Samsung: Google und Microsoft entwickeln Apps für die faltbaren Modelle

Samsung: Google und Microsoft entwickeln Apps für die faltbaren Modelle – Samsung hat mit den neuen Galaxy Z Fold 3 und Flip 3 die faltbaren Smartphones in einen Bereich gebracht, der auch für den Massenmarkt interessant ist, aber nach wie vor unterstützt Android faltbare Smartphones noch nicht direkt. Samsung hat sich daher nun Unterstützung bei anderen Unternehmen gesucht, um Apps zu entwickeln und anzupassen, so dass sie auch mit der faltbaren Technik komplett zusammenarbeiten und die Technik ausnutzen können. Man kann also davon ausgehen, dass zukünftig mehr Apps das Aufklappen des Bildschirms und die möglichen Ebenen besser unterstützen werden.

Das Unternehmen schreibt selbst dazu:

Samsung hat sich mit App-Anbietern zusammengetan, um für die neuen Modelle der Galaxy Z-Serie noch mehr Anwendungen an die Eigenschaften moderner Foldables anzupassen. Partnerschaften mit Unternehmen wie Google und Microsoft sollen dafür sorgen, dass viele beliebte Apps auf den neuen Smartphones des Galaxy Z Fold3 5G und Galaxy Z Flip3 5G genutzt und so das Potential eines faltbaren Displays bestmöglich ausgelebt werden kann.

Von Apps, die nahtlos zwischen den verschiedenen Bildschirmen wechseln, bis hin zu Multitasking-Funktionen kann mit der neuesten Generation der Galaxy Z-Serie viel herausgeholt werden.

Welche Apps genau von dieser Zusammenarbeit profitieren werden, ist noch nicht bekannt, aber das Google und Microsoft explizit genannt werden, dürften es natürlich die Apps dieser Unternehmen sein, die ein Update in Fold-Bereich bekommen. Möglicherweise wird also Google Mail oder die anderen Android Apps bald angepasst werden. Ein wichtiger Schritt wäre natürlich auch, wenn Android faltbare Ansätze von Haus aus unterstützen würde. Davon würde dann nicht nur Samsung profitieren, sondern auch alle anderen Anbieter in diesem Bereich (auch wenn es da noch eher wenige Foldables gibt).

Im Video erklärt das Unternehmen nochmal anschaulich, welche Vorteile die Anpassung auf faltbare Display bringen kann und wo die aktuellen Probleme liegen.

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Android: „Keine App zum Öffnen der URL gefunden“ – das kann man tun

Android: „Keine App zum Öffnen der URL gefunden“ – das kann man tun  – kommt es bei der Nutzung von Android dazu, dass man die Meldung „Keine App zum Öffnen der URL gefunden“ auf dem Bildschirm sieht, liegt es an der fehlerhaften Arbeit des Systems bzw. des zuständigen Programms. Gründe dafür kann es viele geben – falsch installierte Updates, angehäuften Defekte -, jedoch gibt es immer eine Lösung für das Problem. Wie diese aussieht, erfahren die Leser im folgendem Beitrag.

In der Regel kommen die besagten Probleme dann vor, wenn der Nutzer mehr als eine Browser-App benutzt, zum Beispiel Chrome und Firefox. Aufgrund von entstehenden und überlappenden Programmdefekten kommt es dann zu der besagten Macke. Um sie zu reparieren, geht man wie folgt vor:

  1. Zuerst muss man die Einstellungen des betroffenen Gerätes öffnen
  2. dort sucht und anschließend öffnet man die Option „Apps“
  3. es wird eine Liste an Anwendungen dargestellt. Man braucht diejenige, welche die Fehlermeldung anzeigt, also Chrome oder Firefox, die man letztendlich auch auswählt
  4. in der besagten Browserapp geht man in den Bereich „Speicher“ über und löscht dann Cache und Daten, denn diese stellen häufig die Ursache für Problemanhäufungen dar
  5. abschließend kann man überprüfen, ob die Methode erfolgreich war. Erscheint die Meldung „Keine App zum Öffnen der URL gefunden“ nicht, so muss man nur noch in Zukunft darauf achten, dass es nicht erneut vorkommt. War man in seinem Vorhaben nicht siegreich, sollte man andere Ansätze anwenden

