Apple: App Store in China musste aufgeräumt werden

Apple: App Store in China musste aufgeräumt werden – Apple hat am Wochenende den App-Store für den Markt in China aufgeräumt und 30.000 Apps aus dem Angebot entfernt. Diese können damit in China nicht mehr geladen werden. Hintergrund ist die strikte Regulierung der Behörden in China auch im digitalen Bereich. Apps, die keineLizenz der Regierung haben, dürfen nicht angeboten werden. Betroffen sind dabei vor allem Spiele, aber auch andere Inhalte wie VPN Apps oder Messenger musste aus dem Angebot entfernt werden. Das Unternehmen hatte den betroffenen Anbietern eine Nachfrist für die die Genehmigung bis Ende Juni gesetzt und jetzt alle Apps offline genommen, die immer noch keine Lizenzierung vorweisen konnten. Das waren offensichtlich nach wie vor mehrere tausend Apps.

Bei Reuters schreibt man im Original dazu:

Apple Inc AAPL.N removed 29,800 apps from its Chinese app store on Saturday, including more than 26,000 games, according to data from research firm Qimai. The takedowns come amid a crackdown on unlicensed games by Chinese authorities. Apple did not immediately respond to a request for comment. Earlier this year Apple gave game publishers an end-of-June deadline to submit a government-issued licence number enabling users to make in-app purchases.

Das Genehmigungsverfahren in China soll dabei vergleichsweise umfangreich und kompliziert sein. Vor allem kleinere aber auch mittlere Unternehmen haben damit Probleme, weil die Veröffentlichung von Inhalten auf diese Weise höhere Hürden enthält als bei anderen Märkten. Nur große Unternehmen können dieses Verfahren ohne Probleme durchlaufen und daher gibt es immer wieder Apps die keine oder noch keine Genehmigung haben.

Die Änderung betrifft allerdings nur China und den dortigen Markt. Betroffene Apps sind international weiter nutzbar und auch in Deutschland dürfte sich durch diesen Schritt wenig ändern.

Apple: Abhängigkeit von China soll reduziert werden

Apple: Abhängigkeit von China soll reduziert werden – Apple scheint derzeit nach Möglichkeiten zu suchen, sich bei der Produktion der iPhone und iPad Modelle von China unabhängiger zu machen. Aktuell wird ein Großteil der Geräte in China produziert und das ist ein Unsicherheitsfaktor, weil der Handelskrieg mit den USA nach wie vor schwelt und es daher früher oder später sein kann, dass auf die Produktion zusätzliche Zölle erhoben werden.

Daher plant das Unternehmen nun, einen Teil der Produktion von iPhone und iPad Modellen nach Indien zu verlegen.

Bei Indiantimes schreibt man im Original dazu:

Several meetings between Apple’s senior executives and top ranking government officials over the last few months have paved the way for the iPhone maker examining the possibility of shifting nearly a fifth of its production capacity from China to India and scaling up its local manufacturing revenues, through its contract manufacturers, to around $40 billion over the next five years, say officials familiar with the matter. If this happens, iPhone maker could become India’s largest exporter, say experts.

Im Gespräch scheint aber vorerst nur einen teilweise Verlagerung zu sein. Ein Fünftel der Produktionskapazitäten sollen in China aufgebaut werden. Das wäre ein Produktionsumfang von etwa 40 Milliarden US Dollar im Jahr, der aus China abgezogen wird. Ein weiterer Grund könnte auch sein, das Indien derzeit den eigenen Markt abschottet, wenn Produkte nicht im eigenen Land hergestellt wurden. Auch dies könnte Apple mit einer größeren Produktion in Indien umgehen und besseren Zugang zu diesem Markt bekommen. Teilweise hat Apple bereits Produktionsstandorte in Indien aufgebaut.

China dürfte dieser Schritt wohl kaum gefallen, immerhin ist das Produktionsvolumen in Höhe von 40 Millairden US Dollar keine Kleinigkeit, auch nicht für eine große Volkswirtschaft wie China. Bisher gibt es aber noch keine Reaktion auf die Plänen und es bleibt auch offen, ob und wie die Volksrepublik darauf reagieren wird.

