Das kleinste Handy der Welt im Test: Zanco Tiny T1

Zanco hat das Tiny T1 explizit als kleinstes Handy der Welt konzipiert und mit 46×21 Millimetern Abmessung ist es derzeit tatsächlich das kleine Seriengerät, dass man auf dem Markt bekommen kann. Ursprünglich wurden die Modelle auf Kickstarter angeboten, aber leider gab es juristische Probleme, so dass es nie zu einer Auslieferung kam. Zanco bietet das Tiny T1 aber mittlerweile offiziell an, auch wenn der Preis inzwischen deutlich höher liegt. Wer sich jetzt fragt, wofür man so ein Modell braucht: Zanco hat gleich eine ganze Reihe von Use-Cases zusammen gestellt:

  • It’s the ‘must have’ gadget of 2018 – If you’re a gadget geek, you have got to have this! 
  • It’s an ideal backup or emergency phone! – It’s so small you can keep in your bag, pocket or glove compartment as a secondary phone.
  • It’s so damn cute! 
  • The perfect novelty gift – What do you buy someone who’s got everything? 
  • Use it when you need to travel light – The tiny t1 is perfect for joggers, runners, walkers, cyclists and those who take part in extreme sports because it’s so compact it can go in any size pocket.
  • It’s great as a backup on a night out and any occasion where you don’t want to carry a bulky phone but still want the reassurance of staying connected. 
  • It’s a great conversation starter, as soon as you take the tiny t1 out, you’ll be the talk of the pub, office or classroom. 
  • Overseas travel – The Zanco tiny t1 is so small it can go wherever you go.

Wir haben uns das Modell man näher angeschaut und auch samt Simkarte getestet – vielleicht gleich zu Anfang: man sollte keine großen Finger haben, sonst wird die Bedienung wirklich zur Qual …

Die Packung ist ebenfalls recht klein geraten. Es ist nicht einmal Platz für ein Ladegerät, stattdessen gibt es nur ein USB-zu-MircoUSB Kabel, mit dem man die Geräte an alle USB Ports laden kann.

Die Technik im Tiny T1

Für den Einsatz in der Praxis benötigt man eine Nano-Simkarte, die seitlich in das Gerät geschoben wird. Das klappt erstaunlicherweise ganz gut, ist aber dennoch eine ziemliche Fummelei und erfordert im besten Fall einen Fingernagel, mit dem man die Simkarte an ihren Platz bugsieren kann. Die Entsperrung der Simkarten-PIN hat bei uns nicht funktioniert (Anzeige war immer „Fehler“), trotz korrekter PIN wollte das Zanco die Sim nicht entsperren. Wir mußten daher einen Umweg gehen und die PIN der Handykarte in einem anderen Handy abschalten, erst dann ließ sich das Gerät mit Simkarte nutzen. Falls jemand ähnliche Probleme mit dem Tiny T1 hat, ist das auf jeden Fall ein gangbarer Weg, auch wenn die Entsperrung an sich auch direkt im Tiny möglich sein sollte.

Handhabung

Die Handhabung ist dagegen etwas hakelig. Zum eine sind (nachvollziehbarer Weise) die Tasten recht klein geraten, so dass man sich konzentrieren muss um die richtige Taste zu erwischen. Dazu ist das Gerät selbst im Liegen nicht sehr stabil und neigt zum kippen. Man braucht daher an sich immer zwei Hände: mit der einen Hand hält man das Gerät fest und mit der anderen tippt man auf die Tastatur.

Dazu fehlt dem Gerät eine Bedienungsanleitung. Im Test hatten wir bereits Probleme, die Geräte einzuschalten, weil die Tasten nicht zusätzlich gekennzeichnet waren. Daher hat es einige Versuche gedauert, bis wir die richtige Taste für das Anschalten gefunden hatte. Gleiches gilt für die Bedienung: es ist eher mühselig, sich durch die Menüs zu suchen, weil das Display klein ist und teilweise auch die Menüpunkte nicht vollständig angezeigt werden. Wer also nicht weiß, wo sich eine Funktion verbirgt, muss teilweise mühsam suchen.

Im Internet gibt es mittlerweile erfreulicherweise viele Videos zu den wichtigsten Funktionen – man kann also nachschauen, was wo zu finden ist. Eine Anleitung wäre dennoch die bessere Wahl gewesen.

IPhone 6s im Vergleich mit dem Tiny T1

Klingeltöne und Benachrichtigungen

Bei so einem kleinen Gerät könnte man vermuten, dass auch der Lautsprecher eher klein ausfällt und das Gerät daher Probleme haben wird, sich bemerkbar zu machen. Das Gegenteil ist allerdings der Fall: Zanco hat beim Tiny T1 einen durchaus leistungsfähigen Lautsprecher verbaut und die Geräte haben dadurch durchaus laute Klingeltöne und auch SMS werden bemerkbar angekündigt.

Der Sound ist natürlich eher wenig ausgewogen: die Töne klingen allgemein eher schrill und blechern.  Man merkt an der Stelle, dass kaum Platz für Resonanz in den Geräten ist. Auf der anderen Seite kann man das Tiny T1 damit auf keinen Fall überhören, sondern es macht sich wirklich bemerkbar.

Das Handys als Gesprächsstoff

Eines bekommt man mit dem Tiny T1 auf jeden Fall: Aufmerksamkeit. Man kann das teuerste Smartphone mit haben, nichts erreicht aber das Interesse, das einem mit dem Zanco entgegenschlägt. In der Regel glauben viele erst gar nicht, dass es sich um ein reales Handy handelt, wollen es auf jeden Fall auch mal selbst in die Hand nehmen und oft muss man auch einfach mal anrufen oder einen Anruf annehmen um zu zeigen, das es wirklich funktioniert. Wer Rufnummern tauschen will, hat mit dem Zanco Tiny T1 auf jeden Fall ein Ass im Ärmel.

Laufzeit und Akku

An sich scheint das Zanco Tiny T1 kaum Energie zu verbrauchen, denn das Display ist wirklich klein und es gibt an Bord kaum weitere Verbraucher. Auf der anderen Seite ist der Akku mit 200mAh dann doch sehr klein ausgefallen (was aber natürlich auch den Maßen des Handys geschuldet ist). Im Einsatz kommt man daher selbst bei geringer Nutzung selten über 2 Tage ohne Nachladen aus und auch im Standby sollte man spätestens nach 4 Tagen wieder nachladen um die Geräte aktiv zu halten.

Unser Fazit zum Tiny T1

Das Zanco Tiny T1 ist ein lustiger Gag, aber auch nicht mehr. Das Gerät kann in erster Linie zu Telefonieren genutzt werden und auch dafür dient es nur bedingt, da man immer zwischen Ohr und Lautsprecher wechseln muss. SMS machen noch weniger Spass. Dazu ist auch der Einsatz als Notfallhandy eher fraglich, denn der Akku hält dafür einfach nicht lang genug.

Als 40 Dollar Gadget wäre es daher wirklich interessant gewesen. Für die aktuellen 80 bis 90 Euro fehlt aber einfach ein richtiger Zweck und als Gag allein ist es damit zu teuer.

Video: Das Zanco Tiny T1 im Review

Technische Daten im Überblick

  • 300 Telefonbuch Einträge möglich
  • Speicher für 50 SMS
  • Nano Sim Slot
  • 12.5mm OLED Display (64 x 32 Pixel)
  • Micro USB Ladeanschluss

HTC Exodus 1 im Test – was kann das neue Krypto-Handy von HTC?

HTC Exodus 1 im Test – was kann das neue Krypto-Handy von HTC? – HTC hatte 2018 kein gutes Jahr und die Umsätze mit den normalen Handys und Smartphones sind (erneut) drastisch eingebrochen. Daher liegen auf dem HTC Exodus 1 viele Erwartungen, denn das Handy bedeutet mit dem Krypto-Funktionen einen neuen Ansatz bei HTC, der hoffentlich wieder mehr Kunden von den Geräten überzeugt. Die Frage ist daher, ob das Exodus 1der neue Heiland ist, der HTC wird retten können oder nicht.

Wir hatten das Gerät jetzt etwas mehr als 1 Woche im Test und konnten uns so ein Bild vom neuen Modell machen. Große Überraschungen blieben dabei aus.

Ganz grundsätzlich: Die technische Basis ist daher das HTC U12 plus und daher sollte man sich auch nicht wundern, wenn die technischen Leistungen weitgehend identisch sind. HTC hat hier also in erster Linie ein bestehendes Gerät mit weiteren Funktionen ausgestattet aber das HTC U12+ als Plattform ist ja auch keine schlechte Wahl.

Speed und Performance beim HTC Exodus 1

Bei der Leistung setzt das HTC Exodus 1 auf den Snapdragon 845 Prozessor und man scheint bei der Optimierung alles richtig gemacht zu haben, denn die Geräte liegen in den Benchmarks in der Regel bei den Top5 der Android Geräte auf dem Markt – teilweise sogar noch vor dem auf Leistung getrimmten OnePlus 6.

In der täglichen Bedienung mehr man diese Leistung dabei durchaus, das Geräte reagiert sehr schnell auf Eingaben und Anforderungen. Apps werden schnell geöffnet und das gilt auch für Kamera und Browser. Die gute Leistung ist also nicht nur ein theoretischer Wert im Benchmark, sondern macht sich auch in der tagtäglichen Nutzung bemerkbar. Sehr deutlich kann man sagen, dass das HTC Exodus 1 derzeit mit das schnellste Gerät bei Bedienung und Nutzung ist, das wir in der Redaktion haben. Die kommenden Geräte in 2019 werden wahrscheinlich noch schneller sein, aber auch mit dem HTC Exodus macht man bei Speed nichts verkehrt.

