Windows 10 S – das S steht für Sicherheit

Microsoft hat gestern eine neue Variante von Windows 10 vorgestellt, die vor allem im Bereich der Sicherheit und der Kontrolle durch den Nutzer punkten soll. Kernstück dieser neuen Software-Variante ist dabei der Appstore, der bei Windows 10 S zentral für die Installation neuer Programme ist. Man kann nicht mehr einfach exe-Dateien auf dem Rechner ausführen und damit neuen Programme installieren. Stattdessen muss man den Weg über den Windows Store gehen und die Programme von dort herunterladen und installieren. Damit hat man natürlich auch nur Zugriff auf Programme, die über den Store angeboten werden.

So wechselt man auf Windows 10 S

Prinzipiell kann man in jedem Windows auf die S-Version wechseln, wenn man sich die entsprechenden Version über den Windows STore holt. Es braucht also keine komplette Neuinstallation des Systems. Es erfordert allerdings das Update auf Windows 10 pro.

Das Unternehmen schreibt dazu:

  • Öffnen Sie Einstellungen  > Update und Sicherheit  > Aktivierung auf dem PC, auf dem Windows 10 im S Modus ausgeführt wird.
  • Suchen Sie den Abschnitt Zu Windows 10 Home wechseln oder Zu Windows 10 Pro wechseln und wählen Sie dann den Link Zum Store aus.

Das Konzept von Windows 10 S

Dazu sollen die Apps dann in separaten Containern ausgeführt werden und nicht direkt Zugriff auf das Betriebssystem haben. Dieses Konzept kennt man von den mobilen Betriebssystemen bereits und Microsoft setzt es nun auch für Windows 10 S um. Damit sind Anwender etwas weniger flexibel, was die Installation von Programmen angeht, dafür gibt es eine bessere Kontrolle über die Inhalte, die ihren Weg in das System finden. Windows 10 S ist vor allem für den Einsatz in Bereichen gedacht, in denen es öffentlichen Zugang zu den Systemen gibt, also beispielsweise für Schulen und Verwaltungen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Windows 10 S stellt Sicherheit und die beste Performance in den Mittelpunkt. Anwendungen werden aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren „Container“ ausgeführt werden. Im Klassenzimmer ermöglicht es ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance, was Anwender befähigt, fokussierter zu arbeiten.

Windows 10 S ermöglicht Kunden hierbei die Nutzung vollwertiger Programme wie Office 365 – inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen. Neben Microsoft-eigener Software erhalten Lehrkräfte wie Studierende mit Windows 10 S zukünftig Zugang zu den wichtigsten und am meisten genutzten Programmen aus allen relevanten Anwendungsbereichen.

Bereits heute hat Microsoft eine Auswahl an Windows 10 S PCs vorgestellt: Hardware-Partner wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10 Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Devices vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten.

Windows 10 S soll parallel zum normalen Windows 10 eingesetzt werden. Die neue Version des Betriebssystems ersetzt also nicht das bisherige Windows 10, sondern ist eine alternative Variante der Software, auf die man wahlweise zurück greifen kann.

Video: Windows 10 S im Vergleich

Weitere Links rund um Windows und PC

Windows 10 gratis und kostenlos – wo bekommt man die Software legal?

Windows 10 gratis und kostenlos – wo bekommt man die Software legal? – das Betriebssystem, welches von Microsoft 2015 auf den Markt gebracht wurde, unterschied sich sehr stark, was die Kundenmeinung betraf. Bis heute gibt es Befürworter von der Idee, dass die älteren Betriebssysteme wie Windows 7 oder gar 8 besser und effizienter waren, als die relativ neue 10. Abgesehen davon, wird das System von mehreren hundert Millionen von Nutzern jeden Tag benutzt. Wer aber heutzutage sein System aktualisieren und Windows 10 ausprobieren will, wird über den Preis staunen. In dem offiziellen Windows Store kostet die Software nämlich mindestens 145 Euro. Wer so eine Summe nicht ausgeben will, muss jedoch nicht verzweifeln, denn es gibt eine Möglichkeit sich das System zu holen und zwar kostenlos. Wie man das macht und auf welche Schlupflöcher man dabei achten soll, erfahren die Leser im folgenden Bericht.

