Qualcomm: 2021 soll sich die 5G Smartphone Produktion verdoppeln

Qualcomm: 2021 soll sich die 5G Smartphone Produktion verdoppeln – Qualcomm hat die aktuellen Geschäftszahlen für das letzte Quartal veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte im letzten Quartal einen Umsatz von 8,3 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 73% gegenüber dem Vorjahr. In dieser Zahl war eine einmalige Zahlung von 1,8 Milliarden US-Dollar aus einer früheren Lizenzvereinbarung mit dem chinesischen Telefongiganten Huawei Technologies Co. enthalten. Aber auch ohne diese Zahlung stieg der Umsatz um 35 Prozent an.

Daneben hat das Unternehmen aber auch noch einen Ausblick aus 2021 gegeben und erwartet den Anstieg der Verkäufe von 5G Handys und Smartphones auf über 500 Millionen Stück im Jahr. Das ist für das Unternehmen nicht ganz unwesentlich, denn Qualcomm ist einer der wichtigsten Lieferanten für 5G Chipsätze und Modems. Ein größerer 5G Markt bedeutet daher auch, dass Qualcomm auf höhere Umsätze hoffen darf.

Das Wallstreet Journal schreibt dazu im Detail:

Der Handy-Chip-Hersteller Qualcomm Inc. erwartet einen Anstieg der Smartphone-Verkäufe im nächsten Jahr, da die Verbraucher auf 5G-fähige Geräte wie das neue iPhone 12 von Apple Inc. umsteigen, um die neuesten Ergebnisse zu erzielen.

Qualcomm, ein führender Anbieter von Chips für 5G-Geräte , prognostiziert für 2021 Lieferungen von 450 bis 550 Millionen 5G-Smartphones, mindestens doppelt so viel wie in diesem Jahr erwartet.

Der Verkauf von Mobiltelefonen war der Haupttreiber für das Ergebnis des Unternehmens im letzten Quartal, sagte der Vorstandsvorsitzende Steve Mollenkopf und fügte hinzu, dass Qualcomm auch Vorteile von anderen Arten von Geräten mit seinen 5G-Chips sieht. Dazu gehörten Internet-of-Things-Geräte und Netzwerkgeräte, sagte er am Mittwoch gegenüber Analysten.

Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass im nächsten Jahr auch immer mehr andere Hersteller im 5G Bereich Chipsätze anbieten werden – die Konkurrenz auf dem Prozessor-Markt wird also wieder größer werden also es noch in diesem Jahr der Fall war. Eine Reihe von Verträgen sind aber aber wohl bereits fest, so kann man davon ausgehen, dass Samsung die Topmodelle wieder mit Snapdragon Modelle inklusive 5G von Qualcomm ausstatten wird. Das bleibt also ein sicherer Faktor in der Geschäftsentwicklung von Qualcomm.

Analysten erwarten 260 Millionen 5G Smartphones für 2020

Analysten erwarten 260 Millionen 5G Smartphones für 2020 – Durch die Corona Pandemie ist auch der Umsatz bei den Smartphones in diesem Jahr zurückgegangen. Die Analysten von Digitimes Reserach erwarten einen Rückgang von etwa 1p Prozent für das gesamt Jahr. Im dritten Quartal 2020 haben die Verkaufzahlen dabei etwas über den erwarteten Zahlen gelegen und sind nicht ganz so stark gesunken, wie man davon befürchtet hatte.

Die Analysten schreiben dazu im Original:

Digitimes Research’s just-published five-year forecast report on global smartphone shipments has revised upward its forecast for global smartphone shipments for 2020 to 1.22 billion units, up from its July estimation of 1.15 billion units, and with the annual decline rate for global smartphone shipments narrowing to 10.4% in the year.

Smartphone shipments in China will decline 16.1% on year to 308 million units in 2020, while smartphone shipments outside China will slip 8.2% to 912 million units.

Global shipments of 5G phones are expected to reach over 260 million units in 2020, accounting for 20% of global smartphone shipments.

Im 5G Bereich gehen die Analysten davon aus, dass in 2020 insgesamt bis zu 260 Millionen Geräte mit 5G verkauft werden. Damit wäre etwa jedes 5. Gerät, das über den Ladentisch geht, ein Modell mit 5G Technik. Vor allem im Weihnachtsquartal soll es weitere Modelle mit 5G auch im günstigeren Preisbereich geben, die den Absatz in diesem Segment nochmal pushen sollen. Vor allem in China könnte der Marktanteil von 5G Geräten so bald bei 70 Prozent liegen – unter anderem auch, weil die neuen und beliebten iPhone Modelle mittlerweile alle auf 5G setzen.

