iPhone 8 und iPhone X – iOS 11 bringt mehr Sicherheit gegen das Auslesen der Geräte

Es hat sich in vielen Bereichen bereits eingebürgert, dass Polizisten und Beamte einen Blick auf das Handy werfen wollen um beispielsweise Social Accounts zu prüfen. Dabei muss das Gerät vom Besitzer entsperrt werden und damit haben die Beamten dann weitreichenden Zugriff auf die Smartphones und alle enthaltenen Daten. Unter iOS (und damit sowohl für iPhone X als auch für das iPhone 8 und alle weiteren unterstützen Geräte) hat Apple an dieser Stelle nun eine kleine Änderung vorgenommen, die vorhandene Daten vor allem großflächigen Auslesen schützen sollen. Der Zugriff auf die Geräte war auch bisher schon nur dann möglich, wenn man dem auslesenden Computer die entsprechende Rechte eingeräumt hatte. Allerdings konnte man bisher diese Rechte einfach geben, wenn die iPhone entsperrt waren. Das hat sich unter iOS geändert, nun muss man für die Freigabe eines Rechners nochmal das Passwort eingeben.

Bei arstechnica schreibt man dazu im Original:

Prior to this latest version of the firmware, in order for an iOS device to be „trusted“ by a computer that it was physically connected to, that device had to be unlocked first via Touch ID or passcode. Next, the device would prompt the user: „Trust This Computer?“ Only then could the entire device’s data could be extracted and imaged. Under iOS 11, this sequence has changed to also specifically require the passcode on the device after the „Trust This Computer?“ prompt.

Damit haben die Besitzer der Geräte nun eine deutlich bessere Kontrolle über ihre Daten, denn auch mit einem entsperrten Gerät können Beamte nicht einfach so die Daten überspielen. Man müsste also nochmal beim Besitzer nachfragen und diese Freigabe zusätzliche erbitten, um dies tun zu können und wahrscheinlich werden die meisten Nutzer ablehnen, die Daten komplett an eine staatliche Stelle zu überspielen. Dieses Feature würde nicht nur das iPhone X betreffen, sondern auch andere Geräte mit iOS 11, beispielsweise also auch die neueren iPad, sobald iOS 11 aufgespielt wurde.

Weitere Neuerungen beim iPhone X

 

  • Face ID statt Touch ID – Mit dem neuen Design ist auch kein Platz mehr für Buttons auf der Vorderseite und damit fällt auch der Fingerabdruck Sensor weg. Apple setzt stattdessen auf die Gesichtserkennung zum Entsperren der Geräte und nutzt dafür die neue Frontkamera. Face ID projiziert mehr als 30.000 unsichtbare IR-Punkte und nutzt diese zur Erkennung. Das soll auch im Dunkeln funktionieren und auch, wenn man größere Änderungen am Aussehen vornimmt.
  • Dual Lens Kamera – Apple setzt beim iPhone X (wie bereits beim iPhone 7* plus) auf 2 Objektive. Das iPhone X verfügt außerdem über ein neu entwickeltes rückseitiges 12 Megapixel Dual-Kamerasystem mit dualer optischer Bildstabilisierung. Die ƒ/1,8 Blende an der Kamera mit Weitwinkelobjektiv verbindet sich mit einer verbesserten ƒ/2,4 Blende an der Kamera mit Teleobjektiv für bessere Fotos und Videos.
  • OLED-Bildschirm – Die LCD Technik wird nur noch im iPhone 8 eingesetzt, beim iPhone X nutzt Apple OLED Technik. Damit will man vor allem die Farbtiefe und den Kontrast verbessern. Das HDR-Display* unterstützt Dolby Vision und HDR10, was im Zusammenspiel Foto- und Videoinhalte noch beeindruckender aussehen lässt. Das Hinzufügen von True Tone passt den Weißabgleich des Displays dynamisch an das Umgebungslicht an und sorgt so für ein natürlicheres, papierähnliches Betrachtungserlebnis.
  • Drahtloses Laden – Wie bereits vermutet setzt Apple beim iPhone X auf drahtloses Laden und unterstützt dazu den QI-Standard. Damit funktionieren viele Ladesysteme mit Qi-Zertifizierung auch mit dem iPhone X. Man muss also nicht zwingend auf originales Apple Zubehör zurück greifen. Dazu soll es mit AirPower aber auch eine eigene Ladestation von Apple geben. Diese soll ab 2018 erhältlich sein und einen großzügigen aktiven Ladebereich bieten, mit dem Anwender von iPhone 8, iPhone 8 Plus oder iPhone X gleichzeitig bis zu drei Geräte aufladen können.
  • Neuer A11 Bionic Prozessor – Natürlich hat Apple auch wieder bei der Leistung nachgelegt und die neuste Generation der A-Prozessoren hat 6 Kerne und soll nochmal 25 Prozent schneller sein als die A10 Chips im iPhone 7*. Ein neuer Performance Controller der zweiten Generation kann alle sechs Kerne gleichzeitig einspannen und liefert bis zu 70 Prozent mehr Leistung, sodass Kunden mehr Power zur Verfügung steht, während sie gleichzeitig zwei Stunden mehr Batterielaufzeit als bei iPhone 7* erhalten. A11 Bionic integriert außerdem einen von Apple entwickelten Grafikprozessor mit einem 3-Kerne-Design, der bis zu 30 Prozent schnellere Grafikleistung als die Vorgänger-Generation liefert.

