Apple Music ruckelt oder findet gar keine Verbindung? – So kann man sich helfen

Apple Music ruckelt oder findet gar keine Verbindung? – So kann man sich helfen – Apple Music ist ein Streaming-Dienst für Audiodateien von Apple. Mit Apple Music bietet das Unternehmen seinen Kunden eine Alternative zu Diensten wie Spotify. Apple Music lässt sich jedoch nicht nur auf Geräten von Apple nutzen. Auch die Nutzung auf Android-Geräten und bei Windows-Computern ist möglich. Apple betreibt das Angebot seit dem Jahr 2015.

Wie auch Anbieter von Video-Streaming ist ebenfalls Apple Music nicht davor geschützt, dass es mal zu Übertragungsproblemen kommen kann. Diese Probleme können dann oft dazu führen, dass die Qualität der Lieder schlecht klingeln, die Übertragung ruckelt oder die Lieder im schlimmsten Fall erst gar nicht abgespielt werden. Die Ursachen für das Problem können vielfältig sein. Im Folgenden werden einige dieser Ursachen behandelt, sodass man im Ernstfall das Problem vielleicht schon ohne großen Aufwand selber lösen kann.

Internetqualität überprüfen

Kommen die Übertragungsprobleme nur gelegentlich vor, dann kann es gut sein, dass die Internetverbindung gerade nicht gut genug ist. Oft teilt Apple Music dann auch mit „Apple Music ist offline“ oder „keine Internetverbindung“. Man kann jedoch überprüfen, ob es sich dabei wirklich um die Ursache handelt oder die Meldung von Apple Music fehlerhaft ist. Dies kann man zum Beispiel überprüfen, indem man eine andere Internetseite oder ein Video auf zum Beispiel YouTube lädt. Brauchen diese Seiten und Videos auch länger als üblich zum Laden oder ruckeln ebenfalls, dann wird es höchstwahrscheinlich an der Internetverbindung liegen. Hier kann es verschiedene Ursachen geben, die zu einer langsamen oder instabilen Verbindung führen. Möglicherweise beansprucht ein andere Teilnehmer im WLAN-Netzwerk oder ein anderes Gerät eine große Bandbreite. Das kann zum Beispiel passieren, wenn ein Gerät ein Update macht oder jemand anderes große Dateien herunterlädt. Nutzt jedoch kein andere zur Zeit das WLAN-Netzwerk, dann kann es an äußeren Einflüssen liegen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Wartungsarbeiten oder Störungen beim Internetanbieter handeln. In diesem Fall kann man selber nicht wirklich etwas tun. Hier heißt es einfach abwarten bis die App wieder normal funktioniert und eine Internetverbindung aufbaut.

Besonders beim Streamen über eine mobile Internetverbindung kann diese oft auch schon die Ursache sein. Im Mobilfunknetz ist die Übertragung doch nicht immer flächendeckend und von gleicher Qualität. Besonders auf einer Reise kann es leicht dazu kommen, dass der Stream ruckelt, da man eventuell in ein Gebiet mit schlechterem Netz kommt. In einem solchen Fall ist es ratsam, die gewünschten Dateien vor Antritt der Reise zu Hause herunterzuladen. So beansprucht man unterwegs seine mobilen Daten gar nicht und kann die Musik seiner Lieblingskünstler dennoch genießen.

Hinweis: bei mobiler Nutzung können die Ursachen auch am Netz oder der Simkarten liegen. Dazu haben wir in diesen Artikeln mehr zusammengefasst: Handy kein Netz | Simkarte nicht erkannt | keine Datenverbindung

Neuste Version von iTunes wichtig

Apple Music funktioniert zusammen mit iTunes, sodass man auf die Musik dort zugreifen kann. Ist iTunes also nicht auf dem neusten Stand, dann kann es auch zu Problemen mit Apple Music kommen. Man sollte also immer überprüfen, ob die neuste Version von iTunes auf dem entsprechenden Gerät installiert ist. Ein Blick in die Einstellungen von iTUnes kann verraten, ob ein neues Update für dieses Programm vorliegt.

