Apple Watch kann Covid-19 erkennen

Apple Watch kann Covid-19 erkennen – Die Sensoren der Apple Watch sind unter Umständen in der Lage, auch Covid-19 Infektionen zu erkennen und zwar bereits, bevor es Symptome der Krankheit gibt. Neue Untersuchungen zeigen, dass man mit den Daten der Uhren die Infektion bereits mehrere Tage vor einem Krankheitsausbruch erkennen kann. Dabei werden unter anderem Veränderungen der Herzufrequenz genutzt um Hinweise auf Covid-19 zu bekommen.

Bei CBSnews schreibt man dazu im Original:

Researchers at Mount Sinai found that the Apple Watch can detect subtle changes in an individual’s heartbeat, which can signal that an individual has the coronavirus, up to seven days before they feel sick or infection is detected through testing. … Individuals with COVID-19 experienced lower heart rate variability, or, in other words, little variation in time between heart beats, in contrast to COVID-negative individuals, the study found.

Die Zahlen von Mount Sinai basieren allerdings in erster Linie auf einen Stichprobe von 300 Mitarbeitern. Für einen praktischen Einsatz wären wohl noch weitere Forschungen notwendig.

Einen vergleichbaren Ansatz gibt es von Standford. Dort hat man neben der Apple Watch auch Daten von Fitbit und Garmin ausgewertet und konnte dort ebenfalls aufgrund von Veränderungen in der Herz-Ruhe Frequenz mit recht hoher Trefferrate eine Covid-19 Infektion vorhersagen und zwar teilweise bereits 10 Tage vor dem Ausbruch der Krankheit selbst.

Insgesamt könnten damit Smartwatches und Fitnessarmbänder zukünftig eine Art Frühwarnsystem für Erkrankungen darstellen und helfen, Infektionen besser einzudämmen, weil man diese eher erkennen und damit betroffenen Personen auch eher in eine Quarantäne schicken kann. Eine Bestätigung durch eine Test wäre aber wohl auf jeden Fall notwendig.

Korrektur: weiterhin keine Corona Warn-App ohne Google Dienste bei Huawei

Korrektur: weiterhin keine Corona Warn-App ohne Google Dienste bei Huawei – Mittlerweile hat sich wohl leider herausgestellt, dass es kein offizielles Updates von Huawei zu diesem Thema gab, sondern die Nutzer die Google Services extra installiert hatten. Darüber ist dann auch die App nutzbar. Das ist derzeit wohl auch der beste Weg für Nutzer, die diese App einsetzen wollen.

Huawei Update schaltet Corona-Warn-App frei (zumindest teilweise) – Wie einige Nutzer bestätigen hat Huawei in den letzten 24 Stunden ein Update freigeschaltet, mit denen die Modelle ohne Google Core Apps die Schnittstelle für die Corona-Warn-App bekommen. Damit können nun beispielsweise auch Nutzer mit den aktuellen Huawei P40 Modellen die Warn-App nutzen. Das Update bezog sich dabei auf die Huawei Mobile Services und hatte keine anderen Inhalte.

Leider gibt es bisher von Huawei dazu noch keine offizielle Mitteilung, so dass offen bleibt, ob alle Huawei und Honor Modelle von diesem Update profitieren können. Es kann aber auf jeden Fall nicht schaden zu prüfen, ob ein Update bereit steht oder auch gezielt danach zu suchen.

Es gibt allerdings nach wie vor ein Problem, denn die App ist in der App Gallery bisher nicht nicht zu finden. Man kann die App also bisher nur über Umwege (beispielsweise Aurora installieren). Wahrscheinlich wird dies aber kurzfristig nachgeholt und man kann wohl davon ausgehen, dass die App bald auch über die App Gallery angeboten wird.

HINWEIS: Die Neuerung betrifft nur Huawei Modelle ohne Google Dienste. Andere Huawei Modelle können die App normal über den Play Store installieren.

