Das Firmware-Update startet nicht automatisch, was kann ich tun?

Das Firmware-Update startet nicht automatisch, was kann ich tun? – Handy Hersteller bieten in der Regel bei neuen Geräten für mehrere Jahre sowohl Android Updates als auch Sicherheitsupdates an. Man bekommt also je nach Anbieter einmal im Monat oder unregelmäßig ein Versionupdates auf die Geräte. Dieses wird per OTA Update aufgespielt und man bekommt im System die Meldung, wann eine neue Version zur Verfügung steht. Ab und an gibt es mit dieser Automatik aber Probleme und neue Versionen werden nicht mehr angezeigt. Das ist etwas problematisch, da man so eventuell auch wichtige Sicherheitsupdates verpasst.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie man die Einstellungen für automatische Updates prüft und wie man sie eventuell auch wieder korrigiert.

Das Firmware-Update startet nicht automatisch, was kann ich tun?

Generell bieten Android Modelle die Möglichkeit, automatische Updates auch abzuschalten. Falls es Probleme mit Updates gibt, sollte man daher prüfen, ob dies eventuell abgeschaltet ist.

Samsung schreibt beispielsweise dazu in den FAQ:

Je nach den Einstellungen des Smartphones sollte automatisch eine Mitteilung über neue Updates erscheinen. In den Einstellungen kannst du zusätzlich auch manuell nach Aktualisierungen suchen. Dort kannst du zudem einstellen, ob der Download nur über WLAN oder auch über GSM erfolgen soll. ¹ Und auch die Möglichkeit das Update zeitlich festzulegen ist verfügbar.
Wenn du unter „Menü > Einstellungen > Software-Update(s) > Automatische Aktualisierung“ ein Häkchen setzt, wirst du automatisch per Nachricht darüber informiert, wenn ein Update für dein Gerät zur Verfügung steht.

Das gilt soweit auch für die meisten anderen Android Hersteller. Unter „Menü > Einstellungen > Software-Update(s) > Automatische Aktualisierung“ kann man die Vorgaben für das Update machen und unter Einstellungen => Software Update kann man auch manuell prüfen, ob bereits eine neue Firmware-Version angezeigt wird. Diese kann man dann auch direkt installieren (falls neue Software vorhanden sein sollte).

HINWEIS: Je nach Provider Version des Smartphones kann es länger dauern, bis eine Firmware Version angepasst und verteilt wird. Wer also ein gebrandetes Gerät von Telekom, Vodafone oder O2 hat, muss eventuell etwas länger warten, bis eine neue Android Version freigegeben wird. in dem Fall kann man leider auch nicht viel tun, denn wenn der Anbieter selbst keine neue Software zur Verfügung stellt, kann man auch nichts installieren. Das ist leider einer der Nachteile von Branding-Geräten. Neue Versionen und die Update Häufigkeit findet man beispielsweise hier: Samsung Update Liste | Xiaomi Update Liste | Huawei Update Liste

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Xiaomi Updates: diese Modelle bekommen monatliche und vierteljährliche Updates (auch Redmi und Poco)

Xiaomi Updates: diese Modelle bekommen monatliche und vierteljährliche Updates (auch Redmi und Poco) – Google stellt regelmäßig einmal im Monat Sicherheitsupdates für Android bereit und die Hersteller setzen diese dann in ihren Geräten mehr oder weniger schnell um. Dabei geht es nicht um neue Android Version, sondern wirklich nur um die Sicherheitsupdates für die Android Modelle. Xiaomi setzt neben Android auch auf die eigenen MIUI Benutzeroberfläche und hat eine Liste zur Verfügung gestellt, welche Geräte wie oft mit Sicherheitsupdates rechnen können. Dabei gibt es monatliche und vierteljährliche Updates. Geräte, die nicht mehr in dieser Liste zu finden sind, bekommen leider keine Updates mehr und sind damit aus dem Support herausgefallen.

