Analyst erwartet 13 Zoll Retina MacBook Pro und neuen iMac für Herbst

Während der Ankündigungen im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC haben die meisten Kunden die neue Generation des iMacs vermisst und konnten es nicht fassen, dass Apple dem All-in-One-Computer keine Aufmerksamkeit geschenkt hat. Darüber hinaus wurde leider auch nicht die 13-Zoll-Variante des Retina MacBook Pros vorgestellt und zahlreiche Interessenten warten ungeduldig auf die kleinere Displaygröße.

Um eine komplette Aktualisierung der Mac-Serie durchzuführen, würden die beiden Apple-Produkt in jedem Fall noch fehlen und es würde durchaus Sinn ergeben, wenn Apple neben dem neuen iPhone auch noch zwei Mac-Updates im Herbst rausbringen wird. Diese Meinung teilt auch der Marktanalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities und hat in seiner Einschätzung verlauten lassen, dass Apple dieses Jahr noch zwei neue Mac-Geräte in den Handel bringen wird.

Hingegen den Erwartungen der Blogosphäre wurde die neue iMac-Generation nicht zur WWDC 2012 veröffentlicht und ein Ugrade auf die Ivy-Bridge-Prozessoren von Intel steht noch aus.  Der Analyst geht davon aus, dass die Aktualisierung im Laufe des Herbstes, vermutlich sogar im September, auf den Markt kommen wird. Benutzer sollten aber nicht mit einem Retina Display rechnen, denn aktuell könnten die Grafikkarten solch eine riesige Auflösung nicht zuverlässig darstellen. Demzufolge werden sehr wahrscheinlich nur die Hardware-Bestandteile aktualisiert und der iMac 2012 wird neben dem Intel Ivy Bridge-Prozessor, womöglich auch noch USB 3.0 sowie mehr Arbeitsspeicher erhalten.

Darüber hinaus soll sich Apple auch mit dem neuen MacBook Pro beschäftigt und eine Variante mit einem 13-Zoll-Retina-Display im Herbst auf den Markt bringen. Sehr wahrscheinlich musste Apple die Einführung des kleineren Modells auf Grund von Lieferschwierigkeiten beim Retina-Display verschieben. Mittlerweile scheint sich die Produktion des Retina-Displays wieder erholt zu haben, denn auch das 15-Zoll-Modell kann mittlerweile mit einer Lieferzeit von 1 bis 2 Wochen bestellt werden.

Apple veröffentlicht Ergebnisse des dritten Quartals 2012 am 24. Juli

Nach jedem dritten Monat des Jahres werden die Aktionäre von Apple informiert und erhalten die neusten finanziellen Ergebnisse aus erster Hand. Im so genannten „Conference Call“ vermeldet das Unternehmen aus Cupertino nicht nur die neuen Umsatzzahlen, sondern berichtet auch über die Verkaufszahlen der verschiedenen Produkte.

Bereits im vor drei Monaten konnte Apple ein starkes Ergebnis vorlegen und die ersten Prognosen deuten auf einen Umsatz von rund 34 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn in Höhe von 8,68 US-Dollar pro Aktie wird erwartet. Die Kollegen von MacRumors haben ebenfalls angedeutet, dass Apple genaue Angaben zu den Verkaufszahlen des iPhone 4S nach rund acht Monaten verlauten lässt. Eventuell könnten sich das kalifornische Unternehmen auch über die Apple-Verkäufe in China äußern.

Im letzten Jahr wurde genau einen Tag nach dem Conference Call das OS X Betriebssystem Lion veröffentlicht und das Unternehmen nutze diesen Call, um die Veröffentlichung anzukündigen. Ein ähnliches Vorgehen könnte Apple auch in diesem Jahr durchführen und die Veröffentlichung von Mountain Lion ankündigen. Um 23 Uhr deutscher Zeit beginnt die Telefonkonferenz und ein entsprechender Live-Stream ist auf der Apple-Webseite vorhanden.

Retina-Display im MacBook Pro ist ein „Wunderwerk der Technik“ – Hergestellt von LG Philips

In gewohnter Manier hat iFixit bereits das neue MacBook Pro mit Retina-Display in seine Einzelteile zerlegt und bis aufs letzte Detail unter die Lupe genommen. Bereits während der WWDC-Keynote hat Phil Schiller das Innenleben des MacBook Pros präsentiert und man konnte gut erkennen, dass sowohl der Arbeitsspeicher als auch der Flash-Speicher fest verlötet war. Dies wurde in den vergangenen Tagen auch von iFixit bestätigt und das Geräte würde als das „am schlechtesten zu reparierende Notebook der Welt“ bezeichnet.

