Samsung – so sieht der Android 9 Update Zeitplan für die nächsten Monate aus

Samsung hat bereits eine ganze Reihe von Modelle (vor allem die Topmodelle) mit Android 9 ausgestattet und damit laufen viele der aktuellen Geräte bereits mit der neuesten Version des Android Betriebssystems. Allerdings gibt es nach wie vor auch noch einige Modelle, die auf das Update warten. Vor allem die älteren Versionen und günstigere Geräte sind davon betroffen. Nach den offiziellen Angaben von Samsung sollen aber die Updates auf Android 9 bis Oktober 2019 abgeschlossen sein. Das ist auch notwendig, denn immerhin wird es dann wohl bereits Android 10 als offizielle Version geben.

Der aktuelle Zeitplan für das Android 9 Update sieht dabei wie folgt aus:

  • Galaxy A6 – Juni `19
  • Galaxy A7 (2018) – Juni `19
  • Galaxy J3 (2017) – September `19
  • Galaxy J5 (2017) – Oktober `19
  • Galaxy J7 (2017) – Juli `19
  • Galaxy M20 – Juli `19
  • Galaxy Xcover4 – Juli `19
  • Galaxy Tab S3 9.7 – August `19
  • Galaxy Tab Active2 – Juli `19
  • Galaxy Tab A (2017) – September `19
  • Galaxy Tab A 10.5 – Juli `19

Im Umkehrschluss bedeutet dies leider aber auch, dass alle anderen Samsung Modelle, die bisher noch kein Android 9 bekommen haben und auch nicht in dieser Liste stehen wohl keine neue Software mehr bekommen werden und daher mit dem aktuellen Betriebssystem vorlieb nehmen müssen. Das betrifft beispielsweise auch die ehemaligen Topmodelle Galaxy S7 die keine neue Version mehr bekommen.

Bislang ist unklar, wie genau der Zeitplan für das Update auf Android 10 aussehen wird, aber es scheint jetzt schon klar, dass Samsung nicht zu den ersten Herstellern ggehören wird, die Android 10 für die eigenen Geräte anbietet.

Die Neuerungen bei Android 9 im Überblick

  • Steuerung: Android 9 verändert die Buttons der Steuerung und entfernt anderthalb Buttons. Es bleibt nur noch der Home-Button und in den Apps der Zurück-Button. Der Multitasking-Button dagegen wird komplett verschwinden. In Android P kann man diese Funktion zukünftig aufrufen, in dem man von unten über den Bildschirm* wischt. Dann werden alle aktiven Apps angezeigt und man kann diese verwalten. Diese Veränderung dürfte auch mit den größten direkt bemerkbaren Unterschied ausmachen – man sieht anhand der Steuerleistung zukünftig direkt, ob ein Modell Android 9 nutzt oder noch eine ältere Version. Wie sich die Umstellung der Steuerung in der Praxis auswirkt, muss sich aber erst noch zeigen. Im Beta-Test scheinen die Nutzer aber recht gut damit klar gekommen zu sein.
  • Maschinenlernen: Android 9 setzt auf eine neuere Version von Neuralen Netzwerken und soll es so in verschiedenen Bereichen einfacher machen, KI Unterstützung für Apps und Prozesse zu implementieren.
  • Nutzungskontrolle: Android P bietet dem Nutzer zukünftig deutlich umfangreiche Möglichkeit, die Nutzung der Geräte zu überwachen. Das betrifft sowohl die allgemeine Nutzungszeit als auch bestimmte Apps. So soll es bei beispielsweise auch die Möglichkeit geben, bestimmte Apps zeitweise zu sperren, wenn man sie zu viel genutzt hat. Unklar ist aber noch, ob das auch in der finalen Version enthalten sein wird.
  • Bitte nicht stören: Eine neue Funktion betrifft die automatische Deaktivierung von Benachrichtigungen. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm* nach unten auf eine Oberfläche, wird automatisch „Nicht stören“ aktiv. Dann zeigen die Smartphones* keine Benachrichtigungen mehr an, bis man die Geräte wieder anhebt. Legt man die Geräte mit dem Bildschirm* nach oben, wird der Modus nicht gewechselt.
  • Neuer Energie-Spar-Modus: Das Thema Energieverbrauch und Akku sparen ist immer wieder wichtig bei Smartphones* und auch unter Android 9 gibt es hier eine Neuerung. Durch einen sogenannten adaptiven Akku soll Android zukünftig selbst erkennen, welche Apps wichtig sind und diese bevorzugt mit Energie versorgen. Android setzt hier auf die Erfahrungen der Firma DeepMind in diesem Bereich. Auf diese Weise soll sich die Ausdauer der Modelle um bis zu 30 Prozent erhöhen. Ob das in der Praxis auch so zu bemerken ist, muss sich aber erst noch zeigen.
  • Automatischer Schlaf-Modus: Bei Android 9 können nun zu vorher festgelegten Zeiten der Schlafmodus teilweise oder ganz aktiviert werden. Man kann in den Nachtmodus (mit warmen Farben) gehen oder direkt in den Schlafmodus, in dem es nur noch Graustufen gibt.

