LG G5 – Testbericht, Erfahrungen und die Preise mit und ohne Vertrag

LG G5 – Testbericht, Erfahrungen und die Preise mit und ohne Vertrag – Das LG G5 war auf em MWC 2016 in Barcelona wohl die größte Überraschung unter den Spitzenmodellen der Anbieter. Das Unternehmen hatte mit dem G4 bereits einen soliden Vorgänger, der aufgrund der Lederoptik aber nicht alle Kunden angesprochen hat. Mit dem G5 hat man sich nun von allen Traditionen der Vorgänger getrennt und sowohl optisch als auch bei den Features und der Technik ein komplett neues Smartphone entwickelt.

Zumindest die Fachwelt hat das Unternehmen mit diesem mutigen Schritt bereits positiv überrascht. Das LG G5 hat daher bereits viel Vorschuss-Lorbeeren bekommen. Ob das die Kunden in der Praxis auch so sehen und sich das in der Entwicklung der Verkaufszahlen von LG widerspiegel wird, muss sich aber erst noch zeigen.

Die Geräte sollen ab April erhältlich sein und sind in vier Farben geplant: Silber, Titan, Gold, Pink. Mittlerweile haben die ersten Anbieter die Geräte aufgenommen. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt dabei bei 699 Euro und bei einigen Händlern gibt es das Kamera Modul zum Start kostenfrei mit dazu. Es dürften auch  bald die ersten Angebote mit Vertrag auf den Markt kommen.

Gut zu erkennen - das komplett abnehmbare Unterteil
Gut zu erkennen – das komplett abnehmbare Unterteil

Der Clou – abnehmbares Unterteil

Die größte Neuerung beim LG G5 ist der untere Rand, der sich komplett abnehmen lässt. Damit ist nicht nur der Akku wieder wechselbar (was viele Kunden freuen wird), sondern es gibt auch eine neue Schnittstelle (G5 Friends), mit der man an das Gerät verschiedene Zusatzmodule anbringen kann. Derzeit stehen nur zwei solcher Module zur Verfügung:

  • Cam Plus bietet einen neuen Kamerabutton + Jog Dial sowie mehr Akkulaufzeit
  • Hi-Fi-Plus B&O Play stattet das Gerät mit einem neuen Audio Coded aus

Zukünftig sollen noch weitere Erweiterungen folgen. LG schottet sich hier nicht ab sondern setzt explizit auf auf Dritt-Anbieter, die neue Technik für das G5 entwickeln sollen. Bisher sind allerdings noch keine neuen Entwicklungen in diesem Bereich angekündigt. Es wird sicher auch etwas dauern, bis Anbieter hier aktiv werden und die entsprechenden Produkte auf den Markt bringen können.

Für die Verwaltung der zusätzlichen Technik gibt es eine neue App namens Friends-Manager. Diese ist bereits vorinstalliert.

Die technischen Daten des LG G5

Bei der Technik gibt es nichts zu meckern. Die Leistungsberichte des Snapdragon 820 Prozessors sind bekannt und er kommt auch in einigen anderen Modellen zum Einsatz. LG setzt damit auf einen wirklich schnellen Chip, der auch in den kommenden Monaten so schnell nicht überholt werden wird. Einzig der Akku sieht mit 2.800 mAh vergleichsweise klein aus. Wie sich das in der Praxis bemerkbar machen wird muss sich aber erst noch zeigen.

  • CPU: Qualcomm Snapdragon 820 Prozessor
  • Bildschirm: 5,3 Zoll (ca. 13,5 cm) Quad HD IPS Quantum Display (2560 x 1440, 554ppi)
  • Speicher: 4 GB LPDDR4 RAM, 32 GB UFS ROM, microSD (bis zu 2 TB)
  • Kamera: Rückseite 16 MP, Weitwinkel 8MP; Front 8 MP
  • Batterie: 2.800 mAh (austauschbar)
  • Betriebssystem: Android 6.0 Marshmallow
  • Abmessungen: 149,4 x 73,9 x 7,7~8,6mm
  • Gewicht: 159 g
  • Netzwerkunterstützung: LTE, 3G, 2G
  • Verbindungstechnologien: Wi-Fi 802.11 a, b, g, n, ac; USB Type-C 2.0 (kompatibel mit 3.0); NFC; Bluetooth 4.2

Bei der Software setzt LG von Anfang an auf Android 6.0 Marshmallow.

Die beiden Rückseiten Kameras
Die beiden Rückseiten Kameras

Die LG G5 Kameras

Auch bei den Kameras setzt LG auf Innovation. Das G5 hat daher gleich 3 Kamera-Systeme an Bord. Neben der Selfie Cam auf der Vorderseite (mit 8MB) gibt es noch zwei Kamera auf der Rückseite.

Die Hauptkamera mit 16 Megapixeln kennt man dabei bereits aus dem Vorgänger Modell. Das ist kein Nachteil denn die Kamera war wirklich gut und macht auch im G5 noch einen wirklich überragenden Job. Dazu kommt eine Weitwinkel-Kamera. Diese hat zwar nur eine Auflösung von 8 Megapixeln, kann aber für Panorama-Aufnahmen verwendet werden. Die Hauptkamera hat dabei eine 78-Grad-Blende und die andere Kamera eine Weitwinkelblende mit 135 Grad.

Die Kameras bekommen dabei nicht Unterstützung von einem Laser-Fokussystem, einen optischen Bildstabilisator und einem Dual-Tone-LED-Blitz.

Das Display des LG G5

Das Display ist etwas kleiner geworden. Das LG G5 bietet nur noch 5,3 Zoll, was aber bei einigen Nutzern besser ankommen dürfte. Bei der Auflösung selbst wurden keine Abstriche gemacht. Mit 2560 x 1440 Pixeln und 554 ppi bietet das Display sehr hohes Niveau. LG setzt hier wieder auf ein PIS Display.

Dazu gibt es eine Always-On Funktion die man so auch im Galaxy S7 von Samsung findet. Etwa ein Drittel des Display bleibt ständig aktiv und blendet die Uhrzeit oder Benachrichtigungen ein. Per Sensor erkennt das Gerät, wenn es in einer Tasche verschwindet, dann wird auch dieser Bereich abgeschaltet. Auf diese Weise soll das Display nur 0.8 Prozent Akku pro Stunde verbrauchen und damit sehr wenig Leistung benötigen. Ob das in der Praxis auch so klappt, muss sich noch zeigen.

Die Meinungen zum LG G5

Die Meinungen der Fachwelt zum LG G5 sind weitgehend positiv und das Unternehmen wird für den Mut zur Innovation gelobt. So schreibt Connect zum neuen Modell:

Die Akkukapazität des LG G5 bewegt sich mit 2800 mAh im Mittelfeld, man kann also keine überragende Laufzeit erwarten. Dafür aber eine starke Performance, denn im Innern werkelt das brandneue Qualcomm-Spitzenmodell Snapdragon 820, das von 4 GB Arbeitsspeicher flankiert wird. Ebenfalls eine Erwähnung verdient der moderne USB-C-Stecker, der beidseitig eingesteckt werden kann und dank Qualcomm Quickcharge 3.0 den Akku besonders schnell wieder auflädt – die Technologie ist 45 Prozent effizienter als Quickcharge 2.0. LG traut sich hier mehr als Samsung und Sony, die auch 2016 noch auf micro-USB setzen. Die Koreaner beweisen nicht nur damit, dass sie in diesem Jahr ganz weit vorne mitspielen wollen. Den Grundstein dafür haben sie mit dem G5 auf jeden Fall gelegt. 

Bei Androipit füllt man nur ein vorläufiges Urteil bis das Gerät länger getestet werden kann:

Die Modularität beim LG G5 ist die größte Stärke des Smartphones im Vergleich zu den Vorgängergeräten. Jedes G5-Modul verbessert das Smartphone und diese Erweiterbarkeit ist ein Kaufargument gegenüber anderen Geräten in dieser Preisklasse.

Die FAZ legt sich dagegen schon fest:

Das Wechseln der Module funktionierte im Hands-on ganz ordentlich. Ab und zu musste an der Batterie etwas gezuppelt werden, damit sie sich löste. Wegen des neuen Designs fasst es sich besser an, hat sogar fast einen Handschmeichlercharakter. Im Vergleich zum Übergang von G3 auf G4 hat man als Testredakteur nun richtig Lust, das Gerät mal länger auszuprobieren. Dann muss sich im Alltag zeigen, ob die modulare Technik sinnvoll ist und funktioniert.

Samsung Galaxy S7 – Testbericht, Meinungen und Preise mit und ohne Vertrag

Samsung Galaxy S7 – Testbericht, Meinungen und Preise mit und ohne Vertrag – Das neue Spitzenmodell von Samsung wurde auf dem MWC 2016 in Barcelona vorgestellt und die größte Überraschung war wohl, das Samsung diesmal am Design nur sehr wenig geändert hat, sondern nach wie vor auf das Äußere der 6er Reihe setzt – allerdings mit einigen kleineren Überarbeitungen. Das ist prinzipiell auch keine schlechte Idee, den Galaxy S6 und S6 edge waren die bisher elegantesten Modelle der Reihe. Mit dem Design macht man also auf jeden Fall keine Fehler.

Die Änderungen liegen in erster Linie beim Kamera-Modul. Das ist deutlich flacher ausgefallen und steht damit nicht mehr so weit vor. Es ist zwar auch nicht ganz eben mit dem Gehäuse verbaut, stört aber weniger als beim Vorgänger. Dazu gibt es einen neuen Speicherkarten-Steckplatz. Mit diesem kann man per microSD-Karte den Speicher auf 200GB erweitern.

