Motorola: diese Smartphones bekommen Android 11

Motorola: diese Smartphones bekommen Android 11 – Motorola hat sich bisher sehr zurückgehalten im Bereich Android 11. Während andere Hersteller ihre Android 11 Updates bereits eingeplant haben oder sogar Android 11 bereits ausgerollt wurde, gibt es von Motorola in diese Richtung bisher eher wenig. Nun hat der Hersteller zumindest in paar Details veröffentlicht. In einem Blockpost gibt es eine Liste der Geräte, die Android 11 erhalten sollen. Allerdings gibt auch hier Motorola keine Garantie, dass dies wirklich so kommt.

UPDATE: Die ersten Nutzer bestätigen, dass das Android 11 Update für das Moto G rollt – zumindest in den USA. Es gibt eine neue Firmware mit der Nummer RPJ31.Q1-53-12 und dem Sicherheitspatch von Februar. Ob der Rollout auch in Deutschland schon läuft, konnte bisher noch nicht bestätigt werden. In den USA läuft mittlerweile auch der Rollout für das Moto G Power.

Das Unternehmen schreibt als Disclaimer dazu:

The information contained herein is provided for information purposes only and is intended only to describe Motorola Mobility’s current plans regarding potential upgrades or updates to the operating systems on its Android-powered devices and is, therefore, subject to change. The information communicated is not a commitment or an obligation to deliver any product, product feature, software upgrade or functionality and Motorola Mobility reserves the right to change the content and timing of any product, product feature or software release. The software functionality and features provided by a specific version of the Android operating system may vary by device and manufacturer.   

Das dürfte aber nur die Absicherung sein, für den Fall, dass es gravierende Fehler gibt. Insgesamt kann man wohl davon ausgehen, dass die Modelle der Liste Android 11 im Normalfall bekommen werden.

Motorola: diese Smartphones bekommen Android 11

  • motorola razr 5G
  • motorola razr 2019
  • motorola edge
  • motorola edge+
  • motorola one 5G 
  • motorola one action¹
  • motorola one fusion
  • motorola one fusion+
  • motorola one hyper
  • motorola one vision
  • moto g 5G
  • moto g 5G plus
  • moto g fast  
  • moto g power
  • moto g pro
  • moto g stylus
  • moto g9 
  • moto g9 play
  • moto g9 plus 
  • moto g9 power
  • moto g8 
  • moto g8 power 
  • Lenovo K12 Note

Leider gibt das Unternehmen keinen weiteren Hinweis, WANN die Geräte mit Android 11 rechnen können. Man schreibt nur vage davon, dass es in den kommenden Monaten soweit sein wird.

Die Neuerungen und Verbesserungen in Android 11

  • Konversationsbenachrichtigungen werden in einem speziellen Bereich oben im Schatten mit einem People-Forward-Design und konversationsspezifischen Aktionen angezeigt, z. B. Öffnen der Konversation als Blase, Erstellen einer Konversationsverknüpfung auf dem Startbildschirm oder Festlegen einer Erinnerung.
  • Blasen – Mit Blasen können Benutzer Konversationen im Blick behalten und auf sie zugreifen, während sie auf ihren Geräten Multitasking ausführen. Messaging- und Chat-Apps sollten bei Benachrichtigungen die Bubbles-API verwenden , um dies in Android 11 zu aktivieren.
  • Mit konsolidierten Tastaturvorschlägen können Autofill-Apps und Eingabemethoden-Editoren (IMEs) Benutzern kontextspezifische Entitäten und Zeichenfolgen direkt im Vorschlagsstreifen eines IME sicher anbieten, wo sie für Benutzer am bequemsten sind.
  • Mit der Gerätesteuerung können Benutzer schneller und einfacher als je zuvor auf ihre angeschlossenen Geräte zugreifen und diese steuern. Durch einfaches langes Drücken des Netzschalters können sie jetzt die Gerätesteuerung sofort und an einem Ort aufrufen. Apps können eine neue API verwenden, um in den Steuerelementen angezeigt zu werden..
  • Mithilfe der Mediensteuerung können Benutzer das Ausgabegerät schnell und bequem auf Audio- oder Videoinhalte umstellen, unabhängig davon, ob es sich um Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar um ihren Fernseher handelt.
  • Einmalige Berechtigung – Jetzt können Benutzer einer App nur einmal Zugriff auf das Gerätemikrofon, die Kamera oder den Standort gewähren. Die App kann bei der nächsten Verwendung der App erneut Berechtigungen anfordern.
  • Hintergrundspeicherort – Der Hintergrundspeicherort erfordert jetzt zusätzliche Schritte vom Benutzer, die über die Erteilung einer Laufzeitberechtigung hinausgehen. Wenn Ihre App einen Hintergrundspeicherort benötigt, stellt das System sicher, dass Sie zuerst nach dem Vordergrundspeicherort fragen. Sie können dann Ihren Zugriff auf den Hintergrundspeicherort durch eine separate Berechtigungsanforderung erweitern , und das System führt den Benutzer zu Einstellungen, um die Berechtigungsgewährung abzuschließen.
  • Beachten Sie außerdem, dass wir im Februar angekündigt haben, dass Google Play-Entwickler eine Genehmigung für den Zugriff auf den Hintergrundspeicherort in ihrer App benötigen, um Missbrauch zu verhindern. Wir geben Entwicklern mehr Zeit, um Änderungen vorzunehmen, und werden die Richtlinie für vorhandene Apps erst 2021 durchsetzen.
  • Automatisches Zurücksetzen von Berechtigungen – Wenn Benutzer eine App über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben, setzt Android 11 alle mit der App verknüpften Laufzeitberechtigungen automatisch zurück und benachrichtigt den Benutzer. Die App kann die Berechtigungen bei der nächsten Verwendung der App erneut anfordern.
  • Speicherbereich – Wir haben unsere Arbeit fortgesetzt, um App- und Benutzerdaten im externen Speicher besser zu schützen, und weitere Verbesserungen vorgenommen, um Entwicklern die Migration zu erleichtern.
  • Google Play-Systemaktualisierungen – Die im letzten Jahr eingeführten Google Play-Systemaktualisierungen helfen uns, die Aktualisierung der Kernkomponenten des Betriebssystems auf Geräten im Android-Ökosystem zu beschleunigen. In Android 11 haben wir die Anzahl der aktualisierbaren Module mehr als verdoppelt, einschließlich 12 neuer Module, die dazu beitragen, den Datenschutz, die Sicherheit und die Konsistenz für Benutzer und Entwickler zu verbessern.
  • BiometricPrompt-API – Entwickler können jetzt die BiometricPrompt-API verwenden , um die biometrische Authentifizierungsstärke anzugeben, die ihre App zum Entsperren oder Zugreifen auf sensible Teile der App benötigt. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität haben wir diese Funktionen gerade zur Jetpack Biometric-Bibliothek hinzugefügt . Wir werden im Verlauf der Arbeiten weitere Updates veröffentlichen.
  • Identity Credential API – Hiermit werden neue Anwendungsfälle wie mobile Führerscheine, nationale ID und digitale ID freigeschaltet. Wir arbeiten mit verschiedenen Regierungsbehörden und Industriepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Android 11 für Digital-First-Identity-Erlebnisse bereit ist.
  • Neue Bildschirmtypen – Gerätehersteller setzen ihre Innovationen fort, indem sie aufregende neue Gerätebildschirme wie Locher- und Wasserfallbildschirme auf den Markt bringen. Android 11 bietet Unterstützung für diese auf der Plattform mit APIs, mit denen Sie Ihre Apps optimieren können. Mit den vorhandenen APIs für Anzeigeausschnitte können Sie sowohl Loch- als auch Wasserfallbildschirme verwalten . Sie können ein neues Fensterlayoutattribut festlegen , um den gesamten Wasserfallbildschirm zu verwenden, und eine neue API für Wasserfalleinsätze hilft Ihnen bei der Verwaltung der Interaktion in der Nähe der Ränder.
  • Unterstützung bei der Anrufüberprüfung – Android 11 unterstützt Anrufüberprüfungs-Apps bei der Verwaltung von Robocalls. Apps können den STIR / SHAKEN-Status eines eingehenden Anrufs (Standards, die vor Spoofing der Anrufer-ID schützen) als Teil der Anrufdetails überprüfen und einen Grund für die Ablehnung eines Anrufs melden. Apps können auch einen vom System bereitgestellten Bildschirm* nach dem Anruf anpassen , damit Benutzer Aktionen ausführen können, z. B. einen Anruf als Spam markieren oder Kontakte hinzufügen.

Mehr dazu: Android 11 Handbuch und Anleitung

Samsung Galaxy S10 – kommt Android 12 für die Modelle?

