Blackberry KEY2 soll heute vorgestellt werden und kostet 649 Euro

Auf Twitter hat Evan Blass im Vorfeld der Vorstellung der neuen Blackberry KEY2 Geräte von TCL fast alle Details geleakt – sowohl das Design über die Technik bis hin zm Preis. Damit ist jetzt bereits weitgehend klar, was man von dem neuen Gerät erwarten kann. Die Geräte werden wieder von TCL vermarktet und entwickelt sowie auch produziert. Blackberry liefert an sich nur noch die Software für die Modelle hat aber darüber hinaus nicht mehr viel mit den Geräten zu tun, auch wenn nach wie vor der Name auf den Modellen steht.

Die Geräte werden voraussichtlich ab 649 Euro zu haben sein und es ist auch der Verkauf in der EU geplant. Das KEY2 ist dmit etwa 100 Euro teurer als das Key One und es bleibt abzuwarten, wie sich der höhere Preis auf den Erfolg der Modelle auswirken wird.

Evan Blass hat dazu auch bereits alle Spezifikationen geleakt:

Die technischen Daten erinnern durchaus an des KeyOne. Bei TheVerge schreibt man daher auch dazu:

 … But it seems that TCL has left a lot of the Key2 unchanged. The display seems to be exactly the same as the KeyOne, offering a 4.5-inch, 1620 x 1080 panel that was already small, cramped, and low-resolution back in 2017. The battery is the same size at 3,500mAh, which, combined with the midrange Qualcomm chipset, should bode well for the Key2 offering the same good battery life as its predecessor. And of course, the iconic BlackBerry physical keyboard is still here. But if you’ve already this far into a BlackBerry post, you probably knew that already. …

Es gibt aber auch eine Reihe von Änderrungen bzw. von weiteren Details zum Gerät, die man bereits aus Teaser-Videos des Unternehmens ableiten konnte:

  • eine Dual Lens Kamera im oberen Bereich der Rückseite. TCL setzt beim Key2 auf zwei Linsen. Die Hauptkmaera setzt dabei auf zwie Objektive mit jeweils 12 Megapixeln und unterstützt 4K Videoaufnahmen mit 30fps. Die Frontkamera hat 8 Megapixel. AI Funktionen scheint es nicht zu geben, es bleibt also offen, welches Setup das Unternehmen für die Kamera gewählt hat und welche Qualität man bei den Aufnahmen erwarten kann
  • das KEY2 wird eine feste Tastatur bekommen. Blackberry trennt sich also  nicht vom bewährten Konzept einer festen QWERTZ, sondern setzt auch beim neuen Topmodell auf diese Funktion. Das ist wahrscheinlich auch keine schlechte Idee, denn TCL ist mit einer der letzten Anbieter, die dies für aktuelle Modelle anbieten.
  • an der Seite der Geräte findet man 4 Buttons: eine Wippe und zwei kleine Drücker. Das könnte darauf hindeuten, das auch im Key2 ein Sprachassistenten verbaut ist, der mit eigenem Button gesteuert wird

Wann genau die Modelle verfügbar sein werden, wird TCL wahrscheinlich heute im Laufe des Tages bekannt geben. Dann wird es sicher auch noch einige genauere Erläuterungen zur Software auf den Geräten und den neuen Features geben.

Blackberry: neues Teaser-Video zum KEY2

Blackberry wird wahrscheinlich bereits am 7. Juni in New York ein neues Topmodell vorstellen. Das Blackberry Key2 soll dabei an den Vorgänger anschließen und die Stärken von Blackberry Modelle mit moderner Technik kombinieren. Mittlerweile gibt es bereits das zweite Taeser-Video offiziell von Blackberry zu den neuen Geräten und daher ist bereits in Teilen klar, was man vom neuen Smartphone erwarten kann. Im Video sieht man sehr gut:

  • eine Dual Lens Kamera im oberen Bereich der Rückseite. Blackberry setzt beim Key2 auf zwei Linsen. Leider fehlen noch weitere offizielle Daten zur Leistung der Kamera im allgemeinen, es bleibt also offen, welches Setup das Unternehmen für die Kamera gewählt hat und welche Qualität man bei den Aufnahmen erwarten kann
  • das KEY2 wird eine feste Tastatur bekommen. Blackberry trennt sich also  nicht vom bewährten Konzept einer festen QWERTZ, sondern setzt auch beim neuen Topmodell auf diese Funktion. Das ist wahrscheinlich auch keine schlechte Idee, denn Blackberry ist mit einer der letzten Anbieter, die dies für aktuelle Modelle anbieten.
  • an der Seite der Geräte findet man 4 Buttons: eine Wippe und zwei kleine Drücker. Das könnte darauf hindeuten, das auch im Key2 ein Sprachassistenten verbaut ist, der mit eigenem Button gesteuert wird

Das originale Video auf Twitter:

Leider gibt es bisher über die Videos hinaus noch keine weiteren Hinweise, welche Technik Blackberry beim Key2 verbauen wird und welche Funktionen man erwarten kann. 9to5google schreibt dazu eher resigniert:

The brief 25-second teaser doesn’t reveal much about the phone, but it does give us a few key talking points. Firstly, there’s the new design which is clearly apparent through the video. There’s a new texture on the back of the device, a dark metal frame, and refreshed buttons. Even the keyboard gets a new finish on top (which already looks like an improvement).

Allerdings ist es bis zum 7. Juni noch etwas hin und wenn das Unternehmen weiterhin Teaser Videos veröffentlicht, kann man möglicherweise darauf hoffen, dass vor dem Launch noch einige weitere Details preis gegeben werden. Man kann aber beispielsweise bereits davon ausgehen, dass das neue Blackberry mit Android 8.0 oder 8.1 auf den Markt kommen wird, wobei Blackberry aber die eigene Oberfläche darüber gebaut hat. Das ist ein Konzept, dass man bereits aus den vergangenen Versionen von Blackberry Smartphones kennt und ein Merkmal des Unternehmens. Daher wird man wohl auch beim KEY2 nicht davon abweichen. Das Blackberry System soll dabei besonders sichern sein und Android noch mit weiteren Sicherheitsfunktionen erweitern. Zielgruppe sind hier vor allem Business-Kunden, denen der Schutz der Daten in den Handys besonders wichtig ist. Möglicherweise hat Blackberry auch beim Betriebssystem wieder einige neue Funktionen integriert. Allerdings ist hier bisher auch nicht bekannt, was das Unternehmen plant.

Preislich gibt es leider auch noch keine Informationen. Man kann aber davon ausgehen, dass das Key2 nicht billig werden wird. Blackberry hat die bisherigen Topmodelle im oberen Preisbereich angesiedelt und davon wird man sicher auch in diesem Jahr nicht abweichen. Wie hoch der Preis allerdings genau ausfallen wird, dürfte das Unternehmen wohl erst bei der Vorstellung der Geräte am 7. Juni veröffentlichen.

 

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Blackberry Krypton soll als Blackberry Motion auf den Markt kommen

Bereits seit längerem kursierten die Gerüchte, das Blackberry unter dem Arbeitsnamen Blackberry Krypton an einem neuen Modell arbeiten würde. Evan Blass hat nun ein Render davon veröffentlicht, auf dem man das Smartphones (zumindest die Vorderseite) sehr gut sehen kann. Dazu soll nach seinen Angaben das neue Modell unter dem Namen Blackberry Motion auf den Markt kommen. Bisher gehen die meisten Quellen dazu davon aus, dass Blackberry das neue Smartphone noch im Oktober veröffentlichen will – mit etwas Glück muss man also nicht mehr sehr lange warten, bis die Geräte offiziell vorgestellt werden.

Evan Blass schreibt dazu im Original auf Twitter:

https://twitter.com/evleaks/status/916020241788018689

Auch dieses Gerät wird dabei wieder von TCL hergestellt. Blackberry hat sich von der eigenen Fertigung von Smartphones getrennt und konzipiert eigene Geräte nur noch – die Produktion wird dann von TCL übernommen. Die Software kommt ebenfalls nach wie vor komplett von Blackberry und das Unternehmen setzt auf den Modellen ein Android mit eigenen Anpassungen ein. Das hat sich durchaus bewährt, die letzten Geräte liefen nach Blackberry Maßstäben durchaus gut.