Die Kamera im HTC Exodus 1

Das Gerät verfügt über 4 Kameras: Sowohl auf der Front als auch auf der Rückseite gibt es jeweils eine Dual Lens Kamera und die Qualität ist durchaus vorzeigbar. Im DXOmark Test liegen die Geräte beispielsweise mit 103 Punkten auf Platz 3 der aktuellen Bestenliste und nur iPhone XS max und das Huawei P20 pro kommen auf bessere Werte bei der Kamera.

Im Test konnten wir das so bestätigen, die Aufnahmen sind wirklich gut und die Kamera reagiert schnell und solide. Auch die Voreinstellungen sind brauchbar, auf KI Funktionen wie bei anderen Geräten muss man aber weitgehend verzichten. Unabhängig davon konnten wir aber auch mit den normalen Voreinstellungen sehr gute Aufnahmen machen, der Profi-Modus erlaubt dann aber noch deutlich mehr Optimierungen.

Sowohl bei den Details als auch auf die Entfernung sind die Aufnahmen wirklich sehr gut und lediglich bei geringem Licht gibt es erste Probleme. Mit der Qualität des Huawei P20 pro können die Bilder aber natürlich nicht mit halten, die Kamera ist aber auch nicht unbedingt im Fokus der Exodus 1 Geräte.

Einige Beispielbilder des HTC Exodus 1

Das Design des HTC Exodus 1

Auch das Design des HTC Exodus 1 kennt man bereits vom HTC U12 plus her und daher gibt es auch hier wenig Überraschungen. Der Eindruck des Gerätes bleibt aber zwiegespalten: die Rückseite mit dem halbtransparenten Deckel und dem Blick auf die Technik (auch wenn der teilweise geschönt ist) sieht wirklich gut aus und zieht zumindest die Blicke auf sich. Im Vergleich zum HTC U12+ scheint man sogar noch etwas mehr Technik sichtbar gemacht zu haben. Die Front dagegen ist eher langweilig. HTC setzt auf vergleichsweise große Ränder und sowohl am oberen und unteren Rand ist so viel Platz wie man es von anderen Handys in diesem Preisbereich an sich nicht mehr gewöhnt ist. Im besten Fall lässt man das Handy also immer mit der Rückseite nach oben liegen – auf diese Weise kann es seine Stärken am besten ausspielen.

Rückseite nach oben hilft auch bei einem anderen Problem: wie bei vielen anderen aktuellen Geräte ist die Rückseite sehr glatt und etwas abgerundet – die Geräte neigen daher dazu, von Tischen zu rutschen, wenn man nicht aufpasst. Daher sollte man entweder ein Case verwenden, dass nicht ganz so rutschig ist, oder die Modelle immer auf das Display legen, dann gibt es diese Schwierigkeiten auch nicht.

Ansonsten gibt es in Sachen Verarbeitung kaum etwas zu meckern. Das Exodus 1 liegt gut in der Hand, hat eine hohe Schutzklasse (IP68) und die Rückseite ist in Sachen Fingerabdrücke nicht ganz so anfällig wie befürchtet. Durch die Sense Edge Technik (der Rand ist druckempfindlich und man kann damit Aktionen auslösen) wirkt das Modell aber etwas dicker als die Konkurrenz und bei verschiedenen Buttons bewegt sich teilweise auch der Sense Edge Bereich mit. Das ist ungewohnt und man befürchtet erstmal, dass sich etwas gelöst hat und defekt ist, obwohl es an sich nur der druckempfindliche Bereich ist. Mit der Zeit bemerkt man dies aber gar nicht mehr.

Die Krypto-Fähigkeiten des HTC Exodus 1

Besonderes Augenmerk haben wir natürlich auf den Einsatz mit Kryptowährungen gelegt, denn immerhin ist dies das Feature, mit dem HTC die Geräte herausstellt. Tatsächlich finden sich auf den Modellen gleiche eine ganze Reihe von Features in diesem Bereich:

  • das Gerät wird gleich von Anfang an verschlüsselt. Das kann an sich jedes moderne Android-Handy, aber beim HTC Exodus 1 wird dies direkt bei der Einrichtung der Geräte durchgeführt (und lässt sich auch nicht abbrechen)
  • die Zion Wallet App ist verlinkt und man kann diese direkt auf dem Gerät zum Speicher der eigenen Crypto-Einheiten nutzen. Die Software nutzt dabei eine Kombination aus Software und Hardware um die Coins zu speichern und zu schützen. Hier wird wahrscheinlich der Sicherheitsbereich des Snapdragon 845 genutzt (Secure Processing Unit aka SPU), auf den Android keinen Zugriff hat – das wirkt durchaus durchdacht.
  • daneben gibt es noch eine App, mit der man die aktuellen Kurse der Währungen verfolgen kann.

Die Zion Wallet wurde dabei mit einem weiteren Merkmal ergänzt: Wallets haben immer das Problem, dass sie in der Regel so sicher sind, dass auch ein Besitzer keinen Zugriff mehr hat, wenn er die Zugangsdaten vergessen hat. HTC baut daher für die Zion App noch eine Art Recovery ein, die man nutzen kann, falls man die Zugangsdaten doch nicht mehr haben sollte. Man kann ein sogenanntes Social Key Recovery einrichten, mit dem man den Zugriff auf das Wallet wieder herstellen kann, wenn der Schlüssel verloren gegangen sein sollte. Damit sind die Coins nicht verloren, auch wenn man den Schlüssel vergisst. Wenn das Handy verloren geht, sind aber natürlich auch die Coins in jedem Fall weg und die neue Form der Recovery ist unter Umständen auch eine Möglichkeit für Dritte, zu versuchen, Zugang zu bekommen.

Das Unternehmen schreibt dazu:

HTC has developed a unique Social Key Recovery mechanism in case your phone is lost or stolen, or you forget your keys. It is an easy and secure way to recover keys lost in the hardware. It also ensures that HTC does not hold your keys in a central location at any point – you maintain full custody at all times. HTC allows you to pick a few trustworthy contacts, and each one of those must download a key management app. Your seed then gets split using a secret sharing algorithm and is sent to the trusted contacts. Should the need arise, you can successfully regain access to your funds.

Abgesehen davon ist das HTC Exodus 1 ein ganz normales Android Handy, das ein paar mehr Apps an Bord hat als andere Handys. Wer diese Angebote ignoriert, kann das Exodus 1 auch als einfaches Smartphone nutzen. Man kann beispielsweise auch den normalen Google Play Store nutzen – die Fähigkeiten von Blockchains und anderen Methoden der Authentifizierung werden also nicht genutzt. Man hat eher das Gefühl, das Krypto hier eher als Marketing eingebaut wurde ohne einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Interessant ist dagegen ein Punkt bei der Wiederherstellung des Zugriffs. Wallets haben immer das Problem, dass sie in der Regel so sicher sind, dass auch ein Besitzer keinen Zugriff mehr hat, wenn er die Zugangsdaten vergessen hat. HTC baut daher für die Zion App noch eine Art Recovery ein, die man nutzen kann, falls man die Zugangsdaten doch nicht mehr haben sollte.

HTC macht den Kauf des Exodus schwer

Den Krypto-Ansatz merkt man allerdings an einer Stelle dann doch deutlich: beim Kauf. HTC bietet das exodus 1 derzeit nicht gegen normale Währung an, sondern man muss es mit Bitcoins. Litecoins oder Etherum kaufen. Wer keine dieser Krypto-Währungen hat, kann die Geräte leider nicht bestellen. Das ist natürlich eine recht hohe Hürde, denn wahrscheinlich werden nur wenige Kunden wirklich die Infrastruktur haben, um schnell entsprechende Coins kaufen zu können und es werden sich auch nur wenige Nutzer dafür extra ein Wallet usw. einrichten.

Das Unternehmen schränkt den Kauf der Geräte also vor allem auf Krypto-Nutzer ein. Ein wirkliches Problem ist das aber nicht, denn für den normalen Verbraucher steht mit dem HTC U12+ natürlich ein vergleichbares Gerät zur Verfügung, dass man auch mit neuen Euro kaufen kann.

Unser Fazit zum HTC Exodus 1

Nach einiger Zeit mit dem HTC Exodus 1 fällt das Fazit zum neuen Geräte gemischt aus. Der Ansatz mit dem Krypto-Handy als Marketing ist durchaus interessant, aber nicht wirklich zu Ende gedacht. Die Geräte zielen dank des Kaufes in Krypto-Währungen vor allem auf Fans aus diesem Bereich und die werden durch die eher überschaubaren Krypto-Fähigkeiten des Modells wohl eher enttäuscht sein. Die Ausstattung richtet sich eher auf Einsteiger in diesem Bereich, diese werden allerdings durch den Kaufpreis in BTC, ETH oder LTC auf eine harte Probe gestellt. Von daher bleibt offen, wer genau die Zielgruppe des neuen Modells sein soll. Durch den doch recht volatilen Kurs der Währungen kann man aber durchaus auch ein Schnäppchen machen.

Unabhängig vom Kypto-Ansatz ist das HTC Exodus 1 ein solides Gerät. Beim Design gibt es aber durchaus Kritikpunkte und auch der Akku könnte besser sein, aber es ist schnell, hat eine gute Kamera und eine hohe Schutzklasse, die es recht unanfällig bei der täglichen Nutzung macht. Ob das aber rechen wird, um die Geräte wirklich an den Kunden zu bringen, bleibt zu bezweifeln, denn diese Punkte findet man auch bei anderen Anbietern und Herstellern und damit ist das HTC ein Gerät, dass sich vor allem durch den Krypto-Ansatz aus der Masse heraushebt und der ist leider nicht ganz so weit entwickelt, wie man das eventuell erwartet hätte.

