Handy-Akku zu schnell leer – Was die Gründe sind und was man tun kann

Smartphone-Akku leert sich zu schnell – Was die Gründe sind und was man tun kann – Smartphone-Akkus entladen sich meist über den Tag sehr schnell. Bei unzähligen Apps und Funktionen die im Smartphone so nebenher laufen – auch bei Nicht-Nutzung – ist das auch nicht weiter verwunderlich. Trotzdem, wenn morgens das Smartphone frisch geladen ist und bereits mittags der Akku schlapp macht, ist das natürlich ärgerlich. Die Frage ist deshalb berechtigt, ob es nicht noch mehr Gründe gibt, weshalb sich der Akku vom Smartphone so schnell entleert und vor allem was man dagegen tun kann. Im Artikel gibt es auf die Fragen Antwort.

Weshalb entleert sich der Smartphone-Akku so schnell?

Ist der Akku schneller leer, als normalerweise angegeben, kann das viele Ursachen haben. Wer darum weiß, kann sogar die Akkulaufzeit etwas verlängern. Die wichtgsten Gründe sind jedoch ressourcenfressende Apps, extreme Temperaturen und generell die Lebensdauer des Akku.

ressourcenfressende Apps

Entleert sich der Akku des Smartphone plötzlich rapide, gilt es zu prüfen, ob nicht vielleicht erst kürzlich eine neue Software installiert wurde oder vielleicht das ein oder andere Update fehlt. Mit neuem Updates einzelner Apps kommen nur neue Verbesserungen der Funktionen hinzu, sondern auch wie die App bspw. mit dem Akkuverbrauch umgeht. Sind Apps besonders schlecht programmiert oder zu sehr auf Datensammlung aus, dann sollten die Apps lieber aus dem Smartphone verbannt werden. Es lohnt ein Blick bei Antivirensoftware-Herstellern, die erstellen gerne einmal Listen mit besonders datenhungrigen Apps.

extreme Temperaturen

Die Entladegeschwindigkeit eines Akkus ist abhängig von der Temperatur, da im Inneren chemische Reaktionen ablaufen. Es gilt der allgemeine Grundsatz: Kälte vermindert die Reaktion, bei Wärme wird diese beschleunigt. Im Sommer sollte man aus diesem Grund das Smartphone nicht in die pralle Sonne legen und im Winter es lieber enger am Körper tragen, damit der Akku mehr Energie speichern kann.

Lebensdauer Akku

Akkus sind heute relativ langlebig. So können Lithium-Ionen-Akku 700 bis 1.000 Ladezyklen überstehen. Doch nach mehreren Jahren intensiver Nutzung ist ein merklicher Verlust an Akkuleistung festzustellen.

Aus welchen Gründen auch immer, sollte der Akku einfach merklich an Leistung verlieren und eine normale Nutzung fast nicht mehr möglich sein und möchte das Smartphone trotzdem behalten werden, dann sollte in Betracht gezogen werden den Akku zu wechseln.

Akku austauschen? Wenn ja, wie teuer?

Seit immer mehr Smartphonemodelle einen fest verbauten Akku besitzen, ist ein Wechsel deutlich schwerer geworden. Noch vor ein paar Jahren, war das kein Problem. Heutzutage setzen Hersteller auf ein sogenanntes Unibodygehäuse, wodurch einzelne Bauteile fest miteinander verbunden sind. Ohne passendes Werkzeug kommt man nicht mehr so leicht ans Innenleben des Smartphones. Ein Akkutausch ist trotzdem immer noch möglich. Allerdings ist dieser teuer und bei Geräten mit Unibody muss hierfür der Kundendienst kontaktiert werden. Wer technisches Wissen und Geschick hat, kann diesen auch selbst wechseln. Jedoch verliert man hierbei die Garantie und die Gefahr ist natürlich groß einzelne Bauteile zu beschädigen.

Der Weg über den Kundendienst einzelner Hersteller ist nicht billig. Beispielsweise verlangt Samsung für einen neuen Akku im Galaxy S6 oder S7 bereits 60 Euro. Und bei Apple kostet diese Dienstleistung knapp 90 Euro.

Wem das deutlich zu teuer und für den lohnt vielleicht einfach eine Powerbank. Der externe Akku kann unterwegs das Smartphone mit Energie beliefern per USB/Lightning-Anschluss beliefern. Einzelne Modell sind zudem sehr kompakt und passen in die kleine Tasche und kosten zudem viel weniger, als ein Akkutausch.

Akkulaufzeit beim Smartphone erhöhen

Um die Akkulaufzeit zu verbessern, kann man sich selbst etwas behelfen, wenn man durch Anpassungen versucht den Energieverbrauch in den Systemeinstellungen manuell zu verändern. Im Folgenden hierzu paar Tipps, wo man an den Stellschrauben für Android und iOS drehen kann.

 Android

  • Mobile Daten anpassen: Hohe Datenraten sorgen für mehr Akkuverbrauch, deswegen 3G oder LTE für schnelle Daten, bei Wenig-Nutzung eher auf 2G-Netz umstellen bspw. für WhatsApp-Nachrichten
  • Displayhelligkeit optimieren: Ein Großteil der Akkuleistung beansprucht das hochauflösende Display. Die Helligkeit je nach Umgebung einfach manuell optimieren.
  • Einzelne Datenverbindungen ausschalten: WLAN, GPS, Bluetooth – Datenverbindungen die nicht immer gebraucht werden, können ausgeschaltet werden.
  • Animationen verringern: Animationen für Menüs oder einzelne Apps verbrauchen zusätzlich Energie.
  • Energiesparmodus aktivieren: Hierüber wird die Prozessor-Leistung im Smartphone reduziert und verschiedene Hintergrunddienste, wie Standtortbestimmung eingeschränkt.
  • Tastentöne und haptisches Feedback deaktivieren
  • Konten-Synchronisation anpassen: automatisierte im Hintergrund laufende Synchronisation von Google anpassen.
  • Nicht benötige Widgets entfernen oder Sonderfunktion, wie bspw. Smart Screen oder Air View deaktivieren

Displayhelligkeit, bestimmte Widgets und einzelne ungenutzte Datenverbindungen sowie Ordnungsdienste für Apps lassen sich auch unter iOS anpassen oder deaktivieren. Bei Anwendungen die nur auf iOS laufen und bei dem sich ebenfalls Akkuenergie einsparen lässt, können folgende Tipps hilfreich sein:

iOS

  • Weißpunkt reduzieren: Helle Farben,hauptsächlich Weißtone,  werden etwas abgedunkelt.
  • Bewegung reduzieren (Parallax-Effekt deaktivieren): Option „Bewegung reduzieren“ aktivieren, um damit Akku zu sparen.
  • Automatische Displaysperre verkürzen: automatische Abschalten des Bildschirms auf 30 Sekunden einstellen
  • Mitteilungen für Apps und dessen Ortungsdienste anpassen
  • Datenabgleich personalisieren: iOS bietet eine Möglichkeit einer Personalisierung des Datenabgleichs, diese lässt sich manuell anpassen.
  • Facedown Detection aktivieren: verhindert bei eintreffenden Benachrichtigungen das Aufleuchten des Displays
  • iCloud-Schlüsselbund deaktivieren: Wird diese nicht benötigt, einfach abschalten.

Schaffen auch diese Tipps und Tricks nicht die Akkuleistung zu verbessern, muss dieser entweder wirklich ersetzt werden oder das Gerät muss einmal vollständig zurückgesetzt werden. Bei letzteren sollten vorher in jedem Fall alle Daten gesichert werden.

Video: Wenn der Akku nicht lange durchhält

Weitere Links rund um das iPhone

Weitere hilfreiche Beiträge zum Thema Android

Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern

Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern – Huawei Y7 und Huawei Y6 sind derzeit mit die günstigsten Huawei-Modelle, die man in Deutschland bekommen kann und sie haben daher auch nicht die beste Technik mit an Bord. Beim Akku gibt es bei beiden Modellen Exemplare mit einer 3.000mAh Leistung. Das ist durchaus ordentlich und solide, allerdings müssen die Akkus auch relativ große Bildschirme versorgen und daher kann es bei längerer Nutzung durchaus knapp werden mit der Energie.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, was man tun kann, damit der Akku länger hält, die Geräte weniger Strom verbrauchen und sich so die Akkulaufzeit verbessert.

Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern

Zwei Bereiche des Handys die relativ viel Strom ziehen und sich aber leicht regulieren lassen sind der Bildschirm und die Internetverbindung des Handys.

Beim Bildschirm sollte man wirklich auf die Helligkeit des Displays und auch die Zeit bis zum Ruhezustand beachten.Hierfür muss man die Einstellungen und eine Option wie „Helligkeit“ oder „Anzeige“ suchen. Die Helligkeit des Bildschirms sollte man so weit wie möglich runter drehen. Wer seinen Akku schonen möchte, sollte auch die adaptive Helligkeit ausschalten, denn das ständige Anpassen der Bildschirmhelligkeit an die Umgebungshelligkeit, kostet viel Strom. Man sollte die Zeit bis der Bildschirm automatisch ausgeschaltet wird, wenn man ihn nicht nutzt, auch möglichst kurz einstellen. So tritt der Ruhezustand möglichst früh ein und kein unnötiger Strom wird verbraucht, wenn man das Handy nicht nutzt.

Man kann auch die Internetnutzung so anpassen, dass sie möglichst stromsparend ist. Hier muss man natürlich immer einen Kompromiss zwischen Akku und Nutzung sehen, denn wenn man immer auf Internet verzichtet, nur damit der Akku lange hält, ist das nicht der Sinn der Sache. In den Einstellungen kann man unter „Drahtlos & Netzwerke“ einstellen, wann das WLAN aktiviert sein soll. Dafür wählt man den Unterpunkt „WLAN“ und tippt auf das Zahnradsymbol. Nun kommt man zu den WLAN-Einstellungen, wo man „WLAN im Ruhemodus aktiviert lassen“ auswählt. Nun kann man festlegen, ob das WLAN immer an ist, wenn das Handy im Ruhemodus ist oder ob es dann ausgeschaltet wird.

Natürlich gibt es auch einen Stromsparmodus, der sich manuell einschalten lässt. Dies geht über die Einstellungen und den Menüpunkt „Akku“. Dann kann man einstellen, wann der Energiesparmodus aktiviert sein soll. Auch der Flugmodus ist eine gute Alternative, um Akku zu sparen.

Oft sind auch Funktionen am Handy angeschaltet, die man gar nicht nutzt. Solche Funktionen können zum Beispiel Bluetooth, GPS oder einen WiFi-Hotspot sein. Diese Funktionen ziehen dann natürlich auch unnötigen Akku. Hier sollte man also mal überprüfen, ob man die aktivierten Anwendungen wirklich benutzt.

Wohl die meisten Menschen laden ihr Handy über Nacht, sodass der Akku am nächsten Tagen wieder voll geladen ist. Dies ist jedoch gar nicht so sinnvoll, da es zu einer Überlastung des Akkus kommen kann, wenn der Akku  dauerhaft Strom zugeführt bekommt. So nutzt sich der Akku schneller ab.

Apps sind oft Stromfresser

Ein erster Schritt ist es den Akkuverbrauch der installierten Apps mal zu überprüfen. Das kann man in den Einstellungen unter „Akku“ und „Akkuverbrauch“ machen. Dort gibt es eine detaillierte Übersicht über den Verbrauch der einzelnen Apps. Verbraucht eine App sehr viel Strom, sollte man überlegen diese App vom Handy zu deinstallieren, wenn man sie eh nur selten benutzt.

Möchte man sich nicht von Apps trennen, obwohl diese einen hohen Stromverbrauch haben, dann hat das sicherlich auch seine Gründe. Es kann zum Beispiel sein, dass die App sehr viel genutzt wird und sehr wichtig ist. Dann sollte man jedoch beachten, dass man die Anwendung lieber minimiert anstatt immer wieder schließt. Sind Apps nämlich minimiert, dann verbrauchen sie keinen Strom. Erst sobald sie wieder geöffnet werden, zieht diese Anwendung auch wieder Strom. Es ist also gar nicht so sinnvoll viel verwendete Apps ständig zu schließen, da das Öffnen einer geschlossenen App mehr Strom zieht als das Öffnen einer minimierten App.

Einige Apps laufen auch immer im Hintergrund mit und das unabhängig davon, ob sie geschlossen sind oder nicht. Besonders Messenger-Dienste oder Apps von E-Mail-Konten haben häufig auch im geschlossene Zustand einen Zugriff auf das Internet. So können sie immer direkt mitteilen, wenn eine neue Nachricht ankommt. Man kann die Aktivität dieser Hintergund-Apps jedoch beschränken, indem man diese unter „Apps“ in den Einstellungen bearbeitet.

Viele Apps haben auch eine automatische Kontosynchronisierung. Das betrifft vor allem Apps, die sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Computer genutzt werden. Das können zum Beispiel Apps von Google sein wie Gmail oder Google Drive. Diese automatische Synchronisierung könnte man auch deaktivieren. Dafür geht man ebenfalls in die Einstellungen und wählt den Punkt „Konten“ oder „Konten & Synchronisierung“ aus. Dort kann man dann die automatische Synchronisierung deaktivieren.

Es gibt auch verschiedene Apps, welche den Stromverbauch anderer Apps kontrollieren. Die Kontroll-App kann dann mitteilen, wenn eine App sehr viel Strom verbraucht und man kann dann selber dementsprechend darauf reagieren.

Weitere Artikel rund um Huawei

Immer auf den Laufenden bleiben: Tech News und Meldungen direkt auf das Handy oder in den Sozialen Netzwerken: Appdated Telegramm Channel | Appdated bei Facebook | Appdated bei Twitter

NFC Chips sollen zukünftig auch das drahtlose Laden übernehmen

NFC Chips sollen zukünftig auch das drahtlose Laden übernehmen – NFC Chips sind für die drahtlose Kommunikation geeignet und werden derzeit vor allem beim mobilen Bezahlen eingesetzt. Daher findet man diese Technik in immer mehr Handys und Smartphones.

Das Konsortium hinter NFC will den Standard aber nun weiterentwickeln und hat Richtlinien veröffentlicht, mit denen diese Technik zukünftig auch eingesetzt werden kann, um Handys und Smartphones drahtlos zu laden. Bisher ist dafür immer noch separate Technik notwendig. Bei kommenden Modellen kann dies entfallen und die Aufladung direkt über die NFC Verbindung erfolgen.

Konkret schreibt das NFC Forum dazu im Original:

The NFC Forum, the global standards and advocacy association for Near Field Communication (NFC) technology, announced today that its Board of Directors approved and adopted the Wireless Charging Specification (WLC) that makes it possible to wirelessly charge small, battery-powered consumer and IoT devices with a smartphone or other NFC charging device at a power transfer rate of up to one watt.  This will improve the user experience for the two billion consumers and businesses using smartphones and other NFC-enabled devices.

The WLC enables a single antenna in an NFC-enabled device to manage both communications and charging. This solution makes it easier and more convenient to charge low-power IoT devices such as smart watches, fitness trackers, wireless earbuds, digital pens and other consumer devices.

Bis diese Technik in den ersten Geräten zum Einsatz kommt, dürfte aber wohl noch einige Zeit vergehen. Die aktuellen Geräte unterstützen das Laden per NFC noch nicht und können wohl auch nicht umgerüstet werden. Man braucht also neue Handys und Smartphone, die mit Laden per NFC umgehen können und auch Ladegeräte, die dies unterstützen. Unabhängig davon ist der Schritt auf jeden Fall positiv, der er wird die Bedeutung und die Nutzung von NFC im mobilen Bereich auf jeden Fall weiter erhöhen.

Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen

Der Akku des iPhones soll länger halten – Diese Tipps können helfen – Der Akku ist wahrscheinlich der Teil eines Smartphones, der am meisten verschleißt über die Nutzungszeit hinweg. Davor sind auch die iPhones von Apple nicht sicher. Bei den meisten Menschen kommt es so ab 2 Jahren zu Problemen mit der Akku Laufzeit. Es gibt jedoch einige Tricks, wie man diesen Zeitpunkt möglichst weit nach hinten verschieben kann, sodass der Verschleiß des Akkus eingedämmt wird. Im Artikel gibt es außerdem weitere Infos zum Austauschen des Akkus bei iPhone und dem optimalen Ladevorgang.

