iOS 15 – kein Support mehr für iPhone SE, iPhone 6s und iPhone 6s Plus

iOS 15 – kein Support mehr für iPhone SE, iPhone 6s und iPhone 6s Plus – Mit der nächsten Version von iOS könnten wieder einige Geräte aus der Update Liste heraus fallen. Konkret gibt es bei The Verifier Hinweise darauf, dass die ältere 6s Serie der iPhone Modelle nicht mehr länger unterstützt wird. Konkret soll es iOS 15 für das iPhone SE, iPhone 6s und iPhone 6s Plus nicht mehr geben, die Geräte werden damit also bei iOS 14 in der jeweils aktuellsten Version bleiben. Apple liefert in der Regel für 5 Jahre jeweils die neuen iOS Version für die Gerät aus und dieser Zeitraum ist bei den iPhone SE und der 6s Reihe erreicht. Daher wäre es keine große Überraschung, wenn Apple tatsächlich diesen Schritt gehen würde und sowohl iPhone SE, iPhone 6s und iPhone 6s Plus nicht mehr mit iOS 15 versorgt.

Die unterstützen Geräte sollen dabei folgende sein:

  • 2021 iPhone series
  • iPhone 12 Pro Max
  • iPhone 12 Pro
  • iPhone 12 mini
  • iPhone 12
  • iPhone 11
  • iPhone 11 Pro
  • iPhone 11 Pro Max
  • iPhone XS
  • iPhone XS Max
  • iPhone XR
  • iPhone X
  • iPhone 8
  • iPhone 8 Plus
  • iPhone 7
  • iPhone 7 Plus
  • iPhone SE (2020)
  • iPod touch (7th generation)

Bei Macrumors schreibt man allerdings auch einschränkend dazu:

The Verifier doesn’t have the greatest track record when it comes to accurate leaks with both hits and misses, but it did accurately predict that iOS 14 would be compatible with all iPhones and iPod touch models able to run iOS 13.

There’s no word on which iPads will be able to run iPadOS 15, but if iPadOS 15 is compatible with all iPads able to run iPadOS 14, it will work on the iPad Air 2, 3rd-gen iPad Air, iPad mini 4 and 5, 5th, 6th, and 7th-generation iPads, and all iPad Pro models.

Bis zu einer offiziellen Bestätigung durch Apple sollte man also die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben. Aber selbst falls iOS 15 für die Geräte noch kommen sollte, die übernächste Version des Betriebssystems wird dann definitiv nicht mehr unterstützt werden.

BOE scheitert an Apples Qualitätskriterien – zum zweiten Mal

Zum 2. Mal: BOE scheitert erneut an Apples Qualitätskriterien – Apple zahlt derzeit recht viel für die Displaytechnik von Samsung und ist daher auf der Suche nach günstigeren Alternativen für die etwas preiswerteren Apple Modelle. Im Gespräch war unter anderen der chinesische Hersteller BOE, der zukünftig die neuen Displays für einen Teil der iPhone Serie liefern könnte. Allerdings gab es dabei im Sommer schon Probleme. 4 von 5 produzierten Displays bei BOE konnten nicht die Qualitätsanforderungen von Apple erfüllen und kamen daher für einen Einsatz in den aktuellen Modellen nicht in Frage.

Nun gab es einen weiteren Versuch, mit BOE als Hersteller für die Display von zukünftigen iPhone Modellen und erneut hat das Unternehmen die Qualitätsvorgaben nicht erfüllen können. Genauere Details dazu gibt es es bisher noch nicht, aber zumindest scheinen die Ergebnisse so eindeutig zu sein, dass BOE erneut als Lieferant ausfällt.

Bei MacRumors schreibt man dazu im Original:

According to TheElec, OBE is still facing manufacturing issues at its Chengdu plant in Sichuan province, meaning the display maker has failed to secure Apple’s validation for the OLED screens for the second time this year.

BOE’s plant in Mianyang – in the same province – suffered the same fate in June, due to a low production yield rate of around 20 percent.

Apple’s review for Chengdu began in September but only lasted a month and ended in failure in October, according to the report. BOE will now have to wait until the first half of 2021 to reattempt to clinch a supply deal, which means next year’s iPhone series will likely use panels made by Samsung and LG Display.

Im nächsten Frühjahr soll es dann einen weiteren Probelauf für die Display geben – bleibt abzuwarten, ob BOE dann mit besseren Ergebnissen aufwarten kann. Es dürfte dann aber auf jeden Fall bereits zu spät sein, um die BOE Bildschirme in die nächste iPhone Generation zu integrieren.

