iOS 10 Bug – iPhones schalten sich zu schnell ab

Bei Apple scheint man derzeit unter iOS 10 wieder mit einem Bug zu kämpfen zu haben, der die Laufzeit der Geräte verkürzt, weil sie sich bereits abschalten, obwohl Akku-Leistung verfügbar wäre. Das scheint auch kein Einzelfall zu sein, denn der Forums-Thread im Apple-Supportbereich ist mittlerweile 26 Seiten lang. Ein Nutzer schreibt dort beispielsweise:

1 – It jumps from 30% charge to 1% in a few seconds then shuts down.

Now here is the stranger part. As soon as it reboots after connecting to a charger it show 30% charge. When I unplug it right away it still shows 30% and runs like nothing happened for a good few hours.So it goes from zero charge to 30% in the time it takes to reboot? Strange.

2 – Shutting the phone down at night with a good 80% charge, it won’t reboot in the morning due to no battery charge. I plug it in and its back to 30% in a few seconds.

Und ein andere Nutzer schreibt:

Same here. Whenever my iPhone 6 is at 10%, it shuts down automatically. But the moment I start charging it, it shows 10%. Apple needs to fix the in 10.2 release. Another BUG I found, occasional notification sound with any notification. I have checked every app settings under Notifications and checked whether the sound is on and banner is off. But all my apps banner is on and sound is on. Still I get it on iPad mini 2 and iPhone 6. At least once in a day.

Der Fehler scheint sowohl unter iOS 10.1 als auch unter 10.1.1 aufzutreten und es betrifft nicht nur die neuen iPhone 7 Modelle sondern auch etwas ältere Geräte, die ein Update auf die entsprechende Version des Betriebssystem bekommen haben. Die Geräte liefen in der Regel ohne Probleme, der Fehler mit der zu frühen Abschaltung trat in den meisten Fällen erst mit dem Update auf die neuste Version von iOS 10 auf.

Apple hatte bereits mit anderen Modellen ähnliche Probleme. Allerdings schrieb das Unternehmen dabei nur von einer kleinen Anzahl von Modellen, die betroffen wären. Dafür bot man ein kostenloses Austauschprogramm an. Tatsächlich prüfte man vorher, ob die Modelle im Zeitraum vom September bis Oktober 2015 gebaut wurden – nur dann gab es den kostenfreien Austausch. Aple schreib dazu:

Apple has determined that a very small number of iPhone 6s devices may unexpectedly shut down. This is not a safety issue and only affects devices within a limited serial number range that were manufactured between September and October 2015. If you have experienced this issue, please visit an Apple Retail Store or an Apple Authorized Service Provider and have your device’s serial number checked to confirm eligibility for a battery replacement, free of charge.

Die aktuellen Probleme scheinen aber deutlich mehr Geräte zu betreffen und auch Modelle, die zu ganz anderen Zeiten gebaut wurden. Der gemeinsame Faktor für alle Nutzer, die solche Fehler gemeldet haben, war in der Regel ein Update auf eine neuere Version von iOS 10. Es scheint also eher ein Fehler in der Software vorzuliegen, der die zu schnelle Abschaltung verursacht.

Apple selbst hat sich bisher zu diesem Problem noch nicht geäußert.

PNG-of-Death bringt iOS- und Mac-Apps zum Absturz

In den aktuellen Betriebssystemversionen iOS 9.3.1 sowie OS X 10.11.4 gibt es wieder einen Fehler, der zumindest nervig ist. Mit einer manipulierten Bilddatei im PNG-Format kann man Apps in iOS wie OS X zum Absturz bringen und auch den iOS Homescreen abschießen.

Der Fehler wurde dabei von Sicherheitsforscher Lander Brandt im I/O-Framework von Apple entdeckt und dieses System wird von sehr vielen Apps benutzt. Betroffen sind unter anderem:

  • Tweetbot
  • Safari
  • Messages
  • Mail
  • Preview

Die Nachrichtensysteme sind besonders gefährdet da hier natürlich Nachrichten von Dritten mit manipulieren Inhalten ankommen könnten.

Es gibt aber auch Entwarnung für sichere Systeme:

Brandt schreibt zu den Auswirkungen einer manipulieren Bild-Datei:

  • Receiving the malicious image via text message with message previews turned on will crash SpringBoard on iOS
  • Entering a message thread containing the image will crash the messages app
  • Opening an email containing the image will crash the mail client
  • Posting a link to the image will crash some third-party Twitter clients which try to load the image
  • Visiting a page containing the image will crash Safari’s content renderer

Der Fehler wurde bereits im Dezember 2015 an Apple gemeldet und laut Apple ist die Behebung in Arbeit (Stand März 2016). Bisher hat sich allerdings nichts verändert, auch die neusten Versionen sind nach wie vor anfällig für diese Form der Manipulation.