Weiteren Lösungsvorschläge

Wie schon erwähnt, gibt es eine Menge an weiteren Lösungen – nicht nur im folgendem Beitrag, sondern auch im Internet und anderen Hilfeportalen. Zu den häufigsten und fruchtbarsten Methode gehören jedoch diese Ansätze:

  • als Erstes sollte man natürlich das Gerät neustarten. Dadurch werden jeglichen Fehler gelöscht und man kann den Smartphone wieder unbehindert nutzen
  • führt der Neustart zu keinen ersichtlichen Ergebnissen, kann man als nächstes versuchen den entsprechenden Support-Dienst zu erreichen. Dort werden den Kunden in der Regel die benötigten Informationen erteilt, sodass man die Defekte an Ort und Stelle persönlich ausflicken kann.
  • bestehen die Fehler immer noch, sollte man prüfen, ob der benutzter Browser in angemeldetem bzw. aktivierten Zustand verwaltet wird – das kann man in Einstellungen zu dem entsprechenden Programm einsehen.
  • sind Updates für eingesetzte Apps verfügbar, müssen diese installiert werden, sodass man das Programm fehlerfrei nutzen kann.
  • führen alle oben genannten Vorschläge zu keinem Resultat und der Defekt zeigt sich hartnäckiger und überlebensfähiger, als man dachte, kann man zu dem letzen Mittel greifen – der Zurücksetzung. In diesem Fall werden alle Daten auf dem Gerät unwiderruflich gelöscht, sodass sich eine Sicherung wichtiger Dateien empfiehlt.

Video: Hilfe bei der Fehlermeldung „Keine App zum Öffnen der URL“

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App-Drawer – Was ist das und was macht man damit?

App-Drawer – Was ist das und was macht man damit? – Bei dem App-Drawer handelt es sich um eine Übersicht aller installierten Apps. Auf deutsch bedeutet es soviel wie App-Schublade. Vom App-Drawer aus kann man Apps problemlos per Antippen öffnen. Die Vorgehensweise um den App-Drawer zu öffnen, kann je nach Smartphone verschieden sein. Auch das Icon selbst sieht oftmals unterschiedlich aus, es besteht jedoch meist aus Punkten oder Quadraten welche in Rasterform angeordnet sind. Je mehr Apps man installiert hat, desto chaotischer ist der Bildschirm. Es lohnt sich somit, ab und an das aufzuräumen.

Apps löschen über den App-Drawer     

Bei Smartphones* mit älteren Betriebssystem kann man die Apps nicht direkt über den App-Drawer löschen. Dies ist erst ab der Android*-Version 4.0 möglich. Zuvor ging es folgendermaßen:

  1. Das Menü „Einstellungen“ aufrufen.
  2. Dort „Anwendungen verwalten“ anklicken.
  3. In der Liste die App anklicken, welche gelöscht werden soll.
  4. Abschließend den Button „Deinstallieren“ drücken und die Auswahl bestätigen.

Bei neueren Modellen ist die Vorgehensweise einfacher:

  1. Zunächst klickt man auf den App-Drawer Button.
  2. Dort sind alle Apps aufgelistet, gegebenenfalls sind diese auf mehrere Seiten verteilt.
  3. Auf das Icon der zu löschenden App klicken und festhalten.
  4. Das Icon hebt sich ab und man kann es in den Papierkorb (Bildschirm oben) ziehen und loslassen.
  5. Die Deinstallation der App mit „Ok“ bestätigen.

Vorinstallierte Apps deaktivieren

Nicht alle Apps lassen sich einfach vom Smartphone* entfernen. Vorinstallierte Apps sind deutlich hartnäckiger. Diese lassen sich oftmals lediglich deaktivieren. Zur vollständigen Entfernung dieser Apps muss man jedoch das Smartphone* rooten. Allerdings entstehen dabei zusätzliche Risiken, da das Smartphone* ernsthaft beschädigt werden kann und die Garantie beim Rooten verloren geht. Deshalb ist es ratsam das Rooting nur Profis zu überlassen. Nichtsdestotrotz ist die Deaktivierung in den meisten Fällen bereits ausreichend, denn somit werden Updates und Aktualisierungen unterbunden.