Auch bei den Größen hat man sich am Vorgänger orientiert:

  • Samsung Galaxy S7 mit 5,1 Zoll Display und Quad HD Auflösung
  • Samsung Galaxy S7 edge mit 5,5 Zoll Display Quad HD Auflösung

galaxy-s7Die Modelle sind derzeit in 3 verschiedenen Farben auf dem Markt. Neben schwarz und weiß steht auch eine goldene Version zur Verfügung. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt derzeit bei 699 Euro für das normale Galaxy S7 und 799 Euro für das Galaxy S7 edge.

Die aktuellen Konditionen und Preise

Die Geräte sind inzwischen bei allen Anbietern erhältlich, die Preise fangen bei einem Euro an, wobei die monatlichen Kosten in der Regel höchst unterschiedlich sind. Bei einigen Anbieter gab und gibt es die VR Brille mit dazu.

Die S6-Reihe wurde etwa nach 6 Monaten deutlich billiger und Samsung hat viele Casback Aktionen ab diesem Zeitraum aufgelegt. Allerdings sollte man sich nicht darauf verlassen, dass dies auch beim S7 so durchgeführt wird. Es hängt wohl sehr davon ab, wie gut oder schlecht sich die Modelle verkaufen werden.

AnbieterTarife 
TelekomMagentaMobil ab 1 Eurohttp:/t-mobile.de*
VodafoneVodafone RED ab 1 Eurohttp://www.voddafone.de*
O2O2 Blue ab 1 Eurohttp://o2online.de*
1&11&1 All-Net Flat ab 1 Eurohttp://mobile.1und1.de*

Das Display – ein wirklicher Vorteil

Das neue Amoled-Display im Galaxy S7 ist im Vergleich zu den Vorgängern nochmal heller und farbintensiver geworden. Bei DisplayMate hat man es daher gleich zum besten Display auf dem Markt gewählt, sowohl was Performance als auch Farbgenauigkeit betrifft. Dazu gibt es eine überarbeitete Personalized Automatic Brightness Control mit einer verbesserten automatischen Anpassung an die Umgebungshelligkeit. Ein neues Feature ist das Alway-On Display. Damit lassen sich Uhrzeit und Features wie der Kalender auch ablesen, wenn das Display im Ruhezustand ist.

Die Kamera wird zum Kronjuwel

Die ersten technischen Daten bei der Kamera waren eher enttäuschend. Das S7 bietet nur noch 12 Megapixel statt der bisherigen 16 Megapixel. Allerdings setzt Samsung nun auf die deutlich größeren Dual-Pixel mit 1,4 Mikrometer und auch die Blende ist mit f/1.7 deutlich besser geeignet, weil sie mehr Licht durchlässt. Das macht sich gerade bei Aufnahmen mit wenig Licht sher bemerkbar: die Bilder sind hier immer noch sehr scharf.

Was das für einen Unterschied ausmacht, kann man hier im Video sehen:

Akku und Aufladung

Ein Kritikpunkt beim Vorgänger (vor allem beim großen Samsung Galaxy S6 edge+) war der Akku gewesen, der oft bereits nach weniger als 24 Stunden nachgeladen werden musste. Der Akku im S7 scheint etwas robuster zu sein. Er hält 24 Stunden ohne Probleme durch und auch etwas länger. Wirklich gigantisch lange Laufzeiten sollte man aber nicht erwarten. Dazu ist der Akku auch beim S7 nicht wechselbar.

Dafür gibt es auch bei S7 wieder die Schnell-Ladefunktion. Für die komplette Akkuladung benötigt man gerade einmal 90 Minuten und bereits nach etwa 30 Minuten sind 50 Prozent des Akkus wieder gefüllt. Das Smartphone kann auch drahtlos geladen werden, allerdings ist die entsprechende Ladestation nicht mit enthalten und muss separat gekauft werden. Die Ladezeiten sind hier auch deutlich länger.

Das Betriebssystem des Galaxy S7

Samsung setzt bei S7 natürlich auf die neuste Version von Android und bietet daher von Anfang an Android 6 Marshmallow an. Dazu kommt noch die eigene Benutzeroberfläche TouchWiz, die man bereits von den anderen Samsung Geräten kennt. Das mag den einen oder anderen stören, weil das System zusätzlichen Speicherplatz aber zumindest hat sich Samsung bei den vorinstallieren Apps etwas zurück gehalten. Die Bedienung ist aber trotzdem etwas anders.

Weitere Features und Details

Das Galaxy S7 ist staub- und wassergeschützt nach dem Standard IP68. Ein Sturz ins Waschbecken macht dem Gerät also wenig aus, für Tauchgänge eignet es sich aber trotzdem nicht. Die Abdichtung ist eher als Schutz im Notfall gedacht. Der Standard verlangt 30 Minuten in 1,5 Metern Wassertiefe, aber das ist oft nur ein theoretischer Wert.

Meinungen zum Galaxy S7 und S7 edge

Die Meinungen zum Galaxy S7 gehen auseinander. Vor allem die fehlenden Innovationen sind immer wieder in der Kritik, aber wenn man es genau nimmt, ist das ein Meckern auf sehr hohem Niveau.

So schreibt die Welt zu dem Gerät, dass man mit dem Iphone 6s durchaus mithalten kann:

Muss man das Rad neu erfinden? Man muss es nicht. Zumindest, wenn man schon ein gutes Rad hat. Und so sieht auch Samsungs neues Flaggschiff-Smartphone Galaxy S7 Edge auf den ersten Blick nicht anders aus als das Vorgänger-Modell, das es bereits seit einem Jahr gibt. Das ist kein Drama, denn schon das Galaxy S6 Edge war für unseren Geschmack das beste, was der Android-Smartphone-Markt zu bieten hatte. Diese Trophäe kann das S7 Edge nun mit Leichtigkeit übernehmen. Das Design ist auch nach einem Jahr noch verführerisch genug.

Beim Spiegel Online bleibt man eher etwas gelassener und lässt sich erst gar nicht auf den Vergleich mit dem iPhone ein:

Was die beiden S7-Modelle ihren direkten Vorgängern voraushaben, ist die Möglichkeit, den Speicher mit Steckkarten zu erweitern. Das ist auch dringend nötig, denn in Deutschland werden beide Geräte mit nur 32 GB Speicher angeboten. Ansonsten macht es Samsung einem wirklich schwer, an den neuen Galaxys Schwachpunkte zu finden. Die Kamera ist exzellent, Leistung im Überfluss vorhanden, der Bildschirm hervorragend, die Akkulaufzeit überdurchschnittlich. Zudem sind die Handys wasserdicht. Bessere Android-Smartphones gibt es derzeit nicht.

Auch in der Schweiz ist man mit dem Gerät sehr zufrieden. Bei bluewin.ch heißt es:

Samsung liefert mit dem Galaxy S7 Edge ein Sorglospaket für Smartphone-Fans ab: Da steckt die neuste Technik drin, der Bildschirm ist top, die Kamera schiesst exzellente Fotos, es darf nass werden und beweist mit dem grösseren Akku auch Durchhaltevermögen.

Unser Fazit zum Galaxy S7 und S7 edge

Das Samsung Galaxy S7 setzt natürlich wieder Maßstäbe, auch wenn es diesmal kaum anders aussieht als die Vorgänger. Insbesondere Display und Kamera können überzeugen. Allerdings sind die Unterschiede nicht so gravierend, dass sich ein Wechsel vom S6 auf das S7 wirklich lohnen würde. Interessant ist das neue Modell daher vor allem für Nutzer, die noch ältere Geräte haben. Im Vergleich zum Galaxy S5 ist der Unterschied schon sehr deutlich.

Das Samsung Galaxy S7 im Unboxing Video

Video via allaboutsamsung

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

Angetestet: Der Beddit Schlafsensor 2.0

Angetestet: Der Beddit Schlafsensor 2.0 – Für Smartphones gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Apps, die den Schlafryhtmus und eventuelle Probleme beim Schlafen erfassen sollen. Beddit bietet mit dem Schlafzimmer dazu nun ein spezielles Messgerät: ein 65 cm langes und 3 cm breites Sensorband wird im Bett (unter dem Laken) platziert und misst die Schlafgewohnheiten. Das Band ist nur wenige Millimeter dick, so dass man es im Schlaf nicht bemerkt. Die Kommunikation mit dem Smartphone erfolgt über einen Bluetooth-Sender, der die Daten weiter gibt. Dazu hat der Sensor einen Strom-Anschluss so dass man das Gerät direkt an die Steckdose anschließen kann. Eine Überwachung der Akkukapazität ist damit nicht notwendig.

Das Band selbst besteht auf Piezoelementen und misst die Daten per Ballistokardiografie. Das heißt das Sensorband zeichnet die mechanischen Veränderungen auf, die durch Herzschlag usw. ausgelöst werden und ordnet ihnen verschiedene Funktionen zu (Herzschlag, Aufstehen, Atmen). Das klappt in der Praxis auch sehr zuverlässig.

Installation und Einrichtung

Die Installation des Sensor ist sehr schnell vorgenommen. Das liegt auch daran, dass der Sensor selbst keinen Bedienelemente enthält. Man kann ihne an den Strom anschließen oder nicht – mehr Änderungen sind nicht möglich.

Die Steuerung und Aufzeichnung selbst erfolgt über das Smartphone und die App. Diese ist für Android und iOS verfügbar und lässt sich sehr leicht über den entsprechenden Store herunter laden und einrichten. Allerdings bietet auch die App wenig Einflussmöglichkeiten auf den Sensor selbst. Dieser misst was er soll und lässt sich dabei auch kaum stören. Die App ist daher in erster Linie dazu da, die gemessenden Daten anzuzeigen und grafisch darzustellen.

