LG vs. Samsung – mit wechselbarem Akku könnte man viel schneller laden

Samsung musste sich bei den S6 Modellen viel Kritik anhören, weil der Akku fest verbaut war und sich nicht mehr wie bei den Vorgänger-Modellen einfach auswechseln lies. Bis zum S5 war der Wechsel-Akku ein großer Vorteil gegenüber dem iPhone und entsprechend enttäuscht waren die Nutzer, als der Akku auf einmal fest verbaut wurde.

Auf Twitter gab es jetzt auch ein kleines Intermezzo mit LG USA zu diesem Thema. Samsung brachte dabei die relativ schnelle Ladezeit des Samsung Galaxy S6 edge+ ins Spiel. Der Akku mit 3.000mAh lässt mit der Schnell-Ladefunktion in nur 90 Minuten komplett aufladen. LG konterte mit einem kleinen Seitenhieb und dem Hinweis, das man sofort komplette Power hat, wenn man einen vollen Akku einsetzt.

Der Dialog im Detail:

Samsung hat auf den Seitenhieb leider nicht reagiert aber die Reaktionen der Nutzer sprechen Bände. Es lohnt sich daher, auch die Kommentare zum Tweet zu lesen.

Für das neue G5 ist im Übrigen wohl wieder ein wechselbarer Akku im Gespräch, allerdings mit einem Ausschub über die Unterseite.

Apple iPhone 6S (Plus) – Akkuanzeige macht Probleme

Bei iPhone 6s und auch bei iPhone 6s plus klagten einige Nutzer über ein Problem mit der Akkuanzeige. Diese wurde teilweise nicht mehr aktualisiert und zeigte damit einen Akkustand an, den es gar nicht mehr gab. Die Geräte waren in Wirklichkeit viel leeren und schalteten sich ab, obwohl noch Akkulaufzeit angezeigt wurde.

Apple hat dieses Problem jetzt mehr oder weniger bestätigt, in dem man eine offizielle Hilfe-Seite dazu geschaltet hat, wie man die Akualisierung wieder aktivieren kann. Laut dem Unternehmen hängt die fehlerhafte Aktualisierung mit dem Deaktivieren der automatischen Zeitzonenwahl zusammen und eine Aktivierung löst das Problem. Allerdings scheint das keine dauerhafte Lösung zu sein. Im Hilfebereich dazu heißt es zur Lösung des Problems:

  • Gerät neu starten
  • die automatische Zeitzonenwahl unter Einstellungen => Allgemein => Datum & Zeit wieder aktivieren

Dann sollte auch die Anzeige der Akkulaufzeit wieder korrekt funktionieren.

Allerdings weist Apple auch darauf hin, dass der Fehler wieder auftreten kann und man in diesen Fällen dann den Support kontaktieren soll. Offensichtlich ist das Problem selbst noch nicht behoben und man kann die Zeitzonen nicht selbst einstellen ohne dieses Problem wieder zu verursachen.

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DJI gibt Tipps zum Drohnenflug bei Kälte

Na gut, so wirklich ist der Winter in Deutschland bei Temperaturen von 10 bis 15 Grad noch nicht angekommen, DJI hat aber trotzdem ein paar Tipps per Mail verschickt geschickt, die sich mit dem Drohnen-Flug bei Kälte befassen und natürlich in erster Linie auf den Akku und dessen Laufzeit abzielen. Die DJI Drohnenmodelle nutzen (wie die meisten andere Drohnen auch) Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, die bei Kälte einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen.

Daher gibt der Hersteller einige Empfehlungen zur Nutzung der Akkus bei kalten Temperaturen:

  • Akkus sollten vor dem Flug voll aufgeladen sein. Das ist an sich keine neue Empfehlung, sondern sollte ohnehin vor jedem Flug durchgeführt werden.
  • Akkus sollte vor dem Flug auf etwa 25 Grad erwärmt werden und das Unternehmen rät dazu, Wärmekissen für die Akkus mit zu nehmen
  • Nach dem Start sollte man die Drohne etwa 1 Minute kurz über dem Boden fliegen lassen, um die Batterie zu erwärmen
  • Die Akku Anzeige sollte direkt in der App eingeblendet werden, um bei Probleme oder einem Leistungsabfall schnell reagieren zu können. Dazu sollte man nicht nur die Leistung, sondern auch die Spannung im Blick behalten. DJI empfiehlt die sofortige Landung wenn die Spannung unter 3,2 Volt sinkt.

Prinzipiell ist ein Flug mit einer Drohne natürlich auch bei Kälte und Minustemperaturen möglich. Allerdings sollte man zu den normalen Vorbereitungen die oben genannten Punkte beachten. Ein Flug bei starken Schneefall und Wind ist im Übrigen nicht angeraten.