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Verfassungsschutz rät zu Prepaid Handys bei Reisen nach China

Verfassungsschutz rät zu Prepaid Handys bei Reisen nach China – Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht bei Reisen nach China die Integrität von Daten auf mitgeführten Handys und Smartphones gefährdet und rät daher zu speziellen Maßnahmen bei Reisen nach China. Man sollte in solchen Fällen im besten Fall das normale Handy gar nicht mitnehmen, sondern auf ein neues Smartphone und auf eine neue Simkarte setzen.

Das Handelsblatt zitiert den Verfassungschutz dabei wie folgt:

Wegen zunehmender Spionagegefahr hat das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) Touristen und Geschäftsleute eindringlich zur Vorsicht bei China-Reisen geraten. „Im Hinblick auf die Sicherheit von Kommunikation und Daten wird empfohlen, für den Aufenthalt in China einen Reiselaptop und ein „Wegwerfhandy“ (Prepaid) zu beschaffen, nur diese zu nutzen und nicht aus der Hand zu geben“, heißt es in einem Lagebild des deutschen Inlandsgeheimdienstes zur Situation in China.

Konkret sehen die Handlungsempfehlungen dabei wie folgt aus:

  • Für Reisen nach China auf ein neues Handy ohne Daten und Apps zurück greifen und im besten Fall auch eine neue Simkarte nutzen.
  • Für den Einsatz des neuen Handys nur die notwendigsten Kontakte kopieren und im besten Fall keine neuen Apps installieren (vor allem keine Apps mit Konten für soziale Netzwerke und andere Dienste)
  • Nach der Reise sollte das Handy auf die Werkseinstellungen zurück gesetzt werden oder gleich ein neues Handy genutzt werden um sicherzustellen, das keine Schadsoftware zum Einsatz kommt.

Hinweise auf konkrete Fällen von Angriffe auf Handys gibt der Verfassungsschutz allerdings nicht. Es ist in diesem Zusammenhang allerdings nicht unüblich, dass Handys und Smartphones an der Grenze kontrollieren werden und oft sehen die Regelungen vor (beispielsweise in den USA), dass die Geräte dazu auch entsperrt werden müssen. Die Tipps sind daher nicht nur für Reise nach China sinnvoll, sondern auch bei Einreisen in andere länder sollte man sich darüber Gedanken machen, was auf dem Handy gespeichert ist.

iPhone XR könnte vor allem in China ein Erfolg werden

Der Markt in China hatte im Jahresvergleich überraschenderweise geringere Verkaufszahlen bei den Smartphones als erwartet. Vor allem in der „Golden Week“, eine Art Weihnachtsgeschäft in China, waren die Verkäufe geringer als erwartet und lediglich Huawei konnte sich im Jahresvergleich durch ein Wachstum hervor tun. Bei den anderen großen Marken in China fiel der Umsatz dagegen eher geringer aus.Das zumindest ist die Analyse von Apple Analyst Ming-Chi Kuo.

Kuo schreibt zu den Verkaufszahlen in China im Detail:

Kuo, writing on behalf of research firm TF International Securities, said the estimated 6.5-7 million shipments during Golden Week were „lower than expected.“ He called Huawei the „major winner“ as the only brand with a year-over-year increase in shipments during the October 1-7 holiday.  The well-known analyst attributed the year-over-year decline to a lack of innovative selling points among Chinese-brand smartphones. Kuo is positive on the trends of triple-lens cameras and fingerprint sensors under the display in smartphones, but said only limited models currently support both functions.

Der Analyst geht davon aus, dass es vor allem mangelnde Neuerungen sind, die Nutzer eher noch warten lassen mit neuen Anschaffungen. Es fehlt einfach der Anreiz, sich ein neues Gerät zu kaufen, wenn die alten Geräte auch mehr oder weniger alles können.

Diese Schwäche der anderen Anbieter könnte eine Chance für Apple sein, die kommenden iPhone XR Geräte gut zu verkaufen und damit mehr Marktanteile auch in China zu erobern. Das iPhone XR bringt einige Neuerungen mit sich (vor allem auch beim Design) und liegt preislich noch in einer interessanten Region. Vor allem der schnelle Prozessor (der gleiche wie bei iPhone XS und XS max) und die längere Laufzeit der Modelle im Vergleich zu Vorgängern könnten hier einen Unterschied machen. Ob dies tatsächlich auch so eintreten wird, liegt natürlich auch an den Käufern in China und ob Apple es gelingen wird, Nutzer anderer Modelle von einem iPhone XR zu überzeugen. Die schwachen Verkaufszahlen der anderen Anbieter zeigen aber in jedem Fall, dass es hier Potential gibt, Nutzer mit älteren Geräte auf ein iPhone XR umsteigen zu lassen.