Zur genauen Konzeption des neuen Blackberry Motion ist allerdings noch relativ wenig bekannt. Die meisten Experten gehen von einer  IP67 Zertifizierung aus, damit wären die Modelle gegen Staub und Wasser geschützt. Dazu soll es eine Akkulaufzeit von 26 Stunden geben, was für einen durchaus großen Akku mit 4.000 oder sogar 5.000mAh sprechen würde. Allerdings wird es beim Motion keine feste Tastatur geben. Die Bedienung und das Schreiben erfolgt also (wie bei den meisten anderen Smartphones auch) über den Bildschirm und die dort eingeblendete Tastatur. Damit fehlt zumindest ein wichtiges Feature, das Blackberry von andere Modellen unterscheidet.

Beim Design deutet das Render-Bild darauf hin, dass Blackberry nicht auf ein randloses Design setzt. Im Gegenteil – man erkennt sowohl im oberen Bereich als auch am unteren Rand deutliche Bereiche, die nicht zum Display gehören. Es scheint im unteren Teil auch wieder ein fester Button verbaut zu werden. Damit setzt Blackberry auf das klassische Design der Modelle aus den letzten Jahren – im Vergleich mit den Topmodellen der Konkurrenz (dem iPhone X, Galaxy S8 oder Note 8 und dem LG G6) sehen die Geräte damit aber jetzt schon eher bieder, wenn nicht sogar altbacken aus. Das könnte für den Verkaufserfolg ein Problem werden. Auf der anderen Seite setzt Blackberry aber vor allem auf Business-Kunden und Firmen und da spielt das Design oft nicht eine ganz so große Rolle wie im privaten Bereich.

Leider gibt es auch noch keine Hinweise zum Preis. Es ist daher unklar, wie sich das Blackberry Motion einordnen wird – man kann aber davon ausgehen, das die Modelle im Bereich der oberen Mittelklasse mit Ambitionen nach oben angesiedelt seit werden.

Blackberry – TCL Communication übernimmt die Hardware-Produktion

Blackberry hatte es ja bereits angekündigt: das Unternehmen zieht sich aus der Produktion und dem Vertrieb von Smartphones zurück und konzentriert sich stattdessen auf die Erstellung der passenden Software für Smartphones. Es wird aber auch weiterhin Geräte unter dem Label Blackberry geben, allerdings eben nicht mehr direkt von Blackberry selbst. Stattdessen hat man eine langfristige Lizenzvereinbarung mit TCL Communication Technology Holdings Limited („TCL Communication“) abgeschlossen.

TCL Communications lizensiert dabei sowohl die Software als auch die Markenrechte am Namen und wird zukünftig Design, Fertigung, Vertrieb und Service der neuen Modelle übernehmen. Das Unternehmen ist dabei bereits bekannt, denn in Zusammenarbeit mit TCL Communications wurden bereits die letzten beiden Modelle DTEK50 und DTEK60 gefertigt – Blackberry hat also bereits Erfahrungen mit der Zusammenarbeit und weiß, was man bei einer Kooperation erwarten kann.

Im Origina heißt es dazu:

„This agreement with TCL Communication represents a key step in our strategy to focus on putting the ’smart in the phone‘ by providing state-of-the-art security and device software on a platform that mobile users prefer and are comfortable with,“ said Ralph Pini, Chief Operating Officer and General Manager of Mobility Solutions at BlackBerry. „TCL Communication is the natural choice to license BlackBerry’s software and brand on a global scale. We successfully partnered with them on the DTEK series of secure smartphones and we’ve been impressed with their excellence in hardware design, development and manufacturing. With our unparalleled expertise in mobile security and software and TCL Communication’s vast global reach and consumer access, we are confident that BlackBerry-branded products developed and distributed by TCL Communication will address the needs of BlackBerry users and expand the availability of BlackBerry Secure products throughout the world.“

Es ist daher zu erwarten, dass es bald neue Modelle unter dem Label Blackberry geben wird. Leider wurde bisher noch nicht angekündigt, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll. Es werden aber wahrscheinlich auch weiterhin Android-Modelle in verschiedenen Preisklassen angeboten werden.

