iPhone 5: Impressionen vom Verkaufsstart in China, Malaysia und weiteren Ländern

Anfang des Monats hat Apple bereits bekannt gegeben, dass das iPhone 5 im Laufe des Dezembers in weiteren 50 Ländern auf den Markt kommt und somit eine weitreichende Verfügbarkeit gewährleistet. Vor zwei Tagen hat das Unternehmen aus Cupertino einen ersten Schritt gewagt und das Apple-Smartphone in dreiunddreißig Nationen veröffentlicht.

Am 14. Dezember hat das iPhone 5 einen erneuten Verkaufsstart vollbracht und unter anderem in China sein Debüt gefeiert. Das Smartphone aus dem Hause Apple steht nun in insgesamt 80 Ländern zur Verfügung und kann neuerdings auch in Brasilien, Chile, Russland, Türkei, Südafrika, China sowie 27 anderen Nationen erworben werden. Die chinesischen Kollegen von MICgadget haben über den Verkaufsstart des Gerätes in China berichtet und aufgezeigt, dass nur sehr wenige Kunden vor den Apple Stores gewartet haben. Es soll der bisher am wenigsten ereignisreiche Start eines iPhones gewesen sein.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster hat allerdings auch den Grund für den geringen Andrang aufgezeigt. Apple hat zu Beginn des Marktstarts ein neues Reservierungssystem eingeführt, um das Chaos vor den Stores zu vermeiden. Das iPhone 5 kann in China nur noch über dieses System erworben werden und führte dementsprechend dazu, dass keine Warteschlangen entstanden sind. Nichtsdestotrotz scheint das neue Apple-Smartphone auch im Land der Mitte erfolgreich zu sein, denn China Unicom hat kürzlich berichtet, dass mehr als 300.000 Vorbestellungen eingegangen sind.

Apple bringt iPhone 5, iPad mini und iPad 4 nach China

China hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Wachstumsmärkte der Welt entwickelt und Apple versucht intensiviert im Reich der Mitte Fuß zu fassen. In der Vergangenheit konnte der kalifornische Elektronikkonzern dort nur geringe Umsatzzahlen verzeichnen, aber bereits in diesem Jahr haben sich die Umsätze verdoppelt und könnten dank der nahestehenden Einführung des iPhone 5 noch weiter steigen.

Nachdem die chinesischen Behörden die Freigabe für das iPhone 5 erteilt hat, verkündete das Unternehmen aus Cupertino am gestrigen Tag per Pressemitteilung, dass noch dieses Jahr die neuen iOS-Geräte auf den chinesischen Markt kommen werden. Das iPad der vierten Generation und das iPad mini sollen dabei den Anfang machen und bereits am 07. Dezember in den Handel kommen. Die beiden iPads werden vermutlich auf Grund der fehlenden Freigabe nur in der WiFi-Version erhältlich sein. Eine Woche später, am 14. Dezember folgt dann das iPhone 5, welches sicherlich für einen enormen Umsatz in China sorgen wird.

Nach der Markteinführung in China hat Apple das iPad 4 in 42 Ländern und das iPhone 5 sogar in 47 Ländern auf den Markt gebracht. Nach einer solchen kurzen Zeitspanne eine beachtliche Leistung und sicherlich eine Erklärung für die anfangs miserable Verfügbarkeit.

Samsung Galaxy Note 2: Dual-SIM-Version in China aufgetaucht

Im Rahmen des Internationalen Funkausstellung in Berlin hat Samsung bekannterweise das Galaxy Note 2 vorgestellt und ein riesiges Spektakel inszeniert. Obwohl das neue Smartlet sehr wahrscheinlich erst gegen Ende Oktober auf den Markt kommt, gibt es bereits jetzt neue Spekulationen über eine weitere Version. In China ist ein Bild eines Galaxy Note 2 aufgetaucht, bei dem zwei SIM-Slots zu sehen sind. Normalerweise existiert aber nur ein Slots in dem übergroßen Smartphone.

Demzufolge liegt es nahe, dass in absehbarer Zukunft ein neues Modell des Gerätes in den Handel kommen wird. Im Business-Bereich würde diese Variante auch durchaus Sinn ergeben und sicherlich den ein oder anderen Interessenten finden. Allerdings soll dieses Modell vorerst nur in China in den Handel kommen und es ist momentan noch unbekannt, ob es das Gerät irgendwann auch in Europa geben wird.

