Amazon Echo für nur noch 99.99 Euro

Amazon hat den Amazon Echo mittlerweile eine neue Version vorgestellt und eventuell als Reaktion darauf wurden die Geräte aus dem Vorjahr nun deutlich billiger gemacht. Es gibt den Echo aktuell mit einem Rabatt von 80 Euro. Statt bei 179.99 Euro liegt der Preis nur noch bei 99.99 Euro. Allerdings ist diese Sonderaktion zeitlich eng befristet und sie endet bereits morgen wieder. Wer also einen günstigen Amazon Echo haben möchte, sollte schenn sein.

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Wer sich noch nichts unter dem Echo vorstellen kann: das ist die Sprachsteuerung von Amazon, mit der man smarte Geräte und auch Alexa Voice und darüber Amazon Prime steuern kann. Amazon schreibt dazu:

Amazon Echo ist ein Lautsprecher, der allein mit Ihrer Stimme gesteuert wird. Echo verbindet sich mit dem Alexa Voice Service, um Musik abzuspielen, Informationen, Nachrichten, Sportergebnisse und Wettervorhersagen zu liefern und vieles mehr. Prime Mitglieder können Alexa auch darum bitten, verfügbare, bereits vorher bestellte Produkte oder viele andere Prime Produkte zu bestellen. Sie müssen nur danach fragen.

Echo verfügt über sieben Mikrofone und Richtstrahltechnologie, sodass es Sie auch von der anderen Seite des Raumes hört – sogar in lauter Umgebung oder wenn Musik läuft. Echo hat zudem einen optimal abgestimmten Lautsprecher, der den Raum mit einem 360° umfassenden Klang erfüllt. Wenn Sie Echo benutzen möchten, sagen Sie einfach das Aktivierungswort „Alexa“ und Echo reagiert. Wenn Sie mehr als ein Echo oder Echo Dot haben, reagiert Alexa dank ESP (Echo Spatial Perception) von dem Gerät aus, das Ihnen am nächsten ist. Erfahren Sie mehr über ESP.

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Der Nachfolger bietet vergleichbare Funktionen, ist aber etwas kleiner und bietet dazu verschiedene Styles an. Er ist ebenfalls für 99.99 Euro zu haben – man kann also für das gleiche Geld auch bereits den Nachfolger bekommen.

 

Anytime – Amazon arbeitet möglicherweise an einem neuen Messenger

Der Markt für die mobile Kommunikation über Messenger-Dienste ist derzeit fest in der Hand von Facebook. Sowohl der Facebook Messenger selbst als auch WhatsApp (mittlerweile auch von Facebook gekauft) sind die Marktführer in diesem Bereich und die Konkurrenz folgt erst mit gehörigem Abstand. Der Versuch von Google, mit dem Allo Messenger in diesen Bereich vorzustoßen, kann man wohl als gescheitert betrachten. Der Dienst konnte sich bisher nicht durchsetzen und Kunden in nennenswerten Umfang von sich überzeugen.

Nun will Amazon wie es aussieht mit einem eigenen Messenger in diesem Bereich aktiv werden. Unter dem Namen Anytime will das Unternehmen einen eigenen Dienst anbieten. Zumindest deutet darauf eine neue Umfrage hin, die Amazon unter den eigenen Kunden gestartet hat und die sich mit einem eigenen Messengerdienst beschäftigt. Bei ATFnews schreibt man dazu:

Based on the images I’ve been provided, Anytime by Amazon seems to be an all-in-one feature rich service that could even rival social networks. The focus seems to be messaging, including voice and video calls, but there’s also mention of photo sharing with @mentions, as well as filters for photos and video with “special effects and masks.” Anytime will also provide tasks that can be done in groups, like playing games, listening to music, and ordering food.

