OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest

OnePlus 8 übernimmt die Führung beim Geekbench Leistungstest – OnePlus legt traditionell immer viel Wert auf die Performance der eigenen Smartphones und auch beim aktuellen OnePlus 8 scheint man wieder viel richtig gemacht zu haben, denn die Geräte liegen im Geekbench Benchmark auf dem ersten Platz und verdrängen damit die Smartphones der Galaxy S20 Reihe. Die OnePlus 8 Reihe erreicht dabei um die 900 Punkte im Single Core Test und um die 3300 Punkte beim Multi-Core Test. Interessanterweise sind die Pro-Modelle dabei unwesentlich langsamer als die normalen OnePlus 8.

Die Geekbench Single Core Charts

Der Abstand zu den Galaxy S20 Modellen fällt dabei trotz des gleichen Prozessors sehr deutlich aus und liegt bei um die 50 Punkte. Die Exynos-Modelle der S20 Reihe sind sogar noch etwas weiter entfernt und liegen etwa 100 Punkte hinter den OnePlus 8 Modellen (was aber zu erwarten war). Im letzten Jahr sah das noch etwas anders aus. Die OnePlus 7 Modelle lagen in 2019 einige Punkte hinter der Galaxy S10 Serie. In diesem Jahr hat OnePlus also bei der Optimierung der OnePlus 8 nochmal nachgearbeitet und das macht sich in den besseren Resultaten bemerkbar.

Die aktuellen Huawei Modelle sind bisher noch nicht in den Charts mit zu finden. Allerdings nutzt die Mate 30 Serie bereits den Prozessor, den man beispielsweise auch im Huawei P40 findet und daher werden an der Stelle keine Spitzenwerte zu erwarten sein – das OnePlus 8 dürfte also durch die Huawei P40 Serie wenig zu befürchten haben.

Die Geekbench Multi-Core Charts

Für den praktischen Einsatz dürften die Unterschiede aber weniger eine Rolle spielen, da nur die wenigsten Nutzer wirklich an die Leistungsgrenzen der eigenen Smartphones gehen.

Für die kommenden Topmodelle arbeiten sowohl Samsung als auch Qualcomm an überarbeiteten Versionen ihre Top-Prozessoren und daher könnten die neuen Modelle im Herbst nochmal mehr Speed bieten und damit auch bessere Werte im Benchmark erzielen. Wie genau sich das in den Resultaten der Tests niederschlagen wird, muss sich aber erst noch zeigen.

iPad pro – doppelte Leistung im Vergleich zum Vorjahr

Uodate: Mittlerweile gibt es auch die ersten Werte des Antutu Benchmarks und die Modelle erreichen auch dort wirklich hohe Werte. Ein Screenshot zeigt bis zu 557679 Punkte – das wäre mehr als doppelt so viele wie noch beim Modell aus dem Vorjahr. Apple scheint also wirklich bei der Leistung massiv aufgerüstet zu haben.


Apple setzt bei den neuen iPad pro Modellen, die in dieser Woche vorgestellt wurden, auf den neuen A12X Bionox Prozessor und hat im Vergleich zum Vorgänger einen deutlichen Leistungssprung versprochen. In der Ankündigung des Unternehmens ist von bis zu 90 Prozent mehr Leistung die Rede:

Der leistungsstarke A12X Bionic Chip mit acht Kernen und vier Effizienz-Kernen steht für bis zu 35 Prozent schnellere Single-Core Leistung und der neue Performance-Controller sorgt für die gleichzeitige Nutzung aller acht Kerne und einen Anstieg von bis zu 90 Prozent Leistung bei Multi-Thread-Aufgaben.3 Ein von Apple entwickelter Grafikprozessor mit sieben Kernen liefert bis zu doppelt so viel Grafikleistung für unglaublich umfangreiche und immersive AR-Erlebnisse und Grafik in Konsolenqualität.