Eine weitere Ursache für das Problem können auch Wartungsarbeiten oder Serverprobleme bei Apple Music direkt sein. Eventuell greifen zur Zeit zu viele Nutzer auf die Server zu, sodass diese überlastet sind. Das kann dann wiederum zu einer verlangsamten Übertragung der Musikdatei führen. Hier kann es also sinnvoll sein, wenn man Internet recherchiert, ob andere Menschen auch vom Problem betroffen sind. Auf einigen Internetseiten kann man auch Informationen zu Störungen bei verschiedenen Anbietern finden. Dies wäre eine Möglichkeit sich abzusichern, dass das Problem bei Apple liegt. Ist dies der Fall, dann kann  man das Problem selber leider nicht beheben. Hier bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, bis der Stream wieder funktioniert.

Hoher Datenverbrauch bei Apple Music

Ein anderes Problem bei Apple Music kann sein, dass der Datenverbrauch deutlich höher ist als erwartet. Mit unbegrenztem Datenvolumen zur Handy Flat ist das kein größeres Problem, bei 10 oder 20 GB Flatrates kann damit aber schnell das monatliche Datenvolumen aufgebraucht werden. Generell sollte der Datenverbrauch bei Apple Music bei eher moderat ausfallen. Die Streaminggeschwindigkeit beträgt 256 kbit pro Sekunde. Dementsprechend fallen circa 1,9 Megabyte Datenvolumen pro Minute an, bei einer Stunde sind es folglich etwa 114 MB. Einige Nutzer berichten aber auch über deutlich mehr Datenverbrauch.

So schreibt ein Nutzer im Apple Forum dazu:

Hallo, ich habe seit iOS 14.5 (iPhone 12 Pro max) einen sehr hohen Datenverbrauch bei Apple Music über Mobile Daten. Wenn ich beim Autofahren Apple Music über CarPlay benutze und z.B. ein Album unter Neuheiten höre brauche ich bei 5-6 Liedern bereits ca. 1GB Daten. Dies war vorher nicht so. Hat dieses Problem sonst auch jemand?

Dieses Problem kann man am einfachsten beheben, wenn man die Lieder auf dem Gerät speichert und die Musik dann im Offline-Modus anhört.

Apple schreibt selbst zum Offline-Modus:

In der App „Musik“ können Abonnenten von Apple Music Musiktitel und Videos aus Apple Music hinzufügen und laden. Wenn du eine Internetverbindung hast, kannst du Musik streamen, die du zu deinem iPhone hinzugefügt hast. Musik, die du anhören möchtest, wenn du keine Internetverbindung hast, musst du zunächst auf dein iPhone herunterladen.

Das Große Apple Music (Tutorial) Alles was du wissen musst

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Apple Music – Was man zum Streaming-Dienst von Apple wissen sollte

Apple Music – Was man zum Streaming-Dienst von Apple wissen sollte – Apple Music ist ein Musik-Streamingdienst von Apple. Er wurde am 8. Juni 2015 auf der Worldwide Developers Conference in San Francisco vorgestellt. Seit dem 2015 ist der Dienst in über 100 Ländern (darunter natürlich auch in Deutschland) verfügbar.

Die Kosten von Apple Music

Grundsätzlich ist Apple Music ein kostenpflichtiger Dienst. Die Einzel-Mitgliedschaft kostet 9,99 Euro monatlich. Ein Familien-Abo ist für 14,99 Euro pro Monat erhältlich, allerdings können bis zu sechs Familienmitglieder das Abo verwenden. Immerhin gewährt Apple drei kostenlose Probemonate, bevor der Dienst kostenpflichtig wird. Allerdings weigerte sich Apple zunächst die Künstler während der Probephase zu vergüten, erst nach einen offenen Brief von Taylor Swift zahlt Apple mittlerweile die Künstler auch für Streams in den kostenlosen Probemonaten.