Sollte der eine oder andere Punkt unklare bleiben, empfehlen wir das Handbuch zum iPhone oder die Anleitung zum iPhone SE. Wer sich unsicher ist, sollte vorher noch ein Backup machen und die Daten per iTunes sichern. Dann kann man bei Problemen jeweils die letzte Version wieder aufspielen.

Tipps zum Schonen des Akkus

Als erstes ist es sinnvoll das iPhone richtig zu laden. Das meint, man sollte einen bestimmten Temperaturbereich einhalten. Am besten lädt man das iPhone zwischen 0 und 35 Grad. Daher ist es auch sinnvoll das Smartphone zum Laden aus der Hülle zu nehmen, denn in dieser kann es sich auch unnötig erhitzen beim Ladevorgang.

Eine besondere Vorsicht gilt, wenn man das iPhone über einen langen Zeitraum nicht genutzt hat, denn in solchen Fällen können durch das Tiefenentladen des Akkus Schäden an diesem entstehen. Apple gibt dafür die Empfehlung den Akkus des Geräts auf 50 Prozent zu laden. Liegt das Smartphone dann länger als 6 Monate unbenutzt herum, sollte man den Akku wieder bis auf 50 Prozent laden. Damit ein Akku bei einer so langen Lagerung keine Schäden davon trägt, muss man das Handy natürlich ausschalten.

Es gibt natürlich auch spezifische Einstellungen und Funktionen, die viel Strom ziehen, obwohl sie vielleicht gar nicht gebraucht werden. Hier hilft es einige Einstellungen zu überprüfen und eventuell auszuschalten, wenn sie nicht genutzt werden.Es werden nun einige Funktionen genannt, die häufig unnötigen Strom ziehen. Die folgenden Einstellungen lassen sich ganz leicht ändern und sie daher ein einfacher Weg, die Dauer des Akkus zu verbessern.

Als erstes ist es ganz wichtig, immer die neuste Version der Software auf seinem iPhone installiert zu haben. Oft kommen mit neuen Updates auch Verbesserungen bisheriger Fehler. So kann es sein, dass eine neue iOS Version auch eine verbesserte Akkulaufzeit bringt. Um zu überprüfen, ob Updates verfügbar sind und diese eventuell auch durchzuführen, muss man die Einstellungen öffnen und den Menüpunkt „Allgemein“ suchen. Dort öffnet man den Unterpunkt „Softwareaktualisierung“ und schaut nach neuen Updates.

Einstellungen des iPhones anpassen

Auch der Display und damit die Anzeige des iPhones können einiges an Strom verbrauchen. Wie viel Strom verbraucht wird, hängt hier natürlich auch von den jeweiligen Einstellungen ab. Es ist also zum Beispiel sinnvoll, die Helligkeit des Displays herunter zu drehen. Auch die Zeit bis zur automatischen Sperre leistet hier einen großen Beitrag, denn wer den Bildschirm des Handys nicht immer manuell ausschaltet, der sollte die Zeit bis zur Sperre verkürzen. So ist der Bildschirm des iPhones nicht unnötig an, auch wenn es gar nicht genutzt wird. Dies kann man ganz einfach in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Automatische Sperre“ anpassen. Auch die Verwendung eines statischen Hintergrundbildes anstatt eines dynamischen Hintergrunds kann schon helfen.

Auch Verbindungen, die gar nicht genutzt werden, sollten deaktiviert werden. So sollte zum Beispiel Bluetooth und GPS ausgeschaltet sein, wenn man diese nicht gerade benötigt. Auch die Nutzung eines WLAN-Netzwerks ist stromsparender als die Nutzung der mobilen Daten. Man sollte daher immer ein WLAN-Netzwerk nutzen, wenn man dazu eine Möglichkeit hat.

Auch die Aktualisierung von Apps und Daten auf dem Smartphone kann für unnötigen Akkuverlust sorgen, denn häufig werden solche Aktualisierungen im Hintergrund durchgeführt, sodass man dies nicht einmal wirklich bemerkt. Dazu zählen zum Beispiel das Aktualisieren von Apps durch die entsprechenden Updates sowie die Synchronisation von verschiedenen Mail-Konten und Kalendern. In den Einstellungen kann man diese verknüpften Konten reduzieren und auch das Zeitintervall für den Datenabgleich nach oben verschieben.

Auch der Stromsparmodus oder der Flugmodus können helfen, die Dauer des Akkus zu verlängern. Den Stromsparmodus kann man manuell in den Einstellungen unter „Batterie“ aktivieren, sodass der Akku geschont wird. Im Stromsparmodus werden einige der eben schon genannten Einstellungen automatisch angepasst. Beim Aktivieren des Flugmodus werdend ie Verbindungen des Handys wie das Mobilfunknetz und WLAN deaktiviert. Das hilft besonders, wenn das Netz zur Zeit schlecht ist und sowieso kaum genutzt werden kann. Durch die schlechte Verbindung geht dann nämlich viel Akku verloren, da das iPhone ständig nach Netz sucht.

Natürlich kann man im Alltag auch auf einige technische Helfer zurückgreifen, die den Akku unterstützen. Zum einen gibt es verschiedene Apps, die den Verbrauch überwachen und auch versuchen zu optimieren. Dabei protokollieren die Apps zum Beispiel, welche anderen Anwendungen besonders viel Strom ziehen oder kann anzeigen, für welche Aktivitäten und welche Länge der Akku noch reicht. Die App schätzt dann ein, wie lange man mit dem momentanen Akkustand zum Beispiel noch Musik hören kann. Natürlich kann man Apps, welche viel Strom verbrauchen, auch ohne Hilfe einer neuen App finden. Dafür muss man in den Einstellungen den Menüpunkt „Batterie“ öffnen.

Auch Powerbanks können im Alltag ganz nützlich sein, falls der Akku keinen ganzen Tag mehr hält. So hat man mit der Powerbank quasi immer einen zweiten Akku für unterwegs dabei. Das ist sehr sinnvoll, wenn man nicht jederzeit die Möglichkeit hat sein Handy anderweitig zu laden. Bei Powerbanks sollte man auf die Kapazität, den preis und natürlich auch die Größe und das Gewicht achten. Es ist wenig sinnvoll, wenn man eine sehr große Powerbank nimmt, denn damit geht die eigentliche Mobilität eines Smartphones verloren.

Weitere Tipps rund um den iPhone Akku haben wir hier zusammengestellt: iPhone Akku prüfen | So viele kosten eine iPhone Akkuladung | iPhone Akku schneller laden | iPhone Akku Probleme

Austausch des Akkus unvermeidbar

Apple hat nun selbst Ende Dezember eingeräumt, dass die Leistung des iPhones mit zunehmendem Alter des Akkus sinkt. Also manchmal ist es einfach schon zu spät für den Akku und alle Tipps helfen nichts mehr. Einen defekten Akku erkennt man daran, dass das iPhone zum Beispiel nur noch an geht, wenn es mit dem Ladekabel verbunden ist oder sich das Handy schon nach wenigen Stunden Benutzung ausschaltet, obwohl der Akku zuvor völlig aufgeladen war. Ist es so weit gekommen mit dem Handy, dann muss meist ein neuer Akku her, da hier keine Tipps mehr helfen werden.  Hier hat man zum einen die Möglichkeit den Akku selber zu tauschen oder einen Dienstleister mit dieser Aufgabe aufzusuchen.

Wer den Akku selber tauschen möchte, sollte dies jedoch erst tun, wenn die Garantie des iPhones schon abgelaufen ist. Es gibt Sets mit dem entsprechende Werkzeug und einem neuen Akku schon ab ungefähr 15 Euro. Mit etwas technischem Verständnis und Geschick sollte es mit solchen Sets eigentlich kein Problem ein, den Akku selber zu tauschen.