Der größte Unterschied zu den aktuellen Messengern wie WhatsApp dürfte der Ansatz werden, die Nutzer per Namen zu identifizieren. Bisher funktionieren viele Dienste über eine Telefonnummer und sind damit abhängig von einem Smartphone. Bei Anytime soll dies anders werden – es reicht ein Name und damit kann man sich dann für den Dienst anmelden, auch wenn man einen PC oder ein Tablet ohne Rufnummer nutzt. Das hat natürlich auch den Nachteil, dass man Nutzer nicht mehr einfach so über die Telefonummer finden kann. Ob sich der Ansatz von Anytime als ein Vorteil heraus stellt, muss sich also erst noch zeigen.

Ansonsten scheint Amazon auf die Features zu setzen, die man auch aus anderen Diensten bereites kennt. Es gibt natürlich Emojis, Sticker und Gruppenchats, dazu soll der Dienst verschlüsselt werden, wobei noch nicht klar ist, welches Technik und welches Konzept zum Einsatz kommt.

Allerdings fehlt in der Ankündigung bisher ein Feature, dass den Dienst aus Nutzersicht von den anderen Angeboten angrenzt. Es gibt keinen wirklichen Punkt, der überzeugend für die Nutzung von Anytime spricht und den andere Dienste so nicht bieten können. Sollte der Messenger in dieser Form auf den Markt kommen, wird es also wohl schwierig werden, den angestammten Angeboten Kunden abzujagen.

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Amazon: Neuer Fire-TV Stick unterstützt auch Alexa

Der Fire-TV Stick ist nach Angaben von Amazon das meistverkaufte Produkt des Unternehmens und damit das so bleibt gibt es nun eine neue Version, die technische Aufgerüstet wurde und einige neue Funktionen enthält. Die größte Neuerung dürfte dabei die Unterstützung von Alexa sein. Über den Sprachassistenten kann man zukünftig den Stick auch ohne Fernbedienung steuern, einfach in dem man die passenden Kommandos gibt. Amazon schreibt dazu im Original:

Starten Sie Apps und steuern Sie Inhalte mit der im Lieferumfang enthaltenen Alexa-Sprachfernbedienung. Sagen Sie einfach: „Starte Netflix“ oder „5 Minuten nach vorne springen“ und Alexa antwortet Ihnen. Außerdem können Sie Musik abspielen, Termine der nächsten Kinovorstellungen oder ein Restaurant in der Nähe suchen und vieles mehr – Sie müssen nur danach fragen.

Damit gibt es neben dem Echo und Echo Dot noch ein weiteres Gerät für die Sprachsteuerung im Haushalt. Der Stick ist allerdings spezifisch nur für den TV Empfang und alles was dazu gehört gedacht. Darüber hinaus können auch weitere Informationen abgefragt werden – beispielsweise zum Wetter oder zum Verkehr.

Die Steuerung erfolgt dabei mit der Fernbedienung – auch wenn man die Sprachsteuerung nutzt. In der Fernbedienung (Voice Remote) ist auch das Mikrofon unter gebracht, mit dem man Alexa steuern kann. Amazon schreibt zu den weiteren Funktionen der Sprachsteuerung:

Sie können auf dem Fire TV Stick über Amazon Music, Spotify, Deezer und weiteren auf Millionen Songs zugreifen. Möglicherweise ist ein Abonnement erforderlich bei dem Gebühren anfallen können. Wenn Sie Amazon Music hören, drücken Sie einfach die Mikrofon-Taste auf der Alexa-Sprachfernbedienung und sagen Sie, was Sie als Nächstes hören möchten. Mit Amazon Music Unlimited können Sie sogar auf 40 Millionen Songs zugreifen. Zudem können Sie Videos von YouTube, Vevo und Vimeo schauen.

