ist das Gerät mit der Smart Switch Steuerung ausgestattet. Diese Funktion ermöglicht es dem Nutzer, bis zu drei Computer gleichzeitig zu steuern. Mit Strom versorgt wird die Maus über Wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus. Diese sollen eine Laufzeit von bis zu 3 Monate haben.Die Maus kostet in Deutschland 109,99 Euro (UVP, inklusive MwST.).

Das Surface Book 2 mit 15-Zoll-Display wird am dem 15.02.2018 ausgeliefert. Außerdem kann man das Gerät im Microsoft Store oder über die Surface Fachhändler erhalten. Auch die neue Surface Precision Mouse ist ab sofort verfügbar. Auch diese wird ab dem 15.o2.2018 ausgeliefert und ist ebenfalls im Store, bei den Surface Fachhändlern und autorisierten Verkäufern erhältlich.

 

Microsoft – Hardwaregeschäft und Surface-Reihe sollen fortgesetzt werden

In den letzten Wochen gab es einige Spekulationen, dass sich Microsoft nach dem Aus für die Handy-Reihe auch vom Hardware-Geschäft trennen könnte und dabei insbesondere die Surface-Reihe möglicherweise nicht fortsetzen wird. Die Laptops und Tablets dieser Reihe waren bisher an sich durchaus erfolgreich und daher wäre ein solcher Schritt eher ungewöhnlich. Daher hat das Unternehmen diese Gerüchte auch sehr deutlich zurück gewiesen.

Nun hat sich Yusuf Mehdi, Leiter der Microsoft’s Windows and Devices Group, dazu auch nochmal zu Wort gemeldet und die Fans beruhigt. Microsoft bliebe „fully fommitted to devices“ – eine Abwendung vom Hardware-Geschäft ist also nicht geplant. Stattdessen wolle man auch weiter auf High-End-Geräte setzen, die zeigen, was im Bereich der Leistung und des Designs möglich ist.

Im Original schreibt man bei mspoweruser.com (mit Verweis auf silicon.de):

According to Yusuf Mehdi, the head of Microsoft’s Windows and Devices Group, buyers and fans had no reason to be concerned. “We’re fully committed to the devices business at Microsoft and the Surface, Xbox and HoloLens lines,” he declared. He offered the recent release of the two new Surface Book laptops as proof, saying the Surface Book 2 was the most powerful device it had ever designed and twice as powerful as new MacBooks.

Es gäbe also keinen Grund für die Fans der Marke, sich Sorgen zu machen, es werden auch zukünftig Surface Geräte geben. Damit hat das Unternehmen vor allem auch weiterhin eine eigene Plattform, um Windows 10 an die eigene Hardware anzupassen – die Surface Book sind also eine Möglichkeit, um den Apple Geräten in diesem Bereich Konkurrenz zu machen, in dem man vor allem das Zusammenspiel von Betriebssystem und Hardware verbessert. Mehdi erwähnte in diesem Zusammenhang sogar noch, dass man die Integration von Soft- und Hardware besser machen wolle als Apple. Das wäre natürlich ein großes Ziel, den bei Apple muss das Betriebssystem natürlich nur auf den eigenen Geräten laufen und kann dafür optimiert werden, während Windows 10 auf den Modellen sehr viele Anbieter laufen muss und eine Optimierung daher deutlich komplexer ist.

Mehdi verwies dabei auch auf das neue Surface Book 2 als Hinweis darauf, dass man sich aus diesem Bereich nicht zurück ziehen will. Je nach Modellvariante ist das Gerät ausgestattet mit Intels® Dual-Core™ Prozessoren der 7. Generation oder Quad-Core™ Prozessoren der 8. Generation, einer NVIDIA® GeForce® Grafikkarte, einem USB-C Port und bis zu 17 Stunden Akkulaufzeit. Dieses Gerät soll die vergleichbaren Apple Geräte in Sachen Leistung deutlich schlagen, ist allerdings noch nicht verfügbar.  Der bisher leistungsfähigste Laptop von Microsoft kann ab dem 9. November 2017 ab einem Preis von 1499 US-Dollar vorbestellt werden. Am 16. November 2017 wird das Gerät auf dem deutschen Markt verfügbar. In Deutschland wird Surface Book 2 als Version mit 13,5-Zoll-Display in vier verschiedenen Modell-Varianten erhältlich sein. Als 15-Zoll-Laptop gibt es Surface Book 2nur in den USA.