Wer sich dies jedoch nicht selber zutraut, der kann damit zu Apple direkt oder zu einem anderen unabhängigen Dienstleister gehen. Letztere bieten einen Akkutausch meistens ab einem preis von 30 Euro an. Wer dies jedoch innerhalb des Garantiezeitraums nutzt, der lässt damit seine Garantie erlöschen. Innerhalb der Garantie ist der Austausch des Akkus durch Apple möglicherweise kostenlos. Apple übernimmt die Kosten dann, wenn der Akku komplett unbrauchbar ist oder die Abnahme der Leistung stärker ist als üblich. Nun können sich aber auch die Apple Nutzer freuen, deren Handy keine Garantie mehr hat. Apple bietet nämlich noch bis Ende 2018 ein vergünstigtes Austauschen des Akkus an. Anstatt den herkömmlichen 89 Euro zahlen Kunden nur noch 29 Euro. In das Austauschprogramm fallen alle iPhones ab dem iPhone 6. Dafür muss man entweder in einen Apple Store gehen oder man schickt sein Handy zu Apple ein.

Weitere Links rund um das iPhone

 

Android: Anwendung mdsnd saugt den Akku des Handys leer – das kann man tun

Android: Anwendung mdsnd saugt den Akku des Handys leer – Es ist sehr sinnvoll seinen Akkuverbrauch regelmäßig zu überprüfen, denn so kann man auch nachvollziehen, welche Anwendungen besonders viel Strom ziehen. So ist wohl auch schon einigen Android-Nutzern die Anwendung „mdnsd“ aufgefallen, die immer wieder bei Nutzern zu Verwirrung führte. Einige beklagten sich, dass diese Anwendung neu auf dem Smartphone sei, viel Strom fressen und man nicht wisse wo sie her komme. Auf dem Portal Android-Hilfe berichtet ein Nutzer:

“ Ich habe ein ähnliches Problem auf meinem Galaxy S3 Android 4.4…. Seit kurzem saugt mir mdnsd auch den Akku leer (46%) Spiele habe ich keine auf dem Handy.“

Wer in letzter Zeit also festgestellt hat, dass der Akku deutlich schneller leerer ist als zu früheren Zeitpunkten, sollte mal überprüfen, ob diese Anwendung für das Problem zuständig sein könnte. Was die App „mdnsd“ auf dem Smartphone macht, wozu sie gut ist und wie man das Problem beheben kann, das ist im folgenden erklärt.

Was ist mdnsd?

Man kann bei mdsnd davon ausgehen, dass es sich um einen Android-System-Dienst handelt, der mit einem DNS-System zusammenhängt. Diese DNS-Systeme sind notwendig um zum Beispiel mit URLs eine Internetverbindung aufzubauen. Das bedeutet, dass diese Anwendung von anderen Apps kontaktiert wird, um unter anderem zu einem DNS-Namen, das kann beispielsweise eine URL sein, die IP-Adresse herauszufinden. Einige Apps kontaktieren mdnsd anscheinend deutlich öfter als andere und fordern damit die Leistung der Anwendung. Wird mdnsd oft angefragt, dann braucht die Anwendung natürlich auch deutlich mehr Akku.

Die Anwendung mdsnd ist also durchaus eine sinnvolle Anwendung für das Android-Smartphone und stellt ans ich keine Gefahr dar. Die Frage ist also, warum einige Apps auf einmal die Anwendung übermäßig oft beanspruchen und somit die Dauer eines Akkuzyklus deutlich verkürzen.

So rettet man die Akkuleistung

Bisher ist noch keine einheitliche Lösungsstrategie aufgetaucht, wie man mdsnd beenden kann und so muss man austesten, welcher der bisherigen Lösungsvorschläge im individuellen Fall Erfolg bringt.

Bei einigen Android-Nutzern mit dem beschriebenen Problem scheint die Firefox-App für die übermäßig vielen DNS-Anfragen zuständig zu sein. Man sollte also diese App deinstallieren, wenn sie auf dem eigenen Handy überhaupt installiert ist, und dann überprüfen, ob die Akkuleistung wieder besser wird. Ist dies der Fall, dann sollte man auf einen anderen Browser zurückgreifen. Bringt die Deinstallation keinen Erfolg, dann kann man Firefox auch beruhigt wieder installieren. Andere Nutzer berichten auch davon, dass die Facebook-App anscheinend mit dem Problem zusammenhängt. Für diese App ist also das gleiche Vorgehen zu empfehlen, wenn sie auf dem betroffenen Smartphone installiert ist.

Ist keine der beiden Apps die Ursache des Problems, dann sollte man überlegen, welche Apps man in letzter Zeit installiert hat. Hat man Apps installiert, kurz bevor das Problem mit dem mdsnd aufgetreten ist, dann spricht das für diese Apps als mögliche Fehlerquellen. Hier sollte man am besten der Reihe nach die entsprechenden Apps deinstallieren und den Akkuverbrauch überprüfen.

Auch die Funktion Wipe Cache Partition, welche den Cache leert, ist für das Lösen des Problems nützlich. Der Cache ist ein Puffer-Speicher, der das Abrufen von Informationen und Seiten erleichtert. Möglicherweise liegt das Problem in diesem Cache. Den Cache leert man, indem man das Smartphone zunächst komplett ausschaltet. Dann hält man eine Tastenkombination aus Power-Taste, Home-Button und Lautstärke-Lauter-Taste gedrückt. Das Smartphone sollte daraufhin vibrieren und man lässt nun nur die Power-Taste los. Das Smartphone fährt sich nun in den Recovery-Modus hoch. In diesem Menü kann man nun über die Lautstärke-Tasten navigieren und mit der Power-Taste eine Funktion auswählen. Man sucht nun also die Option „Wipe Cache Partition“ und wählt diese aus. Nach der Leerung des Cache kann man das Smartphone über „Reboot System now“ wieder starten.

Weitere Artikel rund um Akkus und Android

iPhone – So prüft man Akku und und eine eventuelle Leistungsdrosselung

iPhone – So prüft man Akku und und eine eventuelle Leistungsdrosselung – So beliebt die iPhones von Apple sind, so negativ ist auch manche Kritik an den dort eingebauten Akkus. Der größere Skandal um die Akkus der iPhone-Modelle entstand aufgrund der Akku-Bremse. Bei dieser Akku-Bermse handelt es sich um eine Funktion, mit der Apple die Prozessorgeschwindigkeit drosselt, wenn die Akkuleistung nicht mehr optimal ist. So soll ein unerwartetes Abschalten aufgrund von mangelnder Akkuleistung verhindert werden. Leider geht dies auf Kosten der Leistung. Diese Funktion findet man in den älteren Modellen wie 6 (Plus), 6S (Plus), SE und 7 (Plus). Bei den neueren Modellen iPhone 8 und iPhone X ist diese Funktion schon gar nicht mehr verwendet worden. Doch bald können auch alle anderen iPhone-Nutzer die Akku-Bremse abschalten. Denn ein neues Update befindet sich zur Zeit in der Betaversion. Das Update wird zwei Neuerungen im Bereich „Akku“ bringen.

Batteriezustand überprüfen

Mit dem neuen Update wird es zum einen möglich, den Zustand der Batterie zu erfahren. Um an diese Informationen zu gelangen, muss man zunächst in die Einstellungen. Dort klickt man anschließend auf den Menüpunkt „Batterie“ und dann auf „Batteriezustand“. Dort wird die maximale Kapazität in Prozent angezeigt. Apple gibt also hier Auskunft darüber, wie viel der ursprünglichen Batterieleistung noch verfügbar ist. Laut Angaben von Apple soll eine Batterie 500 Ladezyklen schaffen, ohne dass der Wert unter 80 Prozent fällt. Ein Ladezyklus ist, wenn das Gerät von 0 Prozent auf 100 Prozent aufgeladen wird. Wer sein iPhone also schon bei 25 Prozent an das Ladegerät steckt, dann handelt es sich nur um einen dreiviertel Ladezyklus. Problem ist jedoch, dass nicht angezeigt wird, wie viele Ladezyklen das Smartphone schon hinter sich hat. Man erfährt also nur, wie hoch die Leistung der Batterie noch ist. Man kann jedoch nicht genau nachvollziehen, ob die Leistung vielleicht auch schon vor Ablauf der 500 Ladezyklen unter 80 Prozent war. Sollte etwas den Angaben von Apple also nicht entsprechen, lässt sich dies nur grob schätzen. Ist die Batterieleistung jedoch erheblich gesunken, sollte man überleben den Akku auszutauschen, um wieder eine optimale Leistung zu erhalten. Diese Funktion wird für alle Modelle der iPhones verfügbar sein, sodass die Leistung des Akkus bei jedem iPhone nachvollzogen  werden kann.