Update: Schwere Sicherheitslücke in iOS 9.3.1 – Siri entsperrt die Geräte

UPDATE: Apple hat wirklich schnell reagiert und die Lücke geschlossen. Dazu war keine neue Version notwendig, man muss als Nutzer also diesmal kein Update einspielen. Die Sicherung erfolgte serverseitig.

Man sollte Die Probleme mit iOS 9.3.1 reißen nicht ab. Nach dem fehlerhaften Updates für ältere Geräte und den eingefrorenen Apps und Browsers, wenn man auf Links klickte, wurde nun auch noch ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem fest gestellt. Mit dem neusten Update hat Apple wie es aussieht den Fehler selbst eingebaut, in den vorigen Versionen von 9.3 war er bisher nicht vorhanden.

Das Problem besteht dabei in Siri. Die Sprachassistentin entsperrt bei richtiger Anwendung den Zugriff auf Fotos und Kontakte, auch wenn der Lockscreen aktiv ist. Es reicht dabei, bei gesperrten Geräte über Siri eine Twitter-Suche einzuleiten. Man muss dabei nach Eimal-Adressen suchen, am sinnvollsten ist hier einen bekannten Dienst zu nutzen. Wir eine Emailadresse angezeigt, kann man mit3D Touch das Menü aktivieren und einen neuen Kontakt anlegen. Über die Profilbilder des Kontaktes kann man alle Fotos auf dem Gerät sehen und über Email-Adresse hinzufügen finden sich alle Kontakte auf dem iPhone. Diese sensiblen Daten sollten normalerweise von außen und im gesperrten Zustand nicht sichtbar sein.

Vorerst wird empfohlen, Siri auf dem Lockscreen zu deaktivieren um diesen Zugriff zu unterbinden. Die entsprechenden Optionen gibt es unter Einstellungen => Touch ID & Code.

Entsperrung im Video:

via 9to5mac.com

Safari – Probleme auf Mac, iPad und iPhone

Gestern hatten wir bereits eine Webseite, die Safari Browser besonders auf mobilen Geräten einfach abstürzen lässt. Heute scheint es auch ohne den Aufruf einer Webseite Probleme zu geben, denn immer mehr Nutzer berichten davon, dass auf Mac und iPhone die Suchanfragen über die Adresszeile des Browser nicht mehr funktionieren und in einigen Fällen sogar zum kompletten Absturz des Browser führen können.

Es gibt dafür bisher noch keine offizielle Bestätigung aber es scheint sich dabei um ein Problem bei den Apple-Servern zu handeln, an die Suchanfragen weiter geleitet werden. Auf diese Weise bietet Apple Vorschläge für Webseiten und Suchen an. Das soll den Komfort erhöhen und ein schnelleres Surfen möglich machen, ist aber natürlich ein Problem, wenn die Apple Server nicht korrekt reagieren.

Wer ebenfalls diese Form von Problemen hat, sollte bis zu Fix des Bugs die Option „Suchmaschinenvorschläge einbeziehen“ deaktivieren. Dann werden keine Daten mehr gesendet und der Bug wird nicht ausgelöst. Die Option findet sich in den Safari Einstellungen:

  • iPhone und iPad: Einstellungen -> Safari -> Safari-Vorschläge
  • Mac: Einstellungen -> Suche

Apple iPhone 6S (Plus) – Akkuanzeige macht Probleme

Bei iPhone 6s und auch bei iPhone 6s plus klagten einige Nutzer über ein Problem mit der Akkuanzeige. Diese wurde teilweise nicht mehr aktualisiert und zeigte damit einen Akkustand an, den es gar nicht mehr gab. Die Geräte waren in Wirklichkeit viel leeren und schalteten sich ab, obwohl noch Akkulaufzeit angezeigt wurde.

Apple hat dieses Problem jetzt mehr oder weniger bestätigt, in dem man eine offizielle Hilfe-Seite dazu geschaltet hat, wie man die Akualisierung wieder aktivieren kann. Laut dem Unternehmen hängt die fehlerhafte Aktualisierung mit dem Deaktivieren der automatischen Zeitzonenwahl zusammen und eine Aktivierung löst das Problem. Allerdings scheint das keine dauerhafte Lösung zu sein. Im Hilfebereich dazu heißt es zur Lösung des Problems:

  • Gerät neu starten
  • die automatische Zeitzonenwahl unter Einstellungen => Allgemein => Datum & Zeit wieder aktivieren

Dann sollte auch die Anzeige der Akkulaufzeit wieder korrekt funktionieren.

