Die datenhungrigsten Apps: Google und Facebook vorn

Die datenhungrigsten Apps: Google und Facebook vorn – Wie viele Zugriffsberechtigungen benötigen die beliebtesten Apps? Bei heydata hat man sich dies genauer angeschaut und kommt zu den wenig überraschenden Schluss, dass vor allem Google aber auch die Messenger und die Sozialen Netzwerke die meisten Zugriffsberechtigungen abfordern. Deutsche App von ARD und ZDF kommen dagegen nur mit sehr geringen Zugriffen aus und sind daher vergleichsweise datensparsam.

Die Macher schreiben selbst zu den Ergebnissen der Studie:

Anlässlich des sechsten Jahrestages der Entscheidung zur Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) hat das Compliance-as-a-Service/SaaS Unternehmen heyData eine Studie veröffentlicht, die Aufschluss über das Tracking von Nutzerdaten der 100 beliebtesten Apps im deutschen Google Play Store. Nach einer Analyse der angefragten Zugriffsberechtigungen konnte eine Rangliste der datenhungrigsten Apps erstellt werden. Je mehr Zugriffsanfragen gestellt werden, desto mehr private Nutzerdaten werden getrackt.

Die Studie zeigt, dass Messenger-Apps und Soziale Medien am stärksten am Zugriff auf unsere persönlichen Daten interessiert sind. WeChat (48 Zugriffsberechtigungen), Facebook (45), Messenger  (44), Signal (44) und WhatsApp (43) gehören zu den zehn datenhungrigsten Apps. Wer TikTok kostenlos nutzen will, muss sich in 30 Datenpunkten tracken lassen.

Anwendungen, die zum Google-Konzern Alphabet gehören, wie Google (75), Gmail (43), Google Photos (37) und Google Drive (34) – tracken ebenfalls verhältnismäßig große Mengen an persönlichen Daten. Alle Google-Anwendungen sind in den Top 20 der datenhungrigsten Apps zu finden. 16 der 20 größten Datenspione gehören zu einem Unternehmen mit Hauptsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika, während keine App aus Deutschland stammt.

Für Samsung Kunden dürfte eher wenig erfreulich sein, dass auch der Samsung Internet Browser sehr viele Rechte anfordert. Warum ein Browser diese benötigt, lässt sich nicht direkt sagen.

Die datenhungrigsten und datensparsamsten App

 AppBrancheLandAngefragte Zugriffsberechtigungen
1GoogleOrganisationUSA75
2WeChatMessengerUSA48
3FacebookSocial MediaUSA45
4MessengerMessengerUSA44
5SignalMessengerUSA44
6GmailE-MailUSA43
7WhatsAppMessengerUSA43
8Samsung Internet BrowserBrowserSüdkorea40
9SkypeVideoUSA40
10Google PhotosFotoUSA37
96Periodenkalender FloGesundheitUK6
97CovPassGesundheitDeutschland5
98Grüner PassGesundheitDeutschland5
99ARD MediathekNachrichtenDeutschland5
100ZDFheuteNachrichtenDeutschland5
Quelle

Android: so kann man Apps automatisch aktualisieren lassen (und die auch wieder abschalten)

Android: so kann man Apps automatisch aktualisieren lassen (und die auch wieder abschalten)n – Wer ein Android-Smartphone verwendet und damit seine Apps im Google Play Store herunterlädt, hat die Möglichkeit zwischen verschiedene Einstellungen bezüglich der Updates zu wählen. Man kann als Nutzer entscheiden, ob Updates automatisch gemacht werden oder manuell. Wer seine Apps regelmäßig aktualisiert, profitiert immer von den neusten Funktionen und auch Sicherheitslücken werden durch Updates geschlossen. Es ist also durchaus sinnvoll, wenn die Updates automatisch durchgeführt werden und man nicht ständig überprüfen muss, ob neue Updates verfügbar sind.

HINWEIS: Update verbrauchen immer auch Datenvolumen. Zumindest im mobilen Netz sollte man die automatischen Updates daher deaktivieren, wenn man keine große Datenflat hat. Mit einer 10 GB Flatrate oder auch 20 GB Tarife sollte das aber auch kein Problem darstellen – bei unbegrenztem Datenvolumen ohnehin nicht.