Ganz konkret scheint das HTC Exodus 1 leider nicht der Heiland zu sein, der HTC aus der Krise führen wird – hier fehlt einfach die Eigenständigkeit der Geräte und auch ein Feature, dass für den Massenmarkt wirklich attraktiv ist und das man bei anderen Anbietern so nicht findet.

Die technischen Details des HTC Exodus 1

  • Speicher: 128 GB Festspeicher
  • RAM: 6 GB
  • Betriebssystem: Android 9 Oreo
  • Prozessor: Snapdragon 845 Mobile Plattform von Qualcomm
  • Staub- und wasserdicht (Schutzklasse IP68 – bis zu 30 Minuten in 1,5 Meter Wasser)
  • Bildschirm: 6“ (15,24 cm) Quad HD+ Display* mit 18:9-Verhältnis
  • Kamera: 12 + 16 MP Dual-Hauptkamera mit hochwertigem Zoom; 8 MP Dual-Frontkamera mit natürlichem Bokeh Effekt und 4k Videoaufnahmen mit 60 FPS
  • Akku: 3.500 mAh
  • Kosten: 0,15 BTC oder 4,78 ETH (schwankt je nach Kurs)

Video: das HTC Exodus 1

 

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Neffos N1 im Test – was kann das 250 Euro Handy?

Neffos ist als Marke auf dem deutschen Markt noch eher unbekannt, aber hinter den Smartphones steht TP Link. Das Unternehmen produziert unter anderen viele Router für den Internet-Anschluss und dürfte daher den meisten Kunden mehr sagen als die Marke Neffos an sich. Allerdings möchte der Anbieter auch im Bereich der Handys und Smartphones Fuß fassen und hat daher eigene Modelle auf den Markt gebracht. Wir haben das aktuelle Neffos N1 (unverbindliche Preisempfehlung bei etwa 250 Euro) getestet und geprüft, was das Handy kann.

Das Design beim Neffos N1

Neffos setzt beim N1 auf ein eher klassisches Design. Es gibt abgerundete Kanten und ein Metallgehäuse, dass sich gut anfasst und auch gut in der Hand liegt. Allerdings wirkt das Gerät nicht mehr ganz frisch. Das Neffos N1 ist zwar gut verarbeitet und weist keine größeren Mängel auf, im Vergleich zu den aktuellen Modellen mit wenig Rand fallen aber doch die sehr großen Ränder oben und unten auf. Wo andere Hersteller nur noch auf eine kleine Aussparung (Notch) setzen, hat das Neffos einen breiten oberen Rand, der neben der Technik sogar noch Platz für den Logo Schriftzug bietet. Das wirkt leider nicht mehr Up-To-Date.

Die Rückseite sieht dagegen interessanter aus. Der Streifen mit der Kamera hebt sich gut ab und es gibt (durchaus eine Ausnahme in dem Bereich) keine hervorstehenden Kamera-Objektive. Die Rückseite ist also glatt und eben. Wer keine Kamera-Buckel mag, findet hier eine interessante Alternative.

Im Test wurden die Geräte aber trotz der großen Ränder immer recht positiv bewertet. Dritte, die das Gerät noch nicht kannten, waren in der Regel überrascht, dass der Preis nur bei 250 Euro lag, durch das Aussehen und die Haptik wurden die Neffos N1 meistens teurer eingeschätzt. Das zeigt, dass die Verarbeitung durchaus stimmt und man mit dem Metallbody viel richtig gemacht hat. Eine eigene Formsprache gibt es aber nicht – am Design kann man also eher schlecht erkennen, dass es sich speziell um ein Neffos handelt.

Das Display selbst ist 5,5 Zoll und löst mit 1920 × 1080 Pixel auf. Damit haben die Geräte eine Pixeldichte von 402ppi und das ist durchaus okay, vor allem, wenn man den Preis beachtet.

Interessant: TP-Link setzt beim Neffos N1 auch auf einen Hardware-Schalter am linken Rand, mit dem sich die Modelle stumm schalten lassen. Das kennt man auch vom OnePlus und Nutzer dieser Modelle dürften sich beim Neffos daher gleich heimisch fühlen.

Als  Anschluss gibt es eine USB C Buchse. Damit setzt TP Link bereits auf die moderne Form des Anschlusses. Das ist durchaus erwähnenswert, denn in vielen anderen Modellen in diesem Preisbereich gibt es lediglich einen alten microUSB Anschluss.

Die Leistung beim Neffos N1

Für die Leistung sorgt bei den Geräten ein Helio-P25-Chip von Mediatek. Das ist zwar kein Topmodell, aber ein durchaus schneller Prozessor, der ausreichend Leistung bietet. Im Leistungstest bei Geekbench (Geekbench 4) erreicht das Neffos N1 knapp 1000 Punkte im Single Core Test und etwa 4.000 Punkte im Multi Core Test. Die Geräte liegen damit im Bereich des Samsung Galaxy S6. Die aktuellen Topmodelle sind natürlich deutlich schneller, aber für den Preisbereich ist die Leistung durchaus okay.

Die Kamera im Neffos N1

TP-Link setzt bei der Kamera auf der Rückseite auf ein Dual Lens System mit zwei Objektiven. Dabei kommen zwei 12 Megapixel Objektive zum Einsatz und das Unternehmen verspricht zur Qualität der Aufnahmen einiges:

Das Neffos N1 ist mit einer atemberaubenden 12MP + 12MP Dual-Kamera ausgestattet, die einen professionellen Bokeh-Effekt erzielt, den bisher nur große DSLR-Kameras erreichen konnten. Durch das Hervorheben des Motivs und das Verschwimmen lassen des Hintergrunds, entstehen in Sekundenschnelle professionelle Porträts in Studioqualität.

Der Bokeh Effekt ist tatsächlich sehr stabil und erfasst recht gut, was Vordergrund und was Hintergrund ist, an die Technik von Apple und Huawei kommt man aber dennoch nicht heran. Es gibt immer mal Bereiche, die nicht korrekt erfasst werden und dann hat man entweder auch im Vordergrund Teile, bei denen es Unschärfe gibt oder der Hintergrund ist in Teilen auch noch scharf. Selbst mit Probieren und mehrmaligen Aufnahmen kann man das leider nicht in jedem Fall beheben.

Insgesamt ist die Hauptkamera aber in dem Preisbereich durchaus gut aufgestellt und liefert solide Aufnahmen. Auch bei schlechtem Licht gibt es noch recht gute Bilder.

Kritik und ein Fazit zum Neffos N1

Etwas ärgerlich sind die Rückgriffe auf die Technik aus dem letzten Jahr. So kommt als Betriebssystem Android 7.1.1 zum Einsatz. Ein Update auf die neuste Android 8 Version steht (noch) nicht zur Verfügung. Auch die Sicherheitsupdates sind von Anfang 2018 und damit nicht mehr unbedingt auf den neusten Stand. Mittlerweile sind die Kunden in dem Bereich anspruchsvoller geworden, denn sie haben gemerkt, das regelmäßige Updates der Geräte durchaus ein wichtiger Punkt sind. Daher sollte das Unternehmen an der Stelle vielleicht nochmal nachbessern und ein Update zumindest auf Android 8 nachschieben.

Auch beim Bildschirm merkt man dies etwas, denn das Gerät bietet zwar ein 5,5 Zoll Display aber ohne 18:9 Format, wie man es bei den meisten anderen Modellen her kennt.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, findet mit dem Neffos N1 ein sehr günstiges Gerät in der Mittelklasse, dass durchaus auch mit einigen teureren Geräten mithalten kann. Etwas mehr Individualität und das eine oder andere zusätzliche Feature könnten aber auf jeden Fall nicht schaden um die Smartphones von den Modellen der Konkurrenz abzugrenzen.

Video: Neffos N1 im Video-Test

 

 

 

Gigaset GS370 im Test – was leistet das teuerste Gigaset Smartphone?

Gigaset hat das neue GS370 am 16. November vorgestellt und wir haben das Gerät in den letzten Tagen ausführlich getestet. Das Modell war dabei im täglichen Einsatz als Handy und damit gibt es einen guten Blick auf die Stärken und die Schwächen des Gerätes. Zur Einordnung muss man sagen, dass der Preis des Gigaset GS 370 mittlerweile bei etwa 270 Euro liegt und das Modell damit das teuerste Smartphone aus der eigenen Produktion des Unternehmens ist. Damit fällt die Ausrede des Preises bei einigen Punkten weg – allerdings muss man auch sehen, dass die Topmodelle mittlerweile mehrere hundert Euro mehr Kosten. Das iPhone X ist beispielsweise sogar bis zu 1000 Euro teurer – entsprechend sollte man auch die Ansprüche an das Gerät formulieren.

Design und das neue Gehäuse

Beim Design hat Gigaset auch beim GS370 keine Experimente gemacht. Das Gerät ist von außen weitgehend kontrastlos, die Ecken sind abgerundet und auch die Kanten haben wieder eine leichte Abrundung. Das kennt man bereits von den Gigaset-Vorgänger Modellen. Die Rückseite wird nun von der Dual Lens Kamera dominiert, die im oberen Bereich zu finden ist und dazu sind die Antennenbändern im oberen und unteren Bereich der Rückseite etwas abgehoben – darüber hinaus gibt es bis auf den Scanner für den Fingerabdruck (mittig im oberen Drittel) auch auf der Rückseite keine weiteren Kontraste. Im Vergleich zu den Vorgänger gibt es beim Design nur eine auffällige Kleinigkeit: die Powertaste ist mit einem roten Rand versehen. Insgesamt wirken die Geräte damit erfreulich zurückhaltend. Das muss man natürlich mögen, aber wer sich damit anfreuden kann, findet beim GS370 ein Gerät, das vergleichsweise neutral und unauffällig bleibt.