Windows 10 und der Aktivierungsschlüssel

An sich ist die Software bzw. das Betriebssystem Windows 10 immer kostenlos. Dieses kann man sich jederzeit von der offiziellen Microsoft Seite herunterladen. Das ist aber nicht das Produkt, für welches man die 145 Euro (mindestens!) ausgeben muss: das Geld zahlt man nämlich für den sogenannten Aktivierungsschlüssel. Handelt es sich um diesen, muss man immer zahlen. Doch es gibt einige Methoden, bei welchen man das nicht machen muss. Diese werden im Weiteren geschildert.

Prinzipiell gilt: der Download von Windows ist immer kostenfrei, um es zu nutzen muss man es aber mit dem Aktivierungsschlüssel frei schalten und diese ist kostenpflichtig, es sei denn man nutzt folgenden Tipp.

Windows 10 kostenlos holen: Voraussetzungen

Aktuell – und das betrifft den Stand von November 2020 – kann man nach wie vor aus vielen älteren Versionen kostenfrei auf Windows 10 updaten. Das sollte zwar an sich ur im ersten Jahr gehen, ist aber nach wie vor noch nutzbar. Bei Win-Next.de schreibt man zu diesem Trick:

Wir haben es in der Redaktion mit folgenden originalen Versionen getestet und keine Probleme gehabt:

  • Update von Windows 7 auf Windows 10 kann nach wie vor kostenfrei durchgeführt werden
  • Update von Windows 8/1 auf Windows 10 kann ebenfalls nach wie vor kostenfrei durchgeführt werden

Um das zu machen, muss man aber eine wichtige Voraussetzung erfüllen und zwar eine ältere Version von Windows installiert haben, also Windows 7 oder 8.1. Diese bilden sozusagen die Basis für den Upgrade. In beiden Fällen – Windows 7 und 8 bzw. 8.1 – werden die Updates kostenlos ausgeführt. Wer also immer noch die Windows XP Version benutzt, muss leider enttäuscht werden, denn bei älteren Windows Versionen werden die Nutzer für ein Update zahlen müssen. An dieser Stelle sollten die Leser erneut daran erinnert werden, dass der in diesem Artikel beschriebene Stand sich auf den Februar 2019 bezieht und somit schon bald abgeschafft werden kann. Wer also den Update durchführen will, muss es so schnell wie möglich machen, wobei einige Meinungen zu dem Thema sich darüber einig sind, dass die kostenlose Windows 10 Update Option noch für einige Zeit bestehen bleiben wird. Diese Einstellung wird mit dem Argument begründet, dass Microsoft unzufrieden mit den Nutzerzahlen von Windows 10 sind und diesen Wert immer noch, nach vier Jahren erhöhen wollen. Wer diese Argumentation also überzeugend findet, muss sich nicht mit dem Upgrade beeilen. Diejenigen, die von dem Gegensatz ausgehen, sollten es schon möglichst bald ausführen.

HINWEIS: Ältere Windows Versionen sind dafür leider nicht geeignet. Ein Update von Windows Vista oder Windows XP auf Windows 10 ist also NICHT kostenfrei.