Apps automatisch updaten

Sie könne im Google Play Store einstellen, dass alle Apps ein Update bekommen, wenn dieses verfügbar ist. Tippen Sie dafür auf das Menüsymbol und auf Einstellungen. Dort gibt es den Unterpunkt „automatische Updates“. Sie können nun auswählen, ob Updates sofort gemacht werden oder erst, wenn sich das Smartphone wieder im WLAN befindet. Wenn Sie nicht viel Datenvolumen und nur langsames Internet haben, ist es sinnvoll Updates nur im WLAN zu machen. Sonst ist Ihr Datenvolumen nämlich sehr schnell aufgebraucht. Wenn Sie diese Einstellung nutzen gilt das für alle Apps, die Sie auf Ihrem Smartphone installiert haben.

Sie könne aber auch einzelne Apps auswählen, für die automatisch Updates gemacht werden sollen. Diese Option ist sinnvoll, wenn sie einige Apps haben die Sie sehr häufig verwenden, aber bei andere eher weniger Wert auf Aktualität legen. Gehen Sie für diese Einstellung über das Menüsymbol zu „Meine Apps und Spiele“. Wählen Sie dann die Apps aus, die sie automatisch aktualisieren wollen. Tippen Sie auf das Symbol „Mehr“ und tippen Sie auf „automatisches Update“.

Mittlerweile kann man dazu auch noch weitere Einstellungen tätigen. So läst sich bestimmen, dass die automatische Aktualisierung der Apps nur im WLAN vorgenommen wird um eventuelle Datenflatrates am Handy nicht zu sehr zu belasten. Google schreibt dazu zur Vorgehensweise:

  1. Öffnen Sie die Google Play Store App
  2. Tippen Sie auf das Dreistrich-Menü > Einstellungen.
  3. Tippen Sie auf Automatische App-Updates.
  4. Wählen Sie eine Option aus:
    • Über ein Netzwerk: Apps werden entweder über WLAN oder mobile Daten aktualisiert.
    • Nur über WLAN: Apps werden nur aktualisiert, wenn das Gerät mit einem WLAN verbunden ist.

Wer Tarife mit unbegrenztem Volumen nutzt, kann diese Option natürlich auch belassen und die automatische Aktualisierung von Apps auch mobil vornehmen.

Apps manuell aktualisieren

Wer nicht so viel Wert darauf legt, dass die Apps immer aktuell sind, zum Beispiel weil das Smartphone wenig Speicherplatz hat, kann Apps auch manuell machen. Wenn Sie im Google Play Store auf „Meine Apps und Spiele“ gehen, werden Ihnen die Apps angezeigt, welche aktualisiert werden können. Sie können nun die entsprechenden Apps aktualisieren, in dem Sie einfach auf das entsprechende Feld klicken.

Diese Schritte beschreibt Google Play im Supportbereich. Anscheinend funktionieren diese Einstellungen jedoch nicht bei allen Nutzern. Auf dem Forum renehesse.de heißt es dazu:

Auf keinem meiner aktuell genutzten Android-Geräte kommen App-Updates automatisch an. Der Google Play Store hingegen schmeißt mir beim Öffnen jedes mal Updates zum manuellen Installieren entgegen. Wer kennt Trick 17?

Ist dies bei Ihnen auch der Fall, dann beobachten Sie, ob und wann Updates gemacht werden. Manche Handys scheinen die Updates herunter zu laden, wenn man das Handy nicht aktiv nutzt. Dies soll vermutlich verhindern, dass es aufgrund größerer Updates zu Problemen in der Nutzung kommt. Wenn Updates aber gar nicht automatisch gemacht werden, dann gibt es nur drei Möglichkeiten, die das Problem vielleicht lösen könnten. Schalten Sie das Smartphone aus und wieder ein und schauen Sie, ob sich dann etwas tut. Wenn nicht können Sie den Cache in der App löschen und die App vielleicht noch einmal erneut installieren. Google Play hat sich zu dem Problem leider noch nicht geäußert, obwohl es wohl schon längere Zeit besteht.

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Google greift durch: 1 Millionen weniger Apps im Play Store also noch 2018

Google greift durch: 1 Millionen weniger Apps im Play Store also noch 2018 – An sich sollte man davon ausgehen, dass die Zahl der verfügbaren Apps Jahr für Jahr ansteigt. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass die Zahl der verfügbaren App im Google Play Store in den letzten 4 Jahren um fast ein Drittel zurückgegangen ist. Es sind in diesem Jahr etwa 1 Millionen Apps weniger verfügbar als noch 2018.