Tatsächlich scheinen sich diese Werte nun auch in den ersten Leistungstest zu bestätigen, denn dort tauchen iPad pro Modelle mit iOS 12.1 mit deutlich verbesserten Werten auf. im Single-Core Bereich liegen die Werte bei mehr als 5000 Punkten und im Multi-Core-Bereich schaffen die neuen Modelle sogar um die 18.000 Punkte. Das ist eine mehr als deutliche Steigerung im Vergleich zu den Voränger-Modellen. Die bisherigen iPad pro Modelle lagen in der Regel bei unter 10.000 Punkte im Multi-Core Bereich.

Apple scheint also vor allem im Bereich der Leistung einen richtig gute Job gemacht zu haben und bei der Performance haben sich die neuen iPad den Namenszusatz pro auf jeden Fall verdient, denn diese Leistung sollte auf jeden Fall auch für anspruchsvolle Anwendungen im Business-Bereich ausreichen. Es bleibt allerdings natürlich abzuwarten, ob sich diese ersten Ergebnisse bestätigen und wie sich diese Leistung dann im praktischen Einsatz auswirken wird. Auf jeden Fall liegen die Werte deutlich über den Leistungen der Konkurrenz (beispielsweise den Surface Modellen oder auch den Tablets von Microsoft). Apple scheint also mit den neuen iPad pro auf jeden Fall eine neue Marke zu definieren, an die andere Geräte erst einmal heran kommen müssen.

Die Neuerungen der iPad pro 11 Zoll und 12,9 Zoll

Zur Entsperrung der Geräte setzt das Unternehmen nun auf FaceID. Bereits bei den iPhone Modellen wurde dieser Schritt gegangen und nun folgen auch die iPad pro nach. Die weiteren technischen Neuerungen sehen wir folgt aus:

  • für die Leistung sorgt der neue A12X Bionic Prozessor, der selbst 8 Kerne hat und dazu eine neue Grafikeinheit mit 7 Kernen. Die Performance Kerne sollen 35 Prozent mehr Leistung haben als der Vorgänger, der gesamte Prozessor soll sogar auf 90 Prozetn mehr Leistung kommen. Hier werden die ersten Benchmarks wohl sehr interessant werden.
  • Der Anschluss der Modelle erfolgt nun über USB-C und damit verzichten bei iPad Pro Modelle auf den Lightning-Anschluss
  • Der Pencil wurde überarbeitet. Er ist nach wie vor nicht inklusive, sondern als extra Zubehör zu haben. Der neue Stift kann aber nun per Magnet am iPad befestigt werden und wird dann drahtlos aufgeladen.
  • Die Speichergrößen wurden verändert und liegen nun bei 64Gb bis 1TB Speicher. Damit setzt das Unternehmen zum ersten Mal auf einen Terrabyte internen Speicher.
  • Die LTE-Varianten wurden nun schneller gemacht und können Daten mit mehr als 1Gbit/s übertragen

Die Geräte selbst sind dabei beide nur 5,9 Millimeter dünn und der Akku soll bei Benutzung etwa 10 Stunden halten.

Kirin 980 Prozessor mit beeindruckenden Werten bei Geekbench

Huawei hatte auf der IFA 2018 in Berlin bereits den neuen Kirin 980 Prozessor vorgestellt und dabei mehr Leistung und weniger Energieverbrauch versprochen. Nun gibt es auch die ersten Leistungsdaten des neuen Chipsatzes bei den Benchmark-Systemen und die Werte sehen dabei ausgesprochen gut aus. Der Kirin 980 ist der erste Prozessor, der im 7nm Fertigungsverfahren hergestellt wird und damit passen noch mehr Schaltkreise auf die gleiche Fläche. Entsprechend hoch waren und sind die Erwartungen an den Leistungsboost.

Tatsächlich schafft der Prozessor im neuen Huawei Mate 20 bessere Werte alle anderen Android-geräte auf dem Markt. Im Single Core Bereich (wenn also nur ein Kern getestet wird) liegt der Wert bei 3390 Punkten und damit etwas vor dem Galaxy S9/S9+ mit Exynos Prozessor (diese liegen bei etwa 3300 Punkten). Im Multi-Core Test des gesamten Prozessors schafft der Chipsatz sogar Werte von über 10.000 Punkten und kann damit die aktuellen Geräte deutlich abhängen. Der Unterschied beispielsweise zum OnePlus 6 liegt bei mehr als 1500 Punkten.

