Apple: iOS 13.6 und (Überraschung) 12.4.8 veröffentlicht

Apple: iOS 13.6 und (Überraschung) 12.4.8 veröffentlicht – Apple hat gestern für iOS neue Versionen veröffentlicht und diese schließen eine ganze Reihe von Sicherheitslücken und fixen einige Bugs. Unter anderem werden auch Schwachstellen an der Bluetooth Schnittstelle beseitigt (die immerhin recht wichtig für die Corona App ist) und auch im Audio-Bereich werden Sicherheitslücken beseitigt. Ein Update auf die neue Version ist daher zu empfehlen und wird auch von den Sicherheitsexperten nahegelegt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu im Original:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Apple iOS und Apple iPadOS
ausnutzen, um die Kontrolle über das Gerät zu übernehmen,  um einen Absturz von Programmen oder dem
Gerät zu verursachen, um vertrauliche Informationen auszuspähen, um Sicherheitsvorkehrungen zu
umgehen, um den Benutzer zu täuschen oder um sonstige Auswirkungen zu verursachen. Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Bisher gibt es noch keine Hinweise, dass die Schwachstellen bereits ausgenutzt werden. Da sie mit dem Update aber nun veröffentlicht sind, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis es auch Angreifer gibt, die diese Lücken ausnutzen. Daher ist ein Update umso wichtiger und an sich ja auch kein Aufwand mehr.

Etwas überraschend: Apple hat auch nochmal für ältere Modelle ein Sicherheitsupdate nachgeschoben. Offensichtlich waren die Sicherheitsbedenken so groß, dass man auch für diese Hardware nochmal Patches veröffentlicht hat. Konkret betrifft dies alle Modelle, die iOS 12 aber nicht mehr iOS 13 nutzen können, also iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air, iPad mini 2, iPad mini 3 und iPod touch der 6. Generation. Normalerweise gibt es für diese Modelle keine Updates mehr, daher diese eher überraschende neue Version. Auch hier ist ein Update sehr zu empfehlen, neuen Funktionen gibt es aber nicht.

Ältere Modelle bekommen aber leider kein Update mehr – wenn iOS 12 nicht mehr unterstützt wird, gibt es auch keine neue Software-Version von iOS.

#36c3 – Jailbreak Möglichkeiten in iOS 11 im Video

#36c3 – Jailbreak Möglichkeiten in iOS 11 im Video – Jailbreaks für iPhone und iPad Modelle sind immer wieder ein wichtiges Thema mit jeder neuen Version von iOS und auf dem CCC Kongress #36c3 gab es nun einen interessante Vortrag zu diesem Thema, der eine weitere Möglichkeit aufgezeigt hat, Code in iOS ohne Einschränkungen auszuführen.

In der originalen Beschreibung dazu heißt es:

This talk is about running unsigned code at boot on iOS 11. I will demonstrate how you can start out with a daemon config file and end up with kernel code execution.

This talk is about achieving unsigned code execution at boot on iOS 11 and using that to jailbreak the device, commonly known as „untethering“. This used to be the norm for jailbreaks until iOS 9.1 (Pangu FuXi Qin – October 2015), but hasn’t been publicly done since. I will unveil a yet unfixed vulnerability in the config file parser of a daemon process, and couple that with a kernel 1day for full system pwnage. I will run you through how either bug can be exploited, what challenges we faced along the way, and about the feasibility of building a kernel exploit entirely in ROP in this day and age, on one of the most secure platforms there are.

Der Vortrag ist allerdings eher technisch und wenig für Nutzer geeignet, die direkt nach Klick_Lösungen suchen. Er bietet allerdings deswegen auch recht interessant Einblicke in die technische Struktur von solchen Jailbreaks.