Video: App Drawer am Beispiels Samsung Galaxy erklärt

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Merkwürdige Werbung auf dem Smartphone? Daran kann es liegen

Merkwürdige Werbung auf dem Smartphone? Daran kann es liegen – Werbung auf dem Smartphone ist oft wenig beliebt und noch schlimmer ist es, wenn sie direkt im System auftaucht und noch dazu für merkwürdige Dienste und fragwürdige Produkte wirbt. Teilweise wissen die Nutzer gar nicht, woher die Werbung kommt und fühlen sich daher eher belästigt.

So schreibt ein Nutzer bei Android PIT

ich habe seit längerer Zeit das Problem, dass sich nach dem entsperren des Gerätes, Werbung öffnet auf meinem Homescreen. Ich habe mein Handy auch schon auf Werkseinstellung zurückgesetzt, doch dies ergab leider keinen Erfolg. Sobald man auf die Werbung klickt, öffnet sich der Google Play Store. Hab ich dort etwas falsches in den Einstellungen?

Und ein anderer Verbraucher berichtet von ähnlichen Problemen im Samsung Forum:

ich habe seit längerer Zeit das Problem, dass sich nach dem entsperren des Gerätes, Werbung öffnet auf meinem Homescreen. Ich habe mein Handy auch schon auf Werkseinstellung zurückgesetzt, doch dies ergab leider keinen Erfolg. Sobald man auf die Werbung klickt, öffnet sich der Google Play Store. Hab ich dort etwas falsches in den Einstellungen?

Tatsächlich kann das Auftauchen von Werbung und Popups auf dem Handy ein Zeichen für einen Hack sein und auch darauf hindeuten, dass man eine App installiert hat, die möglicherweise Malware enthält. Dabei sind es tatsächlich fast immer Apps, die solche Werbung einblenden. Wir man in solchen Fällen vorgehen soll, haben wir hier beschrieben.

Welche App blendet die unerwünschte Werbung ein?

Auf Smartphones sind meistens sehr viele Apps aktiv und daher ist es nicht ganz einfach, die App zu finden, die für die unerwünschte Werbung verantwortlich ist. Im einfachsten Fall schaut man die Liste unter Einstellungen => Apps durch und deaktiviert nacheinander alleverdächtigen Apps. Wenn danach die Werbung nicht mehr eingeblendet wird, hat man den Schuldigen gefunden. Man kann dies auch über den abgesicherten Modus vornehmen. Google selbst schreibt dabei zur Vorgehensweise:

  1. Halten Sie auf einem Android-Smartphone oder -Tablet die Ein-/Aus-Taste gedrückt.
  2. Halten Sie das Symbol „Ausschalten“ An/Aus auf Ihrem Display gedrückt. Das Gerät wird im abgesicherten Modus gestartet. Am unteren Bildschirmrand steht „Abgesicherter Modus“.
  3. Entfernen Sie nacheinander alle kürzlich heruntergeladenen Apps.
    • Tipp: Erstellen Sie eine Liste der Apps, die Sie entfernen, damit Sie keine App vergessen, wenn Sie sie wieder hinzufügen.
  4. Starten Sie Ihr Gerät neu, nachdem Sie jeweils eine App gelöscht haben, und prüfen Sie, ob das Problem dadurch behoben wurde.
  5. Sobald Sie die App entfernt haben, die das Problem verursacht hat, können Sie die anderen entfernten Apps wieder hinzufügen.

Möchte man die App nicht ganz entfernen (weil man sie vielleicht noch braucht) kann man auch die Berechtigungen so eingrenzen, dass die App keine Werbung mehr einblenden kann. Das ist aber nicht zu empfehlen, denn wenn eine App unerwünschte Werbung einblendet, liegt der Verdacht nahe, das auch andere unerwünschte Sachen durchgeführt werden (beispielsweise Datenweitergabe).

