Sony Xperia Z: Update auf Android 4.2 Jelly Bean kurz nach Marktstart

Das Sony Xperia Z war wohl das Highlight der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas und hat dem japanischen Unternehmen ordentlich Aufmerksamkeit beschert. Das High-End-Gerät verfügt über ein 5 Zoll Display, das mit einer sagenhaften Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln ausgestattet ist und somit perfekt für das neue Jahr ausgestattet ist.

Die Japaner haben allerdings bei der Vorstellung noch nicht auf die neusten Android-Version gesetzt und gegen aller Erwartungen verlauten lassen, dass auf dem Gerät Android 4.1 Jelly Bean vorinstalliert ist. In Twitter konnte man aber dem Produkt Manager Lego Svardsater entlocken, dass ein Update auf Android 4.2, der neusten Version des mobilen Betriebssystems, kurz nach dem Marktstart des Sony-Flagschiffes erfolgen soll. Demzufolge könnte es eines der ersten Smartphones sein, ausgenommen natürlich der Nexus-Geräte von Google selbst, welches über Android 4.2 verfügt und Funktionen wie PhotoSphere nutzen kann. Sony würde mit diesem Schritt ebenfalls zeigen, dass auch in den nächsten Monaten zeitnahe Updates die Regel sind und man ein zukunftsfähiges Gerät kauft.

Es bleibt natürlich abzuwarten, ob Sony auch die Versprechungen einhalten kann, aber immerhin hat das Unternehmen transparent über die Update-Politik informiert und so sollte es auch in Zukunft weiter gehandhabt werden.

via GottaBeMobile

CyanogenMod 10.1: Android 4.2 Jelly Bean für Samsung Galaxy S2, S3, Note 2 und Co.

Das Cyanogenmod-Team ist aus der Android-Community nicht mehr wegzudenken und stattet bereits seit geraumer Zeit viele Geräte mit den alternativen Custom-Roms aus. Mit der neusten Version von Cyanogenmod bringen die Entwickler die neuste Android-Version 4.2 Jelly Bean auf zahlreiche Smartphones sowie Tablets und haben in den vergangenen Tagen die ersten Nightly-Builds veröffentlicht.

Die Entwickler haben nun vor kurzem eine Reihe von neuen Nightly-Builds für die Öffentlichkeit freigeben und unterstützten im Zuge dessen die wichtigsten Samsung-Geräte. Diese Versionen entsprechen der täglichen Entwicklungsbasis der Community und werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Dank der Nightly-Builds können auch Geräte von Android 4.2 Jelly Bean profitieren, die sonst von dem jeweiligen Hersteller links liegen gelassen werden oder erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Update erhalten.

Auf der Downloadseite von Cyanogenmod stehen die neuen Nightly Builds zur Verfügung und können mit Hilfe von Clockworkmod Recovery auf das jeweilige Gerät gespielt werden. Ein Root-Zugang wird logischerweise auch vorausgesetzt. Falls bereits eine Vorgängerversion von Cyanogenmod auf dem Android-Gerät vorhanden ist, kann der neue Nightly-Build sogar direkt über die Softwareaktualisierung in den Einstellungen installiert werden.

Im Sortiment des Entwicklerteams ist beispielsweise die gesamte Galaxy S-Reihe zu finden und auch die Galaxy Note-Serie kann mit der beliebten Firmware ausgestattet werden. Aber nicht nur Smartphones stehen auf der Liste, sondern auch das Galaxy Tab 2 7.0 und Galaxy Tab 2 10.1 können von Cyanogenmod 10.1 profitieren. Die Kollegen von SamMobile haben diesbezüglich die passenden Links zusammengefasst, damit man sich nicht mit der Datenbank, die jedes Gerät mit einem Pseudonym bezeichnet, auseinandersetzen muss.