Das Video vom 36c3 im Original

Apple: das sind die besten Apps und Spiele in 2019

Apple: das sind die besten Apps und Spiele in 2019 – Apps und Spiele sind ein wichtiges Feature des Ökosystems von Apple und machen einen großen Teil der Fazination von iPhone und iPad aus. Daher setzt das Unternehmen auch immer mehr auf diese Services und wählt schon seit einigen Jahren die besten Angebote aus diesem Bereich aus. Die Macher können sich dann freuen, denn diese Auszeichnung ist sozusagen der Ritterschlag für die Apps und Spiele,

„Entwickler auf der ganzen Welt inspirieren uns mit innovativen Apps, die die Kraft haben, die Kultur zu beeinflussen und unser Leben zu verändern und das ist auch in diesem Jahr wieder so. Die Gewinner der 2019 App Store Best Apps and Games spiegeln unseren globalen Wunsch nach Verbindung, Kreativität und Spaß wider“, sagt Phil Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple. „Wir freuen uns, eine so vielfältige Auswahl von App Store Gewinnern 2019 bekannt zu geben, die zeigen, dass großartiges Design und Kreativität von großen und kleinen Entwicklern aus allen Teilen der Welt kommt. Wir gratulieren allen Gewinnern und danken ihnen, dass sie 2019 zum bisher besten Jahr für den App Store gemacht haben.“

Die beste App insgesamt ist dabei in diesem Jahr eine Kamera-App. Mit der Spectre Kamera (Lux Optics) kann man die Funktionen der normalen Kamera-App von Apple noch deutlich erweitern und dazu gibt es KI-Unterstützung für die Aufnahmen und deren Optimierung. Unter anderem sind damit auch Langzeitbelichten möglich, die man so mit der normalen Kamera-App von Apple nicht durchführen kann. Die App ist allerdings nicht kostenfrei. Mit 3.49 Euro Kaufpreis zahlt man aber auch nicht wirklich viel für diese Technik.

Die Sieger im Überblick:

KategorieName

iPhone App des Jahres

Spectre Camera

iPad App des Jahres

Flow von Moleskine

Mac App des Jahres

Affinity Publisher (Serif Labs)

Apple TV App des Jahres

The Explorers (The Explorers Network)

iPhone Spiel des Jahres

Sky: Children of the Light

iPad Spiel des Jahres

Hyper Light Drifter

Mac Spiel des Jahres

GRIS

Apple TV Spiel des Jahres

Wonder Boy: The Dragon’s Trap

Apple Arcade Spiel des Jahres

Sayonara Wild Hearts

iOS 13 – das sind die neuen Funktionen der kommenden Apple Betriebssystem Version

Apple iOS 13

iOS 13 – das sind die neuen Funktionen der kommenden Apple Betriebssystem Version – wie in jedem Jahr, bringt  Apple auch 2019 wieder eine neue iOS Version für die neuen iPhone Modelle heraus (und auch ältere Modelle bekommen das neue System). Das soll allerdings erst im Herbst geschehen. Bis dahin hat eine Anzahl an „Testpiloten“ die Betavariante des Betriebssystems ausprobiert. Alle Informationen, die man aus diesen Berichten entnommen hat, werden nun im folgenden Beitrag geschildert. 

Apple selbst schreibt zu neuen Version:

„iOS 13 bringt neue Features für die Apps, die man jeden Tag nutzt, mit umfangreichen Updates für Fotos und Karten und Funktionen für den Datenschutz wie Anmelden mit Apple, und das alles bei schnellerer Leistung“, so Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple. „Wir freuen uns darauf, wenn Kunden diesen Herbst erleben können, was für das iPhone kommt, und können es kaum erwarten, dass sie sehen, wie toll alles im Dunkelmodus aussieht.“

iOS 13 Public Beta

Aktuell ist es für alle iPhone Inhaber möglich die besagte Version des neuen Betriebssystems herunterzuladen und die Neuerungen selbst auszuprobieren. Allerdings wird dafür empfohlen einen Backup zu machen um den Verlust der Daten zu vermeiden. Des Weiteren ist es ratsam die Beta Version auf einen anderen, als den benutzten Gerät zu installieren. Dadurch kann man den ungewünschten Defekten und instabilen Funktionen aus dem Weg gehen.

Nützliche Verbesserungen

Vermutlich schon ab Mitte Septembers wird man in der Lage sein, den besagten Update kostenlos herunterzuladen. Doch um welche Änderungen handelt es sich denn genau?

