Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern

Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern – Huawei Y7 und Huawei Y6 sind derzeit mit die günstigsten Huawei-Modelle, die man in Deutschland bekommen kann und sie haben daher auch nicht die beste Technik mit an Bord. Beim Akku gibt es bei beiden Modellen Exemplare mit einer 3.000mAh Leistung. Das ist durchaus ordentlich und solide, allerdings müssen die Akkus auch relativ große Bildschirme versorgen und daher kann es bei längerer Nutzung durchaus knapp werden mit der Energie.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, was man tun kann, damit der Akku länger hält, die Geräte weniger Strom verbrauchen und sich so die Akkulaufzeit verbessert.

Huawei Y7 und Y6, Y6p und Y6s (2018 und 2019) – Akkulaufzeit verbessern

Zwei Bereiche des Handys die relativ viel Strom ziehen und sich aber leicht regulieren lassen sind der Bildschirm und die Internetverbindung des Handys.

Beim Bildschirm sollte man wirklich auf die Helligkeit des Displays und auch die Zeit bis zum Ruhezustand beachten.Hierfür muss man die Einstellungen und eine Option wie „Helligkeit“ oder „Anzeige“ suchen. Die Helligkeit des Bildschirms sollte man so weit wie möglich runter drehen. Wer seinen Akku schonen möchte, sollte auch die adaptive Helligkeit ausschalten, denn das ständige Anpassen der Bildschirmhelligkeit an die Umgebungshelligkeit, kostet viel Strom. Man sollte die Zeit bis der Bildschirm automatisch ausgeschaltet wird, wenn man ihn nicht nutzt, auch möglichst kurz einstellen. So tritt der Ruhezustand möglichst früh ein und kein unnötiger Strom wird verbraucht, wenn man das Handy nicht nutzt.

Man kann auch die Internetnutzung so anpassen, dass sie möglichst stromsparend ist. Hier muss man natürlich immer einen Kompromiss zwischen Akku und Nutzung sehen, denn wenn man immer auf Internet verzichtet, nur damit der Akku lange hält, ist das nicht der Sinn der Sache. In den Einstellungen kann man unter „Drahtlos & Netzwerke“ einstellen, wann das WLAN aktiviert sein soll. Dafür wählt man den Unterpunkt „WLAN“ und tippt auf das Zahnradsymbol. Nun kommt man zu den WLAN-Einstellungen, wo man „WLAN im Ruhemodus aktiviert lassen“ auswählt. Nun kann man festlegen, ob das WLAN immer an ist, wenn das Handy im Ruhemodus ist oder ob es dann ausgeschaltet wird.

Natürlich gibt es auch einen Stromsparmodus, der sich manuell einschalten lässt. Dies geht über die Einstellungen und den Menüpunkt „Akku“. Dann kann man einstellen, wann der Energiesparmodus aktiviert sein soll. Auch der Flugmodus ist eine gute Alternative, um Akku zu sparen.

Oft sind auch Funktionen am Handy angeschaltet, die man gar nicht nutzt. Solche Funktionen können zum Beispiel Bluetooth, GPS oder einen WiFi-Hotspot sein. Diese Funktionen ziehen dann natürlich auch unnötigen Akku. Hier sollte man also mal überprüfen, ob man die aktivierten Anwendungen wirklich benutzt.

Wohl die meisten Menschen laden ihr Handy über Nacht, sodass der Akku am nächsten Tagen wieder voll geladen ist. Dies ist jedoch gar nicht so sinnvoll, da es zu einer Überlastung des Akkus kommen kann, wenn der Akku  dauerhaft Strom zugeführt bekommt. So nutzt sich der Akku schneller ab.

Apps sind oft Stromfresser

Ein erster Schritt ist es den Akkuverbrauch der installierten Apps mal zu überprüfen. Das kann man in den Einstellungen unter „Akku“ und „Akkuverbrauch“ machen. Dort gibt es eine detaillierte Übersicht über den Verbrauch der einzelnen Apps. Verbraucht eine App sehr viel Strom, sollte man überlegen diese App vom Handy zu deinstallieren, wenn man sie eh nur selten benutzt.