Samsung Galaxy S10 – kommt Android 12 für die Modelle? – Die Samsung Galaxy S10 Serie wurde Anfang 2019 vorgestellt und kam ursprünglich mit Android 9 auf den Markt. Mittlerweile gibt es bereits einige Update in Sachen Android für die Smartphones und an sich wäre wohl mit Android 11 Schluss gewesen mit neuen Software-Versionen.

Samsung hat aber im letzten Jahre die Update-Politik geändert und bringt für die Topmodelle nun 3 neue Android Versionen. Das gilt auch für die Smartphones der Samsung Galaxy S-Serie und gilt auch für das Galaxy S10. Konkret bedeutet dies, dass nach Aussagen von Samsung für die Modelle der Galaxy S10 Serie auch Android 12 zur Verfügung gestellt werden wird – Nutzer werden also auch Android 12 bekommen, es ist bisher nur noch nicht klar, wann dieses Update genau kommt. Das betrifft auch die Galaxy S10e und die S10 lite Version – auch die günstigeren Modellen werden also mit Android 12 versorgt.

Diese Modelle profitieren von der neuen Regelung bei Samsung:

  • Galaxy S series: Galaxy S20 Ultra 5G, S20 Ultra, S20+ 5G, S20+, S20 5G, S20 in addition to S10 5G, S10+, S10, S10e, S10 Lite and upcoming S series devices
  • Galaxy Note series: Galaxy Note20 Ultra 5G, Note20 Ultra, Note20 5G, Note20, Note10+ 5G, Note10+, Note10 5G, Note10, Note10 Lite and upcoming Note series devices
  • Galaxy Foldable devices: Galaxy Z Fold2 5G, Z Fold2, Z Flip 5G, Z Flip, Fold 5G, Fold and upcoming Z series devices
  • Galaxy A series: Galaxy A71 5G, A71, A51 5G, A51, A90 5G and select upcoming A series devices
  • Tablets: Galaxy Tab S7+ 5G, Tab S7+, Tab S7 5G3, Tab S7, Tab S6 5G4, Tab S6, Tab S6 Lite and upcoming Tab S series devices

Samsung schreibt selbst zu den Hintergründen für diesen Schritt:

„Samsung ist bestrebt, seine Benutzer dabei zu unterstützen, die neuesten mobilen Erlebnisse während der Verwendung von Galaxy-Geräten in vollem Umfang zu nutzen“, sagte Janghyun Yoon, Senior Vice President und Leiter des Software Platform Teams, Mobile Communications Business bei Samsung Electronics. „Da die Benutzer länger an ihren Geräten festhalten, arbeiten wir daran, den Geräten, die sich bereits in ihren Händen befinden, sicheren Schutz und aufregende neue Funktionen zu bieten. Durch die Unterstützung von bis zu drei Generationen von Android-Betriebssystem-Upgrades verlängern wir den Lebenszyklus unserer Galaxy-Produkte und versprechen, dass wir ein einfaches und sicheres mobiles Erlebnis bieten, das die neuesten Innovationen nutzt, sobald sie verfügbar sind. “

Man muss aber wohl damit rechnen, dass die Samsung Galaxy S10 Modelle erst recht spät mit der Android 12 Version versorgt werden, erst wird es wohl das Update für die neueren Modelle wie Galaxy S20 und S21 geben.

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

Weitere Links zum Galaxy S10

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Samsung Galaxy Note 10 und Note 20 – So ist der Stand bei Android 12

Samsung Galaxy Note 10 und Note 20 – So ist der Stand bei Android 12 – Google arbeitet derzeit bereits an den Beta-Versionen für Android 12 und die gute Nachricht für Note 10 Nutze. Samsung bietet für die Modelle seit letzten Jahr 3 Major-Updates statt nur 2 und damit werden die Smartphones auch in diesem Jahr eine neue Android Version bekommen. Konkret wird es also sowohl für die Galaxy Note20 Serie als auch für die Galaxy Note 10 Modelle Android 12 geben. Das betrifft auch die günstigeren Lite-Versionen.

Diese Modelle profitieren von der neuen Regelung bei Samsung:

  • Galaxy S series: Galaxy S20 Ultra 5G, S20 Ultra, S20+ 5G, S20+, S20 5G, S20 in addition to S10 5G, S10+, S10, S10e, S10 Lite and upcoming S series devices
  • Galaxy Note series: Galaxy Note20 Ultra 5G, Note20 Ultra, Note20 5G, Note20, Note10+ 5G, Note10+, Note10 5G, Note10, Note10 Lite and upcoming Note series devices
  • Galaxy Foldable devices: Galaxy Z Fold2 5G, Z Fold2, Z Flip 5G, Z Flip, Fold 5G, Fold and upcoming Z series devices
  • Galaxy A series: Galaxy A71 5G, A71, A51 5G, A51, A90 5G and select upcoming A series devices
  • Tablets: Galaxy Tab S7+ 5G, Tab S7+, Tab S7 5G3, Tab S7, Tab S6 5G4, Tab S6, Tab S6 Lite and upcoming Tab S series devices

Samsung begründet den Schritt wie folgt:

„Samsung ist bestrebt, seine Benutzer dabei zu unterstützen, die neuesten mobilen Erlebnisse während der Verwendung von Galaxy-Geräten in vollem Umfang zu nutzen“, sagte Janghyun Yoon, Senior Vice President und Leiter des Software Platform Teams, Mobile Communications Business bei Samsung Electronics. „Da die Benutzer länger an ihren Geräten festhalten, arbeiten wir daran, den Geräten, die sich bereits in ihren Händen befinden, sicheren Schutz und aufregende neue Funktionen zu bieten. Durch die Unterstützung von bis zu drei Generationen von Android-Betriebssystem-Upgrades verlängern wir den Lebenszyklus unserer Galaxy-Produkte und versprechen, dass wir ein einfaches und sicheres mobiles Erlebnis bieten, das die neuesten Innovationen nutzt, sobald sie verfügbar sind. “

Unklar ist aber natürlich noch, wann genau Android 12 für die Geräte zur Verfügung stehen wird, nach den Erfahrungen wird es das Update aber für die Geräte wohl erst im ersten Halbjahr 2022 geben.

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

Android 11 und OneUI 3 Uddates (abgeschlossen)

26.02.2021 – Nur wenige Tage nach dem Rollout und den USA gibt es nun auch für Deutschland eine Version mit OneUI 3.1 für die Galaxy Note 10+ Modelle, Die Firmware hat die Versionsnummer N975FXXU6FUBD und ist etwas mehr als 1GB groß. Für das normale Note10 scheint es noch keine neue Version zu geben, aber diese wird sicher auch zeitnah folgen.

20.02.2021 – Samsung hat in den USA den angekündigten Rollout von OneUI 3.1 für die Galaxy Note 20 Serie angekündigt. Das Note 20 und auch das Note 20 ultra sollen damit Kamerafunktionen des Galaxy S21 bekommen und das dürfte für viele Nutzer eine schöne Nachricht sein. Konkret schreibt das Unternehmen dazu:

The Galaxy S21 with One UI 3.1 introduced incredible new camera innovations, making it easier than ever to capture stunning photos and shoot professional-looking videos. Now Galaxy S20 owners can experience these features with the One UI 3.1 update.

Wann genau der Rollout auch in Deutschland startet, ist noch nicht bekannt.

29.12.2020 – Das ging schneller als gedacht. Das Update für das Note20 in Deutschland sollte an sich erst im Januar starten, aber die Nutzer werden sicher nichts dagegen haben, wenn Samsung hier etwas vor dem eigenen Zeitplan liegt. Aktuell wird für Note 20 und Note20 ultra die neuen Android 11 Version mit OneUI 3.0 verteilt. Das Update sollte mittlerweile bei den meisten Nutzern angezeigt werden und steht zum Download bereit. Mit 2.4GB Daten ist es aber auch recht groß.

11.12.2020 – Samsung hat mittlerweile in der Members-App eine Roadmap für die Android 11 Updates für deutsche Modelle veröffentlicht. Diese Liste ist dabei recht umfangreich und umfasst auch die Galaxy Note Modelle. Der Fahrplan sieht dabei wie folgt aus:

  • Galaxy Note20 Serie: Update im Januar 2021
  • Galaxy Note10 Serie: Update im Januar 2021

Die Note-Modelle sind damit mit die ersten Geräte, die diese neue Version bekommen werden und auch die Galaxy S10 Modelle bekommen beispielsweise die neuste Android Version nicht schneller.

