iOS 13 – das sind die neuen Funktionen der kommenden Apple Betriebssystem Version

Apple iOS 13

iOS 13 – das sind die neuen Funktionen der kommenden Apple Betriebssystem Version – wie in jedem Jahr, bringt  Apple auch 2019 wieder eine neue iOS Version für die neuen iPhone Modelle heraus (und auch ältere Modelle bekommen das neue System). Das soll allerdings erst im Herbst geschehen. Bis dahin hat eine Anzahl an „Testpiloten“ die Betavariante des Betriebssystems ausprobiert. Alle Informationen, die man aus diesen Berichten entnommen hat, werden nun im folgenden Beitrag geschildert. 

Apple selbst schreibt zu neuen Version:

„iOS 13 bringt neue Features für die Apps, die man jeden Tag nutzt, mit umfangreichen Updates für Fotos und Karten und Funktionen für den Datenschutz wie Anmelden mit Apple, und das alles bei schnellerer Leistung“, so Craig Federighi, Senior Vice President of Software Engineering bei Apple. „Wir freuen uns darauf, wenn Kunden diesen Herbst erleben können, was für das iPhone kommt, und können es kaum erwarten, dass sie sehen, wie toll alles im Dunkelmodus aussieht.“

iOS 13 Public Beta

Aktuell ist es für alle iPhone Inhaber möglich die besagte Version des neuen Betriebssystems herunterzuladen und die Neuerungen selbst auszuprobieren. Allerdings wird dafür empfohlen einen Backup zu machen um den Verlust der Daten zu vermeiden. Des Weiteren ist es ratsam die Beta Version auf einen anderen, als den benutzten Gerät zu installieren. Dadurch kann man den ungewünschten Defekten und instabilen Funktionen aus dem Weg gehen.

Nützliche Verbesserungen

Vermutlich schon ab Mitte Septembers wird man in der Lage sein, den besagten Update kostenlos herunterzuladen. Doch um welche Änderungen handelt es sich denn genau?

  • Look around: mit der neuen Kartenfunktion erhalten die iPhone Nutzer die Gelegenheit dazu, gesuchte Adressen und Straßen im Detail einzusehen. Hierbei handelt es sich um ein Google-Street-View ähnliches System, welches nun, seit mehreren nicht unerhört gebliebenen Beschwerden, für iOS 13 verbesser wurde.
  • Darkmode: neben den Stromschonenden Effekten des besagten Modus, bleiben auch die Augen der Nutzer von Wirkungen eines hellen Bildschirms, welches man auch unter anderem in der Nacht oder bei hellen Tageszeiten einsetzt, heil. Eine seit längerem erwünschte Verbesserung.
  • Lautstärkeanzeige: wem die Anzeige der Lautstärkeänderung in Vergangenheit als lästig vorkam, kann sich nun erfreuen: diese wird nun geändert und wird dem iPhone Nutzer, ohne dabei zu stören, bescheiden an der linken Seite des Bildschirms zu sehen sein.
  • Anmeldung mit Apple: auch wird die Anmeldung für die unterschiedlichsten Apps mit iOS 13 einfacher vonstattengehen, sodass man nach der Registrierung eine Authentifizierung per Touch oder Face ID und die Anwendung sofort nutzen kann. Zusätzlich verspricht Apple auch keine Daten zu sammeln.
  • Download Manager: eine für viele längst fällige Verbesserung kommt mit dem sogenannten Download Manager. Wer schon einmal Dateien mit Browser am PC heruntergeladen hat, wird sicherlich gemerkt haben, dass eine kleine Anzeige, die sich in der Regel in der oberen rechten Ecke befindet, eine Auskunft über die Files gibt, welche man soeben per Download erhielt. Dasselbe soll nun bei iOS 13 geschehen, sodass man die Download-Liste einfacher verwalten kann.

Für das iPad steht im Übrigen mit iPadOS nun eine eigene Betriebssystem-Version zur Verfügung, die besser direkt auf die Tablets zugeschnitten ist.

Welche Modelle bekommen kein iOS 13 mehr?