Möchte man sich nicht von Apps trennen, obwohl diese einen hohen Stromverbrauch haben, dann hat das sicherlich auch seine Gründe. Es kann zum Beispiel sein, dass die App sehr viel genutzt wird und sehr wichtig ist. Dann sollte man jedoch beachten, dass man die Anwendung lieber minimiert anstatt immer wieder schließt. Sind Apps nämlich minimiert, dann verbrauchen sie keinen Strom. Erst sobald sie wieder geöffnet werden, zieht diese Anwendung auch wieder Strom. Es ist also gar nicht so sinnvoll viel verwendete Apps ständig zu schließen, da das Öffnen einer geschlossenen App mehr Strom zieht als das Öffnen einer minimierten App.

Einige Apps laufen auch immer im Hintergrund mit und das unabhängig davon, ob sie geschlossen sind oder nicht. Besonders Messenger-Dienste oder Apps von E-Mail-Konten haben häufig auch im geschlossene Zustand einen Zugriff auf das Internet. So können sie immer direkt mitteilen, wenn eine neue Nachricht ankommt. Man kann die Aktivität dieser Hintergund-Apps jedoch beschränken, indem man diese unter „Apps“ in den Einstellungen bearbeitet.

Viele Apps haben auch eine automatische Kontosynchronisierung. Das betrifft vor allem Apps, die sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Computer genutzt werden. Das können zum Beispiel Apps von Google sein wie Gmail oder Google Drive. Diese automatische Synchronisierung könnte man auch deaktivieren. Dafür geht man ebenfalls in die Einstellungen und wählt den Punkt „Konten“ oder „Konten & Synchronisierung“ aus. Dort kann man dann die automatische Synchronisierung deaktivieren.

Es gibt auch verschiedene Apps, welche den Stromverbauch anderer Apps kontrollieren. Die Kontroll-App kann dann mitteilen, wenn eine App sehr viel Strom verbraucht und man kann dann selber dementsprechend darauf reagieren.

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Galaxy S9 – wie steht es um die Ausdauer der neuen Topmodelle

Nach den technischen Daten hat Samsung bei der Ausdauer einiges richtig gemacht: der Akku beim Galaxy S9 und dem S9+ ist genau so groß wie beim Vorgänger und dank energiesparenderem Prozessor und Android 8 mit verbessertem Energiemangament sollte es daher für die Modelle längere Laufzeiten geben – immerhin ist der Bildschirm genau so groß wie beim Galaxy S8 und damit kein größerer Akku-Fresser.

Die ersten Tests in dieser Hinsicht sind allerdings unterschiedlich und ergeben kein einheitliches Bild. Beim tomsguide hat man die Ausdauer der Geräte gemessen und kam auf Werte, die geringfügig unter den Werten das Galaxy S8 und des Note 8 lagen. Beim dauerhaften Surfen im Netz (mit LTE und 150MBit/s) gaben die Galaxy S9 bereits nach 10 Stunden und 59 Minuten aus, die Galaxy S8 kamen auf 5 Minuten mehr und die Galaxy Note 8 sogar auch 12 Minuten mehr. Die neuen Funktionen scheinen also die Ausdauer zumindest nicht wesentlich nach oben getrieben zu haben. Dort schreibt man im Original zum Test:

The Galaxy S9+ turned in a runtime of 10 hours and 59 minutes, which is comparable to the 11:04 that the Galaxy S8+ turned in last year. The iPhone X was slightly behind, at 10:49. The Galaxy S9+’s runtime is comfortably ahead of the smartphone category average of 9 hours and 50 minutes. However, other current flagship phones deliver longer battery life. For instance, the iPhone 8 Plus lasted 11:16 on the same test, and the Google Pixel 2 XL didn’t give out until 12:09.

Zu einem komplett anderen Ergebnis kommt man bei Heise. Dort hat man den Test der Laufzeiten noch nicht komplett abschließen können, aber die ersten Ergebnisse des Magazins deuten darauf hin, dass die Ausdauer der neuen Modelle etwas über denen der Vorgänger liegt. Das würde einen Bereich im Spitzenfeld der Smartphones mit den längsten Laufzeiten bedeuten.

Insgesamt scheint damit noch nicht klar, wie gut die Galaxy S9 sich in der Praxis wirklich schlagen werden – die Tests scheinen hier doch noch sehr vom Setup und eventuell von den genutzten Geräten abzuhängen – möglicherweise sind Testmodelle die im Vorfeld an die Presse gegeben wurden, auch noch nicht direkt für den Betrieb in der Praxis optimiert. Zumindest scheint es so, dass die Galaxy S9 bei der Akkulaufzeit in etwa an die Werte der Vorgänger heran kommen. Das ist prinzipiell nicht schlecht – eine Verbesserung der Ausdauer und bessere Laufzeiten wären aber natürlich schöner gewesen.