Samsung Galaxy Note 10 und Note 20 – so ist der aktuelle Stand rund um Android 11 und OneUI 3.0 – Samsung hat im Herbst 2020 die neue Galaxy S20 Serie auf den Markt gebracht und damit die neueste Version der Premium-Modelle vorgestellt. Die Geräte laufen dabei mit Android 10 – ein Update auf Android 11 ist aber bereits versprochen und so können Kunden der Modelle sicher sein, dass ihre Smartphones auf Android 11 aufgerüstet werden. Das gleich gilt für Nutzer, die das Galaxy Note 10 aus 2019 haben. Auch hier wird es sicher Android 11 geben, denn Samsung bietet immer mindestens 2 neue Android Versionen zu den Geräten an.

Leider gibt es bisher keine Hinweise, wann genau Nutzer mit einem Update auf Android 11 rechnen können. Sicher scheint dagegen bereits, dass Samsung Android 11 in Verbindung mit der neuen OneUI 3.0 Version auf den Markt bringen wird. Die neue Version der Benutzeroberfläche OneUI basiert auf Android 11 und daher wird es wohl ein gemeinsames Update geben.

Für das Galaxy S20 ist die Android 11 Beta auch bereits angekündigt, für die Note Modelle fehlt eine solche Beta-Version bisher noch. Man kann aber wohl davon ausgehen, dass auch hier bald ein öffentlicher Beta-Test gestartet wird und das zumindest die Galaxy Note 20 Modelle mit die ersten Smartphones bei Samsung sein werden, die diese Android-Version bekommen werden. Note 10 Nutzer müssen aber unter Umständen noch etwas länger warten.

Die Neuerungen und Verbesserungen in Android 11

  • Konversationsbenachrichtigungen werden in einem speziellen Bereich oben im Schatten mit einem People-Forward-Design und konversationsspezifischen Aktionen angezeigt, z. B. Öffnen der Konversation als Blase, Erstellen einer Konversationsverknüpfung auf dem Startbildschirm oder Festlegen einer Erinnerung.
  • Blasen – Mit Blasen können Benutzer Konversationen im Blick behalten und auf sie zugreifen, während sie auf ihren Geräten Multitasking ausführen. Messaging- und Chat-Apps sollten bei Benachrichtigungen die Bubbles-API verwenden , um dies in Android 11 zu aktivieren.
  • Mit konsolidierten Tastaturvorschlägen können Autofill-Apps und Eingabemethoden-Editoren (IMEs) Benutzern kontextspezifische Entitäten und Zeichenfolgen direkt im Vorschlagsstreifen eines IME sicher anbieten, wo sie für Benutzer am bequemsten sind.
  • Mit der Gerätesteuerung können Benutzer schneller und einfacher als je zuvor auf ihre angeschlossenen Geräte zugreifen und diese steuern. Durch einfaches langes Drücken des Netzschalters können sie jetzt die Gerätesteuerung sofort und an einem Ort aufrufen. Apps können eine neue API verwenden, um in den Steuerelementen angezeigt zu werden..
  • Mithilfe der Mediensteuerung können Benutzer das Ausgabegerät schnell und bequem auf Audio- oder Videoinhalte umstellen, unabhängig davon, ob es sich um Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar um ihren Fernseher handelt.
  • Einmalige Berechtigung – Jetzt können Benutzer einer App nur einmal Zugriff auf das Gerätemikrofon, die Kamera oder den Standort gewähren. Die App kann bei der nächsten Verwendung der App erneut Berechtigungen anfordern.
  • Hintergrundspeicherort – Der Hintergrundspeicherort erfordert jetzt zusätzliche Schritte vom Benutzer, die über die Erteilung einer Laufzeitberechtigung hinausgehen. Wenn Ihre App einen Hintergrundspeicherort benötigt, stellt das System sicher, dass Sie zuerst nach dem Vordergrundspeicherort fragen. Sie können dann Ihren Zugriff auf den Hintergrundspeicherort durch eine separate Berechtigungsanforderung erweitern , und das System führt den Benutzer zu Einstellungen, um die Berechtigungsgewährung abzuschließen.
  • Beachten Sie außerdem, dass wir im Februar angekündigt haben, dass Google Play-Entwickler eine Genehmigung für den Zugriff auf den Hintergrundspeicherort in ihrer App benötigen, um Missbrauch zu verhindern. Wir geben Entwicklern mehr Zeit, um Änderungen vorzunehmen, und werden die Richtlinie für vorhandene Apps erst 2021 durchsetzen.
  • Automatisches Zurücksetzen von Berechtigungen – Wenn Benutzer eine App über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben, setzt Android 11 alle mit der App verknüpften Laufzeitberechtigungen automatisch zurück und benachrichtigt den Benutzer. Die App kann die Berechtigungen bei der nächsten Verwendung der App erneut anfordern.
  • Speicherbereich – Wir haben unsere Arbeit fortgesetzt, um App- und Benutzerdaten im externen Speicher besser zu schützen, und weitere Verbesserungen vorgenommen, um Entwicklern die Migration zu erleichtern.
  • Google Play-Systemaktualisierungen – Die im letzten Jahr eingeführten Google Play-Systemaktualisierungen helfen uns, die Aktualisierung der Kernkomponenten des Betriebssystems auf Geräten im Android-Ökosystem zu beschleunigen. In Android 11 haben wir die Anzahl der aktualisierbaren Module mehr als verdoppelt, einschließlich 12 neuer Module, die dazu beitragen, den Datenschutz, die Sicherheit und die Konsistenz für Benutzer und Entwickler zu verbessern.
  • BiometricPrompt-API – Entwickler können jetzt die BiometricPrompt-API verwenden , um die biometrische Authentifizierungsstärke anzugeben, die ihre App zum Entsperren oder Zugreifen auf sensible Teile der App benötigt. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität haben wir diese Funktionen gerade zur Jetpack Biometric-Bibliothek hinzugefügt . Wir werden im Verlauf der Arbeiten weitere Updates veröffentlichen.
  • Identity Credential API – Hiermit werden neue Anwendungsfälle wie mobile Führerscheine, nationale ID und digitale ID freigeschaltet. Wir arbeiten mit verschiedenen Regierungsbehörden und Industriepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Android 11 für Digital-First-Identity-Erlebnisse bereit ist.
  • Neue Bildschirmtypen – Gerätehersteller setzen ihre Innovationen fort, indem sie aufregende neue Gerätebildschirme wie Locher- und Wasserfallbildschirme auf den Markt bringen. Android 11 bietet Unterstützung für diese auf der Plattform mit APIs, mit denen Sie Ihre Apps optimieren können. Mit den vorhandenen APIs für Anzeigeausschnitte können Sie sowohl Loch- als auch Wasserfallbildschirme verwalten . Sie können ein neues Fensterlayoutattribut festlegen , um den gesamten Wasserfallbildschirm zu verwenden, und eine neue API für Wasserfalleinsätze hilft Ihnen bei der Verwaltung der Interaktion in der Nähe der Ränder.
  • Unterstützung bei der Anrufüberprüfung – Android 11 unterstützt Anrufüberprüfungs-Apps bei der Verwaltung von Robocalls. Apps können den STIR / SHAKEN-Status eines eingehenden Anrufs (Standards, die vor Spoofing der Anrufer-ID schützen) als Teil der Anrufdetails überprüfen und einen Grund für die Ablehnung eines Anrufs melden. Apps können auch einen vom System bereitgestellten Bildschirm* nach dem Anruf anpassen , damit Benutzer Aktionen ausführen können, z. B. einen Anruf als Spam markieren oder Kontakte hinzufügen.

Mehr dazu: Android 11 Handbuch und Anleitung

Android 12 Update – diese Handys sollen die neue Version bekommen

Android 12 Update – diese Handys sollen die neue Version bekommen – Google arbeitet bereits an der neuen Android Version Version für 2021 und hat auch bereits einen Fahrplan veröffentlicht, nach dem der Rollout der neuen Betriebssystem-Version in diesem Jahr erfolgen soll. Der Abschluss der Beta-Tests wird dabei im August sein, danach kommt die finale Version wieder in Zusammenhang mit dem Launch der neuen Pixel Smartphones.

Der Zeitplan sieht im Detail wie folgt aus:

  • Android 12 Developer Preview 1: 18. Februar 2021 (veröffentlicht)
  • Android 12 Developer Preview 2: 17. März 2021 (veröffentlicht)
  • Android 12 Developer Preview 3: 21. April 2021 (veröffentlicht)
  • Android 12 weitere Developer Versionen: variabel
  • Android 12 Beta 1: Mai 2021
  • Android 12 Beta 2: Juni 2021
  • Android 12 Beta 3: Juli 2021
  • Android 12 Beta 4: August 2021
  • Android 12 Finaler Release: Herbst 2021

Danach wird es aber noch etwas dauern, bis die jeweilige Hersteller diese Version auch für die eigenen Modelle umgesetzt haben. Je nach Hersteller und Modell wird es also noch etwas länger dauern bis Android 12 zur Verfügung stehen wird.