Mit der neusten Version des Betriebssystems fallen leider auch wieder einige ältere Modelle heraus, die zukünftig nicht mehr unterstützt werden. Apple hat angekündigt, dass iOS 13 für alle Modelle ab dem iPhone 6s zur Verfügung stehen wird. Damit fallen leider einige Geräte heraus, die bislang noch mit iOS 12 nutzbar waren. Konkret steht iOS 13 damit ü für folgende Modelle nicht mehr zur Verfügung:

  • iPhone 5s
  • iPhone 6 und 6 plus
  • iPod 6

 

iOS 13 – viele neue Funktionen, einige ältere Modelle werden nicht mehr unterstützt

Apple iOS 13

Apple hat gestern auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2019 die neuste Version des Apple iOS Betriebssystem vorgestellt und damit bereits einen Ausblick gegeben, was von iOS 13 zukünftig zu erwarten ist. Die ersten Modellen mit dieser neuen iOS Version werden wohl die neuen iPhone 2019 Modelle sein und im Vergleich zur iOS 12 hat Apple in diesem Jahr eine ganze Reihe von neuen Funktionen und Verbesserungen in das Betriebssystem gepackt.

Diese neuen Funktionen wird iOS 13 bekommen

Apple hat dabei unter anderem auch wieder mehr Performance versprochen und Apps sollen zukünftig auch kompakter werden – der Download dürfte sich damit beschleunigen. Dazu gibt es aber auch eine ganze Reihe von Verbesserungen:

  • Dark-Mode: Der dunkle Modus für die Geräte war schon öfter angekündigt und erwartet worden, mit iOS 13 wird er nun endlich auch umgesetzt. Dazu wird es auch automatische Funktionen geben, mit denen man den Modus steuern kann, in dem man beispielsweise Zeiten hinterlegen, in denen dieser Modus automatisch genutzt wird.
  • Quick-Path: Apple führt für die Tastatur eine neue Funktion ein, die man bereits von vielen anderen externen Apps kennt – statt tippen kann man zukünftig auch wischen, um Wörter einzugeben. Auf diese Weise kann man noch schneller schreiben.
  • intelligentere Foto-Verwaltung: Um einen besseren Überblick über gemachte Aufnahmen zu bekommen, kann das System zukünftig die Fotos selbst ordnen und beispielsweise doppelte Fotos ausblenden. Dann wird nur noch die beste Version angezeigt. Dazu lassen sich die Fotos zukünftig automatisch nach tagen, Monaten und auch Jahren sortieren und anordnen.
  • Sign in with Apple: Apple hat in iOS 13 einen eigenen Anmeldedienst integriert, der sowohl für Apps als auch für die Dienste von Drittanbieter funktioniert und auch den Zugriff auf Webseite ermöglichen kann (sofern die Betreiber dies unterstützen). Diese Anmeldung soll nur sehr wenige Daten über den Nutzer verraten.
  • Mehr Datenschutz: Apple hat den Zugriff auf Standortdaten begrenzt und gibt damit zukünftig Drittanbietern weniger Möglichkeiten, Daten über Nutzer zu sammeln. Nutzer müssen dann erneut gefragt werden, wenn wieder Standortdaten gesammelt werden sollen.

Daneben gibt es auch noch eine ganze Reihe von weiteren Verbesserungen, unter anderem Animoji- & Memoji-Sticker für iMessage oder auch neue Funktionen in der Health App. Auch CarPlay wurde überarbeitet und mit neuen Funktionen versehen. Zukünftig soll auch die Karten-App nochmal überarbeitet werden und dann bessere Karten und 3D Ansichten zur Verfügung stellen. Diese Neuerung wird wohl Ende 2019 online gehen.

Welche Modelle bekommen kein iOS 13 mehr?

Mit der neusten Version des Betriebssystems fallen leider auch wieder einige ältere Modelle heraus, die zukünftig nicht mehr unterstützt werden. Apple hat angekündigt, dass iOS 13 für alle Modelle ab dem iPhone 6s zur Verfügung stehen wird. Damit fallen leider einige Geräte heraus, die bislang noch mit iOS 12 nutzbar waren. Konkret steht iOS 13 damit ü für folgende Modelle nicht mehr zur Verfügung:

  • iPhone 5s
  • iPhone 6 und 6 plus
  • iPod 6

 

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Apple: iOS 12.2 schließt mehrere Sicherheitslücken

Apple stellt ab sofort mit iOS 12.2 eine neue Version für das Betriebssystem für iPhone, iPad und auch neuere iPod Modelle zur Verfügung. Ein Update lohnt sich, denn neben einigen Neuerungen und optischen Verbesserungen wurden auch einige bekannte Sicherheitsprobleme geschlpssen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt, die neue Version zeitnah einzuspielen. Konkret heißt es dort:

In Apple iOS ( < 12.2) bestehen mehrere Schwachstellen. Ein Angreifer kann diese ausnutzen, um die Kontrolle 
über ein Gerät zu übernehmen, es zum Absturz zu bringen, sowie Informationen auszuspähen oder zu 
manipulieren. Zur erfolgreichen Ausnutzung genügt es, eine manipulierte App oder bösartige Webseite 
zu öffnen.