 

N26 vergibt jetzt auch Kredite per App

Das Online-Konto von N26 war in der letzten Zeit eher durch Probleme bei der Sicherheit aufgefallen. Diese sind mittlerweile allerdings behoben und das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, das Konto mit neuen Features aufzurüsten.

Als eine erste neuen Funktion bietet das N26 Konto nun die Möglichkeit, direkt mit dem Handy und über die Banking App von N26 Kredite aufzunehmen. Im Fokus stehen dabei in erster Linie Verbraucherkredite mit einem Volumen zwischen 1.000 und 5.000 Euro und eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Die Verzinsung der Kredite beginnt bei 2.99 Prozent pro Jahr. N26 schreibt dazu;

“Kreditvergaben sind traditionell Formular-intensive Anträge, die manchmal mit mehreren persönlichen Treffen verbunden sind. Wir haben diesen Prozess fundamental vereinfacht.” sagt Valentin Stalf, Gründer und CEO von N26.

Der Prozess ist transparent und schnell: Wunschbetrag angeben und Fragenkatalog zur finanziellen Situation in der App ausfüllen. Anhand des Nutzerprofils, der individuellen Finanzhistorie, der Auskunft von externen Kreditbüros und des Fragenkatalogs wird eine umfassende komplett digitale Bonitätsprüfung durchgeführt. Anschließend wird das Beste aus allen verfügbaren Angeboten, passend zur finanziellen Situation des Kunden, angezeigt.

Die Bewertung der Bonität der Kunden erfolgt dabei weitgehend automatisch und erfolgt im Hintergrund. So können Kunden bereits nach wenigen Minuten sehen, ob der Kredit genehmigt wurde oder eher nicht. Über die elektronische Signatur (per Videochat) kann der Kreditvertrag auch direkt über die App abgeschlossen werden und steht dann auf dem Konto des Kunden zur Verfügung. Die Raten für den Kredit werden ebenfalls direkt über das Konto von N26 eingezogen. Man sollte also nach der Auszahlung des Kredites auf jeden Fall dafür sorgen, dass immer genug Deckung auf dem Konto ist.

Kostenloses mobiles Konto

Das normale N26 Konto ist derzeit kostenlos und bietet über die N26 App Zugriff auf alle Funktionen des Kontos direkt per Handy. Allerdings sind nur 3 Abhebungen von Bargeld pro Monat inklusive. Das Unternehmen schreibt dazu:

Bargeldabhebungen sind in Deutschland außergewöhnlich teuer. Im Rahmen der Fair-Use Policy kannst du kostenlos Bargeld abheben. Für Abhebungen über dem Fair Use Limit berechnen wir eine faire Gebühr. Tipp: Abhebungen bei über 7.000 CASH26 Einzelhandelspartnern sind unbegrenzt und immer kostenlos.