Nimmt man die Geräte dagegen in die Hand, wird der Unterschied zum Vorgänger sofort deutlich. Bisher hatte das Unternehmen lediglich auf Gehäuse aus Kunststoff gesetzt. Beim GS370 kommt zum ersten Mal Metall als Material zum Einsatz und das macht sich sofort positiv bemerkbar. Die Geräte fassen sich wertig an und liegen gut in der Hand. Auch bei den Vorgänger hatte man die Oberfläche bearbeitet – der Eindruck des GS370 bei der Haptik ist aber aufgrund der besseren Materialien trotzdem um Längen besser.

Die neue Wertigkeit des GS370 schlägt sich auch an anderer Stelle nieder. Mußte man bei den Vorgänger-Modellen noch fingernagelmordend die Rückseite aufstemmen, wenn man die Simkarte einlegen oder wechseln wollte, gibt es nun ein bequemes Schubfach samt Öffner an der Seite, wie man es auch von den Modellen der Konkurrenz gewohnt ist. Gigaset verabschiedet sich also auch auf diese Weise von der Einsteiger-Klasse.

Die Technik im Gigaset GS370

Bei der Technik wurde ebenfalls im Vergleich zu den aktuellen Modellen zugelegt. Für die Leistung sorgt ein MTK 6750T Prozessor, der auf 3G RAM mit 32GB Speicher oder 4GB RAM mit 64GB Speicher (GS370+) zurück greifen kann. Die Modelle bieten dazu echtes Dual Sim Modell mit zwei Simkarten Slots und zusätzlich einen dritten Slot für die SD Karte (mit bis zu 128GB Speicher). Wie bei den Vorgängern gibt es wieder einen Fingerabdruck-Sensor auf der Rückseite, der wieder bis zu 5 Abdrücke speichern kann.

Bei der Performance gibt es Fortschritte, aber natürlich keine Topleistungen. Man sieht bereits am Screnshot vom Geekbench Benchmark, dass die Geräte mit den aktuellen Topmodellen nicht mithalten können. Das ist aber auch gar nicht zu erwarten gewesen. Im täglichen Einsatz bemerkt man diese Unterschiede aber kaum. Das GS370 reagiert sehr schnell auf alle Befehle und Eingaben und hatte auch mit vielen geöffneten Apps kaum Probleme. Gößere Grafikanwendungen und schnelle Spiele sind dagegen nicht das Revier des GS370.

Die Kamera beim GS370

Die Dual Lens Kamera war bei der Vorstellung der neuen Geräte eine echte Überraschung, denn bisher gab es diese Modelle in diesem Preisbereich nur selten. Damit bieten die Modelle nun auch Funktionen wie die Hintergrund-Unschärfe. Diese muss man allerdings selbst einstellen und sie funktioniert nicht so gut, wie man es von Apple, Huawei und anderen Anbietern in diesem Bereich her kennt. Es wird grob gesagt immer ein (einstellbarer) Bereich scharf gestellt, der Rest bleibt unscharf. Das ist immer etwas ungenau, da meistens mehr scharf bleibt, als man eigentlich haben möchte.

Beim normalen Einsatz gibt es allerdings wenig zu meckern, die Kamera macht solide Bilder, lediglich bei wenig Licht gibt es schnell ein Farbrauschen.

Android 7.0 auf den Modellen

Bei der Software kommt beim Gigaset GS370 Android 7.0 zum Einsatz. Das ist ein wenig enttäuschend, denn immerhin ist der Nachfolger Androi 8 Oreo bereits seit einigen Monaten auf dem Markt und daher war die Hoffnung durchaus da, dass die neuen Modelle gleich mit Android 8 ausgeliefert werden. Allerdings hat das Unternehmen angekündigt, dass es hier im ersten Halbjahr 2018 ein Update geben soll, so dass ab dann auch Android 8 auf den GS370 Modellel zur Verfügung stehen wird. Einen genauen Termin dazu gibt es aber noch nicht.

Ein weiterer Punkt: Gigaset setzt auf dem Modell ein reines Android ein. Es gibt also keine Veränderungen durch den Hersteller und das Unternehmen hat (sehr erfreulich) auch darauf verzichtet, eigene Apps vorzuinstallieren. Es gibt lediglich die Giagset App als Handbuch auf dem Gerät – ansonsten ist der Speicher erfreulich leer (bis auf die Android-Standard-Anwendungen).

Akkulaufzeit

Für den Einsatz in der Praxis ist auch immer wichtig, wie lange die Geräte ohne Nachzuladen durchhalten und welchen Zeitraum sie an der Ladestation verbringen müssen. Im Giagset GS370 ist ein 3.600mAh Akku verbaut und damit hat das Gerät im Vergleich zum GS270 (immerhin 5.000mAh) etwas weniger Ausdauer. Allerdings ist der Akku im Vergleich mit anderen Modellen aus dem Bereich trotzdem recht großzügig dimensioniert. Beispielsweise gibt es im Galaxy A3 2017 nur einen Akku mit 2350mAh und im größeren A5 beträgt die Leistung des Akku auch nur 3.000mAh. Das GS370 hat hier also deutliche Vorteile und auch beim normalen Arbeiten merkt man das durchaus: die Geräte halten den Tag über gut durch und können daher ohne Nachladen durchaus für 24 Stunden genutzt werden.

Unser Fazit zum Gigaset GS370

In der Gesamtbetrachtung des Modells muss man natürlich den Preis doch wieder mit einbeziehen und insgesamt hat es das Unternehmen geschafft ein sehr interessantes Smartphone im Bereich der unteren Mittelklasse auf den Markt zu bringen. Mit Dual Lens Kamera und Metallbody kann es durchaus mit den anderen Geräten auf dem Markt mit halten und setzt durch die Kamera sogar noch einen neuen Standard für diesen Preisbereich. Schade ist dagegen, dass es mit Android 7 noch nicht die neuste Betriebssystem-Version gibt – aber das soll sich 2018 schnell ändern.

Gigaset GS 170 – das neue deutsche Smartphone im Test

Gigaset GS 170 – das neue deutsche Smartphone im Test – Gigaset ist der letzte deutsche Anbieter, der unter dem eigenen Label Smartphones auf dem Markt bringt. Bereits Ende 2017 hatte man mit dem GS160 ein Einsteiger-Geräte vorgestellt und nun gibt es mit dem GS170 eine verbesserte Version. Preislich bewegt sich das Modell dabei im Bereich von 149 Euro und daher sollte man was die Technik betrifft, auch nicht wirklich viel erwarten. Wir hatten das Gerät in den letzten Tagen im Test gehabt und waren trotzdem recht zufrieden mit der Leistung.

Das Design

Wer sich wundert, dass man auf den Bildern vom GS170 relativ wenige Details sieht: das ist so geplant. Die Vorderseite sieht im ausgeschalteten Zustand fast komplett einheitlich Schwarz aus. Lediglich im oberen Bereich gibt es mit dem Lautsprecher und der Kamera zwei Punkte, bei denen die Oberfläche durchbrochen ist. Ansonsten ist die Vorderseite glatt, spiegelnd und schwarz. Das zieht Fingerabdrücke geradezu an, erfreulicherweise ist das GS170 aber etwas weniger anfällig für diese Abdrücke als es noch der Vorgänger war.

Mehr Details gibt es auf der Rückseite. Diese besteht (wie beim Vorgänger auch) aus Kunststoff, ist aber etwas aufgeraut, so dass man sie besser halten kann und sie sich auch nicht ganz nach Plastik anfühlt. Kamera und der Fingerabdruck Sensor sind mit silbernen Rand vom Rest abgetreten, dazu gibt es den Gigaset Schriftzug in Silber. Insgesamt wirkt die Rückseite damit durchaus stylisch und macht auf jeden Fall keinen billigen Eindruck.

Das Gigaset GS 170 in der Praxis

Die erste Hürde gab es bereits beim Einlegen des Akku und der Simkarte. Die Rückseite ist sehr fest verbaut und weist keine wirklichen Hinweise auf, wie man sie öffnet. Auch die Anleitung gibt keine weiteren Tipps. Daher war sehr viel Kraft und sehr viel Fluchen (bis hin zu abgebrochenen Fingernägeln) notwendig, um die Abdeckung zu entfernen. Das war auch bereits beim Vorgänger ein Problem, hier könnte Gigaset durchaus noch nacharbeiten.

Ebenfalls vom Vorgänger übernommen ist die Anordnung des Anschlusses. Dieser sitzt nicht mittig, sondern ist etwas nach links verschoben. Das ist an sich kein Problem, stört aber etwas, wenn man die mittigen Anschlüsse anderer Modelle gewohnt ist. Einige Ladestationen funktionieren dann leider auch nicht mehr, weil man das Gerät nicht korrekt einsetzen kann.

Interessant ist der Fingerabdruck Sensor. Dieser ist auf der Rückseite angebracht und arbeitet relativ fix. In diesem Preisbereich sind solche Sensoren immer noch eher die Ausnahme, daher ist uns dies eine extra Erwähnung wert. Dazu hat der Sensor ein interessantes Feature: man kann einzelne Finger bestimmten Apps zuordnen. Je nachdem, mit welchem Finger man das Gerät entsperrt, wird dann sofort die entsprechende App gestartet.