Sicherheitstipps für Apps – das empfiehlt das BSI

Die Sicherheitsexperten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik schreiben dazu:

  • Installieren Sie nur die Apps, die Sie tatsächlich benötigen. Jede zusätzliche App stellt zunächst ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar, selbst wenn es sich um ein seriöses Angebot handelt. Praktisch jede Software enthält Sicherheitslücken, Gerade bei kostenlosen Apps handeln Sie sich auch schnell potenziell unerwünschte Programme (PUP) wie falschen Antiviren-Schutz oder Adware ein. Der fragwürdige Zweck von Adware ist, Werbung einzublenden.
  • Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen – etwa den im Smartphone voreingestellten App-Stores und Markets der Hersteller.
  • Prüfen Sie, auf welche Funktionen die App Rechte beansprucht. Je nach Betriebssystem können Sie vor der Installation einer App sehen, welche Rechte die Anwendung nach der Installation erhält. Achten Sie darauf, dass Apps nur auf die Smartphone-Funktionen zugreifen können, die für den Anwendungszweck nötig und plausibel sind. So ist Skepsis angebracht, wenn etwa eine Anwendung zum Speichern von Notizen auf die SMS-Funktion zugreifen will. Hier müssen Sie kritisch prüfen, ob Sie die Berechtigungen annehmen möchten, denn es gilt, alle Berechtigungen zu bestätigen oder die App nicht zu installieren. Weitere Informationen zur Bestätigung von App-Rechten unter Android finden Sie hier.
  • Wenn Sie unsicher sind, ob die App vertrauenswürdig ist, hilft meist schon eine kurze Suche im Internet. Hier wird zeitnah informiert, wenn eine App Schadsoftware beinhaltet.
  • Vorsicht bei Schnäppchen: Populäre Apps, vor allem Spiele, werden nachgeahmt. Die Nachahmer bieten die Apps billiger oder kostenlos an, bauen aber mitunter schädliche Funktionen in die Apps ein oder locken mit kostenpflichtigen „Extra-Leveln“.

Weitere Tipps rund um die Sicherheit von Smartphones haben wir hier zusammengestellt: Smartphone Sicherheit | Was tun bei gehacktem Handy?

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Android: so kann man Apps automatisch aktualisieren lassen (und die auch wieder abschalten)

Android: so kann man Apps automatisch aktualisieren lassen (und die auch wieder abschalten)n – Wer ein Android-Smartphone verwendet und damit seine Apps im Google Play Store herunterlädt, hat die Möglichkeit zwischen verschiedene Einstellungen bezüglich der Updates zu wählen. Man kann als Nutzer entscheiden, ob Updates automatisch gemacht werden oder manuell. Wer seine Apps regelmäßig aktualisiert, profitiert immer von den neusten Funktionen und auch Sicherheitslücken werden durch Updates geschlossen. Es ist also durchaus sinnvoll, wenn die Updates automatisch durchgeführt werden und man nicht ständig überprüfen muss, ob neue Updates verfügbar sind.

Apps automatisch updaten

Sie könne im Google Play Store einstellen, dass alle Apps ein Update bekommen, wenn dieses verfügbar ist. Tippen Sie dafür auf das Menüsymbol und auf Einstellungen. Dort gibt es den Unterpunkt „automatische Updates“. Sie können nun auswählen, ob Updates sofort gemacht werden oder erst, wenn sich das Smartphone wieder im WLAN befindet. Wenn Sie nicht viel Datenvolumen und nur langsames Internet haben, ist es sinnvoll Updates nur im WLAN zu machen. Sonst ist Ihr Datenvolumen nämlich sehr schnell aufgebraucht. Wenn Sie diese Einstellung nutzen gilt das für alle Apps, die Sie auf Ihrem Smartphone installiert haben.

Sie könne aber auch einzelne Apps auswählen, für die automatisch Updates gemacht werden sollen. Diese Option ist sinnvoll, wenn sie einige Apps haben die Sie sehr häufig verwenden, aber bei andere eher weniger Wert auf Aktualität legen. Gehen Sie für diese Einstellung über das Menüsymbol zu „Meine Apps und Spiele“. Wählen Sie dann die Apps aus, die sie automatisch aktualisieren wollen. Tippen Sie auf das Symbol „Mehr“ und tippen Sie auf „automatisches Update“.

