Netflix mit Alexa steuern und bedienen

Netflix mit Alexa steuern und bedienen Serien und Filme mit Netflix zu schauen gehört inzwischen zu einem gewöhnlichen Lebensaspekt, der insbesondere bei jüngeren Leuten beliebt ist. Um diese Erfahrung noch bequemer zu machen und sich dem Binge Watching komplett widmen zu können, ist es ab sofort möglich Netflix mit einer anderen beliebten Neuerung zu nutzen- mit der freundlichen Stimme von Alexa. Wie das funktioniert, wird im folgenden Artikel beschrieben.

Wichtige Voraussetzungen

Damit man Alexa als Steuerung von Netflix nutzen kann, ist es zunächst sehr wichtig bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So benötigt man als erstes einen Fire TV Streaming-Box von Amazon. Dabei muss diese mindestens der 3. Generation entsprechen. Selbstverständlich wird auch die Netflix App benötigt. Auch hier sollte man auf die Aktualität der Version achten, denn diese muss mindestens der 5.3.0 Version entsprechen, damit die in diesem Artikel beschriebene Alexa-Steuerung funktionieren kann. Leider werden die Smart TVs und die entsprechenden Apps dabei nicht unterstützt.

Einrichten von Netflix-Alexa

Man frage sich, wie man Alexa mit dem Streaming Service verknüpfen kann. Dafür muss in der Tat sehr wenig gemacht werden. Sind die Voraussetzungen einmal erfüllt und einem ein Alexa unterstützendes Sprach-Eingabegerät zur Verfügung steht und Netflix App installiert ist, kann man sofort loslegen. Dafür geht man einfach zum Netflix über und kann von dort aus die gewünschten bzw. gesuchten Serien, Programme und Filme mit Alexas Hilfe suchen, finden, einschalten und genießen. Insbesondere bei den Serien zeigt sich Alexa als äußerst nützlich. Schaut man eine Sitcom, bei welcher der kontinuierlicher Handlungsstrang von kleiner Bedeutung ist, kann man Alexa bitten, die unerwünschte Folge zu überspringen. Will man sich während des Filmabends einen Erfrischungsgetränk holen, kann man Alexa fragen, ob sie eine Pause einlegen kann. Dasselbe gilt für Vor- und Zurückspulenoptionen. Für diejenigen, die die Fernbedienung nicht ewig in der Näher halten wollen und kostbare Zeit auf die Suche nach dieser vergeuden wollen, ist diese Option unersetzbar!

Liste der Befehle

Damit Alexa die an sie gerichteten Befehle auch problemlos erfüllen kann, werden diese in ihrer richtigen Form im Folgenden aufgelistet:

  • Film bzw. Serien Auswahl: „Alexa, Spiele Film/Serie (Name von dem Film oder Serie) mit Netflix ab.“
  • Steuerung: „Alexa, Pause“, „Alexa, Weiter“, „Alexa, Beenden“, „Spule 10 Minuten vor/zurück“
  • Suchbefehle: „Alexa, suche nach Filmen mit (Name des Schauspielers, Regisseurs etc.) in Netflix“
  • Episodenauswahl: „Alexa, nächste Episode.“

Video: Netflix und Alexa

Erfolgreich getestet: Alexa, Siri und Google Assistant per Laser fernsteuerbar

Erfolgreich getestet: Alexa, Siri und Google Assistant per Laser fernsteuerbar – Sprachassistenten findet man mittlerweile in vielen Handys und auch als separate Geräte für das heimischen Wohnzimmer (und auch für andere Räume). Sicherheitsexperten haben nun einen Weg gefunden, wie man diese Geräte fernsteuern kann – und zwar interessanterweise per Laser. Betroffen sind dabei Alexa, Siri und Google Assistant und die entsprechenden Endgeräte.

Hintergrund für den Angriff ist:

Microphones convert sound into electrical signals. The main discovery behind light commands is that in addition to sound, microphones also react to light aimed directly at them. Thus, by modulating an electrical signal in the intensity of a light beam, attackers can trick microphones into producing electrical signals as if they are receiving genuine audio.

Die genaue Problematik dieser Angriffe ist dabei auf einer extra Webseite beschrieben: https://lightcommands.com. Damit der Angriff erfolgreich ist, muss aber natürlich eine direkt Verbindung per Laser auf die Modelle möglich sein. Ist dies der Fall gibt es für den Einsatz dieser Technik fast keine Grenzen. Die Angriffe konnten dabei teilweise aus über 100 Metern Entfernung durchgeführt werden.

Die Möglichkeiten zum Mißbrauch sind dabei recht groß:

  • Control smart home switches
  • Open smart garage doors
  • Make online purchases
  • Remotely unlock and start certain vehicles
  • Open smart locks by stealthily brute forcing the user’s PIN number.