Surface Pro, Surface Laptop und Surface Studio ab morgen verfügbar

Microsoft startet den Verkauf der neuen Hardware ab morgen, dem 15. Juli deutschlandweit. Wer sich also für das neuen Surface Pro, den Surface Laptop und Surface Studio interessiert, kann diese Modelle ab morgen bestellen. Die Preise liegen allerdings natürlich wieder in einem High-Bereich, das war aber auch nicht anders zu erwarten. Besonders beim neuen All-in-One System Surface Studio muss man etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Geräte kosten in der teuersten Ausstattung 5.000 Euro. Zur Auswahl stehen:

  • Surface Studio mit i5 / 8 GB RAM / 2 GB GPU / 1 TB HDD: 3.550 Euro
  • Surface Studio mit  i7 / 16 GB RAM / 2 GB GPU / 1 TB HDD: 4.150 Euro
  • Surface Studio mit  i7 / 32 GB RAM / 4 GB GPU / 2 TB HDD: 5.000 Euro

Dafür bekommt man aber neben den Leistungsdaten auch designtechnisch einiges geboten. Das Unternehmen schreibt dazu:

Mit Surface Studio bietet Microsoft einen neuen, attraktiven Formfaktor für die kreative Arbeit am Schreibtisch. Es kommt mit einem 28 Zoll 4,5K LCD-Monitor (13,5 Millionen Pixel) mit Touch-Funktion. Dank eines speziellen „Zero Gravity“-Scharniers lässt sich der Monitor vom Desktop Modus in den „Studio Modus“ bringen, ein identischer Winkel von 20 Grad wie auf einem Zeichenbrett. Surface Studio wird in drei verschiedenen Modell-Varianten ab einem Preis von 3.549 Euro (UVP, inkl. MwSt.) in Deutschland verfügbar.

Bei Surface Laptop liegt der Preis mit 2499 Euro für die teuerste Variante deutlich niedriger. Auch hier gibt es aber wieder verschiedenen Varianten, für die man sich entscheiden kann. Microsoft bietet dabei diese Kombinationen an:

  • Surface Laptop mit i5 / 4 GB RAM / 128 GB SSD: 1.149 Euro
  • Surface Laptop mit  i5 / 8 GB RAM / 256 GB SSD: 1.449 Euro
  • Surface Laptop mit  i7 / 8 GB RAM / 256 GB SSD: 1.799 Euro
  • Surface Laptop mit  i7 / 16 GB RAM / 512 GB SSD: 2.499 Euro

Zum Start sind die Modelle nur in Grau verfügbar. Es sollen aber noch weitere Farbvarianten folgen, geplant sind rot, blau und gold.

Beim Surface Pro hat Microsoft vor allem auf die Leistung gesetzt. So bekommt man nicht nur einen schnelleren Prozessor, sondern auch einen besseren Akku, der die Laufzeit bis zu 50 Prozent verlängern soll. Im Detail schreibt dazu Unternehmen dazu:

Surface Pro liefert hohe Leistungsfähigkeit im dünnen und leichten Format. Es ist für den mobilen Einsatz konzipiert, bietet jedoch in Kombination mit dem Surface Dock auch am Schreibtisch die gewohnten Vorteile eines Desktop-Rechners. Der neugestaltete Kickstand erlaubt die Nutzung als Laptop, Tablet sowie im „Studio Modus“ – hierbei lässt sich der Bildschirm in einen 165 Grad Winkel bringen, welcher sich optimal zum Zeichnen eignet. Gleichzeitig bietet Surface Pro im Vergleich zu Surface Pro 4 eine bis zu 50 Prozent längere Akkulaufzeit von bis zu 13,5 Stunden. Dank der Intel Core Prozessoren der 7. Generation ist es schneller sowie leiser und leichter als sein Vorgänger.