Zur Auswertung heißt es konkret:

Eine Analyse von tradingplatforms.com zeigt, dass es heute weniger Anwendungen im Play Store von Google gibt als vor vier Jahren. Die Website präsentierte Daten, die zeigten, dass die App-Zahlen des Stores um eine Million gesunken waren.

Bis März dieses Jahres hostete der Google Play Store 2.591.578 Anwendungen. Diese Zahl ist ein Rückgang von 28 % gegenüber den 3,6 Millionen Apps, die die Plattform im März 2018 hatte. Der Rückgang ist auf die regelmäßige Bereinigung von Apps durch Google zurückzuführen, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.

Edith Reads von StockApps kommentierte die Entwicklung wie folgt: „Google schuldet seinen Kunden die Pflicht, sich zu schützen. Im Play Store wimmelt es von Apps, die die ordnungsgemäße Funktion der Geräte der Benutzer beeinträchtigen könnten. Einige könnten sogar die Sicherheit der Benutzer gefährden, die sie herunterladen Diese Realität macht solche Aufräumarbeiten unvermeidlich.“

Die hohe Zahl an entfernten Apps macht auch deutlich, wie stark Malware-Anbieter versuchen, mit gefakten und manipulierten Apps auf die Geräte der Nutzer zu kommen. Immerhin scheint fast jede dritte App gegen die Nutzungsbedingungen von Google verstoßen zu haben und das macht deutlich, dass man auch im Play Store vorsichtig mit unbekannten Anbietern sein sollte.

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Trend Micro Sicherheitsforscher: diese 8 Crypto-Mining Apps sind Fake und sollten gelöscht werden

Trend Micro Sicherheitsforscher: diese 8 Crypto-Mining Apps sind Fake und sollten gelöscht werden – Die Sicherheitsexperten von Trend Micro haben Apps identifiziert, die im Google Play Store zu finden sind und die sich angeblich als Crypto Miner ausgeben, aber in Wirklichkeit Adware verbreiten. Mit dem Versprechen, Coins zu verdienen, werden die Nutzer gelockt, stattdessen wird aber nur Werbung eingeblendet.

Die Forscher bei Trend Micro schreiben selbst dazu:

Wir haben kürzlich acht betrügerische mobile Apps entdeckt, die sich als Cloud-Mining-Anwendungen für Kryptowährungen ausgeben (von Trend Micro als AndroidOS_FakeMinerPay und AndroidOS_FakeMinerAd erkannt), bei denen Benutzer Kryptowährung verdienen können, indem sie Geld in einen Cloud-Mining-Vorgang investieren. Bei der Analyse haben wir jedoch festgestellt, dass diese bösartigen Apps die Opfer nur dazu verleiten, Anzeigen anzusehen, für Abonnementdienste zu bezahlen, die eine durchschnittliche monatliche Gebühr von 15 US-Dollar haben, und für erhöhte Mining-Funktionen zu zahlen, ohne etwas dafür zu erhalten. Wir haben unsere Ergebnisse an Google Play gemeldet und die Apps wurden umgehend aus dem Play Store entfernt.

Die Apps im Detail:

  • BitFunds – Crypto Cloud Mining
  • Bitcoin Miner – Cloud Mining
  • Bitcoin (BTC) – Pool Mining Cloud Wallet
  • Crypto Holic – Bitcoin Cloud Mining
  • Daily Bitcoin Rewards – Cloud Based Mining System
  • Bitcoin 2021
  • MineBit Pro – Crypto Cloud Mining & btc miner
  • Ethereum (ETH) – Pool Mining Cloud

Google hat mittlerweile reagiert und die betroffenen Apps aus dem Store genommen. Man kann sie also nicht mehr neu laden und damit ist zumindest die Verbreitung gestoppt. Falls jemand diese Apps aber bereits herunter geladen hat, dann sind sie auch weiter im Einsatz und blenden Werbebanner für dubiose Dienste an Stellen ein, die dafür gar nicht gedacht sind. In dem sollte man daher selbst prüfen, ob man eine dieser Apps im Einsatz hat und sie manuell löschen. Generell ist der Crypto Bereich leider mittlerweile ein Tummelplatz für unterschiedlichste Kriminelle geworden, die auf viele Weisen versuchen, Opfern mit dem Versprechen auf schnelles Geld verschiedene Angebote unterzuschieben.