Nun haben sich die amerikanischen Kollegen noch mal das Retina-Display genauer angeschaut und sind dabei zum Schluss gekommen, dass es sich hierbei um ein „wahres Wunderwerk der Technik“ handelt. Das Unternehmen aus Cupertino konnte nämlich einen enormen Platzersparnis bewerkstelligen, in dem das sieben Millimeter dicke LCD-Panel direkt mit dem Aluminium-Deckel kombiniert wurde. Ebenfalls befinden sich jetzt die Anschlusskabel für das Display und die neue HD-FaceTime-Kamera in den Scharnieren und verbrauchen demnach keinen zusätzlichen Platz. Dazu kommt noch die fehlende Glasfront, die normalerweise für nervende Reflexionen verantwortlich ist.

Nachteil an der ganzen Geschichte ist natürlich die Reparaturmöglichkeiten. Bei diesem Display können die einzelnen Bestandteile nicht ausgetauscht werden, entweder muss die komplette Einheit ausgetauscht werden oder man zur Neuware greifen. Demnach werden sich Hobby-Schrauber beim neuen MacBook Pro die Zähne ausbeißen und nicht sonderlich erfreut darüber sein.

Darüber hinaus konnte der Reparaturspezialist herausfinden, dass das Retina-Display von LG Philips stammt und nicht wie vorher spekuliert von Sharp.

Markings on the inverter board read LP154WT1 (SJ) (A1) GD. This appears to be an LCD made by LG Philips!

13-Zoll MacBook Pro mit Retina-Display und neuer iMac für den Herbst geplant?

Neben den softwaretechnischen Neuerungen war ganz klar das MacBook Pro mit Retina-Display auf einer Bildschirmdiagonale von 15,4-Zoll eines der Highlights auf der Keynote am vergangenen Montag. Jedoch hat Apple nur einem Modell den neuen hochauflösendem Bildschirm spendiert und die anderen MacBook-Modelle haben „nur“ eine Hardware-Aktualisierung erhalten. In Zukunft werde aber vermutlich alle Geräte der Mac-Familie mit einem solchen Display ausgestattet werden, um die verschiedenen Modelle natürlich zu vereinheitlichen.

Die amerikanischen Kollegen von AppleInsider sollen angeblich neue Informationen über die zukünftigen Einführungen des Retina-Display erfahren haben. So soll das 13-Zoll MacBook Pro bereits im Oktober mit dem hochauflösenden Display in den Handel kommen. Grund für die verspätete Einführung sollen Produktionsschwierigikeiten bei kleineren Bildschirmen sein, diese müssen anscheinend aufwendiger hergestellt werden und sorgen noch für die ein oder anderen Probleme. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Apple intensiv mit Sharp zusammenarbeitet, um die Retina-Display zu perfektionieren. Zumal das Unternehmen aus Cupertino extra eine Produktionsanlage für Sharp im Wert von 30 Millionen US-Dollar aus dem Boden gestampft hat, um sich die Exklusivität zu sichern und natürlich auch die Qualität der Produkte näher zu kontrollieren. Das MacBook Pro mit 13,3-Zoll soll in der Retina-Ausgabe eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln spendiert bekommen.

Ebenfalls haben sich einige Apple-Kunden über die fehlende Aktualisierung der iMac-Modelle gewundert. Diesbezüglich hat sich der Kolumnist David Pogue von der New York Times kurz nach der WWDC geäußert und behauptet, dass die neuen Modelle des All-in-One-Macs erst im nächsten Jahr erscheinen würden. Es ist jedoch aber wahrscheinlich, dass Apple bereits dieses Jahr ein Hardware-Update für den iMac veröffentlichen wird und im Jahr 2013 ein neues Design einführen wird. Diese Vermutung würden auch die bereits aufgetauchten Einträge in der Geekbench-Datenbank bestätigen, die vor einigen Wochen ein bislang unveröffentlichten „iMac13,2“ mit einem 3,4 GHz Core i7-3770 Quad-Core-Prozessor sowie 4 GB RAM hervorgebracht haben. In dieser Datenbank ist auch das neue MacBook Pro gleichzeitig aufgetaucht und konnte eine richtige Prognose auf die WWDC-Keynote enthüllen.