Google Nexus 4: Unboxing und der erste Eindruck

Google hat in Kooperation mit LG Electronics die gesamte Industrie umgekrempelt und das bislang wohl preisgünstigste High-End-Smartphone hervorgebracht. Für den Preis von unschlagbaren 299 Euro konnte ich es einfach nicht lassen und musste mir das Nexus 4 mit 8GB internen Speicher als Zweit-Smartphone zulegen. 

Die lange Wartezeit hat die Vorfreude zum Glück nicht geschmälert und im zweiten Anlauf konnte ich sogar ein Gerät ohne jegliche Server-Probleme im Google Play Store ergattern. Die angegebene Lieferzeit von vier bis fünf Wochen hat Google überraschenderweise auch unterboten und das Smartphone ist schon nach zwei Tagen bei mir eingetroffen. Das Google Nexus 4 kommt in einer schlichten Box daher, die in Grau gehalten ist und das eigentliche Gerät auf der Vorderseite zeigt. Der Lieferumfang hält sich allerdings in Grenzen und lediglich ein USB-Ladekabel, ein Netzstecker, ein SIM-Kartenslot-Öffner, eine Garantiekarte sowie eine kleine Anleitung sind im Karton zu finden. Ein Kopfhörer hat es auf Grund des günstigen Preises wohl nicht in den Lieferumfang geschafft.

Das Nexus 4 selbst macht einiges her und fühlt sich sehr wertig an. Der erste Eindruck konnte mich bereits überzeugen und neben dem iPhone habe ich eher selten so ein gut verarbeitetes Android-Smartphone in der Hand gehalten. Die Rückseite besteht dieses Mal nicht aus einem rauen Polycarbonat wie beim Samsung Galaxy Nexus sondern LG Electronics setzt hier auf eine schicke Glasoptik, die aus Gorilla Glas 2 besteht. Im direkten Lichteinfall kommen unter der Glasoberfläche schimmernde Punkte zum Vorschein, die einen einzigartigen optischen Effekt hervorrufen. Ansonsten ist auf der Rückseite auch noch die 8 Megapixel-Kamera inklusive LED-Blitz, der Nexus-Schritftzug in silberner Schrift und der Lautsprecher vorhanden. Die Vorderseite besteht natürlich vorwiegend aus dem Display, welches zu den Seiten hin etwas abgerundet ist und eine Bildschirmdiagonale von 4,7 Zoll besitzt. Im unteren Bereich ist die Notification-LED zu finden, die einen in verschiedenen Farben über Benachrichtigungen informiert. Oberhalb des Displays befindet sich die Hörmuschel und die Frontkamera mit 1,3 Megapixel. Dazwischen liegt natürlich auch noch der Rahmen, der aus einem gummierten Kunststoff besteht und dadurch einen sehr guten Grip vermittelt. Insgesamt liegt das Nexus 4 ausgesprochen gut in der Hand und kann durch ein angenehmes Gewicht von 139 g überzeugen.

Technischen Details

  • Display: 4,7 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixeln (320 ppi) und Corning Gorilla Glass 2
  • CPU: 1,5 GHz Qualcomm Snapdragon S4 Pro
  • Größe: 133.9 x 68.7 x 9.1 mm
  • Gewicht: 139 g
  • Material: Vorder- und Rückseite sind aus Glas
  • Kameras: 8 Megapixel (Rückkamera), 1.3 Megapixel (Frontkamera)
  • Netzwerk:  GSM/UMTS/HSPA+/EDGE/GPRS (850, 900, 1800, 1900 MHz), 3G (850, 900, 1700, 1900, 2100 MHz), HSPA+ 21
  • Speicher: 8GB oder 16 GB interner Speicher
  • Arbeitsspeicher: 2 GB
  • Micro-USB, SlimPort-HDMI, 3,5-mm-Kopfhöreranschluss,
  • Kabelloses Laden (mit zusätzlich erhältlichen Dock)
  • WLAN 802.11 b/g/n, NFC (Android Beam), Bluetooth
  • Akku: 2.100 mAh Lithium-Polymer-Akku
  • Betriebssystem: Android 4.2 (Jelly Bean)
  • Micro-SIM