Es gibt dazu Gerüchte, das Blackberry ein letztes Modell selbst produzieren will, dass wieder über einen feste QWERTZ-Tastatur verfügt. Außer dieser Ankündigung gibt es aber bisher recht wenige Details zu dieser neuen Entwicklung. Sollten sich die aktuellen Gerüchte dazu bestätigen, wird das Gerät aber eher ein Mittelklasse Modell. Angeblich sind die ersten Infos dazu bereits in einer Benchmark Datenbank aufgetaucht und dort findet man neben dem Snapdragon 625 Prozessor auch den Hinweis auf 3GB RAM und Android* 7.0 Nougat. Dazu gibt es für die Grafik eine  Adreno 506 GPU. Das wäre eher ein solides Modell im Preisbereich von 300 bis 400 Euro – je nach weitere Ausstattung. Wer auf ein neues Topmodell mit bester Technik gehofft hat, wird also wohl enttäuscht werden.

Blackberry verabschiedet sich damit endgültig von der teuren und verlustreichen Produktion von Smartphones und konzentriert sich zukünftig auf die Software – also den Bereich, mit dem man immer Gewinne gemacht hat. Die Android-Software mit den Sicherheitsfeatures von Android wird also auch in Zukunft zur Verfügung stehen und möglicherweise auch für Modelle, die nicht unter dem Labe Blackberry laufen. Was genau geplant ist, werden aber wohl erst die nächsten Monate zeigen.

 

Mercury – erste Bilder der letzten Blackberry Eigenentwicklung

Blackberry hat bereits festgelegt, dass man sich aus der Entwicklung und Produktion von Smartphones weitgehend zurück ziehen will. Es wird aber nach den bereits vorgestellten Modellen auch noch ein letztes Gerät unter dem Arbeitsnamen Mercury geben, das wieder mit einer festen QWERTZ-Tastatur auf den Markt gebracht werden soll. Fans von Blackberry haben also hier nochmal die Chance, ein Gerät mit fester Tastatur zu bekommen – wie die weiteren Planungen von Blackberry aussehen, ist bisher noch nicht bekannt.

Bisher gibt es zum Mercury noch nicht sehr viele Details. Das Gerät wird aber wieder mit Android als Betriebssystem arbeiten und natürlich wird Blackberry wieder die hauseigene Sicherheitsarchitektur in Android implementieren, um dem eigenen Sicherheitsanspruch gerecht zu werden. Als ein erster Vorgeschmack auf das neue Modell sind jetzt zwei Bilder aufgetaucht, die angeblich das neue Blackberry zeigen und einen Blick auf die Front samt der Tastatur enthüllen. Ob das Gerät nun aber wirklich ein Blackberry ist, lässt sich anhand der Bilder nur schwer verifizieren. Auch bei Crackberry ist man hier eher vorsichtig und schreibt, dass dies die ersten Bilder sein KÖNNTEN. Eine Bestätigung dafür gibt es noch nicht.

Bisher ist über das neue  Modell an sich nur bekannt, was Blackberry CEO John Chen in einem Interview mit Bloomberg Anfang November preis gegeben hat und sehr viel ist das leider nicht. Im Original heißt es im Artikel dazu:

Chief Executive Officer John Chen had hinted at the phone in September, but hadn’t confirmed it until Thursday, when he spoke to Emily Chang in an interview on Bloomberg TV. “We have one keyboard phone I promised people,” Chen said. “It’s coming.”

Das ist recht wenig – es wird zwar ein neues Modell mit fester Tastatur geben, aber weder ist klar, in welchem Bereich sich das Gerät einordnen wird noch wann genau es auf den Markt kommt.

Sollte sich die Gerüchte dazu bestätigen, wird das Gerät aber eher ein Mittelklasse Modell. Angeblich sind die ersten Infos dazu bereits in einer Benchmark Datenbank aufgetaucht und dort findet man neben dem Snapdragon 625 Prozessor auch den Hinweis auf 3GB RAM und Android 7.0 Nougat. Dazu gibt es für die Grafik eine  Adreno 506 GPU. Das wäre eher ein solides Modell im Preisbereich von 300 bis 400 Euro – je nach weitere Ausstattung. Wer auf ein neues Topmodell mit bester Technik gehofft hat, wird also wohl enttäuscht werden.