Der Datenverbrauch bei Apple Music

Apple Music ist auf einen iPhone, iPad, iPod touch (ab 6. Generation), Android-Smartphone, Mac, Apple TV (ab 4. Generation), oder PC (mit iTunes) nutzbar. Allerdings benötigt man eine Internetverbindung, um die Songs zu streamen oder für die Offline-Nutzung herunterzuladen. Die Streaminggeschwindigkeit beträgt 256 kbit pro Sekunde. Dementsprechend fallen circa 1,9 Megabyte Datenvolumen pro Minute an, bei einer Stunde sind es folglich etwa 114 MB. Aufgrund dessen empfiehlt es sich das monatliche Datenvolumen des Mobilfunkvertrages im Blick zu behalten, und wenn möglich Songs und/oder Alben mit WLAN herunterzuladen. Außerdem kann man den Datenverbrauch in den Einstellungen halbieren:

Einstellungen → Musik → Mobile Daten → „Streaming in hoher Qualität“ ausschalten

Dies gilt sowohl für das Streamen, als auch für den Download. Sobald das Mobiltelefon wieder mit einem WLAN verbunden ist, kehrt der Dienst automatisch zur hohen Qualitätstufe zurück.

TIPP: Für die Nutzung von Apple Music empfehlen wir im besten Fall die Nutzung des WLAN oder Tarife mit richtig viel Internet-Volumen. Unbegrenztes Datenvolumen gibt es mittlerweile bereits für vernüftiges Geld und Tarife mit 10 GB und auch 20 GB Allnet Flat sind oft bereits unter 20 Euro zu haben. Wer einen Telekom- oder Vodafone-Netzbetreiber Tarif nutzt, kann dazu Optionen buchen, mit denen das TSreaming von Apple Music gar nicht mehr berechnet wird.

Ersteinrichtung

Zunächst fragt Apple Music nach den Hörgewohnheiten, dabei werden verschiedene Genres und Künstlernamen in Blubberblasen angezeigt. Wenn man eine Musikrichtung oder Künstler mag, dann klickt man diese entsprechend an wodurch sich die der Kreis vergrößert. Dadurch versucht Apple später „personalisierte“ Musik vorzuschlagen. Außerdem kann man im Menüpunkt „Für dich“ weitere Künstler hinzufügen, indem man auf das Account-Symbol tippt und anschließend „Künstler auswählen“ klickt. Zusätzlich kann man in diesem Menü Alben oder Künstler mit „gefällt mir“ (Herz) oder „gefällt mir nicht“ (durchgestrichenes Herz) markieren.

Mediathek

Dreh- und Angelpunkt von Apple Music ist die Mediathek. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Titel vor zehn Jahren in iTunes gekauft hat oder diese kürzlich aus dem Apple-Music-Katalog übertragen wurden. Um einen besseren Überblick zu erhalten bietet die App verschiedene Filter beziehungsweise Ansichten an. Im Menü „Mediathek“ lässt sich dies mit einen Klick auf den „Bearbeiten“-Button (oben rechts am Display) realisieren. So kann man die eigene Mediathek nach Künstlern, Alben, Playlists oder Compilations sortieren lassen.

Wem das zu kompliziert ist, der kann auch die Suchfunktion nutzen und damit nach Künstlern und/oder Alben suchen. Die Suchfunktion ist jedoch unterteilt in „Apple Music“ und „Deine Mediathek“. Wenn keine Suchergebnisse angezeigt werden, ist es wahrscheinlich das im Registerblatt „Mediathek“ gesucht wurde anstatt bei „Apple Music“.