Das Surface Pro ist dabei in gleich 6 verschiedenen Varianten verfügbar, der Einstiegspreis beginnt bei 949 Euro, für die Top-Version mit 16GB RAM und 1TB SSD Festplatte zahlt man aber bereits 3.099 Euro. Folgende Varianten kann man wählen:

  • Surface Pro mit m3 / 4 GB RAM / 128 GB SSD: 949 Euro
  • Surface Pro mit i5 / 4 GB RAM / 128 GB SSD: 1.149 Euro
  • Surface Pro mit i5 / 8 GB RAM / 256 GB SSD: 1.449 Euro
  • Surface Pro mit i7 / 8 GB RAM / 256 GB SSD: 1.799 Euro
  • Surface Pro mit i7 / 16 GB RAM / 512 GB SSD: 2.499 Euro
  • Surface Pro mit i7 / 16 GB RAM / 1 TB SSD: 3.099 Euro

Surface Pro und Surface Studio kommen ab 15. Juni 2017

Nicht nur Huawei hat im Bereich Tablets und Convertibles aufgerüstet: auch Microsoft bringt neue Hardware auf den Markt. Die Surface-Reihe ist dabei sehr erfolgreich für Microsoft und daher ist es wenig verwunderlich, dass das Unternehmen diese Reihe auch regelmäßig aktualisiert und auf den neusten Stand bringt.

Beim neuen Microsoft Surface Pro hat das Unternehmen vor allem im Bereich des Designs und auch bei der Technik weiter zu gelegt. So wurde das Design etwas angepasst und das Modell insgesamt mit etwas weicheren und abgerundeteren Kanten ausgestattet. Dazu ist es nach wie vor sehr leicht und wiegt im besten Fall nur 768 Gramm. Je mehr Ausstattung man haben will, desto schwerer werden allerdings auch die Geräte.  Es läuft auf Basis von Windows 10 und ist mit der 7. Generation von Intels® Core™ Prozessoren ausgestattet. Surface Pro ist nicht nur ein besonders leistungsfähiger Laptop, sondern auch ein mobiles Kreativ-Studio: Dank des neu-designten Kickstand lässt sich das Gerät in den Studio Modus bringen – einen 165 Grad Winkel, der sich optimal zum digitalen Zeichnen und Designen eignet. Das 12,3 Zoll PixelSense Touch-Display lässt sich auch mit dem Surface Pen bedienen und unterstützt den Surface Dial im Einsatz auf und neben dem Display.

Die Laufzeit der neuen Modelle wurde dazu deutlich erhöht und beträgt nun etwa 50 Prozent mehr als beim Vorgänger. Das Unternehmen schreibt dazu:

You can leave your charger at home because Surface Pro is packed with up to 13.5 hours of battery life.*** That’s 50% more than Surface Pro 4 and 35% more battery life than an iPad Pro. From home to work and back again, Surface Pro is there for you. This is a powerhouse laptop with 2.5 times more computing performance than the Surface Pro 3 and 1.7 times the compute of iPad Pro. The improved Surface Pro hinge has a full 165-degree range of motion, letting you immerse yourself in “Studio Mode”, an angle inspired by the Surface Studio, perfect for writing, sketching, and drawing on the go.

Damit sollten auch die Business Kunden ohne größere Probleme und ohne nachzuladen über den Tag kommen.