Dazu gibt es eine ganze Reihe von kleineren Verbesserungen. Unter anderem gibt es nun ein Airplay-Multitasking für Videos, so dass man auch ohne Unterbrechnung von Airplay bestimmte Funktionen ausführen kann. In iOS 12.2 wurde auch die Apple-Pay-Cash-Funktion überarbeitet und mit einigen Neuerungen ausgestattet und bei der Nutzungsdauer kann man nun einfacher Limits ein- und ausschalten sowie Pläne für jeden Tag der Woche erstellen.

Das Update selbst ist etwa 800MB groß und wird derzeit von Apple für alle unterstützten Geräte verteilt. Allerdings bekommen nicht alle Modelle sofort die neue Version, sondern die Auslieferung erfolgt in verschiedenen Wellen, so dass es je nach Gerät noch etwas dauern kann, bis die neuste Version angezeigt wird. Es kann aber auf jeden Fall nicht schaden, zu prüfen, ob bereits eine Aktualisierung angezeigt wird und man sollte im Vorfeld auch prüfen, ob noch genug Speicherplatz auf den Geräten zur Verfügung steht, um das neue Update vollständig laden zu können.

 

 

iPhone – Umweltbundesamt kann sich die „ungesunde Luft“ Anzeige nicht erklären

Mit iOS 12 hat auf den iPhone Modelle in der Wetter-App auch eine neue Anzeige Platz gefunden. Zwischen der Überschrift (in der Regel dem Stadtnamen) und der Temperatur taucht ab und an ein Warnhinweis auf, der vor ungesunder Luftqualität warnt. Man findet die Hinweise sowohl in den neuen iPhone Modellen als auch in älteren Geräten. Das ist natürlich für die Nutzer ein deutlicher Hinweis auf ein Problem vor Ort. Allerdings weiß derzeit niemand, auf welche Bewertungen diese Warnung zurück geht und wie plausibel diese Warnung daher ist.

Konkret zeigt die Wetterapp einen Sicherheitshinweis an, von dem niemand weiß, wie er generiert wurde. Apple selbst gibt keine Infos dazu. Das verunsichert die Nutzer natürlich sehr. Kann man trotz dieser Warnung bedenkenlos joggen gehen? Die Warnung taucht dabei vor allem bei den deutschen Großstädten auf und besonders München scheint sehr beliebt zu sein.

Mittlerweile hat die Presse versucht, bei Apple nähere Details zu dieser Warnung zu bekommen, aber keine Hinweise dazu erhalten. Auch das Umweltbundesamt kann bisher nicht weiter helfen. Apple hat auch der Behörde keine Auskunft gegeben und so bleibt offen, wie sinnvoll diese Warnung ist.

Bei der sueddeutsche schreibt man im Original dazu:

Ein Anruf bei Ute Dauert, Leiterin des Fachbereichs „Beurteilung der Luftqualität“ beim Umweltbundesamt. Sie sagt, man habe bereits auf vielen Wegen versucht, von Apple Auskunft über die Daten zu bekommen. „Keine Antwort.“ Gleichzeitig erhalte man Anrufe von besorgten Bürgern, die sich – wegen der App – Sorgen um ihre Gesundheit machen. „Wir finden es unglaublich misslich, dass Apple seine Quellen einfach nicht preisgibt. Schließlich kann auch Angst Menschen krank machen.“ Jetzt müsse man mal schauen, „wie man das höher eskalieren lassen kann“.

Wahrscheinlich ist es derzeit besser in den betroffenen Städten diese Warnung auszublenden oder – falls der Hinweis doch zu sehr stört – auf eine andere Wetter App zurück zu greifen. Dazu gibt es im App Store ja doch eine ganze Reihe von Alternativen.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone XR zum iPhone XS?