Akku-Bremse deaktivieren

Die zweite Funktion ist lediglich für ältere Modelle verfügbar, die zur Zeit möglicherweise noch mit der Akku-Bremse arbeiten. Information zu Akku-Bremse gibt es unter dem selben Menüpunkt. Dort gibt es den Unterpunkt „Höchstleistungsfähigkeit“. Hier sollte im Idealfall die Meldung „Derzeit unterstützt deine Batterie normale Höchstleistung“ stehen. Das bedeutet, dass die Akku-Bremse nicht aktiv ist und die Leistung des iPhones nicht gedrosselt wird. Ist die Akku-Bremse jedoch aktiviert dann erscheint folgende Meldung „Dieses iPhone wurde unerwartet ausgeschaltet, da die Batterie nicht die benötigte Leistung bereitstellen konnte“. In diesem Falle wird dann die Leistung gedrosselt, damit die Kapazität des Akkus möglichst lange hält und ein erneutes Abschalten des Geräts verhindert wird. Mit dem neuen Update kann man diese Option jedoch deaktivieren. Diese Option steht auch ganz einfach bei dem Menüpunkt dabei. Schaltet man die Akku-Bremse jedoch ab, dann kann es wieder vorkommen, dass das iPhone aufgrund von mangelnder Stromversorgung abstürzt.

https://www.youtube.com/watch?v=ikNXXEAb3Rg

Weitere Links rund um das iPhone

 

Samsung Galaxy S11 – sehr gute Nachrichten für Akku-Fans

Samsung Galaxy S11 – sehr gute Nachrichten für Akku-Fans – Samsung hat derzeit den größten Akku bei den eigenen Modellen im Budget Phone Galaxy M20 verbaut. Im nächsten Jahr könnte sich aber dieser Ansatz mit dem Galaxy S11 ändern, denn es sind Bilder von einem Akku der Modellreihe aufgetaucht, die eine Kapazität von 5.000mAh zeigen und angeblich für den Akku des neuen Galaxy S11+ stehen. Damit würde Samsung bei der möglichen Ausdauer der neuen Geräte deutlich nachbessern.

Bei Sammobile schreibt man zum neuen Akku im Original:

The guys at GalaxyClub have now uncovered a photograph of a Samsung battery carrying model number EB-BG988ABY from the SafetyKorea certification database. For those in the know, it is clear this battery will be part of the SM-G988, better known as the Galaxy S11+. The image leaves little room for guessing, as we can clearly read the battery will have a typical capacity of 5,000 mAh, and a rated capacity of 4,855 mAh. If you previously fantasized about a Galaxy flagship with the battery of the Galaxy M20, your dream will come true in 2020.

Allerdings bleibt offen, wie genau sich der größere Akku wirklich auf die Ausdauerwerte der Geräte niederschlagen wird, denn beim Galaxy S11 sollen auch eine Reihe von Stromfressern mit verbaut sein. So werden die Geräte auf jeden Fall 5G Verbindungen bekommen und damit an dieser Stelle schon mehr Leistung benötigen. Dazu soll wohl auch das Display eine höhere Frequenz bekommen (im Gespräch sind bis zu 120Hz) und damit auch mehr Strom verbrauchen. Es ist also durchaus denkbar, dass die 5.000mAh vor allem wichtig sind, um die neue Technik zu versorgen.

Lohnt sich das Warten auf das Galaxy S11?

Es gibt bereits einige Punkt, die bei der Technik des Galaxy S11 sicher zu sein scheinen und daher kann es sich durchaus lohnen, mit einem neuen Modell bis zum nächsten Jahr zu warten:

  • Kamera-Update: Das Note 10 hat eine sehr gute Kamera an Bord, aber man kennt die Technik bereits auf der S10-Serie. Mit dem Galaxy S11 könnte Samsung* dagegen einen richtiges Kamera-Update bringen, die passenden Sensoren mit bis zu 108MP Auflösung wurden bereits vorgestellt. Man kann daher durchaus davon ausgehen, dass beim S11 die deutlich bessere Kamera zum Einsatz kommen wird und das S11 zu den besten Kamera Handys auf dem Markt gehören sollte.
  • Neuer Prozessor mit mehr Leistung und Funktionen – Im Note 10 und Note 10 plus kommt die überarbeitet Chipsatz-Version des Galaxy S10* zum Einsatz. Das Update bringt einige Neuerungen – eine wirklich Revolution gab es aber nicht. Der Prozessor im nächsten Jahr im Galaxy S11 und S11+ hat dagegen einige wirkliche Neuerungen. So wird der Exynos 990 Prozessor von Haus aus 5G unterstützen, es gibt ca 20 Prozent mehr Leistung (auch bei der Grafikverarbeitung) und moderne Bildformate und Kamerasensoren werden unterstützt.
  • 5G von Anfang an mit an Bord – Die aktuellen Modellen haben kein 5G bzw. nur die Sonderversion kann 5G nutzen. Das liegt daran, dass die 5G Technik derzeit noch in den Kinderschuhen steckt. Mit der verbesserten Technik 2020 könnte die 5G Hardware nicht nur kleiner werden, sondern auch billiger und dann in allen Modellen der neuen S11-Reihe zum Einsatz kommen. Wer auf das Galaxy S11 wartet, wird also mit aller Wahrscheinlichkeit nach auf jeden Fall ein 5G-fähiges Smartphones* bekommen.

Die Akku-Kapazitäten sollen dabei wie folgt aussehen:

  • Galaxy S11e: 4.000mAh (Galaxy S10e – 3100mAh)
  • Galaxy S11: 4.300mAh (Galaxy S10* – 3400mAh)
  • Galaxy S11 plus : ca. 5.000mAh (Galaxy S10* plus – 4100mAh)

Kamera des Galaxy S11 soll Update bekommen

Leaker Ice Universe hat auf Twitter angekündigt, dass die neuen Galaxy S11 ein substanzielles Update bei der Kamera bekommen werden. Das könnte der neue 64MP Hauptsensor sein, den Samsung* bereits vorgestellt hat und der wahrscheinlich im S11 verbaut wird. Angeblich wird auch die Öffnung im Display beim Galaxy S11 kleiner ausfallen – das heißt aber auch, dass es beim S11 weiterhin das Display mit Loch geben wird. In diesem Jahr haben die Anbieter vor allem auf den Night-Modus gesetzt um auch bei sehr schlechten Licht gute Fotos machen zu können. Durchaus denkbar, dass Samsung* auch in diesem Bereich aktiv werden wird um die Modelle mit besseren Aufnahmen bei Nacht erfolgreicher zu machen.

Verbesserungen auch beim Speed

Inzwischen wurde ein neuer 12GB LPDDR5 RAM Baustein vorgestellt bzw. ist dieser nun in der Massenproduktion und wird in den nächsten Monaten für die Topmodelle bei den Samsung Smartphones* zur Verfügung stehen. Man kann recht sicher davon ausgehen, dass dieser neue Chip auch im Galaxy S11 zum Einsatz kommen wird und damit werden dort wohl mindestens 12GB RAM zur Verfügung stehen. Die größere Neuerung ist aber der Speed*, denn der neuen RAM-Baustein kann Daten mit bis zu 5.500MBit/s übertragen und ist damit nochmal 30 Prozent schneller als die aktuellen Chips mit LPDDR4. Damit bekommen die Galaxy S11 Modelle also nochmal einen Speedboost, weil intern auch größere Datenmengen wie Videos besonders schnell bewegt werden können.

Dazu setzt Samsung sicher wieder auf den neusten Snapdragon-Prozessor bzw. auf das eigene Exynos Gegenstück. Allerdings hat sich gezeigt, das reiner Speed* und die Power immer weniger Modelle verkaufen, unter anderem auch, weil es Speed*-Modelle gibt, die vergleichbare Leistungen zu einem, deutlich günstigeren Preis bringen.

Ist der Preis für die Galaxy S-Modelle zu hoch?

