Apple Watch Series 6 – neue Smartwatch mit Blutsauerstoff-Sensor vorgestellt

Apple Watch Series 6 – neue Smartwatch mit Blutsauerstoff-Sensor vorgestellt – Apple hat auf dem gestrigen Event wie erwartet die neue Serie der Apple Watch vorgestellt. Die Apple Watch Series 6 orientiert sich dabei beim Design an den Vorgängern, hat aber neue Technik bekommen und auch Blutsauerstoff-Sensor, der die Sattigung des Blutes mit Sauerstoff messen kann. Die Messung erfolgt dabei über Fotodioden m Boden der Uhr, die das reflektiert Licht der Adern messen.

Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Apple hat heute die Apple Watch Series 6 angekündigt, die eine revolutionäre Funktion zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut einführt und Anwendern noch mehr Einblick in ihr allgemeines Wohlbefinden bietet. Die Apple Watch Series 6 hat eine Vielzahl an Hardwareverbesserungen, darunter ein schnelleres S6 System in Package (SiP) und einen immer aktiven Höhenmesser der nächsten Generation. Die Apple Watch Series 6 ist die bisher farbenfrohste Produktfamilie mit einer Reihe an neuen, wunderschönen Gehäusefinishes und Armbändern. watchOS 7 bringt Familienkonfiguration, Schlaferfassung, automatische Erkennung des Händewaschens, neue Trainingsarten und die Möglichkeit, Zifferblätter zu personalisieren und zu teilen. Mit watchOS 7 werden Anwender noch mehr motiviert, aktiver zu sein, in Verbindung zu bleiben und sich auf neue Art und Weise besser um ihre Gesundheit zu kümmern.

Durch die Verwendung eines neuen Dual-Core Prozessors basierend auf dem A13 Bionic Chip des iPhone 11 arbeitet das verbesserte S6 SiP bis zu 20 Prozent schneller, sodass sich Apps bei gleicher ganztägiger 18-Stunden-Batterielaufzeit auch 20 Prozent schneller öffnen.2 Darüber hinaus verfügt die Apple Watch Series 6 über einen U1-Chip und Ultra-Breitbandantennen,3 die eine drahtlose Ortung über kurze Distanzen sicherstellen, um neue Anwendungen, wie beispielsweise digitale Autoschlüssel der nächsten Generation, zu ermöglichen.

Die Aufldung wurde ebenfalls verbessert und die Uhr soll nun in 1,5 Stunden komplett aufgeladen sein. Das Display ermöglich nun noch höhere Helligkeiten um die Uhr auch bei Sonne im Freien gut ablesen zu können.

Als Betriebssystem kommt das neue WatchOS 7 zum Einsatz. watchOS 7 wird für Apple Watch Series 3 und neuer ab 16. September verfügbar sein und erfordert iPhone 6s oder neuer mit iOS 14.

Die günstigste Variante der neuen Apple Watch 6 kostet dabei 418,15 Euro – wenn eine eigene Sim mit dabei sein soll steigt der Preis auf 515,65 Euro. Die Vorbestellungen für die neuen Uhren ist dabei bereits gestartet. Die Auslieferung soll ab 18. September erfolgen.

Apple: weiterhin unangefochten Marktführer bei Wearables in den USA

Apple: weiterhin unangefochten Marktführer bei Wearables in den USA – Apple kann im Bereich der Wearables trotz der Corona Krise punkten und verkaufte im ersten Halbjahr 2020 in den USA mehr als 3,2 Millionen Modelle. Das sind knapp 10 Prozent mehr als im letzten Jahr in diesem Zeitraum. Die Zahlen kommen dabei von den Analysten von Canalys und dort geht man davon aus, dass während der Corona Krise vor allem die günstigeren Fitness-Tracker im Aufwind waren. Daher konnte auch andere Marken in den USA sehr stark zulegen, aber Apple profitierte mit den deutlich teureren Apple Watch auch von diesem Trend.