Wie bereits geschrieben haben die iPhone XR in einigen Teilen die gleichen Komponenten, die man auch von den teureren Modellen her kennt. Bei der Technik muss man beim iPhone XR im Vergleich zu den XS-Modellen einige natürlich Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den XS-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple beim iPhone XR auf LCD* Technik und nicht auf die OLED Technologie, die im iPhone XS und XS max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone XS nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone XS ist aber dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone XR nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Vor allem bei der Leistung und auch beim Design bekommt man damit ein vollwertiges iPhone und die Technik ist einen Topmodell durchaus angemessen. Apple macht aber deutlich, dass es auch noch besser geht. Besonders bei der Kamera werden sich Nutzer aber sicher fragen, warum man für 849 Euro keine Dual Lens Kamera bekommt, die teilweise auch bereits in Modellen zum Einsatz kommt, die deutlich billiger sind.

iOS 12.0.1 – iPhones senden auch weiter iMessage zu fremden Personen

Update: Mittlerweile hat sich gezeigt, dass Apple wohl einen Bug in iMessage nicht gefixt hat. Es gibt weiterhin das Problem, dass Nachrichten an den falschen Empfänger gesendet werden könnten. Bei Forbes schreibt man:

Picking up from where iOS 12 left off, iOS 12.0.1 is still sending iMessages to the wrong people. Often with truly uncomfortable consequences. Moreover, it appears Apple has no plan to fix this.


Apple hat die neuste Version iOS 12.0.1 veröffentlicht und behebt damit einige der Schwierigkeiten, die bei einigen der iPhone Modelle aufgetreten waren. So berichteten Nutzer davon, dass bei den neuen iPhone XS und XS max die Datenübertragung langsamer war als bei den Vorgängermodellen. Es berichteten einige Nutzer von iPhone XS und XS max in unterschiedlichen Foren und auch bei Apple selbst davon, dass die Übertragungsraten sowohl im Mobilfunk-Netz als auch bei der WLAN Nutzung geringer sind als bei den älteren Geräten.Das wäre natürlich keine gute Entwicklung, denn die Apple Fans hätten bei den neuen Modellen auf jeden Fall auch gerne höhere Geschwindigkeiten und nicht umgekehrt. Mit der neuen Version sollen diese Schwierigkeiten nun behoben sein und die Geräte können damit den vollen Speed nutzen. Wie sich das in der Praxis auswirken wird, muss sich aber erst noch zeigen. Dazu bleibt offen, ob auch die LTE Verbindungen verbessert wurden, denn in den Hinweisen zur neuen Version ist nur WLAN erwähnt.

Ein zweiter Bug war ebenfalls sehr ärgerlich für die betroffenen Nutzer. iPhone XS und XS max laden teilweise nur dann, wenn sie angeschlossen sind und der Screen aktiviert ist. Mit ausgeschaltetem Bildschirm erfolgt kein Laden und der Akku wird nicht gefüllt. Das ist natürlich ärgerlich, wenn man die Geräte über Nacht laden will um am nächsten Tag bemerkt, dass es gar keine Aufladung gab, weil dieser Fehler aufgetreten ist. Auch diesen Fehler hat Apple mit der neuen iOS 12.0.1 Version geschlossen.

Anpassungen bei der Kamera gibt es aber wohl nicht. Der Fehler bei der Selfie-Kamera (Beautygate), bei dem wohl zu viele Filter aktiv sind, ist damit wohl weiter aktiv. Die Selfie Kamera (und wohl auch die Hauptkamera) korrigieren die Fotos von Gesichtern in der Normaleinstellung zu stark. Einige Nutzer sprechend daher davon, dass sie auf Selfies sehr unnatürlich aussehen, weil die Korrekturen so stark ausfallen. Es gibt derzeit wohl auch keine Möglichkeit, dies abzuschalten. Die Standardeinstellungen von Apple scheinen einfach so stark einzugreifen und so stark zu filtern, dass ein Teil der Natürlichkeit der Aufnahmen dabei verloren geht. Diese Überzeichnung bei den Selfie ist wohl auch weiterhin vorhanden und muss erst in einer weiteren Version korrigiert werden.

Daneben schließt Apple mit der neuen Version auch noch zwei Sicherheitslücken im Betriebssystem. Im Supportdokument dazu heißt es:

  • Impact: A local attacker may be able to view photos and contacts from the lock screen
  • Description: A lock screen issue allowed access to photos and contacts on a locked device. This issue was addressed by restricting options offered on a locked device.
  • Impact: A local attacker may be able to share items from the lock screen
  • Description: A lock screen issue allowed access to the share function on a locked device. This issue was addressed by restricting options offered on a locked device.

Unabhängig von den behobenen Fehlern lohnt es sich damit auf jeden Fall, die neuste iOS Version so schnell wie möglich zu installieren um die Sicherheitslücken zu schließen. iOS 12.0.1 wird dabei ab sofort verteilt und beinhaltet auch noch einige andere Fehlerbehebungen.Die neue Version kann ab sofort installiert werden.

Meltdown und Spectre Sicherheitslücken – ist mein iPhone oder iPad betroffen?