Neben den Features kann Samsung natürlich auch beim Preis justieren und versuchen, die Modelle in einem Preisbereich zu halten, der für die meisten Verbraucher noch interessant ist. In diesem Jahr hatte man dies mit dem Galaxy S10e versucht und eventuell wird es auch wieder ein Galaxy S11e geben. Allerdings konnte auch das S10e die Verkaufszahlen wohl nicht nachhaltig stabilisieren, so dass der Preis vielleicht doch keine wirklich sinnvolle Stellschraube bei Samsung ist. Immerhin bieten Xiaomi* und auch andere Anbieter die Topmodelle deutlich günstiger an und in diesen Preisbereich wird Samsung sicher nicht mehr gehen wollen.

Insgesamt wird es in den nächsten Monaten spannend werden zu sehen, was an Gerüchten rund um die neuen Modelle noch kommen wird und was sich das Unternehmen noch alles einfallen lässt um die Galaxy S11 Modelle erfolgreicher als die Vorgängermodelle zu machen.

Samsung Galaxy S11 – neue Modelle bekommen mehr Ausdauer und größere Akkus

Note 10

Samsung Galaxy S11 – neue Modelle bekommen mehr Ausdauer und größere Akkus – Bei den aktuellen Galaxy S10 Modellen war der Akku ein Kritikpunkt gewesen, denn Samsung hatte vor allem in den kleineren Modellen vergleichsweise wenig Leistung verbaut. Lediglich das Galaxy S10+ schaffte es in die Bestenliste der Handys mit den besten Akkus und das ist natürlich für eine Serie von Topmodellen doch etwas zu wenig.

In Südkorea gibt es nun eine Leak zu den Galaxy S11 Smartphones und wie es aussieht spendiert Samsung den neuen Geräten im nächsten Jahr deutlich mehr Ausdauer und Akkuleistung. Auch die kleinste Version soll dabei mindestens 4.000mAh bekommen. Allerdings bleibt offen, wie genau diese Daten mit den tatsächlichen finalen Modellen übereinstimmen – zumindest die Größenordnungen dürften aber gleich bleiben.

Die Akku-Kapazitäten sollen dabei wie folgt aussehen:

  • Galaxy S11e: 4.000mAh (Galaxy S10e – 3100mAh)
  • Galaxy S11: 4.300mAh (Galaxy S10 – 3400mAh)
  • Galaxy S11 plus : ca. 5.000mAh (Galaxy S10 plus – 4100mAh)

Die Werte für das Galaxy S10+ sind dabei nur geschätzt, einen Leak dazu gab es bisher leider noch nicht.

Offen bleibt dabei auch, wie sich die zusätzliche Leistung in den Laufzeiten der Galaxy S11 Serie niederschlagen wird. Nach den aktuellen Infos wird Samsung eine ganze Reihe von Features verbauen, die deutlich mehr Power benötigen. So sollen alle S11 Modelle mit 5G Verbindungen auf den Markt kommen und das Display soll auch mindestens 90Hz (vielleicht sogar 120Hz) haben. Das belastet den Akku zusätzlich und damit besteht durchaus die Chance, dass die Smartphones im nächsten Jahr trotz des zusätzlichen Akku-Leistung dennoch nur auf die Nutzungszeiten der aktuellen Modellen kommen werden.

Lohnt sich das Warten auf das Galaxy S11?

Es gibt bereits einige Punkt, die bei der Technik des Galaxy S11 sicher zu sein scheinen und daher kann es sich durchaus lohnen, mit einem neuen Modell bis zum nächsten Jahr zu warten:

  • Kamera-Update: Das Note 10 hat eine sehr gute Kamera an Bord, aber man kennt die Technik bereits auf der S10-Serie. Mit dem Galaxy S11 könnte Samsung* dagegen einen richtiges Kamera-Update bringen, die passenden Sensoren mit bis zu 108MP Auflösung wurden bereits vorgestellt. Man kann daher durchaus davon ausgehen, dass beim S11 die deutlich bessere Kamera zum Einsatz kommen wird und das S11 zu den besten Kamera Handys auf dem Markt gehören sollte.
  • Neuer Prozessor mit mehr Leistung und Funktionen – Im Note 10 und Note 10 plus kommt die überarbeitet Chipsatz-Version des Galaxy S10* zum Einsatz. Das Update bringt einige Neuerungen – eine wirklich Revolution gab es aber nicht. Der Prozessor im nächsten Jahr im Galaxy S11 und S11+ hat dagegen einige wirkliche Neuerungen. So wird der Exynos 990 Prozessor von Haus aus 5G unterstützen, es gibt ca 20 Prozent mehr Leistung (auch bei der Grafikverarbeitung) und moderne Bildformate und Kamerasensoren werden unterstützt.
  • 5G von Anfang an mit an Bord – Die aktuellen Modellen haben kein 5G bzw. nur die Sonderversion kann 5G nutzen. Das liegt daran, dass die 5G Technik derzeit noch in den Kinderschuhen steckt. Mit der verbesserten Technik 2020 könnte die 5G Hardware nicht nur kleiner werden, sondern auch billiger und dann in allen Modellen der neuen S11-Reihe zum Einsatz kommen. Wer auf das Galaxy S11 wartet, wird also mit aller Wahrscheinlichkeit nach auf jeden Fall ein 5G-Fähiges Smartphones* bekommen.

Kamera des Galaxy S11 soll Update bekommen

Leaker Ice Universe hat auf Twitter angekündigt, dass die neuen Galaxy S11 ein substanzielles Update bei der Kamera bekommen werden. Das könnte der neue 64MP Hauptsensor sein, den Samsung* bereits vorgestellt hat und der wahrscheinlich im S11 verbaut wird. Angeblich wird auch die Öffnung im Display beim Galaxy S11 kleiner ausfallen – das heißt aber auch, dass es beim S11 weiterhin das Display mit Loch geben wird. In diesem Jahr haben die Anbieter vor allem auf den Night-Modus gesetzt um auch bei sehr schlechten Licht gute Fotos machen zu können. Durchaus denkbar, dass Samsung* auch in diesem Bereich aktiv werden wird um die Modelle mit besseren Aufnahmen bei Nacht erfolgreicher zu machen.

Verbesserungen auch beim Speed

Inzwischen wurde ein neuer 12GB LPDDR5 RAM Baustein vorgestellt bzw. ist dieser nun in der Massenproduktion und wird in den nächsten Monaten für die Topmodelle bei den Samsung Smartphones* zur Verfügung stehen. Man kann recht sicher davon ausgehen, dass dieser neue Chip auch im Galaxy S11 zum Einsatz kommen wird und damit werden dort wohl mindestens 12GB RAM zur Verfügung stehen. Die größere Neuerung ist aber der Speed*, denn der neuen RAM-Baustein kann Daten mit bis zu 5.500MBit/s übertragen und ist damit nochmal 30 Prozent schneller als die aktuellen Chips mit LPDDR4. Damit bekommen die Galaxy S11 Modelle also nochmal einen Speedboost, weil intern auch größere Datenmengen wie Videos besonders schnell bewegt werden können.

Dazu setzt Samsung sicher wieder auf den neusten Snapdragon-Prozessor bzw. auf das eigene Exynos Gegenstück. Allerdings hat sich gezeigt, das reiner Speed* und die Power immer weniger Modelle verkaufen, unter anderem auch, weil es Speed*-Modelle gibt, die vergleichbare Leistungen zu einem, deutlich günstigeren Preis bringen.

Ist der Preis für die Galaxy S-Modelle zu hoch?

Neben den Features kann Samsung natürlich auch beim Preis justieren und versuchen, die Modelle in einem Preisbereich zu halten, der für die meisten Verbraucher noch interessant ist. In diesem Jahr hatte man dies mit dem Galaxy S10e versucht und eventuell wird es auch wieder ein Galaxy S11e geben. Allerdings konnte auch das S10e die Verkaufszahlen wohl nicht nachhaltig stabilisieren, so dass der Preis vielleicht doch keine wirklich sinnvolle Stellschraube bei Samsung ist. Immerhin bieten Xiaomi* und auch andere Anbieter die Topmodelle deutlich günstiger an und in diesen Preisbereich wird Samsung sicher nicht mehr gehen wollen.