Mittlerweile kann man dazu auch noch weitere Einstellungen tätigen. So läst sich bestimmen, dass die automatische Aktualisierung der Apps nur im WLAN vorgenommen wird um eventuelle Datenflatrates am Handy nicht zu sehr zu belasten. Google schreibt dazu zur Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie die Google Play Store App
  2. Tippen Sie auf das Dreistrich-Menü > Einstellungen.
  3. Tippen Sie auf Automatische App-Updates.
  4. Wählen Sie eine Option aus:
    • Über ein Netzwerk: Apps werden entweder über WLAN oder mobile Daten aktualisiert.
    • Nur über WLAN: Apps werden nur aktualisiert, wenn das Gerät mit einem WLAN verbunden ist.

Wer Tarife mit unbegrenztem Volumen nutzt, kann diese Option natürlich auch belassen und die automatische Aktualisierung von Apps auch mobil vornehmen.

Apps manuell aktualisieren

Wer nicht so viel Wert darauf legt, dass die Apps immer aktuell sind, zum Beispiel weil das Smartphone wenig Speicherplatz hat, kann Apps auch manuell machen. Wenn Sie im Google Play Store auf „Meine Apps und Spiele“ gehen, werden Ihnen die Apps angezeigt, welche aktualisiert werden können. Sie können nun die entsprechenden Apps aktualisieren, in dem Sie einfach auf das entsprechende Feld klicken.

Diese Schritte beschreibt Google Play im Supportbereich. Anscheinend funktionieren diese Einstellungen jedoch nicht bei allen Nutzern. Auf dem Forum renehesse.de heißt es dazu:

Auf keinem meiner aktuell genutzten Android-Geräte kommen App-Updates automatisch an. Der Google Play Store hingegen schmeißt mir beim Öffnen jedes mal Updates zum manuellen Installieren entgegen. Wer kennt Trick 17?

Ist dies bei Ihnen auch der Fall, dann beobachten Sie, ob und wann Updates gemacht werden. Manche Handys scheinen die Updates herunter zu laden, wenn man das Handy nicht aktiv nutzt. Dies soll vermutlich verhindern, dass es aufgrund größerer Updates zu Problemen in der Nutzung kommt. Wenn Updates aber gar nicht automatisch gemacht werden, dann gibt es nur drei Möglichkeiten, die das Problem vielleicht lösen könnten. Schalten Sie das Smartphone aus und wieder ein und schauen Sie, ob sich dann etwas tut. Wenn nicht können Sie den Cache in der App löschen und die App vielleicht noch einmal erneut installieren. Google Play hat sich zu dem Problem leider noch nicht geäußert, obwohl es wohl schon längere Zeit besteht.

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Neuer Spyware-Alarm: diese Apps sollte nicht auf dem Handy sein

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Neuer Spyware-Alarm: diese Apps sollte nicht auf dem Handy sein – Es gibt neue Hinweise auf Apps mit Spyware in den verschiedenen App-Stores und es geht diesmal vor allem um die Apps von QuVideo. Das Unternehmen betreibt einige recht populäre Apps mit mehr als 100 Millionen Installationen und die Apps greifen auf recht umfangreiche Berechtigungen zu – einige Apps wurde dabei bereits als Spyware eingestuft und sind damit möglicherweise ein Sicherheitsproblem für die Handys und Smartphones, auf denen sie laufen.

Bei VPNpro schreibt man selbst zur Sicherheit der Apps:

  • QuVideo Inc ist ein chinesisches Unternehmen, das auch unter den Namen XiaoYing und Hangzhou Zhuying Technology Co., Ltd. firmiert. Die 5 Apps im QuVideo-Netzwerk haben mindestens 157 Millionen Installationen
  • Die VivaVideo- App von QuVideo wurde 2017 von der indischen Geheimdienstgemeinschaft als Spyware identifiziert
  • Eine andere App aus dem QuVideo-Netzwerk, VidStatus mit 50 Millionen Installationen, wurde von Microsoft als Entwickler eines RAS- Trojaners namens Android / AndroRat identifiziert
  • VidStatus fordert 9 gefährliche Berechtigungen an, darunter das Lesen des Telefonstatus, GPS, Video und Audio und mehr, während die Tempo- App unnötigerweise 4 separate Standortberechtigungen anfordert
  • 2 der Apps fordern EXTRA-BEFEHLE FÜR HINTERGRUNDLAGE und ZUGRIFFSLAGE an, mit denen die App noch mehr Daten über den Standort des Benutzers erhalten kann
  • Apps fordern 2-9 gefährliche Berechtigungen an, mit durchschnittlich 5 gefährlichen Berechtigungen