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Apple: 5mm+ 4nm Technik für die Bionic A15 und A16 Soc erwartet

Apple: 5mm+ 4nm Technik für die Bionic A15 und A16 Soc erwartet – Die Analysten von Trendforce haben sich den aktuellen Markt für Prozessortechnik angeschaut und vor allem TSMC näher unter die Lupe genommen. Das Unternehmen fertigt derzeit die neuen A14 Bionic SoC für die Apple iPhone 12 Serie und ist damit das erste Unternehmen, dass die Fertigung im 5 Nanometer-Verfahren bereits in der Massenproduktion hat. Die Analysten gehen davon aus, dass TMSC diesen Vorsprung noch ausbauen kann und bis Ende 2021 etwa 60 Prozent des Marktes für 5nm Chipsätze halten wird.

Spannend ist vor allem der Ausblick auf die nächsten Jahre mit Fokus auf Apple. Für die kommenden SoC Generationen gehen die Analysten von Trendforce von folgenden Rahmenbedingungen aus:

  • die Bionic A15 SoC für 2021 (für die Apple iPhone 13 Serie) werden im 5nm+ Verfahren gefertigt. Das erlaubt nochmal mehr Schaltkreise auf dem gleichen Raum, ist aber kein grundsätzlich neues Verfahren
  • für 2022 wird dann der Bionic A16 SoC erwartet, der dann im neuen 4nm Verfahren gefertigt wird. Damit wird nochmal ein deutlicher Leistungsschub einhergehen

Konkret schreiben die Analysten dazu:

Moreover, the first batch of outsourced 5nm Intel CPUs is also expected to enter production in 2022. The enormous wafer demand from these companies have led TSMC to begin expanding its 5nm capacity. Furthermore, based on current data, Apple is highly likely to continue manufacturing its A16 SoCs with the 4nm process technology (a process shrink of the 5nm node). This may lead TSMC to further expand its 5nm capacity at that time to fulfill high demand from clients. Likewise, Samsung is also planning to expand its 5nm capacity in 2021 in response to continuing manufacturing orders from Nvidia for GeForce GPUs based on the Hopper architecture, in addition to the Qualcomm Snapdragon 885 and Samsung’s own Exynos flagship SoCs. Even so, Samsung is expected to trail TSMC by about 20% in terms of 5nm capacity.

Wie sich die neuen Fertigungsverfahren dann in der Praxis auf den Einsatz auswirken, lässt sich noch nicht abschätzen, aber bisher haben alle neue Generationen von SoC in der Regel mehr Leistung bei mehr Effizienz geboten, daher kann man das auch von den A15 und A16 Generationen erwarten. Spannend wird eher wie groß die Unterschiede ausfallen und natürlich auch, was die Konkurrenz machen wird.

Apple: kommt ein „Christmas-Surprise“ vom Unternehmen?

Apple: kommt ein „Christmas-Surprise“ vom Unternehmen? – In diesem Jahr ist bei Apple vieles anders gelaufen als in den Vorjahren und dank Corona könnte es nun auch vor Weihnachten noch so weiter gehen.

Leaker @L0vetodream hat beispielsweise davon gesprochen, dass Apple vor Weihnachten noch eine Überraschung für die Kunden vorbereiten könnte, ohne aber näher darauf einzugehen, um was es sich dabei genau handelt. Der Hinweis „PS:Winter exclusive、good for winter“ von ihm wirkt allerdings bereits sehr konkret ohne direkt wirklich einen Hinweis zu geben, um was es sich handeln könnte. Die Spekulationen darum gingen natürlich hoch, aber substanzielle Hinweise, was sich hinter der Überraschung verbergen könnte, gibt es nicht. Apple ist mittlerweile auch in so vielen Bereichen aktiv, dass ein reine Rate eher wenig Sinn macht.

