Kundenzahlen bei den Internet-Anschlüssen – Telekom verliert weiter, Vodafone und O2 gewinnen leicht

Kundenzahlen bei den Internet-Anschlüssen – Telekom verliert weiter, Vodafone und O2 gewinnen leicht – Die Halbjahreszahlen für die Internet-Anbieter in Deutschland liegen vor und bei den Kundenzahlen gibt es keine größeren Überraschungen. Die Telekom setzt den Abwärtstrend fort und kämpft weiter mit Kunden-Verlusten. Allerdings ist das Unternehmen dennoch weiterhin der größte Anbieter in diesem Bereich und kann weiterhin auf mehr als 17,5 Millionen Kunden verweisen.

Die größte Veränderung gibt es bei Vodafone, allerdings nicht durch eigenes Wachstum, sondern durch die Übernahme von Unitymedia. Auf diese Weise kann das Unternehmen die Kundenzahlen auf mehr als 10,8 Millionen steigern und Platz 2 am deutschen Breitband Markt ausbauen.

Bei mehr-speed.de schreibt man im Original dazu:

Dabei konnte Vodafone sich am deutlichsten verbessern, allerdings hat das auch einen Grund: die Übernahme von Unitymedia und damit verbunden den Zuwachs von mehreren Millionen Kunden. Insgesamt liegt die Telekom aber weiter vor und hat nach wie vor die meisten Festnetz-Kunden. Mit der Übernahme von Kabel-Deutschland und Unitymedia gibt es mit Vodafone aber mittlerweile einen weiteren Player auf dem Markt, der in diesen Bereich vorstossen kann und durchaus ein ernstzunehmender Konkurrent ist.

Vodafone wächst aber auch über die Übernahme hinaus und kann etwa 30.000 neue Kunden zusätzlich gewinnen. Bei O2 sind es im ersten Halbjahr sogar mehr als 65.000 neue Kunden im DSL- und vDSL-Bereich die das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr gewinnen kann. Damit hat der Anbieter nun 2,325 Millionen Kunden im Festnetz-Segment.

Die aktuellen Kundenzahlen im Bereich Internet-Anschlüsse

Bei 1&1 und auch bei Tele Columbus (PYUR) gibt es dagegen kaum Veränderungen. Bei 1&1 sinken die Zahlen leicht, bei Tele Columbus gibt es keine größeren Veränderungen, bei beiden Anbietern scheinen die Festnetz-Kundenzahlen daher stabil zu sein. 1&1 wirbt allerdings aktuell wieder mit dem besten Netz (mit Seitenhieb auf die Telekom), es bleibt abzuwarten, ob sich das zukünftig auf die Kundenzahlen in den kommenden Quartalen auswirken wird.

Der neue 1&1 Spot im Original

Gigabit Internet – jeder zweite Haushalt soll ab Sommer darauf zurückgreifen können

Gigabit Internet – jeder zweite Haushalt soll ab Sommer darauf zurückgreifen können – Der Branchenverband VATM geht davon aus, dass in Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 bei 50 Prozent der Haushalte schnelles Internet mit mindestens 1GBit/s zur Verfügung stehen wird. Diese Gigabit-Anschlüsse sind derzeit die schnellsten Privat.Angebote, die man im Bereich der Internet-Anbindungen bekommen kann und basieren auf Glasfaser-Anschlüssen. Die Bundesregierung möchte diese Anschlüsse bis 2025 flächendeckend zur Verfügung stellen. Insgesamt geht der VATM von etwa 24 Millionen Gigabit Internet Anschlüssen im zweiten Halbjahr 2020 aus.

Im Original heißt es beim VATM:

Mehr als verfügbare 600.000 FTTB/H-Anschlüsse sollen im ersten Halbjahr dazukommen – insgesamt sind es dann 4,75 Millionen. Rund 3 Millionen wurden und werden von den Wettbewerbern gebaut. Auch im europäischen Vergleich geht es für Deutschland nach oben: Bei FTTH/B (Homes passed) ist Deutschland laut neuester Zahlen des FTTH Council Europe (*2) zu 2019 unter den Top 5 der am schnellsten wachsenden Märkte der EU 28. „Das Wachstum bei diesen Anschlüssen wird weiter zunehmen. Unter der Annahme, dass Bautätigkeiten durch die aktuelle Pandemie nicht weiter eingeschränkt werden müssen, erwarten wir über 5,5 Millionen Anschlüsse zum Jahresende“, so Prof. Gerpott. Mehr als ein Drittel der im Sommer 4,75 Millionen Glasfaseranschlüsse werden von den Endkunden auch genutzt (1,65 Millionen).

