BOE bereitet sich auf größere iPad vor

BOE bereits sich auf größere iPad vor – Der Display-Hersteller BOE hat die Produktionskapazitäten umgestellt und bereitet sich darauf vor, größere OLED Display in großen Stückzahlen produzieren zu können. Hintergrund ist wahrscheinlich, dass man Apple als Kunden auch in diesem Bereich gewinnen möchte und so an lukrative Aufträge für die iPad Fertigung kommen will. Nach den Angaben der Quellen kann BOE mittlerweile OLED Displays mit einer Größe von bis zu 15 Zoll fertigen, das würde also auch dann ausreichen, wenn Apple die iPad Modelle größer als bisher aufstellt.

Bei TheElec schreibt man dazu:

BOE hat kürzlich das Layout von Teilen seiner B12-OLED-Panel-Fabrik so umgestellt, dass es neben Smartphones auch OLED-Panels für IT-Produkte und Autos herstellen kann, hat TheElec erfahren. Die Phase-3-Produktionslinie in B12 in Chongqing, China, wird in der Lage sein, OLED-Panels für Smartphones, IT und Automobile herzustellen. Phase 3 wurde ursprünglich für flexible OLED-Panels der 6. Generation (1500 x 1850 mm) für Smartphones wie Phase 1 und 2 entwickelt.

Die Planänderung deutet darauf hin, dass BOE wahrscheinlich anstrebt, OLED-Panels für Apples IT-Produkte zu liefern, von Tablets bis hin zu PCs.

BOE liefert bereits 6,1-Zoll-OLED-Panels für iPhones. Aber die Herstellung größerer OLED-Panels _ wie etwa 10 Zoll für iPads _ ist schwieriger, da organische Materialien auf einer größeren Oberfläche abgeschieden werden müssen. Der chinesische Display-Riese hat Phase 3 von B12 so konzipiert, dass er OLED-Panels mit einer Größe von bis zu 15 Zoll herstellen kann, teilten Quellen mit.

Apple versucht derzeit, mit verschiedenen Herstellern zusammenzuarbeiten, um eventuelle Probleme in den Lieferketten besser ausgleichen zu können. Dazu ist es für die Preisverhandlungen natürlich besser, wenn man auch andere Alternativen hat – ob dadurch die zukünftigen iPad aber billiger werden, ist eher fraglich.

BOE scheitert an Apples Qualitätskriterien – zum zweiten Mal

Zum 2. Mal: BOE scheitert erneut an Apples Qualitätskriterien Apple zahlt derzeit recht viel für die Displaytechnik von Samsung und ist daher auf der Suche nach günstigeren Alternativen für die etwas preiswerteren Apple Modelle. Im Gespräch war unter anderen der chinesische Hersteller BOE, der zukünftig die neuen Displays für einen Teil der iPhone Serie liefern könnte. Allerdings gab es dabei im Sommer schon Probleme. 4 von 5 produzierten Displays bei BOE konnten nicht die Qualitätsanforderungen von Apple erfüllen und kamen daher für einen Einsatz in den aktuellen Modellen nicht in Frage.

Nun gab es einen weiteren Versuch, mit BOE als Hersteller für die Display von zukünftigen iPhone Modellen und erneut hat das Unternehmen die Qualitätsvorgaben nicht erfüllen können. Genauere Details dazu gibt es es bisher noch nicht, aber zumindest scheinen die Ergebnisse so eindeutig zu sein, dass BOE erneut als Lieferant ausfällt.

Bei MacRumors schreibt man dazu im Original:

According to TheElec, OBE is still facing manufacturing issues at its Chengdu plant in Sichuan province, meaning the display maker has failed to secure Apple’s validation for the OLED screens for the second time this year.

BOE’s plant in Mianyang – in the same province – suffered the same fate in June, due to a low production yield rate of around 20 percent.

Apple’s review for Chengdu began in September but only lasted a month and ended in failure in October, according to the report. BOE will now have to wait until the first half of 2021 to reattempt to clinch a supply deal, which means next year’s iPhone series will likely use panels made by Samsung and LG Display.

Im nächsten Frühjahr soll es dann einen weiteren Probelauf für die Display geben – bleibt abzuwarten, ob BOE dann mit besseren Ergebnissen aufwarten kann. Es dürfte dann aber auf jeden Fall bereits zu spät sein, um die BOE Bildschirme in die nächste iPhone Generation zu integrieren.