Einen älteren Aktivierungsschlüssel nutzen

Wie der Titel schon verrät, liegt die Lösung in dem alten Aktivierungsschlüssel. Hat man also ein älteres Windows System kostenpflichtig und legal erworben, muss ein älterer Aktivierungsschlüssel vorhanden sein. Ist es der Fall kann man diesen beim dem Installationsvorgang eintragen und somit das neue System nutzen. Diejenigen die Probleme bei der Schlüsselsuche haben, sollten zunächst in der Software-Box nachgucken. Hat man das Betriebssystem jedoch digital erworben, wird der Schlüssel an einer anderen Stelle zu finden sein, unter anderem auch an dem Gehäuse des Computers, vor allem wenn das System schon vorinstalliert wurde. Ebenso kann man versuchen unterschiedliche geprüfte Programme zu nutzen, die auf dem Computer nach dem Schlüssel suchen. Empfehlenswert ist die „Windows Product Key Viewer“ Software, die man ohne Weiteres kostenlos herunterladen und nutzen kann. Sollte der Schlüssel aus irgendeinem Grund nicht zu finden sein, kann man diesen auch legal, für eine kleinere Summe als 145 Euro im Internet kaufen. Dadurch wird das Geld gespart und man muss sich keine weiteren Gedanken zu dem System machen. Wenn man noch mehr Geld sparen will, kann man auch selbstverständlich Freunde und Bekannte nach einem alten Windows Schlüssel fragen.

Aktivierungsschlüssel erfolgreich nutzen und Windows 10 installieren

Hat man den passenden Aktivierungsschlüssel gefunden oder gekauft, lädt man als nächstes die Windows 10 Software herunter. Das kann man über den folgenden Link machen. Bevor man die Datei herunterlädt muss man darauf achten, dass man genügend Speicherplatz und eine stabile Internetverbindung hat, damit das Download nicht mitten im Prozeß abgebrochen wird. Erfüllt man die Voraussetzungen, klickt man auf die Option „Tool jetzt herunterladen“, welche auf der Linkseite zu sehen sein wird. Die Software wird anschließend heruntergeladen und man sie installieren. Um das zu machen, öffnet man die heruntergeladene Datei und wählt die Option „Jetzt Upgrade für diesen PC ausführen“ aus. An dieser Stelle wird man von dem Assistenten begrüßt und durch den weiteren Installationsprozess geleitet. So muss man unter anderem sich für eine bestimmte Sprache des Systems entscheiden und andere wichtige Einstellungen beachten. Dann sollte man zu dem Punkt gelangen, an welchem man über die bevorzugte Windows Version und zwar einer 32- oder einer 64-Bit-Version entscheiden soll. Die letztere nimmt mehr Arbeitsspeicher in Anspruch, arbeitet dafür aber schneller und effizienter als die 32-Bit Version. Hat man sich für eine der beiden Versionen entschieden, gelangt man nach bestimmter Zeit zu der Option, welche nach dem Aktivierungsschlüssel fragt. Hier trägt man diesen ein und kann mit dem Installierungsprozeß fortsetzen, bis diese erfolgreich abgeschlossen wird.

Windows 10 auf einem Speichermedium absichern

Dieser Schritt ist vor allem dann empfehlenswert, wenn man in der Zukunft eine sichere und getestete Windows Version haben will, um diese im Falle eines Crashes installieren zu können. Mit dem Programm „MediaCretaionTool“ kann man das entsprechende Windows Betriebssystem auf einem USB-Stick, einer Festplatte oder einem CD speichern und mit diesen dann die Windows Version installieren. Auch hier sollten die Leser auf genügend Speicherplatz auf dem Träger achten – man braucht mindestens 5 GB davon. Sollte dann trotzdem eine Meldung erscheinen und den Nutzer über ungenügend Speicherplatz informieren, muss man entweder eine doppelschichtige DVD nutzen oder die Einstellungen des Trägers so konfigurieren, dass dieser größere Dateien speichern kann.

Fazit

Ob diese Methode nun legal ist oder nicht lässt sich nur schwer sagen, da sich aber Microsoft noch nicht zu dem Sachverhalt geäußert hat, kann man sie immer noch anwenden. Auch hier werden die Leser an den Stand der Verfassung des Artikels und an die Tatsache, dass diese Option in der Zukunft nicht mehr gültig sein kann, erinnert. Diejenigen, die sich Windows 10 mit dieser Methode installiert haben, müssen sich aber keine Sorgen machen, denn es ist eher unwahrscheinlich, dass Microsoft damit ein Problem haben wird.