Das größte Problem dabei: das große Kupfernetz der Telekom ist derzeit nicht für diesen Speed geeignet und müsste auf Glasfaser umgerüstet werden. Das würde hohe Kosten und sehr viel Arbeit bedeuteten – eine schelle Lösung dafür ist also noch nicht in Sicht.

Noch ist der Ausbau im Gigabit-Bereich aber höchst unterschiedlich. Einige Bundesländer sind hier schon sehr weit, bei anderen liegt der Versorgungsgrad (vor allem im ländlichen Bereich) eher im unteren einstelligen Prozentbereich.

Nach wie vor ist es aber auch so, dass nicht alle Haushalte auch auf diese Technik zurückgreifen. Hier ist der Preis ein entscheidendes Merkmal. Oft sind die Gigabit-Angebote noch deutlich teurer als ein normaler Internet-Anschluss und daher greifen die Verbraucher dann lieber zu den günstigeren Varianten. Vodafone hatte hier mit dem Cable Max Anschluss für 39.99 Euro monatlich ein erstes preiswertes Angebot gemacht, 1&1 ist mittlerweile im ersten Jahr zumindest nachgezogen.  Für die weitere Nutzung wird aber wohl auch weiterhin bestimmend sein, wie groß die Preisdifferenz zu normalen Anschlüssen ist.

 

 

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Gigabit Internet – so unterschiedlich ist die Versorgung in Deutschland

Gigabit Internet – so unterschiedlich ist die Versorgung in Deutschland – Bei den Internet-Anschlüssen sind die verfügbaren Geschwindigkeiten im letzten Jahr deutlich angestiegen, zumindest wenn man in der richtigen Region wohnt. Die neusten Angebote sind dabei die sogenannten Gigabit Anschlüsse. Diese gab es schon länger, aber zu Preise, die für private Haushalte selten interessant waren. Nun sind die Angebote preislich in einem Bereich angekommen, der auch für den Massenmarkt interessant ist. Unter Gigabit Internet verstecht man dabei Anschlüsse mit mehr als 1000Mbit/s.

Allerdings haben bisher nur wenige deutsche Nutzer Zugriff auf diese Geschwindigkeiten. Nach Angaben des aktuellen Breitbandberichtes haben gerade einmal 34 Prozent der deutschen Nutzer einen Gigabit Anschluss oder die Möglichkeit, einen zu nutzen. Die Mehrheit in Deutschland surft also weiterhin deutlich langsamer

Die Verteilung ist dabei nicht nur im Bereich Stadt und Land sehr unterschiedlich, sondern auch im Vergleich der Bundesländer. Hier ist natürlich auch ausschlaggebend, wie groß der Anteil der Ballungsgebiete in den jeweiligen Ländern ist. Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen haben dazu natürlich einen Vorteil, weil es nur städtische Regionen gibt. Allerdings sieht man auch an Bundesländern wie Schleswig-Holstein oder Bayern, dass Gigabit Ausbau auch in der Fläche geht.

Die Verteilung von Gigabit-Anschlüssen in Deutschland

Zukünftig soll es in Deutschland Gigabit für alle bieten. Die Bundesregierung möchte den flächendeckenden Ausbau aller Anschlüsse mit Gigabit Speed bis 2025. Konkret schreibt die Bundesregierung dazu:

Darüber hinaus haben die Mitglieder der Netzallianz die „Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland“ beschlossen. Ziel der gemeinsamen Strategie ist es, 100 Milliarden Euro zu investieren, um bis 2025 in ganz Deutschland ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz zu errichten. Damit sollen Netzgeschwindigkeiten im Gigabit-Bereich ermöglicht werden.

Davon sind wir bisher aber noch recht weit entfernt und es wird daher noch einige Anstrengung brauchen, um dieses Ziel zu erreichen. Leider ist es auch schöne Tradition, dass Deutschland diese Ausbauziele nicht erreicht. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn auch beim Gigabit Internet die vollständige Versorgung in Deutschland nicht geschafft wird.