Monatliche Sicherheitsupdates:

  • Mi A3
  • Mi A2
  • Mi A2 Lite

Man sieht an der Stelle schon, dass Xiaomi nur sehr wenige Smartphones wirklich zeitnah mit Updates versorgt und nur die Android One Geräte jeden Monat die Sicherheitsupdates bekommen. Die meisten Geräte werden im Zeitraum von 3 Monaten mit Sicherheitsupdates versorgt, eventuelle Lücken bleiben also einige Wochen länger offen, als es eigentlich sein müsste. Andere Hersteller sind da schneller und liefern (zumindest für die Topmodelle) schnellere Updates im monatliches Intervall aus. Mehr dazu: Samsung Update Liste

Vierteljährliche Sicherheitsupdates:

  • Mi 11 Serie, Mi 10T Pro, Mi 10 T, Mi 10T Lite, Mi 10i, Mi 9T Pro, MI PLAY, Mi 10, Mi 10 lite 5G, Mi 10 Pro, MI 9, Mi 9 Lite, MI 9 SE, Mi 9T, Mi 9T Pro, Mi Note 10, Mi Note 10 Lite, MIX 3,
  • POCO C3, POCO F2 Pro, POCO M2, POCO M2 Pro, POCO X2, POCO X3, POCO X3 NFC,
  • Redmi 7A, Redmi Go, Redmi Note 7, Redmi Note 7S, Redmi Note 7 Pro, Redmi 10X 4G, Redmi 7, Redmi 7A, Redmi 8, Redmi 8A, Redmi 8A Dual, Redmi 8A Pro, Redmi 9, Redmi 9 Prime, Redmi 9A, Redmi 9AT, Redmi 9i, Redmi 9C, Redmi 9C NFC, Redmi Go, Redmi K20, Redmi K20 Pro, Redmi Note 8, Redmi Note 8 Pro, Redmi Note 8T, Redmi Note 9, Redmi Note 9 Pro Max, Redmi Note 9S.

Die Mi 11 Geräte sind in der offiziellen Liste von Xiaomi noch nicht mit aufgeführt, wir haben sie aber aufgrund der Erfahrungen mit eingefügt.

Das Unternehmen schreibt als Disclaimer aber auch dazu:

  • Bitte beachten Sie, dass die Lieferzeit von Sicherheitspatches je nach Region und Modell variieren kann.
  • Der anfängliche Aktualisierungszeitraum von zwei Jahren kann sich je nach Region und Modell ändern.
  • Die Aktualisierungszyklen und Geräte der Sicherheitspatches können sich ändern und werden regelmäßig überprüft.

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OnePlus: Topmodelle sollen 3 Android Versionen und 4 Jahre Sicherheitsupdates bekommen

OnePlus: Topmodelle sollen 3 Android Versionen und 4 Jahre Sicherheitsupdates bekommen – OnePlus stellt derzeit die Strategie rund um Android und Oxygen OS etwas um. Die aktuellen Probleme mit dem Android 11 Update sollen so wohl zukünftig vermieden werden. Von der Änderung profitieren die Topmodelle, denn diese bekommen nun bis zu 4 Jahre lang Updates, die günstigeren Modelle dagegen werden kürzer versorgt. Generell sind die Android Updates bei OnePlus recht schnell, mittlerweile merkt man aber, dass die Anpassung auf die vielen Geräte doch ihren Tribut fordert.

Konkret ist die Aufteilung zukünftig wie folgt:

  • Flaggschiff-Produktlinie (einschließlich T / R): Die OnePlus 8-Serie und neuere Geräte erhalten 3 große Android-Updates und 4 Jahre Sicherheitsupdates.
  • Nord / Nord CE: Die ersten OnePlus Nord- und neuere Nord / Nord CE-Geräte erhalten 2 große Android-Updates und 3 Jahre Sicherheitsupdates.
  • Nord N-Serie: Ab N10 und N100 erhalten alle Geräte der N-Serie 1 großes Android-Update und 3 Jahre Sicherheitsupdates.
  • Flaggschiff-Geräte, die vor der OnePlus 8-Serie veröffentlicht wurden, werden dem vorherigen Zeitplan von 2 großen Android-Updates und 3 Jahren Sicherheitsupdates folgen. Software-Update-Pläne für Carrier-Versionen richten sich nach den Anforderungen unserer Carrier-Partner.

Daneben hat das Unternehmen auch angekündigt, dass man den Code von Oxygen OS und Color OS (OPPO) zusammenlegen wird. Damit wird ein Eingliederung von OnePlus bei OPPO auch beim Code vollzogen und man verspricht sich davon wohl eine einfacherer Weiterentwicklung der Systeme. Es werden dann keine 2 UI mehr gepflegt, sondern nur noch ein Code mit verschiedenen Oberflächen. Für die Nutzer soll sich dadurch aber vorerst wenig ändern. Die Änderungen sind in erster Linie intern und für die Entwickler relevant. Früher oder später könnte es aber natürlich auf ein gemeinsames System als Benutzeroberfläche hinaus laufen.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Wir haben als kleine Marke angefangen, aber seit letztem Jahr, als unser Produktportfolio viel schneller zu wachsen begann, haben wir erkannt, dass wir deutlich mehr Ressourcen und eine größere Technologieplattform benötigen, um sicherzustellen, dass jedes Produkt stabile und zeitnahe Software-Updates erhalten kann , und bietet gleichzeitig ein erstklassiges Benutzererlebnis.