Video: Update von Windows 7 auf Windows 10 kostenlos

Weitere Links rund um Windows und PC

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Neue Windows 10 Sicherheitslücke – und noch kein Patch

Neue Windows 10 Sicherheitslücke – und noch kein Patch – Zu den aktuellen Windows Systemen sind Sicherheitslücken aufgetaucht, die auch bereits aktiv ausgenutzt werden und für die es bisher noch kein Sicherheitsupdate gibt. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben an einem Patch, wann dieser zur Verfügung stehen wird, ist aber bisher noch nicht bekannt. Die neue Probleme hängen dabei mit der  Adobe Type Manager-Bibliothek  zusammen und die Lücke kann bereits ausgenutzt werden, wenn ein manipuliertes Dokument als Vorschau anzeigt wird – sie lassen sich also vergleichsweise einfach ausnutzen.

Betroffen sind dabei alle neueren Windows Systeme bis hin zum aktuellen Windows 10

  • Microsoft Windows 10
  • Microsoft Windows 7
  • Microsoft Windows 8.1
  • Microsoft Windows RT 8.1

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Microsoft Windows ausnutzen, um
beliebigen Programmcode im Kernel-Mode auszuführen. Hierzu muss vom Benutzer eine speziell
manipulierte Datei geöffnet oder im Windows-Vorschaufenster angezeigt werden.

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Durchführung der von Microsoft beschriebenen Workarounds.

Es gibt aber Möglichkeiten, wie man das eigene System schützen kann, bis ein Patch verfügbar ist. Für Windows 10 empfiehlt Microsoft folgende Schritte.

  1. Öffnen Sie Windows-Explorer, und klicken Sie auf die Registerkarte Ansicht.
  2. Deaktivieren Sie die beiden Menüoptionen Detailbereich und Vorschaufenster.
  3. Klicken Sie auf Optionen und dann auf Ordner- und Suchoptionen ändern.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Ansicht.
  5. Aktivieren Sie unter Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen.
  6. Schließen Sie alle geöffneten Instanzen von Windows-Explorer, damit die Änderung wirksam wird.

Zum Schutz ist es auch sinnvoll regelmäßige Sicherungen vom System anzulegen und extern zu speichern. Im Falle eine Falles kann man dann einfach die Daten zurückholen. Datenwiederherstellungssoftware für Windows ist dabei von vielen Anbietern verfügbar.

Für andere System hat Microsoft die Anleitungen hier zusammengestellt.

Windows 10 – Anleitung und Handbuch als kostenloser PDF Download

Windows 10 – Anleitung und Handbuch als kostenloser PDF Download – Sucht man im Internet nach einer kostenlosen Anleitung für Windows 10 findet man in erster Linie den Support-Bereich von Microsoft. Darüber hinaus stellt das Unternehmen aber leider keine PDF-Dateien zur Verfügung, die man auch offline nutzen könnte. Vor einigen Jahre hat die Zeitschrift PC Welt in dem Bereich ein Sonderheft veröffentlicht, das auch eine Art Handbuch zu Windows 10 (als PDF) enthielt, aber dieses Heft ist leider auch nicht mehr kostenfrei verfügbar. Es ist derzeit also nicht leicht, eine Anleitung für Windows 10 zu finden, die sowohl als PDF zur Verfügung steht als auch kostenfrei ist.

Windows 10 – Anleitung und Handbuch als kostenloser PDF Download

Erfreulicherweise bieten aber einige Drittanbieter für ihre Produkte Anleitungen rund um Windows 10 an. Diese sind zwar meistens nicht umfassend, erklären aber in der Regel den Einstieg in Windows 10 und befassen sich mit den wichtigsten Einstellungen. Man findet solche kostenlosen Anleitungen zu Windows 10 als PDF Download beispielsweise hier:

Bei diesen gratis Anleitungen sollte man aber auf das Datum achten. Microsoft entwickelt Windows 10 immer weiter und daher kann es sein, dass sich ältere Anleitungen auf Punkte beziehen, die mittlerweile umbenannt wurden oder so gar nicht mehr vorhanden sind. Je aktueller eine Anleitung ist, desto besser. Ansonsten kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen, denn egal auf welchem Gerät: Windows 10 ist an sich immer gleich aufgebaut und zu bedienen.