Breitbandbericht: Deutschland verfehlt auch 2019 die Ausbauziele

Breitbandbericht: Deutschland verfehlt auch 2019 die Ausbauziele – Das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat vor wenigen Tagen den Bericht zum Breitbandatlas veröffentlicht und dort gibt es einen Überblick über den aktuellen Breitbandausbau in Deutschland. Mit der digitalen Agenda hatte die Bundesregierung das Ziel formuliert, bis 2018 einen flächendeckenden Ausbau mit 50MBit/s Anschlüssen in Deutschland zu erreichen. Die Datenbasis stammt dabei von Mitte 2019 – das bedeutet, dass auch ein halbes Jahre nach den Vorgaben der Digitalen Agenda ein wesentliches Ziel nicht erreicht ist.

Im Ministerium schreibt man zu den zentralen Ergebnisse:

  • Deutschlandweit nimmt die Breitbandverfügbarkeit weiter stetig zu. Mitte 2019 verfügen ca. 90% der Haus-halte in Deutschland über Breitbandanschlüsse von mindestens 50 Mbit/s. „
  • Über 34% der Haushalte stehen Gigabitanschlüsse (1.000 Mbit/s) über leitungsgebundene Technologien zur Verfügung. In dieser Bandbreitenklasse gab es im vergangenen Halbjahr die höchsten Zuwächse.„Bandbreiten von mindestens 200 Mbit/s stehen für ca. 73% der Haushalte zur Verfügung. „Während der zunehmende Einsatz der Super-Vectoring-Technologie zu einer gestiegenen Verfügbarkeit in den Bandbreitenklassen von 1 Mbits/s bis 200 Mbit/s beigetragen hat, sorgen in den höheren Bandbreiten-klassen der Ausbau von TV-Kabelnetzen (CATV) auf Ba-sis der neuen DOCSIS 3.1 Technologie und der Ausbau von FTTB/H-Glasfasernetzen für Zuwächse.
  • „Bei der Breitbandverfügbarkeit lässt sich weiterhin ein Stadt-Land-Gefälle erkennen, die Verfügbarkeiten der unteren Bandbreiten im ländlichen und städtischen Raum nähern sich kontinuierlich an. Der ländliche Raum holt dabei auf.

Aktuell scheinen die Anbieter auch eher den Fokus darauf zu legen, die bereits bestehenden Anschlüsse weiter aufzurüsten und mit mehr Speed zu versorgen. Die gestiegene Versorgung mit Gigabit Anschlüssen (mit Speed bis 1Gbit/s) zeigt diesen Trend sehr deutlich. Im Gegensatz dazu erfolgt in anderen Bereich außerhalb der Städte und Ballungsgebiet nur ein rudimentärer Ausbau. Nach Angaben des Berichts holt der ländlich Bereich zwar auf, die Unterschiede sind aber dennoch mehr als erkennbar.

Das neue Ziel der Bundesregierung ist nun die flächendeckende Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen bis 2025. Ob dieses Ziel aber erreicht werden kann, bleibt offen.

Telekom: weitere 2 Millionen Kunden können mit bis zu 250Mbit/s surfen

Der Netzausbau in Deutschland ist in den letzten Wochen durch die angekündigte Frequenzauktion der 5G Bänder vor allem im Bereich der Mobilfunk-Netze in die Schlagzeilen gekommen, aber natürlich geht auch der Netzausbau im Bereich der kabelgebundenen Anschlüsse weiter. Die Telekom meldete beispielsweise, das man bundesweit im letzten Monat weitere knapp 2 Millionen Anschlüsse mit höheren Bandbreiten ausgerüstet hat und die Kunden dann damit mit Geschwindigkeiten von bis zu 250Mbit/s surfen können. Im Bereich der Kupferkabel sind es dabei in der Regel 50 bis 100Mbit/s, wo es bereits Glasfaseranschlüsse gibt, besteht auch die Möglichkeit, mit bis zu 250Mbit/s zu surfen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Die Telekom baut schnelles Internet für Millionen. In den vergangenen vier Wochen hat die Telekom an fast zwei Millionen Anschlüssen das Tempo auf bis zu 250 MBit/s (Megabit pro Sekunde) erhöht. Alleine die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 250 MBit/s stieg um knapp 1,7 Millionen auf jetzt fast zwölf Millionen. Die Zahl der Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s erhöhte sich durch die Nachrüstung von VDSL-Gebieten mit Vectoring-Technik um mehr als 200.000 Anschlüsse.