Google Nexus 4 schwächelt im ausführlichen Akkutest

Das Google Nexus 4 hat sich schon nach kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Smartphones gemausert und die Nachfrage ist immer noch sehr groß. Mittlerweile konnte Google auch schon einige Exemplare ausliefern und das Gerät wird nun immer mehr unter die Lupe genommen. Bei diesem Preis kann das Smartphone natürlich nicht in allen Bereichen perfekt sein und so sind beispielsweise einige Schwächen in der Akkulaufzeit zu finden.

Die Kollegen von GSMArena haben einen ausführlichen Akkutest durchgeführt, der einen guten Überblick über die Laufzeit des Google Nexus 4 ermöglicht. Die Ergebnisse sind aber natürlich nicht eins zu eins auf eure Alltagsnutzung übertragbar und dient hauptsächlich zum Vergleich mit der Konkurrenz. Die erzielten Laufzeiten könnten also gut möglich nicht euren Erfahrungen entsprechen, sollten aber Interessenten einen ersten Eindruck über den Akku vermitteln. Hierfür wurden drei verschiedene Testkriterien ins Lebens gerufen, denen sich eine Reihe von Smartphones stellen mussten. Das Nexus 4 schneidet allerdings nicht gerade gut ab und vorwiegend im unteren Mittelfeld positioniert.

Im Test zur Ermittlung der Surfezeit hinkt das Nexus 4 beispielsweise hinterher und kann mit aktuellen Smartphones nicht mithalten. Bei der Sprechzeit hingegen kann das Smartphone mit dem HTC One X und dem LG Optimus G mithalten, hier befindet sich das Gerät definitiv in der oberen Hälfte. Beim Videoabspielen schneidet das Nexus 4 allerdings wieder relativ schlecht ab und liegt mit knapp fünf Stunden hinter den meisten Smartphones.

via SmartDroid

Apple vs. Samsung: Keine Akkus mehr für iPad und MacBook

Die Beziehung zwischen Apple und Samsung sieht seit geraumer Zeit nicht gerade rosig aus und durch die endlosen Patentstreitigkeiten haben sich die beiden Unternehmen auseinandergelebt. Von einem friedlichen Miteinander kann nicht mehr gesprochen werden und langsam scheint sich die Zusammenarbeit in kleinen Schritten zu lösen.

Laut den neusten Berichten hat Samsung den nächsten Schritt vollführt und die Auslieferung für Akkus an das Unternehmen aus Cupertino komplett gestrichen. In Zukunft sollen die Südkoreaner angeblich keine Akkus mehr für die iPad- und MacBook-Familie liefern. Die zustände Sparte Samsung SDI ist für diesen Stopp verantwortlich und soll die entsprechenden Lieferung eingestellt haben. Es wurde ebenfalls berichtet, dass als Zwischenlösung die chinesischen Unternehmen Amperex Technology Limited sowie Tianjin Lishen Battery eingesprungen sind und Apple mit den nötigen Akkus versorgen.

Falls die Informationen stimmen, kann man davon ausgehen, dass auch die Chipproduktion in naher Zukunft nicht mehr von Samsung durchgeführt wird und Apple auf einen anderen Hersteller setzen muss. Das Gerücht kann sich allerdings auch als Falsch herausstellen, denn bereits vor einigen Wochen sind Spekulationen über erhöhte Chippreise im Netz aufgetaucht, die im Nachhinein von Samsung dementiert wurden.

Quelle techcrunch Bildquelle CultofMac

Google Nexus 4: Erstes deutsches Hands-On-Video – Akkulaufzeit nur mittelmäßig

Die amerikanischen Blogs haben sich bereits das Nexus 4, welches in Zusammenarbeit von Google und LG hergestellt wird, näher angeschaut und die ersten Testberichte veröffentlicht, aber ein deutsches Hands-On hat bislang gefehlt. Das offizielle LG-Blog hat nun das neue Nexus-Smartphone genauer unter die Lupe genommen und ein ausführliches Video auf die Beine gestellt. Die Objektivität ist natürlich nicht hundertprozentig gegeben, aber immerhin vermittelt das Bildmaterial einen ersten Eindruck.

Darüber hinaus haben die Kollegen von Anandtech eine Analyse der Akkulaufzeit durchgeführt und somit eine Vorabprognose über die Leistung des verbauten Akkus veröffentlicht. Die erstellten Akku-Benchnmarks zeigen leider, dass sich die Laufzeit eher im Mittelmaß befindet und sich deutlich von der Konkurrenz unterscheidet.