Eventuell könnten wir also im Oktober neben dem neuen iPhone auch einige aktualisierte Mac-Modelle zu Gesicht bekommen. Damit wäre das Unternehmen aus Cupertino definitiv gerüstet für die Weihnachtssaison.

WWDC 2012: Apple präsentiert iOS 6 mit 3D-Karten, Navi, Facebook-Integration und mehr

Am gestrigen Abend hat Apple nicht nur die komplette MacBook-Familie aktualisiert, sondern auch viele Neuerungen hinsichtlich der Software vorgestellt. Das im Herbst zu erwartende Betriebssystem iOS 6 kommt mit mehr als 200 Funktionen daher und beinhaltet unter anderem, wie bereits erwartet, eine Apple-eigene Kartenlösung sowie erweiterte Siri-Funktionen. Darüber hinaus können sich die zukünftigen Benutzer über eine systemweite Facebook-Integration, Verbesserungen bei der Telefon-App und eine Rundumerneuerung des App Stores freuen. Die erste Beta-Version von iOS 6 wurde bereits für die registrierten Entwickler freigegeben und das Unternehmen aus Cupertino hat auch schon die iOS 6-Sonderseite  ins Leben gerufen.

Maps

Apple hat wie bereits mehrfach im Vorfeld spekuliert eine neue Karten-Applikation vorgestellt und damit Google Maps ersetzt. Die eigenen Karten haben nicht nur eine äußerliche Veränderung gegenüber der aktuellen Karten-App, sondern besitzen auch einige Alleinstellungsmerkmal, die auf den ersten Blick durchaus überzeugen. So können nun Verkehrs-Berichte direkt in der Karten-App angezeigt werden, die durch gesammelte Nutzerdaten in Echtzeit gefüttert werden. Ebenfalls arbeitet das Unternehmen aus Cupertino mit dem Restaurant-Portal Yelp zusammen, um Informationen über verschiedene Lokalitäten auf der Karte anzubieten. Auch von einer kompletten Navigationslösung können zukünftige Benutzer profitieren und müssen keine teuren Navigations-Apps mehr im App Store kaufen. Als Highlight der ganzen Karten-App wurde die so genannten „Flyover“-Funktion vorgestellt, die beeindruckend detaillierte 3D-Ansichten auf Vector-Basis beinhaltet. Zu guter Letzt steht auch die Gelände- und Satelliten-Ansicht zur Verfügung.

Siri

Natürlich hat auch der Sprachassistent Siri ein bemerkenswertes Upgrade mit iOS 6 erhalten. In Zukunft können Benutzer mit Hilfe von Siri sogar Sport-Ergebnisse abfragen oder die neusten Filme sowie Trailer nachschlagen. Die Restaurant-Funktion wird ebenfalls weiter aufgebohrt und ermöglicht jetzt die direkte Reservierung sowie eine genauere Suche nach dem richtigen Lokal. Mit der Facebook-Integetration erhält Siri auch die Möglichkeit Tweets sowie Posts an Twitter/Facebook per Sprache zu versenden. Außerdem können nun Apps direkt über Siri gestartet werden. Um beim Autofahren Siri ohne eine Handbewegung zu nutzen, wurde die Funktion „Eyes Free“ in Kooperation mit den Führenden Autoherstellern entwickelt. Zu guter Letzt bekommt auch das neue iPad endlich den digitalen Sprachassistenten.

Facebook

Den Erwartungen entsprechend enthält iOS 6 eine systemweite Integration von dem sozialen Netzwerk Facebook und bietet damit die Möglichkeit Fotos oder Nachrichten ohne entsprechende Anwendung zu posten. Ebenfalls können nun Nachrichten auf Facebook und Twitter direkt über die Benachrichtigungszentrale verschickt werden. Die Integration reicht bis zum App Store, in dem Benutzer zukünftig Apps „liken“ können. Eine entsprechende Programmierschnittstelle steht auch für die fleißigen Entwickler zur Verfügung und in Zukunft könnten viele Anwendungen die Facebook-Integration beinhalten.