  • Look around: mit der neuen Kartenfunktion erhalten die iPhone Nutzer die Gelegenheit dazu, gesuchte Adressen und Straßen im Detail einzusehen. Hierbei handelt es sich um ein Google-Street-View ähnliches System, welches nun, seit mehreren nicht unerhört gebliebenen Beschwerden, für iOS 13 verbesser wurde.
  • Darkmode: neben den Stromschonenden Effekten des besagten Modus, bleiben auch die Augen der Nutzer von Wirkungen eines hellen Bildschirms, welches man auch unter anderem in der Nacht oder bei hellen Tageszeiten einsetzt, heil. Eine seit längerem erwünschte Verbesserung.
  • Lautstärkeanzeige: wem die Anzeige der Lautstärkeänderung in Vergangenheit als lästig vorkam, kann sich nun erfreuen: diese wird nun geändert und wird dem iPhone Nutzer, ohne dabei zu stören, bescheiden an der linken Seite des Bildschirms zu sehen sein.
  • Anmeldung mit Apple: auch wird die Anmeldung für die unterschiedlichsten Apps mit iOS 13 einfacher vonstattengehen, sodass man nach der Registrierung eine Authentifizierung per Touch oder Face ID und die Anwendung sofort nutzen kann. Zusätzlich verspricht Apple auch keine Daten zu sammeln.
  • Download Manager: eine für viele längst fällige Verbesserung kommt mit dem sogenannten Download Manager. Wer schon einmal Dateien mit Browser am PC heruntergeladen hat, wird sicherlich gemerkt haben, dass eine kleine Anzeige, die sich in der Regel in der oberen rechten Ecke befindet, eine Auskunft über die Files gibt, welche man soeben per Download erhielt. Dasselbe soll nun bei iOS 13 geschehen, sodass man die Download-Liste einfacher verwalten kann.

Für das iPad steht im Übrigen mit iPadOS nun eine eigene Betriebssystem-Version zur Verfügung, die besser direkt auf die Tablets zugeschnitten ist.

Welche Modelle bekommen kein iOS 13 mehr?

Mit der neusten Version des Betriebssystems fallen leider auch wieder einige ältere Modelle heraus, die zukünftig nicht mehr unterstützt werden. Apple hat angekündigt, dass iOS 13 für alle Modelle ab dem iPhone 6s zur Verfügung stehen wird. Damit fallen leider einige Geräte heraus, die bislang noch mit iOS 12 nutzbar waren. Konkret steht iOS 13 damit ü für folgende Modelle nicht mehr zur Verfügung:

  • iPhone 5s
  • iPhone 6 und 6 plus
  • iPod 6

 

iOS 13 – viele neue Funktionen, einige ältere Modelle werden nicht mehr unterstützt

Apple iOS 13

Apple hat gestern auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2019 die neuste Version des Apple iOS Betriebssystem vorgestellt und damit bereits einen Ausblick gegeben, was von iOS 13 zukünftig zu erwarten ist. Die ersten Modellen mit dieser neuen iOS Version werden wohl die neuen iPhone 2019 Modelle sein und im Vergleich zur iOS 12 hat Apple in diesem Jahr eine ganze Reihe von neuen Funktionen und Verbesserungen in das Betriebssystem gepackt.

Diese neuen Funktionen wird iOS 13 bekommen

Apple hat dabei unter anderem auch wieder mehr Performance versprochen und Apps sollen zukünftig auch kompakter werden – der Download dürfte sich damit beschleunigen. Dazu gibt es aber auch eine ganze Reihe von Verbesserungen:

  • Dark-Mode: Der dunkle Modus für die Geräte war schon öfter angekündigt und erwartet worden, mit iOS 13 wird er nun endlich auch umgesetzt. Dazu wird es auch automatische Funktionen geben, mit denen man den Modus steuern kann, in dem man beispielsweise Zeiten hinterlegen, in denen dieser Modus automatisch genutzt wird.
  • Quick-Path: Apple führt für die Tastatur eine neue Funktion ein, die man bereits von vielen anderen externen Apps kennt – statt tippen kann man zukünftig auch wischen, um Wörter einzugeben. Auf diese Weise kann man noch schneller schreiben.
  • intelligentere Foto-Verwaltung: Um einen besseren Überblick über gemachte Aufnahmen zu bekommen, kann das System zukünftig die Fotos selbst ordnen und beispielsweise doppelte Fotos ausblenden. Dann wird nur noch die beste Version angezeigt. Dazu lassen sich die Fotos zukünftig automatisch nach tagen, Monaten und auch Jahren sortieren und anordnen.
  • Sign in with Apple: Apple hat in iOS 13 einen eigenen Anmeldedienst integriert, der sowohl für Apps als auch für die Dienste von Drittanbieter funktioniert und auch den Zugriff auf Webseite ermöglichen kann (sofern die Betreiber dies unterstützen). Diese Anmeldung soll nur sehr wenige Daten über den Nutzer verraten.
  • Mehr Datenschutz: Apple hat den Zugriff auf Standortdaten begrenzt und gibt damit zukünftig Drittanbietern weniger Möglichkeiten, Daten über Nutzer zu sammeln. Nutzer müssen dann erneut gefragt werden, wenn wieder Standortdaten gesammelt werden sollen.