Die Daten sehen dabei wie folgt aus:

Insgesamt gesehen hat Huawei damit also mit dem Kirin 980 Prozessor einen sehr guten Job gemacht und vor allem bei der Leistung deutlich nachgebessert. Die kommende Modelle wie das Mate 20 oder auch das Huawei P30 im nächsten Jahr können also dank des Chipsatzes auf jeden Fall auf genug Leistung zurück greifen und brauchen wohl den Vergleich mit den Konkurrenten nicht zu scheuen.

Allerdings kann man natürlich davon ausgehen, dass auch die anderen Chiphersteller bereits die Prozessoren mit 7nm Verfahren in der Pipeline haben und auch bei diesen Modellen wohl die Performance nochmal nach oben gesteigert werden wird. Daher bleibt abzuwarten, wie sich der Kirin 980 Prozessor im Vergleich zur nächsten Generation der Snapdragon Prozessoren schlagen wird.

Die Neuerungen beim Kirin 980 Prozessor im Überblick

  • Durch die Fertigung im 7-Nanometer Verfahren wird der Prozessor deutlich leistungsfähiger und verbraucht auch weniger Strom. Huawei* spricht davon, dass der 980 im Vergleich zur Version aus dem Vorjahr etwa 75 Prozent mehr Leistung bei der CPU  bringen soll und dabei aber auch gleichzeitig 60 Prozent effizienter arbeitet. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Werte dann tatsächlich in den Leistungstest nieder schlagen werden.
  • Der Prozessor hat nun drei Cluster die jeweils für verschiedene Aufgaben zur Verfügung stehen. Für den normalen Einsatz gibt es 4 Low-End-Kerne mit 1,8 GHz die sehr energiesparend die normalen Aufgaben erledigen können. Dazu kommen zwei neue High-End-Kerne mit ihren maximal 1,92 GHz für Aufgaben, die etwas mehr Power erfordern und für die Spitzenleistung sind zwei weitere High-End kerne mit bis zu 2,6Ghz Leistung zuständig. Insgesamt kommt der Kirin 980 damit auch auf 8 Kerne, aber diese sind anders aufgeteilt als im Vorgänger.
  • Im Bereich der mobilen Datenübertragung unterstützt der Prozessor LTE CAT 21 und kann damit Daten mit bis zu 1,4Gbit/s (1400Mbit/s) schnell übertragen. Damit ist der Chipsatz auch der schnellste Prozessor auf dem Markt in diesem Bereich.
  • Die Zahl der NPUs hat sich im Kirin 980 Prozessor weiter erhöht und der Chipsatz stellt nun für die Verarbeitung von Aufgaben mit Künstlicher Intelligenz zwei Kerne zur Verfügung. Damit soll sich die Geschwindigkeit* der Bilderkennung verdoppeln und die AI-Aufgaben werden damit noch schneller durchgeführt. Leider gibt es noch keine Hinweise ob mit diesen zwei NPU auch neue Funktionen unterstützt werden.

OnePlus 6 – schneller als Galaxy S9 und iPhone 8

Das Samsung Galaxy S9 konnte aufgrund der neuen Prozessor-Generation in den ersten Benchmarks durchaus überzeugen und es scheint, dass vor allem der neue Snapdragon 845 Prozessor hier eine gute Arbeit macht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch andere Smartphones mit diesem Chipsatz gute Ergebnisse abliefern -.ein angeblicher Test des neuen OnePlus 6 bestätigt das. Sollten die Screenshots eines Antutu Benchmarks stimmen, hat das neuen OnePlus 6 im Test einen Score von 276510 Punkten erreicht und das liegt deutlich über den Werten aller anderen Android Modelle auf dem Markt. Die Geräte sind damit auch schneller als das iPhone X. Zum Vergleich: Das Vorgänger-Modell OnePlus 5T (das auch nicht gerade langsam ist) liegt derzeit bei einem Score von 212558 Punkten. Das OnePlus 6 liegt also etwa 25 bis 30 Prozent über den Werten des Vorgängers und das ist schon ein deutlicher Leistungsschub.