Im normalen Gebrauch ist das Handy auch ausreichend schnell. Der MediaTek 6737 Prozessor leistet solide Arbeit und schafft die normalen Aufgaben sehr gut. Spitzenleistung und maximale Grafik sollte man aber nicht erwarten – das ist in dem Preisbereich aber auch gar nicht der Anspruch.

Die Kamera im Gigaset GS170

Die Hauptkamera nutzt im GS170 13 Megapixel, die Selfiecam schafft nur eine Auflösung von 5MP. Insgesamt ist die Kamera aber eher ein Schwachpunkt im Gerät: die Aufnahmen sind nur bei ideale Lichtverhältnissen gut und fangen bereits bei etwas zu wenig Licht an deutlich zu verrauschen. Die Kamera selbst bietet viele Features, unter anderem sind auch HDR Aufnahmen möglich. Insgesamt reicht die Kamera für normale Schnappschüsse aus, wer allerdings gerne gute Fotos macht und auf Qualität wert legt, ist an dieser Stelle eher falsch.

Android 7 im Gerät

Bei der Software setzt Gigaset wieder auf Android und erfreulicherweise ist direkt eine weitgehend unveränderte Version von Android 7 aktiv. Der Stand der Sichereitsupdates ist dabei Mai 2017 – auch dies ist recht aktuell. Man bekommt also trotz des günstigen Preises ein Gerät mit dem aktuellen Android. Das ist nicht bei allen Anbietern der Fall und es gibt eine Reihe von teureren Modellen, die noch mit Android 6 arbeiten.

Unser Fazit zum Gigaset GS170

Gigaset hat auch mit diesem Modell ein solides Paket für die telekommunikative Grundversorgung zusammen gestellt. Das GS 170 ist durchaus ansehnlich und leistet auch genug fü den normalen Gebrauch. Der Fingerabdruck Sensor ist dazu ein Feature, das man bei vielen teureren Modellen noch nicht findet.  Für 149 Euro bekommt man also ein Paket ohne große Schwächen und mit viel Handys fürs Geld.

Honor 8 Pro im Test – viel Technik und viel Ausdauer für wenig Geld

Honor 8 Pro im Test – viel Technik für wenig Geld – Honor hat mit dem neuen 8 pro kein komplett neues Handy auf den Markt gebracht. Stattdessen hat man das bestehende Honor 8 deutlich verbessert und erweitert – greift in vielen Bereichen aber auch auf die bekannte Technik zurück. Trotzdem hat es das Unternehmen geschafft, ein Topmodell auf den Markt zu bringen, das vor allem beim Preis überzeugen kann und deutlich unter den Kosten für andere Modelle mit vergleichbarer Technik liegt.

Es richtet sich also vor allem an Nutzer, die preisbewusst denken, aber trotzdem nicht auf die aktuelle Technik verzichten wollen. Ob dieser Spagat gelungen ist, klären wir im nachfolgenden Testbericht.

 Honor 8 Pro – Design und Verarbeitung

Bei Äußeren hat man sich beim Honor 8 Pro gleich an zwei Vorbildern orientiert. Das Design selbst hat deutlich Ähnlichkeit mit den aktuellen iPhone Modellen. Vor allem die Kanten und die Abrundungen zeigen deutlich, dass man sich hier wohl an Apples Topmodell orientiert hat. Die Haptik und die Verarbeitung des Gehäuses erinnert dagegen frappierend an das Huawei P10.

Beim Design setzt das Modell aber leider noch auf große Ränder. Die fast randlosen Galaxy S8 und LG G6 sehen deutlich moderner aus. Das könnte einigen Kunden eventuell problematisch erscheinen.

Mit 5,7 Zoll Display ist das Gerät relativ groß. Bei kurzen Fingern ist bereits die Bedienung des Fingerabdruck Sensors (mittig auf der Rückseite) ein Problem. Dafür sind die Geräte aber sehr dünn und fallen mit 6.9 Millimetern weniger dick aus als die meisten Mitbewerber. Ebenfalls sehr erfreulich: die Kamera ist eben in der Rückseite integriert. Ein Buckel für die Kamera gibt es beim Honor 8 Pro also nicht.

Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut und entspricht dem, was man von einem Topmodell erwartet. Mit den anderen Modellen kann das Honor 8 Pro in jedem Fall gut mithalten.

Abstriche muss man dagegen bei der Robustheit der Geräte machen. So fehlt beispielsweise die IP-Zertifizierung für höhere Schutzklassen. Das Honor 8 pro ist damit weder gegen Staub noch Wasser zusätzlich geschützt. Dazu ist das Display auch nur mit Gorilla Glas 3 geschützt – mittlerweile gibt es schon neuere Versionen, die noch mehr Schutz bieten. In den ersten beiden Wochen der Nutzung gab es zwar keine Vorkommnisse, bei denen wir mehr Schutz gebraucht hätten, für die dauerhafte Nutzung wäre es aber schön gewesen, wenn Honor die Modelle etwas mehr abgesichert hätte.

Bis auf den Schutz gibt es aber gerade beim Display wenig zu meckern. Der Bildschirm ist hell und löst gestochen scharf auf. Die hohe Pixelanzahl (2560 x 1440 Pixel) macht sich vor allem bei VR-Anwendungen bemerkbar, wenn der Bildschirm geteilt wird und dann jeweils auf einer Hälfte ein Bild gezeigt werden muss.

Die Performance und Leistung

Bei der Leistung setzt Honor auf den neuen Kirin 960 Octa-core (4x 2.4 GHz + 4x 1.8 GHz) der auch im Huawei P10 seinen Dienst tut und dazu auf 6GB RAM. Dieses Setup verspricht gute Leistungen und tatsächlich kann das Honor 8 Pro im Benchmark durchaus mit den anderen Topmodellen mit halten.

In praktischen Einsatz fällt vor allem eines auf: Das Honor 8 pro ist wirklich schnell. Das bezieht sich in dem Fall nicht auf Benchmark-Daten, sondern auf die Reaktionszeit bei der Bedienung. Apps öffnen sich wirklich blitzschnell und man mag gar nicht glauben, dass man dabei wirklich die App komplett öffnet und nicht nur aus dem Hintergrund holt. In der Praxis gibt es faktisch keine Ladezeit für die Apps. Der Einsatz von Kirin 960 Prozessor samt Mali-G71 GPU und Vulkan Unterstützung macht sich hier deutlich bemerkbar.

Akku

Ein weiterer großer Vorteil in der Praxis ist der Akku. Obwohl das Gerät nur knapp 7 Millimeter dick ist, hat es Honor geschafft, hier einen Akku mit 4.000mAh einzubauen. Zum Vergleich: im Huawei P10 ist der Akku nur 3.200mAh groß und auch das Galaxy S8 kommt nur auf eine Akku Leistung von 3.000mAh. In Verbindung mit den stromsparenden Funktionen von Android 7 hat das Honor 8 pro damit eine Laufzeit, die deutlich über der anderer Modelle liegt. Im Text kamen wir durchaus 2 Tage ohne Nachladen aus – bei normaler Nutzung.

Dazu hat Honor eine Schnellladefunktion verbaut. Damit lässt sich der Akku schneller laden als mit normalen Ladegeräten, allerdings scheint die Funktion etwas langsamer zu sein als bei den Modellen der Konkurrenz. Das kann aber natürlich auch am großen Akku liegen – 4.000mAh laden sich einfach nicht so schnell auf wie kleinere Akkus.

Die Kamera im Honor 8 Pro

Dual Sim Kamera – ohne Leica Schriftzug

Bei der Kamera setzt Honor wieder auf ein Dual Lens System. Dabei werden zwei Bildsensoren vom Typ Sony IMX286 genutzt. Ein Sensor ist dafür für Schwarz-Weiß Kontraste zuständig, der andere liefert das passende Farbbild dazu. In Kombination sollen so deutlich besser Bilder entstehen.

In der Praxis ist das Ergebnis allerdings unterschiedlich. So setzen sowohl Samsung Galaxy S7 und auch das S8 auf eine Kamera ohne Dual Lens Technik und um Vergleich sind die Bilder trotzdem besser. Das Huawei P10, das ebenfalls auf Dual Lens (mit Leica Technik) setzt, bietet ebenfalls bessere Aufnahmen, allerdings sind die Unterschiede zum Honor 8 Pro sehr gering. Wer nicht zufällig beiden Aufnehmen vergleicht, wird einzeln in diesem Fall wohl kaum einen Unterschied fest stellen.

Die Frontkamera bietet 8 Megapixel f2.0 und macht ebenfalls solide Aufnahmen. Im Test fanden vor allem die vielen Möglichkeiten zur Gestaltung der Selfies Anklang. Gerade mit den Beauty-Einstellungen kann man viel Zeit verbringen.

Insgesamt liefert das Honor 8 pro also durchaus gute Aufnahmen ab. Für die besten Plätze im Feld der Topmodelle reicht es aber nicht.

Honor 8 Pro – die technischen Daten

  • 5,7 Zoll Display*, 2560 x 1440 QuadHD-Auflösung, 515 ppi
  • Kirin 960 Octa-core (4x 2.4 GHz + 4x 1.8 GHz)
  • 6 GB RAM, 64 GB ROM
  • Android* 7 (Nougat)
  • EMUI 5.1
  • 12MP+12MP-Dualkamera
  • USB-OTG
  • 184 Gramm

Unser Fazit zum Honor 8 Pro

Honor wollte mit dem Honor 8 Pro in neue Dimensionen durchstarten und hat es auch geschafft – nicht nur was die Größe der Modelle betrifft. Auch beim Design, der Verarbeitung und der Technik kann die Marke mittlerweile mit den bekannten Topmodellen auf dem Markt mit halten.