Der originale Tweet dazu lautet:

Mittlerweile hat er es aber schon wieder etwas eingeschränkt:

Man sollte den Leak daher wohl als das nehmen, was er ist: eine Vorankündigung. Es könnte also sein, dass Apple im Dezember noch eine interessante Aktion plant ohne das man jetzt bereits wissen müßte, worum es sich dabei handelt.

iPhone 12: Text-Nachrichten machen Probleme

iPhone 12: Text-Nachrichten machen Probleme – iPhone 12 Nutzer berichten derzeit über Probleme mit nicht empfangenen SMS Nachrichten, vor allem in Gruppen. Die Nachrichten werden teilweise auf den Geräten nicht angezeigt, so dass teilweise der Sinn von Antworten verloren geht. Andere Nutzer klagen darüber, dass auch bei neuen Nachrichten keine Benachrichtigungen zugestellt werden. Die Probleme beziehen sich dabei vor allem auf die Nachrichten App, wobei auch ankommende SMS betroffen sind. iMessage selbst soll laut einigen Nutzern nicht betroffen sein.

Im Forum von Macrumors schreibt ein Nutzer beispielsweise dazu:

But I just upgraded to an iPhone 12 (coming from an iPhone 11 Max Pro), and I am in a group message with my kids. One of my kids is an Android user. Last night he came up to me and asked me why I didn’t reply to his two text messages he sent to the group. I checked my iPhone, and I didn’t receive any text messages from him in the group chat. He then showed me his phone, and sure enough, he had sent them to the group.

Und ein anderer Nutzer bestätigt das Problem:

I’m having this issue as well. iPhone 12 Pro. I came from 11 Pro Max. Missing group messages w Android users in it. Not sure what to do…

Unklar ist, ob dies mit iOS 14 zusammenhängt, es ein Problem mit den iPhone 12 Modellen ist oder Einstellungen bei den Providern diese Fehler verursachen. Apple hat sich bisher noch nicht offiziell dazu geäußert, daher bleibt offen, wie genau die Hintergründe aussehen. Teilweise berichten auch Nutzer von älteren Modellen von diesem Fehler, daher könnte es auch ein größeres Problem insgesamt in der neuen iOS 14 Version sein. Allerdings scheinen die meisten Meldungen von Nutzern mit einem iPhone 12 zu kommen.

Einige Nutzer haben das Problem mit einem Neustart der Geräte und einem neuen Login bei iMessage zumindest kurzfristig lösen können. Allerdings gibt es natürlich keine Garantie, dass danach der Fehler nicht wieder auftritt, solange unklar ist, welche Ursache es genau hat.

Apple rutscht auf Platz 4 der größten Hersteller durch die iPhone Terminverschiebung

Apple rutscht auf Platz 4 der größten Hersteller durch die iPhone Terminverschiebung – Die Analysten von Canalys und anderen Research Unternehmen haben sich die Verkaufszahlen im Smartphone Bereich im 3. Quartal 2020 angeschaut und Xiaomi hat es in diesemZeitraum geschafft, Apple von Platz 3 zu verdrängen. Nach Samsung und Huawei war im Zeitraum Juli bis September als Xiaomi der drittgrößer Hersteller von Smartphones weltweit und Apple nur noch auf Platz 4. Xiaomi hat dabei in diesem Zeitraum etwa 46 Prozent mehr Geräte verkauft als im Vorjahr. Die Strategie der Ausdehnung der Geschäftsbereiche weltweit funktioniert also offensichtlich gut.

Bei der Financial Times schreibt man im Original dazu:

China’s Xiaomi has surpassed Apple for the first time to become the world’s third-largest smartphone maker by shipments in the July-September quarter, edging the US tech company out of the global top three for the first time in 10 years, three key market data providers said. The world’s top three smartphone companies are now all from Asia, according to Canalys, IDC and Counterpoint Research. The latest statistics come as Apple on Thursday posted a 29 per cent year-on-year drop in revenue in the Chinese market for the three months to September.

Allerdings dürfte sich das im 4. Quartal 2020 wieder ändern. Apple hatte die Vorstellung und den Verkaufsstart der neusten iPhone Generation verschoben und daher fielen die starken Verkäufe der iPhone 12 Modelle nicht mehr in des dritte Quartal. Daher hat Apple in diesem Quartal auch weniger verkauft als normal, aber die Differenz kommt dann im 4. Quartal nochmal zusätzlich dazu. Dann besteht eine hohe Chance, dass Apple den 3. Platz weltweit zurückerobert. Allerdings wird Xiaomi langfristig Apple wohl dennoch überholen, denn das Unternehmen setzt, anders als Apple, auch auf günstige Einsteigermodelle die oft sehr hohe Verkaufszahlen erreichen.

Aktuell kommen die drei größten Smartphone Hersteller allerdings aus Asien. Europa spielt dabei schon lange keine Rolle mehr und auch die USA werden wohl ihre Stellung dabei nicht dauerhaft halten können.