Auch bei den technischen Daten hat Amazon etwas aufgerüstet:

  • 8 GB Arbeitsspeicher + 1 GB Speicherplatz für Apps und Spiele,
  • neuer Quad-Core-Prozessor
  • 802.11ac WLAN für schnelles und flüssiges Streamen

Allerdings sind nach wie vor keine 4K Videos möglich. Die maximale Bidschirmauflösung liegt bei 1920 x 1080 Pixeln (FullHD). Größere Auflösungen werden nicht unterstützt und damit kann man leider keine 4K Aufnahmen abspielen. Amazon erklärt dazu, dass die Unterstützung von 4K einige Änderungen mit sich gebracht hätte. So wäre der Stick nicht nur größer geworden sondern wahrscheinlich wäre auch der Preis deutlich angestiegen. Das wollte man vermeiden und hat daher auf dieses Feature verzichtet. Das bedeutet aber nicht, dass 4K nicht in zukünftigen Versionen zum Einsatz kommt.

Preislich liegt der neue Stick bei 39.95 Euro ist ist damit genau so teuer (oder preiswert) wie es auch der Vorgänger war. Man kann den Stick bei Amazon bereits vorbestellen. Bis zur Lieferung muss man allerdings noch etwas warten, denn der Stick soll frühestens zum 20. April ausgeliefert werden.

Wer bereits einen Stick hat, kann dieses im Übrigen auch zukünftig weiter nutzen. Per Update sollen auch die älteren Modelle die neuen Funktionen enthalten. Allerdings benötigt man dann noch die passende Fernbedienung samt Mikro, wenn man Alexa nutzen möchte. Diese müsste man dann noch extra mit dazu kaufen. Sie kostet etwa 25 Euro. Noch scheint die Bedienung einzeln aber nicht bei Amazon gelistet zu sein.

Amazon Fire HD 8 – ab sofort erhältlich

Amazon hat ab sofort die Bestellungen für das neuen Amazon Fire HD 8 Tablet frei gegeben. Bisher konnte man die Geräte nur vorbestellen, jetzt sind sie offiziell im Handy und direkt über Amazon bestellbar*.

Das HD 8 ist dabei ein günstiges Tablet im Bereich von um die 100 Euro, dass technisch etwas aufgerüstet wurde. So gibt es im Inneren einen Quad-Core Prozessor mit bis zu 1,3 GHz pro Kern, 1,5GB RAM und ein 8-Zoll-HD-Display (189 ppi/1280 x 800). Die Akkulaufzeit soll bis zu 12 Stunden betragen. Mit 341 Gramm ist es dazu auch wieder sehr leicht. Als Speicherplatz stehen entweder 16 oder 32GB zur Verfügung. Amazon schreibt dazu:

16 GB (davon 11,1 GB für Nutzerinhalte) oder 32 GB (davon 25,3 GB für Nutzerinhalte) interner Speicherplatz. Fügen Sie eine MicroSD-Karte hinzu und erweitern Sie Ihren Speicher auf bis zu 200 GB für noch mehr Filme, Serien, Musik, Fotos, persönliche Videos und Apps.

Beim Betriebssystem setzt Amazon wieder auf Fire OS, diesmal in der 5. Version. Kritisch ist dabei, dass diese Version auf Android 5 Lollipop basiert – man bekommt mit dem Gerät also eine Software.Version, die bereits mehrfach überholt ist.

Auch dieses Modell ist dazu leider an den Amazon App-Stire gekopelt. Das Unternehmen schreibt dazu etwas nebulös:

Fire-Tablets beinhalten sofortigen Zugang zu Tausenden der beliebtesten gratis und meistverkauften Spiele, Social-Media-Apps, TV-Anbieter und vieles mehr. [… ] Entdecken Sie den neuen App-Shop, wo Apps, Spiele und sogar In-App-Artikel im Wert von mehreren tausend Euros wirklich gratis sind. Spielen Sie großartige Titel wie Alles steht Kopf, Jetpack Joyride, Monument Valley und Sonic Dash von Entwicklern wie beispielsweise Disney, Halfbrick Studios, ustwo, Sega und weiteren.