Die aufgezeichneten Funktionen sind dabei durchaus beachtlich:

  • Atemfrequenz pro Minute
  • Anzeige von Leicht- und Tiefschlafphasen
  • Anzeige von nicht-erholsamen Schlafphasen
  • Einschlafzeitpunkt
  • Gesamtschlafzeit
  • Wachphasen
  • Schnarch-Erkennung
  • Schlaf-Score Berechnung
  • Bewegungsanalyse (inkl. Bettverlassen-Zeiten)

Sleep_history_with_day_highlightedDie Messung des Schlafes beginnt, sobald man auf dem Smartphone den entsprechenden Button drückt. Danach wird der Sensor mit dem Smartphone verbunden und die Messung beginnt. Im Test ließ sich leider kaum fest stellen, wie genau die Messung ist, da entsprechende Kontrolldaten fehlen. Einschlafzeiten und Schnarchen konnten aber in etwa bestätigt werden. Bei Babys hatte der Sensor etwas Probleme, aber dafür ist er auch nicht ausgelegt.

Die App bietet auch eine Weckfunktion an. Neben der Messung des Schlafes kann man also auch relativ einfach die Dauer bestimmen. Der Unterschied zum normalen Wecker besteht darin, das die App nur weckt, wenn man sich gerade in einer Phase leichten Schlafes befindet. Bei Tiefschlaf-Phasen wird nicht geweckt – oder zumindeet nur im Notfall. Das bedeutet man wird teilweise auch vor der Weckzeit bereits aus dem Schlaf geholt, wenn eine entsprechende Phase begonnen hat.

Preis und Leistung

Der Preis für den Schlafsensor von Beddit ist mit 149.95 Euro relativ hoch und macht deutlich, das es sich hier nicht um eine Spaß-App handelt, die man mal eben nebenbei installiert, sondern um ein medizinisches Gerät. Der Sensor lohnt sich daher in erster Linie, wenn man ihn wirklich über längere Zeit nutzt und den Schlaf damit optimieren will.

Dazu ist allerdings auch notwendig, das man nicht nur die Schlafgewohnheiten nutzt, sondern auch die Tipps der Experten in der App befolgt. Diese Hinweise und Informationen sind nach verschiedenen Kategorien /(Stree, Übergewicht, Schlafprobleme usw.) geteilt und sollen helfen, den Schlaf zu verbessern. In unserem kurzen Test haben wir davon noch relativ wenig gemerkt, die meisten Hinweise wirken aber auch eher langfristig.

Auf Augenhöhe: das Commodore PET im Benchmark

Als kleiner Vorgriff auf den kommenden Testbericht zum Commodore PET heute schon mal das Gerät im Benchmark. Rein technisch verspricht das Gerät dabei Einiges, immerhin gibt es im Inneren einen 64-Bit-Prozessor von Mediatek mit acht Rechenkernen der auf 3GB RAM zurück greifen kann. Das dürfte zwar nicht für Topleistungen reichen, wirklich langsam ist das Gerät damit aber auch nicht.

In der Praxis fühlt sich das Commodore auch durchaus schnell an und die Benchmark bestätigen dieses Gefühl. Tatsächlich liegt das 300 Euro Gerät auf Augenhöhe mit dem Topmodellen aus dem letzten Jahr wie dem Samsung Galaxy S5 und kann auch aktuelle Topmodelle wie das HTC One A9 und in einigen Bereichen auch das One M9 schlagen.  An aktuelle Topmodelle wie das iPhone 6s plus kommt das PET aber natürlich nicht heran, das war aber auch nicht zu erwarten.

Die Ergebnisse des Commodore Smartphone im Benchmark

commodore-pet-benchmark

Als kleines Fazit: es gibt relativ viel Leistung für wenig Geld, wenn man denn bereits ein Gerät hat. Nach wie vor warten ja viele Nutzer immer noch auf die Commodore Smartphones

OPPO R5s Testbericht nach 14 Tagen

OPPO R5s Testbericht nach 14 Tagen – Das OPPO R5s ist die Neuauflage des OPPO R5 aus dem vergangen Jahr und wurde teilweise für 199 Euro zum Marktstart verteilt. Mittlerweile liegt der Preis allerdings bei 429 Euro und damit wird klar, dass OPPO hier die obere Mittelklasse anpeilt.

Nach 14 Tagen Test gefällt das Gerät immer noch ganz gut, wobei in erster Linie die Materialien und das Design für diesen positiven Effekt sorgen. Das Gerät hat einen Metallrahmen und fasst sich damit sehr wertig an, ist aber auch überraschend schwer. Am interessantesten ist die Dicken: mit nur 4.85 Millimetern ist das Gerät nur halb so dick wie andere Smartphones und das fällt auf. Dazu braucht das R5s vergleichsweise wenig Platz in der (Hosen-)Tasche.  Die meisten Nutzer waren überrascht, wie positiv sich die geringe Dicke auf den Platzverbrauch auswirkte.

Negativ fällt allerdings der vergleichsweise dicke Rahmen um das Display ins Gewicht. Das OPPO R5s hat nur eine Displaygröße von 5,2 Zoll, ist durch den dickeren Rahmen aber etwa genau so groß wie das OnePlus mit 5,5 Zoll Display. Das bemerkt man aber nur im direkten Vergleich.

oppo-box
Unsaubere Verarbeitung bei der Box

Die Verpackung ist ebenfalls durchaus wertig gehalten (Kunststoff Box mit Aluminium Elementen). Bei der Verarbeitung gibt es aber einige Mängle (siehe die scharfkantigen Fräßspäne auf dem Bild).

Kleiner Akku mit guter Leistung

Die Akkuleistung fällt mit 2.000 mAh vergleichsweise gering aus. Es gab daher im Vorfeld einige Bedenken über die Leistungsfähigkeit. Im Test verbraucht das Gerät bei moderater Nutzung aber vergleichsweise wenig Energie. Bei normaler Nutzung war das Gerät nach 48 Stunden immer noch bei 30 bis 40 Prozent Akkuleistung. Das ist durchaus konkurrenzfähig. Allerdings scheint die Akkuanzeige ihr Macken zu haben. Die ersten 50 Prozent werden raltiv langsam verbraucht, die zweite Hälfte geht dann deutlich schneller. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Prinzipiell kann man aber mit dem Akku trotz der geringen Nominalleistung durch gut arbeiten.

oppo-r5s-huckelDer Kamera-Huckel

Bei vielen Betrachtern kam das dünne OPPO sehr gut an. Negativ fiel aber in fast allen Fällen die Gehäuseausbuchtung für die Kamera aus. Diese steht etwa 1,5 bis 2 Millimeter vor, ist also deutlich wahrzunehmen. Das stört den Gesamteindruck des sehr dünnen Gerätes und machts es an sich notwendig, das Handy immer auf die Displayseite zu legen, weil es sonst kippelt. Natürlich ist nachvollziehbar, dass bei der geringen Gehäusedicke wenig Platz ist, allerdings hätte man hier eine bessere Lösung finden müssen.

Android 4.4.4 – rly?

Der kritischste Punkte beim OPPO R5s ist das Betriebssystem. Vorinstalliert ist Android 4.4.4 mit der ColorOS Oberfläche. Die Software ist damit bereits 2 Jahre als und bringt eine ganze Reihe bereits bekannter Sicherheitslücken mit. Ein eigenes Update steht nicht zur Verfügung. Man müsste also das System selbst auf den neusten Stand bringen – ohne technische Vorkenntnisse kaum zu machen. Für Einsteiger – an dies sich das Gerät eher richtet – bleibt damit die Wahl zwischem alten und anfälligen Betriebssystem oder technischem Neuland.

Um das nochmal konkret zu machen: Android 4.4.4 arbeitet auf dem R5s stabil und schnell. Da gibt es kaum etwas auszusetzen. Aber aus sicherheitstechnischer Sicht kann man hier eigentlich nur abraten.

kameravergleich
Links OnePlus One, rechts R5s – Klicken zum Vergrößern (1,7MB)

Die Kamera im OPPO R5s

Im R5s arbeitet eine 13-Megapixel Kamera die auch bereits im Vorgänger Modell zum Einsatz kam. Im Test macht sie aber trotzdem eine erstaunlich gute Figur. Im Vergleich mit dem ebenfalls etwa einem Jahr alten OnePlus One wirken die Bilder deutlich frischer und intensiver. Hier macht sich die lichtstarke f/2-Blende deutlich bemerkbar, die Auslösezeiten sind gering und man kann auch ohne größere Erfahrungen gute Bilder machen. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Features wie HDR und Zeitlupenfunktion, die man sonst nur bei Topmodellen findet.

Ein erstes Fazit: Schick aber mit Mängeln

Nach 14 Tagen hat sich herausgestellt, dass man mit dem Oppo R5s durchaus gut arbeiten kann und das Handy auch vom Design her eine gute Figur macht. Allerdings bedeutet Android 4.4.4 als Betriebssystem auch, dass man mit einer alten Software-Version mit Sicherheitsproblemen arbeitet. Von der Speicherung persönlicher Daten oder Banking mit dem Handy kann man daher nur abraten. Das ist sehr schade denn mit aktuelle Software wäre das Handy eine echte Alternative.

So muss man sagen, dass der Einstiegspreis von 199 Euro für das Gerät durchaus angemessen war, zum derzeitigen Preis von über 400 Euro kann man es aber nicht guten Gewissens weiter empfehlen.