Windows 10 – Handbuch und Anleitung in deutsch

Microsoft selbst bietet für Windows 10 in der neusten Version immer ein eigenes Windows 10 Handbuch an. Man muss sich also nicht auf Drittanbieter verlassen, auch wenn es gerade zu Windows von Verlagen sehr gute zusätzliche Bücher zu diesem Thema gibt. Das Handbuch für Windows 10 gibt es hier als kostenfreie Online Version:

Daneben bieten aber auch Drittanbieter schöne Ratgeber und Anleitungen rund um Windows 10 – vor allem interessant für alle, die gerne auf Papier nachlesen wollen:

Daneben gibt es aber für verschiedene Probleme (wie den Zwangsdownload oder auch anderes) Anleitungen überall im Netz und auch Tipps&Tricks findet man an sich recht oft. Die Anleitungen sind darüber hinaus übergreifend. Microsoft entwickelt Windows immer weiter (auch wenn der Name bei Windows 10 mittlerweile immer gleich bleibt) und daher gibt es regelmäßig neue Funktionen und teilweise auch neue Designelemente. Die Online-Anleitung bezieht sich dabei immer auf die neuste Version von Windows 10. bei den Büchern von Dritten sollte man darauf achten, dass sie nicht zu alt sind und ansonsten eher zu einer neueren Anleitung greifen. Bei zu alten Handbüchern kann es sein, dass sich einige Funktionen mittlerweile geändert haben. In der Regel sind die Änderungen nicht so gravierend, dass dann gar nichts mehr geht, aber eine neuere Version ist dennoch immer die bessere Alternative.

Windows – Antiviren-Software verhindert Sicherheitsupdate

In den letzten Monaten sind einige größere Sicherheitslücke für Windows Systeme bekannt geworden, die ein hohes Sicherheitsrisiko bieten und daher recht schnell geschlossen werden sollten. Es gibt auch bereits die ersten Exploit-Kits für diese Schwachstelle, so dass man davon ausgehen kann, dass diese Lücken bereits aktiv ausgenutzt werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechik schreibt dazu:

„Das BSI schätzt diese Schwachstellen als äußerst kritisch ein und ruft Unternehmen genauso wie Bürgerinnen und Bürger auf, die verfügbaren Updates einzuspielen. Diese Schwachstellen ermöglichen Angriffsszenarien, die enormen wirtschaftlichen Schaden verursachen können und sollten daher absolut prioritär behandelt werden. Nach unserer Einschätzung ist es mit einer derartigen Häufung an Schwachstellen dieser Art nur noch eine Frage der Zeit, bevor es zu mit WannaCry vergleichbaren Cyber-Angriffen kommt“, so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Microsoft bietet mittlerweile für diese Schwachstellen auch entsprechende Patches an, die auch bereits an die Nutzer ausgeliefert werden. Allerdings gibt es ein Problem bei älteren Systemen in Verbindung mit Antiviren-Software. Rechner mit Windows 7 oder Windows Server 2008 die auf Antiviren-Software Symantec beziehungsweise Norton setzen, können das Update nicht nutzen, da es dort zu Systemabstürzen kommt. Microsoft hat das Update daher für diese Systeme gestoppt, wenn dort ein solches Anti-Virenprogramm läuft. Damit würde dann aber auch die Sicherheitslücke ohne Patch bleiben und die Systeme sind angreifbar.

Nutzer mit Windows 7 oder Windows Server 2008 sollte daher die Antiviren-Software deinstallieren, den Patch aufspielen und danach die Software wieder aktivieren. Das klingt sehr umständlich, scheint aber aktuell notwendig zu sein. Unter Windows 10 gibt es diese Probleme dabei wohl nicht – hier kann das Update auch mit aktivem Schutz durch Symantec beziehungsweise Norton eingespielt werden, ohne das es größere Probleme gibt. Eine Sicherung vor dem Update kann aber natürlich dennoch nicht schaden.

