Windows Phones sind tot?

Die schlechten Zahlen bei den Verkäufen im Handy-Bereich von Microsoft dürften auch im Konzern nicht gut angekommen sein und machen deutlich, das Microsoft sich langsam aus dem Massengeschäft zurück zieht. Bleibt die Frage, ob es damit überhaupt eine Zukunft für Windows Geräte gibt.

Benedikt Evans hat die Zahlen für die letzten Jahre auf Twitter zusammengefasst und das Ergebnis sieht nicht gut aus.

Seit Dezember 2011 wurden insgesamt etwa 110 Millionen Windows-Geräte verkauft. Das hört sich nicht schlecht an, allerdings lagen die Verkaufszahlen von Android- und iOS Geräten im gleichen Zeitraum bei etwa 4,5 Milliarden Geräten. Mit der neuen Strategie von Microsoft dürfte sich der Anteil noch weiter reduzieren.

Das wird auch in den Zahlen für das letzte Quartal 2015 deutlich. Insgesamt wurden weltweit etwa 400 Millionen Handys und Smartphones verkauft. Lumia Geräte mit Windows schafften dabei gerade mal Verkaufszahlen von 4,5 Millionen Stück – also ein Anteil von etwas mehr als einem Prozent.

Bleibt also die Frage, welche Zukunft die Plattform und die Geräte haben werden. Die Fangemeinde für Windows-Geräte ist sicher da aber derzeit machen deutliche Probleme bei Microsoft die Runde:

  • Windows 10 mobile verzögert sich weiterhin
  • die Lumia 950 Modelle enttäuschten viele Nutzer durch unfertige Software und Probleme

Für den wirklichen Erfolg wird es wohl nicht reichen, einfach nur ein paar Modelle zu produzieren, denn mit der Marktdurchdringung sinkt natürlich auch der Anreiz Apps zu produzieren und damit insgesamt die Attraktivität der Plattform. Es sieht daher so aus, als führe die aktuelle Strategie von Microsoft über kurz oder lange zum Ende von Lumia- und Windows-Phones.

via theverge

Windows 10 – das bringt das große Update

In wenigen Tagen soll Windows 10 ein großes Update erhalten und in den Build-Versionen konnte man schon sehen, was sich verändern wird. Vor allem hat Microsoft an den kleineren Fehlern und der Performance gearbeitet, es gibt aber auch einige direkte Veränderungen, die man sehen kann.

So wurde Skype weiter in das System integriert. Die Nachrichten-App und der Messenger sind jetzt veschmolzen und es gibt die neue Skype-Video App. Cortana kann nun einige neue Dinge, so lassen sich beispielsweise per PC über das Handy SMS versenden.

Das Startmenü hat in der Kachelübersicht nun einige schickere Symbole bekommen. Dazu kann man App Bewertungen nun direkt dort abgeben.

Auch bei der Aktivierung gibt es einige Neuerungen. Die Produktschlüssel für Windows 7, 8 und 8.1 können jetzt auch direkt für Windows 10 genutzt werden.

Unklar ist allerdings noch, wann genau das Update offiziell ausgerollt werden wird. Einige Insider gehen vom 12.11. als Termin aus, weil zu diesem Zeitpunkt auch das neue Xbox One-Dashboard ausgerollt wird. Angeblich hätte aber ein Support-Mitarbeiter bereits den 10.11. als Datum für das Update ausgeplaudert. Unabhängig vom Tag dürfte das Update von Windows 10 aber auf jeden Fall in der nächsten Woche kommen.

 

 

 

 

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Windows 10 mobile soll ab Dezember kommen

Windows 10 mobile soll ab Dezember kommen – Die PC-Version von Windows 10 wird bereits seit einigen Monaten verteilt und hat inzwischen die Grenze von über 100 Millionen aktive Installationen überschritten. Für mobile Endgeräte ist die neuste Version des Betriebssystems dagegen noch nicht offiziell verfügbar. Das soll sich aber ab Dezember ändern. Microsoft schreibt dazu auf der Lumia Unternehmensseite als Reaktion auf die Nachfrage eines Nutzers:

… broad availability of Windows 10 on other devices, including mobile phones, will begin rolling out in December…

Die Verzögerung hängt aller Wahrscheinlichkeit nach mit den neuen Lumia 950 und 950 XL Modellen zusammen. Diese sollen die ersten geräte mit windows 10 werden und daher kann Microsoft die movile Version erst verteilen, wenn die Geräte auf den Markt sind. Das wird dann im Dezember (pünklich zum Weihnachsgeschäft) weilweit soweit sein, der offizielle Marktstart in den USA ist bereits für den 26. Oktober angekündigt.