Test: Microsoft Designer Bluetooth Desktop – Tastatur und Maus

Test: Microsoft Designer Bluetooth Desktop – Tastatur und Maus – Das neue Designer Bluetooth Desktop des Konzerns Microsoft ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Zuvor konnte bereits die Bluetooth-Maus separat bestellt werden. Das komplette Bundle, bestehend aus Tastatur und Maus, kann für ca. 100 Euro im Handel erworben werden. Der folgende Produktbericht wurde bereits mit der neuen Tastatur geschrieben.

Design und Funktionen

Beim ersten Auspacken wird deutlich, dass die Tastatur mit einer Höhe von 1,5 Zentimetern sehr Flach ist. Derzeit ist im Produktportfolio von Microsoft keine flachere Alternative zu finden. Der Korpus an sich ist ca. 5 Millimeter dick. Die Tastatur misst eine Länge von 389,2 Millimetern. Die Breite beträgt 112,2 Millimeter. Beim Anheben der Tastatur wird deutlich, dass diese schwerer ist als erwartet. Sobald die Batterieren eingesetzt sind, bringt die Tastatur ein Gewicht von 406 Gramm auf die Waage. Trotz der geringen Maße sind alle wichtigen Tasten auf der Tastatur wiederzufinden. Auch ein Nummernblock ist vorhanden. Durch die Funktions-Taste („Fn“) lassen sich die „F“-tasten aktivieren. Alternativ können diese für Multimediaanwendungen, wie die Lautstärkeregulation, verwendet werden. In der Fn-Taste ist ein kleines weißes LED verbaut, welches leuchtet, falls die Taste aktiviert ist.

Die Maße der Maus liegen bei 60,1 Millimeter mal 107,1 Millimeter. Interessant erscheint der Aspekt, dass das Design der Maus sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder ausgerichtet ist. Der Verschluss des Batteriefaches ist im Innern mit einem Magneten versehen. Mit einem einfachen Druck lässt sich der Verschluss zwar öffnen, im geschlossen Zustand bleibt dieser jedoch fest unter der Maus sitzen.

Bluetooth 4.0 zwingend erforderlich

Microsoft wirbt damit, dass das Designer Bluetooth Desktop sowohl mit Windows (8 / 8.1 / RT) als auch mit OS X (ab 10.10) und Android (ab 4.4) kompatibel ist. Beim ersten versuch des Anschlusses an einen herkömmlichen Computer zeigte sich, dass ein Bluetooth 4.0-Adapter zwingend notwendig ist. Ansonsten wird sowohl die Tatstatur als auch die Maus nicht erkannt. Kompatible Smartphones finden beide Geräte auf Anhieb. Damit kann man beispielsweise auch das Android Handy per Maus steuern – eine interessante Erfahrung. Sofern Tastatur und Maus vom Computer erkannt werden, ist die Einrichtung sehr einfach. Nach der Installation muss der Nutzer mit der Tastatur einen Code eingeben, welche auf dem Bildschirm erscheint.

Minimalismus bedeutet auch Verzicht auf einige Funktionen

Obwohl die Tastatur kleine und minimalistisch gestaltet ist, wirkt sie äußerst hochwertig. Das Schreibgefühl ist ebenfalls sehr angenehm. Die Nutzung der Tasten erinnert an den so genannten Chiclet-Stil. Ergonomie-Einstellungen werden bei der Tastatur vergeblich gesucht. Demnach besteht keine Möglichkeit den Winkel der Tastatur einzustellen. Auch eine Handballenauflage ist nicht vorhanden.

Auch das Design der Maus ist minimalistisch gehalten. Dem entgegen steht die technische Ausstattung. In diesem Zusammenhang setzt Microsoft auf die neue BlueTrack Technology. Nach Angaben des Konzerns ermöglicht diese eine Nutzung auf nahezu allen Unterlagen. Vor allem für Smartphone- und Tablet-Nutzer könnte dies Vorteile verschaffen. Dank der Kompatibilität mit Android und OS kann somit jederzeit das Smartphone beziehungsweise Tablet zu einem Minicomputer umgebaut werden.

Testbericht: Virtual Reality mit der VR One von ZEISS

In virtuelle Welten eintauchen und somit das Gefühl haben hautnah im Geschehen zu sein, eben wie in der Realität – Bereits möglich oder doch nur ein ferner Traum der Zukunft? Tatsächlich rückt das Thema Virtual Reality immer stärker in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesse. Vorreiter und Hoffnungsträger sind die VR-Brillen von Oculus, die erstmals im August 2014 auf der weltweit größten Computerspielmesse Gamescom vorgestellt wurden. Mittlerweile ziehen weitere Tech-Unternehmen mit eigenen VR-Modellen nach und wir haben uns (wie angekündigt) die VR One vorgenommen und ein wenig getestet.

Was ist Virtual Reality?

In Virtual Reality werden in Echtzeit, Darstellungen und gleichzeitig die eigene Wahrnehmung zur Wirklichkeit. Möglich macht das, eine interaktive, virtuelle Umgebung bei der jedoch spezielle Ausgabegeräte (bspw. VR-Brillen) benötigt werden. Mit der zugehörigen Software wird der VR-Effekt erzeugt.

vr-one
VR One mit zwei Handy-Einschüben

Die VR One von ZEISS – VR for Everyone

Als Unternehmen, welches weltweit führend im Bereich der Optik ist, stellt auch ZEISS seine eigene VR-Brille mit dem Namen VR ONE dem VR-Markt vor. Dabei wird das eigene Smartphone, mittels einer ausgeklügelten Optik und Mechanik, in eine VR-Brille umgewandelt und das erstaunlich günstig: Bereits ab 99 Euro, ist das VR-Headset von ZEISS für den Heimgebrauch erhältlich, bisher aber nur im Online-Verkauf.

Alles was man für den VR-Genuss noch zusätzlich braucht, ist ein Smartphone mit einer Displaygröße zwischen 4,7 und 5,2 Zoll, eine geeignete VR-App und ein sogenanntes Tray, eine Art passforme Hülle, in der später das Smartphone eingesetzt wird.

Im Test – Die VR ONE von ZEISS

Bevor man in den VR-Genuss mithilfe der VR ONE von ZEISS kommt, sollte zuerst das passende Smartphone zur Hand sein. Denn zum Lieferset der VR ONE gehören jeweils ein Tray (Passhülle) für das Smartphone Samsung Galaxy S5 oder das Computer Aided Design-Daten zur eigenen Herstellung von Musterbauteilen (Rapid Prototyping) der Trays, mithilfe von 3D Druck, für weitere Smartphones veröffentlicht. Spätere Modelle sollen jedoch in Planung sein und zudem Computer Aided Design-Daten zur eigenen Herstellung von Musterbauteilen (Rapid Prototyping) der Trays, mithilfe von 3D Druck, für weitere Smartphones von ZEISS veröffentlicht werden.

VR ONE -Tray und Passgenauigkeit

Wer keinen 3D-Drucker zur Hand hat, der behelfe sich mit eigenen Ideen bei kleineren Modellen, denn das Smartphone muss lediglich im Tray Halt finden und solange, der Display des Smartphone unbedeckt bleibt, sind der Fixierung des Smartphone im Tray keine Grenzen gesetzt. Im Test reichte lediglich ein bisschen Zellstoff, um die Lücke im Tray zu füllen. Fand aber nur Anwendung beim Samsung Galaxy S3, der Tray für das iPhone 6 passte hingegen wie angegossen. Die Passgenauigkeit verblüffte und hielt das iPhone 6 fest, egal wie man das Tray bewegte. Das Einsetzen und das Herausnehmen des Smartphone ist relativ einfach: Das Smartphone einfach in die Hülle setzen und später wieder heraus drücken.

Die Auswahl an VR-Apps und Qualität

Sobald das Smartphone in die Hülle passt, wird zur Funktion unbedingt eine VR-Software (Suche nach: cardboard VR) benötigt. Diese lässt sich sowohl im App-Store, als auch im Google play Store downloaden. Hier fiel auf das im Store für Android deutlich mehr Apps zur Auswahl stehen, als im App-Store von Apple. Dennoch stehen in beiden Stores eine ganze Reihe kostenloser Anwendungen zur Auswahl. Im Test tauchte man in eine ferne Ozeanwelt ab, streifte mit Dinosauriern durchs Gebüsch, gruselte sich in einem Horrorhaus, schoss in einem Gehirn rote Neuronen ab oder blickte sich einfach sanft durch Landschaftsbilder.

Die VR ONE – So geht es und so fühlt es sich an

Nachdem man das Smartphone, in die Hülle gesetzt oder fixiert hat, gilt es erst einmal die App zu starten und vor allem den Sound anzustellen. Dabei wird der Tray mit dem Smartphone seitlich in die VR-Brille vorsichtig eingeschoben. Selbstverständlich liegt bei der VR ONE auch eine Anleitung dabei, jedoch erschließt sich das Prinzip fast von allein. Denn die VR ONE ist lediglich nur das Ausgabegerät, eben einfach eine Brille zum Aufsetzen. Der Rest macht das Smartphone mit der VR-App. Extra Einstellungen braucht man deswegen nicht vorzunehmen, denn die “Eyebox” der VR ONE ist so groß, dass sie die Pupillendistanz von mehr als 90 Prozent der Bevölkerung abdeckt. Zudem lässt sich beim Aufsetzen, die Brille am Kopf mit den Schlaufen festmachen, sodass diese nicht verrutscht. Der weiche Schaumstoff und der Platzhalter für die Nase, sorgen außerdem für ein sehr angenehmes Tragekomfort.