 

Neues Android Sicherheitsupdate vom Juni schließt kritische Sicherheitslücken

Google hat das neuste Sicherheitsupdate für Android veröffentlicht und schließt damit einige neue Sicherheitslücken in Android 7.0, 7.1.1, 7.1.2, 8.0, 8.1, und 9. Kritische Probleme mit hohem Bedrohungspotential gibt es unter anderem im Media Framework oder auch bei einigen Treibern und Komponenten von Drittanbietern.

Wann das Update auf dem eigenen Gerät ankommt, hängt allerdings sehr davon ab, wie schnell der eigene Hersteller es schafft, die neuen Sicherheitspatches für die Modelle umzusetzen. Im Zweifel kann das auch noch etwas dauern – nur weil Google die neuen Sicherheitsupdates zur Verfügung stellt, müssen sich also noch nicht automatisch auch in den nächsten Tagen auf allen Android Geräten verfügbar sein. Es kann aber auch jeden Fall nicht schaden zu prüfen, ob der eigene Anbieter bereits ein Update anbietet in dem dieser Sicherheitspatch (Stand Juni 2019) enthalten ist.

Das Bundesamt für Sicherheits in der Informationstechnik empfiehlt, das neue Sicherheitsupdate möglichst zeitnah zu installieren und schreibt dazu:

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen. Im Juni-Update hat Google mehrere Schwachstellen in seinem Android Betriebssystem geschlossen. Als Folge eines erfolgreichen Angriffs kann der Angreifer die Kontrolle über das Gerät übernehmen, Daten ausspionieren oder das Gerät unbrauchbar machen. Zur erfolgreichen Ausnutzung der Schwachstellen genügt es, eine manipulierte App zu öffnen oder einen Link anzutippen, der zu einer bösartigen Software führt.

Da es in den letzten Tagen die Probleme mit dem Android Lizenzentzug für Huawei gab, lohnt sich nochmal ein Hinweis auf diese Problematik. Die Sicherheitsupdates für Android sind nicht vom Embargo betroffen und werden daher auch für die aktuellen Huawei Geräte bereit gestellt. In Sachen Sicherheit werden Huawei Handys und Smartphones damit ganz normal weiter versorgt, lediglich neue Android Version (beispielsweise das Update auf Android 10) wird es wohl nicht mehr geben. Der Juni Sicherheitspatch von Google für Android steht damit auch für alle Huawei Geräte zur Verfügung und das Unternehmen kann ihn damit auch problemlos als Update ausliefern.