Radio

Im Menü „Radio“ findet man Apples Internet-Radiosender Beats 1, welcher auch ohne Abo gehört werden kann. Das gesamt Programm ist englischsprachig. Unter den Punkt „kommende Sendungen“ ist die Programmvorschau der nächsten 24 Stunden hinterlegt. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden, so dass möglicherweise nicht alle von der Musikauswahl angetan sind. Hier empfiehlt sich in bereits vergangenen Sendungen zu stöbern, da regelmäßig Zusammenstellungen und Live-Mitschnitte zu bekannten Künstlern auf Beats 1 gespielt werden. Somit wird man eventuell eher fündig, nach persönlich passender Musik.

Kontext-Menü

Das Kontext-Menü ist ein wichtiger Bestandteil des Streamingdienstes und dient dazu Alben, Titel, Playlists und Videos zu managen. Das Menü kann geöffnet werden:

  1. Mit einem langen Tippen auf ein Album-Cover (iPhone 6 oder älter, iPad).
  2. Mit einen starken Druck auf ein Album-Cover (iPhone 6s oder neuer).
  3. Mit einem Klick auf das Drei-Pünktchen-Symbol welches an vielen Stellen in Apple Music auftaucht.

Nachfolgend werden einige Features aufgelistet, welche man mit dem Kontext-Menü bearbeiten kann:

  • Musik herunterladen (und so für das Offline-Hören bereitstellen)
  • Musik zur Mediathek hinzufügen
  • Den Liedtext anzeigen lassen
  • Musik mit „später wiedergeben“ ans Ende der aktuellen Wiedergabeliste setzen
  • Musik zu einer Playlist hinzufügen
  • Musik als „nächsten Titel“ in die aktuelle Wiedergabeliste einreihen
  • Einen virtuellen Radiosender erstellen der ähnliche Songs wie diesen spielt
  • Musik via Twitter, Facebook, E-Mail, SMS, etc. teilen
  • Musik als „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ markieren

Offline-Nutzung

Apple Music bietet mehrere Möglichkeiten Titel, Alben,Videos und Playlist herunterzuladen. Die geläufigste Variante, ist das Anklicken auf das Symbol „Wolke mit Pfeil nach unten“. Zudem kann man jeden Song der zur Mediathek hinzugefügt wird automatisch downloaden lassen. Diese Funktion muss man jedoch vorher bei iOS-Geräten unter Einstellungen → Musik → Downloads → Automatischer Downloads aktivieren. Es gibt keine Möglichkeit die gesamte Mediathek mit einem Klick herunterzuladen.

Je mehr Songs oder Alben man heruntergeladen hat, desto voller wird der Gerätespeicher. Apple Music bietet die Option „Speicher optimieren“ an: unter Einstellungen → Musik → Downloads → Speicher optimieren. Dort befindet sich ein Schalter, um länger nicht mehr gespielte Titel automatisch vom iPhone oder iPad zu löschen. Unter Einstellungen → Musik → Downloads → Musikdownloads kann man zudem einzelne Alben, Künstler oder alle Songs mit nur zwei Klicks vom iOS-Gerät löschen.

Meine Erfahrung: Apple Music oder Spotify 2020?

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Spotify – schnelleres Wachstum trotz Apple Music

Spotify macht die Konkurrenz durch Apple Music derzeit wenig Kopfzerbrechen, im Gegenteil. Seit Apple Music auf dem Markt ist, hat sich das Wachstum des Streaming-Dienstes sogar noch weiter beschleunigt.

Im Interview mit Reuters gab Spotify Vize-Präsident Jonathan Forster einige Details zur aktuellen Entwicklung des Unternehmens preis und es scheint, dass Spotify derzeit durchaus gute Karte auf dem Markt der Streaming-Dienste hat.

So kann das Unternehmen mittlerweile auf etwa 100 Milllionen Kunden verweisen, wovon die meisten (ca 70 Millionen) aber den kostenlosen Spotify Dienst nutzen. Mit 30 Millionen zahlenden Kunden ist Spotify aber trotzdem der größte Streaming-Dienst weltweit und der Abstand zu Apple-Music (ca. 13 Millionen zahlende Nutzer) ist groß.