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Apple AirTags – Erste Bilder der neuen Tracker

Apple AirTags – Erste Bilder der neuen Tracker – Der Termin Ende Oktober für die Vorstellung der neuen Apple AirTags hat sich leider nicht bestätigt. Dafür gibt es jetzt bereits geleakte Bilder der neuen Technik, die gut zu den bereits veröffentlichten Patenten passt. Möglicherweise wird Apple die Airtags daher nun zum angekündigten November-Event vorstellen. Sicher ist dies aber nicht.

Apple AirTags – Präsentation soll Ende Oktober stattfinden

– Apple selbst hat immer mal wieder Hinweise darauf gegeben, dass man an einem Bluetooth Tracker namens AirTags arbeiten würde. Die Geräte sollen dabei an Gegenständen befestigt werden können um sie auffindbar zu machen – bei den Lösungen der Konkurrenz kann man die Tags dann klingeln lassen oder sich auch den Standortverlauf anzeigen, um sie wiederzufinden. Ob und welche Funktionen Apple auch für die Airtags übernehmen wird, ist bisher unklar, aber zumindest scheint es jetzt soweit zu sein, dass diese Technik präsentiert wird. Nach Angaben des japanischen Portals Mac Otakara soll es Ende Oktober soweit sein und die Geräte werden wohl zusammen mit dem neuen iPhone 12 und anderer Technik veröffentlicht.

Im übersetzten Original schreibt man dazu:

Laut Informationen chinesischer Zulieferer scheint sich Apple darauf vorzubereiten, die „AirTag“ auf der Online-Veranstaltung der iPhone 12-Serie und der Apple Watch-Serie 6 anzukündigen, die in der zweiten Oktoberhälfte 2020 stattfinden soll. Ursprünglich sollte es ungefähr zur gleichen Zeit wie das iPhone SE (2. Generation) angekündigt werden, aber es scheint, dass es aufgrund einiger Umstände verzögert wurde. Darüber hinaus scheint AirTag im Gegensatz zu Lösungen von Drittanbietern möglicherweise mit App-Clips arbeiten zu können. Laut Informationen chinesischer Zulieferer scheint sich Apple darauf vorzubereiten, die „AirTag“ auf der Online-Veranstaltung von iPhone 12 und Apple Watch Series 6 anzukündigen, die Ende Oktober 2020 stattfinden wird.

Interessant liest sich die Unterstützung von Apple’s App Clips. Damit könnten auch zusätzliche Funktionen auf die Airtags gespielt werden, so dass man die Geräte auch für weitergehende Lösungen verwenden könnte. Was genau Apple damit plant ist aber noch offen.

Die Software-Unterstützung für die Airtags war bereits in iOS 13 vorhanden und damit war klar, dass es früher oder später so eine Lösung geben würde. Nun scheint das Unternehmen auch bei der Hardware so weit zu sein. Bisher fehlen allerdings noch weitergehende Details. So bleibt offen, welchen Preis Apple für die Airtags aufrufen wird und auch, welche Funktionen genau unterstützt werden.

Apple: 502 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Patentverletzungen

Apple: 502 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Patentverletzungen – Apple muss mehr als eine halbe Milliarde Dollar Schadenersatz zahlen, weil eine Jury eine Patentverletzung durch das Unternehmen und den Schaden in dieser Höhe bestätigt hatte. Die Klage war dabei von VirnetX ausgegangen, weil das Unternehmen durch Apple Facetime eigene Patente verletzt gesehen hat. VirnetX hatte ursprünglich 700 Millionen US Dollar gefordert, aber die Jury setzte den Schadenersatz etwas geringer fest, wobei auch 502 Millionen US Dollar keine kleine Summe sind.

Bei Bloomberg schreibt man dazu im Original:

The jury in Tyler, Texas, reached its verdict in about 90 minutes. It was asked to decide only how much Apple owes VirnetX in royalties for VPN on Demand, a feature that allows users access to virtual private networks. An appeals court had upheld an infringement finding regarding VPN on Demand. The companies have been embroiled in litigation for a decade. VirnetX, which said its inventions stemmed from technology it developed for the U.S. Central Intelligence Agency, argued that both VPN on Demand and Apple’s FaceTime features were using its inventions. VirnetX had told the jury it was entitled to more than $700 million. Apple had countered that it owed about $113 million, claiming the royalty rate should be no more than 19 cents per unit. The jury settled on 84 cents per unit.