Wer Apps von diesem Anbieter hat, sollte also prüfen, welche Berechtigungen vergeben sind und eventuell auch einige Zugriffe unterbinden. Falls man die Apps ohnehin nicht mehr nutzt, kann man sie auch ganz löschen, dann gibt es gar keine Probleme mehr. Bisher wurden allerdings nicht alle Apps als Spyware eingestuft, aber die Hinweise, dass möglicherweise auch andere Apps des Herstellers betroffen sind, scheinen doch recht deutlich.

Android Apps, die betroffen sind:

  1. VivaVideo
  2. VivaVideo PRO Video Editor HD
  3. SlidePlus – Photo Slideshow Maker
  4. Tempo – Musikvideo-Editor mit Effekten
  5. VivaCut – Pro Video Editor APP
  6. VidStatus – Statusvideos & Status Downloader

iOS Apps, die betroffen sind:

  1. Tempo – Music Video Maker
  2. VivaCut – Pro Video Editor

Quelle: https://vpnpro.com/blog/chinese-app-maker-requests-dangerous-app-permissions/

Neue Corona-App könnte neues Gesetz benötigen

Neue Corona-App könnte neues Gesetz benötigen – Über die Corona App zum Tracing von Infizierten und deren Kontakten wird seit Wochen diskutiert – mittlerweile sind die Lockerungen da, eine gemeinsame App gibt es aber in Deutschland nach wie vor nicht. Nun gibt es Hinweise, dass die Einführung wohl auch im Mai nicht mehr kommt und es wohl auch eine neue Gesetzesgrundlage braucht, um diese App einführen zu können. Der Bundestag müsste also ein passendes Gesetz beschließen um die App rechtssicher einsetzen zu können. Neben den technischen Problemen könnte dies den Einsatz nochmal weiter verzögern.

Bei Netzpolitik schreibt man im Original dazu:

Seit Wochen wird über Corona-Tracing-Apps debattiert: Smartphone-Anwendungen, mit denen via Bluetooth-Signalen Begegnungen mit Menschen erkannt werden sollen, um automatisiert warnen zu können, falls diese Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. Nachdem es zunächst sehr lange um die (wichtige) Fragen der technischen Umsetzung einer solchen App ging, schwenkte die Bundesregierung schließlich auf einen dezentralen Ansatz um. Damit ist zwar geklärt, wie eine mögliche Corona-Tracing-App praktisch funktionieren würde, aber es stellt sich sofort die nächste Frage: Wenn eine solche App kommt, kann der Staat sie dann überhaupt rechtmäßig betreiben?

Als Antwort auf diese Frage haben VertreterInnen der Zivilgesellschaft am 03. Mai 2020 eigeninitiativ einen Vorschlag für ein Begleitgesetz vorgelegt, das – für den Fall der Veröffentlichung einer Corona-App – entscheidende Leitplanken für den Betrieb und die Nutzung der App einziehen will. Beteiligt an dem Projekt waren AutorInnen und Mitwirkende aus unterschiedlichen fachlichen und politischen Richtungen, darunter der Autor dieses Gastbeitrags.

Man kann im Übrigen auch jetzt bereits Apps auf dem eigenen Handy und Smartphone nutzen, um bei der Eindämmung von Corona zu helfen. Das Robert-Koch Institut bietet eine entsprechende App für Android und iPhone an, der Einsatz ist kostenfrei. Diese App arbeitet mit der Einwilligung der Nutzer, eine neue gesetzliche Grundlage ist daher in diesem Fall nicht notwendig.