Auch beim Zubehör gibt es einige Neuerungen. Unter anderem hat Microsoft ein neues Tastatur-Cover vorgestellt und auch den neuen Surface Pen. Das neue Surface Pro Signature Type Cover kommt mit LED-Tastaturbeleuchtung sowie einem großen und präzisen Trackpad aus Glas mit Multi-Touch-Funktion. Die Tastatur ist mit der eleganten High-Tech Mikrofaser Alcantara überzogen. Der neue Surface Pen bietet mit 4096 Druckpunkten doppelt so viel Drucksensibilität wie der Vorgänger und setzt neue Standards für schnelleres und flüssigeres Schreiben und Zeichnen. Er kommt mit einer Funktion, die den Neigungswinkel des Surface Pen erkennt und so noch präziseres Arbeiten, zum Beispiel beim Schattieren von digitalen Zeichnungen, ermöglicht. In Kombination mit Surface Pro eröffnet der SurfacePen neue Möglichkeiten für die digitale Stifteingabe in Office 365 und Windows 10 mit Anwendungen wie Microsoft Whiteboard.

Surface Pro wird ab einem Preis von 949 Euro (UVP, inkl. MwSt.) in Deutschland erhältlich sein. Die größere Ausstattungsvarianten werden aber natürlich etwas teurer. Die Geräte sind bereits jetzt im Microsoft Store vorbestellbar, die Auslieferung erfolgt aber erst ab dem 15. Juni 2017.

Das neue Surface Pro im Video

https://youtu.be/TwWs2jIy4js

Windows 10 – schwere Sicherheitslücke im Malware-Schutz

Bereits am vergangenen Freitag hatte Sicherheitsexperte Tavis Ormandy per Twitter ein größeres Problem bei Windows angekündigt. Mittlerweile ist auch klar, worum es geht: die sogenannte Microsoft Malware Protection Engine (auf Deutsch: Microsoft-Modul zum Schutz vor schädlicher Software) hatte eine wirklich gravierende Sicherheitslücke. Über diese Lücke war und ist es im Zweifel möglich, Geräte komplett zu übernehmen. Ausgerechnet der Bereich von Windows, der gegen solche Gefahren schützen sollte, war also selbst das Problem.

Microsoft hat mittlerweile in erstaunlich kurzer Zeit reagiert und bereits nach wenigen Tagen (inklusive Wochenende) diese Bedrohung beseitigt. Erfreulicherweise nicht mal ein Systemupdate notwendig, es reicht, den Windows 10 Virenscanner auf den aktuellen Stand zu bringen. In der Regel sollte das sogar automatisch erfolgen, so dass die meisten Nutzer wahrscheinlich gar nicht aktiv werden müssen. Das Unternehmen schreibt dazu:

Customers should verify that the latest version of the Microsoft Malware Protection Engine and definition updates are being actively downloaded and installed for their Microsoft antimalware products.

For more information on how to verify the version number for the Microsoft Malware Protection Engine that your software is currently using, see the section, „Verifying Update Installation“, in Microsoft Knowledge Base Article 2510781.

For affected software, verify that the Microsoft Malware Protection Engine version is 1.1.10701.0 or later.

Ein Update dieses Moduls ist über den Windows Defender möglich. Microsoft erklärt den Vorgang wie folgt:

  1. Öffnen Sie das Malware-Schutz-Programm, das Sie verwenden. Um beispielsweise Windows Defender in Windows 8 zu öffnen, drücken Sie die Windows-Taste, um die Startseite zu öffnen, und geben Sie dann Windows Defender ein. Klicken Sie auf das Symbol Windows Defender.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Update.Hinweis Sie können auf dieser Registerkarte auf „Update“, um die Viren- und Spyware-Definitionen von Microsoft manuell zu aktualisieren.
  3. Klicken Sie auf Hilfe und anschließend auf Info.
  4. Notieren Sie die Versionsnummer des Moduls. Das Update wurde erfolgreich installiert, wenn die Versionsnummer des Moduls „Malware Protection Engine“ oder des Signaturpakets der Nummer der Version entspricht, deren Installation Sie überprüfen möchten, bzw. höher als Version 1.1.9506.0 ist.