Telefon

Apple hat sich auch die Telefon-App gegriffen und erweiterte Funktionen hineingepackt. Es können nun verschiedene Aktionen bei oder nach einem Anruf durchgeführt werden. Es besteht jetzt die Möglichkeit zum Beispiel Anrufe automatisch mit einer vordefinierten Nachrichten abzulehnen und auch eine Rückruf-Erinnerung für verpasste Gespräche einzurichten. Darüber hinaus kann eine systemweite „Bitte nicht stören“-Option in Zukunft genutzt werden, damit sämtliche Nachrichten und Anrufe nicht durchgestellt werden. Dies lässt sich zum einen durch vordefinierte Ruhezeiten erstellen oder über einen simplen Toggle-Button in den Einstellungen. Es besteht aber dennoch die Möglichkeit Anrufe von favorisierten Kontakten zu erlauben.

Facetime

Bisher konnte der Apple-eigene Skype-Konkurrent Facetime nur über eine W-Lan-Verbindung genutzt werden, in Zukunft kann dies aber auch über eine mobile Internetverbindung via UTMS durchgeführt werden. Damit werden Jailbreak-Erweiterungen für Facetime endlich überflüssig und Benutzer können die Funktion jetzt auch unterwegs verwenden.

Safari

Auch der iOS-eigene Browser erhält ein paar nette Funktionen und gleicht sich damit seinem Pendant auf OS X Mountain Lion an. Zum einen verfügt die Leseliste nun auch über eine Offline-Funktion, durch die Seiten temporär auf dem iOS-Gerät gespeichert werden und auch ohne eine Internetverbindung gelesen werden können. Zum anderen lassen sich jetzt auch Tabs über die iCloud mit einem Mac-Rechner oder iPad synchronisieren. Ebenfalls erlaubt Safari jetzt das einfache Hochladen von Fotos direkt aus der Kamera-Roll und der Vollbildmodus funktioniert auch im Quer-Modus.

Fotostreams teilen

Erst mit iOS 5.1 hat die Fotostream-Funktion endlich die Möglichkeit bekommen einzelne Fotos aus dem Stream zu löschen, mit iOS 6 werden die Funktion noch erweitert und zukünftig können Benutzer ihre Alben sowie Bilder-Sammlungen mit Freunden teilen. Die geteilten Alben werden über die iCloud per Push-Nachricht versendet und zähen nicht zum eigentlichen iCloud-Storage hinzu. Die ausgewählten Freunde können nun Kommentare zu den einzelnen Bildern abgegeben und natürlich auch „liken“. Aber nicht nur iOS-Benutzer können von der Funktion profitieren, denn es besteht die Möglichkeit ein Web-Album direkt auf dem Gerät zu erstellen und den Link per Mail oder Nachricht zu verschicken. Somit können in Zukunft ganz einfach Urlaubs- oder Hochzeit-Fotos mit Bekannten und Freunden geteilt werden.

Mail

Auch einige kleine Neuerungen wurden der Mail-App spendiert. Unter anderem steht jetzt eine VIP-Liste zur Verfügung, in der favorisierte Kontakte abgelegt werden können. Zudem hat sich auch die „Pull to Refresh“-Funktion in die Mail-App geschlichen und erleichtert in Zukunft die Aktualisierung der Mail-Konten. Außerdem können Fotos und Videos direkt über das Kontextmenü in neue Mails eingebettet werden.

Passbook

Mit der Passbook-App können in Zukunft alle möglichen Tickets wie zum Beispiel Flugtickets, Coupons oder ähnliches abgelegt werden. Ebenfalls können Kredit- und Kundenkarten passwortgeschützt auf dem iOS-Gerät gesichert werden. Das Ganze kann auch mit Zeit- und Ortsabhängigkeiten gefüttert werden, um zu garantieren, dass man sich zum Beispiel auch im richtigen Terminal befindet oder das iOS-Gerät verschickt eine Push-Benachrichtung, wenn der Coupon in Kürze abläuft. Es bleibt abzuwarten, wie die Anwendung hier in Deutschland funktioniert und genutzt werden kann.

Geführte Bedienhilfen

Diese neue Funktion soll hilfebedürftigen Menschen die Benutzung von iOS-Geräte vereinfachen. Es können gewissen Anwendungen in den Vordergrund gelegt werden oder bei Bedarf komplett gesperrt werden. Ansonsten sind noch viele weitere Funktionen in iOS 6 enthalten, die das Leben mit dem iOS-Gerät verbessern.