Update: Mittlerweile kann man auch testen ob das eigene Smartphone von den Sicherheitslücken betroffen ist und auch, ob es dafür ein Update geben wird oder nicht. Der Test dazu ist hier möglich: https://www.ricompro.it/smartphone-security-check-android-iphone-iOS/

Darüber hinaus gibt es auch eine erweiterbare Liste von betroffenen Modellen.


In den Nachrichten macht derzeit eine größere Sicherheitslücke die Runde, die einen Großteil von elektronischen Geräten mit CPUs betrifft und damit auch für die Besitzer von Handys und Smartphones interessant ist. Unter dem Namen Spectre und Meltdown gibt es dazu mittlerweile zwei Verfahren, wie man diese Sicherheitsprobleme ausnutzen kann. Angreifen können so unter Umständen Zugriff auf geschützte Daten wie Passwörter oder Bankingdaten bekommen, die normalerweise hinter Sicherheitssystemen liegen.

Derzeit gibt es noch keine Fälle, in denen diese Sicherheitslücke aktiv ausgenutzt wurde. Das hört sich erstmal positiv an, aber mit der Veröffentlichung dieses Exploits werden sicher auch die Angriffe auf diese Lücke kommen und daher ist es auf jeden Fall wichtig, dieses Sicherheitsproblem zu beseitigen.

Apple selbst hat sich bereits zu diesem Problem geäußert und nach Angaben des Unternehmens sind derzeit ALLE iPhone und iPad Modelle von dieser Sicherheitslücke betroffen. Offiziell heißt es dazu in einem Statement:

Security researchers have recently uncovered security issues known by two names, Meltdown and Spectre. These issues apply to all modern processors and affect nearly all computing devices and operating systems. All Mac systems and iOS devices are affected, but there are no known exploits impacting customers at this time. Since exploiting many of these issues requires a malicious app to be loaded on your Mac or iOS device, we recommend downloading software only from trusted sources such as the App Store. 

Mit iOS 11.2 hat man aber bereits eine Version veröffentlicht, die gegen Meltdown schützen soll. Wer bereits ein Update auf iOS 11.2 durchgeführt hat, ist also vor dieser Lücke geschützt. Dazu soll es in den nächsten Tagen noch weitere Updates geben, mit denen man auch die Spectre-Lücke absichern will, wann genau dieses Patches erscheinen ist aber bisher noch nicht sicher.

Unklar ist auch, was mit Geräten passiert, die kein iOS 11 Update mehr bekommen können. Es sind nach wie vor eine ganze Reihe von iPhones und iPads auf dem Markt, die zu alt sind und daher nicht mehr mit der neusten iOS Version versorgt werden. Es wäre ein Update außer der Reihe für ältere iOS Versionen denkbar, ob Apple hier etwas plant ist aber unbekannt.

Prinzipiell sollte man daher ältere Geräte, die nicht mit iOS 11.2 oder höher versorgt werden könne, vorerst als unsicher betrachten und keine sensiblen Anwendungen (wie beispielsweise Mobile Banking) darauf laufen lassen. Dazu ist für einen Angriff nach aktuellem Stand Malware auf dem Gerät notwendig und diese wird meistens per Apps aufgespielt. Daher rät Apple, Apps nur aus sicheren Quellen zu installieren und auch nur auf bekannte Anbieter zu setzen. Damit ist zumindest das Risiko etwas geringer, das Schadsoftware auf die Geräte kommt, die dann unter Umständen die Sicherheitslücken ausnutzt.

iOS 11 – Mobilfunk-Anbieter warnt vor Update

Die neuste Version von iOS war noch gar nicht offiziell verfügbar, da gab es bereits eine erste Warnung an die Kunden. Der österreichische Mobilfunkanbieter Drei hat an die Nutzer den Hinweis verschickt, dass man mit dem Update auf iOS 11 noch etwas warten soll, denn es könnte ansonsten zu Problemen bei der Erreichbarkeit kommen. Konkret geht es dabei wohl unter bestimmten Umständen zu Abbrüchen der Verbindung kommen, wenn die Geräte zwischen dem GSM- und UMTS Netz (2G und 3G) wechseln. Allerdings sind davon nicht alle Kunden betroffen – wohl aber immerhin genug, um eine Warnung zu verschicken.

Apple soll auch bereits an einem Update arbeiten, um diese Probleme zu beheben. Bisher gibt es aber noch keine neue Version, die diesen Fehler beheben würde. Auf der Webseite von Drei.at selbst findet man allerdings keinen Hinweis dazu. Es scheint so, als hätte man die Kunden wirklich nur per direkten Nachricht gewarnt.

