Apple iPhone – Nutzer sollen bessere Infos zu Batteriestatus und Leistung bekommen

Apple musste im letzten Jahr viel Kritik einstecken, weil teilweise die Geräte gedrosselt wurden, wenn der Akku zu schwach (geworden) war. Das Unternehmen wollte nach eigenen Angaben damit die Akkulaufzeit verbessern, allerdings waren nicht alle Kunden damit einverstanden, dass dies auf Kosten der Leistung gehen sollte. Oft wussten die Verbraucher auch gar nichts davon, Apple hatte erst auf öffentliche Druck dieses Vorgehen eingeräumt und entsprechende Informationen in den Modellen angezeigt.

In UK hat die Verbraucherbehörde nun mitgeteilt, dass man sich mit Apple auf eine bessere Informationspolitik geeinigt hat. Nutzer sollen zukünftig über Leistungsänderungen bei Updates informiert werden und auch entscheiden können, ob sie diese haben möchten oder nicht. Konkret hat die Behörde ein Untersuchungsverfahren gegen Apple eingeleitet, dass nun mit dieser Vereinbarung wohl beendet scheint.

Die britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) schreibt dazu im Original:

Since the CMA raised its concerns, Apple had already started to be more up front with iPhone users, but today’s announcement locks the firm into formal commitments always to notify people when issuing a planned software update if it is expected to materially change the impact of performance management on their phones.

Apple will also provide easily accessible information about battery health and unexpected shutdowns, along with guidance on how iPhone users can maximise the health of their phone’s battery. This could help people improve the performance of their own handset after a planned software update by, for example, changing settings, adopting the low power mode or replacing the battery – rather than resorting to having their phone repaired or replaced. The firm has agreed to do this both for current and future iPhones.

Die Änderung dürfte dabei nicht nur Apple Nutzer in UK betreffen, sondern wohl global so umgesetzt werden, so dass auch die deutschen iPhone Kunden von dieser Neuerung profitieren werden. Wie genau dies dann in der Praxis aussehen wird, muss sich aber erst noch zeigen – bleibt abzuwarten, wann es zu ersten Mal ein Update für die iPhone Modelle gibt, das unter dieser Vereinbarung fällt.

 

Samsung Galaxy S10 – Akku soll die Werte des Galaxy Note 9 erreichen

Zu den kommenden Samsung Galaxy S10 Modellen sind bereits einige Details bekannt und nun gibt es auch erste Hinweise auf die Akkuleistung und damit die Ausdauer der kommenden Topmodellen. Samsung setzt hier offensichtlich auf deutlich mehr Leistung, denn vor allem das Galaxy S10+ soll bei der Akkugröße an das Note 9 heran kommen und einen Akku mit bis zu 4.000mAh Leistung haben. In Verbindung mit dem effizienteren Prozessor und dem schlanken neuen One UI Betriebssystem könnte dies die Nutzungsdauer der Modelle deutlich erhöhen – genau Daten dazu gibt es aber natürlich noch nicht und sie werden wohl auch erst in den ersten Tests nach der Vorstellung der neuen Geräten vorliegen.

Allerdings gibt es nur beim Galaxy S10+ diese großen Werte, beim Galaxy S10 (3500mAh) und dem Galaxy S10 lite (3100mAh) fallen die Akkus deutlich geringer aus, zumindest wenn die geleakten Werte stimmen. Bie diesen Modellen sind aber natürlich auch die Bildschirme entsprechend kleiner:

Vor allem beim Galaxy S10 lite wirken die 3100mAh Leistung dann doch etwas wenig, auch wenn natürlich das Display deutlich kleiner ausfällt als bei den anderen Modellen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich dieser Wert in der Praxis auswirken wird. Beim normalen Galaxy S10 kann man wohl von ähnlichen Nutzungszeiten wie bei den aktuellen Modellen ausgehen.

Wann soll das Samsung Galaxy S10 zu haben sein?

Die Samsung* Galaxy Modelle werden in der Regel im ersten Quartal des jeweiligen Jahres vorgestellt und daher wird auch das neuen Galaxy S10 bzw. diese Reihe in diesem Zeitraum erwartet. Bei Gizmondo hat man nun auch einige Details zum geplanten Start der Modellreihe veröffentlicht, wobei sich leider nicht verifizieren lässt, wie verlässlich diese Daten sind. Daher sollte man sich besser auch noch nicht zu sehr auf dieses Event freuen, es kann durchaus sein, dass es noch Änderungen gibt, denn eine offizielle Bestätigung für das Lineup der Vorstellung neuen Smartphones* fehlt bisher natürlich noch. Laut Gizmondo sieht der Terminplan von Samsung beim Galaxy S10 wie folgt aus:

  • Die neuen Galaxy S10 Modelle sollen bereits am 20. Februar 2019 auf einem Event vor dem Mobil World Congress 2019 in Barcelona vorgestellt werden
  • Danach startet auch direkt die Vorbestellung der Geräte und man kann die Modelle ab dem 20. Februar also bereits ordern.
  • Der offizielle Verkauf startet am 8. März 2019. Ab diesem Datum sollen die Modelle im Handel verfügbar sein und die Vorbesteller bekommen ihre Geräte auch zu diesem Datum geliefert.