Telekom verschenkt wieder 500MB Datenvolumen für MeinMagenta App Nutzer

Telekom verschenkt wieder 500MB Datenvolumen für MeinMagenta App Nutzer – Die Telekom hat die aktuelle Aktion mit kostenlosem Datenvolumen auch im Januar verlängert und belohnt Nutzer, die sich für die MeinMagenta App entscheiden, mit zusätzlichem Datenvolumen von 500MB. Das gilt auch für Kunden, die in diesem Monat die App installieren, auch diese Kunden, bekommen diese 500MB kostenfrei zu ihrem normalen Datenvolumen dazu. Die Buchung des Datenvolumens erfolgt dabei direkt über die App, so dass die Telekom auf diese Weise sicher stellt, dass die App auch wirklich installiert und genutzt wird.

Das Angebot gilt dabei für alle neueren Telekom Mobilfunk-Verträge mit Mindestvertragslaufzeit. Diese müssen nach 2011 abgeschlossen worden sein. Die Prepaid Tarife sind ebenfalls mit in dieser Option eingeschlossen, wenn eine Datenoption dazu gebucht wurde (die dann auch eine Mindestlaufzeit von 4 Wochen hat). Ausgeschlossen sind dagegen Business Tarife, reine Datentarife, CombiCards und Family Cards. Die Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen sind natürlich auch nicht mit eingeschlossen, diese brauchen das Datengeschenk schlicht nicht.

Die Aufladung des kostenfreien Datenvolumens ist dabei einfach. Die Telekom schreibt dazu:

  1. Laden Sie die MeinMagenta App auf Ihr Smartphone herunter.
  2. Loggen Sie sich mit Ihrem Telekom Login in der App ein. 
  3. Klicken Sie in der App direkt auf der Startseite unter dem jeweiligen Vertrag auf den Button „Ihr Geschenk ansehen“ und anschließend auf „Geschenk einlösen“.
  4. Dann wird Ihnen der zusätzliche Datenpass mit 500 MB automatisch gebucht. Sie werden darüber per SMS informiert.

Das Datenvolumen wird dabei vorrangig verbraucht. Wer also bereits eine Datenflatrate hat, nutzt diese erst, wenn die 500MB aus dem zusätzlichen Guthaben aufgebraucht sind. Allerdings ist das zusätzliche Datenvolumen nur bis Ende des Monats gültig und verfällt dann ersatzlos. Man sollte es also im laufenden Monat aufbrauchen, zum ersten des nächsten Monats ist die Aktion beendet und das Guthaben nicht mehr einsetzbar.

Erfreulich ist, dass die Telekom neben den eigenen Handytarifen auch die Prepaidkarte mit in die Aktion eingeschlossen hat. Ob sich viele Kunden vom einmaligen Mehrvolumen aber von der App überzeugen lassen, bleibt offen. Andere Anbieter sind da durchaus etwas großzügiger. Vodafone beispielsweise belohnt die Nutzung der App im Prepaid Bereich mit 100MB Datenvolumen pro Monat. Über das gesamte Jahr bekommt man so immerhin 1,2GB zusätzliches Datenvolumen. Das Unternehmen schreibt allgemein zu diesem Thema:

  • Sie können mitmachen, wenn Sie einen Telekom Mobilfunk-Vertrag mit Mindestvertragslaufzeit haben, der Datenvolumen zum Versurfen beinhaltet. Ausgenommen sind alle Mobilfunk-Tarife, die vor 2011 abgeschlossen wurden, Business Tarife, reine Datentarife, CombiCards und die Family Card Basic.
  • Wenn Sie noch einen alten Tarif haben, wechseln Sie einfach in unsere aktuellen Tarife, um das Datengeschenk zu bekommen.
  • Auch Prepaid-Karten mit Datenoption können, mit Ausnahme von Family Card Start, teilnehmen.

Die MeinMagenta App der Telekom steht kostenfrei für Android und iOS in den jeweiligen Stores zur Verfügung.

Apple iPhone: 17 Apps mit Malware, die man schnell löschen sollte

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Apple iPhone: 17 Apps mit Malware, die man schnell löschen sollte – Die Sicherheitsexperten von Wandera haben im App Store eine ganze Reihe von Apps entdeckt, die mit Malware laufen und daher im Hintergrund mit einem Tojaner-Modul ausgestattet sein, das Klicks auf Werbeanzeigen simuliert. Die Apps generieren so Fake-Einnahmen aus Werbung wenn sie aktiv sind.