Der Tweet im Original:

Für Deutschland scheinen derzeit diese Probleme nicht bekannt zu sein. Betroffen sind wohl auch in erster Linie die Nutzer eines iPhone 7 oder 7 plus. Daher dürfte man zumindest in Deutschland das Update von iOS 11 ohne größere Probleme durchführen können. wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte aber noch einige Tage abwarten, bis Apple eine neue Version heraus gebracht hat, die auch dieses Problem behebt.

Einige Nutzer berichten auch bereits von Workarounds, falls man ebenfalls von diesem Problem betroffen sein sollte. So schreibt ein Nutzer aus Österreich das ein schneller Reset die Verbindungen wieder hergestellt hätte, andere schreiben, das auch die Aktivierung des Flugmodus die Probleme behoben hätte. Das ist natürlich nur ein vorläufiger Fix – an sich sollten alle Verbindungen auch ohne ständigen Reset funktionieren.

 

iPhone 8 und iPhone X – iOS 11 bringt mehr Sicherheit gegen das Auslesen der Geräte

Es hat sich in vielen Bereichen bereits eingebürgert, dass Polizisten und Beamte einen Blick auf das Handy werfen wollen um beispielsweise Social Accounts zu prüfen. Dabei muss das Gerät vom Besitzer entsperrt werden und damit haben die Beamten dann weitreichenden Zugriff auf die Smartphones und alle enthaltenen Daten. Unter iOS (und damit sowohl für iPhone X als auch für das iPhone 8 und alle weiteren unterstützen Geräte) hat Apple an dieser Stelle nun eine kleine Änderung vorgenommen, die vorhandene Daten vor allem großflächigen Auslesen schützen sollen. Der Zugriff auf die Geräte war auch bisher schon nur dann möglich, wenn man dem auslesenden Computer die entsprechende Rechte eingeräumt hatte. Allerdings konnte man bisher diese Rechte einfach geben, wenn die iPhone entsperrt waren. Das hat sich unter iOS geändert, nun muss man für die Freigabe eines Rechners nochmal das Passwort eingeben.

Bei arstechnica schreibt man dazu im Original:

Prior to this latest version of the firmware, in order for an iOS device to be „trusted“ by a computer that it was physically connected to, that device had to be unlocked first via Touch ID or passcode. Next, the device would prompt the user: „Trust This Computer?“ Only then could the entire device’s data could be extracted and imaged. Under iOS 11, this sequence has changed to also specifically require the passcode on the device after the „Trust This Computer?“ prompt.

Damit haben die Besitzer der Geräte nun eine deutlich bessere Kontrolle über ihre Daten, denn auch mit einem entsperrten Gerät können Beamte nicht einfach so die Daten überspielen. Man müsste also nochmal beim Besitzer nachfragen und diese Freigabe zusätzliche erbitten, um dies tun zu können und wahrscheinlich werden die meisten Nutzer ablehnen, die Daten komplett an eine staatliche Stelle zu überspielen. Dieses Feature würde nicht nur das iPhone X betreffen, sondern auch andere Geräte mit iOS 11, beispielsweise also auch die neueren iPad, sobald iOS 11 aufgespielt wurde.

Weitere Neuerungen beim iPhone X

 