Der Start des Konkurrenten hat Spotify sogar eine Boost verschafft. Im Interview heißt es dazu:

„Since Apple Music started we’ve been growing quicker and adding more users than before.“

Derzeit wird etwa jeder dritte bis vierte Kunde des kostenlosen Streaming-Bereiches zu einem zahlenden Kunden und diese Zahlen haben sich auch mit dem Markteintritt von Apple nicht verändert. Spotify kann also derzeit auf ein starkes und gesundes Wachstum verweisen, es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Rekord-Nutzerzahlen vermeldet werden.

Apple Music – mehr als 10 Millionen zahlende Kunden

Die Nutzungszahlen von Apple Music waren lange weitgehend unbekannt und das Objekt von vielen Spekulationen. Im Oktober hatte Tim Cook dann zum ersten Mal konkrete Zahlen heraus gegeben. Damals kam der Dienst auf 15 Millionen angemeldete Nutzer und 6,5 Millionen zahlende Kunden.

Mittlerweile hat Apple Music nach Angaben der Financial Times (Paywall) die Marke von 10 Millionen zahlenden Kunden überschritten. Allerdings gibt es bisher von Apple noch keine Bestätigung dieser Zahlen. Die FT beruft sich als Quelle auf eine nicht genannte Person, die mit Apple Music vertraut sein soll. Wie zuverlässig das ist, lässt sich nicht beurteilen.

Die Marke von 10 Millionen Nutzer ist auf jeden Fall eine stolze Zahl. Konkurrent Spotify kann allerdings mittlerweile auf 40 Millionen registrierte Nutzer zurück blicken und davon zahlen etwa 20 Millionen. Bis zu diesen Werten hat Apple noch einiges an Arbeit vor sich.

Apple Music: FTC prüft unerlaubten Vorteil durch die App

Die FTC (Federal Trade Commission) prüft nach Angaben von Reuters Vorwürfen gegen Apple aufgrund des Starts von Apple Music. Die Wettbewerbsbehörde geht dabei Vorwürfen von Konkurrenten nach, die den neuen Dienst als wettbewerbsverzerrend sehen. Die genauen Namen der Wettbewerber werden in diesem Zusammenhang nicht genannt.

Grundlage für die Beschwerde ist die Gebührenordnung für den App-Store. Apple bekommt derzeit 30 Prozent der Umsätze die über Apps abgeschlossen werden. Das betrifft sowohl Abos als auch In-App-Käufe und betrifft damit auch die Apps anderer Streaming-Dienste. Diese müssen faktisch 30 Prozent des Umsatzes an Apple weiter geben um Zugang auf die iOS Geräte und in den Appstore zu bekommen. Für Apple Pay gibt es diesen Malus nicht. Man könnte daher argumentieren, dass Apple eine 30 Prozent Hürde aufgebaut hat, die andere Streamingdienste von der Apple Kundschaft fern hält.

Noch kein offizielles Verfahren eingeleitet

Derzeit halten sich sowohl die FTC als auch Apple zu den Vorwürfen bedeckt. Laut der Kommission prüft man derzeit die Vorwürfen, hat aber noch kein Verfahren gegen Apple eingeleitet. Derzeit trifft man sich mit betroffenen im Rahmen der normalen Tätigkeit und bespricht auch dieses Problem.

Neben den Preise sind auch weitere Regelungen des App Stores ein möglicher Streitpunkt. Beispielsweise verbietet Apple in Apps die Werbung für Käufe auf der Webseite (außerhalb des Appstores) oder die Verlinkung der Webseite an sich. Damit gibt es für die Unternehmen nicht die Möglichkeit die Kunden auf andere Zahlungsvarianten außerhalb des Stores hinzuweisen.