Den größten Vorteil hat das neue Honor 8 Pro aber sicher durch den Preis. Die Smartphones sind ab 549 Euro zu haben und liegen damit unter dem Preis das Huawei P10 und deutlich unter den Kosten für ein Galaxy S8. Dafür bekommt man aber vergleichbare Technik und muss kaum Abstriche machen. Daher ist das Honor 8 Pro zumindest aktuell für uns der Preis/Leistungssieger bei den Topmodellen im Bereich von über 500 Euro. Möglicherweise muss es sich früher oder später dem neuen OnePlus 5 geschlagen geben – derzeit bekommt man diese Kombination aus Technik und Leistung zu diesem Preis bei keinem anderen Anbieter.

Testbericht: Samsung LED View Cover EF-NG935 für Galaxy S7 edge, schwarz

Testbericht: Samsung LED View Cover EF-NG935 für Galaxy S7 edge, schwarz – Als ich vor ca. drei Monaten gefragt wurde, ob ich für appdated.de das LED View Cover EF-NG935 von Samsung teste, passte das gerade super. Eine Ecke der „preiswerten“ Handyhülle meines neues Samsung Galaxy 7 Edge war bereits nach einem Monat abgebrochen. Da ich auch meine Samsung Gear-VR-Brille nutze, sollte die Hülle es auch ertragen können, dass zweimal im Monat das Handy raus und wieder rein gesteckt wird.

Das offizielle Zubehör von Samsung sah richtig schick aus. Die Hülle aus schwarzem Kunstleder mit einem Einsteckfach für Visitenkarten lag hauteng am Handy an, war aber flexibel genug für die Herausnahme des Smartphones. Aussparungen für Funktionstasten machten jederzeit die mühelose Bedienung möglich. Das Display schaltete automatisch ein und aus, wenn die Hülle geöffnet und geschlossen wurde und nach dem Schließen leuchtete wie von Zauberhand durch eine vorher nicht sichtbaren LED-Matrix, die durch Induktion mit Energie versorgt wurde, die aktuelle Zeit auf.

Diese Hülle versprach noch weitere tolle Sonderfunktionen. Ich würde es jetzt nicht gerade ein „interaktives Erlebnis“ nennen wie Samsung, aber ok: man konnte der Kontaktliste aussagekräftiger Symbole zuteilen und sah dann z.B. auf der Hülle das Bild eines stilisierten Jungen aufleuchten, wenn der Bruder anrief, dem ich das Bild zugeteilt hatte. Die aufleuchtende Matrix zeigte die wichtigsten Ereignisse, Anrufe und eingegangene Nachrichten an und machte mein Telefon zu einem Hingucker, gleichzeitig hatte ich aber auch eine elegante Hülle mit schlichtem Design.

Da sie mit einem aktuellen Preis von 59,90 € auf der offiziellen Seite von Samsung zu den höherpreisigen Handyhüllen gehört (die aktuelle Preisrecherche zeigt, dass viele Händler sie mittlerweile zum halben Preis anbieten), so fielen natürlich auch die negativen Aspekte auf. Es fehlte ein brauchbarer Magnetverschluss, um die Hülle richtig zu schließen. Anfangs blieb die Hülle erst nach längerem Umklappen geschlossen. Bei einem Sturz wäre der Display kaum geschützt worden. Das sollte für mich die Hauptaufgabe einer Handyhülle sein.

Der Hauptkritikpunkt: die LED-Matrix erzeugt zwar wirklich einen „Wow-Effekt“ für einen ziemlich hohen Preis. Umso mehr ärgert der Funktionsausfall ohne erkennbaren Auslöser bereits nach knapp zwei Monaten. Es folgte eine tagelange Suche nach der Ursache. Alle Tipps, die irgendwo zu finden waren, habe ich befolgt, um die Lichter, an die ich mich bereits gewöhnt hatte, wieder zum Leuchten zu bringen. Nach längerer Recherche fiel auf, dass auch die Bewertungen anderer Nutzer in vielen Fällen negativ ausfielen und wir offensichtlich die gleiche Erfahrung machten:

„nach nicht allzu lange Zeit funktioniert es nicht mehr!“, „Was bleibt ist die Hülle ohne LED Matrix – und dann ist dieses Produkt einfach zu teuer!“, „Eigentlich eine gute Idee, aber wenig Anzeigen möglich. Nach knapp 3 Monaten ist jetzt die Anzeige ausgefallen. Damit ist der ´Hingugger´ natürlich nur noch ein Cover wie jedes andere und damit viel zu teuer. Schade, war ne gute Idee.“ „Leider ist nach nicht einmal 2 Monaten Gebrauch diese Funktion ausgefallen. Woran es liegt weiß ich nicht, aber die LEDs funktionieren einfach nicht mehr. Jetzt ist es noch eine normale, super sitzende Hülle für einen ziemlich hohen Preis. Schade.“

Dies hätte ich von einem so hochpreisigen Cover nicht erwartet. Offensichtlich scheint es sich um ein Konstruktionsproblem zu handeln, wenn die LEDs der Cover reihenweise ausfallen. Ich bin wirklich ein Fan von Samsung, aber wenn auch schon das letzte Flaggschiff, dass Galaxy Note, spektakulär vom Markt genommen werden musste weil eine Produktion ohne eingebaute Mängel nicht möglich war, dann überlege ich schon, meine eigenen Präferenzen zu überdenken.

Fazit:

Die Hülle war zu Beginn des Tests mit fast 60 Euro wirklich hochpreisig. Der Look und Nutzen schien jedoch den hohen Preis zu rechtfertigen. Die LED Anzeige war, so lange sie funktionierte, ein schönes Gimmik. Das Cover hätte viel besser gefallen, wenn man es an einem Punkt hätte schließen könnte.

Wenn ich es positiv formulieren möchte, dann war das Produkt leider noch nicht ausgereift. Bereits nach zwei Monaten zeigte die LED Matrix nichts mehr an. Die Rezensionen anderer Nutzer machen deutlich, dass das hier getestete Model kein „Montagsprodukt“ war, sondern die LED-Lichter in den Hüllen reihenweise ihren Geist aufgaben. „Made in Vietnam“ muss ja zwangsläufig nicht gleich etwas Negatives bedeuten. Die Sorgfalt für die Lebensdauer der Produkte sollte bei einem höheren Preis selbstverständlich sein. Ständige Qualitätsprobleme helfen nicht gerade dabei, dass Samsung ein ernsthafter Konkurrent für Apple wird. Das gilt sowohl für die Smartphones, als auch für die dazugehörigen Gadgets, auf denen der Markenname deutlich zu lesen ist.

So leider nicht zu empfehlen.

EWE Smart-Home System einfach und sicher im Test

EWE Smart-Home System einfach und sicher im Test – Aufgeschreckt durch Einbruchsserien und geringe Fahndungserfolge der Polizei sind viele Hausbesitzer irgendwann mit der Frage konfrontiert, wie sie ihrer Häuser und Grundstücke auch bei Abwesenheit überwachen oder ungebetene Gäste abschrecken können.

Bis vor wenigen Jahren war die Realisierung von Sicherheitsanlagen, Wohnraumüberwachung und effektivem Einbruchsschutz Bauherren vorbehalten, die bereits bei der Planung ihrer Häuser eine höhere Summe in die nötige Hausautomationsanlage und den Ausbau der Elektro-Installation investierten. Eine Nachrüstung in einem bewohnten Haus war oft kaum möglich und mit längeren Handwerksarbeiten und Schmutz verbunden. Bei Mietwohnungen mussten Mieter und Vermieter die Frage klären, wer für die nötigen Investitionen aufkommt, die auch nach einem Auszug fest verbaut bleiben.

Mit dem Begriff „smart home“ wird einer der größten Wachstumsmärkte der IT-Branche zusammengefasst, der diese Probleme löst. Neben der nahezu alle Lebensbereiche umfassenden „Vernetzung der Dinge“ (z.B. ins heimische Netzwerk eingebundene Waschmaschinen und Kühlschränke) ist hier auch an Hausautomationssysteme zu denken, die per Plug & Play realisiert werden und per Funk mit verschiedenen Aktoren (Geräten, die verschiedene Schalt- oder Regelaufgaben ausführen) kommunizieren.

Unter dem Label „Smart Living“ bietet der norddeutsche Energiekonzern EWE verschiedene Pakete an, mit denen der Laie innerhalb kürzester Zeit die Lampen („Hell & Schnell“) oder die Heizung („Warm & Spar“) ins heimische Netzwerk und Internet einbinden und so jederzeit von überall steuern und kontrollieren kann. Die„smarte Lösung“ zum Schutz vor Einbrechern und zur Wohnraumüberwachung heißt bei EWE „einfach & sicher“.

EWE, bisher nur im norddeutschen Raum aktiv, bot zunächst seinen Kunden die verschiedenen Pakete an, bevor die „Smart Living Serie“ auch allen anderen zur Verfügung stand. Da wir unser Set in einem Vorort von Berlin testen, war bei evtl. Rückfragen eine Filiale von EWE nicht weit. Für alle anderen bleibt da meist nur die Kundenhotline.