Galaxy S20, S20+ und S20 Ultra – so löscht man Apps von den Smartphones

Galaxy S20, S20+ und S20 Ultra – so löscht man Apps von den Smartphones – Galaxy S20, S20+ und S20 Ultra wurden im Februar 2020 vorgestellt und wie in jedem Jahr hat auch bei diesen Handys Samsung die Technik deutlich weiter entwickelt. Vor allem die Kamera wurde aufgewertet und dazu kann man die Geräte nun auch mit 5G nutzen.

Samsung setzt dabei wieder auf Android 10 mit ONE UI 2.0 und das bedeutet auch, dass eine ganze Reihe von Apps vorinstalliert sind, die man so bei normalem Android nicht findet. In diesem Artikel wollen wir zeigen, wie man Apps auch wieder löschen kann.

Galaxy S20, S20+ und S20 Ultra – so löscht man Apps von den Smartphones

Es gibt verschiedene Varianten Apps vom Samsung Galaxy zu löschen. In diesem Artikel werden die Herangehensweisen via Anwendungsmanager und über den Google Play Store beschrieben. Indes lässt sich eine App nicht nur entfernen, sondern auch deaktivieren. Beim Deaktivieren einer App bleiben die Dateien noch auf dem Speicher vorhanden, man spart jedoch wertvollen Cache-Speicher und unterbindet alle Updates für die jeweilige App. Beim Entfernen einer App werden hingegen alle relevanten Dateien gelöscht.

APPS PER ANWENDUNGSMANAGER ENTFERNEN/DEAKTIVIEREN

Beim Anwendungsmanager geht man wie folgt vor:

  1. Zunächst wählt man im Menü „Einstellungen“ aus.
  2. Anschließend geht man weiter zum Register „Anwendungsmanager“ und klickt dann auf „Installierte Apps“.
  3. Dort angelangt findet man alle Apps – auf dem Smartphone –  aufgelistet, diese lassen sich per Klick beliebig deaktivieren oder entfernen.

APPS ÜBER GOOGLE PLAY STORE ENTFERNEN

Die Deinstallation über Google Play Store funktioniert wie folgt:

  1. Öffnet man die Google Play Store App.
  2. Danach navigiert man oben links zum Symbol mit den drei horizontalen Strichen und gelangt zum „Menü“.
  3. Dort wählt man die Rubrik „Meine Apps und Spiele“ aus, nun werden alle installierten Apps angezeigt.
  4. Anschließend klickt man auf die zu löschende App und man wird in ein neues Fenster weitergeleitet.
  5. Auf „Deinstallieren“ drücken und bestätigen.

VORINSTALLIERTE APPS

Einige der vorinstallierten Apps lassen sich jedoch nicht deinstallieren. Diese kann man häufig lediglich deaktivieren. Zur vollständigen Entfernung dieser Anwendungen muss man das Smartphone rooten. Allerdings entstehen dabei zusätzliche Risiken, da das Smartphone ernsthaft beschädigt werden kann und die Garantie beim Rooten verloren geht. Deshalb ist es ratsam das Rooting nur Profis zu überlassen. Nichtsdestotrotz ist die Deaktivierung in den meisten Fällen bereits ausreichend, denn somit werden Updates und Aktualisierungen unterbunden.

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von hilfreichen Handbüchern von Dritten, die den Einstieg und die Bedienung von Android* besonders einfach machen sollen und auch noch mehr Hinweise rund um den Screenshot geben. Diese funktionieren in der Regel für alle Modelle, da diese alle mit Android* arbeiten. Sie gehen aber natürlich nicht auf Besonderheiten der Modelle ein, sondern sind in erster Linie eine Anleitung* für das Android* Betriebssystem:

Video: Unerwünschte Apps entfernen

Apple App-Store: Entwickler haben seit 2008 70 Milliarden Dollar bekommen

Apple hat heute einige Zahlen zum App-Store veröffentlicht und dabei vor allem den Schwerpunkt auf die Einnahmen der Entwickler gelegt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in den letzten 9 Jahren (seit 1. Juni 2008) über 70 Milliarden US-Dollar an die Entwickler ausgeschüttet.