Da die Telekom auch Drittanbieter in ihren Netzen zulässt, profitieren von diesen höheren Geschwindigkeiten nicht nur die originalen Telekom Kunden. Auch Nutzer von Internet-Angeboten von 1&1, O2 oder Vodafone Internet (die auch alle zumindest in Teilen das Telekom Netz nutzen), können durch den Ausbau schneller surfen und profitieren von den Bandbreiten.

Den aktuellen Ausbaustand der Telekom und des Telekom Festnetzes kann man inzwischen auch kostenfrei prüfen. Dazu steht die Telekom Netzkarte zur Verfügung, auf der neben den Mobilfunk-Abdeckungen auch der Ausbau im DSL- und VDSL Bereich angezeigt wird. Diese Ausbaukarte ist hier zu finden:

Zur Nutzung sollte man die Anzeige auf DSL umstellen und bekommt dann den Ausbaustand und die maximal möglichen Geschwindigkeiten in der eigenen Region angezeigt. Auf diese Weise sieht man recht gut, wie weit der Netzausbau vor Ort fortgeschritten ist. Wer sich aber einen entsprechenden Tarif holen will, sollte dennoch zuvor eine Verfügbarkeitsabfrage beim jeweiligen Anbieter der Wahl durchführen um sicherzustellen, dass die entsprechenden Bandbreiten an der eigenen Adresse auch wirklich angeboten werden.

Schnelles Internet per VDSL: Lohnt sich das?

An den überall und jederzeit verfügbaren Zugang zum Internet haben sich die Menschen spätestens durch Smartphones gewöhnt. Daheim aber wird die Verbindung zum Internet meistens nicht durch Mobilfunk hergestellt, sondern nach wie vor kommt der Datenstrom öper physischem Kabel ins Haus. Welches Kabel genutzt wird, ist üblicherweise entscheidend für die höchstmögliche Geschwindigkeit der Verbindung. Moderne Glasfaserkabel können weit mehr als 200 MBit/s transportieren, sind aber bisher selten bis in Privathaushalte verlegt. Auch Internet über die ursprünglich für Kabelfernsehen sehen verlegten Leitungen kommt oft auf ein Tempo jenseits von 100 MBit/s. Der typische Anschluss in Deutschland heißt allerdings VDSL und nutzt die einst zum Telefonieren gedachten Kupferkabel für die Datenübertragung. Normales VDSL erreicht 50 MBit/s, durch sogenanntes Vectoring können bis zu 100 MBit/s erzielt werden.

VDSL-Verfügbarkeit prüfen und maximale Geschwindigkeit erreichen

Der Provider 1&1 bietet auf seiner Website eine kostenlose Prüfung der VDSL-Verfügbarkeit an. Es reicht aus, die genaue Adresse und Telefonnummer in ein Formular einzugeben. Diese Informationen werden dann mit der Datenbank abgeglichen und im Ergebnis steht die Auskunft, welche Ausbaustufe des Datennetzes an dem konkreten Ort schon erreicht ist. Dadurch ergibt sich die maximal bereitstellbare Geschwindigkeit der Internetverbindung. Der Nutzer entscheidet daraufhin selbst, welches Tempo sein Anschluss haben soll. Grundsätzlich gilt: Je schneller der Internetanschluss ist, desto höher liegt auch die dafür berechnete Monatsrate.

Die tatsächliche Verfügbarkeit von schnellem Internet ist dabei von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich:

Statistik: Verfügbarkeit von schnellem Breitbandinternet (≥ 50Mbit/s) für Haushalte in Deutschland nach Bundesland (Stand Mitte 2017) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Ist VDSL überhaupt notwendig für den Privathaushalt?