Bei Androidcentral schreibt man dazu:

The overall score of 276510 bests the previous champion, Xiaomi’s upcoming Mi Mix 2S, which is set to launch March 27. The CPU score also makes it pretty clear that this phone will run Qualcomm’s latest Snapdragon 845, which shouldn’t really be a surprise given OnePlus’s history of shipping the latest processors. Benchmarks alone can’t tell you much about how responsive a phone will feel to use. However, OnePlus’s most recent devices have been among the most speedy-feeling we’ve used, and it can’t hurt to have that performance pedigree backed up by top scores in synthetic benchmarks.

Allerdings lässt sich kaum sagen, wie plausibel dieser Test wirklich ist und ob es sich nicht doch um einen Fake handelt. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, das OnePlus Tests erkennt und darauf mit einem Leistungsschub reagiert, in dem man alle Ressourcen für Highspeed frei gibt. Daher sind diese guten Ergebnisse zwar toll, müssen aber in der Praxis nicht auch unbedingt so zu erreichen sein. Trotzdem deutet vieles darauf hin, das 2018 bei den Prozessoren nicht nur der Energieverbrauch optimiert wurde, sondern man auch mehr Performance bekommt.

Was ist neu beim Snapdragon 845 Prozessor?

Der Chipsatz besteht aus immer mehr Untereinheiten, Qualcomm hat im Snapdragon 845 gleich mehrere verschiedene Untersysteme untergebracht:

  • Die eigentliche CPU besteht aus 8 Kernen. Dabei sind 4 sogenannte Performance Kerne mit bis zu 2.8GHz Taktfrequenz, die für die Leistung sorgen sollen. Dazu gibt es noch 4 Effizienz-Kerne mit 1.8GHz Leistung, die besonders sparsam arbeiten und den Stromverbrauch bei Routine-Anwendungen reduzieren sollen
  • Für die Grafikleistung sorgt die neue Adreno 630 GPU. Diese soll nicht nur etwa 30 Prozent mehr Leistung bringen als die Vorgänger Modelle, sondern auch weniger Energie verbrauchen.
  • Neu an Bord ist der Qualcomm Spectra 280 Prozessor für die Bildbarbeitung (ISP). Damit sollen Videoaufnahmen und Slow-Motion Vidos noch besser und schneller aufgenommen werden können. Qualcomm spricht hier im Slow Motion Bereich von bis zu 480 Bildern pro Sekunden, die man aufzeichnen kann

Im Bereich der künstlichen Intelligenz setzt das Unternehmen allerdings nicht auf einen speziellen Chip. Huawei* hatte hier beim Kirin 970 Prozessor eine extra NPU (Neural Prozessing Unit) mit verbaut. Diese gibt es so beim Snapdragon 845 nicht, allerdings hat das Unternehmen trotzdem Wert auf KI-Prozesse gelegt und spricht davon, dass der neue Prozessor KI Anfragen etwa dreimal schneller verarbeiten kann als die Chipsätze aus dem letzten Jahr.

Galaxy S9 – langsamer als iPhone 8 in den ersten Benchmarks

Bei Anandtech hat man ein erstes Exemplar des Galaxy S9 mit Exynos 9810 Prozessor in die Hände bekommen und es gleich einem Performance-Test unterzogen, um zu sehen, wie sich die neuen Modelle bei Speed und Leistung schlagen. Dabei hat sich gezeigt, das sich die guten ersten Ergebnisse aus dem Speedtest bei Geekbench bestätigt haben. Die Modelle schaffen im Single-Core Test Werte bis über 3.500 und beim Multi-Core Test liegen die werte bei fast 9.000. Zum Vergleich: das Galaxy S8 lag hier bei knapp 2.000 Punkten im Single-Core Test und bei der Multi-Core Messung bei etwa 6.400 Punkten. Zum Vorgänger gibt es also in jedem Fall einen deutlich Leistungsschub.