Nach dem Aufsetzen der VR-One, schaut man durch den durchsichtigen Frontschild nun direkt auf den Display des Smartphone und das ohne durch äußere Lichteinflüsse abgelenkt zu werden. Die VR ONE hält „dicht“ und das Sichtfeld passt sich automatisch dem Smartphone-Display an. Dann der virtuelle Raum direkt vor dem Auge, der erste „Ah-Effekt“ folgt und damit die Frage, nach erstem zögerlichen hin- und herblicken, wie steuert man? Die Steuerung läuft hierbei über die Blickrichtung und wie lange ein bestimmter Blickpunkt fixiert wird. Klingt einfach, braucht aber zuerst etwas Orientierung und Übung. Je nach App, muss man sich mit dem Kopf mehr oder minder drehen und wenden. Das Gefühl sich in einem Raum zu befinden, kommt schließlich nicht von ungefähr.

Die VR-App, die im Text am meisten beeindruckte, war eine Art Rollercoaster-Game (erhältlich im App Store) im menschlichen Gehirn, auf der man entlang von Nervenbahnen auf rote Neuronen schoss. Sehr bald, war man im virtuellen Raum eingedrungen und hielt Ausschau nach den roten Nervenknoten. Für einen kurzen Moment war man im Spiel völlig versunken und musste mit regen Kopfbewegungen den Raum durchsuchen. Als das Spiel endete und einem die ermittelte Punktzahl zu einem weiteren Versuch animierte, hatte man durchaus das Gefühl gehabt, für einen Moment in einer anderen Realität abgetaucht zu sein. Und das Trotz der vorhandenen Pixel im Bild, die je nach App schwächer und stärker ausfallen können. Ein ganz klares Bild, konnte im Allgemeinen jedoch nicht dargestellt werden. Das ist mitunter auch der hohen Auflösung der VR ONE geschuldet.

Fazit: Die VR ONE ist für den Heimgebrauch eine durchaus interessante Erfahrung, ob es sich jedoch lohnt, so viel Geld für einen doch relativ kurzen Spaß auszugeben, bleibt erst einmal abzuwarten. Entwickelt sich jedoch der VR-Markt in seinen Anwendungsmöglichkeiten für VR-Brillen (bspw. Qualität der cardborad VR-Apps) weiter, dann ist der Kauf durchaus seinen privaten Spaß wert.

HTC 8X im ausführlichen Testbericht

Die letzten Wochen hatte ich die Möglichkeit das aktuelle HTC Flaggschiff „HTC 8X“ ausführlich zu testen. Dies ist mit eines der ersten Windows Phone 8 Smartphones und zusammen mit dem Nokia Lumia 920 sicher einer der interessantesten Bewerber des neuen Microsoft Betriebssystems. Dies war das erste Mal, dass ich es für längere Zeit mit einem Windows Phone zu tun hatte und ich war direkt von Beginn an davon fasziniert. Man merkt sehr schnell, dass hier sehr viel mehr auf das Design geachtet wurde als bei den konkurrierenden Betriebssystemen. Das Gerät wurde uns freundlicherweise von getgoods.de für diesen Zeitraum zur Verfügung gestellt.

Design und Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität ist HTC typisch in der obersten Liga. Das Gerät fühlt sich rundum griffig und stabil an, da die Rückseite abgerundet und leicht gummiert ist. Im Gegensatz zu Plastik oder Glas kann man es so selbst mit etwas feuchten Fingern sicher halten. Das Display ist mit seinen 4,3″ zwar groß aber dennoch gut zu bedienen und auch die kapazitiven Tasten an der unteren Frontseite lassen sich gut drücken. Die Hardware Knöpfe fühlen sich sehr hochwertig an, aber sind wegen ihrer flachen Bauweise nicht sehr stark zu spüren. Insbesondere die Lauter/Leiser Taste ist nicht immer eindeutig zu fühlen und muss manchmal „auf Glück“ gedrückt werden.

Das Design des Gerätes ist sehr schlicht gehalten. Insbesondere die mir vorliegende schwarze Variante ist sehr unauffällig aber dennoch gut aussehend. Wer es etwas ausgefallener mag kann auch zu Lila, Gelb oder Orange greifen. Die Vorderseite bleibt zwar größtenteils schwarz, aber da HTC die Gehäusefarben genau auf die Farben der Live-Tiles abgestimmt hat ist das Aussehen bei aktiviertem Display ein echter Hingucker. Die Kamera und der Lautsprecher sind nicht spürbar verbaut und stören somit auch nicht in der Handhabung.

Technische Daten und Lieferumfang

Das HTC 8X ist mit einem Qualcom Snapdragon S4 Dual-Core Prozessor mit 1,5 GHz und 1 GB RAM Ausgestattet. Der interne Speicher hat eine Größe von 16 GB und ist leider nicht erweiterbar. Das Super LCD2 Display hat Diagonale von 4,3 Zoll und löst mit 1280 x 720 Pixel auf. Natürlich wird es auch durch Gorilla Glas 2 geschützt. Die Hauptkamera besteht aus einem 8 Megapixel BSI Sensor und die Frontkamera kann Weitwinkel-Fotos mit 2,1 Megapixel aufnehmen. Es ist sogar mit beiden Kameras möglich 1080p Videoaufnahmen zu machen. Der 1800 mAh große Akku ist leider auch in dem 8X fest verbaut und folgt somit leider dem allgemeinen Trend. Mit 130 Gramm liegt das Gerät angenehm in der Hand. Bluetooth, WLAN, HSPA+ und NFC kann das Gerät zur drahtlosen Datenübertragung verwenden.

Das Smartphone selbst wird in einer schicken weißen Box verkauft. In ihr befinden sich neben einer Kurzanleitung und diversen anderen Zetteln auch eine Mini-CD mit einem ausführlichen Handbuch, ein SIM-Karten Entferner, ein USB Kabel samt Netzteil und ein HTC Headset.

Display

Das Kernstück des Smartphones ist das 4,3 Zoll große LCD2-Display. Es bietet eine Auflösung von 720 x 1280 Pixel, was zusammen mit der Displaydiagonale eine Pixeldichte von 342 ppi ergibt. Damit hat das 8X eine der momentan höchsten Pixeldichten im Smartphone Bereich überhaupt. Das iPhone 5 bietet hier 326 ppi und das Nexus 4 320 ppi.

Die Farbwiedergabe des Displays ist sehr ausgewogen. Farben werden kräftig dargestellt, aber wirken trotzdem sehr natürlich. Im Vergleich mit den Displays des Nexus 4 und des Samsung Galaxy Nexus ist der Unterschied klar erkennbar. Die Farben wirken wesentlich kräftiger als auf dem IPS Display des Nexus 4, aber wirken viel natürlicher als auf dem S-AMOLED Display des Galaxy Nexus.

Somit kann das HTC 8X auch in der Kategorie Display mit einer hohe Schärfe und brillianten Farbwiedergabe punkten und muss sich keineswegs vor der Konkurrenz verstecken.

Performance

Das Smartphone lief bei mir die meiste Zeit über ohne Ruckeln und alle Funktionen ließen sich schnell bedienen. Die Soft- und Hardware harmonieren offensichtlich gut miteinander und lassen eine sehr flüssige Bedienung zu. Insgesamt gesehen stürzen Apps von Drittherstellern zwar häufiger ab, als beispielsweise beim iPhone, jedoch muss man auch den Umstand eines komplett neuen Betriebssystems mit einbeziehen. Spätestens wenn sich Windows Phone 8 weiter verbreitet werden die App-Programmierer dieses neue Standbein sicher noch weiter in ihren Fokus rücken und für noch stabiliere Applikationen sorgen.

Die vorinstallierten Programme liefen alle einwandfrei und haben meist sehr kurze oder gar nicht merkliche Ladezeiten, da sich die Programme stets mit einer „wischenden“ Animation öffnen. Das ganze Betriebssystem wirkt im Gesamtbild einfach etwas flüssiger als bei der Konkurrenz.

Die Performance des mobilen Internet Explorers ist im Vergleich zu konkurrierenden Smartphones sehr hoch. Das HTX 8X erreichte bei mir im Sunspider 0.9.1 JavaScript Benchmark im Schnitt einen Wert von 901,9 ms und übertrifft damit sogar noch das iPhone 5, welches für den Benchmark etwa 914 ms benötigt. Das Nexus 4 braucht mit dem etwas langsamen Chrome Browser eine stolze Zeit von 1984,5 ms, in dem Dritthersteller Browser Boat Browser schafft das Nexus 4 den Test immerhin noch in einer Zeit von 1468,6 ms. Das mobile Surfen geht somit ziemlich flott und auch das scrollen auf Webseiten ist ohne Ruckler möglich.

Software

Als eines der erstem Smartphones auf dem Markt läuft auf dem HTC 8X das neue Betriebssystem Windows Phone 8. Der Homescreen zeigt die sogenannten Live Tiles, welche man etwa als eine Mischung aus App-Verknüpfung und Widget nezeichnen kann. Apps können auf ihren Live Tiles einige Daten anzeigen, zum Beispiel die aktuelle Uhrzeit, das Datum, die anzahl ungelesener Mails oder aktuelle Kalendereinträge. Jede dieser Kacheln kann dabei eine von drei Größen haben und trägt die in den Optionen eingestellte Hintergrundfarbe. Somit ist der Homescreen nicht wie beispielsweise in Android aus verschiedenfarbigen Objekten zusammengemischt, sondern hat stets eine vorherrschende Farbe.

Wischt man auf den nächsten Bildschirm erscheint eine alphabetische Liste mit allen installierten Apps und Einstellungen. Von dieser Liste aus lassen sich auch neue Apps als Live Tile auf den Homescreen hinzufügen. Da Windows Phone 8 den Fokus hauptsächlich auf den Homescreen und die App Liste legt, bekommt man als Nutzer eine sehr gute Übersicht. Man wird nicht von zu vielen Möglichkeiten überfordert und das ganze System wirkt stets homogen. Selbst die meisten Apps haben das klassische Windows Phone Design und man kommt so in den Genuß eines komplett durchgestylten Smartphone Betriebssystems, welches optisch den Konkurrenten Android und iOS weit vorraus ist.

