iOS 15 – diese Funktionen bekommt man nur mit A12 Bionic Chipsatz (oder neuer)

iOS 15 – diese Funktionen bekommt man nur A12 Bionic Chipsatz (oder neuer) – Apple hat die neuste Version des Betriebssystems wieder auch für ältere Geräte bereit gestellt und erlaubt sogar beim iPhone 6S ein Update. Allerdings gibt es in diesem Jahr sehr viele Funktionen, die an bestimmte technische Voraussetzungen gekoppelt sind. Im Kleingedruckte begrenzt Apple einige Features auf neuere Geräte mit mindestens einem A12 Bionic Chipsatz. Es gibt dann den Hinweis:

Verfügbar auf dem iPhone und iPad mit A12 Bionic und neuer

Damit profitieren von diesen Neuerungen nur die Modelle ab iPhone XR und iPhone XS aufwärts, die älteren Modelle bekommen faktisch eine iOS 15 Version in einer abgespeckten Variante. Es ist auch nicht sicher, ob Apple diese Funktionen noch freischalten wird oder ob man technisch dies nicht abbilden kann.

iOS 15 – diese Funktionen bekommt man nur mit A12 Bionic Chipsatz (oder neuer)

  • Spacial Audio & Portrait-Modus – Facetime – Apple hat Facetime zu einer professionelleren und funktionsreicheren Videoanrufplattform geformt und mit Funktionen wie Spacial Audio und Portrait Mode wird Facetime zu einem Vergnügen. Mit 3D-Audio klingen Stimmen in einem FaceTime Anruf so, als kämen sie von dort, wo die Person auf dem Bildschirm positioniert ist. Aber leider werden viele diese Funktionen nur auf A12 Bionic oder höheren Chipsätzen unterstützt, heißt es in der Fußnote der Ankündigungsseite von iOS 15.
  • Interaktiver Globus, detailliertes neues Stadterlebnis und immersive Wegbeschreibungen – Karten – Eine der besten Feature-Ergänzungen, die auf iOS 15 sichtbar sind, ist die in Maps. Interaktiver Globus und immersive Wegbeschreibungen tragen zur Pracht von Maps bei.Insbesondere AR- und 3D-Navigationen sind die wesentlichen Teile, von denen alle hofften, dass sie ein universelles Feature sein würden. Aber zur Enttäuschung aller wurde dies auf die High-End-Chips beschränkt.
  • Live-Text in Fotos & Visual Look Up – Live-Text – Ein Feature, das iOS in die Nähe dessen gebracht hat, was es schon lange auf Android gibt, ist die Live-Text-Funktion. Leider ist dies für jeden Chipsatz unter dem A12 Bionic bisher nicht verfügbar.
  • Sprachverarbeitung auf dem Gerät, Personalisierung, Offline-Unterstützung, schnelle Verarbeitung bei Siri – Man kann sich mit der Nichtberücksichtigung einiger High-End-Funktionen für Siri für einen weniger leistungsstarken Chipsatz zufrieden geben, aber Siris Verfeinerung zu verpassen ist etwas, das schwer zu verdauen ist. Apple hat sich dafür entschieden, ältere Geräte aus der Liste der oben genannten Änderungen herauszunehmen.
  • Neue animierte Hintergründe – Wetter – Apple brachte mehr Realismus in die Wetter-App mit Tausenden von Variationen von animierten Hintergründen, die Wolken, Donner, Niederschlag und im Laufe des Tages variierende Sonnenstände darstellen. Diese Animationen sind jedoch nur etwas für die oberen und neuesten Angebote von Apple.
  • Auf dem Gerät und kontinuierliches Diktieren – Tastaturdiktat – Mit dem Diktieren auf dem Gerät erhält man den Platz zum Diktieren längerer Texte, der früher auf nur 60 Sekunden begrenzt war.

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Redmi Note 8 pro und Xiaomi Mi 9 pro – MIUI 12.5 Update verzögert sich

Redmi Note 8 pro und Xiaomi Mi 9 pro – MIUI 12.5 Update verzögert sich – Keine guten Nachrichten für Android Nutzer. Im China Forum hat Xiaomi mitgeteilt, dass es derzeit Anpassungsprobleme von MIUI 12.5 an Android 11 gibt und davon auch die Redmi Note 8 pro und Xiaomi Mi 9 pro betroffen sind. Daher kommt es wohl zu Verzögerungen beim Update – das dürfte dann auch die internationalen Modelle betreffen.