Das steckt hinter der Corona Warn App

Die App soll bei Infektionen Kontakte aufzeigen und dann den betroffenen Personen Hinweise auf das Infektionsrisiko geben. Die Nutzung der App ist dabei kostenfrei und es gibt auch keine Zwang. Man muss die App also nicht installieren, aber je mehr Menschen sie einsetzen, desto sinnvoller wird dieses System.

Die Bundesregierung schreibt dazu selbst:

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.  […] Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz, sowie dem Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-Infektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzer sollen zuverlässig und zeitnah über Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit über eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren und testen lassen und zu einer Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

Es gibt allerdings keine Echtzeitwarnung, sondern nur nachträgliche Hinweise, wenn man sich in der Nähe von Personen bewegt hat, die im Nachhinein positiv gestestet wurden. Man kann aber auch selbst in der App den eigenen Status aus “positiv” setzen. Dann wird man als Corona Fall angezeigt.

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Offizielle Corona-Warn App steht zum Download bereit

Offizielle Corona-Warn App steht zum Download bereit – Es hat etwas länger gedauert, aber nun kann man die Corona-Warn App für Deutschland herunter laden und installieren. Die App soll bei Infektionen Kontakte aufzeigen und dann den betroffenen Personen Hinweise auf das Infektionsrisiko geben. Die Nutzung der App ist dabei kostenfrei und es gibt auch keine Zwang. Man muss die App also nicht installieren, aber je mehr Menschen sie einsetzen, desto sinnvoller wird dieses System.

Die Bundesregierung schreibt dazu selbst:

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.  […] Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz, sowie dem Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-Infektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzer sollen zuverlässig und zeitnah über Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit über eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren und testen lassen und zu einer Eindämmung der Corona-Pandemie beitragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

Es gibt allerdings keine Echtzeitwarnung, sondern nur nachträgliche Hinweise, wenn man sich in der Nähe von Personen bewegt hat, die im Nachhinein positiv gestestet wurden. Man kann aber auch selbst in der App den eigenen Status aus „positiv“ setzen. Dann wird man als Corona Fall angezeigt.

Die App steht sowohl für Android als auch iOS zur Verfügung und arbeitet mit allen aktuellen Systemen zusammen:

Corona App – was steckt dahinter?

Corona scheint durch die ergriffenen Maßnahmen ziemlich auf dem Rückzug zu sein. Die Zahlen der Neuinfektionen sinken täglich, obwohl die Lockerungen fast schon ein Leben wie vor der Pandemie ermöglichen. Geschäfte sind nahezu vollständig geöffnet, in den Firmen wird wieder gearbeitet, und in den Schulen wurden schon wieder die ersten Kinder gesichtet. Ein Grund hierfür sind Maßnahmen, die die Verbreitung des Virus reduzieren.

Abstand ist der beste Schutz

Die Übertragung der Viren erfordert eine gewisse Nähe. Wenn man die Viren eines Infizierten einatmet infiziert man sich. Hierzu wurden offizielle Abstandsregeln eingeführt, die eine Ansteckung reduzieren. Die Wichtigsten sind:

  • Viele Menschen arbeiten derzeit im Homeoffice. Trifft man weniger Leute sinkt die Infektionswahrscheinlichkeit. Das Gleiche gilt für die Ausgangsverordnungen zum Beginn.
  • Mund- und Nasenmasken verkleinern die Wolke der Viren, die ein Infizierter ausstößt.
  • Der Abstand im öffentlichen Raum sollte möglichst 1,5 Meter betragen.
  • Händewaschen mit Seife vernichtet die Viren wirksam.

In Modellrechnungen der OECD kann man die Wirksamkeit der Maßnahmen ablesen. Die soziale Distanzierung am Arbeitsplatz ist die wirksamste Methode, um die Infektionsrate zu mindern. Die Reduktion liegt bei 23 bis 73 Prozent. Durch das Schließen von Schulen könnten die Infektionsrate um vierzig Prozent reduzieren werden. Und die persönliche Hygiene trägt noch einmal 27 Prozent bei.