Herkömmliche DSL-Verbindungen mit bis zu 16 MBit/s waren bis vor wenigen Jahren der Standard für das heimische Internet. Diese Technik stößt aber zunehmend an ihre Grenzen. Für Fernsehen über das Internet und Streaming-Dienste sind beispielsweise mindestens 25 MBit/s empfohlen, um die Bewegtbilder in Ultra-HD- Qualität (4K) empfangen zu können. Damit wird selbst in Einpersonenhaushalten VDSL notwendig. Wenn mehrere Computer oder Fernseher gleichzeitig auf die Verbindung zugreifen – etwa in einer Familie – sind rasch mehr als 50 MBit/s gefragt. Zu berücksichtigen ist zudem, dass mittlerweile immer mehr Geräte an das Datennetz angeschlossen
werden, vom Internetradio und Spielkonsolen über Alarmanlagen bis hin zu Komponenten des Smart Home. Um zukunftssicher ausgestattet zu sein, liegt es deshalb nahe, wenn möglich bei der Wahl der Internetverbindung Reserven einzuplanen. Gerade Mehrpersonenhaushalte benötigen hohe Bandbreiten, damit die Nutzer nicht genervt werden von Aussetzern und Verzögerungen beim
Gebrauch des Internet.

Tipps zum Vertragsabschluss und Alternativen zu VDSL

Wer für sich selbst definiert hat, wie leistungsfähig die private Internetverbindung sein soll, steht vor der Entscheidung, welchen Vertrag er dafür abschließt. Meist konkurrieren mehrere Anbieter um die Gunst des Kunden. Dieser sollte überlegen, wie wichtig ihm Details wie etwa ein jederzeit telefonisch erreichbares Kundenzentrum oder kurze Kündigungsfristen und einfacher Vertragsänderung sind.

Solche Einzelheiten kosten zwar monatlich oft einen kleinen Aufpreis, machen sich aber oft im Ernstfall wie Wohnortwechsel oder technischen Problemen schnell bezahlt. Falls VDSL an der konkreten Adresse noch nicht oder nicht in gewünschter Geschwindigkeit verfügbar ist, kommen die eingangs erwähnten Verbindungswege über TV-Kabel oder Mobilfunk in Betracht. Wichtig bleibt in jedem Fall eine Flatrate, die unbegrenztes Datenvolumen garantiert. Seriöse Anbieter stehen auch
für ein Kundengespräch zur Verfügung, bei dem gemeinsam die bestmögliche Lösung für den privaten Internetanschluss gefunden wird.

Video: 1&1 WLAN Router

Vodafone DSL – 100 Städte mit zu 500 Mbit/s

Vodafone DSL – 100 Städte mit zu 500 Mbit/s – Bereits in 100 Städten surfen Anwohner über Kabel mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde – einem halben Gigabit. Das ist das Resultat eines großflächigen Ausbaus in nur zwei Wochen und entspricht rund 20 Prozent aller Haushalte im Kabelverbreitungsgebiet in Deutschland, was in etwa 2,5 Millionen Haushalte ausmacht. Mit dem halben Gigabit sind Privathaushalte und Mittelständler bis zu fünf Mal schneller im Netz unterwegs als mit den schnellsten DSL-Angeboten. Im Upload können damit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s erreicht werden.

Der Ausbau des Vodafone-Netz schreitet voran

Auch in der Hauptstadt Berlin hat der Ausbau der Spitzengeschwindigkeiten bereits begonnen, wo das halbe Gigabit ab sofort in ersten Straßen verfügbar ist. Weitere Städte und Regionen folgen. Darauf ist Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter besonders stolz und kündigt mit dem weiteren Ausbau ein neues Gigabit-Zeitalter an:

„Wir gehen als Motor der Gigabit-Gesellschaft voran. Mit Spitzengeschwindigkeiten, innovativen Produkten und Zukunftstechnologien. Unsere Giga-Netze machen Deutschland schnell, flexibel und bereit für den industriellen Wettbewerb von morgen. Auf unseren Daten-Autobahnen rasen Großkonzerne, Mittelständler und Privatleute direkt ins Gigabit-Zeitalter“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.“

Die Spitzengeschwindigkeiten von 500 Mbit/s, die bereits über Kabel erreicht werden können, sind für Neu- und Bestandskunden bereits ab 19,99 Euro pro Monat oder als Teil des schnellsten Kombi-Tarifs in Deutschland ab 41,98 EUR pro Monat buchbar. Damit ist es Vodafone-Kunden möglich, einen kompletten Spielfilm in HD-Qualität in nur rund zwei Minuten aus dem Netz herunterladen oder den Download aller sieben Bände der Harry Potter Reihe als E-Book (etwa 7 MB) in gerade einmal 0,1 Sekunden abzuschließen.