Daneben gibt es auch noch eine ganze Reihe von weiteren Verbesserungen, unter anderem Animoji- & Memoji-Sticker für iMessage oder auch neue Funktionen in der Health App. Auch CarPlay wurde überarbeitet und mit neuen Funktionen versehen. Zukünftig soll auch die Karten-App nochmal überarbeitet werden und dann bessere Karten und 3D Ansichten zur Verfügung stellen. Diese Neuerung wird wohl Ende 2019 online gehen.

Welche Modelle bekommen kein iOS 13 mehr?

Mit der neusten Version des Betriebssystems fallen leider auch wieder einige ältere Modelle heraus, die zukünftig nicht mehr unterstützt werden. Apple hat angekündigt, dass iOS 13 für alle Modelle ab dem iPhone 6s zur Verfügung stehen wird. Damit fallen leider einige Geräte heraus, die bislang noch mit iOS 12 nutzbar waren. Konkret steht iOS 13 damit ü für folgende Modelle nicht mehr zur Verfügung:

  • iPhone 5s
  • iPhone 6 und 6 plus
  • iPod 6

 

Apple: iOS 12.2 schließt mehrere Sicherheitslücken

Apple stellt ab sofort mit iOS 12.2 eine neue Version für das Betriebssystem für iPhone, iPad und auch neuere iPod Modelle zur Verfügung. Ein Update lohnt sich, denn neben einigen Neuerungen und optischen Verbesserungen wurden auch einige bekannte Sicherheitsprobleme geschlpssen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt, die neue Version zeitnah einzuspielen. Konkret heißt es dort:

In Apple iOS ( < 12.2) bestehen mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann diese ausnutzen, um die Kontrolle 
über ein Gerät zu übernehmen, es zum Absturz zu bringen, sowie Informationen auszuspähen oder zu 
manipulieren. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine manipulierte App oder bösartige Webseite 
zu öffnen.

Dazu gibt es eine ganze Reihe von kleineren Verbesserungen. Unter anderem gibt es nun ein Airplay-Multitasking für Videos, so dass man auch ohne Unterbrechnung von Airplay bestimmte Funktionen ausführen kann. In iOS 12.2 wurde auch die Apple-Pay-Cash-Funktion überarbeitet und mit einigen Neuerungen ausgestattet und bei der Nutzungsdauer kann man nun einfacher Limits ein- und ausschalten sowie Pläne für jeden Tag der Woche erstellen.

Das Update selbst ist etwa 800MB groß und wird derzeit von Apple für alle unterstützten Geräte verteilt. Allerdings bekommen nicht alle Modelle sofort die neue Version, sondern die Auslieferung erfolgt in verschiedenen Wellen, so dass es je nach Gerät noch etwas dauern kann, bis die neuste Version angezeigt wird. Es kann aber auf jeden Fall nicht schaden, zu prüfen, ob bereits eine Aktualisierung angezeigt wird und man sollte im Vorfeld auch prüfen, ob noch genug Speicherplatz auf den Geräten zur Verfügung steht, um das neue Update vollständig laden zu können.

 

 

iPhone – Umweltbundesamt kann sich die „ungesunde Luft“ Anzeige nicht erklären

Mit iOS 12 hat auf den iPhone Modelle in der Wetter-App auch eine neue Anzeige Platz gefunden. Zwischen der Überschrift (in der Regel dem Stadtnamen) und der Temperatur taucht ab und an ein Warnhinweis auf, der vor ungesunder Luftqualität warnt. Man findet die Hinweise sowohl in den neuen iPhone Modellen als auch in älteren Geräten. Das ist natürlich für die Nutzer ein deutlicher Hinweis auf ein Problem vor Ort. Allerdings weiß derzeit niemand, auf welche Bewertungen diese Warnung zurück geht und wie plausibel diese Warnung daher ist.