Durch das noch ziemlich junge Betriebssystem WP8 sind manche Apps von Drittherstellern leider noch nicht optimal angepasst und stürzen etwas häufiger ab als bei anderen Smartphones, jedoch kommen auch hier in den meisten Fällen langsam die Updates. Ein positiver Punkt ist die starke Integration von Online-Konten. So lassen sich direkt über die Systemeinstellungen Outlook, Hotmail, GMail, Facebook, Twitter, LinkedIn und weitere Accounts einrichten. Die Nachrichten App macht davon direkten Gebrauch und verbindet SMS nahtlos mit Facebook und Windows Live Nachrichten. Und Neuigkeiten aus Twitter und Facebook werden auch von diversen Apps direkt genutzt.

Über die Integrierte Suchfunktion lässt sich nicht nur das Internet via Bing auf Webseiten, Bilder und Videos durchsuchen, es ist auch direkt eine Musikerkennung ähnlich Shazam integriert. Des Weiteren kann man auch mithilfe der Kamera Texte erfassen und automatisch in andere Sprachen übersetzen lassen. Die automatische Übersetzung funktioniert jedoch nicht immer optimal – hier sollte Microsoft noch nachbessern. Wenn man den Windows Knopf für eine Sekunde gedrückt hält bekommt man auch eine Sprachsteuerung geliefert. Diese ist jedoch noch weit von der Funktionalität von Siri oder Google Now entfernt, aber kann immerhin einfache Befehle, wie eine bestimmte Person anrufen, ausführen.

Das Angebot von Apps ist im Vergleich zu den Konkurrenten wesentlich geringer. Im Windows Phone 8 Store finden sich aber dennoch schon die wichtigsten Programme. WhatsApp, Twitter, Facebook und Co sind bereits vorhanden, über den DB Navigator kann man seine Zugverbindung heraussuchen und auch einige gut gemachte Spiele lassen sich schon herunterladen. Wenn man also nicht täglich die neusten Apps haben möchte und sich mit den wichtigsten Programmen zufrieden geben kann, sollte man auch mit der noch etwas kleinen Auswahl von Windows Phone 8 zurecht kommen können.

Die Software ist über das gesamte System stets sehr homogen in Design und Bedienung, was insbesondere bei Android oft nicht der Fall ist. Microsoft hat in diesem Punkt wirklich gute Arbeit geleistet.

Kamera

Die Kamera des HTC 8X lässt sich entweder über das Menü oder den seitlich angeordneten Kameraknopf starten. Letzteres funktioniert auch, wenn das Handy gesperrt ist, wodurch man das Handy zum Fotografieren vorher nicht erst noch entsperren muss. Die Hauptkamera schießt Fotos mit bis zu 8 Megapixel Auflösung und wird von einem LED Blitz unterstützt. Aus dem Standby braucht die Kamera zum Start etwa zwei Sekunden, wenn das Smartphone bereits aktiviert ist nur etwa eine Sekunde. Der Autofokus ist schnell und auch die Auslöseverzögerung benötigt nur eine kurze Zeit. Durch diese Eigenschaften gelingen somit auch schnelle Schnappschüsse und man braucht keine Angst haben einen besonderen Moment durch eine zu langsame Kamera zu verpassen.

Neben der guten Geschwindigkeit ist die Qualität der Bilder ebenfalls gut. Die Fotos werden scharf und die Bildqualität kann überzeugen. Dank LED Blitz und BSI Sensor sind gelingen sogar Bilder in dunklerer Umgebung, in sehr dunkler Umgebung hat man jedoch ein deutlich sichtbares Bildrauschen. Auch bei Videoaufnahmen fokussiert sich die Kamera schnell und liefert stets ein klares Bild mit einer hohen Qualität. Die Kamera kann man auf jeden Fall zu einer der Besten in aktuellen Smartphones zählen.

Die Frontkamera unterscheidet sich ein wenig von denen der Konkurrenz. Sie hat mit 2,1 Megapixel eine sehr hohe Auflösung, mit der sogar 1080p Videos gemacht werden können. Außerdem ist es eine Weitwinkel-Kamera mit der man sehr gut Fotos von sich oder sogar Gruppen machen kann. Oft sind die Bilder durch den Weitwinkeleffekt sogar sehr viel interessanter, als die der Hauptkamera und ich wünsche mir sogar, dass auch andere Hersteller solche Frontkameras verbauen würden.

Audioqualität

Das HTC X8 wird mit Beats Audio ausgeliefert. Diese Software soll für einen besseren Klang mit Kopfhöhrern sorgen. Durch das aktivieren dieser Funktion wird der Klang verstärkt und deutlich kräftiger. Vor Allem bei bassbetonten Liedern wie beispielsweise Treading Water von Alex Clare kann man von Beats Audio profitieren. Wenn man dies allerdings noch mit bassbetonten Kopfhöhrern kombiniert bekommt man manchmal sogar eine Spur zu viel Bass. Natürlich lässt sich die Funktion in den Einstellungen auch deaktivieren und man bekommt dann eine sehr ausgewogene Audio Wiedergabe. Der Anschluss für den Kopfhörer befindet sich auf der Oberseite, wodurch man die Kopfhörer auch in der Hosentasche oder einer Schutzhülle bequem einstöpseln kann.

Der eingebaute Lautsprecher sticht besonders durch eine hohe Lautstärke hervor. Im Vergleich zu anderen Smartphones hat HTC wirklich hier ein wirklich kräftiges Modell eingebaut. Allein der „Schlitz“ um den Ton durch das Gehäuse zu lassen ist geschätzt sechsmal so groß wie bei dem Nexus 4. Dazu kommt, dass auch der Klang für einen Handy Lautsprecher ziemlich ausgewogen ist und nicht man selbst tiefere Töne recht relativ gut wiedergeben kann. Der vorhandene MP3 Player hat jedoch ein kleines Manko, denn leider ist es nicht Möglich bei Liedern direkt zu einer bestimmten Stelle zu springen. Wer gerne Sets oder längere Musikstücke hört muss so relativ lange den Vorspulknopf gedrückt halten und es ist nicht gerade sehr bequem bei einem Lied auf exakt eine bestimmte Stelle zu springen. Diese Bedienungsprobleme solltem im musikalischen Alltag allerdings eher wenige Probleme bereiten. Wer also ein Smartphone mit einem guten Klang haben möchte, macht beim 8X sicher nichts falsch.

Akkulaufzeit

Mit dem fest verbauten 1800 mAh Akku konnte meist einen guten Tag auskommen. Bei normaler Nutzung mit E-Mails abrufen, im Internet surfen und ein paar Fotos schießen war der Akku abends nie komplett leer und musste nicht frühzeitig an die Steckdose. Wenn ich das Smartphone in der Nacht allerdings nicht aufgeladen habe, war der Akku am morgen fast komplett entladen oder bereits leer. Für ein gut ausgestattetes Smartphone ist dies eine angemessene Akkulaufzeit, welche bei meiner Nutzung im guten Mittelfeld liegt.

HTC 8X und Nokia Lumia 920 im Vergleich

Fazit

Wenn man auf eine große App-Auswahl verzichten kann und man mit den wichtigsten Funktionen eines Smartphones zufrieden ist, kann man ohne Bedenken zum HTC 8X greifen. Das Gerät macht einen rundum guten Eindruck und es gibt keine größeren Probleme. Das Software Konzept unterscheidet sich merklich von Android oder iOS, ist jedoch sehr viel schöner gestaltet und lässt sich nach einem kurzen Umgewöhnen auch flink und sicher bedienen. Microsoft und HTC haben eine tolle Arbeit geleistet und haben eine echte Alternative zu den bisher etablierten Smartphones auf den Markt gebracht. Wäre dieses Gerät zu demselben Preis wie das Nexus 4 auf dem Markt, würde ich mir als eigentlicher Android Nutzer auf jeden Fall überlegen vielleicht zu dem 8X zu wechseln. Die im Vergleich zu aktuellen Android Flaggschiffen ist die etwas geringere Größe auch ein Argument für Leute mit etwas kleineren Händen und da der Stil oft über der reinen technischen Funktionalität steht könnte ich mir vorstellen, dass insbesondere weibliche Käuferinnen mit diesem Smartphone glücklich werden können.

Hochwertiges Ledersleeve für das MacBook Pro Retina von germanmade.

Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem hochwertigen sowie gut aussehendem Sleeve für mein 15-Zoll MacBook Pro Retina und habe einiges auf dem Markt ausprobiert. Die deutsche Firma germanmade. hat aber nun endgültig meine Suche beendet und eine ideale Schutzhülle für mein MacBook hervorgebracht. Das Sleeve wird in Deutschland in Handarbeit gefertigt und besteht aus einem Qualitativ hochwertigen und sehr strapazierfähigen Rindsleder. Innen kommt natürliches und anthrazitfarbenes Wollfilz zum Einsatz, so dass eine ausreichende Schutzschicht vorhanden ist. Nach einer gewissen Zeit gleitet das MacBook auch ohne Probleme in und aus der Hülle.

Durch einen beidseitigen Klettverschluss wird das MacBook in der Hülle behalten und kann nicht einfach so aus dem Sleeve rutschen. Dabei ist die Lasche so positioniert, dass man immer noch an die wichtigsten Anschlüsse des Gerätes rankommt und ebenfalls auch noch aufladen kann. Zudem schützt der Verschluss auch noch die eine Seite vor Stößen. Dadurch wird eine perfekte Kombination aus Schutz und Erreichbarkeit der Anschlüsse gewährleistet.