 

(via Facebook)

Windows 10: Kommt die 100 Euro Abwrackprämie?

Nach einem Bericht von Computerbase könnte sich in den nächsten Tagen ein Wechsel auf einen neuen PC mit Windows 10 besonders lohnen. Microsoft plant eine „Abwrackprämie“ von bis zu 100 Euro, wenn sich Kunden für ein neues Gerät mit Windows 10 entscheiden. Offizielle Details dazu gibt es nicht, es werden nur Händlerkreise als Quelle genannt.

Die Aktion soll dabei morgen starten und bis 27.Oktober laufen. Geplant sind dabei folgenden Vergütungen:

  • 799 Euro Kaufpreis und mehr => 100 Euro Rückerstattung
  • 499 bis 798 Euro  Kaufpreis => 75 Euro Rückerstattung
  • 349 bis 498 Euro Kaufpreis => 50 Euro Rückerstattung

Um die Rückerstattung zu bekommen, muss ein Altgerät sowie die Rechnung für den Kauf eingesendet werden. Die alten Geräte dürfen dabei maximal 6 Jahre alt sein und müssen noch funktionieren. Microsoft akzeptiert dabei nicht nur PCs sondern auch Chromebooks, MacBooks und iMacs. Wenn alles passt wird das  Geld dann innerhalb von einem Monat gutgeschrieben.

Die Aktionswebseite scheint noch nicht online zu sein, wenn die Aktions morgen starten soll, werden wir aber nicht mehr lange warten müssen, bis es etwas zu verlinken gibt. Samsung hat mit Cashback Aktionen bereits einige Erfolge verzeichnen können. Die 100 Euro Cashback für Galaxy S6 Geräte hatte einige Kunden animiert, noch schnell ein S6 zu holen. Ob Microsoft mit der Abwrackprämie auch so erfolgreich sein wird, muss sich erst noch zeigen. Gerade das Einschicken der alten Geräte könnte ein Problem werden, da PCs eher sperrig zu verpacken und zu verschicken sind. Genaueres werden wir aber morgen wissen.

Windows 10: ungewollter Download bei Windows 7 und 8.1

Windows 10: ungewollter Download bei Windows 7 und 8.1 – Microsoft macht sich derzeit bei Nutzer nicht sehr beliebt. Nach den Zwangsupdates und den Datenschutzproblemen bei Windows 10 beschweren sich mittlerweile viele Nutzer ältere Betriebssysteme, dass sie auf einmal ein ca. 6 Gigabyte großes Updatepaket auf die Platte geladen bekamen, ohne das sie eigentlich ein Update wollte. Betroffen sind davon in erster Linie Nutzer mit Windows 7 und Win 8.1 die Anspruch auf eine kostenfreie Version von Windows 10 hätten. Allerdings hatten sich die meisten der betroffenen Nutzer gar nicht für ein Update beworben und trotzdem wurden die Dateien ungefragt geladen.

Das ist bei Desktop-Systemen in der Regel kein Problem, da die Festplatte meistens groß genug ist, gerade bei älteren Systemen oder mobilen Geräten kann aber der Zwangsdownload zu Speicherplatzprobleme führen. Ganz abgesehen natürlich davon, dass ein Download von 6 Gigabyte auch das Datenvolumen (soweit vorhanden) und die Leitungen strapaziert.

Wer die Update-Dateien löschen will, findet die entsprechenden Dateien unter „$Windows.~BT“ auf der Systempartition. Allerdings dürfte ein Löschen in erster Linie dazu führen, dass erneut die Dateien geladen und installiert werden. Wie sich der Download komplett vermeiden lässt, ist leider noch nicht bekannt.

Eine Möglichkeit, den Zwangsdownload zu verhindern gibt es hier im Video:

 

Windows 10: Stiftung Warentest mit Video-Tutorial zu den Datenschutzeinstellungen

Die Stiftung Warentest zeigt in einem kurze Video-Tutorial, welche Einstellungen man bei Windows 10 setzen sollte, um so wenig Daten wie möglich frei zu geben. Allerdings muss man deutlich sagen, dass sich viele Einstellungen zum Datenschutz bei Windows 10 selbst gar nicht beeinflussen lassen, es ist daher sinnvoll noch extra Programm laufen zu lassen, die verhindern, das Windows 10 alle möglichen Details an Microsoft überträgt. Zusätzlich zu den Einstellungen in Windows selbst sollte man daher noch auf die Suche nach DoNotSpy oder ähnlichen Tools gehen, die in der Regel kostenfrei erhältlich sind.