  • Face ID statt Touch ID – Mit dem neuen Design ist auch kein Platz mehr für Buttons auf der Vorderseite und damit fällt auch der Fingerabdruck Sensor weg. Apple setzt stattdessen auf die Gesichtserkennung zum Entsperren der Geräte und nutzt dafür die neue Frontkamera. Face ID projiziert mehr als 30.000 unsichtbare IR-Punkte und nutzt diese zur Erkennung. Das soll auch im Dunkeln funktionieren und auch, wenn man größere Änderungen am Aussehen vornimmt.
  • Dual Lens Kamera – Apple setzt beim iPhone X (wie bereits beim iPhone 7* plus) auf 2 Objektive. Das iPhone X verfügt außerdem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12 Megapixel Dual-Kamerasystem mit dualer optischer Bildstabilisierung. Die ƒ/1,8 Blende an der Kamera mit Weitwinkelobjektiv verbindet sich mit einer verbesserten ƒ/2,4 Blende an der Kamera mit Teleobjektiv für bessere Fotos und Videos.
  • OLED-Bildschirm – Die LCD Technik wird nur noch im iPhone 8 eingesetzt, beim iPhone X nutzt Apple OLED Technik. Damit will man vor allem die Farbtiefe und den Kontrast verbessern. Das HDR-Display* unterstützt Dolby Vision und HDR10, was im Zusammenspiel Foto- und Videoinhalte noch beeindruckender aussehen lässt. Das Hinzufügen von True Tone passt den Weißabgleich des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an und sorgt so für ein natürlicheres, papierähnliches Betrachtungserlebnis.
  • Drahtloses Laden – Wie bereits vermutet setzt Apple beim iPhone X auf drahtloses Laden und unterstützt dazu den QI-Standard. Damit funktionieren viele Ladesysteme mit Qi-Zertifizierung auch mit dem iPhone X. Man muss also nicht zwingend auf originales Apple Zubehör zurück greifen. Dazu soll es mit AirPower aber auch eine eigene Ladestation von Apple geben. Diese soll ab 2018 erhältlich sein und einen großzügigen aktiven Ladebereich bieten, mit dem Anwender von iPhone 8, iPhone 8 Plus oder iPhone X gleichzeitig bis zu drei Geräte aufladen können.
  • Neuer A11 Bionic Prozessor – Natürlich hat Apple auch wieder bei der Leistung nachgelegt und die neuste Generation der A-Prozessoren hat 6 Kerne und soll nochmal 25 Prozent schneller sein als die A10 Chips im iPhone 7*. Ein neuer Performance Controller der zweiten Generation kann alle sechs Kerne gleichzeitig einspannen und liefert bis zu 70 Prozent mehr Leistung, sodass Kunden mehr Power zur Verfügung steht, während sie gleichzeitig zwei Stunden mehr Batterielaufzeit als bei iPhone 7* erhalten. A11 Bionic integriert außerdem einen von Apple entwickelten Grafikprozessor mit einem 3-Kerne-Design, der bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als die Vorgänger-Generation liefert.

 

N26 vergibt jetzt auch Kredite per App

Das Online-Konto von N26 war in der letzten Zeit eher durch Probleme bei der Sicherheit aufgefallen. Diese sind mittlerweile allerdings behoben und das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, das Konto mit neuen Features aufzurüsten.

Als eine erste neuen Funktion bietet das N26 Konto nun die Möglichkeit, direkt mit dem Handy und über die Banking App von N26 Kredite aufzunehmen. Im Fokus stehen dabei in erster Linie Verbraucherkredite mit einem Volumen zwischen 1.000 und 5.000 Euro und eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Die Verzinsung der Kredite beginnt bei 2.99 Prozent pro Jahr. N26 schreibt dazu;

“Kreditvergaben sind traditionell Formular-intensive Anträge, die manchmal mit mehreren persönlichen Treffen verbunden sind. Wir haben diesen Prozess fundamental vereinfacht.” sagt Valentin Stalf, Gründer und CEO von N26.

Der Prozess ist transparent und schnell: Wunschbetrag angeben und Fragenkatalog zur finanziellen Situation in der App ausfüllen. Anhand des Nutzerprofils, der individuellen Finanzhistorie, der Auskunft von externen Kreditbüros und des Fragenkatalogs wird eine umfassende komplett digitale Bonitätsprüfung durchgeführt. Anschließend wird das Beste aus allen verfügbaren Angeboten, passend zur finanziellen Situation des Kunden, angezeigt.

Die Bewertung der Bonität der Kunden erfolgt dabei weitgehend automatisch und erfolgt im Hintergrund. So können Kunden bereits nach wenigen Minuten sehen, ob der Kredit genehmigt wurde oder eher nicht. Über die elektronische Signatur (per Videochat) kann der Kreditvertrag auch direkt über die App abgeschlossen werden und steht dann auf dem Konto des Kunden zur Verfügung. Die Raten für den Kredit werden ebenfalls direkt über das Konto von N26 eingezogen. Man sollte also nach der Auszahlung des Kredites auf jeden Fall dafür sorgen, dass immer genug Deckung auf dem Konto ist.

Kostenloses mobiles Konto

Das normale N26 Konto ist derzeit kostenlos und bietet über die N26 App Zugriff auf alle Funktionen des Kontos direkt per Handy. Allerdings sind nur 3 Abhebungen von Bargeld pro Monat inklusive. Das Unternehmen schreibt dazu:

Bargeldabhebungen sind in Deutschland außergewöhnlich teuer. Im Rahmen der Fair-Use Policy kannst du kostenlos Bargeld abheben. Für Abhebungen über dem Fair Use Limit berechnen wir eine faire Gebühr. Tipp: Abhebungen bei über 7.000 CASH26 Einzelhandelspartnern sind unbegrenzt und immer kostenlos.