Unklar ist dabei noch, ob es für die Vorbesteller wieder eine Sonderaktion geben wird. Samsung hatte bereits häufiger die frühe Bestellung mit Zugaben oder einem Cashback belohnt – was dieses Jahr für den Start der Galaxy S10 Modelle geplant ist, wurde bisher noch nicht geleakt.

Die Kameratechnik beim Galaxy S10

Die Kamera steht bei den kommenden Galaxy S10 Modellen besonders im Fokus, denn Huawei* wird mit dem P30 sicher wieder Neuerungen im Kamera-Bereich bringen und damit Samsung* unter Druck setzen. Wie es aussieht setzt Samsung* bei den Galaxy S10 wohl auf eine Triple Lens Technik und damit auf ein Objektiv mehr als bei den aktuellen Geräten.

Laut Leaker IceUniverse sieht das Setup bei den normalen Galaxy S10 Modellen wie folgt aus:

  • Samsung* Galaxy S10 lite: 1 Front-Kamera und Dual Lens Hauptkamera
  • Samsung Galaxy S10: 1 Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera
  • Samsung Galaxy S10+: Duel Lens Front-Kamera und Triple Lens Hauptkamera

Damit sieht es zumindest für die normale Modellereihe nicht so aus, als würde man die Quad Lens Kamera aus dem Samsung Galaxy A9 auch bei diesen Geräten zum Einsatz bringen. Allerdings gibt es natürlich auch noch das Topmodell Beyond X, dass als Spitzen-Premium-Modell konzipiert ist und einige Neuerungen bei der Technik mitbringen soll (und wohl auch preislich nicht Spitzenwerte erreicht). Es wäre also durchaus denkbar, dass die Quad Kamera bei diesem Spitzenmodell eingesetzt wird – konkrete Hinweise und offizielle Bestätigungen dazu gibt es aber natürlich noch nicht.

Darüber hinaus sagt die Anzahl der Objektive natürlich wenig über die Qualität der Aufnahmen selbst aus. Dies hängt vielmehr auch von der eingesetzten Technik ab und hier wird Samsung sicher auch nachlegen. Man kann also durchaus davon ausgehen, dass die Galaxy S10 Modelle im Vergleich zu den aktuellen Geräten wieder einige Verbesserungen bei den Aufnahmen vorweisen können.

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Huawei Mate 20 lite wird schnell heiß – die Ursachen und was man dagegen tun kann

Huawei Mate 20 lite wird schnell heiß – die Ursachen und was man dagegen tun kann – Bei Huawei sind die Modelle der lite-Serie in der Regel recht gute Smartphones mit solider Qualität, schickem Design und dennoch sind sie immer recht preiswert zu erwerben. Sie verbinden oft einige Features der Topmodelle mit neuen Features und bringen somit ein Smartphone raus, das sowohl von der Qualität, als auch preislich völlig in Ordnung sind. Aber jetzt aufgepasst, das Huawei Mate 20 lite spielt in dem System eine etwas andere Rolle, denn für das vermeintliche Mittelklasse-Smartphone bekommt man Eindrücke eines Top-Gerätes und eine mehr als zufriedenstellende Ausstattung die für jeden mehr als ausreichend sein dürfte. Allerdings kann es auch vorkommen,dass sich das Smartphone relativ schnell erhitzt und ein unangenehmes Gefühl hinterlässt. Das ein Smartphone überhitzt ist gar nicht so unwahrscheinlich und passiert schneller als man denkt. In diesem Artikel soll es jetzt darum gehen, was man dagegen tun kann.

Warum erhitzen sich Smartphones überhaupt?

Dass das Smartphone überhaupt warm wird, ist ziemlich logisch. Schließlich handelt es sich bei Smartphones um kleine Hochleistungsrechner. Als Faustregel gilt: Die jeweils aktuelle Smartphone-Generation ist in etwa so leistungsstark, wie die vorangegangene Generation stationärer PCs! Das entspricht einem Zeitraum von etwa 3 Jahren.Die Wärmeentwicklung von Halbleitern (wie deinem Smartphone) steigt mit wachsender Leistung. In der Realität merkt man das ziemlich schnell daran, dass das Smartphone beim Zocken oder Videos schauen besonders heiß wird. Das ist ganz normal und liegt einfach nur daran, dass die Prozessoren auf Hochtouren laufen. Das Gleiche gilt beim Laden des Akkus. Auch hier gehört eine gewisse Wärmeentwicklung einfach dazu.

Das heißt, man sollte sich keine Sorgen machen, wenn es ab und zu mal etwas wärmer wird.

Das Smartphone wird selbst im Ruhezustand zu heiß?