Quelle MyDrivers via MobiFlip

Hersteller vom iPhone-5-Klon droht Apple mit Design-Klage

Der Patentkrieg zwischen Apple und der Android-Welt wird immer abstruser. In der vergangenen Woche ist das so genannte Goophone i5 in der Blogosphäre aufgetaucht und zeigte ein Android-Smartphone, welches auf den gemunkelten Design-Merkmalen des iPhone 5 basiert. Dem chinesischen Hersteller genügt es aber wohl nicht, nur das Design zu übernehmen, sondern droht auch noch damit, dass Unternehmen aus Cupertino in China zu verklagen, falls die nächste iPhone-Generation annähernd so aussehen wird. Dreister geht es wohl kaum.

Der Hersteller Goophone hat diese Drohung in einem sehr schwer zu verstehenden Youtube-Video bekannt gegeben und behauptet, das Design des oben zu sehenden Android-Gerätes patentiert zu haben. Das Aussehen des Smartphones soll angeblich durch eine „unabhängige Recherche und Entwicklung“ entstanden sein. Die Aussage lässt natürlich einen großen Freiraum für Interpretationen zu und es ist eindeutig zu sehen, dass sich der Hersteller an den mutmaßlichen Bildern des neuen iPhones orientiert hat.

Die rechtliche Basis ist nicht unbedingt eindeutig, obwohl Goophone sicherlich das Design als Erster auf den Markt gebracht hat, wird der Hersteller mit einem Gerichtsprozess nicht weit kommen. Zum einen basiert das Aussehen natürlich auf den vorherigen Generationen des Apple-Smartphones und zum anderen kann das kalifornische Unternehmen natürlich auch nachweisen, dass die Entwicklung schon vor Monaten begonnen hat.

Unterm Strich ist die Geschichte nicht mehr als eine geschickte PR-Kampagne von Goophone, um den Verkauf des Android-Gerätes weiter anzukurbeln. In China wird sich das Smartphone vielleicht sogar relativ gut verkaufen, denn zumindest können die technischen Spezifikationen durchaus überzeugen:

  • Android 4.0/Ice Cream Sandwich
  • 1,4 GHz Quad-Core Tegra 3 Prozessor
  • 1 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher, mit microSD-Karte erweiterbar
  • 4 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720
  • Rückwertige Kamera mit 8 Megapixel
  • Frontkamera mit 1,3 Megapixel
  • Preis: 299 Dollar

via MobiFlip

Erneute Anschuldigungen wegen Kinderarbeit bei Samsung

Es gibt mal wieder neue Vorwürfe gegenüber Samsung und deren Arbeitsbedingungen. Die Menschenrechtsorganisation China Labor Watch hat in einem Bericht mittgeteilt, dass in sechs chinesischen Fabriken, welche dem Samsung-Konzern angehören, Kinder beschäftigt werden. Die unter 16 Jahre alten Kinder sollen von ihren Schulen zu dieser Arbeit verpflichtet werden, um überhaupt einen Abschluss auf der Schule zu erhalten. Der entsprechende Lohn kommt natürlich nicht den Kindern zu Gute, sondern wird direkt an die Schulen weitergeleitet. Eine systematische Organisation der Kinderarbeit wird dem Elektronikhersteller und den Schulen vorgeworfen.

Darüber hinaus sollen auch in den Fabriken generell unwürdige Bedingungen herrschen. So müssen sich die Arbeiter in den Samsung-Fabrik wohl mit gefährlichen Arbeitsbedingungen auseinandersetzen, sehr viele Überstunden leisten und besitzen noch ungültige Arbeitsverträge. Die Hinweise deuten aber auch noch daraufhin, dass hier Kinderarbeit im großen Stil betrieben wird. Zwischen den einzelnen Fabriken und Schulen sollen spezielle Verträge existieren, welche die Rahmenbedingungen für die Entsendung der Schüler beinhaltet.

Der komplette Bericht wird Mitte der Woche veröffentlicht werden und könnte noch weitere Details über die Zustände in den Samsung-Fabriken hervorbringen. Der südkoreanische Konzern ist natürlich schon informiert und hat den Bericht zu Kenntnis genommen. Man möchte die Situation nun genauer analysieren.