Mit diesen Maßnahmen wurde die Ansteckung schon deutlich reduziert. Überall finden sich Markierungen um an den Abstand zu erinnern. Ampelsysteme für Corona lassen nur eine bestimmte Anzahl an Personen eintreten. Und die Masken, bei denen zu Beginn eine Unterversorgung bestand gibt es in jedem Laden.

Die Corona App schützt einen nicht vor einer Ansteckung

Oder zumindest nur indirekt. Die Corona App soll Menschen warnen, die sich möglicherweise angesteckt haben. Sie tut im Prinzip das Gleiche wie die Gesundheitsämter auch. Diese Fragen Neuinfizierte mit wem sie in den letzten Tagen Kontakt hatten. Beim Gesundheitsamt wird diese Arbeit von Mitarbeitern manuell erledigt. Bei der Anzahl der Fälle ist das jedoch nicht mehr zu schaffen, hier soll die App helfen.

Und so funktioniert die App

Wenn man unterwegs ist und jemandem begegnet, so kommunizieren die Smartphones miteinander und tauschen Krypto-Schlüssel aus. Diese Daten werden am eigenen Smartphone gespeichert. Der erste Entwurf diese Daten zentral zu speichern wurde aus Datenschutzgründen verworfen. Es werden hier aber auch nicht alle Begegnungen, jedes aneinander Vorbeigehen registriert. Gespeichert werden nur Begegnungen die 5 Minuten dauern und die auf kurze Distanz erfolgten. Also nur weil Zwei Personen zufällig im gleichen Supermarkt waren wird nicht registriert.

Wenn nun jemand sich mit Corona infiziert hat, so wird dieser Krypto-Schlüssel verwendet. Alle Personen aus der gleichen Region bekommen eine Liste mit den IDs der Infizierten. Dann werden durch das Smartphone die Kontakt-Schlüssel verglichen, ob sie mit dieser Person Kontakt hatten. In diesem Fall warnt die App den Besitzer des Smartphones, dass er sich mit jemand unterhalten hatte, der Corona hatte. Diese Person ist nun ebenfalls ein potentieller Überträger der Krankheit. Aber die Person kann Schutzmaßnahmen ergreifen, sich etwa in häusliche Quarantäne begeben und dadurch weitere Personen vor einer Ansteckung bewahren.

Schnittstelle nun definiert

Apple und Google haben die angekündigte Programmier-Schnittstelle (API) für Bluetooth-basierte Contact-Tracing-Apps veröffentlicht. Nun können die Gesundheitsbehörden in aller Welt entsprechende Anwendungen programmieren lassen. Diese müssen sie dann zur Freigabe in den App-Stores der beiden Unternehmen einreichen. Danach läd der User die App herunter und muss sich registrieren.

In Deutschland entwickeln SAP und T-Systems derzeit gemeinsam diese App zur elektronischen Kontaktermittlung von Corona-Infizierten. T-Die App wird den Namen Corona-Warn-App tragen. Es ist geplant, dass sie Mitte Juni fertig und somit zum Download verfügbar ist.

Reglementierungen für die App

Es gibt keine GPS Nutzung der App. Somit lassen sich keine Bewegungsmuster erstellen. Auch eine Ortung des Handys wird nicht vorgenommen. Explizit sind folgende Vorgehen untersagt:

– Eine Nutzung für andere Zwecke als der Coronabekämpfung.
– Nutzung von GPS bzw Lokalisierung des Handys mittels GPS
– Weitergabe der Daten
– Weitergabe von Testergebnissen von Kontakten

Fazit:
Die Corona Warn App ist ein Baustein um die Neuinfektionen mit Corona zu reduzieren. Sie erkennt potenziell Infizierte schon bevor diese Symptome haben. Zusammen mit den Hygiene- und Abstandsregeln könnte das dazu beitragen die Anzahl der Erkrankungen und der Todesfälle zu reduzieren, und auch einen erneuten Shutdown zu vermeiden.