„Menschen überall auf der Welt lieben Apps und unsere Kunden laden sie in Rekordzahlen herunter“, sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple. „70 Milliarden von Entwicklern verdiente US-Dollar sind einfach überwältigend. Wir sind begeistert von all den großartigen neuen Apps, die unsere Entwickler kreieren und können es kaum erwarten, sie nächste Woche auf unserer Worldwide Developers Conference wiederzusehen.“

Vor allen bei den Abo-Modellen konnte Apple höhere Einnahmen generieren. Hier sind die aktiv bezahlten Abonnements im App Store um 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Mittlerweile steht dieses Bezahlmodell in allen Kategorien für alle Apps zur Verfügung.

Zukünftig könnten die Einnahmen noch etwas weiter steigen, den Apple hat die Preise im Store angehoben. Damit müssen Kunden nun für viele Apps für das iPad und auch das iPhone mehr bezahlen. Auch bei den In-App Käufer gab es Anfang Mai eine Erhöhung und damit dürften auch hier zusätzliche Einnahmen entstehen. Auf der anderen Seite hat Apple die Provisionen für Apps deutlich reduziert. Zahlte man bisher 7 Prozent des Verkaufspreises als Provision aus, sind es nun nur noch 2,5 Prozent. Davon dürfte aber nur Apple selbst profitieren, denn die Differenz wird nicht an die Entwickler ausgezahlt.

Dazu bietet iOS 10 noch weitere Möglichkeiten, Einnahmen zu generieren. Seit Veröffentlichung von iOS 10 im vergangenen Herbst konnten iPhone- und iPad-Nutzer zusätzlich neue, ansprechende und kreative Möglichkeiten der Interaktion erleben, darunter einem Freund eine Starbucks-Geschenkkarte mit Apple Pay zu schenken, gemeinsam an einer Modedesignskizze unter Verwendung eines ‚Prêt à Template‘ zu arbeiten, oder jemanden mit einer unzähligen Auswahl an Stickern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Samsung – zukünftig mehr Geräte mit vorinstallieren McAfee Apps

McAfee und Samsung wollen zukünftig noch stärker zusammen arbeiten und damit wird es bei den nächsten Geräten und Modellen wohl immer mehr Versionen geben, bei denen die Sicherheitslösunen von McAfee bereits ab Werk vorinstalliert sind. Laut McAfee soll dies die Nutzer davon überzeugen, dass Sicherheit auf Smartphones, Tablets und SmartTV durchaus auch einfach sein kann.

„Es wird immer wichtiger, jedes vernetzte Gerät im Haus zu schützen,“ kommentiert John Giamatteo, Executive Vice President, Consumer Business Group, McAfee. „Denn sobald auch nur ein Gerät angegriffen wird, ist das gesamte Heimnetzwerk gefährdet. Manche Verbraucher schrecken hier vielleicht zurück, weil sie denken, dieser hohe Grad an Schutz sei mit einer Menge Aufwand verbunden. McAfee sorgt aber dafür, dass es einfacher wird. Wir glauben an die Macht der Zusammenarbeit und gehen deshalb Partnerschaften wie mit Samsung ein, um die aktuellste Sicherheitstechnik in Geräten wie Smart TVs, PCs und Smartphones zu integrieren. So werden diese bereits voll geschützt in Betrieb genommen.“

„Die vernetzte Welt breitet sich immer mehr in das eigene Heim aus. Nutzer von Samsung-Geräten sind nun noch stärker mit den aktuellsten Sicherheitslösungen ausgestattet“, ergänzt Henry Lee, VP of Mobile Security Technologies and Mobile Communications Business bei Samsung Electronics. „Wir wissen, wie wichtig es ist, von Anfang an Sicherheit in alle Geräte zu integrieren und freuen uns, dass unsere Nutzer mit dieser Lösung rundum versorgt sind.“

Bereits jetzt sind die Apps des Unternehmens auf dem neuen Galaxy S8 und dem S8+ vorinstalliert. Demnächst sollen folgende Bereiche dazu kommen:

  • McAfee LiveSafe auf Samsung PCs – Die geräteübergreifende Lösung McAfee LiveSafe wird derzeit als vorinstallierte Software auf allen Samsung PCs mitgeliefert, die 2017 produziert wurden. Nutzer von Samsung PCs können sie 60 Tage lang kostenlos nutzen und erhalten anschließend Sonderkonditionen.
  • McAfee Security für Samsung Fernsehgeräte – McAfee Security bietet Malware-Schutz für Fernsehgeräte und ist derzeit in den USA und Korea für Samsung Smart TVs erhältlich. Weitere Länder werden während des ersten Halbjahres 2017 hinzugefügt.