Bild/Quelle Spiegel via MobileGeeks

iPhone 5: Tausende Chinesen stehen bei Foxconn Schlange

In Angesicht der näherrückenden Vorstellung des iPhone 5 zwischen September und Oktober steigt natürlich auch die Frequenz der Gerüchte und die Erwartungshaltung an das neue Apple-Smartphone ist in den letzten Wochen enorm gestiegen. Aktuell streiten sich die Gemüter, ob die Produktion des neuen Produktes bereits angelaufen ist oder es sich noch in einer Art Testphase befindet. In Anbetracht der Tatsache, dass momentan tausende Arbeitssuchende vor den Fertigungsanlagen von Foxconn stehen, scheint die Produktion kurz bevor zu stehen.

Das chinesische Blog M.I.C. Gadget konnte vor Ort genauer recherchieren und hat herausgefunden, dass zahlreiche chinesische Arbeiter vor den Fertigungsanlagen in Chengdu und Zhengzhou stehen. In Chengdu soll sich die Produktion des so genannten iPad mini befinden, welches sehr wahrscheinlich zeitgleich mit dem neuen iPhone erscheinen wird. Das iPhone 5 wird Gerüchten zufolge in Zhengzhou angefertigt und soll sich momentan noch in der Probe-Produktionsstufe befinden. Bisher wurden nur sehr geringe Stückzahlen angefertigt, um die Produktion auf Fehler zu untersuchen und entsprechend zu optimieren. Demzufolge kann man davon ausgehen, dass die finale Produktion in wenigen Wochen beginnen wird, um die nötigen Verkaufsmengen für die Marktstart bereit zu stellen.

Ebenfalls geht es aus dem Bericht hervor, dass die Arbeiter nur ein einziges Kriterium aufweisen müssen. Ein ausgezeichnetes Sehvermögen muss bestehen, um die extrem kleinen Bestandteile sorgfältig zusammenzusetzen und auch mögliche Produktionsfehler zu erkennen. Trotz des einseitigen Jobs ist der Arbeitgeber Foxconn in China anscheinend sehr beliebt.

Quelle M.I.C. Gadget

iPhone 5: Hersteller produzieren Hüllen für die nächste Generation

Die Gerüchteküche zur nächsten iPhone-Generation scheint auf dem Höhepunkt angelangt zu sein und spuckt unaufhörlich neue Spekulationen über das neue Apple-Smartphone aus. Die Blogosphäre hat sich mittlerweile ein genaue Vorstellung über das iPhone 5 gebildet und konnte neben einigen technischen Bestandteilen, auch die wichtigsten optischen Änderungen definieren. Im Allgemeinen wird erwartet, dass das neue iPhone im Laufe der nächsten Monate, spätestens im Oktober, vorgestellt wird.

Basierend auf diesen Gerüchten haben die ersten Hersteller die Produktion neuer Hüllen für die nächste Generation gestartet und gehen in Angesicht der Geschehnisse aus dem letzten Jahr ein hohes Risiko ein. Anhand der gezeigten Bilder kann man gut erkennen, dass sich die Hersteller vollkommen auf die Gerüchte stützen und dieses Mal keinerlei exklusive Informationen besitzen. Bislang deutet aber auch jeder Hinweis aus der Gerüchteküche daraufhin, dass sich das spekulative Design mit dem Unibody-Gehäuse aus Aluminium wirklich durchsetzen wird.

TVC-Mall bietet dabei die genannten Schutzhüllen für das iPhone 5 bereits zum Verkauf an und wie den Bildern zu entnehmen, würde das passende Gerät ein größeres Display, einen kleineren Dock-Connector sowie die modifizierten Lautsprecher enthalten.

Gewissheit über das endgültige Design werden wir vermutlich erst im Laufe des Herbstes erfahren, wenn das Unternehmen aus Cupertino die Presse zur iPhone-Keynote einlädt. Bis dahin müssen sich die Apple-Fans wohl mit den zahlreichen Gerüchte zufrieden stellen.

via 9to5Mac

iPhone 5: Erste Schutzhüllen für das neue Apple-Smartphone aufgetaucht

Die vergangene Woche hat nicht nur das spekulative Design mit der zweifarbigen Rückseite zusätzlich bestärkt, sondern auch der Formfaktor konnte durch so genannte Musterexemplare erneut bestätigt werden. Demzufolge ist es kein Wunder, dass die Case-Hersteller bereits die ersten Vorbereitungen für das kommende iPhone tätigen und auch die ein oder anderen Schutzhüllen auf den Markt werfen.