Selbst wenn man das Smartphone nicht aktiv nutzt, kann es zu heiß werden. Das ist zwar ungewöhnlich, muss aber nicht unbedingt Grund zur Sorge sein. Zunächst einmal bedeutet ein heißes Smartphone, dass es arbeitet. Das kann an rechenintensiven Apps (im Hintergrund) oder an der ständigen Netzsuche liegen. Ein Defekt des Gerätes ist jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Die Ursachen und was man dagegen tun kann kurz zusammengefasst

Ursachen:

  • zu starke Sonneneinstrahlung auf das Smartphone
  • Aufwendige Apps im Hintergrund laufen
  • Ständige Netzsuche als Hitzequelle: LTE, Bluetooth, WLAN und GPS

Lösungen:

  • lass das Smartphone langsam in einem schattigen Raum herunterkühlen. Optional kannst du die Schutzhülle entfernen. Noch schneller geht es, wenn man das Smartphone dabei ausschaltet.
  • vermeide direkte Sonneneinstrahlung und die Lagerung an heißen Orten (z.B. im Auto).
  • deaktiviere Verbindungen, die du im Moment nicht nutzt (z.B. WLAN, GPS oder Bluetooth).
  • überprüfe die Ressourcen-Nutzung von Apps im Hintergrund. Als Hilfe stehen verschiedene Apps, wie Cooler Master bereit.
  • halte dein Betriebssystem und deine Apps stets aktuell, um Fehlfunktionen zu vermeiden.
  • verzichte auf billige Netzkabel und Netzteile.

Weitere Links

Smartphones mit austauschbaren Akku – diese Modelle gibt es noch auf dem Markt

Smartphones mit austauschbaren Akku – diese Modelle gibt es noch auf dem Markt – Schon seit einigen Generationen werden Smartphones überwiegend mit fest verbauten Akkus produziert. Angefangen hat dieser Trend mit dem ersten iPhone von Apple. Seit dem sind viele Hersteller nachgezogen, sodass man heute kein Smartphones aus der Oberklasse findet, welches noch einen austauschbaren Akku besitzt. Es gibt auch durchaus Gründe, die für fest verbaute Akkus sprechen. Denn diese passen zum Beispiel in ein flacheres Gehäuse, die Rückseite des Smartphones kann aus Glas hergestellt werden und die Geräte sind besser vor Wasser und Staub geschützt, da es keine abnehmbaren Gehäuseteile gibt.

Trotz dieser Gründe wünschen sich immer noch genügend Menschen ein Smartphone mit einem austauschbaren Akku. Schließlich sind Akkus Verschleißgegenstände, die deutlich in der Leistung zurück gehen können. Bei einem austauschbaren Akku kann man ohne Probleme einen neuen Akku selber einsetzen. Daher gibt es auch immer noch einige Modelle, die mit einem austauschbaren Akku arbeiten. Diese sind technisch meist jedoch nicht auf dem neusten Stand und eher in die Einstiger- und Mittelklasse zu verordnen. Hier sind einige Modelle, aus den letzten Jahren.

Motorola hat die aktuellsten Modelle

Gleich zwei Geräte aus dem Hause Motorola stammen aus dem Jahr 2017. Hier gibt es zum einen das Moto G5, welches einen 5-Zoll großen Bildschirm hat, der in Full-HD auflöst. Im Inneren des Geräts arbeitet ein Achtkern-Prozessor. Es gibt das G5 in zwei unterschiedlichen Varianten, die in der Größe des Speichers variieren. Die kleine Version verfügt über 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB internen Speicher, während die größere Version 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz besitzt. Dieser Speicherplatz kann jedoch über eine SD-Karte erweitert werden. Die Kamera fotografiert mit 13 MP. Das G5 besitzt einige Funktionen, die zur Zeit Trend sind in der Welt der Smartphones. So ist es Dual-SIM fähig und hat einen Fingerabdrucksensor. Außerdem läuft es mit Android 7.0 und ein Update auf 8.0 sei laut Lenovo geplant. Preislich liegt das Moto G5 bei 130 Euro.

Mit circa 100 Euro liegt das Moto E4, welches ebenfalls aus dem Jahr 2017 stammt, preislich etwas darunter. Das Smartphone hat einige Ähnlichkeiten mit dem Moto G5, denn es hat ebenfalls Android 7, einen Fingerabdrucksensor und ist Dual-SIM fähig. Auch die Größe des Bildschirms liegt bei 5 Zoll. Leider verfügt die Kamera nur über 8 MP und der Bildschirm löst lediglich in HD auf. Der Prozessor ist auch etwas langsamer und es gibt lediglich eine Speichervariante, welche den gleichen Umfang wie die kleine Version des G5 hat.

Ein besonders Handy in dieser Liste stammt aus dem Hause LG. Denn das LG G5 verfügt nicht nur über einen austauschbaren Akku. Es hat auch weitere austauschbare Module, sodass immer neue Funktionen eingesetzt werden können. Leider ist dieser Modultausch etwas umständlich, weshalb dieses Smartphone nicht sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Dabei hat das Smartphone aus dem Jahr 2016 einige nennenswerten technischen Daten. Es verfügt über einen 5,3 Zoll großen Bildschrim, der in QHD auflöst. Außerdem besitzt es eine 16 MP-Kamera, 4 GB Arbeitsspeicher, 32 GB internen Speicher, Android 7 und einen Fingerabdrucksensor. Die Kamera ist sogar mit Funktionen wie Weitwinkel und optischer Bildstabilisierung ausgestattet. Der Akku ist mit 2800 mAh zwar etwas klein, aber über die austauschbaren Modulen kann man ihn erweitern. Preislich liegt das LG G5 mittlerweile bei circa 300 Euro.