Konkret zeigt die Wetterapp einen Sicherheitshinweis an, von dem niemand weiß, wie er generiert wurde. Apple selbst gibt keine Infos dazu. Das verunsichert die Nutzer natürlich sehr. Kann man trotz dieser Warnung bedenkenlos joggen gehen? Die Warnung taucht dabei vor allem bei den deutschen Großstädten auf und besonders München scheint sehr beliebt zu sein.

Mittlerweile hat die Presse versucht, bei Apple nähere Details zu dieser Warnung zu bekommen, aber keine Hinweise dazu erhalten. Auch das Umweltbundesamt kann bisher nicht weiter helfen. Apple hat auch der Behörde keine Auskunft gegeben und so bleibt offen, wie sinnvoll diese Warnung ist.

Bei der sueddeutsche schreibt man im Original dazu:

Ein Anruf bei Ute Dauert, Leiterin des Fachbereichs „Beurteilung der Luftqualität“ beim Umweltbundesamt. Sie sagt, man habe bereits auf vielen Wegen versucht, von Apple Auskunft über die Daten zu bekommen. „Keine Antwort.“ Gleichzeitig erhalte man Anrufe von besorgten Bürgern, die sich – wegen der App – Sorgen um ihre Gesundheit machen. „Wir finden es unglaublich misslich, dass Apple seine Quellen einfach nicht preisgibt. Schließlich kann auch Angst Menschen krank machen.“ Jetzt müsse man mal schauen, „wie man das höher eskalieren lassen kann“.

Wahrscheinlich ist es derzeit besser in den betroffenen Städten diese Warnung auszublenden oder – falls der Hinweis doch zu sehr stört – auf eine andere Wetter App zurück zu greifen. Dazu gibt es im App Store ja doch eine ganze Reihe von Alternativen.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone XR zum iPhone XS?

Wie bereits geschrieben haben die iPhone XR in einigen Teilen die gleichen Komponenten, die man auch von den teureren Modellen her kennt. Bei der Technik muss man beim iPhone XR im Vergleich zu den XS-Modellen einige natürlich Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den XS-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple beim iPhone XR auf LCD* Technik und nicht auf die OLED Technologie, die im iPhone XS und XS max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone XS nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone XS ist aber dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone XR nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Vor allem bei der Leistung und auch beim Design bekommt man damit ein vollwertiges iPhone und die Technik ist einen Topmodell durchaus angemessen. Apple macht aber deutlich, dass es auch noch besser geht. Besonders bei der Kamera werden sich Nutzer aber sicher fragen, warum man für 849 Euro keine Dual Lens Kamera bekommt, die teilweise auch bereits in Modellen zum Einsatz kommt, die deutlich billiger sind.

iOS 12.0.1 – iPhones senden auch weiter iMessage zu fremden Personen

Update: Mittlerweile hat sich gezeigt, dass Apple wohl einen Bug in iMessage nicht gefixt hat. Es gibt weiterhin das Problem, dass Nachrichten an den falschen Empfänger gesendet werden könnten. Bei Forbes schreibt man:

Picking up from where iOS 12 left off, iOS 12.0.1 is still sending iMessages to the wrong people. Often with truly uncomfortable consequences. Moreover, it appears Apple has no plan to fix this.


Apple hat die neuste Version iOS 12.0.1 veröffentlicht und behebt damit einige der Schwierigkeiten, die bei einigen der iPhone Modelle aufgetreten waren. So berichteten Nutzer davon, dass bei den neuen iPhone XS und XS max die Datenübertragung langsamer war als bei den Vorgängermodellen. Es berichteten einige Nutzer von iPhone XS und XS max in unterschiedlichen Foren und auch bei Apple selbst davon, dass die Übertragungsraten sowohl im Mobilfunk-Netz als auch bei der WLAN Nutzung geringer sind als bei den älteren Geräten.Das wäre natürlich keine gute Entwicklung, denn die Apple Fans hätten bei den neuen Modellen auf jeden Fall auch gerne höhere Geschwindigkeiten und nicht umgekehrt. Mit der neuen Version sollen diese Schwierigkeiten nun behoben sein und die Geräte können damit den vollen Speed nutzen. Wie sich das in der Praxis auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen. Dazu bleibt offen, ob auch die LTE Verbindungen verbessert wurden, denn in den Hinweisen zur neuen Version ist nur WLAN erwähnt.