Der Prozess gegen VirnetX stammt bereits aus dem Jahr 2010 und hat sich also mittlerweile 10 Jahre hingezogen. Es ist aber nicht das einzige Urteil, es gab in diesem Jahr bereits einen weitere Prozess, bei dem Apple zu Schadenersatz gegen VirnetX verurteilt worden war. Auch dabei ging es um Summen von mehrere Millionen Euro. Nach den aktuellen Rekordzahlen von Apple dürfte dies aber kein größeres Problem für den Konzern sein.

Apple Quartalszahlen: verschobener iPhone 12 Start vermiest die Umsätze

Apple Quartalszahlen: verschobener iPhone Start vermiest die Umsätze – Apple hat die Quartalszahlen für das 3. Quartal 2020 veröffentlicht und die Umsätze sind nicht so hoch ausgefallen, wie man das normalerweise im iPhone-Quartal gewohnt war. In den letzten Jahren hat Apple die neuste iPhone Generation immer im September vorgestellt und die massiven Start-Verkäufe der Geräte waren daher im 3. Quartal mit enthalten. In diesem Jahr gab es die neuen Geräte erst im Oktober – die Verkäufe sind dann also erst im 4. Quartal zu sehen.

Wie groß dieser Unterschied ist, kann man an den Zahlen sehen. Die Umsätze im iPhone Bereich liegen in diesem Jahr für das 3. Quartal um 9 Milliarden Euro unter den Umsätzen des Vorjahres. Apple fehlt also etwa ein Viertel des Umsatzes in diesem Quartal durch die neuen Geräte. Entsprechend höher werden die Umsätze aber wohl im Weihnachtsquartal ausfallen.

Allerdings konnte Apple in allen anderen Bereichen punkten. Der Umsatz mit Macs stieg deutlich an, auch iPads und die Apple Watch verkauften sich gut und die Services verzeichneten erneut mehr Umsatz. Insgesamt kann Apple damit den Umsatzverlust beim iPhone durch die anderen Bereiche mehr als kompensieren und macht sogar mehr Umsatz als im dritten Quartal 2020. Rechnet man den iPhone Effekt dazu war es wohl ein Rekordquartal für das Unternehmen.

Das Unternehmen ist daher dennoch zufrieden mit der Leistung und schreibt dazu:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

Apple: ein Fünftel der Gewinne kommt von Google

Apple: ein Fünftel der Gewinne kommt von Google – In den USA läuft derzeit ein Kartellverfahren gegen Google, mit dem Vorwurf, das Unternehmen würden seine Monopolstellung zementieren und kleineren Anbietern keine Chancen lassen. Hintergrund ist dabei vor allem der Deal mit Apple wonach Google die Standardsuchmaschine auf den Apple Modellen ist. Die NY Times hat dazu jetzt nochmal Zahlen zusammengefasst und geht davon aus, dass Google derzeit zwischen 8 und 12 Milliarden US Dollar an Apple zahlt um diesen Status zu erhalten. Das ist sowohl für Google als auch für Apple ein gutes Geschäft. Etwa jeder 5. Dollar, den Apple verdient, kommt damit wohl von Google.

Konkret schreibt die Zeitung dazu:

Apple now receives an estimated $8 billion to $12 billion in annual payments — up from $1 billion a year in 2014 — in exchange for building Google’s search engine into its products. It is probably the single biggest payment that Google makes to anyone and accounts for 14 to 21 percent of Apple’s annual profits. That’s not money Apple would be eager to walk away from.

In fact, Mr. Cook and Mr. Pichai met again in 2018 to discuss how they could increase revenue from search. After the meeting, a senior Apple employee wrote to a Google counterpart that “our vision is that we work as if we are one company,” according to the Justice Department’s complaint.

Kleinere Unternehmen und Suchmaschinen-Anbieter haben natürlich keine realistische Chance, bei diesen Summen mithalten zu können. Apple hat natürlich kein Interesse, sich diese Einnahmen entgehen zu lassen und Google will nicht auf den mobilen Traffic verzichten, der so in die eigene Suche geleitet wird. Durch das Kartellverfahren könnte sich hier allerdings etwas ändern – dieses Verfahren steht aber noch ganz am Anfang und es wird wohl Jahre brauchen, bis es rechtskräftige Ergebnisse gibt. Daher wird sich am aktuellen Status Quo derzeit wohl wenig ändern, im Gegenteil wird wohl immer mehr Geld auf diese Weise an Apple fließen.