Insgesamt sollte man die Prognosen natürlich mit Vorsicht betrachten, denn in vielen Ländern (beispielsweise auch in Deutschland) ist mittlerweile die zweite Corona Welle aktiv und damit gibt es neue Einschränkungen und Restriktionen – is hin zu verschiedenen Formen eines Lockdowns. Wie sich dies auf die Smartphone Verkäufe auswirken wird, lässt sich bisher kaum sagen. Diese Faktoren können daher die Verkäufe noch deutlich verändern.

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iPhone 12 – iOS Updates sind nun auch per 5G möglich

iPhone 12 – iOS Updates sind nun auch per 5G möglich – Apple hat ein neues Support-Dokument veröffentlich, dass die neue Features rund um 5G in den neuen iPhone 12 Modellen erklärt (und nun auch offiziell auf das Abschalten von 5G unter DualSM hinweist).

Dabei bietet das Unternehmen auch einen neuen Datenmodus an. Nutzer können auf diese Weise entscheiden, wie sie 5G verwenden wollen. Im More Data Modus sind nun auch größere Datenmengen zugelassen und auch die iOS Updates (die etwas größer ausfallen können) lassen sich nun mobil über 5G laden. Bisher war dazu in erster Linie ein WLAN notwendig. 5G macht die neuen Modelle also nicht nur schneller, sondern erlaubt auch neue Möglichkeiten.

Zu den neuen Optionen heißt es:

- Weitere Daten in 5G zulassen: Aktiviert Funktionen zur höheren Datennutzung für Apps und Systemaufgaben. Dazu gehören FaceTime in höherer Qualität, hochauflösende Inhalte auf Apple TV, Songs und Videos von Apple Music sowie iOS-Updates über Mobiltelefone. Mit dieser Einstellung können Apps von Drittanbietern auch mehr Mobilfunkdaten für verbesserte Erlebnisse verwenden. Dies ist die Standardeinstellung bei einigen unbegrenzten Datenplänen, abhängig von Ihrem Netzbetreiber. Diese Einstellung verwendet mehr Mobilfunkdaten.
- Standard: Ermöglicht automatische Updates und Hintergrundaufgaben auf dem Mobiltelefon und verwendet Standardqualitätseinstellungen für Video und FaceTime. Dies ist im Allgemeinen der Standardmodus.
  - Low-Data-Modus: Reduziert die Nutzung von Wi-Fi und Mobilfunkdaten, indem automatische Updates und Hintergrundaufgaben angehalten werden.

Bei der Nutzung sollte man allerdings im Hinterkopf behalten, dass die mobile Datenübertragung meistens nicht durch den Speed eingeschränkt ist, sondern durch das verfügbare Datenvolumen. Auch mit 5G Speed gibt es weiterhin nur wenige Flatrates, die komplett keine Drosselung haben. Daher besteht bei der neuen More-Data Option in vielen Fällen der Fall, dass das monatliche Datenvolumen sehr schnell aufgebraucht ist. Man sollte diese Option daher im besten Fall nur aktivieren, wenn der eigene Mobilfunk-Tarif unbegrenztes Datenvolumen bietet oder zumindest richtig viel Volumen in der Flatrate mit eingeschlossen ist.

Weitere Links rund um das iPhone

UPDATE – iPhone 12: Nutzer müssen sich zwischen DualSIM oder 5G entscheiden

iPhone 12: Nutzer müssen sich zwischen DualSIM oder 5G entscheiden – Die aktuellen iPhone 12 Modelle wurden alle mit 5G ausgestattet, allerdings kann man diese neue Technik aktuell nur nutzen, wenn man die Geräte im Single Sim Modus nutzt. Wer über die eSIM die Dual Sim Funktionen der neuen Smartphones nutzen will, muss leider auf 5G verzichten.

UPDATE: Apple hat mittlerweile ein Support-Dokument veröffentlicht, in der dieses Problem nochmal beschrieben wird. Damit wissen Nutzer derzeit zumindest offiziell Bescheid, dass es kein 5G im DualSIM Modus gibt.