Sonstige Funktionen

Natürlich enthält die neue iOS-Version auch viele Kleinigkeiten, so tauchen zum Beispiel auch Apps in den Safari Suchergebnissen auf oder es können pro Account individuelle E-Mail-Signaturen eingerichtet werden. Ebenfalls können benutzerdefinierte Vibrationen sowie Klingeltöne aus Songs erstellt werden. Auch der so genannten „Lost Mode“ wird für den ein oder anderen von Nutzen sein. Damit lässt sich eine Nummer an das verlorene iPhone senden und falls jemand das Gerät gefunden hat, kann derjenige den Knopf drücken und die Nummer wird dann automatisch gewählt.

iOS 6 bringt mehr als 200 Funktionen, Verbesserungen sowie andere Neuerungen mit sich und wird noch über die nächsten Monate verfeinert. Die vielen kleinen Funktionen werden in den kommenden Wochen immer wieder durch die Beta-Version auftauchen und ein genaueres Bild über die finale Version erstellen.

Abgespecktes MacBook Pro mit Ivy Bridge und USB 3.0 – 17-Zoll-Modell nicht mehr im Sortiment

Neben dem neuen MacBook Air und dem MacBook Pro mit Retina-Display hat das Unternehmen aus Cupertino auch eine abgespeckte Version des MacBook Pros auf der diesjährigen WWDC vorgestellt. Das neue Modell kann bereits jetzt im Apple Online Store erworben werden und steht entweder mit einer Bildschirmdiagonale von 13- oder 15-Zoll zur Verfügung. Die dritte Variante mit 17-Zoll wurde komplett aus dem Sortiment gestrichen. Genau wie bei den neuen MacBook Airs hat Apple auch bei diesem Gerät zwei Anschlüsse im schnelleren USB 3-Standard beigefügt und ebenfalls eine FaceTime HD-Kamera hinzugefügt.
Die kleinste Version kommt mit einem 13-Zoll-Display und kann für 1249 Euro erworben werden. Dafür bekommt der Kunde einen 2,5 GHz Dual-Core i5-Prozessor sowie einer 500 GB HDD-Festplatte mit 5400 Umdrehungen die Minute. Das besser ausgestattete Modell mit 13-Zoll kostet 1549 Euro und beinhaltet einen 2,9 GHz Dual-Core i7-Prozessor sowie eine 750 GB HDD-Festplatte. Das Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 15-Zoll startet mit einem 2,3 GHz Quad-Core i7-Prozessor und einem Preis von 1879 Euro. Für die zweite Variante mit einem 2,6 GHz Quad-Core i7-Prozessor müssen 2279 Euro berappelt werden.
Obwohl die abgesteckten MacBook Pros nur verbesserte Hardware spendiert bekommen haben, sind die Preise um rund 100 Euro gestiegen. Ein unerwarteter Schritt von dem Unternehme aus Cupertino, denn bereits mit dem Retina-MacBook-Pro hat Apple ein sehr teures Gerät ins Sortiment aufgenommen.

 

WWDC 2012: Spezifikationen des neuen Mac Pro und abgespeckten MacBook Pro aufgetaucht

In rund sechs Stunden wird Apple die diesjährige WWDC eröffnen und auch einige Geräte der Mac-Familie aktualisieren. Im Vorfeld wurden bereits die ein oder anderen Gerüchte darüber geschürt und erwartungsgemäß soll Apple die erhofften Retina-Displays einigen Modellen spendieren.

Kurz vor dem Start der Keynote will 9to5Mac neue Informationen über den zukünftigen Mac Pro und der abgespeckten MacBook Pro Variante erfahren haben. Außerdem sind Bilder des zukünftigen Logic Boards des MacBook Pros aufgetaucht und beinhalten leider Hinweise darüber, dass das Design vielleicht doch keine Veränderung beinhalten wird. Ebenfalls konnten die Amerikaner in Erfahrung bringen, dass eine neue AirPort Express-Station, ein externes SuperDrive und ein neues MagSafe veröffentlicht werden soll.

Beim Mac Pro wird es anscheinend die folgenden Standard-Konfigurationen geben:

  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 6 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 2,4 GHz 12-Core-CPU, 12 Gigabyte RAM, 1 Terabyte Festplatte und ATI Radeon 5770
  • 3,2 GHz Quad-Core-CPU, 8 Gigabyte RAM, 2 Terabyte Festplatte (Server)

Aber natürlichen wird immer noch die Möglichkeit bestehen, den Mac Pro individuell zu konfigurieren und mit anderen Komponenten auszustatten.