Inhalt des Pakets „einfach & sicher“ und Installation

Zunächst wird die EWE smart living-App, die für iOS und Android verfügbar ist, installiert und die Nutzerdaten wie Name, Kundennummer, Emailadresse und ein persönliches Passwort eingetragen. Nachdem eine von EWE zugesendete Email bestätigt ist, widmen wir uns der ersten Schachtel des StarterKits: Darin befindet sich die „EWE smart living Basis“, das Herz der drahtlosen Haussteuerung mit Z-Wave-Funk. Die Zentrale, ein Netzwerk-Adapter mit Powerline-Technik, sorgt für das Zusammenspiel aller Geräte und ermöglicht sowohl unterwegs als auch zuhause den Zugriff über das Smartphone. Sie wird mit dem mitgelieferten LAN-Kabel an das bestehende Heimnetzwerk angeschlossen. Zwei LEDs an der Vorderseite signalisieren den Status der Komponenten.

Das zweite Paket enthält neben einem Bewegungsmelder zwei Zwischenstecker, mit denen die Weihnachtsbeleuchtung, eine Lampe, der Fernseher, das Radio und was auch immer über das Handy gesteuert werden können… hier sind der Fantasie der Anwender kaum Grenzen gesetzt. Ein Radio oder die Beleuchtung, die auch aus der Ferne auf Kommando gesteuert werden können, spielen natürlich bei Fragen zu Abwehr und Abschreckung von Einbrechern eine große Rolle. Auch bei Abwesenheit können z.B. Zeiten programmiert werden, an denen Lichter oder Fernseher an und nach gewisser Zeit wieder aus gehen, um zu simulieren, dass jemand da ist.

Die zwei im Set enthaltenen Tür- bzw. Fensterkontakte melden jederzeit, wenn die Tür, das Fenster oder eine Schublade, an denen sie angebracht werden, geöffnet werden. Wir entscheiden uns dafür, benachrichtigt zu werden, wenn die gläserne Terrassentür und das Fenster daneben geöffnet werden und bestimmen, dass in diesem Fall auch eine Lampe angeht, die an einen Zwischenstecker angeschlossen ist

Zum Paket gehört schließlich noch eine W-Lan Kamera von D-Link, die z.B. dann, wenn ein Kontakt an Fenster oder Tür ausgelöst wird, auch bei Dunkelheit noch scharfe Foto- und Filmaufnahmen macht, während wir auf unserem Handy benachrichtigt werden und Zugriff auf die Kamera haben.

Die Installation und der Aufbau sind selbsterklärend. Auf der Homepage von EWE lassen genaue Einrichtungsvideos keine Fragen offen. Als wir doch eine zu einer zusätzlichen Außenkamera haben, berät man uns sowohl am Telefon als auch in der Filiale freundlich und kompetent.

In der App werden verschiedene Szenarien entworfen, z.B. dass beim Verlassen des Hauses alle Lampen, die an Zwischensteckern angeschlossen sind ausgehen, dass beim Öffnen einer Tür sofort das Handy benachrichtigt wird oder einfach nur Anwesenheit simuliert wird.

Besondere Aufmerksamkeit widmet EWE der Frage nach Sicherheit der Daten und weißt darauf hin, dass die Daten aus dem „Smart Home“ (neben Sensordaten auch Bilder von WLAN-Überwachungskameras) nur innerhalb des eigenen Rechenzentrums am Firmensitz in Oldenburg verarbeitet werden. Damit tritt EWE offensiv Befürchtungen entgegen, die Nutzer könnten durch ihre eigene Überwachungstechnik selbst überwacht werden. Gerade nach den Enthüllungen Edward Snowdens wird das auch im Email-Bereich als Standortvorteil deutscher Firmen vermarktet.

Bei täglichen Einsatz fällt bald auf, dass die App oft lange zum Starten braucht. Nachdem eine Nachricht mit dem Hinweis auf einen Alarm auf Handy gesendet wurde, dauerte es oft eine Weile, bis die Information dazu auch abgerufen werden kann. Nach Wochen merkten wir, dass das Bild der Kamera in der App des Herstellers viel besser ist, als in der App von EWE. Die App des Kameraherstellers speichert bei der Aufnahme von Fotos auch immer einen kurzen Film. Das tolle Foto vom Fuchs, der uns in die Kamerafalle lief, wäre mit der App von EWE nicht möglich gewesen. Die App der Dlink- Kamera ist viel besser und kann viel mehr.

Bei den Kontakten, die wir an die Fenster angebracht haben, nervt irgendwann das rote Licht, das nicht ausgeschaltet werden kann und jedem schon von weitem signalisiert, dass hier ein „scharfer Sensor“ aktiv ist.

Kosten

Um das Set nutzen zu können, fällt zunächst für die Basis, bestehend aus der „EWE smart living Zentrale“ und der „EWE smart living App“, eine Grundpauschale von 4,95 € im Monat an. Die Mindestlaufzeit des Vertrages beträgt dabei 24 Monate.

Bei dem Bewegungsmelder, den zwei Zwischensteckern und den zwei Tür-/Fensterkontakten besteht, ähnlich wie bei einem Handyvertrag mit Gerät die Wahl, diese für einmalig 319,90 € direkt zu kaufen oder in 24 Monatsraten a´ 8.00 abzuzahlen. Auch die W-Lan Kamera für innen kann entweder mit 5,45 € im Monat abbezahlt oder für einmalig 129,95 € direkt erworben werden. Darüber hinaus kann das Set kann mit weiteren Komponenten wie einer WLAN-Kamera für außen erweitert werden.

Unser Paket „Einfach & Sicher“ würde in dieser Form mit der Zentrale, den Zwischensteckern, zwei Kontakten, dem Bewegungsmelder und der Kamera entweder monatlich 18,40 €, oder bei Direktkauf 319,90 € einmalig + 4,95€ pro Monat, für die Zentrale inklusive App kosten.

Fazit

Für Menschen, die sich nicht umfassend mit dem Thema „smart home“ beschäftigen wollen, die ohne große Vorkenntnisse eine schnelle Lösung für einen eng umrissenen Zweck suchen, könnten die einfachen Lösungen von EWE interessant sein.Hier sollte dann aber mit der wachsenden Anzahl an Wettbewerbern verglichen werden. Der Hinweis der Datenauswertung im eigenen Rechenzentrum wird jetzt noch diejenigen ansprechen, die kritisch gegenüber der Übermittlung und Auswertung von privaten Daten durch einen der großen amerikanischen Player gegenüberstehen.

Die lange Vertragslaufzeit ist allerdings eher ein Problem. Das sich rasend entwickelnde und gerade in einem großen Umbruch befindliche Marktsegment „smart home“ spricht derzeit m.E. gegen den Abschluss eines Vertrages mit 24 Monate Vertragslaufzeit. Ist man als „Smart Home“ Neuling anfangs begeistert von den Möglichkeiten, haben sich mittlerweile mit Siri, Cortana und Alexa Steuerungsmodule für zu Hause etabliert, die mit Phillips- Hue Lampen, Zwischensteckern oder Heizungsthermostaten bereits heute eine erstaunliche Bandbreite an Möglichkeiten bieten, dass einem schon nach kurzer Zeit die für ganz bestimmte Zwecke gedachten Pakete von EWE nicht mehr reichen.

In zehn Jahren wird vermutlich fast jeder Haushalt mit einer künstlichen Intelligenz von Amazon, Google, Apple oder Microsoft und dem dazugehörigen Kosmos an Sensoren und Reglern ausgestattet sein. Dienstleistungen, die EWE jetzt in drei Pakete aufteilt, werden zum Standartrepertoire eines smarten Zuhauses. Beim Aufbau eines „Smart Home“ muss an viel mehr als nur an Heizung, Licht und Sicherheit gedacht werden.

Den Online-Broker per App verwenden

Smartphones und die unzähligen Apps, die inzwischen erhältlich sind, sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne viel Aufwand lassen sich mit den Mobiltelefonen einige Herausforderungen des Alltags nahezu nebenbei oder unterwegs erledigen. Auch
Finanzgeschäfte sind davon nicht ausgenommen. Mit dem Online-Banking können Bankkunden unterwegs ihre Finanzgeschäfte verfolgen, und auch Aktienhändler haben die Möglichkeit, durch Apps ihr Aktiendepot zu verwalten. Dies insbesondere dann sinnvoll, wenn bestimmte Geschäfte terminiert wurden und von unterwegs aus erledigt werden müssen, oder wenn man im Urlaub
keinen PC-Zugang zur Verfügung hat.

Apps zum Online-Trading vergleichen

Die deutschen Banken haben in den vergangenen Jahren viel Geld und Arbeit in die Entwicklung von Apps für ihre Kunden gesteckt. Dennoch sind die Qualitätsunterschiede groß. Dies gilt auch für die Broker-Apps. Einen ersten Einblick in ihre Qualität geben die Kundenbewertungen in den einschlägigen App-Stores. Auch Testberichte online behandeln das Thema der Apps von
einzelnen Banken. Verschiedene Fragen beantworten diese Testberichte: Wie verläuft das Trading in der App? Welche Apps sind empfehlenswert, doch wie schlägt sich die aktuelle App von Maxblue?

Grundsätzlich gilt, dass für die gängigen Handy-Betriebssysteme eine Vielzahl an verschiedenen Börsen-Apps erhältlich sind. Viele sind als kostenlose Software erhältlich, einige sind erst nach Bezahlung einer gewissen Summe verfügbar; auch sind sogenannte In-App-Käufe verbreitet. Hierbei lassen sich gewisse Funktionen einer App erst nach einem kostenpflichtigen Kauf freischalten, womit als kostenloser Download nur ein Programm mit eingeschränkten Funktionen verfügbar ist.

Apps sind oft nur eingeschränkt, was Online-Trading anbelangt

Wer nur gelegentlich sein Aktien-Depot prüfen will, der ist mit einer App des Online-Brokers oder den Zugang zum eigenen Aktiendepot über die mobile Version der Website gut bedient. Um allerdings tatsächlich Orders einzupflegen, also mit Aktien zu handeln. sind die Apps nur eingeschränkt geeignet.