Im Forum von Xiaomi China heißt es dazu:

Mi CC9, Mi CC9 Meitu Custom Edition, Redmi Note 8 Pro, Mi 9 Pro 5G Aufgrund des Anpassungsproblems an Android R erfüllen sie derzeit nicht die vollständigen internen OTA-Upgrade-Qualitätsstandards des Unternehmens Vier passende Modelle Die Vertriebsarbeit hat höchste Priorität genannt und ich hoffe, dass jeder das neueste System so schnell wie möglich erleben kann.

Unklar ist bisher noch, ob auch die normale Modelle der Serie von diesen Problemen betroffen sind oder ob sich diese Verzögerungen beim Update wirklich nur auf die Pro-Modelle von Redmi Note 8 und Mi 9 bezieht.

Es gibt leider auch noch keine Hinweise, wie gravierend diese Verzögerungen ausfallen wird. Möglicherweise weiß Redmi selbst noch nicht genau, wie lange die Anpassung von MIUI 12.5 an Android 11 brauchen wird und kann daher auch noch keinen Fahrplan für ein Update nennen. Aktuell ist für Nutzer also vor allem Geduld gefragt.

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Android: neue Suchanbieter Auswahl ab September

Android: neue Suchanbieter Auswahl ab September – Google hat bei Android die Auswahl der Suchmaschine selbst vorgenommen und die Platzierung an den meistbietenden Anbieter versteigert. Das hatte die EU Komission kritisiert und untersagt, dazu stand ein großes Bußgeld im Raum. Google hat nun die versprochenen Änderungen umgesetzt und wird zukünftig dem Nutzer die Auswahl darüber überlassen, welche Suchmaschine er wählt, allerdings stehen auch dabei vor allem die Anbieter zur Auswahl, die sich dafür beworben haben und durch Google zugelassen wurden. Angezeigt werden maximale 12 Anbieter nach folgenden System:

  • Die fünf beliebtesten geeigneten allgemeinen Suchdienste in jedem Land gemäß StatCounter (einschließlich Google) werden oben angezeigt und bei jeder Anzeige des Auswahlbildschirms zufällig geordnet.
  • Bis zu sieben verbleibende berechtigte allgemeine Suchdienste werden unter den ersten fünf Diensten in ähnlicher zufälliger Reihenfolge angezeigt. Falls in einem bestimmten Land mehr als sieben allgemeine Suchdienste verbleiben, werden die sieben Dienste, die in diesem Land auf dem Auswahlbildschirm angezeigt werden sollen, bei jeder Anzeige des Auswahlbildschirms zufällig ausgewählt.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Am 2. August 2019 kündigte Google im Anschluss an die Android-Entscheidung der Europäischen Kommission vom Juli 2018 an, auf allen neuen Android-Telefonen und -Tablets, die in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und das Vereinigte Königreich geliefert werden, einen Auswahlbildschirm für allgemeine Suchanbieter zu implementieren, wo die Google Die Such-App ist vorinstalliert. Dieser aktualisierte Hilfeartikel beschreibt ein überarbeitetes Design des Auswahlbildschirms, der in Absprache mit der Europäischen Kommission entwickelt wurde und den bestehenden auktionsbasierten Auswahlbildschirm ersetzen wird.

Der überarbeitete Auswahlbildschirm, der weiterhin während der Ersteinrichtung des Geräts angezeigt wird, ermöglicht es einer größeren Anzahl von berechtigten allgemeinen Suchdiensten, kostenlos am Auswahlbildschirm teilzunehmen. Den Nutzern wird eine fortlaufend scrollbare Liste mit einer Auswahl von bis zu zwölf geeigneten allgemeinen Suchdiensten präsentiert, die in zufälliger Reihenfolge erscheinen. Eine veranschaulichende Version des überarbeiteten Auswahlbildschirms folgt. Die Anbieter können je nach Land variieren.

Die Neuerung wird auf neuen Geräte ab dem 1. September 2021 umgesetzt. Auf bestehenden Modellen mit Android ändert sich erstmal nichts.

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Apple iOS 15 – diese Modelle bekommen die neue Version

Apple iOS 15 – diese Modelle bekommen die neue Version – Apple hat gestern die neue iOS 15 Version zur Verfügung gestellt und einen Einblick gegeben, was die Nutzer ab Herbst mit der neusten Version des Betriebssystems erwartet. Wie immer gibt es eine ganze Reihe von Neuerungen.