Wo liegen die Unterschiede des iPhone XR zum iPhone XS?

Wie bereits geschrieben haben die iPhone XR in einigen Teilen die gleichen Komponenten, die man auch von den teureren Modellen her kennt. Bei der Technik muss man beim iPhone XR im Vergleich zu den XS-Modellen einige natürlich Abstriche machen:

  • Die Kamera ist nur ein normales Modell, während man in den XS-Versionen auf eine Dual Lens Kamera setzt. An sich kommt aber als Objektiv die gleiche Technik zum Einsatz, die man auch von den teureren Versionen her kennt, es fehlt nur das zusätzliche Teleobjektiv.
  • Bei Display* setzt Apple beim iPhone Xr auf LCD Technik und nicht auf die OLED Technologie, die im iPhone XS und XS max zum Einsatz kommt.
  • Beim Gehäuse bietet das iPhone XS nur dem Aluminium-Rahmen, den man bereits von Vorgängermodellen her kennt. Dabei wird zwar auch Serie 7000 Aluminium in Raumfahrtqualität genutzt, der Stahlrahmen aus dem iPhone Xs ist aber dennoch robuster.
  • Bei der Schutzklasse kommt das iPhone XR nur auf IP67 und bietet damit nominell etwas geringeren Schutz gegen Staub und Wasser.

Shutdowns beim iPhone 6 und 6s – Chinas Verbraucherschützer nehmen Apple in die Pflicht

In China haben amerikanische Produkte seit der Wahl von Trump zum kommenden US-Präsidenten einen schwereren Stand – die Ansagen von Trump, hart im Wirtschaftsbereich gegen ausländische Produkte vorzugehen war dort gar nicht gut angekommen und Zeitungen fordern bereits, ebenfalls mit Zöllen und weiteren Maßnahmen Produkte aus den USA abzustrafen.

Ob die derzeitige Untersuchung der China Consumers Association (CCA) damit im Zusammenhang steht ist eher unwahrscheinlich, lässt sich aber auch nicht komplett ausschließen. Auf jeden Fall dürfte diese Untersuchung für Apple unangenehm sein.

iPhones schalten sich ab

Die Verbraucherbehörde aus China wurde dabei aufmerksam, weil viele Nutzer in China von Probleme mit dem iPhone 6 und dem 6s sowie den entsprechenden Plus-Modelle berichtet haben. Dabei schalten sich die Geräte automatisch ab, obwohl die Akkus in vielen Fällen noch bei 50 bis 60 Prozent der Kapazität waren. Auch die Temperatur scheint nicht das Problem gewesen zu sein, denn viele Fälle traten bei Zimmertemperatur oder etwas niedriger auf.

In den meisten Fällen ließen sich die Geräte dann auch nicht mehr normal starten. Selbst wenn sie mit dem Netz verbunden waren und somit kontinuierlich geladen wurden, gab es bei vielen Geräten nur die Möglichkeit, per Hard Reset die Smartphones wieder neu zu starten.

CCA möchte eine Stellungnahme

Die CCA hat aufgrund der vielen Fällen Apple mittlerweile um eine Stellungnahme gebeten. Im Original heißt es dazu:

„In view that Apple iPhone 6 and iPhone 6s series cellphones in China have a considerable number of users, and the number of people who’ve reported this problem is rather many, China Consumer Association has already made a query with Apple,“ the association said in a statement on its website.

Allerdings scheint es bisher noch keine Reaktion darauf gegeben zu haben. Auch ein allgemeines Pressestatement zu dem Problem gibt es bisher noch nicht.

Problem ist nicht unbekannt

Die Probleme mit der Abschaltung von iPhone 6 und 6s sind nicht ganz unbekannt. Im Apple Forum kann man entsprechende Anfrage bereits von 2015 nachlesen.

iphone 6s turned off for no reason and its hard to turn it on even plug it in with computer

Its the new iphone 6s  128GB and i just use it for about 5 days and it turned off not because it was out of battery.

Die damaligen Geräte arbeiteten mit iOS 9, aber auch mit der neusten Version iOS 10 scheint sich dieses Problem noch nicht vollständig gelöst zu haben. Zum damaligen Zeitpunkt gingen viele Nutzer davon aus, das iOS 9 schuld gewesen sein könnte, aber offensichtlich existieren diese Probleme nach wie vor. Möglicherweise wurde der Fehler, der für die Abschaltung verantwortlich ist, auch in iOS 10 übernommen.