Google Pixel mit Android 12

Alle neueren Modelle des Unternehmens werden Android 12 sehr schnell bekommen und können auch jetzt bereits die Entwickler-Versionen nutzen (nur zum Test). Allerdings fallen in diesem Jahr wohl Pixel 2 und das Pixel 2 XL aus dem Update heraus, diese sind mittlerweile zu alt für neue Versionen.

Android 12 bei OnePlus

OnePlus wird die neue Android 12 Version wieder in Verbindungen mit neuen Versionen von OxygenOS auf den Markt bringen und die neueren Modelle (ab OnePlus 7T) werden Android 12 bekommen. Die OnePlus Nord Serie soll allerdings nur ein Update des Betriebssystems erhalten, daher wird es bei den 2020er Modellen wohl kein Android 12 mehr geben. Das kommende OnePllus 9T wird wohl als erstes Modell des Unternehmens direkt mit Android 12 ausgeliefert.

Samsung und Android 12

Samsung hat bereits angekündigt, dass alle Modelle im Premium-Bereich ab dem Samsung Galaxy S10 garantiert drei Android-Updates erhalten werden. Man kann daher davon ausgehen, dass alle diese Modelle der S- und Note Serie das Android 12 Update bekommen werden. Das gilt sicher auch für die Fold Modelle. Konkret sieht die Update Liste damit derzeit wie folgt aus:

  • Samsung Galaxy Fold (5G)
  • Samsung Galaxy Note 10
  • Samsung Galaxy Note 10+
  • Samsung Galaxy Note 10 Lite
  • Samsung Galaxy Note 20
  • Samsung Galaxy Note 20 Ultra
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Die neuen Smartphones in 2021 werden in diesem Segment auch alle sicher Android 12 bekommen. Die Modelle der A-Serie werden sicher auch in Teilen das Android 12 Update bekommen, hier richtet es sich aber nach der jeweiligen Version und dem Erscheinungsjahr.

Android 12 Update bei Huawei und Honor

Nach dem aktuellen Stand sieht es bisher so aus, als würde das Unternehmen durch das US Embargo eher keine Android Updates mehr anbieten und stattdessen lieber auf den weiteren Rollout der neusten Varianten von Harmony OS setzen. Das Unternehmen selbst hat hier noch keinen klaren Kurs kommuniziert, so dass offen bleibt, ob dies endgültig so sein wird, beim aktuellen Stand sieht es aber eher so aus, als würde man eher Android 12 nicht mehr ausliefern. Sollte sich an der Stelle etwas ändern, werden wir es hier aktualisieren.

Honor hat sich mittlerweile von Huawei getrennt und fällt daher nicht mehr unter das Embargo der US Regierung. Dennoch ist bisher unklar, ob man mit Android 12 oder Harmony OS weiter gehen wird.

Xiaomi Android 12 Updates

Xiaomi hat bisher noch keine definitiven Aussagen rund um Android 12 gemacht und dazu droht dem Unternehmen möglicherweise das gleiche Schicksal wie Huawei und ein US Embargo. Daher kann man derzeit kaum sagen, wie die Situation in 2 oder 3 Jahren aussehen wird. Man kann aber wohl vorerst davon ausgehen, dass für die teureren Modelle, die jünger als 2 Jahre sind, auch Android 12 in Verbindung mit der neusten MIUI Version ausgeliefert wird. Insgesamt wäre es aber schön, wenn das Unternehmen hier recht zeitnah ein paar Zusagen machen, auf die die Nutzer sich verlassen können.

LG und Android 12

LG hat gibt den Bereich Handys und Smartphones auf, hat aber angekündigt, dass man weiter für die bestehenden Geräte Updates ausliefern wird. Man kann davon ausgehen, dass die 2 Major Updates kommen werden, das dürften dann folgende Modelle betreffen:

  • LG Wing
  • LG Velvet
  • LG Velvet 4G
  • LG V50s
  • LG V50
  • LG G8
  • LG Q31
  • LG Q52
  • LG 92

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

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Android Play Store – Google plant ebenfalls verpflichtend Infos zum Datenschutz

Android Play Store – Google plant ebenfalls verpflichtend Infos zum Datenschutz – Apple hat es vorgemacht und bietet im App Store mittlerweile Details zum Datenschutz in den einzelnen Apps an. Google wird nun auch diesen Weg gehen und wird ab dem nächsten Jahr zwingend von den Entwicklern von App Angaben zum Datenschutz und der Datennutzung erheben und jeweils zu den App veröffentlichen. Nutzer sehen so sehr genau, welche Apps welche Daten speichern und weitergeben.

Im Android Blog schreibt das Unternehmen dazu:

Entwickler sind sich einig, dass Menschen Transparenz und Kontrolle über ihre Daten haben sollten. Und sie möchten einfache Methoden zur Kommunikation der App-Sicherheit, die leicht zu verstehen sind und den Benutzern helfen, fundierte Entscheidungen über den Umgang mit ihren Daten zu treffen. Entwickler möchten außerdem einen zusätzlichen Kontext angeben, um die Datennutzung und die Auswirkungen von Sicherheitspraktiken auf die App-Erfahrung zu erläutern. Zusätzlich zu den Daten, die eine App sammelt oder teilt, führen wir neue Elemente ein, um hervorzuheben, ob:

  • Die App gehört über Sicherheitspraktiken wie Datenverschlüsselung
  • Die App folgt unserer Familienrichtlinie
  • Die App hat diese Daten, um zu gehören oder wenn Benutzer die Wahl haben, sie zu teilen
  • Der Sicherheitsbereich der App wird von einem anderen Dritten bestimmten
  • Mit der App können Benutzer das Löschen von Daten anfordern, wenn sie sich für eine Deinstallation gehört

Dies kann eine große Änderung sein, daher teilen wir dies im Voraus und bauen mit Entwicklern an unserer Seite.

Das Unternehmen hat auch bereits einen Fahrplan für die Umsetzung dieser Neuerung veröffentlicht. Demnach sollen bereits im 4. Quartal 2021 die ersten Informationen dieser Art veröffentlicht werden können und ab dem 2. Quartal 2022 sollen diese Angaben dann zwingend sein.

Unklar ist bisher noch, wie das Unternehmen mit Apps umgeht, die keine entsprechenden Informationen bereit stellen. Wahrscheinlich sind dann keine Updates mehr ohne diese Informationen möglich und früher oder später werden solche Apps dann wohl nicht mehr über den Play Store angeboten werden.

Android: Updates und Sicherheit auf allen Modellen prüfen

Android: Updates und Sicherheit auf allen Modellen prüfen – Android ist mittlerweile das meist genutzte Betriebssystem im mobilen und internationalen Bereich. Google setzt dabei seit einige Zeit verstärkt auf Sicherheit und versucht, bekannte und öffentliche Sicherheitslücken relativ schnell zu schließen. Dazu gibt es mittlerweile ein monatliches Sicherheitsupdate bei Google, mit dem das Unternehmen jeweils die neusten Sicherheitslücken schließt. Das Unternehmen erklärt dabei auch im monatlichen Sicherheitsbulletin, welche Lücken geschlossen wurde. Den Überblick über die aktuellen Sicherheitspatches von Google gibt es auf dieser Webseite.

Allerdings setzen nicht alle Anbieter diese Sicherheitspatches auch gleich schnell um. Einige Unternehmen sind dabei schneller, andere lassen sich mehr Zeit. Das kann problematisch sein, denn bekannte Sicherheitslücken unter Android werden in der Regel auch schnell ausgenutzt. Am schnellsten bekommt man die neusten Sicherheitsupdates in der Regel für die Nexus-Geräte, meistens stehen die passenden Versionen sofort bereit, wenn das Sicherheitsupdate da ist. Andere Anbieter müssen diese Patches erst in ihre eigenen Software-Versionen integrieren und dann kann es einige Zeit dauern, bis das durchgeführt wird.

Bei älteren Geräten gibt es teilweise gar keine Sicherheitsupdates mehr, besonders bei älteren Android-Versionen ist das oft der Fall. Dann hat man als Kunde bzw. Nutzer nur noch die Wahl entweder mit den bekannten Sicherheitslücken zu leben oder aber sich ein neues Gerät zu holen.

Unter Android wird mittlerweile angezeigt, welches Sicherheitslevel ein Gerät nutzt bzw. auf welchem Stand der Sicherheitsupdates das System ist. Die entsprechende Datumsangabe ist unter „Sicherheitspatch-Ebene“ zu finden und zeigt das Datum des letzten Sicherheitsupdates an, das eingespielt wurde. Je aktueller dieses Datum ist, desto mehr bekannte Sicherheitslücken sind bereits geschlossen, im besten Fall hat man ein Datum aus dem laufenden Monat.