Interessanter sind jedoch die aufgetauchten Spezifikationen des angeblichen MacBook Pros. Allem Anschein nach wird Apple eine abgespeckte Version des Gerätes veröffentlichen, um die aktuelle Preiskategorie beizubehalten. Dieses Szenario wurde bereits im Vorfeld von einem Analysten prophezeit, der besagte, dass Apple womöglich das originale MacBook wieder zum Leben erwecken wird. Demnach könnte das MacBook den Platz in dieser Preiskategorie einnehmen und das MacBook Pro könnte ein Retina-Display sowie ein dünneres Design erhalten.

Die neue MacBook-Serie würde die unten abgebildeten Spezifikationen enthalten:

  • 13,3″: 2,5 GHz Dual-Core-CPU, 4 GB RAM, 500GB HDD
  • 13,3″: 2,9 GHz Dual-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD
  • 15,4″: 2,3 GHz Quad-Core-CPU, 4GB RAM, 500GB HDD und NVIDIA 650M GT
  • 15,4″: 2,6 GHz Quad-Core-CPU, 8GB RAM, 750GB HDD und NVIDIA 650M GT
Wie bereits mehrfach spekuliert soll das 17-Zoll-Modell auf Grund von wenigen Verkäufen aus dem Sortiment fallen.
Links: Neu Rechts: Aktuell
Darüber hinaus sind auch die ersten Fotos des neuen Logic Boards im Netz aufgetaucht. Das chinesische Forum WeiPhone konnte anscheinend einen ersten Blick in das Innere des neuen MacBook Pros erhaschen und sogar die ersten Fotos davon veröffentlichen. Aus den Fotos geht unter anderem hervor, dass Apple bei den neuen Modellen auf die NVIDIA GT 650M mit 1GB Grafikspeicher setzt. Ebenfalls enthalten die Fotos ebenfalls Hinweise darauf, dass das zukünftige Design nicht merklich verändert wird. Die Chip-Platzierung sowie die entsprechenden Befestigungslöcher sind mit dem aktuellen Logic Board identisch.
Links: Neu Rechts: Aktuell
Pünktlich um 18:00 Uhr starten wir mit der Vorberichterstattung auf unserem Live-Blog und werden euch alle Geschehnisse, Produkte und andere Highlights rund um die Keynote informieren.

iOS 6: Inaktive Download-Links von Beta-Versionen aufgetaucht – iPad 1 und iPod touch 3G werden nicht unterstützt

In genau 24 Stunden wird Apple die Worldwide Developer Conference mit einer Keynote eröffnen und unter anderem einen Ausblick auf iOS 6 der Öffentlichkeit gewähren. Danach wird das Unternehmen aus Cupertino aller Wahrscheinlichkeit auch die erste Beta-Version von dem mobilen Betriebssystem den registrierten Entwicklern zur Verfügung stellen. Diesbezüglich sind in dem chinesischen WeiPhone-Forum die momentan noch inaktiven Download-Links für die Vorabversionen von iOS 6 aufgetaucht.

Überraschenderweise fehlt aber die erste Generation des iPads sowie der iPod touch 3G in der veröffentlichten Liste und lässt darauf schließen, dass die beiden Geräte in Zukunft keine Software-Updates mehr bekommen. Die neue Firmware mit der Build-Nummer „10A5316k“ werden vermutlich nach der morgigen Keynote veröffentlicht und registrierte iOS-Geräte können daraufhin die neue iOS-Version aufspielen. Ebenfalls wird auch für die Set-Top-Box Apple TV, wie bereits mehrfach spekuliert, auch ein Update zur Verfügung stehen und vielleicht sogar eine eigene Entwicklungsumgebung beinhalten.

Die komplette Liste im Überblick:

Das neue iPad

iPad 2

iPhone

iPod touch

Apple TV

Anleitungen

Safari 6

via MacRumors Bildquelle ifun

WWDC 2012: Apple stellt angeblich eine Entwicklungsumgebung für den Apple TV vor

Die Gerüchteküche brodelt unaufhörlich und veröffentlicht weiterhin täglich neue Spekulationen über die Worldwide Developer Conference von Apple. Diesmal hat sich die amerikanische Webseite BGR zu Wort gemeldet und das Gerücht in den Raum geworfen, dass Apple nächste Woche eine Entwicklungumgebung für den Apple TV vorstellen wird. Mit Hilfe dieser so genannten „TV-SDK“ können Entwickler in Zukunft eigene Anwendungen für die schwarze Set-Top-Box programmieren und wahrscheinlich auch im zugehörigen App Store veröffentlichen.