Herausgekommen ist dies, als ein Nutzer auf Reddit nachfragt, ob es wohl ein Fehler ist, wenn die Modelle nur noch LTE nutzen, wenn man bei Sim nutzen will. Als Antwort gab es von einem Nutzer den Auszug aus einem internen Support-Dokument, dass dieses Problem beschrieb. Dort wird sehr klar kommuniziert, dass im DualSIM Modus nur noch LTE zur Verfügung steht.

Die Abschaltung von 5G im DualSIM Betrieb bei den iPhone 12 Modellen ist also wohl kein Bug, sondern Apple kennt dieses Verhalten. Man hat es bisher wohl nur nicht offiziell kommuniziert, immerhin ist es ja doch recht peinlich, wenn das großartige Feature 5G nur eingeschränkt zur Verfügung steht. In den Voraussetzungen zur DualSIM Nutzung schreibt Apple bisher auch nichts von dieser Einschränkung. Dirt heißt es lediglich:

Damit du zwei verschiedene Mobilfunkanbieter verwenden kannst, muss dein iPhone entsperrt sein. Ansonsten müssen beide Tarife vom selben Mobilfunkanbieter stammen. Wenn deine erste SIM von einem CDMA-Mobilfunkanbieter ist, unterstützt deine zweite SIM CDMA nicht. Weitere Informationen erhältst du von deinem Mobilfunkanbieter. 

Das Thema 5G wird dort allgemein noch nicht erwähnt.

Leider gibt es bisher auch noch keinen Workaround, mit dem man dieses Problem selbst beheben könnte. iPhone 12 Nutzen (auch in Deutschland) müssen sich daher aktuell entscheiden, ob sie DualSIM oder 5G nutzen wollen. Beides zusammen ist aktuell noch nicht verfügbar. Für Nutzer, die ohnehin keinen 5G Tarif haben, gibt es in dieser Hinsicht aber natürlich keine Unterschied. LTE steht immer zur Verfügung und es gibt in dem Bereich auch keine Einschränkungen. Nur die Kunden mit 5G Flatrates und passender 5G Abdeckung in der eigenen Region sind davon betroffen, wenn sie zwei Simkarten gleichzeitig nutzen wollen.

Es gibt aber Hinweise, dass Apple wohl an einer Behebung dieses Problems arbeitet. Ende 2020 soll ein entsprechender Patch zur Verfügung stehen – zumindest behauptet das der Nutzer auf Reddit. Bleibt also abzuwarten, wann es soweit sein wird.

O2 5G Geschwindigkeiten – mehr als 300MBit/s im ersten Test

O2 5G Geschwindigkeiten – mehr als 300MBit/s im ersten Test – O2 hat mittlerweile die ersten 5G Bereiche in Betrieb genommen und dank @Tobske liegen auch die ersten Speedtests zum neuen 5G Netz in Köln vor. Grundsätzlich hat O2 in den Vertragsdetails die Geschwindigkeiten auf sehr langsame 300MBit/s gedrosselt. Das ist eine sehr niedrige Geschwindigkeit, die vertraglich zugesichert werden.

Tatsächlich lieferte das 5G netz von O2 aber auch mehr Speed. Technisch würden also höhere Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen, aber O2 greift hier selbst ein und drosselt den Speed dann auf 300MBit/s.

Im Original schreibt er zu den Ergebnissen:

In Köln waren die ersten Speedtests bei 460 bis zu 501 MBits. Danach griff die AMBR-Drosselung. Hierbei hat o2 das Limit auf 300 Mbits im Download und 50MBits im Upload festgelegt. Die meisten 5G-Speedtests für den Rest des Tages blieben somit bei 280-290 MBits. Die SmallCell erreichte sogar nur 260-270 MBits. Die Upload-Drosselung griff manchmal stärker, manchmal weniger stark. Im 5G war der Download immer gedrosselt, für den
Rest des Tages. Der Upload bewegte sich auch meist um die 51-55 Mbits, was noch auf die AMBR-Drosselung von 50 MBits hindeuten kann. Jedoch gab es ein paar wenige Speedtests, welche bisher unerklärlicherweise ihre 5G Download AMBR-Drosselung behielten, aber die Upload AMBR-Drosselung durchbrachen.