Microsoft Patchday: 65 Sicherheitslücken in Windows und anderen Programmen geschlossen

Microsoft hat für eine ganze Reihe von eigenen Programmen planmäßig neue Sicherheitspatches bereits gestellt um bekannte geworden Sichereitslücke zu schließen und Fehler zu beheben. Die meisten Nutzer dürften dies bemerken, weil Windows 10 wieder eine aktualisierung anzeigt, es gibt aber auch Patches für weitere Programme, beispielsweise die Browser EDGE und den Internet Explorer.

Neue Patches wurden unter anderem für folgende Programme veröffentlicht:

  • Microsoft ChakraCore
  • Microsoft Edge
  • Microsoft Internet Explorer
  • Microsoft Office
  • Microsoft Windows

Insgesamt wurde 65 Sicherheitslücken geschlossen und daher sollte man den Patch zeitnah einspielen, denn die Lücken sind damit in jedem Fall öffentlich und könnte zukünftig auf ungepatchen Systemen auch ausgenutzt werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schreibt dazu:

Microsoft hat im März 65 Schwachstellen geschlossen.
Betroffen sind alle aktuellen Windows Versionen, die Internet Browser Edge und Internet Explorer, 
der Microsoft Exchange Server, verschiedene Office Programme und Entwicklerprogramme.
Diese Schwachstellen beziehen sich unter anderem auf interne Fehler beim Öffnen von speziell 
manipulierten Dateien oder Webseiten.
Ein Angreifer kann diese Schwachstellen ausnutzen, um beliebigen Schadcode mit den Rechten des 
angemeldeten Benutzers oder sogar mit administrativen Rechten auszuführen, um den Rechner des 
Opfers zum Absturz zu bringen (Denial of Service) oder um Informationen offenzulegen oder zu 
manipulieren.
Hierzu muss vom Benutzer in einigen Fällen eine speziell manipulierte Datei, E-Mail oder Webseite 
geöffnet werden. Der Benutzer kann z. B. in einer E-Mail oder beim Besuch einer Webseite dazu 
aufgefordert werden.

In velen Fällen sollte das Update autoamtisch durchgeführt werden. Bei Windows 10 hat man teilweise gar nicht mehr die Möglichkeit, das Ausspielen einer neuen Version und den entsprechenden Patches zu verhindern. Es kann aber dennoch nicht schaden bei allen Programmen (beispielsweise bei Office oder auch den Browser) zu prüfen, ob eine neue Version angezeigt wird und diese dann manuell auf den neusten Stand zu bringen. So ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite was Updates und Sicherheitspatches betrifft.

Windows 10: Probleme beim Windows Update durch DNS Ausfälle

Microsoft hatte in den letzten Wochen an sich bei jedem Update mit Probleme zu kämpfen und derzeit scheinen auch noch die externen Dienstleister Schwierigkeiten zu machen, denn das Unternehmen räumte ein, dass es bei einem Dienstleister Ende Januar zu einer „data corruption“ gekommen ist – was auch immer man sich konkret darunter vorstellen kann. Dadurch kam es weltweit zu Problemen mit der Auslieferung dieses Updates.

Konkret heißt es im neuen Dokument zu diesem Fehler:

“The Windows Update service was impacted by a data corruption issue in an external DNS service provider global outage on January 29, 2019. The issue was resolved on the same day and Windows Update is now operating normally, but a few customers have continued to report issues connecting to the Windows Update service. We expect these issues will go away as downstream DNS servers are updated with the corrected Windows Update DNS entries.”

Das Problem ist aber mittlerweile behoben und damit sollten alle Update wie gewohnt ausgeliefert werden.