Die Verarbeitung des Produktes kann in jeder Hinsicht überzeugen und vermittelt ein richtiges Premium-Gefühl, dass sich wiederum auch auf den Preis auswirkt. Die Naht besteht aus einem roten Faden, der farblich perfekt zu dem Vintage-Look passt und einen netten Kontrast bietet.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Ledersleeve für mein 15 Zoll MacBook Pro Retina bin und es nie wieder hergeben werde. Durch die ausgesprochen hohe Qualität werde ich wohl auch noch die nächsten Jahre oder sogar Jahrzehnte mit der Hülle verbringen können, denn das Ganze ist nicht nur zeitlos gestaltet, sondern auch top verarbeitet.

Neben den vier verschiedenen Lederfarben gibt es wie bei den anderen Produkten von germanmade auch die Möglichkeit eine individuelle Prägung mitzubestellen. So besitzt man nicht nur ein ausgesprochen gelungenes Ledersleeve, sondern gleichzeitig auch noch ein Unikat. Für dieses kleine Extra muss man aber zusätzlich einen Aufpreis von 10 Euro zahlen.

Ansonsten steht die Schutzhülle direkt im Onlineshop von germanmade zur Verfügung und kann zu einem Preis von 79,95 Euro erworben werden. Daneben gibt es aber auch die Ledersleeves für jedes iPhone, iPad und auch noch für andere MacBook-Modelle. Mitte November wird auch für das neue 13-Zoll MacBook Pro Retina ein passendes Sleeve auf den Markt kommen. Einfach mal reinschauen, es lohnt sich definitiv. Alternative sind auch einige Produkte des Herstellers bei Amazon verfügbar.

Zum Schluss noch eine kleine Ankündigung. Nächste Woche werde ich nochmals über die deutsche Manufaktur berichten, denn netterweise wird mir und demzufolge auch meinen Lesern ein Rabattcoupon von 10 Prozent zur Verfügung gestellt, denn jeder verwenden kann. In diesem Sinne viel Spaß mit den Sleeves von germanmade.

Update:
Wie versprochen folgt nun der Gutscheincode, der euch auf das gesamte Sortiment von Germanmade. einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent gibt. Während der Bestellung eines der zahlreichen Schutzhüllen einfach den Code „AppDated“ angeben und ihr erhaltet die erwähnte Vergünstigung. Viel Spaß!

Samsung Galaxy Note 2: Mein Eindruck, Testbericht und Fazit

Einführung

Ich habe mir das Samsung Galaxy Note 2 bereits auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin näher betrachtet und war anfangs sehr skeptisch. Die Größe des Gerätes hat mich ziemlich abgeschreckt und trotz der zahlreichen Funktionen mit denen das Smartlet ausgestattet ist, konnte ich mir das Gerät im alltäglichen Einsatz nicht vorstellen. Bislang habe ich hauptsächlich Geräte im 4-Zoll-Bereich im Einsatz gehabt und die Umstellung auf das größere Display war nicht gerade einfach. Nach kurzer Eingewöhnungsphase macht das riesige Display aber sehr viel Laune und liegt trotzdem ziemlich gut in der Hand. Mittlerweile habe ich das Smartphone lieben gelernt und bin von den Alleinstellungsmerkmalen und auch der Größe des Displays begeistert. In dem Gerät steckt aber nicht nur ein enormer Bildschirm, sondern auch die neuste Hardware. Ein Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und die neuste Android-Version machen das Samsung Galaxy Note 2 wohl zum Spitzenreiter des Smartphone-Bereiches. Zusätzlich wurde auch die Akkukapazität auf ein neues Level gebracht und versorgt das Phablet bis zu drei Tage mit Strom. Es gibt wenig Kritikpunkte bei diesem Gerät, aber mann muss sich natürlich vorher genau überlegen, ob man ein solch großes Smartphone haben möchte. Eine Einhandbedienung ist nicht wirklich gegeben und unterwegs kann die Größe ab und an stören. Nichtsdestotrotz ist das Samsung Galaxy Note 2 ein richtiges Highlight, welches durchaus überzeugen kann. Auf diesem Weg möchte mich auch bei getgoods.de bedanken, die mir das Smartphone zur Verfügung gestellt haben.

Design und Abmessungen

Das 5,5 Zoll große Display ist natürlich die offensichtlichste Neuerung des Gerätes und bestimmt den ersten Eindruck. Man kann es nicht anders sagen, es ist einfach riesengroß und vermittelt ein unvergleichbares Feeling. Das Design orientiert sich am aktuellen Flaggschiff Galaxy S3 des südkoreanischen Unternehmens, weißt jedoch einige Unterschiede auf. Im Vergleich zum S3 ist das Gerät rechteckiger geformt und beinhaltet weniger Rundungen. Ansonsten kommt ein Gehäuse aus Polycarbonat, also Kunststoff, zum Einsatz und die Kanten sind entsprechend abgerundet, damit das Gerät trotz der enormen Größe gut in der Hand liegt. Aber auch die Verarbeitung des Smartlets überzeugt. Das überdimensionierte Smartphone ist 80,5 x 151,1 x 9,4 mm groß, wiegt aber für diese Größe sehr angenehme 180 Gramm, welches ein gutes Gefühl in der Hand erzeugt. Ich konnte die graue Farbversion des Gerätes testen und finde, dass das Galaxy Note 2 in dieser Variante sogar noch edler aussieht als das Samsung Galaxy S3 und einen sehr wertigen Eindruck vermittelt.

Technische Spezifikationen des Samsung Galaxy Note 2

  • Android 4.1.1 mit Touchwiz UX-Oberfläche
  • 1,6GHz 4412-Exynos-Quad-Core-Prozessor
  • 5,5 Zoll HD-Super AMOLED-Display (1280 x 720 Pixel)
  • 16GB, 32GB oder 64GB Speicher (erweiterbar per microSD-Karte)
  • 2GB RAM
  • 8 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz
  • 1,9 Megapixel-Frontkamera (720p-Videoaufnahme)
  • Bluetooth 4.0, WLAN, NFC DLNA, micro-USB (per MHL HDMI möglich)
  • GSM/ GPRS/ EDGE: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz; 3G (HSPA+ 21Mbps): 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz; LTE: abhängig von der Region (in Europa voraussichtlich nicht)
  • 50GB Dropbox-Speicher
  • 3.100 mAh Akku
  • 180 Gramm
  • 80,5 x 151,1 x 9,4 mm
  • Drucksensitiven S-Pen
  • 599 Euro

Hardware und Performance

Oben haben wir schon kurz die technischen Spezifikationen aufgeführt, aber man sollte noch mal detailliert auf die phänomenale Hardware eingehen. Samsung setzt beim Galaxy Note 2 den bewährten „Exynos 4412“-Prozessor ein, der über vier Kerne verfügt und mit 1,6 GHz getaktet ist. In Kombination mit den zwei Gigabyte Arbeitsspeicher bringt das Smartphone eine enorme Performance, welche ihres Gleichen sucht. Im Android-Bereich kann man unbestritten sagen, dass es sich hierbei um die beste Ausstattung handelt. Spiele, Apps und natürlich auch das Betriebssystem selbst laufen immer flüssig und es sind keinerlei Ruckler zu spüren. Auch leistungsaufwendigere Aufgaben und das Multitasking gehen geschwind von der Hand und bringen den Prozessor nicht in Schwitzen. Bei den Benchmarks muss sich das Gerät ebenso wenig verstecken und erreicht ohne Probleme die Spitze der Charts. Im Hinblick auf die Abmessungen und den verfügbaren Platz für die Hardware ist es allerdings auch kein Wunder.

Als interner Speicher sind 16 Gigabyte verbaut, welche aber zum Glück mit Hilfe einer microSD-Karte um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden können. Das Display verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll und löst mit 1280×720 Pixel auf. Auf der Rückseite befindet sich eine 8 Megapixel Kamera inklusive LED-Blitz und ansonsten noch ein Lautsprecher sowie der S Pen. Die Frontseite enthält die Hörmuschel, die Notification LED, einen Annäherungssensor, einen Lichtsensor und eine 1,9 Megapixel Kamera.

Akku

Samsung hat auf dem Unpacked Event bereits angekündigt, dass jeder mit der Akkulaufzeit zufrieden sein wird und hat die Erwartungen an das Smartlet somit ziemlich hoch gesetzt. In meinen persönlichen Tests konnten die Südkoreaner diese Erwartungen sogar noch übertreffen. Der 3100 mAh große Akku bietet eine enorme Laufzeit, die man bislang von keinem Smartphone kennt. Bei normaler Nutzung konnte ich das Samsung Galaxy Note 2 bis zu zwei Tage lang nutzen und ist somit der perfekte Begleiter im Alltag, auf Reisen sowie Geschäftsterminen. Bei einer sparsamen Bedienung könnte man sogar drei Tage erreichen. Dies erinnert einen an die Vor-Smartphone Zeit, als man sein Handy noch nicht zwangsweise jeden Abend aufladen musste.