Ein weiteres Handy von LG ist das LG V20, welches zu den Premium-Geräten von LG gehörte. Es ist ebenfalls aus dem Jahr 2016 und hat daher einige Ähnlichkeiten mit dem LG G5. So teilen sie sich die Merkmale wie Fingerabdrucksensor, Android 7, Weitwinkel-Sensor und die 4 GB RAM. Das Smartphone ist jedoch größer und schafft es auf eine Bildschirmdiagonale von 5,7 Zoll. Außerdem handelt es sich bei der Hauptkamera um eine Kamera mit zwei Linsen. Beim Speicherplatz können Kunden zwischen 32 GB und 64 GB wählen. Der Preis des Smartphones ist mittlerweile auf circa 300 Euro gesunken.

Auch Samsung arbeitet noch mit austauschbaren Akkus

Ein weiteres Smartphone von Samsung in dieser Liste ist das Galaxy Note 4. Dieses stammt aus dem Jahr 2014 und kann trotz seines hohen Alters noch mit den anderen Smartphones in dieser Liste mithalten. Der Bildschirm ist 5,7 Zoll groß und verfügt über eine QHD-Aufklösung. Die Kamera hat ebenfalls einen 16 MP-Sensor und optische Bildstabilisierung. Auch der Speicherplatz fällt mit 32 GB ähnlich aus. Der einzige Nachteil ist das Betriebssystem des Handys, denn dieses kann nur auf Android 6 aktualisiert werden. Auch hier ist ein Fingerabdrucksensor schon in das Smartphone integriert und auch ein Stift, mit dem sich gut auf dem Display schreiben lässt, ist dabei. Preislich liegt das Note 4 immer noch bei 300 Euro.

Wer gerne ein Samsung hätte, aber auf ein etwas neueres Modell besteht, kann in der J-Serie fündig werden. Die Modelle dieser Serie, die aus dem Jahr 2016 stammen, verfügen alle noch über einen austauschbaren Akku. Bei der J-Serie handelt es sich um eine günstigere Serie von Samsung, weshalb die Preise billiger sind als der des Note 4. Im rahmen dieser Serie gibt es das J3, J5 und J7. Alle drei Modelle haben 2 GB Arbeitsspeicher, 16 GB internen Speicher und als Betriebssystem sind sie mit Android 7 ausgestattet. Die Handys unterschieden sich dementsprechend hauptsächlich beim Prozessor, der Kamera und der Größe. Das J3 ist das kleinste Modell und daher schon ab circa 110 Euro erhältlich. Das J5 bietet eine bessere Kamera, einen schnelleren Prozessor und ist etwas größer für den Preis von circa 170 Euro. Der Akku des J7 ist noch ein Stückchen größer und ein besserer Prozessor findet hier ebenfalls Platz. Das J7 liegt preislich derzeit bei ungefähr 220 Euro. Alle drei Modelle gibt es auch als Dual-SIM-Geräte, welche durch ein „Duos“ gekennzeichnet sind.

Apple Watch Series 2 – kostenloser Akkutausch bei geschwollenen Akkus

Gute Nachrichten für die Besitzer einer Apple Watch Series 2. Die Modelle leiden unter Umständen unter Problemen mit dem Akku, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass sich die Geräte nicht mehr starten lassen und der Akku anschwillt. Hat man noch Garantie auf die Geräte, ist das kein Problem, denn dann ist der Tausch natürlich kostenlos. Nach einem internen Dokument soll Apple die Batterien für die Smartwatches nun aber auch kostenfrei wechseln, wenn die Garantie bereits abgelaufen ist. Das betrifft zumindest die autorisierten Apple-Händler. In dem Schreiben ist ausdrücklich auch Europa erwähnt, man kann also davon ausgehen, dass auch in Deutschland die kostenlose Reparatur angeboten wird.

Bei Macrumors heißt es im Original dazu:

„Apple has determined that under certain conditions, some Apple Watch Series 2 devices may not power on or they may experience an expanded battery,“ wrote Apple, in an internal document distributed to Apple Stores and Apple Authorized Service Providers on Friday and subsequently obtained by MacRumors. Apple will service eligible devices free of charge,“ according to the document, numbered SN4534 in Apple’s internal GSX portal. „Apple will authorize coverage for eligible devices for three years after the original date of purchase.“ 

Tatsächlich schein das Problem mit angeschwollenen Akkus bei der Apple Watch Series 2 nicht so häufig aufzutreten, man findet aber hin und wieder Nutzer, die davon betroffen sind. Daher ist es sehr erfreulich, das Apple an dieser Stelle so kundenfreundlich reagiert und den Austausch auch außerhalb der Garantiezeit kostenlos anbietet. Besser wäre es natürlich, wenn die Qualität der Akkus gleich so hoch wäre, dass es gar keine Schwierigkeiten gibt, aber wenn schon solche Probleme auftreten, dann ist es gut, wenn sie auf diese Weise gelöst werden.

Bei den aktuellen Smartwatch Modellen (Apple Watch Series 3) sind solche Probleme bisher erfreulicherweise nicht bekannt. Hier gibt es derzeit keine Berichte über Akkus, die sich aufblähen.

Galaxy S9 – wie steht es um die Ausdauer der neuen Topmodelle

Nach den technischen Daten hat Samsung bei der Ausdauer einiges richtig gemacht: der Akku beim Galaxy S9 und dem S9+ ist genau so groß wie beim Vorgänger und dank energiesparenderem Prozessor und Android 8 mit verbessertem Energiemangament sollte es daher für die Modelle längere Laufzeiten geben – immerhin ist der Bildschirm genau so groß wie beim Galaxy S8 und damit kein größerer Akku-Fresser.