Falls die FTC hier zu einem Ergebnis kommt, müssten bestimmte Regelungen im App Store unter Umständen geändert werden oder Applue muss unter der Music App auch andere Dienste anbieten wie man es aus der Windows-Regulierung kennt. Bis es soweit ist dürfte aber noch einige Zeit vergehen und es ist auch nicht sicher ob die Kommission wirklich zu dem Ergebnis kommt, das Apple den Markt einschränkt.

Apple Music und iOS 8.4 – so kann man den Akkuverbrauch wieder senken

Mit der Vorstellung des von iOS 8.4 und der Implementierung von Apple Music ins Betriebssystem klagen viele Nutzer von iPhones über einen deutlichen Anstieg beim Stromverbrauch. Die Akkulaufzeiten sind teilweise deutlich nach unten gegangen, ohne dass sich an der Nutzung selbst etwas geändert hat.

Der Grund dafür ist Apple Musiv selbst und zwar um genau zu sein der Connect Dienst. Dieser scheint in bestimmten Fällen Probleme bei der Suche nach passenden Künstlerseiten zu haben und benötigt dann besonders viel Leistung. Das zehrt am Akku und sorgt für geringere Laufzeiten.

Für dieses Problem gibt es derzeit mehrere Lösungen:

  • Apple Music komplett deaktivieren – interessant vor allem für Nutzer, die den Dienst ohnehin nicht brauchen und daher bei einer Deaktivierung auch keine Nachteile haben. Der Dienst lässt sich dabei direkt unter Einstellungen abschalten.
  • Apple Music Connect deaktivieren – Der Connect Dienst lässt sich separat zu Apple Music deaktivieren. Man kann dann weiter Streamen, aber es gibt kein Connect mehr. Die entsprechende Option findet man unter Einstellungen => Allgemein => Einschränkungen und dort Apple Music Connect
  • Folgen deaktiveren – Damit deaktiviert man nur diese Option, Connect bleibt weiter nutzbar. Die Einstellungen findet man direkt im Account unter „folgen“

Prinzipiell bedeutet aber die Nutzung von Streaming immer auch einen höheren Akku-Bedarf, da neben dem Abspielen der Musik auch dauerhaft einen Internet-Verbindung aufrecht erhalten werden muss. Wer Apple Music nutzt muss damit fast zwangsläufig häufiger nachladen, daran ändern leider auch die Tipps hier nichts.

 

http://www.technikblog.ch/2015/07/ios-8-4-akku-problem-loesen-und-apple-music-besser-machen/

Apple Music: Preise für Deutschland in der iOS 8.4 Beta sichtbar

Apple hatte bereits die Funktionen von Apple Music angekündigt und auch verschiedene Details dazu verraten, die Preise für den Zugang sollen nach den ersten Infos bei 9.99 bis 14.99 Euro liegen. Das scheint sich nun zu bestätigen, denn in der Beta-Version von iOS 8.4 sind diese aber bereits enthalten und tauschen beispielsweise als Popup und der Musik-App auf. Eine Bestellung ist aber noch nicht möglich und so könnte sich theoretisch auch noch etwas ändern bis zur finalen Version. Da sich die Preise aber mit der Ankündigung decken erscheint das eher unwahrscheinlich.

Die Preise sind dabei recht übersichtlich gestaffelt:

  • Einzelzugang für eine Person: 9.99 Euro pro Monat
  • Familienabo für bis zu 6 Personen: 14.99 Euro pro Monat

Zum Start scheint es dabei ein Probeabo zu geben, das drei Monate dauert und in diesem Zeitraum werden keine Gebühren berechnet. Die monatlichen Kosten würden also frühestens ab dem vierten Monat anfallen. Die Abos verängern sich dabei jeweils um einen Monat wenn sie nicht gekündigt werden bzw. die Option „automatisch verlängern“ aktiv ist. Um das Abo von Apple Music zu deaktivieren muss man daher diese Option deaktivieren und dann gibt es nach Ablauf des gebuchten Monats kein neues Abo.

Die Werbung für den neuen Dienst liest sich auch recht interessant:

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via iphone-ticker.de