Blackberry stellt mit dem DTEK60 ein neues Android Smartphone vor

Blackberry hat angekündigt, zukünftig selbst keine Hardware mehr entwickeln zu wollen, weil das Unternehmen mit den Geräten nur Geld verliert. Es sind aber noch drei aktuelle Geräte in Vorbereitung und diese wird das Unternehmen auch auf den Markt bringen. Das erste Modell ist dabei das DTEK60. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um den Nachfolger des DTEK50, allerdings hat Blackberry sowohl beim Design als auch bei der Technik nachgelegt.

Man erkennt beim DTEK60 zwar die Formensprache des Vorgängers, die neuere Version ist aber etwas größer und besitzt dazu einen Fingerabdruck-Scanner. Der Rahmen ist aus Aluminium, bei der Vorder- und Rückseite kommt Glas zu Einsatz.

Technik der Oberklasse

Die technischen Daten machen deutlich, dass sich Blackberry mit dem DTEK60 an den aktuellen Topmodellen orientiert. So kommt ein Snapdragon 820 Prozessor mit 4 GByte RAM zum Einsatz. Beim Arbeitsspeicher gibt es nun 32GB und per microSD Karte kann der Speicher auf bis zu 2 Terrabyte aufgerüstet werden. Das sollte auch anspruchsvolle Kunden mit viel Speicherbedarf zufrieden stellen.

Das Display umfasst 5,5 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (QHD). Der Akku besitzt eine Kapazität von 3.000mAh und kann per QuickCharge 3.0 schnell aufgeladen werden, die Versorgung mit Energie erfolgt über eine  USB-Type-C-Schnittstelle.

Android noch sicherer gemacht

Besonderen Wert legt Blackberry auf das Betriebssystem. Bereits seit Ende letzten Jahres setzt das Unternehmen auf Android, hat das System durch eigene Anpassungen noch sicherer gemacht.  Das Unternehmen schreibt dazu:

“With the DTEK60, BlackBerry continues to focus on our strengths: state-of-the-art software and security solutions. When you see our logo it means security, from our class-leading enterprise software to devices secured by BlackBerry software,” said Ralph Pini, Chief Operating Officer and General Manager of Mobility Solutions at BlackBerry.  

Der Fokus liegt dabei klar auf Firmen- und Business-Kunden, denen man garantieren will, dass es keine Fremdzugriffe auf die Geräte gibt und auch sensible Daten auf dem Blackberry sicher sind. So gibt es eine eigene DTEK App mit der man die Zugriffsrechte und Zugriffe auf dem Gerät überwachen kann, sichere Bootchain und ein Schutz gegen Rooting direkt im Geräte.

Allerdings arbeitet das Gerät derzeit nur mit Android 6.0, setzt also noch nicht auf die neuste Version des Betriebssystem. Allerdings wird dabei auf den neusten Sicherheitspatch von Google zurück gegriffen, Blackberry setzt also auch hier auf den höchsten Sicherheitsstandard, der derzeit möglich ist. Dazu soll ein Update auf Android 7.0 kommen. Wann genau es aber so weit sein wird, steht noch nicht fest.

Beim Preis orientiert sich Blackberry mit dem DTEK60 ebenfalls an der Oberklasse. Das Gerät wird für 579 Euro verkauft und ist damit in einem Preisbereich mit den aktuellen Topmodellen anderer Anbieter – aber beispielsweise etwas billiger als das iPhone 7 oder die Google Pixel Modelle. Bleibt abzuwarten, ob die Firmen an der Stelle wirklich auf die Sicherheit von Blackberry vertrauen und bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Im privaten Massenmarkt dürfte es das DTEK60 dagegen eher schwer haben. Der Name klingt eher wie ein Verwaltungsakt und Sicherheit als Feature ist im privaten Bereich noch kein Verkaufsargument.

Neues Blackberry im Benchmarkt gesichtet – ist es das Mercury?