Neue Corona-App könnte neues Gesetz benötigen

Neue Corona-App könnte neues Gesetz benötigen – Über die Corona App zum Tracing von Infizierten und deren Kontakten wird seit Wochen diskutiert – mittlerweile sind die Lockerungen da, eine gemeinsame App gibt es aber in Deutschland nach wie vor nicht. Nun gibt es Hinweise, dass die Einführung wohl auch im Mai nicht mehr kommt und es wohl auch eine neue Gesetzesgrundlage braucht, um diese App einführen zu können. Der Bundestag müsste also ein passendes Gesetz beschließen um die App rechtssicher einsetzen zu können. Neben den technischen Problemen könnte dies den Einsatz nochmal weiter verzögern.

Bei Netzpolitik schreibt man im Original dazu:

Seit Wochen wird über Corona-Tracing-Apps debattiert: Smartphone-Anwendungen, mit denen via Bluetooth-Signalen Begegnungen mit Menschen erkannt werden sollen, um automatisiert warnen zu können, falls diese Menschen mit dem Corona-Virus infiziert waren. Nachdem es zunächst sehr lange um die (wichtige) Fragen der technischen Umsetzung einer solchen App ging, schwenkte die Bundesregierung schließlich auf einen dezentralen Ansatz um. Damit ist zwar geklärt, wie eine mögliche Corona-Tracing-App praktisch funktionieren würde, aber es stellt sich sofort die nächste Frage: Wenn eine solche App kommt, kann der Staat sie dann überhaupt rechtmäßig betreiben?

Als Antwort auf diese Frage haben VertreterInnen der Zivilgesellschaft am 03. Mai 2020 eigeninitiativ einen Vorschlag für ein Begleitgesetz vorgelegt, das – für den Fall der Veröffentlichung einer Corona-App – entscheidende Leitplanken für den Betrieb und die Nutzung der App einziehen will. Beteiligt an dem Projekt waren AutorInnen und Mitwirkende aus unterschiedlichen fachlichen und politischen Richtungen, darunter der Autor dieses Gastbeitrags.

Man kann im Übrigen auch jetzt bereits Apps auf dem eigenen Handy und Smartphone nutzen, um bei der Eindämmung von Corona zu helfen. Das Robert-Koch Institut bietet eine entsprechende App für Android und iPhone an, der Einsatz ist kostenfrei. Diese App arbeitet mit der Einwilligung der Nutzer, eine neue gesetzliche Grundlage ist daher in diesem Fall nicht notwendig.

Die Bundesregierung informiert zur geplante Corona App

Die Bundesregierung informiert zur geplante Corona App – Mit der neuen Corona App soll es zukünftig möglich werden, Infektionsketten auch in größeren Umfang und mit geringerem Aufwand zu untersuchen. Bei auftretenden Covid19 Infekten sollen so mögliche Betroffene identifiziert und gewarnt werden. Um diese App hat sich eine Diskussion um den Datenschutz entfacht und darum, ob die App zwangsweise bei allen Smartphones Nutzer installiert wird. Mittlerweile scheinen die Planungen konkreter zu werden, denn die Bundesregierung hat Informationen zu diesem Projekt veröffentlicht bei denen man sich bereits jetzt zu der Corona App informieren kann.

Die FAQ stehen dabei hier zur Verfügung:

Ein wichtiger Punkt dazu wird erst am Ende erwähnt. Man erklärt dabei sowohl die Funktion als auch die Freiwilligkeit:

Die Benutzung der App basiert ausschließlich auf Freiwilligkeit. Aber: Wenn jeder und jede Einzelne schnell über eine mögliche Infektion informiert wird, kann sie oder er schnell reagieren und sich und andere schützen. Die App hilft also, die eigene Familie, Freunde und das gesamte Umfeld zu schützen. Ohne diese technische Hilfe sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter weiterhin nur auf das Gedächtnis und die Auskunftsbereitschaft von infizierten Menschen angewiesen. Das Problem: Es ist nicht leicht, zum Teil gar nicht möglich, sich an alle engen Kontakte zu erinnern. Ebenso schwer ist es, diese Kontaktpersonen zu informieren ohne Anschrift oder Telefonnummer. Das gilt insbesondere für Alltagssituation wie Einkaufen in einem kleinen Geschäft oder längeren Aufenthalten in Bus oder Bahn. Eine Tracing-App beschleunigt diesen Prozess mit ihrer Technologie und macht ihn genauer.