Ein zweiter Bug war ebenfalls sehr ärgerlich für die betroffenen Nutzer. iPhone XS und XS max laden teilweise nur dann, wenn sie angeschlossen sind und der Screen aktiviert ist. Mit ausgeschaltetem Bildschirm erfolgt kein Laden und der Akku wird nicht gefüllt. Das ist natürlich ärgerlich, wenn man die Geräte über Nacht laden will um am nächsten Tag bemerkt, dass es gar keine Aufladung gab, weil dieser Fehler aufgetreten ist. Auch diesen Fehler hat Apple mit der neuen iOS 12.0.1 Version geschlossen.

Anpassungen bei der Kamera gibt es aber wohl nicht. Der Fehler bei der Selfie-Kamera (Beautygate), bei dem wohl zu viele Filter aktiv sind, ist damit wohl weiter aktiv. Die Selfie Kamera (und wohl auch die Hauptkamera) korrigieren die Fotos von Gesichtern in der Normaleinstellung zu stark. Einige Nutzer sprechend daher davon, dass sie auf Selfies sehr unnatürlich aussehen, weil die Korrekturen so stark ausfallen. Es gibt derzeit wohl auch keine Möglichkeit, dies abzuschalten. Die Standardeinstellungen von Apple scheinen einfach so stark einzugreifen und so stark zu filtern, dass ein Teil der Natürlichkeit der Aufnahmen dabei verloren geht. Diese Überzeichnung bei den Selfie ist wohl auch weiterhin vorhanden und muss erst in einer weiteren Version korrigiert werden.

Daneben schließt Apple mit der neuen Version auch noch zwei Sicherheitslücken im Betriebssystem. Im Supportdokument dazu heißt es:

  • Impact: A local attacker may be able to view photos and contacts from the lock screen
  • Description: A lock screen issue allowed access to photos and contacts on a locked device. This issue was addressed by restricting options offered on a locked device.
  • Impact: A local attacker may be able to share items from the lock screen
  • Description: A lock screen issue allowed access to the share function on a locked device. This issue was addressed by restricting options offered on a locked device.

Unabhängig von den behobenen Fehlern lohnt es sich damit auf jeden Fall, die neuste iOS Version so schnell wie möglich zu installieren um die Sicherheitslücken zu schließen. iOS 12.0.1 wird dabei ab sofort verteilt und beinhaltet auch noch einige andere Fehlerbehebungen.Die neue Version kann ab sofort installiert werden.

Meltdown und Spectre Sicherheitslücken – ist mein iPhone oder iPad betroffen?

Update: Mittlerweile kann man auch testen ob das eigene Smartphone von den Sicherheitslücken betroffen ist und auch, ob es dafür ein Update geben wird oder nicht. Der Test dazu ist hier möglich: https://www.ricompro.it/smartphone-security-check-android-iphone-iOS/

Darüber hinaus gibt es auch eine erweiterbare Liste von betroffenen Modellen.


In den Nachrichten macht derzeit eine größere Sicherheitslücke die Runde, die einen Großteil von elektronischen Geräten mit CPUs betrifft und damit auch für die Besitzer von Handys und Smartphones interessant ist. Unter dem Namen Spectre und Meltdown gibt es dazu mittlerweile zwei Verfahren, wie man diese Sicherheitsprobleme ausnutzen kann. Angreifen können so unter Umständen Zugriff auf geschützte Daten wie Passwörter oder Bankingdaten bekommen, die normalerweise hinter Sicherheitssystemen liegen.

Derzeit gibt es noch keine Fälle, in denen diese Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wurde. Das hört sich erstmal positiv an, aber mit der Veröffentlichung dieses Exploits werden sicher auch die Angriffe auf diese Lücke kommen und daher ist es auf jeden Fall wichtig, dieses Sicherheitsproblem zu beseitigen.