Nach vielen Bewertungen und Diskussionen haben wir einen soliden Plan entwickelt, um unsere gemeinsamen Ressourcen mit OPPO optimal zu nutzen. Um die Effizienz zu verbessern und die Softwareerfahrung in unserem gesamten Portfolio zu standardisieren, arbeiten wir an der Integration der Codebasis von OxygenOS und ColorOS.

Android Updates – das sind laut Stiftung Warentest die besten Anbieter

Android Updates – das sind laut Stiftung Warentest die besten Anbieter – Die Stiftung Warentest hat sich im aktuellen Heft (Juli 2021) wieder mit den Updates für die Betriebssysteme von Handys und Smartphones auseinander gesetzt und sich angeschaut, welche Anbieter ihre Geräte wie gut mit Updates versorgen. Dabei wurde sowohl die Häufigkeit der Updates bewertet als auch wie lange diese geliefert werden und auch welche Art von Updates gemacht werden. Einbezogen wurden dabei sowohl die monatlichen Sicherheitsupdates als auch die Version-Updates für Android.

In diesem Index liegt natürlich Google vorn, denn das Unternehmen bietet alle verfügbaren Updates für die eigenen Geräte für 3 Jahre (und teilweise darüber hinaus) an. Auf Platz 2 liegt dann bereits Nokia. Die Marke liegt in der Wertung nur wenige Punkte hinter Google und kann damit viele der größeren Hersteller locker toppen. Auf den folgenden drei Plätzen liegen OnePlus, Samsung und Huawei in dieser Reihenfolge. Der Abstand in der Wertung zu Google ist dann teilweise schon recht deutlich, im Vergleich zu 2019 haben aber alle Anbieter aufgeholt. Das ist eine gute Nachricht für Kunden, denn es bedeutet auch, dass die Hersteller bei den Android Updates für das Betriebssystem aufgeholt haben und mehr und schnellere Updates für die Geräte liefern.

Den letzten Platz im Test teilen sich Wiko und Alcatel. beide Unternehmen liefern in erster Linie die Sicherheitsupdates für die eigenen Modelle aus und dies auch eher unregelmäßig. Neue Android Versionen gibt es vor allem mit neuen Geräten.

Nokia bestätigt damit die guten Ergebnisse aus anderen Tests. Dort war dem Unternehmen bescheinigt worden, dass man die Android Updates besonders schnell ausliefert. Den aktuellen Stand der Sicherheitsupdates für Samsung und Huawei gibt es hier: Samsung Updates | Huawei Updates

Aktuell ist Android 11 die neuste verfügbare Android Version. Google arbeitet aber bereits an Android 12 und im Herbst soll die neue Version dann zur Verfügung stehen. Dann wird sich wieder zeigen, ob diese theoretischen Werte der Stiftung Warentest sich auch bei Android 12 wieder bestätigen.