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Beispielsweise ist die glatte Glasoberfläche auch nachtteilig, denn dadurch ist das Smartphone sehr rutschig und bewegt sich eventuell auf schrägen Oberflächen abwärts. Ebenfalls ist der Lautsprecher meiner Meinung nach fehlpositioniert, wenn man das Nexus 4 auf einen Tisch platziert ist der Lautsprecher bedeckt, wodurch die Klarheit und Lautstärke des Tons gemildert wird. Ansonsten muss man auch sagen, dass die Qualität im Allgemeinen nicht gerade berauschend ist und sich der Ton ziemlich blechernd anhört. Zu guter Letzt konnte die Kamera bei den ersten Tests nicht hundertprozentig überzeugen und liefert bei schlechten Lichtverhältnissen nicht gerade perfekte Ergebnisse.

Nichtsdestotrotz bin ich von dem Google Nexus 4 sehr begeistert und würde das Smartphone jedem ohne Bedenken empfehlen. Die Verarbeitung kann mehr als überzeugen und setzt im Android-Bereich meiner Meinung nach neue Standards. Im Vergleich zum iPhone 5 gefällt mir die Haptik sogar etwas besser und in den letzten Tagen hab ich das Apple-Smartphone fast komplett links liegen gelassen. Durch den sagenhaften Preis von 299 Euro kann man bei dem Gerät eigentlich nichts falsch machen und es ist dadurch auch für die breite Masse interessant. In den kommenden Wochen werde ich mich hauptsächlich mit dem Gerät beschäftigen und euch an meinen Erfahrungen mit dem Nexus 4 sowie dem Betriebssystem Android 4.2 teilhaben lassen.

Samsung Galaxy Nexus: Android 4.2 Jelly Bean ab sofort in Deutschland verfügbar

Seit dem 13. November hat Google mit der Ausrollung von Android 4.2 Jelly Bean begonnen und das Samsung Galaxy Nexus vorerst nur in den USA ausgestattet. Vor wenigen Minuten ist das Update nun auch in Deutschland verfügbar und steht somit auch für die Yakju-Geräte, also der europäische Version des Smartphones, zur Verfügung. 

Die neue Version von Jelly Bean wird über die “Over-The-Air”-Funktion verteilt und kann direkt auf dem Gerät installiert werden. Durch die Größe von ungefähr 74 Megabyte sollte das Update allerdings über ein WLAN-Netzwerk heruntergeladen werden. Die Ausrollung wird wie gewohnt in mehreren Wellen durchgeführt und sollte in absehbarer Zeit auch auf eurem Gerät ankommen. Die Verfügbarkeit der neuen Version könnt ihr einfach unter “Einstellungen -> Über das Telefon/Tablet -> Systemupdates” überprüfen.

Ungeduldige Benutzer können mit einem kleinen Trick die Update-Prozedur beschleunigen:

  1. In den Einstellungen -> Apps (Alle) -> “Google Dienste Framework” -> Daten löschen (Dabei könnten sich einige Google-Dienste beenden)
  2. In den Einstellungen- > Über das Telefon -> Systemupdates auf neue Updates prüfen lassen.
  3. So lange wiederholen, bis es klappt.

via traceable

Google Nexus 7: Android 4.2 Jelly Bean im Video vorgestellt

Am gestrigen Tag hat Google die Verteilung von Android 4.2 Jelly Bean für die Nexus-Geräte gestartet und in mehreren Wellen werden die Besitzer nach und nach mit dem OTA-Update ausgestattet. Mittlerweile haben auch die ersten deutschen Besitzer die Aktualisierung erhalten und Christian von Mobileroundup konnte sich die neue Android-Version genauer anschauen. In einem ausführlichen Video nimmt sich Chris das neuste Google-Betriebssystem vor und geht die neuen Funktionen von Android 4.2 durch.