Neben Windows 10 sind auch die meisten älteren Windows Versionen betroffen. Man sollte also in jedem Fall prüfen, ob man die aktuelle Version nutzt.

Microsoft Surface Laptop mit Windows 10 S vorgestellt

Passend zum neuen Betriebssystem Windows 10 S hat Microsoft auch einen Laptop vorgestellt, der bereits mit der neuen Variante von Windows läuft.  Der Surface Laptop vereint Mobilität, Performance und elegantes Design in einem Gerät und kommt mit der 7. Generation von Intels® Core™ Prozessoren und einer Akkulaufzeit von bis zu 14,5 Stunden.

Das extrem dünne 13,5 Zoll Touch-Display aus robustem Gorilla Glas erkennt dank PixelSense Technologie selbst feinste Druckunterschiede bei der Bedienung via Stifteingabe. Die Tastatur ist mit der eleganten High-Tech-Mikrofaser Alcantara überzogen, ermöglicht ein leises Tippen und kommt mit einem präzisen Trackpad sowie einer weichen Handballenauflage. Surface Laptop gibt es in den vier Farben Platin Grau, Bordeaux Rot, Kobalt Blau und Graphit Gold. Auf dem deutschen Markt wird das Gerät zunächst nur in der Farbe Platin Grau verfügbar.

Der Preis liegt dabei wieder recht hoch und beträgt 1149 Euro (UVP inkl. MwSt.). Das Unternehmen hat aber angekündigt, dass es zukünftig auch weitere Geräte mit Windows 10 S geben soll, die dann von anderen Partner gebaut werden und wahrscheinlich auch etwas preiswerter ausfallen könnten. Die Palette soll dabei recht groß sein: von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten.

Der neue Surface Laptop im Video

https://www.youtube.com/watch?v=74kPEJWpCD4&feature=youtu.be

Windows 10 S – das S steht für Sicherheit

Microsoft hat gestern eine neue Variante von Windows 10 vorgestellt, die vor allem im Bereich der Sicherheit und der Kontrolle durch den Nutzer punkten soll. Kernstück dieser neuen Software-Variante ist dabei der Appstore, der bei Windows 10 S zentral für die Installation neuer Programme ist. Man kann nicht mehr einfach exe-Dateien auf dem Rechner ausführen und damit neuen Programme installieren. Stattdessen muss man den Weg über den Windows Store gehen und die Programme von dort herunterladen und installieren. Damit hat man natürlich auch nur Zugriff auf Programme, die über den Store angeboten werden.

Dazu sollen die Apps dann in separaten Containern ausgeführt werden und nicht direkt Zugriff auf das Betriebssystem haben. Dieses Konzept kennt man von den mobilen Betriebssystemen bereits und Microsoft setzt es nun auch für Windows 10 S um. Damit sind Anwender etwas weniger flexibel, was die Installation von Programmen angeht, dafür gibt es eine bessere Kontrolle über die Inhalte, die ihren Weg in das System finden. Windows 10 S ist vor allem für den Einsatz in Bereichen gedacht, in denen es öffentlichen Zugang zu den Systemen gibt, also beispielsweise für Schulen und Verwaltungen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Windows 10 S stellt Sicherheit und die beste Performance in den Mittelpunkt. Anwendungen werden aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren „Container“ ausgeführt werden. Im Klassenzimmer ermöglicht es ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance, was Anwender befähigt, fokussierter zu arbeiten.

Windows 10 S ermöglicht Kunden hierbei die Nutzung vollwertiger Programme wie Office 365 – inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen. Neben Microsoft-eigener Software erhalten Lehrkräfte wie Studierende mit Windows 10 S zukünftig Zugang zu den wichtigsten und am meisten genutzten Programmen aus allen relevanten Anwendungsbereichen.

Bereits heute hat Microsoft eine Auswahl an Windows 10 S PCs vorgestellt: Hardware-Partner wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10 Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Devices vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten.