Das sind natürlich nur die ersten Tests. o2 will das Netz bs 2025 flächendeckend in Deutschland ausbauen und dann wird es nicht nur an deutlich mehr Standorten 5G geben, sondern die Limits werden sicher auch angepasst werden. Auf dem aktuellen Stand hat man bei bei der Geschwindigkeit zumindest kaum Vorteile im Vergleich zu LTE- Im Gegenteil: Vodafone bietet (zumindest auf dem Papier) maximale Geschwindigkeiten im LTE Bereich bis 500MBit/s an – LTE wäre in dem Fall also sogar schneller als 5G bei O2. In der Praxis sind die durchschnittlichen Datenraten dann in den 5G Netzen aber meisten deutlich höher als mit LTE und im 4G Netz.

Das Video zum Test

o2/Telefonica und 5G: Startschuss am 3. Oktober, offizieller Start drei Tage später

o2/Telefonica und 5G: Startschuss am 3. Oktober, offizieller Start drei Tage später – Es ist soweit – O2/Telefonica hat offiziell den Start von 5G im eigenen Netz angekündigt. Am 3. Oktober gab es einen symbolischen Start des 5G Netzes zum Tag der deutschen Einheit und der tatsächliche Start der Netze wird dann 3 Tage später am 6. Oktober stattfinden. Ab dann können also auch O2 Kunden 5G nutzen – ein passendes Handy und einen passenden Tarif vorausgesetzt.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Am 3. Oktober startet O2 das 5G-Netz in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln. Die Kernmarke der Telefónica Deutschland setzt so im Rahmen eines symbolischen virtuellen Aktes zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit ein Zeichen für digitalen Fortschritt und mobile Freiheit. Denn auch beim neuen Mobilfunkstandard gilt: O2 demokratisiert Hightech. Über das beste Preis-Leistungs-Verhältnis wird O2 allen Verbrauchern den Zugang zum 5G-Erlebnis öffnen. O2 Privatkunden treten mit der kommerziellen Vermarktung der Angebote am 6. Oktober ins 5G-Zeitalter ein. Sie können ab dem ersten Tag 5G ohne Aufpreis nutzen. Auch für O2 Geschäftskunden wird es in Kürze attraktive Angebote geben. Sie alle werden mit O2 künftig völlig neue Dimensionen der Digitalisierung erleben.

Zum Start soll es aber vorerst nur 150 5G Stationen geben und dies auch nur in den 5 größten Städten in Deutschland. Das ist noch deutlich weniger als in den 5G netze von Vodafone und der Telekom und bedeutet auch, dass viele O2 Kunden nach wie vor keinen Zugriff auf die 5G Netze haben werden. Zukünftig will man 5G aber auch in anderen Bereichen anbieten und in den kommenden Jahren immer mehr Kunden und Bereiche mit dieser Technik versorgen.

Die neusten Tarife von O2 sind alle bereits 5G ready und können daher kostenlos 5G mit nutzen, wenn dies im Netz vor Ort mit angeboten wird. Das trifft bisher aber nur für die Postpaid Tarife von O2 zu und leider nicht auf die Prepaid Karten des Netzbetreibers. Auch die Drittanbieter im O2 Netz profitieren vorerst noch nicht von der 5G Freischaltung.

Offiziell: Xiaomi bringt 5G-Smartphone für unter 300 Euro auf den Markt

Offiziell: Xiaomi bringt 5G-Smartphone für unter 300 Euro auf den Markt – Xiaomi hat gestern offiziell angeteasert, dass man ein ein neues Smartphones der Mi10-Reihe vorstellen wird und diese Vorstellung auch noch im September erfolgen soll. Das spannende dabei: die Geräte sollen im Preisbereich unter 300 Euro liegen und damit sehr günstig werden, aber dennoch 5G unterstützen. Durch einen neuen Prozessor der Snapdragon 7er Reihe soll dies ermöglicht werden, welcher Prozessor genau verbaut sein wird, wurde aber noch nicht verraten.

Leider gibt es bisher noch keine offiziellen Details, wann genau die Modelle vorgestellt werden. Allerdings hat Xiaomi bereits angekündigt, dass es bereits am 7. September ein Event geben wird, bei dem man das neue Poco X3 präsentieren will. Das Poco X3 ist ein 4G Smartphone mit dem Snapdragon™ 732G Chipsatz, da würde ein 5G Modell extra durchaus noch mit dazu passen. Offiziell ist dies aber noch nicht, vielleicht gibt es auch noch ein extra Event für das neue Mi10 Modell.