Auf einem Tablet ist die Möglichkeit mehrere Benutzer zu verwalten, die wohl die wichtigste Neuerung von Android 4.2. So können mehrere Personen das gleiche Nexus 7 verwenden und haben trotzdem unterschiedliche Apps installiert, einen individuellen Homescreen und sehen natürlich nur die eigenen Daten. Daneben gibt es aber auch noch eine so genannte Quicksettings-Bar, mit der man verschiedene Einstellungen ohne Umwege erreichen kann. Ansonsten bringt die neue Android-Version noch eine überarbeitete Tastatur mit Wischgesten, eine Widget-Unterstützung für den Lockscreen, eine neues Kamera-Interface und viele weitere Funktionen mit sich.

Insgesamt ist das Update durchaus gelungen und beinhaltet einige sehr nützliche Neuerungen. Zum Schluss nun das Video von Christian, der die meisten Funktionen einmal genauer vorstellt:

Nexus 7 und Galaxy Nexus: Factory Images für Android 4.2 Jelly Bean – Kein Support für Nexus S

Nachdem Google bereits die Verteilung von Android 4.2 Jelly Bean für das Samsung Galaxy Nexus und Nexus 7 am heutigen Vormittag gestartet hat, hat das Unternehmen nun auch die Factory Images auf den Google-Server bereitgestellt.

Bis die neue Android-Version auf allen Geräten angekommen ist, werden vermutlich noch einige Tage vergehen und ungeduldige Benutzer können nun eine manuelle Installation mit Hilfe der Factory Images durchführen. Die entsprechenden Daten stehen auf der Google-Entwicklerseite zur Verfügung und eine passende Anleitung kann man zum Beispiel bei den Kollegen von PocketPC finden. Es wird allerdings empfohlen auf das offizielle OTA-Update zu warten.

Darüber hinaus hat Google auch gleichzeitig die neue Version im im Android Open Source Project freigegeben und somit den Startschuss für die zahlreichen Entwickler gegeben. Es ist also damit zu rechnen, dann in nächste Zeit die ersten ROMs auftauchen werden. Interessanter ist jedoch, dass Google bei der Verkündung bekannt gegeben hat, dass das Nexus sowie das Motorola Xoom (amerikanisches Modell) nicht von Android 4.2 unterstützt werden und somit kein Update erhalten.

Google hat sich also mit dem Schritt auf die nächste Jelly-Bean-Version von den älteren Nexus-Geräten getrennt und wird in Zukunft nur noch das Galaxy Nexus, Nexus 4, Nexus 7 und Nexus 10 mit Aktualisierungen versorgen.

via mobiFlip

Google Nexus 7: Update auf Android 4.2 Jelly Bean wird verteilt

Google beginnt momentan mit der Ausrollung von Android 4.2 Jelly Bean für die älteren Nexus-Geräte und nachdem das Samsung Galaxy Nexus bereits das Update erhalten hat, gibt es nun eine weitere positive Meldung für das Nexus 7. Die Besitzer des 7-Zoll-Tablets können ab sofort die neue Android-Version auf ihrem Geräte installieren. Das Update steht wie gewohnt über die „Over-the-Air“-Funktion zur Verfügung. Es könnte allerdings ein paar Tage dauern, bis alle Geräte mit der neuen Version ausgestattet sind.

Für ungeduldige Benutzer steht aber auch die manuelle Installation zur Verfügung. Auf den Google-Servern kann die ZIP-Datei heruntergeladen werden und bei den Kollegen von Android Police steht eine entsprechende Anleitung für den Vorgang bereit. Es wird jedoch empfohlen, dass man auf offizielle OTA-Update von Google wartet. Eine Übersicht der neuen Funktionen von Android 4.2 bekommt ihr in diesem Artikel.

Android 4.2 Jelly Bean: Update für das Galaxy S3 und Galaxy Note 2 im 1. Quartal 2013?

Ende letzten Monats hat Google die neue Android-Iteration mit der Nummerierung 4.2 vorgestellt und einige interessante Funktionen für die Benutzer in Aussicht gestellt. Samsung arbeitet sicherlich schon auf Hochtouren an dem Update und wird laut den neusten Informationen von SamMobile die neue Android-Version im ersten Quartal des nächsten Jahres auf die aktuellen Flaggschiffe bringen.