Insgesamt wird es in den nächsten Monaten spannend werden zu sehen, was an Gerüchten rund um die neuen Modelle noch kommen wird und was sich das Unternehmen noch alles einfallen lässt um die Galaxy S11 Modelle erfolgreicher als die Vorgängermodelle zu machen.

BILD: Samsung Galaxy Note 10 Quelle – Samsung

Handys mit dem besten Akku und langen Laufzeiten 2019 im Überblick

Handys mit großem, gutem Akku und langen Laufzeiten im Überblick – Moderne Geräte bieten oft viel Technik, aber durch die großen Displays und die schnellen Akkus steigt der Stromverbrauch auch immer weiter an. Die Anbieter versuchen zwar, hier gegen zu steuern, aber in der Regel muss man aktuelle Smartphones mindestens einmal in 24 bis 48 Stunden (ja nach Nutzung) aufladen, sonst ist der Akku leer.

Es gibt aber auch einige Geräte, die setzen auf Ausdauer und eine lange Laufzeit. Oft findet man gerade bei den weniger bekannten Modellen wahre Langläufer mit großem Akku. Wir haben hier einen kleinen Überblick zusammengestellt, welche Modelle derzeit die besten Akkus auf dem Markt haben und bei welchen Geräten die Akku-Laufzeiten wirklich gut sind.

Handys mit dem besten Akku – das sagt die Stiftung Warentest

Die Tester der Stiftung Warentest haben im Heft 11/2019 die Akkus und Laufzeiten der aktuellen Handys und Smartphones unter die Lupe genommen und ermittelt, welches der Geräte wirklich den besten Akku und die besten Laufzeiten hatte. Dabei schnitten die Topmodelle von Samsung besonders erfolgreich ab und konnte die ersten 3 Plätze belegen. Besonders interessant: das Note 9 aus dem letzten Jahr liegt weiter auf Platz 3 in diesem Vergleich:

NAMEStiftung WarentestPREISLINK
Samsung Galaxy S10+32,5 Stunden Laufzeit (Testnote 1,6)ca. 850 EuroAmazon
Samsung Galaxy Note10+28 Stunden Laufzeit (Testnote 1,8)über 1000 EuroAmazon
Samsung Galaxy Note 929 Stunden Laufzeit (Testnote 1,8)ca. 700 EuroAmazon
Huawei P3029,5 Stunden Laufzeit (Testnote 1,9)ca. 650 EuroAmazon
LG G8s ThinQ31,5 Stunden Laufzeit (Testnote 2,0)ca. 700 EuroAmazon

Bei den günstigeren Modellen war das Sony Xperia XA2 erfolgreich. Die Geräte kosten nur um die 250 Euro, bieten aber immerhin 26 Stunden Laufzeit. Auch Galaxy A20e und das Galaxy J6 (aus 2018) konnte mit einem günstigen Preis und Laufzeiten von mehr als 25 Stunden überzeugen.

Ältere Modelle mit guten Akkus und langen Laufzeiten

Eins dieser Smartphone ist das Moto Z Play. Dieses Smartphone hat eine Akkukapazität von 3510 mAh, was eigentlich eher durchschnittlich ist. Doch die Software des Handys scheint so gut zu sein, dass man mit einer Akkuladung bis zu zwei Tage schafft und das bei 7 Stunden Screen-On-Time. Das ist schon eine starke Leistung, vor allem da es beim Moto Z Play Standard ist. Der einzige Nachteil beim Akku ist das nicht vorhandene Schnellladen. Außer einem guten Akku bietet das Smartphone 3 GB RAM und 32 GB Speicher, die sich erweitern lassen. Das Display ist 5,5 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Das Betriebssystem lässt sich sogar auf Android 7 aktualisieren. Preislich liegt das Moto Z Play derzeit bei circa 320 Euro.

Das zweite Smartphone in dieser Liste ist das iPhone 6 Plus. Dieses hat auf dem Papier sogar nur eine Akkukapazität von 2910 mAh, aber schafft trotzdem eine beachtliche Nutzungsdauer. Normalverbraucher schaffen mit dem iPhone bis zu 2 Tage Nutzung. Selbst bei Nutzern, die hier Handy viel beanspruchen, ist abends noch etwas restlicher Akku vorhanden. Das Handy gibt es in 3 Varianten, die sich in der Größe des internen Speichers unterscheiden: 16 GB, 64 GB, 128 GB. Da es keine Möglichkeit gibt den Speicherplatz über eine SD-Karte zu erweitern, sollte man die größeren Varianten in Betracht ziehen. Mit 128 GB gibt es das iPhone 6 Plus schon ab circa 480 Euro.

Huawei gleich mehrmals unter den längsten Akkulaufzeiten

Auch 1,5 bis 2 Tage, ja nach Nutzung, hält der Akku des Huawei P10 Plus durch. Dieser ist dafür aber auch in der Kapazität deutlich größer als der des iPhone 6 Plus, denn er fasst 3750 mAh. Ein Vorteil des P10 Plus ist jedoch die Schnelllade-Technologie. Man kann das Handy innerhalb von 90 Minuten wieder komplett aufladen. Außerdem sind beim P10 6 GB RAM, 128 GB Speicher und ein 5,5 Zoll großer Bildschirm an Bord. Preislich beginnt das P10 Plus bei 440 Euro und ist damit etwas günstiger als das iPhone 6 Plus.

Samsung ist nicht gerade dafür bekannt, dass sie sehr ausdauernde Akkus herstellen und in ihre Smartphones verbauen. Doch beim Samsung Galaxy A5 (2016) haben sie einiges richtig gemacht. Denn trotz einem 2900 mAh Akku schafft es das Gerät über 2 Tage ungeladen und das bei einer normalen Nutzung mit Musik hören, YouTube Videos, Bilder aufnehmen, Telefonieren und allen möglichen Aktivitäten. Möchte man auf das abendliche Aufladen verzichten, da meist noch circa 40 Prozent des Akkus übrig sind, dann sollte man jedoch nachts den Flugmodus einschalten. Neben dem Akku hat das Smartphone einen 5, 2 Zoll großen Bildschirm und zum Beispiel einen optischen Bildstabilisator für die Kamera. Leider gibt es nur 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher, welcher sich jedoch erweitern lässt. Der Preis für das A5 (2016) beginnt derzeit bei 240 Euro.

Das Honor 6X besitzt einen 3340 mAh großen Akku mit dem es bei einer normalen Nutzung auch bis zu zwei Tage durchhält. Es gibt das 5,5 Zoll große Smartphone in zwei unterschiedlichen Varianten. Die kleinere Variante besitzt 3 GB RAM und 32 GB internen Speicher, während die größere mit 4 GB RAM und 64 GB internen Speicher ausgestattet ist. Beide Varianten können eine SD-Karte zur Speichererweiterung nutzen. Für das Honor 6X gibt es ein Update auf Android 7. In der größeren Variante kostet das Honor 6X ungefähr 250 Euro.

Bis zu zwei Tage sind kein Problem

Honor ist eine Tochterfirma von Huawei. Wenn Honor also Handys mit guten Akkus hat, dann ist es nicht verwunderlich, dass auch Huawei hier aufgelistet wird. Der Akku des Huawei Mate 8 umfasst ganze 4000 mAh, aber die Leistung ist nicht wirklich über der Dauer des Honor 6X. Denn auch das Mate 8 schafft es nicht länger als 1,5 bis 2 Tage mit einer Akkuladung. Auch die unterschiedlichen Varianten bezüglich der Speicherkapazität sind zwischen den beiden Modellen identisch ebenso das Update auf Android 7.  Dafür ist das Display mit 6 Zoll aber deutlich größer. Für das Mate 8 müssen Kunden circa 440 Euro zahlen.

Auch LG hat es mit dem LG X Power 2 in die Liste der leistungsstarken Akkus geschafft. Der 4500 mAh große Akku zeigt schon, dass bei diesem Smartphone besonders auf den Akku geachtet wurde. Bei gewöhnlichem verbrauch hält das Smartphone damit auch locker 2 Tage ohne Ladung aus. Wer ständig Videos schaut oder Spiele spielt wird diese Dauer natürlich nicht erreichen. Das Display des X Power 2 ist 5,5 Zoll groß und das Smartphone verfügt über Android 7. Leider ist der Speicher etwas klein, denn es gibt lediglich 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher. Dieser lässt sich jedoch erweitern. Das LG X Power 2 geht schon für 150 Euro über die Ladentheke.