Die Neuerungen in Android 12 im Überblick

  • Aktualisierungen der Benachrichtigungs-Benutzeroberfläche – Wir aktualisieren Benachrichtigungsdesigns, um sie moderner, benutzerfreundlicher und funktionaler zu gestalten. In dieser ersten Vorschau werden Sie Änderungen von der Schublade und den Steuerelementen an den Vorlagen selbst bemerken. Wir optimieren auch Übergänge und Animationen im gesamten System, um sie reibungsloser zu gestalten. Im Rahmen der Updates dekorieren wir für Apps für Android 12 Benachrichtigungen mit benutzerdefinierten Inhalten mit Symbolen und erweitern die Angebote, um sie an alle anderen Benachrichtigungen anzupassen
  • Optimierungen von Vordergrunddiensten – Vordergrunddienste sind eine wichtige Möglichkeit für Apps, bestimmte Arten von Aufgaben für Benutzer zu verwalten. Bei Überbeanspruchung können sie jedoch die Leistung beeinträchtigen und sogar zum Abbruch von Apps führen. Um eine bessere Benutzererfahrung zu gewährleisten, blockieren wir den Vordergrunddienst ab dem Hintergrund für Apps, die auf die neue Plattform abzielen. Um den Übergang von diesem Muster zu erleichtern, führen wir in JobScheduler einen neuen beschleunigten Job ein, der eine erhöhte Prozesspriorität und einen erhöhten Netzwerkzugriff erhält und unabhängig von Energieeinschränkungen wie Battery Saver oder Doze sofort ausgeführt wird. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir auch beschleunigte Jobs in die neueste Version der Jetpack WorkManager-Bibliothek integriert. Um die Ablenkung für Benutzer zu verringern, verzögern wir jetzt die Anzeige einiger Benachrichtigungen zu Vordergrunddiensten um bis zu 10 Sekunden. Dies gibt kurzlebigen Aufgaben die Möglichkeit, diese zu erledigen, bevor ihre Benachrichtigungen angezeigt werden.
  • Umfangreiches Einfügen von Inhalten – Benutzer lieben Bilder, Videos und andere ausdrucksstarke Inhalte, aber das Einfügen und Verschieben dieser Inhalte in Apps ist nicht immer einfach. Um Ihren Apps das Empfangen umfangreicher Inhalte zu erleichtern, führen wir eine neue einheitliche API ein, mit der Sie Inhalte aus beliebigen Quellen akzeptieren können: Zwischenablage, Tastatur oder Drag & Drop. Sie können eine neue Schnittstelle, OnReceiveContentListener, an UI-Komponenten anhängen und einen Rückruf erhalten, wenn Inhalte über einen beliebigen Mechanismus eingefügt werden. Dieser Rückruf wird zum zentralen Ort für Ihren Code, an dem alle Inhalte eingefügt werden können, vom einfachen und gestalteten Text bis hin zu Markups, Bildern, Videos, Audiodateien und mehr. Aus Gründen der Rückkompatibilität haben wir AndroidX die einheitliche API hinzugefügt.
  • Modernes Verhalten von SameSite-Cookies in WebView – Entsprechend den Änderungen an Chrome und anderen Browsern enthält WebView neue Verhaltensweisen von SameSite-Cookies, um zusätzliche Sicherheit und Datenschutz zu bieten und Benutzern mehr Transparenz und Kontrolle darüber zu geben, wie Cookies auf verschiedenen Websites verwendet werden können.
  • Eingeschränkter Netlink MAC – Wir unterstützen Entwickler weiterhin bei der Migration auf datenschutzrechtlich zurücksetzbare Kennungen. In einem Multi-Release-Versuch, die Migration von Netlink MAC mit Gerätebereich zu vereinfachen, haben wir in Android 11 den Zugriff darauf basierend auf API-Level 30 eingeschränkt, und in Android 12 wenden wir die Einschränkung für alle Apps an – unabhängig von der Ziel-SDK-Level.
  • Sichereres Exportieren von Komponenten – Um zu verhindern, dass Apps versehentlich Aktivitäten, Dienste und Empfänger exportieren, ändern wir die Standardbehandlung des Attributs android: exported so, dass sie expliziter wird. Mit dieser Änderung müssen Komponenten, die einen oder mehrere Absichtsfilter deklarieren, jetzt explizit ein android: exported-Attribut deklarieren. Sie sollten Ihre Komponenten im Manifest überprüfen, um Installationsfehler im Zusammenhang mit dieser Änderung zu vermeiden.
  • Android über Google Play aktualisiert – Wir werden unsere Investitionen in Google Play-Systemaktualisierungen (Project Mainline) weiter ausbauen, um Apps eine konsistentere und sicherere Umgebung für alle Geräte zu bieten. In Android 12 haben wir das Android Runtime (ART) -Modul hinzugefügt, mit dem wir Aktualisierungen der Kernlaufzeit und der Bibliotheken auf Geräten mit Android 12 übertragen können. Wir können die Laufzeitleistung und -korrektheit verbessern, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Vorgänge beschleunigen. alles ohne ein vollständiges Systemupdate. Wir haben auch die Funktionalität vorhandener Module erweitert. Beispielsweise stellen wir unsere kompatible Medientranscodierungsfunktion in einem aktualisierbaren Modul bereit.
  • Optimierung für Tablets, Faltgeräte und Fernseher – Da mehr Menschen als je zuvor Apps auf Großbildgeräten wie Faltblättern, Tablets und Fernsehgeräten verwenden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass Ihre App oder Ihr Spiel bereit ist. Beginnen Sie mit der Optimierung für Tablets und der Erstellung von Apps für Faltblätter. Für den größten Bildschirm zu Hause ist auch die erste Android 12-Vorschau für Android TV verfügbar. Mit dieser Vorschau können Sie nicht nur die neuesten Android-Funktionen auf den Fernseher bringen, sondern auch Ihre Apps auf dem brandneuen Google TV-Erlebnis testen.