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Sony Ericsson nennt Termine für das Ice Cream Sandwich Update der Xperia Reihe

Nachdem es schon eine Weile bekannt ist, dass alle Sony Ericsson Smartphones der Xperia Reihe auf Ice Cream Sandwich geupdatet werden, wurden ebenfalls Termine für diese Veröffentlichungen genannt. Sie waren bei den Ersten, die verkündet haben welche ihrer Geräte ein Update erhalten werden. Ein wirklich sehr vorbildliches Verhalten. Die Angaben für die ersten Rollouts wurden vom Hersteller jeweils auf einen Zeitraum von einem Monat festgesetzt.

Die ersten Modelle, welche ein Update erhalten sind das Xperia Arc S, Xperia Neoo V und das Xperia Ray. Sie bekommen Android 4.0 von Ende März bis Anfang April spendiert. Desweiteren werden die restlichen Modelle Xperia Arc, Xperia Play, Xperia Neo, Xperia Mini (Pro), Xperia Active und das SE Live mit Walkman zwischen Ende April und Anfang Mai versorgt.

Auch wenn das Joint Venture Unternehmen damit etwas hinter der Konkurrenz liegt, haben sie trotzdem einen Vorteil. Denn  immerhin bekommt ihr komplettes Portfolio von 2011 ein Update spendiert. Hierbei kann nicht mal Samsung mithalten, so bekommt selbst ihr Mittelklasse Gerät – das Galaxy S Plus – kein offizielles Update auf Ice Cream Sandwich.

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Das Android 4.0 Ice Cream Sandwich Update für das Nexus S wurde vorerst eingestellt

Vor ein paar Tagen hat Google damit begonnen, das Nexus S mit einem großen Update zu versorgen und zwar wurde das Android 4.0 Update ausgerollt. Alle Nutzer vom kleinen Bruder des Galaxy Nexus sollten innerhalb eines Monats auf Android 4.0.3 geupdatet werden. Einer unserer Leser hatte das Update schon erhalten und ließ uns einige Screenshots zukommen, leider hatten nicht alle Nutzer so viel Glück. Denn laut Paul Wilcox, dem Community Manager von Google, liegt dies daran, dass einige Nutzer Probleme mit dem Update hatten. Aus diesem Grund wurde das Update vorerst eingestellt; sobald Google diese Probleme behoben hat wird das Update fortgesetzt. Anschließend werdet ihr einen neuen Hinweis bekommen, dass ihr euer Gerät auf die neuste Android Version Updaten könnt.

“If you received an update notification a little while ago but the update isn’t currently available for your phone, this is likely the result of Google pausing the update in your area while we monitor feedback. The Android 4.0 update is continuing to roll out around the world so your phone will receive another update notification when it’s available again in your region.” Paul Wilcox

Das ist die Stellungnahme von Google, falls es in diesem Bereich neue Informationen gibt, werden wir euch direkt informieren.

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Einige Galaxy Nexus Geräte erhalten keine Updates von Google

Erst heute Mittag hatten wird darüber berichtet, dass das Galaxy Nexus ein Update auf die Android Version 4.0.2 spendiert bekommt. Dort hatten wir ebenfalls berichtet, dass eventuell Geräte mit einer Samsung Firmware das Update erst später erhalten. Nach einer Meldung von Android And Me stimmen unsere Befürchtungen. In diesem Artikel wird leider bestätigt, dass nicht jedes Nexus von Google selbst aktualisiert wird, obwohl es eigentlich das neue Google Smartphone sein soll. Einige Geräte erhalten ihr Update scheinbar wirklich von Samsung oder von einem Mobilfunkanbieter, über die sie verkauft wurden.

Wer sich jetzt fragt von wem das eigene Gerät seine Updates erhält, kann dazu eine App benutzen, welche ein Autor von allaboutsamsung zur Verfügung gestellt hat. Diese Anwendung steht im Market zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Was haltet ihr von dieser Nachricht, seit ihr genauso geschockt wie wir?

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