Die Analysten schreiben im Original dazu:

North America was only one of two regions to grow quarter-on-quarter, demonstrating sustained consumer demand for wrist-worn devices. As consumers scrutinized personal budgets, their thrift fueled a remarkable growth among the long-tail of lesser-known brands of activity trackers on e-commerce platforms like Amazon. Canalys Analyst Vincent Thielke commented, “Americans invested heavily in sub-US$50 trackers during the pandemic to stay accountable for the greater amount of time spent at home. Amazon’s Q3 introduction of the Halo tracker was timely, following two back-to-back quarters of strong activity tracker sales. Subscription-based companion apps helped Fitbit and less-familiar players like Whoop better differentiate themselves against the vast array of devices sold online. Turnkey service offerings proved a surprising pandemic winner as social distancing discouraged personal trainers and exercising in close proximity to others.”

Für den Herbst werden die neuen Apple Watch Modelle erwartet. Es könnte also sogar sein, dass sich die Zahl der Verkäufe nochmal erhöht, wenn viele Kunden auf die neuste Version umsteigen werden.

Die Zahlen von Canalys im Original

Fitbit und Samsung konnten von diesem Trend allerdings nicht profitieren. Vor allem Samsung musste deutliche Verluste hinnehmen, wohl auch, weil es neben den Smartwatch kaum Fitness-Tracker im günstigen Bereich gab, die Verluste bei den Uhren hättenausgleichen können.

Apple Watch nach wie vor Platzhirsch bei den Smartwatch Modellen

Apple Watch nach wie vor Platzhirsch bei den Smartwatch Modellen – Die Analysten von Canalys haben sich den Smartphone Markt im ersten Quartal 2020 weltweit angeschaut und wenig überraschend dominiert Apple mit den Apple Watch Modellen weiterhin den Markt. Das Unternehmen kommt auf einen Marktanteil von über 36 Prozent und konnte im ersten Quartal 2020 weltweit 6 Millionen Smartwatches verkaufen. Das sind mehr als die anderen Hersteller in den Top3 zusammen.

Die Zahlen von Canalys im Detail:

Man sieht aber auch, dass bei Apple mittlerweile eine gewisse Sättigung eingetreten ist. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Verkaufszahlen und auch wenn sie immer noch auf einem sehr hohen Niveau liegen, dürfte dann den Verantwortlichen nicht gefallen.

Bei Canalys schreibt man im Original dazu:

Canalys Analyst Vincent Thielke said, “Strong overseas demand for smartwatches helped offset the Apple Watch’s slow performance in Europe and North America, which was due to Apple customers switching their attention to AirPods as a ‘must-have’ accessory. Notably, Samsung and Garmin increased Q1 sell-in to these markets. Elsewhere, Apple and Huawei captured the greatest number of new users. Apple got a boost from its latest carrier partnerships in Southeast Asia and Latin America, and Huawei included its smartwatch with purchases of its latest P40 flagship smartphone. As Android smartphone vendors in emerging markets face rising competition from challengers such as Xiaomi, Oppo and Vivo, the Apple Watch is locking in an increasing portion of the iOS base there, offering greater assurance of future iPhone upgrades.”

Vor allem Huawei könnte ein erster Verfolger werden. Das Unternehmen konnte die eigenen Verkaufszahlen verdoppeln. Der Abstand zu Apple ist zwar nach wie vor groß, aber Huawei scheint einen guten Ansatz zu haben, der gut bei den Kunden ankommt und konnte im ersten Quartal sogar Samsung überholen. Der Smartphone Markt wird für Apple also härter – insgesamt sind die Wachstumraten über alle Hersteller aber eher moderat.

Apple Watch Series 4 – Bootloop verärgert die Nutzer in Australien

In Australien gibt es derzeit wieder einige Berichte über Probleme mit der Zeitumstellung auf der Apple Watch S4. Die neuen Infograph-Ziffernblätter scheinen mit dieser Umstellung nicht so gut zurecht zu kommen und sorgen dafür, dass die Geräte abstürzen und danach in einem Bootloop gefangen sind.