Blackberry baut keine eigenen Smartphones mehr, das bedeutet aber nicht, dass es keine Blackberry-Smartphones mehr geben wird. Das Unternehmen will stattdessen die Entwicklung von Hardware auslagern und von anderen Firmen übernehmen lassen.

Daher wird es auch zukünftig Blackberry geben und ein Kandidat dafür ist das neue Blackberry Mercury, welches sich möglicherweise bereits im Geekbench Leistungstest gezeigt hat. Im Test selbst wird es als BlackBerry BBB100-1 bezeichnet, von den Leistungsdaten und der Einordnung her könnte es aber das Mercury sein. Der Test weist dabei ein Gerät mit 3GB RAM und einen Qualcomm @ 2.02 GHz Prozessor mit 8 Kernen aus. Das könnte beispielsweise der Snapdragon 625 sein. Dazu kommt Android 7 zum Einsatz – für ein Mittelklasse Gerät keine schlechte Ausgangslage.

Leider gibt es noch keine weiteren Details. So ist unklar, ob Blackberry hier wieder auf eine feste Tastatur setzen wird oder welche zusätzlichen Features das Geräät mit an Bord haben wird. Auch der Preis und das Datum für den Verkaufsstart sind noch offen.

Prinzipiell macht das Modell aber deutlich, dass sich Blackberry nicht komplett von der Hardware trennen wird sondern den Weg von Blackberry-Smartphones auch zukünftig weiter geht – nur eben mit ausgelagerter Entwicklung und Produktion der neuen Geräte.

via Roland Quandt

Blackberry veröffentlicht versehentlich die BlackBerry Argon Daten

Blackberry hat gestern eine Webseite online gestellt, auf der man bereits die Daten für ein neues Modell mit der Bezeichnung DTek60 sehen konnte. Die Webseite ist mittlerweile wieder offline und bringt nur noch eine Fehlermeldung, im Google Cache ist sie aber nach wie vor noch sichtbar. Das neue Modell scheint dabei dem angekündigten Blackberry Argon  am meisten zu ähneln.

Die geleakten technischen Daten:

  • Fully Android™
  • Access to over a million apps on Google Play™
  • 5.5″ or 5.2” scratch-resistant display
  • Convenience Key
  • 8MP front camera with flash
  • 21MP or 13MP auto-focus rear camera
  • Fingerprint Sensor (DTEK60™)
  • BlackBerry Security that protects the private details of your life from being hacked

Im Vergleich zum DTEK50 soll das neue Gerät etwas größer werden und einen Bildschirm mit 5,5 Zoll aufweisen. Im Inneren werkelt ein Qualcomm Snapdragon 820 64-bit Quad-Core (MSM8996 with 64 bit Quad-Core 2+2 Kryo 2.15GHz / 1.6GHz) mit einer Adreno 530, 624MHz GPU. Das verspricht einiges an Leistung. Dazu soll das neue Modell auch einen USB Type-C Port bekommen, das DTEK50 hatte hier nur einen normalen Micro USB Port. Auch beim Akku gibt es mit 3.000mAh etwas mehr Leistung.

Bisher gibt es noch keine offizielle Bestätigung für diese Daten, die veröffentlicht Webseite ist allerdings auf jeden Fall ein guter Hinweis und es ist anzunehmen, dass die tatsächliche technischen Daten nicht viel abweichen werden.

via CrackBerry

Blackberry: Quadrooter Sicherheitslücke stellt keine Risiko dar

Die Quadrooter Sicherheitslücke in der Treiber-Software des LTE-Chipsets von Qualcomm ist für die meisten aktuellen Android Geräte ein richtiges Problem und Blackberry setzt diese Treiber auch auf den Android Geräten (Blackberry Priv und DTEK50) ein. Daher sind rein theoretisch auch diese Geräte von diese Lücke betroffen.

Das Unternehmen geht allerdings nicht davon aus, dass die Sicherheit der Geräte dadurch gefährdet ist. Man geht im Gegenteil davon aus, dass die implementieren Sicherheits-Level von Blackberry (vor allem das abgesicherte Boot-Chain Design) die Geräte schützen und es damit nicht möglich wäre, Root-Rechte über die Sicherheitslücke zu bekommen.