Dazu bietet das Konto derzeit in erster Linie Girokonto-Funktionen. Man kann damit also sehr gut Geld transferieren, die Anlage von Geld beispielsweise in Aktien oder anderen Wertpapieren ist damit aber bisher nicht möglich. Dafür muss man auf weitere Dienste wie https://www.onlinebroker.net oder ähnliche Services zugreifen. Da mittlerweile aber auch komplexe Dienste wie die Kreditvergabe über die App abgewickelt werden, könnte es durchaus sein, dass früher oder später auch Geldanlagen möglich sind.

Neben der Auszahlung ist auch die Einzahlung von Bargeld begrenzt. Man kann monatlich nur maximal 100 Euro bar auf das N26 Konto einzahlen. Bei größeren Summen berechnet das Unternehmen eine Gebühr für die Einzahlung. In den FAQ heißt es zur Begründung:

Bargeld muss sortiert, gesichert und transportiert werden und ist damit teuer. Für diesen Service tragen wir die Kosten der CASH26 Einzelhandelspartner. Trotzdem kannst du jeden Monat 100€ kostenlos einzahlen.

Die App von N26 kann hier kostenfrei heruntergeladen werden:

‎N26 – Die mobile Bank
‎N26 – Die mobile Bank
Entwickler: N26 GmbH
Preis: Kostenlos
N26 – Die mobile Bank
N26 – Die mobile Bank
Entwickler: N26
Preis: Kostenlos

 

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iOS 10 Bug – iPhones schalten sich zu schnell ab

Bei Apple scheint man derzeit unter iOS 10 wieder mit einem Bug zu kämpfen zu haben, der die Laufzeit der Geräte verkürzt, weil sie sich bereits abschalten, obwohl Akku-Leistung verfügbar wäre. Das scheint auch kein Einzelfall zu sein, denn der Forums-Thread im Apple-Supportbereich ist mittlerweile 26 Seiten lang. Ein Nutzer schreibt dort beispielsweise:

1 – It jumps from 30% charge to 1% in a few seconds then shuts down.

Now here is the stranger part. As soon as it reboots after connecting to a charger it show 30% charge. When I unplug it right away it still shows 30% and runs like nothing happened for a good few hours.So it goes from zero charge to 30% in the time it takes to reboot? Strange.

2 – Shutting the phone down at night with a good 80% charge, it won’t reboot in the morning due to no battery charge. I plug it in and its back to 30% in a few seconds.

Und ein andere Nutzer schreibt:

Same here. Whenever my iPhone 6 is at 10%, it shuts down automatically. But the moment I start charging it, it shows 10%. Apple needs to fix the in 10.2 release. Another BUG I found, occasional notification sound with any notification. I have checked every app settings under Notifications and checked whether the sound is on and banner is off. But all my apps banner is on and sound is on. Still I get it on iPad mini 2 and iPhone 6. At least once in a day.

Der Fehler scheint sowohl unter iOS 10.1 als auch unter 10.1.1 aufzutreten und es betrifft nicht nur die neuen iPhone 7 Modelle sondern auch etwas ältere Geräte, die ein Update auf die entsprechende Version des Betriebssystem bekommen haben. Die Geräte liefen in der Regel ohne Probleme, der Fehler mit der zu frühen Abschaltung trat in den meisten Fällen erst mit dem Update auf die neuste Version von iOS 10 auf.

Apple hatte bereits mit anderen Modellen ähnliche Probleme. Allerdings schrieb das Unternehmen dabei nur von einer kleinen Anzahl von Modellen, die betroffen wären. Dafür bot man ein kostenloses Austauschprogramm an. Tatsächlich prüfte man vorher, ob die Modelle im Zeitraum vom September bis Oktober 2015 gebaut wurden – nur dann gab es den kostenfreien Austausch. Aple schreib dazu:

Apple has determined that a very small number of iPhone 6s devices may unexpectedly shut down. This is not a safety issue and only affects devices within a limited serial number range that were manufactured between September and October 2015. If you have experienced this issue, please visit an Apple Retail Store or an Apple Authorized Service Provider and have your device’s serial number checked to confirm eligibility for a battery replacement, free of charge.