Apps beim Onlinebanking: Das sollten Verbraucher beachten

Etwa fünf Millionen Deutsche nutzen Apps für das Online-Banking. Dabei ist den Kunden  insbesondere wichtig, dass sie auch von unterwegs aus ihre Bankgeschäfte erledigen können. Die Sicherheit der Apps ist in diesem Fall besonders wichtig, um Betrug zu vermeiden. Ein Test der Stiftung Warentest bemängelt nun aber bei vielen Apps die komplizierte Bedienung sowie offenbar Defizite im Bereich Datenschutz. Bei einem Test von 38 Apps für das Online-Banking konnten gerade einmal sieben Apps überzeugen, während die anderen Apps weniger gute Bewertungen erhielten. Das Renommé des zugehörigen Kreditinstituts hatte dabei auf die Bewertung keinen Einfluss: Auch die Apps der größeren deutschen Banken schnitten teilweise nur mangelhaft ab. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele regionale Filialen mit der Entschuldigung auf die Online-Erreichbarkeit in den letzten Jahren geschlossen wurden, ist dieser
Befund für viele Kunden enttäuschend. Stiftung Warentest schreibt dazu:

Unabhängig vom heimischen Computer können Nutzer mit einer Banking-App ihren Kontostand prüfen, Rechnungen bezahlen oder Daueraufträge einrichten. Die Apps sind in vielen Fällen nur eine für Smartphones angepasste Version des Onlinebanking. Die Programme bieten ähnliche Funktionen und sind meist genauso sicher, teilweise sogar sicherer. Sechs* Apps erhielten ein „Gut“, viele andere waren „befriedigend“, neun „ausreichend“ und eine sogar „mangelhaft“. Es haperte an nützlichen Funktionen und an ungenügenden Passwort- und Datenschutzbedingungen. Etwas besser konnten die Experten die Nutzerfreundlichkeit bewerten. Auffällig: Die iOS-Apps sind oft nutzerfreundlicher als die Apps für Android.

Bei der Auswahl einer geeigneten App für das Online-Banking sollten Kunden auf eine gute Bedienbarkeit des Programms achten. So sollte die Umsatzanzeige genauso leicht auffindbar und intuitiv bedienbar sein wie die Überweisungsfunktionen. Teilweise wird bei der Eingabe von Kontodaten sofort automatisch geprüft, ob diese plausibel sind.

Auch lassen sich in einigen Apps Scans von Kontodaten in das System einspeisen und Überweisungsvorlagen abspeichern sowie Daueraufträge einrichten und terminierte Überweisungen abspeichern. Einige Apps haben einen Finder für die nächstgelegenen
Bankautomaten integriert; mit Hilfe von dieser App ist dies beispielsweise für die Norisbank möglich.

Funktionen der Apps für Online-Banking vergleichen

Diese Funktionen machen es dem Anwender leichter, unterwegs Bankgeschäfte zu erledigen, doch nicht überall ist jede Funktion verfügbar. Verbraucher, die Wert legen auf das Online-Banking-Angebot sollten rechtzeitig prüfen, ob die gewünschten Funktionen schon in der aktuellen Version ihrer Online-Banking-App verfügbar sind. Zwar werden die mobilen Apps der Banken immer weiter entwickelt und natürlich auch gemäß der Fortschritte in der Sicherheitstechnik aktualisiert, dennoch könnte dies noch eine Weile dauern.

Teilweise sind die Apps für das Online-Banking kostenlos verfügbar; manchmal werden für zusätzliche Funktionen noch zusätzliche Kosten fällig. Generell sind die meisten Apps sowohl für das iPhone-Betriebssystem iOs als auch für Android erhältlich. Bei ausgefalleneren Handy-Betriebssystemen könnte es sein, dass gewisse Banking-Apps nicht kompatibel sind. Es gibt auch Apps, bei denen die Konten von mehreren Banken in einem System verwaltet werden können. Auch hier gibt es große Qualitätsunterschiede.