Die gute Nachricht dabei ist: bisher scheint diese Angriffsmöglichkeit auf Sprachassistenten und deren Hardware noch nicht aktiv ausgenutzt zu werden. Es dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es die ersten Versuche in dieser Hinsicht geben wird und daher wäre dringend geraten, dass die Anbieter und Hersteller reagieren und diese Schwachstelle abstellen. Bisher scheint scheint es allerdings noch keinen wirklichen Schutz davor zu geben, man kann die Geräte nur so aufstellen, dass keine Möglichkeit besteht, sie von außen mit einem Laser zu erreichen. In allen anderen Fällen sie die Modellen durch diese Technik fernsteuerbar.

 

Windows 10 – Alexa ist jetzt auch auf dem PC verfügbar

Seit Freitag gibt es den Amazon Sprachassistenten Alexa auch als App für Windows 10. Damit kann dieser Assistent nun auch auf allen PCs installiert werde, auf denen Windows 10 zum Einsatz kommt. Die Steuerung erfordert dabei natürlich ein angeschlossenes Mikrofon mit dem man dann die Kommandos geben kann.

Noch gibt es hier einen Unterschied zu den Echo-Geräte: Alexa auf dem PC unter Windows 10 arbeitet noch nicht auf Zuruf. Stattdessen muss man Alexa per Button aktivieren und erst danach kann man die Sprachbefehle geben. Es werden auch noch nicht alle Funktionen unterstützt und einige Skills müssen wohl auch noch angepasst werden. Die bekannteren Funktionen und Angebote von Alexa sind aber auch in der Windows 10 Version alle vorhanden.

Bei TheVerge schreibt man im Original zu diesem Thema:

The Alexa for Windows 10 app includes access to now playing to control music and the ability, like any other Alexa app, to control smart home devices. Video, calls, Spotify, and Pandora are all not currently supported within this Alexa for Windows 10 app, though. Amazon hasn’t added PC specific controls to ask Alexa to do access Windows features, but Amazon says “PC-specific capabilities will be added in early 2019 in addition to ongoing feature updates.”

Der Download ist kostenlos direkt im Microsoft Store verfügbar:

Die Systemanforderungen sind dabei auch eher überschaubar. Microsoft verlangt vor allem ein aktuelles Windows 10 für den Einsatz:

  • Windows 10-Version 17134.0 oder höher, Windows 10-Version 17134.0 oder höher, Xbox One

Es scheint derzeit zumindest auch keine Probleme mit dem Windows Assistenten Cortana zu geben. Beide Systeme können nebeneinander genutzt werden und scheinen sich nicht direkt zu beeinflussen. Damit steht für Alexa jetzt der weite Bereich der Windows 10 PCs offen. Kunden wird es freuen, denn sie müssen sich nicht erst neue Echo Hardware kaufen um Alexa nutzen oder ausprobieren zu können.

Das sind die neuen Funktionen von Windows 10 im Oktober

Im Oktober hat Mircosoft die neusten Windows 10 Veriante veröffentlicht und das sind die Veränderungen in der neuen Version:

  • Your Phone App. Die Anwendung ermöglicht es, direkt vom PC aus auf Textnachrichten oder Fotos auf einem Android*-Smartphone* zuzugreifen. So können sich Nutzer voll auf die Arbeit konzentrieren.
  • Windows Timeline für Smartphones*. Seit April ist Timeline auf Windows 10-PCs verfügbar – und nun auch für iPhones und Android*-Smartphones*. Nutzer können somit ganz einfach nach Dateien oder Websites suchen, die sie zu einem früheren Zeitpunkt auf ihren verschiedenen Geräten aufgerufen haben.
  • To-Do-Integration mit Outlook.com und Skype. Mit dem Tool Microsoft* To-Do in Outlook.com können Anwender eine Aufgabe in ein freies Zeitfenster in ihrem Kalender ziehen und so Zeit für die Erledigung fest einplanen. Enthält eine E-Mail eine konkrete Aufgabe, lässt sich diese ebenfalls per Drag & Drop in Microsoft* To-Do ziehen, um automatisch eine neue Aufgabe zu erstellen. In Skype können Nutzerinnen und Nutzer ebenfalls einen Aufgabenbereich öffnen, um dort Aufgaben – so genannte Tasks – hinzuzufügen, zu editieren oder abzuhaken. Die Tasks werden gespeichert und stehen automatisch in Skype und der Microsoft* To-Do App zur Verfügung.
  • Familiensicherheit für Microsoft* Launcher. Der Microsoft Launcher bietet Eltern mehr Sicherheit, wenn er auf allen Android*-Geräten innerhalb der Familie installiert ist und die Microsoft-Benutzerkonten entsprechend eingerichtet sind: Eltern bleiben über den Aufenthaltsort ihrer Kinder auf dem Laufenden und können sichergehen, dass diese dort sind, wo sie sein sollten. Sie können sich auch über die App-Aktivität ihrer Kinder auf deren Android*-Geräten informieren und beispielsweise einsehen, mit welchen Apps wie viel Zeit verbracht wird. Sind eine Xbox One oder ein Windows 10-PC im Familienportal eingerichtet, können Anwender auch die Aktivitäten auf diesen Devices über Microsoft Launcher abrufen.
  • Inking in PowerPoint. Mit dem neuesten Update bietet Microsoft Office verschiedene KI-Funktionen, die es spürbar erleichtern, mit einem Eingabestift oder per Touchscreen Inhalte zu gestalten:
    • Per Stift erstellte Aufzählungslisten werden in formatierten Text umgewandelt.
    • Nutzer können Flussdiagramme und weitere Diagramme via Stift erschaffen, indem sie einfach Wörter oder Formen zeichnen. PowerPoint konvertiert diese automatisch in Text und Formen.
    • Die intelligente Designer-Funktion generiert mithilfe von KI aus schlichten, per Inking erstellten Folien verschiedene Designs, aus denen der Nutzer einfach den passenden Vorschlag auswählt.
  • Inking in Word. Im Ink Editor können Nutzer per Eingabestift oder Touchscreen Wörter einfügen, trennen oder neue Zeilen zu einem Dokument hinzufügen, ohne die Tastatur berühren zu müssen.
  • Eingebettete 3D-Animationen. In PowerPoint und Word werden nun dynamisch animierte Bewegungen in 3D-Objekte integriert, so dass es mühelos möglich ist, 3D und Animation zu nutzen, um Projekte zum Leben zu erwecken.