Vielleicht doch etwas Politik im Spiel?

Das zugrunde liegende Probleme von iPhone Modelle, die einfach aus gehen, ist also tatsächlich existent und ein Ärgernis für die Nutzer, die davon betroffen sind. Allerdings ist der Zeitpunkt für die Aktivität der CCA schon etwas auffällig, denn die Probleme existieren wenn dann schon mehr als ein Jahr. Das man genau zu diesem Zeitpunkt aktiv wird könnte durchaus auch politisch motiviert sein um den Druck auf Apple in China noch weiter zu erhöhen und möglicherweise eigene Produkte zu stärken.

 

iPhone 7 ist ein Kündigungsgrund in China

Glaubt man einem Bericht der BBC gibt es in China derzeit eine interessante Bewegung gegen das iPhone 7. Unternehmen haben dabei angekündigt, Angestellte zu feuern, wenn diese mit dem Gerät auf Arbeit erscheinen würden. Im Artikel heißt es dazu:

It was the former in the case of a firm in Henan province called the Nanyang Yongkang Medicine Company, that issued a notice to its workers telling them not to buy the iPhone 7 or Iphone 7 Plus. „If you break this rule, then just come to the office straight way to hand in your resignation,“ the notice read.

Die Gründe für diesen Boykott des Gerätes haben dabei aber nichts mit der Technik zu tun sondern man sieht es eher als „unpatriotisch“ an, auf diese Geräte zu setzen. Stattdessen sollte man eher chinesische Produkte vorziehen. Dazu möchte die Unternehmen ihre Angestellten auch zu einer unmateriellen Denkweise erziehen und das iPhone steht in der Regel für genau das Gegenteil. Prinzipiell ist Apple und das iPhone ein Symbol für die westliche Technik in China. Das hat Vorteile, denn westliche Werte sind nach wir vor beliebt im Land, aber auch Nachteile, wenn es Kampagnen gegen diese Werte gibt.

Auf Weibo ist dazu auch bereits eine heftige Diskussion entbrannt und einige Nutzer kritisieren diese Edikte als kurzsichtig. Immerhin werden die iPhone Modelle in China (Foxconn) gefertigt und damit würde sich das Land in das eigene Fleisch schneiden, wenn man die Modelle boykottiere.

iPhone 6 – Verkaufsverbot droht in China

Der chinesische Hersteller Baili dürfte in Europa und den USA den meisten Nutzern unbekannt sein und auch das Modell 100c des Unternehmens ist kaum bekannt. Allerdings hat sich Baili das Design des Modells schützen lassen und ist auf dieser Grundlage gegen Apple vorgegangen. Der Vorwurf: das iPhone 6 sieht beim Baili 100c zu ähnlich und verletzt damit die Schutzrechte des Unternehmens.

Zumindest kommt laut dem Wall Street Journal eine regionale Patentbehörde in Peking zu diesem Urteil und hat daher für das iPhone 6 von Apple ein Verkaufsverbot erlassen. Allerdings ist dieses Verbot sehr eingeschränkt:

  • gilt nur für den Bereich Peking und nicht für die anderen Teile von China
  • gilt nur das Modell iPhone 6 und nicht für frühere Modelle oder für das iPhone 6s

Dazu hat Apple bereits erklärt, dass man gegen diesen behördlichen Bescheid des Verkaufsverbotes bereits in Berufung gegangen ist. Die entsprechende Anordnung ist damit derzeit ausgesetzt bis die Berufung geklärt ist. Das ausgesprochene Verkaufsverbote ist damit aktuell nicht in Kraft – wohl aber im Hintergrund aktiv und kann wieder in Kraft gesetzt werden, wenn die Berufung scheitern sollte.

Selbst in dem Fall dürften die Auswirkungen auf Apples Position in China aber eher gering sein, denn das iPhone 6 ist derzeit kaum noch im Fokus. Allerdings sind die Designänderungen zum iPhone 6s eher klein ausgefallen. Wenn das iPhone 6 wirklich ein Designmuster verletzen sollte, wäre es durchaus denkbar, dass auch das sehr ähnliche iPhone 6s ein ähnliches Schicksal erleiden wird.  Ob es auch bereits gegen das neue Modell einen Rechtsstreit gibt, ist aber bisher noch offen.