Die ersten Tests in dieser Hinsicht sind allerdings unterschiedlich und ergeben kein einheitliches Bild. Beim tomsguide hat man die Ausdauer der Geräte gemessen und kam auf Werte, die geringfügig unter den Werten das Galaxy S8 und des Note 8 lagen. Beim dauerhaften Surfen im Netz (mit LTE und 150MBit/s) gaben die Galaxy S9 bereits nach 10 Stunden und 59 Minuten aus, die Galaxy S8 kamen auf 5 Minuten mehr und die Galaxy Note 8 sogar auch 12 Minuten mehr. Die neuen Funktionen scheinen also die Ausdauer zumindest nicht wesentlich nach oben getrieben zu haben. Dort schreibt man im Original zum Test:

The Galaxy S9+ turned in a runtime of 10 hours and 59 minutes, which is comparable to the 11:04 that the Galaxy S8+ turned in last year. The iPhone X was slightly behind, at 10:49. The Galaxy S9+’s runtime is comfortably ahead of the smartphone category average of 9 hours and 50 minutes. However, other current flagship phones deliver longer battery life. For instance, the iPhone 8 Plus lasted 11:16 on the same test, and the Google Pixel 2 XL didn’t give out until 12:09.

Zu einem komplett anderen Ergebnis kommt man bei Heise. Dort hat man den Test der Laufzeiten noch nicht komplett abschließen können, aber die ersten Ergebnisse des Magazins deuten darauf hin, dass die Ausdauer der neuen Modelle etwas über denen der Vorgänger liegt. Das würde einen Bereich im Spitzenfeld der Smartphones mit den längsten Laufzeiten bedeuten.

Insgesamt scheint damit noch nicht klar, wie gut die Galaxy S9 sich in der Praxis wirklich schlagen werden – die Tests scheinen hier doch noch sehr vom Setup und eventuell von den genutzten Geräten abzuhängen – möglicherweise sind Testmodelle die im Vorfeld an die Presse gegeben wurden, auch noch nicht direkt für den Betrieb in der Praxis optimiert. Zumindest scheint es so, dass die Galaxy S9 bei der Akkulaufzeit in etwa an die Werte der Vorgänger heran kommen. Das ist prinzipiell nicht schlecht – eine Verbesserung der Ausdauer und bessere Laufzeiten wären aber natürlich schöner gewesen.

Die Unterschiede zwischen den Modellen

Um zu wissen, ob sich ein Wechsel auf die neuste Generation lohnt, haben wir die Galaxy S9 mit den Vorgänger-Modellen verglichen. Auf diese Weise sieht man sehr gut, an welchen Stellen es Neuerungen und Verbesserungen gibt.

 Galaxy S9Galaxy S9+Galaxy S8Galaxy S8+
Abmessungen147.77 x 68.7 x 8.5mm158.1 x 73.8 x 8.5mm148.9 x 68.1 x 8.0 mm159.5 x 73.4 x 8.1 mm
Gewicht163g189g155g173g
SchutzklasseIP68
Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display
QHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppi
Prozessor8-Kern Snapdragon 845 – 2.8GHz (nur USA), 2nd gen. 10nm processSnapdragon 835 – nur USA – 8-Kern (2.3GHz Quad + 1.7GHz Quad), 64 bit, 10nm process
8-Kern Exynos 9810 – 2.7GHz (außerhalb USA), 2nd gen. 10nm processExynos 8895 (außerhalb USA) 8-Kern (2.35GHz Quad + 1.9GHz Quad), 64 bit, 10nm process
RAM and Storage4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)6GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1) | 128/256GB soll es für ausgesuchte Lände rgeben4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)
KameraHauptkamera 12MP Super Speed Dual Pixel, F1.5/F2.4 aperture, OISHauptkamera Dual Pixel 12MP OIS (F1.7), 1.4um Pixel
Dual Lens: 12MP F/2.4, 2x optical zoom, OIS –
4K Aufnahmen mit 60fps, Super Slow motion video (960fps at 720p) 4K Aufnahmen mit 30fps, 120fps 1080p slow motion120fps 1080p slow motion
Front: 8MP F/1.7
Akku3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless
VerbindungenWi-Fi ac, Enhanced 4×4 MIMO, LTE Cat. 18 (1.2Gbps download speeds), hybrid dual-SIMWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, 1024QAM, LTE Cat.16
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo, Samsung Experience 9.0Android 7.0
FarbenMidnight Black, Titanium Gray, Coral Blue, and Lilac PurpleMidnight Black, Orchid Gray, Arctic Silver, Coral Blue, and Maple Gold
BiometrikIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock, Entsperrung durch Kombination aus Iris- und Face-ScanIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock,

Weitere Links rund um das Galaxy S9

Samsung Galaxy Note 8 mit offiziellem Statement zu den Akkuproblemen

Wenn es um Akkuprobleme beim Galaxy Note geht, denkt man zuerst an den Vorgänger und die explodierten bzw. abgebrannten Modelle aufgrund von fehlerhaften und defekten Akkus. Ganz so groß ist das Problem beim aktuellen Galaxy Note 8 nicht, aber die betroffenen Nutzer haben trotzdem das Problem, dass die Geräte nicht mehr genutzt werden können.