Sicherheit des Online-Bankings mit der App

Die Sicherheit der Apps ist beim Online-Banking selbstredend besonders wichtig. Anwender sollten Passwörter nicht eingespeichert lassen, sondern bei jeder Anwendung erneut eingeben. Dies verhindert beispielsweise bei Verlust des Handys Betrug durch unbefugten Zugriff auf das eigene Bankkonto. Grundsätzlich ist der Zugang über App auf das eigene Konto genauso sicher wie der Zugriff über die Website. Besonders sicher ist oft der Zugang mit iPhones, da diese relativ immun gegen Malware sind. Trotzdem sollten Anwender sicherstellen, dass Virenscanner auf ihrem mobilen Endgerät installiert sind, die auch regelmäßig aktualisiert werden, um zu
vermeiden, dass Trojaner ihre Daten ausspionieren können. Nach der Anwendung der App sollte man sich zudem aus dem System ausloggen, um die Sicherheit zu erhöhen.

Stiftung Warentest: Kostenlose Sicherheits-Apps mit mangelhaft bewertet

Eigentlich braucht ein Android-Handy nicht zwingend eine Schutz-Software, es sei denn man bezieht Apps aus anderen Quellen als dem Google Play Store. Aber auch so können Sicherheits-Apps natürlich die Sicherheit zusätzlich erhöhen, besonders dann, wenn man sein Android-Handy noch besser vor Phishing-Attacken oder sogenannten Trojanern schützen möchte, dann stellt sich jedoch die Frage: Lieber für die Sicherheits-App zahlen oder reicht auch die kostenlose Alternative aus?

Hierzu hat Stiftung Warentest 13 Sicher­heits­programme für Android-Smartphones getestet, mit ernüchternden Ergebnis: Fünf davon erhielten die Note gut, viermal mussten die Tester ein Mangelhaft vergeben. Die Note Mangelhaft erhielten alle kostenlosen Angebote. Darunter fallen die Apps 360, CM und Trustlook. Hingegen schnitten die Apps von Eset, Avast, Norton, Kaspersky und McAfee im Test gut ab, diese verlangen allerdings auch eine Jahresgebühr von 10, 30 oder satten 50 Euro.

Warum nur Android-Apps getestet wurden, erklärt Stiftung Warentest damit, dass das Apple-System geschlossener und damit sicherer sei als das von Android. Daher bräuchten iPhones keine Sicherheits-Apps.

Fazit – Stiftung Warentest: Zusätzliche Sicherheit ist nicht umsonst zu haben. Doch weshalb eigentlich?

Um Schadsoftware aufzuspüren, welche bspw. teure Premium-SMS versenden oder gar Nutzer aus dem Gerät aussperren, ist die Qualität von Sicherheits-Apps unabdingbar und die ist abhängig von der Aktualität und Voll­ständig­keit der „Erkennungs“-Liste der Schutz-Software, um bspw. berüchtigte Trojaner aufzuspüren. Bei kostenlosen Sicherheits-Apps ist dieser Schutz logischerweise unzureichender, vor allem bei betrügerischen Websites.

Doch wurde längst nicht nur die Qualität der Sicherheits-App von Stiftung Warentest unter die Lupe genommen, sondern noch einiges mehr, was ebenfalls mit in die Bewertung einfloss, unter anderem:

  • Hilfe bei Handyverlust: Lässt sich das Telefon aus der Entfernung orten, sperren oder löschen?
  • Handhabung: Wie gut sind Hilfe und Dokumentation, wie einfach lassen sich die Apps installieren, deinstallieren und benutzen?
  • Smartphonebelastung: Wie viel Strom wird verbraucht, wie lange dauern Datei-Downloads und Scans?
  • Datensendeverhalten: Welche Daten werden übermittelt, die nicht für das Funktionieren der App notwendig sind?

Besonders beim Thema Handy­verlust bieten die meisten Sicher­heits-Apps stan­dard­mäßig vorinstallierte „Android Geräte-Manager“. Damit kann man das Handy nicht nur online orten, sperren und löschen, sondern auch per SMS. Vorausgesetzt der Dieb lässt sich die SIM-Karte im Handy. Vier Apps gelang es dabei tatsächlich, das Handy gegen die Verwendung einer fremden Sim-Karte zu sperren.

Außerdem benötigen Apps sehr weit­gehende Zugriffs­rechte auf das Smartphone, beispiels­weise die Ortungs­funk­tion oder das Adress­buch, damit könnten sie theoretisch den Nutzer detailliert ausforschen. Vier Apps bewerteten die Tester zum Daten­sende­verhalten als kritisch, da persönliche Daten bei einer Messung unver­schlüsselt an Dritte versendet wurden.