Im Original des Chats eine Nutzer mit Blackberry (der auf Reddit öffentlich gemacht wurde) heißt es:

BlackBerry is aware of the issue described in CVE-2016-5340 known as ‘ASHmenian Devil’. A fix was integrated and tested in our labs shortly after the report was received and will be made available to customers as soon as possible.

While the vulnerability affects the majority of Android devices including BlackBerry Android Smartphones, we believe that BlackBerry’s secure boot chain design mitigates the issue since any elevation of privilege to root level will be temporary and any exploit for this issue would be unable to gain a persistent root. BlackBerry is not aware of any exploits for this vulnerability in the wild and does not believe that any customers are currently at risk from this issue.

Nach Angaben von Blackberry gibt es derzeit auch noch keine Exploits für Blackberry Geräte, die diese Lücke ausnutzen würden.

Blackberry und LG Stylus 2 ab 0 Euro bei 1&1

Blackberry und LG Stylus 2 ab 0 Euro bei 1&1 – Der Mobilfunkanbieter hat einige Neuerungen mit aufgenommen die für viele Nutzer attraktiv sein könnten. Mit dabei das BlackBerry DTEK50, das Fairphone 2 und der LG Stylus 2. Wer will kann die Geräte bei 1&1 auch in Verbindung mit einem Vertrag erwerben.

Das BlackBerry DTEK50

Das neue Blackberry DTEK50 ist derzeit eines der sichersten Smartphones auf dem Markt. Insgesamt misst es 5,2 Zoll und besitzt einen Full HD Display mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln. In das Smartphone wurde ein Snapdragon 617 Quadcore Prozessor verbaut und 3 GB RAM. Zum Fotos knipsen stehen einem eine 8 Megapixel Hauptkamera und eine 5 Megapixel Frontkamera zur Verfügung. Wer für die Fotos ein wenig Speicherplatz mehr braucht kann den internen Speicher von 16 GB auf 2 TB per microSD-Karte erweitern. Die Speicherkapazität des Akkus beträgt 2610 mAh und sorgt so für ausreichend Energie. Das Design des Blackberry wirkt etwas billig, dank der Plastik Rückseite. Insgesamt kann das Smartphone jedoch mit seinem simplen und vorbildlichen Sicherheitskonzept überzeugen.

Der LG Stylus 2

Beim LG Stylus 2 handelt es sich um ein Smartphone, das man per Stift bedienen kann und das über ein eingebautes DAB+ Modul verfügt. Das DAB+ Modul sorgt dafür, dass man mit dem Gerät Digitalradio empfangen kann. Der Displaystift bietet darüber hinaus eine Möglichkeit zur Alternativeingabe und ist ins Gehäuse einsetzbar und kann somit problemlos mitgenommen werden. Mit dem Stift kann man dann ohne große Umstände das Smartphone über das  5,7 Zoll große Display bedienen. Das LG Stylus 2 verfügt über einen starken austauschbaren 3000 mAh Akku. Die Hauptkamera mit LED-Blitz verfügt über 13 Megapixel und die Frontkamera über 8 Megapixel. Im Innern taktet der Vierkernprozessor Snapdragon 410 mit 1,2 GHz. Der interne Speicher von 16 GB kann per microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden.

Das Fairphone 2

Das Fairphone 2 ist ein Smartphone das vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Produktion entstanden ist. Bei der Herstellung achtet man darauf stets Rohstoffe aus konfliktfreien Zonen zu beziehen und man zahlt den Arbeitern, die für die Herstellung verantwortlich sind einen Extralohn um für eine gerechte Entlohnung zu sorgen. Darüber hinaus ist das Fairphone 2 problemlos selbst reparierbar. Das Fairphone 2 besitzt einen 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Insgesamt kommt es dabei auf 445 dpi. Bei der Kamera ist man mit 8 Megapixeln dabei. Für die Leistung sind 2 GB RAM und ein Qualcomm Snapdragon 801 Quadcore Prozessor mit 4 mal 2,3 GHz zuständig. Betrieben wird das Gerät durch einen 2420 mAh Akku. Im normalen Online Betrieb läuft das Fairphone 2 etwa 6:46 Stunden. Beim Betriebssystem handelt es sich um Android 5.1.