Bei Reddit schreibt ein Nutzer zu dem Problem:

I woke up this morning to a dead watch at 0% when it was at 70% last night before bed. We had daylight saving this morning at 2am where the clock was brought forward for an hour. The watch was stuck on a reboot loop and would not charge up or restart. I thought I had a faulty watch and was organising an express replacement. But a fellow Australian forum user pointed out this is due to a bug in the Infograph Activity complication

Apple hatte schon bei anderen Modellen Probleme mit der Zeitumstellung gehabt und daher könnte man an sich davon ausgehen, dass dieser Fehler bekannt ist und daher im Vorfeld bereits beseitigt wurden, aber die bestehenden Probleme zeigen, dass die Umstellung von Zeitzonen wohl weiterhin ein Problem bei Apple sein wird.

Erfreulicherweise gibt es auch gleich einen Workaround dazu, es scheint dabei auszureichen ein anderes Ziffernblatt zu wählen:

“For everyone with their watch stuck in a reboot loop – your watch isn’t faulty. I think the problem is due to a daylight savings bug. Here’s how I got out of the loop during the night when I noticed the battery was draining fast:

Make sure your watch has some power – charge it up. Then go to the Watch App on your iPhone. Select a watch face that is far away from the Infograph Modular face with the Activity complication. Tap on Select as current Watch Face. Wait for the watch to finish its current reboot loop. The reboot will then stop and you will land on the green charging display. Unlock the watch and you’ll be at the selected screen.

I’ve noticed that selecting Infograph Modular face with the Activity complication will cause even the Watch app on the iPhone to crash. My guess is just to wait until tomorrow, after daylight savings, for everything to work properly again.”

In Europa scheint es diese Probleme noch nicht zu geben, allerdings wird es auch hierzulande am 28. Oktober die nächste Umstellung der Zeit geben und es ist unklar, ob dann dieses Problem auch bei den Modellen in Deutschland auftreten könnte. Möglicherweise hat Apple aber bis  dahin einen Fix veröffentlicht der dieses Problem löst. Falls nicht kann es auch jeden Fall nicht schaden, vor dem 28. Oktober auf ein unbedenkliches Ziffernblatt zu wechseln um eventuelle Probleme von Anfang an ausschließen zu können. Danach kann man ja wieder auf ein neues Infograph-Ziffernblatt wechseln.

iPhone XS max verkauft sich deutlich besser als das iPhone XS und die Apple Watch stellt neue Rekorde auf

Wenige Tage nach dem Start der Verkäufe der neuen iPhone Modelle hat sich Apple-Analyst Ming-Chi Kuo die Verteilung der Verkäufe und Bestellungen angeschaut. Nach seiner Einschätzung laufen demnach die aktuellen iPhone XS max Modelle (trotz des hohen Preises) besser als die normalen iPhone XS und der Effekt ist wirklich deutlich. Kuo spricht davon, dass die XS max Modelle eine Nachfragen haben, die drei bis vier Mal so hoch liegt wie beim kleineren iPhone XS Modell. Die besten Verkaufszahlen soll es dabei beim iPhone XS max mit 256GB Speicher geben, wobei wohl auch die 512GB Versionen sich so gut verkaufen, dass die Produktion kaum nachkommt, weil die entsprechenden Speichermodule nicht in ausreichender Zahl verfügbar sind. Zumindest bei den Lieferzeiten scheint sich dieser Unterschied aber noch nicht niederzuschlagen. Derzeit sind alle Modelle des iPhone XS max (unabhängig von Farbe und Speicher) mit einer Lieferzeit von 1 bis 2 Wochen verfügbar.

Insgesamt erwartet Kuo über alle Produkte sehr hohe Verkaufszahlen:

Overall, Kuo is expecting Apple to sell between 75 million and 80 million iPhones in the launch period. Additionally, the mix of iPhone sales, even including the lower-cost iPhone XR may boost average selling price higher than the market expectation of between $750 and $770 per unit, leading to a record quarter.
As a result of channel checks, Kuo is expecting about 19.5 million Apple Watches shipped before the end of the year, up from 18 million. Kuo’s report seems contradictory to one published earlier on Monday, that claimed that iPhone sales were „weak,“ also citing supply channel checks.