Telekom: 5G Homespot setzt nun auf den HUAWEI 5G CPE Pro 2 Router

Telekom: 5G Homespot setzt nun auf den HUAWEI 5G CPE Pro 2 Router – Die Telekom bietet zum eigenen Homespot neue Hardware an und hat den bisherigen 5G Homespot durch ein neues Modell von Huawei ausgetauscht. Wer die Telekom Speedbox in der 5G Version bucht, bekommt daher ab sofort den HUAWEI 5G CPE Pro 2 Router Router mit dazu. Eine größere Ankündigung zu diesem Wechsel gab es nicht.

Beim homspots.de schreibt man im original zum neuen 5G Router:

Es unübersichtlich: der Tarif für die 5G Nutzung heißt MagentaMobil Speedbox XL und dazu gibt es den HUAWEI 5G CPE Pro 2 Router für die 5G Verbindungen. Dieser Router ersetzt den bisherigen HTC 5G Hub (der aber weiter genutzt werden kann). Grundsätzlich entspricht die Tarifaufteilung damit der normalen Telekom Speedbox.

Ein Grund für den Wechsel dürfte der Preis gewesen sein. Den HTC Hub 5G gab es für 399 Euro Kaufpreis zum Vertrag dazu. Beim neuen Huawei 5G Homespot liegt der Preis nur noch bei 199 Euro und damit deutlich unter dem Preis der bisherigen Variante. Die technischen Daten sind dabei weitgehend gleich, der neue Router ist aber rein theoretisch noch schneller als die bisherige Version (auch wenn das wohl von Netz noch nicht unterstützt wird).

Die Telekom schreibt selbst zu den technischen Details:

  • Stationärer 5G/LTE-Router
  • Balong 5000 Chipsatz, 5G mit bis zu 3,6 Gbit/s
  • HUAWEI WiFi 6 Plus, WLAN mit bis zu 2976 Mbit/s
  • WiFi 6: 2,4 GHz bis zu 574 Mbit/s mit bis zu 4 Geräten, 5 GHz bis zu 2402 Mbit/s mit bis zu 16 Geräten
  • TDD/FDD, unterstützt 11 Frequenzbänder in 5G
  • Vereint schnelles 5G mit schnellem WLAN
  • Datenspeicher: 512 MB, Arbeitsspeicher: 1 GB
  • SMS-Funktion

Ansonsten ändert sich beim Tarif recht wenig. Man kann die HUAWEI 5G CPE Pro 2 Router entweder mit dem 100 Gigabyte Tarif oder dem Unlimited Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen buchen. Die Preise liegen dabei bei 40 Euro bzw. 80 Euro im Monat und das entspricht den Kosten des normalen 4G Routers (dort bekommt man allerdings den Unlimited Tarif nicht). Im Flex Tarif mit kurzer Laufzeit steht der 5G Homspot bisher nicht zur Verfügung.

5G Netzausbau: Telekom Rollout hängt Vodafone ab

5G Netzausbau: Telekom Rollout hängt Vodafone ab – Sowohl Vodafone als auch die Telekom bauen derzeit die eigenen 5G Netze massiv aus und versuchen, die neue Technik in immer mehr Bereichen anzubieten. Aktuell hat dabei die Telekom die bessere Karten, denn das Unternehmen kann über die Umrüstung von LTE Bereiche auf DSS Technik (Unterstützung von sowohl LTE als auch 5G) sehr schnell neue Bereiche mit 5G Versorgung. Das macht sich bei den Zahlen deutlich bemerkbar, denn die Telekom hat mittlerweile wesentlich mehr Stationen mit 5G im Einsatz als Vodafone.

  • Vodafone: 1.000 5G Stationen (Stand 28.07.2020)
  • Telekom: 30.0000 5G Stationen (Stand 28.07.2020)

Die Zahlen stammen dabei aus den offiziellen Pressemitteilungen der beiden Netzbetreiber.