Die schlechte Nachricht ist aber, dass die Modelle an die Leistung der neuen A11 Chips von Apple nicht heran kommen. Bei Geekbench sind sowohl iPhone 8 als auch iPhone X deutlich schneller als die getesteten Galaxy S9 Modelle. Der Abstand zwischen Samsung und Apple in diesem Bereich scheint aber etwas kleiner geworden zu sein  – die Performance-Lücke zumindest in den Benchmarks ist nicht mehr ganz so groß wie bei der Vorgänger-Generation.

Im Android Bereich sind die Ergebnisse aber top – hier gibt es derzeit keine anderen Geräte, die an die Werte des Galaxy S9 heran kommen. Derzeit war hier das Galaxy Note 8 führend. Bei anandtech schreibt man daher auch dazu:

In our testing we were able to confirm the GeekBench 4 scores already leaked, where we saw the Exynos 9810 achieving excellent performance gains and vastly outpacing the Snapdragon 845, and coming into the territory of the Apple A10 and A11. Meanwhile versus the last-generation Exynos 8895, the floating point performance increases handily exceed Samsung’s projected gains of 2x as we see a 114% improvement even at the lowered 2.7GHz frequency.

Interessant ist dabei auch, dass zumindest bei Geekbench die Ergebnisse der Exynos 9810 Geräte deutlich über den Werten liegen, die die Modelle mit dem Snapdragon 845 Prozessor erzielen. Diese Modelle werden in den USA ausgeliefert und scheinen weniger Leistung zu bringen. Allerdings hat Samsung auf Nachfrage bestätigt, dass die getesteten Geräte wohl noch mit einer speziellen Firmware ausgeliefert wurden, die nur für den MWC 2018 gedacht war. Möglicherweise waren die Smartphones so noch nicht komplett für alle Prozessoren optimiert, so dass es bei den finalen Modellen im Handel noch Abweichungen zu diesen Werten geben könnte.

Insgesamt gesehen sind aber sowohl Galaxy S9 als auch das S9+ derzeit die schnellsten Android Modelle auf dem Markt und man konnte zu Apple etwas aufschließen, die aktuellen iPhone Generation aber nicht einholen. Ob sich das mit den finalen Geräten ändern wird ist auch eher zweifelhaft.

Weitere Links rund um das Galaxy S9

HTC U11 – Antutu Benchmark Spitzenreiter mit mehr als 180.000 Punkten

Antutu hat eine kleine Zusammenfassung der schnellsten Geräte im Benchmark veröffentlicht und das HTC U11 konnte hier im Mai (Zeitraum war der 1. Mai 2017 bis zum 31.Mai 2017) den ersten Platz belegen. Dabei schaffte das Modell nicht nur einen soliden Abstand zur Konkurrenz, sondern konnte auch die Marke von 180.000 Punkten im Benchmark knacken. Auf den zweiten Platz in diesem Testzeitraum kam das iphone 7 plus mit 174.299 Punkten und damit bereits einem Abstand von über 5000 Punkten auf das HTC U11. Das beste Android Smartphone hinter dem U11 war das Mi 6 mit etwas mehr als 172.000 Punkten und die Galaxy S8 Modelle kamen ebenfalls mit etwas mehr als 172.0000 Punkten auf die Plätze 4 und 5. Das HTC U11 konnte also zumindest bei der Leistung sowohl die Konkurrenz von Samsung als auch von Apple hinter sich lassen.

Das Unternehmen schreibt zu den Ergebnissen:

According to our most updated ranking list, in May, the performance advantage of iPhone 7 series of products is gone, and HTC U 11 overtook iPhone 7 Plus to become the best performance smartphone of May. In addition, iPhone 7 was surpassed by Xiaomi Mi 6 and Samsung Galaxy S8/S8+. In order to find out the reason for the score reduction of iPhone 7/7 Plus, we analyzed the data from Antutu backstage and found that the score reduction mainly concentrated on single-core section and UX section, and thus we speculate that it might be caused by the upgrade of iOS 10.3.