Die neue Apple Watch S4 scheint dagegen bei der Nachfrage alle Rekorde zu schlagen. Nach den Angaben von Kuo sind die Verkäufe so hoch, dass man derzeit kaum noch mit der Produktion nachkommt. Der Analyst geht von knapp 20 Millionen verkauften Apple Smartwatch bis Ende des Jahres aus und das scheint Apple vor einige Probleme zu stellen. Die Lieferzeiten für die Uhr liegen derzeit bereits bei 3 bis 4 Wochen und das spricht dafür, das Kuo hier durchaus richtig liegt und die Nachfrage deutlich höher ist, als Apple das erwartet hat. Mit dem Erfolg könnte die Apple Smartwatch eine echte Alternative für das Unternehmen zum iPhone werden, auch wenn die Verkäufe der Smartphones bei Apple natürlich deutlich höher liegen.

Spannend könnte es werden, wenn Apple im Oktober das iPhone XR auf den Markt bringt. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die günstigeren XR Modelle mit LCD Display noch besser verkaufen werden als die XS Smartphones und sollte das so zutreffen könnten sich die ohnehin schon guten iPhone Verkaufszahlen nochmal besser gestalten als man derzeit erwarten kann. Hat Kuo also recht werden wohl die nächsten Quartale für Apple wirklich sehr erfolgreich werden. Grundlage dafür ist natürlich, dass Apple es schaffen wird, die große Nachfrage nach den Modellen auch wirklich zu befriedigen. Auf jeden Fall hat sich aber bisher gezeigt, dass die höheren Preise bei den neuen Apple Modellen kein Grund für die Nutzer sind, zu anderen Anbietern zu wechseln. Im Gegenteil: die treuen Apple Kunden scheinen durchaus bereit zu sein, auch höhere Kaufpreise zu bezahlen, wenn sie dafür auch mehr Leistung und beispielsweise mehr Speicher bekommen.

Apple Watch Series 2 – kostenloser Akkutausch bei geschwollenen Akkus

Gute Nachrichten für die Besitzer einer Apple Watch Series 2. Die Modelle leiden unter Umständen unter Problemen mit dem Akku, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass sich die Geräte nicht mehr starten lassen und der Akku anschwillt. Hat man noch Garantie auf die Geräte, ist das kein Problem, denn dann ist der Tausch natürlich kostenlos. Nach einem internen Dokument soll Apple die Batterien für die Smartwatches nun aber auch kostenfrei wechseln, wenn die Garantie bereits abgelaufen ist. Das betrifft zumindest die autorisierten Apple-Händler. In dem Schreiben ist ausdrücklich auch Europa erwähnt, man kann also davon ausgehen, dass auch in Deutschland die kostenlose Reparatur angeboten wird.

Bei Macrumors heißt es im Original dazu:

„Apple has determined that under certain conditions, some Apple Watch Series 2 devices may not power on or they may experience an expanded battery,“ wrote Apple, in an internal document distributed to Apple Stores and Apple Authorized Service Providers on Friday and subsequently obtained by MacRumors. Apple will service eligible devices free of charge,“ according to the document, numbered SN4534 in Apple’s internal GSX portal. „Apple will authorize coverage for eligible devices for three years after the original date of purchase.“ 

Tatsächlich schein das Problem mit angeschwollenen Akkus bei der Apple Watch Series 2 nicht so häufig aufzutreten, man findet aber hin und wieder Nutzer, die davon betroffen sind. Daher ist es sehr erfreulich, das Apple an dieser Stelle so kundenfreundlich reagiert und den Austausch auch außerhalb der Garantiezeit kostenlos anbietet. Besser wäre es natürlich, wenn die Qualität der Akkus gleich so hoch wäre, dass es gar keine Schwierigkeiten gibt, aber wenn schon solche Probleme auftreten, dann ist es gut, wenn sie auf diese Weise gelöst werden.

Bei den aktuellen Smartwatch Modellen (Apple Watch Series 3) sind solche Probleme bisher erfreulicherweise nicht bekannt. Hier gibt es derzeit keine Berichte über Akkus, die sich aufblähen.