Windows 10 S soll parallel zum normalen Windows 10 eingesetzt werden. Die neue Version des Betriebssystems ersetzt also nicht das bisherige Windows 10, sondern ist eine alternative Variante der Software, auf die man wahlweise zurück greifen kann.

Surface Phone – Konzept mit 3D Scanner

Microsoft hatte nach dem Aus der Lumia Reihe angedeutet, dass man zumindest im Bereich der Topmodelle auch weiterhin Smartphones auf den Markt bringen möchte um Windows 10 mobile als Betriebssystem mit der passenden Hardware zu unterstützen. Diese Geräte sollten (in Anlehnung an die bereits vorhandenen Surface Tablets) unter der Bezeichnung Surface Phones laufen.

Bisher gibt es leider noch keine konkreten Hinweise, das Microsoft wirklich an diesen Modellen arbeitet oder Details, was an Features oder Funktionen eingebaut sein könnten. Auch ein Zeitrahmen, bis wann man mit mehr Informationen rechnen kann, gibt es nicht.

Fans der Modelle können sich aber nun die Zeit mit einem Konzept von Casmir Valeri auf Behance vertreiben. Dort hat er ein paar Designansätze und Ideen zusammen gestellt, wie die neuen Surface Phones aussehen können und welche Funktionen möglicherweise enthalten sind.  Er orientiert sich dabei von der Formsprache her an den bekannten Lumia Modellen und hat beispielsweise das sehr präsente Bullauge mit der Kameratechnik auch für das neue Konzept übernommen. Nutzer der bisherigen Lumia Topmodelle dürften daher in den Entwürfen gleich ein Microsoft Smartphone wieder erkennen. Im Vergleich zu den aktuellen Smartphones auf den Markt setzt er dazu auf eine sehr eckige Formsprache. Abgerundete Kanten gibt es nicht, stattdessen werden die Ecke spitz und deutlich hervorgehoben präsentiert.

Als ein besonderes Feature setzt der Designer auf eine Dual Lens Kamera mit Laser Tracking Technologie und einem CAD Programm im Hintergrund. Damit lassen sich Objekte direkt mit dem Handy einscannen und in Modelle umwandeln.

Leider – und das ist die schlechte Nachricht – haben diesen Entwürfe und Ideen nur wenig mit Microsoft selbst zu tun. Die Chance, dass dieses Modell so umgesetzt wird, ist also eher gering. Die Laser Tracking Technik ist dagegen durchaus real und wird bereits in einigen Drohnen so eingesetzt. Durchaus denkbar, dass dies früher oder später auch im Smartphone Bereich kommt. Ob es aber wirklich das Surface Phone sein wird, das mit dieser Technik ausgestattet ist, bleibt eher fraglich.

Windows 10 mobile – diese wenigen Smartphones erhalten das Creators Update

Bei den meistens PC im Desktop Bereich dürfte die neuste Version von Windows 10 bereits angekommen und installiert sein. Im mobilen Bereich gibt es ebenfalls Neuigkeiten dazu, allerdings weniger positive. Microsoft hatte bereits angekündigt, dass man das neue Update nur noch auf wenigen aktuellen Geräten ausrollen wird. Nun ist auch offiziell, welche Handys, Smartphones und andere Endgeräte das sein werden. Die Liste ist dabei eher kurz.

Die offizielle Auswahl der Geräte, die das Creators Update bekommen:

  • HP Elite x3
  • Microsoft Lumia 550
  • Microsoft Lumia 640/640XL
  • Microsoft Lumia 650
  • Microsoft Lumia 950/950 XL
  • Alcatel IDOL 4S
  • Alcatel OneTouch Fierce XL
  • SoftBank 503LV
  • VAIO Phone Biz
  • MouseComputer MADOSMA Q601
  • Trinity NuAns NEO

Damit endet wohl auch offiziell der Support für alle Geräte, die hier nicht mehr mit aufgeführt sind. Früher oder später erhalten die fehlenden Modelle auch keinen Zugang zum Insider-Programm für neue Windows Versionen mehr. Im Blogpost von Microsoft heißt es als Erklärung und Begründung dazu:

We recognize that many Insiders will be disappointed to see their device is no longer supported. We looked at feedback from our Windows Insiders and realized that we were not providing the best possible experience for our customers on many older devices. That helped us determine which devices we support for the Windows 10 Creators Update. We are continually listening to your feedback to provide the best experience for ALL of our customers.