Die Modelle zeigen dabei alle das gleiche Verhalten: sie lassen sich nicht mehr laden und damit auch nicht mehr aktivieren. Egal ob man das normale Netzteil nutzt oder per drahtlosem Laden die Modelle mit neuer Energie versorgen will – die Geräte zeigen keine Reaktionen. Mittlerweile haben eine ganze Reihe von Nutzern dieses Problem in den US-Support Forem von Samsung bestätigt. Man kann also davon ausgehen, dass es sich hier nicht nur um einen Einzelfall oder um ein defektes Note 8 handelt, sondern das Problem eine ganze Reihe von Modellen betrifft.

Bei Androidheadlines schreibt man dazu:

If the reports are accurate, plugging the device in or placing it on a wireless charger to power it up seems to have no effect at all, with the notification LED remaining unlit and the display showing no signs that the device is charging. Some of those users have said that their Samsung Galaxy Note 8 does feel warm to the touch when plugged in, despite remaining unresponsive and failing to power on. Meanwhile, other users are also reporting that the usual signs of charging activity do show upon plugging their device in or placing it on a wireless charger, but that the devices fail to charge or turn on.

Auch die verschiedenen Formen von Hard- und Soft-Reset helfen dann nicht mehr weiter. Die Geräte zeigen einfach keine Reaktion mehr und sind damit nicht mehr nutzbar.

Samsung hält sich eher bedeckt

Mittlerweile gibt es auch Nachfrage von PCWelt auch ein offizielles Statement von Samsung. Darin bestätigt das Unternehmen die Probleme für einen kleinen Teil der Nutzer, viele Details gibt es dazu aber bisher noch nicht:

„Samsung nimmt alle Berichte dieser Art selbstverständlich ernst. Wir haben nur eine sehr geringe Anzahl von Kundenanfragen erhalten, die sich mit dem Lademanagement in Verbindung bringen lassen. Leider können wir uns zu dem Sachverhalt erst weitergehend äußern, wenn uns genauere Informationen zu den betroffenen Geräten vorliegen. Kunden, die Fragen zu ihrem Gerät haben, bitten wir, sich direkt an den Samsung Kundenservice unter 06196 77 555 66 zu wenden (Kosten laut Konditionen des Vertragspartners für Festnetzanschlüsse oder Mobilfunkanschlüsse. Servicezeiten: Montag bis Freitag: 8:00-21:00 Uhr, Samstag: 9:00-17:00 Uhr) oder unter:http://www.samsung.com/de/info/contactus.html).“

Eine definitive Lösung für dieses Problem scheint es bisher noch nicht zu geben. Einige Nutzer haben Austauschgeräte bekommen, die nicht von diesem Fehler betroffen sind und sich zumindest derzeit noch problemlos laden lassen. Bei anderen Nutzern des Note 8 wurde der Akku und das Ladesystem getauscht und danach funktionierten die Modelle ebenfalls wieder. Es scheint also ein Problem mit der Hardware und dem Ladesystem zu sein.

Leider lässt sich nicht sagen, wie verbreitet das Problem ist, denn ein offizielles Statement von Samsung steht noch aus (auch wenn sich die Moderatoren im Forum sehr bemühen, betroffenen Nutzern zu helfen). Es ist also unklar, ob nur bestimmte Modelle betroffen sind.

„We apologize“ – Offener Brief von Apple zum Thema Leistungsreduzierung

Update: Apple hat die Reduzierung der Kosten für den Akkutausch vorgezogen und bietet ab sofort die Möglichkeit, die Modelle für 29 Euro (statt bisher 79 Euro) mit neuen Akkus zu versorgen. Wer also Probleme mit den Geräten hat, kann dies sofort lösen und muss nicht bis Ende Januar warten.


Apple hat gestern einen offnen Brief veröffentlicht, in dem das Unternehmen das Thema der Leistungsreduzierung bei schwachen Akkus aufgreift und sich bei den Kunden für die Drosselung der Leistung entschuldigt. In verschiedenen Tests hatte sich gezeigt, dass Apple bei schwachen Akkus die Leistung der Chips herunter fährt, um zu verhindern, dass sich die Geräte abschalten. Dabei hätte wohl in den meisten Fällen ein einfacher Akkuwechsel gereicht um die Modelle wieder auf die volle Leistung zu bringen.

Neben der Entschuldigung erklärt das Unternehmen auch, wie es zu dem Problem kommen konnte und wie Akkus altern. Dazu kündigt Apple eine Reihe von Maßnahmen an, mit denen die Probleme zukünftig besser gelöst werden sollen. Insgesamt setzt das Unternehmen dabei auf drei Punkte:

  • Die Preise für einen Akku-Wechel bei Geräten, in denen die Garantie nicht mehr greift, wird deutlich esenkt und beträgt zukünftig nur noch ein Drittel. Statt 79 Dollar verlangen die Service-Center dann nur noch 29 Dollar (oder den entsprechenden Betrag in der Landeswährung). Diee Neuerung soll Ende Januar online gehen.
  • Anfang 2018 soll es dazu eine weitere Neuerung geben, mit der Apple mehr Informationen zum aktuellen Status des iPhone geben will. Nutzer können dann einfacher abfragen, welche Faktoren möglicherweise die Leistung der Modelle beeinflussen.
  • Und natürlich versichert man, dass man immer daran arbeitet, Fehler und Probleme möglichst schnell und einfach zu beseitigen.