Video: Datenschutz-Einstellungen in Windows 10

Windows 10: Download-Einstellungen sorgen für Kritik

Die neuste Version von Windows bringt viele Neuerungen mit sich. Auch beim Download von Updates hat sich Microsoft etwas Neues einfallen lassen. Die automatischen Updates lassen sich jetzt nicht nur nicht mehr deaktivieren, beim Update setzt Microsoft auch auf Filesharing.

Das heißt im Klartest Windows 10 lädt Updates nicht mehr nur von den offiziellen Servern von Microsoft nach sondern prüft auch ob passenden Dateien auf anderen Rechnern im Windows Netzwerk bereits vorhanden sind und nutzt dann diese Quellen. Der eigene PC wird dann möglicherweise zur Datenquelle und lädt Windows-Updates ins Netz die an andere Stelle benötigt werden.

Diese Funktion lässt sich zwar abschalten, ist aber bei Windows 10 standardmäßig aktiv. Wer sie nicht aktiv abschaltet unterstützt mit der eigenen Leitung damit den Microsoft Update Prozess. Das stößt bei vielen Nutzern auf Kritik, denn nur wenige Kunden kannten diese Funktion überhaupt und vielfach sorgt die zusätzliche Belastung der Leitung (durch den Upload) auch für Ärger und Probleme. Es wäre deutlich besser gewesen, wenn das Unternehmen diese Option nicht standardmäßig aktiviert hätte oder wenigsten nachfragen würde, ob Nutzer bereits sind das zu unterstützen. Insbesondere da der Datenschutz unter Windows 10 ja ohnehin bereits in der Kritik steht.

Abschaltung recht einfach möglich

Die Deaktivierung dieser Funktion ist relativ einfach möglich, die entsprechenden Einstellungen finden sich unter Start/Einstellungen/Update und Sicherheit/Windows Update/Erweiterte Optionen. Nachteile durch das Abschalten dieser Option gibt es nicht.

Sicherheitsbedenken?

Wenn Windows wichtige Systemdateien nicht nur von den eigenen Servern nachlädt sondern auch Nutzerrechner als Quellen akzeptiert, ist die Gefahr hoch, dass manipulierte Quellen eventuell schädliche Software ausliefern. Laut Microsoft soll es aber in dieser Hinsicht keine Bedenken geben, der Updateprozess wäre abgesichert gegen solche Angriffe.

Windows 10: So steht es um den Datenschutz

Welche Datenschutzeinstellungen muss man bei Windows 10 setzen um bestmögliche Sicherheit zu haben? Okay Fangfrage, viele Einstellungen lassen sich gar nicht setzen bzw. sind als Option gar nicht abwählbar. Wer es trotzdem mal versuchen möchte, auf dieser Grafik hat ein Nutzer die relevanten Einstellungen zusammengefasst. Da ist einiges zusammen gekommen:

Fragen und Antworten zu Windows 10: Das sollte man zu einem Update wissen

Fragen und Antworten zu Windows 10: Das sollte man zu einem Update wissen – Die neuste Windows-Version wird aller Voraussicht nach am 29.7.2015 starten. Bereits jetzt verteilt Microsoft über die „Get-Windows 10“-App die Reservierungen für die neue Version. Windows 7 und 8 Nutzer können mit dieser App ihre kostenfreie Windows 10 Version bekommen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Update haben wir hier zusammen gestellt:

Welche Systemvoraussetzungen benötigt Windows 10?

Die Systemanforderungen von Windows 10 sind relativ niedrig und machen die neuste Windows Version damit auch auf älteren Geräten lauffähig:

  • Prozessor mit 1 GHz
  • 1 bis 2 GB Arbeitsspeicher wobei die 2GB nur für die 64-Bit-Version benötigt werden
  • 16GB Festplattenspeicher (32Bit)
  • Bildschirm mit 1.024 x 600 Pixeln
  • DirectX 9

Auf welche Funktionen muss man bei Windows 10 verzichten?

Bei Windows 10 hat Microsoft auf einige Funktionen verzichtet, die es bei den derzeitigen Windows-Varianten gibt. Beispielsweise wird das System keine DVD mehr wiedergeben können, einen entsprechenden Player muss man separat laden. Auch die Desktopspiele olitär, Hearts und Minesweeper sind nicht mehr vorhanden. Darüber hinaus wird es auch die sogenannten Desktop-Gadgets nicht mehr geben, die unter Windiws 7 eingeführt wurden. Diese Funktion wurde aber ohnehin von den meisten Nutzern sofort wieder deaktiviert, es sollte also kein großer Verlust sein.

Muss man Windows 10 updaten?