Die aktuellen Probleme scheinen aber deutlich mehr Geräte zu betreffen und auch Modelle, die zu ganz anderen Zeiten gebaut wurden. Der gemeinsame Faktor für alle Nutzer, die solche Fehler gemeldet haben, war in der Regel ein Update auf eine neuere Version von iOS 10. Es scheint also eher ein Fehler in der Software vorzuliegen, der die zu schnelle Abschaltung verursacht.

Apple selbst hat sich bisher zu diesem Problem noch nicht geäußert.

iOS 10.0.2 – neues Update soll Lightning-Anschluss Problem beheben

Apple hat eine Woche nach dem Start des iPhone 7 und 7 plus mit iOS 10.0.1 eine neue Version des Betriebssystems bereit gestellt und bietet sie mittlerweile für die meisten Geräte zum Download an.

Dabei werden unter anderem zwei Bugs beseitigt, die bei den neuen Geräten aufgetreten waren. Unter anderem fiel nach einiger Zeit die Audiosteuerung aus, wenn man die Musik per Kopfhörer hörte und dazu den Lightning Anschluss benutzte. Apple schreibt zu den behobenen Problemen:

iOS 10.0.2 behebt Fehler und verbessert die Stabilität des iPhone oder iPad. Mit diesem Update:

  • wird ein zeitweiliges Problem mit den Audiosteuerungen für Kopfhörer behoben
  • und ein Problem beseitigt, das bei manchen Nutzern bei Aktivierung der iCloud-Fotomediathek zum Beenden von „Fotos“ führte.

Bei der Sicherheit gibt es dagegen keine neuen Updates. iOS 10.0.2 nutzt das gleiche Sicherheitsset wie die Vorgänderversion und schließt keine neuen Lücken.

In den Sicherheitshinweisen heißt es dazu:

iOS 10.0.2 includes the security content of iOS 10.0.1.

Information about products not manufactured by Apple, or independent websites not controlled or tested by Apple, is provided without recommendation or endorsement. Apple assumes no responsibility with regard to the selection, performance, or use of third-party websites or products. Apple makes no representations regarding third-party website accuracy or reliability. Risks are inherent in the use of the Internet. Contact the vendor for additional information. Other company and product names may be trademarks of their respective owners.

Zumindest aus sicherheitstechnischer Sicht ist ein Update daher nicht zwingend schnell erforderlich.

BSI rät dringend zum Upgrade auf iOS 9.3.5

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine technische Warnung für die Bürger veröffentlicht, in der man dazu rät, die neuste Version von iOS schnellstmöglich aufzuspielen. Die Sicherheitslücken, die mit diesem Update geschlossen werden, sind teilweise wirklich gravierend und werden auch bereits ausgenutzt. Ohne das Update besteht daher ein hohes Risiko, dass Angreifer unter Umständen Zugriff auf die Geräte bekommen. Das BSI schreibt im Original dazu:

Aufgrund der Schwere der über das verfügbare Sicherheitsupdate behobenen     Sicherheitslücken sollten Sie die Aktualisierung auf die iOS Version
9.3.5 schnellstmöglich vornehmen. Diese kann als ‚Over-The-Air‘ (OTA) Update oder per Download via iTunes bezogen werden. …  In verschiedenen von Apple iOS intern verwendeten Komponenten existieren schwerwiegende Sicherheitslücken, die einem Angreifer aus dem Internet u.a. das Ausführen beliebigen Programmcodes sowie das Ausspähen von persönlichen Daten ermöglichen. Ein Angreifer kann hierüber einen erheblichen Schaden auf Ihrem System anrichten.

Davon betroffen sind fast alle auf dem Markt befindlichen mobilen Apple Geräte:

  • Apple iPad ab 2
  • Apple iPhone ab 4s
  • Apple iPhone bis einschließlich 6s
  • Apple iPod Touch ab 5G
  • Apple iOS vor 9.3.5

Apple selbst listet die drei geschlossenen Sicherheitslücken in den Sicherheitshinweisen auf, gibt aber natürlich keine weiteren Details und Hinweise zur Funktionsweise, um eventuelle Trittbrettfahrer nicht zu ermutigen.

Das neue Update enthält keine neuen Funktionen oder Veränderungen sondern nur die 3 Bugfixes. Es kann also ohne Probleme installiert werden und man sollte das auch so schnell wie möglich tun.