Die Unterschiede zwischen den Modellen

Um zu wissen, ob sich ein Wechsel auf die neuste Generation lohnt, haben wir die Galaxy S9 mit den Vorgänger-Modellen verglichen. Auf diese Weise sieht man sehr gut, an welchen Stellen es Neuerungen und Verbesserungen gibt.

 Galaxy S9Galaxy S9+Galaxy S8Galaxy S8+
Abmessungen147.77 x 68.7 x 8.5mm158.1 x 73.8 x 8.5mm148.9 x 68.1 x 8.0 mm159.5 x 73.4 x 8.1 mm
Gewicht163g189g155g173g
SchutzklasseIP68
Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display5.8-Zoll Super AMOLED Infinity Display6.2-Zoll Super AMOLED Infinity Display
QHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 529ppiQHD+ Auflösung – 2960×1440, 570ppi
Prozessor8-Kern Snapdragon 845 – 2.8GHz (nur USA), 2nd gen. 10nm processSnapdragon 835 – nur USA – 8-Kern (2.3GHz Quad + 1.7GHz Quad), 64 bit, 10nm process
8-Kern Exynos 9810 – 2.7GHz (außerhalb USA), 2nd gen. 10nm processExynos 8895 (außerhalb USA) 8-Kern (2.35GHz Quad + 1.9GHz Quad), 64 bit, 10nm process
RAM and Storage4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)6GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1) | 128/256GB soll es für ausgesuchte Lände rgeben4GB RAM (LPDDR4), 64GB (UFS 2.1)
KameraHauptkamera 12MP Super Speed Dual Pixel, F1.5/F2.4 aperture, OISHauptkamera Dual Pixel 12MP OIS (F1.7), 1.4um Pixel
Dual Lens: 12MP F/2.4, 2x optical zoom, OIS –
4K Aufnahmen mit 60fps, Super Slow motion video (960fps at 720p) 4K Aufnahmen mit 30fps, 120fps 1080p slow motion120fps 1080p slow motion
Front: 8MP F/1.7
Akku3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless3000mAh, Schnellladefunktion + wireless3500mAh, Schnellladefunktion + wireless
VerbindungenWi-Fi ac, Enhanced 4×4 MIMO, LTE Cat. 18 (1.2Gbps download speeds), hybrid dual-SIMWi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac (2.4/5GHz), VHT80 MU-MIMO, 1024QAM, LTE Cat.16
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo, Samsung Experience 9.0Android 7.0
FarbenMidnight Black, Titanium Gray, Coral Blue, and Lilac PurpleMidnight Black, Orchid Gray, Arctic Silver, Coral Blue, and Maple Gold
BiometrikIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock, Entsperrung durch Kombination aus Iris- und Face-ScanIris-Scanner, Fingerabdruck-Sensor, Face Unlock,

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iPhone 5: iOS 6.0.2 verkürzt in einigen Fällen die Akkulaufzeit

Vor drei Tagen hat Apple überraschenderweise iOS 6.0.2 für das iPhone 5 und iPad mini freigegeben. Das Update soll sich endgültig der WLAN-Problamtik widmen, könnte allerdings schwerwiegende Folgen mit sich bringen. In einigen Fällen wird auf Twitter, Facebook und Co. berichtet, dass die Akkulaufzeit seit der Softwareaktualisierung abgenommen hat.

Bislang haben vermehrt Benutzer Probleme mit der WLAN-Verbindung bei den neuen Geräte-Generation vermeldet. Das Update auf iOS 6.0.2 soll sich sich dieser Problematik annehmen und endlich für eine stabile Verbindung sorgen. Zeitgleich ist allerdings eine unschöne Zugabe in das Update gerutscht, denn es häufen sich die Meldungen, dass die Akkulaufzeit unter der Aktualisierung leidet und beim iPhone 5 niedriger ausfallen soll. Das iPad mini soll angeblich davon nicht betroffen sein. Das sind allerdings die ersten Auswertungen und für eine aussagekräftige Bewertung des Akkus ist es noch zu kurz. Nichtsdestotrotz gibt es bereits einige andere Nutzen, die im Apples Supportforum ähnliche Schwierigkeiten vermeldet haben.

Es bleibt zu hoffen, dass sich Apple dieser Problematik schneller annimmt und in kürzester Zeit ein Update nachreicht.