Leider bedeutet das aber auch, dass der Zugriff auf den Play Store von Google, trotz Android als Grundsystem, nicht möglich ist. Man kann die Apps derzeit nur aus dem Amazon Store laden.

Bei den Preisen bekommt man das neue Gerät ab 89.99 Euro in der Version mit 16GB und als Prime Kunde. Dazu muss man sich für diesen Preis dafür entscheiden, auf dem Sperrbildschirm Werbung anzeigen zu lassen. Die teuerste Version kostet für Kunden, die kein Prima Abo haben und 32GB haben wollen 139.99 Euro. Dann wird auch keine Werbung eingeblendet. Die Entscheidung für oder gegen Werbung wird direkt beim Kauf getroffen und ist dann nicht mehr zu ändern.

 

 

 

Kindle Oasis – ein Blick auf den neuen Amazon eBook Reader

Kindle Oasis – ein Blick auf den neuen Amazon eBook Reader – Mit dem Kindle Oasis leistet sich Amazon ein neues Flaggschiff unter seinen Lesegeräten. Die bisherigen Geräte, das Basis-Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Voyage, sorgten in der Vergangenheit bereits für ein üppiges Portfolio, welches nun erweitert wurde.

Handlich und mit gutem Design

Auf den ersten Blick macht das Kindle Oasis einen guten Eindruck. Mit 131 Gramm und 3,4 Millimetern ist es ungemein leicht, sowie dünn und man merkt kaum, dass man es in der Hand hält. An der Stelle an der Akku und Elektronik untergebracht sind, wird das Kindle Oasis zwar etwas dicker, dem Gerät ist das jedoch nicht abträglich. Die etwas breitere Griffseite ist ausgestattet mit zwei Tasten zum vor und zurückblättern, wer diese jedoch nicht nutzen will, kann aber auch weiterhin per Touchscreen umblättern. In welcher Hand man das Oasis hält ist egal. Ein Lagesensor sorgt stetig dafür, dass sich der Text mitdreht und die Tasten zum umblättern angepasst werden.

Zweitakku ermöglicht höhere Laufzeit

Dank seiner äußerst geringen Dicke konnte in dem Gerät leider kein starker Akku verbaut werden. Nur 250 mAh können gespeichert werden, normale Smartphone-Akkus kommen hier auf wesentlich mehr. Amazon löst das Problem jedoch mit einer mitgelieferten Schutzhülle. In dieser befindet sich ein Zweitakku, der per Magnet andockt. Ist der Zweitakku angeschlossen lädt dieser das Kindle Oasis wieder auflädt und ermöglicht somit eine wesentlich höhere Akkulaufzeit von acht Wochen. Per USB kann das Gerät wieder aufgeladen werden. Laut Amazon benötigt man hierfür zwei Stunden.

Scharfer und heller Display

Die Speicherkapazität des Geräts beträgt vier Gigabyte und bietet somit massig Platz für Bücher. Diese kann man auf einem sechs Zoll Display betrachten. Mit 300 ppi ist die Darstellung des Textes ungemein scharf. Zudem hat es Amazon geschafft in dem Oasis mehr Lichtquellen zu verbauen, da die LEDs nicht mehr an Ober- oder Unterseite angebracht werden, sondern am Rand des Displays.

Die Kehrseiten des Kindle Oasis

So gut das Gerät auch zu sein scheint ärgerlich sind vor allem zwei Dinge. Ersteres ist die Zwangsregistrierung und Verknüpfung mit einem Amazon Kundenkonto kann man mit dem Oasis nicht viel anfangen. Weiterhin lassen sich keine eBooks im ePUB-Format lesen, außer man konvertiert diese irgendwie. Hinzu kommt auch noch der hohe Preis. Das Kindle Oasis ist zwar ein guter eBook-Reader aber 289,99 Euro für das Gerät sind wirklich nicht wenig. Bei Zukauf eines 3G-Moduls steigt der Preis sogar noch weiter auf 349,99 Euro. Demnach handelt es sich hierbei um ein sehr gutes eBook-Lesegerät, bitter ist aber der Preis, sowie Abstriche in der Kompatibilität und Nutzfreundlichkeit.