Apple – 8 Millionen verkaufte Smartwatches im Weihnachtsquartal

Die Apple Watch wird leider nach wie vor bei den offiziellen Zahlen des Unternehmens nicht separat mit ausgewiesen und daher gibt es keine Anagben direkt von Apple, wie gut oder schlecht sich die Modelle verkaufen. Die Analysten von Canalys haben sich allerdings die Smartwatches des Unternehmens genauer angeschaut und kommen zu dem Ergebnis, das Apple hier im letzten Jahr deutlich zugelegt hat. Insgesamt gehen die Experten davon aus, dass allein im 4. Quartal 2017 mehr als 8 Millionen Modelle verkauft wurde und im gesamten Jahren 2017 die Zahl der Smartwatches, die über den Ladentisch gingen bei mehr als 18 Millionen Geräten lag. Damit hätte das Unternehmen mehr als 50 Prozent mehr Modelle als noch 2016 verkauft. Im Original schreiben die Analysten dazu:

Apple Watch shipments beat expectations, topping 18 million in 2017, up by more than 54% on 2016. The Series 3 was the key growth driver, as total shipments of the latest version of Apple’s Watch were just under 9 million, making up nearly half of all shipments in 2017. Apple’s Q4 performance was impressive in itself, as shipments grew by more than 32% over Q4 2016 to 8 million, the highest ever number of shipments in a single quarter, not just for Apple, but for any wearable vendor.

Der Hauptfokus bei den Verkäufen liegt dabei auf der neuen Apple Watch Series 3, die fast die Hälfte der Verkäufe in letzen Jahr ausmacht, obwohl sie erst im September 2017 auf den Markt kam und daher nu wenige Monate im Verkauf war. Die Wachstumsmärkte sind dabei vor allem die USA, Japan und Australien, während gerade in Europa und auch in Deutschland der Absatz nicht ganz so stark ist. Hier fehlt leider noch eine breite Auswahl an Netzbetreibern, von denen die Funktionen der Uhr unterstützt werden. In anderen Ländern haben die Kunden mehr Möglichkeiten zu wählen und daher ist die Smartwatch auch weiter verbreitet.

Sollten sich die Verkäufe so weiter entwickeln, könnte die Apple Watch im nächsten Jahr möglicherweise auch separat in den Apple Geschäftszahlen ausgewiesen werden, wenn der Umsatz und Gewinn eine relevante Schwelle übersteigt.

Apple Watch Series 3 – keine Änderung beim Design

Die Apple Smartwatches stehen immer etwas im Schatten der Smartphones, aber wenn die bisherigen Gerüchte zutreffen, wird das Unternehmen zur Keynote am 12. September neben dem neuen iPhone auch die 3. Version der Apple Watch vorstellen.

In der neuen iOS 11 GM Firmware sind bereits viele Details zur neuen Uhr enthalten und bei 9to5mac hat man die Neuerungen (und auch das was gleich bleibt) in einem kleinen Video zusammen gefasst. Dabei setzt Apple auf das Design und die Abmessungen, die man bereits von den Vorgänger-Versionen kennt. Wer also auf einen neuen Style gehofft hat, dürfte enttäuscht werden. Die Apple Watch Series 3 unterscheidet sich daher äußerlich vor allem durch den roten Punkt auf dem Drehbutton. Dieser wird in der neuen Version anzeigen, ob die Smartwatch mit dem Internet verbunden ist oder nicht. Natürlich wird man daran auch auf den ersten Blick sehen, dass es sich hier um die neuste Version der Apple Smartwatch handelt.

Bei 9to5mac schreibt man im Original dazu:

Notably, the LTE Apple Watch appears to share a similar form factor as the Apple Watch Series 2, meaning you’ll be able to use the same bands from previous generations. The model demoed in the Apple Watch app is a Space Gray model with a black Sport band. The Digital Crown is accented with an attractive red surface, which would help to easily identify the fact that it sports a new LTE wireless chip inside.

Durch das identische Design hat man den Vorteil, bereits bestehende Armbänder auch weiterhin nutzen zu können. Ein Wechsel auf die neuste Version der Apple Watch wird damit also leichter gemacht, da man nicht auch noch in komplett neues Zubehör investieren muss. Unklar ist bisher aber noch, wie sich die Preisgestaltung bei der 3. Version entwickeln wird. Das dürfte frühestens zur Keynote enthüllt werden.

Video: Apple Watch Series 3

Apple Watch 2 – GPS, Barometer und größerer Akku

Von der Apple Watch 2 hat man in der letzten Zeit relativ wenig gehört und auch die Spekulationen um die nächste Generation der Apple Watch waren kaum vorhanden.