Sicherheitsstand auf den Google Pixel prüfen

Die Google Pixel Geräte bekommen die Sicherheitsupdates meistens sehr schnell und sich daher in der Regel auf den neusten Stand. Aber auch hier kann man natürlich abfragen, welcher Sicherheits-Stand gerade aktiv ist. Für die Nexus Geräte schreibt Google dazu:

Die Android-Versionsnummer Ihres Geräts, den Stand der Sicherheitsupdates und die Google Play-Systemebene finden Sie in den Einstellungen. Sobald ein Update verfügbar ist, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Sie können auch nach Updates suchen.

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Smartphone die Einstellungen.
  2. Tippen Sie unten auf System => Erweitert => Systemupdate.
  3. Hier können Sie Ihre Android-Version und den Stand der Sicherheitsupdates sehen.

Liegt das Datum zu lange zurück, sollte man prüfen, ob es eventuell ein Update von Android gibt und dieses Einspielen.

Sicherheitsstand auf den Huawei Modellen prüfen

Sicherheits-Level bei Huawei anzeigen
Sicherheits-Level bei Huawei anzeigen

Bei Huawei findet man die Angaben zur Sicherheit trotz der unternehmenseigenen EMUI Oberfläche fast auf die gleiche Weise wie bei den Google Nexus Modellen auch:

  • Öffne die App Einstellungen auf deinem Gerät.
  • Scrolle nach ganz  unten und tippe auf Über das Telefon oder Über das Tablet > Android-Sicherheitspatch-Ebene.
  • Das angezeigte Datum ist das Datum, an dem das letzte Sicherheitsupdate veröffentlicht wurde.

Huawei ist leider oft etwas langsamer bei den Sicherheitspatches. Auf den aktuellen Modellen (Stand Oktober) ist beispielsweise oft noch der Sicherheitsstand von Juni. Das kann ein Problem sein, daher sollte man auch hier immer wieder prüfen, ob es bereit eine neue Version des Betriebssystems gibt.

Sicherheitsstand auf den Samsung Modellen prüfen

Samsung hat neben den normalen Android-Sicherheitsmerkmalen noch KNOX installiert, das einige zusätzliche Features und Absicherungen für Android mit bringt. Trotzdem sollte natürlich auch hier Android auf dem neusten sicherheitstechnischen Stand sein. Samsung setzt bei der Benutzeroberfläche auf das OneUI-System und daher unterscheidet sich die Abfrage der Sicherheitsdaten etwas von normalen Android Systeme. Man findet die Infos auf diese Weise:

  • Öffne die App Einstellungen auf deinem Gerät.
  • Scrolle nach ganz  unten und tippe auf Geräteinformationen
  • Im Unterpunkt Softwareinfo > Android-Sicherheitspatch-Ebene.
  • Das angezeigte Datum ist das Datum, an dem das letzte Sicherheitsupdate veröffentlicht wurde.

Auch hier gilt: je neuer das Datum des Sicherheitspatches, desto besser ist es. Bei zu alten Daten kann es helfen zu prüfen, ob es eventuell bereits neuere Software-Versionen für Samsung gibt, die man auf dem Gerät installieren kann.

Sicherheitsstand auf anderen Android Modellen überprüfen

Bei anderen Herstellen wie Sony, LG oder den vielen anderen Anbietern funktioniert die Abfrage des aktuellen Sicherheitslevels eines Handys und Smartphones ähnlich. Man findet die entsprechenden Daten in der Regel unter Einstellungen => Geräteinfo, wobei die Bezeichnung der Menüpunkte teilweise abweichen kann. Hier hilft es, in den Anleitungen und Handbüchern der Geräte nachzuschauen, wenn man es selbst nicht sofort findet.

Weitere Sicherheitstipps für Android und Handys und Smartphones haben wir hier zusammengestellt: Android Sicherheitstipps | Samsung Smartphones Sicherheit | Handy Sicherheit

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OneOlus 6/6T – Android 11 Beta soll im August starten

OneOlus 6/6T – Android 11 Beta soll im August starten – OnePlus hatte in den FAQ für OxygenOS 11 die OnePlus 6 und 6T Modelle mit erwähnt, aber noch keine weiteren Details zum Update auf die neuste OxygenOS Version inklusive Android 11 veröffentlicht. Nun gibt es aber in China für die dortige HydrogenOS 11 Version der Modelle einen neuen Hinweis. Das Unternehmen spricht in den FAQ davon, dass Ende August eine Beta für das OnePlus 6 und 6T mit der neuen Version (inklusive Android 11) starten soll. Das Unternehmen arbeitet also auf jeden Fall an einem Update auf Android 11, allerdings dauert es doch noch einige Monate, bis man eine fertige Version wird anbieten können.

In den FAQ für China heißt es dazu:

F: Wann wird sich OnePlus 6 & 6T an HydrogenOS 11 anpassen?
A: OnePlus 6 & 6T wird voraussichtlich Ende August die öffentliche Beta-Version veröffentlichen, und das Follow-up wird den Fortschritt weiterhin mit allen synchronisieren. Seien Sie gespannt auf Community-Fragen, die Beiträge und Ankündigungen beantworten.

Die FAQ bezieht sich allerdings nur auf HydrogenOS 11 – also die Version des Betriebssystems für die Modelle in China. Das ist noch keine Garantie, dass dies auch bei den europäischen Modellen so durchgeführt wird, aber doch ein starker Hinweis auf den Zeitplan für die geplanten Updates bei Android.

Die Neuerungen und Verbesserungen in Android 11

  • Konversationsbenachrichtigungen werden in einem speziellen Bereich oben im Schatten mit einem People-Forward-Design und konversationsspezifischen Aktionen angezeigt, z. B. Öffnen der Konversation als Blase, Erstellen einer Konversationsverknüpfung auf dem Startbildschirm oder Festlegen einer Erinnerung.
  • Blasen – Mit Blasen können Benutzer Konversationen im Blick behalten und auf sie zugreifen, während sie auf ihren Geräten Multitasking ausführen. Messaging- und Chat-Apps sollten bei Benachrichtigungen die Bubbles-API verwenden , um dies in Android 11 zu aktivieren.
  • Mit konsolidierten Tastaturvorschlägen können Autofill-Apps und Eingabemethoden-Editoren (IMEs) Benutzern kontextspezifische Entitäten und Zeichenfolgen direkt im Vorschlagsstreifen eines IME sicher anbieten, wo sie für Benutzer am bequemsten sind.
  • Mit der Gerätesteuerung können Benutzer schneller und einfacher als je zuvor auf ihre angeschlossenen Geräte zugreifen und diese steuern. Durch einfaches langes Drücken des Netzschalters können sie jetzt die Gerätesteuerung sofort und an einem Ort aufrufen. Apps können eine neue API verwenden, um in den Steuerelementen angezeigt zu werden..
  • Mithilfe der Mediensteuerung können Benutzer das Ausgabegerät schnell und bequem auf Audio- oder Videoinhalte umstellen, unabhängig davon, ob es sich um Kopfhörer, Lautsprecher oder sogar um ihren Fernseher handelt.
  • Einmalige Berechtigung – Jetzt können Benutzer einer App nur einmal Zugriff auf das Gerätemikrofon, die Kamera oder den Standort gewähren. Die App kann bei der nächsten Verwendung der App erneut Berechtigungen anfordern.
  • Hintergrundspeicherort – Der Hintergrundspeicherort erfordert jetzt zusätzliche Schritte vom Benutzer, die über die Erteilung einer Laufzeitberechtigung hinausgehen. Wenn Ihre App einen Hintergrundspeicherort benötigt, stellt das System sicher, dass Sie zuerst nach dem Vordergrundspeicherort fragen. Sie können dann Ihren Zugriff auf den Hintergrundspeicherort durch eine separate Berechtigungsanforderung erweitern , und das System führt den Benutzer zu Einstellungen, um die Berechtigungsgewährung abzuschließen.
  • Beachten Sie außerdem, dass wir im Februar angekündigt haben, dass Google Play-Entwickler eine Genehmigung für den Zugriff auf den Hintergrundspeicherort in ihrer App benötigen, um Missbrauch zu verhindern. Wir geben Entwicklern mehr Zeit, um Änderungen vorzunehmen, und werden die Richtlinie für vorhandene Apps erst 2021 durchsetzen.
  • Automatisches Zurücksetzen von Berechtigungen – Wenn Benutzer eine App über einen längeren Zeitraum nicht verwendet haben, setzt Android 11 alle mit der App verknüpften Laufzeitberechtigungen automatisch zurück und benachrichtigt den Benutzer. Die App kann die Berechtigungen bei der nächsten Verwendung der App erneut anfordern.
  • Speicherbereich – Wir haben unsere Arbeit fortgesetzt, um App- und Benutzerdaten im externen Speicher besser zu schützen, und weitere Verbesserungen vorgenommen, um Entwicklern die Migration zu erleichtern.
  • Google Play-Systemaktualisierungen – Die im letzten Jahr eingeführten Google Play-Systemaktualisierungen helfen uns, die Aktualisierung der Kernkomponenten des Betriebssystems auf Geräten im Android-Ökosystem zu beschleunigen. In Android 11 haben wir die Anzahl der aktualisierbaren Module mehr als verdoppelt, einschließlich 12 neuer Module, die dazu beitragen, den Datenschutz, die Sicherheit und die Konsistenz für Benutzer und Entwickler zu verbessern.
  • BiometricPrompt-API – Entwickler können jetzt die BiometricPrompt-API verwenden , um die biometrische Authentifizierungsstärke anzugeben, die ihre App zum Entsperren oder Zugreifen auf sensible Teile der App benötigt. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität haben wir diese Funktionen gerade zur Jetpack Biometric-Bibliothek hinzugefügt . Wir werden im Verlauf der Arbeiten weitere Updates veröffentlichen.
  • Identity Credential API – Hiermit werden neue Anwendungsfälle wie mobile Führerscheine, nationale ID und digitale ID freigeschaltet. Wir arbeiten mit verschiedenen Regierungsbehörden und Industriepartnern zusammen, um sicherzustellen, dass Android 11 für Digital-First-Identity-Erlebnisse bereit ist.
  • Neue Bildschirmtypen – Gerätehersteller setzen ihre Innovationen fort, indem sie aufregende neue Gerätebildschirme wie Locher- und Wasserfallbildschirme auf den Markt bringen. Android 11 bietet Unterstützung für diese auf der Plattform mit APIs, mit denen Sie Ihre Apps optimieren können. Mit den vorhandenen APIs für Anzeigeausschnitte können Sie sowohl Loch- als auch Wasserfallbildschirme verwalten . Sie können ein neues Fensterlayoutattribut festlegen , um den gesamten Wasserfallbildschirm zu verwenden, und eine neue API für Wasserfalleinsätze hilft Ihnen bei der Verwaltung der Interaktion in der Nähe der Ränder.
  • Unterstützung bei der Anrufüberprüfung – Android 11 unterstützt Anrufüberprüfungs-Apps bei der Verwaltung von Robocalls. Apps können den STIR / SHAKEN-Status eines eingehenden Anrufs (Standards, die vor Spoofing der Anrufer-ID schützen) als Teil der Anrufdetails überprüfen und einen Grund für die Ablehnung eines Anrufs melden. Apps können auch einen vom System bereitgestellten Bildschirm* nach dem Anruf anpassen , damit Benutzer Aktionen ausführen können, z. B. einen Anruf als Spam markieren oder Kontakte hinzufügen.