Das iPhone 7 konnte in einigen vorangegangenen Tests die Marke von 180.000 Punkten ebenfalls knacken, allerdings scheinen die aktuellen Software-Updates die Modelle wieder etwas langsamer zu machen.

Bei den Ergebnissen ist aber  vor allem der Abstand zum Galaxy S8 ist erstaunlich, da die technischen Daten rein nominell weitgehend identisch sind. So setzen So setzt beide Modelle auf den neusten Snapdragon 835 Prozessor und bieten dazu 4GB RAM mit 64GB internem Speicher. Damit sollte das HTC U11 etwa die gleichen Werte erzielen wie das S8 – es liegt aber deutlich davor. Das spricht dafür, das HTC bei der Anpassung der Software an den Prozessor einiges richtig gemacht hat, was man bei Samsung so nicht umsetzen konnte. Insgesamt bietet das HTC u11 derzeit also die beste Performance am Markt – sowohl im Vergleich mit der Android Konkurrenz als auch im Vergleich mit Android. Allerdings sind die Benchmark Werte natürlich nur bedingt aussagekräftig über die tatsächliche Leistung bei der täglichen Arbeit. Es ist anzunehmen, dass man die meisten Leistungsunterschiede in diesem Bereich bei der normalen Nutzung gar nicht bemerkt.

Interessant dürfte werden, wie sich das neue OnePlus 5 in den kommenden Benchmarks schlagen wird. Das Smartphone hat ein ähnliches Setting wie Galaxy S8 und HTC U11, setzt aber auf mehr RAM. Das könnte bei einigen Tests von Vorteil sein. Allerdings gibt es auch Kritik an OnePlus, da man in Benchmarks die Prozessoren mit sehr hoher Leistung laufen lässt und das im normalen Einsatz so selten vorkommt. Möglicherweise sind die Werte des OnePlus 5 damit nicht ganz vergleichbar mit denen der Konkurrenz.

OnePlus 5 – wirklich schnell oder nur Schummelei?

Die neuen OnePlus 5 Modelle erreichen in den Benchmarkt gute Werte und das dürfte vor allem am Prozessor (dem schnellen Snapdragon 835) liegen. Allerdings liegen die Geräte in den Benchmark Tests auch vor anderen Modellen mit dem Snapdragon 835 Prozessor (beispielsweise dem HTC U11) und das könnte darauf hin deuten, dass OnePlus bei der Software Abstimmung einiges richtig gemacht hat.

Bei XDA-Developers hat man aber noch eine andere Erklärung dafür: OnePlus verwendet für Benchmark einen Leistungsmodus, der im Normalfall beim täglichen Einsatz nicht zum Einsatz kommt um dann den Prozessor mit maximaler Leistung laufen zu lassen. Tatsächlich berichtet XDA-Developers davon, dass in den Benchmarks in 95 Prozent der Fälle auch die energiesparenden CPUs des Snapdragon 835 mit maximaler Taktrate gearbeitet hatten. Das war unter normalen Bedingungen deutlich weniger der Fall. Das OnePlus 5 scheint also auch Benchmarks zu reagieren, in dem man Leistungsreserven frei gibt, die man bei der täglichen Nutzung nicht hat.

Man könnte das mit der Schummelsoftware bei den Abgaswerten in Autos vergleichen. In Tests wird ein Modus angewandt, der weniger Abgase produziert, hier schaltet man stattdessen in einen Modus, der mehr Leistung frei gibt.

Mittlerweile hat OnePlus auch ein Statement dazu abgegeben:

“We have set the OnePlus 5 to run benchmarks at a high-performance level that is both natural and sustainable for all devices, media and consumer, so that users can see the true potential of the device, when running resource intensive apps and games. At no point do we overclock the CPU, nor do we set a CPU frequency floor. We are confident our approach best displays the true performance capabilities of the OnePlus 5.”