„Für viele Kund:innen ist das iPhone unverzichtbar geworden und in diesem Jahr haben wir noch mehr Möglichkeiten geschaffen, wie es unser tägliches Leben verbessern kann“, sagt Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple. „iOS 15 hilft Anwender:innen in Verbindung zu bleiben, während sie Erlebnisse in Echtzeit teilen und gibt ihnen neue Werkzeuge an die Hand, um Ablenkungen minimieren und sich besser konzentrieren zu können. Es nutzt Intelligenz, um alles rund Fotos zu verbessern und bringt mit umfangreichen Upgrades für Karten neue Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Wir können es kaum erwarten, dass unsere Kund:innen es selbst erleben.“

Generell bietet Apple iOS 15 als Update für alle iPhone Modelle ab iPhone 6s oder neuer an, allerdings gibt es einige Funktionen, die nur auf den wirklich ganz neuen Modellen zur Verfügung stehen werden.

Die Modelle mit iOS 15

  • iPhone 12, 12 Mini, 12 Pro, 12 Pro Max
  • iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro Max
  • iPhone X, XS, XS Max, XR
  • iPhone 8, 8 Plus
  • iPhone 7, 7 Plus
  • iPhone 6S, 6S Plus
  • iPhone SE (1 & 2 generation)
  • iPod Touch (7th generation)

Die Entwickler Beta-Version von iOS 15 ist ab heute unter developer.apple.com für Mitglieder des Apple Developer Program verfügbar und eine Public Beta-Version wird es im nächsten Monat unter beta.apple.com für iOS Nutzer:innen geben. Neue Softwarefunktionen werden ab Herbst als kostenloses Software-Update für iPhone 6s und neuer verfügbar sein. Weitere Informationen unter apple.com/de/ios/ios-15-preview. Änderungen der Funktionen sind vorbehalten. Einige Funktionen sind möglicherweise nicht in allen Regionen oder Sprachen verfügbar.

Apple schreibt zu den Funktionen unter anderem:

  • Siri bringt Mitteilungen ankündigen auf AirPods, die Möglichkeit für Nutzer:innen, den Bildschirminhalt zu teilen, indem man einfach fragt, und mehr.
  • Mit dir geteilt sucht systemübergreifend nach Artikeln, Musik, Fernsehsendungen, Fotos und mehr, die in Unterhaltungen in Nachrichten geteilt werden und zeigt diese in Apps wie Fotos, Safari, Apple News, Musik, Podcasts und der Apple TV App an. So ist es einfach, schnell auf kontextbezogene Informationen zuzugreifen.
  • iCloud+ bringt mit neuen einzigartigen Features wie E-Mail-Adresse verbergen, erweitertem HomeKit Secure Video Support und einem innovativen neuen Service für Internetdatenschutz, iCloud Private Relay, alles zusammen, was Nutzer:innen an iCloud lieben – und all das ohne zusätzliche Kosten.9 Bestehende iCloud Abonnent:innen erhalten diesen Herbst automatisch ein Upgrade auf iCloud+. Alle iCloud+ Speicherpläne können mit Mitgliedern derselben Familienfreigabe-Gruppe geteilt werden. So können alle die neuen Features, Speicheroptionen und das rundum verbesserte Erlebnis dieses Services genießen. 
  • Die Health App bekommt einen neuen Tab zum Teilen, mit dem Nutzer:innen ihre Gesundheitsdaten mit der Familie, Pflegekräften oder einem Pflegeteam teilen können. Mit der Trendanalyse kann man die Aufmerksamkeit auf aussagekräftige Veränderungen in den persönlichen Gesundheitsdaten lenken, und Stabilität beim Gehen ist ein neuer Wert, die es Menschen ermöglicht, ihr Sturzrisiko proaktiv zu managen.
  • Hersteller von HomeKit Zubehör können jetzt „Hey Siri“ in ihren Produkten aktivieren, sodass Kund:innen auf Geräten anderer Hersteller mit Siri sprechen und Antworten erhalten können. Für „Hey Siri“ aktiviertes Zubehör leitet Anfragen über den HomePod oder HomePod mini weiter und unterstützt Features wie persönliche Anfragen, Intercom, Timer und Alarme. Ab heute können Hersteller von Smart Home-Geräten durch die Zusammenarbeit mit Apple damit beginnen, Siri in ihr Zubehör zu integrieren.
  • Wo ist? führt neue Funktionen ein, um ein ausgeschaltetes oder gelöschtes Gerät zu finden, sowie gestreamte Live-Standorte für Familie und Freund:innen, die ihren Standort teilen möchten. Eine spezielle MItteilung benachrichtigt Anwender:innen, wenn ein AirTag, Apple Gerät oder Zubehör des Wo ist? Netzwerks an einem unbekannten Ort zurückgelassen wird. Zudem unterstützt das Wo ist? Netzwerk jetzt AirPods Pro and AirPods Max. Ein neues Wo ist? Widget bietet eine Übersicht direkt auf dem Homescreen.. 
  • Übersetzen kommt mit einem neuen Live Translate Feature, das eine natürliche Konversation zwischen den Sprachen ermöglicht. Die systemweite Übersetzung ermöglicht es Nutzer:innen, Text überall auf dem iPhone zu übersetzen.
  • In der Apple TV App gibt es jetzt einen neuen Bereich über der Bezeichnung Für euch alle, der eine Sammlung von Sendungen und Filmen zeigt, die auf den Interessen ausgewählter Personen oder eines ganzen Haushalts basieren – perfekt für Filmabende.
  • Die neue Funktion zur iPhone Einrichtung macht den Einstieg mit dem iPhone so reibungslos wie nie zuvor. Bestehende iPhone Nutzer:innen können ihre Daten vorübergehend in iCloud sichern – auch ohne Abonnement – um sie einfach auf ein neues iPhone zu übertragen. Alle, die zum ersten Mal auf ein iPhone umsteigen, können mit der verbesserten App Auf iOS übertragen ganz einfach Fotoalben, Dateien, Ordner und Einstellungen für Bedienungshilfen übertragen. So fühlt sich das iPhone von Anfang an persönlich an.  
  • Bedienungshilfen auf dem iPhone werden um neue Features für VoiceOver erweitert, die es Nutzer:innen ermöglichen, noch mehr Details zu Personen, Text, Tabellendaten und anderen Objekten in Bildern zu erfahren. Zur Unterstützung der Neurodiversität helfen neue Hintergrundgeräusche dabei, Ablenkungen zu minimieren und für Gehörlose und Schwerhörige wird „Made for iPhone“ (MFi) neue bidirektionale Hörgeräte unterstützen. Sound Actions ermöglicht die Anpassung der Schaltersteuerung über Mundgeräusche und Nutzer:innen können jetzt die Anzeige und Textgröße für jede App individuell anpassen. Apple bringt außerdem Unterstützung für die Erkennung importierter Audiogramme – Diagramme, die die Ergebnisse eines Hörtests anzeigen – in die Kopfhörer-Anpassungen.