China: Samenspende für iPhone 6s

China: Samenspende für iPhone 6s – In China ist das iPhone sehr beliebt, so sehr, dass in einigen Fällen sogar Organe verkauft wurden, um ein Gerät zu bekommen. Das Renji Hospital in Shanghai hat die neuste Version des Smartphones nun zum Anlass genommen, um für Samenspende zu werben. „No need to sell your kidneys – you can easily have a 6s“ lautet der Slogan dabei.

Allerdings reicht dafür eine einfache Samenspende nicht aus. Die Klinik stellt dafür einige Bedinungen:

  • Der Spender muss den Gesundheitstest bestehen bei dem auf die wichtigsten Krankheiten und erbliche Belastungen geprüft wird.
  • Die Spende muss regelmäßig erfolgen.

Auf diese Weise können sich Spender dann bis zu 6,000 Yuan verdienen (entspricht etwa 940 US-Dollar) und damit ein iPhone 6s ohne Probleme erwerben.

In China selbst kommt die Kampagne gut an. Die Reaktionen darauf reichen von „Großartige Idee“ über Zweifel ob das Angebot wirklich seriös ist bis hin zu Grüßen an die Patienten die ihre Organe verkauft hatte.

iPad mini und iPad 4: LTE-Versionen ab Freitag in China zu kaufen

In letzter Zeit wird an jeder Ecke der Untergang von Apple prognostiziert und die Talfahrt des Aktienkurs wird wohl erst zur Bekanntgabe der Quartalszahlen ein Ende finden. Das Unternehmen aus Cupertino lässt sich davon nicht beirren und führt in China die LTE-Variante des iPad mini sowie iPad der vierten Generation ein.

Apple hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ab Freitag das iPad mini und das iPad 4 in der LTE-Version in China im Handel stehen wird. Bislang hatte Apple nur die Genehmigung für den Verkauf der WiFi-Modelle, aber nun kann das kalifornische Unternehmen das gesamte Sortiment auch in dem Land der Mitte anbieten. In diesen etwas schwierigen Zeiten sind solche positiven Nachrichten natürlich Gold wert und in Zukunft könnte sich Apple immer mehr auf den asiatischen Markt konzentrieren. Das Potential ist in China noch nicht ansatzweise ausgeschöpft und der Elektronikkonzern hat viele Möglichkeiten dort die Umsätze zu steigern. Es bleibt zu hoffen, dass Apple dadurch den Abwärtstrend abwehren kann und wieder zu gewohnter Stabilität zurückkommt.

Apple® today announced the Wi-Fi + Cellular versions of iPad® mini and the new fourth generation iPad with Retina® display will be available in China on Friday, January 18. iPad mini and the fourth generation iPad are currently available in more than 100 countries worldwide including the US, Australia, Canada, China, France, Germany, Japan and the UK.

iPhone 5: Verkaufsrekord in China – Mehr als zwei Millionen verkaufte Geräte

Das iPhone 5 ist vor drei Tagen in vielen weiteren Ländern auf den Markt gekommen und hat auch in China endlich sein Debüt gefeiert. Der Andrang schein allerdings nicht gerade hoch auszufallen und große Warteschlangen blieben aus. Das Reservierungssystem und der vergleich hohe Verkaufspreis des Apple-Smartphones sollen Schuld haben. Das Unternehmen aus Cupertino hat nun aber die ersten Verkaufszahlen veröffentlicht und zeigt, dass es sich auch in China zum Erfolgsgerät mausert.

Am heutigen Tag hat Apple via Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man einen in China einen Verkaufsrekord aufstellen konnte und innerhalb der ersten drei Tage mehr als zwei Millionen Geräte an die Kunden gebracht hat. Die Kalifornier entgegnen damit den zahlreiche Stimmen, die von einem verhaltenen Verkaufsstart in China berichtet haben und zeigen mal wieder, dass sich das iPhone 5 auch in Asien überaus gut verkauft. Ebenfalls teilte Apple mit, dass die neue Generation bis Ende Dezember in mehr als 100 Ländern verfügbar sein wird und es somit die schnellste Markteinführung eines iPhones darstellt.

Tim Cook hat sich natürlich sehr positiv zu dem Verkaufsrekord geäußert:

„Die Reaktion der chinesischen Kunden auf das iPhone 5 war unglaublich, so dass ein Rekord für das beste Verkaufswochenende in China aufgestellt wurde“