Damit entwertet das Unternehmen natürlich eine ganze Reihe von an sich noch komplett funktionsfähigen Geräte. Diese können natürlich nach wie vor weiter genutzt werden, haben aber keinen Zugang mehr zu den aktuellen Versionen und werden damit früher oder später zu einem Sicherheitsproblem. Dazu muss man sich natürlich fragen, ob es sich noch lohnt auf eines der aktuellen Modelle zu setzen (die das Update bekommen haben). Wenn Microsoft weiterhin so restriktiv in der Update-Politik ist, kann es durchaus sein, das diese Modelle beim nächsten Update gegen Ende des Jahres nicht mehr mit bedacht werden.

Bei einigen der aktuellen Modelle scheint es dazu Probleme beim Update zu geben, wie das Unternehmen ebenfalls in diesem Blogpost schreibt. Betroffen ist beispielsweise das IDOL 4S von Alcatel. Im Original heißt es dazu:

UPDATE: We’re seeing that some small percentage ~0.1% of eligible Mobile devices, including variants of the Alcatel IDOL 4S, are not being offered Build 15204. We’re working on updating the targeting to include them for the next flight.

Besitzer dieser Modelle brauchen also noch etwas mehr Geduld, sollen aber die neuen Versionen auf jeden Fall auch bekommen.

 

 

Neues Microsoft Sicherheitsupdate schließt Lücken vom April 2016

Microsoft hat für zahlreiche Produkte des Unternehmens (unter anderem auch Mircosoft Office und den EDGE Browser) neue Sicherheitsupdates bereit gestellt, die zahlreiche Lücken in den Programmen schließen. Unter anderem wird auch eine Schwachstelle beseitigt, die bereits seit April 2016 bekannt ist.

Das Update wird dabei wieder über die Systemaktualisierung von Windows bereits gestellt und sollte so schnell wie möglich eingespielt werden, da die betroffenen Sicherheitsprobleme zum Teil bereits aktiv ausgenutzt werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung empfiehlt dazu:

Sie sollten die Sicherheitsupdates zeitnah über die Windows-Update-Funktion installieren, um vor einer Ausnutzung der Sicherheitslücken geschützt zu sein. Alternativ können die Sicherheitsupdates auch von der Microsoft-Webseite heruntergeladen werden

Das Update ist auch deswegen so umfangreich ausgefallen, weil es im Februar bei Mircosoft keine Updates von Sicherheitsprobleme gegeben hat und daher mittlerweile mehrere Lücken bestehen und bekannt sind, die bereits seit mehreren Monaten existieren.