Display

Samsung hat dem neuen Galaxy Note 2 nicht nur ein größeres Display mit 5,5 Zoll verpasst, sondern auch die Technologie dahinter um einiges verbessert. Das Vorgängermodell, aber auch das Samsung Galaxy S3 besitzen alle ein Display mit einer Pentile-Matrix, die pro Pixel nur jeweils zwei Subpixel besitzt und somit eine korrekte Farbwiedergabe sowie eine perfekte Schärfe nicht gewährleistet wird. Im neuen Smartlet kommt eine RGB-Matrix zum Einsatz, bei der jeder Pixel über drei Subpixel verfügt. Somit kann das Display trotz der eher geringen Pixeldichte von 267ppi durchaus überzeugen und übertrumpft sogar das Samsung Galaxy S3. Trotz der Auflösung von 1280 x 720 Pixeln ist das Display sehr scharf und kann nicht deshalb auch nicht unbedingt kritisiert werden. Die Helligkeit hat ebenfalls zugenommen und auch der Weißwert im Super-AMOLED-Display hat sich merklich verbessert. Insgesamt war ich sehr von dem Display beeindruckt, denn trotz der geringen Auflösung hinsichtlich der Bildschirmdiagonalen konnte Samsung essentielle Eigenschaften optimieren und einen Schritt voran gehen. Darüber hinaus wurde auch die drucksensitive Schicht verbessert und unterstützt jetzt 1000 verschiedene Druckstärken. Somit kann der S-Pen auf dem Display noch präziser arbeiten und funktioniert tadellos.

Kamera

Für mich persönlich ist die Kamera ein wichtiger Bestandteil eines Smartphones und beeinflusst meine Kaufentscheidung enorm. Beim Samsung Galaxy Note 2 hat das südkoreanische Unternehme ganze Arbeit geleistet und eine hervorragende Kamera verbaut. Auf der Rückseite befindet sich eine Kamera mit 8 Megapixel, die neben sehr guten Fotos auch noch Videos in Full-HD aufnehmen kann. Die Frontkamera besitzt dagegen eine Auflösung von 1,9 Megapixel und ist primär für Videotelefonie gedacht.

Im Vergleich zum Samsung Galaxy S3 wurde die Kamera sogar noch verbessert und schießt etwas bessere Fotos. Die Farben wirklich deutlich ausgewogener, der Kontrast als auch die Farbsättigung wirken durch die RGB-Matrix sehr natürlich. Durch den verbesserten Prozessor wurde auch die Geschwindigkeit beim Schießen der Fotos minimal angehoben.

Samsung hat im Galaxy Note 2 aber nicht nur das Kamera-Modul optimiert, sondern auch die zugehörige Software. Die grundlegenden Funktionen sind bereits vom Galaxy S3 bekannt, aber zwei Besonderheiten hat das Smartlet aber dennoch. Die so genannte „Beste Gesichter“-Funktion hat mich von Anfang an begeistert und ist ein kleines Highlight bei dem Smartphone. Mit Hilfe dieser Kameraeinstellung können Gruppenbilder in vierfacher Ausführung aufgenommen werden. Im Nachhinein stehen dann die Gesichter der vier Bilder zur Verfügung und man kann auswählen, welche Aufnahme am gelungensten war. Die Software setzt die besten Bilder automatisch zusammen, so kann man innerhalb weniger Sekunden das perfekte Gruppenfoto auf die Beine stellen.

Aber nicht nur beim Fotografieren hat Samsung eine besondere Funktion mit reingepackt, denn auch bei der Videofunktion steht eine „Zeitlupen“-Einstellung zur Verfügung, mit der man 120 Bilder in der Sekunde aufnehmen kann und somit kann eine Szene verlangsamt werden, um zum Beispiel einen Wassereffekt zu verdeutlichen. Der einzige Nachteil der Funktion ist die relativ niedrige Videoauflösung von 720 x 480 Pixeln. Nichtsdestotrotz ist die Auflösung für den normalen Gebrauch durchaus passabel und stellt eine weitere Besonderheit des Galaxy Note 2 dar.

S-Pen

Der S-Pen ist neben dem Display das wohl größte Highlight des Smartlets, durch den sich das Smartphone auch gegenüber der Konkurrenz absetzt. Samsung hat mit dem Note den Stylus zurückgebracht und mit tollen Funktionen ausgestattet, die im Alltag ziemlich nützlich sind. Der kleine Stift befindet sich in einer Aussparung im Note, die sich im rechten unteren Bereich befindet. Ohne Probleme kann der Stift herausgezogen werden, kann aber nur in einer Richtung wieder eingeführt werden. Durch verschiedene Software-Funktionen, die ich im späteren Verlauf noch erläutern werde, bringt der S-Pen einen Mehrwert mit und ist das Alleinstellungsmerkmal des Gerätes.

Software

Die Hardware alleine ist nicht entscheidend für ein gelungenes Smartphone. Das Betriebssystem spielt nämlich die eigentlich wichtigste Rolle bei der Benutzung des Gerätes und ist maßgeblich für die Benutzerfreundlichkeit verantwortlich. Das Samsung Galaxy Note 2 kommt bereits mit der Android-Version 4.1.1 Jelly Bean in die Hände der Kunden und ist somit fast auf dem neusten Stand. Das südkoreanische Unternehmen hat im Wechsel auf Android 4.0 einen großen Sprung gemacht und die eigene Oberfläche komplett überholt. TouchWiz Nature UX punktet durch ein frisches Design, innovative Funktionen und eine sehr gute Performance. Ebenfalls wurden unnötige Animationen entfernt und die Oberfläche wirkt nicht mehr so überladen, wie zuvor. Im Vergleich zur vergangenen TouchWiz-Version also ein enormer Fortschritt. Insgesamt kann die Oberfläche durch eine einfache Bedienung und eine flüssige Wiedergabe der Animationen sowie sonstigen Interaktionen auftrumpfen.

In dem System des Smartlets hat Samsung die bereits bekannten Funktionen aus dem Galaxy S3 implementiert und zusätzlich noch mit einigen Neuerungen erweitert. In Kombination mit dem beigelegten Stylus stehen die ein oder anderen Features zur Verfügung, die das Smartphone aufwerten und eine einzigartige Bedienung ermöglichen.

Multi Window

Multi Window war nicht von Anfang an beim Samsung Galaxy Note 2 vorhanden und wurde erst nach einigen Tagen durch ein Update auf das Gerät gebracht. Diese neue Funktion kann über den Zurück-Button aktiviert werden, in dem man die Taste länger gedrückt hält. Danach wird eine Leiste mit verschiedenen Apps auf der linken Seite angezeigt, von der man Anwendungen entweder auf den oberen oder unteren Bereich ziehen kann. Somit könnten zwei verschiedene Apps parallel geöffnet werden. In der linken Leiste können beliebige Apps hinzugefügt, entfernt oder umsortiert werden. In der Mitte befindet sich weiterhin ein Regler, mit dem man die Fenstergröße anpassen kann, aber auch die Position der Apps kann mit einem einzigen Klick getauscht werden. Insgesamt läuft die Funktion sehr flüssig und kann durchaus nützlich sein. So kann man beispielsweise bequem im Internet surfen und währenddessen ein YouTube Video anschauen.

Air View

Mit Air View wird eine kleine Vorschau von Bildern in einem Ordner angezeigt, sobald man den S-Pen für etwa eine Sekunde darüber hält, dabei wird der Bildschirm nicht berührt. Der S-Pen muss nur ungefähr einen Zentimeter über dem Display schweben, so dass ein blauer Punkt angezeigt wird. Neben der Galerie wird auch beim Abspielen von Videos ein kleines Vorschaubild an der jeweiligen Stelle angezeigt, wo der Stylus die Zeitleiste überfliegt. Darüber hinaus kann die Funktion ebenfalls bei Kalendereinträgen oder Mails verwendet werden, um eine Vorschau des Textes zu erhalten.

Schnellbefehle

Die Schnellbefehle werden durch ein Zeichnen einer vertikalen Linie von unten nach oben geöffnet und bieten die Möglichkeit verschiedene Aktionen durchzuführen. Mit dem S-Pen kann somit ganz einfach eine Google-Suche gestartet werden, in dem man den zum Beispiel “? Samsung“ schreibt. Eine Google-Map-Anfrage kann man einfach durch „! Darmstadt“ initiieren oder einen Anruf durch „# Moritz“ starten. Mit verschiedenen Shortcuts können allerhand Aktionen durchgeführt werden.

S-Pen-Anwendungen

Samsung hat aber nicht nur einige nette Funktionen für den S-Pen eingebaut, sondern auch komplette Apps ins Leben gerufen, um die Einsatzmöglichkeiten des Stylus optimal zu nutzen. Mit Hilfe von S Note können Notizen angefertigt werden, Sachen gezeichnet oder mathematische Formeln eingesetzt werden. Aber auch gezeichnete Wörter können in Null Komma nix in richtigen Text umgewandelt werden. Zusätzlich kann auch jeder beliebige Teil des Bildschirms mit einem Knopfdruck auf den S-Pen ausgeschnitten werden. Danach kann der Ausschnitt gespeichert, verschickt oder in S Note eingefügt werden, um das Bild dort zu bearbeiten.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 2 ist sicherlich ein außergewöhnliches Smartphone, aber trotz seiner vielen positiven Eigenschaften, ist das Gerät nicht für jedermann geeignet. Die Größe spielt hier eine maßgebliche Rolle und man sollte sich vorher überlegen, ob man sich mit einem 5,5 Zoll großem Display anfreunden kann. Ich persönlich muss zugeben, dass ich mich daran gewöhnen konnte, aber ich für meinen Alltag doch eher ein handlicheres Smartphone bevorzuge. Zumal ich zahlreiche Funktionen des Smartlets nicht sonderlich genutzt habe und den S-Pen, trotz der innovativen Features, nicht in meinem Workflow einbauen konnte. Aber das ist wie gesagt nur meine persönliche Erfahrungen, ansonsten kann ich das Galaxy Note 2 jedem empfehlen. Die Hardware, das Display und auch die Software sind technisch auf höchstem Niveau und machen einen sehr guten Eindruck. Die beeindruckende Akkulaufzeit ist das Sahnehäubchem des Smartlets und hat neue Maßstäbe gesetzt.