Bereits Ende Mai sind derartige Gerüchte aufgetaucht, die eine neue und deutlich funktionserweiterte Version des Apple TV Betriebssystem prophezeit haben. Dementsprechend würde ein solche neue Entwicklungsumgebung durchaus in den Rahmen der bisherigen Spekulationen passen und ebenfalls die bisher unbenannten Sessions im WWDC-Programm erklären. Die neue SDK (Software Developer Kit) würde den Funktionsumfang der kleinen Set-Top-Box ins unermessliche erweitern und zukünftigen könnten Entwickler ihre Anwendungen auch für den Apple TV anpassen. Diesbezüglich soll Apple auch eine neue Schnittstelle vorstellen, um angeschlossenes Zubehör auch mit Hilfe der Remote-Fernbedienung oder der Remote-App zu bedienen.

Spätestens am kommenden Montag wird Apple das Geheimnis um den Apple TV lüften und womöglich ein neues Betriebssystem inklusive Entwicklungsumgebung vorstellen.

MacBook Pro 2012: Neue Spezifikationen erschienen – 2560 x 1600 Pixel, USB 3.0 und dünneres Design

Nur noch wenige Tage trennen uns von der nächsten Apple-Keynote, in der nicht nur ein Ausblick auf iOS 6 erwartet wird, sondern auch ein Update der beinahe kompletten Mac-Familie. Die vergangenen Wochen haben immer wieder neue Hinweise über das MacBook Pro 2012 hervorgebracht und mittlerweile konnte man sich die meisten Spezifikationen zusammenreimen. Jetzt sollen jedoch genauere Informationen über die kommende Generation aufgetaucht sein.

Die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac haben ein Foto von den mutmaßlichen Spezifikationen einer MacBook Pro Variante erhalten, die wiederum einige Gerüchte bestätigen, aber sowohl auch zwei Spekulationen dementieren. Das Retina-Display, die USB 3.0 Anschlüsse und das dünnere Design wird laut dem aufgetauchten Aufkleber Realität.

Die folgende Ausstattung soll, laut den Angaben des Fotos, das MacBook Pro (Mitte 2012) in zumindest einer Variante enthalten:

  • 2,6GHz Quad-Core Intel Core i7 mit 8MB L3 Cache (Turbo Boost bis 3,6GHz)
  • 16GB DDR3 SDRAM (1600MHz)
  • 750GB HDD Festplatte
  • Displayauflösung 2560 x 1600 Pixel
  • AMD Radeon HD 7770M mit 2GB RAM
  • Intel HD Graphics 4000
  • FaceTimeHD Kamera
  • Thunderbolt Anschluss
  • SD-Kartenslot, Firewire 800 und vier USB 3.0 Anschlüsse

Im Gegensatz zu den gestern aufgetauchten Spezifikationen des 13-Zoll-Modells besitzt diese Variante in der Tat ein Retina-Display und beinhaltet kein optisches Laufwerk. Ebenfalls scheint Apple bei dem MacBook Pro in der Standard-Variante nicht auf SSD zu setzen und verbaut nur normale HDD-Festplatten. Vermutlich wird Apple aber den Kunden die Möglichkeit einräumen das MacBook Pro mit einer SSD-Festplatte auszustatten. Ebenso unterscheidet sich auch der genannte Formfaktor zum gestrigen Leak, denn anhand des fotografierten Aufkleber können wir von den Ausmaßen 34,4cm x 23,5cm x 1,88cm (BxTxH) und einem Gewicht von 2,13 Kilogramm ausgehen. Damit würde das neue MacBook Pro deutlicher dünner sowie leichter werden. Das Gerät würde zum Vergleich nur 0,18 cm dicker sein als die höchste Stelle des MacBook Air.

Mit diesen Angaben würde Apple garantiert die wartenden Kunden überzeugen und den hohen Erwartungen gerecht werden. Die Frage ist nur, wie sich diese Verbesserungen auf den Preis auswirken. Spätestens am kommenden Montag um 19:00 werden wir genauere Details über die neuen Modelle erfahren und entsprechend für euch schnellstmöglich aufbereiten.