Amazon: Flugkorridore für Drohnenlieferungen gefordert

Amazon hält am Traum der vollautomatischen Zustellung von Paketen und Päckchen fest. Das Unternehmen hat nun nochmal konkretisiert, wie man sich diese Lieferungen vorstellt und auch, was man von der Regierungen dieser Welt erwartet.

Konkret stellt sich Amazon-Manager Gur Kimchi eine neue Flugzone vor, die speziell für Lieferdrohnen vorgesehen ist. Der Luftraum im Bereich zwischen einer Höhe von 400 und 500 Fuß (122 bis 152 Meter) soll diesen Drohnen vorbehalten sein und weder von privaten Drohnen noch von der normalen Luftfahrt genutzt werden.  Erst ab einer Höhe von 152 Meter würde dann die normale (bisherige) Luftfahrt stattfinden.

Der Bereich unter 400 Fuß soll ebenfalls nochmal reguliert werden. Flughöhe über 61 Meter sollen schnelleren und leistungsfähigeren Drohnen vorbehalten sein und darunter wäre der Bereich für kleinere Hobbygeräte. Diese dürften aber nicht höher als bis 400 Fuß (etwa 61 Meter) aufsteigen.

Damit das Konzept umgesetzt wird, müssten weltweit die Luftfahrtbehörden mitspielen und die entsprechenden Regelungen in die Gesetze aufgenommen werden. Das dürfte noch ein sehr weiter Weg sein, vor allem, weil sicher auch andere Nutzer gerne exklusive Flugbereiche hätten. Es wird also kein leichter Weg, aber Amazon macht deutlich, dass man am Ziel festhalten will.  „Wir wollen, dass der Standard vom ersten Tag an weltweit gilt„, machte Kimchi deutlich, „Der einzige Weg, auf dem es funktionieren wird, ist, wenn alle die selbe Sprache sprechen.

via heise

Kindle Paperwhite um 40 Euro reduziert

Amazon hat den hauseigenen eReader Kindle Paperwhite derzeit deutlich reduziert und bietet das Gerät mit einem Rabatt von über 30 Prozent an. Statt 119.99 Euro zahlt man aktuell nur 79.99 Euro für den Kindle. Damit bekommt man einen sehr günstigen Einstieg in die eReader-Welt und an den Qualitäten des Kindle hat sich durch die Rabattaktion ja nichts geändert. Die Aktion läuft dabei im Zuge der Osterwochen bei Amazon. Wer sich dafür interessiert, sollte sich relativ schnell entscheiden, ab 21. März ist Schluss.

Neben dem Paperwhite gibt es auch noch andere Sonderaktionen:

  • Kindle Fire für nur noch 49.99 Euro
  • Fire TV für nur noch 84.99 Euro

 

Zum Angebot: Kindle Paperwhite für 79.99 Euro

Verschlüsselung: Amazon rudert bei Fire OS zurück

Eigentlich war der Kurs klar gewesen: mit der neusten Version des Amazon Betriebssystem Fire OS 5 wollte das Unternehmen die Möglichkeit deaktivieren, Daten im System zu verschlüsseln. Der Grund dafür war – zumindest laut Unternehmensangaben – das die Kunde diese Funktion ohnehin nicht nutzen würden.

Das mag sein und lässt sich extern kaum nachprüfen, die Kritik an der Entscheidung von Amazon war aber trotzdem massiv. Sowohl die Nutzer selbst (die das Feature ja angeblich gar nicht benötigen) als auch die Medien kritisierten Amazon für diesen Schritt und es scheint mittlerweile so, als hätte die Kritik Auswirkungen gehabt.