 

Speedvergleich: Apple iOS 10 Beta gegen iOS 9.3.2

Bei iAppleBytes hat man die aktuelle Beta Version von iOS 10 (Build 1) im Vergleich gegen die aktuelle Version iOS 9.3.2 laufen lassen um zu schauen, was Apple an der Performance verändert hat.

Die Beta ist dabei deutlich langsamer beim Starten der Geräte, ansonsten ist das Bild aber eher uneinheitlich. Einige Apps starten schneller, andere langsamer. Insgesamt scheint Apple also trotz Beta Status schon einiges richtig gemacht zu haben, in der fertigen Version sollte aber bei der Performance trotzdem noch etwas nachgebessert werden.

Nach den ersten Erfahrungen ist die Beta von iOS 10 auch noch nicht für die normale Nutzung zu empfehlen, zu viele Abstürze und Freezes treten noch auf und machen die Arbeit damit nicht wirklich zum Vergnügen.

 

Speedvergleich: Apple iOS 10 Beta gegen iOS 9.3.2

iOS 10 – System Apps werden nur versteckt und nicht gelöscht

Mit iOS 10 soll es zum erste Mal möglich sein, auch viele der bereits vorinstallierten System-Apps zu löschen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zu der Löschung von normalen Apps. Craig Federighi, Senior Vice President für Software-Entwicklung bei Apple, hat mittlerweile einige Hintergründe zu dieser Neuerungen erklärt.

Am wichtigsten dürfte dabei wohl sein, dass die Apps nicht wirklich gelöscht werden. Sie werden nur aus der Anzeige entfernt, es gibt also kein Icon mehr, mit dem man die App starten könnte. Auch die Nutzerdaten werden entfernt. Die App selbst bleibt aber auf dem Gerät vorhanden.  Bei iMore nennt man als Grund für diesen Schritt zwei Punkte:

  • die Apps sind ohnehin nur sehr klein und brauchen wenig Speicher. Es macht also keinen großen Unterschied, ob sie gelöscht sind oder nicht.
  • Apple prüft bei Updates die installierte Version anhand des gesamten iOS System, fehlen Apps kann dass dazu führen, das ein System nicht mehr als valide erkannt wird

Ansonsten unterscheidet sich die Löschung von System Apps aber nicht weiter von der Löschung anderer Apps. Man bekommt genau so ein X angezeigt und wenn man es anklickt, wird die App versteckt – das merkt man als Nutzer aber nicht wirklich. Sie verschwindet vom Schirm, genau wie jeder andere App auch.

Die erneute Installation ist ebenfalls möglich. Man kann die Apps über den App Store wieder aktivieren. Ein Download ist nicht notwendig, es wird einfach die App wieder aktiv geschaltet.

via iMore

iOS 10 – das sind die Neuerungen und die technischen Voraussetzungen

iOS 10 – das sind die Neuerungen und die technischen Voraussetzungen – Auf der Entwicklerkonferenz WWDC16 hat Apple die neuste Version des mobilen Betriebssystems vorgestellt und laut Tim Cook ist iOS 10 das „das größte Release aller Zeiten“. Allerdings ist jetzt bereits klar, dass iOS 10 nicht für alle Nutzer zur Verfügung stehen wird, denn Apple hat bei den Voraussetzungen mittlerweile höhere Anforderungen und damit sind ältere Geräte außen vor. Man benötigt mindestens ein iPhone 5 oder 5c, iPad mini 2, iPad 4 oder ein iPod touch 6G um iOS 10 installieren zu können. Ältere Modelle wie das iPhone 4s, iPad 2, iPad 3, iPad mini 1 und iPod touch 5G werden damit nicht mehr unterstützt und müssen auch zukünftig mit iOS 9 laufen.