Damit bestätigt das Unternehmen diese Vorgehensweise und erklärt aber auch, dass man dies so beabsichtigt hat, um den Nutzern die Leistungsfähigkeit der Modelle zu zeigen. Damit hat das OnePlus aber auch einen Vorteil gegenüber allen anderen Modellen, die nicht mit diesem Modus arbeiten. Um es konkret zu machen: Die Werte in den Benchmarks sagen beim OnePlus 5 über den tatsächlichen Speed bei normaler Nutzung noch weniger aus, als bei anderen Modellen. Ohnehin sind Benchmark Werte ja wenig hilfreich, wenn es darum geht zu beurteilen, wie schnell ein Modell in der Praxis tatsächlich ist. Trotzdem ist es natürlich schon etwas merkwürdig, das OnePlus zu solchen Methoden greifen muss. Der Snapdragon 835 Prozessor und 8GB RAM sowie ein dafür einwickeltes Betriebssystem sollten eigentlich ausreichend sein, um auch ohne Tricks bei den Benchmarks mit vorn zu liegen.

Wer einen besseren Blick haben möchte, wie sich das OnePlus 5 bei der Geschwindigkeit schlägt, dem sei das nachfolgende Video empfohlen. Darin werden die Modelle ohne Benchmark miteinander verglichen. Das dürfte deutlich näher an die Performance im Alltag kommen als die Werte in den Leistungstests. Dabei liegt auch das OnePlus 5 vorn – allerdings nur knapp mit wenig Vorsprung. Man muss also gar nicht tricksen, um gute Werte zu bekommen.

OnePlus 5 gegen das HTC U11 und das Galaxy S8+

Sony Xperia Z5 compact – überzeugende Werte bei den Leistungsbenchmarks

Das Sony Xperia Z5 compact ist das kleinste und preiswerteste Modell aus der neuen Reihe der Z5 Topmodelle von Sony. Trotz des günstigeren Preises werkelt im Inneren ein Snapdragon 810 Prozessor und dieser macht mächtig Dampf. Man merkt deutlich, dass der Prozessor mit dem 4,6 Zoll Display mit 1.280 x 720 Pixeln eigentlich unterfordert ist.

So kann das Z5 compact beispielsweise das HTC One M9 (ebenfalls mit einem  Snapdragon 810 Prozessor) in allen Bereich deutlich hinter sich lassen. Im AnTuTu Benchmark kommt das Z5 compcat auf etwa 64.000 Punkte, das M) liegt hier bei nur 50.000 Punkten. Der Abstand zu den Topmodellen anderer Anbieter liegt in einem vertretbaren Rahmen. So kommt das S6 von Samsung auf etwa 70.000 Punkte bei diesem Benchmark, das neue iPhone 6s liegt sogar nur bei knapp 60.000 Punkten.

Dazu scheint Sony die Hitzeprobleme des Snapdragon 810 Prozessors in den Griff bekommen zu haben. Die Geräte werden nicht mehr sehr heiß, bei etwas mehr als 35 Grad war in den Tests Schluss, heißer wurden die Geräte trotz der Belastung nicht. Das wird allerdings mit geringeren Leistungswerte erkauft, bei Erhitzung sinkt die Leistung ab, weil der Prozessor dann automatisch gedrosselt wird.

In andere Benchmark Tests zeigten sich beim Sony Xperia Z5 compact im Übringen vergleichbare Ergebnisse. Beim Geekbench 3 Test (Multi-Core) lag das Geät auf Augenhähe mit dem neuen iPhone 6s und deutlich vor dem M9 (aber hinter dem Galaxy S6). Bei Single-Core Test lag das iPhone 6s plus vorn, danach kam das Galaxy S6 und dann das Xperia Z5.

Leistungsmäßig hat Sony also sehr viel richtig gemacht mit der neuen Kompakt-Version des Z5. Ob das bei den Kunden auch so ankommt ist aber noch nicht sicher, hier entscheidet sicher auch der Preis und natürlich werden sicher auch viele Kunden zur etwas größeren Version des normalen Z5 greifen, denn 4,6 Zoll Displaygröße sind mittlerweile vielen Kunden bereits wieder zu klein.