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten?

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten? – Google liefert für Android in jedem Jahr eine neue Version für das Android Betriebssystem und in der Regel sind dort dann neue Funktionen eingebaut, aber auch Optimierung bei Energie-Verbrauch oder auch bei der Leistung. Mittlerweile bieten die meisten Hersteller für aktuelle Geräte dabei eine Garantie, dass die Handys und Smartphones monatliche Sicherheitsupdates für drei Jahre  und zwei Jahre Betriebssystem-Upgrades bekommen werden. Man kann sich also bei neuen Smartphones recht sicher sein, dass man auch mit mindestens 2 neuen Android Versionen versorgt wird.

Allerdings hängt es sehr vom Hersteller ab, wie schnell die Modelle mit Android Updates versorgt werden, einige Hersteller sind dabei schneller, andere Anbieter brauchen etwas länger, bevor sie die eigenen Handys und Smartphones mit der jeweils neusten Android-Version versorgen. Dazu kommt, dass in der Regel die Topmodelle am schnellsten mit neuem Android versorgt werden.

Für Nutzer bedeutet dies, dass man je nach Anbieter möglicherweise etwas länger warten muss, bis man Zugriff auf die neuste Android Version hat und daher ist es sehr interessant zu wissen, welcher Handy-Hersteller Updates für Android sehr schnell zur Verfügung stellt und wer unter Umständen auch etwas länger benötigt.

Android Updates: Welcher Hersteller ist am schnellsten?

Mit AOSmark gibt es mittlerweile einen Benchmark der angibt, wie viele Update für Android die Hersteller pro Gerät gemacht haben. Dabei ist Google wie immer ganz weit vorn, die anderen Hersteller liegen hier bei unter 2, weil meistens pro Modell nur 2 Android Versionen als Update garantiert werden. Der AOSmark Score sagt aber nicht aus, wie schnell es diese Update gibt.

Der aktuelle Stand bei AOS Markt sieht wie folgt aus:

3.2 Google
1.8 POCO
1.8 OnePlus
1.7 Sony
1.7 Samsung
1.7 Redmi
1.5 General Mobile
1.5 Asus
1.4 Xiaomi
1.4 Sharp
1.4 Nokia
1.3 bq
1.3 Oppo
1.3 HTC
1.2 Zebra
1.2 realme
1.2 Huawei
1.1 Motorola
1.0 Vankyo
1.0 LGE

Eine weitere Metrik gibt es, wenn man das komplette Portfolio je Hersteller betrachtet. Die Experten von Counterpoint haben sich die Updates der Hersteller angeschaut und auch, wie schnell diese umgesetzt werden. Das Ergebnis lässt sich bereits recht gut aus der Grafik ablesen: Nokia ist dabei am schnellsten und setzt insgesamt auf viele Updates in kurzer Zeit. Danach folgt Xiaomi.

Samsung dagegen braucht vergleichsweise lange und es vergeht fast ein halbes Jahr, bevor eine neue Android Version verfügbar ist. Bei LG sieht es ebenfalls nicht so gut aus: dort gab es zwar recht schnell wenige Modelle mit dem neusten Android, aber danach dauerte es relativ lange bis weitere Smartphones mit einem Update versorgt wurden.

Besonders schlecht ist die Versorgung mit neuen Android Updates bei OPPO und vor allem bei Alcatel. Beim letzteren Anbieter scheint es gar keine Updates zu geben – das ist natürlich keine gute Nachricht für die Kunden und bedeutet einen echten Nachteil im Vergleich zu den Handys und Smartphones der Konkurrenz.

Wichtig dabei: Die Studie von Counterpoint bezieht sich nur auf Android-Updates. Sicherheitsupdates wurden dabei nicht berücksichtigt, diese werden in der Regel monatlich bereit gestellt und sollten auch monatlich von den jeweiligen Herstellern verfügbar gemacht werden. Dazu werte die Studie nur die Daten der letzten Updates aus, ob das zukünftig so bleibt, ist nicht gesagt.

Wie schnell bekommen auch günstigere Modelle das neuste Android?