Einen konkreten Termin für den Start der App gibt es bisher noch nicht und es bleibt auch offen, wie diese angeboten wird. Apple und Google scheinen auf jeden Fall bereits mit bei der Entwicklung mit involviert zu sein und unterstützen die App über die Funktionen von iOS und Android. Bleibt abzuwarten, wann es erste Beta-Versionen geben wird.

Schädlicher Cryptominer tarnt sich als falsche Zoom App

Schädlicher Cryptominer tarnt sich als falsche Zoom App – Zoom wird derzeit sehr gerne für Videokonferenzen genutzt, der reale Meeting sind aufgrund der Corona-Pandemie derzeit in den meisten Fällen nicht mehr möglich. Auf diese Weise kommen auch Nutzer mit der Zoom App in Kontakt, die bisher wenig mit dem System zu tun hatten und dies machen sich auch Kriminelle zu Nutze. Es gibt mittlerweile auch falsche Zoom-Apps, die nur vorgeben Videokonferenzen anzubieten und stattdessen Schadsoftware auf dem eigenen System installieren. Konkret haben die Sicherheitsexperten von SonicWall einen Cryptominer gefunden, der sich als Zoom App tarnt. Nach der Installation wird dann die Leistung des Rechners genutzt im Cryptowähungen zu minen und so das Konto der Kriminellen zu füllen.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

The Sonicwall Capture Labs threat research team has analyzed several different coronavirus-related malicious online schemes since more people are connecting online from home with typically more relaxed security measures and cybercriminals are certainly taking advantage.

One videoconferencing software has gained so much popularity lately that cybercriminals have seen that as a perfect vector for their malicious activity. Zoom has become so popular that it is one of the most downloaded software applications. A malicious installer bundled with a crypto currency miner has been making the rounds online preying on unsuspecting users wanting to install this videoconferencing program.

Man sollte diese Software (und auch jede andere App) daher nur aus sicheren Quellen installieren und auf Handys und Smartphones beispielsweise dne Playstore oder den App-Store dafür nutzen. Nur dann kann man sicher sein, dass man tatsächlich bekommt, was man auch haben wollte.

Im Zuge der Corona-Infektionen tauchen immer mehr schädliche Programme auf, die als Spam oder Fake-Webseite getarnt sind und mit dem Thema Corona versuchen, die Nutzer zur Installation zu bewegen. Man sollte daher auch beim Thema Corona kritisch sein und die bekannten Hinweise zum Umgang mit Emails und Spam beachten.

 

 

Corona: Immer neue Phishing-Maschen tauchen im Netz auf

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Corona: Immer neue Phishing-Maschen tauchen im Netz auf – Bereits in den letzten Wochen gab es immer wieder Trojaner und Malware, die sich das Thema Corona-Virus zu nutzen machen um Nutzer angreifen zu können. Mittlerweile sind die Kampagnen noch ausgefeilter geworden und es gibt Malware, die gezielt auf Corona-Hilfsmaßnahmen abzielt. Prinzipiell muss man wohl auch davon ausgehen, dass Angriffe unter dem Aufhänger Corona in nächste Zeit noch weiter gehen werden. Das Cyber-Security-Unternehmen SonicWall hat sich einige der laufenden Kampagnen angeschaut und dabei vor allem Pishing Kampagnen näher unter die Lupe genommen.

Das Unternehmen schreibt selbst zu den aktuellen Vorgehensweise der Phisher:

Gefälschte Emails versprechen den Empfängern finanzielle Unterstützung durch Finanzbehörden oder Banken, um Verluste durch die Corona-Krise zu kompensieren. Die scheinbar angehängten Antragsformulare erweisen sich jedoch als Trojaner und andere Schadprogramme, die sensible Daten von den Rechnern der Empfänger stehlen. Eine weitere Masche stellt lukrative Geschäfte mit Medizinprodukten in Aussicht – auch hier befinden sich im Anhang, getarnt als Produktlisten, schädliche Dateien.