Allerdings weist Apple auch darauf hin, dass der Fehler wieder auftreten kann und man in diesen Fällen dann den Support kontaktieren soll. Offensichtlich ist das Problem selbst noch nicht behoben und man kann die Zeitzonen nicht selbst einstellen ohne dieses Problem wieder zu verursachen.

„Message of Death“-Bug bei Skype gefixt

Skype hatte in den letzten Tagen mit einem ärgerlichen Bug zu kämpfen. Es reichte dabei aus, einem anderen Nutzer die simple Zeichenfolge “http://:” (ohne Anführungszeichen) zu schicken um dessen Skype zum Absturz zu bringen. Noch schlimmer: auch nach dem Absturz war ein Login nicht möglich. Betroffen war dabei sowohl die Desktop-Versionen unter Windows als auch die Messenger unter Android und iOS.

Apple hatte ebenfalls mit einem ähnlichen Fehler zu kämpfen, hier mußte man aber eine Unicode-Nachricht verschicken um das System zum Absturz zu bringen und anders als bei Skype gab es verschiedene Varianten nach einem Absturz wieder auf die Nachrichten zu zugreifen.

Bei Skype hat man allerdings deutlich schneller auf den Fehler reagiert als bei Apple. Während unter iOS der Bug nach wie vor besteht und ein Fix dafür nur angekündigt ist, hat Skype innerhalb weniger Stunden einen ersten Fix nachgeschoben, der die problematischen Nachrichten ausgefiltert hat. Beim Versuch “http://:” wurde die Nachricht dann einfach nicht angezeigt. Das war nicht besonders schick aber effektiv gegen den Bug. Mittlerweile hat man den Fehler auch komplett behoben. Im Support-Forum von Skype heißt es dazu:

We are aware of a problem that was causing Skype clients to crash.  Our engineering teams worked hard to resolve this issue, and have released updates for all impacted Skype platforms. 

Die neue Version, die den Fehler nicht mehr enthält, steht unter http://www.skype.com/download zum kostenfreien Download bereit. Wer Probleme mit dem Bug hat sollte daher dringend auf die neuste Version upgraden. Für die mobilen Varianten gibt es ebenfalls eine neue Version im Appstore bzw. im Playstore.

Apple iOS: Unicode Bug soll gefixt werden

Der peinliche Unicode Fehler in Notifications ist mittlerweile auch bei Apple angekommen und soll mit einem Software Update gefixt werden. Gegenüber imore erklärte das Unternehmen:

We are aware of an iMessage issue caused by a specific series of unicode characters and we will make a fix available in a software update.

Derzeit ist der Bug aber noch vorhanden und damit lassen sich iPhone und iPads mit einer simplen Nachricht zum Absturz bringen. Teilweise stürzt dabei nur die App ab, es kann aber auch bis zum Neustart des gesamten Gerätes gehen. Grund dafür sind Probleme mit der Darstellung von Unicode Symbolen.

Bei Apfelpage hat die deutsche Version einer Reihe von Lösungen präsentiert, mit denen sich das Problem zumindest beheben lässt auch wenn es keine Lösung ist:

  1. Von Siri das Lesen ungelesener Nachrichten verlangen.

  2. Nutze Siri um die “schädliche” Nachricht zu beantworten. Nachdem die Antwort versendet wurde, kann man die Messages App wieder öffnen.

  3. In den Nachrichten mittels Swipe nach links den gesamten Thread löschen oder die schädliche Nachrichten einzeln löschen.

 

Bug in iOS Notifications: einfacher Text crasht iPhones

Viele Nutzer berichten unter anderem auf Reddit, dass derzeit ein Problem mit der Unicode Darstellung von Zeichen in iOS Probleme bei den iPhone Modellen verursacht. So reicht eine Nachricht mit arabischen Schriftzeichen um den Bug auszulösen.

Das Problem scheint dabei laut appleinsider in der Behandlung des Unicode-Strings zu sein, der in den Notifications nicht komplett dargestellt werden kann. iOS belegt dann immer mehr Speicher um den Text zu rendern und das führt letztendlich zu massiven Problemen bis hin zum Neustart der Geräte. Das Problem trifft dabei nur bei den Notifications auf und nicht wenn die Nachrichten beispielsweise als normale SMS angezeigt werden. Laut Apple Insider hilft es bei bereits gecrashten Systemen, ein Bild zu senden (auch direkt an sich selbst), dann scheint das Rendering der Nachricht unterbrochen zu werden.