Unklar ist, wie Apple mit Fällen umgehen wird, bei denen die Kunden aufgrund dieser Probleme zum alten Preis die Akkus getauscht haben. Möglicherweise gibt es hier auch eine Gutschrift – sicher ist das aber nicht und es wird im offenen Brief auch nicht erwähnt. Unabhängig davon ist es aber sehr erfreulich zu sehen, dass Apple sehr schnell und umfangreich auf die Kritik der Kunden reagiert und versucht, eine Lösung zu finden.

Der offene Brief von Apple im Original:


A Message to Our Customers about iPhone Batteries and Performance

We’ve been hearing feedback from our customers about the way we handle performance for iPhones with older batteries and how we have communicated that process. We know that some of you feel Apple has let you down. We apologize. There’s been a lot of misunderstanding about this issue, so we would like to clarify and let you know about some changes we’re making.

First and foremost, we have never — and would never — do anything to intentionally shorten the life of any Apple product, or degrade the user experience to drive customer upgrades. Our goal has always been to create products that our customers love, and making iPhones last as long as possible is an important part of that.

How batteries age

All rechargeable batteries are consumable components that become less effective as they chemically age and their ability to hold a charge diminishes. Time and the number of times a battery has been charged are not the only factors in this chemical aging process.

Device use also affects the performance of a battery over its lifespan. For example, leaving or charging a battery in a hot environment can cause a battery to age faster. These are characteristics of battery chemistry, common to lithium-ion batteries across the industry.

A chemically aged battery also becomes less capable of delivering peak energy loads, especially in a low state of charge, which may result in a device unexpectedly shutting itself down in some situations.

To help customers learn more about iPhone’s rechargeable battery and the factors affecting its performance, we’ve posted a new support article, iPhone Battery and Performance.

It should go without saying that we think sudden, unexpected shutdowns are unacceptable. We don’t want any of our users to lose a call, miss taking a picture or have any other part of their iPhone experience interrupted if we can avoid it.

Preventing unexpected shutdowns

About a year ago in iOS 10.2.1, we delivered a software update that improves power management during peak workloads to avoid unexpected shutdowns on iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, and iPhone SE. With the update, iOS dynamically manages the maximum performance of some system components when needed to prevent a shutdown. While these changes may go unnoticed, in some cases users may experience longer launch times for apps and other reductions in performance.

Customer response to iOS 10.2.1 was positive, as it successfully reduced the occurrence of unexpected shutdowns. We recently extended the same support for iPhone 7 and iPhone 7 Plus in iOS 11.2.

Of course, when a chemically aged battery is replaced with a new one, iPhone performance returns to normal when operated in standard conditions.

Recent user feedback

Over the course of this fall, we began to receive feedback from some users who were seeing slower performance in certain situations. Based on our experience, we initially thought this was due to a combination of two factors: a normal, temporary performance impact when upgrading the operating system as iPhone installs new software and updates apps, and minor bugs in the initial release which have since been fixed.

We now believe that another contributor to these user experiences is the continued chemical aging of the batteries in older iPhone 6 and iPhone 6s devices, many of which are still running on their original batteries.

Addressing customer concerns

We’ve always wanted our customers to be able to use their iPhones as long as possible. We’re proud that Apple products are known for their durability, and for holding their value longer than our competitors’ devices.

To address our customers’ concerns, to recognize their loyalty and to regain the trust of anyone who may have doubted Apple’s intentions, we’ve decided to take the following steps:

  • Apple is reducing the price of an out-of-warranty iPhone battery replacement by $50 — from $79 to $29 — for anyone with an iPhone 6 or later whose battery needs to be replaced, starting in late January and available worldwide through December 2018. Details will be provided soon on apple.com.
  • Early in 2018, we will issue an iOS software update with new features that give users more visibility into the health of their iPhone’s battery, so they can see for themselves if its condition is affecting performance.
  • As always, our team is working on ways to make the user experience even better, including improving how we manage performance and avoid unexpected shutdowns as batteries age.

At Apple, our customers’ trust means everything to us. We will never stop working to earn and maintain it. We are able to do the work we love only because of your faith and support — and we will never forget that or take it for granted.

Apple iPhone – ältere Modelle werden mit schwachen Akkus wohl auch langsamer

Tatsächlich hat John Poole, Entwickler bei Geekbench, bei den Vergleichen der Geräteversionen im Benchmark eine merkwürdige Veränderung fest stellen können. Unabhängig von der iOS Version, die bei den iPhones zum Einsatz kam, waren die meisten Modelle weitgehend gleich schnell. Bei neueren Versionen gab es aber zu dem Peak aber noch Häufungen in langsameren Bereichen – je länger die Modelle auf den Markt waren, desto mehr teilweise viel langsamere iPhone 6s wurden gefunden.