Im Original heißt es dazu:

Sowohl die Telekom als auch Vodafone haben heute Meldungen zum Thema 5G Ausbau veröffentlicht und geben darin einen Überblick über den Stand von 5G in den jeweiligen Mobilfunk-Netzen. Dabei liegt die Telekom beim 5G Netzausbau deutlich vorn und stellt die neue Technik bereits in viel mehr Bereiche von Deutschland zur Verfügung als Vodafone. Der Unterschied liegt dabei bei mehreren tausend Stationen:

Man kann aber davon ausgehen, dass auch Vodafone sukzessive immer mehr Stationen mit 5G aufrüsten wird. Das Unternehmen hat heute angekündigt, dass man nun auch im Mid-Range Bereiche 5G anbieten wird und daher auch im 1,8GHz Bereich auf 5G setzt. Vodafone selbst schreibt dazu:

Jetzt nimmt Vodafone erstmals auch 5G-Stationen im Mid-Band in Betrieb (1,8 Gigahertz). „Wir komplettieren unseren Technologie-Mix für 5G in Deutschland. So können wir den Ausbau optimal am Bedarf der Nutzer ausrichten. Mit hohen Frequenzen bringen wir 5G in die Industrie. Mit niedrigen Frequenzen bringen wir 5G aufs Land und noch besser in die Häuser. Und jetzt bringen wir 5G mit den mittleren Frequenzen noch stärker in die Städte“, so Mack. „Deutschland braucht den optimalen Mix aus Reichweite und Bandbreite.“ Auch hier setzt Vodafone beim Ausbau auf die intelligente Antennen-Technologie Dynamic Spectrum Sharing, sodass mit ein und demselben Ausbauschritt zeitgleich 5G und LTE-Nutzer von mehr Netz profitieren.

Bleibt also abzuwarten, wie sich dass auf den Speed des 5G Ausbaus bei Vodafone auswirken wird und ob das Unternehmen die Abstand zur Telekom verkleinern kann.

Vodafone: 5G Netzausbau jetzt auch im 1,8 GHz Bereich

Vodafone: 5G Netzausbau jetzt auch im 1,8 GHz Bereich – Vodafone hat weitere Frequenzbereiche für 5G in Betrieb genommen und baut die neuen Technik jetzt auch im sogenannten Mid-Band Bereich aus. Das sind Frequenzen um 1,8 GHz die mehr Leistung bringen als die 700MHz Bänder und sich so vor allem für die Versorgung in größeren Städten und in dichter besiedelten Bereichen eigenen.

Der Netzausbau im 5G Bereich bei Vodafone nutzt damit mittlerweile 3 Bänder:

  • Im Low-Band (700 Megahertz), um Funklöcher auf dem Land zu schließen und schnelles Netz noch besser in die Häuser zu bringen.
  • Im Mid-Band (1,8 Gigahertz), um Anwohner in dicht besiedelten Städten mit schnellen Netzen zu versorgen.
  • Im High-Band (3,5 Gigahertz), um Gigabit-Bandbreiten in Echtzeit in die Industrie und an die Orte zu bringen, wo viele tausende Menschen zeitgleich aufs Netz zugreifen – zum Beispiel in Fußballstadien oder an Bahnhöfen.

Insgesamt spricht Vodafone mittlerweile von 1.000 Antennen an 350 LTE Standorten in Deutschland.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Jetzt nimmt Vodafone erstmals auch 5G-Stationen im Mid-Band in Betrieb (1,8 Gigahertz). „Wir komplettieren unseren Technologie-Mix für 5G in Deutschland. So können wir den Ausbau optimal am Bedarf der Nutzer ausrichten. Mit hohen Frequenzen bringen wir 5G in die Industrie. Mit niedrigen Frequenzen bringen wir 5G aufs Land und noch besser in die Häuser. Und jetzt bringen wir 5G mit den mittleren Frequenzen noch stärker in die Städte“, so Mack. „Deutschland braucht den optimalen Mix aus Reichweite und Bandbreite.“ Auch hier setzt Vodafone beim Ausbau auf die intelligente Antennen-Technologie Dynamic Spectrum Sharing, sodass mit ein und demselben Ausbauschritt zeitgleich 5G und LTE-Nutzer von mehr Netz profitieren.

Daneben setzt Vodafone mittlerweile (wie auch die Telekom) auf Dynamic Spectrum Sharing Technik, also die gemeinsame Nutzung von LTE und 5G in einer Funkzelle. Die Station erkennt dabei, ob ein Nutzer mit LTE oder 5G surft und stellt die entsprechende Datenübertragung zur Verfügung. So können LTE Bereiche schneller auf 5G umgerüstet werden.