Lokale IP mit Fehlern beim Januar Update

Bei den neuen Windows 10 Updates, die Mitte des Monats ausgeliefert wurden, gibt es wieder ein ärgerliches Problem mit Verbindungen zu lokalen IP Adressen. Dieser sind nach dem Update im EDGE Browser nicht mehr erreichbar und es wird stattdessen angezeigt, dass eine Verbindung nicht möglich ist. Das ist besonders ärgerlich, weil die Updates des Unternehmens im alten Jahr bereits immer wieder durch Fehler aufgefallen waren und es nun wie es aussieht so weiter geht.

Konkret heißt es beispielsweise bei der Version KB4480116:

After installing KB4480116, some users report that they cannot load a webpage in Microsoft Edge using a local IP address. Browsing fails or the webpage may become unresponsive.

Das hört sich erstmal nicht nach einem größeren Problem an, allerdings werden beispielsweise die meisten Router über solche IP Adresse konfiguriert und sind im Netzwerk darüber erreichbar – der neue Windows 10 Fehler bedeutet daher auch, dass bestimmte Router nun nicht mehr erreichbar sind und man keine Update mehr einspielen kann und es auch nicht mehr möglich ist, den Status des Netzwerkes zu prüfen.

Erfreulicherweise gibt es das Unternehmen auch einige Hinweise, was betroffene Nutzer in solchen Fällen machen können, allerdings gibt es auch bereits Feedback dazu, wonach der Fehler auch nach diesem Workaround immer noch besteht:

  1. Open the Control Panel and select Internet Options.
  2. On the Security tab, select the Trusted Sites icon.
  3. Select the Sites button.
  4. Clear the check box for Require server verification (https:) for all sites in this zone.
  5. In the Add this website to the zone: box, type the local IP address that failed to load, such as http://192.168.0.1.
  6. Select the Add button.
  7. Select the Require server verification (https:) for all sites in this zone check box.
  8. Select the Close button.
  9. Select the OK button.
  10. Restart Microsoft Edge.

Microsoft is working on a resolution and will provide an update in an upcoming release.

Als Alternative kann man natürlich auch das Update wieder entfernen – in den Foren berichten die Nutzer davon, dass auch danach der Zugriff wieder ohne Probleme möglich ist und es scheint auch, dass es reicht, einen anderen Browser zu benutzen um auf die lokalen IP Adressen zuzugreifen – das Problem scheint also vor allem mit EDGE zusammen zu hängen und nicht direkt grundlegend mit Windows 10.

Windows 10 – Microsoft zieht schon wieder ein Update zurück

Auch in dieser Woche hatte Microsoft ein Update für Windows 10 (allerdings die ältere Version 1803) veröffentlicht und auch in dieser Woche gab es wieder schwere Probleme mit dieser Software. Das Update mit der Bezeichnung KB4467682 (OS Build 17134.441) ist so fehlerhaft, dass es auch wieder zurückgezogen werden musste. Das ist mittlerweile bereits Gewohnheit, denn seit Oktober gab es mit verschiedenen Neuerungen und Updates immer wieder teils wirklich schwere Probleme.

Konkret sind gleich eine ganze Reihe von Probleme nach diesem Update aufgetreten:

  • Bei einigen Modelle gab es nach dem Update nur einen schwarzen oder blauen Screen (Blue Screen of Death) und die Geräte waren nicht mehr zu benutzen.
  • Teilweise wurde das benutzerdefinierte Startmenü komplett verändert.
  • In einigen Fällen gab es Datenbankfehler mit dem .NET Framework und die Suche im Mediaplayer lies sich nicht mehr benutzen.

Das Unternehmen selbst schreibt dazu:

After installing this optional update some users have reported getting a blue or black screen with error code, “System thread exception not handled.” As a precaution, we have removed this optional update from Windows Update and Microsoft Update Catalog to protect customers. Fixes and improvements will be available in the December 2018 security update release and will include a resolution for this issue.