In der Grafik sieht das in der neusten Version wie folgt aus:

Poole geht dabei nicht davon aus, dass die iOS Versionen die Ursache für die langsameren Geräte sind. Wäre das der Fall, müßte man diesen Verlust an Performance bei allen Modellen bemerken. Die Grafik zeigt aber recht deutlich, dass es nur einige ältere Geräte sind, die langsamer werden und je älter die Modelle sind, desto mehr Geräte weisen diesen Verlust an Performance aus.

Der Entwickler sieht daher eher den Akku als mögliches Problem. Das würde auch zu einigen Nutzer passen, bei denen der Akku erneuert wurde und die dann wieder deutlich schneller unterwegs waren.

Im Original schreibt Pool zu einer möglichen Erklärung:

First, it appears the problem is widespread, and will only get worse as phones (and their batteries) continue to age. See, for example, the difference between the distribution of iPhone 6s scores between 10.2.1 and 11.2.0.

Second, the problem is due, in part, to a change in iOS. The difference between 10.2.0 and 10.2.1 is too abrupt to be just a function of battery condition. I believe (as do others) that Apple introduced a change to limit performance when battery condition decreases past a certain point.

Wenn also der Akku zu schwach wird (aufgrund von Alterung) scheint Apple automatisch eine Notbremse eingebaut zu haben, die verhindert, dass der Akku überlastet wird. Mit iOS 10.2.1 scheint Apple eine entsprechende Funktion integriert zu haben, wohl um die Akkus der Geräte zu entlasten und die Probleme mit sich plötzlich abschaltenden Modellen zu beheben.

Konkret: Wenn der Prozessor den Akku zu stark belastet, könnte das der Grund für die plötzlichen Abschaltung bei den iPhone Modellen sein. Um dies zu verhindern hat Apple mittlerweile ein System eingebaut, das bei schwachen Akkus die Geräte drosselt um die Abschaltung zu verhindern. Wer einen schlechten Akku hat, muss also nicht nur öfter laden, sondern surft mittlerweile auch langsamer.

Allerdings gibt es bisher keine offizielle Bestätigung von Apple dazu. Das Unternehmen hat sich dazu noch nicht geäußert und daher gibt es für diese Vermutung noch keine wirklichen Belege. Wer selbst unter einem langsamen Gerät leidet, kann dies aber recht schnell selbst prüfen, in dem man sich einen neuen Akku einbauen lässt. Sollte das Modell dann wieder deutlich schneller sein, spricht vieles dafür, dass Apple tatsächlich ein solche Schutz- und Drosselungssystem installiert hat um die Geräte vor einer plötzlichen Deaktivierung zu bewahren.

iPhone X 2018 soll mit besseren Akkus ausgestattet werden

Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hat wieder einen Blick ins Jahr 2018 geworfen und einige Punkte zum neuen iPhone X heraus gearbeitet, dass im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Basis seiner Analysen sind dabei wie immer Informationen aus den Lieferketten und den Produktionsstätten von Apple-Zulieferern.

Kuo geht in seiner aktuellen Analyse davon aus, das Apple bei den Topmodellen in 2018 wahrscheinlich die Akkukapazität der Modelle erhöhen wird. Die neuen Smartphones sollen dabei Akkus mit einer Leistung von bis zu 3.000mAh Stunden bekommen, das wäre immerhin ein Leistungszuwachs von etwa 10 Prozent. Dazu soll Apple wohl auch die Technik der Akkus verändern – statt dem bisherigen Design mit zwei Akkuzellen soll es zukünftig nur noch eine Zelle geben. Auf diese Weise will man bei gleicher Größe der Akkus die Mehrleistung erreichen und darüber hinaus soll auch die Lebensdauer der Akkus mit diesem Schritt erhöht werden.

Bei 9to5mac schreibt man dazu:

KGI predicts that the 5.8-inch iPhone introduced next year could have a battery capacity of between 2,900mAh and 3,000mAH. Currently, the iPhone X packs 2,716mAh of power, so that means we could see an increase of as much as 10 percent come next year. Battery life has long been a point of contention for iPhone users, with Apple revolutionizing nearly every other smartphone feature while battery life remains stagnant. While a 10 percent increase in battery life may not seem like a lot on the surface, it is a notable increase that could either offset more intense features Apple has planned, or add an extra hour or two to battery life as a whole.

Geht man davon aus, das Apple die Größen der Modelle gleich lässt und stattdessen wohl sowohl beim Prozessor als auch beim Betriebssystem noch weitere Optimierungen beim Stromverbrauch vornimmt, dürfte sich die höhere Akku-Leistung wohl in deutlich längeren Nutzungszeiten niederschlagen. Damit werden dann wohl auch Power-Nutzer die Geräte nur noch einmal am Tag laden müssen. Bei 9to5mac geht man davon aus, dass sich dieser Schritt in etwa 1 bis 2 Stunden mehr Nutzungszeit niederschlägt.

Bereits jetzt können die Modelle auch per Quickcharge geladen werden und haben dann nur noch sehr kurze Ladezeiten, die durchaus konkurrenzfähig sind. Allerdings benötigt man dazu dann auch das passende Ladegerät – das allerdings extra gekauft werden muss und nicht mitgeliefert wird. Beiliegend gibt es nur ein normales Ladegerät, das vergleichsweise lange braucht, bis die Akkus voll sind.