Das kleine Display von Smartphones macht diese Tätigkeit oft unübersichtlich und das Risiko, einen falschen Auftrag einzureichen, ist groß. Aus diesem Grund sollten gewisse Entscheidungen rund um das eigene Aktiendepot lieber am heimischen Computer erledigt werden, als durch eine App. Im Notfall genügt jedoch auch der App-Zugriff auf das eigene Aktiendepot, um hier Finanzgeschäfte vorzunehmen.

Viele Apps für Aktienhändler erleichtern das Geschäft

Neben den Apps für Broker können Aktienhändler auch zahlreiche weitere Apps zu diesem Thema in den Stores finden. Mit diesen lassen sich beispielsweise Börsenkurse verfolgen, Kosten vergleichen oder Wirtschaftsnachrichten recherchieren. Teilweise lassen sich relevante
Wirtschafts-News von den Apps auch als Push-Mitteilung auf das eigene Smartphone senden, so dass man immer sofort über die Neuigkeiten informiert ist und gleich durch Aktienkäufe oder Verkäufe darauf reagieren kann.

Einige Apps ermöglichen es, gewisse Aktienkurse im persönlichen Konto zu favorisieren um dann immer die Nachrichten zum eigenen Portfolio zu erhalten. Auch Trading-Instrumente gibt es inzwischen in Form von Apps. Sie können Investitionsentscheidungen erleichtern und bei der Überwachung des Marktes hilfreich sein.

Dazu gilt natürlich auch, dass man bei Trading per App sicher stellen sollte, dass die Geräte (also die Smartphones) sicher sind. Das Einspielen des neusten Sicherheitspatches (beispielsweise bei Android) gehört ebenso dazu wie eine regelmäßige Prüfung der Geräte auf eventuelle Probleme. Sonst kann es passieren, dass die App von Angreifern übernommen wird.

Gigaset GS160 – das neue Gigaset Smartphone im Test

Gigaset GS160 – das neue Gigaset Smartphone im Test – Gigaset brachte 2015 gleich drei Modelle auf den Markt, in 2016 hat man sich etwas umorientiert und mit dem Gigaset GS160 nur ein einziges neues Modell gestartet, dass sich dazu auch im Preisbereich vom um die 150 Euro einordnet – also mehrere hundert Euro preiswerter ist als die aktuellen Modelle. Statt wie bisher bei der oberen Mittelklasse ist das Gigaset 150 damit eher ein Gerät für Einsteiger.

Gigaset selbst schreibt zu den Ansprüchen, die man mit dem Gigaset 150 umsetzen will:

Perfekte Kombination von komfortabler Handhabung und großartiger Technik: das neue Einsteiger-Smartphone Gigaset GS160. Es bietet Top-Performance bei gleichzeitig intuitiver Bedienung. Darüber hinaus Ausstattungsmerkmale und Funktionen, die man sonst nur von Oberklasse-Smartphones kennt, zum Beispiel den Fingerprint-Sensor, eine 4G LTE-Datenverbindung, hervorragende Sprachqualität, innovative Smart-Touch-Funktionen und nicht zuletzt einen austauschbaren Akku.

Das sind große Worte – ob das kleine Handy diese Ansprüche auch wirklich erfüllen kann, haben wir nachfolgend getestet. Das Gerät ist dabei bereits seit vor Weihnachten im täglichen Gebrauch – das ist zwar kein Langzeittest, erlaubt aber durchaus einen Blick auf die Stärken und Schwächen des Gerätes.

Design und Handling

Wie in diesem Preisbereich üblich, setzt auch Gigaset beim GS160 auf ein Gehäuse aus Kunststoff. Die Rückseite ist dabei abnehmbar und besteht ebenfalls aus Kunststoff. Das Gerät ist vergleichsweise leicht und liegt relativ gut in der Hand. Die abgerundeten Kanten sorgen insgesamt für einen handlichen Eindruck – man hat nie das Gefühl, das Gerät würde gleich aus der Hand rutschen.

Allerdings fühlt sich das Gehäuse natürlich auch nach Plastik an – mit den teureren Geräten mit Metallbody kann das GS160 haptisch nicht konkurrieren. Insgesamt wirkt das Gehäuse aber stabil und solide.

Das Display beim GS160

Gigaset hat ein 5 Zoll Display verbaut, das mit einer HD Auflösung von 1280 x 720 Pixeln kommt. Das reicht für den normalen Betrieb und ist in diesem Preisbereich Standard. Grund zur Klage gibt es beim Bildschirm aber nicht: das Display stellt die Farben gut dar und auch die Helligkeit ist angemessen. Die Darstellung lässt sich auch aus ungünstigem Blickwinkel noch gut erkennen. Insgesamt hat Gigaset damit ein gutes Display in dieser Preisklasse verbaut – bei der Konkurrenz findet man oft schlechtere Bildschirme.

Prozessor und Speicher

Für die Leistung sorgt im Gigaset GS160 der Quad-Core Prozessor MT6737 von Mediatek mit 1,3 GHz. Dazu gibt es 1GB RAM. Beim normalen Arbeiten gibt es keine Probleme. Android läuft auf dem Smartphone flüssig und auch die Apps öffnen sich relativ schnell und ohne größere Verzögerung. Allerdings machen sich die 1GB RAM bemerkbar – das ist doch mittlerweile recht wenig, vor allem, weil Android sehr großzügig mit Speicher umgeht. Viele offene Apps machen das Gerät daher langsam. Wer sich nicht angewöhnt hat, Apps zu schließen, wird hier also recht schnell einen Unterschied bei den Geschwindigkeiten bemerken.

Der interne Speicher bietet 16GB und ist damit an sich recht gut dimensioniert. Allerdings stehen durch das Betriebssystem nur etwas mehr als 10GB zur Verfügung, der Rest ist bereits vorbelegt. Wer Musik und Fotos nutzen will, sollte daher auf jedem Fall zu einer microSD Simkarte greifen – mit dieser kann der interne Speicher um bis zu 128GB erweitert werden.

Die Highlights und Besonderheiten des GS160

Neben den bereits angesprochenen Leistungsmerkmalen bietet das neuen Gigaset Modell auch noch einige Merkmale, die man so in dieser Kombinationen nicht immer bei Geräten für 150 Euro findet.

  • Fingerabdruck-Sensor: Auf der Rückseite der Geräte ist ein Fingerabdruck-Sensor integriert, der bis zu 5 verschiedene Abdrücke speichern kann und daher die Möglichkeit gibt, das Gerät auch mit mehreren Personen zu nutzen. Im Test funktionierte das auch ohne Probleme. Der Sensor reagiert schnell und akkurat. In diesem Bereich bemerkt man den Preisunterschied zu teureren Geräten mit Fingerabdruck-Sensor auf jeden Fall nicht.
  • Dual-Sim: es gibt dabei zwei separate Simkarten Slots und noch einen zusätzlichen Slot für microSD Karten, so dass man im Endeffekt drei Erweiterungen nebeneinander nutzen kann. Das GS160 nutzt dabei Micro-SIM Karten. Wer bereits eine Nano-Simkarte hat, kann diese über einen beiliegenden Adapter nutzen. Allerdings gab es zumindest bei uns in der Packung nur einen Adapter – für zwei Nanosimkarten braucht man also noch einen zusätzlichen Adapter.
  • Gestensteuerung: integriert ist eine Gestensteuerung für bis zu 8 anpassbare Gesten auf dem Display, mit denen man frei definierbare Funktionen auslösen kann. Dazu gibt es auch eine standardisierte Funktion für Screenshots, den man mit drei Fingern auslösen kann – zusätzlich zu den normalen Screenshot* Funktionen, die Android* ohnehin bereits mit bringt. Dazu kann man die Kamera auf Wunsch auch per Lächeln auslösen. Auch das klappte im Test ohne größere Probleme. Allerdings sind das Funktionen, die man wahrscheinlich eher selten nutzt.
  • LTE ist mit an Bord – In diese Preisklasse ist der Zugang zum LTE Netz nicht selbstverständlich. Bei GS160 sind 4G Verbindungen aber kein Problem und damit kann man mit diesem Modell auch schnell in den neuen Tarifen surfen.

Die Kamera im GS160

Die Kamera im Gigaset bietet 13MP und 5MP als Auflösung und damit an sich recht gute Werte. Allerdings reicht die Qualität der Aufnahmen dann doch nicht an die Erwartungen heran, die Bilder haben ein starkes Rauschen und bei schwachem Licht sind kaum gute Aufnahmen möglich. Für schnelle Aufnahmen reicht das durchaus, wer höhere Ansprüche an eine Kamera hat, sollte lieber zu anderen Modellen greifen.

Unser Fazit zum GS160

Insgesamt gesehen hat Gigaset mit dem neuen GS160 ein solides Modell im unteren Preisbereich vorgestellt, dass sich vor allem durch den Fingerabdruck-Sensor von der Konkurrenz abhebt. Für 150 Euro findet man kaum andere Modelle, die dieses Feature bieten. Für den praktischen Einsatz wäre es aber durchaus wünschenswert gewesen, dass man etwas mehr in RAM investiert. Die 1GB sind im täglichen Einsatz doch recht wenig und man merkt immer wieder, wenn die Geräte beim Öffnen von Apps länger brauchen, dass man hier wieder die Grenze überschritten hat. Im Test hätten wir gerne auf den Fingerabdruck-Sensor verzichtet, wenn dafür etwas mehr RAM an Bord gewesen wäre.