Vodafones digitale Ziele in Zukunft

Laut Vodafone ist das Potenzial des modernen Kabelglasfasenetz  noch lange nicht ausgeschöpft und mit Blick auf die Zukunft sind durchaus Geschwindigkeiten von bis zu 20 GBit/s möglich. In jedem Fall aber hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt die Voll-Digitalisierung im TV-Kabel voranzutreiben und möchte gleichzeitig Kapazitäten für noch mehr Geschwindigkeit schaffen. Dazu sind bereits alle Kabelanschlüsse von Vodafone digitalisiert und fast 90 Prozent der rund 8 Millionen Kabelhaushalte nutzen den digitalen TV-Empfang.

Bis 2019 will Vodafone die Gigabit-Marke knacken. Als erstes Gigabit-Bundesland hat das Unternehmen Bayern auserkoren. In Bayern sollen in Zukunft für 70 Prozent aller Einwohner Gigabit-Geschwindigkeiten zur Verfügung stehen – sogar noch in diesem Jahr. So treibt Vodafone als Gigabit Company den Infrastrukturausbau in Deutschland federführend voran und setzt damit viel Potenzial zur Digitalisierung Deutschlands frei.

Schnelles Internet und DSL auch bei Unternehmen Mangelware

Schnelles Internet und DSL auch bei Unternehmen Mangelware – Das Deutschland bei der Geschwindigkeit der Internet-Anschlüsse im europäischen Vergleich eher im langsamen Bereich liegt, ist mittlerweile bekannt. Davon sind aber nicht nur die privaten Kunden betroffen, sondern auch bei den Unternehmen sieht es vergleichsweise düster aus.

In Deutschland hat nur etwa ein Drittel (31 Prozent) aller Unternehmen mit 10 oder mehr Beschäftigten einen schnellen Internet-Anschluss mit 30Mbit/s oder mehr. Damit liegen wir gerade so im Bereich des europäischen Durchschnitts (28%). Selbst Länder wie Litauen sind in diesem Bereich deutlich besser aufgestellt und die Spitzenreiter Dänemark (56%) und Schweden (52%) schaffen sogar noch höhere Versorgungsgrade:

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Im Jahr 2014 sah die Quote in Deutschland im Übrigen noch schlechter aus, in dem Jahr kamen gerade 25 Prozent der deutschen Unternehmen ab 10 Mitarbeitern auf Anschlüsse von 30Mbit/s oder schneller.

Quelle: Destatis

 

Wie schnell ist dein Anschluss wirklich? Bundesnetzagentur startet Messkampagne

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) sammelt wieder Informationen über die Leistungsfähigkeit der Internet-Zugänge in Deutschland und hat dazu ein Portal freigeschaltet über das jeder Nutzer selbst messen kann, wie schnell der Internet-Anschluss ist.

Unter https://breitbandmessung.de/ steht das entsprechende System zur kostenlosen Verfügung. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur lies sich dazu wie folgt zitieren:

Mit unserem Test haben Endkunden die Möglichkeit, eigenständig die Leistungsfähigkeit ihres breitbandigen Internetzugangs zu überprüfen. Die Breitbandmessung erlaubt es, die tatsächliche Datenübertragungsrate des jeweiligen Breitbandanschlusses mit der vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate zu vergleichen. Eine Messung ist dabei anbieter- und technologieunabhängig möglich. Ich hoffe, dass viele Internetnutzer unser Angebot wahrnehmen.

Ob die Kampagne allerdings erfolgreich werden wird, ist noch nicht sicher. Die Mess-Software erfordert die Nutzung von Java im Browser. Ist dies nicht der Fall gibt es direkt eine Fehlermeldung:

Für die Breitbandmessung benötigen Sie Java, dass z.B. auf der Seite java.com bereitgestellt wird.
Einige Browser unterstützen Java nur, wenn die aktuellste Version installiert ist. Unter Umständen sind auch Einstellungen am Browser vorzunehmen.

Ob die Nutzer wirklich bereit sind, Java neu zu installieren oder auf den neusten Stand zu bringen um einen Test durchzuführen, den es auf anderen Seiten auch kostenlos gibt, darf bezweifelt werden. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, den Test mobil per App durchzuführen. Auch hier stellt sich wieder die Frage nach dem Mehrwert, denn die Messung der BNetzA bietet an sich nichts, dass andere, bekanntere Tests in diesem Bereich nicht auch bieten.