Das Nexus 4 wird am 13. November in Deutschland auf den Markt kommen und ab einem Preis von 299 Euro für die 8 Gigabyte-Version zur Verfügung stehen. Das größere Modell mit 16 Gigabyte kann zum Preis von 349 Euro im Play Store erstanden werden.

iPhone 5: Akku mit leicht erhöhter Kapazität aufgetaucht – LTE-Unterstützung steht in Frage

Die Erwartungshaltung an das iPhone 5 ist so groß wie nie zuvor und neben einem neuen Design spielen auch die verbesserten Hardwarekomponenten eine wichtige Rolle für den zukünftigen Kunden. Neben einem Quad-Core-Prozessor und zusätzlichen Arbeitsspeicher steht auch noch die LTE-Unterstützung auf einigen Wunschlisten. Der passende Chip ist auch bereits bei Qualcomm in der Produktion und könnte sehr wahrscheinlich zum Einsatz kommen. Der schnellere Mobilfunkstandard verbraucht aber natürlich auch mehr Strom als bisher und würde demzufolge einen größeren Akku benötigen.

Jetzt haben aber die amerikanischen Kollegen von 9to5Mac einen mutmaßlichen Akku, welcher für die nächste iPhone-Generation gedacht ist, erhalten und möchte man dieser Komponenten Glauben schenken, wird die neue Version nur eine leicht erhöhte Kapazität besitzen. Der abgebildete Akku besitzt 1440mAh und kann damit nur eine minimale Erhöhung von 10mAh im Vergleich zur Vorgängergeneration verzeichnen. Darüber hinaus wurde auch die Voltzahl etwas angepasst und der angebliche Akku im iPhone 5 läuft mit 3,8 Volt, während die beiden vorherigen iPhone-Modelle mit 3,7 Volt betrieben wurden. Jedoch soll das neue Exemplar deutlich schlanker ausfallen und somit ins Bild von dem bisher dünnsten iPhone passen.

Dementsprechend scheint jedoch eine die Unterstützung des schnelleren Mobilfunkstandards auf der Kippe zu stehen, denn eine Integration von LTE zu Schulden der Akkulaufzeit wird Apple garantiert nicht durchführen. Ob Apple vielleicht einen anderen Akku für das LTE-Modell verwenden wird oder einen alternativen Weg gefunden hat, den Energieverbrauch signifikant zu senken, wird wohl bis zum 12. September ein Geheimnis bleiben. Die Chancen sehen zu diesem Zeitpunkt aber leider nicht allzu rosig aus.

Das neue iPad: Apple äußert sich zur Ladeproblematik

Nicht nur die angeblich tragische Wärmeentwicklung ist beim neuen iPad ein Kritikpunkt der Presse gewesen, sondern auch die womöglich falsche Akku-Anzeige des Gerätes. Bekannterweise haben sich natürlich zahlreiche Webseiten auf das Thema gestürzt und die wildesten Aussagen darüber veröffentlicht. Neben einer falschen Kalibrierung der Anzeige wurde danach noch von CNBC berichtet, dass das „Weiterladen“ des Akkus dauerhafte Schäden beim neuen iPad verursachen würde. Diese Information stammt wohl direkt von dem Unternehmen aus Cupertino, wurde aber von der Webseite nicht korrekt wiedergeben.

Dieses Statement konnte Apple natürlich nicht auf sich beruhen lassen und wurde daraufhin vom iPad-Manager Michael Tchao gegenüber AllThingsD richtig gestellt.

“That circuitry is designed so you can keep your device plugged in as long as you would like,” Tchao said. “It’s a great feature that’s always been in iOS.“

Der Akku soll in der Tat nicht voll aufgeladen sein, auch wenn die Anzeige bereits 100 Prozent beträgt. Dabei soll dieser Effekt jedoch ausdrücklich erwünscht und eine besondere Funktion von iOS sein. Dabei wird unter anderem auch die Lebenszeit des Akkus verbessert und gewährleistet, dass das Gerät bei ständiger Stromzufuhr keine Schäden hinterlässt. Der Prozess ist im Grunde sehr einfach und trotzdem sehr effektiv. Wenn der Akku während eines Ladevorgangs die 100 Prozent Markt erreicht hat, wird die Stromzufuhr unterbrochen und ein Stück weit entladen. Anschließend wird der Akku wieder auf die volle Kapazität geladen. Dieser Zyklus wird jedes Mal wiederholt und ist Schuld für die angebliche Problematik der Anzeige.

Demnach wurde wieder einmal viel Wind um nichts gemacht und Apple musste sich auf Grund von schlechter Berichterstattung über ein solch triviales Problem äußern.

via