Im Bereich der Features hat Apple für iOS 10 eine wirklich lange Liste an Neuerungen vorgestellt:

  • Nachrichten App: Die meist genutzt App unter iOS hat seit iOS 8 kaum Neuerungen erfahren und stand diesmal daher im Fokus der Entwicklung. Neu ist eine Live Vorschau auf Links und Videos, Emojis werden jetzt vorgeschlagen und es soll die Möglichkeit geben, weitere Anwendungen in iMessage zu integrieren. Dafür soll ein neuer App Store speziell für die Nachrichten App geschaffen werden.
  • Lock Sceen: iOS 10 bringt eine Raise to wake Funktion mit, die Geräte automatisch aktiviert, wenn man sie anhebt. Dazu sollen auf dem Lockscreen deutlich mehr Inhalte angezeigt werden. Dazu kann man per 3D Touch direkt auf dem Screen auf Nachrichten reagieren.
  • Siri: Siri bekommt auch unter iOS 10 wieder neue Funktionen und mehr Intelligenz. Das System arbeitet jetzt auch mit anderen Messengern zusammen und bietet „intelligente Vorschläge“ in den Unterhaltungen mit denen sich Kontakten oder Kalendereinträge einfach ergänzen lassen.
  • Foto-App: die mobile Foto App bekommt die Gesichtserkennung, die man bereits vom Mac her kennt und wird dazu mit einer Objekterkennung aufgewertet. Dazu sollen weitere Verknüpfungen mit relevanten anderen Fotos oder Karten erfolgen. Dabei will man die Privatsphäre wahren in dem die Fotos nur lokal verknüpft werden.
  • Apple Music: Der Dienst ist relativ neu, wird aber mit iOS 10 komplett überarbeitet. So sollen nun auch Songtexte eingeblendet werden können und insgesamt soll die neue Struktur deutlich übersichtlicher und einfacher zu bedienen sein.

Dazu wurden auch weitere Apps wie die Karten und News ausgewertet und mit einigen Neuerungen versehen. Mit iOS 10 soll man darüber hinaus auch die Standard Apps löschen können.

Die ersten Vorab-Version von iOS 10 steht für Entwickler bereits zum Download bereits, eine Beta soll im Juli folgen. Einen genauen Termin hat Apple dafür aber bisher noch nicht genannt.

Speedvergleich: iOS 9.3 beta 1 ist langsamer als iOS 9.2

Bei iAppleBytes hat man wieder die Perfomance von iOS 9.3 (beta 1 Build 13E5181) mit dem aktuellen iOS 9.2 verglichen und es scheint als wäre das neue System gerade auf älteren Geräten langsamer. Das betrifft nicht nur den Systemstart, sondern auch die Bedienung selbst scheint etwas langsamer zu laufen. Leider gibt es noch keinen Vergleich mit dem aktuellen iPhone 6s.

iPhone 6 – iOS 9.3 beta 1 vs. iOS 9.2

iPhone 5s – iOS 9.3 beta 1 vs. iOS 9.2

iOS 9.3 – das sind die neue Features

Die Beta-Version von iOS 9.3 ist mittlerweile verfügbar und es gibt eine Reihe von Neuerungen, die in dieser Version zu finden sind. Insbesondere an der Bedienung wurde kräftig gefeilt.

Die Neuerungen unter iOS 9.3 im Überblick

  • Nacht-Modus – Night Shift – Die Displayfarben ändern sich bei Dunkelheit automatisch von Blau zu Gelb, weil man festgestellt hat, dass blaues Licht den Schlafrhythmus stören kann.
  • Notizen: Die Notizen haben nun einen Passwort-Schutz oder können per TouchID geschützt werden, dazu lassen sich Notizen einfacher sortieren.
  • Neue 3D Touch Aktionen:  Eine ganze Reihe von System Apps haben neue 3D Touch Funktionen bekommen. Unter anderem wurden die Einstellungen, Wetter, Kompass und die Health App aufgerüstet. Apple baut das Konzept derzeit immer weiter aus.
  • Health: Es werden nun auch die Werte für Bewegungen und Übungen der Apple Watch angezeigt, dazu kann die App nun besser mit anderen Apps verbunden werden.
  • News: es gibt einen neuen Landscape Modus und Videos können direkt in der App angesehen werden.
  • Car Play: Apple Music und Maps sind nun besser integriert
  • Apple Watch: man kann nun auch mehrere Apple Watch mit dem Gerät verbinden

Ein Jailbreak scheint auch unter iOS 9.3 möglich zu sein, allerdings gibt es dafür bisher noch keine offizielle Version, sondern nur ein Video, dass den Break zeigt.