Es wird davon ausgegangen, dass das südkoreanische Unternehmen als Erstes die Modelle mit dem Update ausstattet, die sich bereits auf Android 4.1 befinden. Demzufolge wird die Priorität vermutlich vorwiegend auf dem Samsung Galaxy S3 und Galaxy Note 2 liegen, um die neuen Kunden frühzeitig zufriedenzustellen. Angaben zu anderen Android-Geräten von Samsung gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, allerdings könnte die Südkoreaner mit dem Wechsel auf Android 4.2 auch die ein oder anderen älteren Geräte von der Kompatibilitätsliste streichen und sich nur noch auf die neueren Produkte konzentrieren. Das sind aber momentan nur Spekulationen und genauere Informationen sollten wir in den kommenden Monaten von Samsung erhalten.

Google präsentiert Android 4.2 Jelly Bean und Google Music ab 13. November in Deutschland

Google hat am heutigen Tag ohne einen Android-Event die drei neuen Nexus-Geräte und ebenfalls die nächste Betriebssystem-Iteration Android 4.2 vorgestellt. Die neue Version bringt natürlich einige neue Funktionen mit sich und verbessert das System an einigen wichtigen Stellen. Insgesamt ein gelungner Auftritt, der durch die preisgünstigen Smartphones und Tablets abgerundet wird.

Kamera

In Android 4.2 hat der Suchmaschinengigant die Street-View-Technologie in das Betriebssystem gebracht. Mit der so genannten „Photo Sphere“-Funktion können 360-Grad-Fotos erstellt werden und danach sogar auf Google Maps hochgeladen werden. Zusätzlich wurden auch neue Gesten hinzugefügt, die einen schnelleren Zugriff auf die Kamera-Funktionen ermöglichen. Durch ein längeres Drücken wird ein Ringmenü angezeigt, dass die jeweiligen Funktionen anbieten.

Das folgende Video gibt einen guten Eindruck über Photo Sphere:

Mehrbenutzer-Unterstützung

Hinsichtlich der neuen Tablets hat Google auch die Möglichkeit von verschiedenen Benutzerkonten bereitgestellt. So kann ein Tablet zum Beispiel in einer Familie von mehreren Benutzern verwendet werden. Jede Person kann sich mit seinem eigenen Google-Konto einloggen und hat somit den kompletten Zugriff auf alle Apps sowie den eigenen Homescreen. Der Wechsel zwischen den Accounts kann im laufenden Betrieben durchgeführt werden. Allerdings ist diese Funktion nicht für Smartphones verfügbar.

Google Tastatur

Google hat sich bei den Drittanbietern für Tastaturen orientiert und einen Wisch-Eingabemodus implementiert. Android hat jetzt also eine eingebaute Swype-Tastatur, die durch das Ziehen von Linien über die Buchstaben ein Schreiben von Wörtern ermöglicht. Die Tastatur erkennt automatisch das gewünschte Wort.

Wireless Display

Über die neue Funktion kann der komplette Bildschirminhalt und natürlich auch der Sound auf einen Fernseher oder andere Bildschirme mit HDMI-Eingang gespiegelt werden. Hierfür wird ein entsprechender Wireless-Display-auf-HDMI-Dongle vorausgesetzt.

Quick-Settings

Google hat Android jetzt auch einen zusätzlichen Bereich für Schnelleinstellungen verpasst. Dort können Einstellungen für WLAN, GPS, Bluetooth und vieles mehr direkt über die Benachrichtigungsleiste durchgeführt werden. Zur Aktivierung muss man einfach die Benachrichtigungsleiste mit zwei Fingern herunter ziehen.