Mehr dazu: Android 11 Handbuch und Anleitung

Samsung Galaxy A50 und A51 – Android 11 Rollout für weitere Geräte

09.04.2021 – Die freien Geräte der Galaxy A51 Reihe haben bereits Android 11 bekommen, nun scheinen auch weitere Provider-Versionen Updates zu erhalten. In den USA berichten Nutzer davon, dass die Verizon Geräte die neue Firmware bekommen haben, es könnte als auch bald die die gebrandeten Geräten in Deutschland Android11 geben.

09.03.2021 – Sammobile berichtet davon, dass die normalen Galaxy A50 mittlerweile mit Android 11 und dem neuen Sicherheitspatch für den März versorgt werden. Bisher ist aber noch nicht bekannt, ob dieser Rollout auch bereits in Deutschland läuft. Im Original schreibt man dazu:

The new software update for the Galaxy A50, which bears firmware version A505FDDU7CUBC, has a download size of 1,871.38MB. Apart from the refreshed UI design, the update also improves the performance of the Galaxy A50. The Android 11 update brings a dedicated conversations section in the notification area, a media player widget in the quick settings panel, chat bubbles, one-time permissions, permissions auto reset, and easier smart device controls to the phone.

05.03.2021 – Mittlerweile hat Samsung bereits das OneUI 3.1 Rollout für einige Modelle gestartet, beim Galaxy S10 ist diese Version beispielsweise bereits in Deutschland angekommen. Bei der Galaxy A5x Serie gibt es aber bisher noch keine Hinweise dazu. Ende Februar gab es Hinweise, dass Samsung hier einen größeren Rollout vorbereitet, das scheint aber bisher nicht der Fall zu sein. Es ist also weiter Warten angesagt.

05.02.2021 – Die Android 11 Version für die Galaxy A51 Modelle war an sich bereits für den Januar angekündigt, das hat Samsung leider nicht geschafft. Mittlerweile gibt es das Update auf die neuste Android Version aber zumindest in Russland, dort können Nutzer schon auf die neuste Android 11 Version mit One UI 3.0 upgraden.

Bei Sammobile schreibt man dazu:

The latest software update for the Galaxy A51, which bears firmware version A515FXXU4DUB1, is rolling out in Russia right now. The update also brings the February 2021 security patch to the smartphone. The update brings one-time permissions, a dedicated conversations section in the notifications area, chat bubbles, and a dedicated media playback widget to the phone.

Für deutsche Nutzer steht das Update bisher noch nicht bereit. Es gibt aber zumindest schon eine finale Version mit Android 11 für die Galaxy A51 und damit wohl auch in Deutschland wohl bald das entsprechende Firmware-Update.

23.01.2021 – Von anderen Modellreihen gibt es leider weniger gute Nachrichten. Beim Galaxy S10 musste das Android 11 Update wieder gestoppt werden, weil die Geräte zu vielen Probleme mit der neuen Version hatte. Das könnte auch bedeuten, dass sich der Rollout beim A50 und A51 verzögert, weil Samsung erst die S10er Versionen fixen muss. Das Warten dauert also wohl etwas länger und ob der Fahrplan von Samsung noch eingehalten wird, bleibt offen.

10.12.2020 – Bei Sammobile hat man eine Liste für die Updates der Galaxy Modelle bei Samsung veröffentlicht und dort ist für die Samsung Galaxy A51 der März 2021 als Zeitpunkt für das Android 11 Update angegeben. Das Galaxy A50 soll im Mai 2020 folgen – es wird also noch etwas dauern, bis die Geräte aktualisiert werden. Die komplette Liste gibt es hier.

03.11.2020 – Samsung hat die OneUI Unterseite mit einem neuen Hinweis versehen. OneUI 3.0 und damit Android 11 soll ab November 2020 starten. Dabei werden wohl aber zuerst die neueren Topmodelle mit dieser Version versorgt, wann die Galaxy A5x Serie folgen wird, bleibt weiter offen.

05.10.2020 – Google hat Android 11 mittlerweile veröffentlicht und die ersten Leaks deuten darauf hin, dass Samsung bald die Beta-Versionen von Android 11 für die Topmodelle startet wird. Das wäre im Vergleich zu den Vorjahren sehr früh und macht Hoffnung, dass auch die Galaxy A50 und A51 Modelle in diesem Jahr schneller ein Update auf Android 11 in Verbindung mit der neuen OneUI Oberfläche bekommen werden.


Samsung Galaxy A50 und A51 – bekommen die Modelle Android 11? – Google hat die Vorstellung der Beta-Version von Android 11 etwas verschoben. Das bedeutet, dass sich die Auslieferung möglicherweise etwas verzögern wird, die neue Android Version wird es aber dennoch geben.

Die gute Nachricht dabei: Galaxy A50 und A51 bekommen jeweils 2 neue Android Versionen und damit wird es Android 11 sowohl für das Galaxy A50 als auch für das Galaxy A51 geben. Das A51 wird sogar noch Android 12 bekommen, die aktuellen Android Updates (Sicherheitsupdates) bei Samsung gibt es immer hier zum nachlesen: Android Update bei Samsung

Eher schlechte Nachrichten dagegen gibt es beim Thema Zeitpunkt. In dieser Jahr gab es Android 10 für das Galaxy A50 erst im April und damit mussten die Nutzer recht lange auf die neuste Android Version warten. Samsung gehört ohnehin nicht zu den Unternehmen mit den schnellsten Android Updates. Das bedeutet leider wohl auch, dass man mit Android 11 für Galaxy A50 und A51 erst 2021 rechnen kann und wohl auch erst im zweiten Quartal. Ein schnelles Update auf Android 11 ist also für beide Modelle nicht zu erwarten, es sei denn, Samsung ändert die eigene Unternehmenspolitik in dem Bereich grundlegend (das ist aber nicht zu erwarten).