BETROFFENE SYSTEME
–   Adobe Flash Player
–   Microsoft Edge
–   Microsoft Excel 2007 SP3
–   Microsoft Excel 2010 SP2 x64
–   Microsoft Excel 2010 SP2 x86
–   Microsoft Excel 2011 Mac OS
–   Microsoft Excel 2013 RT SP1
–   Microsoft Excel 2013 SP1 x64
–   Microsoft Excel 2013 SP1 x86
–   Microsoft Excel 2016 Mac OS
–   Microsoft Excel 2016 x64
–   Microsoft Excel 2016 x86
–   Excel Services unter Microsoft Sharepoint Server 2007 SP3 x64
–   Excel Services unter Microsoft Sharepoint Server 2007 SP3 x86
–   Excel Services unter Microsoft Sharepoint Server 2010 SP2
–   Excel Services unter Microsoft Sharepoint Server 2013 sp1
–   Microsoft Excel Viewer
–   Microsoft Exchange Server 2013 Cumulative Update 14
–   Microsoft Exchange Server 2013 SP1
–   Microsoft Exchange Server 2016 Cumulative Update 3
–   Microsoft Internet Explorer 9
–   Microsoft Internet Explorer 10
–   Microsoft Internet Explorer 11
–   Microsoft IIS
–   Microsoft Live Meeting Console 2007
–   Microsoft Lync 2010 Attendee
–   Microsoft Lync 2010 x64
–   Microsoft Lync 2010 x86
–   Microsoft Lync 2011 Mac OS
–   Microsoft Lync 2013 SP1 x64
–   Microsoft Lync 2013 SP1 x86
–   Microsoft Lync Basic 2013 SP1 x64
–   Microsoft Lync Basic 2013 SP1 x86
–   Malicious Software Removal Tool
–   Microsoft Office 2007 SP3
–   Microsoft Office 2010 SP2 x64
–   Microsoft Office 2010 SP2 x86
–   Microsoft Office 2011 Mac
–   Microsoft Office 2013 RT SP1
–   Microsoft Office 2013 SP1 x64
–   Microsoft Office 2013 SP1 x86
–   Microsoft Office 2016 Mac
–   Microsoft Office 2016 x64
–   Microsoft Office 2016 x86
–   Microsoft Office Compatibility Pack SP3
–   Microsoft Office Web Apps 2010 SP2
–   Microsoft Office Web Apps Server 2013 SP1
–   Microsoft Sharepoint Foundation 2013 SP1
–   Microsoft Sharepoint Server 2007 Sp3
–   Microsoft Sharepoint Server 2010 SP2
–   Microsoft Sharepoint Server 2013 SP1
–   Microsoft Silverlight 5
–   Microsoft Silverlight 5 Developer Runtime
–   Microsoft Skype for Business 2016 x64
–   Microsoft Skype for Business 2016 x86
–   Microsoft Skype for Business Basic 2016 x64
–   Microsoft Skype for Business Basic 2016 x86
–   Microsoft Word 2007 SP3
–   Microsoft Word 2010 SP2 x64
–   Microsoft Word 2010 SP2 x86
–   Microsoft Word 2011 Mac OS
–   Microsoft Word 2013 RT SP1
–   Microsoft Word 2013 SP1 x64
–   Microsoft Word 2013 SP1 x86
–   Microsoft Word 2016 Mac OS
–   Microsoft Word 2016 x64
–   Microsoft Word 2016 x86
–   Microsoft Word Automation Services unter Microsoft SharePoint
Server 2010 SP2
–   Microsoft Word Viewer
–   Apple Mac OS X
–   Microsoft Windows 7 SP1 x64
–   Microsoft Windows 7 SP1 x86
–   Microsoft Windows 8.1 x64
–   Microsoft Windows 8.1 x86
–   Microsoft Windows 10 x64
–   Microsoft Windows 10 x86
–   Microsoft Windows 10 x64 v1511
–   Microsoft Windows 10 x86 v1511
–   Microsoft Windows 10 x64 v1607
–   Microsoft Windows 10 x86 v1607
–   Microsoft Windows RT 8.1
–   Microsoft Windows Server 2008 SP2 x64 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2008 SP2 x86 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2008 SP2 Itanium
–   Microsoft Windows Server 2008 SP2 x64
–   Microsoft Windows Server 2008 SP2 x86
–   Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 x64 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 Itanium
–   Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 x64
–   Microsoft Windows Server 2012
–   Microsoft Windows Server 2012 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2012 R2
–   Microsoft Windows Server 2012 R2 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2016 x64 Server Core Installation
–   Microsoft Windows Server 2016 x64
–   Microsoft Windows Vista SP2
–   Microsoft Windows Vista SP2 x64