Amazon: Neuer Fire-TV Stick unterstützt auch Alexa

Der Fire-TV Stick ist nach Angaben von Amazon das meistverkaufte Produkt des Unternehmens und damit das so bleibt gibt es nun eine neue Version, die technische Aufgerüstet wurde und einige neue Funktionen enthält. Die größte Neuerung dürfte dabei die Unterstützung von Alexa sein. Über den Sprachassistenten kann man zukünftig den Stick auch ohne Fernbedienung steuern, einfach in dem man die passenden Kommandos gibt. Amazon schreibt dazu im Original:

Starten Sie Apps und steuern Sie Inhalte mit der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung. Sagen Sie einfach: „Starte Netflix“ oder „5 Minuten nach vorne springen“ und Alexa antwortet Ihnen. Außerdem können Sie Musik abspielen, Termine der nächsten Kinovorstellungen oder ein Restaurant in der Nähe suchen und vieles mehr – Sie müssen nur danach fragen.

Damit gibt es neben dem Echo und Echo Dot noch ein weiteres Gerät für die Sprachsteuerung im Haushalt. Der Stick ist allerdings spezifisch nur für den TV Empfang und alles was dazu gehört gedacht. Darüber hinaus können auch weitere Informationen abgefragt werden – beispielsweise zum Wetter oder zum Verkehr.

Die Steuerung erfolgt dabei mit der Fernbedienung – auch wenn man die Sprachsteuerung nutzt. In der Fernbedienung (Voice Remote) ist auch das Mikrofon unter gebracht, mit dem man Alexa steuern kann. Amazon schreibt zu den weiteren Funktionen der Sprachsteuerung:

Sie können auf dem Fire TV Stick über Amazon Music, Spotify, Deezer und weiteren auf Millionen Songs zugreifen. Möglicherweise ist ein Abonnement erforderlich bei dem Gebühren anfallen können. Wenn Sie Amazon Music hören, drücken Sie einfach die Mikrofon-Taste auf der Alexa-Sprachfernbedienung und sagen Sie, was Sie als Nächstes hören möchten. Mit Amazon Music Unlimited können Sie sogar auf 40 Millionen Songs zugreifen. Zudem können Sie Videos von YouTube, Vevo und Vimeo schauen.

Auch bei den technischen Daten hat Amazon etwas aufgerüstet:

  • 8 GB Arbeitsspeicher + 1 GB Speicherplatz für Apps und Spiele,
  • neuer Quad-Core-Prozessor
  • 802.11ac WLAN für schnelles und flüssiges Streamen

Allerdings sind nach wie vor keine 4K Videos möglich. Die maximale Bidschirmauflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln (FullHD). Größere Auflösungen werden nicht unterstützt und damit kann man leider keine 4K Aufnahmen abspielen. Amazon erklärt dazu, dass die Unterstützung von 4K einige Änderungen mit sich gebracht hätte. So wäre der Stick nicht nur größer geworden sondern wahrscheinlich wäre auch der Preis deutlich angestiegen. Das wollte man vermeiden und hat daher auf dieses Feature verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass 4K nicht in zukünftigen Versionen zum Einsatz kommt.

Preislich liegt der neue Stick bei 39.95 Euro ist ist damit genau so teuer (oder preiswert) wie es auch der Vorgänger war. Man kann den Stick bei Amazon bereits vorbestellen. Bis zur Lieferung muss man allerdings noch etwas warten, denn der Stick soll frühestens zum 20. April ausgeliefert werden.

Wer bereits einen Stick hat, kann dieses im Übrigen auch zukünftig weiter nutzen. Per Update sollen auch die älteren Modelle die neuen Funktionen enthalten. Allerdings benötigt man dann noch die passende Fernbedienung samt Mikro, wenn man Alexa nutzen möchte. Diese müsste man dann noch extra mit dazu kaufen. Sie kostet etwa 25 Euro. Noch scheint die Bedienung einzeln aber nicht bei Amazon gelistet zu sein.