Als letztes Handy haben wir das Huawei Mate 9 mit der längsten Akkulaufzeit. Der 4000 mAh Akku schafft es bei normaler Nutzung auf zwei Tage und sogar etwas darüber hinaus. Außerdem verfügt das Smartphone über Quickcharge und kann daher schnell wieder aufgeladen werden, wenn es dann mal leer ist. Das Display ist mit 5,9 Zoll ziemlich groß. Außerdem gibt es 4 GB RAM und 64 GB Arbeitsspeicher. Interessant ist auch die Kamera von Leica, die im Smartphone Verwendung fand. Der preis für das Mate 9 beginnt bei 420 Euro.

Zenfone 3 max

Das neuste Handy aus diesem Bereich ist das Zenfone 3 max, das mit einem Akku mit mehr als 4.000mAh ausgestattet ist und damit mehr als einen Monat Standby Zeit bietet. Dazu kostet das Gerät nur um die 280 Euro – ist also vergleichsweise preiswert, wenn man sich die Kosten für ein Topmodell anschaut. Das ZenFone 3 Max setzt sich also mit dem Akku und auch der Laufzeit von bis zu 38 Tagen Standby durchaus von der Konkurrenz ab. ASUS geht sogar noch einen Schritt weiter: Dank des großen Akkus kann das Gerät auch als Powerbank dienen. Man kann mit dem ZenFone 3 Max also auch andere Geräte wieder aufladen, wenn denen der Akkus ausgegangen sein sollte. Dazu hat das Unternehmen noch weitere Features eingebaut, die dafür sorgen sollen, dass die Laufzeit deutlich verlängert wird. So gibt es einen Super Saving Mode, der – sobald er aktiv wird – den Stromverbrauch noch mal drastisch reduziert und dann mit 10 Prozent Akkuleistung immerhin eine Standby Zeit von bis zu 30 Stunden schafft. Leider lässt sich der Akku aber nicht wechseln.

Beim Preis-Akku-Verhältnis dürfte so schnell kein anderes Gerät am Zenfone 3 max vorbei kommen.

Moto E (2. Generation)

Wer noch weniger Geld ausgeben möchte, ist beim Moto E (2. Generation) von Motorola richtig. Das Gerät ist für unter 100 Euro zu haben und bietet trotzdem einen Akku mit einer Leistung von 2390mAh. Zusammen mit dem kleinen Display und dem sparsamen Prozessor erreicht das Gerät damit bei der Ausdauer sehr gute Werte. Es gibt wenig Verbraucher an Bord, die Strom fressen könnten und damit sind die Ausdauerwerte sehr gut.

In Test und in der Praxis erreicht das Gerät damit eine Laufzeit von bis zu zwei Tagen bei normaler Nutzung und liegt damit deutlich über den Zeiten, die man andere Modelle mit höheren Preisen nutzen kann. Beim Surfen kommt das Gerät beispielsweise auf über 11 Stunden reine Surfzeit und auch beim Telefonieren ist erst nach über 8 Stunden Dauertelefonie Schluss.

An die Werte des Zenfone 3 max kommt das Gerät natürlich nicht heran, dafür kostet es aber auch nur etwa ein Drittel des Preises. Weitere Details finden sich unter anderem auf dieser Seite.

LG X power (K220)

Ein weiteres Modell, das speziell auf lange Laufzeiten aufgelegt ist, kommt von LG und trägt die Leistung bereits im Namen. Das LG X power kostet derzeit 179 Euro und bietet einen großen Akku mit einer Leistung von 4100mAh. Dazu unterstützt es Fast Charging, so dass man die Leistung auch schnell wieder aufladen kann. Der Akku ist so bereits in zwei Stunden wieder voll.  LG selbst schreibt, dass die Ladevorgänge mit der Technik doppelt so schnell durchgeführt werden wie bei normalen Modellen. Mit dem Akku soll das Gerät auch bei intensiver Nutzung fast zwei Tage durchhalten.

Huawei Mate 9

Bisher haben wir in erster Linie preiswertere Modelle mit gutem Akku vorgestellt, es gibt aber auch bei denn Topmodellen durchaus Geräte, die neben Spitzentechnik auch einen großen Akku bieten. Besonders zu erwähnen ist hier das Mate 9 von Huawei. Das Gerät verfügt über einen Akku mit einer Leistung von 4.000mAh und kann damit auf mehr Leistung zurück greifen, als die meisten Modelle der Konkurrenz. Die meisten Test loben daher auch den Akku und die Laufzeiten der Geräte. Die Nutzungszeit liegt – bei normaler Beanspruchung – hier bei etwa 2 Tagen. Dazu hat auch das Mate 9 eine Schnell-Lade-Funktion, so dass man den großen Akku auch in überschaubarer Zeit wieder voll laden kann.

Allerdings zahlt man für diese Geräte auch noch mehr als 500 Euro.

Wer noch mehr Ausdauer will, kann im Übrigen auch auf die Stromspar-Funktionen der EMUI Oberfläche (und Android) zurück greifen. Damit lässt sich die Laufzeit der Geräte ohne Aufladung noch weiter verlängern.

Insgesamt gibt es also einige Alternativen auf dem Markt, die durchaus mit einem guten Akku und langen Laufzeit überzeugen können. Allerdings kommen an die Laufzeiten von normalen Handys (ohne Touchscreen) die aktuellen Modelle kaum heran. Einen Monat Laufzeit bei normaler Nutzung schaffen nur alte Geräte mit wenig Technik und einem sehr kleinen Display.

Die Alternative dazu stellen Powerbanks dar, mit denen man die Geräte unterwegs auch ohne Stromanschluss nachladen kann. Allerdings muss man dann natürlich immer den Zusatz-Akku mit schleppen – ein Gerät mit großem Akku ersetzt das.

Weitere Artikel zum Handys und Smartphones

Apple iPhone – Nutzer sollen bessere Infos zu Batteriestatus und Leistung bekommen

Apple musste im letzten Jahr viel Kritik einstecken, weil teilweise die Geräte gedrosselt wurden, wenn der Akku zu schwach (geworden) war. Das Unternehmen wollte nach eigenen Angaben damit die Akkulaufzeit verbessern, allerdings waren nicht alle Kunden damit einverstanden, dass dies auf Kosten der Leistung gehen sollte. Oft wussten die Verbraucher auch gar nichts davon, Apple hatte erst auf öffentliche Druck dieses Vorgehen eingeräumt und entsprechende Informationen in den Modellen angezeigt.

In UK hat die Verbraucherbehörde nun mitgeteilt, dass man sich mit Apple auf eine bessere Informationspolitik geeinigt hat. Nutzer sollen zukünftig über Leistungsänderungen bei Updates informiert werden und auch entscheiden können, ob sie diese haben möchten oder nicht. Konkret hat die Behörde ein Untersuchungsverfahren gegen Apple eingeleitet, dass nun mit dieser Vereinbarung wohl beendet scheint.

Die britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) schreibt dazu im Original:

Since the CMA raised its concerns, Apple had already started to be more up front with iPhone users, but today’s announcement locks the firm into formal commitments always to notify people when issuing a planned software update if it is expected to materially change the impact of performance management on their phones.

Apple will also provide easily accessible information about battery health and unexpected shutdowns, along with guidance on how iPhone users can maximise the health of their phone’s battery. This could help people improve the performance of their own handset after a planned software update by, for example, changing settings, adopting the low power mode or replacing the battery – rather than resorting to having their phone repaired or replaced. The firm has agreed to do this both for current and future iPhones.

Die Änderung dürfte dabei nicht nur Apple Nutzer in UK betreffen, sondern wohl global so umgesetzt werden, so dass auch die deutschen iPhone Kunden von dieser Neuerung profitieren werden. Wie genau dies dann in der Praxis aussehen wird, muss sich aber erst noch zeigen – bleibt abzuwarten, wann es zu ersten Mal ein Update für die iPhone Modelle gibt, das unter dieser Vereinbarung fällt.