Android 10 Update – der Ablauf in 2019/2020

Samsung Galaxy A40 und A50 – Android 10 Update für April und Mai 2020 geplant

Die finale Roadmap von Samsung für die aktuellen Galaxy A40 und A50 Modelle steht fest und danach werden die Smartphones im April und im Mai die neuste Android Version bekommen. Das Galaxy A40 soll dabei bereits im April das Update bekommen, das Galaxy A50 erst im Mai.

Die aktuelle Liste mit den Update sieht nach wie vor wie folgt aus:

  • März 2020: Galaxy A80, Galaxy S9, Galaxy S9+
  • April 2020: Galaxy A6, Galaxy A7 (2018), Galaxy A9 (2018), Galaxy A40, Galaxy A70, Galaxy A90 5G, Galaxy Fold 5G, Galaxy Tab S6
  • Mai 2020: Galaxy A9 (2018), Galaxy A10, Galaxy A20e, Galaxy A30s, Galaxy A50, Galaxy Xcover4s, Galaxy M30s,
  • Juni 2020: Galaxy A6+, Galaxy J6
  • Juli 2020: Galaxy J6+, Galaxy Tab S4, Galaxy Tab S5e
  • August 2020: Galaxy Tab A 8.0 (2019)
  • September 2020: Galaxy Tab A 10.5, Galaxy Tab A 10.1, Galaxy Tab Active Pro

Samsung Galaxy A40 und A50 – so ist der aktuellen Stand beim Android 10 Update – Das Samsung Galaxy A40 und A50 sind derzeit mit die beliebtesten Modelle von Samsung und finden sich bei vielen neuen Tarifen und Verträgen. Die Smartphones wurden allerdings mit Android 9 ausgeliefert und daher fragen sich viele der Nutzer, ob und wann Samsung auch ein Update auf die neuste Android 10 Q Version bereits stellen wird.

UPDATE: Mittlerweile gibt es Hinweise, dass Samsung für die Note 10 und S10 Modelle im Oktober die Beta-Tests für Android 10 beginnen wird. Das bedeutet auch, dass damit dann der Zeitplan für die anderen Modelle startet – wann genau aber die Galaxy A40 und A50 Smartphones die Android 10 Beta bekommen werden, steht noch nicht fest.

Wichtig dabei: Samsung liefert für die Modelle auf jeden Fall die neuste Android Version von Android 10. Wer sich jetzt eines der Galaxy A40 Modelle kauft oder ein neues Galaxy A50 erwirbt, wird also auf jeden Fall auch Android 10 Q bekommen. Unklar ist allerdings, wann genau die Modelle die neuste Version bekommen. Wahrscheinlich stattet Samsung erst die Topmodelle mit Android 10 aus und dann erst kommen die Modelle der A-Serie. Es kann also durchaus noch etwas dauern, bis Android 10 für Galaxy A40 und A50 zur Verfügung stehen wird.

Dazu ist Android 10 derzeit nach wie vor nur als Beta-Version verfügbar und noch nicht offuziell gestartet. Man braucht also auf jeden Fall noch etwas Geduld.

Was ist neu in Android 10 aka Android Q?

Ein Update auf die neue Android 10 Version kann sich auf jeden Fall lohnen, denn Google hat neben Verbesserungen bei der Performance und beim Energieverbrauch mittlerweile auch einen systemweiten Darkmode integriert, der auch die Apps umfasst und daher nicht erst noch von App-Herstellern adaptiert werden muss. Dazu gibt es eine deutliche Überarbeitung der Gestensteuerung mit neuen Funktionen und Sicherheitsfeatures wie eine eingeschränkten Zugang auf Ortungsdaten – Apps können beispielsweise nur noch dann Positionsdaten erfassen, wenn sie aktiv sind und nicht mehr im Hintergrund. Dazu unterstützt Android 10 auch Tiefenschärfe Funktionen und macht diese in der Kamera ansteuerbar.

Die neuen Android 10 Funktionen im Überblick

  • Gestensteuerung wie beim iPhone – Es gibt in der Systemnaivgation nun die Möglichkeit, direkt von Android aus die komplette Gestensteuerung zu aktivieren. Auf diese Weise gibt es keine Navigationsleiste mehr, sondern man nutzt nur noch die Gesten zur Steuerung der Modelle. Ein Wisch von unten nach oben öffnet den Ap Drawer, ein seitlicher Wisch bei geöffneter App führt einen Schritt zurück. Die Übersicht mit den zuletzt geöffneten Apps erreicht man wie beim iPhone, indem der Daumen nach dem Wischer von unten nach oben kurz auf dem Display verharrt. Viele Anbieter haben das bereits in ihren Systemen umgesetzt, nun kommt es auch direkt von Android.
  • Gesichtsentsperrung – Android 10 unterstützt nun auch von Haus aus die automatische Entsperrung mit Gesichtserkennung. Die Hersteller müssen daher nicht mehr auf eigene Lösungen setzen.
  • Project Mainline – Dabei geht es vor allem um den internen Aufbau von Android. Über dieses System soll es zukünftig einfacher werden, Updates in verschiedenen Formen einzuspielen, ohne das größere Anpassungen am gesamten System vorgenommen werden.
  • Live Caption – Android unterstützt nun die Live-Untertitelung von Videos, Podcasts und Audio-Nachrichten- Die Ressourcen dabei liegen direkt auf den Geräten, man braucht also im besten Fall kein Internet um dies zu nutzen.
  • Focus Mode – Ein neues Feature aus dem Bereich Digital Wellbeing. Wenn dieser Modus aktiviert ist, dann sind nur die Aps aktiv, die man zuvor explizit freigeben hat, alle anderen pausieren. So kann man sich voll auf eine Aufgabe konzentrieren, etwa ungestört (in der Kindle-App) Lesen. Über die Schnellzugriffe lässt sich der Focus Mode bequem ein- und ausschalten.
  • Family Link – Die Zugriffsverwaltung für Kinder wird verbesser und hat nun neue Funktionen. Dazu muss man diese App nicht mehr über den Appstore laden, sondern sie ist direkt in Android integriert, was die Verwaltung einfacher macht.
  • Datenschutz – Die Einstellungen zur Privatsphär haben nun einen eigenen Bereich bekommen und erlauben es damit, einfacher die Freigabe oder Sperrung von Daten zu verwalten. Man muss sich nicht mehr durch verschiedenen Menüs kämpfen.Dazu gibt es auch neue Funktionen wie bessere Kontrolle über den Standortzugriff. Es wird also mehr mitgeteilt, welche App gerade mit den Standortdaten arbeitet.

Weitere Links

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten?

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten? – Google liefert für Android in jedem Jahr eine neue Version für das Android Betriebssystem und in der Regel sind dort dann neue Funktionen eingebaut, aber auch Optimierung bei Energie-Verbrauch oder auch bei der Leistung. Mittlerweile bieten die meisten Hersteller für aktuelle Geräte dabei eine Garantie, dass die Handys und Smartphones monatliche Sicherheitsupdates für drei Jahre  und zwei Jahre Betriebssystem-Upgrades bekommen werden. Man kann sich also bei neuen Smartphones recht sicher sein, dass man auch mit mindestens 2 neuen Android Versionen versorgt wird.

Allerdings hängt es sehr vom Hersteller ab, wie schnell die Modelle mit Android Updates versorgt werden, einige Hersteller sind dabei schneller, andere Anbieter brauchen etwas länger, bevor sie die eigenen Handys und Smartphones mit der jeweils neusten Android-Version versorgen. Dazu kommt, dass in der Regel die Topmodelle am schnellsten mit neuem Android versorgt werden.

Für Nutzer bedeutet dies, dass man je nach Anbieter möglicherweise etwas länger warten muss, bis man Zugriff auf die neuste Android Version hat und daher ist es sehr interessant zu wissen, welcher Handy-Hersteller Updates für Android sehr schnell zur Verfügung stellt und wer unter Umständen auch etwas länger benötigt.

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten?

Mit AOSmark gibt es mittlerweile einen Benchmark der angibt, wie viele Update für Android die Hersteller pro Gerät gemacht haben. Dabei ist Google wie immer ganz weit vorn, die anderen Hersteller liegen hier bei unter 2, weil meistens pro Modell nur 2 Android Versionen als Update garantiert werden. Der AOSmark Score sagt aber nicht aus, wie schnell es diese Update gibt.

Der aktuelle Stand bei AOS Markt sieht wie folgt aus:

3.2 Google
1.8 POCO
1.8 OnePlus
1.7 Sony
1.7 Samsung
1.7 Redmi
1.5 General Mobile
1.5 Asus
1.4 Xiaomi
1.4 Sharp
1.4 Nokia
1.3 bq
1.3 Oppo
1.3 HTC
1.2 Zebra
1.2 Realme
1.2 Huawei
1.1 Motorola
1.0 Vankyo
1.0 LGE

Eine weitere Metrik gibt es, wenn man das komplette Portfolio je Hersteller betrachtet. Die Experten von Counterpoint haben sich die Updates der Hersteller angeschaut und auch, wie schnell diese umgesetzt werden. Das Ergebnis lässt sich bereits recht gut aus der Grafik ablesen: Nokia ist dabei am schnellsten und setzt insgesamt auf viele Updates in kurzer Zeit. Danach folgt Xiaomi.