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Hard-Reset- und Soft-Reset auf Android Smartphones und Handys

Hard-Reset- und Soft-Reset auf Android Smartphones und Handys – Android ist das meist genutzte Betriebssystem für Handys überhaupt. Die aktuellen Versionen Android 6.0.1 (Marshmallow) und Android 7 Nougat läuft derzeit auf dem Großteil aller weltweit verbreiteten Smartphones. Der hohe Verbreitungsgrad des Betriebssystems resultiert vor allem aus den vielschichtigen Konfigurationsmöglichkeiten und der Schnelligkeit des Systems. Hin und wieder kann es jedoch auch unter Android vorkommen, dass das System Fehler macht. Bei dem Nutzer äußert sich das meist im Stillstand des Smartphones, oder einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit des Smartphones. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Geräte neu zu starten – je nach Fehler und Problem mit einem Hard-Reset oder Soft-Reset.

Für iPhone Nutzer haben wir die Vorgehensweise in diesem Artikel beschrieben: Reset unter iOS

Der Unterschied zwischen Hard- und Softreset

HINWEIS: Beim Hard-Reset sollte man IMMER vorbei ein Backup der Daten machen und dies auch extren speichern (sofern möglich)

Je nachdem mit welchem Problem man sich konfrontiert sieht, sollte man zwischen Hard- und Softreset wählen.

Ein Softreset ist oftmals eine Lösungsmöglichkeit für kleinere Probleme, beispielsweise wenn das Smartphone eingefroren ist. Bei einem Softreset wird lediglich das Smartphone neu gestartet und der Arbeitsspeicher von temporären Daten befreit.

Tritt nach dem Softreset weiterhin das gleiche Problem auf, sollte man sich an den Hardreset wagen. Häufig wird ein Hardreset auch als Factory Reset bezeichnet, in Deutschland hat sich dafür der Begriff Werkseinstellungen eingeprägt. Dessen Maßnahmen sind allerdings etwas tiefgreifender. Denn der Hardreset löscht alle Dateien auf dem Speicher des Smartphones und setzt sämtliche Einstellungen auf Werkseinstellungen zurück. Das Smartphone befindet sich danach im Ursprungszustand.

Bei einem Hardreset sollte man vorher daher IMMER ALLE DATEN SICHERN. Denn danach sind sie nicht mehr vorhanden und das Gerät wurde auf den Auslieferungszustand zurück gesetzt.