Zumindest derzeit gibt es noch keine Zwang zu einem Update. Man kann nach wie vor auch mit Windows 7 oder 8 weiter arbeiten. Neuer PCs werden aber bald wohl nur noch mit Windows 10 ausgliefert werden und auch die Sicherheitsupdates für ältere Windows Versionen wird es bald nicht mehr geben. Spätestens dann empfiehlt sich ein Umstieg auf die neuste Version.

Wieviel muss man für Windows 10 zahlen?

Nutzer von Windows 7 und 8 erhalten die Version derzeit als kostenloses Upgrade. Ohne Upgrade liegen die Preise je nach Version etwas unterschiedlich:

  • Windows 10 home: ca. 135 Euro
  • Windows 10 pro: ca. 220 Euro

Die genauen Preise hat Microsoft aber leider noch nicht offiziell genannt.

Funktioniert mein Virenschutz auch mit Windows 10?

Wer einen aktive Virensoftware hat, kann diese auch unter Windows 10 weiter verwenden. Während des Updates deinstalliert Windows die Software um sie nach dem Update wieder aufzuspielen. Ist keine Virenschutz-Software vorhanden wird automatisch der Windows Defender aktiviert.

Wie bekomme ich ein kostenloses Upgrade

Windows verteilt die Upogrades derzeit per Reservierung über die „Get Windows 10“-App. Das gilt allerdings nur für Windows Versionen auf dem neusten Stand und mit aktivem Update. Dazu müssen die Versionen registiert sein. Falls es Probleme damit geben sollte haben wie hier einen Überblick über möglich Fehlerquellen zusammen gestellt.

Funktioniert Windows 10 auch auf mobilen Geräten?

Ja, Windows 10 wird auch bei mobilen geräten eingesetzt bzw. geupdatet. Eine Liste von aktuell unterstützten Geräten gibt es hier.

 

Windows 10: Home, Pro, Enterprise und Education – so unterscheiden sich die Versionen

Windows 10: Home, Pro, Enterprise und Education – so unterscheiden sich die Versionen – Microsoft wird Windows 10 in zwei vier verschiedenen Varianten anbieten. Zur Auswahl stehen: Windows 10 Home, Pro, Enterprise und Education. Die Versionen unterscheiden sich dabei neben dem Preis auch bei den Funktionen und Microsoft hat mittlerweile veröffentlicht, welche Version welchen Funktionsumfang habe wird.

Im Detail unterscheiden sich die neuen Windows 10 Versionen wie folgt:

Windows 10 Home

Die Home Version ist die Grundversion von Windows 10 und soll laut Microsoft alle Funktionen enthalten, die man im privaten Bereich benötigt. Das kann man so sehen, andererseits gibt es den Bitlocker zum Verschlüsseln der Festplatte erst ab der Pro-Version. Das wäre auch für Privatanwender ein sinnvolles Feature. Prinzipiell dürften aber der größte Teil der Anwender bei Windows 10 kein Feature wirklich vermissen.

Windows 10 Pro

Die Pro-Version erweitert Windows 10 um verschiedenen Business Anwendungen. Beispielsweise gibt es den bereits genannten Bitlocker in der Pro Version. Dazu lassen sich Gruppenrichtlinien definieren und einsetzen um viele Nutzer im Netzwerk einfacher verwalten zu können. Auch die Remote Desktop Funktionen ist integriert.

Darüber hinaus beinhaltet Windows 10 Pro alle Funktionen der Home Version.

Windows 10 Enterprise/Education

Beide Versionen sind identisch und unterscheiden sich vom Funktionsumfang her nicht. Die Edcuation Version ist – wie der Name schon vermuten lässt – allerdings in erster Linie für den Einsatz in Schulen und Hochschulen gedacht, während die Enterprise Version in größeren Unternehmen zum Einsatz kommen soll.

Diese Versionen enthalten alle Funktionen der Windows 10 Pro Version und dazu noch einige weitere Features. So gibt es die „Windows to Go“ Creator Funktion um einsatzfähige Windows Varianten für USB Sticks erstellen zu können. Daneben gibt es auch den Applocker um Zugriffe und Programmausführungen besser kontrollieren zu können. Darüber hinaus stehen mit Credential Guard und Device Guard zwei weitere Sicherheitsfeatures zr Verfügung, die noch mehr Schutz bieten sollen.

Für den privaten Einsatz ist die Windows 10 home Version damit nach wie vor am besten geeignet, vor allem weil es sie per Upgrade kostenlos gibt. Der Aufpreis für eine professionelle Version dürfte sich im privaten Bereich kaum lohnen.