Neben dem Speed ist aber auch wichtig, welche Modelle die neuste Android Version bekommen und ob viele aktuelle Modelle möglicherweise kaum noch aufgerüstet werden. Auch hier gibt es Zahlen von Counterpoint, man hat sich dabei alle verkauften Modelle angeschaut, als auch die günstigeren Versionen. Auch in diesem Bereich liegt Nokia vor, dicht gefolgt diesmal von Samsung. Die Experten von Counterpointschreiben zu diese Auswertung:

Commenting on the performance of smartphone brands, Associate Director, Tarun Pathak, highlighted, “Among the top 10 smartphone makers, nearly 96% of Nokia smartphones, sold cumulatively since Q3 2018, are already running on Android Pie or have had an Android Pie update issued to them. Samsung closely follows Nokia with 89% and Xiaomi with 84%. Xiaomi is good at ensuring its mid-price range products launch with the latest version of Android.”

Insgesamt sind damit die drei größten Android Hersteller und Nokia recht flüssig beim Android Update innerhalb der eigenen Modellpalette, danach sieht es aber eher schlecht aus und vor allem bei den günstigeren Modellen muss man teilweise auch vergeblich auf neue Android Version warten.

Insgesamt spricht die Auswertung eine deutliche Sprache: wer schnelle Android Updates haben möchte, sollte auf Nokia setzen. Dazu sind auch die Google Pixel Modelle immer sehr schnell versorgt, aber da man nur die Top10 der verkaufsstärksten Anbieter geprüft hat, sind diese Modelle in der Auswertung nicht mit enthalten.

Offiziell: diese Samsung-Modelle bekommen ab sofort 3 Android Major-Upgrades

Offiziell: diese Samsung-Modelle bekommen ab sofort 3 Android Major-Upgrades – Samsung bot bisher für die eigenen Smartphones nur immer zwei zusätzliche Android Versionen an. Wer ein Modell mit Android 9 gekauft hat, bekam also nur noch Android 10 und 11 – danach gab es keine weiteren Android Updates mehr.

Ab sofort setzt das Unternehmen aber auf eine andere Strategie bei den Android Updates: die neueren Modelle und vor allem die teureren Versionen bekommen sogar 3 neuen Android Varianten, bei den älteren Modellen und den günstigen Geräten der M-Serie ändert sich dagegen nichts. Die Veränderungen starten ab den Topmodellen aus 2019. Galaxy S10 und auch Note 10 können sich also auf eine weitere Android Version freuen.

Diese Modelle profitieren von der neuen Regelung bei Samsung:

  • Galaxy S series: Galaxy S20 Ultra 5G, S20 Ultra, S20+ 5G, S20+, S20 5G, S20 in addition to S10 5G, S10+, S10, S10e, S10 Lite and upcoming S series devices
  • Galaxy Note series: Galaxy Note20 Ultra 5G, Note20 Ultra, Note20 5G, Note20, Note10+ 5G, Note10+, Note10 5G, Note10, Note10 Lite and upcoming Note series devices
  • Galaxy Foldable devices: Galaxy Z Fold2 5G, Z Fold2, Z Flip 5G, Z Flip, Fold 5G, Fold and upcoming Z series devices
  • Galaxy A series: Galaxy A71 5G, A71, A51 5G, A51, A90 5G and select upcoming A series devices
  • Tablets: Galaxy Tab S7+ 5G, Tab S7+, Tab S7 5G3, Tab S7, Tab S6 5G4, Tab S6, Tab S6 Lite and upcoming Tab S series devices

Diese Neuerung betrifft nur die Android Versionen. Bei den Android Sicherheitsupdates gab es schon immer 3 Jahre Samsung Updates und dies hat sich bisher auch nicht geändert.

Hintergrund für diese Neuerung ist unter anderem, dass Nutzer die Geräte immer länger nutzen und Samsung diese Entwicklung unterstützen will. Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

“Samsung is committed to supporting our users to fully enjoy the latest mobile experiences while they are using Galaxy devices,” said Janghyun Yoon, Senior Vice President and Head of Software Platform Team, Mobile Communications Business at Samsung Electronics. “As people hold onto their devices for longer, we are working to bring secure protection and exciting new features to the devices already in their hands. By supporting up to three generations of Android OS upgrade, we are extending the lifecycle of our Galaxy products and making a promise that we will provide a simple and secure mobile experience that takes advantage of the latest innovations as soon as they are available.”

Den aktuellen Stand bei den Updates gibt es hier: Galaxy S10 und Android 11 | Galaxy A50 und A51 und Android 11 | Galaxy S20 und Android 11