Apple selbst hat sich bereits zu diesem Problem geäußert und nach Angaben des Unternehmens sind derzeit ALLE iPhone und iPad Modelle von dieser Sicherheitslücke betroffen. Offiziell heißt es dazu in einem Statement:

Security researchers have recently uncovered security issues known by two names, Meltdown and Spectre. These issues apply to all modern processors and affect nearly all computing devices and operating systems. All Mac systems and iOS devices are affected, but there are no known exploits impacting customers at this time. Since exploiting many of these issues requires a malicious app to be loaded on your Mac or iOS device, we recommend downloading software only from trusted sources such as the App Store. 

Mit iOS 11.2 hat man aber bereits eine Version veröffentlicht, die gegen Meltdown schützen soll. Wer bereits ein Update auf iOS 11.2 durchgeführt hat, ist also vor dieser Lücke geschützt. Dazu soll es in den nächsten Tagen noch weitere Updates geben, mit denen man auch die Spectre-Lücke absichern will, wann genau dieses Patches erscheinen ist aber bisher noch nicht sicher.

Unklar ist auch, was mit Geräten passiert, die kein iOS 11 Update mehr bekommen können. Es sind nach wie vor eine ganze Reihe von iPhones und iPads auf dem Markt, die zu alt sind und daher nicht mehr mit der neusten iOS Version versorgt werden. Es wäre ein Update außer der Reihe für ältere iOS Versionen denkbar, ob Apple hier etwas plant ist aber unbekannt.

Prinzipiell sollte man daher ältere Geräte, die nicht mit iOS 11.2 oder höher versorgt werden könne, vorerst als unsicher betrachten und keine sensiblen Anwendungen (wie beispielsweise Mobile Banking) darauf laufen lassen. Dazu ist für einen Angriff nach aktuellem Stand Malware auf dem Gerät notwendig und diese wird meistens per Apps aufgespielt. Daher rät Apple, Apps nur aus sicheren Quellen zu installieren und auch nur auf bekannte Anbieter zu setzen. Damit ist zumindest das Risiko etwas geringer, das Schadsoftware auf die Geräte kommt, die dann unter Umständen die Sicherheitslücken ausnutzt.

iOS 11 – Mobilfunk-Anbieter warnt vor Update

Die neuste Version von iOS war noch gar nicht offiziell verfügbar, da gab es bereits eine erste Warnung an die Kunden. Der österreichische Mobilfunkanbieter Drei hat an die Nutzer den Hinweis verschickt, dass man mit dem Update auf iOS 11 noch etwas warten soll, denn es könnte ansonsten zu Problemen bei der Erreichbarkeit kommen. Konkret geht es dabei wohl unter bestimmten Umständen zu Abbrüchen der Verbindung kommen, wenn die Geräte zwischen dem GSM- und UMTS Netz (2G und 3G) wechseln. Allerdings sind davon nicht alle Kunden betroffen – wohl aber immerhin genug, um eine Warnung zu verschicken.

Apple soll auch bereits an einem Update arbeiten, um diese Probleme zu beheben. Bisher gibt es aber noch keine neue Version, die diesen Fehler beheben würde. Auf der Webseite von Drei.at selbst findet man allerdings keinen Hinweis dazu. Es scheint so, als hätte man die Kunden wirklich nur per direkten Nachricht gewarnt.

Der Tweet im Original:

Für Deutschland scheinen derzeit diese Probleme nicht bekannt zu sein. Betroffen sind wohl auch in erster Linie die Nutzer eines iPhone 7 oder 7 plus. Daher dürfte man zumindest in Deutschland das Update von iOS 11 ohne größere Probleme durchführen können. wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte aber noch einige Tage abwarten, bis Apple eine neue Version heraus gebracht hat, die auch dieses Problem behebt.

Einige Nutzer berichten auch bereits von Workarounds, falls man ebenfalls von diesem Problem betroffen sein sollte. So schreibt ein Nutzer aus Österreich das ein schneller Reset die Verbindungen wieder hergestellt hätte, andere schreiben, das auch die Aktivierung des Flugmodus die Probleme behoben hätte. Das ist natürlich nur ein vorläufiger Fix – an sich sollten alle Verbindungen auch ohne ständigen Reset funktionieren.