Amazon ist nun zurück gerudert und hat angekündigt, mit einem weiteren Update die Möglichkeit zur Datenverschlüsselung wieder aktivieren zu wollen. Das neue Update soll noch im Frühjahr bereit stehen, einen genauen Termin nannte man aber noch nicht. Im Interview dazu heißt es:

„We will return the option for full disk encryption with a Fire OS update coming this spring.“

Das ist durchaus erfreulich, heißt aber auch, das man als Fire OS Nutzer zumindest noch etwas warten muss, bis die Verschlüsselung wieder genutzt werden kann. Bis dahin sollte man auf Update von Fire OS 4.0 auf die aktuelle Version verzichten.

(via TheVerge)

App-Shop von Amazon verbreitet Malware

Wer den Amazon App-Shop nutzt, sollte derzeit vorsichtig sein, denn es scheint Möglichkeiten zu geben, die Sicherheitsmechanismen auszutricksen. Wie Heise meldet gibt es beispielsweise eine neue App namens „Gutscheine.de“ (die aber nicht mit der Seite zu tun hat) und die Spionage-Software nachlädt.

Die App installiert nach dem Aufruf eine weitere App namens „com.android.engine“, die umfassende Zugriffsrecht haben möchte. Unter anderem kann der Trojaner selbst SMS und Daten verschicken. Zugriffe hat die Software auf:

  • Mikrofon,
  • GPS-Koordinaten,
  • Speicherkarte,
  • SMS,
  • Adressbuch
  • Anrufliste

Damit wird das Handy unter Umständen zu einer Wanze, die persönliche Daten ins Netz schickt. Dazu kann die App über SMS Befehle empfangen und eventuell kann auch mehr Schadcode nachgeladen werden.

Heise empfiehlt betroffenen Nutzern, die Gutscheine.de App vom Handy zu entfernen und die App zu deinstallieren. Danach wäre das Gerät wieder sicher.

via heise.de

Stiftung Warentest: Amazon Fire Tablets schaffen nur ein befriedigend

Die Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe (12/2015) die neuen Tablets auf den Markt unter die Lupe genommen und neben dem Surface Pro 4 von Microsoft und dem Apple iPad Pro auch die derzeitigen Varianten des Amazon Tablets Fire und Fire HD unter die Lupe genommen. Dabei waren die Tester nur wenig begeistert, beide Modelle landeten nur bei einer Testnote „Befriedigend„:

  • Amazon Fire HD 10: Testnote 2,8
  • Amazon Fire: Testnote 3,2

Besonders das FireOS Betriebssystem fand wenig Gnade, die Tester bemängelten die wenigen vorhandenen Apps und kritisierten die daher nur eingeschränkte Vielseitigkeit. Beim Amazon Fire Tablet gab es daher in diesem Teil-Bereich sogar nur ein „Mangelhaft“ als Note.  Aber auch sonst fanden die Tester bei der günstigsten Amazon Tablet Variante viel zu kritisieren:

  • langsamer Prozessor,
  • mittelmäßiger Akku,
  • schwache Grafikleistung
  • schlechter Ton,
  • keine Simkarte,
  • kein GPS
  • wenig freier Speicher (aber erweiterbar)

Mit 75 Euro ist das Amazon Fire Tablet allerdings auch eines der günstigsten Geräte im Test gewesen und auch das Fire HD 10 liegt mit 215 Euro noch deutlich unter den meisten anderen getesteten Modellen. Kunden sollten sich daher vor einem Kauf klar machen, dass sie bei den Amazon Geräten zwar weniger zahlen als bei der Konkurrenz, dafür aber auch einige Einschränkungen hinnehmen müssen. Gerade die Apps und die Beschränkung auf die Amazon Stores ist ein Knackpunkt, den man sich vorher überlegen sollte, denn viele unter iOS und Android beliebte Apps stehen für die Amazon Gerät leider nicht zur Verfügung.