Wichtig: Bei Android Geräte sollte vor einem Reset dringend geprüft werden, mit welchem Google Account das Gerät verbunden ist. Auch ein Hard-Reset löscht diese Verbindung mittlerweile nicht mehr und man braucht daher das korrekte Passwort und den richtigen Account, um sich einzuloggen. Mehr dazu: Factory Protection bei Android

Durchführung eines Hard Reset oder Soft Reset

Für einen Soft- bzw. Hardreset bieten sich mehrere Möglichkeiten. Man kann sich entweder für einen Reset via Menü entscheiden, oder ihn mit Hilfe der Tasteneingabe initiieren. Die hier beschriebenen Varianten sind dabei für Android Geräte vorgesehen. Bei anderen Modellen funktionieren diese Methoden nicht bzw. gibt es andere Vorgehensweisen – ältere Nokia Handys lassen sich beispielsweise per Code zurück setzen. Auch Blackberry Geräte haben andere Möglichkeiten des Resets.

Softreset

Der Softreset ist unter Android sehr leicht durchzuführen. Dazu hält man den Power Button für einige Sekunden gedrückt und wählt dann über das aufploppende Menü „neu starten“. Kann man nicht auf das Smartphone zugreifen ist der Softreset auch über das Herausnehmen des Akkus möglich (sofern das Gerät das unterstützt, mittlerweile sind die meistens Akkus fest verbaut). Danach setzt man ihn wieder ein und fährt das Smartphone hoch.

Hardreset über das Systemmenü

WICHTIG: Durch das Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen werden alle Daten vom Gerät gelöscht. Zwar können alle Daten wiederhergestellt werden, die in Ihrem Google-Konto gespeichert sind, sämtliche Apps und die zugehörigen Daten werden allerdings deinstalliert. Deswegen sollten Sie das Gerät sichern, bevor Sie es auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Will man einen Hardreset über das Menü durchführen muss man folgendes tun:

  1. Öffnen Sie auf dem Gerät die App „Einstellungen“.
  2. Tippen Sie auf System und dann Erweitert und dann Optionen zurücksetzen.
    • Wenn Sie die Option „Erweitert“ nicht sehen, tippen Sie auf Optionen zurücksetzen.
  3. Tippen Sie auf Alle Daten löschen (Werkseinstellungen) und dann Telefon zurücksetzen oder Tablet zurücksetzen. Geben Sie gegebenenfalls Ihre PIN, Ihr Muster oder Ihr Passwort ein.
  4. Um alle Daten aus dem internen Speicher des Geräts zu löschen, tippen Sie auf Alles löschen.
  5. Wenn der Löschvorgang beendet ist, starten Sie das Gerät neu.
  6. Richten Sie Ihr Gerät ein und stellen Sie Ihre gesicherten Daten wieder her.

In der Regel findet man diese Einstellungen auf allen Android Geräten – selbst neue Modelle lassen sich auf diese Weise noch auf die Werkseinstellungen zurück setzen. Einige Anbieter nutzen allerdings eigene Benutzeroberflächen, daher kann es durchaus sein, dass die Menüpunkte etwas anders heißen. Die grundlegende Vorgehensweise ist aber bei allen Android Handys und Smartphones vergleichbar.

Hard-Reset per Tastenkombination

Kann man nicht  mehr auf das Smartphone zugreifen muss der Hardreset über die Eingabetasten herhalten. Je nach Modell unterscheidet sich allerdings die Art der Tastenkombination die man drücken muss ein wenig.  Beim HTC One XL muss man zum Beispiel gleichzeitig den Power Button und die Lautstärketaste gedrückt halten. Besitzt man ein Samsung Galaxy S3 muss man die „Home“-Taste, den Power Button und den „Volume down“-Taste gleichzeitig gedrückt halten. Bei anderen Geräten funktioniert oft die Kombination aus „Power“, „Laustärke leiser“ und „Home“.

Wichtig: bei einigen Modellen fehlt mittlerweile der Home-Button, weil man das Display größer gemacht hat. Das ist beispielsweise beim Galaxy S10, dem neuen iPhone X oder auch beim LG G6 so. Dann steht dieser Button natürlich auch nicht für ein Reset zur Verfügung. Beim Galaxy S8 und auch dem S8+ hat man deshalb eine neue Kombination gewählt und nutzt nun die Power-Taste und die Leiser-Taste für ein Reset der Geräte.

Hat man die funktionierende Tastenkombi gefunden (in der Regel auch im Internet zu finden oder im Handbuch der entsprechenden Geräte), startet der Recovery Mode und dort kann man mit der Optionen „Wipe date/factory reset“ das Hard Reset auslösen.

Android Hard Reset im Video