Dazu bietet das Konto derzeit in erster Linie Girokonto-Funktionen. Man kann damit also sehr gut Geld transferieren, die Anlage von Geld beispielsweise in Aktien oder anderen Wertpapieren ist damit aber bisher nicht möglich. Dafür muss man auf weitere Dienste wie https://www.onlinebroker.net oder ähnliche Services zugreifen. Da mittlerweile aber auch komplexe Dienste wie die Kreditvergabe über die App abgewickelt werden, könnte es durchaus sein, dass früher oder später auch Geldanlagen möglich sind.

Neben der Auszahlung ist auch die Einzahlung von Bargeld begrenzt. Man kann monatlich nur maximal 100 Euro bar auf das N26 Konto einzahlen. Bei größeren Summen berechnet das Unternehmen eine Gebühr für die Einzahlung. In den FAQ heißt es zur Begründung:

Bargeld muss sortiert, gesichert und transportiert werden und ist damit teuer. Für diesen Service tragen wir die Kosten der CASH26 Einzelhandelspartner. Trotzdem kannst du jeden Monat 100€ kostenlos einzahlen.

Die App von N26 kann hier kostenfrei heruntergeladen werden:

‎N26 – Die mobile Bank
‎N26 – Die mobile Bank
Entwickler: N26 GmbH
Preis: Kostenlos
N26 – Die mobile Bank
N26 – Die mobile Bank
Entwickler: N26
Preis: Kostenlos

 

iOS 10 Bug – iPhones schalten sich zu schnell ab

Bei Apple scheint man derzeit unter iOS 10 wieder mit einem Bug zu kämpfen zu haben, der die Laufzeit der Geräte verkürzt, weil sie sich bereits abschalten, obwohl Akku-Leistung verfügbar wäre. Das scheint auch kein Einzelfall zu sein, denn der Forums-Thread im Apple-Supportbereich ist mittlerweile 26 Seiten lang. Ein Nutzer schreibt dort beispielsweise:

1 – It jumps from 30% charge to 1% in a few seconds then shuts down.

Now here is the stranger part. As soon as it reboots after connecting to a charger it show 30% charge. When I unplug it right away it still shows 30% and runs like nothing happened for a good few hours.So it goes from zero charge to 30% in the time it takes to reboot? Strange.

2 – Shutting the phone down at night with a good 80% charge, it won’t reboot in the morning due to no battery charge. I plug it in and its back to 30% in a few seconds.

Und ein andere Nutzer schreibt:

Same here. Whenever my iPhone 6 is at 10%, it shuts down automatically. But the moment I start charging it, it shows 10%. Apple needs to fix the in 10.2 release. Another BUG I found, occasional notification sound with any notification. I have checked every app settings under Notifications and checked whether the sound is on and banner is off. But all my apps banner is on and sound is on. Still I get it on iPad mini 2 and iPhone 6. At least once in a day.

Der Fehler scheint sowohl unter iOS 10.1 als auch unter 10.1.1 aufzutreten und es betrifft nicht nur die neuen iPhone 7 Modelle sondern auch etwas ältere Geräte, die ein Update auf die entsprechende Version des Betriebssystem bekommen haben. Die Geräte liefen in der Regel ohne Probleme, der Fehler mit der zu frühen Abschaltung trat in den meisten Fällen erst mit dem Update auf die neuste Version von iOS 10 auf.

Apple hatte bereits mit anderen Modellen ähnliche Probleme. Allerdings schrieb das Unternehmen dabei nur von einer kleinen Anzahl von Modellen, die betroffen wären. Dafür bot man ein kostenloses Austauschprogramm an. Tatsächlich prüfte man vorher, ob die Modelle im Zeitraum vom September bis Oktober 2015 gebaut wurden – nur dann gab es den kostenfreien Austausch. Aple schreib dazu:

Apple has determined that a very small number of iPhone 6s devices may unexpectedly shut down. This is not a safety issue and only affects devices within a limited serial number range that were manufactured between September and October 2015. If you have experienced this issue, please visit an Apple Retail Store or an Apple Authorized Service Provider and have your device’s serial number checked to confirm eligibility for a battery replacement, free of charge.

Die aktuellen Probleme scheinen aber deutlich mehr Geräte zu betreffen und auch Modelle, die zu ganz anderen Zeiten gebaut wurden. Der gemeinsame Faktor für alle Nutzer, die solche Fehler gemeldet haben, war in der Regel ein Update auf eine neuere Version von iOS 10. Es scheint also eher ein Fehler in der Software vorzuliegen, der die zu schnelle Abschaltung verursacht.

Apple selbst hat sich bisher zu diesem Problem noch nicht geäußert.