Google Now

Google Now hat natürlich auch eine Erweiterung erhalten und in Zukunft können Paket- sowie Fluginformationen über den Dienst verfolgt werden. Zudem kann der intelligente Sprachassistent auch das Programm von Kinos in der Nähe und interessante Fotos aus dem Umkreis angezeigt werden. Es ist allerdings unbekannt, welche Funktionen bereits in Deutschland zur Verfügung stehen und welche nicht.

Daydream

In Android 4.2 kommt jetzt auch eine Bildschirmschoner-Funktion auf das Gerät, um den Akku zu schonen und eine höhere Laufzeit zu gewährleisten. Hier werden Fotos aus der eigenen Galerie verwendet.

Lockscreen-Widgets

In Zukunft kann man nicht nur die Kamera im Lockscreen ansteuern, sondern auch Google-Widgets platzieren, um Informationen ohne eine Entsperrung zu erhalten.

Google Play Music

Zum Schluss hat Google auch noch den eigenen Play Music in Deutschland an den Start gebracht. Der Dienst kann ab dem 13. November auch hierzulande verwendet werden und ermöglicht das Hochladen der eigenen Musikbibliothek. Im Nachhinein können dann die Songs auf das Gerät gestreamt werden. Sozusagen das kostenlose Google-Pendant zu iTunes Match.

In nachfolgendem Video haben die Kollegen von The Verge einige Neuerungen präsentiert:

Google präsentiert das Nexus 4 – 1,5 GHz Quad-Core, 2 GB RAM und Android 4.2 ab 299 Euro

Google hat vor wenigen Minuten die neuen Geräte vorgestellt und somit auch das nächste Nexus-Smartphone. Das Google Nexus 4 wird von LG Electronics hergestellt und bereits im Vorfeld konnte die Blogosphäre zahlreiche Einzelheiten zu dem Gerät in Erfahrung bringen. Jetzt hat Google das Nexus 4 offiziell vorgestellt und die Spezifikationen bestätigt.

Das neue Smartphone, welches in Kooperation von Google und LG entwickelt wurde, beinhaltet einen 1,5 GHz Quad-Core Snapdragon S4 Pro Prozessor von Qualcomm und ist mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Ein 4,7 Zoll großes True HD IPS Plus Display mit einer Auflösung von 1280 x 768 Pixel sorgt für die nötige Darstellung und besitzt eine Pixeldichte von 320 ppi. Auf der Rückseite kommt eine 8-Megapixel-Kamera zum Einsatz und auf der Front ist eine Kamera mit 1,3 Megapixeln zu finden. Für Fotos, Apps, Musik und alle anderen Dateien steht entweder ein interner Speicher von 8 Gigabyte oder 16 Gigabyte zur Verfügung. Dazu ist auch noch ein fest verbauter Akku mit 2,100 mAh vorhanden und ansonsten besitzt das Google Nexus 4 auch noch NFC und kommt mit einer kabellosen Ladestation auf den Markt. Als Betriebssystem setzt Google natürlich auf Android 4.2.

Neben der durchaus gelungenen Hardware ist der Preis das eigentliche Highlight. Die 8-GB-Version kommt für 299,00 Euro in den Handel und die 16-GB-Version ist für 349,00 Euro erhältlich. Die beiden Geräte sind ab dem 13. November verfügbar und können bereits jetzt im Google Play Store erworben werden.

Hier nochmal die Spezifikationen im Überblick:

  • Qualcomm Snapdragon S4 Pro Prozessor mit 1,5 GHz Quad-Core Krait CPUs
  • Android 4.2, Jelly Bean
  • 3G (WCDMA), HSPA+
  • 4.7-inch WXGA True HD IPS Plus Display (1280 x 768 Pixel) 320 ppi
  • Speicher 8GB / 16GB
  • RAM 2GB
  • Kamera: 8,0 MP Rückseite und 1,3 MP HD Front
  • 2,100mAh Li-Polymer Akku (fest verbaut)
  • Größe: 133,9 x 68,7 x 9,1 mm
  • Gewicht 139 Gramm
  • NFC
  • Kabelloses Laden
Quelle Googleblog