Auf dem chinesischen Pendant zu eBay namens Alibaba gibt es schon eine größere Menge von verfügbaren Modellen, die frei zum Verkauf stehen. Dabei basieren die neuen Schutzhüllen natürlich auf den bisherigen Gerüchten und beinhalten ein länglicheren Formfaktor, mit einem kleineren Dock-Connector sowie einer ähnlichen Gehäuseform. Aber nicht nur das Aussehen der iPhone-Cases ist interessant, sondern auch die Tatsache, dass bereits einige Händler größere Stückzahlen der Hüllen einkaufen und sich somit allmählich auf die nächste Generation vorbereiten.

Im Zuge dessen hat sich die amerikanische Webseite AppleFanSite mit einigen chinesischen Herstellern in Kontakt gesetzt und die oben zu sehende Skizze erhalten, welche genauere Informationen über die mutmaßlichen Maße des neuen iPhones enthält. Anscheinend erwarten einige Schutzhüllen-Hersteller, dass die sechste iPhone-Generation im Vergleich zum aktuellen Modell rund 1,4 mm dünner und 8,6 mm länger ausfallen wird. Die typische Bauform des Apple-Smartphones scheint weiterhin zu bestehen und nicht komplett über Bord geworfen zu sein.

Darüber hinaus sollen bereits eine Reihe von Hersteller anhand dieser Maße tausende Schutzhüllen produzieren. Hoffentlich verkalkulieren sich die chinesischen Manufakturen nicht schon wieder:

We found it quite surprising that multiple manufactures would risk producing thousands of cases for a device in which all they have is a brief drawing with measurements.

Damit wiederholt sich die Geschichte aus dem Vorjahr, bei der zahlreiche Hersteller auf ein falsches Pferd gesetzt haben und tausende Schutzhüllen in die Tonne werfen mussten. Damals hat ein keilförmiges Design die Blogosphäre beherrscht und eine falsche Erwartungshaltung erzeugt. Spätestens im Laufe des Septembers oder Oktobers werden wir Gewissheit haben und offiziell erfahren, wie das neue iPhone aussehen wird.

iPhone 5: Chinesische Händler bieten dubiose Vorbestellungen an

Die kommende Generation des Apple-Smartphones wird erst für den Zeitraum zwischen September und Oktober erwartet, aber bereits jetzt steht das neue iPhone schon im Mittelpunkt der Gerüchteküche und zahlreiche Spekulationen rund um das zukünftige Design sind im Gange. Der chinesische Markt ist sogar schon einen Schritt weiter und bietet die ersten Geräte zur Vorbestellung an.

China ist einer der wohl größten Märkte für Smartphones und Tablets, wurde aber in der Vergangenheit immer erst nach der Einführung in Europa und den USA mit neuen Apple-Produkten beliefert. Die Nachfrage ist so enorm, dass Apple erst einmal im Vorfeld genug iPhones produzieren muss, um das Land mit Geräten auszustatten. Aus diesem Grund ist ein stetiger wachsender Markt für so genannter Zwischenhändler entstanden, die neue Produkte im Ausland erwerben und dann in China für einen höheren Preis an die Kunden verkaufen.

Beim neuen iPhone sind die Händler anscheinend schon etwas voreilig und nehmen bereits Vorbestellung an. Die ungeduldigen Kunden müssen aber mit einem heftigen Preis leben und bezahlen umgerechnet 900 Euro (6,999 Yuan). Die Händler haben natürlich keinerlei Informationen über die tatsächlichen Spezifikationen des Smartphones und werben aktuell mit einem spekulativen Design. Trotzdem scheinen zahlreiche Interessenten darauf anzuspringen und die ersten Geräte vorzubestellen. In Deutschland wäre solch ein Vorgehen zu diesem Zeitpunkt natürlich undenkbar.

Dieser Verkauf zeigt aber mal wieder, wie groß das Interesse an Apple-Produkten bei den Chinesen ist und wie enorm wichtig dieser Markt für das Unternehmen aus Cupertino ist. In Zukunft wird Apple sehr wahrscheinlich das bevölkerungsreichste Land nicht mehr vernachlässigen und vielleicht sogar schon beim kommenden iPhone direkt zum Verkaufsstart mit Geräten ausstatten.

via 9to5Mac Quelle Reuters