Nun gibt es einige neuen Informationen die auf den Apple Analysten Ming-Chi Kuo (KGI) zurück gehen. Dieser hat angeblich mit Informanten bei den Zulieferern gesprochen und kann daher mit einigen Details aufwarten:

  • die neuen Apple Watch 2 soll Ende 2016 auf den Markt kommen, eventuell sogar relativ zeitnah zum neuen iPhone 7
  • das Design der Uhr soll dabei unverändert bleiben und die Neuerungen und Änderungen beziehen sich daher lediglich auf die verbaute Technik
  • im Inneren soll es zukünftig GPS, ein Barometer und einen verbesserten Akku geben
  • dazu soll auch Schutz gegen Wasser und Staub verbessert worden sein, so dass die Uhren widerstandsfähiger werden. Für den Einsatz beim Schwimmer und Tauchen sind die Uhren aber nach wie vor nicht ausgelegt.

Die Änderungen beim Design sollen erst mit der Apple Watch 3 kommen, man fährt also hier den Kurs, den man auch bereits vom iPhone her kennt. Auch die LTE Anbindung soll erst mit der dritten Generation kommen. Die Apple Watch 2 wird daher eher die Apple Watch S werden. Der Analyst geht dazu davon aus, dass Apple die neue Version auch mit einem neuen Chip ausstattet um die Performance zu verbessern.

Auch bei den Preisen soll es Änderungen geben. Der Analyst erwartet, dass die Uhr prinzipiell etwas preiswerter wird und etwa 50 Dollar unter dem aktuellen Preis angeboten werden könnte. Die Geräte der ersten Generation sollen sogar noch etwas preiswerter werden und 100 Dollar billiger sein.

Offizielle Informationen zu diesen Details gibt es bisher aber noch nicht. Daher lässt sich kaum abschätzen, wie zuverlässig diese Details sind, man sollte sich also noch nicht so sehr auf GPS und Barometer freuen, es können auch noch anders kommen.

via 9to5mac

Apple Watch: 1,5 Millionen verkaufte Exemplare in Q1 2016

Bei IDC hat man die aktuellen Zahlen für die Smartwatch-Verkäufe im ersten Quartal 2016 zusammen gestellt und Apple landet mit der Apple Watch bei den reinen Smartwatches auf Platz 1 mit ca. 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Samsung liegt mit deutlichem Abstand dahinter, das Unternehmen kann bei den Uhren nur 700.000 Stück absetzen. Insgesamt war im ersten Quartal 2016 fast jede zweite verkaufte Smartwatch eine Apple Watch.

Das Ranking bei den Smartwatch Verkäufen Q1 2016:

  • Apple: 1,5 Millionen verkaufte Exemplare
  • Samsung: 700.000 verkaufte Exemplare
  • Motorola: 400.000 verkaufte Exemplare
  • Huawei: 200.000 verkaufte Exemplare
  • Garmin: 100.000 verkaufte Exemplare

Allerdings sollte man diese Zahlen etwas mir Vorsicht genießen, denn Apple hat nach wie vor keine separaten Verkaufszahlen für die Smartwatch veröffentlicht. Die Zahlen von IDC beruhen damit auf den Schätzungen von Analysten und sind daher auch mit einem entsprechenden Unsicherheitsfaktor behaftet. Allerdings ist der Abstand zu den anderen Anbietern bei den Verkaufszahlen so groß – auch Abweichungen nach unten würden am Ranking so schnell nichts ändern.

Dazu hat man sich bei IDC auf reine Smartwatch-Angebote bezogen und Waerables wie Fitnessarmbändern in ein eigenes Ranking gepackt. Die großen Konkurrenten Fitbit und Xiaomi sind also in diesem Ranking gar nicht mit einbezogen.

IDC hat aber auch dafür Zahlen bereit gestellt. Fitbit hat beispielsweise im ersten Quartal 4,8 Millionen Wearables verkauft, bei Garmin sind es immerhin 3,7 Millionen Stück. Apple läge dann auf Platz 3 mit 1,5 Millionen Expemplaren.

Quelle: IDC