Lenovo K900 schlägt das Nexus 4 und Note 2 um Längen im Benchmark-Test

Im Rahmen der Consumer Electronic Show in Las Vegas hat Lenovo überraschenderweise auch ein neues Smartphone der Öffentlichkeit präsentiert. Das IdeaPhone K900 ist das erste Android-Smartphones, welches mit einem Intel Atom Dual-Core-Prozessor ausgestattet ist und darüber hinaus auch noch über ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display verfügt. In den ersten Benchmark-Ergebnisse kann das Lenovo-Gerät die Konkurrenz um Längen schlagen.

Erst letztes Jahr hat Intel in Kooperation mit Motorola den ersten Single-Core-Prozessor im RAZR i verbaut und konnte schon zu diesem Zeitpunkt mit den Dual-Core-Prozessoren der Konkurrenz mithalten. Intel hat seine Chipsätze in der Zwischenzeit natürlich weiterentwickelt und konnte in den ersten Benchmarks gigantische Ergebnisse erzielen. Im Vergleich mit den aktuellen High-End-Smartphones konnte das Lenovo K900 im AnTuTu-Benchmarkt die Spitzenposition einnehmen und erreicht zwischen 25.000 und 27.000 Punkte. Die Konkurrenz kann von den Zahlen nur Träumen. Beispielsweise erzielt das Samsung Galaxy Note 2 nur ungefähr 14.000 Punkte und das Nexus 4 mit dem Snapdragon S4 Pro kommt gerade mal auf 17.000 Punkte.

Intel hat also ganze Arbeit geleistet und einen enorm leistungsstarken Prozessor auf die Beine gestellt, der das Unternehmen in Zukunft mehr in den Vordergrund rücken könnte. Bislang hat es Intel noch nicht richtig geschafft im mobilen Bereich Fuß zu fassen, aber mit der neuen CPU-Generation stehen die Chancen definitiv gut. Es bleibt allerdings noch abzuwarten, wie sich der neue Prozessor gegen den kürzlich vorgestellten Qualcomm Snapdragon 800, NVIDIA Tegra 4 und Samsung Exynos 5 Octa schlägt.

via phonearena

Grafikchip des iPad 4 übertrumpft in ersten Benchmarks den Tegra 4

Am ersten Tag der Consumer Electronic Show in Las Vegas hat NVIDIA seinen neuen Chipsatz namens Tegra 4 enthüllt, der in Sachen Leistung die vorherige Generation übertrumpfen soll. Das Unternehmen hat während der Präsentation in Aussicht gestellt, dass der Prozessor im Grafikbereich sogar das iPad der vierten Generation hinter sich lässt, allerdings beweisen erste Benchmarks das Gegenteil.

NVIDIA hatte den Leistungszuwachs im Tegra 4 nicht mit Benchmarks nachgewiesen, sondern seine Aussage auf einen Browser-Speedtests gestützt. Das ist natürlich nicht sonderlich aussagekräftig, denn die Ladegeschwindigkeit einer Seite hat vorwiegend etwas mit der Javascript-Unterstützung sowie dem jeweiligen Browser zu tun und nicht unbedingt mit der Performance des Prozessors.

Nun sind erste Werte in dem Benchmark-Tool GLBenchmark aufgetaucht, die erstmalig mit konkreten Zahlen die Leistung vom Tegra 4 darstellen. Vor allem im Grafikbereich zeigen die Ergebnisse, dass der NVIDIA-Chipsatz nicht mit der Konkurrenz mithalten kann und sowohl gegen das iPad 4 als auch gegen das Google Nexus 4 den Kürzeren zieht.

Demnach erreicht Nvidias Tegra 4 im Egypt-HD-Durchlauf 32,6 fps. Zum Vergleich: Ein iPad 4 schaffte in unseren Tests rund 52 fps, ein Google Nexus 10 mit Mali-T604-GPU 36 fps und ein iPhone 5 27 fps.

Es handelt sich aber vermutlich noch ein Vorserienmodell und die Treiber für den Tegra 4 könnten auch noch nicht voll ausgereift sein. Dementsprechend muss man noch spätere Tests abwarten, um die endgültige Leistung des Prozessors festzustellen.
Quelle Heise via mobiflip