Nutzer, die von dem Problem betroffen sind, rät das Unternehmen zu dieser Fehlerbehebung.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Windows 10 – Probleme mit Intel Treibern verzögern das Update erneut

Langsam wird es mehr als peinlich. Die neue Windows Version 1809 musste schon wieder in der Auslieferung gestoppt werden, weil sich schwerwiegenden Probleme mit einigen Intel Grafiktreiber gezeigt haben und daher viele Nutzer mit massiven Probleme zu kämpfen hatte. Das Unternehmen hat den Status der Auslieferung der neuen Windows 10 Version daher auf „Upgrade block in place“ gesetzt – es werden derzeit also keine Updates ausgeliefert.

Auf der eigenen Webseite schreibt Microsoft dazu:

Microsoft has identified issues with certain, new Intel display drivers. Intel inadvertently released versions of its display driver (versions 24.20.100.6344, 24.20.100.6345) to OEMs that accidentally turned on unsupported features in Windows.

After updating to Windows 10, version 1809, audio playback from a monitor or television connected to a PC via HDMI, USB-C, or a DisplayPort may not function correctly on devices with these drivers.

Workaround: To see if your device is affected and, if so, resolve the issue, see this Windows Forum post.

Next Steps: Microsoft is working with Intel to expire these display drivers, including coordinating with OEMs, and will provide an update on the resolution in an upcoming release.

Note:  This Intel display driver issue is different from the Intel Smart Sound Technology driver (version 09.21.00.3755) audio issue previously documented.

Das ist nicht der erste Fehler, den Microsoft in der neuen Windows Version findet und mit etwas Pech wird es auch nicht der letzte Fehler sein. Daher sollte man vorerst das Update nicht installieren (falls es denn noch angeboten wird), sondern lieber abwarten, bis es eine Version gibt, die tatsächlich mit allen Windows 10 Systemen zusammenarbeitet.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Windows 10 – Microsoft muss das Update schon wieder für einige PCs stoppen

18.11.2018 – Die neuste Windows 10 Version macht nach wie vor Probleme. Nachdem Microsoft die neue Windows 10 Version in der letzten Woche wieder frei gegeben hatte und auch einige PCs das Update ausführen konnten, scheint es nun für eine ganze Riehe von Modellen wieder gestoppt worden zu sein, weil Probleme aufgetreten sind. Laut Winfuture sind folgende Modelle von diesem Stopp betroffen:

  • PC mit AMD Radeon HD2000 und HD4000 Grafikprozessoren
  • PC mit Sicherheitslösungen von Trend Micro
  • PC mit VPN-Clients von F5
  • PC mit Apple iCloud Client (Version7.7.0.27)

Man kann also nach wie vor nur mit Vorsicht zum Update auf die neue Version raten.


Windows hat mit der neuen Version 1809 für Windows 10 eine Variante veröffentlicht, die so viele Probleme macht wie schon lange nicht mehr. Ein Teil der Schwierigkeiten und Fehler der neuen Version wurden bereits wieder gefixt, nun hat das Unternehmen aber offiziell bestätigt, dass es in der neuen Version zusätzlich einen Fehler bei ZIP-Dateien gibt. Das Entpacken von Dateien sorgt unter Umständen dafür, dass bereits bestehende Daten überschrieben werden und zwar ohne dass es eine Rückmeldung gibt. Bisher wurden Windows 10 Nutzer in solchen Fällen immer erst gefragt wie mit den Dateien umgegangen werden soll.

Bei techradar schreibt man im Original dazu:

A Microsoft representative has confirmed that the October 2018 Update for Windows 10 suffers from a bug that acts up with ZIP files in certain circumstances, while providing advice on how to work around the issue for now. We wrote about this problem at the beginning of the week, and on Microsoft’s support forum, a moderator from the company has now stated that if you copy or move files straight from a ZIP archive to a destination folder, if that folder already has existing files of the same name in it, you will not get a prompt asking if you want to overwrite those files.

Insgesamt empfehlen wir daher nach wie vor, das Update so lange wie möglich zu verschieben, in der Hoffnung, dass Mircosoft bis dahin weiter Fehler behebt.

Die Neuerung im Oktober Update im Detail

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.