Die Sicherheitsexperten von Wandera schreiben im Original dazu:

The clicker trojan module discovered in this group of applications is designed to carry out ad fraud-related tasks in the background, such as continuously opening web pages or clicking links without any user interaction. The objective of most clicker trojans is to generate revenue for the attacker on a pay-per-click basis by inflating website traffic. They can also be used to drain the budget of a competitor by artificially inflating the balance owed to the ad network. Because these apps are infected with the clicker trojan module, they fall within the trojan category of Wandera’s malware classification.

Es besteht dabei auch die Gefahr, dass über diese automatischen Klicks eventuelle Abos abgeschlossen werden und natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass die Malware auch andere Module nachlädt, die dann weitere Funktionen ausführen (beispielsweise Daten der Nutzer weiter gibt).

Folgende Apps sind dabei betroffen:

  • RTO Vehicle Information
  • EMI Calculator & Loan Planner
  • File Manager – Documents
  • Smart GPS Speedometer
  • CrickOne – Live Cricket Scores
  • Daily Fitness – Yoga Poses
  • FM Radio PRO – Internet Radio
  • My Train Info – IRCTC & PNR
  • Around Me Place Finder
  • Easy Contacts Backup Manager
  • Ramadan Times 2019 Pro
  • Restaurant Finder – Find Food
  • BMT Calculator PRO – BMR Calc
  • Dual Accounts Pro
  • Video Editor – Mute Video
  • Islamic World PRO – Qibla
  • Smart Video Compressor

Apple hat mittlerweile reagiert und fast alle dieser Apps aus dem App Store genommen. Nur My Train Info – IRCTC & PNR und Easy Contacts Backup Manager sind noch online. Damit kann man die meisten dieser Apps nicht mehr neu installieren. Allerdings bleiben bereits herunter geladenen Apps natürlich auf den Systemen erhalten. Diese sollte man daher selbst so schnell wie möglich löschen, wenn man sie auf dem Gerät installiert hat.

Russe verklagt Apple auf 15.000 Dollar, weil eine App ihn schwul gemacht hätte

Russe verklagt Apple auf 15.000 Dollar, weil eine App ihn schwul gemacht hätte – Apple steht immer im Fokus von vielen Klagen und Klagenandrohungen weiltweit. Ein sehr skurriler Fall kommt jetzt aus Russland. Dort hatte ein Mann die GayCoin App ausprobiert und sich auch gleich auf eine gleichgeschlechtliche Beziehung eingelassen. Dabei entdeckte er, dass er wohl wirklich homosexuell ist, denn mittlerweile hat er einen festen Freund.

Die MoscowTimes schreibt dazu:

The plaintiff, identified as D. Razumilov, alleges that he became “mired in same-sex relationships” this summer after receiving 69 GayCoins on a cryptocurrency payment app he downloaded onto his iPhone in 2017. The unknown sender was said to have included an English-language message that Razumilov interpreted as “don’t judge without trying.” … “I can say after the passage of two months that I’m mired in intimacy with a member of my own sex and can’t get out,” his complaint continues. “I have a steady boyfriend and I don’t know how to explain it to my parents. After receiving the aforementioned message, my life has changed for the worse and will never be normal again.” 

Ganz zufrieden scheint er daher mit seinem neuen Beziehungsstatus nicht zu sein, denn der Kläger geht davon aus, dass ihn erst die Benutzung der App schwul gemacht hätte. Daher verklagt er Apple nun auf einen Schadenersatz von umgerechnet etwas mehr als 15.000 Dollar.

Am 17. Oktober soll es dazu die erste Anhörung geben. Rechtlich gesehen dürfte es einige Punkte geben, die gegen einen Erfolg sprechen. Selbst wenn man die inhaltliche Ebene außen vor lässt ist es fraglich, wie weit Apple dafür verantwortlich ist und nicht der Betreiber der fraglichen App. Apple hat sich bisher zu diesem Fall noch nicht geäußert.