Prinzipiell kann man sich mit den normalen Tipps auch gegen Corona-Phishing Kampagnen schützen, dennoch haben die Sicherheitsexperten von Sonicwall nochmal Tipps zusammengestellt, wie man aktuell damit umgehen kann:

  • Seien Sie grundsätzlich vorsichtig bei E-Mails, die Sie nicht angefordert haben und in denen Informationen, Materialien oder Behandlungen für COVID-19 angeboten oder Ihre persönlichen Daten für medizinische Zwecke erfragt werden.
  • Klicken Sie nicht auf Links in fragwürdigen Mails und öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge aus Ihnen unbekannten oder nicht verifizierten Quellen. Dadurch könnte ein Virus auf Ihren Computer oder Ihr Gerät heruntergeladen werden.
  • Überprüfen Sie die Webseiten und E-Mail-Adressen, die Informationen, Produkte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit COVID-19 anbieten.
  • Beachten Sie, dass Betrüger oft Adressen verwenden, die sich nur geringfügig von denen der echten Organisationen unterscheiden, die die Kriminellen als Vorwand für ihre Aktivitäten verwenden.

Prinzipiell sollte man bei Corona Informationen (auch außerhalb von Emails) nur auf seriöse und vertrauenswürdige Quellen setzen. Das hilft insgesamt, bei diesem Thema nicht auf Fakes hereinzufallen.

Corona: über 35.000 Fake-Webseiten zur Pandemie im Netz

Smartphone und Internet Sicherheit Symbolbild

Corona: über 35.000 Fake-Webseiten zur Pandemie im Netz – In den letzten Wochen waren im Zuge der Corona Pandemie bereits viele Trojaner und auch Malware aufgetaucht, die über dieses Thema versuchten, auf die Geräte der Nutzer zu kommen. Bei Atlas VPN hat man nun einen Übersicht zusammengestellt, wie dieses Thema insgesamt im Netz aufgegriffen wird und man kann sagen, dass Corona für Kriminelle ein Glücksfall zu sein scheint, denn es gibt mittlerweile extrem viele Fake-Angebote zu diesem Thema.

Insgesamt geht man bei AtlasVPN von mehr als 35.000 Webseite und Fake-Shops weltweit aus, die mit dem Thema Corona versuchen, Geld zu bekommen. Der Anstieg dieser Webseiten im März im Vergleich zum Vormonat beträgt fast 2000 Prozent und das macht deutlich, in welcher Dimension dieses Thema für Betrug ausgenutzt werden.

Die Details des Reports sehen dabei wie folgt aus:

  • To this day, scammers already created over 35,500 websites, selling hand sanitizer, face masks, and other coronavirus-related items. 
  • There has been a 1900% increase in coronavirus-related website scams from February to March. 
  • Amazon blocked or removed over a million coronavirus-related products. 
  • During March, Interpol announced blocking 18 bank accounts and freezing over $730,000 in fraudulent transactions.
  • Coronavirus outbreak is transforming people’s shopping habits, making them choose online shopping options more frequently. 

Die Ergebnisse als Infografik

Zum eigenen Schutz kann man allerdings auch eine Ratschläge geben. Zur Information zum Thema Corona sollte man nur die offiziellen Seiten nutzen, also beispielsweise das Robert-Koch-Institut oder die Seiten von lokalen Ansprechpartner wie Stadtverwaltungen und Landratsämter.

Beim Einkauf sollte man die üblichen Regeln beachten und prüfen, ob Shops ein Impressum haben und im besten Fall einen Sitz in Deutschland. Bei anderen Shops im Ausland ist ohnehin unsicher, ob die Waren rechtzeitig eintreffen werden, selbst wenn es kein Fake-Shop sein sollte. Im Zweifel sollte man auch von einer Bestellung Abstand nehmen und lieber auf die bekannten Anbieter setzen.