Direkte Abhilfe für den Bug gibt es aber nicht. Im Gegenteil haben mittlerweile einige Subjekte begonnen, solche Nachrichten zu verschicken um einfach mal den Bug auszutesten. In solchen Fällen hilft es nur die entsprechenden Absender zu blocken, bis es Abhilfe für das Problem gibt.

Update: Macerkopf hat noch ein paar mehr Lösungen veröffentlicht:

Sollte ihr beim Empfang der Nachricht innerhalb der Konversation mit der Person, die euch die Nachricht geschickt hat, sein, so müsst ihr einfach auf diese antworten. Anschließend könnt ihr die Nachrichten-App wieder normal nutzen.

Solltet ihr allerdings innerhalb der Nachrichten-App in der Listenansicht und somit Übersicht zu den verschiedenen Konversationen gewesen sein, so stürzt die App automatisch ab, sobald ihr die App öffnet. Die Problemlösung erfolgt dann über einen Umweg, so Macrumors. Ihr müsst schlicht und einfach eine Nachricht an euch selbst schicken, ohne dabei direkt auf die Nachrichten-App zuzugreifen. So könnt ihr beispielsweise Siri bitten, eine Nachricht zu schicken oder die Share-Sheet-Funktion in den unterschiedlichen Apps nutzen, um eine Nachricht zu versenden

Google Nexus 4 und Galaxy Nexus nennen sich selbst iPhone

Das Samsung Galaxy Nexus und Google Nexus 4 haben einen lustigen Bug im schwedischen Betriebssystem. In dieser Sprachversion gibt es einen kleinen Übersetzungsfehler, bei dem sich das Android-Smartphone selbst als iPhone bezeichnet.

In der schwedischen Version von Android 4.2 Jelly Bean hat man den kleinen Bug entdeckt, der natürlich keinerlei Probleme bei der Funktionalität des jeweiligen Gerätes verursacht, aber definitiv zum Schmunzeln anregt. Der Fehler tritt bei der erstmaligen Einrichtung des Gerätes zum Vorschein und macht kurzerhand aus dem Galaxy Nexus und Nexus 4 einfach mal ein iPhone. Das Ganze kommt durch einen kleinen Tippfehler zustande, bei dem anstatt „av i Phone“ die Schreibweise „av iPhone“ genutzt wird. Demzufolge hatte wohl ein Mitarbeiter Schwierigkeiten mit der schwedischen Sprache oder man hat den Google Translator zu Rate gezogen, der die zweite Präposition ignoriert und eben statt “i Phone” das “iPhone” ausspuckt.

“Warnung! Eventuell fallen zusätzliche Abgaben für Datenverkehr beim Netzbetreiber an. Die Konfiguration des iPhone kann erhebliche Netzwerkaktivität benötigen.”

Die Entwickler haben bereits reagiert und die entsprechenden Änderungen beim Android Open Source Project (AOSP) eingereicht.

via Androidpolice

Google Nexus 10: Ein wirklich echter Bug im Display

Google hat vor etwas mehr als einen Monat den Verkaufsstart des Nexus 10 gefeiert und in Kooperation mit Samsung den ersten richtigen iPad-Konkurrenten hervorgebracht. Die Freude der Android-Community war allerdings nur von kurzer Dauer, nur wenige Minuten nach dem Start war das Nexus-Tablet bereits ausverkauft und viele Kunden gingen leer aus. Es gibt aber natürlich auch die ein oder anderen Nutzer, die trotz der zahlreichen Server-Probleme Glück hatten und das neue Nexus 10 ergattern konnten. Einer der Besitzer hat allerdings Glück im Unglück gehabt und ein Tablet mit einem wahrhaftigem Bug erhalten.

Normalerweise versteht man unter einem Bug einen Fehler im System, aber dieses Mal kann man den Bug wortwörtlich nehmen. Ein Nutzer hat kurz nach dem Auspacken eines neuen Nexus-Tablets festgestellt, dass sich eine kleine Ameise zwischen dem Schutzglas und dem Display befindet. Das Insekt kroch in dem winzigen Hohlraum eine geraume Zeit herum und ist am Ende auch dort verendet. Das Google Nexus 10 besitzt somit zwar keinen toten Pixel, aber dafür eine tote Ameise. Es bleibt unklar, wie kein einziges Staubkorn zwischen den Bildschirm und das Glas gekommen ist, aber dafür eine kleine Ameise dort sorgenlos sein Unwesen trieb.

Quelle XDA via AllAboutSamsung