Samsung dagegen braucht vergleichsweise lange und es vergeht fast ein halbes Jahr, bevor eine neue Android Version verfügbar ist. Bei LG sieht es ebenfalls nicht so gut aus: dort gab es zwar recht schnell wenige Modelle mit dem neusten Android, aber danach dauerte es relativ lange bis weitere Smartphones mit einem Update versorgt wurden.

Besonders schlecht ist die Versorgung mit neuen Android Updates bei OPPO und vor allem bei Alcatel. Beim letzteren Anbieter scheint es gar keine Updates zu geben – das ist natürlich keine gute Nachricht für die Kunden und bedeutet einen echten Nachteil im Vergleich zu den Handys und Smartphones der Konkurrenz.

Wichtig dabei: Die Studie von Counterpoint bezieht sich nur auf Android-Updates. Sicherheitsupdates wurden dabei nicht berücksichtigt, diese werden in der Regel monatlich bereit gestellt und sollten auch monatlich von den jeweiligen Herstellern verfügbar gemacht werden. Dazu werte die Studie nur die Daten der letzten Updates aus, ob das zukünftig so bleibt, ist nicht gesagt.

Wie schnell bekommen auch günstigere Modelle das neuste Android?

Neben dem Speed ist aber auch wichtig, welche Modelle die neuste Android Version bekommen und ob viele aktuelle Modelle möglicherweise kaum noch aufgerüstet werden. Auch hier gibt es Zahlen von Counterpoint, man hat sich dabei alle verkauften Modelle angeschaut, als auch die günstigeren Versionen. Auch in diesem Bereich liegt Nokia vor, dicht gefolgt diesmal von Samsung. Die Experten von Counterpointschreiben zu diese Auswertung:

Commenting on the performance of smartphone brands, Associate Director, Tarun Pathak, highlighted, “Among the top 10 smartphone makers, nearly 96% of Nokia smartphones, sold cumulatively since Q3 2018, are already running on Android Pie or have had an Android Pie update issued to them. Samsung closely follows Nokia with 89% and Xiaomi with 84%. Xiaomi is good at ensuring its mid-price range products launch with the latest version of Android.”

Insgesamt sind damit die drei größten Android Hersteller und Nokia recht flüssig beim Android Update innerhalb der eigenen Modellpalette, danach sieht es aber eher schlecht aus und vor allem bei den günstigeren Modellen muss man teilweise auch vergeblich auf neue Android Version warten.

Insgesamt spricht die Auswertung eine deutliche Sprache: wer schnelle Android Updates haben möchte, sollte auf Nokia setzen. Dazu sind auch die Google Pixel Modelle immer sehr schnell versorgt, aber da man nur die Top10 der verkaufsstärksten Anbieter geprüft hat, sind diese Modelle in der Auswertung nicht mit enthalten.

Huawei P40: EMUI 11.1 soll im März mit Harmony OS Kernel kommen

05.03.2021 – Das Update EMUI 11.1 soll angeblich noch im März auf die Huawei P40 Modelle kommen und es soll wohl auch das letzte EMUI Update werden. Danach setzt das Unternehmen auf das eigene Harmony OS Betriebssystem um den Problemen mit Android und der US Regierung endgültig aus dem Weg zu gehen. Bisher gibt es aber noch keine genauen Termin für die Version.

29.11.2020 – Huawei hat offensichtlich damit begonnen, die finale Version von EMUI 11 auch international auf die Geräte zu verteilen. Nutzer berichten von der neuen Firmware für das Huawei P40 und Huawei P40 Pro. Ob es auch in Deutschland bereits die ersten Geräte mit dem Update gibt, ist noch nicht bekannt, aber es scheint auf jeden Fall nicht mehr lange zu dauern, bis der Rollout auch hierzulande ankommen wird.

HINWEIS: Da immer nochmal Nachfragen kommen: EMUI 11 für das Huawei Pro und auch das P40 pro basiert weiterhin auf Android 10 und beinhaltet daher NICHT die neuste Android Version. Wahrscheinlich wird Huawei auch kein Android 11 für die Geräte anbieten, stattdessen soll es wohl im Laufe des Jahres die Möglichkeit geben, auf HarmonyOS zu wechseln.

22.11.2020 – Huawei hat die Liste für die EMUI 11 Kandidaten nochmal präzisiert, bei der P40 Serie hat sich aber nichts geändert. Huawei P40, Huawei P40 Pro und Huawei P40 Pro+ werden mit als erste die neuste Version bekommen, mittlerweile ist aber von Mitte Dezember die Rede.

30.10.2020 – Huawei hat eine Grafik mit dem Fahrplan für das EMUI Update veröffentlicht. Danach soll es die neue Version mit Android 11 für Huawei P40, Huawei P40 Pro und Huawei P40 Pro+ bis Ende November geben. Nutzer müssen also gar nicht mehr so lange warten.

Huawei P40: EMUI 11 Beta gestartet, aber ohne Android 11 – Huawei hat den EMUI 11 Beta Test für die Huawei P40 Modelle gestartet und interessierte Nutzer können nun die neuste EMUI Version testen und schauen, ob es noch Fehler gibt und was sich geändert hat. Für die Nutzung braucht man allerdings die Beta-App für die Geräte. Die Versionsnummer für den Beta-Build lautet: 11.0.0.118 (C432E3R4P3log)

Leider ist auch Android 11 noch nicht Teil von EMUI 11, sondern wird wohl separat verteilt. Die Beta-Test Version nutzt auf jeden Fall noch Android 10 und es ist auch nicht klar, wann sich das ändern könnte.

Das Changelog (laut Huaweiblog)

Liste der Änderungen
Diese Aktualisierung führt EMUI 11 ein und stellt eine breite Palette von Funktionen bereit, mit denen Sie geräteübergreifende Verbindungen in allen Situationen aufrechterhalten können. Diese neue Systemversion basiert auf dem Designkonzept „Alle Szenarien“ von HUAWEI und stellt ein umfassendes und integriertes, geräteübergreifendes Benutzererlebnis bereit. EMUI 11 basiert auf dem Konzept von „Technologie für Menschen“ und besticht durch ein künstlerisches Interface-Design, benutzerfreundliche Interaktionen sowie ein innovatives und komfortables, geräteübergreifendes Verbindungserlebnis für Nutzer – für ein optimiertes Arbeits- und Privatleben.

Technologie für Menschen

[Smart AoD]
EMUI 11 optimiert das Benutzererlebnis mit lebendigen und dynamischen visuellen Elementen für das Always on Display (AOD). Mit AoD können Sie jetzt Ihren Bildschirm benutzerdefiniert gestalten und Ihrem persönlichen Stil mit Text und Bildern Ausdruck geben, selbst bei ausgeschaltetem Bildschirm.

[Multi-Window]
Mit Multi-Window können Sie Apps zum Multitasking in einem unverankerten Fenster öffnen. Das unverankerte Fenster kann nach Wunsch positioniert oder in Form eines unverankerten Balls minimiert werden, um später einfach darauf zuzugreifen.

[Fließende Animationen]
Die brandneuen und intuitiven Animationseffekte in EMUI 11 sorgen für ein fließenderes, einheitlicheres und optisch ansprechenderes Benutzererlebnis beim Tippen oder Streichen auf dem Bildschirm.

[Subtile Effekte]
Die subtilen Effekte beim Aktivieren oder Deaktivieren von Schaltern wurden im gesamten Betriebssystem verfeinert – für ein optisch ansprechenderes Erlebnis.

Nahtlose Verbindung

[Schutz der Privatsphäre bei der Bildschirmprojektion]
Wenn Sie Ihr Telefon auf eine externe Anzeige projizieren, werden Nachrichten und eingehende Anrufe nur auf dem Telefonbildschirm angezeigt. So wird Ihre Privatsphäre geschützt und eine Unterbrechung der Bildschirmprojektion vermieden.

[Super-Memo]
Memo unterstützt nun die gleichzeitige Bearbeitung von Notizen auf mehreren HUAWEI-Geräten. Beispielsweise können Sie ein Foto vom Telefon in die Notiz einfügen, die Sie derzeit auf dem Tablet bearbeiten. Sie können jetzt Text und Bildern oder Dokumenten schnell identifizieren und aus diesen extrahieren, den Text bearbeiten und ihn dann exportieren und teilen. Nie war es so einfach, eine digitale Version eines Papierdokuments zu erstellen.