Technik und Apps mit Krankenkassen-Zuschuss

Krankenkassen entdecken die digitalen Möglichkeiten der Zukunft für sich und ihre Mitglieder. Besonders die Techniker Krankenkasse geht hierzu einen Schritt voraus. Es ist allgemein bekannt, dass Krankenkassen ihre Mitglieder mit Bonusprogrammen fördern, die etwas für ihre Gesundheit tun. So belohnt die Techniker Krankenkasse seit neuem Mitglieder mit einem Zuschuss von bis zu 250 Euro für die Apple Watch oder übernimmt die monatlichen Kosten für eine Gesundheits-App.

Techniker Krankenkasse bezuschusst Apple Watch

Die Techniker Krankenkasse ist demnach nicht verrückt geworden, wenn sie Mitglieder bei einem Kauf einer Apple Watch einem Zuschuss gibt. Denn die schlaue Uhr zählt zu den Fitnesstrackern, welche die tägliche Aktivität messen. Es können mit der Apple Watch beim Training Dauer, Entfernung, Kalorien und Geschwindigkeit gemessen werden und damit kann die Motivation, etwas für seine Gesundheit zu tun, gesteigert werden.

Durch das vielfältige Bonusprogramm, d.h. wer beispielsweise regelmäßig zum Gesundheits-Check-up geht, einen TK-Stressbewältigungskurs besucht oder sich die empfohlenen Schutzimpfungen abholt, sammelt man als Mitglied bei der TK Bonus-Punkte. Und je mehr Punkte, desto höher die Prämienstufe. Dann können sich Mitglieder sich zwischen Geld oder einer TK-Gesundheitsdividende entscheiden. Worunter auch auch „Geräte zur Messung und Erfassung des Fitness- und Gesundheitszustandes“ fallen. Damit sind bei der TK auch Apple Watches eingeschlossen.

Beim Thema Fitnesstracker mögen die Meinungen vielleicht auseinander gehen, doch eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse verteidigt die Entscheidung:

„Damit möchten wir einen zusätzlichen Anreiz für einen gesünderen Lebensstil schaffen“. Und: „Mit unserem Bonusprogramm spornen wir unsere Mitglieder an – nicht nur mit Geld, sondern auch mit vielen Extras für ein noch gesünderes Leben“

Dabei ist die Idee der Techniker Krankenkasse kein Einzelfall, sondern auch die AOK Nordost gewährt ihren Mitgliedern einen Zuschuss von maximal 50 Euro pro Kalenderjahr für Pulsmesser und Fitnesstracker. Der Zuschuss ließe sich auch in eine Apple-Watch investieren.

App gehen Tinnitus auf Rezept

Doch nicht nur „Gesundheits“-Geräte unterstützt die Techniker Krankenkasse, sondern auch Gesundheits-Apps und das sogar auf Rezept! Ärzte können nun eine Gesundheits-App verschreiben. Das Rezept gilt für den Zugang zu einer App gegen Tinnitus, entwickelt vom Hamburger Start-up Sonormed. Die App nennt sich Tinnitracks. Stellt der Arzt demnach das Symptom Tinnitus bei einem Mitglied der TK fest, dann übernimmt die TK die monatlichen Kosten von 19,90 Euro für die App, so berichtet das Hamburger Abendblatt. Ermöglicht wurde die Kostenübernahme und die App auf Rezept aus der Vereinbarung zwischen der Techniker Krankenkasse, dem Verband der HNO-Ärzte und eben dem Hamburger Start-up Sonormed.

Die App Tinnitracks ist dabei nichts anderes als eine Filtersoftware, mit der Tinnitus-Patienten ihre Lieblingsmusik so aufbereiten können, dass sie zur sogenannten neuroakustischen Tinnitus-Therapie eingesetzt werden kann.

Entwicklung der Krankenkassen mit dem Ziel der „gläserne Patient“?

Der Vorstoß, dass nun auch Digitale Ansätze von Krankenkassen als Mittel angesehen werden, die Gesundheit der Mitglieder zu fördern und damit auch späteren Kosten vorzubeugen, kann man vorerst gespalten sehen. Schließlich gehen bei Verwendung der Apple Watch auch Bedenken zum Datenschutz einher. Die Entwicklung der digitalen Technik um die Gesundheit zu fördern und auch zu überwachen, eröffnet für die Krankenkassen neue Möglichkeiten. Am Ende könnte also durchaus der „gläserne Patient“ stehen, wenn beteiligte Unternehmen von Apps und Krankenkassen über den Gesundheitszustand ihrer Mitglieder Bescheid wissen.